Transfer offiziell bestätigt: Deswegen passt Joël Schmied zum 1. FC Köln

Joel Schmied unterschreibt beim 1. FC Köln
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Transfer offiziell bestätigt: Deswegen passt Joël Schmied zum 1. FC Köln

Es hatte sich schon in den vergangenen Tagen angedeutet, seit Freitag haben sich die Anzeichen verdichtet und nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Joël Schmied. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Schmied hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Nach langem Transferpoker wurde eine Einigung erzielt und der Medizincheck offenbar bestanden: Der 1. FC Köln verpflichtet wie erwartet Abwehrspieler Joël Schmied und kann seinen zweiten Neuzugang präsentieren. Schmied hat einen Vertrag bis 2029 beim FC unterschrieben.

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Die Verhandlungen sollen zäh gewesen sein, doch am Ende steht unterm Strich der zweite Neuzugang beim 1. FC Köln. Nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic, der am Freitag sein erstes Testspiel für den FC im Rahmen des Trainingslagers in Spanien bestritten hat, hat der FC nun einen weiteren Abwehrspieler in seinen Reihen. Joël Schmied wechselt vom FC Sion zu den Geißböcken und absolviert am Montag seine erste Trainings einheit. Der Schweizer soll sich schon recht früh mit den Kölner einig gewesen sein, seinen Wechselwunsch früh hinterlagt haben. Die Kölner wiederum bekommen einen Wunschverteidiger, mit dem sie sich ebenfalls schon länger beschäftigt hatten. Allerdings waren die Kölner auch an einer Verpflichtung von Gregory Wüthrich interessiert, der Deal platzte aufgrund der Verletzungshistorie des Abwehrspielers.

Keller: „Joël passt sehr gut zu unserem Anforderungsprofil“

Bei Schmied gab es keine Bedenken, der Abwehrspieler ist ab sofort Teil der Mannschaft. „Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil. Beim FC Sion ist er auf und neben dem Feld zudem als Kapitän und sehr guter Kommunikator vorangegangen“, sagt FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Wir freuen uns, dass Joël das alles ab sofort im Training und in den Spielen beim FC einbringen und den Konkurrenzkampf auf dieser Position auf ein anderes Level heben wird.“ Somit haben die Kölner nun einen weiteren Abwehrspieler in ihren Reihen.

„Der Wechsel zum FC ist für mich Ansporn pur. Ich bin sehr glücklich, dass ich nach meiner erfolgreichen Zeit beim FC Sion jetzt in Köln, bei diesem großen Traditionsverein, meinen nächsten Karriereschritt machen kann. Die Verantwortlichen haben mir in den Gesprächen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben und für meine Verpflichtung gekämpft“, sagt Joël Schmied. „Das fand ich herausragend und werde ab jetzt alles dafür tun, um das Vertrauen und den Glauben in meine sportlichen Fähigkeiten auf dem Platz zurückzuzahlen. Ich freue mich auf die ersten Einheiten mit der Mannschaft und kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“

Gute Zweikampfwerte, starkes Passspiel

Schmied wechselte erst im Alter von 16 Jahren in die Jugendakademie der Young Boys Bern. Umso schneller gelang der Sprung in die U21 des Proficlubs seiner Heimatstadt. Mit 18 Jahren feierte der Abwehrspieler bereits sein Debüt gegen den Ex-Verein von Mathias Olesen Yverdon FC. Aufgrund seiner Leader-Fähigkeiten wurde der Innenverteidiger schon in der Folgesaison zum Kapitän des Berner Nachwuchses gewählt. Nach mehreren Leihen wechselte Schmied 2020 nach Liechtenstein zum FC Vaduz und gab dort sein Debüt in der Super League. Ein Jahr später folgte dann der Wechsel zum FC Sion. In jedem seiner Clubs avancierte Schmied schnell zu einem Stammspieler, Leistungsträger und Leader. Der Abwehrspieler beschreibt sich selbst als besonnen, gleichzeitig aber auch geradeheraus. Schmied gilt als sehr konsequenter Abwehrspieler, kommt auf eine ordentliche Zweikampfquote von mehr als 65 Prozent.

Die gute Passquote lässt auf ein ordentliches Aufbauspiel schließen. Der Innenverteidiger war beim FC Sion in einer Viererkette zu Hause, hatte aber auch in der Dreierkette gespielt. Schmied wurde bereits auf der rechten Verteidigerposition eingesetzt und agierte auch einige Male im defensiven Mittelfeld. Für einen Abwehrspieler strahlt Schmied zudem eine gewisse Torgefahr aus, die schon in der Vergangenheit Begehrlichkeiten weckte. Doch das richtige Angebot scheint nun aus Köln gekommen zu sein. Nun bekommen die Kölner einen routinierten Innenverteidiger, der Leaderuqalitäten mitbringt.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Ein Stadtduell für den letzten Feinschliff beim 1. FC Köln

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln
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Ein Stadtduell für den letzten Feinschliff beim 1. FC Köln

Für den 1. FC Köln steht nun der Auftakt in die Rückrunde der 2. Bundesliga an. Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber beim Tabellendritten, dem Hamburger SV.  Vor dem Spiel gegen die Hanseaten steht für die Mannschaft noch eine Trainingswoche sowie ein Testspiel vor der Tür. Der 1. FC Köln trifft in der Generalprobe auf Viktoria Köln.

Nach dem Trainignslager in Spanien bereitet sich der FC nun in Köln auf das Duell gegen den Hamburger SV am Samstag vor. Zuvor gibt es aber am Dienstag noch ein Testspiel für die Geißböcke. Der 1. FC Köln trifft in der Generalprobe auf Viktoria Köln.

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Nach dem Trainingslager im spanischen Estepona und dem dort absolvierten Testspiel gegen den FC Lugano (3:3) befindet sich der FC seit Montag in der Vorbereitung auf den Rückrundenstart am kommenden Samstag. Dann sind die Kölner zu Gast beim HSV. Die Rothosen belegen aktuell Platz drei in der Tabelle und mit einem Sieg würde Hamburg am Team von FC-Trainer Gerhard Struber vorbeiziehen. Bevor es in die Hansestadt geht, bestreiten die Geißböcke am kommenden Dienstag noch ein Testspiel, um optimal auf den Restart vorbereitet zu sein. Um 14 Uhr treffen die FC-Profis auf den Drittligisten und Stadtnachbarn Viktoria Köln. Das Spiel gegen die Viktoria, die ebenfalls mitten in der Vorbereitung auf den Drittligastart am kommenden Wochenende steckt, findet öffentlich im Franz-Kremer-Stadion statt. Die Ticketpreise für die Generalprobe liegen zwischen fünf und zehn Euro und können sowohl online als auch vor Ort gekauft werden.

