„Beobachten und Inhalte aufsaugen“: U21-Coach Sbonias hospitiert bei den Profis des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias beim Testspiel der U21
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„Beobachten und Inhalte aufsaugen“: U21-Coach Sbonias hospitiert bei den Profis des 1. FC Köln

Es ist eine besondere Woche für den etatmäßigen Trainer der U21: Evangelos Sbonias hospitiert bis zur Abfahrt nach Hamburg bei den Profis des 1. FC Köln und sammelt dort Eindrücke aus der ersten Reihe. Diese sollen dem Coach mittelfristig auch bei der persönlichen Entwicklung weiterhelfen.

Das Franz-Kremer-Stadion kennt Evangelos Sbonias mittlerweile wie seine Westentasche. Mit der U21 trägt er dort die FC-Heimspiele aus. Am Dienstagmittag saß Sbonias ebenfalls dort auf der Trainerbank, schaute dabei diesmal aber dem Profi-Chefcoach Gerhard Struber über die Schultern. Evangelos Sbonias hospitiert diese Woche bei den Profis des 1. FC Köln.

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Das tägliche Training bei der U21 übernimmt daher gegenwärtig sein Assistent Marcel Ivanusa. „Es ging darum, eine Woche komplett mitzulaufen und den ganzen Tag dabei zu sein, um einen genaueren Einblick zu bekommen, wie die Abläufe sind, wie die Trainingssteuerung ist, wie die Trainingsinhalte sind, wie die Vorbereitung auf Hamburg ist“, berichtet Sbonias und führte aus: „Es geht darum, zu begleiten und zu beobachten und die Inhalte aufzusaugen.“

Sbonias: „Er bringt ein riesen Potenzial mit“

Mit der U21 steht Sbonias folgerichtig nicht mit auf dem Trainingsplatz, der Austausch mit Ivanusa sei jedoch eng. Folglich sei der Coach auch über die aktuellen Entwicklungen seiner Mannschaft im Bilde. Etienne Borie sollte nach einem Schlag auf den Knöchel am Donnerstag wieder teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden. Die Spieler, die noch am Dienstag mit den Profis das Testspiel gegen Viktoria Köln absolvierten, bleiben vorerst im Trainingskader des Zweitligateams. Hierbei handelt es sich um Neo Telle, Emin Kujovic und Georg Strauch. Olli Schmitt und Meiko Sponsel, die zuletzt auch mit im Trainingslager waren, sind derweil wieder bei der U21 eingestiegen, fehlten auch am Dienstag gegen Viktoria Köln.

Bei der U21 treffen sie mit Mansour Ouro-Tagba auf einen neuen Team-Kollegen, der bei der FC-Reserve Spielpraxis sammeln soll. Der 20-jährige Stürmer absolvierte zu Wochenbeginn die obligatorischen Untersuchungen und Leistungstests und stand am Mittwoch mit dem Team auf dem Trainingsplatz. „Wir sind froh, dass er da ist, er bringt ein Riesenpotenzial mit, ist athletisch gut und weiß, wo das Tor steht“, freut sich Sbonias. Im Testspiel am Samstag (14 Uhr, Rasenplatz 7) gegen den Siegburger SV soll Ouro-Tagba seine ersten Einsatzminuten im FC-Trikot sammeln. Dann wird auch Sbonias wieder an der Seitenlinie stehen.

Seine aktuelle Hospitation habe derweil noch nichts mit seiner kurzfristigen Karriere-Planung als Trainer zu tun. Der A-Lizenz-Inhaber werde in diesem Jahr noch nicht am Pro-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes teilnehmen. 2026 sei dies aber ein Ziel, das er gemeinsam mit dem 1. FC Köln angehen werde. Einen Einfluss auf seine Tätigkeit als U21-Trainer müsste eine Teilnahme dann freilich nicht haben, da der Lehrgang mittlerweile so konzipiert wurde, dass er neben einer aktuellen Trainer-Tätigkeit absolviert werden könnte.



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Wie geht es weiter mit Urbig?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

1. FC Köln zu Jonas Urbig: „Es gibt keinen Grund, einen Spieler auf Biegen und Brechen zu transferieren“

Jonas Urbig mit Thomas Kessler und Christian Keller
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1. FC Köln zu Jonas Urbig: „Es gibt keinen Grund, einen Spieler auf Biegen und Brechen zu transferieren“

Die Spekulationen um den baldigen Wechsel von Jonas Urbig zum FC Bayern laufen seit Mittwochabend auf Hochtouren. Auf der Mitgliederversammlung am gestrigen Abend äußerte sich zunächst Christian Keller, heute auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den HSV dann Thomas Kessler und Gerhard Struber. Das sagt der 1. FC Köln zum möglichen Wechsel von Jonas Urbig.

Spruchreifes gibt es noch nicht, jedoch wurde ein anstehender Wechsel auch nicht kategorisch ausgeschlossen. Die Verhandlungen scheinen noch zu laufen. Das sagt der 1. FC Köln zum möglichen Wechsel von Jonas Urbig.

