Ein weiterer Spieler hat einen neuen Verein gefunden nach seinem Abgang vom 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen in der Regionalliga. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.
Der Abschied stand schon lange fest, nun folgt ein weiterer Viertligist auf den 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen. Das gab der Verein am Mittag bekannt.
Wird künftig für Meppen spielen: Olli Schmitt
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Lange musste Oliver Schmitt auf diesen Moment warten, gegen Eintracht Braunschweig war es soweit. Der Offensivspieler gab sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln. Es war ein kurzer und vor allem einmaliger Auftritt. Anschließend schaffte es der gebürtige Kölner ganze zwei Mal noch in den Kader, spielte ansonsten in der U21 des FC. Zu diesem Zeitpunkt war eigentlich schon klar, dass die Tage beim FC gezählt sind. Und tatsächlich. Schmitt wird in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen und zwar für den SV Meppen. Der Verein gab am Mittag die Verpflichtung des 25-Jährigen bekannt. Schmitt wird nun für die Emsländer auf Torejagd gehen.
„Wir sind der größte Verein in der Liga“
„Die Gespräche mit dem SV Meppen waren von Anfang an sehr positiv und sehr ehrlich. Wir haben schnell gemerkt, dass unsere jeweiligen Ziele perfekt zueinander passen“, wird Oliver Issa Schmitt auf der Homepage des ehemaligen Zweitligisten zitiert. „Deswegen freue ich mich schon sehr auf das erste Heimspiel in der Hänsch-Arena und will so schnell wie möglich die Fans und die Stadt kennenlernen. Wir sind der größte Verein in der Liga und werden das auch auf dem Platz zeigen.“ Nach dem Abstieg 2023 spielt der SV in der Regionalliga Nordost.
Schmitt wurde in Köln geboren und wechselte schon früh vom SV Deutz 05 ans Geißbockheim. Beim FC durchlief er viele Juniorenteams, bevor dann schließlich der Sprung in die Kölner U21 gelang. Von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wollte der Durchbruch bei den Profis nicht gelingen. Nun folgt also ein Neuanfang im Emsland. „Oliver passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er kann auf allen drei Offensivpositionen spielen und fühlt sich speziell auf den Außenbahnen wohl. Zudem hat er bei seinen bisherigen Stationen nachgewiesen, dass er seinen Teams auch mit Scorerpunkten weiterhelfen kann“, sagt Olufemi Smith, Sportlicher Leiter des SV Meppen.
Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“
Simon Bartsch
Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.
Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.
Max Finkgräfe verlässt den 1. FC Köln
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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“
„rEin Grund dafür seid ih“
Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.
Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“
„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“
Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“
Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Étienne Kinkoué interessiert
Simon Bartsch
Nach einigen geplatzten Deals geht die Suche nach einem neuen Innenverteidiger weiter. Und möglicherweise gibt es in Frankreich Abhilfe. Der 1. FC Köln ist an Étienne Kinkoué interessiert.
Wird der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger in Frankreich fündig? Wenn es nach dem Transfer-Experten Fabrizio Romano geht, vielleicht schon. Der 1. FC Köln ist demnach an Étienne Kinkoué interessiert. Allerdings nicht der einzige Club, der die Fühler ausgestreckt hat.
Étienne Youté Kinkoué im Einsatz für Le Havre (Foto: picture alliance / REUTERS | Sarah Meyssonnier)
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Einen ersten Eindruck von zwei potenziellen Mannschaftskameraden hat sich der 23-Jährige im November vergangenen Jahres machen können. Damals war Kinkoué in den Kader der U21-Nationalmannschaft von Frankreich berufen worden. Zum Einsatz gegen Eric Martel und Jan Thielmann kam der Innenverteidiger beim 2:2 aber nicht. Es bleibt bei einem Länderspiel-Einsatz in der U21. Nun soll der FC an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert sein. Wie Romano berichtet, darf Kinkoué den FC Le Havre im Sommer verlassen. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu den Stammkräften gehörte. 28 Mal kam der 23-Jährige in der Liga zum Einsatz, davon 26 von Beginn an und die meisten über sie komplette Spielzeit. In die Scorerliste konnte er sich nicht eintragen.