Der letzte Feinschliff 

Für die Kölner rund um Coach Gerhard Struber wird es im Test gegen den Drittligisten in erster Linie darum gehen, dass sich die Startelf weiter einspielt und die Automatismen im Spiel mit, aber auch ohne den Ball besser werden. Gegen den Tabellenführer der Schweizer Super League offenbarte der FC besonders im Defensivbereich noch einige Schwächen und Unsicherheiten. Diese sollten die Kölner gegen wiedererstarkte Hamburger unbedingt abstellen. Allen drei Gegentreffern gingen grobe Patzer voraus. Nicht umsonst fand der Trainer nach dem Spiel überraschend und ungewohnt deutliche Wochen. Kein Wunder: In den letzten Wochen der Hinrunde war vorwiegend die Defensivstabilität ein Schlüssel zum Erfolg und ermöglichte den Kölnern, doch noch Herbstmeister zu werden.  

Ob Wunschtransferkandidat und Innenverteidiger Joel Schmied bei dem Test mitwirken wird, ist noch unklar. Die Verpflichtung des 26-Jährigen ist dem Vernehmen nach nur noch Formsache. Der Abwehrspieler soll eigentlich noch am Montag offiziell vorgestellt werden. Sollte Schmied beim Testspiel in der Startformation stehen, wäre er neben Jusuf Gazibegovic der zweite Neuzugang in der Anfangself der Kölner. Der Bosnier stand schon gegen Lugano von Beginn an auf dem Feld und nahm dabei die Position des rechten Schienenspielers ein. Diese dürfte der Rechtsfuß auch gegen die Viktoria ausfüllen. Sollte Schmied nicht zum Einsatz kommen, dürfte Struber dieselbe Startelf wie im vergangenen Test auf den Platz bringen, sofern er das Testspiel als Generalprobe für die Begegnung gegen Hamburg ansieht.

Eine besondere Begegnung dürfte es für die El-Mala-Brüder werden. Said und Malek haben bekanntlich im vergangenen Sommer beim FC unterschrieben, blieben aber als Leihgabe bei ihrem jetzigen Verein. Florian Kainz hat nicht die besten Erinnerungen an die Viktoria.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Abgänge, Zugänge, Gerüchte, Tendenzen – Überblick der Transfers beim 1. FC Köln

Christian Keller und Gerhard Struber verfolgen das Training des 1. FC Köln
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Abgänge, Zugänge, Gerüchte, Tendenzen – Überblick der Transfers beim 1. FC Köln

Die Bewegungen auf dem Transfermarkt kommen nun auch beim FC in Gang. Die Abgänge stehen fest, weitere sind nich ausgeschlossen. Auch weitere Neuzugänge gibt es oder stehen kurz bevor. Hier gibt es einen Überblick über die Transfers beim 1. FC Köln.

Das Transferfenster war von den Fans, aber auch von den Kölner Verantwortlichen sehnsüchtig erwartet worden, doch so richtig Fahrt hatte das Wechselkarussell bei den Kölner zumindest auf der Zugangsseite noch nicht aufgenommen. Das soll sich schnell ändern. Hier gibt es einen Überblick über die Transfers beim 1. FC Köln.

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Diese Zugänge stehen bislang fest: Die Ausbeute der bereits verpflichtenden Spieler ist noch mau. Zwar haben die Geißböcke schon früh mit Jusuf Gazibegovic auf den ersten Blick einen echten Transfercoup gelandet, anschließend wurde es aber eher still um die Kölner Bemühungen. Das soll sich schon heute ändern. Im Laufe des Tages ist wohl auch offiziell mit der Verpflichtung von Joël Schmied zu rechnen. Die Gespräche sind beendet, alle Parteien sind sich einig. Die Ablöse soll bei rund 2,5 Millionen Euro liegen. Fix bleibt bislang nur Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger schließt eine der beiden ausgemachten Kaderlücken. Trainer Gerhard Struber lobt seinen Schützling in höchsten Tönen und auch bei den Fans scheint der Transfer bislang als sehr positiv wahrgenommen zu werden. Der erste Eindruck im Testspiel war ein sehr guter.

Drei Spieler stehen als Abgänge fest

Diese Abgänge sind bereits fix: Im vereinseigenen Interview mit fc.de erklärte Christian Keller, dass einige Leihen angedacht seien. Etwas überraschend nicht nur bei den jungen, sondern auch bei erfahrenen Spielern. Überraschend, weil der Verein somit Akteure verleiht, die in zweieinhalb Jahren den Durchbruch beim FC nicht so wirklich feiern konnten. Ausgerechnet jene „erfahrenen Spieler“ haben ihren neuen Verein gefunden. Sargis Adamyan kehrt bis zum Ende der Saison zu Jahn Regensburg zurück, soll beim Tabellenschlusslicht die Offensive ankurbeln. Tatsächlich war der Offensivspieler beim Jahn durchaus erfolgreich. (69 Pflichtspiele, 37 Torbeteiligungen). Einen ähnlichen Auftrag soll auch Florian Dietz beim SRC Altach in Österreich erfüllen. Elias Bakatukanda spielt nun ebenfalls in Österreich. Der Innenverteidiger ist an Blau-Weiß Linz verliehen.

Diese Spieler sollen den FC noch verlassen: Noch vor wenigen Wochen hatte Christian Keller von mehreren jungen Spielern gesprochen, für die noch Leihen anstünden. Das scheint sich nun aber in eine andere Richtung zu entwickeln. In mehreren Interviews während des Trainingslagers in Spanien war der Tenor der Kölner Verantwortlichen, dass es Stand jetzt keine weiteren Abgänge geben würde. In Stein gemeißelt muss das aber nicht zu sein. Selbst der Winter-Verbleib von Tim Lemperle ist nach wie vor nicht komplett sicher, wenn auch sehr wahrscheinlich. Bei einem „unmoralischen“ Angebot könnte der Stürmer den Verein doch früher als geplant verlassen. Allerdings nur, wenn die Kölner einen Ersatz verpflichten. Weitere Leihkandidaten könnten noch Jaka Potocnik und Rasmus Carstensen werden.

Was ist mit Benedikt Pichler?

Ein großes Fragezeichen steht auch weiterhin hinter Jonas Urbig. Die Zukunft des Keepers scheint ungeklärt, ein Wechsel auch in diesem Winter ist nicht ausgeschlossen. Schließlich ist die Situation für den Keeper alles andere als zufriedenstellend. Als Nummer eins in die Saison gestartet hat das große Talent aktuell keine Chance auf Einsatzzeit in Pflichtspielen. Nach wie vor soll der FC Bayern München ein Auge auf den Keeper geworfen haben. Vermutlich aber erst für kommenden Sommer. Eine Leihe vorab wäre möglich.