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Die Nachricht von einem möglichen Winter-Wechsel von Jonas Urbig Richtung Säbener Straße hatte gerade erst Fahrt aufgenommen, da begann in den Sozialen Medien bereits das imaginäre Wettbieten. Dem Vernehmen nach soll sich der Vertragspoker irgendwo zwischen fünf und acht Millionen Euro bewegen – die „Bild“ brachte sogar zehn Millionen Euro als geforderte Ablöse ins Spiel und diese Summe wird nun ebenfalls fleißig diskutiert. Zwar wissen die FC-Verantwortlichen wohl am besten, über welche Summen dann auch tatsächlich gesprochen wird, die Geißböcke sind allerdings sichtbar bemüht, das Thema noch ein wenig kleinzuhalten. „Dass es von internationalen Top-Clubs immer wieder Anfragen und Interesse gibt, ist ja nichts Neues. Da sind wir nicht überrascht“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag und wiederholte den Tenor, den Christian Keller schon am Mittwochabend auf dem Mitgliederstammtisch erklärt hatte.

Struber: „Natürlich plane ich mit dem Jonas – auch gegen den HSV“

Der hatte auch bestätigt, dass sich die Bayern tatsächlich für den Keeper interessieren, sich aber nicht weiter in die Karten schauen lassen. Fakt ist, die Bayern wollen den Torhüter im Winter verpflichten, nehmen dafür auch Geld in die Hand. Der FC wird dem 21-Jährigen sicherlich auch keine Steine in den Weg legen. Davon hätten die Geißböcke bekanntlich auch wenig. Doch scheint die Personalie nicht das Tempo aufzunehmen, das viele Fans bereits befürchtet hatten. Ein Abschied vor dem Spiel gegen den Hamburger SV am Samstag scheint jedenfalls kein Thema und der Kölner Ersatztorhüter wird dementsprechend auch die Reise mit nach Norddeutschland antreten. „Natürlich plane ich mit dem Jonas – auch gegen den HSV“, erklärte daher auch der Kölner Trainer.

Und dennoch scheint der FC noch in diesem Winter ein weiteres Talent zu verlieren. Dazu ein Vielversprechendes, eins, dass den großen Sprung schaffen will und sich nun schon mal Richtung Sprungbrett bewegt. Für den FC ein bitterer Verlust, aber die Aussicht auf eine ordentliche Ablöse, die frisches Geld in die sanierten, aber immer noch angespannten Kassen spülen und immerhin das brotlose Trostpflaster mit sich bringen würde, mal wieder einen Spieler beim Rekordmeister untergebracht zu haben. „Das ist bei Jonas nicht anders als bei anderen Talenten auch, wenn es Interesse von anderen Vereinen gibt“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag. Allerdings dürfte der künftige Wert des Keepers dann doch ein anderer sein, als bei anderen Eigengewächsen, die der FC abgibt oder abgegeben hat.

Kessler: “Es gibt keinen Grund einen Spieler auf Biegen und Brechen zu transferieren“

Ob Philipp Pentke erneut auf die Zwei Springt oder der Sprung eines Eigengewächses bevorsteht – die goßen Gedanken über die Zeit nach der aktuellen Nummer zwei wolle man sich in Köln ohnehin noch nicht machen. „Es gibt jetzt nichts Spruchreifes, mit dem wir uns endgültig auseinandersetzen müssen. Wir schauen jetzt mal, was die nächsten Tagen und Wochen passiert“, sagte Kessler und brachte mehr mögliche Spielzeit für den Torhüter ins Spiel. Urbig hat bekanntlich seit Oktober kein Spiel mehr bestritten. „Er hat auch die Möglichkeit, mehr Spielzeit zu bekommen“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung und machte dann deutlich, dass man den Keeper nicht unter Wert abgeben werde. „Es gibt keinen Grund einen Spieler auf Biegen und Brechen zu transferieren. Er hat bei uns Vertrag. Ich gehe heute davon aus, dass Jonas unser Spieler bleibt.“ Die Frage ist nur, wie lange.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der nächste Abgang beim 1. FC Köln: Rasmus Carstensen vor Leihe nach Polen

Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln
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Der nächste Abgang beim 1. FC Köln: Rasmus Carstensen vor Leihe nach Polen

Beim FC bahnt sich offenbar noch ein weiterer Abgang an. Rasmus Carstensen wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Zumindest vorerst. Der Däne steht vor einer Leihe zu Lech Posen. Das berichten polnische Medien.

Der FC wird wohl doch noch einen Spieler abgeben. Rasmus Carstensen wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Das berichtet das polnische Online-Portal „meczyki.pl“. Demnach befinde sich der Rechtsverteidiger bereits in Polen.

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Auch am Donnerstag ist rund um den 1. FC Köln der mögliche Abschied von Jonas Urbig das bestimmende Thema. Eine andere Personalie nimmt aber immer konkretere Züge an. Offenbar verlässt Rasmus Carstensen den FC. Wie das polnische Online-Portal „meczyki.pl“ berichtet, wird der Kölner Rechtsverteidiger bis zum Saisonende an Lech Posen verliehen. Der polnische Erstligist soll aber keine Kaufoption besitzen. Schon am Mittwoch sei der Däne nach Polen gereist und soll am Donnerstag den Medizincheck absolvieren. Besteht Carstensen diesen, ist die Leihe fix. Zu einer Vertragsunterzeichnung könnte es auch erst am Freitag kommen, da sich einige Verantwortliche mit der Mannschaft im Trainingslager in Lara, in der Türkei befinden. Carstensen würde dann am Montag zum ersten Training seiner neuen Mannschaft erscheinen, berichtet das Portal.

