Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

Ragnar Ache und Lukas Kwasniok
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

So richtig gut besetzt ist der Angriff der Geißböcke noch nicht. Mit Ragnar Ache ist zwar bereits ein Stürmer verpflichtet, dafür haben aber auch zwei den FC verlassen. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

Sicherlich ist der Transfer von Ragnar Ache ein Gewinn für die Kölner Offensive. Dennoch sind die Geißböcke auf dieser Position nicht sonderlich breit aufgestellt. Denn bei einigen der Kölner Angreifer steht noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib am Geißbockheim. Die Kaderdecke ist dünn. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

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Wie erfolgreich die Kaderpolitik von Thomas Kessler tatsächlich ist, wird sich wohl erst in einigen Wochen, vielleicht Monaten zeigen. Am Ende des Tages wird sie am Erfolg des jeweiligen Spielers, vor allem aber am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Dennoch ist eine gewisse Euphorie aktuell rund um das Geißbockheim zu spüren. Die bisher verpflichteten Spieler sind mindestens vielversprechend, eine erste Kostprobe wird es am Samstag im Testspiel gegen Bergisch Gladbach geben. Doch es bleiben eben auch Kaderlücken, wie auch Thomas Kessler unter der Woche erklärte. Vor allem im defensiven Bereich wollen die Geißböcke noch etwas verändern, nachjustieren. Vermutlich auf gleich drei Positionen. Denn neben einem erfahrenen Innenverteidiger fehlen auch die Backups der beiden Außenverteidiger.

„Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck„

Nach dem Abgang von Damion Downs tut sich für den neutralen Beobachter aber noch eine ganz andere Lücke auf. Im Sturm. Zumindest wurde auf dieser Position in der jüngeren Vergangenheit immer wieder eine Vakanz ausgemacht. Eine Position, die man im Auge habe, so der Tenor. Doch den absolut dringenden Handlungsbedarf sieht man dann irgendwie aber doch nicht. „Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck, weil wir mit Ragnar einen sehr guten Stürmer dazu geholt haben“, sagte Kessler unter der Woche. Dass die Geißböcke mit Ache eine starke Option an Geißbockheim geholt haben, mag stimmen. Ob diese Option allerdings ausreicht, um eine komplette Spielzeit in der Bundesliga zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt.

Denn die vergangene Saison hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell eine funktionierende Offensive ausgehebelt werden kann. Gerade in der erfolgreichen Phase, in der es reihenweise 1:0-Siege für den FC gab, kriselte der Angriff. Insofern wäre ein weiterer Stürmer sicherlich nicht verkehrt. Zumal der Kader in vorderster Front wahrlich nicht dick besetzt ist. Jaka Potocnik spielt künftig bei Rot-Weiss Essen, Downs beim FC Southampton, Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen eigentlich abgegeben werden. Heißt: Der FC verfügt mit Ache und Imad Rondic über zwei klassische Stürmer. Und Rondic hat seine Bundesligatauglichkeit noch nicht so richtig unter Beweis gestellt. Zwei etatmäßige Mittelstürmer sind nicht so wirklich viel – zumindest im Vergleich zu den aktuellen zehn der TSG Hoffenheim.

„Wir haben da auch keine Not“

Und wie schnell es in einer Spielzeit gehen kann, hat die vergangene Saison gezeigt. Damion Downs brach sich die Hand und musste operiert werden. Der Kölner Stürmer fiel für drei Spiele im März aus. Der zweite Top-Scorer Tim Lemperle fehlte den Geißböcken sogar neun Partien zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Ein Muskelfaserriss und eine Oberschenkelverletzung nahmen den Stürmer aus dem Spiel. Und plötzlich standen die Kölner ohne einen torgefährlichen Angreifer dar. Der im Winter als Sofortverstärkung geholte Neuzugang Imad Rondic schlug nicht ein und benötige noch Zeit zur Eingewöhnung.

„Wir schauen mal, dass wir mit den Jungs, die wir haben, gut arbeiten, dass wir die Jungs verbessern und vielleicht tut sich dann dementsprechend noch mal irgendwann was auf. Aber wir haben da auch keine Not“, hatte auch Lukas Kwasniok zu Beginn der Woche gesagt und damit vielleicht bei dem ein oder anderen Fan Erinnerungen ausgelöst. Auch in den vergangenen Spielzeiten hieß das Credo am Geißbockheim, dass man dem Kader vertraue, der Sturm gut aufgestellt sei. Damals transportierte noch Ex-Sportdirektor Christian Keller diese Einschätzung, wiederholte seine Beurteilung der Situation nahezu mantraartig auch dann noch, als die Kölner Offensive nahezu zum Erliegen kam. Seit dem Weggang von Anthony Modeste fehlt den Geißböcken ein klassischer Stürmer, der in der Saison zweistellig trifft.

Kwasniok betonte, dass man mit Ache ja im Grunde in eine Art Vorleistung getreten sei, einen starken Angreifer verpflichtet habe für den Fall der Fälle. Doch nur auf den Angreifer zu setzen, der in der Bundesliga ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, ist mindestens mutig. „Wir müssen nicht nervös werden, schauen uns auf dem Markt aber um. Wir haben in den nächsten Wochen Zeit“, sagte Kessler und: „Wir sind in den Gesprächen, da könnten einige Profile passen. Vielleicht wird es ein Neuner, vielleicht ein Neuner mit ein bisschen Tiefgang.“ Hört sich fast so an, als gehe der FC in dieser Transferphase einen Schritt weiter als sonst. Nötig wäre es.


Neuer Anlauf in der Bundesliga – Ragnar Ache: „Will beweisen, dass ich das packen kann“

Ragnar im Training des 1. FC Köln
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Neuer Anlauf in der Bundesliga – Ragnar Ache: „Will beweisen, dass ich das packen kann“

Die neue große Sturmhoffnung des 1. FC Köln ist Ragnar Ache. Mit seinen Toren soll er den Verein in der Bundesliga halten. Nach seinem Trainingsauftakt am Geißbockheim gibt er erste Einblicke: Das sagt Ragnar Ache zu seinen ersten Tagen beim 1. FC Köln.

Er war der erste Sommer-Neuzugang und damit auch der erste Transfercoup von Sportdirektor Thomas Kessler, wenn auch von Christian Keller mit eingeleitet: Ragnar Ache soll der neue Kölner Topstürmer sein. In den vergangenen Tagen hat er sich in den ersten Trainingseinheiten bereits ordentlich ins Zeug gelegt. Nun gibt er erste Einblicke: Das sagt Ragnar Ache zu seinen ersten Tagen beim 1. FC Köln.

