Yüksek, Zeneli, Krauß – zahlreiche Namen für das Mittelfeld: Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Florian Kainz und Eric Martel sind nach dem 2:2 sichtbar enttäuscht
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Yüksek, Zeneli, Krauß – zahlreiche Namen für das Mittelfeld: Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Zurzeit bereitet er sich mit der U21-Nationalmannschaft auf die EM in der Slowakei vor. Eine Entscheidung über die Zukunft soll erst nach dem Turnier fallen. Doch beim FC scheint man sich auf das Szenario „Wechsel“ bereits vorzubereiten. Verabschiedet sich Eric Martel vom 1. FC Köln?

Ismail Yüksek, Besfort Zeneli, Tom Krauß – zahlreiche Namen werden aktuell als potenzielle Mittelfeldspieler bei den Geißböcken gehandelt. Und es war nur die Frage der Zeit, bis das wiederum zu Spekulationen führt: Verabschiedet sich Eric Martel nach der EM vom 1. FC Köln?

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Die Tränen nach dem Aufstieg waren bei Eric Martel besonders aufwühlend. Der Sechser der Geißböcke bekam sich kaum noch ein. Während die einen Erleichterung in den Emotionen erkannten, wollten andere vielleicht sogar den Abschied ausgemacht haben. Eine große Überraschung wäre das nicht. Martel gehörte beim FC zu den absoluten Leistungsträgern. Mit seinen 23 Jahren befindet er sich im besten Fußballer-Alter, um nun den nächsten Schritt zu gehen. Vielleicht einen größeren, als mit Köln wieder in der Bundesliga zu spielen. „Bei aller Liebe, ich konzentriere mich jetzt auf das kommende Turnier. Und was danach passiert, da habe ich mir jetzt wirklich noch keine Gedanken gemacht“, sagte der Niederbayer im Rahmen des DFB-Lehrgangs. Aber: „Jeder guckt sich die U21-EM an. Das ist dann auch ein Riesenschaufenster, in dem sich jeder natürlich beweisen will.“

Was hat der FC im Mittelfeld vor?

Schon vor einigen Wochen hatte Martels Berater auf einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ ähnlich geklungen, ebenfalls erklärt, man wolle die EM noch abwarten. Martel würde dem FC als wertvollster Spieler des Kaders natürlich frisches Geld in die Kassen spülen. Geld, das der FC nach den bisherigen Investitionen in Hähe von rund zehn Millionen Euro gut gebrauchen kann. Einen Markt wird der Kapitän des deutschen Nachwuchses auf jeden Fall haben. Parallel dazu sorgen die fast schon täglichen Gerüchte für weiteren Zündstoff. Zuletzt gab Sky-Experte Florian Plettenberg an, dass der FC Gespräche mit Tom Krauß geführt habe. Von der Veranlagung vielleicht einen Tick offensiver ausgerichtet als Martel, aber unterm Strich ein zentraler Mittelfeldspieler. Sollten die Kölner den Akteur kaufen wollen, wären vier Millionen Euro mindestens fällig. Viel Geld für einen Spieler, der sich dann in einer Reihe mit Martel, Denis Huseinbasic und dann auch Isak Johannesson befinden würde.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Und Krauß ist bekanntlich nicht der einzige Name der gehandelt wurde. Zuletzt wurde auch Ismail Yüksek genannt. Allerdings hat der türkische Nationalspieler noch Vertrag bis 2028, der Markwert wird auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Mehr als eine Leihe werden sich die Kölner selbst im Falle eines Martel-Weggangs nicht leisten können. Mit Besfort Zeneli gibt es einen weiteren zentralen, wenn auch offensiveren Mittelfeldspieler, den die Kölner schon beobachtet haben. Der Schwede versicherte am vergangenen Wochenende einmal mehr in den schwedischen Medien, dass er alles auf sich zulassen kommen wolle und sich nun erst einmal auf die schwedische Nationalmannschaft konzentrieren werde. Für Zeneli sei aber auch erst ein Wechsel im kommenden Winter denkbar.

Der FC ist bei dem Nationalspieler wie bei Krauß aber auch nicht alleine im Buhlen um die Gunst des Mittelfeldspielers. Während Zeneli offenbar auch in den Fokus einiger englischer Vereine geraten sein soll, haben Werder Bremen und der Hamburger SV Interesse an Krauß. Tatsächlich wäre der zuletzt an Bochum verliehene Mainz-Profi aber auch neben Martel denkbar. Wenn der FC etwa mit einer Dreierkette im Mittelfeld spielen würde. Dann könnten Krauß und Martel die Doppelsechs bekleiden und Johannesson einen etwas defensiveren Zehner hinter der Spitze. Allerdings pricht die hohe Ablöse eher gegen ein solches Vorgehen.


Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Dominique Heintz im Kopfballduell gegen den 1. FC Nürnberg
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Die ersten Transfers sind getätigt, doch in der Abwehr besteht beim 1. FC Köln dringender Handlungsbedarf

Die ersten Transfers sind getätigt, vor allem in der Offensive hat der FC schon ordentlich zugelangt. Doch auch in der Hintermannschaft besteht wohl Handlungsbedarf. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen in der kommenden Saison zwei Spieler bereit, die in der vergangenen Spielzeit ordentlich Scorerpunkte auf dem Konto hatten. Doch eine starke Offensive alleine reicht bekanntlich nicht. Der 1. FC Köln muss auch in der Abwehr nachlegen.

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Rund zehn Millionen Euro hat der 1. FC Köln schon in neue Spieler investiert, da hatte das Transferfenster noch gar nicht so richtig eröffnet. Wie berichtet gibt es aufgrund der Club-WM in diesem Sommer gleich zwei Transferfenster. Das erste vom 2. bis zum 10. Juni dient hauptsächlich den an dem Turnier teilnehmenden Mannschaften wie dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Ab dem 1. Juli ist dann das reguläre Transferfenster geöffnet. Die ersten Deals der Kölner klingen dennoch bereits vielversprechend, haben aber auf der anderen Seite einen Großteil des kolportierten Budgets der Kölner schon aufgebraucht. Das wurde zuletzt auf etwa zwölf Millionen Euro geschätzt und der „Rahmen“ von Philipp Türoff auch bestätigt. Und so stellt sich natürlich die Frage, wie viel Geld dem FC noch für weitere Transfers bleibt.

Torhüter Hauptgarant für stabile Defensive?

Denn ohne Frage werden die Kölner noch auf zahlreichen Positionen nachbessern müssen. Durch die unbeständigen Leistungen der Vorsaison ist zumindest die Sorge berechtigt, dass der FC vor einer weiteren schweren Bundesliga-Saison steht. Einer sehr schweren. Daran ändern auch die bereits verpflichteten Ragnar Ache, Isak Johannesson und Said El Mala nichts. Zumal alle drei Spieler eher den Vorwärtsgang einlegen. Die Kölner müssen aber auch dringend in der Hintermannschaft nachrüsten. Zwar wurde nach der Systemumstellung im Oktober vergangenen Jahres gerne von einer stabileren Abwehr gesprochen, der FC war bei Kontern auch nicht mehr so anfällig, aber so richtig belegen lässt sich eine Verbesserung nach der Umstellung in den relevanten Statistiken nicht. Vielmehr zeigen diese, wie beispielsweise der gegnerische xGoals-Wert oder die Torhüter-Effizienz, dass die geringere Anzahl an Gegentoren dann eher am Torhüterwechsel gelegen hat.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Zwar kassierte der FC neben Hannover 96 die wenigsten Gegentore in der vergangenen Spielzeit, sicher stand die Defensive aber wahrlich auch nicht immer. Selbst der Kölner Kapitän Timo Hübers war nicht immer sicher, hatte seine Probleme im Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. So wie zuletzt gegen Nürnberg, als der FC Glück hatte, dass Caspar Jander die Einladung des Innenverteidigers nicht annahm. Mit einem Wert von 61 Prozent gewonnener Zweikämpfe war Hübers noch der beste Innenverteidiger der Geißböcke, knapp vor Dominique Heintz (60 %) und deutlich vor Joel Schmied (57 %) und Julian Pauli (53 %). Der Abstand zu den besten Innenverteidigern der Liga ist dann doch ein großer. Maximilian Rohr von Elversberg kommt auf 73 %, Aleksandar Vukutic und Toni Leister jeweils auf 70 %.

Die ersten Namen werden gehandelt

Natürlich ist die Quote nicht der einzige relevante Wert für Abwehrspieler. Allerdings haben Pauli und Schmied noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen. Der Winter-Neuzugang tat sich bekanntlich schon in der 2. Bundesliga schwer, der Youngster fiel dagegen lange aus. Ein erfahrener Abwehrspieler würde dem Kader definitiv gut tun. Zumal Dominique Heintz in dieser Spielzeit zwar durchaus überrascht hat, das aber kein Garant dafür ist, dass der 31-Jährige auch in der Bundesliga weiter mithalten kann. Zumindest in Sachen Tempo offenbarte der Routinier in dieser Spielzeit auch einige Defizite. Dass der FC an einem Innenverteidiger interessiert ist, ist kein Geheimnis. Zuletzt waren Jordan Torunarigha von Gent und Bernardo vom VfL Bochum gehandelte Namen.

Auch auf den Außen ist der FC weiterhin auf der Suche. Aktuell vor allem auf der rechten Abwehrseite. Denn die Kölner brauchen einen Backup für Jusuf Gazibegovic. Auf der linken Seite werden die Geißböcke wohl auch nochmal tätig werden müssen. Zumindest, wenn Max Finkgräfe den Verein verlassen sollte.


Transfergerüchte beim 1. FC Köln: Wird die Personalie Tom Krauß heiß?

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Transfergerüchte beim 1. FC Köln: Wird die Personalie Tom Krauß heiß?

Schlägt der FC nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson nun zum dritten Mal zu? Tom Krauß ist angeblich an einem Wechsel zum 1. FC Köln interessiert, kann sich den Transfer wohl gut vorstellen. Die ersten Gespräche sollen bereits schon stattgefunden haben.

