Saisoneröffnung des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder

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Saisoneröffnung des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder

Zahlreiche FC-Anhänger haben sich zusammengefunden und strotzen dem Regen auf der Eröffnungsparty des 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder der Saisoneröffnung

Standesgemäß beginnt man die Saison bei den Domstädtern durch das Zusammenkommen der FC-Familie. Traditionell wurde heute um 11.11 Uhr die neue Spielzeit offiziell eröffnet beim 1. FC Köln: Das sind die ersten Bilder der Saisoneröffnung

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Das sind die ersten Bilder von der FC-Saisoneröffnung

Der 1. FC Köln läutet die neue Saison traditionsgemäß auf den Stadionvorwiesen in Müngersdorf ein. Die FC-Fans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Kölsche Bands wie Mätropolis, Fiasko, StadtRand und der Kölner Männerchor „Die Grüngürtelrosen“ sorgen für Stimmung. Auch das sportliche kommt nicht zu kurz. Bei der großen Teamvorstellung präsentieren sich die Bundesliga-Teams der Frauen und Männer, außerdem gibt es eine Autogrammstunde, einen Talk mit der sportlichen Leitung und einen Auftritt der FC-Cheerleader. FC-Anhänger erwartet heute also jede menge Unterhaltung und die Möglichkeit, Spieler und Spielerinnen nahe zu kommen.

FC setzt ein Zeichen für Inklusion

Gemeinsam mit seiner Stiftung und in Kooperation mit Aktion Mensch startet der Verein die Initiative „FC-Doppelpass“. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, in der Spielzeit 2025/2026 das Thema Inklusion in den Mittelpunkt zu rücken, sowohl auf als auch neben dem Platz. Gemeinsam wollen sie mehr inklusive Sportangebote etablieren und das Miteinander im Sport für alle erlebbar machen. Heute auf der Bühne der Saisoneröffnung soll es einen Talk geben zur Vorstellung dieser neuen Partnerschaft des FC mit der Aktion Mensch.

Hier herrscht Nachholbedarf für Kwasniok

Ein fester Programmpunkt zum Auftakt der neuen Saison erwartet die Fans am Nachmittag. Dann steigt das gemeinschaftliche Singen der FC-Hymne. Während Spielerinnen, Spieler und Fans die ihnen gut bekannten Zeilen anstimmen, wird einer in der Menge vermutlich noch mit den Lippen nachformen müssen: Neu-Trainer Lukas Kwasniok bekannte schon im Vorfeld der Saisoneröffnung augenzwinkernd, dass er noch fleißig am Üben sei. “Ich bin schon fleißig am üben, aber bitte darum mir nachzusehen, dass die Hymne noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist”, bat der Coach die Anhängerschaft um Nachsicht

Saisoneröffnung 2025: Der 1. FC Köln begrüßt die neue Saison

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Saisoneröffnung 2025: Der 1. FC Köln begrüßt die neue Saison

Ab 11.11 Uhr findet die Saisoneröffnung des 1. FC Köln auf den Stadionvorwiesen am RheinEnergieSTADION statt. Neben Musikacts, der Mannschaftspräsentation und einer Autogrammstunde  wird dort heute auch die neue Partnerschaft für mit der Organisation Aktion Mensch vorgestellt. 1. FC Köln: Das passiert bei der Saisoneröffnung 2025

Standesgemäß beginnt man die Saison bei den Domstädtern mit durch das Zusammenkommen der FC-Familie. Traditionell wird heute um 11.11 Uhr die neue Spielzeit offiziell eröffnet beim 1. FC Köln: Das passiert bei der Saisoneröffnung 2025

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Der 1. FC Köln läutet die neue Saison traditionsgemäß auf den Stadionvorwiesen in Müngersdorf ein. Die FC-Fans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Kölsche Bands wie Mätropolis, Fiasko, StadtRand und der Kölner Männerchor „Die Grüngürtelrosen“ sorgen für Stimmung. Auch das sportliche kommt nicht zu kurz. Bei der großen Teamvorstellung präsentieren sich die Bundesliga-Teams der Frauen und Männer, außerdem gibt es eine Autogrammstunde, einen Talk mit der sportlichen Leitung und einen Auftritt der FC-Cheerleader. FC-Anhänger erwartet heute also jede menge Unterhaltung und die Möglichkeit, Spieler und Spielerinnen nahe zu kommen.

