Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Kristoffer Lund wechselt zum FC (Foto: 1. FC Köln)
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Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Nach einigen Gerüchten ist es nun soweit und der FC hat einen neuen Linksverteidiger: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige ist damit der achte Sommerneuzugang.

Es ist bereits der achte Streich der Kölner Verantwortlichen: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der Neuzugang von Palermo FC soll die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position bei den Geißböcken schließen.

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Die Verhandlungen waren schwierig und sollten einmal sogar schon abgebrochen worden sein. Jetzt haben die Kölner nach langem Warten aber doch den gesuchten Linksverteidiger verpflichtet: Kristoffer Lund kommt zum 1. FC Köln. Zunächst wird der Spieler für ein Jahr von seinem vorherigen Verein Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Geißböcke aber eine Kaufoption. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige bereits der achte Neuzugang beim FC.

Zweite Linksverteidiger im Kader

Mit der Verpflichtung rüstet der 1. FC Köln seinen Kader weiter für die Bundesliga auf. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Bis jetzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. So haben in den Testspielen auf der linken Schiene auch schon Linton Maina und Steffen Tigges aushelfen müssen. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. „Kristoffer bringt genau das Profil mit, das wir uns für die linke Außenbahn wünschen. Er vereint defensive Stabilität mit offensivem Zug nach vorne und überzeugt mit einer Mentalität, die unsere Anforderungen an diese Position ideal ergänzt. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits wertvolle Länderspielerfahrung mit. Durch seine Dynamik erweitert er unsere Möglichkeiten auf der linken Seite. Mit seiner Verpflichtung erhöhen wir gezielt die Qualität und den Wettbewerb auf der Linksverteidigerposition – das ist ein wichtiger Baustein in unserer Kaderstruktur“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

Lund selber möchte bei den Kölnern in der Bundesliga den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. An Köln beeindruckt ihn besonders die Wucht des Vereins: „Als ich von dem Angebot gehört habe, habe ich mir den FC direkt näher angeschaut – es ist ein großer Traditionsclub mit Geschichte und einer großartigen Fanbase. Dazu kamen sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Und Köln spielt in der Bundesliga, die zu den besten Spielklassen in Europa zählt. Dafür fühle ich mich bereit und möchte mich hier beweisen – deshalb habe ich mich für den FC entschieden.“

Stammspieler in der zweiten italienischen Liga

In der abgelaufenen Saison war Lund bei Palermo FC Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. So kam er auf 33 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang. Diesen offensiven Output soll der 23-Jährige nun beim FC natürlich möglichst steigern. Dass er aber trotzdem für die Rolle als offensiver Schienenspieler in Lukas Kwasnioks System mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette, zeigt sich an seinen Stärken. So kreiert der 23-Jährige viele Schusssituationen für seine Mitspieler. Der Linksverteidiger schlägt gerne Flanken und trägt den Ball oft nach vorne. Und auch wenn er zwar nicht viele Pässe spielt, sind diese meistens nach vorne und überbrücken das Spielfeld. Dabei hat er jedoch leichte Schwächen in der Defensive, die durch die Fünferkette aber besser aufgefangen werden können. Auch kennt Lund die Rolle als Schienenspieler bereits, da Palermo in der abgelaufenen Saison auch mehrmals mit einer Fünferkette gespielt hat. Spannend wird aber sein, wie schnell er sich an das höhere Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Steffen Tigges im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag fehlt er bereits beim Training: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang. Auslöser ist wohl die bevorstehende Verpflichtung von Kristoffer Lund.

In der Vorbereitung hat Steffen Tigges noch mehrmals als Linksverteidiger ausgeholfen. Jetzt hat der FC mit Kristoffer Lund bald einen neuen Spieler für diese Position. Das hat auch Konsequenzen für den 27-Jährigen: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang.

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Wenn die Kölner Spieler am Dienstagnachmittag auf den Trainingsplatz kommen, wird ein Spieler fehlen: Steffen Tigges nimmt nicht am Training des 1. FC Köln teil. Der 27-Jährige ist nach come-on-fc.com-Infomationen vom FC freigestellt. So kann er Gespräche mit einem anderen Verein über einen Wechsel führen. Damit könnte der gelernte Stürmer ein Jahr vor Vertragsende die Geißböcke verlassen und nochmal eine kleine Ablöse einbringen.

