Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Das erste Mal seit über einem Monat stand Tom Krauß mal wieder in der Startelf des FC. Dabei zeigte der Mittelfeldspieler eine sehr ordentliche Leistung und empfahl sich für mehr beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

Nachdem Tom Krauß in den vergangenen Wochen eher wenig gespielt hatte, bekam er gegen St. Pauli eine neue Chance, sich zu zeigen beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

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Es war ein kurzer Schockmoment zum Schluss des Spiels, aber wahrscheinlich einer ohne größere Folgen: In der 82. Minute musste Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli angeschlagen ausgewechselt werden. Aber bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab Trainer Lukas Kwasniok eine leichte Entwarnung: „Er hat lange nicht gespielt, heute dann so eine Leistung abgespult, aber musste leider dann verletzungsbedingt runter. Jetzt nichts Wildes, aber es ging dann einfach auch nicht mehr“, so Kwasniok. Wenn sich die Einschätzung des Coaches bewahrheitet, dürften alle im Kölner Umfeld aufatmen. Denn wie Kwasniok selber auch bemerkte, hatte der 24-Jährige zuvor eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. So empfahl sich der zentrale Mittelfeldspieler wieder für mehr Spielzeit.

Erster Startelfeinsatz seit dem Pokalspiel gegen Bayern

Denn bisher in der Saison kam der Sommerneuzugang noch nicht so zum Zug, wie er es sich vor der Spielzeit wahrscheinlich erhofft hat. Erst viermal inklusive der Partie gegen St. Pauli kam der frühere deutsche U21-Nationalspieler in der Liga von Anfang an zum Einsatz. Außerdem stand der Defensive-Allrounder noch einmal im Pokal gegen den FC Bayern München in der ersten Elf. Ganze fünfmal saß Krauß dagegen sogar komplett auf der Bank. Nun gab es aber die neue Chance in der Startelf, nachdem der 24-Jährige in der Woche zuvor gegen Werder Bremen bereits die gesamte zweite Hälfte ran durfte. Dabei überzeugte der aus Mainz geliehene Profi mit einigen Balleroberungen und einer starken Passquote. So brachte er 96 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Hin und wieder schaltete sich der Mittelfeldspieler auch in die Offensive ein. So hatte Krauß in der 76. Minute einen Abschluss aus gut 22 Metern nach einer Ablage von Ragnar Ache. Bei diesem zu zentralen Schuss wurde aber auch deutlich, dass der offensive Einfluss weniger der Grund ist, warum ihn der 1. FC Köln im Sommer geholt hat. Dafür war der 24-Jährige aber in der Defensive sehr sicher. Dort ließ er sich immer wieder in die letzte Kette fallen. So trug der Mittelfeldspieler seinen Teil dazu bei, dass die Hamburger offensiv fast gar nicht stattfanden. Beim Ausgleich und ein paar Minuten davor bei der vielleicht besten Chance der Gäste, als Abdoulie Ceesay bei einer flachen Hereingabe der Hackentrick misslang, war Krauß bereits nicht mehr auf dem Platz.

Signal an Kwasniok

So zeigte Krauß seinem Trainer mit seiner ordentlichen Leistung, dass dieser auf ihn bauen kann, wenn er gebraucht wird. Das ist gerade bei der momentan personell angespannten Lage in der Kölner Defensive ein gutes Zeichen für Kwasniok. Denn der Coach hatte in den vergangenen Partien wegen der vielen Ausfälle immer bei der Aufstellung puzzeln müssen, um eine funktionierende Defensive aufzustellen. Da wird es ihm sehr gelegen kommen, dass er sich auf Krauß verlassen kann, auch wenn dieser in den Wochen zuvor weniger gespielt hat.

Damit gibt der 24-Jährige Kwasniok auch mehr Optionen im zentralen Mittelfeld. So kann dieser die Belastung besser steuern. Das war auch einer der Gründe, warum der Sommerneuzugang gegen St. Pauli in der Startelf gestanden hatte. Denn gerade Isak Johannesson, der sonst gesetzt war, wirkte zuletzt etwas ausgelaugt. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist. Du bist die ganze Zeit am Anschlag“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Isländer. Also gab es für den 22-Jährigen am Samstag eine Pause. Dafür sprang Krauß in die Bresche und nutzte seine Chance. So hat Kwasniok vor dem nächsten Spiel nun die Qual der Wahl, wen er im zentralen Mittelfeld ranlässt. Und vielleicht reicht es für Krauß ja zum zweiten Startelfeinsatz in Folge.

Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

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Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

Die Kritik verstummt, die Form steigt. Gegen St. Pauli zeigte Luca Waldschmidt eine seiner stärksten Leistungen im Trikot der Geißböcke. Bei dem Stürmer deutet vieles auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

Ein Startelf-Comeback, die Vorlage zum zwischenzeitlichen Führungstreffer und unbändige Aufopferungsbereitschaft. Luca Waldschmidts Auftritt gegen den FC St. Pauli war überzeugend und untermauerte seine anhaltend hohe Form der vergangenen Wochen. Auch von Beginn an lieferte er eine Leistung ab, die insbesondere seinem Trainer gefiel beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

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Zwei Tage nach dem schmerzhaften Punktverlust sitzt der Stachel noch immer tief. Die späte Enttäuschung der Kölner vom vergangenen Wochenende durchzieht die Gespräche rund um den Club. Doch wer den Blick ausschließlich auf das unglückliche Gegentor richtet, übersieht schnell die die guten Seiten dieses Spiels. Denn bei der Rückschau auf den Samstag führt, fernab von allen berechtigten Diskussionen um den späten Ausgleich, kein Weg an einem Namen vorbei: Luca Waldschmidt. Der zuletzt oft kritisierte Angreifer zeigte gegen St. Pauli eine Leistung, die den Gästen permanent Kopfzerbrechen bereitete und die Offensive belebte.