Bahnt sich bereits der nächste Transfer an? Tom Krauß ist offensichtlich an einem Wechsel zum 1. FC Köln interessiert. Das berichtet „Sky“ in der TV-Sendung „Transfer update“.

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Wie der Sender berichtet, habe es auch bereits erste Gespräche mit Thomas Kessler gegeben, das wohl sehr positiv verlaufen seien, so Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg, der betont, dass Krauß offen für einen Wechsel wäre. Zwar hat der FC die Nase in den Gesprächen wohl vorne, doch laut „Sky“ sollen auch der Hamburger SV und Werder Bremen ihre Interesse bekundet haben. Krauß hatte sich vor wenigen Wochen via Instagram von den Fans aus Bochum verabschiedet. „Wir alle sind brutal enttäuscht, dass es am Ende nicht gereicht hat, die Klasse zu halten, aber wie ihr uns jedes Spiel unterstützt habt trotz dieser schwierigen Situation, war unfassbar und darauf kann jeder stolz sein“, schrieb Krauß. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Verein und ich wünsche nur das Beste für die Zukunft und hoffe, dass der VfL Bochum bald wieder in der 1. Liga spielen wird.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Ist Krauß beim FC ein Kandidat?


Für den Mittelfeldspieler geht es also eher Richtung Bundesliga. Krauß war vom FSV Mainz an den VfL Bochum verliehen, nun kehrt der 23-Jährige zurück zu den Rheinhessen. Große Chancen auf Spielzeit wird er aber aktuell eher nicht haben. Angesichts des bevorstehenden europäischen Wettbewerbs ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Mainz noch einmal auf verschiedenen Positionen nachrüsten wird. Und so scheint die Zukunft des gebürtigen Leipzigers eigentlich offen. Vor einigen Wochen hatte die „Sport Bild“ vom Interesse der Kölner berichtet. Gerüchte waren aber auch während der vergangenen Saison schon im Umlaufe. Die Ablöse dürfte bei rund vier Millionen Euro liegen. So hoch wird auch der Marktwert vom Online-Portal transfermarkt.de geschätzt. Viel Geld, zumal die Kölner schon zehn Millionen Euro investiert haben.

Und doch würde der Wechsel zum FC ein wenig verwundern. Denn für vier Millionen Euro werden die Geißböcke keinen Bankdrücker verpflichten wollen. Krauß ist defensiver Mittelfeldspieler, eigentlich auf der Sechs oder Acht zu Hause. Dort sind die Kölner mit Eric Martel und nun Isak Johannesson eigentlich gut aufgestellt. Allerdings ist die Zukunft von Martel noch offen. Der Berater der U21-Nationalspielers hatte zuletzt betont, dass zunächst die Europameisterschaft im Vordergrund stünde. Es ist durchaus möglich, dass die Kölner sich für einen Abgang rüsten wollen.

Neuer Sechser? Ist der 1. FC Köln an Ismail Yüksek interessiert?

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Neuer Sechser? Ist der 1. FC Köln an Ismail Yüksek interessiert?

Die ersten beiden Transfers hat der FC eingetütet und arbeitet weiterhin mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Und es gibt neue Transfergerüchte: Der 1. FC Köln soll demnach an Ismail Yüksek interessiert sein. Der türkische Mittelfeldspieler steht aber auf zahlreichen Zetteln.

Nach den beiden Top-Transfers in der vergangenen Woche gibt es nun die nächsten Gerüchte beim FC. Der 1. FC Köln soll demnach an Ismail Yüksek interessiert sein. Der Sechser könnte den Abgang von Dejan Ljubicic und Mathias Olesen kompensieren.

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So berichtet die türkische Zeitung „Sabah„, dass der FC durchaus ein Interesse an dem Mittelfeldspieler habe. Der 26-Jährige spielt seit mittlerweile drei Jahren für den türkischen Topclub Fenerbahce. Allerdings gehört der klassische Sechser nicht zum Stammpersonal, wurde in dieser Spielzeit meist eingewechselt. Yüksek ist seit 2022 türkischer Nationalspieler, agiert dort neben Salih Özcan. Der wiederum soll sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Fenerbahce befinden und war wie berichtet auch beim FC vor gar nicht allzulanger Zeit ein Thema. Gut möglich, dass Yüksel deswegen den Verein verlassen will. Allerdings hat der 26-Jährige erst im März seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Und das macht einen Deal mit dem FC dann doch mehr als unwahrscheinlich.

Medizincheck schon am Sonntag?

Denn das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf 12 Millionen Euro ein. Für den FC käme der Spieler also nur als Leihe in Frage. Zudem hat der FC laut Bericht auch ordentlich Konkurrenz. Olympique Marseille und Shakhtar Donetsk sollen sich ebenfalls für den Nationalspieler der Türkei interessieren. Bei Marseille würde der Mittelfeldspieler Champions League spielen, mit Donetsk ging es immerhin in die Europa League. Ein Wechsel nach Köln ist daher eher unwahrsscheinlich. Der würde wohl auch nur Sinn machen, wenn Eric Martel den FC noch verlassen sollte. Wie berichtet, ist der U21-Nationalspieler einer der Wackelkandidaten beim FC. Martels Berater hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass der Sechser sich erst nach der EM Gedanken über seine Zukunft machen werden. Das Finale findet Ende Juni und damit unmittelbar vor dem Saisonauftakt der Kölner statt.

