Die Trainersuche beginnt: Funkel noch im Rennen? Zwei weitere Namen werden gehandelt

Thomas Kessler auf Trainersuche
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Die Trainersuche beginnt: Funkel noch im Rennen? Zwei weitere Namen werden gehandelt

Die Suche nach einem Trainer wird beim FC dieser Tage wohl höchste Priorität haben. Am Montag äußerte sich Geschäftsführer Philipp Türoff zu Friedhelm Funkel. Unterdessen wird fleißig spekuliert über die Trainersuche beim 1. FC Köln: Diese Namen werden gehandelt.

Bleibt er oder muss er gehen? Friedhelm Funkel wird von nicht wenigen Fans der Geißböcke als Held gefeiert. Doch ein Verbleib ist alles andere als sicher. Es wird spannend mit der Trainersuche beim 1. FC Köln: Diese Namen werden gehandelt.

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<<Hier geht es zum Trainer-Update>>

Die Nacht zum Montag soll dem Vernehmen nach für den ein oder anderen Spieler des FC kurz gewesen sein. Am Montag trafen sich Spieler, Verantwortliche und Mitarbeiter des FC dann noch einmal zur Saisonabschlussfeier. Während die Saison also langsam ein Ende findet, haben die Spekulationen um Personalien volle Fahrt aufgenommen. Kein Wunder, der FC muss nun einen schlagkräftigen Kader für die kommende Bundesliga-Saison zusammenstellen. „Wir werden ganz in Ruhe Entscheidungen treffen und schauen, wie wir den Kader für kommende Saison wettbewerbsfähig bekommen“, sagte Thomas Kessler, als er das Gerücht zur Rückholaktion von Salih Özcan einordnen sollte. Doch so ganz wird der Interims-Sportchef der Kölner die Ruhe nicht weghaben. Denn eine wichtige Personalie ist aktuell nicht geklärt. Eine, die für die Kader-Zusammenstellung schon eine gewissen Bedeutung hat: Die des Trainers.


„Wir haben jetzt eine andere Fragestellung“

Und gerade bei dieser Personalie scheiden sich aktuell die Geister. Nicht wenige Fans wünschen sich einen Verbleib des Aufstiegshelden Friedhelm Funkel, andere denken an eine neue Lösung, an frischen Wind. Auch Spieler wie Dominique Heintz sprachen sich für Funkel aus. Der 71-Jährige selbst betonte bereits mehrfach, dass er sich einen Verbleib ebenfalls sehr gut vorstellen könne. „Wir haben jetzt eine andere Fragestellung. Die Aufgabe war nach der Reaktion, die wir gezeigt haben, für zwei Tage die Mannschaft da durchzubringen und den Aufstieg sicherzustellen“, sagte Geschäftsführer Philipp Türoff am Montagabend. „Was die Mannschaft jetzt braucht, was der 1. FC Köln braucht, ist eine ganz andere Aufgabenstellung. Natürlich beschäftigen wir uns in dem Kontext auch mit einem Trainer, der bei uns wirkt und Erfolg hat. Also auch mit Friedhelm Funkel. Aber das ist jetzt eine wirklich andere Frage und so werden wir es angehen.“

Soll heißen, der ursprüngliche Gedanke war, mit Funkel den Aufstieg einzutüten und nun nach der optimalen Lösung suchen. Das könnte eben Funkel sein. „Ausgeschlossen, das habe ich jetzt auch gelernt, ist im Fußball nie etwas“, sagte Türoff. „Wir müssen für den FC die richtige Antwort finden. Und das nicht, indem wir etwas ausschließen, sondern indem wir nach vorne gehen, definieren, was wir wollen und was wir brauchen.“ Und die richtige Antwort könnte dann doch auch sehr wohl eine externe Lösung werden. Lukas Kwasniok galt als einer der Favoriten. Doch der 43-Jährige kündigte nun eine Auszeit an, sprach am Sonntag davon, erst einmal eine Pause machen zu wollen und dass tatsächlich nicht davon auszugehen sei, dass er zu Beginn der kommenden Saison an einer Seitenlinie anzufinden sei.

Wird Alexander Ende ein Thema?

„Sky“ warf am Montagabend noch zwei weitere Namen in den Ring. Laut Patrick Berger gehört neben Horst Steffen und Lukas Kwasniok auch Alexander Ende zu den Trainerkandidaten für die kommende Spielzeit. Über den 45-Jährigen, der den SC Verl im Sommer verlässt und als Spieler für die zweite Mannschaft des FC aktiv war, soll am Geißbockheim bereits gesprochen worden sein. Sonderlich weit hätte es Ende nach Köln nicht. Aktuell wohnt der Verl-Coach im rund 30-minütig entfernten Grevenbroich. Ende spielte aber auch bei Fortuna Köln und in der zweiten Mannschaft von Bayer Leverkusen. Horst Steffen kämpft noch in der Relegation mit der SV Elversberg um den Aufstieg, Lukas Kwasniok hat diesen mit dem SC Paderborn verpasst. Vor wenigen Wochen wurde auch Urs Fischer als möglicher neuer Coach genannt, doch die Spur scheint mittlerweile kalt geworden zu sein. so oder so wird es sicherlich bald eine Entscheidung geben. Denn die Vorbereitung zur kommenden Saison wird bereits Ende Juni beginnen.