Waldschmidt sah sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit überzogenen Erwartungen konfrontiert. Nicht selten blieb er hinter ihnen zurück. Gegen St. Pauli präsentierte er sich jedoch wie befreit und setzte genau jene Akzente, die ihn bereits als Joker gegen Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach besonderen Wert verliehen. Entsprechend deutlich stellte sich Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie vor seinen Stürmer. Auf die wiederkehrende Kritik angesprochen, sagte er: „Weder ich noch das Trainerteam oder die Mannschaft kritisieren ihn. Wir sind alle froh, dass er bei uns ist. Und ansonsten bekomme ich das relativ selten mit. Was in der Vergangenheit war, interessiert mich nicht, ich bewerte Leistungen.“

Waldschmidts Schlüsselrolle im Kwasniok-System

Diese Leistung war nicht zuletzt das Ergebnis einer anspruchsvollen Rolle, die Kwasniok ihm gegen die tiefstehenden Boys in Brown zugedacht hatte. Waldschmidt fungierte als Verbindungsspieler zwischen letzter und vorderster Kette, ein Job, der unermüdliche Laufarbeit, ständige Anspielbarkeit im überladenen Zentrum und das geduldige Suchen nach Lücken im dichten Gefüge der Hamburger Fünferkette verlangte. Immer wieder fand er kleine Räume, bot sich klug an und war gemeinsam mit Said El Mala an nahezu allen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt. Auch beim zwischenzeitlichen 1:0 hatte er seine Füße im Spiel. Nach einem misslungenen Freistoß der Gäste reagierte Waldschmidt hellwach und setzte El Mala mit einem kraftvollen Anspiel tief in die gegnerische Hälfte in Szene, woraufhin der pfeilschnelle Angreifer zu seinem sechsten Saisontor vollendete. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass der Assist auch viel von eine, Befreiungsschlag hatte.

Ein eigener Treffer blieb Waldschmidt hingegen verwehrt, auch wenn er diesem Mitte der ersten Hälfte so nah kam wie in keiner anderen Szene. Über die linke Seite leitete er zunächst einen Angriff über Marius Bülter ein, dessen Hereingabe El Mala aus kürzester Distanz eigentlich nur noch verwerten musste. Pauli-Keeper Nikola Vasilj rettete in größter Not. Im Anschluss kam Waldschmidt selbst zum Abschluss, sein Versuch wurde jedoch geblockt und sprang vom Pfosten zurück ins Feld, bevor Vasilj auch gegen Sebastian Sebulonsen zur Stelle war. Waldschmidt ordnete die Szene später selbstkritisch ein: “Ich glaube, am Ende muss ich ihn vielleicht einen Tick eher nehmen, weil der Torwart schon ein bisschen auf die lange Ecke spekuliert hat. Ist ja so der Klassiker irgendwie, entweder man schießt ihn von da oder in die kurze Ecke. Das war so mein erster Gedanke danach”.

Mehr als nur ein feiner Techniker

Insgesamt war es wohl keine hundertprozentige Chance, die Waldschmidt nachts den Schlaf rauben wird. Doch es blieb die klarste Möglichkeit, seinen Positivtrend fortzuschreiben, den er schon gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach angedeutet hatte. Gerade weil seine Formkurve zuletzt spürbar nach oben zeigte, wäre ein Treffer die logische Vollendung eines erneut starken Auftritts gewesen.

Geht es nach seinem Coach, lag es gegen St. Pauli jedoch weniger an Waldschmidt selbst als vielmehr an den Umständen, dass ihm der verdiente Torerfolg verwehrt blieb. „Luca hat sich das durch Trainingsarbeit und Spielleistung einfach verdient. Heute hätte er seine Leistung krönen können. Sein Problem ist eher, dass wir in den Zwischenräumen nicht ganz so sauber sind und nicht in die nächste Ebene kommen, in der seine Stärken zur Geltung kommen.“ Selbst der vergebenen Großchance zum möglichen 2:0 konnte Kwasniok noch etwas Positives abgewinnen. „Was mich freut, ist, dass er sich die Chance erarbeitet hat, ein Spiel auf den zweiten Ball zu machen. Das ist nicht seine Kernkompetenz, denn er ist ja auch ein sehr feiner Fußballer. Aber diese Bescheidenheit zu haben, den Ball zu erkennen und dann wirklich um den zweiten zu kämpfen, das steht ihm auch gut zu Gesicht.“

Kwasniok: „Hoffe, dass die Kritik verstummen wird“

Es war also ein Waldschmidt-Auftritt ganz nach dem Geschmack seines Trainers: aufopferungsvoll, präsent in den entscheidenden Räumen und mit voller Intensität in jedem Laufduell. Der gelernte Mittelstürmer gehörte gemeinsam mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen zu den laufstärksten Spielern im Team der Domstädter und lieferte damit eindrucksvoll den Beweis, dass er längst mehr ist als lediglich ein feiner Techniker.