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Tatsächlich würde Martel dem FC wohl eine ordentliche Ablöse einbringen. Und das ohne Vertragsverlängerung nur noch in diesem Sommer. Es wäre also kein Wunder, wenn der FC sich vorsichtshalber nach adäquatem Ersatz umschaut.

Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Max Finkgräfe im Pokalspiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Max Finkgräfe: Der Abschied wird konkreter – auch, weil der 1. FC Köln Transfergelder benötigt?

Nach einer eher frustrierenden Saison könnte es zum nächsten Abgang eines Eigengewächses kommen beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe. Für den FC könnte so aber frisches Geld frei werden.

Mit erstaunlich hohem Tempo ist der FC in die Transferphase gestartet. Zwei Spieler hat der FC verpflichtet und dafür rund zehn Millionen Euro investiert. Zwar ist nicht klar, ob Köln dieses Tempo beibehalten will, dennoch braucht es wohl für frisches Geld auch den ein oder anderen Abgang beim 1. FC Köln: Die Zeichen stehen auf Abschied bei Max Finkgräfe.

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Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat der FC bereits zwei Spieler für die kommende Spielzeit verpflichtet. Zwei vielversprechende Spieler wohlgemerkt. Allerdings haben die FC-Bosse auch bereits einen zweistelligen Millionenbetrag für die neuen Akteure in die Hand genommen. Das exakte Budget ist natürlich nicht bekannt und wird wohl auch einigermaßen flexibel je nach Marktlage sein. Geschäftsführer Philipp Türoff bestätigte in der vergangenen Woche dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ aber, dass sich der FC im Rahmen der kolportierten zwölf Millionen Euro bewegt. Und davon sind nun rund zehn Millionen bereits weg. Sollte der FC bei Lukas Kwasniok Nägel mit Köpfen machen, wird ein weiterer siebenstelliger Betrag als Ablöse dazukommen. Im Gespräch sind anderthalb Millionen Euro.

Finkgräfe zu Hoffenheim?

Und die Kölner haben noch zahlreiche weitere Baustellen, die eben alles andere als leicht zu schließen sind. Die vergangene Saison hat nunmal bewiesen, dass es wohl mehr als nur Ergänzungsspieler brauchen wird. In mehreren Mannschaftsteilen werden die Geißböcke auch erfahrene Spieler brauchen und sich dabei sicher nicht nur auf Leihspieler verlassen. Frische Geld verspricht noch der Transfer von Florian Wirtz. Sollte der Nationalspieler für die kolportierten 130 Millionen Euro nach Liverpool wechseln, wären für Köln erst einmal knapp zwei Millionen Euro möglich. Angeblich prüft der FC, ob für die Kölner sogar noch mehr möglich ist, etwa wenn Leverkusen nicht als Ausbildungsverein für Wirtz gelten würde. Immerhin wurde der Ex-Kölner mit einem Profivertrag ausgestattet. Die rechtliche Grundlage für diese Annahme ist aber mindestens fraglich.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Weitere Gelder könnten die Kölner aus Verkäufen generieren. So wie bei Max Finkgräfe. Wie berichtet läuft der Vertrag des Linksverteidigers im Sommer 2026 aus. Finkgräfe will den Vertrag nicht verlängern. Der FC könnte also nun Geld generieren. Eine Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro steht im Raum. Und Interessenten gibt es auch. Wie schon in der vergangenen Woche berichtet, buhlt neben Eintracht Frankfurt und dem VfB Suttgart auch die TSG Hoffenheim um den Spieler. Die FC-Bosse gelten schon seit einigen Wochen als gesprächsbereit. Auch weitere Spieler könnten noch einmal zum Verkaufsthema werden.


Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Thomas Kessler gelingt mit dem Johannesson-Deal ein vielversprechender Einstand beim 1. FC Köln

Mit der Verpflichtung von Isak Johannesson ist dem FC ein vielversprechender Transfer gelungen. Die Kölner setzten sich beim Buhlen um den Isländer auch gegen andere Clubs durch. Angeleiert und eingetütet wurde der Deal von Thomas Kessler. Der neue Sportdirektor feiert damit einen guten Einstand beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

Erstaunlich früh hat der FC schon ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Neuverpflichtungen klingen vielversprechend. Und sie machen Lust auf mehr. Während Christian Keller bei Ragnar Ache noch die Vorarbeit geleistet hat, wurde der Deal mit Isak Johannesson von dem neuen Sportdirektor geplant beim 1. FC Köln: So viel Thomas Kessler steckt im Johannesson-Deal.