Carstensen zum Medizincheck

Der Rechtsverteidiger war im Sommer 2023 zum FC gewechselt und hatte sich unter Steffen Baumgart schnell einen Stammplatz erarbeitet, diesen aber im Laufe der Saison wieder verloren. Unter anderem auch an Jan Thielmann, der wiederum mit der Position fremdelte. Nun haben die Geißböcke mit Jusuf Gazibegovic einen Rechtsvertediger verpflichtet, der zu Beginn der Rückrunde den Stammplatz schon sicher hat. U21-Nationalspieler Jan Thielmann wird also um Einsatzzeit kämpfen müssen. Das macht die Situation für Carstensen natürlich schwerer. Der Däne hatte unter Gerhard Struber in dieser Spielzeit so gut wie keine Chance auf Einsatzzeit. In der Liga kommt der 24-Jährige auf drei Einsätze für die Geißböcke. Zuletzt stand Carstensen bei der 1:5-Klatsche gegen Darmstadt im Oktober auf dem Feld.

Carstensen ist nach Sargis Adamyan (Regensburg), Florian Dietz (SCR Altach) und Elias Bakatukanda (Blau-Weiß Linz) der vierte Abgang, den die Kölner in diesem Winter verzeichnen. Zwar hatte Christian Keller in einem Interview angekündigt, dass er nicht unbedingt weitere Abgänge sähe, doch es könnten sich noch weitere ergeben. Unter anderem wird wie berichtet über einen Abgang von Jonas Urbig verhandelt. Laut dem Online-Portal stimmten „die Deutschen zu“, Carstensen aufgrund der mangelnden Spielpraxis an Lech Posen zu verleihen. Der Club führt aktuell die polnische Liga an. Eigentlich hatte Carstensen mit einem Wechsel nach Dänemark geliebäugelt. Nun trainiert der Rechtsverteidiger immerhin unter dem dänischen Coach Niels Frederiksen.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Mit Jusuf Gazibegovic und Jeol Schmied hat der 1. FC Köln bereits zwei Spieler verpflichtet. Doch nicht wenige Fans wünschen sich noch einen Angreifer. Thomas Kessler bremst die Euphorie. Die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln nicht die höchste Priorität.

Lie ersten beiden Verpflichtungen sind eingetütet. Aber legt der FC in der Wintepause auf dem Transfermarkt noch einmal nach? Immerhin hatten die Kölner eine Vakanz im Angriff ausgemacht. Doch die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln offensichtlich nicht mehr die höchste Priorität.

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Bereits im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres werden die beiden Neuverpflichtungen des 1. FC Köln zum Einsatz kommen. Daran besteht aktuell wohl wenig Zweifel. Jusuf Gazibegovic stand in den beiden Testspielen gegen Lugano und Viktoria Köln jeweils in der Anfangsformation. Der Rechtsverteidiger wurde auch geholt, um die Vakanz auf der rechten Abwehrseite zu schließen und absolvierte die gesamte Vorbereitung. Der 24-Jährige wird also am Samstagabend mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der Anfangsformation der Geißbcke stehen. Nicht ganz sicher ist das Startelf-Debüt von Joël Schmied. Der Schweizer befindet sich erst seit Anfang der Woche im Training, hinterließ einen guten Eindruck, eine Startelfplatz-Garantie ist das aber nicht. Vielmehr hängt die Einsatzzeit wohl vom körperlichen Zustand von Dejan Ljubicic und Tim Lemperle ab.

Kessler: „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch“

Dennoch werden die FC-Fans die beiden neuen Akteure nun auch in einem Pflichtspiel sehen. Auf einen dritten Neuzugang werden die Gei´böcke aber ganz offensichtlich warten müssen. Der erhoffte Stürmer ist aktuell noch nicht in Sicht. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwo eine Drei drauf geschrieben haben“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag schmunzelnd. „Wir sind erstmal sehr froh, dass Joël hinzugestoßen ist und mit Gazu haben wir eine Position schließen können.“ Tatsächlich ist der FC quantitativ in der Defensive deutlich besser aufgestellt. Doch in der Offensive fehlt noch ein Vollzug. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung unserer Spieler anschaun“, so Kessler weiter. Und die sei bei den Kölnern Angreifern sehr positiv. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden.“

Wie schon Christian Keller vor einigen Tagen bremste nun also auch Thomas Kessler die Euphorie. Der Lizenzspielleiter hatte im Oktober in einer Runde die Vakanz eines Stürmers selbst verkündet. Nun ist man mit den Torjäger-Qualitäten von Tim Lemperle und Damion Downs aber offenbar sehr zufrieden. Kein Wunder, die Stürmer stechen in dieser Spielzeit, machen einen Großteil der Kölner Tore aus, entschieden einige Begegnungen. „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch. Wir machen uns unsere Gedanken“, so Kessler weiter. „Es kann schon sein, dass wir den Kader nach dem Abgang von Sargis und Florian dem Kader in der Breite noch etwas hinzufügen wollen. Aber da haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir werden jetzt sicher nicht irgendetwas machen, nur um einen Stürmer zu präsentieren.“

Die Frage nach einem neuen Angreifer hat beim FC also nicht mehr die höchste Priorität. Vermutlich aber auch, weil sich der erhoffte Deal mit Ivan Prtajin zerschlagen hat. Angeblich war der FC zudem an einer Verpflichtung von Fisnik Asllani interessiert.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Jonas Urbig vom 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Die Zeichen stehen bei Jonas Urbig offenbar auf Abschied. Die Bayern wollen das Talent verpflichten, der Keeper wird dem Ruf wohl folgen. Damit endet eine lange Diskussion um den Torhüter, die immer noch geschwelt hat beim 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