Behält der Offensivakteur seine aktuelle Form bei, dürften weitere Einsätze von Beginn nicht zur Debatte stehen. Für das brisante Duell mit Bayer 04 Leverkusen deutete Kwasniok bereits am Samstag an, welche Rolle er seinem Stürmer zutraut. “Er ist jetzt ein Kandidat für die Startelf in Leverkusen und sein linker Fuß ist für uns Gold wert. Das steht außer Frage.” Und so bleibt am Ende eine Botschaft, die fast wie ein Wunsch klingt: “Ich hoffe, dass die Kritik, die es anscheinend gibt, in Zukunft verstummen wird.”


Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach dem 1:1
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Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Das 1:1 gegen St. Pauli fühlte sich für den FC und seine Fans wie eine bittere Niederlage an. Der späte Treffer fiel höchst unglücklich, aber der Sieg hätte auch früher schon entschieden sein können. Nun stehen vier sieglose Spiele in Folge in der Statistik des 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

Die Frustration über die verlorenen Punkte war am Samstag besonders groß. Zu recht, denn die Geißböcke hätten den Deckel früher draufmachenden können. Die Möglichkeit dazu hatte der 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

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Die Bilder und Worte der Kölner Protagonisten sprachen nach dem 1:1 gegen St. Pauli wohl für die Gefühlswelt der gesamten FC-Anhängerschaft. Während der Gegner sich über das Unentschieden nach neun Niederlage in Folge (in der Liga) freute, als hätten sie sogar einen Sieg errungen, saß Lukas Kwasniok mit versteinerter Miene auf der Trainerbank, seine Mannschaft ging mindestens genauso frustriert in die Katakomben. Kwasniok sagte später, es gehe ihm gar nicht gut, Marvin Schwäbe sprach von einem Scheißmoment, der den Sieg gekostet habe, Luca Waldschmidt von dem nervigsten Punkteverlust. Es war nicht nur ein nerviger Punktverlust, es war ein unnötiger und es war einer, der dem FC noch sehr wehtun kann.

St. Pauli fand in der Offensive nicht statt

Das späte 1:1 fühlte sich für die Geißböcke wie eine Niederlage an. Zu recht, denn der FC stand gegen offensiv schwache Nordlichter so sicher, dass sich die Kiezkicker bis zum Ausgleich einen xGoals-Wert von 0,1 erspielt hatten. Auf gut Deutsch: St. Pauli strahlte über 90 Minuten mal gar keine Torgefahr aus. Die größte Chance vergab Abdoulie Ceesay, weil er sich trotz einer Serie von neun Niederlagen in Folge entschloss, ein Tor des Monats mit der Hacke erzielen zu wollen – vergeblich. Die Innenseite hätte mit großer Wahrscheinlichkeit schon zwei Minuten vor dem Ausgleich das 1:1 markiert. Bis dahin war von der von Kwasniok angekündigten spielstarken Mannschaft vom Millerntor nichts zu sehen. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass sich auch die Kölner in mehreren Phasen im Kreieren von Chancen richtig schwer taten.

Und dennoch kam der FC schon in den ersten 45 Minuten zu Großchancen, die der Begegnung frühzeitig eine Kölner Wendung hätten geben können. Genauso hätten Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und Florian Kainz das Spiel nach der Said-El-Mala-Führung entscheiden müssen. Es wäre also viel zu leicht den rutschigen Boden als Schuldigen für das bittere Unentschieden auszumachen. Wobei der Treffer wohl ohne den Fehltritt von Marvin Schwäbe niemals gefallen wäre. Immerhin bezifferte die DFL die Torwahrscheinlichkeit bei dem Abschluss auf 1,9 Prozent. So aber landete die Kugel im Netz und am Ende stand das bittere Remis, der nervigste Punktverlust. Ein unnötiger und eben einer, der hinten raus sehr schmerzhaft werden kann.

Der Blick muss nach unten gerichtet werden

Denn am Ende des Tages setzt sich ein sehr negativer Trend der Kölner fort. Der FC hat zum vierten Mal in Folge nicht gewonnen, nur einen Sieg in den vergangenen acht Spielen eingefahren und in den vergangenen zehn Spielen nur noch 0,9 Punkte pro Schnitt eingefahren. Ein Schnitt, der auf die Saison hochgerechnet nichts anderes als akute Abstiegsgefahr bedeuten würde. Aktuell profitieren die Kölner noch von dem Polster, das sich der FC in den ersten drei Saisonspielen angefuttert hat. Der FC steht nach wie vor mit 16 Punkten aus 13 Spielen und Platz neun für einen Aufsteiger sehr gut da.

Die von Kwasniok und Kessler immer wieder angesprochene Tatsache, dass man als Bundesliga-Aufsteiger als Underdog gelte und der Klassenerhalt das eigentlich ausgegebene Ziel der Saison sein sollte, darf trotz des erfolgreichen Starts in die Spielzeit nicht aus den Augen verloren werden. Und tatsächlich muss der Blick so langsam nach unten gerichtet werden. Die Kölner haben nicht nur die große Chance verpasst, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu vergrößern, er ist durch das Remis auf fünf Zähler geschrumpft.

