So erlebte Jan Thielmann die ersten Tage mit René Wagner „Er hat immer ein offenes Ohr“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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So erlebte Jan Thielmann die ersten Tage mit René Wagner „Er hat immer ein offenes Ohr“

Neben Florian Kainz ist Jan Thielmann der dienstälteste aktive FC-Profi. Bereits sieben Trainer hat der 23-Jährige beim FC erlebt. Nun leitet ein neuer Coach die Geschicke beim 1. FC Köln: So erlebte Jan Thielmann den Trainerwechsel.

Für Jan Thielmann ist René Wagner nun der siebte Profi-Trainer bei den Geißböcken. Da Friedhelm Funkel zwei Mal kam, erlebte der 23-Jährige sieben Trainerwechsel. Am Dienstag äußerte sich das Eigengewächs zur aktuellen Veränderung.

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Wenn Jan Thielmann gegen die Eintracht am Sonntag und die Woche darauf gegen Werder Bremen auflaufen wird, dann hat der 23-Jährige eine Ikone eingeholt. Lukas Podolski lief genau 181 Mal für die Geißböcke auf, Thielmann kommt bislang auf 179. Mit dem Karriere-Ende von Florian Kainz im kommenden Sommer wird Thielmann der dienstälteste aktive FC-Profi seine „Das sind natürlich schöne Fakten nebenbei. Ich fühle mich hier wohl, ich mag es hier zu spielen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Leute und der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich am FC hab“, sagte Thielmann am Dienstag. „Deswegen schaue ich nicht auf die Zahlen und verlgieche mich nicht mit diversen Legenden, die noch einen großen Impact hatten. Bei mir steht nur der Zweitliga-Titel. Ich hoffe, es kommen noch einige dazu,“.

Auch, wenn sich der gebürtige Föhrener in der jüngeren Vergangenheit nicht immer mit jeder Position anfreunden konnte, die Rolle einer Kölner Identifikationsfigur ist durchaus möglich.

„Die Einheiten laufen gut“

Und in seiner langen Zeit bei den Geißböcken hat Thielmann auch schon einige Trainerwechsel erlebt. René Wagner ist jetzt der siebte Coach, den der 23-Jährige erlebt (zwei Mal Friedhelm Funkel). „Ich glaube, ich kann mich recht schnell an Menschen gewöhnen“, sagt Thielmann. „Ich glaube, durch den Trainerwechsel erhofft man sich immer neuen, frischen Wind. Gerade Spieler, die hinten dran standen, haben jetzt vielleicht eine Chance. Deswegen ist man ein wenig sensibler, was die Trainingsinhalte angeht. Jeder bietet sich an und die Einheiten laufen gut. Es ist eine gute Qualität und gute Reaktion.“

Thielmann hat in seiner Zeit sowohl Trainer erlebt, die von extern kamen als nun auch einen Coach, der befördert wurde. „Beides gibt einen Impuls. Wenn man in eine Führungsrolle reinkommt, da hat man immer nochmal ja eine andere Verantwortung und andere Themenbereiche“, sagt der 23-Jährige und verweist auf angepasste Trainingsinhalte. „René macht nun schon die Übungen, die er für sinnvoll hält“, so das Eigengewächs weiter. „Man muss natürlich Sachen verändern und anpassen. Wir mussten an gewissen Stellschrauben drehen.“ Doch das ganz große Rad wird nun nicht bewegt, immerhin habe man ja durchaus auch Leistungen auf den Platz gebracht. Wagner sei laut Thielmann jedenfalls „sehr herzlich. Er hat immer ein offenes Ohr und einen guten Draht gerade zu den erfahrenen Spielern.“ Auf die richtige Mischung zwischen Erfahrung und jungen Spielern werde es ankommen.

„Wir brauchen Punkte“

Erfahrung bringt auch Thielmann auf den Platz. Und wenn es nach ihm geht bereits am Sonntag. Durch die lange Länderspielpause sei er jedenfalls fit und eine Startelfoption. Und die Marschroute ist klar: „Wir brauchen Punkte. Wir müssen nicht schön spielen. Wir müssen nicht Preise gewinnen für das schönste Tor. Auch, wenn Ragys Tor natürlich schön war. Wir brauchen Punkte und das ist uns allen bewusst“, sagt Thielmann, der auch um die Aufgabe weiß. Immerhin liebäugelt Frankfurt noch mit einem Platz im internationalen Geschäft. Doch die Eintracht sei eine Chance, um mit gutem Polster in die wichtigen Spiele gegen Bremen und St. Pauli zu gehen. „Wir sind noch in einer relativ komfortablen Position. Ich hoffe nicht, dass wir einen Feuerwehrmann brauchen“, sagt Thielmann – auch die hat der 23-Jährige beim FC oft genug erlebt.


Auch Tom Krauß kehrt ins Mannschaftstraining zurück

Tom Krauß beim 1. FC Köln
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Auch Tom Krauß kehrt ins Mannschaftstraining zurück

Das Lazarett lichtet sich weiter beim 1. FC Köln: Tom Krauß kehrt ins Mannschaftstraining zurück. Der nominelle Mittelfeldspieler wird aufgrund der Gelb-Roten Karte von Eric Martel auch dringend gebraucht.

René Wagner wird bei seinem ersten Pflichtspiel als Cheftrainer der Geißböcke nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Nachdem am Montag schon die beiden Rekonvaleszenten Joel Schmied und Alessio Castro-Montes ins Mannschaftstraining eingestiegen sind, kehrte am Dienstag auch Tom Krauß zurück.

