Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #4: Erster Schritt Richtung Aufstieg, nun folgen richtungweisende Wochen. Der Podcast zum 1. FC Köln.
Im Podcast sprechen Cedrik und Simon von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #4: Erster Schritt Richtung Aufstieg, nun folgen richtungweisende Wochen.
Podcast zum 1. FC Köln
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Seit März gibt es die geballte Ladung come-on-fc auch als Podcast. Und in der Regel während der Spieltags-Wochen wöchentlich. Denn bekanntlich gibt es rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel zu diskutieren, viele Meinungen, viele Diskussionen. Und genau da wollen wir ansetzen. 1948 – Der Podcast von come-on-fc will die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen diskutieren. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.
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Folge #4:
In der vierten Folge blicken wir noch einmal zurück auf den wichtigen 2:1-Sieg gegen Paderborn. Wichtiger Sieg? Vielmehr Big Points, die der EFFZEH da eingefahren hat. Denn nun haben es die Kölner in der eigenen Hand und können schon in den drei kommenden Wochen für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Während der FC gegen Teams aus der unteren Tabellenregion spielt, gibt es einige direkte Duelle bei der Konkurrenz. Alles Tutti, oder? Nicht ganz! Und weil es immer und immer wieder Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, geht die Reise nun los! „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.
Zwar zeigt die Formkurve von Florian Kainz in dieser Spielzeit im Vergleich zur Vorsaison deutlich nach oben, so richtig rund läuft aber auch diese Serie nicht für den Österreicher. Und aktuell scheinen andere Spieler die Nase vorne zu haben. Florian Kainz droht beim 1. FC Köln weiterhin die Bank.
Eine Achterbahn der Gefühle durchlebt der Routinier in dieser Spielzeit. So wirklich konstant gut läuft es aber wahrlich nicht. Florian Kainz droht beim 1. FC Köln weiterhin zunächst die Bank.
Gerhard Struber peilt mit dem 1. FC Köln den Aufstieg an
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Florian Kainz ärgerte sich nicht nur sichtlich, ein Schrei schallte über das Trainingsgelände am Geißbockheim. Dominique Heintz hatte in einer Trainingsform die Flanke von Leart Pacarada im letzten Moment noch abgefangen. Der Österreicher war sicht- und hörbar not amused. Wie glücklich der Ex-Kapitän der Kölner über den aktuellen Saisonverlauf ist, lässt sich nur schwer erahnen. Die Tabelle spricht gerade für den FC, die Kölner haben das angestrebte Saisonziel Wiederaufstieg als Tabellenführer zumindest in den eigenen Händen, würden mit der gleichen Bilanz wie im Hinrundenfinale nach nur einer Spielzeit die Zweitklassigkeit wieder verlassen. Und das ist natürlich voll im Interesse des Offensivspielers. Und doch wird die Glückseligkeit des 32-Jährigen wohl Grenzen haben.
Kainz fehlt die nötige Konstanz
Denn Florian Kainz blickt persönlich auf eine weitere durchwachsene Spielzeit zurück. In der vergangenen Saison gehörte Kainz zweifelsohne zu den Verlierern, diese Runde gleicht eher einer Achterbahn der Gefühle. Zunächst erlebte der 32-Jährige die EM in seiner Wahl-Heimat als Zuschauer, aber immerhin im Kader der österreichischen Nationalmannschaft. Ein Karriere-Highlight, wie Kainz immer wieder betonte. Vor dem Trainingslager in seiner Heimat folgte die Sprunggelenksverletzung, Kainz fiel monatelang aus, kehrte im Herbst zurück, kam aber bis Dezember nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Seitdem blitzte „Kainzi“ immer mal wieder auf, traf unter anderem gegen Düsseldorf, in einem sehr starken Spiel. „Wir müssen da nicht drumherum reden, er hat super Qualitäten im Ballbesitz und immer wieder ein gutes Auge“, sagte damals Timo Hübers.