Diese Spieler werden mit dem FC aktuell in Verbindung gebracht: Genannt wurden bereits viele Namen. Von dänischen Wunderstürmern, die für den FC unbezahlbar sein dürften bis hin zu Spielern, die laut DFL-Statuten in dieser Saison nicht für den FC spielen können. Zuletzt brachten die „Salzburger Nachrichten“ Benedikt Pichler von Holstein Kiel ins Gespräch. Der Angreifer hatte in der Vergangenheit den generellen Wunsch geäußert, mal für den FC zu spielen. Zuletzt stand er bei Holstein nicht im Kader. Doch von den Störchen gab es angeblich eine Absage an den FC und Kiels Trainer Marcel Rapp wollte von einem Wechselwunsch des Angreifers auch nichts wissen. Dennoch scheint diese Personalie nicht ausgeschlossen.



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Tabakovic wohl gar kein Thema

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Bei einigen Bundesligisten heiß begehrt, beim 1. FC Köln bleibt es für Max Finkgräfe schwer

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Bei einigen Bundesligisten heiß begehrt, beim 1. FC Köln bleibt es für Max Finkgräfe schwer

Unter FC-Trainer Gerhard Struber war Max Finkgräfe zuletzt „hintendran“, den Stammplatz zu ergattern, wird weiterhin schwer. Eine Situation, die den 20-Jährigen alles andere als glücklich machen dürfte. Clubs aus der Bundesliga hingegen zeigen großes Interesse am Youngster. Der 1. FC Köln droht ein weiteres Talent zu verlieren.

Bislang konnte Max Finkgräfe noch nicht sonderlich viel Einsatzzeit sammeln. Der Youngster verlor seinen Stammplatz bekanntlich an Leart Pacarada und scheint diesen auch nicht so schnell wieder zurück zu bekommen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Vertragsverlängerung schwierig. Der 1. FC Köln droht ein weiteres Talent zu verlieren.

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Die Flanke aus dem Halbfeld war butterweich, sie war aber vor allem ziemlich genau. Max Finkgräfe brachte die Kugel Richtung langer Pfosten, dort brauchte Meiko Sponsel nur noch den Fuß hinhalten und der U21-Spieler verkürzte im Testspiel gegen den FC Lugano zum Ende des Trainingslagers der Geißböcke auf 2:3. Überhaupt zeigte der Linksverteidiger eine recht ordentliche Leistung. Vermutlich auch, weil auch der Tabellenführer der Schweizer Super League ordentlich durchwechselte und auch bei Lugano große Teile einer B-Mannschaft auf dem Platz standen. Auch, weil FC-Trainer Gerhard Struber mal abgesehen von Denis Huseinbasic nach einer Stunde komplett durchgewechselt hatte und nun einmal den Spielern die Chance geben wollte, die zuletzt eben ein wenig „hintendran waren“.

VfB Stuttgart holt sich offenbar einen Korb ab

Eben wie ein Max Finkgräfe. Der Abwehrspieler war in dieser Saison erstaunlich lange „hintendran“. Zunächst setzte den Shootingstar der vergangenen Spielzeit eine in der Vorbereitung erlittene Bänderverletzung außer Gefecht. Doch nach seiner Rückkehr war der Stammplatz weg. Leart Pacarada hatte sich festgespielt. Eben jener Abwehrspieler, dem Finkgräfe in der vergangenen Spielzeit ebenfalls aufgrund einer Verletzung den Rang abgelaufen hatte. Und auch damals hatte es der zunächst gesetzte Spieler schwer, nach der Genesung wieder Fuß zu fassen. Unterm Strich ist die Bilanz für einen der wenigen Topspieler der vergangenen Saison dennoch erstaunlich überschaubar. Finkgräfe ist seit September wieder einsatzbereit und kommt in der Liga auf vier von möglichen elf Einsätzen – davon zwei recht kurze.

So wirklich in Szene setzen konnte sich der 20-Jährige in dieser Spielzeit also nicht. Doch offenbar wirkt die Vergangenheit, die vergangene Spielzeit noch nach. Denn der Linksverteidiger ist offenbar heiß umworben. Das Interesse des VfB Stuttgart ist längst kein Geheimnis mehr. Erst vor wenigen Tagen berichtete der „Kicker“, dass sich die Schwaben einen Korb in Köln geholt haben und ganz sicher keinen Präsentekorb. Die Kölner wollen Finkgräfe nicht abgeben. Doch genauso ist es kein Geheimnis, dass das Eigengewächs mit der aktuellen Situation alles andere als glücklich ist. Die Unzufriedenheit gepaart mit dem 2026 auslaufenden Vertrag macht die Situation für den FC gefährlich. Da neben dem VfB noch weitere Bundesligisten an Finkgräfe interessiert sein sollen, drohen die Kölner im kommenden Sommer, spätestens 2026 (dann Stand jetzt ablösefrei) ein weiteres Talent zu verlieren.

Finkgräfe wird es im Kampf um den Stammplatz schwer haben

Nun wird Struber auch weiterhin die aus seiner Sicht beste Elf aufstellen wollen. Und der Trainer hat Pacarada schon mehrfach in höchsten Tönen gelohnt, der Routinier seinem Trainer offenbar nur wenig Anlass gegeben, von einer Aufstellung abzusehen. Es wird also auch weiterhin schwer für den Youngster, der sich aber im Trainingslager in Spanien von einer starken Seite zeigte. Auch auf anderen Positionen. Finkgräfe kann bekanntlich durchaus auch offensivere Rollen spielen, doch auch dort scheinen die Stammplätze vergeben. Die Situation wird also nicht leichter für den Linksverteidiger und damit für den FC in kommenden Verhandlungsgesprächen wohl auch nicht. Die Kölner wollen den Vertrag des 20-Jährigen durchaus verlängern. „Wir haben Max schon vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass wir hier langfristig mit ihm planen wollen. Es gehören aber zwei Parteien zu einer Vertragsverlängerung“, sagte Christian Keller unlängst dem „Express“

Und offenbar will die zweite Seite aktuell nicht unbedingt verhandeln. Am Dienstag steht das Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Spielplan. Wenn man so will die Generalprobe für die Begegnung gegen den Hamburger SV (18. Januar, 20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Gut möglich, dass Struber zunächst wieder seine vermeintliche Stammelf ins Rennen schickt. Somit vermutlich nicht Finkgräfe. Der Youngster muss sich wohl weiter in Geduld üben, auf seine Chance hoffen. Und wenn er sie nicht bekommt, ist ein Abschied wohl nur sehr schwer vermeidbar.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Viel Leerlauf, einige Teams rüsten auf: So schlägt sich die Konkurrenz des 1. FC Köln auf dem Transfermarkt

Lukas Kwasnok, Trainer des SC Paderbon
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Viel Leerlauf, einige Teams rüsten auf: So schlägt sich die Konkurrenz des 1. FC Köln auf dem Transfermarkt

Der Transfermarkt nimmt langsam Fahrt auf. Der FC hat mit Jusuf Gazibegovic einen Neuzugang verpflichtet, weitere sollen unmittelbar bevorstehen. Doch nicht nur die Kölner verstärken ihr Team. Auch die Liga-Kollegen rüsten auf für das Duell mit dem Tabellenführer 1. FC Köln: So schlägt sich die Konkurrenz auf dem Transfermarkt.

