Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

Patrik Kristal für den 1. FC Köln
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Patrik Kristal: Ein Versprechen für die Zukunft? Doch Geduld ist die Maxime beim 1. FC Köln

Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal ist beim FC angekommen und spielte am Samstagmittag im Testspiel der U21 gegen Finnentrop-Bamenohl das erste Mal im Trikot der Geißböcke: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

Im Sommer unterschrieb der Youngster beim FC, nun ist der Este bei den Geißböcken angekommen und bestritt bereits sein erstes Testspiel für die U21: Patrik Kristal gibt sein Debüt für den 1. FC Köln.

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Die Vorzeichen sind gut, das Versprechen groß. Mehr als 90 Pflichtspiele bei den Herren, dabei mehr als 20 Treffer, zudem drei Partien für die A-Nationalmannschaft. Eine ordentliche Bilanz, für einen 16-Jährigen wohl eher eine überragende. Wenn auch in Estland und für die estnische Nationalmannschaft. Nun trägt Patrik Kristal den Geißbock auf der Brust. Und am Samstag das erste Mal für die U21 der Kölner im Testspiel gegen Finnentrop-Bamenohl. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs.“ Kristal kam eine Halbzeit zum Einsatz und gab eine erste Kostprobe ab. Den 16-Jährigen sieht der Kölner Trainer auf einer zentralen Position, als „Zehner oder Achter“, so Sbonias. Der junge Este ist in der Offensive zu Hause, spielte in seiner Heimat meist hinter den Spitzen.

Der schnelle Aufstieg

Und das ziemlich beeindruckend. Das estnische Offensivtalent gab im vergangenen September mit 16 Jahren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und stellte damit den 23 Jahre alten Rekord des jüngsten Nationalspielers Estlands ein. Möglicherweise ist in einem Land wie Estland der Sprung in die Nationalmannschaft leichter, doch auch dieser muss erst einmal geschafft werden. Und das passt zu Kristals Werdegang. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf. Zudem stand das Talent 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seinesHeimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond.

Marko Kristal: „Er hat diese Fußballweisheit“

Nun soll es in Köln möglichst schnell so weitergehen. „Man merkt, dass er schon Herrenfußball gespielt hat, weil er die Intensitäten gehen kann“, so Sbonias. „Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“ Für Kristal ist die U21 eine große Chance. Das Talent will mehr und das über Köln. „Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal den bevorstehenden Wechsel auf der estnischen Newsplatform EER.ee ein. Und Patriks Vater muss es als ehemaliger estnischer Nationalspieler wissen. Schon Marko Kristal galt einst als eins der größten Talente des Landes. Der Vater hat seinem Sohn bewusst zum Wechsel ins Ausland geraten. Auch, wenn es eine neue Aufgabe wird – ohne den Mentor. An Selbstvertrauen scheint es dem Offensivspieler Patrik jedenfalls nicht zu mangeln. So antwortete er in einem Interview im „Ringvaat“ auf die Frage, wer der bessere Fußballspieler der Familie sei: „Ich“.

Dabei stellte sein Vater vor 20 Jahren selbst Nationalmanschaftsrekorde auf, bestritt 143 Partien mit der estnischen Nationalelf und kann die zweitmeisten Einsätze für sein Heimatland aufweisen. Heute ist Marko Kristal selbst Trainer, pflegt ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn und sagt über Patrik: „Er hat diese Fußballweisheit. Es ist interessant, die Spiele mit ihm zu analysieren, er hat seine eigene Vision davon, wie er im Spiel war, was er dort gemacht hat. Und das ist sehr cool.“ Auch der Youngster findet lobende Worte: „Ich mag dieses Spiel. Ich spiele es gerne. Mein Vater ist ein guter Mentor“, sagte Patrik Kristal.

“Eines der interessantesten Talente Estlands“

Nun geht es erst einmal ohne den Mentor weiter. Trotz des Selbstbewusstseins und der Erfahrung wird man beim FC aber nichts mit dem Talent überstürzen, Wunder sollten ohnehin nicht von dem Talent erwartet werden, eine Unterforderung hält Sbonias für unwahrscheinlich. „Gerade von der Körperlichkeit und von der Intensität, die in der Regionalliga gegangen wird“, sagt der Coach. „Wir werden sehen, wie schnell er das adaptieren kann. Aber da machen wir es so wie immer, wir gucken einfach Schritt für Schritt wie weit die Jungs sind, um sie dann einfach nochmal auf den nächsten Step zu bringen.“ Das ist auch der Plan mit Mansour Ouro-Tagba. Der Angreifer wurde gerade aus der Leihe von Jahn Regensburg zum FC zurückgeholt, war beim Testspiel nicht dabei. Das sei Sbonias „zu gefährlich“ gewesen, denn der Stürmer hat erst eine Einheit bei den Geißböcken absolviert.

Kristal ist schon einen kleinen Schritt weiter. Mittelfristig soll das Talent bei den Profis zum Zug kommen. Ob der Aufstieg des Youngster auch in Deutschland so schnell kommt, ist offen. Doch beim FC verspürt man keinen Druck. „Es wäre jetzt schwierig, dem Jungen einen Rucksack aufzusetzen und in die Glaskugel zu gucken“, so Sbonias. Eingeplant ist der 16-Jährige erst einmal bei der U21. Doch das Talent hat auf jeden Fall das Zeug für mehr.


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Joel Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt: Beim 1. FC Köln gibt es noch einige Baustellen

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
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Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt: Beim 1. FC Köln gibt es noch einige Baustellen

Das Trainingslager des FC ist beendet, das erste Testspiel ist absolviert. Die Mannschaft offenbarte einige Schwächen und Patzer. Und auch die Personalsituation kann weiterhin für Unruhe sorgen. Beim 1. FC Köln gibt es noch einige Baustellen

Der Kölner Sturm ist weiterhin dünn besetzt, die Innenverteidigung ebenso. Vor dem Start in die Rückrunde gegen den Hamburger SV hat FC-Trainer Gerhard Struber noch viel vor sich. Beim 1. FC Köln gibt es noch einige Baustellen.

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Das 3:3 gegen den FC Lugano im letzten Kapitel des Trainingslagers der Costa del Sol täuschte ein wenig über den Ist-Zustand der Geißböcke hinweg. Das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend, die zweiten 60 Minuten, in dem mit vier Mal 30 Minuten anberaumten Testspiel, sogar ordentlich bis gut. Immerhin waren die Kölner in der zweiten Stunde dem Gegner in vielen Belangen überlegen. Nur spielten im zweiten Teil des Tests mehr oder minder die B-Mannschaften der beiden Teams gegeneinander. Die erste Stunde hatte FC-Trainer Gerhard Struber seine vermeintliche Startelf für das Duell gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) aufgeboten. Doch so wirklich gut waren nur die Anfangsminuten.