Lund-Transfer wohl als Auslöser

Bereits am Anfang der Transferphase galt Tigges zusammen mit seinen Sturmkollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz als einer der größten Abgangskandidaten. In der Vorbereitung bekam der 27-Jährige jedoch als einziger des Trios eine Chance von Trainer Lukas Kwasniok – überraschenderweise als Linksverteidiger. So spielte er in allen bisherigen Testspielen auf der linken Schiene und übernahm diese Position auch im Training. Daher war darüber spekuliert worden, ob der eigentliche Angreifer in dieser Rolle unter dem neuen Coach vielleicht doch eine Zukunft haben könnte.

Das scheint sich jetzt aber eher erledigt zu haben. Grund dafür ist wohl der bevorstehende Transfer von Kristoffer Lund für die Planstelle links hinten. Der hat heute bereits seinen Medizincheck absolviert und soll wohl bald als Neuzugang vorgestellt werden. Damit haben die Kölner neben Leart Pacarada einen weiteren gelernten Linksverteidiger im Kader. Das führt dazu, dass Tigges nicht mehr auf dieser Position als Aushilfe gebraucht wird. Somit wäre der Weg frei für einen Wechsel. Zuletzt soll es Interesse des SC Paderborn gegeben haben. Zu den Ostwestfalen scheint es ihn auch jetzt zu ziehen. Dort wäre der 27-Jährige in seiner eigentlichen Stammrolle als Stürmer eingeplant. Bei einem Abgang wäre der FC bestimmt froh, wenn er sich vor allem Tigges Gehalt einsparen könnte.

Debüt des „Königstransfers“: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt beim 1. FC Köln haben

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim
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Debüt des „Königstransfers“: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt beim 1. FC Köln haben

Erst seit vergangenen Donnerstag ist Marius Bülter ein FC-Profi. Gegen Vitesse Arnheim debütierte er dann auch sofort – und das direkt in der Startelf. Sein neuer Trainer ist überzeugt vom Neuzugang beim 1. FC Köln: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt holen.

Für knapp unter einer Millionen Euro holte der FC vergangen Donnerstag Marius Bülter in die Domstadt. Dort soll der Offensivspieler die Vakanz im Angriff beheben. Sein Trainer begrüßt den Transfer des 32-Jährigen zum 1. FC Köln: Darum wollte Kwasniok Marius Bülter unbedingt holen.

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Erst ein paar Tage hat Marius Bülter mit seiner neuen Mannschaft trainiert. Trotzdem beorderte ihn Trainer Lukas Kwasniok im Testspiel gegen Vitesse Arnheim direkt in die Startelf. Und auch wenn der 32-Jährige noch eher unauffällig blieb, deutete er nicht nur mit seiner Einsatzbereitschaft schon an, warum ihn der 1. FC Köln geholt hat. Und beim FC sind sie definitiv überzeugt von ihrem Neuzugang. So bezeichnete der frühere FC-Stürmer Mark Uth den Angreifer vor dem Spiel im Livestream des 1. FC Köln als „Königstransfer“: „Seine Qualität und sein Tempo, seine Haken und sein Torabschluss, die braucht es in der Bundesliga. Und er hat es schon bewiesen, dass er es kann.“ Auf insgesamt 146 Bundesliga-Partien mit 27 Toren und zehn Vorlagen kommt Bülter bereits.

Erfahrung, aber trotzdem Explosivität

Das war auch für seinen Trainer einer der entscheidenden Gründe, warum er ihn unbedingt haben wollte. „Das war auch schon ein absoluter Wunsch innerhalb des Trainerteams, auch nochmal jemanden dazu zu bekommen, der die Bundesliga kennt, der mit 32 aber nicht auf dem Weg nach unten ist, weil er erst seit vier, fünf Jahren in der Bundesliga ist. Das heißt, die Knochen haben noch nicht ganz soviel abbekommen. Der kann nochmal zwei, drei gute Jahre gehen und diese Energie, Explosivität und körperliche Wucht bringt uns weiter“, so Kwasniok nach dem Testspiel. Dabei gibt Bülter seinem neuen Coach mit seiner Variabilität auch einige neue Optionen. So kann der Angreifer auf eigentlich jeder Position in der Offensive spielen.