Kurz vor Beginn der Rückrunde heißt es nachbessern auf dem Tranfermarkt, um gestärkt in die zweite Hälfte der Saison zu starten. Und das nicht nur für den 1. FC Köln: So schlägt sich die Konkurrenz auf dem Transfermarkt.

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Das Jahr, aber auch die Wintertransferperiode, haben vor nicht mal zwei Wochen begonnen. Auch der 1. FC Köln darf nach seiner Transfersperre wieder Spieler verpflichten und sich für eine voraussichtlich spannende Rückrunde rüsten. Bislang bleibt die große Transferoffensive der Kölner jedoch noch aus. Vor allem auch, weil sich einige Transfers zerschlagen haben. So standen Innenverteidiger Gregory Wüthrich von Sturm Graz und Stürmer Ivan Prtajin von Union Berlin kurz vor einem Wechsel ans Geißbockheim, doch beide Deals haben sich zerschlagen. Dadurch ist Jusuf Gazibegovic bislang der einzige Neuzugang für Struber, der aber die größte Baustelle im Kader, die Rechtsverteidigerposition, schließt. Noch am Sonntag, spätetens Montag wird der Vollzug bei Joel Schmied erwartet.

Schleppender Beginn auf dem Transfermarkt

Doch nicht nur beim FC, sondern auch bei den anderen Top-Teams der Liga gab es bislang eher wenige Transfers. So haben mit dem Karlsruher SC, dem Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, dem FC Kaiserslautern und Darmstadt 98 fünf der zehn besten Teams aus der Hinrunde noch keinen Einkauf getätigt. Während es bei drei dieser fünf genannten Teams bislang noch wenig bis kaum Gerüchte über Neuverpflichtungen gibt, könnte sich dies bei der Fortuna und dem KSC in den kommenden Tagen ändern. Die Düsseldorfer sollen mit dem VfL Bochum in konkreten Verhandlungen über eine Verpflichtung von Moritz-Broni Kwarteng stehen. Der Offensivspieler kam in den ersten 15 Spielen kaum zum Zuge. Es fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der Transfermarkt nimmt langsam Fahrt auf

Bei der Fortuna konnte der Bochumer mehr Flexibilität und Konkurrenz in das Offensivspiel der Rheinländer bringen. In den letzten Spielen vor der Winterpause ging ein wenig die Puste aus. Veränderungen könnte es schon bald beim KSC geben. Mit FC-Talent Meiko Wäschenbach soll der Club aus Baden bereits einig sein. Einzig die Einigung mit den Kölnern erweist sich schwierig. Vielleicht auch, weil der FC einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg nicht unbedingt verstärken möchte. Neben Wäschenbach zeigen die Karlsruher auch enormes Interesse an Mikkel Kaufmann vom FC Heidenheim. Der Angreifer soll als Ersatz für Publikumsliebling und Top-Stürmer Budu Zivzivadze an den Wildpark kommen, der den Wechsel genau andersherum vollzogen hat und ab sofort in der ersten Liga auf Torejagd geht. 

Kaufmann soll aber hingegen bislang nicht entschieden haben, ob er den Weg in die zweite Liga und zurück zum KSC macht oder sich doch dem Konkurrenzkampf beim FCH stellt. Sollte Kaufmann sich für eine Leihe nach Karlsruhe entscheiden, wäre es bereits sein zweiter Anlauf bei den Blau-Weißen. In der Saison 22/23 ging der heute 24-Jährige in Karlsruhe auf Torejagd und gehörte dort mit 19 Scorer-Punkten zu den absoluten Leistungsträgern im Team von Christian Eichner. Auch Maximilian Breunig könnte ein Thema sein.

Top-Transfers nach scharfer Trainer-Kritik

Ein besonderes Augenmerk sollten alle Konkurrenten auf den SC Paderborn haben. Nachdem Trainer Lukas Kwasniok nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den KSC scharfe Kritik an der Qualität seiner Mannschaft äußerte und damit auch den Wunsch, neue Spieler zu bekommen, formulierte, scheinen die Verantwortlichen diesen Wunsch erhört zu haben. Die Paderborner haben mit Casper Tehor und Marvin Mehlem bereits zwei Spieler für die Offensive verpflichtet, nun soll ein weiterer Spieler vor einem Wechsel nach Ostwestfalen stehen. Mit Torwart Oliver Christensen sollen sich die Paderborner laut Sky bereits über eine Leihe bis zum Sommer einig sein. Nur die Zustimmung von Christensens aktuellem Arbeitgeber, der AC Florenz, soll noch fehlen, bevor der Transfer über die Bühne geht. Sollte der Transfer des Torwarts durchgehen, wäre dies bereits der zweite Neuzugang, der bereits in der Bundesliga aktiv war.

Während Marvin Mehlem in der vergangenen Saison seine Qualitäten in der ersten Liga präsentieren konnte und dabei auch einer der wenigen Lichtblicke im Darmstädter Team war, spielte Christensen von 2021 bis 2023 bei Hertha BSC. Besonders in der zweiten Saison entwickelte sich der Däne zum Stammtorwart der Berliner. Er konnte trotz guter Paraden den Abstieg jedoch nicht verhindern. In Italien kommt der Schlussmann seit seinem Wechsel nicht wirklich zum Zuge, kommt nur auf vier Einsätze in der Serie A. Sollte der Transfer von Christensen über die Bühne gehen und sowohl er als auch Mehlem zu ihrer alten Stärke zurückfinden, bekommt Kwasniok zwei qualitativ hochwertige Spieler, die der Mannschaft sofort weiterhelfen könnten. Schlagen die beiden Top-Transfers ein, dürfte der SCP ein ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.