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Die Bilanz der vergangenen Woche kann sich beim 1. FC Köln durchaus sehen lassen – die Transferbilanz. Innerhalb von fünf Tagen haben die Geißböcke gleich zwei Spieler für die kommende Bundesliga-Saison verpflichtet. Vielversprechende Neuverpflichtungen, die den FC rund zehn Millionen Euro gekostet haben dürften, die aber den Kaderwert laut transfermarkt.de um 14 Millionen Euro anheben. Sowohl Isak Johannesson als auch Ragnar Ache werden jeweils mit sieben Millionen eingeschätzt. Und die Tendenz ist steigend, denn beide Akteure kommen aus der 2. Bundesliga, beim kommenden Werte-Update des Online-Portals dürfte es also eine Korrektur nach oben geben. Viel wichtiger aber: Beide Spieler haben in der vergangenen Saison – wenn auch in der zweiten Liga – bewiesen, dass sie durchaus die Qualität des Kölner Kaders anheben können.

Kessler schlägt bei Johannesson zu

Und das sehen die Fans offensichtlich auch so. Thomas Kessler, vor einigen Wochen in neuer Funktion hier und da noch von einer gehörigen Portion Sekpsis begleitet, wird in den Sozialen Medien jedenfalls für die beiden Transfers gefeiert. Nicht selten mit einem Verweis Richtung Christian Keller oder einer Erinnerung an die unterm Strich nicht ganz so erfolgreichen Wintertransfers. Dabei hat der ehemalige Geschäftsführer Sport der Geißböcke mit seinem Sparkurs zu den aktuellen Möglichkeiten der Kölner natürlich kräftig beigetragen. „Wir sind durch bewegende Phasen gegangen, da hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt. Christian Keller hat hier dazu beigetragen, in einer wesentlichen Phase für den 1. FC Köln Dinge umzusetzen, teils gegen große Widerstände. Das ist ihm hoch anzurechnen“, sagte Philipp Türoff nun auch gegenüber come-on-fc.com. Denn so hat der FC nun einen größeren Handlungsspielraum in der Kaderplanung

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Die Kölner hätten wohl auch unter Christian Keller auf dem Transfermarkt in diesem Sommer zugeschlagen. Den Deal mit Ragnar Ache hat der 46-Jährige auch geplant, die Umsetzung erfolgte dann durch Kessler. Nachdem die letzten Details geklärt waren, wurde der Stürmer am vergangenen Dienstag dann offiziell vorgestellt. Ache verstärkt den FC im Angriff. Schon seit Monaten hielten sich die Gerüchte um diesen Transfer hartnäckig. Die Verpflichtung von Isak Johannesson geht nach Informationen von come-on-fc.com dann aber – in Planung und Umsetzung – komplett auf die Kappe von Thomas Kessler. Die Chance auf den Isländer hat sich für den FC erst kurzfristig ergeben, der neue Sportchef dann umgehend zugeschlagen. Wie berichtet, musste der Mittelfeldspieler bis zum 31. Mai seine Ausstiegsklausel ziehen und Köln damit eine feste Ablöse bezahlen.

Nach der Entlassung von Christian Keller hatte Kessler die Funktion des Sportdirektors zunächst interimistisch und dann dauerhaft übernommen. Damals war von einer Bewährungschance für den ehemaligen Keeper des FC geschrieben worden. Mit der Verpflichtung von Johannesson hat Kessler den ersten Schritt jedenfalls gemacht und sich dabei auch gegen die direkte Konkurrenz aus der Bundesliga durchgesetzt. Denn an Johannesson waren gleich mehrere Konkurrenten interessiert. Nun gilt es, beim Trainer nachzulegen.


Trainersuche: Wie geht es jetzt weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Trainersuche: Wie geht es jetzt weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Der FC ist auf der Suche nach einem neuen Trainer einen großen Schritt weiter. Die Kölner Gremien sollen sich für Lukas Kwasniok ausgesprochen haben. Damit ist der Coach aber noch nicht verpflichtet. Wie geht es nun weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

Die ersten Spieler sind bereits verpflichtet, nun geht es um den Coach. Möglicherweise werden die Geißböcke noch in dieser Woche ihren neuen Trainer präsentieren. Wie geht es weiter mit Lukas Kwasniok und dem 1. FC Köln?

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Die meisten FC-Fans freuten sich wohl noch über die am Sonntag dann nicht mehr ganz so überraschende Verpflichtung von Isak Johannesson, da sickerte bereits die nächste Personalie durch. Lukas Kwasniok habe bei den Gremien des 1. FC Köln vorgesprochen und diese seien von dem 43-Jährigen recht angetan, vermeldete der TV-Sender „Sky“. Zumindest so angetan, dass der Coach vom Gemeinsamen Ausschuss Grünes Licht erhielt. Zumindest in dieser Hinsicht steht einem Wechsel des Coachs vom SC Paderborn zum FC nichts mehr im Wege. Zur Erinnerung, die Gremien standen dem Vernehmen nach nicht geschlossen hinter dem Verbleib von Friedhelm Funkel. Nun herrscht offenbar Einigkeit. Damit ist der FC auf der Trainersuche einen großen Schritt weiter, die Verpflichtung des Trainers aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Noch zwei weitere Schritte zu gehen

