Adamyans Abschied offenbar beschlossen: Fingerzeig und deutliche Worte vom Trainer

Sargis Adamyan wird beim 1. FC Köln keine Chance mehr bekommen
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Adamyans Abschied offenbar beschlossen: Fingerzeig und deutliche Worte vom Trainer

Die Tage des Stürmers sind beim FC offensichtlich gezählt. Es gibt keine Zukunft mehr für den Angreifer beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Sargis Adamyan und Emin Kujovic.

Nur wenige Spieler blieben am Samstag ohne Einsatz. Und das scheint ein Fingerzeig zu sein. Für den Stürmer gibt es wohl keine Zukunft mehr beim 1.FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Sargis Adamyan.

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Am Ende waren es 24 Spieler, denen Lukas Kwasniok am Samstag im ersten Testspiel Einsatzminuten schenkte, von denen er erste Eindrücke sammelte. Für einige Akteure waren dementsprechend nur ein paar Minuten drin. Immerhin. Denn Kwasniok hätte auch durchaus noch mehr Spieler einsetzen können, wollte aber offenbar nicht. Emin Kujovic und Sargis Adamyan standen für die Begegnung in Bergisch Gladbach gar nicht erst auf dem Spielberichtsbogen. Während bei Kujovic eine Leihe angestrebt ist, die möglicherweise schon erste Konturen annimmt, stehen die Zeichen bei Adamyan wohl endgültig auf Abschied. Drei Jahre nachdem der Armenier als Königstransfer ans Geißbockheim geholt wurde, wird sich der Stürmer also eine neue Aufgabe suchen dürfen. Beim FC gibt es keine Zukunft mehr.

Die Chancen sind „eher gering“

„Es ist wohl schon ein Fingerzeig, dass die Chancen hier beim FC auf unheimlich viel Einsatzzeit zu kommen, eher gering sind“, sagte der Kölner Coach angesprochen auf die beiden fehlenden Akteure. „Wie es genau weitergeht, kann Thomas Kessler genauer erklären. Aber ich denke schon, dass jetzt schon bald Veränderungen kommen können.“ Adamyan hat den neuen Coach in den ersten Trainingseinheiten in der vergangenen Woche offenbar nicht überzeugen können. Der Stürmer war 2022 zum FC gekommen, in der Hoffnung, auch er könne gemeinsam mit Steffen Tigges und Florian Dietz die Lücke schließen, die Anthony Modeste gerissen hat. Auch, wenn alle drei Akteure schon vor dem Abschied des Franzosen verpflichtet worden waren.

In den vergangenen drei Jahren wusste Adamyan nicht zu überzeugen, schaffte es trotz zahlreicher Einsätze, sich nicht nachhaltig in Szene zu setzen. In 60 Spielen erzielte der Stürmer für Köln vier Tore. Im vergangenen Winter wurde Adamyan an Jahn Regensburg verliehen. Eine weitere Leihe wird es wohl eher nicht geben. Dafür müsste der FC den Vertrag noch einmal verlängern und das scheint ausgeschlossen. Emin Kujovic soll dagegen verliehen werden. Ob es bereits einen interessierten Verein gibt, ist nicht bekannt.

1. FC Köln gelingt erster Test in Bergisch Gladbach

Florian Kainz und Linton Maina überzeugten im ersten Testspiel
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1. FC Köln gelingt erster Test in Bergisch Gladbach

Der erste Test des FC unter Lukas Kwasniok kann durchaus als gelungen angesehen werden. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Bergisch Gladbach 7:1. Vor allem Linton Maina, Florian Kainz und Ragnar Ache überzeugten.

Mit dem Testspiel beim SV Bergisch Gladbach 09 endet die erste Vorbereitungswoche der neuen Spielzeit. Und die Kölner haben sie durchaus positiv beendet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Bergisch Gladbach 7:1.

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Erwartungsgemäß formierte der neue Trainer eine Mannschaft, die vermutlich so nicht unbedingt noch einmal auflaufen würde. Angeführt von Timo Hübers stand von den Neuverpflichtungen vorerst nur Isak Johannesson auf dem Feld. Überraschend: Erneut agierte wie bereits im Training Steffen Tigges auf der linken Außenbahn, Jacob Christensen spielte auf Rechts. Der FC machte von Beginn an Druck. Doch so wirklich gefährlich wurde der FC zu diesem Zeitpunkt nicht. Erst nach einer Viertelstunde fand eine Flanke von Florian Kainz Offensivspieler Linton Maina, der nahm die Kugel direkt und netzte ein. Nur wenige Minuten später war es das gleiche Duo, das traf. Maina schlenzte den Ball ins lange Eck. Steffen Tigges erhöhte ebenfalls mit einem Schlenzer auf 3:0, allerdings mit Unterstützung des gegnerischen Torhüters.