Der 1. FC Köln denkt offenbar über Salih Özcan nach

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Der 1. FC Köln denkt offenbar über Salih Özcan nach

Pünktlich zum Saisonende werden die ersten Namen von möglichen Neuzugängen gehandelt. Auf der Wunschliste steht wohl auch ein Mittelfeldspieler. Und dort fällt nun ein interessanter Name. Der 1. FC Köln ist wohl an einer Rückkehr von Salih Özcan interessiert.

Der Aufstieg in die Bundesliga ist gut 24 Stunden alt, die Saison gerade einmal 24 Stunden vorbei, da werden bereits die ersten Namen für die kommende Saison gehandelt. Einen aus FC-Fans interessanten Namen bringt der TV-Sender „Sky“ ins Spiel. Der 1. FC Köln ist demnach wohl an einer Rückkehr von Salih Özcan interessiert.

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Kommt es nach drei Jahren zur Rückkehr ans Geißbockheim? Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, soll Salih Özcan das Interesse der Geißböcke geweckt haben. Der FC muss bekanntlich den Kader für die kommende Spielzeit stärken. Auf der Wunschliste steht auch ein zentraler Mittelfeldspieler. Und dabei ist der FC offenbar auf das Eigengewächs gestoßen. Özcan spielte seit seinem neunten Lebensjahr für den FC, durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften und wurde schließlich auch Profi bei den Geißböcken. 2019 folgte die Leihe zu Holstein Kiel, ein Jahr später gelang dem Mittelfeldspieler dann auch der endgültige Durchbruch beim FC. Im Sommer 2022 rief Borussia Dortmund und der türkische Nationalspieler verabschiedete sich aus Köln. Im vergangenen Sommer folgte dann die Leihe zum VfL Wolfsburg, die im Winter aber aufgrund Dortmunder Verletzungssorgen abgebrochen wurde.

Gehalt dürfte deutlich zu hoch sein

Für den BVB lief Özcan 84 Mal auf, spielte unter anderem Champions League gegen Manchester City, Atletico Madrid, Barcelona und Paris Saint-Germain. Zuletzt kam der 27-Jährige nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus. Laut „Sky“ würde der FC den Mittelfeldspieler nun gerne zurückholen, „bastle im Hintergrund“ an einem Plan. Die Verbindung zum FC sind zwar nie abgerissen, doch liegt das aktuelle Gehalt des 27-Jährigen sehr weit über dem Budget des FC. Dem Vernehmen nach soll Özcan beim BVB rund fünf Millionen Euro jährlich verdienen. Zu viel für einen Verein, dessen Transferbudget bei rund zwölf Millionen Euro liegen soll. Möglich wäre der Deal wohl nur, wenn der gebürtige Kölner auf einen Großteil seines Gehalts verzichten würde. Immerhin hätte Özcan vermutlich einen Stammplatz bei den Kölnern sicher.

Beim BVB gilt Özcan als möglicher Wechselkandidat. Der Mittelfeldspieler hat in Dortmund noch Vertrag bis 2026. Eine Leihe ist mit dem aktuellen Vertragskonstrukt also eher kein Thema. Dafür müsste der Kontrakt wohl verlängert werden. Ob die BVB-Verantwortlichen dafür eine Notwendigkeit sehen, ist fraglich. Denn neben dem FC dürfte es noch einige andere Interessenten aus dem In- und Ausland geben. Laut „Sky“ haben noch keine „tiefgreifenden Gespräche“ stattgefunden. Das könnte sich aber bald ändern. „Ich habe ihn lange mit ihm als Spieler zusammengespielt, ihn in der Rolle als Funktionär erlebt. Er ist ein sehr interessanter Spieler und guter Junge“, sagte Thomas Kessler am Rande der Saisonabschlussfeier der Geißböcke. „Aber das ist keine Bewerbung des FC an Salih Özcan. Wir werden ganz in Ruhe Entscheidungen treffen und schauen, wie wir den Kader für kommende Saison wettbewerbsfähig bekommen.“


Trainergerücht beim 1. FC Köln bereits vom Tisch? Lukas Kwasniok kündigt Auszeit an

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Trainergerücht beim 1. FC Köln bereits vom Tisch? Lukas Kwasniok kündigt Auszeit an

Mit dem Aufstieg in die Bundesliga wird der FC seine Ausgangslage für Vertragsverhandlungen massiv gesteigert haben. Ob die Geißböcke einen neuen Trainer suchen oder auf Friedhelm Funkel setzen, ist noch nicht bekannt. eine Option scheint keine mehr zu sein für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok kündigt eine Auszeit an.

Nach dem Aufstieg stellt sich die Frage nach dem künftigen Trainer. Eine Wunschlösung ist anscheinend schon aus dem Rennen für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok kündigt eine Auszeit an.

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Friedhelm Funkel war in den Katakomben nach dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern sichtbar glücklich, doch es wirkte so, als habe das Saisonfinale auch ein wenig an den Nerven gezerrt. Doch der 71-Jährige ließ schon am Sonntag keinen Zweifel daran, dass er zu gerne mit dieser Mannschaft, mit diesem Verein und mit diesen Fans künftig zu gerne wieder Bundesliga spielen würde. Doch sagte der Coach auch, dass diese Entscheidung bei dem Verein läge. Tatsächlich dürfte Funkel ein Szenario in den Überlegungen der Kölner sein. Der Routinier hat der Mannschaft wieder Selbstvertrauen und Spaß am Fußball gegeben, die Folge brachten die Spieler am Sonntag auf den Platz, zeigten gegen schwache Pfälzer wohl das beste Spiel dieser Saison und belohnten sich mit Platz eins und dem direkten Aufstieg.