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Am 34. Spieltag der vergangenen Saison stand Ragnar Ache schon im RheinEnergieSTADION auf dem Platz. Damals allerdings noch als Spieler des 1. FC Kaiserlautern. Er hätte den Aufstieg des 1. FC Köln in dem Spiel noch verhindern können. In der ersten Halbzeit hatte er einen aussichtsreichen Kopfball, den er aber nicht verwandelte. Nicht aus Absicht, wie der Stürmer am Rande des öffentlichen Trainings am Donnerstag mit einem Lächeln sagte: „Ich bin Stürmer, ich will natürlich Tore schießen.“ Inzwischen wird der 26-Jährige bestimmt trotzdem sehr froh sein, dass ihm der Treffer in dem Spiel nicht gelungen ist. Denn etwas über eine Woche später wurde sein Wechsel zum FC offiziell. Ein Faktor dabei sei auch die Stimmung gewesen, die der Stürmer vom Spiel in Köln zum Saisonende noch sehr präsent hatte: „Natürlich merkt man auch, was hier alles abgeht. Und das ist natürlich auch für mich wichtig, dass man die Energie spürt auch von den Fans. Das kann dir nochmal eine Extra-Schub geben. Das hat schon viel beigetragen“, sagt Ache.

Schwierige Phase bei erstem Bundesliga-Anlauf in Frankfurt

Ache kommt mit der Empfehlung von starken 34 Toren in 56 Zweitligaspielen in den vergangenen zwei Jahren für Kaiserslautern. Bei Eintracht Frankfurt sammelte er auch 20 Spiele Bundesligaerfahrung, kam aber fast immer nur für kurze Zeit als Joker. Eine schwierige Phase für ihn, wie er jetzt sagt: „In Frankfurt habe ich schon sehr viel Selbstvertrauen verloren wegen der Verletzungen und weil ich nicht gespielt habe.“ Deswegen seien die Leihen zur SpVgg Greuther Fürth 2022/23 und der anschließende Wechsel zu Kaiserlautern sehr wichtig für ihn gewesen: „Da waren die Schritte Fürth und Kaiserslautern schon sehr gut. Da hab ich viel gespielt, Selbstvertrauen gekriegt, Tore gemacht.“



Mit diesem Selbstvertrauen unternimmt er jetzt in der Domstadt einen neuen Anlauf in der ersten Liga. Mit einem klaren Ziel: „Jetzt will ich schon beweisen, dass ich das packen kann. Vor ein paar Jahren ist das anders gelaufen wegen Verletzungen. Und jetzt will ich einfach fit bleiben und zeigen, dass ich es in der Bundesliga auch kann.“ Ein konkretes Torziel hat er sich dabei noch nicht gesetzt. Er möchte vor allem erstmal fit bleiben und möglichst viele Spiele machen.

Kopf raucht in der Vorbereitung

Damit das gelingt, hängt sich der 26-Jährige in der Vorbereitung rein. Nach der Einheit am Donnerstag „tuen die Beine schon weh. Aber das gehört dazu zur Vorbereitung.“ Trainer Lukas Kwasniok schone seine Profis dabei auch nicht, bringt viele Ideen mit. „Mein Kopf raucht schon sehr viel. Es ist sehr viel in einer kurzen Zeit. Natürlich ein ganz anderes System als ich gewohnt bin, also geht schon viel im Kopf ab“, so Ache. Neben dem neuen System gibt es auch neue Anforderungen an ihn als Stürmer. Wichtig seien dabei „viel Bewegung, viele Positionswechsel.“ Das unterscheide sich schon von seiner früheren Rolle: „In der Vergangenheit war das eher, dass ich vorne stehen bleib und Zielspieler bin. Das wird sich ändern.“ Wie gut er damit klar kommt und ob er die Lücke schließen kann, die die Abgänge von Tim Lemperle und Damion Downs schaffen, wird sich dann spätestens zum Saisonstart zeigen.

Bisseck, Özcan, Guirassy – dem 1. FC Köln winken noch weitere Solidaritätszahlungen

Yann Aurel Bisseck ist bei Inter Mailand angekommen
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Bisseck, Özcan, Guirassy – dem 1. FC Köln winken noch weitere Solidaritätszahlungen

Florian Wirtz, Justin Diehl oder Justin von der Hitz: In den vergangenen Jahren haben einige Talente aus dem Nachwuchs den Verein nahezu ablösefrei verlassen. Im Nachhinein winken aber dennoch Erlöse, so wie bei Florian Wirtz. Und weitere könnten schon bald folgen. Diese Spieler könnten dem 1. FC Köln noch Geld bringen.

Ein großes Trauma war der ablösefreie Abgang von Florian Wirtz nach Bayer 04 Leverkusen für den 1. FC Köln. Nach einigen starken Bundesligasaisons für die Werkself wechselte er jetzt für bis zu 150 Millionen Euro zum FC Liverpool. Umso kritischer waren die FC-Fans natürlich bei allen weiteren ablösefreien und günstigen Abgängen von Eigengewächsen, von denen es in den letzten Jahren einige gab. Zuletzt kassierten die Kölner beim Wirtz-Transfer nach England aber immerhin etwas mit: Diese Spieler könnten dem 1. FC Köln noch Geld bringen.

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Es ist nur ein Trostpflaster. Ungefähr 2,5 Millionen Euro erhält der 1. FC Köln von den 150 Millionen Euro, für die Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen zum FC Liverpool wechselt. Das Geld bekommen die Kölner wegen eines in den Regeln der FIFA festgeschriebenen Solidaritätsbeitrag für Ausbildungsvereine. Trotzdem reißt der Transfer bei den Kölnern alte Wunden auf. Denn der Verlust des großen Talents 2020 nach Leverkusen schmerzt immer noch. Für viele Fans steht der damalige Wirtz-Abgang sinnbildlich für das Gefühl, viele Talente unter Wert zu verlieren. „Seit Florian Wirtz sind wir da alle getriggert“, sagte auch der neue Sportdirektor Thomas Kessler kürzlich beim Mitgliederstammtisch zu dem Thema. Aber wie bei Wirtz können die Geißböcke in Zukunft zumindest finanziell wichtige Trostpflaster durch den Solidaritätsbeitrag für die abgegebenen Eigengewächse bekommen.

Anteil pro Ausbildungsjahr

Der Solidaritätsbeitrag soll im Fußball die Solidarität innerhalb der Fußballgemeinschaft stärken. Er geht dabei nur an Ausbildungsvereine und ist deshalb im weiteren Sinne ein Teil des Systems der Ausbildungsförderung. „Die Solidaritätszahlungen sollen nach dem Willen der FIFA eher allgemein zur Umverteilung innerhalb des Fußballsystems beitragen. Sie sind deshalb von der Ablösesumme abhängig, die ja höchstens mittelbar etwas über den tatsächlichen Ausbildungsaufwand aussagt“, erläutert Professor Alexander Scheuch von der Uni Bonn, der einst selbst in der Rechtsabteilung des FC tätig war. Daher wird es für die Kölner auch schwer, mehr Geld einzufordern. Der Beitrag wird jedes Mal fällig, wenn ein Spieler für eine Ablösesumme oder eine Leihgebühr zu einem Verein wechselt, der Teil eines anderen Verbandes ist.