Starker Auftritt von Ragnar Ache

Eigentlich hatte der FC die Begegnung im Griff. Eigentlich. Denn nach einem Fehlpass von Jacob Christensen hatte Claudio Heider freie Bahn und zog einfach mal ab. Schwäbe machte bei der Parade nicht die beste Figur. Vor dem Wechsel hätte der FC erhöhen können, vergab aber einige Möglichkeiten. Zur Pause wechselte Kwasniok die gesamte Mannschaft aus. Und der zweite Anzug passte. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da erhöhte Ragnar Ache auf 4:1. Und der FC setzte nach. Ache legte die Kugel stark ab auf Etienne Borie, der auf 5:1 stellte. Und keine fünf Minuten später erhöhte Fayssal Harchaoui auf 6:1. Für die Schlussphase brachte Kwasniok auch Malek El Mala.

Doch die Kölner hatten bereits einen Gang zurückgeschaltet. Dennoch erhöhte der FC. Jusuf Gazibegovic legte nach Pass von Jakub Kaminski ab, Luca Waldschmidt schob nur noch ein. In den letzten Minuten hätten Joel Schmied und Tom Krauß erhöhen können, vergaben aber. Insgesamt kamen 23 Spieler für den FC zum Einsatz. Am kommenden Freitag steht im Südstadion das nächste Testspiel an. Dann sind die Geißböcke zu Gast bei Fortuna Köln.

Schwäbe (46. Zieler) – Heintz (46. Pauli), Hübers (46. Schmied), Telle (46. Gazibegovic) – Tigges (46. Pacarada), Huseinbasic (46. Harchaoui), Johannesson (46. Kaminski), Christensen (46. Krauß) – Kainz (46. Waldschmidt) – Maina (46. Ache, 74. El Mala), Rondic (31. Niang, 45. Borie) – Tore: 1:0, 2:0 Maina (14., 16.), 3:0 Tigges (19.), 3:1 Heider (21.), 4:1 Ache (46.), 5:1 Borie (58.), 6:1 Harchaoui (62.), 7:1 Waldschmidt (84.)


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Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Lukas Kwasniok will mit seiner Mannschaft durchstarten
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Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Das erste Testspiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Der FC ist am Samstagmittag zu Gast in Bergisch Gladbach. Für die Akteure der Geißböcke gilt es, die Spielidee des neuen Trainers umzusetzen und sich das erste Mal auf dem Platz zu beweisen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

Ohne Spieler wie Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala geht es nach der ersten Trainingswoche nach Bergisch Gladbach. Mit dabei sind die Neuzugänge der Geißböcke. Sowohl für die bisherigen Sommer-Transfers als auch für die Wackelkandidaten ist das Testspiel eine Möglichkeit, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

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Rein nach den nackten Zahlen dürfte das Aus von Gerhard Struber vor mittlerweile gut zwei Monaten so manchen Außenstehenden dann doch ein wenig überrascht haben. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln war gefeuert worden, obwohl der FC eigentlich schon mit einem Bein Richtung Aufstieg unterwegs war, als Tabellenzweiter. Und da es am Ende des Tages beim Fußball nun mal um Punkte und die Tabelle geht, könnte man durchaus der Ansicht sein, dass da sportlich doch ziemlich viel richtig gelaufen ist bei den Geißböcken. Wie schwer die Kost der Kölner in der vergangenen Saison dann schon mal war, zeigte unter anderem das letzte Testspiel. Im März hatte der FC gegen den Drittligisten SC Verl gespielt und sich dann doch ein wenig blamiert. Ohne einige Nationalspieler und Verletzte wirkte das Team gleichermaßen lust- und ideenlos.

Auftakt in die Testspielserie

Dabei hatte Struber vorher seine zweite Garde in die Pflicht genommen, ungewohnt fordernd eine gute Leistung angesprochen, gerade von den Burschen, die hinten dran seien. Abgerufen haben die Wackelkandidaten die Leistung damals nicht. Unter anderem Marvin Obuz dürfte in dieser Begegnung einigen Kredit verspielt haben. Auch, wenn das Kölner Eigengewächs im Nachhinein von Thomas Kessler ein wenig in Schutz genommen worden ist. Vier Monate später ist die Welt gefühlt eine andere. Der Trainer heißt Lukas Kwasniok, der Sportdirektor Thomas Kessler und auch im Kader gibt es zahlreiche Namen, die Struber nicht mehr kennengelernt hat. Die Kölner Fans werden sich am Samstag im Duell bei Bergisch Gladbach also einen ersten Eindruck von Tom Krauß, Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Co. verschaffen können.