Die Form ist im Vergleich zur Vorsaison zweifelsohne ansteigend, doch Kainz fehlt auch in dieser Spielzeit die nötige Konstanz. Gegen Darmstadt erhielt auch der Routinier im Kölner Kader die Quittung für eine schwache erste Halbzeit und Kainz wurde bereits nach 45 Minuten ausgewechselt, gegen Paderborn waren am vergangenen Samstag nur 15 Minuten drin. Und es kann gut sein, dass sich die Situation für den Offensivspieler auch in den kommenden Spielen nicht wirklich verbessert. Denn mit Luca Waldschmidt hat Gerhard Struber tatsächlich einen Akteur gefunden, der in den vergangenen Wochen zwar nicht glänzte, aber immer wieder für entscheidende Momente sorgte. So erzielte der 28-Jährige gegen Ulm und Darmstadt die entscheidenden Tore, gegen Paderborn legte er Denis Huseinbasic das 2:1 auf.
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Die Position hinter den beiden Spitzen Imad Rondic und Tim Lemperle dürfte also vorerst vergeben sein. Sollten die Kölner bei der Dreierkette bleiben, dürfte es für Kainz mit einer anderen Position aber ebenfalls schwer werden. Wenn überhaupt kommt wieder eine etwas defensivere Rolle in Frage und die hat dem 32-Jährigen in den vergangenen Wochen nur selten gepasst. Vorerst spricht nicht viel dafür, dass sich an der Situation für Kainz etwas ändert. Doch ähnlich wie bei Waldschmidt hat der Kölner Trainer auch bei seinem Landsmann schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Spieler noch eine ganz wichtige oder entscheidende Rolle spielen könne – bei Waldschmidt lag Struber damit genau richtig.
Julian Pauli steht wohl unmittelbar vor seinem Comeback. Vor vier Monaten hatte sich der Abwehrspieler eine Gehirnerschütterung zugezogen. Und das im Heimspiel gegen Hertha BSC, nun steht diese Begegnung erneut an für den 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?
Die personelle Situation könnte sich weiter entspannen. Denn es gibt einige Rückkehrer beim 1. FC Köln: Feiert Julian Pauli ausgerechnet gegen Hertha das Comeback?
Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC (Foto: Maja Hitij/GettyImages)
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So wirklich schlimm sah der Zusammenprall gar nicht aus. Und auch der Kölner Staff und der Spieler selbst hatten das Ereignis wohl anders eingeschätzt. Denn Julian Pauli machte zunächst noch weiter. Der Kölner Innenverteidiger, die Entdeckung dieser Spielzeit war im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC mit Berlins Abwehrspieler Marton Dardai zusammengerasselt. Pauli blieb zwar zunächst liegen, doch nachdem der Abwehrspieler die Tests des obligatorischen Protokolls bei Kopftreffern bestanden hatte, ging es weiter. Pauli verursachte einen Elfmeter und ging wenige Minuten später dann doch vom Platz. Was eher harmlos aussah, entpuppte sich dann doch als besonders hartnäckig. Der 19-Jährige laborierte Wochen, Monate an den Folgen der Gehirnerschütterung.
Gute Erinnerungen ans Hinspiel
Die lange Ausfallzeit ist zwar nicht die Regel, aber eben auch nicht ausgeschlossen. Gerade, wenn der Gleichgewichtssinn eine Rolle spielt. Und genau dort soll der Abwehrspieler lange noch Probleme gehabt haben. Immer wieder deutete sich eine Rückkehr an, immer wieder wurde sie verschoben. Unter anderem im Januar, doch es folgte die Ernüchterung. Gerhard Struber sprach davon, internationale Experten mit an Bord zu holen. Im Februar näherte sich der Abwehrspieler erneut dem Kader an und wurde wieder aus dem Rennen genommen. Nun ist Pauli wieder fester Bestandteil des Mannschaftstrainings. Schon in der vergangenen Woche hatte der Kölner Coach angedeutet, der gebürtige Londoner könne schon gegen Paderborn wieder zum Kader gehören. Das war noch nicht der Fall. So kam Talent Mikail Özkan zu seinem Profidebüt.
