1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #1: Ordentliche Leistung in Ulm oder mit einem blauen Auge davongekommen?

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #1: Ordentliche Leistung in Ulm oder mit einem blauen Auge davongekommen?

Verfügt der FC über die Qualität für das Aufstiegsrennen? Reichen die 1:0-Erfolge gegen vermeintlich schwache Gegner? Und was hat es nun genau mit den Wintertranfers auf sich? Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #1: Ordentliche Leistung in Ulm oder mit einem blauen Auge davongekommen? Der Podcast zum 1. FC Köln.

Ist ein Aufstieg des „Effzeh“ wahrscheinlich? Wie lief eigentlich das vergangene Spiel und was ist zu den Neuzugängen zu sagen? Im neuen Podcast sprechen Cedrik und Simon von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #1: Ordentliche Leistung in Ulm oder mit einem blauen Auge davongekommen? Der Podcast zum 1. FC Köln.

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Ab März gibt es die geballte Ladung come-on-fc auch als Podcast. Und in der Regel während der Spieltags-Wochen wöchentlich. Denn bekanntlich gibt es rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel zu diskutieren, viele Meinungen, viele Diskussionen. Und genau da wollen wir ansetzen. 1948 – Der Podcast von come-on-fc will die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen diskutieren. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Folge #1: Ordentliche Leistung in Ulm oder mit einem blauen Auge davongekommen?

In der ersten Folge blicken wir zurück auf das Duell gegen den SSV Ulm. Denn das hat nun wirklich viel Potenzial zum Austausch. War das Spiel nun „ordentlich“ oder eben nicht? Ist die Erwartungshaltung in Köln zu hoch? Oder sollte es der Anspruch sein, auch eine gewisse Dominanz auszustrahlen? Und warum bleibt überhaupt Neuzugang Imad Rondic auf der Bank? Und weil es immer und immer wieder Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, geht die Reise nun los! „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

Die erste Folge gibt es hier auf dem come-on-fc.com YouTube-Kanal ab sofort zum Reinhören.
Der Podcast bei Spotify oder bei Amazon oder bei Deezer.



Absprache ignoriert? Karnevals-Ärger um Linton Maina

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln
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Absprache ignoriert? Karnevals-Ärger um Linton Maina

Linton Maina wird dem FC wohl noch einige Wochen fehlen. Der Offensivspieler hat sich bekanntlich eine Bänderverletzung zugezogen. Für Wirbel sorgt der Flügelflitzer aber dennoch, wenn auch nicht in der Offensive des 1. FC Köln: Hat Linton Maina gegen Party-Auflagen an Karneval verstoßen?

Ärger beim 1. FC Köln: Hat Linton Maina gegen Party-Auflagen an Weiberfastnacht verstoßen? Das berichtet die „Sport Bild“. Demnach habe der Außenbahnspieler zwei Tage vor dem Duell gegen Karlsruhe entgegen der internen Absprachen gefeiert.

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Zwölf Tore, fünf Vorlagen – eigentlich sorgt Linton Maina in dieser Spielzeit ausschließlich im gegnerischen Schlussdrittel für mächtig Wirbel. Nun ist der Offensivspieler bekanntlich verletzt, wird einige Wochen ausfallen und doch schafft es der 25-Jährige wieder in die Schlagzeilen. Wie die „Sport Bild“ in der aktuellen Ausgabe berichtet, soll der Flügelflitzer gegen die Karnevals-Auflagen des Vereins verstoßen haben – und das bereits an Weiberfastnacht. Wie es in dem Artikel heißt, sei Maina „mindestens in einer angesagten Party-Kneipe und einem Szene-Club“ gesehen worden. Dabei soll es innerhalb der Mannschaft die Absprache gegeben haben, dass die Profis vor dem wichtigen Duell gegen den KSC nicht um die Häuser ziehen sollten. Immerhin hatten die Geißböcke gerade nur einen Punkt aus den Begegnungen gegen Magdeburg und Düsseldorf eingefahren. Bekanntlich ist Weiberfastnacht der Beginn des Straßenkarnevals.