FC setzt ein Zeichen für Inklusion

Gemeinsam mit seiner Stiftung und in Kooperation mit Aktion Mensch startet der Verein die Initiative „FC-Doppelpass“. Die Partner haben sich das Ziel gesetzt, in der Spielzeit 2025/2026 das Thema Inklusion in den Mittelpunkt zu rücken, sowohl auf als auch neben dem Platz. Gemeinsam wollen sie mehr inklusive Sportangebote etablieren und das Miteinander im Sport für alle erlebbar machen. Heute auf der Bühne der Saisoneröffnung soll es einen Talk geben zur Vorstellung dieser neuen Partnerschaft des FC mit der Aktion Mensch.

Hier herrscht Nachholbedarf für Kwasniok

Ein fester Programmpunkt zum Auftakt der neuen Saison erwartet die Fans am Nachmittag. Dann steigt das gemeinschaftliche Singen der FC-Hymne. Während Spielerinnen, Spieler und Fans die ihnen gut bekannten Zeilen anstimmen, wird einer in der Menge vermutlich noch mit den Lippen nachformen müssen: Neu-Trainer Lukas Kwasniok bekannte schon im Vorfeld der Saisoneröffnung augenzwinkernd, dass er noch fleißig am Üben sei. “Ich bin schon fleißig am üben, aber bitte darum mir nachzusehen, dass die Hymne noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist”, bat der Coach die Anhängerschaft um Nachsicht

Kwasniok vor Partie gegen Vitesse Arnheim: „Das perfekte Testspiel!“

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kwasniok vor Partie gegen Vitesse Arnheim: „Das perfekte Testspiel!“

Der FC testet am Sonntag gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim. Trainer Lukas Kwasniok hat hohe Erwartungen an die Partie am Sonntag: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.

Allmählich biegen die Geißböcke auf die Zielgrade der Saisonvorbereitung ein. Nach dem Benefizspiel gegen den SSV Siegburg am Mittwoch wird der FC ein weiteres Testspiel am Sonntag absolvieren. Vorab erwartet der Trainer der Geißböcke eine erkenntnisreiche Begegnung mit der Mannschaft von Rüdiger Rehm: Darum ist Arnheim der perfekte Testspiel-Gegner.

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Nach dem Benefizspiel gegen den Siegburger SV blickte FC-Coach Lukas Kwasniok aus sportlicher Perspektive mit gemischten Gefühlen auf das Benefizspiel gegen den Heimatverein von FC-Legende Wolfgang Overath: “Ich glaube, dass es sich gehört, hier (in Siegburg Anm. d. Red.) das bestmögliche Gesicht zu zeigen als FC. Das ist nicht immer ganz so einfach gewesen, weil wir an ein anderes Spieltempo gewöhnt sind, weil natürlich die Rahmenbedingungen bei erst oder zweitligaspielen andere sind. Dann wirkt es immer ein bisschen langatmiger. Die Spielstruktur war da, aber ein bisschen Tempo und Überzeugung, sich im Eins-gegen-Eins am Flügel durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit gefehlt. Summa-Summarum war es eine gute Trainingseinheit“. Diesen Sonntag wird die Elf von Coach Lukas Kwasniok im Franz-Kremer-Stadion gegen den niederländischen Club Vitesse Arnheim antreten. Im vorletzten Test der Saisonvorbereitung erwartet die Geißböcke ein spannender Sparring-Partner. Das gilt sowohl in sportlicher Hinsicht und auch aufgrund der jüngsten Geschehnisse um die Gelbhemden, wie die Arnheimer noch genannt werden.

Vitesse Arnheim: Neuanfang nach Zwangsabstieg

Derzeit spielt der Club in der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie. Die Zweitklassigkeit ist vornehmlich aber nicht sportlichen Gründen geschuldet, denn im April 2024 schlitterte der Club durch eine drastische Entscheidung des niederländischen Fußballverbandes KNVB in die Krise. Dieser verkündete damals, dem Verein 18 Punkte abzuziehen. Der Rekordabzug hat dazu geführt, dass der Klub seine sportlichen Ambitionen aufgeben musste. Vier Spieltage vor Saisonende stand der Abstieg des Traditionsclubs nach 35 Jahren in der Eridivisie fest. In Arnheim stand nach dem Abstieg ein kompletter Neuanfang an. Unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm geht der Traditionsclub mit einer extrem jungen Mannschaft in die neue Saison, der Altersdurchschnitt liegt bei gerade einmal 22 Jahren, zum Vergleich: Beim 1. FC Köln sind es aktuell 26 Jahre. Das junge Arnheimer Team musste zuletzt im Testspiel gegen den Drittligisten Wehen Wiesbaden Lehrgeld zahlen und kassierte eine deutliche 0:4-Niederlage. Kwasniok und sein Trainerteam können die Gelegenheit nutzen, um innerhalb der Mannschaft zu rotieren und jungen Talenten wie dem 19-jährigen Fayssal Harchaoui eine Chance zu geben, sich bis zum Saisonstart in den Vordergrund zu spielen.