Die Zeit ist entscheidend

Bei Florian Wirtz war das zum Beispiel der Fall, weil er von Deutschland nach England gegangen ist. Hätte ihn wie lange spekuliert der FC Bayern München geholt, hätte dem 1. FC Köln kein Geld zugestanden. Wenn in ein paar Jahren aber ein anderer englischer Club Wirtz kaufen würde, stände den Kölnern wieder ein Anteil zu. Der Solidaritätsbeitrag fällt nämlich auch an, wenn ein Spieler zwischen zwei Mannschaften wechselt, die in einem Verband sind, der Ausbildungsverein aber in einem anderen.

Wie groß der Anteil ist, hängt von der Zeit ab, wie lange ein Verein einen Spieler trainiert und ausgebildet hat. Insgesamt sind es immer bis zu fünf Prozent der gesamten Ablösesumme inklusive Bonuszahlungen. Dieser Anteil wird unter den Vereinen nach einem Schlüssel aufgeteilt. Relevant sind dafür die Kalenderjahre, in denen der Spieler seinen zwölften bis 23. Geburtstag gefeiert hat. Von zwölf bis einschließlich 15 bekommen die Vereine pro Jahr 0,25 Prozent der Transfersumme. Ab dann bis inklusive dem 23. Lebensjahr sind es 0,5 Prozent. Wenn ein Spieler – wie auch Wirtz bei seinem Wechsel nach Leverkusen – innerhalb eines Kalenderjahres wechselt, wird das Jahr anteilig bis zum Zeitpunkt des Abgangs angerechnet. Dadurch kann sich der 1. FC Köln auch nach ablösefreien Abgängen von Eingenwächsen und Talenten Hoffnung auf einen kleinen Anteil einer zukünftigen Ablösesumme machen, wenn die Ex-Kölner (nach) außerhalb des deutschen Raumes gehen.

Wie viel kann drin sein für den 1. FC Köln?

Es gibt einige Ex-Spieler, auf die der Verein darum ein Auge haben sollte. Eines der prominentesten Beispiele: Innenverteidiger Yann Bisseck. Aktuell steht der Abwehrspieler bei Inter Mailand unter Vertrag mit einem geschätzten Marktwert von 35 Millionen Euro. Zuletzt soll es Interesse aus der Premier League gegeben haben. Bisseck, Jahrgang 2000, wurde seit 2007 bis zum Januar 2019 durchgängig beim 1. FC Köln ausgebildet. Dann wurde er bis zu seinem Abgang mehrfach verliehen. Diese Leihzeit wird nicht für den FC beim Solidaritätsbeitrag angerechnet. Daher zählt nur die Zeit von 2012 bis 2018 plus ein kleiner Anteil von 2019. So käme man gerundet bei 2,5 Prozent raus. Sollte Bisseck jetzt für seinen Marktwert gehen, wären das knapp 900.000 Euro für die Geißböcke. Keine unfassbar große Summe, aber trotzdem Geld, dass die Geißböcke gut gebrauchen könnten.

Bei Justin Diehl, der letztes Jahr ablösefrei zum VfB Stuttgart ging, wären es 3,25 Prozent. Sein Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Für Jens Castrop (ca. sechs Millionen Euro Marktwert), der seit Winter 2022 in Nürnberg spielt, könnten die Kölner in Zukunft rund 2,5 Prozent geltend machen. Ein weiterer Spieler aus der Kölner Jugend ist Salih Özcan, der vor einem Wechsel von Dortmund in die Türkei für fünf Millionen Euro stehen könnte. Bei dem Transfer würde der FC mit ungefähr 225.000 Euro partizipieren. Und auch bei ein paar früheren Talenten, die nicht aus dem Geißbockheim kommen, steht den Kölnern ein Anteil zu. Zum Beispiel ein Prozent bei Sebastiaan Bournauw (Marktwert von geschätzt sechs Millionen Euro) vom VfL Wolfsburg oder circa 1,25 Prozent für Dortmunds Topstürmer Serhou Guirassy. Bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro laut transfermarkt.de wäre das ein Trostpflaster, dass beim 1. FC Köln bestimmt jeder gerne mitnimmt.

In den FIFA-Regularien steht nichts darüber, dass ein Verein keine Solidaritätszahlung leisten muss, wenn er beim Verkauf weniger Ablöse erzielt, als beim Kauf.

Auch der FC muss zahlen

Aber die Solidaritätsbeiträge haben auch eine Kehrseite für den 1. FC Köln. Wenn ein Kölner Spieler ins Ausland wechselt und zwischen seinem zwölften und 23. Lebensjahr bei einem anderen Verein als dem FC ausgebildet wurde, müssen die Geißböcke einen Teil der Ablösesumme an die Ausbildungsvereine abgeben. Das ist zum Beispiel der Fall bei Damion Downs, der für kolportierte acht Millionen Euro zum FC Southampton wechselt. Ab der U17 hatte Downs in der Domstadt gespielt, davor für den Nachwuchs vom FC Ingolstadt (14. bis 16. Lebensjahr) sowie dem FC Schweinfurt (zwölftes und 13. Lebensjahr). Daher stehen Ingolstadt ungefähr 80.000 Euro und Schweinfurt 40.000 Euro zu. Es handelt sich dabei also um nur relativ kleine, wenn auch nicht irrelevante Beträge.

Das ist Thomas Kesslers Plan für den Kader des 1. FC Köln 

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das ist Thomas Kesslers Plan für den Kader des 1. FC Köln 

Einige Neuzugänge hat Thomas Kessler in seiner noch kurzen Zeit als Sportdirektor schon ans Geißbockheim geholt. Trotzdem ist auch ihm bewusst, dass er noch weitere Verstärkungen braucht beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

Nach einigen Wochen ohne Neuverpflichtung hat der Transfermotor beim FC in den letzten Tagen ordentlich Fahrt aufgenommen. Seit vergangenem Freitag gab es mehrere Neuzugänge. Trotzdem gibt es noch ein paar Fragezeichen beim 1. FC Köln: Das sind Thomas Kesslers Pläne für den Kader.

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Mit Neuzugängen wie Ragnar Ache oder zuletzt Weltmeister Ron-Robert Zieler hat Thomas Kessler in seinen ersten Monaten als FC-Sportdirektor start vorgelegt. Dementsprechend zufrieden sind die Kölner Fans bist jetzt mit ihrem neuen Mann an der Spitze. Und auch auf der Abgangsseite hat er bereits gute Deals gemacht. Der Verkauf von Max Finkgräfe zu RB Leipzig und der Wechsel von Damion Downs zum FC Southampton bringen den Geißböcken kolportierte zwölf Millionen Euro ein. Einnahmen, die der Verein gut gebrauchen kann. Denn auch Kessler weiß, dass er trotz der guten ersten Verpflichtungen noch einige Kader-Baustellen schließen muss.