Marktwert von 7 Millionen Euro
Der 1,96 Meter große Abwehrspieler gilt als sehr robust und kopfballstark. Laut Romano wolle der Franzose nun den nächsten Schritt gehen und Le Havre brauche wiederum Geld. Über den Nachwuchs von Troyes kam der Innenverteidiger zur U19 von Inter Mailand von dort in die zweiten Mannschaft von Olympiakos und von dort zu Le Havre. Mittlerweile wird der Marktwert des Abwehrspielers vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Romano betont, dass das Preisschild bei fünf Millionen Euro liegen würde. Vielleicht auch, weil der Vertrag des Franzosen im Sommer 2026 auslaufen wird. Dennoch viel Geld für den FC, das erst durch die erwarteten Verkäufe frei werden würde.
Und Köln befindet sich wieder einmal in großer Konkurrenz. So sollen auch der FC Burnley und Sheffield United interessiert sein. Zudem ist Kinkoué eigentlich Rechtsfuß, der FC sucht dem Vernehmen nach aber einen Linksfuß für die letzte Kette. Bislang läuft die Suche nach einem neuen Innenverteidiger nicht wie erhofft. Der FC hatte mit Bernardo und Jordan Torunarigha zwei ablösefreie Abwehrspieler auf der Liste, die mittlerweile in Hoffenheim und Hamburg unterschrieben haben. Auch Calvin Brackelmann stand oder steht auf dem Kölner Wunschzettel. Doch den Abwehrspieler des SC Paderborn zieht es wohl nach Bröndby.
Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden
Simon Bartsch
Eigentlich sollte der Vertrag verlängert werden, doch mittlerweile können die FC-Bosse das Angebot des FC Southampton wohl nicht mehr zurückweisen. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Angeblich bezahlt der FC Southampton für den Kölner Stürmer einen zweistelligen Millionenbetrag. Und das wäre mehr als nur ein Trostpflaster. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.
Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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In der Nacht zu Donnerstag werden die Augen einiger FC-Fans, aber sicher auch der Kölner Verantwortlichen in die USA gerichtet sein. Damion Downs spielt dann mit den US-Boys beim Gold Cup das Halbfinale gegen Guatemala. Der Gastgeber möchte das Endspiel erreichen. Und nach dem Downs die USA mit einem cleveren Schuss vom Punkt überhaupt erst ins Halbfinale geschossen hat, dürfte es vielleicht sogar weitere Einsatzzeit geben. Selbst wenn der Kölner Angreifer einmal mehr zum Matchwinner avancieren sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass das wiederum mögliche Angebote für den Stürmer beim FC maßgeblich verändert. Denn das Angebot, das der FC Southampton den Kölner unterbreitet hat, ist kaum noch zu toppen.
Zögern, Skepsis oder Bedenken
Wie der „Kicker“ berichtet sollen mit diversen Boni rund zehn Millionen Euro für den FC drin sein. Und sollte Downs Lust auf Aufstiegskampf in der Championship haben, dann können die FC-Bosse wohl gar nicht anders, als das Angebot anzunehmen. Denn die zehn Millionen wären auf dem Transfermarkt vielleicht so etwas wie ein vorläufiger Gamechanger. Zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. haben mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang zwei Transfers vermeldet. Vielversprechende, zweifelsohne, aber eben erst zwei Neuverpflichtungen und Baustellen gibt es viele. Zwei weitere könnten bald mit Leihen geschlossen werden, zahlreiche bleiben.
