Kristoffer Lund beim 1. FC Köln, Derrick Köhn auf der Liste: Was bedeutet das für Leart Pacarada?

Leart Paqarada vom 1. FC Köln
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Kristoffer Lund beim 1. FC Köln, Derrick Köhn auf der Liste: Was bedeutet das für Leart Pacarada?

Bei der Kölner Linksverteidiger-Suche tut sich etwas: Kristoffer Lund wechselt nach Köln und auch an Derrick Köhn soll der FC laut Sky weiter interessiert sein. Wenn beide Kandidaten geholt werden sollten: Wie sieht die Zukunft von Leart Pacarada beim 1. FC Köln aus?

Laut Sky könnte der FC mit Kristoffer Lund und Derrick Köhn gleich zwei Linksverteidiger holen. Dann hätte der Verein mit Leart Pacarada gleich drei Spieler für die Position im Kader und wäre damit sehr breit aufgestellt, vielleicht auch zu breit. Wie sieht daher die Zukunft von Leart Pacarada beim 1. FC Köln aus?

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Lange hat der FC schon gesucht, nun ist es offiziell: Kristoffer Lund wechselt von Palermo FC zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige behebt die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position. Etatmäßig haben die Kölner dort bisher nur Leart Pacarada. Allerdings scheinen die Geißböcke ihre Planung für links hinten damit trotzdem noch nicht abgeschlossen zu haben. Denn laut Sky ist der Verein trotz der Verpflichtung auch weiter an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul dran. So sei es auch denkbar, dass der FC beide Spieler holt. Eine Meldung, die überrascht. Schließlich hätten die Kölner dann insgesamt drei Linksverteidiger für eine offene Position. Wenn der Club beide Spieler holen sollte, wäre fraglich, wie die Zukunft von Pacarada in der Domstadt aussieht.

Wechsel eine Möglichkeit

Eine Möglichkeit wäre ein Abgang des Kosovaren. So wurde Pacarada zuletzt erneut mit Bristol City aus der zweiten englischen Liga in Verbindung gebracht. Dort steht seit Sommer der frühere Kölner Trainer Gerhard Struber an der Seitenlinie. Unter ihm war der 30-Jährige in der abgelaufenen Saison Stammspieler und überzeugte unter anderem mit mit acht Vorlagen. Daher ist es gut möglich, dass Struber seinen alten Schützling jetzt nach England mitnehmen möchte.

Dass der FC bereit sein soll, Lund und Köhn zu verpflichten, könnte ein Indiz für einen Wechsel des Kölners sein. So würden die Geißböcke bei einem Abgang Pacaradas schon vorbereitet sein und hätten weiter die nötige Breite auf der Position. Außerdem hat der kosovarische Nationalspieler nur noch einen Vertrag bis Sommer 2026 in der Domstadt. Es wäre also für den 1. FC Köln die letzte Möglichkeit, wirklich Geld mit ihm zu machen und gleichzeitig so die Nachfolger zumindest in Teilen zu finanzieren. Der Marktwert des Linksverteidigers wird momentan auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Neue Position unter Kwasniok?

Eine Verpflichtung von sowohl Lund als auch Köhn könnte aber auch ein Hinweis auf eine neue Position für Pacarada unter Lukas Kwasniok sein. So hat der Trainer den 30-Jährigen bisher in drei von fünf Testspielen als linken Innenverteidiger in der Dreierkette aufgeboten. In der Begegnung gegen Vitesse Arnheim am vergangenen Sonntag hat das zwar nicht so gut funktioniert. Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass als rechter Part der Dreierkette mit Sebastian Sebulonsen ein weiterer Spieler positionsfremd aufgelaufen ist und damit nur schlecht klar kam. Und in den Partien zuvor hat Pacarada seine Sache zumeist ordentlich gemacht.

Es ist daher gut möglich, dass Kwasniok den Kosovaren für diese Rolle einplant. Schließlich hat der Coach schon öfter Spieler auf neuen Positionen gebracht. Und der momentan heißeste Kandidat als Verstärkung für die Kölner Innenverteidigung, Rav van den Berg, wäre im Gegensatz zum 30-Jährigen ein Rechtsfuß. Einen Linksfuß als linken Teil der Dreierkette zu haben, bringt aber Vorteile im Spielaufbau aufgrund der besseren Passwege mit sich. Und ganz unerfahren ist Pacarada als linker Innenverteidiger nicht: Immerhin zweimal hat er in der abgelaufenen Saison diese Rolle gespielt, gegen Kaiserslautern und Kwasnioks Ex-Verein Paderborn – beide Male gewann der FC bei nur einem Gegentor. Vielleicht könnte daher Pacaradas Zukunft nicht in Bristol oder auf der Linksverteidiger-, sondern auf der Innenverteidiger-Position liegen.