Die eine Diskussion endet, dafür stellt sich jedoch eine neue Frage: Müssen die Kölner auf der Torwartposition noch einmal nachrüsten oder kommt die Nummer zwei bei einem möglichen Wechsel von Urbig aus den eigenen Reihen des 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

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Vermutlich war das Testspiel gegen Viktoria Köln bereits der erste Fingerzeig. Jonas Urbig, nach seiner kurzfristigen Trainingsreduktion im Trainingslager eigentlich wieder vollständig genesen, saß gegen den Drittligisten 90 Minuten auf der Bank, erhielt im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen keine Spielzeit. Ein wenig Bauchschmerzen wird der ein oder andere Fan dabei schon gehabt haben. Und tatsächlich bahnt sich nun der Transfer an, der schon seit Monaten diskutiert, spekuliert, vielleicht sogar befürchtet wird. Urbig wird den FC also vermutlich schon im Winter verlassen, vielleicht schon in den kommenden Tagen und sich dem FC Bayern München anschließen. Das darf man dem jungen Keeper nicht verdenken. Die Bank eines Champions-League-Teilnehmers dürfte doch komfortabler als die des Zweitligisten sein.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Dem Vernehmen nach geht es nur noch um die Ablöse zwischen den beiden Vereinen. Die Kölner hätten gerne acht Millionen, Bayern will laut übereinstimmenden Medienberichten nur fünf bezahlen. Vermutlich wird man sich wie im Fall Joel Schmied irgendwo in der Mitte treffen. Der Wechsel hat sich abgezeichnet und kommt nicht überraschend. Vor allem aber endet damit eine Torwartdiskussion, die unnötig früh ihren Lauf genommen und im Oktober eine neue Wendung genommen und damit erneut Futter bekommen hat. Marvin Schwäbe ist seitdem die unumstrittene Nummer eins im Kölner Tor, Jonas Urbig wechselt zu den Bayern, soll spätestens ab Sommer auch einige Spiele seines künftigen Mentors übernehmen, darf sich also auch auf Spielzeit beim Rekordmeister freuen.

Bekanntlich hatten die Kölner das große Talent bereits vor der Saison zur Nummer eins erklärt und damit Marvin Schwäbe vor den Kopf gestoßen. Dieser wollte wechseln, fand zum Glück keinen Verein. Als Urbig wiederum im ersten Duell gegen den HSV patzte, brandete die Torwartdiskussion erstmals auf. Zwar flachte das Feuer schnell wieder ab, doch spätestens seit der Degradierung des U21-Nationalkeepers schwelte im Hintergrund ein weiterer Brandherd: die Unzufriedenheit und Enttäuschung des Eigengewächses. Und diese verbunden mit einem Wechsel – möglichst schnell. Nun aber scheint das Thema ein Ende zu finden. Und doch ist ein möglicher Wechsel auch mit weiteren Fragen verbunden. Und dabei geht es sicher nicht um die Höhe der möglichen Ablöse, die Christian Keller für eins der größten Torwarttalente des Landes erzielen kann.

Wer würde die neue Nummer zwei werden?

Vielmehr stellt sich spätestens dann die Frage, wie und ob der FC die potenzielle Lücke schließen will. Keller und Co. betonten zuletzt immer wieder, dass sie froh über den Luxus zweier so starker Keeper im Kader seien. Da diese aber auch ein gewisses Diskussionspotenzial bergen, wäre man sicher auch über eine etwas glücklichere Konstellation nicht unglücklich. Zumal sicherlich kein Torhüter mit dem Anspruch auf einen Stammplatz nun im Winter an den Rhein wechseln würde. Der kolportierte Marcel Lotka von Borussia Dortmund könnte damit aus dem Rennen sein. Denn der Keeper soll sich gegen Heidenheim entschieden haben, weil er dort keine Chance auf die Nummer eins im Kasten hat. Ohnehin hat der FC Augsburg wohl gute Karten bei dem dritten Torwart des BVB. Der FC wird sich im Falle des Urbig-Abschieds an anderer Stelle umschauen müssen, wenn er es noch nicht getan hat.

Alles andere als unwahrscheinlich wäre aber auch eine interne Lösung. Erst in der vergangenen Woche hatte Philipp Pentke der Bild ein Interview gegeben und dort erklärt, sein größter Wunsch sei es, noch einmal für den FC auflaufen zu dürfen. Diesem Wunsch könnte der Routinier ein Stückchen näher kommen. Denn es scheint alles andere als unwahrscheinlich, dass Pentke wieder als Nummer zwei auf der Bank Platz nehmen würde. Eine Rolle, die der 39-Jährige schon in der schließlich schon in der vergangenen Spielzeit bekleidet hat, als der FC lange vergeblich nach einem Ersatz für Timo Horn gesucht hat. Eher unwahrscheinlich wäre dagegen eine Lösung aus dem eigenen Nachwuchs. Jonas Nickisch kommt nicht mehr über die Rolle des Reservisten bei der U21 hinaus, Alessandro Blazic ist ein großes Talent, mit 19 Stammkeeper der U21, der Sprung zu den Profis aber doch ein großer.