Zwei weitere Spieler involviert

Nur zwei Tage später stand bereits die Auswärtsbegegnung beim Karlsruher SC auf dem Spielplan. Maina hatte sich bei der 0:1-Pleite wie berichtet nach einer Viertelstunde verletzt, zunächst weitergespielt, war dann aber vom Platz gegangen. Der Außenbahnspieler soll sich einen Bänderriss zugezogen haben und wird noch einige Wochen ausfallen. Laut der „Sport Bild“ sollen an Weiberfastnacht auch zwei weitere Spieler des Profi-Kaders mit unterwegs gewesen sein. Spieler, die aber aufgrund von Verletzungen oder Sperren keine Rolle für das KSC-Spiel gespielt hätten. Der Verein wollte sich auf Anfrage von come-on-fc nicht zu dem Vorfall äußern. Allerdings äußerte sich Timo Hübers am Mittwoch nach dem Training und bestätigte, dass sich die Spieler bei der Mannschaft entschuldigt hätten. „Wir kommunizieren offen und ehrlich darüber. Das haben wir auch gemacht. Für mich ist das ein Thema der Vergangenheit“, sagte Hübers.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dennoch bleibt ein Beigeschmack. Und das in einer Situation, in der der FC nur zu gerne mit dem 25-Jährigen verlängern würde. Bekanntlich läuft im Sommer der Kontrakt des Außenbahnspielers aus. Die Gespräche sollen dem Vernehmen nach laufen, Maina hat aber schon durchklingen lassen, dass eine Verlängerung beim FC an den möglichen Aufstieg geknüpft sei. Dazu hat der gebürtige Berliner bis zu der Begegnung gegen den KSC auch ordentlich mitgeholfen. Alleine in der Liga kommt der Offensivspieler auf zehn Vorlagen und drei Tore. Dementsprechend schmerzhaft ist der aktuelle Ausfall. Zumal mit Damion Downs auch der zweite Topscorer der Geißböcke aktuell verletzt ausfällt. Wann Maina wieder zurückkehren wird, ist aktuell offen. Der Verein sprach von einer „längeren Pause“.


Steht Marvin Obuz beim FC schon vor dem Abflug?

Marvin Obuz beim Spiel des 1. FC Köln
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Steht Marvin Obuz beim FC schon vor dem Abflug?

Trotz der angespannten personellen Lage in der Offensive saß Marvin Obuz am Samstag wieder einmal 90 Minuten auf der Bank. So wirklich zufriedenstellend ist die Situation für den Offensivspieler nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es im Sommer weiter mit Marvin Obuz?

Eigentlich wollte der Offensivspieler noch einmal richtig angreifen, doch mehr als ein Kurzeinsatz gegen den Hamburger SV steht nicht zu Buche. Es stellt sich die Frage, ob es eine Zukunft gibt beim 1. FC Köln: Wie geht es im Sommer weiter mit Marvin Obuz?

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Lange sah es nicht so aus, als könnten die Kölner am Samstag noch das Spiel gegen den SSV Ulm für sich entscheiden. Die Offensive wollte gerade im zweiten Abschnitt nicht so richtig ins Laufen kommen. Doch Gerhard Struber wechselte seine Offensivkräfte nicht ein, vertraute den Spielern auf dem Platz und sollte unterm Strich ja auch recht behalten. Zufriedenstellen war die Situation gerade für die Offensivspieler nicht. Spieler wie Marvin Obuz. Der Verlauf der letzten Monate wird den 23-Jährigen nicht besonders glücklich stimmen. Denn nach seiner Rückkehr im Sommer und dem Ende der sehr erfolgreichen Leihe an Rot-Weiss Essen war der Plan wohl, nun den nächsten Karriereschritt zu gehen. Und der sollte bei seinem Heimatverein, dem 1. FC Köln verwirklicht werden – so zumindest der Plan.

Fünf Einsätze bei 23 Kadernominierungen

Doch die aktuellen Einsatzzeiten des Offensivspielers deuten eine Entwicklung nun so gar nicht an. Obuz kommt in der aktuellen Saison gerade einmal auf knapp 100 Minuten Spielzeit, stand zwar 23 Mal im Kader, spielte aber 18 Mal überhaupt keine Rolle. Und das obwohl die Hoffnung im Trainingslager im Winter noch durchaus gegeben war. Denn FC-Trainer Gerhard Struber lobte seinen Schützling mehrfach und sah ihn laut eigener Aussage sogar nah an der Startelf. „Er ist natürlich ein Spieler, der in meinem Kopf schwirrt, wenn ich über die Spielzeit nachdenke. Ich habe es schon einige Male gesagt und es hat sich nicht verändert: Er ist sehr nah dran“, hatte der Coach zum Beispiel nach dem Aachen-Testspiel im Winter gesagt. Umso verwunderlicher, dass der Rechtsaußen auch in der Rückrunde nur gegen den HSV 14 Minuten Einsatzzeit erhielt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und das ob der zuletzt sehr angespannten Personalsituation in der Kölner Offensive. Dass sowohl Spieler, als auch Berater darüber nicht besonders glücklich sind, ist wohl nicht verwunderlich. Denn wenn ein Spieler, der in der vergangenen Saison – zugegeben in der dritten Liga – auf 14 Assists und sieben Tore kommt noch nicht einmal eine Chance bekommt, wenn es gegen Ulm eng wird, muss die Frage erlaubt sein, wann denn dann. Zu Beginn des Trainingslagers war die Stimmung auf Seiten des Spielers noch positiv. „Die Gespräche mit dem Trainer sind sehr offen, gut und ehrlich. Deswegen gehe ich da ganz positiv an die Sache ran“, sagte Obuz damals dem „Kicker“. Die positive Herangehensweise wandelte sich nach der Begegnung gegen Ulm und dem erneuten Verbleib auf der Bank nun aber.

„Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance“

Spielerberater Dirk Hebel bewertete die Situation gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das haben wir uns nach Marvins starker Saison in Essen natürlich ganz anders vorgestellt. Marvin ist Kölner durch und durch. Es war sein großer Traum, als FC-Profi in Müngersdorf zu spielen. Doch dazu kam es ja praktisch nie“, so der Berater. „Wenn man sich vergegenwärtigt, wie wenig Einsatzzeit Marvin erhalten hat und dazu noch die großen Probleme des FC in der Offensive betrachtet, dann ist das sehr enttäuschend. Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance zu zeigen, was er kann.“ Deutliche Worte.

Und Worte, die einen Verbleib des Offensivspielers über den Sommer hinaus wohl sehr in Frage stellen. „Im Moment ist die Hoffnung noch da, dass Marvin einen positiven Einfluss auf das Aufstiegsrennen nehmen kann. Der Aufstieg des Clubs steht auf für ihn über allem. Doch bleibt alles so, wie es ist, dann muss man sagen, dass es dann keinen Sinn mehr macht. Dann wird Marvin seinen Heimatverein verlassen. Und das wäre enttäuschend“, sagt Hebel. Wie der „Stadt-Anzeiger“ berichtet, soll der 1. FC Nürnberg weiterhin Interesse an Obuz haben. Auch RWE wird immer wieder mit dem gebürtigen Kölner in Verbindung gebracht. Stellt sich die Frage, ob der FC angesichts der ohnehin anstehenden Kaderveränderungen – ob Aufstieg oder Ligaverbleib – mit Obuz überhaupt planen will.


Aufstiegsgarant Selke? Der HSV hat das, was der FC gerne hätte und bekanntlich auch mal hatte

Davie Selke macht beim HSV den Unterschied
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Aufstiegsgarant Selke? Der HSV hat das, was der FC gerne hätte und bekanntlich auch mal hatte

Wenn überhaupt kristallisiert sich in der engen 2. Bundesliga einzig der Hamburger SV als Aufstiegskandidat immer mehr heraus. Ein Erfolgsgarant der Hanseaten spielte noch in der vergangenen Saison für den 1. FC Köln: Schießt ausgerechnet Davie Selke den HSV in die erste Liga?

Bereits 17 Tore stehen auf dem Konto des Stürmers in der Liga-Saison, eins im Pokal. Der EX-Kölner verkörpert Torgefahr. Jene Qualität, die momentan fehlt beim 1. FC Köln. Schießt ausgerechnet Davie Selke den HSV in die erste Liga?

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So ein wenig bizarr wirkte das Gedankenspiel dann doch. In der „Bild“-Show „Reif ist live“ wurde Davie Selke als möglicher Backup für Harry Kane gehandelt. Die Idee hatte ein wenig von den Äußerungen von Steffen Baumgart, der den Angreifer einst in Richtung DFB-Elf sah. Realistisch sind in der Tat beide Szenarien nicht. Zweifelsohne befindet sich Selke aber in der Form seines Lebens. 17 Tore hat der Stürmer in der Liga in dieser Saison geschossen, dazu ein weiteres im Pokal. In der doch mittlerweile langen Profi-Karriere hat Selke nie mehr als zehn Saisontore erzielt. Nun ist der Schondorfer mindestens der Erfolgsgarant der Rothosen und Stand jetzt deutet auch ziemlich viel daraufhin, dass der 30-Jährige zum Aufstiegsgaranten der Hanseaten werden könnte. Und so könnte es ausgerechnet Selke sein, der den HSV in die erste Liga schießt.