Und nachdem zuletzt einige Deals geplatzt, einige Poker verloren gegangen sind, müssen die Kölner wohl etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um den Kader möglichst wettbewerbsfähig zu machen. Und sollte der „Kicker“ recht haben, dann gibt es reichlich Geld für den Angreifer. Deutlich mehr als vor wenigen Tagen noch gedacht. Der Marktwert des Stürmers liegt zwar bei sechs Millionen Euro, allerdings ein Jahr bevor der Vertrag ausläuft. Die Kölner befinden sich somit nicht in der allerbesten Verhandlungsposition. Und es ist auch wahrlich nicht davon auszugehen, dass es von einem deutschen Interessenten nur ein annähernd ähnliches Angebot gegeben hätte – vermutlich wären fünf, vielleicht sechs oder sieben Millionen möglich gewesen, mehr sicher nicht.
Win-Win-Situation?
Nun wollen die „Saints“ einen Spieler verpflichten, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, im Profifußball angekommen zu sein, auf der anderen Seite aber eben auch „erst“ zehn Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat. Für den englischen Zweitligisten kann Downs eigentlich nur ein Zukunftsprojekt sein. Ein Stürmer, der sich entwickeln, sein Potenzial entfalten kann, voraussichtlich wird, aber eben nicht muss. Dementsprechend sind die Reaktionen in den Fan-Foren der „Saints“ auch mit einer gehörigen Portion Skepsis versehen. Das schreckt die Verantwortlichen des Zweitligisten aber nicht ab. Im Gegenteil: Downs gilt als festes Transferziel, schwebte schon vor Wochen als der „mystische Stürmer“ durch die Fanszene.
Für den FC ist es sicherlich schmerzhaft ein weiteres Eigengewächs abzugeben. Das Trostpflaster kommt zur rechten Zeit und fällt höher aus, als gedacht. Das ist eben auch ein Teil der Arbeit als Entwicklungsclub.
Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang
Simon Bartsch
Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gehören wohl zu den Kandidaten, von denen sich der FC durchaus trennen könnte. Zu jenen Kandidaten gehörte das Trio aber in der jüngeren Vergangenheit eigentlich immer. Vertrag haben die drei noch bis Sommer 2026 beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?
In der jüngeren Vergangenheit wurden Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges immer wieder mit einem verfrühten Abschied in Verbindung gebracht. Doch das Trio steht noch immer unter Vertrag beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?
Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges?
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Es hat ein wenig von „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon in den vergangenen Transferphasen werden wieder einmal einige bekannte Namen als mögliche Abschiedskandidaten genannt. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz stehen ganz oben auf der Liste der Wackelkandidaten – wieder einmal. Und das kommt bekanntlich nicht von ungefähr. Im Sommer 2022 verpflichtet oder zu den Profis hochgezogen, hat sich keiner der Angreifer nachhaltig durchgesetzt. Adamyan wurde damals als Königstransfer bezeichnet, der Armenier lief 60 Mal für die Geißböcke auf, erzielte vier Tore, bereitete sieben vor. Dietz spielte 27 Begegnungen für die Kölner Profis und war drei Mal erfolgreich, Tigges spielte 81 Mal, erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. 168 Begegnungen, 17 Treffer – wenn man so will erzielte im Schnitt einer der drei Angreifer alle zehn Spiele ein Tor.
Schweiz-Gerücht eine Ente
Eine besonders gute Bewerbung sieht anders aus. Und so verwundert es nicht, dass die Akteure fast schon obligatorisch auf der Liste möglicher Abgänge landen. Während Adamyan und Dietz zuletzt eine Leihe antreten konnten, erhielt Tigges einmal mehr die Chance, sich beim FC durchzusetzen. Genutzt hat er die Möglichkeit nicht. Vor wenigen Tagen ploppten dann aber Gerüchte auf, der Stürmer stünde auf der Liste des Schweizer Erstligisten St. Gallen. Die Zeitschrift der „Blick“ berichtete später, man habe sich nicht einigen können, die Gehaltsvorstellungen würden nicht zusammenpassen. Dem widerspricht mittlerweile die Spieler-Seite. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte Sebastian Voss, dass es „keine offiziellen Gespräche“ gegeben habe. Und Tigges Berater betonte nach einem Gespräch mit dem FC auch: „Die Chancen von Steffen, auf Einsatzzeit zu kommen, sind sehr gering. Alle Seiten sind um eine Lösung bemüht.“
Heißt, beim FC werde man dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Nur gibt es aktuell eben noch keine Lösung. Tigges hat genauso wie Adamyan und auch Dietz noch Vertrag beim 1. FC Köln. Und sollte es keine Abnehmer geben, ändert sich an dieser Konstellation vorerst auch nichts. So wird der Stürmer am Montag wohl am Trainingsauftakt der Geißböcke teilnehmen, genauso wie die beiden weiteren Stürmer, die das Trio komplettieren. Denn auch bei Adamyan bahnt sich gerade nicht wirklich eine Lösung an. Der Angreifer kehrt von der Leihe von Jahn Regensburg zurück. Beim FC sucht man fieberhaft nach einer Lösung, gefunden ist sie noch nicht. Sicher scheint nur, dass der Stürmer beim FC keine Chance mehr auf Einsatzzeit erhalten wird.