Medizincheck am Donnerstag: Cenk Özkacar vor Wechsel zum 1. FC Köln

Cenk Özkacar wird wohl zum 1. FC Köln wechseln
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Medizincheck am Donnerstag: Cenk Özkacar vor Wechsel zum 1. FC Köln

Nur zwei Tage nach der Verpflichtung von Kristoffer Lund scheint der nächste Wechsel nur eine Frage der Zeit. Der FC steht offenbar unmittelbar vor der nächsten Neuverpflichtung. Cenk Özkacar wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Medizincheck soll für den Donnerstag bereits anberaumt sein.

Acht Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, nun ist auch der gesuchte Innenverteidiger offenbar gefunden. Cenk Özkacar wechselt wohl zum 1. FC Köln. Laut „Sky“ ist für Donnerstag schon der Medizincheck anberaumt.

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Zahlreiche Namen wurden in den vergangenen Wochen gehandelt. Den vermeintlich neunten Neuzugang hatte wohl niemand ernsthaft auf dem Schirm. Nun aber ist der Name durchgesickert und der Deal offensichtlich unmittelbar vor dem Abschluss. Transfer-Experte Florian Plettenberg spricht bereits von einem Done Deal und kündigt schon für Donnerstag den Medizincheck von Cenk Özkacar in Köln an. Der 24-Jährige könnte also schon im Testspiel gegen Bergamo am kommenden Samstag zum Einsatz kommen. Özkacar kommt vom FC Valencia an den Rhein. Laut Plettenberg wird der Abwehrspieler geliehen, der FC hat aber anscheinend eine Kaufoption vereinbart. Diese soll bei rund zwei Millionen Euro liegen. Der Marktwert des Türken liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro.

Nationalspieler der Türkei

Özkacar spielte für diverse türkische Clubs bei den Junioren und wechselte 2020 vom heutigen Drittligisten Altay SK zu Olmypique Lyon. Von dort ging es in Leihstationen über OH Leuven zum FC Valencia. 2023 verpflichtete der spanische Erstligist den Abwehrspieler für fünf Millionen Euro – die dem damaligen Marktwert entsprachen – fest, bevor 2024 die nächste Leihe zu Valladolid folgte. Diese endete in diesem Sommer. Nun folgt die nächste nach Köln. Bei Valladolid kam der Innenverteidiger lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, wurde erst zum Ende der Saison Stammspieler. Insgesamt stehen nur elf Spiele in der vergangenen Spielzeit auf dem Konto. Özkacar wurde 2022 von Stefan Kuntz in die A-Nationalmannschaft der Türkei berufen. Der 24-Jährige kommt allerdings auf nur neun Einsätze, wurde zuletzt nicht mehr berücksichtigt.

Der 1,90-Meter-Mann erfüllt die Anforderung des Linksfußes. Özkacar kann aber auch auf den Außenpositionen agieren. Mit dem Türken schließt der FC die nächste Baustelle. gerade auf der Innenverteidigerposition haben die Kölner noch gesucht. Zuletzt waren Ahmetcan Kaplan, dessen Ablöse einfach zu hoch war, und Rav van den Berg auf dem Wunschzettel. Der Niederländer galt sogar als wahrscheinlicher Transfer. Ob der FC noch immer an einer Verpflichtung interessiert ist, ist nicht bekannt. Die Kaderplanung ist sicherlich noch nicht vollends abgeschlossen, doch eine wichtige Lücke wurde geschlossen.

Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

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Kader-Engpässe beim 1. FC Köln: Auf diesen Positionen herrscht Handlungsnot

Mit Neuzugang Kristoffer Lund hat man eine große Lücke im Kader der Geißböcke bereits füllen können. Dennoch ist der Umbruch im FC-Kader noch lange nicht abgeschlossen beim 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

Viele Punkte hat der Kölner Sportdirektor bereits abhaken können. Dennoch bestehen bei genauen Hinsehen noch einige Fragezeichen hinsichtlich der Kadersituation des 1. FC Köln: Hier muss Thomas Kessler noch nachjustieren.

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Es hat sich bereits viel getan rund um den Kader des 1. FC Köln für die anstehende Bundesliga Saison. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige Linksverteidiger Kristoffer Lund bereits der achte Neuzugang beim FC. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. Bis zuletzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. Die Lund-Verpflichtung soll aber noch nicht der letzte Neuzugang für die Geißböcke sein. Denn Stand jetzt ist Kesslers Mammut-Projekt noch nicht abgeschlossen. An welchen Stellen gilt es im FC-Kader noch nach zu justieren?

Akuter Handlungsbedarf in der Innenverteidigung

In der Innenverteidigung sprechen gleich mehrere Gründe dafür, dass dem FC dort noch das letzte Puzzleteil fehlt. Bei einige Kandidaten darf durchaus hinterfragt werden, ob sie das  Niveau der Bundesliga auch dauerhaft mittragen können, Kapitän Timo Hübers, der nur noch einen Vertrag bis 2026 besitzt, hat sich einem Wechsel ins Ausland öffentlich nicht verschlossen. Ein Wechsel ist nicht wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen.