Kwasniok forderte wie schon bei seinem Amtsantritt vor einigen Wochen Fleiß von seiner Mannschaft, Intensität. Am Ende des Tages wird er sich aber auch einen Eindruck machen wollen, wie es mit seinem Kader dann denn weitergehen wird. Denn es gibt noch zahlreiche Fragezeichen und dabei geht es bestimmt nicht um ein weiteres Experiment auf der Außenverteidigerposition, auf der sich im Training Steffen Tigges wiederfand. Vielmehr wird das Duell gegen den Oberligisten zur Chance für den ein oder anderen Wackelkandidaten, dann doch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eben wie bei Struber damals für die zweite Garde, die sich nun in den Fokus spielen kann. So ist sicher nicht das Kölner Wording, der Druck wird natürlich nicht aufgebaut. Dennoch sind die anberaumten Testspiele die Chance, einen anderen Eindruck zu hinterlassen.

Wer kann sich in den Fokus spielen?

Die Vorzeichen stehen unter dem neuen Trainer sicherlich nicht komplett auf Null. Die kommenden Begegnungen wie auch das Trainingslager in Österreich dürften für zahlreiche Akteure eine Art Bewährungsprobe sein. Gerade Spieler wie Imad Rondic, vielleicht auch Steffen Tigges spielen wohl auch um ihre Zukunft beim FC. Andere Akteure, sogar der ein oder andere Routinier, werden sich in den Fokus spielen wollen, um dann vielleicht eher eine Rolle in dem ersten Kwasniok-Konstrukt zu spielen. „Wir schauen, dass wir mit den Jungs, die wir haben gut arbeiten, sie vielleicht verbessern und möglicherweise tut sich auch noch etwas auf“, hatte Kwasniok am Montag gesagt.

Klingt fast so, als könne sich der Trainer durchaus die ein oder andere positive Entwicklung vorstellen. Die Vorbereitung ist natürlich noch lang und es stehen gleich mehrere Testspiele, eine lange und intensive Trainingsphase und natürlich das Trainingslager an. Es gibt noch reichlich Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Einen ersten guten Eindruck können die Spieler aber am Samstag in Bergisch Gladbach hinterlassen.

Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Die erste Trainingswoche endet beim FC am Samstag mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Und der neue Kölner Coach hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft dann auftreten soll. Erstes Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok.

Nach der intensiven Woche mit zahlreichen Einheiten steht nun der erste Härtetest an. Es geht ins erste Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok von seiner Mannschaft im Duell gegen Bergisch Gladbach.

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln

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Am Samstagnachmittag werden die Fans dann zum ersten Mal auch im Spielbetrieb einen Eindruck von den neuen Spielern bekommen. Gleich fünf Transfers haben die Geißböcke in diesem Sommer getätigt und alle werden im Duell gegen Bergisch Gladbach wohl zum Einsatz kommen. Gegen den Oberligisten steht der Coach das erste Mal für den FC an der Seitenlinie. Auf dem Platz wurde in der vergangenen Woche hart gearbeitet und die Entwicklungen will der Coach dann gerne im Spiel auch sehen. „Es wäre schön, wenn wir am Samstag gleich ein paar Elemente sehen können, die wir uns in der ersten Woche erarbeitet haben“, sagt der Trainer und hofft, „dass die Spieler ein Gefühl für meine Spielidee bekommen, wir Abläufe verinnerlichen und das unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen.“

„Das ist unser Ziel“

Im Spätsommer 2023 spielte der FC bereits gegen Bergisch Gladbach tat sich schwer, erst der zweite Anzug drehte auf. Kwasniok wird nun mit einer anderen Mannschaft antreten und voraussichtlich auch ein anderes Gesicht zeigen. Zumindest ist die Forderung des Trainers eindeutig. „Ich erwarte Fleiß gegen den Ball und Kreativität, Dominanz und Spielfreude mit dem Ball“, so Kwasniok. „Dann hätten wir einen guten Abschluss einer guten ersten Woche. Das ist unser Ziel.“ In Zukunft soll dann auch dem Spiel gegen den Ball eine größere Bedeutung zukommen. „Das war noch nicht im Vordergrund in unserer Trainingsarbeit. Aber je besser die Jungs das im Spiel machen, desto weniger müssen wir im Training daran arbeiten“, sagt der Coach.

Ein ganz großer Fingerzeig über die kommende Ausrichtung wird das Testspiel sicher nicht werden. Immerhin fehlen noch einige vermeintliche Leistungsträger wie Eric Martel oder Jan Thielmann. Auch Said El Mala ist nicht mit von der Partie. Die drei Akteure haben nach den jeweiligen Junioren-Europameisterschaften noch Sonderurlaub. Zudem dürfte es noch einige Veränderungen im Kader geben. Einen ersten Eindruck der Neuverpflichtungen wird es aber dennoch geben.

Hat Marvin Obuz seine letzte Chance verpasst?

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Hat Marvin Obuz seine letzte Chance verpasst?