Dietz nach Schweinfurt?
Bei Florian Dietz deutet sich eine Lösung an. Der Stürmer wird mit dem 1. FC Schweinfurt in Verbindung gebracht. Der 26-Jährige steht auf der Liste des Aufsteigers. Für Dietz wäre es eine Rückkehr in die alte Heimatregion. Und: Seit Mai arbeitet sein Bruder Leo als Videoanalyst für den Drittligisten. Bis zum kommenden Montag wird aber auch im Fall Dietz nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Das gesamte Trio dürfte also beim Trainingsauftakt dabei sein. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es noch während der Vorbereitung zur Trennung kommt.
Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt
Simon Bartsch
Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.
Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.
Keine Vertragsverlängerung für Martel?
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.
Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.
Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.
Der 1. FC Köln möchte ihn wohl abgeben: Sollte Rasmus Carstensen noch eine Chance bekommen?
Simon Hense
Nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen kehrt Rasmus Carstensen zum 1. FC Köln zurück. Kaum wieder da, soll der Rechtsverteidiger aber auch schon wieder abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?
Polnischer Meister darf sich Rasmus Carstensen nach seiner Halbjahres-Leihe nach Lech Posen nennen. Und an der hatte der Rechtsverteidiger als Stammspieler seinen Anteil. Trotzdem soll er beim 1. FC Köln nach seiner Rückkehr wohl keine Chance mehr bekommen und abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?
Rasmus Carstensen soll den FC verlassen
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Am Anfang sah es aus wie ein perfektes Match. Im Sommer 2023 war Rasmus Carstensen vom KRC Genk aus Belgien zum 1. FC Köln gewechselt. Eigentlich war er nur als Back-up von Benno Schmitz eingeplant. Auch hatte er bei Genk in der vorherigen Saison kaum gespielt. Doch in Köln machte es direkt Klick. In seinen ersten Monaten in der Domstadt war Carstensen Stammspieler und sorgte dafür, dass der damalige Sport-Geschäftsführer Christian Keller sich bestätigt fühlen durfte. Er hatte sich für die Verpflichtung Cartensens eingesetzt, obwohl im Verein ein Transfer auch kritisch gesehen wurde, wie Keller im November 2023 im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ sagte: „Wir waren uns in der Runde alles andere als einig. Es gab einen, der war vehement dafür, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen, es gab auch andere, die nicht so überzeugt waren.“ Am Ende kam Carstensen und Keller war wegen seiner ersten Leistungen damals überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Nach und nach zum Verkaufskandidat
Aber schon in der Rückrunde verlor der Rechtsverteidiger seinen Platz in der Startelf, spielte ab dem 27. Spieltag nur noch einmal 35 Minuten. Wegen der Transfersperre zog der 1. FC Köln trotzdem die Kaufoption über 1,5 Millionen Euro, da Carstensen der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Kader war, der zumindest schon ein ordentliches Niveau angedeutet hatte. Dennoch lief ihm der positionsfremd eingesetzte Jan Thielmann den Rang ab. Carstensen bekam kaum Einsätze und musste nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic im Winter gehen. Die Leihe bis zum Saisonende nach Posen war gleichzeitig auch ein Eingeständnis von Christian Keller, das Carstensen nicht das Niveau erbrachte, dass der Verantwortliche in ihm gesehen hatte.