Das führt auch dazu, dass der Trainer erst noch Bülters ideale Position beim FC finden muss: „Aber ich weiß jetzt in der Kürze der Zeit noch nicht, wie ich ihn am besten einbauen kann. Wird es eine Doppelspitze, mit drei vorne, mehr auf dem Flügel? Das wird sich jetzt zeigen.“ Die Doppelspitze mit Luca Waldschmidt zusammen gegen Arnheim hat aber noch nicht so gut funktioniert. Das könnte aber auch daran liegen, dass Kwasniok seine Mannschaft bisher in einem 3-4-2-1-System spielen ließ. Der Zweiersturm ist daher noch nicht so einstudiert und die Spieler müssen sich etwas anders auf dem Platz verhalten. Auch kam durch die Umstellung etwa Sebastian Sebulonsen auf der für ihn ungewohnten Position als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette zum Einsatz, was eher weniger seinen Qualitäten entspricht. Es liegt daher noch Arbeit vor dem Coach, um das beste System für seine Mannschaft zu finden oder die Doppelspitze weiter einzustudieren.

Noch Eingewöhnungszeit für den Neuzugang

Trotzdem ist Kwasniok überzeugt, dass Bülter der Mannschaft weiterhelfen wird. Sobald der Offensivspieler die Abläufe kenne und angekommen sei, würde der 32-Jährige seine Stärken ausspielen: „Deswegen gibt man ihm jetzt auch noch ein, zwei Wochen und dann wird er zum Pflichtspielauftakt gegen Regensburg auf einem Top-Niveau sein hoffentlich.“ Und bis dahin sollte auch der Trainer genauer wissen, wie er seinen Neuzugang besser einbinden kann und was dabei das beste System für die Kölner Mannschaft ist.

Medizincheck am Dienstag: Kristoffer Lund vor Wechsel zum 1. FC Köln

Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln
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Medizincheck am Dienstag: Kristoffer Lund vor Wechsel zum 1. FC Köln

Der FC steht offenbar unmittelbar vor der nächsten Neuverpflichtung. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Medizincheck soll für den Dienstag bereits anberaumt sein.

Sieben Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, nun folgt offenbar der achte Streich. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Laut „Sky“ ist für Dienstag schon der Medizincheck anberaumt.

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Lange war es still geworden um Kristoffer Lund, nun nimmt der Transfer noch einmal richtig Fahrt auf und könnte schon in den kommenden Stunden abgewickelt sein. Denn wie der TV-Sender „Sky“ am Montagabend berichtet, stehen die Kölner unmittelbar vor der Verpflichtung des Abwehrspielers. Damit würden die Kölner eine weitere Baustelle schließen. Denn gerade die zweite Position als Linksverteidiger ist nicht vergeben. Laut „Sky“ ist der Medizincheck für Lund bereits für den Dienstag anberaumt. Der US-Nationalspieler soll zunächst geliehen werden, der FC besitzt aber dann wohl eine Kaufoption. Der 23-Jährige hat bei Palermo FC noch Vertrag bis 2027. Die Kölner waren schon vor Wochen an dem Linksverteidiger interessiert, doch zwischenzeitlich hatte sich der Zweitligist nicht mehr bei den Kölner Verantwortlichen gemeldet.

Leihe mit Kaufoption

Corriere dello Sport hatte bereits am Montagmittag berichtet, dass das Interesse der Kölner konkreter wurde, die beiden Vereine die Verhandlungen wieder aufgenommen hätten. Und das offenbar mit Erfolg. Für eine mögliche spätere Verpflichtung wird der FC wohl auch tief in die Tasche greifen müssen. Der italienische Zweitligist wolle aber dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Club mit ihm zufrieden sei, heißt es. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Spätestens seit dem Abgang von Max Finkgräfe sucht der FC nach einem Backup für Pacarada.

Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern. Mit Lund hätte der FC in diesem Sommer acht Spieler verpflichtet. Auch Derrick Köhn und Rav van den Berg sind weiterhin ein Thema beim FC.

Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Der 1. FC Köln muss noch knapp zwei Wochen bis zu seinem ersten Pflichtspiel warten. Aber für mehrere mit dem FC verbundene Profis ging es bereits am Wochenende oder noch früher los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

Einige Profis haben die Kölner in diesem Sommer bereits per Leihe oder endgültig verlassen. Für mehrere von ihnen ging es am vergangenen Wochenende wieder los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

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Gleich vier Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer mit Elias Bakatukanda, Rasmus Carstensen, Jaka Cuber Potocnik und Chilohem Onuoha verliehen. Und alle hatten am vergangenen Wochenende bereits ihren Start in die neue Saison oder sind sogar schon etwas länger wieder am Spielen. Letzteres trifft auf Rasmus Carstensen zu. Sein Verein Aarhus GF hat in der ersten dänischen Liga bereits drei Spieltage geschafft. Diese verliefen aber mit zwei Unentschieden und einer Niederlage nicht sonderlich erfolgreich. Auch für den Rechtsverteidiger selber waren die bisherigen Partien bestimmt nicht zufriedenstellend, da er immer jeweils nur eingewechselt wurde. Allerdings bekam der 24-Jährige dabei immerhin von Mal zu Mal etwas mehr Einsatzzeit.