Am Ende zählen die Punkte

Und während der FC am kommenden Wochenende zum Nachbarn, aber eben auch zum Vizemeister reist, kommt es am Millerntor zum Keller-Duell zwischen St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim. Bei einer Niederlage in Leverkusen ist es also alles andere als ausgeschlossen, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch zwei Zähler zusammenschrumpft. Eine Serie von fünf sieglosen Spielen in Folge würde der allgemeinen Zufriedenheit zudem nicht besonders gut tun. Aber: Selbst mit einer weiteren Pleite müssen die Alarmglocken in Köln sicherlich noch nicht schrillen. Die Saison ist lang, der FC hat eigentlich zu viel Qualität, um doch noch in den Abstiegskampf zu rutschen. Eigentlich. Denn am Ende zählen die Punkte. Und davon hat der FC zuletzt zu wenig gesammelt – egal, ob mit Glück oder mit Pech.

Eine Eins und zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln gegen St.Pauli
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Eine Eins und zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Gegen die Kiezkicker kam der FC nicht über ein Unentschieden hinaus. Ein Unentschieden, das aber gefühlt einer Niederlage glich. Dabei war die Leistung der Kölner alles andere als schlecht. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli.

Eigentlich sah Köln bereits wie der sichere Sieger aus. Eigentlich, denn zum einen ließen die Geißböcke in der Schlussphase beste Chancen liegen, zum anderen gab es spät den Ausgleich. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli.

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Solide Defensive

Einzelkritik MRVIN sCHWÄBE §-

Marvin Schwäbe

Kam im ersten Abschnitt auf 33 Ballkontakte. Nicht einer davon war eine ernsthafte Abwehraktion. Musste nach dem Wechsel dann mal bei einer Ecke fausten. Ansonsten gar nicht geprüft. Bis eben zur letzten Minute. Beim Ausgleich rutschte er weg. Unglücklich, aber dennoch natürlich sein Fehler.


Rav van den Berg Einzelkritik 2

Rav van den Berg

Erwartungsgemäß und wie angekündigt stand der Niederländer in der Startelf. In beiden Hälften zu Beginn einmal unsicher gegen Kaars. Steigerte sich aber jeweils. Rettete nach einer Stunde bei einer starken Hereingabe in höchster Not. War gefühlt in jedem Kopfballduell Sieger. Hatte neben Martel die meisten Ballkontakte, brachte jeden Pass zum Mitspieler und gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe.


Eric Martel

Kehrte wieder ins Zentrum der Innenverteidigung zurück. Wichtige Grätsche bei einer Kaars-Hereingabe und genauso wichtiges gewonnenes Laufduell gegen Pereira Lage. Stabilisierte die Defensive. Spulte die meisten Kilometer ab, hatte die meisten Ballkontakte.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

In Ermangelung an Innenverteidigern wieder Teil der Dreierkette. Stand meist sicher gegen die schwache Offensive der Gäste. Machte insgesamt ein richtig gutes Spiel. Ließ dann aber Jones köpfen.


Jakub Kaminski, Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Der Pole startete auf der linken Seite eine Kette defensiver als von ihm selbst gewünscht. War bei weitem nicht so effektiv wie in vorderster Front. War extrem aktiv, aber nicht in allen Aktionen glücklich.


Denis Huseinbasic

Wieder zurück in der Anfangsformation. Fügte sich mit einem tollen Pass auf El Mala ein, den dieser sich zu weit vorlegte. Suchte immer wieder den Stürmer in der Tiefe. Seine Leistungskurve nahm nach dem Wechsel deutlich ab.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Nach langen Wochen mal wieder in der Anfangsformation. Ließ sich bei gegnerischem Ballbesitz in die letzte Kette fallen. Eroberte viele Bälle, so auch nach einer guten halben Stunde, doch Waldschmidt war für einen anschließenden Pass in die Tiefe nicht schnell genug. Schaltete sich ab und an in die Offensive mit ein. Zeigte, dass er für die Mannschaft wichtig sein kann.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Unauffälliges Spiel des Eigengewächses, was für einen Spieler, der seine Stärken in der Offensive sieht, kein richtig gutes Zeichen ist. Extrem engagiert, hohe Intensität.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Startete etwas überraschend im Zentrum der Offensivreihe. Hätte nach acht Minuten die Führung erzielen können, vielleicht müssen, legte sich die Kugel zu weit vor. Fand kurz darauf seinen Meister in Paulis Keeper Nikola Vasilj. Ließ sich nach dem Wechsel trotz mehrfacher Versuche von Pereira Lage nicht vom sechsten Saisontor abhalten.


Luca Waldschmidt Einzelkritik 3

Luca Waldschmidt

Kehrte etwas überraschend zurück in die Startelf. Setzte nach der El-Mala-Großchance den Ball freistehend nur an den Pfosten. Lief von Box zu Box und spulte erstaunlich viel Strecke ab. Startete nach dem Wechsel mit seiner „Vorarbeit“ zu El Malas Führungstreffer. Hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, vergab aber zu einfach.


Marius Bülter Einzelkritik 4

Marius Bülter

Startete auf dem linken Flügel. Seine starke Hereingabe auf El Mala hätte einen Scorerpunkt verdient. Hatte sonst seine Schwierigkeiten ins Spiel eingebunden zu werden. Arbeitete immer wieder stark mit zurück.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Gute Erinnerungen im Pokal: Tobias Reichel pfeift das Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

OF Tobias Reichel pfeift das Kölner Spiel gegen Freiburg (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Gute Erinnerungen im Pokal: Tobias Reichel pfeift das Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Am Samstag bestreitet der FC das Heimspiel gegen die Kiezkicker. Tobias Reichel pfeift die Partie 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli. Beide Vereine haben mit ihm ihre jeweiligen Erfahrungen gemacht, allerdings nicht immer gute.