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Ausgerechnet gegen Hertha BSC und dann auch noch dort, wo die Verletzungs-Odyssee begonnen hat, nämlich im Kölner Stadion, könnte es am Samstagabend zum Comeback kommen. Denn genau vier Monate nach dem 2:1-Erfolg der Kölner im DFB-Pokal stehen sich die beiden Teams im RheinEnergieStadion erneut gegenüber. Die Erinnerung an das Pokalspiel wird für Pauli vielleicht nicht die beste sein, die ans Hinspiel dagegen umso mehr. FC-Trainer Gerhard Struber ließ damals erstmals die etwas defensivere Ausrichtung agieren und auch in der Dreierkette wusste die Entdeckung der Saison zu überzeugen. Der FC gewann damals in Berlin knapp, aber verdient 1:0 und die Kölner wendeten möglicherweise personelle Konsequenzen ab. Mit dem Comeback gegen die Hertha würde sich für Pauli also ein Kreis schließen. Paulis Kontrahent aus dem Pokalspiel Dardai wird aufgrund einer zehnten Gelben Karte fehlen.
Gegen den SC Paderborn spielte musste der Abwehrspieler in der Innenverteidigung ran und löste die Aufgabe insgesamt gut. Nun steht die nächste schwere Aufgabe bevor. Am Mittwoch äußerte sich der Linksverteidiger des 1. FC Köln: Das sagt Leart Pacarada vor dem Duell gegen Hertha BSC.
Die Blamage gegen Verl war schnell vergessen, als der FC gegen Paderborn ein völlig anderes Gesicht zeigte. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Geißböcke kämpferisch, entschlossen und aufstiegsreif. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.
Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.
Die Spieler des 1. FC Köln
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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.
FC in Paderborn: Kein Vergleich zur Verl-Blamage
Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:
“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”
Verletzungspech schweißt den FC zusammen
Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt:
“Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”
Struber setzt auf Stabilität
Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:
“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.”
Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.
Seit genau einer Halbserie spielt der FC nun mit einem defensiveren Ansatz. Und der Erfolg gibt den Geißböcken um Trainer Gerhard Struber recht. Nach dem 27. Spieltag heißt es Tabellenplatz eins für den FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.
Nach dem Hinspiel gegen den SC Paderborn fiel die Bilanz der Kölner echt bitter aus, nach dem Rückspiel und 17 Begegnungen mit neuer Ausrichtung liegt der FC an der Spitze. Es läuft beim 1. FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.
Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Die Szenen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Dort die ratlosen Blicke nach dem ängstlichen Auftritt und der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im vergangenen Oktober, hier die gefühlte Aufstiegs-Euphorie nach dem 2:1-Erfolg eben in Paderborn am vergangenen Samstag. Damals lagen die Geißböcke sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz Richtung Liga eins und vier vor dem Richtung Liga drei – und das auf Rang zwölf. Aktuell führen die Geißböcke die Tabelle an. Rein statistisch hätte die Entwicklung also nur einen Hauch größer sein können. Doch auch sportlich, systematisch und taktisch hat sich seit der 1:2-Pleite im Hinspiel viel getan. Kein Wunder, die Wolken im Oktober waren schon sehr dunkle, die Kritik an Mannschaft, Trainer und Kaderplaner hart.
Starke Bilanz in den vergangenen Spielen
Mit dem Rückspiel haben die Kölner nun eine komplette Halbserie mit dem neuen System, mit anderem Personal gegen jeden Gegner einmal gespielt. Hat sich das Spiel wirklich so sehr verändert? Da der FC seit dem 10. Spieltag von Rang zwölf auf eins gesprungen ist, kommt es nicht überraschend, dass der FC die Tabelle mit dem aktuellen System – also von Spieltag elf bis 27 – auch anführen würde. Der FC holte aus den vergangenen 17 Partien 38 von möglichen 51 Punkten, gewann zwölf Begegnungen, verlor drei. Auf zwei Halbserien hochgerechnet würden die Geißböcke auf 76 Zähler kommen. Natürlich hinkt der Vergleich und die Kölner haben bekanntlich in den ersten Saisonspielen schon heftig Zähler liegen lassen, doch noch nie hat ein Zweitligist im deutschen Fußball mehr als 76 Punkte erreicht. Die Halb-Bilanz ist also schon außerordentlich gut.
