Ein weiteres Comeback: Macht Mark Uth nun den Unterschied beim 1. FC Köln?

Mark Uth vom 1. FC Köln
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Ein weiteres Comeback: Macht Mark Uth nun den Unterschied beim 1. FC Köln?

Die Sorge schwingt mit, die Hoffnung aber mindestens genauso. Mark Uth stand gegen Fürth eine halbe Stunde auf dem Platz und erzeugte ein wenig mehr Spielwitz und Kreativität beim 1. FC Köln: Mark Uth lässt einmal mehr Hoffnung aufkeimen.

So richtig viel Positives gab es aus Kölner Sicht am Freitagabend nicht in Fürth zu holen. Nur die Erkenntnis, dass mit dem Routinier möglicherweise ein wenig mehr Spielqualität auf den Platz zurückkehrt beim 1. FC Köln: Mark Uth lässt einmal mehr Hoffnung aufkeimen.

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Luca Waldschmidt war alles andere begeistert. Der Gesichtsausdruck sprach Bände. Der ehemalige Nationalspieler klatschte mit Gerhard Struber und der Bank noch ab, ließ sich dann aber doch zu einer kleinen Reaktion hinreißen, als er gegen die Bedachung der Bank schlug. Mit der Auswechslung nach einer guten Stunde hatte er offenbar nicht gerechnet. Der 28-Jährige kommt nun auf vier Torbeteiligungen in fünf Spielen, war auch gegen Fürth erfolgreich – wenn auch vom Punkt. Und doch gehörte in dem Moment die Aufmerksamkeit eigentlich einem anderen Spieler: Mark Uth. Der Kölner Routinier kam nach einer guten Stunde für Waldschmidt und damit zu seinem längsten Pflichtspiel-Einsatz in dieser Saison. Schon unter der Woche hatte Struber angedeutet, dass die Zeit bald für Uth reif sein könnte.

25 Einsätze in drei Spielzeiten

Allerdings mit Handbremse. Kein Wunder, die Verletzungshistorie des Angreifers ist bemerkens- und bedauernswert. In dieser Spielzeit sammelte der 33-Jährige bis zum Fürth-Spiel sechs Kurzeinsätze und 40 Spielminuten. In den vergangenen drei Spielzeiten waren es insgesamt 25 Einsätze. Schmerzhaft wenig für einen Spieler, der immer wieder als einer der Hoffnungsträger der Kölner auserkoren wurde, aufgrund seiner Verletzungen dieser Hoffnung aber nicht gerecht wurde. Nun gibt es den neuen Anlauf und die Hoffnung, dass dieser von längerer Dauer ist. Gegen Fürth fehlte auch nicht viel und der Routinier hätte ein besonders bemerkenswertes Comeback gefeiert. Eine gute Minute stand der Angreifer auf dem Feld, da spielte Damion Downs einen genialen Pass und Uth tauchte alleine vor Fürths Keeper Nahuel Noll auf. Doch der Kölner entschied sich für die kurze Ecke, möglicherweise wäre die lange die bessere Wahl gewesen.

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Uth selbst ärgerte sich in der Situation wohl am meisten. Auch, wenn der Stürmer eine der größten, vielleicht sogar die größte Chance der Geißböcke liegenließ, war er sicherlich einer der Aktivposten. Uth strahlte auf dem Platz eine ganz andere Präsenz aus, wirkte so, als könne er die Ideen haben, die dem FC in den vergangenen Wochen so abgegangen sind. Auch, wenn sich das nicht in Zahlen belegen ließ. „Mark hat das gut überstanden. Er kann einfach kicken, hat ein gutes Gefühl mit dem Ball. Er ist gut ins Spiel gekommen“, lobte nach der Begegnung dann auch der Coach. „Das war ein weiteres positives Signal, dass wir die Jungs für den Endspurt zurückbekommen. Mark kann jetzt seine Qualität unter Beweis stellen.“ Dass der Angreifer das Zeug dazu hat, hat er bereits bewiesen. Nun muss nur noch der Körper mitspielen.


Nach desolatem Auftritt: Struber watscht zwei Stammspieler ab – „Abschreckung“

Imad Rondic beim Spiel des 1. FC Köln
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Nach desolatem Auftritt: Struber watscht zwei Stammspieler ab – „Abschreckung“

Gut war der Auftritt der Kölner am Freitagabend wahrlich nicht. Dennoch schnupperten die Geißböcke noch am möglichen Sieg. Damit hatten gleich zwei Profis aber relativ wenig zu tun beim 1. FC Köln: Struber watscht zwei Profis ab.