Zwar hat der Trainer das siebenköpfige Gremium um den Vorstand Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich sowie den den Mitgliederräten Fabian Schwab und Stacy Krott sowie Aufsichtsratsboss Lionel Souque und Beiratschef Dr. Klaus Behrenbeck überzeugt, ein Vertrag ist damit aber noch nicht ausgehandelt. Und daran wird nun mit Hochdruck gearbeitet. Denn die Geißböcke wollen den Trainer so schnell wie möglich präsentieren und dann sicher auch in die Kaderplanung mit einbeziehen. Immerhin haben die Geißböcke wie berichtet schon einen Wunschsspieler des Trainers unter Vertrag genommen. Kwasniok hatte sich in der Vergangenheit bereits sehr positiv zu Neuzugang Isak Johannesson geäußert, ihn als Lieblingsspieler bei Fortuna Düsseldorf ausgemacht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Sobald der Vertrag ausgehandelt ist, geht es für den FC in die nächsten Gespräche. dann mit dem SC Paderborn. Denn bei den Ostwestfalen steht der Coach noch bis zum Sommer 2026 unter Vertrag. Zwar hatten sich beide Parteien auf eine Trennung am Ende der Saison geeinigt, eine Ablöse wird für den 43-Jährigen aber dennoch fällig. Und die soll dem Vernehmen nach bei rund einer bis anderthalb Millionen Euro liegen. Auch, wenn noch zwei entscheidende Schritte zu gehen sind, stehen die Zeichen doch sehr auf Lukas Kwasniok als neuer Trainer der Geißböcke. Wie berichtet, ist Kwasniok seit Beginn der Trainersuche einer der Topfavoriten. Zuletzt soll es noch zwei weitere Kandidaten gegeben haben.


Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Thomas Kessler am Geißbockheim
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Kommentar: Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung nun aber extrem hoch

Erstaunlich früh hat der FC bereits zwei Neuverpflichtungen für die kommende Saison in trockene Tücher gebracht. Und beide sind durchaus verheißungsvoll. Die Dienste von Ragnar Ache und Isak Johannesson hat sich der FC aber auch einiges kosten lassen. Die Vorfreude auf weitere Transfers ist groß, die Erwartungshaltung aber auch hoch. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

Innerhalb von fünf Tagen hat der FC zwei Spieler verpflichtet. Und beide sind verheißungsvolle Neuzugänge. Dabei darf es eigentlich nicht bleiben. Doch die Frage nach dem nötigen Geld darf erlaubt sein. Ein Kommentar zu den Transfers des 1. FC Köln.

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So ein wenig kam Isak Johannesson am Samstag wie Kai aus der Kiste daher. Selbst die stets besonders gut informierten Sky-Transfer-Experten hatten noch kein „Breaking“ rausgehauen, da war sich die „Bild“ bereits ziemlich sicher. Der FC würde bereits am 1. Juni den zweiten Transfer für die kommende Saison in trockene Tücher bringen, war die Prognose. Es dauerte natürlich nicht lange und eine große Welle der Entrüstung trat über die Ufer des Rheins – knapp 40 Kilometer nördlich von Köln. In Düsseldorf ist man über den Wechsel des 22-Jährigen alles andere als amused. Und das hat Gründe. Da ist natürlich der Wechsel zum Rivalen aus Köln, da sind die mantraartigen Liebesbekundungen, die genauso an einen ehemaligen FC-Stürmer erinnern, wie das Liebkosen des Wappens.

Vielversprechende Transfers

Sollte es unter den Fortuna-Sympathisanten aber auch Menschen geben, die diese emotionale Ebene kurzfristig verlassen wollen, dann dürfte sich in die große Enttäuschung eben auch eine sportliche Komponente mischen. Denn Düsseldorf verliert einen der absoluten Leistungsträger. Einen 22-jährigen Mittelfeldspieler, der mit 16 sein Profi- und mit 17 sein A-Länderspieldebüt feierte. Zwar in Schweden und für Island – aber auch das muss man in dem Alter erst einmal schaffen. Ein variabler Akteur, technisch hochbegabt, der in seinen jungen Jahren inklusive Länderspiele auf mehr als 200 Profi-Einsätze kommt. In Düsseldorf erzielte der Isländer in der vergangenen Spielzeit elf Tore, bereitete sechs weitere vor. Und der FC hat den Box-to-Box-Spieler mit einem Fünf-Jahresvertrag ausgestattet.

Nun könnte man meinen, dass fünf Millionen Euro Ablöse für einen Aufsteiger doch schon ziemlich saftig sind, zumal der 22-Jährige eben noch keine Bundesliga-Luft geschnuppert hat. Allerdings liegt der Marktwert bei sieben Millionen, Tendenz alleine durch den Klassen-Unterschied steigend. Die Chancen stehen wahrlich nicht schlecht, dass der FC einen sportlichen und irgendwann dann auch einen wirtschaftlichen Erfolg mit Johannesson verbuchen kann. Und damit hat der FC innerhalb von fünf Tagen den zweiten High-Performer der 2. Bundesliga verpflichtet. Sicherlich einen der besten Mittelfeldspieler und mit Ragnar Ache einen der gefährlichsten Stürmer, immerhin den drittbesten Torjäger der Liga und endlich mal einen Mittelstürmer, der ganz offensichtlich auch regelmäßig weiß, wo das Tor steht.

