Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der 1. FC Köln im Wartezustand: Wann kommt der Dominoeffekt bei der Kaderzusammenstellung?

Nach mehreren ablösefreien Abgängen in den letzten Jahren gibt es beim 1. FC Köln einen anderen Ansatz: Die Geißböcke wollen mit keinem Spieler ins letzte Vertragsjahr gehen. Das Motto ist entweder verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Das hat Auswirkungen auf die aktuelle Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

Über 20 Tage ist es her, dass der 1. FC Köln mit Isak Johannesson seinen letzten Neuzugang offiziell verkündet hat. Seitdem gab es einige Gerüchte, aber noch keine weitere bestätigte Neuverpflichtung. Das liegt auch daran, dass es noch einige Fragezeichen bei Spielern aus dem Aufstiegskader gibt, die nur noch ein Jahr Vertrag haben. Der FC würde mit vielen gerne verlängern, hat aber nicht das Heft des Handelns in der Hand. Das hat Auswirkungen auf die Kaderplanung: Der 1. FC Köln ist im Wartestand.

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Es gab in den vergangenen Jahren einige von ihnen: die Tim Lemperles, Dejan Ljubicics oder Justin Diehls. Spieler, mit denen der 1. FC Köln gerne verlängert hätte, die den Verein am Ende ihres Vertrags aber verlassen haben. Für die der FC dadurch auch keine Ablösesumme bekommen hat. Geschätzte 11,5 Millionen Euro betrugen alleine die Marktwerte von Lemperle, Ljubicic und Diehl zusammengerechnet zum Zeitpunkt ihrer Wechsel. Eine Menge Geld, die den Geißböcken bei der Kaderplanung fehlt. Damit das in Zukunft nicht wieder passiert, möchte der FC möglichst nicht mehr ins letzte Vertragsjahr mit seinen Profis gehen. Entweder ein Spieler verlängert seinen nur noch ein Jahr laufenden Kontrakt oder die Kölner versuchen ihn zu verkaufen.

Viele Fragezeichen bei der Kaderplanung

Aus dem aktuellen Kader haben alleine zwölf Profis nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2026. Darunter sind wichtige Stammspieler wie Eric Martel, Timo Hübers oder Jan Thielmann sowie einige junge Fußballer mit noch viel Potenzial wie Damion Downs oder Neo Telle. Sie würde der 1. FC Köln gerne halten. Das Problem aus Kölner Sicht: Bei den Spielern, mit denen sie verlängern wollen, müssen sie darauf warten, dass diese sich entscheiden. Das kann jedoch noch dauern. Martel und Thielmann sind bei der U21-EM, während Downs noch beim Gold Cup weilt. Bei allen drei ist meiner Entscheidung frühestens nach dem jeweiligen Turnier zu rechnen. Und auch bei den anderen Akteuren ist es gut möglich, dass sie erstmal die ersten Wochen unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok abwarten wollen, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Das erschwert FC-Sportdirektor Thomas Kessler allerdings die Kaderplanung für die kommende Saison. So lange die Spieler sich nicht entscheiden, steht nicht fest, was der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt machen kann und muss. Wenn die Spieler verlängern würden, könnten die Geißböcke mit ihnen die neue Saison in Angriff nehmen. Gleichzeitig hätte der FC aber keine zusätzlichen Transfererlöse, mit denen er Neuzugänge für die anderen Baustellen im Kader (vor allem ein Rechtsverteidiger, ein zweiter Torwart und ein Innenverteidiger) tätigen könnte. Denn nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson für insgesamt zehn Millionen Euro ist nur noch wenig Transferbudget übrig.

Gibt es einen Dominoeffekt?

Erhöht werden könnte es, wenn einer oder mehrere Spieler sich dazu entscheiden, den Verein verlassen zu wollen. In dem Fall wäre wieder der FC am Zug und müsste einen geeigneten Abnehmer finden. Dabei ist die Kölner Verhandlungsposition durch die kurze restliche Vertragslaufzeit eher schwierig. Aber für Spieler wie Martel oder Downs wären trotzdem Ablösen in Höhe von um die fünf Millionen Euro realistisch. Dieses Geld könnte in Lösungen für die Problempositionen investiert werden. Allerdings bräuchte der Verein natürlich auch jeweils einen Ersatz für den abgegebenen Spieler. Das Problem würde sich also bis zu einem gewissen Grad nur verschieben. Die Geißböcke wären weiter darauf angewiesen, günstigere oder ablösefreie Spieler zu verpflichten oder mit Leihen zu arbeiten. Trotzdem wären die Kölner durch Verkäufe erstmal wieder handlungsfähiger auf dem Transfermarkt.

Bis die Entscheidungen gefallen sind, ist der Verein aber in einem Schwebezustand. Es ist unklar, was für finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und auf welchen Positionen eventuell Ersatz gesucht werden muss. Dieser Zustand kann auch noch einige Zeit andauern. Wenn aber die erste Vertragsentscheidung gefallen ist, könnte das auch Auswirkungen auf die anderen Profis haben und einen Dominoeffekt bringen. Wenn auf der einen Seite zum Beispiel Martel seinen Vertrag verlängert, könnte das ein Signal an seine Kollegen senden. Sie würden vielleicht eher beim 1. FC Köln einen neuen Kontrakt unterschreiben, wenn ein starker Führungsspieler wie Martel bleibt und glaubt, mit dem FC etwas erreichen zu können. Auf der anderen Seite könnte der erste Abgang auch neue Verpflichtungen nach sich ziehen, für die die Kölner dann die Mittel hätten.

Was den Kölnern mehr helfen würde und was wahrscheinlicher ist, ist schwierig abzusehen. Aber für den Verein wäre es gut, wenn der erste Dominostein möglichst bald fällt. Immerhin sollen mit Jakub Kaminski und Tom Krauß gleich zwei Wechsel schon bald finalisiert werden.

„Für mich schließt sich ein Kreis“ – Benno Schmitz wechselt zum FC Bayern München

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„Für mich schließt sich ein Kreis“ – Benno Schmitz wechselt zum FC Bayern München

Nach nur einem Jahr in der Schweiz steht ein erneuter Wechsel an für den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Benno Schmitz wechselt zum FC Bayern München. Damit kehrt de 30-Jährige zurück zu seinen fußballerischen Wurzeln.

Den „Kölschen Cafu“ zieht es zurück in die Heimat. Nach Stationen in Salzburg, Leipzig, Köln und Zürich geht es zurück in die bayrische Landeshauptstadt für den Ex-Profi des 1. FC Köln: Benno Schmitz wechselt zum FC Bayern München.