Kwasniok spricht über Auszeit

Doch Funkel wird ganz sicher nicht die einzige gehandelte Möglichkeit bei den Kölner sein. Ein Name, der in den vergangenen Wochen nicht nur in Köln die Runde machte war Lukas Kwasniok. Der 43-Jährige soll auf dem Wunschzettel der Geißböcke stehen. Aber auch Hannover 96 und der FC Schalke 04 sollen ihr Interesse bekundet und je nach lokaler Presse auch besonders gute Karten im Werben um den nun Ex-Trainer des SC Paderborn haben. Nur scheinen die Chancen nach Sonntag dann doch nicht mehr so richtig gut zu stehen. „Wissen Sie, ich habe jetzt vier Jahre voller Hingabe für den SC Paderborn gearbeitet. Mir fällt es aktuell extrem schwer, mich mit einer potenziellen Aufgabe zu identifizieren“, sagte der 43-Jährige bei Sky. Tatsächlich hatte Kwasniok die Nachfolge von Steffen Baumgart2021 angetreten als dieser nach Köln wechselte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Im Frühjahr wurde dann die Trennung für diesen Sommer bekannt gegeben und damit der Startschuss für mögliche Spekulationen erteilt. Tatsächlich würde der Coach auch ins Anforderungsprofil der Geißböcke passen. Kwasniok lässt schnörkellosen Offensivfußball spielen, gilt als Entwickler. Doch ein Engagement ist unwahrscheinlich. „Ich würde schon sagen, es ist richtig und wichtig, sich in diesem Moment eine Auszeit zu gönnen. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man mich in der kommenden Saison zu Beginn an keiner Seitenauslinie sehen wird“, so der Trainer weiter. Aber immerhin mit einem Einschub: „Die Welt sieht wahrscheinlich in zwei oder drei Wochen anders aus. Ich weiß nur nicht, ob drei Wochen ausreichen und ich dann wieder sagen kann: ‚Ich habe wieder die Kraft‘.“

Sollte Kwasniok dabei bleiben und der FC wirklich an dem 43-Jährigen interessiert gewesen sein, dürften zumindest die Chancen für Friedhelm Funkel steigen.


Zwei FC-Spieler nach 4:0-Aufstiegs-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Eric Martel
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Zwei FC-Spieler nach 4:0-Aufstiegs-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Mit dem Sieg über den 1. FC Kaiserslautern haben sich die Geißböcke zum Saisonende den Aufstieg gesichtet. Der Erfolg sorgte einmal mehr für eine Nominierung beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 4:0-Erfolg in der Elf des Tages.

Am Sonntagnachmittag ließen die Kölner sich den Aufstieg nicht mehr nehmen, gewannen gegen den FCK verdient und deutlich. Das bedeutete den sicheren Aufstieg und durch Hamburgs Hilfe sogar, dass die Kölner auf Rang eins hochgehen. Und so gibt es auch wieder Auszeichnungen beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 4:0-Erfolg in der Elf des Tages.

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Nicht wenige Fans des 1. FC Köln hatten sich am Sonntag auf einer Zitterpartie ihrer Mannschaft eingestellt. Zumindest war die Sorge groß, dass man als Zuschauer in Köln mit einem Auge auch auf die weiteren Plätze würde schauen müssen. Doch der FC gab sich gegen den FCK keine Blöße, lieferte eins der besseren Saisonspiele ab und schaffte relativ früh klare Verhältnisse. Beim 4:0-Erfolg war dann auch mal wieder Eric Martel erfolgreich. Der Kölner Sechser machte eine starke Begegnung, sortierte die Defensive in der Rückwärtsbewegung, grätschte ziemlich viel im Zentrum weg und bewies endlich auch mal Torgefahr. Kein Wunder also, dass der „Kicker“ den Mittelfeldspieler wieder in die Top-Elf berief.

Erste Nominierung in dieser Saison

Und der Leader ist nicht der einzige Kölner in der Auswahl. Auch Luca Waldschmidt wurde von der Redaktion nominiert. Der Zehner erzielte den zweiten Kölner Treffer, hätte aber durchaus noch öfter treffen können, wenn nicht müssen. Unter anderem scheiterte der ehemalige Nationalspieler vom Punkt. Dennoch war es eins der besseren Spiele des Siegeners. Während Martel bereits zum vierten Mal nominiert wurde, schaffte es Waldschmidt zum zweiten Mal in die Auswahl. Insgesamt kommen die Kölner auf 13 Spieler, die vom „Kicker“ in dieser Saison ausgezeichnet wurde. Zuletzt war einige Male Marvin Schwänbe nominiert worden.

Ligaweit schaffte es Fisnik Asllani mit neun Berufungen am häufigsten in die Liste, gefolgt von Hamburgs Jean-Luc Dompé (8). Insgesamt hat der FC 31 Berufungen eingeheimst, sechs weniger als der Hamburger SV, gleich viele wie die Elv. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit 14 Nominierungen souverän an.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Marvin Schwäbe 5
  • Damion Downs 4
  • Eric Martel 4
  • Dejan Ljubicic 3
  • Dominique Heintz 3
  • Luca Waldschmidt 2
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Julian Pauli 1
  • Florian Kainz 1


Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Friedhelm Funkel, Trainer des 1. FC Köln
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Bleibt er oder braucht der FC einen neuen Coach? Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel?

