Der FC hat sich gegen den SSV Ulm wahrlich nicht von der besten Seite gezeigt – aber 1:0 gewonnen. Für den FC geht es rauf auf Platz zwei, doch auch für die Spatzen gibt es Folgen: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.
Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen Ulm brachte den FC zurück auf den zweiten Tabellenplatz. Und er hatte auch Auswirkungen auf den Gegner. Denn: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.
Thomas Wörle ist wohl nicht mehr Trainer des SSV Ulm (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
So wirklich zufriedenstellend war die Leistung gegen den SSV Ulm eigentlich nicht. Zumindest strahlten die Kölner gegen den Tabellenvorletzten über weite Phasen, gerade im zweiten Abschnitt, keine Gefahr mehr aus. Das Tor durch Luca Waldschmidt hatte sich nicht so wirklich angedeutet. Im Gegenteil: Zu Beginn der ersten Halbzeit und auch in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts waren die „Spatzen“ dem Tor ein Stück weit näher. Semir Telalovic hätte die Begegnung entscheiden können, wenn nicht müssen, als er im Strafraum zum Abschluss kam. Und auch Oliver Batiasta Meier hatte die Führung auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten. Über einen Gegentreffer hätten sich die Kölner am Samstag wohl genauso wenig beschweren können, wir über ein Remis.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Vier Punkte Rückstand
Am Ende des Tages fuhren die Kölner aber die drei Punkte ein, verbesserten sich wieder auf einen Aufstiegsplatz und hatten gleichzeitig auch Einfluss auf den Gegner. Denn am Dienstagabend zogen die Ulmer Verantwortlichen laut dem TV-Sender „Sky“ die Reißleine. Thomas Wörle ist demnach nicht mehr Trainer der „Spatzen“. U19-Trainer Robert Lechleiter soll das Training der Profis übernehmen. Wörle hatte den SSV zunächst in die 3. und im Folgejahr in die 2. Bundesliga geführt. Aktuell belegt der SSC den vorletzten Tabellenplatz, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt vier Zähler. Für Ulm ist eigentlich noch alles drin. Der SSV blieb allerdings sechs Spiele in Folge ohne Sieg, sammelte gerade einmal zwei Punkte in diesem Zeitraum. Das Hinspiel hatte der FC 2:0 gewonnen. Auch damals tat sich Köln schwer.
Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Darmstadt gestartet. Und wie sich nun herausstellt, ist es die einzige Einheit, die für Fans öffentlich war. Denn den Rest der Woche wird es nur Geheimtraining geben beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?
Das ursprünglich öffentlich angesetzte Training am Mittwoch ist in eine für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Einheit umgewandelt worden. Welche Veränderungen FC-Trainer Gerhard Struber hinter verschlossenen Türen mit seiner Mannschaft einstudieren wird, wird sich dann gegen Darmstadt zeigen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?
Imad Rondic will beim 1. FC Köln noch nicht so recht durchstarten
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Dass Gerhard Struber kein großer Freund der offenen Karten ist, ist mittlerweile bekannt. Zumindest lässt sich der Coach nur sehr ungerne in selbige reinschauen. Das ist in der Trainerwelt nichts ungewöhnliches, ist nur eine andere Vorgehensweise als die von Vor-Vorgänger Steffen Baumgart noch gelebte. Der Ex-Coach, der mittlerweile bei Union Berlin seinen Pfeif-Code an die Spieler bringt, hatte kein großes Geheimnis aus Aufstellung oder Trainingsinhalten gemacht. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit waren Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Vergleich zum aktuellen Coach eine Seltenheit. Baumgarts Denke war wohl „der Gegner hat sich auf uns einzustellen, komme was wolle“. Gerhard Struber scheint da schon eher der Pokerspieler zu sein. Selbst erwartbare Stammspieler werden im Vorfeld einer Begegnung eher selten kommentiert.
Viererkette auch gegen Darmstadt?