In diesem Zeitraum kommen der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern auf je 31 Zähler. Laut dem Geißböcken liegt der Schlüssel dieser Erfolgsgeschichte in der stabileren Defensive und auch dort gibt den Kölnern die nackte Tabelle recht. Der FC hat in den 17 Begegnungen ganz zwölf Tore kassiert, auf Rang zwei folgt der SC Preußen Münster mit 17 Gegentoren. Und die Stabilität zeigt sich nicht nur an der herausragenden Leistung von Marvin Schwäbe – wie am vergangenen Samstag. Der FC hat in diesem Zeitraum mit Abstand die wenigsten Torschüsse zugelassen (172), 30 weniger als Hertha BSC und Paderborn auf Rang zwei. Die Kölner führen dementsprechend auch die Bilanz der zugelassenen Schüsse aufs Tor an, die Geißböcke kassierten die wenigsten Treffer nach Großchancen und kommen auf den mit Abstand niedrigsten xGoals-Wert der Gegner.
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Köln lässt zu viele Chancen liegen
Der liegt in den 17 Begegnungen bei 19 und dann kommt dann doch Schwäbe ins Spiel, der bei 19 erwartbaren Gegentoren eben nur 12 kassierte. Beachtlich aber, dass die Kölner trotz der defensiven Stabilität doch erstaunlich viele Zweikämpfe verlieren. Insgesamt zeigt die Bilanz deutlich, warum der FC die Tabelle anführt und dass die Defensive der Geißböcke funktioniert. Genauso bestätigt sich aber auch der Eindruck, dass die Kölner Offensive eben weiterhin das Problem ist. So haben gerade einmal vier Teams in diesem Zeitraum weniger Tore geschossen. Und auch das hat einen Grund. Waren die Geißböcke in den ersten zehn Saisonspielen in vielen Offensivstatistiken das Nonplusultra, sind sie durch die Bank weg nur noch Mittelmaß. Eine Statistik fällt aber besonders ins Auge: Der xGoals-Wert. Demnach wären für den FC in diesem Zeitraum 29 Tore möglich gewesen, es wurden 20. Eine schlechtere Effizienz weist nur Preußen Münster auf.
Unterm Strich hat der Fokus auf die Defensive dem FC tatsächlich zu mehr Stabilität verholfen. Die Kölner befinden sich aufgrund der statistisch starken Abwehr wohl zu recht in Aufstiegsregionen. Und wären die Kölner ein wenig effizienter vor dem Tor, wäre sogar noch mehr drin.
Am Dienstag stieg Damion Downs wieder ins Mannschaftstraining der Geißböcke ein. Zumindest zum Teil. Ein Comeback am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC gilt als unwahrscheinlich. Und der Angreifer ist mit der verspäteten Rückkehr nicht alleine beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.
Die Hoffnung war groß, dass der Stürmer schon längst wieder auf dem Platz steht, doch daraus wird wohl erst einmal nichts beim 1. FC Köln: Die Rückkehr von Damion Downs ist noch ungewiss.
Damion Downs im Training mit Gerhard Struber
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So ein wenig werden sich die Sorgenfalten bei Gerhard Struber am Dienstag wieder gelegt haben. Denn es deutet sich an, dass die Personalsituation im Laufe der Woche eine deutlich entspanntere werden dürfte. Dominique Heintz stieg etwa wieder in Teile des Mannschaftstrainings ein und könnte damit der Abwehr wieder mehr Breite verleihen. Auch die Rückkehr von Timo Hübers ist alles andere als ausgeschlossen. Zwar betrat auch Damion Downs am Dienstag wieder das Kölner Trainingsgelände, doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stürmer am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder auf dem Platz steht, ist aktuell eher gering. Downs trainierte mit einer Manschette, grünes Licht hat er von den Ärzten noch nicht bekommen.