Durchwachsene Ergebnisse

Zumindest was die Einsatzzeit angeht war der nach Blau-Weiß Linz verliehene Bakatukanda erfolgreicher. Der Innenverteidiger spielte die vollen 90 Minuten in der ersten Partie seines Leih-Vereins. Die 0:1-Niederlage konnte jedoch auch er nicht verhindern. Trotzdem dürfte man beim FC froh sein, dass sich der 21-Jährige direkt zum Saisonstart durchsetzen konnte und in der Startelf stand. Das ist bei seiner zweiten Leihe in Folge zum SC Verl auch das Ziel von Onuoha. Bereits in der abgelaufenen Saison hatte er bei den Ostwestfalen gespielt, sich aber nicht durchsetzen können. Trotzdem verliehen in die Kölner erneut nach Verl, wo der Angreifer am ersten Drittliga-Spieltag 2025/26 auf knapp eine halbe Stunde Spielzeit kam. In dieser konnte der Stürmer seine Mannschaft aber nicht mehr zum Sieg schießen, es blieb beim 2:2 gegen den SV Waldhof Mannheim.

Ebenfalls unentschieden spielte Rot Weiß Essen, an die Potocnik ausgeliehen ist. Der konnte beim 1:1 gegen die TSV 1860 München wegen eines Muskelfaserrisses jedoch nicht mitwirken. Ganz im Gegensatz zu einem Ex-Kölner im Trikot des Vereins aus dem Ruhrgebiet: Marvin Obuz wurde kurz vor Schluss in der 87. Minute eingewechselt. Ein entscheidender Impuls für den möglichen Sieg gelang dem 23-Jährigen aber nicht. Allerdings war der Offensivspieler auch erst kurz vor dem ersten Spieltag fit geworden, nachdem er Teile der Vorbereitung wegen einer Verletzung der Bauchmuskulatur verpasst hatte.

Erfolgreiche Ex-Spieler

Erfolgreicher als die Leih-Spieler waren weitere Akteure neben Obuz, die den FC im Sommer verlassen haben. So spielte Mathias Olesen durch beim 3:2-Sieg der SpVgg Fürth gegen Dynamo Dresden und lieferte sogar die Vorlage zum entscheidenden 3:1. Ebenfalls mit einem Sieg ging es für Dejan Ljubicic und Dinamo Zagreb los. Beim 2:0-Erfolg startete der Österreicher und bekam über die vollen 90 Minuten das Vertrauen seines Trainers als offensiver Mittelfeldspieler. Somit können beider Ex-Kölner auf einen gelungenen Saisonstart schauen.

Rav van den Berg: Feyenoord steigt aus dem Poker aus, FC-Angebot wird weiter geprüft

OF Rav van den Berg von Middlesbrough
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Rav van den Berg: Feyenoord steigt aus dem Poker aus, FC-Angebot wird weiter geprüft

Auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger für den FC gibt es schon seit einigen Tagen Gerüchte um Rav van den Berg. Der steht momentan noch bei Middlesbrough unter Vertrag. Jetzt gibt es neue Entwicklungen im Poker um Rav van den Berg: Der 1. FC Köln hat wohl einen Konkurrenten weniger.

Seit langem ist der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Jetzt gibt es für die Kölner vielleicht gute Nachrichten in den Verhandlungen um Rav van den Berg: Der 1. FC Köln hat wohl einen Konkurrenten weniger.

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Im Testspiel am vergangenen Sonntag gegen Vitesse Arnheim lief beim 1. FC Köln nur ein einziger regulärer Innenverteidiger mit Timo Hübers in der Startelf auf. Die äußeren Spieler in der Dreierkette gaben die gelernten Außenverteidiger Leart Paqarada und Sebastian Sebulonsen. Ein Experiment, das schief ging, wie auch Trainer Lukas Kwasniok später zugab. So lagen die Geißböcke zwischenzeitlich 0:3 zurück. Der Versuch zeigt, dass die Kölner unbedingt einen neuen Innenverteidiger brauchen. Nach diesem sind sie schon länger auf der Suche. Bei Ahmetcan Kaplan soll der Verein sich mit dem Spieler bereits einig gewesen sein. Die Ablöseforderung von Ajax Amsterdam war für den FC jedoch zu hoch. Das könnte bei einem anderen Kandidaten jetzt vielleicht anders aussehen: Laut Sky Sports England hat der 1. FC Köln vergangene Woche ein Angebot für Rav van den Berg bei Middlesbrough abgegeben.

