Erster Einsatz für den 1. FC Köln: Joël Schmied setzt erstes Zeichen

Joel Schmied bei seinem ersten Einsatz für den 1. FC Köln.
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Erster Einsatz für den 1. FC Köln: Joël Schmied setzt erstes Zeichen

Beim 3:2-Erfolg über Viktoria Köln kam erstmals auch Joël Schmied zum Einsatz für den „Effzeh“. Der Innenverteidiger machte einen ordentlichen Eindruck. Sowohl spielerisch als auch als Leader. Und offenbar kann er auch schon zur Option für Samstag werden beim 1. FC Köln: Joël Schmied überzeugt beim ersten Auftritt.

In der Defensive stand er sicher, gewann seine Zweikämpfe, war Antreiber in der Vorwärtsbewegung und dirigierte die Hintermannschaft des 1. FC Köln: Joël Schmied überzeugt direkt beim ersten Auftritt für die Geißböcke. Der Abwehrspieler könnte beim FC eine wichtige Rolle spielen.

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Für einen kurzen Augenblick schien der gesamte Kölner Staff die Luft anzuhalten. Neuzugang Joël Schmied ging im Testspiel gegen Viktoria Köln in das Laufduell mit dem Gegner, es kam zum Zweikampf und der Abwehrspieler blieb im Sechzehner erst einmal liegen. Und das in seinem ersten Duell mit dem Geißbock auf der Brust. Nach kurzer Behandlung ging es für den Innenverteidiger aber weiter. Schmied stand wieder und brachte das Testspiel doch gut und fit zu Ende. Der Schweizer strahlte dabei eine beachtliche Ruhe aus, ging routiniert und meist erfolgreich in die Zweikämpfe. Und Schmied dürfte damit auch zu einer Option für den kommenden Samstag und das Duell gegen den Hamburger SV (20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) werden. Vor allem, wenn Dejan Ljubicic ausfallen sollte. „Er ist hier, somit eine Option und er ist fist“, erklärte FC-Trainer Gerhard Struber.

Schmied mit sehr viel Präsenz auf dem Platz

Tatsächlich spricht viel dafür, dass der 26-Jährige in der Begegnung gegen den HSV zunächst erstmal auf der Bank hätte Platz nehmen sollen. Denn wie schon gegen den FC Lugano ließ Struber seine vermeintliche A-Elf auflaufen. Schmied sollte erst im zweiten Abschnitt zum Einsatz kommen. Nun aber droht der Ausfall von Dejan Ljubicic. Die naheliegende Variante wäre die, in der Eric Martel eine Reihe vorrückt, also wieder auf der Sechs aufläuft und Schmied in die Dreierkette rotiert. Dann würde Timo Hübers wohl wieder die Position im Zentrum der Abwehrreihe übernehmen. Für Schmied wäre es keine Woche nach seiner Vertragsunterschrift ein beeindruckend schnelles Startelf-Debüt. „Wir haben schon im Scouting und auch jetzt in der Herangehensweise, eine Wahl an Spielern getroffen, die einfach schneller in dieses Boot steigen können, unseres Spielstils“, sagte der Trainer.

Tatsächlich wirkte Schmied alles andere als ein Fremdkörper. Der Innenverteidiger gab zwischenzeitlich sogar lautstarke Anweisungen, dirigierte, führte. Schmied war schon beim FC Sion Ersatzkapitän, trug in Abwesenheit von Reto Ziegler sehr oft die Binde und bringt in sofern auch Leadership-Qualitäten mit. „Man muss die Sachen offen und ehrlich ansprechen in der Kabine“, sagte der Schweizer im Interview auf fc.de. „Nur weil man guter Freund ist, muss man nicht immer gut miteinander in der Kabine umgehen, sondern man muss die Dinge auch mal klar anrpechen.“ Vor allem aber überzeugte der 26-Jährige spielerisch. Gegen Ende der Begegnung mischte sich Schmied dann auch zunehmend in die Offensivbewegung ein. Unter anderem legte der Schweizer einen starken Ball auf Jaka Potocnik ab, der allerdings viel zu wenig aus dieser Situation machte.

