Kapitänsbinde, Hattrick und Entwarnung: Ragnar Ache wird beim 1. FC Köln zum Matchwinner

Ragnar Ache wird auf dem Feld behandelt
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Kapitänsbinde, Hattrick und Entwarnung: Ragnar Ache wird beim 1. FC Köln zum Matchwinner

Zwar haben die Geißböcke einen weiteren Sieg in der Vorbereitung eingefahren, wirklich überzeugt haben die Kölner aber nicht. Zumindest nicht alle FC-Profis. Ragnar Ache avanciert beim 1. FC Köln zum Matchwinner.

Am Ende dann vielleicht doch verdient gewonnen und doch nicht so richtig glücklich. Zunächst gab es auch Sorge um den auffälligsten Spieler. Ragnar Ache avanciert beim 1. FC Köln zum Matchwinner.

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Mit seinen drei Toren in den zweiten 60 Minuten avancierte Ragnar Ache zum Matchwinner des Testspiels gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim. Es hätte für den zuletzt nicht immer ganz glücklich erscheinenden Stürmer ein ziemlich perfekter Tag werden können. Zumal Ache im zweiten Abschnitt auch als Kapitän aufs Feld lief. Und die Binde schien den Angreifer anzuheizen. „Ragnar hat die Binde beflügelt“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Spiel. Der Angreifer zeigte seine Stärken als klassischer Mittelstürmer. Nach einer Ecke von Florian Kainz war Ache zur Stelle und nickte zum zwischenzeitlichen 4:4 ein. Keine 60 Sekunden später stand der Stürmer erneut im Mittelpunkt. Dieses Mal setzte Said El Mala auf der rechten Seite Steffen Tigges ein, der Stürmer passte den Ball scharf vors Tor und Ache rutschte mit der Kugel über die Torlinie.

Erst Hattrick, dann verletzt

Und auch beim nächsten Treffer machte der Stürmer alles richtig. Wieder kam die Flanke von Kainz, wieder war der Angreifer genau zum richtigen Zeitpunkt am entscheidenden Punkt und netzte erneut ein. Drei Tore, der FC wieder auf der Erfolgsspur, Spiel gedreht. „Es war für ihn schon wichtig. Weil Ragnar schon jemand ist, der vielleicht einen Ticken länger braucht, um sich in einer neuen Umgebung zu recht zu finden“, sagte Kwasniok. „Da hilft einfach, das Tore schießen. Gerade bei einem Stürmer. Deswegen gehe ich davon aus, dass ihn das jetzt sogar beflügelt.“

Den Wermutstropfen gab es dann in der Schlussminute. Nach einem Kopfballduell ging der Angreifer zu Boden. Genauso wie der gegnerische Spieler, der mit seinem Knie gegen das von Ache stieß. Der Angreifer blieb liegen und musste behandelt werden. Mit dickem Eispaket ging es schließlich vom Platz. „Ich glaube, das war nur eine Lappalie. Das Eis war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Kwasniok. „Ich müsste mich schon sehr wundern, auch nach seinen Aussagen. Das kann eigentlich nichts schwerwiegendes sein.“

Aus Kader gestrichen: Rav van den Berg zu Feyenoord, zum 1. FC Köln oder doch der Verbleib?

Rav van den Berg soll beim FC gehandelt werden
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Aus Kader gestrichen: Rav van den Berg zu Feyenoord, zum 1. FC Köln oder doch der Verbleib?

Der Kader der Kölner nimmt immer weiter Konturen an. Allerdings gibt es auch noch einige Baustellen. Vor allem in der letzten Reihe. Zuletzt wurden gleich mehrfach potenzielle Innenverteidiger gehandelt. Möglicherweise sind die Kölner schon fündig geworden. Verpflichtet der 1. FC Köln Rav van den Berg?

In zwei Wochen startet der FC in die Pflichtspiele in dieser Saison, in drei Wochen beginnt die Liga. Der Kader ist aber noch nicht vollends zusammen. Nun gibt es eine weitere Spur in Sachen Innenverteidigung. Verpflichtet der 1. FC Köln Rav van den Berg?