Die Erwartungshaltung ist groß

Der Auftakt in die Transferphase ist verheißungsvoll und in den Sozialen Medien wird Thomas Kessler bereits gefeiert. Der Sportdirektor hat zwei gute Transfers mindestens finalisiert und den Kölner Fans Spieler präsentiert, die sicherlich das Potenzial Richtung Publikumsliebling haben. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass sich beide auch in der Bundesliga erst einmal beweisen müssen. Der Sprung ins Liga-Oberhaus ist dann doch noch einmal ein großer. 18 Tore in Liga zwei bedeuten nicht zwangsläufig, dass der Stürmer auch die sicherlich nötige zweistellige Treffer-Anzahl in der Bundesliga sicher knipst. Und ein starker Mittelfeldspieler der zweiten Liga muss kein großer Balltänzer in der Belletage des deutschen Fußballs sein. Für beide Fälle gibt es leider genügend Beispiele.

Und doch sind beide Deals vielversprechend und die Hoffnung ist groß, dass es noch weitere starke Transfers geben wird. Denn die Kölner haben noch etliche Baustellen und das mindestens als Backup durch so ziemlich alle Mannschaftsteile. Die durchwachsene Saison hat ziemlich eindrucksvoll belegt, dass der FC vor einem Kaderumbruch stehen muss. Zwei Neuverpflichtung – auch der Marke Ache/Johannesson – werden zum Klassenerhalt alleine sicher nicht reichen. Kessler muss dringend nachlegen. Dabei ist längst klar, dass das Geld beim FC endlich und ein Großteil des kolportierten Budgets ausgegeben ist. Sollte mit Lukas Kwasniok auch noch der Wunschtrainer folgen, wird die nächste Ablöse im siebenstelligen Bereich folgen. Es stellt sich also durchaus die Frage, wie der FC weitere Transfers finanzieren will, ohne in ganz alte Muster zu fallen.

Und bei allem verständlichen Kessler-Hype sollte man nicht vergessen, dass zu großen Luftsprüngen auch erst einmal der feste Boden geschaffen werden musste. Noch ist nicht abzusehen, wie gut die beiden Neuverpflichtungen einschlagen. Genauso wenig, ob es eine gute Transferperiode für den FC und seine Fans werden wird. Die getätigten Transfers machen Lust auf mehr, die Vorfreude auf die kommenden Wochen der Transferphase ist groß – genauso wie die nun entstandene Erwartungshaltung. Die Latte liegt hoch.

Geht jetzt alles schnell beim 1. FC Köln? Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok

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Geht jetzt alles schnell beim 1. FC Köln? Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok

Die Suche nach dem neuen Trainer scheint sich auf der Zielgeraden zu befinden beim 1. FC Köln: Die Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok. Damit dürfte der Weg für den 43-Jährigen endgültig frei sein. Kwasniok gilt als Wunschtrainer der FC-Bosse.

Geht jetzt alles ganz schnell beim 1. FC Köln: Die Gremien stimmen offenbar für Lukas Kwasniok als neuen Coach der Geißböcke. Wie „Sky“ berichtet, hat es am Sonntagabend ein Treffen gegeben und das scheint ganz offensichtlich gut verlaufen zu sein.

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Wie der TV-Sender berichtet, habe es am Sonntagabend ein „Gremien-Trainer-Treffen“ gegeben und Kwasniok habe dabei offenbar überzeugt. Die Mitglieder hätten demnach grünes Licht für den Wechsel des 43-Jährigen gegeben. Kwasniok befindet sich laut Bericht in Verhandlungen mit dem Verein, um die letzten Details zu klären. „An einer vollständigen schriftlichen Einigung wird nun unter Hochdruck gearbeitet“, heißt es bei „Sky“. Kwasniok galt bereits vor Wochen als der Top-Kandidat auf den Job beim Bundesliga-Aufsteiger. Spätestens nach einem intensiven vierstündigen Gespräch waren die Weichen wohl auf den Trainer des SC Paderborn gestellt. Allerdings war aus dem Umfeld des Geißbockheims auch zu vernehmen, dass es nach wie vor weitere Kandidaten und auch Gespräche mit diesen gegeben habe.