Dazu soll Youngster Neo Telle den Club für den nächsten Entwicklungsschritt per Leihgeschäft verlassen, wobei sich das aufgrund des auslaufenden Vertrages des 20-Jährigen derzeit noch schwierig gestaltet. Auch bei Luca Kilian ist nach zwei Kreuzbandrissen die Frage, inwieweit er dem FC in der anlaufenden Saison weiterhelfen kann. Planungssicherheit hat Kwasniok derzeit nur bei Hübers, Schmied, Pauli und Heintz. Abhilfe verschaffen Pacarada und Tom Krauß, die notgedrungen in der letzten Kette aufspielen können. Die Frage, ob in der Innenverteidigung noch Verstärkungsbedarf herrscht, beantwortet sich von selbst.

Ein zentrales Anliegen des Clubs ist dabei, einen Linksfuß zu verpflichten. In der aktuellen Defensive ist Dominique Heintz der einzige Spieler mit diesem Profil. Die Suche nach geeigneten Kandidaten gestaltet sich jedoch schwierig. Mehrere Namen tauchten zuletzt als potenzielle Verstärkungen auf, doch die meisten Wege sind inzwischen erkaltet. Das neueste Gerücht führt den 21-jährigen Niederländer Rav van den Berg ins Blickfeld. Die Herausforderung für den 1. FC Köln bleibt somit groß: Mit klaren sportlichen und taktischen Anforderungen an einen neuen Innenverteidiger, der die nötigen Fähigkeiten für Kwasnioks moderne Dreierkette mitbringt und bei hohem Konkurrenzdruck auf dem Transfermarkt muss Kessler zeitnah die bestmögliche Lösung ausmachen.

Der FC braucht einen weiteren Stürmer

Ragnar Ache zeigte sich zuletzt offen, dass er noch mit Einfindungsproblemen zu kämpfen hat. Geholt als Leistungsträger in der Sturmspitze lastet bereits jetzt die Erwartung auf ihm, beim 1. FC Köln von Beginn an zu funktionieren und seinen positiven Entwicklungstrend aus der abgelaufenen Saison bei Kaiserslautern fortzusetzen. Deutlich weniger Sorgen macht sich wohl Marius Bülter. Der erfahrene Stürmer, bringt mit seiner Bundesliga-Erfahrung aus fünf Spielzeiten einiges an Routine mit. Zudem kennt er mit Tom Krauß einen alten Weggefährten im Kölner Kader. Seine Explosivität und sein kämpferischer Einsatz machen ihn zu einer verlässlichen Verstärkung im Angriff, die sich voraussichtlich schneller in die neuen Abläufe einfügen wird.

Fest steht, dass im Vergleich zur Situation in der Defensive weniger Druck herrscht. Zumal Kwasniok sich zuletzt auch von der Option Luca Waldschmidt als schwimmende Sturmspitze im Zusammenspiel mit Isak Johannesson auf im Offensiven Zentrum sehr angetan zeigt, wie er nach dem Test gegen den Siegburger SV betonte: “Mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum gab es mehr Spielwitz und Kombinationsspiel auf engem raum. Beide haben auch die Qualität mit dem linken Fuß aus dem nichts ein Tor zu erzielen.”

Auf der anderen Seite zeigt sich die Offensivbesetzung jenseits vom vermeintlichen Stammpersonal Ache und Bülter mehr als fragil. Imad Rondic hatte bereits in der abgelaufenen Saison in der zweiten Bundesliga erhebliche Probleme, und Steffen Tigges musste als linker Verteidiger aushelfen und verließ den Verein Richtung Paderborn. Sollten Ache oder Bülter verletzt ausfallen, steht der FC somit nur sehr dünn besetzt in der Spitze da.

Die Uhr tickt


Viel Zeit bleibt Thomas Kessler nicht mehr, um bis zum ersten Pflichtspiel die Problemzonen der Geißböcke anzugehen. Bereits in Zwei Wochen steht die erste DFB-Pokal Runde an, gut drei Wochen bleiben bis zum Ligastart gegen den FSV Mainz 05. Je schneller der Kader also zusammenwächst, desto besser. Bis dahin gilt es  weiterhin die Improvisationskünste Kwasnioks bestaunen.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl weiterhin an Heidenheim-Star interessiert

Leonardo Scienza soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist wohl weiterhin an Heidenheim-Star interessiert

Der FC sucht weiter nach Kader-Verstärkungen für die bevorstehende Spielzeit. Und angeblich sollen die Geißböcke bei der direkten Konkurrenz ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln wohl weiterhin an Scienza vom 1. FC Heidenheim interessiert.

Der 1. FC Köln ist wohl weiterhin an Leonardo Scienza interessiert. Das berichtet die „Sport Bild“ am Mittwochmittag.