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Zwar fällt Julian Pauli nicht so lange aus, wie zunächst angenommen. Doch der Ausfall des Innenverteidigers zeigt, dass gerade in der letzten Reihe noch großer Handlungsbedarf besteht. Zahlreiche Namen wurden zuletzt gehandelt. Unter anderem Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam, dessen Ablöse aber wohl zu hoch ausfällt. Auch Keven Schlotterbeck soll auf der Liste stehen, genauso wie Rav van den Berg. Schon in der vergangenen Woche hatte „The Northern Echo“ von einem Kölner Interesse an dem Innenverteidiger berichtet. Das bestätigt nun auch die BBC. Demnach sei der FC der einzige Bundesligist, der sich neben Feyenoord Rotterdam noch im Rennen um den Niederländer befindet. Wie konkret die Gespräche laufen, ist aktuell unklar.

Van den Berg 4,5 Millionen Euro wert

Klar ist laut BBC allerdings, dass der Abwehrspieler des FC Middlesbrough das Freundschaftsspiel gegen La Coruna an diesem Wochenende verpasste, da er sich in Gesprächen mit anderen Clubs befinde. Zuletzt hatte es noch deutlich mehr Konkurrenz gegeben und vor allem zahlungskräftige Konkurrenz. Und gerade das Geld könnte den Unterschied machen. Van den Berg ist laut transfermarkt.de rund 4,5 Millionen Euro wert. Der ehemalige U21-Nationalspieler der Niederlande hat noch Vertrag bis 2027. Da die Ablöse verhandelbar ist, werden die Teams wohl tief in die Tasche greifen müssen. „The Northern Echo“ berichtet unterdessen, dass beide Interessenten auch Angebote abgegeben hätten, die dem Zweitligisten aber nicht zugesagt haben. Demnach startet van den Berg am Montag wieder ins Training. Ein Wechsel zu den Geißböcken ist aber noch nicht vom Tisch.

Erstaunlich: Van den Berg ist Rechtsfuß, die Kölner suchen aber dem Vernehmen nach einen Linksfuß. Der 21-Jährige spielte in der vergangenen Saison 27 von 46 Duellen in der Championship, der zweiten britischen Liga, stand 23 Mal in der Startelf. Allerdings fehlte der Innenverteidiger dem FC Middlesbrough auch in 18 Spielen verletzungsbedingt – alleine 13 Mal aufgrund einer Knieverletzung.

U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Wiedenbrück – Sbonias zeigt sich „glücklich“

Erster Dreier für die Kölner Zweitvertretung in der Regionalliga West: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0 (2:0). Dabei überzeugte die Mannschaft von Evangelos Sbonias sportlich gegen den SCW. Sorgen bereitet die Verletzung von Etienne Borie.

Nach dem missglückten Start gegen Bocholt beim ersten Saisonspiel gegen Bocholt ist Trainer Sbonias am zweiten Spieltag deutlich zufriedener. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Wiedenbrück 3:0.

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Nach der 0:3-Niederlage der Kölner Reserve gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende wollte es die Mannschaft von Evangelos Sbonias am Samstag gegen den SC Wiedenbrück besser machen. Und tatsächlich: Die U21 der Geißböcke überzeugte mit einer guten Leistung und gewann die Partie 3:0. „Am Anfang war es eine hektische Phase, bis wir besser ins Spiel gefunden haben und dann haben wir mit dem Ball auch saubere Lösungen gefunden“, sagte der Coach. Und in der 37. Spielminute belohnte sich der FC. Luiz Labenz hatte die Kugel nach einer Flanke von Mikail Özkan an einen Wiedenbrücker Abwehrspieler geköpft, den zweiten Versuch schloss er aber per Außenrist ab – der Keeper der Gäste war machtlos. Im weiteren Spielverlauf bleib der FC konsequent und machte vor der Halbzeitpause das 2:0. Patrik Kristal passte zu Labenz, der den Ball auf Emin Kujovic ablegte. Aus gut 16 Metern knallte der Sechser das Spielgerät unter die Latte (45.).