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Nachdem Benno Schmitz im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln zu den Grasshopper Zürich gewechselt war, zieht es den heute 30-Jährigen zurück an die Säbener Straße. Von 2001 bis 2014 lief Schmitz bereits im Bayern Trikot auf, gewann dort 2014 den Titel in der Regionalliga Bayern. Nach einem Jahr in der Schweiz will der gebürtige Münchener nun aber zurück an seinen Heimatort. Schmitz kehrt in die U23 des FC Bayern München zurück und soll dort nun als Führungsspieler mit Erfahrung bei der Entwicklung junger Talente helfen. Der Transfer wurde am Montag auf der Vereinshomepage der Bayern offiziell gemacht.  Das ehemalige Eigengewächs unterschreibt einen Zweijahresvertrag bei seinem Ausbildungsverein. Der Routinier kommt auf 230 Profi-Einsätze, davon 132 in der Bundesliga und soll nach Stationen in Salzburg, Leipzig, beim 1. FC Köln und Zürich nun wieder in München seine Erfahrung einbringen.

„Viel Erfahrung im Profifußball“

„Schon in den ersten Gesprächen haben wir gemerkt, wie sehr Benno für die Aufgabe bei uns brennt. Das hat uns imponiert“, so Markus Weinzierl, Sportlicher Leiter des FC Bayern Campus. „Wir sind überzeugt, dass er ein ganz wichtiger Faktor für unsere U23 wird – auf und abseits des Platzes – und freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft mit ihm.“ Seine Zukunft sieht Schmitz ebenso in München. „Wir wussten Bescheid, dass Benno gerne aus familiären Gründen zurück in seine Münchner Heimat ziehen möchte. Er ist hier geboren, beim FC Bayern groß geworden und kehrt nun mit ganz viel Erfahrung im Profifußball zu uns zurück“, so Jochen Sauer, Direktor Campus und Nachwuchsentwicklung. 

„Für mich schließt sich ein Kreis. Ich bin mit sieben Jahren zum FC Bayern gekommen und habe hier meine komplette Jugend verbracht“, sagt der 30-Jährige. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Diesmal in der veränderten Rolle als erfahrener Spieler, der den Jungs in ihrer fußballerischen und auch persönlichen Entwicklung helfen soll.“ Damit verabschiedet sich Schmitz zunächst vom Profi-Fußball. Fortan spielt er mit der Bayern-Reserve in der viertklassigen Regionalliga Bayern. Zurück zu den Wurzeln also.


Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Said El Mala bejubelt einen Treffer bei der U19-Nationalmannschaft
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Die nächste aufreibende Said El Mala-Gala reicht für die DFB-Auswahl nicht

Ein europäischer Traum ist geplatzt für einen Spieler des 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht. Das Team von Trainer Hanno Balitsch verliert in einem packenden Duell gegen Spanien 5:6.

Der Traum vom Kontinentaltitel lebt nun nur noch für die deutsche U21 weiter, die U19 scheidet im Kampf um den Titel aus – und das trotz eines packenden Spiels des Neuzugangs vom 1. FC Köln: Said El Malas Traumtag reich der DFB-Elf nicht.

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Wenn es noch Zweifel an der Klasse des künftigen Kölners gab, dürften diese jetzt wohl endgültig vom Tisch sein. Said El Mala hat bei der U19-EM in Rumänien das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Der künftige Offensivspieler der Geißböcke avancierte ein weiteres Mal zum großen Matchwinner der DFB-Auswahl. El Mala hatte der Mannschaft von Hanno Balitsch überhaupt erst die Tür zum Halbfinale geöffnet, als er am Freitag in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen erzielt hatte. Gegen Spanien drehte der 18-Jährige erneut so richtig auf. Schon in der ersten Halbzeit legte El Mala Max Moerstedt die Führung für die DFB-Auswahl auf. Spanien erhöhte fortan den Druck und die DFB-Auswahl hatte Glück, dass Konstantin Heide einen Elfmeter hielt.

El Mala trifft und trifft und trifft

Genauso, als nach dem Wechsel ein Ball an den Innenpfosten sprang und von dort parallel zur Torlinie rollte. Schließlich erzielte Pablo Garcia den mehr als verdienten Ausgleich. Doch El Mala brachte Deutschland nach Vorarbeit von Robert Ramsak erneut in Führung. Wieder fand Garcia die passende Antwort, glich in der Nachspielzeit aus. Und damit nicht genug: Garcia hatte noch einen dritten Treffer im Köcher, in der 95. Minute. Doch auch dieses Mal hatte El Mala noch eine Idee auf Lager. Der Offensivspieler brachte eine Flanke aus dem Halbfeld aufs Tor, der spanische Keeper rutschte weg und Cuenca war so überrascht, dass er den Ball ins eigene Netz einschob. Es ging in die Verlängerung. Und natürlich war es erneut Garcia, der Spanien zum nächsten Treffer verhalf. Der überragende Spanier knallte einen Freistoß an den Pfosten, den Nachschuss verwertete Tomy Marques.

Die DFB-Auswahl versuchte alles, erspielte sich Chancen und hat El Mala. Der lieferte erneut die Flanke, die Moerstedt aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie drückt. In der 104. Minute glich die deutsche Elf somit erneut aus – 4:4. Nur drei Minuten später brachte ebenfalls Moerstedt die DFB-Auswahl mit seinem dritten Treffer 5:4 in Führung. Diese währte allerdings nicht lange, denn Jan Virgili traf für die Spanier in der 113. Minute und glich aus, bevor fünf Minuten später durch Garcia das 6:5 fiel. Der Titelverteidiger gewann das packende Duell am Ende, Deutschland schied aus dem Turnier aus. Spanien trifft am Donnerstag im Finale entweder auf Rumänien oder die Niederlande.

Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Eric Martel im Duell gegen Italien (Foto: Christian Hofer/GettyImage)
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Zwei Kölner im EM-Fieber: Was der Halbfinaleinzug der deutschen U21 für den 1. FC Köln bedeutet

Der Traum vom Europameisterschaftstitel lebt bei den Kölner U21-Nationalspielern Eric Martel und Jan Thielmann. Nach dem Sieg im Viertelfinalkrimi gegen Italien steht die deutsche Mannschaft im Halbfinale. Für den FC bringt das Vor- und Nachteile: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

3:2 nach Verlängerung hieß es am Ende für die deutsche U21 im Viertelfinale gegen Italien bei der EM in der Slowakei. Damit bucht die Mannschaft um die Kölner Eric Martel und Jan Thielmann das Halbfinalticket gegen Frankreich. Für den FC bringt das Weiterkommen seiner beiden U-Nationalspieler Vor- und Nachteile mit sich: Das bedeutet der deutsche Viertelfinalsieg für den 1. FC Köln.