Der Kölner Offensive fehlte die Durchschlagskraft

Vielmehr offenbarte die A-Mannschaft erstaunliche Schwächen und Patzer, die gerade in der Hintermannsdchaft besonders schmerzhaft waren. Die Kölner waren gegen einen früh pressenden Gegner einmal mehr anfällig, ließen sich viel zu leicht den Schneid abkaufen und gerieten einige Male heftigst unter Druck. Mit einfachen Steckpässen überwand der Schweizer Tabellenführer die Kölner Hintermannschaft erstaunlich leicht. Dazu gesellten sich dann auch noch erstaunliche Patzer. Wie der von Marvin Schwäbe beim 0:1 durch den Ex-Kölner Kacper Przybylko. Der harmlose, abgefälschte Schuss des Angreifers rutschte der Kölner Nummer eins durch die Hosenträger. Beim 0:2 legte Dominique Heintz seinem Gegenspieler Yanis Cimignani den Ball vor die Füße: 0:2. Und auch beim 1:3 war mit Jonas Urbig ein weiterer Kölner an einem Gegentor entscheidend beteiligt. „Das kann nicht unser Anspruch sein, dass wir hier drei Gegentore kriegen auf so einem Niveau“, sagte Struber.

Die Geißböcke wirkten alles andere als frisch. Und das auch in der Offensive. Abgesehen von seinem schönen Hackenpass auf Linton Maina war Tim Lemperle 45 Minuten nahezu abgemeldet. Gerade im letzten Schlussdrittel fiel den Kölnern lange so gut wie gar nichts ein. Erst durch die eingewechselten Damion Downs und Jan Thielmann kam der FC vermehrt zu Abschlüssen, wirklich gefährlich waren die Versuche aber auch nicht. Und so offenbarte sich in dem Testspiel im Angriff ein ähnliches Muster wie in den Wochen vor der Winterpause. Den Kölnern fehlt im Angriff die Wucht, die den FC zum Saisonbeginn noch auszeichnete. Die harmlose Offensive offenbarte einmal mehr, wie dringend die Kölner im Angriff eigentlich noch einen anderen funktionierenden Spieler in vorderster Reihe benötigen.

Schmied vor Wechsel zum FC

Dass ausgerechnet mit Steffen Tigges ein Angreifer den Ausgleich erzielte, der vor wenigen Wochen mal wieder als sicherer Abgang deklariert wurde, war zwar eine positive Überraschung, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kölner Sturm doch weiterhin sehr dünn besetzt ist. Genauso wie die Innenverteidigung. So musste Eric Martel einmal mehr in der Abwehrzentrale aushelfen, weil Julian Pauli erstaunlich lange unter den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung leidet. Immerhin bahnt sich nun der ersehnte Wechsel von Joel Schmied an. Dem Vernehmen nach ist eine Einigung erzielt. In den kommenden Tagen steht der medizinische Check an, der Deal wird wohl noch vor dem Hamburg-Spiel eingetütet sein. Ob der Schweizer dann aber gegen die Rothosen schon von Beginn an zum Einsatz kommt, ist aktuell noch offen.

Offen scheinen auch weiterhin einige Personalien zu sein, die nach wie vor für Unruhe sorgen können. Zwar schloss Gerhard Struber einen Winter-Wechsel von Tim Lemperle kategorisch aus, vom Tisch ist der Abschied aber auch weiterhin nicht. Die TSG Hoffenheim will den Angreifer weiterhin schon in den kommenden Wochen verpflichten, der FC Lemperle behalten, würde aber unter Umständen mit sich reden lassen. Auch der Verbleib von Jonas Urbig ist alles andere als sicher. Und so könnte auf die FC-Bosse auch noch einmal die Suche nach einer neuen Nummer zwei zukommen. Auch weitere Spieler wie Max Finkgräfe sind umworben, doch Keller erklärte, dass er „Stand jetzt“ davon ausgehe, keinen weiteren Spieler abzugeben. Wie lange dieser Stand Bestand hat, wird sich in den kommenden Tagen, vielleicht Wochen zeigen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Jusuf Gazibegovic setzt ein erstes Ausrufezeichen beim 1. FC Köln

Jusuf Gazibegovic
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Jusuf Gazibegovic setzt ein erstes Ausrufezeichen beim 1. FC Köln

Beim 3:3-Unentschieden im Testspiel gegen den FC Lugano feierte der Rechtsverteidiger sein Debüt mit dem Geißbock auf der Brust und dazu noch ein sehr ordentliches: Jusuf Gazibegovic setzt ein erstes Ausrufezeichen für den 1. FC Köln.

Am Freitagmittag zeigte der Neuzugang der Geißböcke das erste Mal, worauf sich die FC-Fans freuen dürfen. Der Rechtsverteidiger meisterte sein Kölner Debüt durchaus sehr ordentlich. Jusuf Gazibegovic setzt ein erstes Ausrufezeichen für den 1. FC Köln.

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Es waren noch keine zwei Minuten im Testspiel gegen den FC Lugano gespielt, da gab Jusuf Gazibegovic eine erste Kostprobe, auf was sich die Kölner Fans in den kommenden Wochen und Monaten wohl einstellen können. „Auf dem Platz bin ich ein Kämpfer und gebe nicht auf“, hatte der 24-Jährige bei seinem ersten Auftritt als FC-Spieler in einer Mixed Zone vor wenigen Tagen gesagt. Dass der Rechtsverteidiger zumindest keinen Zweikampf scheut, war ziemlich schnell sichtbar. Die Neuverpflichtung ging – vermutlich aufgrund des ersten Einsatzes mit Geißbock auf der Brust ein wenig zu übermotiviert – vor allem aber sehr konsequent in einen Zweikampf mit seinem Gegenspieler. Für Martim Marques war die Begegnung verletzungsbedingt schnell wieder beendet.

Gazibegovic steigerte sich zunehmend

Auch der 24-jährige Kölner blieb zunächst liegen, spielte dann aber doch noch die vereinbarte Zeit zu Ende. „Er ist mit dem Stollen vom Gegenspieler erwischt worden. Das ist keine strukturelle Verletzung, sondern eine Prellung am Oberschenkel und nichts Gravierendes“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber nach der Begegnung dem „Kölner Stadt-Anzeiger.“ „Er hat danach ordentlich gespielt.“ Eigentlich hat der Neuzugang danach sogar sehr ordentlich gespielt. Der erste Eindruck war jedenfalls ein guter. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wirkte zwar in den ersten Minuten nicht immer sattelfest, etwa als er einen Ball in den Fuß von Mattia Bottani klärte und dieser Marvin Schwäbe prüfte, doch im Laufe des Spiels steigerte sich der Rechtsverteidiger.

In Drucksituationen blieb der 24-Jährige meist souverän, spielte ruhig einen genauen Ball und leitete so die Umschaltmomente ein. Vor allem fiel aber auf, dass Gazibegovic den Gegner früh unter Druck setzte und so für gute Pressingmomente sorgte. Zudem hielt er seine Seite meist zu und schaltete sich zunehmend in die Offensive ein. So hätte im ersten Viertel nicht viel gefehlt und eine scharfe Hereingabe von Linton Maina hätte den 24-Jährigen am langen Pfosten erreicht. Und nach dem ersten Wechsel zeigte der Abwehrspieler auch weitere Offensivqualitäten. Eine starke Flanke aus dem rechten Halbfeld landete genau auf dem Kopf von Timo Hübers, der allerdings aus kurzer Distanz am gegnerischen Keeper scheiterte. In Graz fiel der Abwehrspieler zwar nicht mit übermäßig vielen Torvorlagen auf, dennoch war sein Vorwärtsdrang vielversprechend.