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Der Mittelfeldspieler hatte beim Aufwärmen vor dem Rheinderby etwas im Knie gespürt. Ein Einsatz kam nicht mehr in Frage. Dafür lief Cenny Neumann auf und erlebte einen rabenschwarzen Nachmittag. Krauß hatte zuletzt auf der rechten Abwehrseite ausgeholfen, da Sebastian Sebulonsen gesperrt ausgefallen war und Castro-Montes verletzt ausfiel. Der gebürtige Leipziger machte seine Sache gut. Doch mit großer Wahrscheinlichkeit wird Krauß gegen Frankfurt wohl wieder das Zentrum bekleiden. Sebulonsen und Castro-Montes sind wieder zurück, Krauß wird auf der Sechs wohl gebraucht. Denn mit Eric Martel fehlt der etatmäßige Sechser aufgrund seiner Gelb-Roten Karte. Diese hatte sich der Mittelfeldspieler im Duell gegen Mönchengladbach abgeholt.

Krauß wohl ein Kandidat fürs Zentrum

Krauß war vor allem in der Rückrunde bislang einer der absoluten Leistungsträger. Der Mittelfeldspieler geht mit Leidenschaft, Willen und Kampfgeist voran und könnte so ein wichtiger Teil im Klassenerhalts-Puzzle sein. Unterdessen haben die Kölner den Trainingsplan kurzfristig noch einmal angepasst. Das Training am Dienstag findet nun doch öffentlich statt. Am Montag hieß es noch, dass sämtliche Einheiten diese Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden würden. Das hat sich zumindest für den Dienstag verändert. Weiterhin bleibt es aber dabei, dass die Kölner keinen freien Tag in dieser Woche haben werden. Am Samstag steht das Abschlusstraining an, bevor dann am Sonntag das Auswärtsspiel in Frankfurt angepfiffen wird.

Neben Eric Martel muss Wagner dann „nur“ noch auf die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian verzichten. Bei der Trainingseinheit am Dienstag fehlten noch die Nationalspieler, die sich auf Länderspielreise befinden. Am Abend spielen Said El Mala mit der deutschen U21 gegen Griechenland und Jakub Kaminski mit Polen gegen Schweden um das WM-Ticket.


Sebastiaan Bornauw offenbar wieder im Fokus des 1. FC Köln

Sebastiaan Bornauw im FA-Cup
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Sebastiaan Bornauw offenbar wieder im Fokus des 1. FC Köln

Schon im Winter galt er als potenzieller Neuzugang beim 1. FC Köln: Sebastiaan Bornauw wieder im Fokus. Der Belgier soll bei Klassenerhalt die Innenverteidigung verstärken.

Wagt der FC einen weiteren Versuch. Schon im Winter war das Interesse an dem Ex-Kölner groß. Der FC war sich mit dem Spieler einig. Aber Leeds wollte den Abwehrspieler nicht gehen lassen. Nun scheint es einen neuen Versuch zu geben. Das berichtet die „Bild„.

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Möglicherweise wollte Daniel Farke noch einmal ein Zeichen setzen, als der deutsche Coach den Abwehrspieler gleich drei Mal von Beginn an spielen ließ. Denn Farke sah keinen Grund darin, Bornauw im Winter ziehen zu lassen. Die Kölner waren sich mit dem Spieler einig. Auch, weil der Abwehrspieler noch Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme hegte und bei Leeds bis dahin gar keine Rolle spielte. Der Verbleib in England hat sich für den Innenverteidiger aber nicht ausgezahlt. Seit dem 2:2 gegen Chelsea Mitte Februar kam Bornauw in der Premier League nicht mehr zum Einsatz, spielte immerhin noch mal eine Halbzeit im FA-Cup. Kein Wunder also, dass der 27-Jährige noch immer mit einem Abschied aus Leeds liebäugelt.

Bornauw wohl nur ein Leihkandidat

Und da scheint der FC dann wieder eine Rolle zu spielen. Wie die „Bild“ berichtet, sollen die Kölner im Falle des Klassenerhalts wieder über eine Rückholaktion, einen zweiten Anlauf nachdenken. Der Abwehrspieler könnte in der jungen Abwehr um Rav van den Berg und vielleicht sogar Jahmai Simpson-Pusey eine wichtige Rolle einnehmen. Denn noch ist nicht klar, wie es mit Timo Hübers weitergehen soll. Der Innenverteidiger wird wohl den Vertrag verlängert bekommen. Wann Hübers aber wieder in den Spielbetrieb eingreifen kann, ist aktuell komplett offen. Bornauw spielte bekanntlich von 2019 bis 2021 beim FC, war einer der Leistungsträger und wechselte schließlich nach Wolfsburg. Dort wurde der Belgier nicht glücklich, genauso wenig wie nun in Leeds.

Allerdings hat der 27-Jährige noch Vertrag bis 2029. Der Marktwert liegt bei acht Millionen Euro. Das macht einen festen Transfer im Sommer eher unwahrscheinlich. Vielmehr spricht für eine Leihe – dann vermutlich mit Kaufoption. Der FC litt eigentlich durch die gesamte Saison unter einem enormen Verletzungspech in der Innenverteidigung. Nun kehren gleich mehrere Spieler zurück. Somit hat René Wagner bei seinem ersten Pflichtspiel in der Abwehr die Qual der Wahl.