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Nach 120 spannenden und intensiven Minuten gegen Italien war es geschafft. Die deutsche U21 ist ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. „Ich bin mausetot und einfach überglücklich“, kommentierte Kapitän Eric Martel den Sieg nach einem engen Spiel, in dem die deutsche Mannschaft ab der 90. Minute in sogar zweifacher Überzahl agierte. Und nicht nur Martel dürfte über das Ergebnis glücklich sein: Auch der 1. FC Köln kann sich über den Halbfinaleinzug freuen. So ist es aus der Sicht des FC sicherlich auch ein Nachweis guter Arbeit, mit Martel und Jan Thielmann gleich zwei Spieler im Kader der U21 zu haben und mit Ersterem sogar den Kapitän zu stellen. Und den beiden Spielern dürfte die erfolgreiche EM Rückenwind für die kommende Bundesliga-Saison geben.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Auch, wenn Thielmann bislang erst recht wenig Einsatzzeit erhielt. Allerdings hat das erfolgreiche Abschneiden seiner Spieler für den 1. FC Köln auch eine Kehrseite: Bei beiden Akteuren läuft der Vertrag nur noch bis 2026. Da die Geißböcke ablösefreie Abgänge im nächsten Jahr unbedingt vermeiden wollen, ist das Motto bei Martel und Thielmann in diesem Sommer verlängern oder zwangsläufig verkaufen. Durch das Einziehen ins Halbfinale wird die Situation auch noch länger eine ungewisse sein. Denn konkrete Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung werden jeweils wohl erst nach dem Turnier geführt. Bis mindestens Mittwoch werden die Spieler also noch in der Slowakei sein. Da es kein Spiel um Platz drei gibt, würde eine Niederlage gegen Frankreich das EM-Aus bedeuten.

Komplizierte Vertragssituationen

Martel und Thielmann haben aktuell auf jeden Fall die Chance, sich bei dem Turnier noch mehr ins Rampenlicht und auf die Wunschzettel größerer Vereine spielen können. Gerade Martel, der bis jetzt in jedem Spiel zum Einsatz kam, dabei fast immer von Anfang an, zeigte im Turnier bis jetzt ansprechende Leistungen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte über ein Interesse des SC Freiburg. Es ist aber davon auszugehen, dass er auch für einige andere Vereine eine Option ist. Und auch Jan Thielmann spielte bei seinem bis jetzt einzigen Startelf-Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen England ordentlich. RB Leipzig soll an ihm dran sein.

Und auch wenn ein Titelgewinn mit der U21 und eventuellen starken Leistungen von Martel und Thielmann die Vertragsverhandlungen für den 1. FC Köln bestimmt nicht leichter machen, so hat es doch einen weiteren Vorteil für den FC: Die Verhandlungspositionen der Kölner um eine Ablösesumme, falls beide oder einer von beiden nicht verlängert, wird gestärkt, wenn Martel und Thielmann ihre Qualitäten auch auf europäischer Ebene bei der Europameisterschaft zeigen. Und so können die Geißböcke vielleicht eine höhere Summe erzielen, als es vor dem Turnier möglich gewesen wäre. Geld, dass dann dringend für einen Ersatz benötigt würde.

Nach Abgang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz vor Rückkehr zu Rot-Weiss Essen

Marvin Obuz vom 1. FC Köln
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Nach Abgang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz vor Rückkehr zu Rot-Weiss Essen

Noch in der vergangenen Woche bedauerte Thomas Kessler den Weggang vom 1. FC Köln: Marvin Obuz soll nun vor der Rückkehr zu Rot-Weiss Essen stehen. Der gebürtige Kölner erlebte an der Hafenstraße seine bislang erfolgreichste Zeit.

Seit Wochen steht der Abschied fest, nun gibt es offenbar einen Folgeverein auf den 1. FC Köln: Marvin Obuz steht vor der Rückkehr zu Rot-Weiss Essen. Das berichtet „RevierSport“.

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Während Lukas Kwasniok am Mittwoch offiziell beim 1. FC Köln vorgestellt wird, hat ein ehemaliger Spieler der Geißböcke möglicherweise seinen großen Comeback-Auftritt. Denn anscheinend wird Marvin Obuz zum Trainingsauftakt bei Rot-Weiss Essen erwartet. Der Offensivspieler war immer wieder mit RWE in Verbindung gebracht worden, allerdings hieß es zuletzt, dass ein Wechsel in ein Team der 2. Bundesliga wahrscheinlicher wäre. Dem Vernehmen nach habe es noch vor Saisonende Gespräche unter anderem auch mit Arminia Bielefeld und dem Karlsruher SC gegeben. Nun scheint aber RWE das Rennen zu machen. Wie die Zeitung berichtet, sollen die Angebote aber sehr „übersichtlich“ gewesen sein. „Konkrete unterschriftsreife Angebote“ hätten dem 23-Jährigen nicht vorgelegen. Interesse habe es aber aus dem benachbarten Ausland gegeben.

Kessler bedauert Abschied

Offenbar hat Obuz aber das Angebot aus Essen überzeugt. Noch am Montag könnte der Vertrag unterschrieben werden. Der gebürtige Kölner hatte in der Spielzeit 23/24 bereits an der Hafenstraße gespielt, war an den Drittligisten ausgeliehen und überzeugte restlos. In insgesamt 40 Begegnungen erzielte Obuz acht Tore, bereitete 17 weitere vor. Auch aufgrund der Leistung wollte sich der Schienenspieler beim FC durchsetzen. Doch so richtig klappte das nicht. Obuz spielte unter Gerhard Struber so gut wie keine Rolle, kam am Ende auf gerade einmal fünf Kurzeinsätze, spielte zwischenzeitlich auch in der U21. „Wenn er denn mal die Chance bekommen hat, hat er sie in einer Formation bekommen, in der er nicht zu Hause war. Dann sollte er in Testspielen glänzen, wo die eine Hälfte der Mannschaft auf Länderspielreise war und die andere Hälfte gedanklich im Feierabend“, sagte Thomas Kessler vergangene Woche.