Feyenoord Rotterdam raus aus dem Poker

Momentan solle der englische Zweitligist das Angebot noch bewerten und habe bisher keine Entscheidung darüber getroffen. Anders solle das bei einem Konkurrenten der Kölner um den 21-Jährigen aussehen. So haben die Engländer wohl zwei frühere Angebote des niederländischen Spitzenclubs Feyenoord Rotterdam abgelehnt. Darauf sollen sich die Niederländer nun aus dem Poker zurückgezogen haben und schauen sich nach Alternativen um. Damit haben die Kölner einen weiteren Gegner im Werben um den Abwehrspieler weniger. Zuvor war bereits von der BBC bekannt gegeben worden, dass der FC der letzte verbliebene Bundesligist sei, der sich um van den Berg bemühe. So hat der 21-Jährige außerdem am vergangenen Wochenende ein Testsiel von Middlesbrough gegen La Coruna verpasst, da er sich in Gesprächen mit anderen Klubs befinde (come-on-fc.com berichtete).

Der niederländische Innenverteidiger hat noch einen Vertrag bis 2027 in England, was die Ablöseforderung von Middlesbrough möglicherweise erhöhen könnte. Der Marktwert von van den Berg wird auf 4,5 Millionen Euro geschätzt. In der abgelaufenen Saison kam der Defensivspieler auf insgesamt 27 Liga-Einsätze, verpasste aber ganze 18 Partien verletzungsbedingt. In Köln werden sie hoffen, dass der 21-Jährige diese Probleme bei einem Wechsel in den Griff bekommt, damit er für sie auch verfügbar ist. Sodass Kwasniok am Ende nicht auch in der Bundesliga auf gelernte Außenverteidiger in der defensiven Zentrale setzen muss wie im Test gegen Arnheim.

Bis jetzt zehn Spielführer in fünf Testspielen: Der neue Kapitän beim 1. FC Köln könnte beim Härtetest gegen Atalanta Bergamo feststehen

Ragnar Ache im Test gegen Vitesse Arnheim
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Bis jetzt zehn Spielführer in fünf Testspielen: Der neue Kapitän beim 1. FC Köln könnte beim Härtetest gegen Atalanta Bergamo feststehen

Bereits zehn Spieler haben in der Vorbereitung in den Testspielen beim FC die Kapitänsbinde getragen. Einen Hinweis auf die endgültige Entscheidung, wer Spielführer wird, soll das aber nicht sein. Am kommenden Samstag könnte es jedoch eine Entscheidung geben beim 1. FC Köln: Die Kapitänsfrage könnte sich gegen Atalanta klären.

In der abgelaufenen Saison war Timo Hübers Kapitän beim 1. FC Köln, ob er das aber auch bleiben darf, steht noch nicht fest. Es könnte laut Trainer Lukas Kwasniok aber bald zu einer Entscheidung kommen beim 1. FC Köln: Die Kapitänsfrage könnte sich gegen Atalanta klären.

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Beim Testspiel gegen Vitesse Arnheim gestern waren die nächsten Spieler dran. Dieses Mal durften Sebastian Sebulonsen in der ersten Hälfte und Ragnar Ache in der zweiten die Kapitänsbinde tragen. Sie sind damit Nummer neun und zehn der Akteure, die in den fünf Testspielen der Vorbereitung die Mannschaft bereits als Spielführer aufs Feld führen durften. Einen Hinweis auf die schlussendliche Entscheidung, wer wirklich Kapitän wird, ist das aber noch nicht. Stattdessen füllt sich so die Mannschaftskasse, da jeder neue Bindenträger einen Betrag in diese zahlen muss. Eine Richtung, wer es wird, könnte es jetzt aber am kommenden Samstag im Testspiel gegen Atalanta Bergamo geben. „Gegen Atalanta wird es vielleicht auch schon das Zeichen geben, wer dann final Kapitän sein wird. Aber da geht ja noch eine Woche ins Land und das weiß ich jetzt noch nicht ganz genau. Aber kann schon auch sein, dass der zukünftige Kapitän dann auch aufläuft“, so Trainer Lukas Kwasniok nach dem Testspiel gegen Arnheim.