Baustelle Defensive

Einen Bereich hat er da besonders im Auge: die Defensive. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen. Wir sind da auch schon im Austausch, haben ein paar Ideen und arbeiten da dran. Und da wollen wir auf jeden Fall den Kader auch noch verbessern“, sagte Kessler am Rande des Trainings am Mittwoch. Er würde es schön finden, wenn die Verstärkungen bis zum Trainingslager gelängen. So könnte Trainer Lukas Kwasniok die Abläufe in der Abwehrkette besser einstudieren. Nötig sind Verstärkungen in diesem Bereich zum einen auf beiden Außenverteidiger-Positionen. Denn dort hat man bis jetzt nur Jusuf Gazibegovic auf rechts und Leart Paqarada auf links sowie Neuzugang Jakub Kaminski, der aber eher offensiver zuhause ist. Nur zwei bis drei Spieler sind zu wenig, um in einer langen Saison in der ersten Liga zu bestehen. Trotzdem mahnt Kessler auch Geduld an: „Manchmal ist nicht der schnellste Schuss auch der Beste. (…) Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir da was vermelden werden.“

Und auch in der Innenverteidigung besteht bei den Kölnern Bedarf. Zwar hat der Verein quantitativ einige Spieler im Kader. Ob diese aber alle das Niveau in der Bundesliga mitgehen können, ist fraglich. Zumindest in Zukunft eine Option aus den eigenen Reihen könnte Neo Telle sein, dessen Vertrag aber nur noch ein Jahr läuft. „Er ist ein sehr talentierter Junge, der noch einen Weg zu gehen hat, um dann auch nachhaltig in der Bundesliga auf viele Einsatzzeiten zu kommen. Und da sind wir gerade im Austausch. Der Ausgang ist noch offen, aber da ist sicherlich eine Vertragsverlängerung mit einer Leihe etwas, das wir anstreben würden“, so Kessler.

Gespräch mit Martel im Trainingslager

Für das Mittelfeld dagegen hat Kessler schon zwei spannende Spieler mit Isak Johannesson und Tom Krauß verpflichtet. Unklar ist jedoch die Zukunft von Eric Martel. Sein Vertrag läuft nur noch bis Sommer 2026. Die Frage ist daher: Verlängert Martel, bleibt er noch eine Saison ohne Verlängerung oder verkauft ihn der Verein, um noch eine Ablöse zu generieren. Bis zu einer Entscheidung wird es aber wohl noch etwas dauern, denn der Mittelfeldspieler weilt nach der U21-EM noch im Urlaub, stößt erst zum Trainingslager wieder zur Mannschaft. Kessler gibt sich in der Angelegenheit nach außen gelassen: „Wenn der Junge sich jetzt eins verdient hat, dann ist es erstmal der Urlaub. Wir freuen uns, wenn er spätestens zum Trainingslager wieder hier sein wird. Und dann werde ich sicherlich mit dem Eric einmal einen Kaffee im Trainingslager trinken.“ Ob sich auf der Position noch etwas tut, bleibt wohl bis dahin offen.

Nicht von einer Vertragsverlängerung überzeugen konnte der FC-Sportdirektor allerdings Damion Downs. „Wir konnten uns vorstellen, den Weg mit ihm weiterzugehen. Das Gesamtpaket sowohl in der Perspektive als auch im wirtschaftlichen Rahmen war sehr lukrativ. Aber wenn sich ein Spieler dagegen entscheidet, dann muss man die beste Entscheidung für den Club treffen und ich denke, da haben wir ein wirtschaftlich sehr ordentliches Ergebnis erzielt,“ erklärte Kessler. Für insgesamt bis zu zehn Millionen Euro wechselt Downs zum FC Southampton – und hinterlässt damit eine Lücke. Auch wenn Kessler keinen akuten Zugzwang sieht durch die Verpflichtung von Ragnar Ache. Trotz der auch quantitativ vernünftigen Aufstellung im Sturm könnte „vielleicht noch was passieren auf der Position“, so der Sportdirektor. Und weiter: „Wir schauen uns da auf dem Markt um.“ Es ist also schon wahrscheinlich, dass der FC nochmal etwas auf der Position machen wird.

Stand der Kaderplanung beim 1. FC Köln: Ein Gerüst ist erkennbar, es bleiben Fragezeichen

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Stand der Kaderplanung beim 1. FC Köln: Ein Gerüst ist erkennbar, es bleiben Fragezeichen

Mit der Verpflichtung von Ron-Robert Zieler wurde eine weitere Lücke im Kader der Kölner geschlossen. Mittlerweile ist ein Gerüst zu erkennen. Doch es bleiben Fragezeichen beim 1. FC Köln: So ist der Stand der Kaderplanung.

Unterm Strich fällt das Fazit bei den Fans über die Neuverpflichtungen bislang positiv aus. Zwar sind bereits einige Deals nicht zu Stande gekommen, in den letzten Tagen gab es dafür aber umso mehr Transferbewegungen. Ein Gerüst ist erkennbar, doch es bleiben noch Lücken beim 1. FC Köln: So ist der Stand der Kaderplanung.

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Torhüter: Marvin Schwäbe war sichtbar überrascht, als er auf den Transfer von Ron-Robert Zieler angesprochen wurde. Die Kölner Nummer eins wusste ganz offensichtlich nicht, dass er einen Weltmeister als seinen Backup ins Team bekommen würde. Einen Weltmeister und zweifelsfrei auch einen potenziellen adäquaten Ersatz. Lukas Kwasniok verriet später, dass man ganz bewusst den Kreis der Eingeweihten klein gehalten habe. An der Verpflichtung hätte ein Mitwissen des Kölner Torhüters ohnehin nichts geändert. Seine persönliche Entscheidung dürfte der neue Mitspieler auch nicht sonderlich beeinflussen. Schwäbe wird die Saison in Köln spielen, das Gerücht über einen Wechsel nach LA war letztlich nicht ganz so heiß. „Es ging über unser Beraterteam, die sich damit befasst haben. Grundsätzlich war es für mich in diesem Sommer kein Thema“, so Schwäbe.

Somit umfasst das Torwartteam mit Schwäbe, Zieler und Matthias Köbbing drei Keeper. Aktuell komplettiert U21-Keeper Luis Hauer das Torhüter-Quartett. Der 18-Jährige könnte aktuell noch für die U19 spielen. Gut möglich, dass der FC auf der Position hinter Schwäbe und Zieler noch einmal nachbessert.

Abwehr und Mittelfeld

Defensive: Auch wenn Timo Hübers vor einigen Wochen erklärte, er könne sich einen Wechsel ins Ausland generell vorstellen, gibt es aktuell keine Anzeichen, dass es kurzfristig noch weitere Abgänge in der Defensive gibt. Abgesehen von Neo Telle, mit dem man gerne verlängern und ihn dann verleihen würde. Wenn es tatsächlich ein Fragezeichen in der Hintermannschaft geben sollte, dann eben hinter Hübers. Die Konstellation ist bekanntlich nicht die beste, denn auch der Vertrag des aktuellen Kapitäns läuft im Sommer 2026 aus. Dann wäre der Abwehrspieler ablösefrei zu haben. Eine Vertragsverlängerung würde dementsprechend Sinn ergeben, ist aber bislang noch nicht in Sicht. Dominique Heintz, Joel Schmied und Julian Pauli sind als Innenverteidiger sicher eingeplant – genauso wie auf den Außen Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic.