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Wie die „Sport Bild“ berichtet, sind die Geißböcke weiterhin an einer Verpflichtung von Leonardo Szienca von Liga-Konkurrent Heidenheim interessiert. Demnach wolle Thomas Kessler den Spieler gerne verpflichten. Brisant: Auch weitere Vereine seien an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert, darunter laut der „Sport Bild“ auch Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach. Tatsächlich gehört der 26-Jährige in Heidenheim zu den absoluten Leistungsträgern und weckt mit seinen Leistungen in Heidenheim das Interesse beider Clubs aus dem Rheinland.

Ein realistisches Transferziel?

Ein Interesse von Thomas Kessler käme also nicht von ungefähr. Wie realistisch ein Deal aber ist, scheint eine andere Frage zu sein. Denn Heidenheim stelle sich angeblich eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro vor. Das aufgewärmte Interesse der Geißböcke an Scienza wäre insofern verwunderlich, als dass nach Informationen von come-on-fc.com von Seiten des FC nach der Höhe der geforderten Ablösesumme Heidenheims kein Interesse mehr an den Diensten des Brasilianers bestand. Das die Kölner sich dann doch verhandlungsbereit zeigen sollen, käme dann doch überraschend. Zum einen, weil der FC auch auf anderen Positionen noch investieren will, zum anderen sind die Geißböcke gerade auf der linken Außenbahn, auf der Szienca zu Hause ist, besonders gut besetzt. Mit Said El Mala, Linton Maina, Jakub Kaminski und Florian Kainz hat der FC vier Spieler in den eigenen Reihen, die bevorzugt auf Linksaußen spielen. Zwar kann der 26-Jährige auch auf anderen Positionen in der Offensive spielen. Das gilt aber für so ziemlich jeden der genannten Spieler auch. So wie auch für Jan Thielmann, den Lukas Kwasniok auf der rechten Offensivseite sieht.

Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Entwarnung bei Borie: Hoffnung auf schnelle Rückkehr des Talents

Glück im Unglück für Etienne Borie: Der hochveranlagte Offensiv-Spieler hat keine schwerwiegende Schulterverletzung erlitten. Dennoch wird der 19-Jährige beim kommenden U21-Auswärtsspiel am Freitagabend in Paderborn fehlen. 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

Gute Nachrichten für ein vielversprechenden Stürmer aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln: Entwarnung bei Sturmtalent Etienne Borie

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Es dürfte eine richtungsweisende Saison werden für Etienne Borie. Der offensive Mittelfeld-Spieler der U21 verlängerte seinen Vertrag beim FC im vergangenen Herbst langfristig bis 2028. Die Sommervorbereitung absolvierte Borie teilweise mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Lukas Kwasniok. Der gebürtige Karlsruher, der im Januar 2022 vom KSC ans Geißbockheim wechselte, sollte mit der U21 in der Regionalliga Spielpraxis sammeln und sich so beim FC für höhere Aufgaben empfehlen. Umso größer war der Schock-Moment am vergangenen Samstag, als Borie angeschlagen ausgewechselt werden musste. Dem im Vorjahr insbesondere von einem Fußbruch ausgebremste Borie drohte die nächste Zwangspause und damit ein Bruch in der vielversprechenden Entwicklung.

Entwarnung bei Etienne Borie

Doch Evangelos Sbonias gab Entwarnung: „Es ist keine schwerwiegende Schulterverletzung“, bestätigte der U21-Trainer gegenüber unserer Redaktion. Borie wird das Auswärtsspiel am Freitagabend (19 Uhr) bei der U21 des SC Paderborn verpassen, auch weil das Talent aktuell nur dosiert mit der Reha-Abteilung trainiere. „Für Freitag wollen wir kein Risiko eingehen“, erklärte Sbonias, „aber danach kann es zu einer schnellen Rückkehr kommen. Wir schauen von Tag zu Tag, wie es ihm geht.“

Neben Borie reiht sich mit Joao Pinto ein weiterer Offensivspieler in die Ausfall-Liste ein. Der Portugiese fehlt derzeit erkrankt. Hinzu kommen die Langzeit-Verletzten Cenny Neumann, Gabriel Miocevic, Artem Belousov, Youssoupha Niang und Bernie Lennemann. Luca Lechner ist zwar zurück im Mannschaftstraining, hat aber noch einen Fittness-Rückstand und wird daher auch ausfallen. Das kommende Auswärtsspiel mit der langen Bus-Anreise in Paderborn ist für die U21 eine Standort-Bestimmung. Nach dem 0:3 in Bocholt und dem 3:0 gegen Wiedenbrück steht das Team nach den ersten beiden Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz da.Die FC-Reserve konnte in Paderborn in den beiden bisherigen Anläufen jedoch noch nicht gewinnen. Sbonias dürfte sich dabei nur ungerne an das letzte Gastspiel Ende Januar erinnern, als sein Team tief in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2-Endstand kassierte. „Die Spiele waren immer kompliziert“, konstatierte der Coach, „wir müssen auf den Punkt da sein, wenn wir da etwas Zählbares mitnehmen wollen.“