Startelf-Experimente im „perfekten Testspiel“

Im Anschluss an die Trainingseinheit am Freitag erklärte Kwasniok seinen konkreten Plan für die Partie gegen Arnheim: “Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel.” Es lohnt sich also, am Sonntag ganz genau hinzuschauen, wer im Franz-Kremer-Stadion gegen die jungen Gelbhemden auflaufen wird. Neben Neuzugang Marius Bülter wird auch Said El Mala noch weitere Argumente im Konkurrenzkampf um mögliche Startelfplätze sammeln wollen.

„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

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„Reine Vorsichtsmaßnahme“: Darum fehlte Jan Thielmann dem 1. FC Köln im Testspiel gegen den Siegburger SV

Ein FC-Profi war beim 7:0 gegen den Siegburger SV überraschend nicht im Kader: Jan Thielmann musste gegen den Fünftligisten aussetzen. Trainer Lukas Kwasniok gab aber nach der Partie Entwarnung für den Spieler des 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

Ein erfolgreicher vierter Test war der Sieg gegen den Siegburger SV für die Kölner. Der FC musste dabei aber auf Jan Thielmann verzichten. Das sei aber kein Grund zur Panik beim 1. FC Köln: Darum fehlte Jan Thielmann im Testspiel.

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Gleich mehrere Spieler in der Offensive des 1. FC Köln konnte beim Test gegen den Siegburger SV auf sich aufmerksam machen. Zum Beispiel gab Linton Maina erneut eine gute Bewerbung für die Startelf ab und auch Luca Waldschmidt überzeugte mit gleich zwei Toren. Einer konnte die Partie gegen den Fünftligisten aber nicht für Eigenwerbung nutzen, da er nicht mal im Kader stand: Jan Thielmann fehlte überraschend auf dem Aufstellungsbogen. Das sei aber nur eine „reine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen, wie Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel sagte.

Zwicken im Oberschenkel

Demnach habe der Flügelspieler „gestern Abend so ein ganz leichtes Zwicken im Oberschenkel verspürt. Aber in keiner Form irgendwie gefährlich.“ Der FC habe aber kein Risiko eingehen wollen. Der Coach habe den früheren U21-Nationalspieler dabei sogar zurückhalten müssen. „Aber wir kennen Jan. Mit angezogener Handbremse kann er nicht. Und dann wäre es fahrlässig, ihn heute laufen zu lassen“, so Kwasniok. So muss sich Thielmann noch gedulden, bis er zu seinem zweiten Testspieleinsatz in der Vorbereitung kommt. Stattdessen durfte für ihn gegen den Siegburger SV Imad Rondic durchspielen: „Dadurch, dass Jan ausgefallen ist, musste einer aus dem vorderen Bereich 90 Minuten gehen. Und wenn Imad eins kann, dann ist es laufen.“

Bisher hat Thielmann nur im Test gegen Leicester City spielen können, denn vor dem Trainingslager hatte er noch wie Eric Martel Sonderurlaub nach der U21-EM. Jetzt dürfte der Offensivspieler darauf brennen, beim Test gegen Vitesse Arnheim am Sonntag aufzulaufen und sich seinem neuen Trainer zeigen zu können. Beim Training am Donnerstag konnte der 23-Jährige zumindest wieder normal mitwirken. Das Fehlen gestern dürfte also wirklich kein Grund zur Sorge sein.

Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Zoe Hasenauer spielt künftig für den 1. FC Köln
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Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Wenige Wochen vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer. Die 25-Jährige wechselt aus Dänemark an den Rhein.

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den achten Neuzugang zu verzeichnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer für die kommende Saison.