Im Testspiel gegen den SC Verl sollte er laut Gerhard Struber seine Chance nutzen, fand aber genau wie die gesamte Mannschaft nicht statt. „Das war einfach unfair. Das habe ich Marvin auch zur Verabschiedung gesagt“, so der Kölner Sportdirektor weiter. In Essen bestand eigentlich seit dem Abschied die Hoffnung, Obuz wieder zurück zu RWE zu holen. Wirklich dran geglaubt hatten wohl nur wenige Fans. „Die Personalie Marvin Obuz tut mir persönlich sehr leid. Weil ich ihn für einen sehr guten Fußballer halte. Der leider und das passiert nun mal im Laufe einer Saison, wenn du mal unter Druck stehst, hinten übergekippt“, sagte Kessler. Nun könnte es in Essen einen Neuanfang geben.

Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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Maina, Kaminski, Kainz? Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln schon mächtig an

Bislang ist er einer der ganz großen Gesichter der U19-Europameisterschaft in Rumänien. Damit nährt der Offensivspieler die Hoffnung auf viel Spielfreude beim 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an. Und könnte damit auch die ersten Interessenten anziehen.

Im vergangenen Sommer hat der FC bekanntlich einige junge Talente verpflichtet, die frühestens in diesem Sommer registriert werden sollten. Und ganz offensichtlich ist eins besonders interessant und wohl in naher Zukunft nicht nur für den 1. FC Köln: Said El Mala heizt den Konkurrenzkampf an.

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Die ganz große Klasse blitzte beim 5:5 gegen England auf, die eiskalte Nervenstärke beim 2:1-Erfolg über Norwegen am Freitagabend. Said El Mala zeigt bei der U19-Europameisterschaft in Rumänien ziemlich eindrucksvoll, worauf sich die Fans des 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit freuen können. Der 18-Jährige ist einer der Garanten, dass es die DFB-Auswahl doch noch in die Vorschlussrunde, das Halbfinale gegen Spanien am Montag geschafft hat. In der Auswahl von Hanno Balitsch spielt El Mala Linksaußen, fiel in den Begegnungen vor allem durch seine Tempovorstöße, das Eins-gegen-eins und eine für sein Alter doch erstaunliche Körperlichkeit auf. Genauso wie schon in der Saison bei Viktoria Köln. Auch dort zeigte El Mala überragende Leistungen, machte auf sich aufmerksam, wurde zum jüngsten Akteur, der je in der 3. Liga zweistellig getroffen hat und ist der wertvollste Spieler der Klasse.

El Mala am Abend gegen Spanien

Zwar ist man geneigt, eine gewisse Parallele zu Marvin Obuz zu sehen, der bei seiner Leihe zu Rot-Weiss Essen ebenfalls die 3. Liga rockte, doch bringt El Mala noch eine besondere Klasse mit auf den Platz. Vor allem der Mut, immer wieder ins Eins-gegen-eins zu gehen, beeindruckt – selbst, wenn die ersten Versuche nicht funktionieren wollten. Für einen 18-Jährigen bringt der Offensivspieler zudem eine erstaunliche Robustheit und Körperlichkeit mit. „Ich freue mich sehr auf ihn, weil er einfach ein richtig guter Typ ist, der Bock hat für den FC zu spielen. Er ist einer der Gründe, warum ich es kaum erwarten kann, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Thomas Kessler. Und die Einsätze bei der U19-Europameisterschaft untermauern die Vorfreude. Am Montagabend steht das Halbfinale gegen Spanien auf dem Programm. Gut möglich, dass El Mala dann ein weiteres Mal angreift.

Mit den Leistungen und Eindrücken hat El Mala jetzt schon den großen Konkurrenzkampf angeheizt. Denn in dieser Form wird der 18-Jährige ganz sicher kein Dauer-Kandidat auf der Bank sein. Dabei ist gerade die Position auf der linken Seite beim FC ziemlich gut besetzt. In der vergangenen Spielzeit überragte Linton Maina auf links. Der gebürtige Berliner hat seinen Vertrag beim FC verlängert, sicherlich nicht mit der Absicht, den Platz auf der Bank zu hüten. Seine zahlreichen Assists waren natürlich auch eine Bewerbung für mehr. Maina kann aber auch auf der rechten Seite spielen und würde dann möglicherweise Jan Thielmann herausfordern. Mit Jakub Kaminski sollen sich die Geißböcke ebenfalls mit einem linken Mittelfeldspieler weitestgehend einig sein. Der Pole verfügt über einen starken rechten Fuß, ist auch in der Abwehr einsetzbar. Die eigentliche Hauptposition ist aber die des Linksaußen.

Wird El Mala der Gewinner der Vorbereitung?

Und dann ist da eben noch Florian Kainz. Der Routinier bewies am Ende der vergangenen Spielzeit wieder aufsteigende Form, machte aber eben auch seine besten Spiele auf der linken Seite. Für den Österreicher wird es wohl auf der Außenbahn im schnellen Spiel von Lukas Kwasniok angesichts der Konkurrenz wenig Platz geben. Es ist also gut möglich, dass Kainz wieder ins Zentrum rücken muss. Die Konkurrenz auf der linken Seite ist jedenfalls groß. Der Weg ist sicherlich noch ein weiter und der Sprung von der 3. Liga in die Erstklassigkeit bekanntlich auch ein ziemlich großer. Bei den bisherigen Eindrücken würde es nicht wundern, wenn El Mala der große Gewinner der Vorbereitung ist. Es dürfte allerdings auch nicht mehr besonders lange dauern, bis es zahlreiche andere Interessenten gibt.


U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Eric Martel im Duell gegen Italien
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U21-EM: Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln dürfen weiter träumen

Auch weiterhin könnte es zwei Europameister geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Die DFB-Auswahl setzte sich im Viertelfinale gegen Italien 3:2 nach Verlängerung durch.

Der Traum lebt weiter für zwei Akteure des 1. FC Köln: Eric Martel und Jan Thielmann dürfen auf den EM-Titel hoffen. Gegen Italien setzte sich die DFB-Auswahl nach Verlängerung mit 3:2 durch. Die deutsche Auswahl spielte mehr als eine halbe Stunde im doppelter Überzahl, tat sich aber dennoch schwer. Eric Martel führte die Mannschaft wieder als Kapitän an, hatte aber auch seinen Anteil am späten Ausgleich.