Sbonias zeigt sich glücklich

Kurz vor dem Pausenpfiff kam es dann zu einem Schreckmoment bei den Geißböcken. Etienne Borie wurde bei einem Dribbling gefoult, ging zu Boden und griff sich an die Schulter. Nach einer Behandlung ging es für Borie nicht weiter. Auch nach dem Wechsel gab die Kölner Reserve den Ton an, hätte erhöhen müssen, ließ aber zwei dicke Chancen liegen. „Dann kommt eine Phase – was aber auch normal ist – wo wir tiefer verteidigen und tiefer stehen und auch die eine oder andere Situation in der Box klären oder blocken müssen“, so Sbonias. „Dann machen wir aber im richtigen Moment nach einem schönen Konter das 3:0.“ Das erledigte Safyan Touré. Es bleib beim insgesamt verdientden 3:0. „Wir sind glücklich darüber, dass wir die drei Punkte hier behalten können und eine gute Reaktion gezeigt haben“, sagte Sbonias.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski (83. Mausehund), Özkan, Lippert – Kujovic, Dürholtz – Labenz (66. Touré), Kristal (83. Harchaoui), Borie (46. Süne) – Yacobi (77. M. El Mala) Tore: 1:0 Labend (37.), 2:0 Kujovic (45.), 3:0 Touré (59.).


Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Einer der Vorbereitungsgewinner des 1. FC Köln: Warum die Vertragskonstellation bei Tom Krauß Schule machen sollte

Der vierte Neuzugang war Krauß bei seiner Ankunft in Köln und ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung – wenn auch auf ungewohnter Position. Erstmal wechselt er aber nur leihweise, unter bestimmten Voraussetzungen greift jedoch eine Kaufpflicht. Die Details zum Krauß-Deal zeigen: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

Für Tom Krauß ist es bereits das fünfte Mal: So oft ist der Kölner Neuzugang inklusive des FC-Wechsels bereits verliehen worden. Doch dieses Mal ist es etwas anders. Denn unter bestimmten Voraussetzungen greift eine Kaufpflicht, sodass der Mittelfeldspieler fest in die Domstadt wechseln würde. Für den FC zeigt sich beim Blick auf die Details zum Krauß-Deal: Darum sind die Modalitäten sinnvoll für den 1. FC Köln.

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Seit Anfang Juli ist Tom Krauß nun Spieler des 1. FC Köln. Und bisher kam er in jedem der vier Testspiele zum Einsatz. Wie lange der Mittelfeldspieler aber bei den Kölnern bleibt, hängt auch vom Abschneiden des Vereins ab. Denn erstmal ist Krauß nur vom FSV Mainz 05 geliehen. Laut dem „kicker“ greife aber bei Klassenerhalt und einer bestimmten Anzahl an Einsätzen für den 24-Jährigen eine Kaufpflicht. Diese solle bei 3,5 Millionen Euro liegen. Zuvor würden die Geißböcke bereits 500.000 Euro als Leihgebühr bezahlen. Der ehemalige U21-Nationalspieler selber würde auf jeden Fall gerne länger in der Domstadt bleiben. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Sinnvolle Modalitäten für Köln

Zumindest beim Klassenerhalt wäre der Verbleib auch garantiert. Ein solches Vertragskonstrukt ist in den vergangenen Jahren immer häufiger geworden. Für den 1. FC Köln ist es aber bisher eher die Ausnahme gewesen. Dabei haben die Modalitäten einige Vorteile für den FC. Dadurch, dass ein Großteil der Ablöse wenn überhaupt erst in einem Jahr gezahlt werden muss, sind die Geißböcke in der momentan laufenden Transferperiode weiterhin handlungsfähig. Es bleibt mehr Budget übrig, um die übrigen Kaderbaustellen zu schließen. Hätten die Kölner Krauß bereits jetzt für dann vier Millionen Euro fest verpflichtet, wäre dadurch etwa das Geld, dass der Verein durch den Transfer von Max Finkgräfe eingenommen hat, direkt wieder weg.