Nach einer guten Stunde war der Arbeitstag für den Abwehrspieler beendet. Nach dem Wechsel kam Jan Thielmann, der seine Sache ebenfalls gut machte, vielleicht in der Offensive sogar noch ein wenig stärker spielte. Aber in der Offensive wird wohl in Zukunft auch eher Thielmanns Arbeitsbereich liegen. Gazibegovic hat zumindest eine erste Duftmarke abgegeben.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln beendet das Trainingslager mit 3:3 gegen den FC Lugano

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln beendet das Trainingslager mit 3:3 gegen den FC Lugano

Der FC hat sich mit einer ordentlichen Leistung aus dem Trainingslager an der Costa del Sol verabschiedet. Der 1. FC Köln spielt 3:3 im Test gegen den FC Lugano. Am Nachmittag reisen die Kölner zurück in die Domstadt.

Mit einer zum Teil ordentlichen Leistung haben die Geißböcke das Trainingslager in Spanien beendet. Der 1. FC Köln spielt 3:3 im Test gegen den FC Lugano, bevor es dann wieder zurück nach Köln geht. Für den FC traf Dominique Heintz zum zwischenzeitlichen 1:2, den 1:3-Rückstand glichen Meiko Sponsel und Steffen Tigges aus.

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Nach der intensiven Woche an der Costa del Sol wählte FC-Trainer Gerhard Struber für das Testspiel die vermeintliche Startelf der kommenden Woche. So stand auch erstmals Jusuf Gazibegovic in der Anfangsformation und gab bereits nach wenigen Sekunden eine erste Duftmarke ab. Nach seinem ersten harten Einsteigen, musste der Schweizer Coach Mattia Croci-Torti das erste Mal wechseln. Der FC war zunächst die bessere Mannschaft, aktiver, wenn auch ohne große Chance. Doch schon Mitte des ersten Viertels übernahm der Tabellenführer der Super League das Kommando, wurde immer besser und prüfte gleich mehrfach Marvin Schwäbe. Doch sowohl der Versuch des Ex-Kölners Kacper Przybylko als auch der Abschluss von Lugano-Kapitän Mattia Bottani stellten Schwäbe vor keine großen Probleme.

Heintz verkürzt

Ganz anders aber ein eher harmloser Schuss von Przybylko nach dem ersten Wechsel. Der Ex-Kölner bekam einen abgeblockten Ball direkt in den Fuß, zog aus 23 Metern ab. Nicht sonderlich hart, nicht sonderlich präzise. Und doch rutschte die Kugel Schwäbe durch die Hosenträger. Nur zwei Minuten später leistete sich Dominique Heintz den nächsten dicken Patzer. Nach einem langen Ball köpfte der Innenverteidiger Yanis Cimignani den Ball in den Fuß. Der Offensivspieler umkurvte Schwäbe und schob ein. Der FC benötigte schon ein wenig, um sich zu sammeln. Erst gegen Ende des zweiten Viertels wurden die Kölner besser. Unter anderem Timo Hübers kam nach Standardsituationen zu zwei guten Möglichkeiten. Nach einer kurzen Ecke brachte schließlich Florian Kainz den Ball perfekt auf den langen Pfosten, dort legte Eric Martel noch einmal ab und Heintz schob ein.

Tigges gleicht aus

Struber wechselte zur Pause wie angekündigt komplett durch. Und die Kölner kamen nun mutiger aus der Kabine. Jan Thielmann scheiterte unmittelbar nach dem Break aus kurzer Distanz. Auch Damion Downs kam nach einem starken Pass von Luca Waldschmidt zum Abschluss, mit gleichem Ergebnis. Doch die Begegnung flachte zunehmend ab. Lange passierte nicht mehr viel. Bis Georgios Koutsias aufdrehte. Der Angreifer traf zunächst den Pfosten und anschließend ins Netz. Allerdings mit freundlicher Unterstützung von Jonas Urbig, der die eher harmlose Kugel ins eigene Netz abfälschte. Doch der FC spielte nach dem Treffer wieder nach vorne und belohnte sich. Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Max Finkgräfe an den zweiten Pfosten, dort konnte Meiko Sponsel einschieben. Nur 180 Sekuden später legte Downs auf Steffen Tigges ab, der zum Ausgleich einnetzte.

In den letzten 30 Minuten zeigten sich die Kölner doch deutlich überlegen. Vor allem Thielmann und Sponsel sorgten über die rechte Seite immer wieder für ordentlich Tempo, schlugen aber zu wenig Profit aus den Aktionen. Alleine Thielmann vergab gleich doppelt. Auch ein Versuch von Marvin Obuz wurde gerade noch geblockt. Es blieb am Ende beim insgesamt doch verdienten 3:3. Am kommenden Dienstag steht dann in Köln die Generalprobe für das erste Pflichtspiel des Jahres gegen den Hamburger SV an. Der FC empfängt Viktoria Köln im Franz-Kremer-Stadion.


FC HZ1: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic, Huseinbasic, Gazibegovic- Kainz, Maina – Lemperle (45. Downs)
FC HZ2: Urbig – Sponsel, Telle, Carstensen – Thielmann, Kujovic, Huseinbasic (74. Tigges), Finkgräfe – Downs (90. Potocnik, 115. Schmitt)), Waldschmidt, Obuz – Tore: 0:1 Pdzybylko (38.), 0:2 Cimignani (42.), 1:2 Heintz (58.), 1:3 Koutsias (79.), 2:3 Sponsel (84.), 3:3 Tigges (87.)


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Evangelos Sbonias mit Trainingsauftakt zufrieden: U21 des 1. FC Köln trotzt schwierigen Bedingungen

Evangelos Sbonias bei der U21
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Evangelos Sbonias mit Trainingsauftakt zufrieden: U21 des 1. FC Köln trotzt schwierigen Bedingungen

Die U21 der Geißböcke bereitet sich aktuell auf die zweite Saisonhälfte in der Regionalliga West vor. Trainer Evangelos Sbonias kann dabei derzeit nur auf eine Mini-Gruppe zurückgreifen – und schwärmt von einem externen Neuzugang beim Trainingssauftakt: Die U21 des 1. FC Köln trotzt den Bedingungen.

Fünf Spieler der Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias weilen zurzeit in Spanien im Trainingslager der FC-Profis. Der Coach muss seine Saisonvorbereitung demnach mit einem kleineren Kader beginnen. Und auch das Wetter war mitunter nicht perfekt zum Trainingssauftakt: Die U21 des 1. FC Köln trotzt aber den Bedingungen.

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Die erste Trainingswoche des neuen Jahres ist fast schon geschafft: Am vergangenen Freitag bat U21-Trainer Evangelos Sbonias seine Schützlinge zur ersten Einheit nach der kurzen Weihnachtspause. Mit dem Fitness-Zustand seines Teams ist der 42-Jährige sehr zufrieden: „Gefühlt haben wir fast nichts verloren“, sagt Sbonias. Dabei steht dem Coach aktuell nur ein Mini-Kader zur Verfügung mit 17 Spielern. Mit Emin Kujovic, Oliver Schmitt, Neo Telle, Alessandro Blazic und Meiko Sponsel reiste ein U21-Quintett mit den FC-Profis ins Trainingslager an der spanischen Costa del Sol in Estepona. „Das ist so aber in Ordnung“, hadert Sbonias nicht mit der kleinen Trainingsgruppe. Dabei habe man auch darauf verzichtet, Spieler aus der U19 aufzunehmen – und das Problem somit weiter nach unten zu delegieren.