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Die DFB-Auswahl startete souverän, gab zunächst den Ton an, hatte aber Probleme, sich Chancen zu erspielen. Nick Woltemade gab nach gut zehn Minuten einen ersten Versuch ab, der aber nicht wirklich bedrohlich wurde. Mitte der ersten Halbzeit wurde die Squadra Azzura immer besser, vor allem aber gefährlicher als die Auswahl von Antonio Di Salvo. Matteo Prati kam frei zum Abschluss, Noah Atubolu ließ die Kugel nach vorne abklatschen und Wilfried Gnonto legte den Ball im Grunde am leeren Tor vorbei. Und Prati gehörte auch die nächste dicke Chance, doch der Italiener vertändelte die Kugel. Auf der anderen Seite vergab Paul Nebel aus spitzem Winkel. Die DFB-Elf bewegte sich in dieser Phase zwar auf Augenhöhe mit dem Gegner, Italien war aber griffiger und der Führung näher.

Martel verhilft Italien zur Verlängerung

Und die Squadra Azzura kam mit mehr Schwung aus der Kabine und belohnte sich schließlich auch. Luca Koleosho zog von der linken Seite ins Zentrum, dann beherzt ab und traf ins lange Eck. Doch die Mannschaft von Antonio Di Salvo zeigte die richtige Antwort. Nach einer Ecke von Rocco Reitz stieg Woltemade am höchsten und nickte ein. Deutschland war nun wieder besser im Spiel. Auch begünstigt durch einen Platzverweis. Gnonto ließ sich wiederholt zum Foulspiel hinreißen und sah die Ampelkarte. Sieben Minuten später war der eingewechselte Nelson Weiper zur Stelle. Nach einer Flanke von Merlin Röhl verlängerte Woltemade und der Stürmer schob stark ein. Kurz vor Spielende sah Mattia Zanotti ebenfalls Gelb-Rot. Für Spannung sorgte Martel dann in der Nachspielzeit. Nach einem Foulspiel des Kölner Sechsers traf Giuseppe Ambrosino mit einem direkt verwandelten Freistoß.

In doppelter Überzahl gab die deutsche Auswahl in der Verlängerung weiterhin den Ton an, spielte den Gegner in der Box fest und hatte auch Chancen. Unter anderem scheiterte Reitz mit einem wunderbaren Schlenzer am italienischen Keeper. Wenige Minuten vor Ende der Verlängerung traf Merlin Röhl zum 3:2. Zu diesem Zeitpunkt stand Martel nicht mehr auf dem Platz. Der Kölner Sechser humpelte mit Problemen in der Leistengegend vom Platz, war beim Torjubel aber wieder sehr agil. Jan Thielmann kam unterdessen nicht zum Einsatz. „Ich bin einfach nur glücklich, dass wir im Halbfinale stehen“, sagte Martel. „Ich muss schauen, dass ich jetzt wieder fit werde, weil alles zugegangen ist.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der nächste SCP-Spieler wird zum Thema

Raphael Obermair soll zum Thema beim 1. FC Köln geworden sein
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der nächste SCP-Spieler wird zum Thema

Wird der FC auf der Suche nach neuen Spielern ausgerechnet beim Ex-Club des neuen Trainers fündig? Nach Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann wird nun der nächste Name vom SC Paderborn gehandelt. Der 1. FC Köln ist angeblich an Raphael Obermair interessiert.

Vertraut Lukas Kwasniok auf die Fähigkeiten seiner ehemaligen Mannschaft? Offenbar sind die Geißböcke an einem weiteren Spieler der Ostwestfalen dran. Der 1. FC Köln ist an Raphael Obermair interessiert. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher.

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Bislang wurden Paderborns Spieler Aaron Zehnter und Calvin Brackelmann mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Nun soll der FC auch an Raphael Obermair interessiert sein. Das berichtet Sky-Reporter Marlon Irlbacher. „FC-Trainer Lukas Kwasniok und der Kapitän des SC Paderborn arbeiteten zuletzt jahrelang zusammen und pflegen ein gutes Verhältnis“, heißt es in der Meldung bei Sky. Allerdings lägen wohl die Forderungen des SC Paderborn und die Vorstellungen der FC-Verantwortlichen noch ein Stück weit auseinander. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Wert des Spielers auf 1,5 Millionen Euro ein, in dieser Höhe soll sich wohl auch die Ablöse befinden. Über die Länge des Vertrags ist nichts bekannt. Der Kontrakt dürfte aber über 2026 hinaus gehen.

Suche nach einem Rechtsverteidiger

Der gelernte Rechtsverteidiger spielt in der vergangenen Spielzeit eher eine Kette weiter vorne. Auch Kwasnioks Spielweise mit der Dreierkette geschuldet. Allerdings ist Obermair polyvalent einsetzbar, kann auch auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Vor allem mit seinen Flanken sorgt der SCP-Spielführer für Gefahr, bereitete in dieser Spielzeit sechs Tore vor, erzielte sechs selbst. Ausgebildet unter anderem beim FC Bayern München, reichte es bei dem 29-Jährigen bislang aber noch nicht für die Bundesliga – zumindest nicht für die deutsche. Sieben Mal lief der schnelle Schienenspieler für Sturm Graz auf. Darunter auch in der Champions-League-Quali 2018 gegen Ajax Amsterdam. Der FC ist bekanntlich auf der Suche nach einem Backup für Jusuf Gazibegovic. Das betonte Thomas Kessler erst kürzlich wieder auf dem Mitglieder-Stammtisch.

Obermair wäre sicherlich eine interessante Alternative. Zumal eben auch auf der linken defensiven Seite möglicherweise eine Vakanz entsteht. Denn Max Finkgräfe liebäugelt wie berichtet mit einem Wechsel. Zwar kehrt nun auch erst einmal Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen wieder zum FC zurück, die Wahrscheinlichkeit, dass der Däne aber noch einmal Spielzeit beim FC bekommt, ist eher gering. In der vergangenen Saison wurde auch Jan Thielmann immer wieder auf der Position des Rechtsverteidigers eingesetzt. Von diesen Plänen sind die FC-Bosse nun aber weit weg.


Luca Kilian hofft auf baldige Rückkehr – einen weiteren Innenverteidiger braucht der 1. FC Köln dennoch

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Luca Kilian hofft auf baldige Rückkehr – einen weiteren Innenverteidiger braucht der 1. FC Köln dennoch

Luca Kilian drängt auf eine Rückkehr nach seinem zweiten Kreuzbandriss. Und das auf einer Position, bei der beim FC großer Handlungsbedarf besteht. Das aber wohl unabhängig von der Rückker des Abwehrspielers. Der 1. FC Köln braucht neben Luca Kilian aber weitere Innenverteidiger.