Spannende Transfers für 96, FCM und Elversberg

Hannover, Magdeburg und Elversberg verstärkten sich ebenso bereits für die zweite Saisonhälfte. Hannover konnte mit Kenneth Schmidt vom SC Freiburg einen Innenverteidiger ausleihen, der bereits Bundesliga, aber auch internationale Luft geschnuppert hat. Der Wechsel des jungen Freiburgers könnte aber nicht der letzte Transfer bei den 96ern sein. Phil Neumann, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, soll sich laut Sky-Experte Florian Plettenberg bereits mit Birmingham geeinigt haben und spätestens im kommenden Sommer den Schritt nach England wagen. Sollten die Engländer den Linksfuß schon jetzt verpflichten wollen und der Preis für die Hannoveraner passen, dürfte Neumann wohl noch in diesem Winter seine Zelte in Hannover abbrechen. Dies wäre ein herber Verlust für Neu-Trainer Andre Breitenreiter und würde höchstwahrscheinlich einen weiteren Transfer der Hannoveraner zur Folge haben.

Jeweils einen Stürmer verpflichteten der FC Magdeburg und die SV Elversberg. Während die Magdeburger Alexander Holmstrom aus Schweden in die zweite Liga holten, verstärkte sich das Team von Horst Steffen mit Younes Ebnoutalib vom FC Gießen aus der Regionalliga. Bei beiden handelt es sich um spannende Spieler, die ihre Torjägerqualitäten unter Beweis stellen konnten. Aber auch bei den Magdeburgern klappt nicht alles, was sie sich in diesem Transferfenster vorstellen. Mit Tim Drexler von der TSG Hoffenheim soll bereits eine weitere Verstärkung im Anflug gewesen sein. Kurz urz vor Abschluss des Deals ist aber noch der 1. FC Nürnberg in den Poker eingestiegen. Statt zum FCM zu kommen, soll der junge Innenverteidiger nun kurz vor einer einjährigen Leihe zum Club stehen. Bis zum 3. Februar ist der Markt noch offen, bevor anschließend allmählich die heiße Phase der Saison beginnt.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

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Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

Die U21 des 1. FC Köln ist mit einem torreichen Testspiel ins Jahr 2025 gestartet: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias besiegte den Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl mit 3:2. Yannick Freischlad gelang der Siegtreffer in der Schlussminute beim Debüt von Patrik Kristal im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

Für die U21 des 1. FC Köln traf am Samstagmittag auf Finnentrop /Bramenohl und startete ins Jahr 2025. Trainer Evangelos Sbonias sieht jedoch noch Entwicklungspotenzial bei der Mannschaft. Dennoch: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

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Für ihn wird es eine besondere Genugtuung gewesen sein: Yannick Freischlad ließ die U21 des 1. FC Köln in der Schlussminute doch noch jubeln. Der Stürmer schloss einen sehenswerten Spielzug in den Sechzehner mit einem strammen Schuss ins Netz zum 3:2-Siegtreffer ab. Ausgerechnet Freischlad sammelte damit Pluspunkte. Der Angreifer konnte bislang keinen Fuß fassen in dieser Saison, kam – auch aufgrund von Verletzungen – in der Regionalliga noch zu keinem Einsatz seit seiner Leih-Rückkehr von den Sportfreunden Siegen im Sommer. Der Trainer Evangelos Sbonias stuft die Situation trotz der starken Bewerbung im Testspiel jedoch weiter als schwierig ein für den 20-Jährigen: „Auf der Position ist natürlich schon sehr, sehr viel Qualität da. Und es ist nicht einfach, da Spielzeit zu bekommen, das merkt er natürlich. Er gibt Gas im Training, das ist okay, aber es ist schon schwierig auf der Position.“

Große Konkurrenz

Und das wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern. Selbst wenn Jaka Potocnik noch verliehen werden sollte, würde die Konkurrenz im Angriff nicht geringer. Denn mit Mansour Ouro-Tagba steht bereits der nächste Stürmer in den Startlöchern. Der 20-Jährige wird nach dem vorzeitigen Leih-Ende und der Rückkehr aus Regensburg zunächst in der U21 Spielpraxis sammeln. Der Togolese fehlte gegen Finnentrop allerdings noch. Sbonias verzichtete im ersten Testspiel des Jahres auf seinen Neuzugang: „Das war zu kurzfristig von den Abläufen her. Da wollten wir keine Gefahr eingehen mit irgendeiner Verletzung.“ Ouro-Tagba hatte zuvor nur am Freitag einmal mit der Mannschaft trainiert, absolvierte am Samstagmorgen ein individuelles Programm. Schon am kommenden Samstag beim Testspiel der U21 gegen den Siegburger SV dürfte er jedoch seine ersten Einsatzminuten sammeln.

Neben Ouro-Tagba musste Sbonias auch auf Etienne Borie verzichten. Der quirlige Zehner, der gerade erst nach einem Fußbruch zurückkehrte, verpasste das Finnentrop-Spiel aufgrund einer Prellung, wie sein Trainer verriet: „Es ist nichts Strukturelles, aber wir wollen einfach sicher gehen, dass auch nichts Schlimmeres passiert.“ In der kommenden Woche solle Borie auf den Trainingsplatz zurückkehren. Einer, der mit Borie um die Position konkurriert, ist Patrik Kristal. Der 17-Jährige feierte in der ersten Hälfte sein Debüt im FC-Trikot, konnte sich dabei aber noch nicht mit Toren in Szene setzen. Dennoch war der Coach sehr zufrieden. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs. Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“

„Wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“

Die Tore gegen Finnentrop erzielten Joao Pinto und Jonas Saliger, die den FC früh mit 2:0 in Führung brachten. Die Gäste aus dem Sauerland glichen jedoch zwischenzeitlich zum 2:2 aus. „In mancher Situation hat die letzte Frische gefehlt, um das, was wir spielen wollen, vollends umzusetzen. Das ist aber verständlich nach dieser harten Trainingswoche. Von daher war es okay, dass wir am Ende das Spiel gewonnen haben, das gehört auch dazu. Aber wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“, bilanzierte der Coach.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Schwäbe, Urbig, Lotka: Neue Ungewissheit, ein wenig mehr Klarheit

Jonas Urbig und Marvin Schwäbe beim Training
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Schwäbe, Urbig, Lotka: Neue Ungewissheit, ein wenig mehr Klarheit

Noch vor wenigen Wochen standen die Zeichen bei Marvin Schwäbe auf Abschied, nun will die Kölner Nummer eins langfristig bleiben. Bei Jonas Urbig wird ein Wechsel immer wahrscheinlicher. Es bleibt die Frage nach dem Ersatz beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Torhütern.