Patrik Kristal überzeugt bislang

In Patrik Kristal begrüßte Sbonias auch einen Neuzugang am Geißbockheim. Der 17-Jährige wechselte von Paide Linnameeskond aus seiner estnischen Heimat nach Köln. Der offensive Mittelfeldspieler kam bereits 36 Mal in der ersten Liga Estlands zum Einsatz und absolvierte drei A-Länderspiele. „Wenn man ihn Fußball spielen sieht, vergisst man sein Alter“, gerät Sbonias schon fast ein wenig ins Schwärmen, „der erste Eindruck ist sehr positiv.“ Mit Bernie Lennemann steht der zweite Neuzugang derzeit nicht zur Verfügung. Der Stürmer spielte in der Hinrunde noch auf Leihbasis bei seinem Heimatverein SG Finnentrop/Bamenohl in der Oberliga Westfalen und soll in der Rückrunde für den FC auf Torejagd gehen. Derzeit laboriert der 21-Jährige allerdings noch an den Folgen seines Außenbandrisses. „Er ist noch in der Reha“, verriet Sbonias und vermutete: „Bis zum Start wird es eng bei ihm.“

Am 25. Januar steht für die U21 das erste Pflichtspiel in der Regionalliga West bei der U21 des SC Paderborn an. Erste Spielpraxis gibt es für die Kölner bereits an diesem Samstag, wenn Lennemanns Ex-Verein Finnentrop zu Gast sein wird. Die Partie soll auf dem Rasenplatz 7 am Geißbockheim stattfinden und startet um 14 Uhr. Es ist eines von zwei Testspielen in der laufenden Vorbereitung. Am 19. Januar (14 Uhr) ist an selber Stelle der Mittelrheinligist Siegburger SV zu Gast. Personell deuten sich bei der U21 keine großartigen Veränderungen an. Abgänge sind bisher nicht zu verzeichnen und Probespieler waren bisher nicht zu Gast, um sich für eine Verpflichtung zu empfehlen. Allerdings könnte mit Mansour Ouro-Tagba dann doch ein Neuzugang zur U21 stoßen. Der FC hat das Talent im vergangenen Sommer verpflichtet und umgehend an Jahn Regensburg verliehen. Die Leihe wird dem Vernehmen nach abgebrochen.

Wird Mansour Ouro-Tagba ein weiterer Neuzugang?

Es besteht die realistische Chance, dass der 20-jährige Offensivspieler schon bald für die U21 aufläuft, um sich für mehr zu bewerben. Allerdings gibt es auch Gerüchte, dass Ouro-Tagba per Leihe zu 1860 wechselt. Mit Etienne Borie kehrte des weiteren ein quirliger Offensivspieler ins Training zurück, der zuletzt monatelang wegen eines Fußbruchs pausieren musste: „Er hat in der Reha sehr gewissenhaft gearbeitet“, lobte Sbonias. Borie soll in der Rückrunde mithelfen, dass die U21 im Angriffsspiel noch deutlich torgefährlicher wird: „Wir müssen mit unseren klaren Torchancen konsequenter umgehen“, skizziert der Coach seine Anforderung für die Rest-Saison und fordert: „Wir wollen noch mehr Stabilität in den Leistungen haben und keine Schwankungen mehr.“

Die aktuellen Witterungsbedingungen mit dem starken Schneefall am Donnerstagvormittag zwangen Sbonias derweil zur Improvisation: „Eigentlich hatten wir 1000-Meter-Läufe um den Decksteiner Weiher geplant.“ Angesichts der Schneedecke und der damit verbundenen Verletzungsgefahr verzichtete der Coach darauf – zunächst: „Das werden die Jungs ein anderes Mal oder an anderer Stelle nachholen“, ergänzte der Trainer schmunzelnd.


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Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth fällt erneut aus

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Leih-Abbruch! Mansour Ouro-Tagba zurück zum FC oder vor Rückkehr zu 1860?

Mansour Ouro-Tagba
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Leih-Abbruch! Mansour Ouro-Tagba zurück zum FC oder vor Rückkehr zu 1860?

Im Sommer hat der FC vier vielversprechende Talente verpflichtet und umgehend weiterverliehen. Unter anderem Mansour Ouro-Tagba. Der Angreifer wechselte zu Jahn Regensburg, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Nun deutet viel auf einen frühzeitigen Abschied: Der 1. FC Köln bricht Leihe von Mansour Ouro-Tagba ab.

Vier vielsversprechende Talente wechselten im Sommer zum FC und wurden aufgrund der Transfersperre direkt wieder verliehen. Doch die Leihgabe verläuft nicht bei allen Akteuren wie erhofft. Der 1. FC Köln bricht offenbar die Leihe von Mansour Ouro-Tagba ab.

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Dass Christian Keller ein Freund von Leihkonstrukten ist, hat der Sportdirektor in dieser Transferperiode wieder bewiesen. Elias Bakatukanda wurde erst am Mittwoch an den österreichischen Erstligisten Blau-Weiß Linz verliehen. Der Youngster soll Spielpraxis sammeln, um dann stärker zum FC zurückzukehren. Etwas überraschend kamen da schon die Leihen von Florian Dietz und Sargis Adamyan, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht gerade den Eindruck erweckten, als könne ein Tapetenwechsel zu einem Leistungsanstieg sorgen. Doch gerade Adamyan könnte nun zumindest in Teilen einen gewissen Einfluss auf ein ganz anderes Leihkonstrukt des 1. FC Köln nehmen. Denn Keller hat schon im vergangenen Sommer, als der FC noch mit dem Regsitrierungsverbot zu kämpfen hatte, einige Leihen angekurbelt.

Wenige Einsätze, keine Torbeteiligung

Unter anderem die von Mansour Ouro-Tagba. Der Offensivspieler stand damals bei 1860 München unter Vertrag, galt als großes Talent und der Kölner Sportdirektor schlug zu. Nach der Verpflichtung wurde der Rechtsaußen an Jahn Regensburg verliehen. Beim Zweitligisten sollte das Talent Spielpraxis erhalten, um sich für höhere Aufgaben beim FC zu empfehlen. Doch während gerade die Leihe von Said El Mala offenbar genau richtig aufgeht, hapert es bei dem 20-Jährigen. Ouro-Tagba kommt beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga nicht zurecht. Sicherlich auch, weil die Offensive der Regensburger ohnehin lahmt. Neun Tore erielte der Jahn in 17 Liga-Begegnungen, sieben gehen auf nominelle Stürmer, Ouro-Tagba war bislang an keinem Treffer beteiligt.

Wie geht es weiter mit Mansour Ouro-Tagba?