Für die letzte Woche vor der Länderspielpause hat sich der Coach noch einmal etwas besonderes einfallen lassen. Denn das für Mittwoch ursprünglich als öffentlich angegebene Training wurde kurzerhand in eine Einheit eben unter Ausschluss der Öffentlichkeit umgewandelt. Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber eine, die darauf schließen lässt, dass der Kölner Coach gegen die Lilien auf einen Überraschungseffekt setzen will. Die Frage ist nur, welchen. Im Hinspiel agierten die Kölner mit der Viererkette, wurden aber gerade im Umschaltspiel besonders böse erwischt, kassierten Konter um Konter und damit auch die höchste Saisonniederlage, die für die Lilien dagegen den höchsten Saisonsieg bedeuteten. Für den FC eine bittere Pleite, die vermutlich die ersten Gedanken einer Wende verfestigten.
Nun steht also erneut die schwere Aufgabe gegen die Wundertüte der Liga bevor und ausgerechnet vor dieser Begegnung ruderte Struber zurück zur Viererkette, ließ diese erstmals seit der 1:2-Pleite gegen Paderborn im Oktober 24 wieder von Beginn an spielen. Sollte Struber bei der Viererkette wirklich bleiben, ist nicht von einem ähnlichen Debakel auszugehen. Denn die Kölner stehen seit der Umstellung grundsätzlich tiefer, attackieren nicht mehr so früh und aggressiv und kommen seitdem auch nur noch selten in die Verlegenheit, den Weg zurück nicht schnell genug mitgehen zu können. Ob die Formation der hintersten Reihe also den großen Überraschungseffekt beim Gegner verursachen kann, ist daher fraglich. Möglicherweise geht es dem Trainer auch um personelle Entscheidungen. So könnte beispielsweise Eric Martel ein Kandidat für die Innenverteidigung werden. Allerdings fiel der Sechser am Dienstag noch krankheitsbedingt aus.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Gibt es personelle Veränderungen?
Spannend ist dagegen die Situation in der Offensive. Denn das Kölner Spiel war gerade im Angriff oft eindimensional. Lange, vor allem aber oft setzten die Geißböcke auf Vertikalpässe auf die schnellen Offensivspieler. Gerade Linton Maina war immer wieder die eingesetzte Waffe der Kölner. Mehr als 40 Prozent aller FC-Angriff liefen bislang über die linke Seite. Nur fallen mit Damion Downs und eben Maina die schnellen Angreifer am Wochenende aus. Das Spiel mit einem Strafraumstürmer ist dagegen ein ganz anderes. Und auch dort könnten personelle Veränderungen vorliegen. Ob das System verändert wird oder es personelle Anpassungen gibt, ist alles reine Spekulation. Kein Wunder, Gerhard Struber lässt sich nun mal nicht sonderlich gerne in die Karten schauen.
Im Duell gegen den SSV Ulm am vergangenen Samstag zeigte Jan Thielmann eine ordentliche Leistung. Und das auf der rechten offensiven Außenbahn, trotz Viererkette. Überragend war das Eigengewächs nicht, aber der 22-Jährige gab einen Fingerzeig: Jan Thielmann zeigt seine Offensivvorzüge beim 1. FC Köln.
Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Darmstadt gestartet. Dabei begrüßte FC-Trainer Gerhard Struber einige Rückkehrer, doch auch weiterhin fehlen wichtige Säulen beim 1. FC Köln: Damion Downs wird operiert, Martel fehlt.
Imad Rondic wurde als Hoffnungssträger für das Zentrum verpflichtet. Doch so richtig will der Angreifer noch nicht durchstarten. Am Samstag saß der Stürmer sogar 90 Minuten auf der Bank, kam gar nicht erst zum Einsatz für den 1. FC Köln: Die Personalie Imad Rondic wirft Fragen auf.
Obwohl die personelle Situation beim FC angespannt war, wartete Trainer Gerhard Struber mit einigen Überraschungen am Samstag auf. Unter anderem kam Steffen Tigges zum Einsatz, ein anderer Angreifer saß 90 Minuten auf der Bank des 1. FC Köln: Die Personalie Imad Rondic wirft Fragen auf.
Imad Rondic will beim 1. FC Köln noch nicht so recht durchstarten
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Dass Gerhard Struber seine Startelf würde umstellen müssen, hatte sich bereits am Tag vor dem Duell gegen den SSV Ulm angedeutet. Am Freitag bestätigte der Verein, dass Damion Downs sich einer Operation unterziehen müsse und das wohl noch vor der Länderspielpause. Der Einsatz gegen die „Spatzen“ war damit vom Tisch. Nach dem Ausfall von Linton Maina die nächste Hiobsbotschaft um die Kölner Offensive, die in den vergangenen Wochen ja ohnehin alles andere als besonders beeindruckend war. Da auch Tim Lemperle zu diesem Zeitpunkt eher als Joker gehandelt wurde, rechneten nicht wenige Beobachter mit einem Startelf-Einsätz von Imad Rondic. Der Winter-Neuzugang erschein als die naheliegendste Lösung in Besetzung der Kölner Spitze.