Noch sieben Punkte bis zum Ziel? Der 1. FC Köln muss jetzt zum Endspurt ansetzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Noch sieben Punkte bis zum Ziel? Der 1. FC Köln muss jetzt zum Endspurt ansetzen

Trotz der anhaltenden Krise von sieben sieglosen Spielen in Serie liegen die Kölner noch auf Kurs Klassenerhalt – zumindest statistisch. Einige Zähler werden die Geißböcke aber dennoch einfahren müssen. So viele Punkte braucht der 1. FC Köln wohl noch zum Klassenerhalt.

Zwölf Punkte holten die Kölner aus den vergangenen 18 Spielen – eine verheerende Bilanz. Die Geißböcke brauchen die Wende und Punkte. Doch die Statistik spricht eigentlich für die Kölner.

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Sieben Spieltage vor Saisonende haben die Kölner Verantwortlichen vor einer guten Woche also die Reißleine gezogen und Trainer Lukas Kwasniok entlassen. Dieser hatte bekanntlich bis zuletzt gekämpft, um den Job zu behalten, war überzeugt davon, mit dem FC noch die Wende zu schaffen. Der 44-Jährige war in den vergangenen Wochen nicht müde geworden, zu betonen, dass man ja auch nicht vergessen dürfe, wo der FC herkomme und das man ja noch immer über dem Strich stünde. Das ist natürlich richtig: Rein tabellarisch hat es Köln als Fünfzehnter komplett in der eigenen Hand. Und im Vergleich zur direkten Konkurrenz ist das Restprogramm zumindest auf dem Papier machbar (come-on-fc.com berichtete).

Im Schnitt reichen 33 Punkte für Platz 15

Allerdings zeigte die Formkurve zuletzt nach unten, die Punkteausbeute ist mit zwölf Zählern aus 18 Begegnungen mehr als bescheiden. Statistisch sieht die Situation für den FC dagegen gar nicht so schlecht aus. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96 ist ein Tabellenfünfzehnter nach dem 27. Spieltag neun Mal abgerutscht. Sechs Mal auf Rang 16, zwei Mal auf Platz 17 und ein Mal stieg das jeweilige Team als Schlusslicht ab. In mehr als zwei Drittel der Fälle hatten die Tabellenfünzehnten nichts mit dem Abstieg zu tun. 13 Mal ging es in der Tabelle sogar noch ein gutes Stück weit nach oben. So wie der FC vor genau 30 Jahren. Damals belegten die Geißböcke nach dem 27. Spieltag ebenfalls Rang 15, mit 28 Zählern, einem Punkt Vorsprung vor Frankfurt, drei vor Kaiserslautern. Am Ende der Saison stand ein sicherer 12. Platz mit 40 Punkten.

Zwölf Zähler holte der FC aus den verbliebenen sieben Spielen. Tatsächlich würden die den Kölnern in dieser Saison dicke reichen. Denn mit 38 Punkten ist seit 1998 kein Team mehr aus der Bundesliga abgestiegen. Im Schnitt reichen 36 Punkte für Rang 15. Das wären für die Kölner zehn in sieben Spielen – eine Hausnummer. Für den Relegationsplatz wären es bei im Schnitt 33 Punkten noch sieben Zähler. Nach der jüngeren Bilanz ebenfalls eine ordentliche Hausaufgabe, nur haben die anderen Teams die ebenfalls zu bewältigen. Mit 26 Punkten nach dem 27. Spieltag lag der Schnitt am Ende der Spielzeit für Tabellenplatz 15 übrigens ebenfalls bei 33 Punkten. Heißt wohl: Will der FC sicher über dem Strich stehen, sind Siege gegen die direkte Konkurrenz Pflicht.


Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
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Nicht zwei, gleich vier wichtige Rückkehrer in der Defensive: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl

Mit Alessio Castro-Montes und Joel Schmied stehen dem FC zwei Rekonvaleszenten wieder zur Verfügung. Dazu kehren noch zwei zuletzt gesperrte Akteure wieder zurück beim 1. FC Köln: René Wagner hat direkt die Qual der Wahl.

Gleich vier Spieler kehren am Wochenende wieder zurück zum FC und die stellen den neuen Trainer René Wagner direkt vor ein ungewohntes Luxusproblem.

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Der Montagnachmittag hatte für den FC und seinen neuen Trainer eine besonders positive Nachricht parat: Joel Schmied und Alessio Castro-Montes kehrten wieder ins Mannschaftstraining zurück. Schmied hatte nach dem Duell gegen Hoffenheim über muskuläre Probleme geklagt, eine MRT-Untersuchung ergab eine strukturelle Verletzung. Für Schmied war es bereits der zweite längere Ausfall. Der Schweizer fehlte auch schon vom elften bis zum 21. Spieltag aufgrund einer muskulären Verletzung. Bis dahin war Schmied eine der positiven Überraschungen der Anfangsphase der Spielzeit. Auch Alessio Castro-Montes wusste vor seiner Verletzung zu überzeugen, war einer der Leistungsträger zu Beginn des Jahres. Die Verletzung traf den Belgier in absoluter Topform.