Auf beiden Seiten und im Zentrum haben die Kölner aber noch Bedarf. Auch Lukas Kwasniok betonte, dass in der letzten Kette noch etwas passieren könne. Luca Kilian wird nach seinem Kreuzbandriss vor einigen Monaten wohl noch etwas brauchen.

Mittelfeld: Rein quantitativ scheint das Mittelfeld beim FC mal so richtig gut aufgestellt zu sein. Drei defensive und vier zentrale Mittelfeldspieler zählt der aktuelle Kader. Nur ist das eine geschönte Wahrheit. Denn in dieser Konstellation wird es wohl nicht bleiben. Fayssal Harchaoui und Emin Kujovic werden wohl nicht dauerhaft zum Profikader gehören. Kujovic soll verliehen werden, Harchaoui eher bei der U21 zum Einsatz kommen. Der Verbleib von Jacob Christensen ist auch eher unwahrscheinlich und wie es mit Eric Martel weitergeht, ist ebenfalls noch nicht final geklärt. Sein Vertrag läuft in einem Jahr aus. Immerhin wurden mit Tom Krauß und Isak Johannesson zwei Mittelfeldspieler verpflichtet, die die Qualität des Kaders erhöhen dürften. Zusätzlich könnte Denis Huseinbasic eine wichtige Rolle zukommen. Hinter den Spitzen gibt es aktuell mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz zwei Alternativen.

Ob die Kölner im Zentrum noch einmal nachbessern, hängt wohl ganz stark mit der Personalie Eric Martel zusammen. Die Möglichkeit, dass der Sechser noch ein Jahr bleibt, ist nach wie vor da. Allerdings wird er seinen Vertrag wohl eher nicht verlängern.

Der Druck auf den Außen steigt

Offensive: Durch die Verpflichtungen von Jakub Kaminski und Said El Mala hat sich der Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen noch einmal verschärft. Linton Maina hat seinen Vertrag verlängert, bei Jan Thielmann ist die Zukunft noch nicht final geklärt. Dennoch läuft viel auf einen harten Konkurrenzkampf auf den Außen heraus, in den sich auch – je nach Spielauslegung – die kreativen Spieler Florian Kainz und Luca Waldschmidt einmischen könnten.

Spannend wird die Situation in der vordersten Kette. Lukas Kwasniok klang am Montag nicht so, als wolle man unbedingt im Sturm noch einmal nachlegen und weckte damit Erinnerungen an so manche Fehleinschätzung der vergangenen Jahre, als die Modeste-Lücke nie geschlossen wurde. Mit Ragnar Ache haben die Kölner in der Tat einen Mittelstürmer verpflichtet, der das Zeug für Tore mit bringt. Nach dem wahrscheinlichen Abgang von Damion Downs wird es dahinter allerdings dünn. Imad Rondic hat noch nicht die ganz große Torgefahr ausgestrahlt, das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz soll abgegeben werden. Bei Jaka Potocnik ist eine Leihe abgedacht. Die Alternativen sind überschaubar. Ein weiterer Stürmer scheint also eigentlich dringend nötig.

Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Wegen des Downs-Abgangs: Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln als Ersatz interessant sein

Am Mittwoch wurde der Transfer verkündet: Damion Downs wechselt zum FC Southampton. Der Abgang bringt dem 1. FC Köln dem Vernehmen nach eine hohe einstellige Millionensumme. Mit diesem Geld müssen die Kölner jetzt nach einem Ersatz für den Nationalspieler der USA suchen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln.

Es könnte ein verspätetes Geburtstagsgeschenk sein: Am Sonntag wurde Damion Downs 21 Jahre alt, nun folgt der Wechsel zum FC Southampton. Damit nimmt der 1. FC Köln eine Millionensumme ein, verliert nach Tim Lemperle aber auch seinen zweiten Stamm-Stürmer aus der abgelaufenen Saison. Jetzt muss sich der Verein nach einem Ersatz umschauen: Das sind mögliche Sturm-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht um Gerüchte!

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Janis Antiste: In der vergangenen Rückrunde hat Janis Antiste schon in Deutschland gespielt. Bei seiner halbjährigen Leihe von US Sassuolo zum 1. FC Nürnberg gelangen ihm in zwölf Einsätzen immerhin fünf Tore und zwei Vorlagen. Zuvor war der 22-Jährige in der zweiten italienischen Liga kaum zum Zug gekommen. Dabei hat der Franzose durchaus Qualität: Er verfügt über eine starke Dynamik, ein trotz „nur“ 1,83 Meter Körpergröße gutes Kopfballspiel und zeigt auch Einsatz gegen den Ball. Dabei muss Antiste jedoch noch sein Timing und Anlaufverhalten verbessern und auch sein vertikales Passpiel ist ausbaufähig. Auch ist er kein klassischer Stürmer, sondern kommt meistens eher über den rechten Halbraum. Nürnberg würde den Spieler gerne halten, was aber wegen einer Kaufoption von vier Millionen Euro und einem kolportierten Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro schwierig wird. Für den 1. FC Köln wäre das eher stemmbar. Auch liegt der geschätzte Marktwert bei nur zwei Millionen Euro. Unklar ist aber die Vertragslänge. Eigentlich wurde in den Medien über einen Kontrakt bis 2026 berichtet. Die Bild brachte nun aber ins Spiel, dass Antiste seinen Vertrag vor der Leihe nach Nürnberg bis 2028 verlängert habe. In dem Fall hätte Sassuolo eine bessere Verhandlungsposition.

Verstärkung mit Bundesliga-Erfahrung?

Myron Boadu: Vor vier Jahren war Myron Boadu der AS Monaco ganze 17 Millionen Euro wert. Nach einer starken Zeit bei der AZ Alkmaar wollten ihn die Monegassen unbedingt. Im Fürstentum konnte er sich jedoch nie durchsetzten. So war er 2024/25 zum VfL Bochum verliehen und sammelte dort Erfahrungen im Abstiegskampf. In 19 Bundesliga-Einsätzen erzielte er starke neun Tore und lieferte eine Vorlage. Das sowie sein mit 24 Jahren immer noch vorhandenes großes Potential könnten ihn für den 1. FC Köln interessant machen. Bei Boadu gibt es jedoch mehrere große Abers. So hat er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, verpasste alleine in der abgelaufenen Saison zwölf Spiele. Und der Niederländer zeigt immer wieder eine schlechte Einstellung im Training, wurde von VfL-Trainer Dieter Hecking deswegen sogar für ein Spiel suspendiert. Das könnte gerade im unruhigen Umfeld beim FC zum Problem werden. Boadus Marktwert liegt bei geschätzten sieben Millionen Euro. Er könnte aber vielleicht auch für weniger zu haben sein, da er nur noch ein Jahr Vertrag hat.