Lemperle, Pauli und Uth brauchten länger als erwartet
Und so reiht sich der Stürmer in eine ganze Riege an Kölner Sorgenkindern ein. Zumindest in die Riege der Akteure, deren Comeback sich länger als erhofft herauszögert. Denn die Kölner hatten zunächst durchaus gehofft, der Stürmer würde schon früher eingreifen können. Selbst die Begegnungen gegen Ulm und Darmstadt galten als theoretisch möglich, mittlerweile fehlt der Angreifer seit einem Monat. Beim Auswärtsspiel gegen Fürth soll der 20-Jährige dann aber wieder mit von der Partie sein. Downs ist wahrlich nicht der einzige Kölner Spieler, dessen Rückkehr deutlich früher erwartet worden war. Den FC umgibt nicht nur ein bemerkenswertes Verletzungspech, die Kölner haben auch alles andere als Glück, was die Rekonvaleszenz ihrer verletzten Spieler angeht.
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So warten die Geißböcke nach wie vor auf die Rückkehr von Julian Pauli. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC eine Gehirnerschütterung zugezogen. Gleich mehrfach scheiterten Versuche, den Innenverteidiger wieder vollständig ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Erst am vergangenen Samstag war der Shootingstar der Hinrunde eine Kaderoption, wurde dann aber doch noch geschont. Auch Tim Lemperle fiel mit seiner Muskelverletzung deutlich länger aus, als zunächst angenommen. Der Kölner Torjäger hatte sich im Spiel gegen Jahn Regensburg eine Verletzung zugezogen, es zu Beginn des Jahres im Trainingslager und anschließend auch im Duell gegen die SV Elversberg versucht, um dann erneut Wochen auszufallen.
Mark Uth ist wohl das Paradebeispiel der Kölner Sorgenkinder. Der Kölner Routinier kommt in dieser Spielzeit auf sechs Kurzeinsätze und insgesamt rund 40 Minuten Spielzeit. Dagegen verpasste Uth 19 Begegnungen aufgrund von Verletzungen.
Lange kam Luca Waldschmidt beim FC so gar nicht in Tritt. Und doch war Gerhard Struber fest davon überzeugt, der Offensivspieler könne eine wichtige Rolle einnehmen. Das scheint sich zu bewahrheiten für den 1. FC Köln: Luca Waldschmidt wird zum entscheidenden Faktor.
Der Offensivspieler des FC scheint in den vergangenen Wochen tatsächlich zu einer wichtigen Option im Aufstiegsrennen zu werden. Nicht nur die erzielten Scorerpunkte deuten auf eine wachsende Bedeutung hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt wird zum entscheidenden Faktor.
Luca Waldschmidt im Trikot des 1. FC Köln
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Gerade in der Frage nach seinem Personal wurde Gerhard Struber in der jüngeren Vergangenheit nicht müde zu betonen, dass er über keine Kristallkugel verfüge und dort auch nicht reinblicken würde. In Bezug auf die verletzten Spieler eine sinnvolle Maßnahme. Julian Pauli, Mark Uth oder zuletzt Damion Downs – so wirklich einschätzbar waren da gleich mehrere Leidensgeschichten offensichtlich nicht. In einer anderen Sache scheint sich der Kölner Trainer aber als eine Art Wahrsager herauszukristallisieren. Im Februar wurde der Coach auf eins seiner Sorgenkinder angesprochen. Struber nickte, wusste um die schwierige Situation, um dann aber doch Zuversicht zu verbreiten. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Luca in den nächsten Wochen ein ganz entscheidender Spieler für uns sein wird. Wir arbeiten mit Gesprächen und Trainings gemeinsam daran. Wir lassen ihn wissen, wie wichtig er noch für die Mannschaft ist“, sagte Struber.