Tobias Reichel pfeift die Partie 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli. Die Bilanz der Kölner ist ausgeglichen.

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Es war ein hitziger Pokalabend vor ziemlich genau einem Jahr. Der 1. FC Köln kämpfte gegen Hertha BSC Berlin um den Einzug ins Viertelfinale. Doch die Mannschaft tat sich schwer, geriet schon in der 12. Minute in Rückstand. Dann kam Mitte der ersten Hälfte der Wendepunkt: Deyovaisio Zeefuik verlor auf der Seite der Herthaner die Nerven und ließ sich zu einem Kopfstoß gegen Timo Hübers hinreißen. Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte dem Berliner folgerichtig die Rote Karte. Nur fünf Minuten später gelang den Geißböcken dadurch der Ausgleich, ehe Dejan Ljubicic die Begegnung in der Nachspielzeit der Verlängerung durch einen Foulelfmeter entschied.

Bilanz von St. Pauli eher negativ

Die Kölner haben also positive Erinnerungen an die Partie vor einem Jahr mit Reichel als Schiedsrichter. In beiden spielentscheidenden Szenen entschied der Unparteiische zurecht für die Geißböcke. Ansonsten hat der FC aber noch nicht so viele Spiele unter der Leitung des Unparteiischen absolviert. Insgesamt sind es nur vier Partien. Im April 23 unterlag Köln im Heimspiel dem SC Freiburg 0:1 und in der Saison 21/22 setzte es mit Reichel als Schiedsrichter für den FC eine 0:5-Klatsche gegen die TSG Hoffenheim. Insgesamt ist die Bilanz aber ausgeglichen. Denn zu Beginn der Saison gelang den Kölnern ein 4:1-Erfolg über Freiburg.

Bereits neun Mal leitete der 40-Jährige Begegnungen des FC St. Pauli. Vier verloren die Hanseaten, nur zwei gewann Pauli. In der Bundesliga ist es für die Nordlichter die vierte Partie, die Reichel pfeift. Die bisherigen endeten immer Remis.


Spielerische Lösungen, Offensivschwäche – Das erwartet den FC gegen St. Pauli

Martijn Kaars ist noch nicht die erhoffte Verstärkung
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Spielerische Lösungen, Offensivschwäche – Das erwartet den FC gegen St. Pauli

Nach dem 1:1-Unentschieden beim SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den FC St. Pauli im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen St. Pauli.

Neun Niederlagen in Serie hat der FC St. Pauli vorzuweisen. Nur fünf Pleiten-Serien waren in der Bundesliga-Historie länger. Doch davon darf sich der FC nicht blenden lassen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen St. Pauli.

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Form: Der FC St. Pauli erlebt in der Liga eine echte Durststrecke. Nach einem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Dortmund, einem 2:0-Auswärtssieg beim Hamburger SV sowie dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg standen die Braun-Weißen nach drei Spielen mit sieben Punkten hervorragend da und wurden von vielen Experten als potenzielle Überraschung der Saison gehandelt. Allerdings kam alles ganz anders. Seit dem Sieg gegen den FCA mussten die Jungs vom Millerntor neun Niederlagen hinnehmen und rutschten in der Tabelle auf den vorletzten Platz ab. Am vergangenen Wochenende sah es lange so aus, als würde St. Pauli die Niederlagenserie ausgerechnet beim FC Bayern München beenden. Nach einer frühen Führung unterlag Pauli am Ende jedoch durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 1:3. Im Pokal sieht die Sache jedoch anders aus. Hier war St. Pauli unter der Woche bei Borussia Mönchengladbach gefordert und zog dabei mit einem 2:1-Erfolg über die Borussia ins Viertelfinale ein.

Wenig Zug zum Tor

Schwache Offensive: Gemeinsam mit dem 1.FC Heidenheim stellen die Hamburger die schlechteste Offensive der Liga. Lediglich elf Versuche der Kiezkicker fanden den Weg ins gegnerische Tor. Im Durchschnitt erzielt St. Pauli nur 0,9 Tore pro Partie und blieb bereits sechsmal ohne eigenen Treffer.

Anfällige Defensive: Mit 24 Gegentoren aus den ersten zwölf Ligaspielen und damit zwei Gegentreffern pro Spiel stellen die Braun-Weißen hinter dem FC Augsburg sowie dem FC Heidenheim (jeweils 27) die drittschlechteste Defensive der Liga. Überdies blieb St. Pauli lediglich in einem Saisonspiel ohne Gegentreffer.

Auswärtsschwäche: Von den möglichen 18 Punkten in fremden Stadien holte St. Pauli mit dem 2:0-Sieg beim Hamburger SV lediglich drei. Damit ist das Team von Trainer Alexander Blessin in der Auswärtstabelle drittletzter. Nur der FC Heidenheim mit einem schlechteren Torverhältnis und der HSV mit nur zwei Zählern sind auswärts noch schwächer als die Jungs vom Millerntor.

Spielerische Stärke: Doch nicht umsonst warnt FC-Trainer Lukas Kwasniok vor dem Gegner. Spielerisch zeigt St. Pauli durchaus positive Leistungen, schnupperte einige Male an wichtigen Punkten, die es am Ende dann doch nicht gab.