Simpson-Pusey ebenfalls wieder dabei

Nun kehren beide Spieler zurück und erweitern den Kader immens. Gerade auf der Rechtsverteidiger-Position hatten die Kölner bekanntlich zuletzt ihre Probleme. Tom Krauß hatte sich unmittelbar vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach beim Aufwärmen verletzt. Da auch Sebastian Sebulonsen und eben Castro-Montes ebenfalls nicht zur Verfügung standen, musste Cenny Neumman ran. Der 19-Jährige tat sich gegen Jens Castrop schwer, war an den drei Gegentoren durchaus beteiligt (come-on-fc berichtete). Nun hat Wagner aber nicht nur eine Option. Denn neben „Monti“ kehrt der zuletzt gesperrte Sebulonsen gegen die Eintracht wieder zurück. Und auch die Rückkehr von Tom Krauß ist nicht ausgeschlossen. Allerdings dürfte der gebürtige Leipziger bei einer rechtzeitigen Genesung ohnehin auf der Sechs auflaufen und nicht wie zuletzt unter Kwasniok als Rechtsverteidiger.

Die Situation in der Innenverteidigung ist eine ganz ähnliche. Zuletzt haben sich Rav van den Berg und Cenk Özkacar mit guten Leistungen für mehr empfohlen. Beide hatten ihre Chancen auch aufgrund der zahlreichen Verletzten erhalten, dann aber durchaus überzeugt. Nun kehrt eben aber auch nicht nur Schmied wieder zurück. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Der 20-Jährige hatte gegen Dortmund die Rote Karte gesehen und war mit zwei Spielen Zuschauen sanktioniert worden. Und auch der Engländer überzeugte in den Begegnungen, in denen er für den FC auf dem Platz stand. Simpson-Pusey war bekanntlich im Winter nach Köln gewechselt, ohne bei Celtic für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben. Das sieht in Köln ganz anders aus.

Nur aufgrund der Sperre und ebenfalls einer muskulären Verletzung kommt der Abwehrspieler beim FC erst auf acht Einsätze. Für René Wagner bietet sich also die Qual der Wahl. Dass Schmied und Castro-Montes beginnen werden, scheint allerdings aufgrund der langen Verletzungspausen eher unwahrscheinlich. Sebulonsen und Simpson-Pusey haben dagegen durchaus die Chance, wieder in die Startelf zu rücken.


1. FC Köln zu Gast in Frankfurt: Zwischen Riederwald und Rhein – Wenn Vergangenheit auf Abstiegskampf trifft

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1. FC Köln zu Gast in Frankfurt: Zwischen Riederwald und Rhein – Wenn Vergangenheit auf Abstiegskampf trifft

Wenn der 1. FC Köln auf Eintracht Frankfurt trifft, geht es für die Geißböcke um weit mehr als nur drei Punkte. Mit einem neuen Trainergespann an der Seitenlinie und gleich mehreren Spielern mit Frankfurter Vergangenheit im Kader trifft Sentimentalität auf knallharten Abstiegskampf. 1. FC Köln: So viel Frankfurt steckt in den Geißböcken

Mit Spielern und Verantwortlichen, die einst selbst am Riederwald ausgebildet wurden oder den Sprung über Frankfurt in den Profifußball geschafft haben, bekommt die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln eine besonders emotionale Note.

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Die Begegnung des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt ist eine besonders spannungsgeladene. So lechzen die Geißböcke nach langer Durststrecke endlich wieder nach einem Sieg. Im ersten Spiel von Interimscoach René Wagner an der Seitenlinie der Kölner soll das zuletzt stagnierte Punktekonto im Abstiegskampf aufgebessert werden. Helfen soll Wagner dabei der jüngst verpflichtete Co-Trainer Armin Reutershahn, der eine lange gemeinsame Geschichte mit der Eintracht hat.

Reutershahn blickt auf viele prägende Jahre in Frankfurt zurück. Insgesamt war er über ein Jahrzehnt in zwei Etappen dort tätig. Von 2004 bis 2009 arbeitete er als Assistent von Friedhelm Funkel und erlebte in dieser Zeit den Aufstieg in die Bundesliga hautnah mit, auch der Einzug ins DFB-Pokalfinale in der Saison 2005/06 fällt in diese Phase. Später folgte der vielleicht größte Moment in Reutershahns langer Karriere, als die Eintracht 2018 im DFB-Pokalfinale überraschend den FC Bayern München besiegte. Die Frankfurter Spur zieht sich jedoch nicht nur durch das Trainerteam, sondern auch durch den Kölner Kader, in dem mehrere Spieler eine Vergangenheit am Main haben.

Luca Waldschmidt mauserte sich in Frankfurt zum Profi

Für Luca Waldschmidt ist die Fahrt nach Frankfurt ein Reise ganz an den Anfang seiner Karriere. So holte die Eintracht den Mittelstürmer bereits 2010 aus dem mittelhessischen Wieseck in ihre Jugend und bildete ihn über Jahre hinweg aus. Zuvor hatte Waldschmidt bei kleineren Vereinen wie dem SSV Oranien Frohnhausen, dem SSC Juno Burg und der TSG Wieseck gespielt. In Frankfurt durchlief er die Nachwuchsteams, unterschrieb 2014 seinen ersten Profivertrag und sammelte erste Erfahrungen im Bundesligateam. Insgesamt kam er auf 14 Pflichtspieleinsätze, sein einziges Tor erzielte er im DFB-Pokal.

Den endgültigen Durchbruch schaffte Waldschmidt bei der Eintracht jedoch nicht. Unter Trainer Niko Kovac erhielt er nur begrenzt Spielzeit und entschied sich deshalb 2016 für einen Wechsel zum Hamburger SV, um seine Entwicklung voranzutreiben. Viele Jahre später führte ihn sein Weg schließlich zum 1. FC Köln, wohin er in der letzten Saison von Steffen Baumgart geholt wurde. Dort musste er allerdings auch den Gang in die 2. Bundesliga mit antreten.