Struber: „Er hat all das, was uns helfen kann“

Der Auftritt hinterließ jedenfalls auch beim Trainer Eindruck. „Er hat uns gezeigt, dass er Dinge so anspielen kann, die wir uns so vorstellen. und er ist sauber, er ist klar und er kann verteidigen“, fand Struber lobende Worte. „Er hat Speed, er hat Dynamik. Alles das, was uns helfen wird die nächsten Wochen und Monate.“ Und mit wachsender Wahrscheinlichkeit schon am kommenden Samstag. Dann heißt der Gegner nur Hamburger SV. Ob Schmied auf den Ex-Kölner Davie Selke treffen wird, ist weiterhin unklar. Der Stürmer leidet unter muskulären Problemen, konnte am Dienstag noch nicht beim HSV mittrainieren und könnte ausfallen. Tatsächlich tauchten am Dienstag auch erste Gerüchte auf, Selke könnte noch einmal interessant für Steffen Baumgart bei Union Berlin werden. Allerdings scheinen Selke und der HSV gut zu passen, der Stürmer soll sich sehr wohl fühlen und Hamburg will verlängern.

Schmied wird das alles nicht sonderlich interessieren. Der Abwehrspieler wird sich auf seine Aufgabe beim FC konzentrieren. „Ich suche und gewinne die meisten Zweikämpfe. Es ist ein Ziel von mir, dass ich die Mannschaft mitreißen kann, mit meiner Art Fußball zuspielen“, sagte der Innenverteidiger fc.de. Der erste Eindruck gegen die Viktoria war jedenfalls schon mal ein sehr sehr guter.



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Transfergerüchte

Testspiel gewonnen, aber bewiesen, dass noch viel zu tun ist beim 1. FC Köln

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Testspiel gewonnen, aber bewiesen, dass noch viel zu tun ist beim 1. FC Köln

Die Alarmglocken schrillen sicherlich noch nicht, aber so wirklich rund läuft es bei den Geißböcken dann auch nicht. Ausgerechnet die vermeintliche A-Elf des 1. FC Köln offenbart zum Rückrundenstart erstaunliche Schwächen.

Drei Gegentore in den vergangenen sieben Ligaspielen, vier in den beiden Halbzeiten gegen Lugano und Viktoria Köln. Ausgerechnet die vermeintliche A-Elf des 1. FC Köln offenbart zum Rückrundenstart erstaunliche Schwächen.

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Viel hatte da nicht gefehlt: Serhat Güler lief in der 38. Spielminute alleine auf FC-Keeper Marvin Schwäbe zu und zog ab. Doch die Kölner Nummer eins behielt die Nerven, blieb lange stehen und verhinderte so den zweiten Treffer für die Viktoria. Seinen Fehler zum 0:1, als Schwäbe wie bereits im Spiel gegen den FC Lugano patzte und Güler mit einer schwachen Abwehr die Führung auflegte, machte der Routinier in diesem Moment vielleicht ein wenig wett. Dennoch hätte der Stürmer der Viktoria das 0:2 erzielen müssen. Und hätte wiederum Said El Mala bei seinem Treffer zuvor nicht hauchdünn im Abseits gestanden, wäre dem Angreifer schon früher das Tor gegen seinen künftigen Arbeitgeber gelungen. In der 40. Minute war es dann soweit, die Viktoria erhöhte. Nach einem Abpraller vom Pfosten landete der Ball bei El Mala, der nur noch den Fuß hinhalten musste.

FC-Abwehr ist unerklärlich anfällig

Die bereits im Duell gegen den FC Lugano zum Abschluss des Trainingslagers an der Costa del Sol aufgetretenen Schwächen der Kölner Abwehr offenbarten sich nun auch im Stadtduell in der ersten Halbzeit schonungslos. Ausgerechnet das Prunkstück der Wochen vor Weihnachten wird plötzlich wohl zur Problemzone. In den letzten sieben Ligaspielen der Hinrunde kassierte die Stamm-Abwehrformation nur drei Gegentore, nun in zwei Testspielen vier Treffer. Wenn man es ganz genau nehmen will, dann sogar nur in 105 Minuten Spielzeit. Denn die A-Elf von Gerhard Struber spielte in der voraussichtlichen Liga-Aufstellung nur jeweils die beiden ersten Hälften der Testspiele, bevor der Coach seine B-Elf auf den Platz schickte. Die Abstimmung scheint bei den Geißböcken plötzlich nicht mehr so recht zu stimmen.