Die Torwartsituation war zu Beginn der Spielzeit eine viel diskutierte. Mittlerweile sind die Fragen beantwortet. Und dennoch bleiben Spekulationen beim 1. FC Köln: So ist der aktuelle Stand bei den Torhütern.

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    Vielleicht hatte er den Ball falsch eingeschätzt, vielleicht mit der Situation bereits abgeschlossen, als sie noch voll im Gange war – Marvin Schwäbe machte jedenfalls beim Schussversuch von Ex-FC-Profi Kacper Przybyłko im Testspiel gegen den FC Lugano nicht die beste Figur. Schwäbe ging routinemäßig zu Boden, doch die Kugel rutschte dem Keeper dennoch durch die Hosenträger. Vermutlich wird der Gegentreffer Schwäbe geärgert haben, eine Torwartdiskussion wird aber ganz sicher nicht aufgemacht. Der 29-Jährige ist und bleibt die unumstrittene Nummer eins und das offensichtlich auch länger als noch vor wenigen Wochen angenommen. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ erklärte der Torhüter, dass er sich in Köln sehr wohl fühle. „So wie es jetzt ist, kann es weitergehen“, sagte Schwäbe und auf die Frage, ob das bedeute, dass er über den Sommer hinaus bleiben werde: „Genau so ist es.“

    Wie ist die Keeper-Situation?

    Für den 29-Jährigen gibt es mittlerweile auch nur wenig Grund, den Abschied zu suchen. Schwäbe ist unumstritten, ist das Gesicht der Kölner Wende in dieser Saison und befindet sich mit den Geißböcken auf dem Weg Richtung Bundesliga. Daran war vor weniger als drei Monaten noch nicht zu denken. Schwäbe galt Mitte Oktober als sicherer Wechselkandidat und das voraussichtlich schon im Winter. Der Torhüter wurde noch in der vergangenen Spielzeit ausgebootet, hatte seinen Stammplatz verloren und fühlte sich auch offensichtlich unfair behandelt, anders war seine Kritik in einem „Kicker“-Interview im Sommer nicht zu verstehen. Und der potenzielle Wechsel verursachte dann doch ein wenig Unbehagen bei dem ein oder anderen FC-Fan. Spätestens als das erste Mal von einem möglichen Interesse der Bayern an der damaligen Nummer eins der Geißböcke, Jonas Urbig, berichtet wurde.

    Schwäbe vor dem Absprung, die auslaufenden Verträge von Philipp Pentke, Jonas Nickisch und Matthias Köbbing sowie die ersten Wechselgerüchte um das größte Torwartalent des Landes – im Worst-Case-Szenario sahen nicht wenige ein handfestes Torhüter-Problem auf die Geißböcke im Eiltempo zurasen. Nun also will Schwäbe bleiben, den Vertrag, der bis 2027 läuft, wohl erfüllen. Sicherlich eine gute Entscheidung für die FC-Verantwortlichen. Denn hinter Schwäbe scheint die Situation weiterhin unklar. Nickisch wollte den Verein dem Vernehmen nach schon im Winter verlassen. Ob der Keeper als Ersatztorhüter in der Regionalliga mit im Sommer auslaufenden Vertrag aber ein Angebot bekommt, ist eher fraglich. Die Vertragssituation hat sich bei Pentke und Köbbing noch nicht verändert.

    Marcel Lotka wohl eher unwahrscheinlich

    Das größte Fragezeichen steht aber weiterhin hinter Jonas Urbig. Denn das Interesse des Rekordmeisters ist mittlerweile wohl mehr als nur ein erstes Gerücht. Urbig gilt als der absolute Wunschkandidat der Bayern für die Position hinter Manuel Neuer. Anscheinend sieht der FCB Alexander Nübel nicht wirklich als Neuers Nachfolger und für Daniel Peretz ist wohl eine Leihe angedacht. Urbig soll sich einen Wechsel vorstellen können. Auch wissend, dass er beim Rekordmeister genauso wenig Spielzeit erhalten wird, wie beim FC. Nur eben an der Säbener Straße. Wie „Sky“ berichtet, soll eine Ablöse von sechs bis acht Millionen Euro für den Keeper im Sommer möglich sein. Gespräche haben laut dem TV-Sender noch nicht stattgefunden. Zu den Bayern oder doch einem anderen Club – ein Abschied von Jonas Urbig im Sommer scheint unausweichlich.

    Und spätestens dann werden die FC-Verantwortlichen die Augen nach einer neuen Nummer zwei offen halten müssen. Zuletzt war über Marcel Lotka spekuliert worden. Für den Dortmunder Keeper gibt es hinter Gregor Kobel und Alexander Meyer keine Chance auf Spielzeit in der ersten Mannschaft. Im Sommer wäre der Torhüter ablösefrei. Als Lotka zuletzt dem 1. FC Heidenheim abgesagt hat, wurde einmal mehr über ein mögliches Interesse aus Köln spekuliert. Doch wie „der Westen“ berichtet, hat sich der Keeper gegen den Bundesligisten entschieden, weil er beim FCH keine Chance auf einen Stammplatz gesehen hat. Offenbar soll der FC Augsburg schon eher ein Zielverein sein. Den Stammplatz wird Lotka wohl auch bei den Geißböcken nicht geben. Den hat Schwäbe beim FC und aktuell deutet wenig daraufhin, dass er diesen wieder verliert. Auch nicht nach dem Patzer im Duell gegen den FC Lugano.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Der 1. FC Köln soll Interesse an Benedikt Pichler haben

    Benedikt Pichler ein Kandidat für den 1. FC Köln?
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    Der 1. FC Köln soll Interesse an Benedikt Pichler haben

    Der 1. FC Köln sucht weiterhin nach einem Stürmer. Und könnte in der Bundesliga fündig werden – und zwar bei Holstein Kiel. Ist der 1. FC Köln an Benedikt Pichler interessiert? Das berichten die Salzburger Nachrichten.

    Noch im Oktober traf der FC auf Holstein Kiel im DFB-Pokal und damit vielleicht auf seinen neuen Angreifer. Ist der 1. FC Köln an Benedikt Pichler interessiert? Das berichten die Salzburger Nachrichten am Nachmittag. Demnach habe der Angreifer deswegen auch nicht im Kader der Kieler im Duell gegen Freiburg gestanden.