Rondic nur 90 Minuten auf der Bank
Doch Struber hatte eine Überraschung im Köcher. Der Österreicher setzte eben nicht auf den Stürmer, brachte dafür Steffen Tigges, der auch in dieser Spielzeit nicht die Offensiv-Option ist, die sich die Geißböcke bei der Verpflichtung im Sommer 2022 vorgestellt haben. Tigges ackerte zwar, hatte aber keinen großen Impact auf die Begegnung, fand keinen Zugriff. Wie schon in den vergangenen Wochen, ja sogar Monaten lahmte die Kölner Offensive einmal mehr, der erlösende Treffer von Luca Waldschmidt war lange Zeit nicht absehbar. Und so wäre der Versuch einer Belebung durch einen Offensiv-Wechsel im zweiten Abschnitt eigentlich ein folgerichtiger Schritt gewesen. Und doch ließ Struber Neuzugang Imad Rondic 90 Minuten auf der Bank sitzen. Auch Oliver Schmitt und Marvin Obuz kamen nicht zum Einsatz.
Allerdings hat sich Gerhard Struber in dieser Saison wahrlich nicht als besonders großer Befürworter von Obuz herauskristallisiert und Schmitt erst ein Profi-Spiel absolviert. Die komplette Bankruhe von Rondic überraschte da doch deutlich mehr. „Man hat immer Wünsche. Es gibt eine Realität und die sagt uns, dass die jungen Burschen, die wir dazugeholt haben, noch ihre Zeit benötigen, um in unser Spiel reinzuwachsen“, sagte Struber vor dem Spiel bei „Sky“. Für den Neuzugang reichte es nicht zur Einwechslung. Möglicherweise war der Coach von den Qualitäten der aufgestellten Elf vollends überzeugt, ahnte, dass dort noch ein Treffer in der Luft lag. Tatsächlich ist die Einsatzzeit des neuen Stürmers insgesamt doch eher enttäuschend. Bislang kommt der Stürmer auf fünf Einsätze in sechs Spielen, stand einmal in der Startelf. Und das, weil Downs verletzungsbeindgt kürzer treten musste. Aufs Scorerboard hat es Rondic für den FC bislang nicht geschafft.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Turbulenter Wechsel-Poker?
Noch in der vergangenen Woche hatte Christian Keller erklärt, der Stürmer sei ohnehin nicht als Soforthilfe verpflichtet worden. Eine überraschende Aussage. Schließlich war genau davon Wochen vor dem ersten Kölner Transferfenster nach der Registrierungssperre die Rede. Der FC wollte einen Stürmer verpflichten, der möglichst direkt hilft. Eine Marschroute, die die FC-Bosse ohnehin anstreben. Immerhin wurde in der Vergangenheit genau mit diesem Argument, den Spekulationen um Verpflichtungen von vertragsfreien Spielern frühzeitig ein Riegel vorgeschoben. Die Kölner sprachen damals davon, nur Spieler verpflichten zu wollen, die für den FC einen „Mehrwert“ haben. Der ist bei Rondic bislang noch nicht erkennbar.
Dabei waren die Hoffnungen auf eine Soforthilfe doch groß. Nachdem der Deal mit Ivan Prtajin geplatzt war und weitere Namen gehandelt wurden, tat sich offenbar die Option Imad Rondic auf. Der Poker um den Angreifer war mit ein wenig Störgeräuschen verbunden. Widzew Lodz stieg öffentlich aus den Verhandlungen aus, dann wieder ein, von einem Streikversuch des Stürmers war die Rede. Am Ende zahlten die FC-Bosse mehr als eine Millionen Euro und statteten den Angreifer mit einem langen Vertrag aus. Aktuell ist Rondic noch keine Hilfe, die Eingewöhnungszeit gestaltet sich offenbar schwierig. Das liegt sicherlich nicht nur am Angreifer. Die Spielabläufe mit einem Stoßstürmer dürften sich von der aktuellen Kölner Spielweise zumindest deutlich unterscheiden. Dennoch ist Rondic als neue Option geholt worden, sollte für mehr Variabilität sorgen.