Keeper Marvin Schwäbe lernte bei den Adlern fliegen

Ein ähnlicher roter Faden zieht sich durch die Karriere von Marvin Schwäbe: Auch er hat eine Vergangenheit im Nachwuchs der Eintracht. Seine ersten Schritte im Fußball machte Schwäbe beim SC Hassia Dieburg, bevor er über Kickers Offenbach ins Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt kam. Dort spielte er von 2009 bis 2013 und empfahl sich früh für höhere Aufgaben. Noch während seiner Zeit in der A-Jugend gehörte er bereits zum Kader der zweiten Mannschaft und sammelte 2012 in der Regionalliga Südwest seine ersten Einsätze im Herrenbereich.

Nach dieser prägenden Phase zog es ihn zur TSG Hoffenheim, wo er unter Trainer Markus Gisdol den Sprung in den Bundesligakader schaffte. Anschließend führte ihn der Weg zum etablierten Profi über mehrere Stationen im deutschen Fußball, darunter Osnabrück, Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden und Nürnberg. Seinen Durchbruch schaffte Schwäbe schließlich beim 1. FC Köln. In der Saison 2021/22 entwickelte er unter Steffen Baumgart sich zum ernsthaften Konkurrenten von Timo Horn und erkämpfte sich den Stammplatz im Tor der Geißböcke.

Denis Huseinbašićs Vergangenheit in Offenbach

Ein weiterer Geißbock mit Frankfurter Vergangenheit ist Denis Huseinbašić, dessen Werdegang die Bedeutung der Nachwuchsarbeit in der Region einmal mehr unterstreicht. Dabei verbindet ihn nicht nur etwas mit Eintracht Frankfurt, sondern auch mit deren Erzrivalen Kickers Offenbach. Über den SV Darmstadt 98 wechselte er bereits als Kind zur Eintracht und durchlief dort die Akademie, bis er im Alter von 16 Jahren den Verein verlassen musste. Eine neue sportliche Heimat fand er ausgerechnet bei Kickers Offenbach, wo er sich weiterentwickelte und schließlich auf sich aufmerksam machte.

Von dort gelang ihm der große Sprung aus der Regionalliga in die Bundesliga. Der 1. FC Köln sicherte sich seine Dienste für gerade einmal 50.000 Euro, ein Transfer, der sich im Nachhinein als echter Glücksgriff erwies. Unter Trainer Steffen Baumgart wurde Huseinbašić zunächst offensiv auf dem Flügel eingesetzt. Diese mutige Entscheidung zahlte sich aus. In seiner Premierensaison im Trikot der Kölner sorgte der Bosnier direkt für Aufsehen. Den emotionalen Höhepunkt setzte er mit seinem ersten Treffer für den FC, der ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach fiel und ihm einen besonderen Platz in den Herzen der Fans sicherte.

Ragnar Aches Verhältnis zur SGE ist komplex

Mit Ragnar Ache reiht sich ein weiterer Spieler in die Liste der Kölner mit Frankfurter Vergangenheit ein, dessen Geschichte eng mit der Region und der Nachwuchsförderung verbunden ist. In der Mainmetropole geboren, trug er zeitweise selbst den Adler auf der Brust und steht nun für die Domstädter auf Torejagd. Seine Zeit bei Eintracht Frankfurt verlief jedoch alles andere als geradlinig. Nach seinem Wechsel von Sparta Rotterdam im Jahr 2020 galt Ache als vielversprechendes Talent, konnte sich aber nicht nachhaltig durchsetzen.

Zwar feierte er früh sein Bundesliga-Debüt, doch schon kurz darauf wurde er von Verletzungen zurückgeworfen. Oberschenkelprobleme sorgten dafür, dass er den Großteil seiner ersten Saison verpasste. Sein Treffer am letzten Spieltag blieb ein kurzes Highlight in einer insgesamt schwierigen Phase. Auch in der darauffolgenden Spielzeit kam Ache nur sporadisch zum Einsatz. Obwohl er mit der Eintracht 2022 den Gewinn der Europa League feiern konnte, spielte er sportlich nur eine Nebenrolle. Entsprechend deutlich fällt heute sein Fazit aus. „Was habe ich zwei Jahre da gemacht? Nicht wirklich gespielt“, erklärte der Angreifer vor dem Hinspiel in dieser Saison. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, wurde Ache zunächst an Greuther Fürth verliehen, ehe er über den 1. FC Kaiserslautern schließlich seinen Weg zum 1. FC Köln fand.

SGE-ht um alles für den 1. FC Köln

So unterschiedlich die Wege von Waldschmidt, Schwäbe, Huseinbašić und Ache auch verlaufen sind, in einem Punkt dürften sie sich einig sein. Die Erinnerungen an ihre Zeit in Frankfurt werden an diesem Spieltag nur eine untergeordnete Rolle spielen. Mindestens für die Dauer der Partie müssen persönliche Verbindungen in den Hintergrund rücken, auch wenn sie die eigene Karriere geprägt haben. Denn beim 1. FC Köln zählt im Saisonendspurt vor allem eines: der sportliche Erfolg. Im Abstiegskampf ist kein Platz für Sentimentalität, denn die Lage ist zu ernst. Jeder Punkt kann entscheidend sein, jeder Zweikampf richtungsweisend.