Im Fokus: Martijn Kaars

Im Fokus: Im Sommer schien es so, als hätte der FC St. Pauli mit Martijn Kaars einen richtigen Torjäger verpflichtet. Der Niederländer, der für vier Millionen Euro vom FC Magdeburg ans Millerntor wechselte, erzielte in wettbewerbsübergreifend 38 Pflichtspielen für die Blau-Weißen 23 Tore und bereitete sechs weitere vor. Beim FC St. Pauli knüpfte der 26-Jährige bislang jedoch noch nicht an seine Form beim alten Arbeitgeber an. So kam Kaars in der Liga zehnmal zum Einsatz, gehörte jedoch nur viermal zur Startelf und sammelte dabei noch keinen Scorerpunkt. Nachdem der Rechtsfuß in München 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte, gab ihm Blessin unter der Woche beim Pokal in Mönchengladbach die Chance in der Startelf. Und diese nutzte der ehemalige Magdeburger. Kurz vor der Pause erzielte Kaars nach einer Balleroberung im Mittelfeld die 1:0-Führung für seine Mannschaft, zeigte sich gut ins Kombinationsspiel integriert und feierte am Ende gemeinsam mit seinen Kollegen das Weiterkommen.

Klares System

Formation: Alexander Blessin lässt seine Mannschaft in dieser Saison entweder in einem 3-3-2-2- oder einem 3-4-1-2-System spielen. Im Tor ist Nikola Vasilj die klare Nummer eins. Davor sind Karol Metz, Eric Smith und Hauke Wahl in der Dreierkette gesetzt. Auf den beiden Schienenpositionen haben Louis Oppie und Arkardiusz Pyrka die Nase vorn. Auf der Sechs lässt Blessin überwiegend James Sand beginnen. In den vergangenen Spielen haben sich Jackson Irvine und Joel Chima Fujita auf den beiden offensiveren Mittelfeldpositionen festgespielt. Im Angriff hat aktuell Mathias Pereira Lage seinen Platz nahezu sicher. Neben dem Portugiesen hat Pauli verschiedene Möglichkeiten. Da allerdings Andreas Hountondji noch kein Anwärter auf einen Platz im Kader ist, werden Daniel Sinani und Martijn Kaars die offene Position unter sich ausmachen.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „Pauli ist fußballerisch Top sechs, Top acht der Bundesliga. Das ist die Wahrheit. Ich will sie nicht größer oder stärker machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben. Aber fußballinhaltlich, ich war jetzt auch beim Pokalspiel live vor Ort, ist es schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen. Das ist echt auch bravourös, was sie da abliefern, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sie, glaube ich, acht oder neun Spiele am Stück nicht gewonnen haben. Sie haben weiterhin mutigen Fußball gespielt, haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper und der Dreierkette, Irvine ist jetzt auch wieder da. Deshalb tun wir gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind, und dann eben auch wieder Fußball zu spielen wie ein Underdog: Leidenschaftlichen, emotionalen und dann am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball..“

Alexander Blessin: „Wir treffen auf einen Gegner, der sehr gut in die Liga gestartet ist. Natürlich so ein bisschen immer mit Understatement daherkommend. Aber sie haben und das sieht man ja schon an Daten die Liga so angenommen, mit dem gesamten Team, mit der Intensität, mit dem Laufvolumen. Da kämpft einer für den anderen und bis zum Schluss wird kein Spiel verloren gegeben, egal, wie sie zurückliegen. Das ist dann schon sehr gut, und deswegen haben wir da mit unserer Energie und unserer Intensität reinzugehen.

Mögliche Aufstellung St. Pauli:

Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage


Wen „bastelt“ Lukas Kwasniok ins Spiel? So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli starten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Wen „bastelt“ Lukas Kwasniok ins Spiel? So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli starten

Für den FC geht es am Samstagnachmittag ins Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Trainer Lukas Kwasniok vergab schon einige Startelf-Plätze, doch es bleiben Fragezeichen. So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli spielen.

Nach dem 1:1 gegen Werder Bremen geht es für den FC mit dem Heimspiel gegen St. Pauli weiter. Und Lukas Kwasniok wird seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli spielen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok wird seine Mannschaft gegen den FC St. Pauli wohl auf mindestens zwei Positionen im Vergleich zur Vorwoche verändern. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Dominique Heintz, der sich in Bremen einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, wird voraussichtlich auch Isak Johannesson aus der Startformation rutschen. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er einen Tick überspielt ist“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz, der jedoch auch die Qualität des Isländers von der Bank hervorhob. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können. Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt“. Zwei andere FC-Profis bekamen vom 44-Jährigen bereits eine Einsatzgarantie. Neben Youngster Said El Mala wird auch Innenverteidiger Rav van den Berg zur Startelf des FC gehören. „Die Alternativen sind natürlich auch rar gesät. Ich kann schon bestätigen, dass er auch beginnen wird“, so Kwasniok.

Wer beginnt im Zentrum

Im Tor ist Marvin Schwäbe natürlich ebenfalls gesetzt. Vor dem Schlussmann könnten in einer Dreierkette Cenk Özkacar links, van den Berg rechts und Eric Martel zentral beginnen. Martel spielte gegen die Bremer wieder als Sechser, dürfte aber aufgrund der angespannten personellen Lage in der Abwehr auflaufen. Sebastian Sebulonsen dürfte ebenfalls zur Startelf gehören und wieder auf die rechte Schiene rücken. Auf der linken Schiene würde sich Jakub Kaminski anbieten, der diese Position in dieser Saison bereits spielte und dort auch eine solide Leistung zeigte. Dadurch würde Alessio Castro-Montes nach seinem schwachen Startelfdebüt in Bremen wieder aus der ersten Elf rutschen und die Partie zunächst von der Bank verfolgen. Im Zentrum wären durch das Zurückziehen von Martel sowie die Pause für Johannesson zwei Positionen neu zu besetzen. Dabei bieten sich Denis Huseinbasic und Tom Krauß als Duo an. Während Krauß eher den defensiveren Part von Martel übernehmen würde, könnte Huseinbasic als Ersatz für Johannesson agieren.