Wenn die Geißböcke den Klassenerhalt schaffen, ist die finanzielle Situation im nächsten Sommer außerdem wahrscheinlich etwas besser, da man weiter mit den größeren Einnahmen aus der Bundesliga wirtschaften kann. So ist es gut möglich, dass die Ablöse im nächsten Sommer besser stemmbar ist. Man würde trotz der 3,5 Millionen Euro noch Geld übrig haben, mit dem man den Kader weiter für das zweite Jahr Bundesliga verstärken kann. Und wenn der Club absteigen sollte, hat man nach dem Abstieg keine finanziellen Probleme wegen des Mittelfeldspielers, weil die Kaufverpflichtung ja nur bei Klassenerhalt greift.

Ein Jahr Zeit, sich zu beweisen

Auch minimieren die Kölner so ihr Risiko. Auch wenn sie von Krauß als lauf- und zweikampfstarken Mittelfeldspieler überzeugt sind, haben sie nun ein Jahr Zeit, um zu schauen, wie er sich schlägt. Bei einem Abstieg ist es wahrscheinlich, dass Krauß nicht die Erwartungen erfüllt hat. Das ergibt sich daraus, dass für einen Abstieg logischerweise viele Spieler schlechter performen müssen. Wenn der FC jedoch die Klasse hält und der 24-Jährige die erforderliche Anzahl an Einsätzen knackt, kann es gut sein, dass der Spieler seinen Anteil daran gehabt hat. So würden die Geißböcke potenziell einen Leistungsträger weiter an sich binden. Wenn es die Kaufpflicht nicht geben würde und es nur eine Leihe wäre, hätte Krauß dann wahrscheinlich auch seinen Marktwert erhöht. Um ihn dann zu halten, müssten die Kölner nochmal mit Mainz 05 über einen festen Transfer verhandeln. Dieses Mal hätten aber die Mainzer eine stärkere Verhandlungsposition und es wäre auch gut möglich, dass andere Vereine ebenfalls Interesse zeigen. Daher ist es sinnvoll von den Verantwortlichen gewesen, die Kaufpflicht mit aufzunehmen.


Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Evangelos Sbonias beim Training des 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt den SC Wiedenbrück

Nach der Auftaktniederlage zum Saisonstart soll nun der erste Sieg her. Die U21 des 1. FC Köln will gegen den SC Wiedenbrück Wiedergutmachung betreiben.

Während auf den Stadionwiesen am Samstag die Saisoneröffnung der Geißböcke gefeiert wird, steht für den Kölner Nachwuchs ein ganz anderes Thema auf dem Programm. Die U21 des 1. FC Köln will am 2. Spieltag der Regionalliga West Wiedergutmachung betreiben. Nach dem 0:3 gegen Bocholt geht es nun gegen den SC Wiedenbrück.

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Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Evangelos Sbonias im Franz-Kremer-Stadion den SC Wiedenbrück. Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen den 1. FC Bocholt am vergangenen Wochenende will der FC ein anderes Gesicht zeigen. „Ich hoffe, dass die Lernkurve nächste Woche schnell nach oben geht und wir das dann schnell verarbeiten können“, sagte der Coach nach dem 0:3 gegen den Aufstiegskandidaten. Vor allem im zweiten Abschnitt offenbarten die Geißböcke Schwächen und auch noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit. Nun folgt also der erste Auftritt im eigenen Stadion und Sbonias kündigt an, dass es seine Mannschaft an einigen Stellen „besser machen“ wolle. Das ist auch nötig, um den Fehlstart zu vermeiden.

„Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen“

Und mit Wiedenbrück kommt ein unangenehmer Gegner nach Köln. Die Ostwestfalen gewannen zum Auftakt in die neue Spielzeit gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 2:1 und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Saisonübergreifend hat der SC nun fünf Spiele in Folge gewonnen. Gegen den FC will die Mannschaft des ehemaligen Profis Sascha Mölders noch einmal nachlegen. Zuletzt trafen die Mannschaften im Februar im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Damals setzte sich der FC 1:0 gegen die Ostwestfalen durch, den entscheidenden Treffer erzielte Meiko Sponsel, Marco Höger sah den gelb-roten Karton. Beide Spieler sind bekanntlich nicht mehr für die U21 im Einsatz. Der FC präsentiert sich mit neuem Gesicht. Unter anderem mit dem neuen Kapitän Luca Dürholtz. „Wir wollen auf jeden Fall eine Reaktion zeigen. So wie in Bocholt können wir uns im Männer-Fußball nicht präsentieren. Die Gegentore fallen zu leicht, wir sind zu sehr auseinandergefallen. Da müssen wir kompakter bleiben und als Mannschaft mehr zusammenstehen“, sagte der Neuzugang dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.


Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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Nicht erst seit dem Bülter-Transfer: Der 1. FC Köln geht mit reichlich Bundesliga-Erfahrung in die kommende Saison

Der FC möchte zwar ein Entwicklungsklub sein, aber auch die Kölner Verantwortlichen wissen: Ohne Erfahrung wird der Klassenerhalt sehr schwer. Und inzwischen gibt es einige Spieler, die bereits öfter in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv waren, im Kader des 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

Im Kampf gegen den Abstieg kann Erfahrung ein großer Vorteil sein. Und gegenüber etwa dem Hamburger SV könnte man den auf seiner Seite haben beim 1. FC Köln: Der Aufsteiger verfügt über reichlich Bundesliga-Erfahrung.

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Nach einem Jahr zweite Liga geht es in ein paar Wochen für den FC endlich wieder in der Bundesliga los. Während einige Profis im Kölner Kader dann ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse geben werden, ist das für viele Spieler beim FC nichts Neues. Denn obwohl der 1. FC Köln ein Aufsteiger ist, kommt die Mannschaft mit einer Menge Bundesliga-Erfahrung daher. Alleine 16 Akteure im Kölner Aufgebot haben schon mindestens 50 Spiele in der ersten Liga absolviert. Insgesamt kommt der Kader nach dem Transfer von Marius Bülter auf 1879 Begegnungen. Damit liegt man sehr deutlich vorm zweiten Aufsteiger Hamburger SV, der es auf gerade mal 646 bringt. Und auch im Vergleich zum Rest der Liga ist der FC damit im unteren Mittelfeld auf Platz 11 – vor Vereinen wie Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg oder dem FC Augsburg.

Erfahrene Zugänge

Einen Anteil daran haben auch die Neuzugänge. So sind Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler und Marius Bülter alle gestandene Bundesliga-Akteure. Sie brauchen keine Zeit zur Anpassung an das Niveau und können im Idealfall sofort funktionieren. Das Risiko ihrer Verpflichtung ist damit vergleichsweise geringer. Trotzdem haben die Kölner bei ihren Zugängen eine gute Mischung zwischen Spielern mit Erfahrung in der ersten Liga und Profis, die erst den Sprung in Deutschland schaffen müssen und wollen, gefunden. Zu letzterem passen Ragnar Ache, Isak Johannesson und Sebastian Sebulonsen.

Gleichzeitig hat der Verein auch noch einige Aktive im Aufgebot, die schon dabei waren, als der FC das letzte Mal zuvor in der Bundesliga war. Durch die Transfersperre haben die Geißböcke den Kader zum Großteil nach dem Abstieg 2023/24 zusammengehalten. Von diesen Spielern sind auch nach dem Wiederaufstieg immer noch viele am Start. Sie kennen bereits den Abstiegskampf und wissen, wie sie damit umgehen können. Natürlich mit dem Antrieb, es dieses Mal besser machen zu wollen und den Klassenerhalt zu schaffen.