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    Bekommt der 1. FC Köln nun also doch noch sehr schnell seinen Wunschstürmer? Laut den „Salzburger Nachrichten“ hat Pichler in einem Interview erklärt, ein Fan des 1. FC Köln zu sein. Für ihn würde ein Traum in Erfüllung gehen, für die Geißböcke aufzulaufen, heißt es in dem Artikel. Tatsächlich folgt der Angreifer dem FC auch in den Sozialen Medien. das Interesse des Spielers ist also ganz sicher gegeben. Auch von Seiten der Kölner gab oder gibt es wohl Interesse und auch eine Anfrage. Diese haben die Norddeutschen laut Artikel aber abgelehnt. Am Samstag stand der Angreifer nicht im Kader der Kieler bei der 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg. Möglicherweise, weil es nun doch Bewegung in der Transfersache gibt. Ob Pichler dem FC aber sofort weiterhelfen kann, ist angesichts des bisherigen Saisonverlaufs der Kieler offen. Holstein belegt aktuell den vorletzten Tabellenplatz.

    Pichler hat Vertrag bis 2027

    „Es ist das klare Ziel, dass ein neuer Stürmer der Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit einen Mehrwert bietet. Und zwar egal in welcher Rolle: Ob als Stürmer Nummer eins oder Stürmer Nummer fünf“, hatte Christian Keller noch vor wenigen Tagen in einem Interview dem „Express“ gesagt. Bei den Norddeutschen stand der Angreifer 14 Mal in der Liga auf dem Platz, sieben Mal davon in der Startelf. Beim 3:0-Erfolg der Kölner gegen die Störche im Pokal stand der Stürmer ebenfalls auf dem Platz – allerdings nur sechs Minuten. Die Ausbeute in diesem Jahr ist aber alles andere als erfolgreich, Pichler kommt bislang in der Liga auf einen Treffer und eine Vorlage. Der Stürmer hat in Kiel Vertrag bis 2027. Bekanntlich wollen die Geißböcke gerade im Sturmzentrum noch einmal nachlegen.

    Der zunächst geplante Wunschtransfer von Ivan Prtajin ist bekanntlich geplatzt. Vor allem, weil Steffen Baumgart dem Deal einen Riegel vorgeschoben hat. Der Ex-Trainer der Geißböcke wollte dem Kroaten noch eine Chance geben. Gegen den 1. FC Heidenheim kam der Angreifer nicht zum Einsatz. Allerdings aufgrund einer Beinverletzung. Der 27-jährige Stürmer wurde in Salzburg geboren und startete seine Karriere beim SV Grödig und Austria Klagenfurt. 2019 wechselte der Angreifer zu Austria Wien. Im Sommer 2021 kam Pichler nach Deutschland zu Holstein Kiel. Bei den Störchen lief es auch lange gut. In der 2. Bundesliga erzielte der Angreifer bei 59 Einsätzen 18 Tore und war an zwölf weiteren beteiligt. Zuletzt lief es bei den Norddeutschen nicht mehr rund – und auch nicht beim Offensivspieler. Das Online-Portal „transfermarkt.de“ schätzt den Marktwert des Angreifers auf zwei Millionen Euro ein.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

    Patrik Kristal für den 1. FC Köln
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    Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

    Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal ist beim FC angekommen und spielte am Samstagmittag im Testspiel der U21 gegen Finnentrop-Bamenohl das erste Mal im Trikot der Geißböcke: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

    Im Sommer unterschrieb der Youngster beim FC, nun ist der Este bei den Geißböcken angekommen und bestritt bereits sein erstes Testspiel für die U21: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

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    Die Vorzeichen sind gut, das Versprechen groß. Mehr als 90 Pflichtspiele bei den Herren, dabei mehr als 20 Treffer, zudem drei Partien für die A-Nationalmannschaft. Eine ordentliche Bilanz, für einen 16-Jährigen wohl eher eine überragende. Wenn auch in Estland und für die estnische Nationalmannschaft. Nun trägt Patrik Kristal den Geißbock auf der Brust. Und am Samstag das erste Mal für die U21 der Kölner im Testspiel gegen Finnentrop-Bamenohl. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs.“ Kristal kam eine Halbzeit zum Einsatz und gab eine erste Kostprobe ab. Den 16-Jährigen sieht der Kölner Trainer auf einer zentralen Position, als „Zehner oder Achter“, so Sbonias. Der junge Este ist in der Offensive zu Hause, spielte in seiner Heimat meist hinter den Spitzen.

    Der schnelle Aufstieg

    Und das ziemlich beeindruckend. Das estnische Offensivtalent gab im vergangenen September mit 16 Jahren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und stellte damit den 23 Jahre alten Rekord des jüngsten Nationalspielers Estlands ein. Möglicherweise ist in einem Land wie Estland der Sprung in die Nationalmannschaft leichter, doch auch dieser muss erst einmal geschafft werden. Und das passt zu Kristals Werdegang. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf. Zudem stand das Talent 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seinesHeimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond.

    Marko Kristal: „Er hat diese Fußballweisheit“

    Nun soll es in Köln möglichst schnell so weitergehen. „Man merkt, dass er schon Herrenfußball gespielt hat, weil er die Intensitäten gehen kann“, so Sbonias. „Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“ Für Kristal ist die U21 eine große Chance. Das Talent will mehr und das über Köln. „Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal den bevorstehenden Wechsel auf der estnischen Newsplatform EER.ee ein. Und Patriks Vater muss es als ehemaliger estnischer Nationalspieler wissen. Schon Marko Kristal galt einst als eins der größten Talente des Landes. Der Vater hat seinem Sohn bewusst zum Wechsel ins Ausland geraten. Auch, wenn es eine neue Aufgabe wird – ohne den Mentor. An Selbstvertrauen scheint es dem Offensivspieler Patrik jedenfalls nicht zu mangeln. So antwortete er in einem Interview im „Ringvaat“ auf die Frage, wer der bessere Fußballspieler der Familie sei: „Ich“.

    Dabei stellte sein Vater vor 20 Jahren selbst Nationalmanschaftsrekorde auf, bestritt 143 Partien mit der estnischen Nationalelf und kann die zweitmeisten Einsätze für sein Heimatland aufweisen. Heute ist Marko Kristal selbst Trainer, pflegt ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn und sagt über Patrik: „Er hat diese Fußballweisheit. Es ist interessant, die Spiele mit ihm zu analysieren, er hat seine eigene Vision davon, wie er im Spiel war, was er dort gemacht hat. Und das ist sehr cool.“ Auch der Youngster findet lobende Worte: „Ich mag dieses Spiel. Ich spiele es gerne. Mein Vater ist ein guter Mentor“, sagte Patrik Kristal.