Ohnehin ist das alles viel Konjunktiv. Doch aktuell deutet viel darauf hin, dass schon bald aus dem „wäre“ ein „wird“ wird.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Jonas Urbig, Torwart des 1. FC Köln
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„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Geht jetzt plötzlich alles ganz schnell beim 1. FC Köln: Mündliche Einigung zwischen Bayern und Jonas Urbig wohl erzielt. Das berichtet Transfer-Experte Florian Plettenberg am Mittwochabend.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied, die Frage ist nur wann. Das Kölner Talent wird die Geißböcke früher oder später verlassen. Es scheint mehrere Optionen zu geben. Doch was ist für Verein und Spieler die beste? Wie geht es weiter mit Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

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Am Dienstag kam Jonas Urbig beim Testspiel gegen die Viktoria nicht zum Einsatz. Eine überraschende Entscheidung. Schließlich spielte die B-Elf und eigentlich war ein Einsatz des U21-Nationaltorhüters erwartet worden. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Möglicherweise bahnt sich nun doch schneller ein Wechsel an als gedacht. Denn wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, ist eine „vollständige mündliche Einigung zwischen Bayern und Urbig“ erzielt. Die Bayern drängen demnach auf eine sofortige Verpflichtung – also bereits im Winter. Wie Plettenberg weiter berichtet, befinden sich Bayern und Köln in direkten Verhandlungen. Vor wenigen Tagen hatte der TV-Sender Sky bereits berichtet, dass die Kölner eine Ablöse zwischen sechs und acht Millionen Euro einfordern würden.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Noch vor wenigen Tagen hatte Christian Keller im Rahmen des Trainingslagers betont, dass es nicht zwingend weitere Abgänge beim FC geben würde. Dabei käme ein Wechsel des Keepers nicht wirklich überraschend. Urbig ist sicherlich mit dem Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Der Keeper war als Nummer eins in die Spielzeit gestartet und nach dem 1:2 gegen Paderborn zur Nummer zwei degradiert worden. Aktuell hat der Torhüter keine Chance auf den ersehnten Platz im Kasten. Den würde Urbig sicherlich auch nicht bei den Bayern bekommen. Der Plan des Rekordmeisters sieht aber vor, hinter Manuel Neuer eine neue, starke Nummer zwei aufzubauen. Schon seit Monaten hält sich das Gerücht, dass die Bayern Urbig als ihre Nummer zwei ausgemacht haben.

Das Interesse der Bayern bestätigte FC-Sportdirektor Keller aktuell auf dem FC-Mitgliederstammtisch am Mittwochabend, als er auf die aufkommende Anfrage angesprochen wurde. „Richtig ist, dass es von mehreren europäischen Top-Klubs, dazu gehört auch der FC Bayern, Interessenbekundungen gibt“, so Keller. „Mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen. Nur soviel: Wenn dann ein Spieler Möglichkeiten hat, die er bei uns nicht hat, dann ist es nicht unverständlich, wenn er sich damit gedanklich auseinandersetzt.“

Der FCB macht Druck

Urbig gilt nach wie vor als eins der größten Talente Europas. Ein Platz auf der Bank bei einem Zweitligisten ist sowohl für die spielerische Entwicklung als auch für den Marktwert des Youngsters kontraproduktiv. Zuletzt wurde über ein mögliches Leihkonstrukt für den 21-Jährigen spekuliert. Eine Vertragsverlängerung war dem Vernehmen nach ohnehin nicht angedacht und der FC wird nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren können. Ein Wechsel des Keepers ist also ohnehin zu erwarten gewesen. Auch, weil sich Kontrahent Schwäbe zuletzt für einen Verbleib beim 1. FC Köln aussprach. Nun soll Urbig also wohl schon im Winter zu den Bayern wechseln. Dass der FCB Druck macht, liegt nahe, denn der Rekordmeister sucht Ersatz für den verletzten Daniel Peretz, der wegen einer Nierenquetschung wohl noch für mehrere Wochen ausfällt.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Winter-Neuzugang bei FC-Frauen: 1. FC Köln verpflichtet Stürmerin Amélie Delabre

Amélie Delabre spielt künftig für den 1. FC Köln
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Winter-Neuzugang bei FC-Frauen: 1. FC Köln verpflichtet Stürmerin Amélie Delabre

Auch bei den FC-Frauen gibt es nun die erste neue Spielerin. Köln schließt die offene Lücke in der Offensive. Der 1. FC Köln verpflichtet die Stürmerin Amélie Delabre. Die Angreiferin hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Nun haben auch die Fußballerinnen des FC ihren ersten Kader-Neuzugang zu vermelden. Der 1. FC Köln verpflichtet vom beglischen Meister Anderlecht die Stürmerin Amélie Delabre. Die 24-Jährige unterschreibt einen Kontrakt bis zum Sommer 2027.

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Delabre wechselt vom RSC Anderlecht nach Köln. In der aktuellen Saison hat die 24-Jährige sechs Tore in der Liga und zwei in der UEFA Women’s Champions League für den amtierenden belgischen Meister erzielt. „Amélie Delabre ist eine torgefährliche Stürmerin, was sie in der vergangenen Saison bereits unter Beweis gestellt hat“, so FC-Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler. „Sie hat eine starke Mentalität und bringt einen unglaublichen Siegeswillen mit. Wir freuen uns, dass Amélie uns verstärken wird.“ Die Französin erzielte in der vergangenen Spielzeit 14 Tore im Liga-Betrieb und schließelich vier weitere in der Meisterschaftsrunde. Delabre weiß also, wo das Tor steht. Bender-Rummler hatte schon im vergangenen Jahr betont, dass die Kölnerinnen Vakanzen in der Offensive und im Tor sehen. Die Lücke im Angriff ist also geschlossen. 