Dass der inzwischen 24-Jährige aber durchaus Potenzial hat, bewies er in Polen. Mit Lech Posen wurde er als Stammspieler Meister und überzeugte. So verdoppelte er durch die Leihe seinen Marktwert beim Portal transfermarkt.de auf zwei Millionen Euro. Eine Chance beim 1. FC Köln soll er nach seiner Rückkehr aber wohl nicht bekommen. Laut dem „Kicker“ will Köln den Spieler abgeben. Eine Leihe mit Kaufoption oder -verpflichtung seien Möglichkeiten neben einem Verkauf. Carstensen solle gerne in seine dänische Heimat zurückwollen. Ein Grund dafür, dass Köln den Spieler anscheinend loswerden möchte, ist wahrscheinlich, dass sie den Moment nutzen wollen. Carstensen hat sich bei Posen gut präsentiert, daher könnte jetzt ein guter Verkaufsmoment sein, bevor er eventuell wieder auf der Kölner Bank sitzt und sich nicht empfehlen kann.
Neue Chance statt Verkauf sinnvoll?
Sollte der Spieler unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok tatsächlich keine Chance erhalten, darf das Vorgehen aber zumindest hinterfragt werden. Schließlich ist der FC auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger als Konkurrent für Gazibegovic. Vielleicht könnte Carstensen dieser mit dem Schwung von seiner erfolgreichen Leihe werden. Auch könnte er von Kwasniok profitieren, der schon in Paderborn mit zum Beispiel Raphael Obermair, um den es zuletzt auch FC-Gerüchte gab, gezeigt hat, dass er Spieler und eben auch Rechtsverteidiger besser machen kann. So könnten wenigstens Teile Vorbereitung abgewartet werden, bis sich Kwasniok einen Eindruck von Carstensen verschafft hat.
Dass die Kölner zumindest einen gewissen Wert im Rechtsverteidiger sehen, zeigt sich an ihren kolportierten Ablöse-Forderungen. Denn eigentlich wollte Lech Posen Carstensen nach seiner Leihe gerne halten. So sollen die Polen laut „Express“ bereit gewesen sein, insgesamt zwei Millionen für den 24-Jährigen auszugeben, was auch seinem geschätzten Marktwert entspricht. Dem FC war das aber zu wenig, obwohl er damit sogar noch 500.000 Euro Gewinn gemacht hätte – sollten die kolportierten Zahlen stimmen. Etwas Potenzial müssen die Kölner also doch in Carstensen sehen. Denn es ist auch fraglich, ob ein anderer Verein mehr für Carstensen bieten wird, da es bis jetzt noch keine weiteren Interessenten gibt. Dem Spieler eine richtige Chance in der Vorbereitung zu geben, könnte also durchaus sinnvoll sein. Denn auch wenn er vielleicht nicht wie am Anfang erhofft das perfekte Match ist, könnte er zumindest ein ordentliches als Back-up sein.
1. FC Köln: Bröndby scheint die Nase bei Calvin Brackelmann vorn zu haben
Simon Bartsch
Der Transfermotor des FC ist zuletzt ein wenig ins Stocken geraten. Einige Wunschspieler haben mittlerweile bei der Konkurrenz angeheuert. Und es droht eine weitere Poker-Niederlage für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht angeblich vor einer Einigung mit Bröndby.
Es droht die nächste Enttäuschung auf dem Transfermarkt für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht laut dänischer Medienberichte vor einer Einigung mit Bröndby IF. Das berichtet das Portal „tipsbladet„.