In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala links starten und rechts möglicherweise Jan Thielmann. Denkbar wäre aber auch, dass Martel im Mittelfeld eine Position übernimmt. Etwa, wenn Kwasniok mit einer Viererkette startet. Dann wäre Thielmann auch ein Kandidat für die letzte Reihe und Kaminski könnte wie gegen Bremen in die Offensivreihe vorstoßen. Offen erscheint, wer in der Spitze beginnt. Ragnar Ache steht nach seiner Gehirnerschütterung wieder zur Verfügung, wusste zuvor zu überzeugen und bringt dem Spiel des FC eine gewisse Wucht. Allerdings könnte Kwasniok auch überraschen und Jakub Kaminski ins Zentrum ziehen und dafür Kristoffer Lund über die linke Seite starten lassen. Auch Linton Maina, Florian Kainz und Luca Waldschmidt könnten potenzielle Kandidaten für eine Startelfnominierung sein, dürften jedoch ein wenig hinter den anderen Profis stehen.

So könnte der FC gegen den FC St. Pauli starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Denis Huseinbasic im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Denis Huseinbasic

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Kristoffer Lund

Said El Mala und Jakub Kaminski sind zwei Gewinner des ersten Saisondrittels

Said El Mala

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Ragnar Ache



Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Lukas Kwasniok findet deutliche Worte
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Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln

Durch die Verletzung von Dominique Heintz wird Lukas Kwasniok seine Startelf am Samstag einmal mehr umbauen, dabei aber wohl auch kreativ sein müssen. Denn so langsam gehen dem Coach die Defensivspieler aus beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

So wirklich überzeugen konnte die Hintermannschaft am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen nicht. Auch deswegen wird der Kölner Trainer sein Team wohl wieder umbauen. Es gibt wieder eine andere Startelf beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.

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Es waren gerade 50 Minuten gegen Werder Bremen gespielt, als Rav van den Berg seine ganze Klasse alleine in einer Situation auf den Platz brachte. Der Innenverteidiger badete einen kapitalen Patzer von Kristoffer Lund und gegen Romano Schmid aus, mit Tempo und einem starken Defensivverständnis. Vielleicht konnte Lukas Kwasniok in diesem Moment der Verletzungsmisere in seinem Abwehrverbund dann doch auch einen Hauch Positives abgewinnen. Denn hätte sich Dominique Heintz nicht bereits nach zehn Minuten einen Muskel verletzt, van den Berg hätte möglicherweise bei Schmids Vorstoß noch auf der Bank gesessen. „Er war daran beteiligt, dass wir nur einen Gegentreffer kassiert haben“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

„Sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger“

Dann geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen über den teuersten Transfer des vergangenen Sommers. „Er hat keinen Bollen in der Hose, das hilft schon mal. Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger – viel Größe, ein gutes Tempo, fußballerische Elemente und eine Gabe, gut zu verteidigen in individualtaktischen Situationen“, erklärte Kwasniok. Und von daher ist die erste Defensivposition für das Duell gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag gesetzt. Kwasniok gab dem Niederländer eine Einsatzgarantie. Doch dann wird es wiederum spannend. Zwar ist die personelle Situation nach wie vor angespannt, doch das wird den Kölner Trainer sicherlich davon abhalten, erfinderisch an das Spiel gegen die Kiezkicker ranzugehen.

„Ich glaube, dass es in der Natur der Sache liegt, dass du bei diesen Verletzungen in der Innenverteidigung ein bisschen basteln musst“, sagte der Coach. Kwasniok hat sich in dieser Saison ohnehin als Bastler erwiesen, in 14 Pflichtspielen 14 verschiedene Aufstellungen für die Anfangsformation gefunden. Die vom Duell gegen Werder Bremen war keine besonders glückliche. „Wir waren einfach nicht so aktiv und aggressiv im Durchschiebeverhalten. Die Wingbacks sind nicht raus, wurden nicht ganz so gut geschützt und das ist dann ein Sammelsurium an kleinen Elementen, die dazu führen, dass du in eine Passivität kommst. Dadurch, dass wir mit dem Ball auch nicht so sauber waren, war es einfach insgesamt dann keine gute Halbzeit“, sagte der Kölner Trainer.

„Wir können das intern auffangen“

Auch nicht für den zweiten gesunden Innenverteidiger. Cenk Özkacar erwischte wahrlich nicht den besten Tag gegen Werder, der Türke ist ohnehin nicht gesetzt. Doch Alternativen sind „rar gesät“. Einem möglichen Kaderplatz für Youngster Yannick Mausehund erteilte Kwasniok eine ganz klare Absage. „Nein, wir können das intern alles auffangen. Auch, wenn ich mir schon darüber im Klaren bin, dass Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund oder Eric Martel keine klassischen Innenverteidiger sind“, sagte der Kölner Coach. „Ich habe aber immer gesagt, ich bin ja auch dafür da, Spieler zu entwickeln oder sie sich entwickeln zu lassen. Und entwickeln zu lassen bedeutet für mich, dass sie spielen.“ Und das würden sie eher in der Nachwuchsmannschaft als bei den Profis.