Milos Pantovic: Mit erst 22 Jahren hat Milos Pantovic bereits Europa und Conference League-Erfahrungen gesammelt. So erzielte der Stürmer vom FK TSC Backa Topola vergangene Saison in acht Spielen in der Conference League fünf Tore. Insgesamt kam er in der Spielzeit auf 16 Tore und acht Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Dabei sticht der Serbe in einigen Statistiken heraus. Im Vergleich zu Stürmern in den 14 größten Wettbewerben nach den Top fünf Ligen gehörte er zu den Besten bei Tore und Vorlagen pro 90 Minuten. Er arbeitet sich viele Chancen, dient selber als Anspielstation und kann auch entscheidende Pässe spielen. Pantovic Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 3,5 Millionen Euro und er hat nur noch ein Jahr Vertrag. Jetzt könnte für ihn der richtige Zeitpunkt für den Sprung in die Bundesliga sein. Für den 1. FC Köln wäre es ein Transfer mit viel Potential, aber auch dem Risiko, ob Pantovic sich in der Bundesliga durchsetzen kann. Auch müsste er sich in einem neuen Land zurechtfinden, da er bis jetzt nur in Serbien gespielt hat.

Junge Kandidaten mit viel Potential

Nikola Stulic: Ein weiterer talentierter serbischer Stürmer ist Nikola Stulic. Der 23-Jährige spielt seit zwei Jahren in Belgien bei Royal Charleroi SC und ist in der abgelaufenen Saison nach einem schwierigen erstem Jahr inzwischen voll angekommen. 17 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der Serbe ist ein klassischer Abschlussspieler, besitzt aber auch Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr Vertrag und einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er definitiv für den 1. FC Köln spannend. Die Frage wäre nur, wie schnell Stulic in der Bundesliga klarkommen würde, da er schon für den Durchbruch in Belgien ein Jahr Anlaufzeit benötigt hat.

Dor Turgeman: Der Schritt nach Deutschland wäre sicher auch für Dor Turgeman ein großer Sprung. Der Israeli von Maccabi Tel Aviv ist ein fleißiger, beweglicher Stürmer, der gut darin ist, den Ball unter Druck im letzten Drittel zu halten. Mit diesen Qualitäten schaffte er es letzte Saison, in 44 Pflichtspielen 20 Tore und 6 Vorlagen zu erzielen, einen der Treffer sogar in der Europa League. So machte er Klubs aus ganz Europa auf sich aufmerksam, unter anderem auch Weder Bremen. Die besten Chancen auf einen Transfer sollen aber die Glasgow Rangers haben. Die Schotten sollen bis zu 5 Millionen Pfund, umgerechnet ungefähr 5,8 Millionen Euro, bieten. Das wäre für den 1. FC Köln eine Menge Geld, könnte sich beim erst 21-Jährigen Stürmer aber in Zukunft rentieren.

Spannende Optionen aus Frankreich

Sambou Soumano: 2024/25 war Sambou Soumano einer der Schlüsselspieler für den Aufstieg des FC Lorient in die Ligue 1. Mit 14 Toren und drei Vorlagen in 32 Spielen war der Senegalese in Topform. Bei einem geschätzten Marktwert von 2,5 Millionen Euro und einem in einem Jahr auslaufenden Vertrag könnte der 24-Jährige auch für den 1. FC Köln eine Option sein. Dabei würden die Geißböcke allerdings Konkurrenz aus der Premier League bekommen. Der FC Brentford, der FC Burnley und AFC Sunderland haben Soumano auf dem Zettel.

Lassine Sinayoko: Einen offensiv variabel einsetzbaren Spieler würde der 1. FC Köln mit Lassine Sinayoko bekommen. Der 25-Jährige Mittelstürmer kann auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden. So lieferte er in seinen 34 Ligue 1-Einsätzen für AJ Auxerre in der abgelaufenen Saison auch mehr Vorlagen als Tore. Neun Stück waren es, aber nur fünf Treffer. Sinayoko ist kein klassischer Abschlussspieler, er kreiert eher Chancen für seine Mitspieler. Der Nationalspieler Malis ist stark darin, den Ball mit Pässen und Dribblings nach vorne zu tragen. Auch hat der 25-Jährige große Qualitäten gegen den Ball. Bei nur noch einem Jahr und einem Marktwert von geschätzten vier Millionen Euro wäre er für die Kölner wohl finanzierbar. Allerdings gibt es in Frankreich laut Medienberichten viele Interessenten wie unter anderem Olympique Marseille oder OSC Lille.

Schwedisches Talent als Downs-Ersatz?

Jusef Erabi: Der Schwede Jusef Erabi, aktuell bei Hammarby IF unter Vertrag, wäre ein weiterer möglicher Downs-Nachfolger. Erabi hat nur noch bis Ende 2026 Vertrag, sein Marktwert wird auf sechs Millionen Euro geschätzt. Er dürfte daher nicht günstig, aber bezahlbar sein für die Kölner. In der aktuellen Saison erzielte Erabi bisher in 16 Pflichtspielen vier Tore und eine Vorlage. Das er noch mehr drauf hat, zeigte er in der Saison davor. Da gelangen dem 22-Jährigen elf Tore und zwei Vorlagen in 28 Pflichtspielen. Deswegen hat er auch das Interesse vom italienischen Erstligisten Hellas Verona auf sich gezogen. Der FC hätte daher eine starken Konkurrenten, wenn er sich um Erabi bemühen wollen. Und auch bei ihm wäre unklar, wie schnell er sich an das Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Trainingsauftakt für Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln

Ron-Robert Zieler beim Training des 1. FC Köln
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Trainingsauftakt für Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln

Am Montagabend vorgestellt, am Dienstagmorgen erstmals auf dem Platz. Ron-Robert Zieler trainiert das erste Mal mit dem 1. FC Köln – zumindest seit seiner Rückkehr. Lukas Kwasniok leitet eine anspruchsvolle zweite Einheit.

Für den FC stand am Dienstag die zweite Einheit der aktuellen Saisonvorbereitung an und die mit einem neuen Gesicht. Ron-Robert Zieler trainiert das erste Mal mit dem 1. FC Köln. Für die Mannschaft soll es in den kommenden Tagen intensiv werden.

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Mit einer guten halben Stunden Verspätung startete am Dienstag die zweite Trainingseinheit unter Lukas Kwasniok der aktuellen Saisonvorbereitung beim FC. Und erneut wollten sich zahlreiche Fans die Chance nicht nehmen lassen, Trainer und Mannschaft aus nächster Nähe zu sehen. Vor allem der neue, alte Keeper Ron-Robert Zieler zog natürlich Aufmerksamkeit auf sich. Zieler hatte am Montag seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben, wird die kommenden zwei Jahre den Kölner Kader unterstützen und könnte dann auch eine Karriere nach der Karriere bei den Geißböcken angehen. „In den Gesprächen spürte ich eine große Wertschätzung – und, was mir besonders wichtig war: eine klare Perspektive für die Zeit nach der aktiven Karriere. Ich werde die Mannschaft jetzt noch mindestens zwei Jahre als Spieler unterstützen. Danach bietet mir der FC die Möglichkeit, eine Management-Ausbildung zu absolvieren“, schreibt Zieler selbst bei Instagram.