Die Euphorie über den Aufstieg brachte am Sonntag auch die Frage nach dem Verbleib des 71-Jährigen Interimstrainers auf. Auch der Neusser selber hat die Möglichkeit der Übernahme des Traineramts persönlich nicht ausgeschlossen. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Kurz nach dem Sieg gegen Kaiserslautern äußerten einige Spieler des FC, dass sie sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Coach durchaus vorstellen können. Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

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Welche menschliche Größe Friedhelm Funkel hat, bewies der Trainer nur Minuten nach seinem nächsten großen Erfolg am Sky-Mikrofon. „Ich bin jetzt heute aufgestiegen, aber den größten Anteil hat mein Vorgänger. Der war 32 Spiele hier, ist auf Tabellenplatz zwei freigestellt worden und ich habe das Glück gehabt, die Mannschaft übernehmen zu dürfen“, sagte der 71-Jährige. „Sie war topfit, sie war in einem guten körperlichen Zustand, hat einen sehr sehr guten Zusammenhalt gehabt. Das ist der Verdienst vom Trainerteam und von Gerhard. Ich hab das ein oder andere vielleicht leicht verändert und habe somit einen ganz kleinen Anteil daran.“ Aus Funkel sprach sicherlich nicht der gönnerhafte Coach, der mit seinem nun siebten Aufstieg weiter an seinem Aufstiegs-Heldenstatus arbeitet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

FC braucht einige neue Leistungsträger

Seine Worte waren ehrlich, authentisch, eben so wie sich der Coach nicht nur bei seiner dritten Amtszeit in Köln gegeben hat. Natürlich lässt es sich nicht bemessen, wer welchen Anteil am Aufstieg hat. Mit Gerhard Struber hätte die Rückkehr in die Bundesliga genauso gelingen können wie mit Friedhelm Funkel, vermutlich auch mit Timo Schulz und ja sogar mit Steffen Baumgart. Unterm Strich brachte Funkel den Aufstieg „nur“ noch über die Ziellinie. Allerdings gab der Routinier seiner Mannschaft offenbar Spielfreude, Motivation und Selbstvertrauen zurück, dass den Kölnern ganz offensichtlich lange fehlte. Funkel bewies eindrucksvoll, dass der Kopf am Ende des Tages dann doch wichtiger sein kann als die Beine. Der Auftritt gegen Nürnberg war durchwachsen, nährte aber die Hoffnung auf besseren Fußball. Das Spiel gegen zugegeben harmlose Pfälzer war möglicherweise die beste Saisonleistung.

Und wie Funkel in den zehn Tagen in Köln selbst mehrfach sagte, blieb für große spielerische Abläufe, taktische Finessen kaum Zeit. Der Auftritt gegen Lautern war Balsam auf die geschundene Kölner Seele und macht Hoffnung, dass der FC auch in der Bundesliga wieder ein besseres Gesicht zeigt als noch vor zwei Spielzeiten mit dem sang-und klanglos Abstieg. Es ist also kein Wunder, dass die ersten Stimmen laut werden, die Funkel auch gerne weiter beim FC sehen würden. Dominique Heintz sprach sich genauso für einen Verbleib des Trainers aus wie der gegnerische Trainer Torsten Lieberknecht. Und auch Funkel selbst will eine Fortführung des Engagements in Köln für sich „persönlich nicht ausschließen“, zwischen den Zeilen wohl mehr als „nicht ausschließen“.

Wie geht es weiter mit Friedhelm Funkel beim 1. FC Köln?

Der Ball liegt nun bei den FC-Bossen. Bei FC-Bossen, deren Zukunft im Verein bekanntlich auch nicht geklärt ist. Der Vorstand steht in dieser Zusammenstellung vor den letzten Monaten der Amtszeit, Thomas Kessler gilt aktuell noch als Interims-Sportdirektor. Auch er wäre sicherlich eine Option für mehr. Stand jetzt ist „Kess“ aber eben „nur“ eine Option. Und um die Aufgabe sind die Verantwortlichen der Geißböcke wahrlich nicht zu beneiden. Funkel hat in den vergangenen Tagen die Köpfe der Spieler erreicht, die Leichtigkeit zurückgebracht, wieder einmal bewiesen, dass er in dieser Situation der richtige Mann ist. Doch wie ist es in der Situation als Trainer in die neue Spielzeit zu starten. Wie berichtet gibt es in der Sportpsychologie den Honeymoon-Effekt, der durch personelle Veränderungen Motivation, Selbstvertrauen und somit auch Leistungen aus den Akteuren herauskitzeln kann. Das ist Funkel gelungen.

Nur gibt es eben auch die Gefahr, dass auf diesen Effekt der Kater folgt. Dann, wenn die spieler glauben, dass die Veränderung vielleicht doch nicht rosarot oder so gewinnbringend ist. Dann reicht die Motivation nicht mehr aus. Dass Funkel auch über einen längeren Zeitraum mit einer Mannschaft erfolgreich arbeiten kann, steht unterdessen außer Frage. Erst in der vergangenen Spielzeit kam der Trainer zwar als Interims-Lösung zum FCK, Funkel führte die Mannschaft aber nicht nur zum Klassenerhalt, sondern auch ins Finale des DFB-Pokals. Zwischen 2016 und 2020 war der Routinier bei Fortuna Düsseldorf über vier Jahre insgesamt recht erfolgreich im Einsatz. Und doch werden die Verantwortlichen auch andere Optionen im Kopf haben. Trainertypen, die mit erfolgsversprechenden Konzepten um die Ecke kommen.