Erneuter Wechsel möglich

In den vergangenen zwei Jahren hatte es seit dem Karriereende von Jonas Hector immer einen Wechsel gegeben. In der Abstiegssaison 2023/24 war Florian Kainz Spielführer. Er überzeugte zumindest nach außen in dieser Rolle aber eher weniger und hatte auch mit seinen eigenen Leistungen zu kämpfen. In der abgelaufenen Spielzeit war es dann Timo Hübers, aber auch der 29-Jährige schaffte es eher nur mit Abstrichen. Trotzdem ist er für Kwasniok weiter ein Kandidat, wie dieser schon nach dem ersten Testspiel gegen Bergisch Gladbach sagte: „Grundsätzlich ist Hübi einer, der das kann.“ Aber der Coach betonte auch, dass sich „jeder für das Amt empfehlen könne“. Da mache es auch keinen Unterschied, ob es ein alter oder junger Profi oder ein Feldspieler oder Torwart ist.

Möglicherweise wird Kwasniok einen Kapitän bestimmen, der deutsch spricht. Das würde zum Beispiel Neuzugang Sebastian Sebulonsen, den Spielführer der ersten Halbzeit gegen Arnheim, ausschließen. Auch ist es wahrscheinlicher, dass es ein routinierter Spieler wie eben zum Beispiel Timo Hübers oder auch Torwart Marvin Schwäbe wird. Aber auch junge Spieler sind deshalb nicht gleich ausgeschlossen – gerade Führungsspieler nicht. Wie etwa Jan Thielmann, der gerade erst seinen Vertrag verlängert hat. Mit seinen erst 23 Jahren hat das Eigengewächs auch schon einiges an Bundesliga-Erfahrung. „Wir wünschen uns, dass er mit seinem Charakter und seiner Mentalität in den kommenden Jahren mehr und mehr Verantwortung übernimmt und eine Führungsrolle in unserer Mannschaft einnimmt“, sagte etwa Sportdirektor Thomas Kessler bei der Verkündung der Vertragsverlängerung mit dem Flügelspieler.

Führungsspieler auch ohne Binde

Sowieso wird der FC mehrere Führungsspieler brauchen und haben. Und diese übernehmen auch ohne Binde Verantwortung oder leiten die Mitspieler an. So sagte etwa der ehemalige Kapitän Florian Kainz im Interview mit come-on-fc.com, dass er auch heute noch anderen Ratschläge gibt: „Das mache ich weiterhin, obwohl ich kein Kapitän mehr bin. Das machen aber alle älteren Spieler.“ Insofern wird, egal wer es am Ende sein wird, der Spielführer nie der alleinige Anführer sein. Und vielleicht auch weil es eben mehrere Führungsspieler gibt, lässt sich Kwasniok eventuell auch noch länger Zeit als bis zum Spiel gegen Atalanta. „Oder wir machen uns wieder einen Spaß draus und ein anderer muss zahlen“, ergänzte der Coach nämlich seine Aussage über eine Entscheidung bis zum letzten Testspiel der Sommervorbereitung.

Transfergerücht wird wieder heißer: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen

OF Kristoffer Lund von Palermo FC
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Transfergerücht wird wieder heißer: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen

Im Angriff ist der FC inzwischen sehr breit aufgestellt, in der Defensive dagegen fehlen noch Neuzugänge. Gerade ein Linksverteidiger wird dringend gesucht. Jetzt könnte ein alter Kandidat wieder heißer werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.

Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Linksverteidiger-Position könnten die Kölner beim Palermo FC in Italien fündig werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.

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Noch nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim am Sonntag hatte sich Lukas Kwasniok über einen möglichen Transfer auf der Linksverteidiger-Position geäußert. Dabei ging es um Derrick Köhn: „Grundsätzlich ist er, genauso wie andere, die gehandelt werden, ein interessanter Junge. Offensichtlich ist es aber noch nicht so weit. Vielleicht wird es auch nie so weit sein, vielleicht passiert im Hintergrund schon was.“ Jetzt könnte es tatsächlich zu einem Transfer links hinten kommen – aber nicht von Derrick Köhn, sondern von einem anderen Kandidaten, der vor ein paar Wochen schon gehandelt wurde. So soll laut der italienischen Corriere dello Sport Kristoffer Lund vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen. Schon vor ein paar Wochen hatte sich der FC mit dem Spieler des Palermo FC beschäftigt. Die Verhandlungen gerieten damals jedoch ins Stocken. Anscheinend haben die Kölner Verantwortlichen aber die Gespräche nicht wie kolportiert worden war komplett abgebrochen, sondern im Hintergrund weiterverhandelt.