Für seine Wechselfreudigkeit ist Gerhard Struber wahrlich nicht bekannt. Gegen Fürth entschied sich der Trainer bereits zur Halbzeit, die Formation zu verändern beim 1. FC Köln: Struber watscht zwei Profis ab.

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Damion Downs und Dejan Ljubicic standen längst bereit. Die beiden FC-Profis hatten sich sogar ihr Leibchen schon ausgezogen, da war gerade erst eine gute halbe Stunde gespielt. „Zur Abschreckung“, sagte Gerhard Struber später mit einem angedeuteten Lächeln im Gesicht, obwohl ihm so gar nicht zum Lachen zumute war. Der FC hatte eine desolate erste Halbzeit gegen Fürth gespielt. Eine erste Halbzeit, die so gar nichts mit erstklassigem Fußball zu tun hatte. Die Abschreckung galt insofern auch nicht dem Gegner, der so mutig aufspielte, dass wohl weder Downs noch Ljubicic beim bloßen Anblick für die ganz großen Sorgenfalten gesorgt hätten. Die Abschreckung war wohl eher eine Warnung an die eigenen Spieler. Denn was beispielsweise Imad Rondic und Florian Kainz auf den Platz legten war – vorsichtig formuliert – interessant.

Zwei Wechsel schon zur Pause

Kainz war für Mathias Olesen in die Anfangsformation gerutscht. Und wirkte an der Rolle auf einer Art offensiven Sechs seltsam desinteressiert. Gerade in der Rückwärtsbewegung tat sich der Österreicher besonders schwer. Beim Gegentreffer ließ er sich viel zu einfach austanzen, hatte auch anschließend nicht so wirklich die Jetzt-erst-recht-Körperhaltung parat. Zwar mühte sich der Mittelfeldmann in der Vorwärtsbewegung, wollte Struktur ins Spiel bekommen, doch blieb der Auftritt brotlos. Allerdings auch, weil die Mitspieler ebenfalls nicht ins Spiel fanden. Der Wechsel zur Pause war nötig – und für Struber ungewohnt früh. Schon gegen Darmstadt hatte der Coach ein ähnliches Zeichen gesetzt, damals zur Halbzeit gleich drei Mal gewechselt. Unter anderem musste auch Florian Kainz vom Platz, der FC gewann am Ende 2:1.

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Die Watschen kassierte dieses Mal auch Imad Rondic, der es in der Anfangsphase fertig brachte, gleich zwei Mal aus aussichtsreicher Position, den Ball nicht aufs Tor zu bringen. Anschließend vertendelte er einen einfachen Ball, den Kainz ihm stark in den Lauf spielte. Was Rondic in der Situation vorhatte, blieb sein Geheimnis, der Ball landete im Toraus. Auch bei einem Flugkopfball machte der Angreifer nicht gerade die beste Figur, verpasste den Ball hauchdünn und landete mit dem Gesicht auf dem Rasen. Rondic arbeitete wahrlich nicht daran, das Image des Fehleinkaufs zu widerlegen. Zwar hatte Chrstian Keller bekanntlich betont, Rondic war gar nicht verpflichtet worden, um sofort zu helfen. Nur ließ die Leistung Zweifel aufkommen, ob der Stürmer denn überhaupt eine Hilfe werden kann.

Zwar sagte Struber nicht mehr zu den beiden frühen Auswechslungen, die Maßnahme an sich spricht aber für einen Trainer, der eher für eine gewisse Wechsel-Trägheit steht, Bände. Insofern war die Auswechslung mehr als eine Abschreckung – es ging eher Richtung Abwatschen.


Martel zurück auf die Sechs? Wer stürmt? So könnte der 1. FC Köln in Fürth spielen

Eric Martel geht beim 1. FC Köln voran
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Martel zurück auf die Sechs? Wer stürmt? So könnte der 1. FC Köln in Fürth spielen

Am Freitag steht für den FC das Auswärtsspiel gegen Greuther Fürth an und schon unter der Woche hat sich angedeutet, dass Gerhard Struber ein weiterer Spieler wegfallen wird. Dafür bietet sich auf einer anderen Position vielleicht ein Luxusproblem. So könnte der 1. FC Köln in Fürth spielen.