Ist Funkel der richtige?

Funkel betonte zuletzt, dass ihm das taktische System nicht so wichtig sei. Möglicherweise meinte er in der aktuellen Situation, denn die Kölner Verantwortlichen werden natürlich schon den Plan des attraktiven Offensivfußballs auch weiterhin verfolgen wollen. Dass Funkel diesen Fußball spielen lassen kann, ist mehr als nur wahrscheinlich, nur verkörpert der 71-Jährige die Marschroute auch? Als Funkel den FC vor vier Jahren verließ, wurde mit Steffen Baumgart der Gegenpart zu Markus Gisdol geholt. Die offensive Spielweise, das zunächst belächelte Selbstbewusstsein, das Motto „Egal wie viele Gegentore, hauptsache wir schießen eins mehr“ lösten in Köln eine ungeahnte Euphorie aus, die die Mannschaft von alleine zu tragen schien. Möglicherweise würde dem FC ein ähnlicher Motivator wie beispielsweise Lukas Kwasniok gut zu Gesicht stehen.

Am Ende des Tages gibt es für alle Varianten Pros und Contras. Die Entscheidung wird sicherlich keine leichte sein. Sie wird aber eine wichtige werden.


Auf das Hochgefühl folgt Hoffnung, es bleiben aber große Herausforderungen

1. FC Köln feiert die Meisterschaft
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Auf das Hochgefühl folgt Hoffnung, es bleiben aber große Herausforderungen

Der FC spielt in der kommenden Saison wieder Bundesliga. Und das trotz einer durchwachsenen und teils turbulenten Saison durchaus verdient. Das Hochgefühl bei den Fans ist verständlich und legitim. Und natürlich folgt darauf die Hoffnung, auf Stabilität und Kontinuität. Doch es bleiben wieder einmal große Herausforderungen. Ein Kommentar zum Aufstieg des 1. FC Köln.

Mit der wohl besten Saisonleistung hat der FC den Aufstieg perfekt gemacht, die Zweitliga-Meisterschaft eingetütet und viele Probleme und turbulente Tage vergessen gemacht. Doch die nun anstehenden Aufgaben haben es in sich. Ein Kommentar zum Aufstieg des 1. FC Köln.

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Die Aufforderung durch die Lautsprecher war gut gemeint, doch sie entsprach wohl nicht mehr als nur dem Protokoll. Denn die Aufstiegsparty auf dem Rasen des Kölner Stadions war spätestens mit dem 3:0 durch Florian Kainz unabdingbar. Spieler und Trainer feierten die Zweitliga-Meisterschale und das Meer an in weiß gekleideten Fans die Mannschaft. In diesem Moment waren Frust und Ärger der vergangenen Woche, Monate, vielleicht sogar Jahre vergessen. Und das in diesem Augenblick zu recht. Der FC wird in der kommenden Saison Bundesliga spielen, geht als Zweitliga-Meister hoch und hat mit der möglicherweise besten Saisonleistung bewiesen, dass diese Mannschaft intakt ist, trotz turbulenter Nebengeräusche unter Druck performen kann und durchaus in der Lage ist, offensivstarken, attraktiven Fußball zu spielen.

Auf die FC-Bosse wartet viel Arbeit

Der FC hat sich diesen Aufstieg nach einer durchwachsenen Saison verdient. Sicherlich auch, weil es in diesem Wettbewerb keine überragende Mannschaft gab, die die Schwäche der Konkurrenz für sich zu nutzen wusste. Am Ende des Tages hat sich ein Spitzenreiter nach dem 34. Spieltag den Aufstieg eben auch verdient. Zufall und Glück haben sich zu diesem Zeitpunkt mit dem Pech einer Spielzeit nevelliert. Dieser Aufstieg ist verdient. Doch Köln wäre nicht Köln, wenn die Rückkehr in die Bundesliga nicht bereits mit der Hoffnung verbunden wäre, das Image der Fahrstuhl-Mannschaft endgültig hinter sich zu lassen und dieses Mal tatsächlich auf ein solides Gerüst, eine schlagkräftige Truppe zu bauen, die sich in der Liga festsetzen und eben nicht „nur“ zwischen die regemäßigen Ab- und Aufstiege kurzfristige internationale Aufenthalte zu schieben.

Diese Chance ist groß. Vielleicht ausgerechnet Dank des geschassten Christian Kellers größer denn je. Denn der ehemalige Sportdirektor hat einen gesundeten Verein hinterlassen, der auch durch den Aufstieg Geld auf dem Transfermarkt in die Hand nehmen kann. Im Grunde befindet sich der FC da, wo Friedhelm Funkel ihn vor fünf Jahren hinterlassen hat. Nur eben finanziell abgesichert. So folgt auf das Hochgefühl des Aufstiegs die obligatorische Hoffnung, dass er dieses Mal von Dauer ist. Und die ist gleichzeitig verbunden mit den großen Herausforderungen vor denen der FC nun steht. Während die Mannschaft feiert und sich wohl in den Urlaub verabschiedet, wird hinter den Kulissen hart gearbeitet werden müssen. Die FC-Bosse um Interims-Sportdirektor Thomas Kessler müssen eine klare Entscheidung in der Trainerfrage finden. Die ersten Spieler haben sich eine weitere Zusammenarbeit mit Friedhelm Funkel gewünscht, doch ob dieser Wunsch realistisch ist, ist offen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