Stützen in schwierigen Zeiten

Diese Erfahrung könnte für den 1. FC Köln zum Trumpf im Kampf gegen den Abstieg werden. Die gestandenen Spieler können die anderen unterstützen und idealerweise in schwierigen Zeiten vorangehen. Und dass komplizierte Phasen kommen können, ist nicht unwahrscheinlich als Aufsteiger. Zusätzlich haben die Kölner so schon viele Profis, die an die Bundesliga gewöhnt sind und nachgewiesen haben, dass sie das erforderliche Niveau mitbringen. Ein paar Akteure wie Dominique Heintz und Florian Kainz könnten dabei zwar schon über ihren Zenit sein und nicht mehr den Anforderungen (vollständig) gerecht werden. Der Großteil der anderen Spieler dürfte aber weiterhin auf dem Leistungslevel sein, dass sie bereits in der Bundesliga gezeigt haben. Und auch ohne die beiden haben die Geißböcke immer noch mehr Erfahrung als die wahrscheinlich größten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie St. Pauli, der Hamburger SV oder der 1. FC Heidenheim.

1. FC Köln bekommt bei Wunsch-Transfer große Konkurrenz

Derrick Köhn im Zweikampf mit Karim Adeyemi
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1. FC Köln bekommt bei Wunsch-Transfer große Konkurrenz

Nach der Verpflichtung von Marius Bülter besteht noch immer Handlungsbedarf in der Defensive. Auch auf der Linksverteidiger-Position. Und der FC hat offenbar einen Wunschspieler. Doch es gibt einen Haken beim 1. FC Köln: Es gibt Konkurrenz im Buhlen um Derrick Köhn.

Auf der Suche nach einem Linksverteidiger fällt immer wieder ein Name. Doch ein Selbstläufer wird es wohl nicht beim 1. FC Köln: Es gibt namhafte Konkurrenz im Buhlen um Derrick Köhn.

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Die Verletzung von Leart Pacarada ist wohl nicht schwerwiegend. Dennoch führt der kurzfristige Ausfall den Kölner Verantwortlichen noch einmal vor Augen, wie wichtig ein Backup auf der Position des Linksverteidigers ist. Denn einen etatmäßigen Ersatz gibt es für den Nationalspieler des Kosovo im Kader der Kölner nach dem Abgang von Max Finkgräfe nicht. Zuletzt wurde vor allem Derrick Köhn als potenzieller Nachfolger des Eigengewächses gehandelt. Der 26-Jährige würde wohl weitaus mehr als „nur“ ein Backup sein, sich mit Pacarada mindestens ein Duell um die Stammposition liefern. Der FC soll tatsächlich stark interessiert sein und eigentlich auch gute Karten haben. Denn laut türkischen Medien gilt Köhn bei Galatasaray als absoluter Streichkandidat. Auch, weil die türkischen Vereine in dieser Spielzeit nur 14 ausländische Spieler im Kader haben dürfen.

Ausländer-Regel zwingt Istanbul zum Handeln

Eigentlich, weil der FC eben nicht der einzige Interessent ist. Zwar hat sich Werder Bremen aus dem Buhlen um den Linksverteidiger dem Vernehmen nach verabschiedet, dafür mischt nun aber ein anderer zahlkräftiger Konkurrent mit. Krasnodar soll ein starkes Interesse an dem Abwehrspieler haben. Das berichtet unter anderem das Online-Portal „Spor“. Und im Gegensatz zu den Kölnern soll Krasnodar bereit sein, die gewünschte Ablöse von fünf Millionen Euro an den türkischen Traditionsverein zu überweisen. Der südrussische Club will in dieser Spielzeit noch einmal aufrüsten. Finanziell dürfte das Team, für das nach wie vor Jhon Cordoba als Mittelstürmer agiert, gegenüber dem FC klar im Vorteil sein. Bleibt nur die Frage, ob Köhn in die russische Liga wechseln will.