Drei Mal am entscheidenden Treffer direkt beteiligt
In dieser Phase hatten wohl wenige Boebachter Luca Waldschmidt die vom Trainer angesprochene Rolle zugetraut. Ja, vielleicht mal wieder ein Tor, aber ein entscheidender Spieler? Nein, darauf deutete im Februar recht wenig hin. Der ehemalige Nationalspieler hatte gerade drei Begegnungen als Zuschauer erlebt, davon zwei auf der Bank und eine erkrankt. Es folgten drei weitere Spieler als Joker. So richtig rund lief es wahrlich nicht und auch Waldschmidts durchwachsene Vorsaison stellte Strubers Weitsicht zumindest ein wenig in Frage. Und auch am Samstagmittag gab es diese Situationen, in denen der ein oder andere Fan nicht so wirklich glücklich mit dem Auftritt des 28-Jährigen schien. Gerade wenn der Siegener in der Rückwärtsbewegung nicht gerade den höchsten Gang einlegte.
Doch der Schein trügt. Tatsächlich ist Waldschmidt in den vergangenen Wochen zu so etwas wie einem entscheidenden Spieler geworden. Gegen Ulm befreite der Angreifer die leidenden Kölner Fans wenige Minuten vor Spielende mit dem 1:0-Siegtreffer, gegen Darmstadt verwandelte Waldschmidt den entscheidenden Elfmeter zum 2:1-Endstand und nun legte der 28-Jährige Denis Huseinbasic gegen den SC Paderborn erneut das 2:1 auf. Und das auch nach einer starken individuellen Aktion. Mehr „entscheidender Spieler“ geht aktuell nicht. Tatsächlich war es wieder einmal eine Begegnung, in der der Offensivspieler auch einige falsche Entscheidungen traf. Etwa als er im ersten Abschnitt aus 18 Metern weit übers Tor schoss, anstatt die Kugel einfach noch einmal weiterzuleiten.
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Waldschmidt überzeugt mit erstaunlichen Werten
Und doch ist Waldschmidt zurzeit weit mehr als nur der Mann für die entscheidenden Treffer. Tatsächlich entwickelt sich der Offensivspieler zum absoluten Dauerläufer. Gegen Ulm lief Waldschmidt nahe an die 12 Kilometer-Marke heran, mehr als alle anderen Spieler in dieser Begegnung. Gegen Darmstadt waren es elf, bis zu seiner Auswechslung Bestwert. Und auch gegen den Paderborn riss der gebürtige Siegener mehr als 12 Kilometer ab, einen Wert, den sonst Mittelfeldspieler der Marke Ellyes Skhiri oder Eric Martel erreichen. Nun war nur Imad Rondic knapp mehr unterwegs. Dazu überragt der ehemalige Nationalspieler mit einer Passquote von meist mehr als 90 Prozent und das bei überdurchschnittlich vielen Ballkontakten. Struber scheint recht gehabt zu haben: Luca Waldschmidt könnte beim FC tatsächlich eins werden – ein entscheidender Faktor im Aufstiegsrennen.
Am Dienstag fehlte Waldschmidt beim Mannschaftstraining der Geißböcke aufgrund einer Verletzung, die er sich gegen Paderborn zugezogen hatte. Es handelt sich wohl aber nicht um eine strukturelle Verletzung, große Sorge besteht also nicht und der Offensivmann wird wohl am Samstag spielen können.
Marvin Obuz und der FC wollen auch weiterhin nicht zusammen finden. Trotz der personell angespannten Lage, spielt der 23-Jährige auch weiterhin keine Rolle beim 1. FC Köln: Marvin Obuz bleibt weiter außen vor.
Gleich sechs Stammspieler fielen beim FC am Samstag aus, eine Chance bekam er erneut nicht beim 1. FC Köln: Marvin Obuz bleibt weiter außen vor.