So wird der Trainer einmal mehr auf sein vorhandenes Inventar zurückgreifen und puzzeln. Eben mit Spielern wie Martel, Sebulonsen, Lund oder Tom Krauß arbeiten. Immerhin wies der Kölner Coach darauf hin, dass seine Mannschaft eine besonders hohe Verteidigungsmentalität verfüge. Das lässt sich an einer Zahl beeindruckend ablesen. Erst acht Tore haben die Kölner aus dem Spiel heraus kassiert. Wichtig wird aber auch sein, dass seine Defensive die richtige Verteidigungsmentalität dann bei den Standards findet. So oder so würde es nicht überraschen, wenn der FC-Coach im 15. Spiel die 15 Aufstellung findet.

Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Jakub Kaminski und Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten

Für den FC steht am 13. Spieltag das Duell gegen die Kiezkicker an. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause soll nochmal ein Dreier her – doch das wird keine leichte Aufgabe: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag ein unberechenbarer Gegner beim Heimspiel der Geißböcke gegen die Hanseaten. Vor der Winterpause wollen die Kölner in den verbleibenden drei Partien nochmal Zähler sammeln. So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.

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Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den FC St. Pauli sprechen ganz klar für die Geißböcke. Immerhin haben die Kiezkicker die vergangenen neun Spiele allesamt verloren. Zudem haben die Kölner gegen keinen anderen Bundesligisten eine bessere Bilanz aufzuweisen, von den bisherigen acht Heimspielen gegen Pauli hat Köln immerhin sieben gewonnen. Samstagnachmittag sollten die Chancen also nicht schlecht stehen, weitere Punkte zu sammeln. Doch der Kölner Coach hält die Erwartungshaltung erneut klein: „Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind“, sagte Kwasniok und schob die Erklärung direkt hinterher. Man wolle “ leidenschaftlichen, emotionalen und am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“ spielen.

Der FC will wieder punkten

Tatsächlich sind die Nordlichter trotz ihrer bescheidenen Bilanz alles andere als Fallobst. Das wollte auch Kwasniok „in aller Deutlichkeit“ sagen: „Das ist fußballerisch Top sechs, Top acht in der Bundesliga. Das ist die Wahrheit.“ Eigentlich spielt St. Pauli sogar einen ziemlich guten Ball, allerdings zuletzt eben einen besonders erfolglosen. Dennoch: „Ich will sie nicht stärker oder größer machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben“, so der Trainer weiter. „Aber Fußball inhaltlich war es auch beim Pokalspiel schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“ Das gewannen die Nordlichter 2:1 und belohnten sich endlich auch mal für ihre Mühen. Das wiederum kam in der Liga trotz gutem Spiel bislang zu selten vor. 

Am vergangenen Wochenende schnupperte der Tabellenvorletzte etwa an einer großen Überraschung gegen die Bayern, führte zu Beginn, kassierte in der Nachspielzeit aber einen Doppelschlag und unterlag 1:3 – eben die neunte Pleite in Folge. „Sie spielen einfach weiterhin mutigen Fußball. Sie haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper Nikola Vasilj, mit der Dreierkette mit Hauke Wahl, Eric Smith und Karol Mets und jetzt auch wieder Jackson Irvine. Das ist eine Achse, die kennen sich aus dem Effeff“, schwärmte der Kölner Coach. Vom Lob des Gegners kann sich die Mannschaft von Alexander Blessin aber wenig kaufen. Die Tendenz deutet klar auf Abstiegskampf. Auch St. Pauli will die Punkte unbedingt, die Serie auch in der Liga brechen.

„Nur ein Zwischenschritt“

Dementsprechend wird die Aufgabe für den FC nicht leicht. Zumal die Kölner auch weiterhin erhebliche Abwehrsorgen plagen. Vier Innenverteidiger fehlen, Kwasniok will in der Defensive wieder ein wenig „basteln“. Rav van den Berg ist gesetzt, die weiteren Positionen scheinen offen. Allerdings spielte Eric Martel in dieser Saison bereits eine so wichtige Rolle im Defensivverbund, das die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist, den 24-Jährigen einmal mehr als Innenverteidiger zu sehen. Nur deutete der Kölner Coach ebenfalls daraufhin, dass Isak Johannesson eine Pause bekäme. Dann müsste der Trainer seine Idealbesetzung im Zentrum finden. Said El Mala wird dagegen sicher spielen, genauso wie Jakub Kaminski.

Mit einem Heimsieg könnte Köln den Abstand auf die Abstiegsränge und damit auch auf den Gegner St. Pauli auf elf Punkte ausbauen. Trotzdem will Kwasniok die Partie nicht zu hoch hängen. Ein Dreier gegen die Kiezkicker wäre ein wichtiger Zwischenschritt, aber eben „nur ein Zwischenstand“, so Kwasniok. „Also genauso wie es umgekehrt kein Drama wäre, wäre das eben auch kein Grund zu feiern, sondern einfach drei weitere Punkte, über die wir uns dann freuen würden.“ Doch die müssen gegen den vermeintlichen leichten Gegner dann auch erst mal eingefahren werden. Und das mit der ebenfalls eher mauen Bilanz von einem Sieg aus sieben Pflichtspielen.