Schon am vergangenen Freitag hatte Gerhard Struber deutliche Worte ob der Abwehrfehler gefunden, nun kritisierte der Coach erneut seine vermeintliche Stammformation. „Wenn wir glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte der Trainer. „Das darf uns zukünftig keinesfalls passieren.“ Zumal der FC sich nicht über weitere Gegentore bis zu Halbzeit hätte beschweren dürfen und schon sehr bald ein ganz anderes Kaliber vor der Brust hat. Mit dem HSV kommt die torgefährlichste Offensive der Liga auf den FC zu. Und damit auch ein alter Bekannter, der bei den Rothosen seine Torgefahr wieder entdeckt hat: Davie Selke, der die Kölner Hintermannschaft sehr gut kennt, kommt schon auf elf Pflichtspieltore.

Es steht eine arbeitsreiche Woche bevor

Zu den neuen Abwehrsorgen kommt aber ein alt bekanntes Problem. Denn auch in der Offensive wollte der erste Anzug der Kölner nicht so richtig passen. Nach vorne fiel den Geißböcken in der ersten Halbzeit nicht viel ein, es fehlte erneut an Kreativität und Ideen. Abgesehen von dem Distanzschuss von Neuzugang Jusuf Gazibegovic in der achten Minute, der aus der zweiten Reihe abzog, den Ball aber knapp über das Tor setzte. Die Auswechslung von Tim Lemperle nach einer halben Stunde brachte mit Damion Downs auch keine wirkliche Torgefahr mit sich. Erst mit Luca Waldschmidt wendete sich in der zweiten Halbzeit das Blatt für die Kölner. Der Offensivspieler traf doppelt und bereitete ein weiteres Tor vor. Somit steht FC-Coach Struber bis zum Duell gegen den HSV am Samstagabend noch eine arbeitsreiche Zeit bevor.

In beiden Testspielen konnte die erste Elf der Geißböcke nicht überzeugen, zeigte deutliche Schwächen. Mit der zweiten Garde funktionierte das Spiel beide Male besser – wohl auch, weil die Gegner ebenfalls durchwechselten. Durch die Verletzungen von Tim Lemperle und Dejan Ljubicic fallen für Samstag möglicherweise zwei Stammkräfte aus. Somit bleibt dem Trainerteam um den österreichischen Chefcoach nicht mehr viel Zeit, die nötigen Anpassungen vorzunehmen, neue Spieler in die Mannschaft zu integrieren und gegebenenfalls die erste Elf umzustricken. Je nach Ausgang der Diagnosen der medizinischen Abteilung muss erneut gepuzzelt werden beim FC. Für das Trainerteam steht am Geißbockheim also noch eine arbeitsreiche Woche bevor.



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Transfergerüchte

Gerhard Struber findet nach 3:2-Erfolg des 1. FC Köln deutliche Worte

Gerhard Struber war nicht glücklich mit dem Auftritt seiner Mannschaft
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Gerhard Struber findet nach 3:2-Erfolg des 1. FC Köln deutliche Worte

Zwar setzte sich der FC im Stadtduell gegen Viktoria Köln 3:2 durch, wirklich zufrieden konnte der Trainer mit der Begegnung aber nicht sein. Gerade im ersten Durchgang tat sich der FC vier Tage vor Rückrundenstart erstaunlich schwer. Dementsprechend fiel auch die Reaktion aus beim 1. FC Köln: Gerhard Struber findet nach Testspiel deutliche Worte.

Nach dem Testspiel sprach FC-Trainer Gerhard Struber unter anderem von einem „Schuss vor den Bug“. Zufrieden war der Coach nicht mit der Leistung der Profis des 1. FC Köln: Gerhard Struber findet nach Testspiel deutliche Worte.

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Gerhard Struber war sichtbar alles andere als glücklich. Kein Wunder, den Dienstagnachmittag hatte sich der Coach der Geißböcke sicherlich ganz anders vorgestellt. Vier Tage vor dem Ligastart gegen den Hamburger SV spulte seine vermeintliche A-Mannschaft 45 Minuten lang eine eher durchwachsene Leistung ab. „Wenn wir glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte der Trainer hörbar bedient. „Das darf uns zukünftig keinesfalls passieren“, so Struber weiter. Ganz unter die Räder gekommen sind die Kölner beim glücklichen 3:2-Sieg nicht, aber es „war ein Schuss von Bug und zeigt einfach, wie eng es hier ist, ob es die Dritte Liga oder ein Testspiel ist. Man sieht, das ist einfach ein Stadtrivale, der wollte einmal mehr unter Beweis stellen, was er drauf hat.“