Und weil die Offensive und das Spiel der Regensburger so lahmt, haben die Jahn-Verantwortlichen bereits auf dem Transfermarkt zugeschlagen, unter anderem Sargis Adamyan verpflichtet. Dafür könnte wiederum ein weiterer Offensivspieler die Oberpfälzer verlassen. Eben Mansour Ouro-Tagba. Wie der „Münchner Merkur“ berichtet, könnte „eine Rückleihe von Mansour Ouro-Tagba“ für 1860 München zur Option werden. Das berichtet auch vereinsnahe Blogs. „Es heißt, er sei für Vertragsgespräche freigestellt“, schreibt der Merkur weiter. Dass der Angreifer beim Zweitligisten nicht besonders glücklich wird, steht wohl außer Frage. Bislang kommt der Nationalspieler Togos auf gerade einmal neun Einsätze in der Liga, sowie einen im Pokal. Auch gegen den FC spielte der 20-Jährige im Dezember 25 Minuten.

Auch beim FC verfolgt man natürlich die Entwicklung und wird sich sicherlich mehr erhofft haben. „Mansour hat für sein Alter vielversprechende Anlagen, ist ein athletischer und dynamischer Spieler, der vorne gleich auf vier Positionen spielen kann, allerdings im technischen Bereich zulegen und an seiner Resilienz arbeiten muss. Erschwerend kam der Umstand hinzu, dass es bei seinem Klub sportlich auch nicht gut läuft“, sagte Keller im November dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Möglich erscheint aber auch, dass der Leihspieler direkt zum 1. FC Köln zurückkehrt und bei den Kölnern in der U21 spielen wird. Dort könnte sich der Angreifer wieder für höhere Aufgaben bewerben. Wohl zunächst für eine weitere Leihe.



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FC an Fisnik Asllani interessiert?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

FC Sevilla an Ex-FC-Talent Jens Castrop interessiert

Jens Castrop im Trikot des 1. FC Nürnberg
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FC Sevilla an Ex-FC-Talent Jens Castrop interessiert

Wechselt ein Ex-FC-Talent schon bald in die spanische La Liga? Der FC Sevilla ist an einer Verpflichtung von Jens Castrop interessiert. Das vermeldet Sky. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Nürnberg hatte vor wenigen Wochen noch gegen den FC getroffen.

Mit Florian Wirtz, Jan Thielmann und Marvin Obuz feierte er beim FC die Deutsche Meisterschaft, nun ruft offenbar die spanische Liga und damit der nächste Karrieresprung. Der FC Sevilla ist laut Sky an einer Verpflichtung von Jens Castrop interessiert.

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Es war ein trockener Schuss aus gut 20 Metern. Ein Schuss, bei dem Marvin Schwäbe sicher nicht die beste Figur machte. Ein Schuss, der aber auch unter die Kategorie „ausgerechnet“ fällt. Jens Castrop nahm sich gegen seinen Ex-Verein ein Herz und erzielte gegen den FC den 1:3-Endstand. Dass der Mittelfeldspieler in der Rückrunde noch einmal gegen die Geißböcke spielen wird, scheint zunehmend unwahrscheinlicher. Denn schon seit Monaten halten sich die Gerüchte, dass das ehemalige Kölner Eigengewächs den nächsten Karriereschritt geht – und das wohl schon in diesem Winter. So bestätigte FCN-Boss Joti Chatzialexiou bereits im Herbst bei Sky, dass gleich mehrere Clubs an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers interessiert seien. „Seitdem er bei uns ist, hatte er auch Rückschläge, aber er macht es jetzt im Training, aber auch in den Spielen viel seriöser und bestätigt, dass er eine hohe Qualität hat“, sagt Chatzialexiou damals.

Zieht es Jens Castrop nach Spanien?

Sky brachte unter anderem den1. FC Union Berlin und Werder Bremen ins Spiel. Schon im vergangenen Sommer soll die TSG Hoffenheim Interesse an einer Verpflichtung gezeigt haben. Laut dem TV-Sender sei ein Wechsel in diesem Winter durchaus möglich. Und Sky legt nun noch einmal nach. Denn anscheinend hat der Mittelfeldspieler auch internationales Interesse geweckt. So sei der FC Sevilla an dem 21-Jährigen interessiert. Demnach haben sich die Spanier bereits nach dem Mittelfeldspieler erkundigt. Der Traditionsclub liegt aktuell auf Rang 14 und einmal mehr hinter den eigenen Erwartungen zurück. Sieben Mal gewann der FC Sevilla den Europapokal bzw. den UEFA-Pokal, zuletzt 2023. Für den FC Sevilla liefen einst unter anderem Toni Polster, aber auch Marko Marin auf.

Der ehemalige Kölner war im Januar 22 an den Club verliehen worden, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Diese hat Castrop beim 1. FC Nürnberg bekommen und offenbar auch gut genutzt. In der ersten Spielzeit stand der Mittelfeldspieler 31 Mal im Kader, 29 Mal auf dem Platz und davon 26 Mal in der Startelf. Kein Wunder, dass Nürnberg im Sommer 23 die Kaufoption in Höhe von kolportierten 500.000 Euro für den gebürtigen Düsseldorfer zog, erstaunlich, dass die Kölner den Akteur nicht per Rückkaufoption zurück ans Geißbockheim lotsten. Mittlerweile ist Castrop unumstrittener Stammspieler bei den Franken, kommt bereits auf 77 Pflichtspieleinsätze für den Club.


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Doch kein Kaderumbruch?

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.


Transfergerüchte

Bankfrust, auslaufende Verträge, Leihen: Droht dem 1. FC Köln wirklich die große Flucht der Eigengewächse?

Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Bankfrust, auslaufende Verträge, Leihen: Droht dem 1. FC Köln wirklich die große Flucht der Eigengewächse?

Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang eines Eigengewächses bereits fest. Weitere junge Spieler sind heiß umworben, Verträge laufen aus. Die Sorge vieler Fans vor dem Abschied zahlreicher FC-Talente ist nicht unbegründet. Welche Eigengewächse könnten den 1. FC Köln verlassen?

Der FC definiert sich spätestens seit dem Amtsantritt von Christian Keller als Entwicklungsclub und der erste Blick auf die Statistik gibt den Kölnern auch Recht. Zahlreiche Eigengewächse im Kader, mehrere Profi-Debüts und U-Nationalspieler. Auf der anderen Seite drohen gleich mehrere Abgänge. Welche Eigengewächse könnten den 1. FC Köln verlassen?

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Eigentlich ist die Basis auf dem Weg zum Entwicklungclub für den 1. FC Köln eine gute. Die Kölner verfügen im Profi-Kader über die meisten Eigengewächse aller Zweitligisten. In dieser Saison feierten mit Julian Pauli, Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik schon drei Youngster ihr Profi-Debüt und eine handvoll Kölner Profis ist auch Teil der U-Nationalmannschaften. Der FC stellt die meisten Spieler der U21- und U20-DFB-Auswahl. Doch gerade die jüngere Entwicklung um Spieler wie Tim Lemperle bereitet dem ein oder anderen FC-Fan Sorgen und die Frage, für wen der FC überhaupt entwickelt, ist durchaus legitim. Denn neben Lemperle, droht der FC auch weitere Youngster zu verlieren. Die ersten Interessenten klopfen an, Verträge laufen aus, die Situation ist für den ein oder anderen nicht einfach.