Sbonias erwartet unangenehme Paderborner

Den kommenden Gegner bezeichnete der Trainer als „eine junge und erfahrene Mannschaft“. Anders als bei der FC-U21 handle es sich größtenteils eben nicht um Spieler, „die das erste Jahr Herrenfußball spiele“. Sbonias sprach mit Blick auf die weite Anreise und „einen sehr unangenehmen Gegner“ von einer „großen Herausforderung“ am kommenden Spieltag. Der Coach betonte aber einmal mehr nach den ersten beiden Auftritten seines Teams: „Es bestätigt sich, was ich nach der Vorbereitung gesagt habe. Wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft und es ist nicht so, wenn der erste Spieltag beginnt und wir sechs Wochen miteinander trainiert haben, eine eingespielte Mannschaft sind. Das wäre Augenwischerei. Dieser Prozess wird auch noch einige Spieltage andauern. Wie viele, das müssen wir schauen, aber er ist sicherlich auch am Freitag gegen Paderborn nicht beendet.“ Aber die FC-Talente machen am Freitagabend im Idealfall einen großen Entwicklungsschritt in der großen, aber mutmaßlich weitgehend leeren Zweitliga-Arena des SC Paderborn.


Marius Bülter: „Darauf hatte ich einfach Bock“

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim
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Marius Bülter: „Darauf hatte ich einfach Bock“

Vorfreude auf Stadt, Fans und den Verein: Das sagt Marius Bülter über seinen Wechsel zum 1. FC Köln

Zwei ehemalige FC-Spieler haben ihn überzeugt: Das sagt Marius Bülter über seinen Wechsel zum 1. FC Köln

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Seit Ende vergangener Woche ist der Wechsel von Marius Bülter zum 1. FC Köln offiziell. Dass der 32-Jährige ein echter Wunschspieler seinerseits war, daraus machte Trainer Lukas Kwasniok zuletzt nach dem Test gegen Arnheim kein Geheimnis: „Das war auch schon ein absoluter Wunsch innerhalb des Trainerteams, auch nochmal jemanden dazu zu bekommen, der die Bundesliga kennt, der mit 32 aber nicht auf dem Weg nach unten ist, weil er erst seit vier, fünf Jahren in der Bundesliga ist. Das heißt, die Knochen haben noch nicht ganz soviel abbekommen. Der kann nochmal zwei, drei gute Jahre gehen und diese Energie, Explosivität und körperliche Wucht bringt uns weiter“. Das Bülter-Gesamtpaket aus Erfahrung, Torgefahr, Tempo und Vielseitigkeit hat es auch Mark Uth angetan. Der geriet angesichts des Transfers regelrecht ins Schwärmen: „Seine Qualität und sein Tempo, seine Haken und sein Torabschluss, die braucht es in der Bundesliga. Und er hat es schon bewiesen, dass er es kann“, so der 33-Jährige im Vorfeld des Tests gegen Arnheim.

Bülter: Vorfreude auf Stadt und Verein

Und auch Marius Bülter musste nicht lange überlegen, als der FC sein Interesse an dem Stürmer hinterlegt hatte: “Wenn man schonmal in dem Stadion gespielt hat, weiß man, was für ein cooler Verein das ist. Darauf hatte ich einfach Bock. Die Gespräche waren gut und deswegen konnte ich mir das sehr gut vorstellen.” Der 32-jährige hat in seiner Karriere bereits die Trikots einiger Vereine tragen dürfen, die sich auf die Unterstützung von den Rängen verlassen können, wie etwa Schalke, Magdeburg oder auch Union Berlin. Auch beim FC blickt er mit Vorfreude auf die Fans: „Wenn man beim Fanfest sieht was da los ist und merkt wie viel den Fans der Verein bedeutet- dann freue ich mich darauf den Verein und die Stadt kennenzulernen.“ 

Viel Überzeugungskraft hat es demnach nicht gebraucht, um Bülter ans Geißbockheim zu lotsen. Dennoch: Zwei ehemalige FC-Spieler haben ihr übriges getan, um den Stürmer von einem Wechsel zu überzeugen: “Natürlich hat man nach Rat gefragt. Simon und Dominik (Simon Terodde und Dominick Drexler, Anm. d. Red.), mit denen habe ich auf Schalke zusammengespielt und die habe ich gefragt, ob es passen könnte und was mich erwartet. Beide haben nur positiv gesprochen und deswegen haben sie mich nochmal bestärkt.“

Bülter: „Nicht meine perfekte Position“

Ein Testspiel und ganze vier Trainingseinheiten hat Bülter nun unter seinem neuen Trainer Lukas Kwasniok bereits absolviert. Dabei hat der Ibbenbürener bereits die hohen Ansprüche Kwasnioks an sein Mannschaft am eigenen Leib erfahren dürfen: „Der Trainer fordert viel. Es ist vielleicht eine Andere Art Fußball. Auch daran muss man sich gewöhnen, der Trainer ist auch erst seine insgesamt vierte Woche hier. Das braucht ein bisschen seine Zeit.“ Spannend ist die Frage, wie Kwasniok letztlich mit Bülter plant. Der variable Offensivmann will sich nicht festlegen, auf welcher Position er sich persönlich am ehesten sieht. Fest steht seiner Meinung aber, welche Rolle auf dem Feld ihm eher nicht liegt: “In der Offensive gibts keine Position von der ich sage, die spiele ich am liebsten. Ich habe die letzten zwei Jahre vor allem Links, als Wingback gespielt, dass ist nicht meine perfekte Position, sondern dann schon eher weiter vorn.”