Nach langer Verletzung hofft der Abwehrspieler auf eine verletzungsfreie Spielzeit. Und das auf einer gesuchten Position bei den Kölnern. Der 1. FC Köln braucht neben Luca Kilian aber weitere Innenverteidiger.

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Gerade zu dem Zeitpunkt, an dem der FC auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger als Verstärkung für die kommende Saison in der Bundesliga ist, sieht man einen alten Bekannten auf dem Platz der Geißböcke trainieren. Nachdem Luca Kilian verletzungsbedingt (nahezu) die komplette vergangene Saison verpasst hatte, kehrt der 25-Jährige wieder zurück auf den Rasen. Nach gleich zwei Kreuzbandrissen in Folge setzte Ex-FC Sportdirektor Christian Keller im vergangenen Jahr ein Statement und verlängerte den Vertrag mit dem Innenverteidiger. „Es war ein tolles Zeichen des Vereins. Es war in dieser Situation sicher nicht selbstverständlich“, sagt Kilian im Interview mit dem „Express„. „Mir ist damals ein Stein vom Herzen gefallen, als Christian Keller mir sehr schnell nach der Verletzung signalisiert hat, dass er meinen Vertrag verlängert.“

„Ich breche sicher nichts übers Knie“

Die Situation war kompliziert. Kilian fing sich Anfag Dezember eine Reruptur des Kreuzbandes ein. Das im Jahr, in dem sein Vertrag auslief. Eigentlich wollte der Abwehrspieler die Rückrunde nutzen, um Argumente für die Zukunft zu sammeln. „Ich wäre sonst einer sehr ungewissen Zeit entgegengesteuert. Denn ich wusste, dass ich mindestens bis zum Start der Vorbereitung brauchen werde. Wenn ich dann ohne Vertrag dagestanden hätte, wäre es sicher nicht einfach gewesen, mit einem Jahr ohne Spielpraxis einen Verein zu finden“, sagt Kilian. Nun gab es die Vertragsverlängerung und für den 25-Jährigen geht es erst einmal weiter. Kilian bekommt somit erneut die Chance, eine Bewerbung abzugeben. „Ich habe mir nach der langen Verletzungspause bewusst keinen konkreten Zeitplan gesetzt. Es ist nicht unrealistisch, dass ich zum Trainingsstart mit der Mannschaft auf dem Platz stehen kann, aber ich breche sicher nichts übers Knie“, so der 25-Jährige.

Die Kölner könnten somit zum Trainingsauftakt mit einer weiteren Variante in der Innenverteidigung aufwarten. Ausgerechnet auf jener Position, auf der die Geißböcke laut Thomas Kessler bekanntlich auch noch eine Alternative suchen. Die wird es mit großer Sicherheit unabhängig der Rückkehr von Kilian geben. Denn der 25-Jährige bietet natürlich auch ein gewisses Risiko. Die Reruptur zog sich der Abwehrspieler nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr auf den Platz zu. Beim FC wird man sehr vorsichtig mit der Verletzung umgehen, wird keinen weiteren Riss riskieren wollen. Zudem bleibt offen, inwiefern Kilian physisch aber auch psychisch auf die schwere Verletzung reagiert. Fakt ist: Der FC braucht eigentlich umgehend eine Verstärkung in der Abwehrzentrale. Im Idealfall einen Spieler, der schon Bundesliga Erfahrung aufweisen kann.

„Die Sehnsucht ist grenzenlos“

Zwar blickt auch Kilian auf einige Bundesliga-Spiele für den FC zurück, auch durchaus gute, die Leistungen waren aber auch bei dem 25-Jährigen nicht immer konstant. Kilian selbst setzt sich dabei überhaupt nicht unter Druck. „Mir ist einfach wichtig, dass ich mich gut fühle und meinem Körper wieder zu 100 Prozent vertrauen kann. Es wäre natürlich schön, wenn ich so viel wie möglich von der Vorbereitung mitmachen könnte, ich darf aber auch nicht ungeduldig werden, wenn es ein oder zwei Wochen länger dauert“, sagt der Wittener. „Die Sehnsucht ist grenzenlos und mein Ehrgeiz ist ungebrochen. Ich habe keine einfache Zeit hinter mir, aber ich glaube fest daran, dass ich wieder meine Chance bekommen werde, wenn ich hart genug dafür arbeite.“   

Das sind die aktuellen Gerüchte um Transfers beim 1. FC Köln

Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein
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Das sind die aktuellen Gerüchte um Transfers beim 1. FC Köln

Nach den ersten beiden vielversprechenden Neuverpflichtungen liegt die Messlatte hoch. Viele Namen werden gehandelt, andere sind bereits wieder aus dem Rennen. Diese Transfergerüchte sind momentan aktuell beim 1. FC Köln.

Bereits früh hat der 1. FC Köln mit Ragnar Ache und Isak Johannesson die ersten Transfers fix gemacht. Seitdem gab es zwar viele Gerüchte, aber noch keine neue Verpflichtung. Wer wird der nächste Neuzugang beim FC? Und wer könnte den Verein noch verlassen? Diese Transfergerüchte sind momentan aktuell beim 1. FC Köln.

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Die Fans warten gespannt, aber seit den ersten Transfers vor ein paar Wochen hat der 1. FC Köln noch keine weiteren Verstärkungen geholt. Aber nicht nur auf der Zugangsseite, auch bei den möglichen Abgängen hat sich noch nicht viel getan. Wen stellt der Verein als nächstes vor und wer könnte die Geißböcke verlassen? Das sind die aktuellen Transfergerüchte beim 1. FC Köln.

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Tom Krauß, FSV Mainz

Kurz vor einem Wechsel zum 1. FC Köln soll Tom Krauß stehen. Laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg ist eine Leihe mit Kaufoption angedacht. Der Wechsel steht wohl kurz bevor. Damit würden die Kölner einen lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler bekommen, der auch eine gute Spielübersicht hat. Außerdem kennt Krauß bereits Eric Martel und würde sich gut mit ihm ergänzen. In der abgelaufenen Rückrunde war Krauß von Mainz nach Bochum verliehen und überzeugte dort als Stammspieler.