Calvin Brackelmann im Trikot des SC Paderborn (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
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Allerdings heißt es in dem Artikel auch, dass sich der dänische Erstligist einen Kampf mit dem 1. FC Köln im Werben um den Innenverteidiger liefert. Der FC ist bekanntlich ebenfalls an der Verpflichtung des Paderborners interessiert und grundsätzlich auf der Suche nach einem Innenverteidiger, wenn es geht nach einem Linksfuß. Brackelmann hat bereits unter Lukas Kwasniok trainiert und sich unter dem neuen Kölner Coach immer weiter zu einem Leistungsträger bei den Ostwestfalen entwickelt. Der 25-Jährige hat aber nur noch ein Jahr Vertrag beim SCP. Daher sind die Verantwortlichen des Zweitligisten nicht in den allerbesten Verhandlungsposition. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse bei rund einer Millionen Euro liegen und Bröndby bereit sein, diese auch zu bezahlen.
Bröndby spielt Conference League
Während der FC mit dem Ex-Trainer des Abwehrspielers und für Brackelmann das erste Mal Bundesliga punkten kann, ruft in Dänemark der europäische Wettbewerb. Der Tabellendritte der vergangenen Saison spielt aktuell die Qualifikation der Conference League, zuvor steht in zwei Wochen aber noch ein Testspiel gegen Hertha BSC auf dem Plan. Der gebürtige Lüneburger wechselte in der Jugend von Hansa Rostock ans Geißbockheim, schaffte dort aber den großen Sprung nicht. Über zahlreiche Stationen landete der Innenverteidiger schließlich beim FC Ingolstadt in der 3. Liga. 2023 folgte der Schritt zum SC Paderborn. für die Ostwestfalen bestritt Brackelmann bis heute 36 Spieler, erzielte drei Tore.
Sollte sich der Abwehrspieler gegen den FC und für Bröndby entscheiden, wäre es die nächste Transfer-Niederlage für die Geißböcke. Köln hatte bekanntlich schon das Nachsehen im Buhlen um Barnardo (TSG Hoffenheim), Jordan Torunarigha (Hamburger SV), Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg), Robin Fellhauer (FC Augsburg) und Rayan Philippe (Hamburger SV). Bislang konnte Thomas Kessler Ragnar Ache und Isak Johannesson zum FC lotsen. Mit Said El Mala steht noch ein weiterer Neuzugang fest. Der Offensivspieler wurde bekanntlich vergangenen Sommer unter Vertrag genommen und umgehend an Viktoria Köln verliehen.
Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?
Simon Bartsch
Offiziell öffnet am Dienstag das Transferfenster zum zweiten Mal in diesem Sommer. Zwar ist das nun knapp zwei Monate geöffnet, trotzdem wären die FC-Bosse mit ihrer Kaderplanung gerne ein Stück weiter beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche weitere Transfers?
Wenige Tage von Beginn der Leistungsdiagnostik ist die Transferausbeute der Geißböcke dann doch eher mau. Es ist Sand im Getriebe beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche endlich weitere Transfers? Die Chancen stehen nicht schlecht, der ganz große Durchbruch ist personell aber ganz sicher nicht zu erwarten.
Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Der Start war verheißungsvoll, die vergangenen Tage treiben dem ein oder anderen FC-Fan dann doch schon wieder Schweißperlen auf die Stirn. Nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist ordentlich Sand im Getriebe des Transfer-Motors. Zuletzt mag wohl der ein oder andere Köln-Anhänger das Gefühl gewonnen haben, der Motor laufe in die falsche Richtung. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs bahnen sich die Abgänge zweier Eigengewächse an, dazu ist auch der Verbleib von Eric Martel alles andere als sicher. Spieler, die wohl eine Vielzahl an Köln-Fans auch weiterhin gerne im Köln-Trikot sehen würde. Aktuell stehen auf der Abgangsseite acht Spieler, die bereits verabschiedet worden sind, zahlreiche weitere Wackelkandidaten und eben ganze zwei Neuverpflichtungen, mit Said El Mala mögen es drei sein.