Bereits am Mittwoch hatte FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz durchklingen lassen, dass es für Timo Hübers wohl nicht reichen würde. Der Kapitän der Geißböcke war am Donnerstag zwar am Geißbockheim, trainierte aber nicht mit und machte sich auch nicht mit auf den Weg nach Fürth. Auch Max Finkgräfe fällt aus. So könnte der 1. FC Köln in Fürth spielen.

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Es hatte sich unter der Woche angedeutet und dann am Mittwoch bestätigt. Zum dritten Mal in Serie muss der FC ohne seinen Kapitän und Innenverteidiger Timo Hübers auskommen. Der Abwehrspieler leidet noch immer unter den Nachwirkungen eines Infekts und wird daher erst in der kommenden Woche wieder mit der Mannschaft trainieren können. Somit deutet eigentlich viel auf die Dreierkette von vergangenem Wochenende hin. Neben Joel Schmied und Dominique Heintz spielte Eric Martel einmal mehr in der letzten Reihe. Allerdings konnte Mathias Olesen gegen Hertha BSC auf der Sechs einmal mehr nicht überzeugen. Dem FC fehlte ein wenig der Zugriff, Berlin hatte erstaunliche Räume. Besser wurde es erst in Durchgang zwei, als der FC wieder mit einer Doppelsechs arbeitete. Gut möglich also, dass Gerhard Struber das defensive Mittelfeld wieder ein wenig stärken wird.

Lemperle und Rondic wieder als Sturm-Duo?

Dann könnte Martel wieder ins Mittelfeld rotieren. Mit Julian Pauli steht ein Innenverteidiger in den Startlöchern, der in der Hinrunde zu den großen Gewinnern zählte. Allerdings machte Martel seine Sache in der Innenverteidigung sehr gut. Möglicherweise rotiert auch Dejan Ljubicic wieder in die Anfangsformation. Dann könnte Huseinbasic den etwas defensiveren Teil des Mittelfelds übernehmen. Durch die Verletzungen von Max Finkgräfe (Oberschenkelbeschwerden) und Jusuf Gazibegovic (Syndesmosebandriss) stellen sich die Schienenspieler Leart Pacarada und Jan Thielmann von alleine auf. Luca Waldschmidt wusste am Samstag wahrlich nicht zu überzeugen. Allerdings war der ehemalige Nationalspieler in drei Partien zuvor maßgeblich am Erfolg der Kölner beteiligt.

Eine Alternative wäre Florian Kainz, der aber ebenfalls nicht immer überzeugen konnte. Im Angriff hat Struber tatsächlich wieder ein wenig die Qual der Wahl. Am vergangenen Samstag spielten Imad Rondic und Tim Lemperle von Beginn an, konnten sich aber beide nicht so richtig empfehlen. Lemperle dürfte allerdings gesetzt sein. Gut möglich, dass auch Damion Downs wieder seine Chance von Beginn an erhält.

Duell gegen Greuther Fürth: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Imad Rondic überzeugte gegen Paderborn

Imad Rondic

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle



Uth, Kainz und Co.: Wird die Ersatzbank doch noch zur Geheimwaffe des 1. FC Köln?

Der Saisonendspurt nimmt Fahrt auf – der 1. FC Köln arbeitet mit Hochdruck an der Mission Aufstieg. Entscheidend wird in den kommenden Wochen aber nicht nur sein, wer von Beginn an auf dem Platz steht. Vor allem die mit prominenten Namen gespickte Ersatzbank des FC könnte im Saisonendspurt zum entscheidenden Trumpf werden. Wie die Ersatzbank beim 1. FC Köln im Saisonfinale den Unterschied ausmachen kann. 

Jan Thielmann ist zurück auf der Platte – „Gewinnen und nicht so gut spielen, können wir gut“

Die aktuelle Spielzeit hielt für Jan Thielmann ein wenig Licht, aber auch schon ordentlich Schatten bereit. Zuletzt hat sich der Youngster seinen Stammplatz wieder zurückerobert, auch aufgrund der Verletzung von Jusuf Gazibegovic. Mittlerweile kommt das Eigengewächs auf mehr als 150 Einsätze für den 1. FC Köln: Jan Thielmann findet zurück zu alter Form.