Delabre: „Es war eine leichte Entscheidung“

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein und möchte der Mannschaft mit meinen Toren helfen. Ich wollte eine andere Erfahrung in einem anderen Land machen. Jetzt in Köln verlasse ich meine Komfortzone. Aber es war eine leichte Entscheidung – ich sehe den Verein und das Projekt und denke, dass es sehr gut zu mir passt“, sagt die Angreiferin. Delabre begann bereits im Alter von vier Jahren beim FC Paulhaguet mit dem Fußballspielen. Nach dem Abitur schloss sich die Französin dem FC Metz an, debütierte bereits mit 17 Jahren und erzielte nur wenige Spieler später gegen Paris Saint-Germain ihr erstes Profitor. Nach fünf Jahren und 77 Spielen für Metz verließ Delabre ihr Heimatland und wechselte zum RSC Anderlecht und wurde mit dem belgischen Erstligisten Meister.  

Nun beginnt für die Stürmerin das Abenteuer in Köln. Zum Jahresauftakt hatte der FC bereits die Verpflichtung von Trainerin Britta Carlson bekannt gegeben. Die 46-Jährige soll die Mannschaft stabilisieren und aus dem unteren Tabellendrittel führen. Dabei spielen die geplanten Neuverpflichtungen eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Delabre scheint den Kölnern ein guter Transfer gelungen zu sein. Nun steht noch die zweite Vakanz im Tor aus.  



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Christian Keller und Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Mit der Verpflichtung von Joël Schmied haben die Kölner Verantwortlichen einen weiteren auf den ersten Blick guten Transfer getätigt – zumindest auf dem Papier. Ob der Innenverteidiger einschlägt, wird sich zeigen. Die Arbeit sollte damit aber noch nicht getan sein. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied verstärken ab diesem Winter den FC. Die Defensive geht also gestärkt in die Rückrunde. Eine Defensive, die zum Ende der Hinrunde durchaus überzeugte. Eine ausgemachte Schwachstelle des Kaders soll und muss allerdings noch geschlossen werden. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

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Mit ein wenig Verspätung hat der 1. FC Köln also nun doch seinen zweiten Winter-Transfer unter Dach und Fach gebracht. Verspätung, weil die Kölner Verantwortlichen zunächst kommunizierten, vor Weihnachten den ein oder anderen Deal noch eintüten zu wollen, dann erklärten, bis zum Trainingslager in Spanien gerne die neuen Spieler an Bord zu haben, um dann nun eher Richtung Mitte Januar den erhofften Innenverteidiger zu präsentieren. Mit Verspätung bedeutet in diesem Fall aber ganz sicher nicht zu spät. Im Gegenteil. Joël Schmied wurde dem Anschein nach eher rechtzeitig verpflichtet. Denn mit Julian Pauli wird der dritte Innenverteidiger weiterhin auf unbestimmte Zeit ausfallen. Es ist vollkommen offen, wann der Youngster wieder ins Training eingreift. Schmied bekommt dagegen die gesamte Vorbereitung auf die Begegnung gegen den HSV mit und könnte insofern gegen die Rothosen tatsächlich in der Startelf stehen.

Die Basis ist vielversprechend

Und auch wenn Gerhard Struber in Bezug auf den Schweizer Abwehrspieler kleine Brötchen backt, die Erwartungen von Beginn an eher niedrig halten will und von „nochmal einem Sprung“ von der Schweizer Super League in die 2. Bundesliga spricht, scheint den Kölnern da auf den ersten Blick ein weiterer guter Transfer geglückt zu sein. Der zweite schon in dieser ersten Winter-Transferperiode nach dem Registrierungsverbot. Ob es sich bei Schmied wie kolportiert „nur“ um die B-Lösung handelt, ist erstens nicht bekannt und zweitens vollkommen unerheblich. Der vermeintliche Wunschspieler Gregory Wüthrich hat es jedenfalls nicht nach Köln geschafft und sollte insofern kein Thema mehr sein. Vielmehr haben die FC-Bosse nach dem geplatzten Deal ganz offensichtlich nicht nach dem nächst besten entwicklungsfähigen Youngster Ausschau gehalten, sondern einen erfahrenen Profi unter Vertrag genommen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, ein Team führen kann.

Selbst wenn „nur“ in der Schweiz: Schmied kommt auf die Erfahrung von rund 200 Erst- und Zweitligaspielen, ist ein absoluter Führungsspieler und war bei seinem Ex-Club ein Leistungsträger. Kolportiert rund 2,5 Millionen Euro, einen Vertrag bis 2029 – ganz offensichtlich ist man bei den Kölnern dann doch von den Qualitäten des Innenverteidigers sehr überzeugt. Das ist definitiv keine Garantie, dass der 26-Jährige beim FC auch einschlägt. Schließlich lagen die Kaderplaner nicht selten mit ihren Transfers daneben. Doch die Basis ist vielversprechend. Ähnlich wie bei Jusuf Gazibegovic, der schon eine erste Duftmarke im Testspiel gegen den FC Lugano abgegeben hat. Auch der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina könnte sich als Transfertreffer erweisen. Möglicherweise noch eher als der Schweizer Innenverteidiger.

Noch eine offene Baustelle

Tatsächlich könnte sich das so lang ersehnte und zu Beginn doch so mühsame Transferfenster zu einem positiven entwickeln. Stand jetzt. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Kölner in der Defensive zwar dünn, aber bislang auch wirklich gut besetzt sind. Die wechselnden Ausfälle der Innenverteidiger hat ein Umplanen von Gerhard Struber und ein Umfunktionieren von Eric Martel aufgefangen. Der Schwäche auf der rechten Abwehrseite wurde mit einer taktischen Veränderung entgegen gewirkt. Die Kölner Defensive war in den vergangenen Wochen bis Monaten sehr stabil. Keine Spur mehr von den vogelwilden Auftritten des Saisonauftakts. Dennoch waren beide Neuverpflichtungen dringend nötig und richtig. Nur sollte auch der dritte Schuss sitzen. Der im Sturm. Denn, wenn es in den Wochen vorm Jahreswechsel an etwas gehapert haben, dann an der Durchschlagskraft im Angriff.