Testspiel am Samstag

Zunächst aber stehen zwei Jahre als aktiver Spieler auf dem Programm. „Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagt Zieler im Vorstellungsvideo der Geißböcke. Und am Dienstag legte der neue Torwart los. Unter Applaus betrat der Keeper schließlich auch Platz 7 am Geißbockheim. „Willkommen zu Hause“, rief ein Fan und erntete ein Lächeln des Torhüters. Kwasniok hatte schon am Montag angekündigt, mit seinen „Jungs“ in die Arbeit zu kommen und möglicherweise auch die unliebsamen Trainingsinhalte zu forcieren: Laufeinheiten und Krafttraining. Doch am Dienstag standen auch verschiedene Spielformen auf dem Trainingsplan. „Training, Arbeit, Video – damit wir uns aneinander gewöhnen. Die Jungs müssen das Gefühl bekommen, dass sie mir Folge leisten können“, hatte der Coach die kommenden Trainingseinheiten beschrieben. Und dafür gibt es offenbar auch genügend Zeit.



Für diese Woche sind noch mehrere Einheiten anberaumt. So auch am Dienstagnachmittag eine nicht-öffentliche. Auch am Donnerstag gibt es direkt zwei Trainingseinheiten, an Mittwoch und am Freitag jeweils eine. Am kommenden Samstag gibt es dann in Bergisch-Gladbach auch das erste Testspiel. Dann wird sich Ron-Robert Zieler wohl auch erstmals seit der Spielzeit 20/21 wieder im FC-Trikot zeigen dürfen. Am Sonntag hat die Mannschaft dann zum ersten Mal wieder frei. In der kommenden Woche testen die Geißböcke dann gegen Fortuna Köln.

Der nächste vielversprechende Transfer beim 1. FC Köln: Thomas Kesslers Handschrift wird deutlicher

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der nächste vielversprechende Transfer beim 1. FC Köln: Thomas Kesslers Handschrift wird deutlicher

Mit Ron-Robert Zieler hat der FC seinen fünften Transfer dieses Sommers präsentiert. Die Verpflichtung des Keepers reiht sich in die bisherige Kaderplanung des neuen Sportchefs ein. Wie viel sie wert ist, wird sich erst zeigen müssen beim 1. FC Köln: Die Planung des Kaders ist durchdacht und vielversprechend.

Drei Bundesliga erfahrene Spieler, zwei Leistungsträger der 2. Bundesliga – die bisherigen Sommer-Transfers können auf den ersten Blick funktionieren für den 1. FC Köln: Die Kaderplanung ist durchdacht und wirkt vielversprechend. Wie viel sie am Ende wert ist, wird sich aber noch zeigen müssen.

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Thomas Kessler wirkte entspannt, als er am Montagnachmittag auf dem Trainingsplatz 7 am Geißbockheim aufschlug. Der Sportdirektor war sichtbar guter Dinge, vermutlich, weil ihm ein weiterer guter Transfer gelungen ist. Und dazu noch einer, den irgendwie niemand auf der Kette hatte. Ron-Robert Zieler wechselt zu den Geißböcken. Eine Nachricht, die am Vormittag aufploppte und doch für das ein oder andere Stirnrunzeln gesorgt haben dürfte. Zumindest auf den ersten Blick. Denn auf den zweiten macht der Deal absolut Sinn. Stirnrunzeln, weil bis dato eher wenige Torhüter-Namen in der Gerüchteküche hochgekocht waren. Manuel Riemann wurde genannt, weil er unter Lukas Kwasniok bereits trainiert hatte, Alexander Schwolow, weil er gerade frei war und da waren da noch Gerüchte um Marcel Lotka und Jonathan Fischer, die irgendwie schon deutlich an Hitze verloren hatten.

Zieler-Verpflichtung ein sehr guter Move

Der zweite Blick zeigt dann aber doch, wie sinnvoll der Name Zieler in dem Zusammenhang der Torhütersuche ist und war. Der Weltmeister von 2014 kommt aus Köln, kennt den Verein, ist ein erfahrener Keeper, der aber ganz sicher immer noch das Zeug hat, jederzeit für Marvin Schwäbe einzuspringen und ihn im Zweifel adäquat zu ersetzen. Zieler weiß zudem, was ihn erwartet und der Keeper soll schon vorab bei vielen Spielern einen enormen Respekt-Vorschuss haben. Zudem wird der Torhüter in Köln eine Karriere nach der Karriere anstreben und auch das scheint ein durchaus sinnvoller Move. Denn Zieler gilt als intelligenter, eloquenter Zeitgenosse, der aber im Zweifel dann auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Kurzum die Variante mit dem Kölner ist so sinnvoll, dass es verwundert, wie lange der so klar scheinende Deal im Verborgenen geblieben ist.

Zieler reiht sich damit in eine illustre Runde an Transfers ein, die in diesem Sommer getätigt wurden, die zumindest zum Saisonauftakt allesamt viel Sinn machen und durchaus den Verdacht zulassen, dass nun ein anderer Wind durch die Räumlichkeiten beim FC weht. Zur Erinnerung: In den vergangenen drei Jahren gab es in Köln eher wenige Transfer-Gewinner. Eine Vielzahl der von Christian Keller getätigten Neuverpflichtungen sind – mindestens bislang – nicht so eingeschlagen wie erhofft – die Liste ist lang. Auf der anderen Seite gab es auch positive Ausreißer. Spieler wie Denis Huseinbasic, Linton Maina oder Eric Martel und mit großer Wahrscheinlichkeit auch Said El Mala.

Andere Voraussetzungen

Und dennoch konnte man in der jüngeren Vergangenheit das Gefühl gewinnen, als ginge es bei vielen Transfers zumindest oft darum, als Jäger des unentdeckten Schatzes oder als Antreiber einer ins Stocken geratenen Karriere zu gelten, um den Weg des Entwicklungsclubs auf Teufel komm raus zu implementieren. Mit Zieler, Tom Krauß und Jakub Kaminski wurden Bundesliga erfahrene Spieler verpflichtet, mit Ragnar Ache und Isak Johannesson Leistungsträger der 2. Bundesliga. Thomas Kessler wirkt bei seinen Entscheidungen pragmatischer, stringenter bei der Reaktion auf Kaderlücken. Das kann eine Momentaufnahme sein, immerhin wurden in den vergangenen Wochen schon die ersten kritischen Stimmen laut, als der Transfermotor vermeintlich ins Stocken geriet. Es ist auch nicht gänzlich bekannt, wie viel Keller in den Kessler-Entscheidungen steckt.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Kessler unter anderen Voraussetzungen arbeitet als sein Vorgänger. Die Verhandlungsposition eines Bundesliga-Aufsteigers ist zumindest ganz sicher eine andere als die eines Absteigers, der aus einem Registrierungsverbot kommt. Zudem ist der Verein finanziell anders aufgestellt, hat andere Möglichkeiten. Und: Bislang ist noch kein Spiel gespielt, die Qualität der Transfers insofern noch nicht messbar. Die bisherigen Neuverpflichtungen wirken durchdacht, nur werden sie nach den Leistungen der vergangenen Spielzeit wohl in der Breite noch nicht reichen. Oder anders ausgedrückt: Es wäre dann der Vergangenheit entsprechend leichtsinnig, mit dem Gedanken kriselnde Spieler in Leistungsträger coachen zu können, auf weitere Verstärkungen zu verzichten.