Wechsel zum SC Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln

Steffen Tigges im Testspiel gegen den Siegburger SV
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Wechsel zum SC Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln

Schon mehrmals hatte Steffen Tigges beim 1. FC Köln auf der Abgangsliste gestanden, war aber immer geblieben. Das ändert sich jetzt. Denn der Stürmer geht nach Paderborn: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln.

Es hatte sich schon angedeutet, nun ist der Wechsel nach Paderborn offiziell: Steffen Tigges verlässt den 1. FC Köln. Der 27-Jährige sucht nach drei Jahren beim FC in Ostwestfalen eine Herausforderung.

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Vor drei Jahren kam Steffen Tigges für 1,5 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum 1. FC Köln. Dort sollte der Stürmer in die Fußstapfen von Anthony Modeste treten. Diese waren jedoch immer deutlich zu groß für ihn, der Angreifer konnte die in ihn gesetzten Erwartungen und Hoffnungen nie erfüllen. Darum stand der 27-Jährige auch schon mehrmals auf der Liste für mögliche Abgänge der Geißböcke, war jedoch immer geblieben – bis jetzt. Denn Steffen Tigges verlässt den FC und zieht weiter zum SC Paderborn. Damit endet für ihn nach 81 Pflichtspielen, in denen ihm zehn Tore und zwei Vorlagen gelangen, das Kapitel 1. FC Köln: „Ich möchte mich für die Zeit beim 1. FC Köln bedanken. Wir haben schöne Momente erlebt, mussten aber auch schwierige Zeiten durchstehen. Diese Zeit hat mich geprägt. Der FC ist ein besonderer Club für mich und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Jetzt habe ich mich bewusst für diesen Schritt entschieden und freue mich auf meine neue Herausforderung beim SC Paderborn“, zitiert der Verein den Spieler auf der Website.

Lund-Transfer als Auslöser

Dabei war Tigges in der Vorbereitung bei den Geißböcken bis zum Schluss voll dabei gewesen. Lukas Kwasniok setzte den eigentlichen Angreifer überraschenderweise in allen Testspielen und im Training als Linksverteidiger ein. Denn der FC hatte auf der Position nur Leart Pacarada als etatmäßigen Außenverteidiger zur Auswahl. Es hätte sich also vielleicht eine Kaderlücke ergeben können, die der 27Jährige hätte ausfüllen können. Diese haben die Kölner aber inzwischen geschlossen. Denn am Dienstag gab der Verein die Verpflichtung von Kristoffer Lund bekannt. Nach dem Transfer wäre Tigges maximal Option Nummer drei, vielleicht sogar hinter Linton Maina nur Nummer vier für links hinten gewesen.

Und auch im Sturm wäre der 1,94 Meter große Hüne nur vierte Wahl gewesen. Hinter Ragnar Ache, Marius Bülter und wahrscheinlich auch Imad Rondic hätte der Angreifer nur schwer auf Spielzeit kommen können. Darum folgt nun ein Jahr vor Vertragsende der Schritt nach Paderborn. Der FC kann so zum einen noch eine kleine Ablösesumme einstreichen und wird zum anderen das Gehalt des 27-Jährigen los. Dieser ist in Paderborn auch wieder als Stürmer eingeplant.

Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Vitesse Arnheim
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Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Bis jetzt hat Lukas Kwasniok in den Testspielen viel experimentiert. Auch im Test gegen Vitesse Arnheim war entgegen seiner Ankündigung eher noch keine Stammaufstellung erkennbar beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden.

Ein Testspiel gegen Atalanta Bergamo hat der FC in der Vorbereitung noch. Dabei steht eines fest beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden. Denn noch ist unklar, wer am Ende auf welchen Positionen das Vertrauen des Trainers bekommt, der schon viel in den bisherigen Begegnungen ausprobiert.

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Fünf Testspiele hat der FC in der Vorbereitung bereits absolviert und jedes Mal eine unterschiedliche Mannschaft aufgeboten. Denn bis jetzt hat Lukas Kwasniok sehr viel experimentiert. Vor der Partie gegen Vitesse Arnheim hatte der Trainer dann aber angekündigt, dass die Aufstellung ein Hinweis sein würde, wer zu dem Stammspielern gehören könnte. „Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an“, so der Coach. Nach dem Spiel lässt sich jedoch konstatieren, dass die erste Elf gegen den niederländischen Zweitligisten wohl eher nicht auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird.