Eigentlich noch viel Zeit
Das Transferfenster ist ab dem 1. Juli bekanntlich bis zum 1. September also noch zwei Monate geöffnet. Es kann noch viel passieren, es wird mit Sicherheit auch noch was passieren. Und doch stehen da aktuell die wenigen Namen auf der Haben-Seite und sollte sich das Rad nicht schnell weiterdrehen, wird der FC mit einem sehr dünnen Kader am kommenden Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Ohne Zweifel wären Thomas Kessler und Co. mit ihren Planungen gerne schon ein gutes Stück weiter. Doch wie schon im Winter gestaltet sich auch jetzt der Transfermarkt für den FC besonders kompliziert. Vor Wochen lautete die Einkaufsliste: zwei bis drei Torhüter, ein erfahrener Innenverteidiger, mindestens ein Außenverteidiger, wenn Finkgräfe geht, ein weiterer, dazu mindestens ein, lieber zwei zentraler Spieler, einer für die Außenbahn und im Idealfall zwei Angreifer.
In einer perfekten Welt, mit gutem Budget und positiv verlaufenden Gesprächen, kommt da schon eine stolze Summe an Spielern zusammen. Eine stolze Summe, die nicht so richtig zu den zwei bisher getätigten Sommer-Transfers passen will. Dabei standen bekanntlich einige Spieler bereits auf der Liste, mit denen sogar gesprochen worden sein soll. Mit Jordan Torunarigha, Aaron Zehnter, Jonjoe Kenny und Robin Fellhauer wären die Kaderplaner jedenfalls ein ganz großes Stück weiter. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob und wenn ja, was denn diese Woche noch so gehen könnte. Und am Ende des Tages läuft es immer wieder auf die gleichen beiden Namen raus. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind wohl die heißesten Eisen aktuell im Feuer. Mit beiden Spielern sind sich die Kölner einig, es fehlt die Übereinkunft mit dem jeweiligen Verein.
Im Gerüchtewald wird es still
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es bis zur Leistungsdiagnostik am Wochenende somit zwei „Done Deals“ beim FC geben wird. Mindestens quantitativ sähe die Welt schon ein wenig besser aus. Allerdings schwingt auch viel Wehmut mit. Denn neben den geplatzten Deals gibt es eben auch zahlreiche Namen, die zwischenzeitlich gehandelt wurden, von denen man seit Wochen dann aber doch nichts mehr gehört hat. Spieler wie Besfort Zeneli, bei dem es sich möglicherweise um den angedeuteten geplatzten Deal handeln könnte. Still ist es aber auch um vermutliche Enten wie Willem Geubbels, Terry Yagbe oder Jacques Siwe geworden. Und so wird es wohl noch ein wenig dauern, bis der FC sein Kadergerüst beisammen hat. Immerhin sind es bis zum Deadline Day noch ein paar Wochen.
Damion Downs: Vertragsverlängerung oder Wechsel – was ist für den 1. FC Köln die bessere Option?
Simon Bartsch
Eigentlich wollte Thomas Kessler den Vertrag mit Damion Downs verlängern, doch bislang warten die FC-Bosse vergeblich auf eine Reaktion. Nun grätscht der FC Southampton mit einem enormen Angebot dazwischen und das wäre sehr lukrativ für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs aktuell Sinn.
Die Zukunft sollte Damion Downs beim FC gehören. Doch mittlerweile stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Angreifer zum FC Southampton wechselt. Das ist aber nicht die schlechteste Nachricht für den 1. FC Köln: Darum macht ein Transfer von Damion Downs dann auch durchaus Sinn.
Verlässt Damion Downs den 1. FC Köln?
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Bislang war die Wahrnehmung, dass sich Damion Downs aktuell voll und ganz auf den Gold Cup in den USA konzentrieren wolle. Kommuniziert hat das der Stürmer im Gegensatz zu beispielsweise Eric Martel und der U21-EM nicht so deutlich. Dafür hatte Thomas Kessler vor einigen Wochen Stellung zu der Personalie genommen. „Wir sind mit Damion im Austausch. Er konnte sich noch nicht durchringen, den Vertrag zu unterschreiben“, hatte der Sportchef auf dem Mitgliederstammtisch erklärt. Tatsächlich soll dem Angreifer etwa seit einem halben Jahr, nach Christian Kellers Sicht sogar noch viel länger, ein Vertrag vorliegen. Ein Vertrag, bei dem andere laut Ex-Sportdirektor mit „den Ohren schlackern würden“. Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass sich der FC für eine Vertragsverlängerung mächtig gestreckt hat.