Auslaufende Verträge

Tim Lemperle: Die Situation um den 22-Jährigen hat sich bereits im Dezember im Grundsatz entschieden. Der Offensivspieler wird den FC verlassen, mit großer Wahrscheinlichkeit nach Hoffenheim. Christian Keller bestätigte im Dezember nicht nur den Abschied, der Sportdirektor ließ durchblicken, dass Lemperle sicher in der Bundesliga spielen will. Eine Sicherheit, die die Kölner dem Eigengewächs nicht geben konnten. Ob die Liga-Zugehörigkeit der einzige Grund für den Wechsel ist, darf zumindest hinterfragt werden. Da der Vertrag des gebürtigen Hessen im kommenden Sommer ausläuft, wechselt Lemperle ablösefrei. Zuletzt wurde aber darüber spekuliert, ob die TSG den Angreifer nicht doch schon im Winter verpflichten wolle. Das hatte Keller wiederum vor einigen Wochen noch abgelehnt. Tendenz: Abschied im Sommer.

Marvin Obuz: Der gebürtige Kölner wechselte im Sommer mit hohen Erwartungen zurück zu seinem Heimatclub. Mit hohen Erwartungen und der Empfehlung von sieben Toren und 14 Vorlagen. Diesen Erwarungen wurde der 22-Jährige nicht gerecht beziehungweise konnte er auch nur selten gerecht werden. Denn die Einsatzzeit hielt sich doch stark in Grenzen. Und das, obwohl Trainer Gerhard Struber immer wieder besonders lobende Worte für den Offensivspieler fand. Die Situation dürfte für Obuz frustrierend sein, denn auch bei diesem Anlauf hat der Rechtsaußen den Durchbruch bei seinem Heimatverein nicht geschafft. Auch der Vertrag von Obuz gilt nur noch bis zum kommenden Sommer. Heißt: Eine weitere Leihe wäre an eine Vertragsverlängerung gekoppelt. Angesichts der aktuellen Situation ist diese Variante aber nicht die wahrscheinlichste. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Die Zeichen stehen auf Abschied

Mathias Olesen: Auch der Nationalspieler von Luxemburg kehrte im Sommer von einer Leihe zurück und sollte dem Kader mehr Breite verleihen. Bereits früh in der Saison avancierte Olesen zu Pokalhelden gegen Sandhausen. Das verhalf dem gebürtigen Kopenhagener aber nicht zu viel mehr Einsatzzeit. Gerade zu Beginn der Saison nahm der Mittelfeldspieler oft auf der Bank Platz. Da Eric Martel zuletzt einige Male in der Innenverteidigung aushalf, gab es für Olesen mehr Spielzeit. Der 23-Jährige hinterließ zwar einen ordenrlichen Eindruck, aber sicher keine Empfehlung für höhere Aufgaben. Dabei läuft auch das Arbeitspapier des Mittelfeldspielers nur noch bis zum kommenden Sommer. Wie es dann weitergeht, ist offen. Sollten sich die Kölner aber auch auf der zentralen Position verstärken, wird die Ausgangslage für Olesen nicht leichter. Tendenz: offen.

Maximilian Schmid: Schon in der Vorbereitung zeichnete sich schnell ab, dass der Stürmer unter Gerhard Struber keine Chance erhalten würde. Ein Wechsel im vergangenen Sommer galt damals als wahrscheinlich. Die Kölner fanden aber keinen passenden Abnehmer, sodass Schmid hauptsächlich bei der U21 zum Einsatz kam. Mit zwei Toren in 15 Begegnungen sind die Bewerbungsunterlagen für beispielsweise eine Leihe, gebunden an eine Vertragsverlängerung, eher bescheiden. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Meiko Wäschenbach: Der Youngster galt beim FC einst als großes Zukunftsversprechen. Sowohl Spieler als auch Verein hatten offenbar viel miteinander vor. Doch der Kapitän der U19-Pokalsieger-Mannschaft ist weit von seinem Profi-Debüt bei den Geißböcken entfernt. Zuletzt spekulierte die Sport Bild über einen Winterabschied Richtung Karlsruhe. Der KSC hatte schon im vergangenen Sommer ein loses Interesse an Wäschenbach, konkret wurde es dem Vernehmen nach nicht. Wie konkret und ob Gespräche laufen, ist nicht bekannt, doch der Vertrag des 20-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Im Trainingslager in Spanien legte Gerhard Struber dem Mittelfeldspieler eine Leihe ans Herz. Dafür wäre aber eine Vertragsverlängerung nötig. Tendenz: Die Zeichen stehen auf Abschied.

Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

Jan Thielmann: Für den Föhrener verlief die Saison alles andere als zufriedenstellend. Als große Hoffnung auf der Rechtsverteidiger-Position gestartet, waren auch die durchwachsenen Leistungen des 22-Jährigen ein Grund für die Systemumstellung beim FC. Thielmann verlor zwischeneitlich seinen Stammplatz und das nicht nur beim FC. Auch bei der U21-Nationalmannschaft ist die eigentliche Stammkraft zurzeit nur noch zweite Wahl. Zwar spielte Thielmann in der Dreierkette zuletzt wieder regelmäßig, doch hat sich die Situation durch die Neuverpflichtung von Jusuf Gazibegovic nicht verbessert. Gut möglich aber, dass das Eigengewächs nun wieder die Chance in der Offensive erhält. Der Konkurrenzkampf ist aber auch da nicht ohne. Thielmanns Vertrag läuft noch bis zum Sommer 26. Tendenz: Ein Verbleib über den Vertrag hinaus scheint durchaus möglich.

Jonas Urbig: Für den im Sommer als Nummer eins in Köln zurückgekehrten Keeper ist die aktuelle Situation alles andere als zufriedenstellend. Als vermeintlich größtes Torwart-Talent des Landes sitzt Urbig auf der Bank eines Zweitligisten. Kein Wunder also, dass sich der Torhüter dem Vernehmen nach einen Wechsel in diesem Winter vorstellen kann. Und auch die Kölner werden sich gut überlegen, ob ein verfrühter Abschied nicht für alle Beteiligten das beste Szenario wäre. Für die Entwicklung des Keepers ist der Bankplatz alles andere als förderlich. Ein Abgang scheint spätestens zum Vertragsende im Sommer 2026 unausweichlich. In dieser und der kommenden Transferperiode könnten die Kölner noch eine marktgerechte Ablöse einstreichen. Interessenten gibt es wohl genug. Tendenz: Abschied wohl 2025.

Elias Bakatukanda: Der Abwehrspieler feierte zwar in dieser Saison schon sein Profi-Debüt, vom Durchbruch ist der gebürtige Kölner aber dann doch ein gutes Stück weit entfernt. Trainer Gerhard Struber und die FC-Verantwortlichen trauen dem Youngster durchaus eine große Karriere zu, allerdings mit einigen Zwischenschritten. Zumindest wurde schon klar kommuniziert, dass der 20-Jährige nochmal verliehen werden soll. Aktuell ist der Innenverteidiger nicht mit nach Spanien gereist. Im Trainingslager sprach der Kölner Coach nun davon, dass es einen sehr interessanten Verein für „Ele“ gäbe. Dann wäre aber eine Vertragsverlängerung ratsam. Denn der Kontarkt des Innenverteidigers läuft bis zum Sommer 26. Nach einer möglichen Rückkehr ist es nicht die beste Idee, mit einem Spieler in die neue Saison zu starten, dessen Vertrag nur noch ein Jahr Gültigkeit besitzt. Tendenz: Leihe im Winter.