Trotz der Tore von Damion Downs und Tim Lemperle, in Sachen Chancenverwertung stecken die Kölner noch immer im unteren Tabellendrittel – und das ehrlicherweise seit Saisonbeginn. Nicht umsonst haben die FC-Verantwortlichen vor dem geplatzten Deal mit Ivan Prtajin immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig ein erfahrener Knipser sei. Und daran werden sich die Kaderplaner am Ende des Tages auch messen lassen müssen. Zuletzt klangen die Worte dort weniger euphorisch als noch vor einigen Wochen. Kein Wunder, der Wintertransfermarkt ist tatsächlich kein leichter. Das sollte aber nicht dazu führen, dass die dritte Patrone zum Schnellschuss wird.


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Stand Kaderplanung

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Am Dienstag wird Joël Schmied erstmals das Trikot des 1. FC Köln tragen. Wohl im Gegensatz zu Julian Pauli. Der Innenverteidiger wird aufgrund der Folgen seiner Gehirnerschütterung weiterhin fehlen. Und damit läuft der 19-Jährige Gefahr, seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

Die Folgen der Gehirnerschütterung scheinen doch schwerwiegender zu sein als zunächst angenommen. Der 19-Jährige fällt weiterhin aus. Die Chance für Neuzugang Joël Schmied, Punkte zu sammeln beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

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Die Meldung hatte noch nicht die Runde gemacht, da stand der Neuzugang das erste Mal mit seiner Mannschaft auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Joël Schmied sammelte nur wenige Augenblicke nach der offiziellen Verkündung seiner Unterschrift die ersten Eindrücke von seinem Team, von seinem Trainer. Und der Abwehrspieler wird wohl am Dienstagmittag beim Testspiel gegen die Viktoria (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) dann auch das erste Mal im Trikot mit der Nummer 2 für den FC auflaufen. Da der Innenverteidiger die Vorbereitung beim FC Sion absolvierte, ist Schmied auf jeden Fall voll im Training. „Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil“, sagte Geschäftsführer Christian Keller am Montag. Und diese Fähigkeiten wird der Abwehrspieler wohl bereits am Dienstag in einem ersten Härtetest unter Beweis stellen dürfen.

Martel soll mittelfristig wieder auf die Sechs

Dann wird der 26-Jährige erstmals im Trikot der Geißböcke auflaufen, der FC testet am Nachmittag gegen den Drittligisten und Stadtnachbarn Viktoria Köln. Welche Bedeutung die Neuverpflichtung für den FC hat, zeigte sich ebenfalls bereits am Montag. Denn mit Julian Pauli verpasste ein Stamm-Innenverteidiger der Hinrunde den Trainingsauftakt vor dem Restart der 2. Bundesliga. Erneut, muss man fast schon sagen. Denn die Nachwehen der Gehirnerschütterung ziehen sich nun doch schon ganz schön lange. Anfang Dezember war der Shootingstar mit Berlins Marton Dardai im DFB-Pokal zusammengerasselt. Pauli spielte zunächst weiter, musste dann aber doch vom Platz und machte seitdem kein Spiel mehr. Zwar griff der Abwehrspieler im Trainingslager wieder ins Training ein, musste sich dann aber auch ziemlich schnell wieder rausnehmen lassen.

Ein Einsatz gegen die Viktoria ist daher eher unwahrscheinlich und auch die Begegnung gegen den Hamburger SV dürfte mit einem Fragezeichen versehen sein. Der fehlende Innenverteidiger ist für FC-Trainer Gerhard Struber bekanntlich nichts neues. Schon während der Hinrunde fielen neben Pauli auch Timo Hübers und Dominique Heintz im Wechsel aus. Struber setzte aber nicht auf den nominellen Innenverteidiger Elias Bakatukanda, Eric Martel avancierte zum Abwehrchef und hinterließ einen so starken Eindruck, dass der Sechser schon ein wenig mehr als „nur“ Aushilfs-Verteidiger war. Spätestens mittelfristig soll Martel aber wieder auf seine angestammte Position zurückkehren. Zumindest hat FC-Trainer Gerhard Struber schon mehrfach betont, dass er den Kapitän der U21-Nationalmannschaft auch weiterhin eher im Mittelfeld sieht.

Vierkampf um drei Positionen

Auch deswegen wurde mit Schmied eben auch ein weiterer Innenverteidiger unter Vertrag genommen. Doch wird der Neuzugang auch einen Begleiteffekt mit sich bringen. Denn der Schweizer Abwehrspieler wurde sicherlich nicht für kolportierte 2,5 Millionen Euro losgeeist, um am Ende des Tages auf der Bank zu sitzen. „Er ist ein Spieler, der mitunter schon einiges an Erfahrung hat im Profigeschäft“, sagte Gerhard Struber am Montag. Und schon bahnt sich für den Coach ein kleines Luxusproblem an, das vier Innenverteidiger für drei, im Falle einer Rückkehr zur Viererkette sogar zwei Positionen bedeutet. Der Test gegen Lugano ließ zumindest darauf schließen, dass der Trainer trotz der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic nicht umgehend vorhat, auf seine Ur-Ausrichtung zurückzukehren. So dürften aktuell Timo Hübers als Kapitän und Dominique Heintz als eins der Gesichter der Kölner Wende vorerst wohl gesetzt sein.