So langsam müsste der Angreifer aber mal zünden, bis zum Saisonende sind es nur noch neun Spiele.
Auch nach dem 25. Spieltag zeichnet sich in der engen Liga nicht ab, in welche Richtung das Pendel für die Kölner am Ende ausschlagen wird. Es bleibt spannend um den 1. FC Köln: Der Kader wird sich im Sommer verändern müssen.
Der Verbleib vieler Leistungsträger beim FC ist aktuell ob der Vertragssituationen nicht in trockenen Tüchern. Und so wird wohl der Sprung in die Bundesliga maßgeblich über das Bleiben oder den Wechsel von Spielern entscheiden. Aber auch im Aufstiegsfall müssten die Verantwortlichen wohl ordentlich nachbessern – und das gleich auf mehreren Positionen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ob Aufstieg oder nicht, bei beiden Szenarien wird sich die Mannschaft umstrukturieren beim 1. FC Köln: Der Kader wird sich im Sommer verändern müssen.
Christian Keller vom 1. FC Köln
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Auch, wenn die Leistung alles andere als überzeugend war, der FC dürfte sich am Sonntagabend als einer der großen Gewinner der Liga gefühlt haben. Abgesehen vom Hamburger SV hat kein direkter Konkurrent gewonnen, nahezu alle haben Remis gespielt. Köln ist also beim 1:0-Erfolg über den SSV Ulm nicht nur mit einem blauen Auge davon gekommen, die Geißböcke sind zurück auf einem direkten Aufstiegsplatz, dürfen sich zweifelsohne weiterhin zu den heißesten Anwärtern auf den Aufstieg zählen. Dabei bleibt die Liga so eng wie nie. Zwischen Platz eins und Platz neun liegen sieben Punkte – mindestens die obere Tabellenhälfte darf sich neun Spieltage vor Saisonende berechtigte Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen. Der FC mischt fleißig mit. Auf der anderen Seite bedeutet die enge Liga aber auch, dass so gut wie keine Planungssicherheit möglich ist und wohl auch so schnell nicht sein wird.
Zehn Verträge laufen im Sommer aus
Das dürfte Christian Keller und Co. vor Probleme bei der Kaderzusammenstellung stellen. Sowohl was den Kader als auch die Gespräche beziehungsweise Verhandlungen mit den aktuellen und möglichen zukünftigen Spielern angeht. So werden gleich mehrere Spieler ihren Verbleib an die Ligazugehörigkeit knüpfen. Etwa Linton Maina oder Dejan Ljubicic, deren Verträge im Sommer auslaufen und die schon angekündigt haben, im kommenden Jahr wohl eher Bundesliga, zumindest erstklassig, spielen zu wollen. Von zehn aktuellen Spielern ist bekannt, dass die Arbeitspapiere nur noch bis Sommer 2025 gültig sind. Zahlreiche weitere laufen im Folgejahr aus. Das ist vertraglich auf den ersten Blick natürlich kein Problem des kommenden Sommers, wird aber zu einem, wenn es sich um Spieler handelt, die nicht beim FC bleiben wollen und für die die Kölner Verantwortlichen noch eine marktgerechte Ablöse kassieren wollen.