Gegen den SC Verl sollten einige Spieler aus der zweiten Reihe ihre Chance erhalten. Spieler, die wohl zuletzt auch nicht so richtig glücklich über ihre Einsatzzeit waren. Doch eine Bewerbung hat so gut wie kein Akteur am Donnerstag abgegeben für den 1. FC Köln: Marvin Obuz hat seine Chance nicht genutzt.

Am Mittwoch hatte FC-Trainer Gerhard Struber den Offensivspieler noch einmal explizit hervorgehoben, am Donnerstag in die Startelf beordert. Wirklich beeindrucken konnte der Angreifer aber nicht. Die Zeichen könnten auf Abschied stehen beim 1. FC Köln: Marvin Obuz hat seine Chance nicht genutzt.

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Dass Christian Keller gegenüber dem Team schonmal schärfere Töne anschlägt, bewies der Sportdirektor im vergangenen Jahr nach der derben 1:5-Klatsche gegen den SV Darmstadt ziemlich eindrucksvoll. Damals war Keller mit dem Auftritt der Geißböcke verständlicherweise alles andere als zufrieden gewesen, sprach von einer „Schülermannschaft“, nannte die Leistung „desolat“. Dass der Sportdirektor am Donnerstagnachmittag nicht ganz so drastisch wurde, mag vielleicht am Gegner und dem Umstand, dass es sich „nur“ um ein Testspiel gehadelt hat, gelegen haben. Bedient war der FC-Verantwortliche aber allemal. „Ich würde mir wünschen, dass die Mannschaft auf Spannung ist, eine gute Haltung hat und bereit ist, zu investieren“, sagte Keller sichtbar angefressen. „Ich würde mir auch wünschen, dass die Spieler, die zuletzt wenig Spielzeit hatten, zeigen, dass sie das ändern möchten. Leider habe ich das alles nicht gesehen.“

„Ich finde es schade, dass wir das Spiel nicht besser genutzt haben“

Keller nannte keine Namen, doch der Sportdirektor sprach bereits in der Halbzeit und bis zu diesem Zeitpunkt hatten nicht so richtig viele Spieler aus der zweiten Garde ihre Chance bekommen. Den zweiten Keeper Anthony Racioppi konnte Keller angesichts der starken Leistung ganz sicher nicht gemeint haben. So dürfte einer der angesprochenen Spieler möglicherweise Marvin Obuz gewesen sein. Den gebürtigen Kölner hatte FC-Trainer Gerhard Struber gerade einmal 24 Stunden zuvor noch besonders, vor allem namentlich hervorgehoben, als auch der Coach davon sprach, dass Spieler der zweiten Reihe ihre Chance gegen Verl bekommen würden. „Ich finde es schade, dass wir das Spiel nicht besser genutzt haben und dass der eine oder andere Spieler sich nicht besser hat in Szene setzen können, wie wir uns das gewünscht hätten“, sagte auch der Österreicher.

Und vielleicht auch, wie es sich der Spieler gewünscht hat. „Es war sein großer Traum, als FC-Profi in Müngersdorf zu spielen. Doch dazu kam es ja praktisch nie. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie wenig Einsatzzeit Marvin erhalten hat und dazu noch die großen Probleme des FC in der Offensive betrachtet, dann ist das sehr enttäuschend“, hatte Obuz Berater Dirk Hebel erst unlängst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ gesagt. „Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance zu zeigen, was er kann.“ Zwar nicht in einem Pflichtspiel, aber immerhin gegen den SC Verl sollte der Offensivspieler dann am Donnerstag sein Können noch einmal zeigen, setzte sich aber einmal mehr nicht wirklich in Szene und sammelte auch keine Argumente für höhere oder andere Aufgaben.

Stehen die Zeichen auf Abschied?

„Im Moment ist die Hoffnung noch da, dass Marvin einen positiven Einfluss auf das Aufstiegsrennen nehmen kann. Der Aufstieg des Clubs steht auf für ihn über allem“, sagte Hebel damals. „Doch bleibt alles so, wie es ist, dann muss man sagen, dass es dann keinen Sinn mehr macht. Dann wird Marvin seinen Heimatverein verlassen. Und das wäre enttäuschend.“ Da Jan Thielmann zuletzt ansteigende Form zeigte und Tim Lemperle wohl schon bald dauerhaft zurückkehrt, stehen die Chance nicht so richtig gut, dass sich an der Einsatzzeit schon bald etwas ändert. Ob Obuz weiter für den FC aufläuft, ist also fraglich. Bekanntlich läuft der Vertrag des 23-Jährigen im Sommer aus. Angesichts der mangelnden Spielzeit stehen die Zeichen wohl auf Abschied. Angeblich soll der 1. FC Nünrberg Interesse haben. Eine Rückkehr Rot-Weiss Essen ist wohl kein Thema mehr.

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