Marvin Obuz vom 1. FC Köln
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Ein wenig ungewöhnlich sah der Spielberichtsbogen am Samstagmittag dann doch aus. Zumindest der in der Home Deluxe Arena, zeitgleich in Uerdingen hätte sich wohl kaum jemand gewundert. Doch Mikail Özkan, Neo Telle, Emin Kujovic und Oliver Schmitt waren eben nicht mit der U21 des FC in Krefeld, sondern bereicherten die Bank der Profis in Paderborn. Kein Wunder, den FC plagt in dieser Spielzeit ein fast schon beängstigendes Verletzungspech. Alleine am vergangenen Spieltag fehlten mit Dominique Heintz, Timo Hübers, Jusuf Gazibegovic, Damion Downs und Linton Maina fünf Spieler, die im fitten Zustand für den FC wohl aufgelaufen wären. Zudem Dejan Ljubicic gesperrt. So musste Gerhard Struber ordentlich puzzeln, ließ einige Akteure auf fremden Positionen ran und hatte am Ende des Tages sogar noch ein wenig Glück, dass mit Joel Schmied und Jan Thielmann zwei weitere Akteure noch rechtzeitig zurückgekehrt waren.
23 Mal nur Bank-Zuschauer
Zwar fanden sich mit Mark Uth, Steffen Tigges und Florian Kainz durchaus auch prominentere Namen auf der Bank wieder, doch so richtig stark besetzt war der Auswechselmix dann eher nicht. Umso erstaunlicher, dass Marvin Obuz einmal mehr 90 Minuten auf der Bank saß, nicht zum Einsatz kam. Ein undankbarer, wenn auch sehr vertrauter Platz. Denn der 23-Jährige saß zum 23. Mal in dieser Spielzeit auf der Bank, ohne eine einzige Minute zu spielen. So stehen nach dem 27. Spieltag weiterhin auch nur sechs Kurzeinsätze und 150 Spielminuten auf dem Konto des Kölner Eigengewächses. Dass der Offensivspieler trotz der Flaute nicht zum Einsatz kam, dürfte ein weiteres Indiz für die Perspektive beim FC sein. Wie berichtet läuft der Vertrag des gebürtigen Kölners im Sommer aus. Eine Vertragsverlängerung gilt als äußerst unwahrscheinlich
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„Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance zu zeigen, was er kann“, zitierte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erst vor zwei Wochen Obuz Berater Dirk Hebel. Zwar hatte der Offensivspieler betont, er wolle sich beim FC durchbeißen, doch davon kann keine Rede sein. Die Chancen, die Obuz bekommen hat, konnte der Rechtsaußen einfach nicht nutzen. So erst zuletzt im Testspiel gegen den SC Verl, als auch er weit hinter den eigenen Erwartungen geblieben war. Der 23-Jährige wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht. Immerhin erlebte Obuz beim Drittligisten sein erfolgreichstes Profijahr. Doch dem Vernehmen nach will der Angreifer mindestens in der 2. Bundesliga spielen. Der FC dürfte dabei wohl keine Option mehr sein.
FC-Trainer Gerhard Struber setzte im richtungsweisenden Spiel gegen die Ostwestfalen auf eine neue Sturmkombination – und das Experiment scheint bislang aufzugehen. Das neu formierte Duo Imad Rondić und Tim Lemperle brachte die lange vermisste Offensivpower zurück. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?
Der 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn war eine Offenbarung für die verletzungsgeschwächte Offensive des 1. FC Köln. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?
Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Der Start beim 1. FC Köln verlief für Neuzugang Imad Rondić nicht nach Wunsch. Nach seinem Wechsel von Widzew Łódź wirkte der Angreifer zunächst wie ein Fremdkörper im FC-Spiel und blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos. Doch der Bosnier zeigt Moral, arbeitet hart. Gegen Paderborn war er der laufstärkste Spieler auf dem Platz, spulte über 90 Minuten 12,16 Kilometer ab und gab mit sieben Torschüssen die mit Abstand meisten Torschüsse aller FC-Spieler ab. Ein Lattentreffer, mehrere knapp vergebene Chancen und schließlich sein erstes Tor waren der verdiente Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Pfosten zu Paderborns Felix Götze und von dort ins Tor – ein erzwungenes Erfolgserlebnis, das ihm weiteren Auftrieb geben könnte.