Leihe mit Kaufoption

Nun scheint es vielleicht einen Durchbruch gegeben zu haben, auch wenn der Deal noch nicht final ist. So soll es sich laut Corriere dello Sport um eine Leihe mit Kaufoption handeln. Diese solle in beträchtlicher Höhe liegen. Lunds Marktwert liegt zumindest bei geschätzten 2,7 Millionen Euro. Er hat allerdings noch einen Vertrag bis 2027, weswegen Palermo eine gute Verhandlungsposition hat. Allerdings solle der italienische Zweitligist dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen wollen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Klub mit ihm zufrieden sei. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Daher könnte der Wechsel zu den Geißböcken ein sinnvoller Schritt für den Verteidiger sein. Dort müsste er sich dem Konkurrenzkampf mit Leart Paqarada stellen.

Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern.

Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Isak Johannesson im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen Vitesse
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Isak Johannesson im „Dilemma“ – Lukas Kwasniok bleibt aber gelassen

Im Testspiel gegen Vitesse Arnheim erwischte Isak Johannesson einen ganz schlechten Tag. Der Isländer war mit individuellen Fehlern an mehreren Gegentoren beteiligt. Ungewohnt: Denn der Mittelfeldspieler war bislang einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

Mit rund 5,5 Millionen Euro ist Isak Johannesson der Königstransfer dieser Transferperiode. Doch gegen Arnheim erwischte der Isländer einen rabenschwarzen Tag. Kein Grund zur Panik für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.

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Die erste Halbzeit war noch nicht zu Ende gespielt, da beorderte Lukas Kwasniok seinen Mittelfeldspieler an die Seitenlinie. Der Coach redete auf Isak Johannesson ein, nahm dann auch eine leichte taktische Veränderung um den Isländer vor. Kein Wunder, der Neuzugang war im Duell gegen Vitesse Arnheim komplett von der Rolle. Schon nach wenigen Minuten verlor der Mittelfeldspieler in der Vorwärtsbewegung im Zweikampf den Ball, doch die Niederländer schlugen aus dem kapitalen Fehler keinen Profit. Johannesson, der sich immer wieder in die letzte Reihe fallen ließ und den offensiveren Part der Doppelsechs Eric Martel überließ, passte seinem Gegenspieler die Kugel in den Fuß. Dieses Mal ließ sich der Gegner nicht zwei Mal bitten und vollendete zum 0:1.

Johannessons Leistung „überrascht“ Kwasniok

Zwar machte auch die restliche Hintermannschaft gegen den Zweitligisten nicht die beste Figur, doch Johannesson blieb der Pechvogel des Spiels. „Ich fand, dass Isak aus diesem Dilemma nicht mehr so richtig herausgekommen ist“, erklärte Kwasniok später. Und tatsächlich verlor der Isländer erneut die Kugel im Gegenpressing, wieder fackelten die Niederländer nicht lang und erhöhten zum 0:2. Auch am dritten Gegentreffer war der Mittelfeldspieler nicht unschuldig. „Nach 45 Minuten habe ich ihn dann mal seitlich herausgeholt und gefragt, ob bei hm alles okay ist, weil ich das so von ihm nicht kenne“, sagte der Trainer. „Umso glücklicher bin ich, dass es heute passiert ist. Etwas, was recht schnell abgestellt werden kann, er war nicht so richtig online. Er hat verneint, ob bei ihm irgendwas vorliegt, weil uns das jetzt heute schon überrascht hat.“

Denn Johannesson war bislang in der Vorbereitung einer der Lichtblicke. Und der FC hat sich die Dienste des Mittelfeldspielers ja auch einiges kosten lassen. 5,5 Millionen Euro sollen die Kölner Richtung Düsseldorf überwiesen haben. Johannesson ist damit zumindest finanziell der Königstransfer dieser Sommerperiode. Während der Isländer in den bisherigen Spielen der Taktgeber, Motor im zentralen Mittelfeld war, nun ein etwas überraschender Auftritt. Für Kwasniok allerdings alles andere als ein Grund zur Panik. „Das wird ihn jetzt nicht aus der Bahn werfen. Ich bin mir sicher, dass ihm das in der Form und in der Häufigkeit nicht nochmal passieren wird“, sagte Kwasniok.