Droht Pauli das Finkgräfe-Schicksal?

Und so könnte Julian Pauli ein ähnliches Schicksal wie dem Shootingstar der Vorsaison drohen. Damals war Max Finkgräfe einer der wenigen Lichtblicke beim FC. Der Linksverteidiger hinterließ mit konstant guten Leistungen Eindruck. So manch ein Experte bescheinigte dem Abwehrspieler schon eine mögliche Nachfolge von Jonas Hector, mittelfristig aber das Zeug zum Nationalspieler. Nur verletzte sich der Abwehrspieler, fiel lange aus und rief damit Leart Pacarada auf den Plan. Der Routinier nutzte die Chance und spielte sich fest. Finkgräfe hat aktuell kaum eine Chance, wieder in die Stammelf zurückzukehren und dürfte dementsprechend unzufrieden sein. Auch deswegen rechnen sich einige Bundesligisten Chancen aus, den U20-Nationalspieler möglichst schnell unter Vertrag zu nehmen.

Aktuell ist nicht abzusehen, wann Pauli wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Eine Option für Dienstag wird er wohl nicht sein. Ob es für das Spiel gegen den Hamburger SC reicht, ist offen. Beim FC wird man nichts überstürzen. Und das noch nicht einmal, weil man mit Schmied nun einen Ersatz hat. Vielmehr wird man bei dem 19-jährigen Eigengewächs kein Risiko eingehen wollen.


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Schock-Verletzung für Ex-FC-Profi Noah Katterbach

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Schock-Verletzung für Ex-FC-Profi Noah Katterbach

Noah Katterbach bleibt vom Pech verfolgt. Der Ex-Kölner zieht sich einmal mehr eine bittere Verletzung zu und ist im Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber außen vor. Ex-FC-Profi Noah Katterbach erleidet erneut einen Kreuzbandriss.

Ausgerechnet vor dem Duell gegen seinen Heimatclub aus Köln hat das ehemalige Eigengewächs eine weitere bittere Verletzung hinnehmen müssen: Ex-FC-Profi Noah Katterbach erleidet erneut einen Kreuzbandriss.

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Für den Ex-Kölner Noah Katterbach scheint es auch in dieser Saison nicht rund laufen zu wollen. Im Testspiel gegen den FCSB Bukarest zog sich der Linksverteidiger am vergangenen Freitag erneut einen Kreuzbandriss zu und wird dem HSV in der Rückrunde, im Kampf um den Aufstieg und damit auch im Duell gegen seinen Ex-Club am Samstagabend fehlen. Bereits vor knapp zwei Jahren, im April 2023, riss sich der heute 23-Jährige das vordere Kreuzband im linken Knie. Damals war Katterbach vom 1. FC Köln an die Rothosen verliehen, fiel lange aus und kämpfte sich beeindruckend zurück. Diesmal ist das vordere Kreuzband des rechten Knies betroffen. Bei einem Zweikampf mit Malcom Edjouma ging Katterbach nach einem Schlag gegen das Knie zu Boden und wurde ausgewechselt. Die eindeutige Diagnose gab der Verein nach einer MRT-Untersuchung am Montag bekannt.

Auch beim FC riss sich Katterbach das Kreuzband

Nach seinem ersten Ausfall kehrte der zwölffache U21-Nationalspieler zunächst zurück zum FC und feierte in der zweiten Mannschaft der Kölner ein erfolgreiches Comeback. Anfang 2024 wechselte Katterbach dann ganz nach Hamburg. Nun muss der Verein erneut auf den Linksverteidiger verzichten. Und das gerade im anstehenden Aufstiegskampf und dem am kommenden Samstag stattfindenden Duell gegen den Ex-Arbeitgeber. Der 1. FC Köln ist dann zu Gast im Volksparkstadion. Der HSV liegt aktuell in der Tabelle mit 28 Punkten nur drei Punkte hinter den Kölnern und muss nun auf seinen Linksverteidiger verzichten. Der gebürtige Simmerather kam in dieser Saison unter Steffen Baumgart in 13 Spielen sieben Mal zu einem Startelf-Einsatz, erzielte einen Treffer und einen Assist. Zuletzt spielte er unter dem neuen Cheftrainers Merlin Polzin im letzten Spiel der Hinrunde jedoch nur 24 Minuten gegen Greuther Fürth.

„Noah ist ein wichtiger Spieler für uns und nie abgeschrieben, er ist ganz nah dran“, sagte Polzin noch vor kurzem. Insgesamt lief Katterbach für die Rothosen 27 Mal auf, schoss ein Tor und legte drei weitere Treffer auf. Auch im aktuellen DFB-Pokal gab es zwei Einsätze gegen den SV Meppen und den SC Freiburg für den 23-Jährigen. Der Verein wünscht Noah Katterbach „viel Kraft und erneut eine erfolgreiche Genesung“. Für das Duell gegen die Geißböcke erwartet Trainer Polzin einiges. „Die Kölner haben einiges in ihrem Spiel angepasst und verändert“, sagte der Trainer. „Wir haben diesbezüglich unsere Lösungen und Gedanken im Spiel mit und gegen den Ball, der Fokus aber liegt, wie auch in den letzten Wochen unter unserer Verantwortung, auf unserem Spiel.“ Noah Katterbach wird dem HSV in diesem nicht helfen können.



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