Zögern, Skepsis oder Bedenken
Kessler hätte den A-Nationalspieler der USA gerne bis 2029 gehalten. Sollte Downs der Vertrag also tatsächlich schon Monate vorgelegen haben, dann kann man das Abwarten durchaus als Zögern, Skepsis oder Bedenken interpretieren. Keller erklärte, dass der Stürmer gerne Bundesliga spielen würde. Dass der FC genau das tun wird, steht mittlerweile aber eben auch seit sechs Wochen fest. Eine Unterschrift hat die Gewissheit nicht mit sich gebracht. Und so könnte es eben genauso gut sein, dass der Stürmer einfach auf ein passendes Angebot gewartet haben. Im Mai gab es in Italien schon Gerüchte, der FC Turin habe erneut die Fühler ausgestreckt, seit einigen Wochen hält sich nun hartnäckig das Southampton-Gerücht, dass vermutlich schon lange kein Gerücht mehr ist.
So hatte Sky-Experte Florian Plettenberg erst am Samstag erklärt, dass die Gespräche mit dem Premier-League-Absteiger schon fortgeschritten seien. Worte, die man in der lokalen englischen Boulevardpresse natürlich schnell aufgeschnappt hat. Selbst die BBC fragte nun bei einem deutschen Journalisten nach, welches Paket Southampton denn da verpflichten würde. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied und damit werden die Kölner ein weiteres Eigengewächs verlieren. Downs kam 2020 in die U17 der Geißböcke, feierte im September 2023 sein Profi-Debüt und erzielte im Derby seinen ersten Profi-Treffer. Schon damals gehörte dem schnellen Angreifer gefühlt die Zukunft. Dass der 20-Jährige den FC nun verlassen könnte, schmerzt die FC-Fanseele sicherlich und auch Thomas Kessler und Co. werden sich das anders vorgestellt haben.
Win-Win-Situation?
Nur ist das Trostpflaster alles andere als ein schlechtes. Acht Millionen Euro soll Southampton für den Stürmer bieten. Eine enorme Summe, denn der Marktwert des Angreifers wird aktuell auf sechs Millionen Euro geschätzt. Dazu hat Downs nur noch ein Jahr Vertrag, die Verhandlungsposition der Geißböcke ist also ganz sicher keine besonders gute. Und da es bislang wohl nicht die ganz große Masse an Mitbietern gibt, sind die acht Millionen schon sehr viel Geld. Mit den vier Millionen Euro, die RB Leipzig offenbar bereit ist, für Max Finkgräfe zu bezahlen, würden die Kölner rund zwölf Millionen für zwei Youngster kassieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich der Marktwert der beiden Akteure in den kommenden Monaten oder Jahren erhöhen, die gebotenen Summer übersteigen, doch aktuell würden die Einnahmen die Erwartungen wohl übersteigen und unterm Strich das kolportierte Budget von zwölf Millionen Euro verdoppeln.
„Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagte Keller unlängst in der „Kölnischen Rundschau“, gefühlt in weiser Voraussicht. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten.“ Und so muss sich Thomas Kessler nun wohl die Frage stellen, ob genau dieser Zeitpunkt nun gekommen ist. Ob der Zeitpunkt der richtige ist, acht Millionen Euro anzunehmen und den Großteil dann wieder in Neuverpflichtungen zu stecken. Dann müssten die FC-Bosse jedenfalls nicht mehr auf die Reaktion des Stürmers warten.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist frisches Budget ein Treibstoff, der den zuletzt ins Stocken geratenen Transfermotor wieder ans Laufen bringen kann.