Paderborn-Trainer Kwasniok: “Dieses Duo hat uns wehgetan”
Die Rückkehr von Tim Lemperle, der gegen Paderborn erstmals seit dem 15. Spieltag wieder von Beginn an auf dem Platz stand, schien für den Bosnier das Zünglein an der Waage gewesen zu sein. Im Vergleich zu früheren Auftritten, bei denen er oft neben der Spur wirkte, war Rondić diesmal voll im Spiel und wurde von Sturmpartner Lemperle immer wieder klug eingesetzt. Als Doppelspitze aufgeboten, war die Marschroute klar: Lemperle und Rondić immer wieder ins Spiel bringen, um die Paderborner Abwehrkette unter Druck zu setzen. Das Sturmduo wurde nach dem Spiel auch von Paderborns Trainer Lukas Kwasniok gelobt:
“Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan. Unser Prunkstück ist normalerweise die Dreierkette- jeder lange Ball hinter die Kette und wo Bälle bewusst abgelegt wurden, da waren Sie einfach besser. Der 1:2 Siegtreffer war zwar leicht abgefälscht und damit glücklich, aber es war kein Zufall, das es zu diesem Tor gekommen ist. “
Das Gesamtpaket stimmt
Tim Lemperle war ständige Anspielstation und klarer Zielspieler im Angriff des FC. Im Gegensatz zum Spiel gegen Darmstadt, als die langen Bälle oft verpufften, waren sie gegen Paderborn eine effektive Waffe. Beim Siegtreffer von Denis Huseinbašić bewies Lemperle seine Wichtigkeit: Er schirmte einen weiten Ball von Leart Paqarada gegen mehrere Gegenspieler ab, behielt die Übersicht und leitete den Ball klug auf Luca Waldschmidt weiter, der Huseinbašić mustergültig in Szene setzte. FC-Trainer Gerhard Struber hob nach dem Spiel die besonderen Qualitäten seines Stürmers hervor:
„Bei Tim hat man gesehen, wie wichtig er für uns hinter der letzten Linie ist, wie gut sein Timing ist und wie robust er in seinen Offensivaktionen agiert. Dadurch bringt er auch einen Imad Rondić immer wieder ins Spiel.”
Die Kombination aus Rondićs unermüdlichem Arbeitsethos und Lemperles technischer Finesse bildet ein Gesamtpaket, das für die kommenden Gegner entscheidend sein dürfte – zumal mit Linton Maina der beste Vorbereiter des FC aufgrund einer Sprunggelenksverletzung vorerst ausfällt. Gleiches gilt für Damion Downs, dessen Einsatz am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC noch fraglich ist. Nach einem Bruch des Handgelenks verzögert sich das geplante Comeback des jungen Stürmers. Sicher ist: Sobald er wieder fit ist, wird seine Rückkehr in die Startelf ein Thema sein.
Was wird aus Downs?
Downs gilt als ähnlicher Stürmertyp wie Lemperle, der die Fähigkeit besitzt, Bälle festzuhalten und für nachrückende Mitspieler aufzulegen. Derzeit scheint jedoch Tim Lemperle nach seinem Comeback gesetzt, während Imad Rondić an seiner Seite immer mehr Gefahr ausstrahlt. Experimente wird sich Struber auf den letzten Metern der Saison wohl nicht mehr erlauben. Was nicht heißt, dass Downs, wenn er fit ist, zum Bankdrücker degradiert wird. Im Restprogramm trifft der FC noch auf drei direkte Konkurrenten. Für die schweren Duelle gegen Hertha, Nürnberg, Hannover und Kaiserslautern wird Struber jeden verfügbaren Mann brauchen.