Das ist uns „um die Ohren geflogen“ – Lukas Kwasniok findet deutliche und (selbst-)kritische Worte

Imad Rondic im Testspiel gegen Arnheim
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Das ist uns „um die Ohren geflogen“ – Lukas Kwasniok findet deutliche und (selbst-)kritische Worte

Nach dem 7:4 gegen Vitesse Arnheim äußert sich FC-Coach Lukas Kwasniok kritisch. Vor allem aber sich selbst und seiner Einschätzung gegenüber. Der 0:3-Rückstand hat auch das Trainerteam überrascht. Dennoch gibt es auch gute Erkenntnisse aus dem Testspiel für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.

Noch läuft bei den Geißböcken nicht alles rund. Das soll sich bis zum Start in die Pflichtspielsaison noch ändern beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.

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Es ist erst wenige Wochen her, da wurde Lukas Kwasniok noch bei dem ein oder anderen Beobachter als ein zweiter Steffen Baumgart im Dienste der Geißböcke gehandelt. Spätestens seit Sonntagnachmittag dürfte aber wohl auch dem letzten FC-Fan klar sein, dass mit dem neuen Coach eben kein Baumgart 2.0 seine Zelte am Geißbockheim aufgeschlagen hat. Zumindest hätte man sich um Spieler und Schiebermütze gleichermaßen Sorgen machen müssen, wenn der FC unter dem Ex-Trainer die ersten rund 50 Minuten gegen einen niederländischen Zweitligisten so unter die Räder geraten wäre wie die Kölner am Sonntag gegen Arnheim. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok ganz sachlich und offenbarte, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“

„Das war alles in Ordnung“

Doch diese Offensive brachte der FC im Schlussdrittel eben lange nicht auf den Platz und war darüber hinaus im eigenen Schlussdrittel viel zu anfällig. Kwasniok hatte eine überraschende Aufstellung mit nur einem etatmäßigen Innenverteidiger gewählt und musste dafür Lehrgeld bezahlen. „Wir haben schon gemerkt, dass sich der ein oder andere nichts so ganz wohl in der Rolle gefühlt hat“, sagte Kwasniok. Neben dem Gespür stand da nach 40 Minuten auch die nackte Zahl auf der Anzeigetafel: 0:3. Der Coach gab auch zu, überrascht gewesen zu sein, „wie viele Ballverluste“, sein Team sich da zusammenspielte. Alleine Isak Johannesson verlor gleich drei Mal die Kugel, zwei Mal mit Gegentoren als direkte Folge. Auch die weiteren Defensivspieler wurden viel zu leicht überspielt. So ging das 0:3 gegen den Club, der sich gerade extreme Sorgen um die Zukunft macht, vollkommen in Ordnung.

Dass Kwasniok so sachlich reagierte, hing sicherlich zum einen mit der Bedeutung des Vorbereitungsspiels zusammen, zum anderen aber ganz sicher auch damit, dass die Geißböcke im Laufe des Spiels immer besser wurden und sich besser zurecht fanden. „Sehr wichtig und gut war die Energie. Es war nicht so, dass die Jungs nicht wollten, sondern sie sind dauerhaft drangeblieben“, so Kwasniok. „Beim 3:0 kann es natürlich dann auch schonmal einen Knick geben. Dann haben sie einfach weitergemacht und sich auch noch belohnt. Das war alles in Ordnung.“ So glichen Jakub Kaminski mit einem Doppelpack und Linton Maina aus. Doch so richtig in Ordnung war die Leistung der ersten 60 Minuten nicht – daran konnten auch die letzten zehn Minuten nichts mehr ändern.

„In Summe war nicht alles optimal“

Zwar kassierte dann die zweite Anfangsformation ebenfalls einen schnellen Gegentreffer, doch der FC war nun deutlich besser im Spiel, stand in der Defensive sicherer, war im Angriff gefährlicher. Und so belohnten Ragnar Ache mit einem Hattrick und Imad Rondic den FC. „Das war ein ganz wichtiger Fingerzeig auch in meine Richtung, dass die Jungs sich nicht von negativen Ereignissen auf dem Platz beeinflussen lassen“, sagte Kwasniok. „In Summe war nicht alles optimal, aber sieben Tore muss du erzielen und das haben wir getan. Jetzt gilt es zu bewerten und nichts schön zu reden und weiterzumachen, weil logischerweise vieles noch nicht da ist, wo wir uns das wünschen.“