„Haben uns anderen Matchplan vorgenommen“: Frauen-Trainerin Britta Carlson unzufrieden nach Frankfurt-Pleite

Britta Carlson bei einem Spiel der FC-Frauen
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„Haben uns anderen Matchplan vorgenommen“: Frauen-Trainerin Britta Carlson unzufrieden nach Frankfurt-Pleite

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln konnten eine Woche nach dem Sieg in Nürnberg den Hinspiel-Coup gegen Frankfurt nicht wiederholen. Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln erklärte hinterher ihre Unzufriedenheit – und nahm den Pechvogel des entscheidenden Gegentors in Schutz.

Mit der Leistung ihres Teams war Britta Carlson gegen Eintracht Frankfurt nicht zufrieden. Die Trainerin benennt die Probleme im Nachgang deutlich.

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„Die Eintracht hat mehr fürs Spiel getan“, konstatierte Kölns Trainerin Britta Carlson und gab zu: „Wir haben uns schwergetan, den eigenen Rhythmus zu finden. Wir haben sicherlich kompakt gestanden in der ersten Halbzeit, damit war ich zufrieden. Trotzdem war ich nicht damit zufrieden, wie wir mit dem Ball agiert haben. Da haben wir zu schnell und zu einfache Ballverluste, die dann auch immer wieder anstrengend sind. Da haben wir uns einen anderen Matchplan vorgenommen, anstatt immer nur den Ball lang zu hauen. Das ist nicht unser Ziel gewesen“, so die 48-Jährige.

„Das hat nicht gleich funktioniert“

Carlson reagierte mit einem Doppelwechsel zur zweiten Hälfte, stellte in deren Verlauf ihr System vom 4-4-2 in ein 5-3-2 um. „Das hat nicht gleich funktioniert“, merkte die Trainerin an. Das Tor zum 1:1 sei deswegen unnötig gewesen, weil ihr Team „nicht die Intensität hatte in der Rückwärtsbewegung und viel zu einfach durch drei Pässe ein Tor zugelassen haben. Wenn wir gegen einen starken Gegner bestehen wollen, dann darf uns diese Intensität und am Limit zu spielen nicht fehlen. Das hat uns in den gewissen Situationen einfach gefehlt. Dann ist es schade, dass man sich nicht zumindest mal mit einem Punkt belohnt.“

Die Trainerin nahm Amelie Bohnen, den Pechvogel vor dem entscheidenden Frankfurter Siegtreffer, in Schutz: „Da mache ich gar keinen Vorwurf, sowas kann passieren, dass man mal über den Ball haut. Amelie hat wieder eine super Leistung gebracht wie auch schon in Nürnberg.“ Bemerkenswert war an diesem Abend, dass Carlson nach der Pause mit Sandra Jessen auch die bisher torgefährlichste Kölnerin der Saison vorzeitig vom Platz nahm. „Sandra hatte in dem Spiel wenig Aktionen“, erklärte die Trainerin auf Nachfrage von come-on-fc.com, „sie hat weder Bälle mal festmachen können, noch ist sie in die Aktionen reingekommen, die wir uns vorgestellt haben. Dann ist es manchmal wichtig, dass du eine bestimmte Umstellung hast. Auch Sandra darf mal einen schlechten Tag haben, um Gottes Willen. Dafür haben wir auch einen Kader, dass wir dann andere Spieler in die Position bringen können.“

Zwei Testspiele sind geplant

Mit der Partie hat es der 1. FC Köln zudem erstmals live ins öffentlich-rechtliche Fernsehen geschafft. Das Spiel wurde von der ARD-Sportschau übertragen. „Das haben wir uns auch verdient aufgrund der Leistungen der Saison“, merkte Carlson an. Für die Mannschaft sei die Bühne vor Millionen Zuschauern „eher eine besondere Motivation“ gewesen und kein zusätzlicher Rucksack auf den Schultern.

Bis zum nächsten Kölner Bundesliga-Auftritt wird nun allerdings viel Zeit vergehen. Das nächste Spiel findet erst nach der Länderspielpause am letzten April-Wochenende auswärts bei der TSG Hoffenheim statt. Die exakte Terminierung durch den DFB ist noch ausstehend. „Das ist echt eine lange Zeit“, sagte Carlson am Samstagabend, „deswegen werden wir am Donnerstag ein Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den SC Freiburg absolvieren und dann noch ein weiteres in Eindhoven, sodass wir versuchen, im Rhythmus zu bleiben mit den Spielerinnen, die nicht unterwegs sind. Aber es wird sicherlich auch mal ein paar Tage über Ostern frei geben.“

Personal-Update vor Frankfurt: Zwei Spieler kehren wieder zurück

Alessio Castro-Montes und Joel Schmied wieder im Training
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Personal-Update vor Frankfurt: Zwei Spieler kehren wieder zurück

Mit einer doch dickeren Personaldecke startet der FC in die Vorbereitung auf das Duell gegen Frankfurt. Es gibt ein positives Personal-Update beim 1. FC Köln: Zwei Rückkehrer vor Frankfurt.

In der zweiten Woche im Amt als Cheftrainer stehen René Wagner weitere Optionen zur Verfügung. Mit Alessio Castro-Montes und Joel Schmied kehren zwei Spieler wieder zurück ins Mannschaftstraining.