Abwehr-Experiment misslingt

Denn gerade in der Verteidigung hat Kwasniok doch wieder experimentiert. So stellte er in der ersten Hälfte mit Timo Hübers nur einen einzigen etatmäßigen Innenverteidiger auf. Die anderen beiden Positionen in der Dreierkette wurden von den eigentlichen Außenverteidigern Leart Pacarada und Sebastian Sebulonsen besetzt. Was nicht sonderlich gut funktioniert, sodass der FC nach 40 Minuten mit 0:3 zurücklag. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok seine Aufstellung. Auch offenbarte der Trainer, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“ Abgesehen davon, dass es gegen Arnheim nicht gut geklappt hat, wird eine solche Herangehensweise für die Kölner in der Bundesliga nicht möglich sein. Als Aufsteiger wird der Verein in den meisten Partien eher Außenseiter sein. Kein Gegner wird auf dem Niveau agieren, dass die Domstädter ihn ins letzte Drittel drängen können. Das wäre nur vielleicht am Ende eines Spiels kurzzeitig möglich, wenn die Geißböcke etwa zurückliegen. Mit einer solchen Startelf wird der FC in der höchsten deutschen Spielklasse aber nicht auflaufen können.

Dazu kommt, dass Kwasniok auch noch nicht genau weiß, welche Rolle zum Beispiel für Neuzugang Marius Bülter die richtige ist. „Aber ich weiß jetzt in der Kürze der Zeit noch nicht, wie ich ihn am besten einbauen kann. Wird es eine Doppelspitze, mit drei vorne, mehr auf dem Flügel? Das wird sich jetzt zeigen“, sagte er nach dem Arnheim-Spiel. Außerdem kommt mit Kristoffer Lund noch ein neuer Linksverteidiger dazu, der auch ein Kandidat für die Startelf sein kann. Und auch weitere Transfers sind geplant, vor allem auf der Innenverteidiger-Position.

Spiel gegen Atalanta könnte eine Richtung geben

Die Aufstellung am vergangenen Sonntag dürfte daher nicht sonderlich viel mit der Mannschaft zu tun haben, die Kwasniok in der Bundesliga aufs Feld schicken wird. Langsam sollte der Coach sich allerdings auf eine mögliche Startelf festlegen, damit diese sich für den Saisonstart einspielen kann. Daher ist zu erwarten, dass das letzte Testspiel der Sommervorbereitung am kommenden Samstag gegen Atalanta Bergamo mehr Aufschluss liefern wird. In dem Härtetest gegen den Europa League-Sieger 2024/25 wird der FC nämlich der Außenseiter sein, wie eben auch häufig in der Bundesliga. Und bis dahin hat Kwasniok vielleicht schon eher eine Idee, wie er Bülter am besten einbinden kann und auch bereits Lund in ein paar Trainingseinheiten gesehen.

Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

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Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

Seit Dienstag hat der FC einen neuen Abwehrspieler in seinen Reihen. Der gebürtige Däne dürfte dabei aber deutlich mehr als nur ein Backup für Leart Pacarada sein. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

Der FC hat seine achte Verstärkung für diesen Sommer perfekt gemacht. Die Vakanz auf der Linksverteidigerposition ist damit vorerst geschlossen. Der Neuzugang ist aber mehr als nur ein Backup. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

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Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Am Montag konkretisierten sich die Gerüchte um Kristoffer Lund, am Dienstag nahm der Linksverteidiger erstmals am Training der Geißböcke teil. Und ganz offensichtlich kann Lund eine wichtige Rolle beim FC einnehmen. Zumindest ist er mehr als ein mögliches Backup für Leart Pacarada. Der in Dänemark geborene Lund durchlief diverse Jugendmannschaften des dänischen Topclubs FC Midtjylland, bevor er sich im Sommer 2021 nach zwei Spielen dem Profiteam des Esbjerg fB anschloss. Dort blieb der Linksverteidiger jedoch nur für einen Monat und wechselte im August 2021 zum schwedischen Erstligisten BK Häcken. Bei den Schweden gehörte Lund in seiner Premierensaison zunächst nicht zum Stammpersonal, sondern kam vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Dies änderte sich jedoch in der zweiten Saison. Lund lief in 25 Ligaspielen auf und bereitete dabei sechs Treffer vor.

Lund wird US-Nationalspieler

In der Saison 2023 konnte Lund an diese Form anknüpfen und zog so gleich mehrere Interessenten an. Im Sommer 2023 wechselte der Linksverteidiger dann für 2,7 Millionen Euro zum italienischen Zweitligisten Palermo FC, bei dem er sofort zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in wettbewerbsübergreifend 37 Pflichtspielen zwei Tore und vier Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte Lund bei den Italienern zum Stammpersonal und kam in 33 Ligaspielen zum Einsatz. 2023 entschied sich Lund für einen Verbandswechsel von der dänischen zur US-amerikanischen Nationalmannschaft, für die er seitdem sieben Spiele absolvierte.