    “Eines der interessantesten Talente Estlands“

    Nun geht es erst einmal ohne den Mentor weiter. Trotz des Selbstbewusstseins und der Erfahrung wird man beim FC aber nichts mit dem Talent überstürzen, Wunder sollten ohnehin nicht von dem Talent erwartet werden, eine Unterforderung hält Sbonias für unwahrscheinlich. „Gerade von der Körperlichkeit und von der Intensität, die in der Regionalliga gegangen wird“, sagt der Coach. „Wir werden sehen, wie schnell er das adaptieren kann. Aber da machen wir es so wie immer, wir gucken einfach Schritt für Schritt wie weit die Jungs sind, um sie dann einfach nochmal auf den nächsten Step zu bringen.“ Das ist auch der Plan mit Mansour Ouro-Tagba. Der Angreifer wurde gerade aus der Leihe von Jahn Regensburg zum FC zurückgeholt, war beim Testspiel nicht dabei. Das sei Sbonias „zu gefährlich“ gewesen, denn der Stürmer hat erst eine Einheit bei den Geißböcken absolviert.

    Kristal ist schon einen kleinen Schritt weiter. Mittelfristig soll das Talent bei den Profis zum Zug kommen. Ob der Aufstieg des Youngster auch in Deutschland so schnell kommt, ist offen. Doch beim FC verspürt man keinen Druck. „Es wäre jetzt schwierig, dem Jungen einen Rucksack aufzusetzen und in die Glaskugel zu gucken“, so Sbonias. Eingeplant ist der 16-Jährige erst einmal bei der U21. Doch das Talent hat auf jeden Fall das Zeug für mehr.


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    Joel Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte

    Damion Downs in der Rückrundenvorbereitung – nun beginnt der Kampf um den Stammplatz

    Damion Downs vom 1. FC Köln
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    Damion Downs in der Rückrundenvorbereitung – nun beginnt der Kampf um den Stammplatz

    Seit letzter Woche trainiert auch Damion Downs wieder beim 1. FC Köln. Der Angreifer war im Trainingslager in Spanien verspätet angekommen. Im Testspiel gegen den FC Lugano legte der 20-Jährige Steffen Tigges den Ball zum Treffer auf. Damion Downs kämpft um den Stammplatz beim 1. FC Köln.

    Zu Beginn der Saison war er gesetzt, dann einer der Verlierer der Systemumstellung. Und das, obwohl die Torbilanz äußerst gut ist. Nun geht es nach dem Trainingslager für den Angreifer in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Und nicht nur das: Damion Downs kämpft um den Stammplatz beim 1. FC Köln.

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    Mit einigen Tagen Verspätung hatte Damion Downs die Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Der Stürmer hatte bekanntlich die ersten Tage des Trainingslagers an der Costa del Sol aufgrund einer Erkältung verpasst. Am Montagabend war der 20-Jährige dann Richtung Malaga nachgereist, traf bei der Mannschaft ein und absolvierte am vergangenen Dienstagvormittag dann Teile des Trainings sowie eine Laufeinheit. Im Testspiel gegen den FC Lugano am Freitagmittag wechselte FC-Trainer Gerhard Struber den Angreifer nach 45 Minuten ein. Downs bereitete den Treffer von Steffen Tigges zum 3:3-Endstand vor. In dem von Struber ausgemachten Rohdiamanten steckt viel Zukunftsversprechen für die Geißböcke. Immerhin werden die großen Hoffnungen auf den möglichen großen Durchbruch eines Eigengewächses spätestens nach dem Abgang von Tim Lemperle anders verteilt.

    Damion Downs mit guter Bilanz

    Obwohl Struber dem Angreifer vor einigen Wochen noch die finale Konstanz absprach, sind die Hoffnungen in den 20-Jährigen groß. „Wir wissen, was wir an ihm haben, dass er ein Paket mitbringt, das zukünftig noch richtig spannend werden kann für den FC“, sagte der Trainer Anfang Dezember. „In der Verlässlichkeit hat er noch einen Weg vor sich, also immer wieder konstant zu liefern.“ Dabei hat Downs eine gewisse Konstanz durchaus bewiesen. Immerhin kommt der Stürmer in 16 Ligaspielen auf sieben Tore und drei Vorlagen. Damit dürfte das Eigengewächs eigentlich die Kölner Erwartungen erfüllt haben. Und die seien laut Struber bei einem Spieler, der „so ein Paket“ mit sich bringe, durchaus hoch. Keine 90 Minuten braucht der Angreifer für ein Tor im Schnitt und ähnlich wie Sturmpartner Tim Lemperle erzielte Downs auch bereits entscheidende Treffer.

    Nun kehrt der Youngster mit der Mannschaft zurück ans Geißbockheim und wird sich direkt in eine Art Konkurrenzkampf begeben, möglicherweise einer, der noch ein paar Wochen in der Ferne ausgetragen wird. Denn die Angriffskonstellation ist für die Rückrunde bekanntlich alles andere als entschieden. Auch, wenn ein Wechsel zur TSG Hoffenheim in diesem Winter unwahrscheinlich ist, ausgeschlossen ist der verfrühte Abgang von Tim Lemperle immer noch nicht. Es könnte also im Worst-Case sein, dass der bisherige Top-Torjäger den FC in den kommenden Wochen noch verlässt. Dann wäre Downs mit sieben Treffern der beste Torschütze der Kölner. Aktuell geht die Tendenz aber nicht Richtung kurzfristiger Abschied bei Lemperle. Der Stürmer dürfte für den Rückrundenstart gegen Hamburg nach überstandener Verletzung gesetzt sein.

    Damion Downs kämpft um den Stammplatz

    Downs kämpft also weiter um einen Platz in der Startelf. Und der hängt neben der eigenen Leistung und den nächsten Empfehlungen nicht ganz unwesentlich auch von weiteren Faktoren ab. Zum einen wird sich der Trainer mit der Frage beschäftigen, ob durch die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic wieder die Viererkette in Frage kommt. Immerhin war die Position des Rechtsverteidigers auch ein Grund für die Umstellung. Eine Rückkehr zu der alten Ausrichtung wäre zumindest vorstellbar. Diese würde dann wieder eine Option mehr in der Offensive bedeuten. Downs war auch ein Verlierer der Systemveränderung, war bis zum Kölner Wendepunkt Stammspieler. Ein weiterer Faktor sind vor allem aber die Transferbewegungen der Kölner. Der FC ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Stürmer.

    Eigentlich wollten die Kölner bekanntlich einen erfahrenen Angreifer verpflichten. Einen, der dem FC direkt weiterhelfen soll. Nach dem geplatzten Deal mit Ivan Prtajin gestaltet sich die Suche allerdings schwierig. Und so könnte es durchaus sein, dass die Kölner den Fokus ein wenig anders ausrichten. Sollte der FC eher nach einem Angreifer mit Entwicklungspotenzial schauen, würden die Chancen für Downs deutlich ansteigen.



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    Joël Schmied: Einigung erzielt?

    Tim Lemperle vom 1. FC Köln

    Transfergerüchte