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Weiterhin befinden sich vier Spieler auf Länderspielreise mit den Nationalmannschaften und doch hat sich die Personalsituation beim FC ein wenig entspannt. Denn es kehren gleich zwei zuletzt verletzte Spieler wieder zurück ins Mannschaftstraining. Joel Schmied hatte sich nach dem Hoffenheim-Spiel im Februar krank gemeldet, Alessio Castro-Montes sollte eigentlich in der Begegnung gegen den BVB seine Startelf-Rückkehr feiern, erlitt dann aber einen Rückschlag und fiel erneut einige Wochen aus. Schon in der vergangenen Woche trainierten die beiden mit Ball auf dem Platz, allerdings noch individuell. Nun gibt es die Rückkehr. Ob beide Spieler bereits für die Startelf am Sonntag in Frage kommen, ist nach der langen Verletzungspause eher fraglich.

Jahmai Simpson-Pusey kehrt zurück

Immer fraglicher wird damit auch ein Einsatz von Tom Krauß. Der Kölner Sechser hatte unmittelbar vor dem Spiel gegen Gladbach über Kniebeschwerden geklagt und kam dann nicht zum Einsatz. Cenny Neumann wurde wie berichtet ins kalte Wasser geworfen. Krauß konnte auch am Montag nur individuell trainieren. Für den bisherigen Leistungsträger könnte es somit eng werden. Und damit könnte es tatsächlich zu einem Problem in der Kölner Zentrale kommen (come-on-fc.com berichtete). Denn Eric Martel fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby gesperrt. Nach abgesessener Rotsperre kehrt Jahmai Simpson-Pusey wieder zurück und wird damit wieder zu einer Option für René Wagner. Der Abwehrspieler hatte gegen Dortmund die Rote Karte gesehen und seine Strafe nun abgesessen. Das gilt auch für Sebastian Sebulonsen, der nach seiner fünften Gelben Karte wieder dabei ist.

Weiterhin nicht dabei sind die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian. Der neue Cheftrainer René Wagner hatte der Mannschaft über das Wochenende frei gegeben. Nun heißt es mit breiterem Kader wieder auf das Spiel gegen Frankfurt vorbereiten. Erst im Laufe der Woche treffen dann auch die Nationalspieler ein. Said El Mala ist mit der deutschen U21 unterwegs, Rav van den Berg mit der niederländischen. Für Jakub Kaminski steht am Dienstagabend das alles entscheidende Spiel um die WM-Teilnahme an. Isak Johannesson bestreitet mit Island Testspiele. Das Spiel bei der Eintracht findet am Sonntag um 17.30 (Liveticker bei come-on-fc.com) statt.


Julian Nagelsmann öffnet die WM-Tür: Auch für Said El Mala?

Said El Mala wurde zum dritten Mal in die Kicker Elf des Spieltags gewählt
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Julian Nagelsmann öffnet die WM-Tür: Auch für Said El Mala?

Bundestrainer Julian Nagelsmann betonte am Sonntag, dass die Tür für noch keinen Spieler geschlossen sei. Gerade die Leistung von Leroy Sané war gegen die Schweiz nicht überzeugend. Das könnte Auswirkungen auf einen Spieler des 1. FC Köln haben: Steigen die WM-Chancen für Said El Mala wieder?

Noch vor wenigen Wochen hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann angedeutet, dass der aktuelle Testspiel-Kader schon viel von dem WM-Team haben werde. Ausnahmen könnte es geben. Nun sprach Nagelsmann davon, dass die Tür ohnehin noch nicht verschlossen sei. Darf Said El Mala also doch weiter hoffen?

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Rund um das Geißbockheim dürfte wohl noch voll und ganz auf den Klassenerhalt gerichtet sein, wenn in gut sechs Wochen der Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und in Mexiko bekannt gegeben wird. Doch mit mindestens einem Ohr werden auch die FC-Fans den Ausführungen des Bundestrainers dann folgen, denn es besteht offenbar nach wie vor die Chance, dass zum ersten Mal seit Jonas Hector wieder ein Kölner Profi das DFB-Trikot bei einem größeren Turnier überstreift. Zumindest lassen sich die Worte von Nagelsmann am Sonntag auf der PK vor dem Testspiel gegen Ghana heute Abend deuten. „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen“, sagte der Coach.

Momentum kann in der Offensive entscheiden

Vor allem Leroy Sané muss genau das wohl in den kommenden Spielen mit der DFB-Elf und dann im Verein tun. Der Offensivspieler war gegen die Schweiz auf der rechten Seite zum Einsatz gekommen und hatte im Gegensatz zu seinem Pendant auf links Florian Wirtz keine Akzente setzen können. Nagelsmann wurde noch präziser: „Gerade bei den Offensivpositionen habe ich ja gesagt, dass es Entscheidungen gibt, die ein Momentum betreffen, was den Kader angeht. Nicht für die erste Elf, aber für den Kader“, so der 38-Jährige. Ist die Tür also auch für Said El Mala offen? Natürlich hat auch der Kölner noch immer die Chance, sich beim FC mit weiteren Toren und guten Leistungen zu empfehlen und damit auf den WM-Zug aufzuspringen. Zumal der Bundestrainer Eins-gegen-eins-Spieler bräuchte.