Spieler wie Max Finkgräfe, Eric Martel oder Damion Downs fallen darunter, genauso wie Talent Neo Telle. Spieler, die der FC gerne langfristig behalten würde. Sollten die Kölner nicht aufsteigen, wird ein Verbleib allerdings unwahrscheinlicher. Wenn er es bei Leistungsträgern wie Eric Martel nicht ohnehin schon ist. Dem Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist ein Karrieresprung durchaus zuzutrauen. Fakt ist, sollte der FC den Gang in die Bundesliga nicht antreten, werden zahlreiche Leistungsträger nicht mehr zu halten sein. Der FC wird sich neu aufstellen, neue Leistungsträger, neue Säulen für das Konstrukt Wiederaufstieg finden müssen. Damit es zu diesem Szenario nicht kommt, haben die FC-Verantwortlichen im Winter bekanntlich ordentlich investiert. Zwischen sechs und acht Millionen Euro wurden für neue Spieler ausgegeben.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Auch beim Aufstieg werden Veränderungen nötig sein
Nur ist der Ertrag bislang überschaubar. Und das eben nicht nur bei den Winter-Neuverpflichtungen. Denn das Gesicht der Kölner wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur im Falle des Nicht-Aufstiegs verändern. Die Begegnung gegen Ulm, aber auch die vergangenen Spiele gegen weitere vermeintlich schwache Mannschaften wie Regensburg, Braunschweig oder Münster erlauben sicherlich die Frage, wie diese Mannschaft in der Bundesliga bestehen will. Gegen vermeintlich schwache Mannschaften mit Ach und Krach gewinnen, wird in der Bundesliga nicht die erfolgsversprechende Marschroute sein. Denn in der aktuellen Konstellation ist davon auszugehen, dass die Kölner nicht zu den stärkeren Mannschaften gehören werden. Im Gegenteil: Der FC hat gegen die möglichen Mit-Aufsteiger im bisherigen Saisonverlauf eher selten gepunktet.
Abgesehen von dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern haben die Kölner gegen keine Mannschaft aus der Top-Fünf bislang gewonnen. Aus der Top-Sieben zwei von neun Spielen. Tatsächlich sind es aber auch die Auftritte gegen die vermeinlich leichten Gegner, die bei den Fans Sorgenfalten hinterlassen. Die Kaderplaner werden also auch im Aufstiegsfall nicht daran vorbeikommen, in nahezu allen Mannschaftsteilen nachzubessern. Denn nach den Eindrücken einiger Begegnungen fehlt die Fantasie, wie die aktuellen Leistungen oder die Form einiger vermeintlicher Leistungsträger den FC in der Bundesliga wettbewerbsfähig machen sollen. Nur wenige Profis bringen über die gesamte Saison konstant gute Leistungen. So gute, dass ein Platz in der Erstklassigkeit verdient wäre. Spieler wie Marvin Schwäbe, Linton Maina oder Eric Martel. Ob aber auch die Youngster schon für den Sprung in die Bundesliga bereit wären, scheint ebenfalls offen.
Christian Keller und Co. stehen in diesem Frühling vor einigen Baustellen. Die Arbeit wird in den kommenden Wochen sicherlich nicht weniger, selbst wenn der Aufstieg irgendwann in trockenen Tüchern sein sollte.
Wie gewohnt werden die Geißböcke die Länderspielpause für ein Testspiel nutzen: Der 1. FC Köln testet gegen den SC Verl. Dann wird es wohl auch zum Duell von Chilohem Onuoha gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber kommen.
Der FC nutzt wie gewöhnlich die Länderspielpause für ein Testspiel. Der 1. FC Köln testet donnerstags gegen den Drittligisten SC Verl. Für Chilohem Onuoha ist es eine besondere Begegnung. Der Verler Offensivspieler ist bekanntlich an den Drittligisten verliehen.
Wie stellt Gerhard Struber seinen 1. FC Köln auf?
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Für Chilohem Onuoha verliefen die vergangenen Spieltage eher suboptimal. Der Offensivspieler des SC Verl verpasste die Begegnungen krankheitsbedingt, stand für Verl nicht im Kader und verpasste auch die Begegnung gegen Viktoria Köln. Doch schon bald könnte es für den Angreifer ein anderes besonderes Spiel gegen Köln geben – nämlich gegen den eigentlichen Arbeitgeber. Der FC testet am Donnerstag den 20. März im Kölner Südstadion gegen den SC Verl. Die Begegnung soll um 14 Uhr angepfiffen werden. Das bestätigte der FC gegenüber come-on-fc. Onuoha wurde im vergangenen Sommer von RB Leipzig verpflichtet und umgehend an den Drittligisten verliehen. Beim Sportclub kommt der 20-Jährige bislang nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, erzielte aber bereits drei Tore und bereitete vier vor.