Kwasniok auf zahlreichen Zetteln

Unter anderem war Urs Fischer ein häufig gehörter Name. Kwasniok steht ähnlich wie Steffen Baumgart für einen schnörkellosen, intensiven Offensivfußball. Der 43-Jährige war vier Jahre Coach beim SC Paderborn, verpasste den Aufstieg in dieser Saison nur knapp. Schon im Frühling hatten Trainer und Verein angekündigt, im Sommer getrennte Wege gehen zu wollen. Allerdings läuft Kwasnioks Vertrag noch bis 2026, der FC muss also eine Ablöse bezahlen. Diese soll dem Vernehmen nach zwischen einer und 1,5 Millionen Euro liegen. Kwasniok soll auf zahlreichen Zetteln gestanden haben. Unter anderem waren Hannover 96 und der FC Schalke 04 an dem Coach interessiert. Bei Königsblau galt der Coach lange als der absolute Topfavorit, doch Schalke hat nun Miron Muslic verpflichtet.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Sollten die Gremien, die in der Mehrheit wohl nicht hinter Friedhelm Funkel gestanden haben, nun zugestimmt haben, könnte es schnell gehen beim FC. Nachdem sich die Parteien geeinigt haben, würden die nächsten Gespräche mit dem SC Paderborn anstehen. Schon in der vergangenen Woche deutete viel daraufhin, dass Köln möglichst schnell und am liebsten Anfang dieser Woche den neuen Trainer präsentiert. Dabei deutet nun sehr viel auf den 43-Jährigen. Kwasniok hatte vor einigen Wochen in einem Podcast von FC-Neuzugang Isak Johannesson geschwärmt. Nun wird er wohl Coach des Mittelfeldspielers.


Isak Johannesson erklärt via Instagram emotional seinen Wechsel

Isak Johannesson könnte für den 1. FC Köln spielen
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Isak Johannesson erklärt via Instagram emotional seinen Wechsel

Am Sonntag ist der Wechsel des 22-Jährigen offiziell gemacht worden. Der Mittelfeldspieler von Fortuna Düsseldorf hat seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben und feiert in der kommenden Saison sein Bundesliga-Debüt mit dem 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.

Die vergangenen Saison hätte für den Isländer kaum erfolgreicher laufen können. Am Ende steht der Wechsel zu einem Bundesligisten. Für den Transfer geriet der 22-Jährige unter Beschuss von den Fans der Fortuna. Denn der neue Verein des Youngsters ist ausgerechnet der Rivale 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.

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„Ich weiß nicht, ob das mein letztes Spiel für Fortuna war“, sagte Isak Johannesson bereits nach dem letzten Saisonspiel. „Man will immer das nächste Level erreichen“, schob er hinterher und kündigte seinen Abgang aus Düsseldorf bereits an. Seit Sonntagnachmittag ist der Transfer nun unter Dach und Fach und der Isländer wechselt ans Geißbockheim. Ausgerechnet – so empfanden es wohl die Fans der Fortuna, deren Glücksgöttin bei einer Fan-Choreografie im Duell im Kölner Stadion in der abgelaufenen Saison auf einem Banner mit einem Messer bedroht wurde. Die beiden Clubs sind Rivalen. Doch nicht nur der Wechsel nach Köln ist Stein des Anstoßes bei den Fortuna-Fans. Besondere Entrüstung herrschte in Düsseldorf wohl, da gerade Johannesson immer und immer wieder seine Liebe zum Verein bekundet hatte. Es folgten Hasskommentare via Social Media und eine vorübergehende Sperrung der Kommentarfunktion auf dem Account des Mittelfeldspielers.

Isak Johannesson „hatte einen Traum“

Am Sonntagabend meldete sich der 22-Jährige dann selbst zu Wort – erklärte in einem emotionalen Post via Instagram seinen Abschied. „Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen“, beginnt Johannesson und erzählt von seinem Traum, Bundesliga zu spielen. „Der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum“, so der 22-Jährige, der aber auch die Emotionen der Fans nicht aus dem Blick verliert. „Ich weiß, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen.“ Johannesson blickt in seinem Statement respektvoll auf dem Verein. „Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein gespielt zu haben, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde.“


Für seine Worte erntet der Mittelfeldspieler vor allem positive Reaktionen von ehemaligen Teamkollegen. „Du hast vom ersten bis zum letzten Spiel alles gegeben. Wir haben viele gute gemeinsame Erinnerungen, auch wenn es nur eine Saison war“, kommentiert Christos Tzolis. Der Stürmer ist im Sommer 2024 von der Fortuna nach Brügge gewechselt und hat ebenfalls schon von den Vorlagen des Isländers profitiert. Damals wurde Tzolis Torschützenkönig der zweiten Liga. „Du hast immer alles für uns gegeben. Immer 101%. Du verdienst es, in der Bundesliga zu spielen“, schrieb dagegen Dennis Jastrzembski, der seit Sommer 2023 zum Kader der Fortuna gehört. Der Linksaußen absolvierte in der vergangenen Saison auch aufgrund einer Schulterverletzung kein Spiel für Düsseldorf. Er stand jedoch neun Mal im Kader der Fortunen. Die Unterstützung aus den eigenen Reihen bekommt Johannesson und so darf sich der 1. FC Köln wohl auf einen engagierten Neuzugang freuen.

Der komplette Wortlaut der Nachricht in der Übersetzung:

„Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen. Ich habe viel an euch gedacht, und diese Entscheidung war nicht leicht, aber ein kleiner Junge hatte den Traum, in der Bundesliga zu spielen und jetzt hat dieser junge Junge diese Chance. Dennoch weiß ich, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen. Die Freigabeklausel wurde aktiviert und ich musste eine Entscheidung treffen. Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein zu spielen, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde. Ich verstehe eure Gefühle und respektiere sie vollständig. Aber der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum.“