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Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen

Jakub Kaminski, VfL Wolfsburg

Interesse soll der 1. FC Köln auch an Jakub Kaminski zeigen. Der Spieler des VfL Wolfsburg kann auf den Außenbahnen so ziemlich jede Position spielen und bringt mit einem Topspeed von 34,66 km/h in der Saison 2024/25 ein ordentliches Tempo mit. Beim VfL kam er gerade zum Ende der abgelaufenen Saison nur noch als Rotationsspieler zum Einsatz, könnte darum einem Wechsel für mehr Spielzeit offen gegenüberstehen. Eine Leihe steht im Raum und ist sehr wahrscheinlich.

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Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
Willem Geubbels soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Willem Geubbels, FC St. Gallen

Einst war er der AS Monaco 20 Millionen Euro wert. Danach nahm Willem Geubbels aber nicht die erhoffte Entwicklung und spielt inzwischen beim FC St. Gallen. Dort ist er aber in der vergangenen Saison richtig aufgeblüht, erzielte in 31 Ligaspielen 14 Tore und gab zusätzlich drei Vorlagen. Mit seinen Leistungen weckte er nicht nur das Interesse des 1. FC Köln. Auch Borussia Mönchengladbach, Union Berlin und der Hamburger SV sollen interessiert sein. Das macht einen Transfer für die Kölner eher unrealistisch, vor allem auch weil der Marktwert von Geubbels auf zehn Millionen Euro geschätzt wird. So viel hat der FC bis jetzt zusammen für Ragnar Ache und Isak Johannesson ausgegeben.

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Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein
Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein

Robin Fellhauer, SV Elversberg

Laut Reviersport soll Robin Fellhauer ein „absoluter Wunschspieler von Neu-Köln-Coach Lukas Kwasniok“ sein. Darum solle FC-Sportdirektor Thomas Kessler auch bereits mit dem Sechser der SV Elversberg gesprochen haben. Fellhauer absolvierte in der vergangenen Saison 28 Einsätze und kam dabei auf sieben Tore und vier Vorlagen. Als Kapitän war er dabei einer der entscheidenden Faktoren, dass es Elversberg bis in die Relegation geschafft und da nur knapp den Aufstieg verpasst hat. Mit diesen Qualitäten könnte er beim 1. FC Köln mindesten eine Ergänzung zu Eric Martel sein. Fellhauers Marktwert wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt, dem Vernehmen nach besitzt der Spieler eine Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2027 gültigen Vertrag. Diese müsste bis zum 30 Juni aktiviert werden.

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Ist der 1. FC Köln an Jacques Siwe interessiert?
Ist der 1. FC Köln an Jacques Siwe interessiert?

Jacques Siwe, EA Guingamp

Mit einem klassischen Mittelstürmer könnte sich der 1. FC Köln mit Jacques Siwe verstärken. Der 1,87 Meter große Franzose schoss in der abgelaufenen Saison in der Ligue 2 für EA Guingamp in 28 Ligaspielen 11 Tore und lieferte 2 Vorlagen. Der Marktwert des 23-Jährigen wird auf drei Millionen Euro geschätzt, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Aber die Konkurrenz um die Dienste des Stürmers sind groß: Mit West Bromwich Albion und Watford sollen zwei Clubs aus der Championship offenbar ebenfalls interessiert sein, außerdem der portugiesische Club Vitoria Guimaraes. Und auch um ein Interesse von Lazio Rom gab es im Frühling bereits Gerüchte.

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Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen
Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen

Aaron Zehnter, SC Paderborn

Letztes Jahr blühte Zehnter unter Lukas Kwasniok in der zweiten Liga auf. Er schlug die meisten Flanken aller Spieler in der ersten und zweiten Liga und hat sehr starke Laufwerte. Mit 20 Jahren hat der Linksverteidiger außerdem noch Potenzial, sich weiter zu verbessern. Trainer Lukas Kwasniok könnte der Trumpf für den 1. FC Köln sein, um den Spieler zu verpflichten. Er soll dem Vernehmen nach ein gutes Verhältnis zu Zehnter haben. Das könnte ausschlaggebend sein gegen die finanzstärkere Konkurrenz wie zum Beispiel den VfL Wolfsburg.

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Calvin Brackelmann
Calvin Brackelmann im Trikot des SC Paderborn (Foto: Pau Barrena / Getty Images)

Calvin Brackelmann, SC Paderborn

Ein weiterer früherer Schützling von Kwasniok, der unter ihm zum Leistungsträger avancierte. Vor allem seine Physis ragt heraus: Trotz seiner 1,96 Meter Körpergröße war Brackelmann mit 35,83 km/h einer der schnellsten Spieler der zweiten Liga. Auch ist er Linksfuß, was gut in das Profil der Kölner passen würde. Bei nur noch einem Jahr Vertrag wäre auch die Ablöse von geschätzt einer Millionen Euro für den FC gut stemmbar.

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An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)
An Besfort Zeneli soll der 1. FC Köln interessiert sein. (Foto: Mark Thompson / Getty Images)

Besfort Zeneli, IF Elsborg

Mit 22 Jahren ist Besfort Zeneli bereits Nationalspieler Schwedens und gilt als eines der größten Talente seines Landes. Darum hat ihn der 1. FC Köln schon mehrfach bei Spielen beobachtet und soll an einer Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers interessiert sein. Mit einem Marktwert von geschätzt vier Millionen Euro wäre Zeneli nicht günstig, aber bei möglichen Abgängen durchaus finanzierbar. Aber viele andere Vereine sind auch an dem Spieler dran. Zeneli selbst kann sich allerdings einen Verbleib bei Elfsborg gut vorstellen und hat geäußert, dass er mit seinem Verein unbedingt einmal die schwedische Meisterschaft gewinnen will.

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Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
Lucas Monzon (links) soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Lucas Monzón, Racing Club de Montevideo

Noch schneller als Brackelmann ist Lucas Monzón unterwegs. Er wurde schon mit über 37 km/h gemessen, ein überragender Wert. Momentan spielt der Linksfuß in der ersten Liga Uruguays bei Racing Club de Montevideo. Auch wenn der Marktwert des Innenverteidigers laut transfermarkt.de bei 800.000 Euro liegt, soll der Club aus Uruguay fünf Millionen Euro an Ablöse für Monzón fordern. Es darf bezweifelt werden, ob der 1. FC Köln momentan so viel Geld für den Spieler zur Verfügung hat.