FC braucht einige neue Leistungsträger

Genauso müssen aber auch die richtige Entscheidungen bei der Kaderzusammenstellung getroffen werden. Auch, wenn der Aufstieg letztendlich verdient war, die Kölner haben in dieser Spielzeit viel zu oft bewiesen, dass dieser Kader eklatante Schwächen hat. Immerhin ist der FC mit einem Großteil der aktuellen Formation in der vergangenen Saison abgestiegen. Und die Abgänge von Jeff Chabot und Davie Selke wurden noch nicht einmal adäquat ersetzt. Dem Interims-Sportdirektor stehen arbeitsintensive Tage bevor. Die Aufgaben sind vielfältig, herausfordernd, sie sind aber in erster Linie auch eine große Chance auf einen weiteren Neuanfang in der Bundesliga – dieses Mal viellicht einen nachhaltigen.


Eine Eins, eine Vier: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern

Timo Hübers im Zweikampf gegen Kaiserslautern (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Eine Eins, eine Vier: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern

Mit seinem Treffer im letzten Spiel seiner Karriere hat Mark Uth den FC zum 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern geschossen. Ein gebührender Abschluss vor dem ausverkauften Kölner Stadion. Doch, nicht alle Spieler überzeugten: Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern.

Der FC hat am 34. Spieltag sowohl den Aufstieg als auch die Meisterschaft der 2. Bundesliga eingefahren. Die Leistungen der Akteure waren allerdings durchaus unterschiedlich. Die Einzelkritik zum Heimspiel des 1. FC Köln gegen Kaiserslautern.

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Gegen den 1. FC Kaiserslautern agierten die Kölner mit Spielfreude und Leichtigkeit. Den Tugenden, die Interimscoach Friedhelm Funkel gefordert hatte. Bereits in den ersten 45 Minuten traf der FC durch Eric Martel und Luca Waldschmidt doppelt. Den Vorsprung und somit den sicheren Aufstieg ließen sich die Geißböcke nicht mehr nehmen und legten durch Treffer von Florian Kainz und zuletzt Mark Uth zum 4:0-Endstand nach.

Stabil in der Defensive

Schwäbe Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Musste sich bereits früh gegen Ache auszeichnen, tauchte rechtzeitig ab. „Rettete“ per Kopf 25 Meter vor seinem Gehäuse. Der Freistoß von Ritter stellte Schwäbe vor keine Probleme, mehr Arbeit war der Versuch von Wekesser. Hielt seinen Kasten souverän sauber.


Leart Pacarada, 1. FC Köln, Einzelkritik, 2-

Leart Pacarada

Hatte den ersten Torabschluss – wenn man ihn so nennen mag. Mit viel Platz auf seiner Seite. Brachte dann beim 1:0 die perfekte Flanke auf Martel.


Dominique Heintz

Dominique Heintz

Startete routiniert gegen seinen Ex-Verein, stand meist sicher. Wurde nach einer halben Stunde verletzt ausgewechselt.



Timo Hübers Einzelkritik

Timo Hübers

Eins der besseren Saisonspiele des Innenverteidigers. War präsent, routiniert und im Zweikampfverhalten stark. Ließ so gut wie gar nichts anbrennen.


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik

Jusuf Gazibegovic

Bekam recht wenig zu tun. Schaltete sich aber auch recht selten in die Vorwärtsbewegung ein. Zwölf Ballkontakte sind auch für einen Außenverteidiger nicht viel. Wurde zur Halbzeit ausgewechselt.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Souverän und oft mit Übersicht


Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Von Beginn an hellwach und kampfbereit. Endlich auch mal Glück im Abschluss. Schaltete sich nach dem Wechsel nur noch selten mit in die Offensive sein.


Denis Huseinbasic

Denis Huseinbasic

Fügte sich mit einer Unachtsamkeit ein, die letztlich Ache nicht nutzen konnte. Ließ sich bei Ballbesitz immer wieder in die letzte Reihe fallen und versuchte sich so am Spielaufbau. Leitete den zweiten Treffer mit einem starken Pass und einem noch schöneren Tunnel ein. Starke Passquote.


Jan Thielmann

War im ersten Abschnitt sehr bemüht, aber nicht so effektiv wie gegen Nürnberg. Hätte Downs das 3:0 auflegen können, verlangsamte das Spiel aber und die Chance verpuffte. Spielte im zweiten Abschnitt wieder auf der Position des Rechtsverteidigers ne hatte Anteil am 3:0 durch Kainz.


Luca Waldschmidt Einzelkritik

Luca Waldschmidt

Scheiterte in der Anfangsviertelstunde gleich doppelt mit guten Flachschüssen. Einer hätte gerne sitzen dürfen. War dann beim Querpass von Downs zur Stelle. Holte den Elfmeter clever raus, vergab ihn aber nicht so clever. Dennoch starker Auftritt.


Wie bewertet ihr den FC gegen Kaiserslautern?

Florian Kainz

Starke Übersicht beim Konter, als er Waldschmidt in Szene setzte. Leitete die Führung mit ein. Hatte sichtbar Spaß am Spiel. Versuchte immer wieder mit kreativen Momenten, das Spiel anzukurbeln. Das gelang nicht immer. Aber der Einsatz stimmte. Kam auf 90 Prozent Zweikampfquote. Sorgte mit einem Fallrückzieher im Zentrum für Szenenapplaus. Krönte seine gute Leistung mit dem 3:0.