Denn gerade nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist die russische Liga bei deutschen Fußballspielern sicherlich nicht das beliebteste Ziel. Köhn würde gut ins gesuchte Profil der Kölner passen. Zudem läuft der Vertrag des Linksverteidigers nur noch bis 2026. Die Kölner könnten damit also eine Marktmöglichkeit nutzen und einen Spieler verpflichten, der auf der linken Schiene offensivstark ist und in der abgelaufenen Spielzeit bereits sein Bundesliga-Niveau unter Beweis gestellt hat. So kam er für Bremen in 26 Liga-Einsätzen auf zwei Tore und zwei Vorlagen. Der 26-Jährige selber könne sich laut Sky einen Wechsel in die Domstadt vorstellen.

„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

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„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

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Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

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Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Ragnar Ache im Spiel gegen den Siegburger SV
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Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Mit einem verdienten 7:0-Erfolg hat der FC das dritte von vier Testspielen erwartungsgemäß deutlich gewonnen. Trotz des verdienten Siegs bleibt der Ertrag überschaubar beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

Für Lukas Kwasniok scheint sich so allmählich eine Spielform herauszukristallisieren. Dennoch lieferte das Testspiel gegen den Siegburger SV nicht die ganz großen „Aha-Momente“ beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

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Welche sportliche Bedeutung die Begegnung gegen den Siegburger SV für den FC haben sollte, zeigte sich eigentlich schon am Vormittag als die Kölner ohne Rücksicht auf die Beine am Vormittag eine ganz normale Trainingseinheit absolvierten. Dementsprechend vielsagend dürften auch die Erkenntnisse nach dem 7:0-Erfolg über den Mittelrheinligisten aus Siegburg ausgefallen sein. Denn so ganz großen Wettbewerbscharakter – zumindest als Vorbereitung auf den Bundesligastart – hatte das Benefizspiel im Walter-Mundorf-Stadion nicht. Der FC dominierte erwartungsgemäß einen tief stehenden Gegner, schob sich die Kugel zu und setzte auch immer wieder Nadelstiche. „Insgesamt war es ein gutes Erlebnis für die Menschen hier und für uns ein guter Test und eine gute Trainingseinheit“, sagte Lukas Kwasniok.

Waldschmidt erzielt Doppelpack

Der Trainer ließ sein Team wieder in einer 3-4-3-Formation auflaufen – mit extrem offensiven Schienenspielern. Die taktische Formation scheint sich immer mehr als Kwasnioks Weg herauszukristallisieren. Doch gerade im ersten Abschnitt fehlte im Schlussdrittel ein wenig die Gefahr. Wieder einmal blieb Imad Rondic lange hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit erneut gute Möglichkeiten. So war es Linton Maina, der eine weitere Bewerbung abgab und das nicht nur aufgrund der frühen Führung. Doch die ganz große Durchsetzungskraft fehlte auch über die Außen. „So ein bisschen Tempo und die Überzeugung am Flügel, sich auch mal im Eins-gegen-eins durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit einen Ticken gefehlt“, sagte der Trainer.

Auch Said El Mala lief sich einige Male fest, fand nicht den direkten Weg in die Box. Das 2:0 erzielte noch vor dem Wechsel der bis dahin unscheinbare Ragnar Ache. Nach dem Wechsel drehten die Kölner aber auch im Schlussdrittel noch einmal so richtig auf. Vor allem Luca Waldschmidt hatte sichtbar Spaß am Spiel, erzielte die Treffer zum 4:0 und 6:0, spielte aber auch eine Art falsche Neun. „Aktuell passt es da ganz gut. Ich hab das Gefühl, dass er sehr glücklich darüber ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen“, sagte Kwasniok. Zuvor hatte sich auch Timo Hübers in die Torliste eingetragen, zwischen Waldschmidts Doppelpack war dann auch Rondic erfolgreich. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte Isak Johannesson den 7:0-Endstand.

Zweieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielstart stehen somit personelle Antworten noch aus, es gab aber einmal mehr Einblicke in Ideen, die Kwasniok umtreiben. Tom Krauß als zentraler Spieler der Dreierkette scheint so eine Option zu sein, genauso wie Florian Kainz im zentralen Mittelfeld. Akzente konnten aber nur wenige Akteure setzen. Ob die Begegnung gegen Arnheim am Sonntag mehr Aufschluss bringt, ist offen.