Nur sprach der Bundestrainer von einer Schwachstelle auf der rechten Seite und dass es gerade „fußverkehrte“ Außenspieler nicht „wie Hülle und Fülle“ gäbe. Zwar spielt El Mala als gelernter Rechtsfuß (mittlerweile eigentlich beidfüßig) meist „fußverkehrt“, aber eben auf der linken Seite. Und dort überzeugte nun mal im vergangenen Länderspiel Florian Wirtz. In der Regel ist Serge Gnabry auf der linken Seite gesetzt. Mit Chris Führich nominierte der Bundestrainer zudem einen aktuell performenden Linksaußen nach. Auf der rechten Seite dürfte ein genesener Jamie Leweling auch zunächst die Nase vorne haben. „Allzu viele Spieler, die auf der rechten Seite das Eins-gegen-eins gewinnen haben wir nicht. Lenny (Lennart Karl, Anm. d. Red.) hat das jetzt ganz gut gemacht“, so Nagelsmann weiter. „Wir haben den Jamie, der das fußverkehrt machen kann. Wir haben den Chris, der das auf rechts spielen kann.“

Man werde in zwei Monaten es so bewerten, dass die beste Entscheidung getroffen werde. Diskutiert werden wohl trotzdem werden, sagte Nagelsmann. Möglicherweise dann auch in Köln – so oder so.


„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Genau das brauchen wir gerade“ – Marvin Schwäbe äußert sich über den neuen Coach René Wagner

Eine Woche ist der neue Coach René Wagner nun im Amt. Die Mannschaft steht hinter dem Ex-Co-Trainer und sieht durchaus positive Effekte durch die bisherigen gemeinsamen Erfahrungen beim 1. FC Köln: Das sagt Marvin Schwäbe zum neuen Trainer.

Sieben Spiele bleiben den Geißböcken samt neuem Trainerstab noch bis zum Saisonende. Genug Zeit, den Klassenkampf zu gewinnen – wenn denn die Ergebnisse stimmen und auch Punkt eingefahren werden. FC-Keeper Marvin Schwäbe äußerte sich im vereinseigenen Interview optimistisch.

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Wenn Florian Kainz im kommenden Sommer seine Karriere wie angekündigt beendet, dann ist Marvin Schwäbe gemeinsam mit Timo Hübers nach Jan Thielmann der dienstälteste Spieler der Geißböcke. Seit 2021 ist der Keeper mittlerweile beim FC und erlebt in dieser Zeit nun mit René Wagner seinen sechsten Coach und damit den fünften Trainerwechsel. Und doch ist es dieses Mal anders für den Kölner Kapitän, vor allem der Weg der Informationskette. „In der Vergangenheit hat man davon auch mal über die Medien erfahren. Ich finde, Kess hat das sehr gut geregelt. Er hat uns am Sonntag eine Nachricht geschickt, dass René als Cheftrainer übernehmen wird“, sagt Schwäbe nun im Interview bei fc.de. Nach dem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach hatte der FC reagiert und Lukas Kwasniok frei- und René Wagner als dessen Nachfolger vorgestellt.

Volle Rückendeckung für den neuen Coach

Gerade, dass mit dem 37-Jährige der bisherige Co-Trainer befördert wurde, hatte einige Kölner Fans irritiert. Der ganz große Impuls bleibe doch so aus, so die Meinung einiger Anhänger. „René ist schon länger bei uns, er kennt uns Spieler gut. Das gestaltet den Übergang sicher einfacher. Er weiß, wie wir ticken und wo er anzupacken hat“, sagt Schwäbe. „Ich glaube aber, dass es nur positiv sein kann, dass er uns bereits gut kennt. Das wird uns helfen, gerade weil wir gut gespielt haben, aber zuletzt nicht die passenden Ergebnisse eingefahren haben. In den ersten Tagen als Cheftrainer hat René einen sehr unaufgeregten und kommunikativen Eindruck hinterlassen.“ Das werde in der aktuellen Situation helfen. Wagner war im vergangenen Sommer von Union Berlin ans Geißbockheim zurückgekehrt.

Auch, weil Thomas Kessler den gebürtigen Dresdener im Team haben wollte und ihn dem Vernehmen nach mittelfristig als Cheftrainer sah. Das ist nun schneller gegangen als zunächst angenommen. „Er bringt ein enormes Fußballverständnis mit, ansonsten wäre er nicht in dieser Position. Er ist ein unaufgeregter und positiver Charakter und weiß, dass er die volle Rückendeckung von uns hat“, sagt Schwäbe. Wagner könne sich auf die Unterstützung durch das Team verlassen. Mit dem Team wurden nun einige Dinge aufgearbeitet, Videos analysiert. Am ganz großen Rad wurde bislang noch nicht gedreht. Die Leistungen haben oft gestimmt. „Jetzt geht es darum, vor dem Tor effizienter zu sein. Im Übergangsspiel vor dem letzten Drittel hatten wir zuletzt ein paar Probleme.“ Auch auf die Grundtugenden werde es ankommen.

„Wir sind eine Einheit auf dem Platz“

Tatsächlich spricht der Torhüter auch indirekt ein Problem an, dass unter Lukas Kwasniok für Kritik sorgte: Die Rotation in der Mannschaft. Allerdings bezieht sich der Keeper auf die zahlreichen Verletzungen, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen. „Man kennt sich zwar gut, aber es ist nochmal etwas anderes, wenn man jede Woche in einer anderen Konstellation zusammenspielen muss. Ob es Abstimmungen oder verschiedene Spielsituationen sind, wird es einfacher, wenn es ein gewisses Grundkonstrukt gibt“, sagt Schwäbe. Innerhalb der Mannschaft habe es aber nie größere Unstimmigkeiten gegeben. Das Team würde nichts aufeinander kommen lassen. “ Das wird uns tragen. Wir sind eine Einheit auf dem Platz“, sagt Schwäbe. Und die soll den Klassenerhalt mit dem neuen Coach René Wagner in trockene Tücher bringen.