FC testet im Südstadion
Für Gerhard Struber und den FC wird es dagegen die obligatorische Testspiel-Möglichkeit. Welche Spieler dem FC zur Verfügung stehen, ist allerdings noch unklar. Neben den Langzeit-Ausfällen von Linton Maina, Luca Kilian, Jacob Christensen und wohl auch Julian Pauli wird wohl auch Damion Downs noch nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer soll an der Hand operiert werden. Möglicherweise kommt es aber zum Comeback von Mark Uth. Auch einige Naitonalspieler werden wohl mit ihren Mannschaften auf Reise gehen. Jusuf Gazibegovic wurde bereits in den Kader berufen, Denis Huseinbasic steht auf Abruf. Auch Mathias Olesen und Leart Pacarada gelten weiterhin als aussichtsreiche Kandidaten. Zudem werden auch einige Spieler wie Eric Martel wohl mit den U-Nationalmannschaften unterwegs sein.
Die Länderspielpause wird die letzte Unterbrechung vor dem Saisonfinale sein. Mit der Begegnung beim SC Paderborn startet für die Kölner also der Endspurt im Aufstiegsrennen. Voraussichtlich werden die Geißböcke wieder mit der meisten Nationalspieler stellen. Ebenfalls bekannt ist, dass die Kölner im Oktober am Cologne Cup teilnehmen werden, einem Benefizturnier, bei dem auch Viktoria und Fortuna Köln spielen werden.
Im vergangenen Jahr fuhr der FC beim Benefizturnier in Bonn den Titel ein, Sieger waren aber auch die Vereine, die von den Einnahmen und Prämien des Blitzturniers profitieren. Auch in diesem Jahr ist ein Turnier geplant: Der 1. FC Köln nimmt am Cologne Cup teil.
Im Bonner Sportpark Nord fand im vergangenen Jahr das Benefitz-Turnier statt. Zwar nahmen auch Alemannia Aachen, der 1. FC Düren und Gastgeber Bonner SC an dem Turnier teil, am Ende war es aber auch eine Stadtmeisterschaft, die die Geißböcke für sich entscheiden. Und zu einer Neuauflage unter leicht anderen Voraussetzungen wird es auch in diesem Jahr kommen: Der 1. FC Köln nimmt am Cologne Cup teil.
Florian Kainz im Testspiel in der vergangenen Saison
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Am vergangenen Wochenende erzielte Luca Waldschmidt den entscheidenden Treffer gegen Ulm, im vergangenen September war der Offensivspieler der Matchwinner im Finale des Benefizturniers in Bonn. Waldschmidt verwandelte im Endspiel gegen Viktoria Köln vom Punkt sicher, nachdem Steffen Tigges zuvor gefoult worden war. Der FC setzte sich etwas glücklich mit 1:0 gegen den Stadtrivalen durch und sicherte sich damit auch die inoffizielle Stadtmeisterschaft, denn im Halbfinale hatten die Geißböcke bereits Fortuna Köln mit einem 2:0-Erfolg ausgeschaltet. Auch da hatte Waldschmidt bereits getroffen, Sargis Adamyan den FC in Führung gebracht.
Inoffizielle Stadtmeisterschaft beim Benefiz-Turnier
Nun gibt es also die nächste Auflage und dieses Mal im Kölner Südstadion und das wiederum als reine Stadtmeisterschaft. „Ich freue mich schon sehr auf den Cologne-Cup 2025, der von der Sparkasse Köln/Bonn als Hauptsponsor unterstützt und präsentiert wird. Ich bin gespannt, ob der 1. FC Köln wie im letzten Jahr beim Benefiz-Turnier im Sportpark Nord in Bonn wieder als Sieger das Turnier beendet und wie hoch der Netto-Erlös für den guten Zweck sein wird“, sagte FVM-Präsident Christos Katzidis. Der belief sich im Vorjahr auf 26.000 Euro, die Jugendabteilungen von 36 Clubs aus dem FVM-Gebiet zu Gute gekommen sind. „Wir hoffen, dass wir diesen Betrag in diesem Jahr mit dem Cologne-Cup steigern können. Ein besonderer Dank gilt vor allem der Fortuna, die den Cologne-Cup in diesem Jahr als Veranstalter ausrichtet“, sagte Katzidis.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Das Turnier findet am Donnerstag, den 09. Oktober im Südstadion statt. Den ganzen Tag über wird es ein abwechslungsreiches Programm rund um den Jean-Löring-Sportpark geben, bevor dann das Blitzturnier im Modus Jeder gegen Jeden um 18 Uhr startet. Mit dabei sind neben dem 1. FC Köln auch Viktoria Köln sowie Fortuna Köln.
Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Rhein-Energie-Stadion: 35.711 Zuschauer feierten ein Fußball-Fest beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Bayern München. Rein sportlich waren die 90 Minuten aus Kölner Sicht jedoch eher ernüchternd. Trainerin Britta Carlson sah gute Ansätze bei den Frauen des 1. FC Köln gegen Bayern– und erklärte ihre Personal-Entscheidungen.
Die 0:3-Niederlage gegen die FC-Frauen am Sonntagnachmittag war sportlich gesehen ernüchternd, wenn auch erwartbar. Dennoch: FC-Trainerin Britta Carlson sah gute Ansätze bei den Frauen des 1. FC Köln gegen Bayern.
Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln (Foto: Daniela Porcelli/Getty Images for DFB)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Der Ausflug der FC-Frauen vom Geißbockheim nach Müngersdorf war einmal mehr ein Fußballfest. Bei frühlingshaften Temperaturen durften die 35.711 Zuschauer im Rhein-Energie-Stadion von den Verantwortlichen zweifellos als voller Erfolg verbucht werden. Der Bayern-Trainer Alexander Straus äußerte sich nach der Partie anerkennend: „Es war eine fantastische Atmosphäre. Die Stadt und der Verein können sehr stolz darauf sein. Die Spielerinnen brauchen das und haben es verdient, solche Erlebnisse zu haben. Ich hoffe, es gibt mehr davon.“ Eine Fortsetzung in der Saison 2025/26 dürfte nach diesem Nachmittag als gesichert gelten. Rein sportlich war der Nachmittag jedoch ernüchternd. Die Kölnerinnen waren diesmal weit davon entfernt, einen ähnlichen Coup wie beim 0:0 gegen Wolfsburg landen zu können.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
„Das nehme ich mit auf meine Kappe“
Dafür war das Team in der ersten Hälfte auf der rechten Abwehr-Seite zu anfällig, wo Carlotta Imping mit der Nationalspielerin Klara Bühl überfordert war und die beiden vorentscheidenden Münchener Treffer entstanden. „Das nehme ich mit auf meine Kappe“, äußerte die Trainerin Britta Carlson hinterher, „das ist eine junge Spielerin, die jetzt in der besonderen Atmosphäre vielleicht noch nicht ganz so stark war, wie sie es in den letzten Spielen gezeigt hat, was auch vollkommen okay ist. Das ist eine Erfahrung, das tut im ersten Moment weh, aber ich glaube, das wird sie auch weiterbringen.“ Mit Sylwia Matysik startete eine gelernte Rechtsverteidigerin im Abwehr-Zentrum: „Ich hatte sie bewusst in die Innenverteidigung gestellt wegen der Körpergröße, wegen des Tempos“, begründete Carlson ihre Entscheidung.
Celina Degen saß zwar wieder auf der Ersatzbank, sei jedoch noch keine Option für die Startelf gewesen: „Sie hatte erst zwei Trainingseinheiten nach einem doppelten Bänderriss absolviert. Das war ein Tick zu früh zu starten.“ Mit Blick auf das gesamte Spiel konstatierte Carlson: „Es war ein auch in der Höhe verdienter Sieg für die Bayern. Was mir gefallen hat: Nach dem frühen Gegentor sind wir nicht eingebrochen. Die Spielerinnen haben alles gegeben und sich bis zum Ende durchgebissen. Man sieht im Ballbesitz unsere Ansätze, aber es braucht noch ein bisschen Zeit. Aber ich bin happy, dass wir auch gegen den FC Bayern versuchen zu spielen. Es fehlt dann der letzte Pass oder die Durchsetzungsfähigkeit im Eins-gegen-Eins, wo die Bayern aber auch Weltklasse besetzt sind.“
Die Kölner Torflaute setzte sich gegen Bayern fort – auch wenn ein Ende der Serie just gegen Bayern München kaum erwartet werden konnte. Unter Carlson ist der FC weiter ohne eigenen Treffer, wartet insgesamt seit 367 Minuten auf ein Erfolgserlebnis in der Bundesliga. Am Samstag-Nachmittag bei der TSG Hoffenheim soll es aber endlich soweit sein.
Zwei Aktuere nicht im Kader, aber ein Startelfdebüt, zwei Treffer und die Verteidigung der Tabellenspitze – Gleich mehrere Leihspieler des 1. FC Köln überzeugen.