Aktuell Bankplätze für vergangene Stammspieler

Max Finkgräfe: Noch in der vergangenen Saison galt der 20-Jährige als der Shootingstar der Geißböcke. Finkgräfe wurde von dem ein oder anderen Experten schon als Jonas Hector Nachfolger gefeiert und sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Auch wenn der 20-Jährige im letzten Spiel des Jahres zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf gestanden hat, ist die Situation für den gebürtigen Mönchengladbacher beim FC alles andere als zufriedenstellend. Denn Fingräfe kommt eben nur auf zwei Startelf-Einsätze, der Youngster wurde zudem neun Mal eingewechselt. Und wenn die Kölner tatsächlich im Winter noch einmal in der Innenverteidigung nachbessern, wird sich an der Situation für den Youngster nicht viel verändern. Gerhard Struber setzt bekanntlich auf Leart Pacarada als Linksverteidiger. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde der Abwehrspieler zuletzt mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Konkrete Gespräche hat es wohl noch nicht gegeben. Der Vertrag läuft och bis 2026. Tendenz: In diesem Winter kein Wechselthema.

Damion Downs: Der Stürmer feierte bereits in der vergangenen Saison sein Debüt bei den Profis und erzielte bekanntlich auch die ersten Tore. In dieser Spielzeit legte der Angreifer nochmal zu, erzielte bereits sieben Tore, bereitete drei weitere Treffer vor und hat somit großen Anteil am Erfolg der Geißböcke. Gerhard Struber wird nicht müde, zu betonen, dass die Kölner sehr wohl um die Qualitäten des Stürmers wissen. In den kommenden Wochen wird sich der Angreifer in den Konkurrenzkampf mit Tim Lemperle sowie einem möglichen Neuzugang begeben. Da der 20-Jährige aber ein breites Paket mit sich bringt, wird er spätestens mittelfristig bei den Kölnern eine sehr wichtige Rolle spielen. Allerdings sollte der Verein auch hier möglichst schnell den Vertrag verlängern. Downs ist aktuell bis Sommer 26 an den FC gebunden. Tendenz: Wechsel kein Thema.

Lange Verträge

Jaka Potocnik: Vor allem aufgrund des großen Risikos, das die Kölner bei der Verpflichtung des Youngsters eingegangen sind, ist die Erwartungshaltung an den Slowenen eine große. Das Versprechen konnte Potocnik bislang nicht erfüllen. Sein Profi-Debüt gegen den Karlsruher SC verlief durchwachsen. Eine weitere Chance gab es bei den Profis nicht. Zuletzt brachte Struber eine Leihe als vielversprechenden Zwischenschritt ins Spiel. Potocnik soll bei einem anderen Club Spielpraxis sammeln. Seine bisherigen Leistungen in der Kölner U21 waren aber nur selten überzeugend. Ein Selbstläufer wird die Suche nach einem geeigneten Verein also sicher nicht. Tendenz: Leihe im Winter.

Julian Pauli: Der Innenverteidiger ist die große Entdeckung der aktuellen Saison. Der 19-Jährige hatte in der Vorbereitung schon restlos überzeugt und sich zu Recht in der Stammelf festgespielt. Und das, obwohl man vor der Saison Elias Bakatukanda die besseren Chancen für den Durchbruch zutrauen konnte. Zu Beginn der Saison war der gebürtige Londoner noch der beste Abwehrspieler der Kölner Defensivreihe. Das hohe Niveau konnte der 19-Jährige nicht komplett halten. Allerdings war das für den Youngster auch nicht erwartbar. Zuletzt bremste Pauli eine Gehirnerschütterung aus. Der Youngster wird sich in der Rückrunde wohl mit mehr Konkurrenz auseinandersetzen müssen. Dennoch ist auch Pauli ein vielversprechendes Talent. Und eins. Das Dem FC noch erhalten bleibt, Pauli hat noch Vertrag bis 2027. Tendenz: Keine Wechselgefahr.



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Eure Noten, unsere Noten – so wurden die FC-Profis in der Hinrunde bewertet

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Eure Noten, unsere Noten – so wurden die FC-Profis in der Hinrunde bewertet

Zum Ende der Hinrunde gaben zahlreiche User eine Einschätzung zur Leistung der Spieler ab. Dabei fallen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede mit beziehungsweise zu unseren Noten auf – und es zeigen sich die klaren Gewinner und Verlierer der ersten Saisonhälfte. So wurden die Spieler des 1. FC Köln für die Hinrunde bewertet.

Wer performte laut Bewertung am besten, wer schloss am schlechtesten ab? Es zeigten sich bei vielen Akteuren Übereinstimmungen oder nur leichte Abweichungen in der Leistungs-Einschätzung der User und von come-on-fc.com. Bei einigen Spielern gab es allerdings auch größere Unterschiede. So wurden die Spieler des 1. FC Köln für die Hinrunde bewertet.

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Nicht nur der strahlend blaue Himmel an der Costa del Sol dürfte bei den Kölner Profis aktuell für Wohlwollen sorgen, der Blick auf die Tabelle tut wohl sein übriges. Eigentlich ist das Erreichen des ersten Tabellenplatzes und somit der Titel des Herbstmeisters nach Beendigung der Hinrunde der zweiten Bundesliga für den 1. FC Köln ein Zeichen für gute Leistungen – eigentlich. Denn die Kölner spielten wahrlich keine konstant gute Saison. Einzig durch den Endspurt der Geißböcke in den letzten sieben Spielen und das Einsammeln von 19 Zählern gelang dem FC der Sprung an die Spitze der Tabelle – nicht zu vergessen: die helfenden Patzer der Konkurrenten. Für Gerhard Struber war der Saisonabschluss ein „schöner Moment“. „Am Ende haben wir eine sehr kämpferische Leistung gebracht und in gewissen Momenten auch spielerisch wieder aufblitzen lassen, was drin steckt.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Unsere Noten, eure Noten – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Welche Spieler ihre Leistung besonders aufblitzen ließen und welche eben nicht, haben die User mit ihren Noten zur Hinrunde des FC bewertet. Die Bewertungen der Leser und die Einschätzungen von come-on-fc.com decken sich in vielen Bereichen. Es zeigen sich vor allem bei den Leistungsträgern Gemeinsamkeiten. Sowohl in der Leserabstimmung als auch in unserer Bewertung schließen vier Akteure besonders gut ab. Bestnoten erhalten gleich zwei Spieler des 1. FC Köln. Mit einer User-Note von jeweils 1.9 und einer 2.0 von uns setzen sich Marvin Schwäbe und Eric Martel an die Spitze der Wertungsskala. Kein Wunder, denn die beiden FC-Profis überzeugten mit konstant guten Leistungen, Einsatzbereitschaft und guten Werten. Dominique Heintz und Tim Lemperle folgen mit eurer Wertung von 2.1 beziehungsweise unserer Note von 2.0 und stehen damit auf dem zweiten Platz der Benotung.