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Die Kölner Fußballerinnen stellen sich weiter für die kommende Spielzeit auf. Der FC hat einen weiteren Neuzugang zu verzeichnen. Zoe Hasenauer kommt vom dänischen Erstligisten Odense Boldklub Q an den Rhein und empfahl sich dort mit 20 Toren in den vergangenen beiden Spielzeiten – und das in 32 Begegnungen. „Zoe Hasenauer ist eine Spielerin, die unser Spiel mit ihrer guten Technik, ihrer Dynamik und ihrer Vielseitigkeit spürbar beleben wird. Sie bringt nicht nur fußballerische Klasse mit, sondern auch eine offene, herzliche Art, mit der sie menschlich sofort ins Team passen wird“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt Teil unserer Mannschaft ist und sind überzeugt, dass sie schnell zu einer wichtigen Stütze auf und neben dem Platz heranwachsen wird.“ 

„Ich liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein“

Hasenauer kommt aus Kalifornien, spielte lange im Highschoolteam der Oregon Ducks sowie in der U21 der US-Nationalmannschaft. 2023 wechselte sie nach Odense. Dort überzeugte sie mit einer starken Torquote. Nun also der Wechsel an den Rhein und in die Bundesliga. „Es ist absolut aufregend jetzt hier beim FC zu sein. Ich habe Erfahrungen in den USA und Dänemark sammeln können, die ich jetzt bei meinem neuen Club einbringen möchte“, sagt Hasenauer. „Ich arbeite immer hart für den Erfolg und gleichzeitig habe ich unheimlich viel Freude am Spiel mit dem Ball und liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein.“ Hasenauer erklärt, sie könne „es kaum erwarten, die Bundesliga und Köln besser kennenzulernen und mit meiner neuen Mannschaft erfolgreich zu sein.“ 

Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Alte Rolle, „Spielwitz“, „Tore aus dem Nichts“ – Lukas Kwasniok hofft auf die Qualitäten von Luca Waldschmidt

Auch beim 7:0-Erfolg über den Siegburger SV war er einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang in der Vorbereitung der Geißböcke. Möglicherweise auch aufgrund seiner Positionierung.

Beim 7:0-erfolg über Siegburg war er erneut einer der stärksten beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt überzeugt bislang überhaupt in der Vorbereitung. Bereits vier Tore erzielte der Offensivspieler.

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Beim ersten Versuch konnte der gegnerische Keeper gerade noch die Hände hochreißen, beim zweiten wurde die Kugel im entscheidenden Moment abgefälscht. Dann aber war Luca Waldschmidt zur Stelle und innerhalb weniger Minuten gleich doppelt. Der ehemalige Nationalspieler schlenzte den Ball zunächst in den Winkel, um nur gute fünf Minuten später mit einem Flachschuss zu erhöhen. Bereits unmittelbar nach dem Wechsel hatte der Offensivspieler Timo Hübers das zwischenzeitliche 3:0 gegen den Siegburger SV vorgelegt. Zweifelsfrei hatte der 29-Jährige großen Anteil am verdienten 7:0-Erfolg über den Fünftligisten. Waldschmidt war zum zweiten Abschnitt gekommen und veränderte das Spiel. „Es war dann ein bisschen mehr Spielwitz mit Johannesson und Waldschmidt im Zentrum“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Duell in Siegburg.

„Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler“

Der Siegener ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung. Vier Tore hat Waldschmidt in den bisherigen Testspielen erzielt, überzeugte aber auch als Vorbereiter, eine Duftmarke hat er sicherlich gesetzt. Das hat der Offensivspieler in der vergangenen Saison auch, doch es fehlte die Konstanz. Aktuell ist Waldschmidt einer der Akteure, die am meisten überzeugen. Gegen Siegburg wohl auch, weil der 29-Jährige mal wieder in vorderster Front antrat. „Luca ist ein schwimmender Freigeist. Wenn er auf der Zehn spielt, dann schwimmt er gerne auf die Sechs zurück. Wenn er auf der Neun spielt, dann schwimmt er nur auf die Zehn zurück und ist dann nicht ganz so weit weg vom Tor“, erklärte Kwasniok. „Der Weg ist dann nicht ganz so weit. Wenn er dann dort in dem Raum Bälle bekommt, dann ist er näher am Tor. Er hat einen guten Abschluss.“

Ein klassischer Mittelstürmer und damit die Antwort auf die Suche nach einer weiteren Verstärkung in vorderster Front sollte er aber nicht sein. „Er wird nie der Spieler sein, der auf den ersten Pfosten durchläuft“, sagte Kwasniok. Aber: „Er macht unser Spiel unberechenbarer und variabler.“ Waldschmidt habe schon „die Qualität aus dem Nichts mit dem linken Fuß mal ein Tor zu erzielen.“ Das tat Waldschmidt am Mittwoch gleich doppelt. „Ich habe das Gefühl, dass er aktuell sehr glücklich ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen. Und ich hatte ich glaube sogar beim ersten Telefonat mit ihm ein Gespräch, bei dem ich ihn daran erinnert hab, dass er bei der U21-Europameisterschaft als falscher Neuner, als Freigeist-Neuner Torschützenkönig geworden ist“, so Kwasniok. „Und was vor Jahren geklappt hat, kann ja auch heute nochmal funktionieren. Wir wären alle bei Wiederholung glaube ich nicht ganz so traurig darüber.“

Das stimmt wohl. Allerdings sollte Waldschmidt genau diese Qualität dann auch über einen längeren Zeitraum beweisen. Denn es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer wieder in alter Rolle ran darf.

Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Ragnar Ache im Spiel gegen den Siegburger SV
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Testspielsieg des 1. FC Köln: Viele Tore, nicht ganz so viele Erkenntnisse

Mit einem verdienten 7:0-Erfolg hat der FC das dritte von vier Testspielen erwartungsgemäß deutlich gewonnen. Trotz des verdienten Siegs bleibt der Ertrag überschaubar beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

Für Lukas Kwasniok scheint sich so allmählich eine Spielform herauszukristallisieren. Dennoch lieferte das Testspiel gegen den Siegburger SV nicht die ganz großen „Aha-Momente“ beim 1. FC Köln: Wenige Erkenntnisse im Testspiel gegen den SSV.

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Welche sportliche Bedeutung die Begegnung gegen den Siegburger SV für den FC haben sollte, zeigte sich eigentlich schon am Vormittag als die Kölner ohne Rücksicht auf die Beine am Vormittag eine ganz normale Trainingseinheit absolvierten. Dementsprechend vielsagend dürften auch die Erkenntnisse nach dem 7:0-Erfolg über den Mittelrheinligisten aus Siegburg ausgefallen sein. Denn so ganz großen Wettbewerbscharakter – zumindest als Vorbereitung auf den Bundesligastart – hatte das Benefizspiel im Walter-Mundorf-Stadion nicht. Der FC dominierte erwartungsgemäß einen tief stehenden Gegner, schob sich die Kugel zu und setzte auch immer wieder Nadelstiche. „Insgesamt war es ein gutes Erlebnis für die Menschen hier und für uns ein guter Test und eine gute Trainingseinheit“, sagte Lukas Kwasniok.

Waldschmidt erzielt Doppelpack

Der Trainer ließ sein Team wieder in einer 3-4-3-Formation auflaufen – mit extrem offensiven Schienenspielern. Die taktische Formation scheint sich immer mehr als Kwasnioks Weg herauszukristallisieren. Doch gerade im ersten Abschnitt fehlte im Schlussdrittel ein wenig die Gefahr. Wieder einmal blieb Imad Rondic lange hinter den Erwartungen zurück. Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit erneut gute Möglichkeiten. So war es Linton Maina, der eine weitere Bewerbung abgab und das nicht nur aufgrund der frühen Führung. Doch die ganz große Durchsetzungskraft fehlte auch über die Außen. „So ein bisschen Tempo und die Überzeugung am Flügel, sich auch mal im Eins-gegen-eins durchzusetzen, hat in der ersten Halbzeit einen Ticken gefehlt“, sagte der Trainer.

Auch Said El Mala lief sich einige Male fest, fand nicht den direkten Weg in die Box. Das 2:0 erzielte noch vor dem Wechsel der bis dahin unscheinbare Ragnar Ache. Nach dem Wechsel drehten die Kölner aber auch im Schlussdrittel noch einmal so richtig auf. Vor allem Luca Waldschmidt hatte sichtbar Spaß am Spiel, erzielte die Treffer zum 4:0 und 6:0, spielte aber auch eine Art falsche Neun. „Aktuell passt es da ganz gut. Ich hab das Gefühl, dass er sehr glücklich darüber ist, die Rolle so ausfüllen zu dürfen“, sagte Kwasniok. Zuvor hatte sich auch Timo Hübers in die Torliste eingetragen, zwischen Waldschmidts Doppelpack war dann auch Rondic erfolgreich. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erzielte Isak Johannesson den 7:0-Endstand.

Zweieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielstart stehen somit personelle Antworten noch aus, es gab aber einmal mehr Einblicke in Ideen, die Kwasniok umtreiben. Tom Krauß als zentraler Spieler der Dreierkette scheint so eine Option zu sein, genauso wie Florian Kainz im zentralen Mittelfeld. Akzente konnten aber nur wenige Akteure setzen. Ob die Begegnung gegen Arnheim am Sonntag mehr Aufschluss bringt, ist offen.