Dem FC fehlt die Torgefahr

Sicher ist, dass Selke aktuell ziemlich genau das verkörpert, was den Kölnern so unwahrscheinlich fehlt: Torgefahr. Alleine sieben der Treffer hat der Stürmer in diesem Jahr erzielt und damit eins mehr als die gesamte Kölner Mannschaft. Zweifelsohne steht der HSV auch Dank des Angreifers an der Tabellenspitze. Und das ist aus Kölner Sicht besonders bitter, denn Selke hätte auch für die Kölner auf Torejagd gehen können. Die Kurzgeschichte: Selke kam im Winter 23 zum FC, absolvierte anderthalb Spielzeiten, erzielte elf Tore und war durchaus daran interessiert, die Kölner auch wieder zurück in die Bundesliga zu führen. Der FC unterbreitete Selke ein Angebot, dem Vernehmen nach war der Stürmer mit den Konditionen nicht einverstanden und als er sich dann doch pro FC entschied, hatte Christian Keller die Tür bereits zugestoßen.

Selke verabschiedete sich vom FC mit einer kleinen Spitze und fand erstaunlich schnell Unterschlupf bei Steffen Baumgart und dem HSV. Zwar ist der ehemalige Kölner Trainer von Hamburg weiter nach Berlin gezogen, Selke befindet sich dennoch bei den Rothosen in seinem zweiten Frühling. Und nicht wenige Kölner Fans trauern dem charismatischen Angreifer, vor allem aber seinen Toren, hinterher. Und das wiederum nicht grundlos. Dem FC geht aktuell der Offensivdrang, die Torgefahr völlig ab. Am vergangenen Samstag taten sich die Geißböcke über weite Strecken gegen Ulm erschreckend schwer, fanden kein Mittel, der entscheidende Treffer durch Luca Waldschmidt hatte nun mal so gar nicht in der Luft gelegen. Acht Mal setzten sich die Geißböcke mit einem knappen 1:0 durch. Zwar ein rekordverdächtiger Wert, aber sicher keiner, der für die große Torgefahr spricht.

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Hat sich Christian Keller verzockt?

Um die Offensive ein wenig zu beleben, wurde Imad Rondic von Widzew Lodz an den Rhein geholt. Der Angreifer bringt eine ordentliche Veranlagung mit, die Leistungswerte, Statistiken sind aber alles andere als beeindruckend. Fünf Einsätze, kein Tor, keine Vorlage. Kein Wunder also, dass die Kritik an Christian Keller bei einigen Fans dann doch schon sehr heftig ausfällt. Die Kritik ist nachvollziehbar. Der Kölner Sportdirektor war möglicherweise zu stur, die Tür für den Stürmer wieder einen Spalt weit zu öffnen. Nun trifft ausgerechnet Selke für den HSV und könnte den HSV in die erste Liga schießen. Doch die Wahrheit ist natürlich dann doch ein wenig vielschichtiger, als den Abgang von Selke als klassische Fehleinschätzung zu verkaufen. Denn so richtig rund lief es bei dem Angreifer in den vergangenen Jahren nicht. Seit der Spielzeit 2017/18 hatte Selke in der Liga nicht mehr zweistellig getroffen.

Auch beim FC war Selke nicht gerade der Dauer-Torgarant. In anderthalb Jahren elf erzielte Tore ist für einen Mittelstürmer wenn überhaupt ein Durchschnittswert. Das lag wiederum auch an der Verletzungshistorie des Angreifers. Selke litt unter einer seltsamen Zerrung, brach sich gleich zwei Mal den Mittelfuß, fehlte aber auch aufgrund von muskulären Beschwerden. Mit großer Warscheinlichkeit wird Keller im Sommer die verschiedenen Aspekte im Kopf gehabt, das Risiko abgewogen haben. Punkte wie Kosten, Verletzungsanfälligkeit und Torgefahr – ein Teil der Wahrheit. Ein anderer ist, dass das Kölner Spiel – zumindest aktuell – gar nicht auf einen Stoßstürmer ausgelegt ist. Das bekommt Imad Rondic gerade bitter zu spüren. Ob Selke beim FC eine bessere Figur gemacht hätte, ist also rein spekulativ. Ein verletzter Selke hätte die Kölner jedenfalls nicht weitergebracht, aber eine Stange Geld gekostet.

Am Ende des Tages ist die Personalsituation ohnehin nicht mehr zu ändern. Selke spielt für den HSV, wird für die Rothosen immer wichtiger. Der FC muss mit den aktuellen Stürmern des Kaders arbeiten. Wer am Ende der Spielzeit der lachende Dritte ist, wird sich noch zeigen müssen. Selke hat jedenfalls recht gute Karten.