Nicht so gute Bewertungen erhielten sowohl von euch als auch von uns drei Spieler, die damit die Schlusslichter der Benotung darstellen. Den letzten Platz belegt Sargis Adamyan, den ihr mit eine 5.1 und wir mit einer 5.0 werteten. Knapp vor ihm liegt Steffen Tigges, der von den User eine 4.6 und von uns ebenfalls wie sein Teamkollege Tigges eine 5.0 bekam. Drittschlechtester Spieler der Hinrunde war Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler konnte seine Leistungen nicht abrufen und blieb erneut hinter den Erwartungen zurück. Ihr bewertet Waldschmidt mit einer 4.1, wir mit einer 4.3.

Abweichungen in der Benotung

Die größten Abweichungen in der Beurteilung gab es bei Dejan Ljubicic. Der 27-Jährige erhielt von den Usern im Durchschnitt eine 2.8, come-on-fc sah die Leistung des Mittelfeldspielers schlechter und wertete mit einer 3.7, also eine ganze Note schlechter. Auch bei drei weiteren Spielern ging die Bewertung leicht auseinander. Bei Leart Pacarada (2.8 / 3.3), Max Finkgräfe (3.2 / 3.7) und Denis Huseinbasic (2.8 / 3.0) sahen die Leser die gesamte Saisonleistung leicht besser. Bei den anderen Spielern sind die Abstände der Bewertung nicht sehr abweichend.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Veränderungen im Spiel des FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Steffen Baumgart wird neuer Trainer bei Union Berlin – Prtajin-Wechsel damit geplatzt?

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Steffen Baumgart wird neuer Trainer bei Union Berlin – Prtajin-Wechsel damit geplatzt?

Es hatte sich nach dem Trainer-Aus von Bo Svensson in der vergangenen Woche bereits angedeutet. Am Montagmittag gaben die Eisernen nun ihren neuen Cheftrainer offiziell bekannt. Ex-Trainer des 1. FC Köln Steffen Baumgart wird neuer Coach bei Union Berlin. Ist der Prtajin-Wechsel für den FC geplatzt?

Der zuletzt beim HSV entlassene Trainer Steffen Baumgart kehrt nach 20 Jahren zurück zu dem Verein, bei dem er bereits als aktiver Spieler erfolgreich war. Ex-Trainer des 1. FC Köln Steffen Baumgart wird neuer Coach bei Union Berlin. Ist der Prtajin-Wechsel für den FC geplatzt?

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Nun ist es nach allen Spekulationen offiziell. Steffen Baumgart wird neuer Trainer bei Union Berlin. Das gab der Verein am Montagmittag bekannt. Baumgart kehrt nun nach 20 Jahren zum Hauptstadtclub zurück. Der 52-Jährige wechselte in seiner aktiven Zeit als Spieler zur Saison 2002/03 von Hansa Rostock zu den Eisernen und blieb bis 2004/05. Für Union bestritt der gebürtige Rostocker 68 Spiele, schoss 22 Tore und lieferte acht Vorlagen. Der Rostocker bezeichnete Union als Heimatclub. Und nicht nur die Vergangenheit verbindet Baumgart mit dem Verein. Auch die Beziehung zum aktuellen Geschäftsführers der 1. FC Union Berlin Horst Heldt begünstigte wohl den Wechsel. So war es Heldt, der bereits zu seiner Zeit beim 1. FC Köln dafür sorgte, dass Baumgart den Trainerposten bei den Geißböcken bekam, indem er die Verhandlungen vorangetrieben hatte. Den Amtsantritt des Cheftrainers erlebte Heldt nicht mehr – zuvor war er im Sommer 2021 entlassen worden.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr in die Bundesliga und zu Union“

Nun kreuzen sich die Wege von Heldt und Baumgart erneut. Nach der Trainerentlassung von Bo Svensson wurde der einstige Trainer des FC bereits früh als möglicher Nachfolger gehandelt. „Wir haben uns für Steffen Baumgart entschieden, weil wir überzeugt davon sind, dass er der richtige Trainertyp für uns ist. Seine Art, eine Mannschaft zu führen, Spieler zu fördern und zu fordern, war ein wichtiger Aspekt unserer Entscheidung. Hinzu kommt, dass er Bundesligaerfahrung mitbringt und Union bestens kennt“, erklärt Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin, die Entscheidung auf der Vereinsseite. „Er ist ein Trainer, der keine lange Anlaufzeit braucht und einer Mannschaft schnell eine klare Ausrichtung geben kann. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm und unserem neu formierten Trainerteam und bin überzeugt, dass wir gemeinsam erfolgreich sein werden.“

Und auch Baumgart scheint glücklich mit seiner Rückkehr zu seinem Herzensverein. „Ich freue mich sehr auf die Rückkehr in die Bundesliga und zu Union. Es ist sicher ein Vorteil, den Verein und viele Menschen hier gut zu kennen. Wir haben keine lange Vorbereitungszeit und werden mit den Spielern intensiv arbeiten, um für die vor uns liegenden Aufgaben gewappnet zu sein. Union bietet sehr gute Voraussetzungen, um erfolgreich sein zu können. Diese möchte ich gemeinsam mit dem Trainerteam, den Betreuern und der Mannschaft bestmöglich nutzen“, so Steffen Baumgart zu seiner Rückkehr nach Köpenick. Zum Trainerteam werden auch die bereits beim FC an Baumgarts Seite stehenden Co-Trainer René Wagner und Kevin McKenna gehören, die auch beim HSV Assistenten des Coaches gewesen sind.

Wie geht es weiter mit Ivan Prtajin?

Vorbereitungszeit bleibt dem 52-Jährigen tatsächlich nicht viel. Bereits am Donnerstag, den 2. Januar, beginnt das Training an der Alten Försterei, bevor am Sonntag, den 5. Januar, das erste Testspiel ansteht. Aus Kölner Sicht ist aber eine ganz andere Personalie interessant: Stürmer Ivan Prtajin. Der Angreifer steht bekanntlich auf der Wunschliste der Kölner. Die Verhandlungen sollen angeblich fortgeschritteng gewesen sein. Prtajin wollte den Verein verlassen, soll den FC favorisieren. Doch schon mit dem Aus von Bo Svensson wurde über einen Verbleib des Angreifers in Berlin spekuliert. Sportchef Horst Heldt wollte sich dem Vernehmen nach die Meinung des neuen Trainers einholen. Und die dürfte bei Steffen Baumgart eine große sein. Zumindest soll sich der Trainer schon zu seiner Zeit beim FC für den wuchtigen Stürmer interessiert haben. Zumal Prtajin auch zu Baumgarts Vorstellung eines Zielstürmers passt.

Wie groß die Hoffnung der Kölner noch sein darf, ist offen. Allerdings werden sich die Chancen der Geißböcke nicht verbessert haben. Im Gegenteil: Es deutet viel darauf hin, dass Christian Keller nun einen Plan B aus der Tasche zaubern muss.


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Veränderungen im Spiel des FC?

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