Immerhin gibt es durch die ebenfalls sinnvollen Verkäufe von Spielern wie Max Finkgräfe und Damion Downs Gelder, die bei weiteren Verstärkungen helfen werden. Es ist sicher noch zu früh, die Arbeit von Thomas Kessler ernsthaft zu bewerten. Dennoch: Die Handschrift des neuen Sportchefs wird mit zunehmenden Abstand zum Keller-Aus immer deutlicher. Und aktuell lässt sich das Geschriebene sehr gut und auch mit viel Hoffnung lesen.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Oumar Diakité interessiert

Oumar Diakité
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Oumar Diakité interessiert

Der Transfermotor des 1. FC Köln hat wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. Die Geißböcke haben mittlerweile fünf Spieler verpflichtet. Zuletzt Ron-Robert Zieler. Weiterhin suchen die Geißböcke einen Stürmer. Und den in Frankreich? Der 1. FC Köln ist an Oumar Diakité interessiert.

Der FC hat offenbar den französischen Markt für sich entdeckt. Nach Timothe Nkada brodelt nun der zweite Stürmer eines französischen Clubs in der Gerüchteküche der Geißböcke hoch. Der 1. FC Köln ist offenbar an Oumar Diakité interessiert. Das berichtet das Online-Portal „absolutfussball.com“.

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Demnach haben gleich drei Bundesligisten ihre Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. Neben dem FC sollen auch der FSV Mainz 05 und natürlich der Hamburger SV ein Interesse bekundet haben. Der 21-Jährige ist in der vergangenen Spielzeit mit Reims aus der ersten Liga Frankreichs abgestiegen. In 28 Begegnungen erzielte der Ivorer ganze vier Treffer. Nicht gerade die beste Bilanz. Insgesamt sieht die Statistik dagegen gar nicht so verkehrt aus. In insgesamt 90 Erst- und Zweitliga-Begegnungen war der Mittelstürmer an 34 Toren beteiligt – es gibt sicherlich schlechtere Torausbeuten. Im Januar 2022 wechselte der Angreifer aus der Elfenbeinküste zu RB Salzburg, wurde allerdings umgehend an Liefering verliehen. Nach seiner Rückkehr folgte im Sommer 23 der Wechsel zu Stade Reims.

Diakité sechs Millionen Euro wert

Nach dem Abstieg in der abgelaufenen Saison sucht der Stürmer offenbar eine neue Herausforderung und die möglicherweise in Deutschland. Der FC sucht wiederum einen weiteren Angreifer. Auch, wenn Trainer Lukas Kwasniok am Montag betonte, dass er durchaus mit dem Kader zufrieden sei, wird eine weitere Offensivkraft sicher helfen. Vor allem, wenn – wie erwartet – Damion Downs am Dienstag beim FC Southampton unterschreibt und Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz erwartungsgemäß den Verein verlassen. In dem Fall hätten die Geißböcke nur noch Ragnar Ache und Imad Rondic als klassische Mittelstürmer im Kader. Eine ziemlich dünne Personaldecke.

Diakité hat noch Vertrag bis 2028. Dennoch wollen die Reims-Verantwortlichen dem Stürmer keine Steine in den Weg legen. Der 21-Jährige gilt als großes Talent, kommt auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro. Für den französischen Zweitligisten stellt der Stürmer ein gutes Investment dar und es gibt keinen Grund, den Akteur unter Wert abzugeben. Eine Ablöse in Höhe von sechs Millionen Euro wird als realistisch erachtet.

Zahlreiche Fans beim Saisonauftakt des 1. FC Köln: Start in die Ära Lukas Kwasniok

Trainingsauftakt 1. FC Köln 2025
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Zahlreiche Fans beim Saisonauftakt des 1. FC Köln: Start in die Ära Lukas Kwasniok

Nach einigen freien Wochen geht es endlich wieder los: Trainer Lukas Kwasniok versammelte heute seine Mannschaft zum ersten Training auf dem Platz. Mit dabei waren natürlich die Neuzugänge und viele Fans: Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung gestartet.

So ganz richtig wollte das Wetter nicht mitspielen, abhalten wollte es die FC-Fans aber auch nicht. Denn nach einigen Woche Pause war es endlich soweit: Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung gestartet.

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Heute um 14:30 Uhr begann in Köln eine neue Zeitrechnung: FC-Coach Lukas Kwasniok bat seine Mannschaft das erste Mal auf den Rasen. Mit dem Kölner Trainingsauftakt startet er jetzt auch auf dem Platz in seine Zeit als Trainer beim 1. FC Köln. Und rund um die Einheit herrschte schon eine gewisse Euphorie. Denn Kwasniok versprühte direkt eine Menge Elan und Energie. Das gefiel den Fans auf Anhieb. Insgesamt 300 waren an das Geißbockheim gepilgert, um den Neustart aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch das leicht regnerische Wetter hatte sie nicht davon abhalten können. Und dafür wurden sie natürlich belohnt: Nach dem Training nahmen sich die Profis reichlich Zeit für Fotos und Autogramme.

Auch die Neuzugänge präsentieren sich das erste Mal

Mit dabei beim ersten Training waren natürlich die Kölner Neuzugänge. Ragnar Ache und Isak Johannesson verpflichtete der FC ja bereits vor einigen Wochen. Sie hatten daher länger Zeit, sich auf das neue Umfeld vorzubereiten und zeigten sich direkt hochmotiviert. Ebenso war es bei den Neuzugängen Jakub Kaminski und Tom Krauß. Ihre Transfers waren erst am Freitag bzw. Samstag verkündet worden und so gerade rechtzeitig durch, damit beide beim Trainingsauftakt dabei sein konnten. Komplettiert wurden die Neuzugänge auf dem Platz durch Malek el Mala. Bruder Said el Mala fehlte dagegen, weil er noch Urlaub hat, nachdem er für Deutschland die U19-EM gespielt hatte.

Ebenso nicht dabei war Damion Downs, der nach dem verlorenen Gold Cup-Finale mit den USA vor einem Wechsel zum FC Southampton stehen soll. Außerdem hatten Eric Martel, Jan Thielmann und Jaka Potocnik noch frei nach ihren Länderspielreisen. Aber auch wegen Verletzungen konnten einige Spieler nicht teilnehmen: Florian Dietz zog sich bei seiner Leihe nach Altach eine Schulterverletzung zu und trainiert noch individuell. Das tut auch Luca Kilian nach seinem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison. Er soll voraussichtlich im Trainingslager wieder Teile des Mannschaftstraining mitmachen.

Auch Nachwuchstalente können sich zeigen

Neben den Akteuren aus dem Profikader des 1. FC Köln haben auch einige Talente die Chance bekommen, sich zu empfehlen. Zu diesen gehörten Neo Telle, Etienne Borie, Fayssal Harchaoui und Youssoupha Niang. Auch Emin Kujovic, der am Freitag seinen ersten Profivertrag unterschrieben hatte, war mit dabei.