Damion Downs

Rückte erwartungsgemäß für Tim Lemperle in die Startelf. Setzte zunächst Pacarada mit einem Flach- und dann Ache mit einem unsäglichen Fehlpass in Szene. Pacarada vergab deutlich, Ache scheiterte an Schwäbe. Legte aus vollem Lauf Waldschmidt das 2:0 stark auf. Blieb ansonsten aber blaß. Kam auf 13 Ballkontakte.


Früher frischer, neuer Wind

Joel Schmied

Kam für den verletzten Heintz nach einer guten halben Stunde. Hatte direkt eine Schusschance, trat aber ein Luftloch. Spielte seinen Stiefel gegen schwache Lauterer aber souverän runter.


Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

Kam zur Halbzeit für den angeschlagenen Gazibegovic. Sorgte für viel Tempo auf seiner Seite. Leitete den Treffer von Florian Kainz stark ein und bereitete Uths Treffer vor.




Maina bleibt! Linton Maina richtet Worte an die Fans – „Beim Bundesligisten unterschrieben“

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Maina bleibt! Linton Maina richtet Worte an die Fans – „Beim Bundesligisten unterschrieben“

Linton Maina bleibt beim 1. FC Köln. Das sagte der Offensivspieler am Rande der Aufstiegsfeier der Geißböcke nach dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern. Maina wird also auch in der kommenden Spielzeit bei „einem Bundesligisten“ spielen.

Mitten in die Aufstiegsfeier richtete der Außenbahnspieler dann einige Worte an die Fans, die lange schon den Rasen des Kölner Stadions geatürmt hatten. Linton Maina bleibt beim 1. FC Köln.

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Natürlich gab es kein Halten mehr. Auch, wenn der FC mehrfach darum bat, dass die Fans den Platz nicht betreten sollten, strömten die Anhänger des Bundesligisten auf den Platz. Und dort gab es eben nicht nur den Aufstieg zu feiern. Da der HSV zweitgliech bei Greuther Fürth 2:3 verlor, gehen die Kölner als Zweitliga-Meister zurück in das deutsche Oberhaus. Und neben der Schale gab es auch warme Worte von einigen Spielern. Eine besondere Botschaft hatte Linton Maina im Gepäck. „Ich habe vor sechs Wochen bei ’nem Bundesligisten uterschrieben, der sich jetzt wieder Bundesligist nennen darf‘, sagte der 26-Jährige. Wie Dejan Ljubicic war auch bei Linton Maina lange nicht klar, wo der gebürtige Berliner in der kommenden Saison spielen würde.

Maina bereitet die meisten Tore vor

Doch während sich Ljubicic mit dem Aufstieg vermutlich Richtung Zagreb verabschiedet, bleibt Maina auch weiterhin beim FC. Der 25-Jährige erzielte in dieser Saison drei Tore und bereitete zehn weitere vor, war einer der absoluten Topscorer bei den Kölnern, in jedem Fall der beste Vorlagengeber des FC. In der Rückrunde hatte sich Maina verletzt, war erst vor wenigen Wochen wieder einsatzbereit. „Ihr seid der Wahnsinn. Vielen Dank, dass ihr alle hier seid. Ihr seid verrückt“, sagte der 25-Jährige als er vor den Fans sprach. Neben Ljubicic werden zahlreiche weitere Spieler den FC verlassen. Unter anderem Tim Lemperle, den es wohl Richtung Hoffenheim zieht. Mark Uth beendet dagegen seine Karriere. Auch der Offensivspieler richtete seine Worte an die Fans. „Es war mir eine riesen Ehre. Jetzt mit dem Aufstieg gemeinsam mit euch zu feiern. Ich verspreche euch, es wird richtig spät!“, sagte der 33-Jährige.

Bei der Schalenübergabe flossen dann auch ein paar Tränen, als ein Video der Highlights einer langen Karriere gezeigt wurden.

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Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Aufstieg: Der 1. FC Köln spielt wieder Bundesliga! FC lässt Kaiserslautern keine Chance

Die Funkel-Patrone hat gesessen. Der FC wird in der kommenden Spielzeit wieder erstklassig sein. Der 1. FC Köln steigt in die Bundesliga auf. Die Geißböcke setzten sich letzten Spieltag verdient mit 4:0 gegen Kaiserslautern durch. Da der HSV in Fürth unterlag, geht der FC als Meister der 2. Bundesliga hoch.

Es ist vollbracht, der Aufstieg ist perfekt. Die Kölner spielen wieder erstklassig. Der 1. FC Köln steigt nach einem verdienten 4:0-Erfolg über Kaiserslautern wieder in die Bundesliga auf. Eric Martel, Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Mark Uth trafen zum 4:0-Aufstiegserfolg.

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Unter der Woche hatte Friedhelm Funkel noch angekündigt, er wolle seinem Gegenüber Torsten Lieberknecht noch nicht zu viel verraten. Doch die ganz große Überraschung in Sachen Aufstellung blieb zumindest aus. Der Coach nahm genau eine Änderung zur Vorwoche vor, brachte Damion Downs für Tim Lemperle. Unterstützung erhielten die Profis von den U19-Junioren, die das erste Endspiel des sonntags gewannen und sich nur wenige Stunden zuvor zum Meister gekürt hatten. Der FC gab die Richtung mit Anstoß vor. Eine flache Hereingabe von Downs setzte Waldschmidt aber deutlich über das Tor. Auf der anderen Seite lud Downs Stürmer Ache ein. Mit einem beachtlichen Fehlpass schickte der Stürmer sein Gegenüber, doch der vermeintliche Kölner Wunschspieler scheiterte an Marvin Schwäbe, die anschließende Flanke brachte Ache nicht aufs Tor (7.). Auf der anderen Seite zeichnete sich Julian Krahl mit einer ähnlichen Parade beim Flachschuss von Waldschmidt aus (11.).