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Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Clemens Riedel (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

Clemens Riedel, SV Darmstadt 98

Mit gerade einmal 21 Jahren war Clemens Riedel in der abgelaufenen Saison Kapitän des SV Darmstadt 98 und ging als Abwehrchef voran. Dabei überzeugte er mit seiner Ruhe am Ball und seinen Qualitäten im Spielaufbau. Außerdem verfügt Riedel bereits über Erstliga-Erfahrung, könnte dem 1. FC Köln also auch in der Hinsicht helfen. Eine Ausstiegsklausel über zwei Millionen Euro soll allerdings Ende Mai ausgelaufen sein, die Summe ist daher frei verhandelbar. Auch wenn Riedels Marktwert auf vier Millionen Euro geschätzt wird, scheint ein Transfer nicht unmöglich, da er nur noch ein Jahr Vertrag in Darmstadt hat.

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Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Terry Yegbe
Terry Yegbe (Foto: Ahmad Mora / Getty Images)

Terry Yegbe, IF Elfsborg

Einen kompromisslosen, kopfballstarken Innenverteidiger, der als aggressiver Leader vorangeht, würden die Kölner mit Terry Yegbe holen. Bei seinem Verein IF Elfsborg ist er Stammspieler und hat schon internationale Erfahrungen in der Europa League gesammelt. Ein Transfer ist wegen der Ablöseforderungen der Schweden aber tendenziell eher unwahrscheinlich. Elfsborg fordere sieben Millionen Euro, während der Marktwert bei Transfermarkt.de auf 2.5 Millionen geschätzt wird.

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Mahamadou Diawara soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
Mahamadou Diawara soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen

Mahamadou Diawara

Der zentrale Mittelfeldspieler kehrt diesen Sommer nach einer Leihe in der vergangenen Rückrunde an Le Havre zurück zu Olympique Lyon. Dort hat Mahamadou Diawara aber kaum Chancen auf Einsatzzeiten. Darum darf er den Verein wohl verlassen. Sein Marktwert wird auf zwei Millionen Euro geschätzt. Neben Köln sollen auch Borussia Mönchengladbach und Young Boys Bern interessiert sein.

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Joel Monteiro soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen
Joel Monteiro soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen

Joel Monteiro, Young Boys Bern

Ein weiterer interessanter Außenbahnspieler könnte Joel Monteiro sein. Er kam 2024/25 für die Young Boys Bern auf 41 Einsätze und erzielte dabei neun Tore, zwei davon in der Champions League, und bereitete zehn vor. Monteiro hat in Bern noch einen Vertrag bis 2026, sein Marktwert soll bei sechs Millionen Euro liegen. Fraglich, ob der 1. FC Köln so viel Geld für ihn ausgeben wird, da auch die offensiven Außen nicht die Positionen sind, auf denen der FC am dringendsten Verstärkung braucht.

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Juma Bah soll auf dem Zettel der Geißböcke stehen (Foto: Alexander Kaparros /GettyImages)

Juma Bah, Manchester City

Der 19-Jährige Innenverteidiger wechselte letzten Winter zu Manchester City und wurde direkt an den RC Lens weiterverliehen. Dort kam er zu zehn Einsätzen in der Ligue 1, acht davon in der Startelf. Jetzt soll der Spieler direkt wieder per Leihe Spielpraxis sammeln und sei dadurch für den 1. FC Köln interessant. Mittlerweile deutet aber alles auf einen Verbleib in Frankreich.

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Potenzielle Abgänge

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Der 21-Jährige hat wegen einer Verletzung am Anfang der abgelaufenen Saison seinen Stammplatz an Leart Paqarada verloren und war dementsprechend unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten. Seit Wochen wird darum über einen Abgang spekuliert. Vor allem mit der TSG Hoffenheim soll es bereits konkrete Verhandlungen gegeben haben. Allerdings sollen auch andere Vereine wie Mainz, Bremen und Stuttgart interessiert sein. Da Finkgräfe beim FC nur noch einen Vertrag bis 2026 hat, müssten die Kölner ihn diesen Sommer verkaufen, um eine Ablöse zu generieren und Geld einzuspielen, das in den Kader investiert werden kann.

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Damion Downs feiert A-Länferspieldebüt

Damion Downs

Quasi identisch ist die Ausgangslage bei Damion Downs. Sein Vertrag geht noch bis 2026, der FC würde ihn gerne halten und hat ihm ein neuen Kontrakt vorgelegt. Dem Vernehmen nach hat sich der Verein bei dem Angebot ordentlich gestreckt. Zuletzt wurde aber von einem Interesse des FC Southampton berichtet. Als Ablöse ist eine Summe von rund fünf Millionen Euro im Gespräch. Wenn der Spieler keinen neuen Vertrag beim FC unterschreibt, werden die Kölner versuchen, ihn zu verkaufen.

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Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln
Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln

Steffen Tigges

Kaum Einsatzzeiten in der vergangenen Saison, keine Perspektive in der Neuen: Der 1. FC Köln würde Steffen Tigges gerne abgeben. Dadurch würde der Verein auch sein Gehalt einsparen. Der FC St. Gallen soll Interesse am Stürmer haben. Dort könnte Tigges unter seinem Ex-Trainer Enrico Maaßen spielen, mit dem er bei Borussia Dortmund II die vielleicht beste Phase seiner Karriere hatte.

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Eric Martel und Linton Maina
Eric Martel und Linton Maina

Eric Martel

Auch Eric Martel steht nur noch ein Jahr beim 1. FC Köln unter Vertrag. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Martel vor dem Ende der U21-EM, bei der er die deutsche Mannschaft als Kapitän auf den Platz führt, eine Entscheidung trifft. Denn bei dieser könnte er sich für andere Vereine noch interessanter machen. Wenn er nicht verlängert, würden die Kölner ihn gerne verkaufen, um einen ablösefreien Abgang vorzubeugen. Martels Marktwert liegt bei geschätzten sechs Millionen Euro, unter anderem der SC Freiburg soll an ihm interessiert sein.

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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)

Marvin Schwäbe

Am Freitagabend tauchte die Meldung auf, dass Los Angeles FC an Marvin Schwäbe interessiert sein soll. Laut „Sky“ soll der ehemalige Keeper Oka Nikolov den Kontakt „zum Lager von Marvin Schwäbe“ hergestellt haben. Der Verein will mit Keeper Lloris noch ein Jahr weiterspielen, sich aber bereits frühzeitig um die Nachfolge kümmern. Bislang handelt es sich laut Sky um einen ersten Kontakt. Und so wirklich viel deutet aktuell nicht auf einen Wechsel hin.

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