Stärken und Schwächen

Lund, der seine Rolle als Linksverteidiger sehr offensiv interpretiert, bringt einige Stärken mit. So besitzt der 23-Jährige sowohl eine gute Technik als auch ein gutes Passspiel. Dadurch beteiligt sich der Abwehrspieler immer wieder aktiv am Spielaufbau seiner Mannschaft und ist ein wichtiger Teil im Spielaufbau. Auch die Flanken gehören zu Lunds Stärken. In der Saison 2022 in der Allsvenskan gehörte er in der Statistik der meisten Hereingaben zu den besten Außenverteidigern. Ferner weist der Linksverteidiger ein gutes Stellungsspiel auf, womit er sowohl Räume schließen als auch Drucksituationen entschärfen kann. Zudem zeigt sich Lund auch in den Zweikämpfen sehr robust und bringt auch in der Luft eine gewisse Präsenz mit. In Interviews beschreibt sich der gebürtige Däne selbst als schnell, kämpferisch und energiegeladen. Und besitzt damit Attribute, die sich zum einen in seiner Spielweise widerspiegeln und zum anderen dem FC weiterhelfen würden.

Allerdings bringt der 23-Jährige neben den Stärken auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Zwar kam Lund in Italien als Stammspieler zum Einsatz, allerdings fehlte ihm häufig die nötige Konstanz. So gab es durchaus Phasen, in denen Lund seinem Potenzial hinterherhinkte. Zudem offenbart Lund noch einige Schwächen in Sachen Torgefahr. In der vergangenen Spielzeit sammelte Lund lediglich eine Torbeteiligung.

Der 23-Jährige ist ein moderner Außenverteidiger, der insbesondere durch seine Technik, sein Passspiel und seine Spielintelligenz glänzt. Lund ist mit 23 Jahren sicher auch noch formbar. Unterm Strich dürfte Lund ein echter Herausforderer für Leart Pacarada sein. Ebenso macht auch das Modell der Leihe mit einer anschließenden Kaufoption Sinn. Sollte Lund beim FC einschlagen, könnten die Kölner den gebürtigen Dänen ohne Probleme verpflichten. Das finanzielle sowie sportliche Risiko ist somit überschaubar.

Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Kristoffer Lund in seinem ersten Training beim 1. FC Köln
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Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Am Dienstagnachmittag machte der FC die Verpflichtung von Kristoffer Lund offiziell. Und schon ein paar Minuten später ist der Neuzugang voll dabei beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit. Einige andere Spieler fehlen jedoch.

Viel Anpassungszeit bleibt Neuzugang Kristoffer Lund nicht. Denn direkt nach der Verkündung seines Wechsel steht der Linksverteidiger schon auf dem Platz beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit.

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Viel schneller kann man nach einem Wechsel nicht auf dem Platz stehen: Um 14:15 Uhr gab der 1. FC Köln am Dienstag bekannt, dass er Kristoffer Lund verpflichtet hat. Nichtmal eine halbe Stunde später war der Neuzugang auch schon beim ersten Training voll dabei. Trainer Lukas Kwasniok wird das bestimmt sehr begrüßen, da sich sein neuer Schützling sofort einleben und an das Kölner Spiel gewöhnen kann. Denn viel Anpassungszeit bleibt dem Linksverteidiger nicht. Schon in weniger als zwei Wochen steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg an. Und für die Position links hinten hat der FC im Moment neben Lund nur Leart Pacarada im Kader. Es besteht also durchaus die Chance, dass sich der 23-Jährige direkt in die Startelf spielen kann.

Einige Spieler fehlen beim Training

Jetzt kann der US-Nationalspieler im ersten Training aber erstmal seine neuen Teamkollegen auf dem Platz kennenlernen. Auch wenn er bei einigen Spielern noch darauf warten muss. Denn mehrere Profis fehlen bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag. So arbeiten Youssoupha Niang, Luca Klian und Julian Pauli in der Reha. Kilian muss sich nach seinem zweiten Kreuzbandriss noch weiter zurückarbeiten, Niang sich von seiner Schulterverletzung erholen, die er im Trainingslager erlitten hatte. Der Youngster war vor etwas über einer Woche operiert worden. Um eine OP herumgekommen war dagegen Julian Pauli, der sich in der Steiermark einen Bänderriss zugezogen hatte.

Wahrscheinlich gar nicht mehr kennenlernen wird Lund dagegen Steffen Tigges. Und der Grund dafür dürfte der Neuzugang selber sein. Denn Tigges hatte in der Vorbereitung als linker Schienenspieler ausgeholfen. Diesen Kaderplatz belegt nun aber der gebürtige Däne. Darum ist der eigentliche Stürmer vom Training für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der 27-Jährige soll vor einem Abgang stehen, wahrscheinlich Richtung Ostwestfalen zum SC Paderborn (come-on-fc.com berichtete).