Martel und Waldschmidt stellen die Weichen auf Aufstieg

Und der Offensivspieler bekam kurz darauf die nächste Chance. Dieses Mal nach einem Konter. Florian Kainz legte quer, doch wieder scheiterte Waldschmidt an dem gegnerischen Keeper. Doch der anschließende Einwurf brachte die Führung. Kainz spielte Leart Pacarada auf der rechten Seite frei, die Flanke landete bei eric Martel, der einnickte (14.). Doch der FCK spiele ebenfalls munter mit. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Hanslik frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den Kasten (20.). Der FC blieb die aktivere Mannschaft, suchte weiterhin den Weg ins Schlussdrittel und fand ihn. Denis Huseinbasic leitete den Angriff mit einem starken Tunnel ein, legte dann ab auf Downs, der wiederum ins Zentrum passte. Dort lauerte Waldschmidt: 2:0 (33.). Und der FC hätte erhöhen müssen. Jan Thielmann und Downs kamen in eine Zwei-auf-eins-Situation, doch Thielmann verpasste den rechtzeitigen Pass.

Für einen Höhepunkt sorgten dann die A-Junioren, die in der Sükurfe mit der Meisterschale auftauchten. Auf dem Platz hatte Lautern mehr Spielanteile, bemühte sich wieder in die Begegnung zu finden. Das aber mit mäßigem Erfolg. Erst kurz vor dem Seitenwechsel hätte Erik Wekesser den FCK wieder ranbringen können, doch wieder parierte Schwäbe einen Flachschuss stark. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause und der FC stand bereits mit einem Bein in der Bundesliga.

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Kainz macht den Deckel drauf

Auch nach dem Wechsel spielte der FC nicht auf Absicherung. Im Gegenteil mit der Einwechslung von Linton Maina für den offenbar angeschlagenen Jusuf Gazibegovic wollte Funkel für weiteren Schwung sorgen. Doch der Gast war nun auf längere Ballbesitzühasen aus, versuchte so, das Spiel zu beruhigen. Das klappte aber auch nur in Teilen. So spielte Kainz mit einem tollen Pass Waldschmidt in der Box an, der Offensivspieler suchte den Zweikampf, zog das Foul und Schiedsrichter Sören Storks entschied auf Strafstoß. Den vergab der ehemalige Nationalspieler leichtfertig (57.). Doch vom Gegner kam nicht mehr viel. Lautern tat sich sichtbar schwer, gerade im Schlussdrittel fand der Gast kaum noch statt. Der FC lauerte weiterhin auf Konter und belohnte sich.

Nach einem schicken Doppelpass mit Jan Thielmann spielte Maina den Ball ins Zentrum, Waldschmidt nahm die Kugel direkt und schoss Nico Elvedi an. Der Ball landete bei Florian Kainz, der im Fallen den Deckel draufmachte (76.). Und wie versprochen schenkte Friedhelm Funkel Mark Uth, aber auch Mathias Olesen noch einen besonderen Abschied, brachte die beiden Spieler für die Schlussminuten. Und Uth dankte es dem Trainer mit seinem ersten Saisontor und dem 4:0 (87). Danach gab es nur noch kollektive Feierei.

FC: Schwäbe – Pacarada, Heintz (33. Schmied), Hübers, Gazibegovic (46. Maina) – Martel, Huseinbasic – Kainz, Waldschmidt (81. Uth), Thielmann – Maina; Tore: 1:0 Martel (14.), 2:0 Wadlschmidt (29.), 3:0 Kainz (76.), 4:0 Uth (87.); Besondere Vorkommnisse: Waldschmidt verschießt Elfmeter


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Liveticker des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern: Mark Uth krönt sein letztes Spiel mit dem 4:0

Liveticker zum 1. FC Köln gegen Kaiserslautern
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Liveticker des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern: Mark Uth krönt sein letztes Spiel mit dem 4:0

Nach dem 2:1-Sieg gegen Nürnberg am vergangenen Spieltag empfängt der FC am Sonntagnachmittag die Roten Teufel. Mit Interims-Coach Friedhelm Funkel soll heute der Aufstieg gelingen. Dafür wollen die Kölner drei Punkte einfahren. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Vor dem 34. Spieltag herrscht Emotion pur in Köln. Der FC könnte den Aufstieg perfekt machen. Die Geißböcke stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und haben einen Punkt Rückstand auf den HSV. Auf Platz drei und vier der Tabelle lauern aber noch die SV Elversberg und der SC Paderborn mit jeweils drei Punkten Abstand. Für Friedhelm Funkel heißt es in der letzten regulären Begegnung der Spielzeit, den FC über die Ziellinie zu bringen. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern. Die Spannung, aber auch die Erwartungshaltung am letzten regulären Spieltag der Saison könnten kaum größer sein. Denn der FC kämpft bis zuletzt um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ein Remis würde den Kölnern gegen die Roten Teufel reichen. Trotz der Tabellensituation keine leichte Aufgabe gegen das Team von Torsten Lieberknecht.






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