Struber: „Es war ein Schuss vor den Bug“

Und das gelang dem Stadtrivalen gerade in der ersten Halbzeit sehr gut. Der FC war zwar überlegen, dominierte den Gegner, fand aber im Schlussdrittel nicht so wirklich statt. „Ich finde, in der ersten Halbzeit haben wir nicht immer das Gesicht gezeigt, das uns auszeichnet“, sagte Struber. Dabei waren die fehlende Kreativität, die fehlende Torgefahr durchaus Eigenschaften, die den Geißböcken in den Wochen vor der kurzen Winterpause öfter begegneten. Einzig ein Distanzschuss von Neuzugang Jusuf Gazibegovic deutete einen Hauch Gefahr an. Gefährlicher war die Viktoria. So bereitete der kommende FC-Spieler Said El Mala zunächst ein Tor vor, indem der Angreifer Marvin Schwäbe mit einem satten Schuss prüfte. Der Keeper der Geißböcke ließ den Ball unglücklich abprallen und Serhat Güler schob ein.

Beim zweiten Treffer stand dann El Mala richtig, nachdem Robin Celasco nur den Innenpfosten getroffen hatte. Zur Wahrheit gehört auch, dass die Viktoria zu diesem Zeitpunkt schon einige große Chancen liegen gelassen hatte. Unter anderem als Güler im Eins-gegen-eins gegen Schwäbe scheiterte und El Mala offenbar hauchdünn im Abseits gestanden hatte, als er den Ball ins Netz legte. „Wir haben eine schwache erste Halbzeit gespielt, in der der Gegner auch höher in Führung gehen kann. Das muss man so dann realisieren, obwohl es nicht fein ist“, sagte der Kölner Coach. Das auch, weil die Defensive in den ersten 45 Minuten erstaunliche Lücken offenbarte. Jedenfalls war die Hintermannschaft wie auch schon gegen Lugano nicht immer auf der Höhe. Und zu allem Überfluss musste der Trainer dann auch noch zwei verletzungsbedingte Ausfälle hinnehmen und das von den Stammspielern Dejan Ljubicic und Tim Lemperle.

Struber lobt Spieler, die eine „Nasenspitze“ hinten dran waren

Beide waren eigentlich für die Begegnung gegen den Hamburger SV am Samstag eingeplant. Ob sie zum Einsatz kommen können, werden die kommenden Tage zeigen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, es deutet aber viel auf muskuläre Probleme im Oberschenkel. „Schauen wir mal, was da jetzt rauskommt. Sie werden in absehbarer Zeit untersucht. Dann wissen wir mehr“, sagte der Coach. Immerhin änderte Struber zum zweiten Durchgang seine Formation und der FC sein Gesicht. Die Kölner waren nun griffiger, hatten mehr Zug zum Tor. Die zweite Garde drückte dem Spiel nun ihren Stempel auf. Vor allem Luca Waldschmidt, der erst mit einem Traumtor verkürzte, dann Viktoria-Spieler den Ausgleich auflegte, bevor er mit einem verwandelten Elfmeter das Spiel komplett drehte.

Und so fand Struber dann doch noch versöhnliche Worte. Denn der zweite Anzug saß deutlich besser. „Man sieht, und das freut mich ja sehr, dass viele Jungs, die möglicherweise zuletzt eine Nasenspitze hinten dran waren, zeigen, dass sie es drauf haben, dass es viele, viele gute Momente gegeben hat in dieser zweiten Halbzeit und somit einfach das Rennen um Startplätze einmal mehr neu eröffnet ist“, sagte der Coach. Immerhin eine gute Erkenntnis an einem teilweise gebrauchten Tag.



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln gewinnt gegen die Viktoria – Sorge um Lemperle und Ljubicic

Luca Waldschmidt und Joel Schmied.
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Der 1. FC Köln gewinnt gegen die Viktoria – Sorge um Lemperle und Ljubicic

Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Viktoria Köln 3:2. Vor allem Dank einer starken zweiten Halbzeit ist dem FC die Generalprobe für das HSV-Duell doch noch gelungen. Allen voran Luca Waldschmidt überzeugte bei den Geißböcken.

Der eingewechselte Luca Waldschmidt wurde zum Mann des Tages: Der Stürmer erzielte zwei Tore, bereitete das dritte vor und drehte die Partie gegen Viktoria Köln damit im Alleingang. Der 1. FC Köln gewinnt das Testspiel gegen Viktoria Köln 3:2 (0:2). Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ließ die vermeintliche A-Elf vor der Pause deutlich an Einstellung zu wünschen übrig, präsentierte sich defensiv extrem anfällig. Bitter: Mit Tim Lemperle und Dejan Ljubicic mussten zwei Spieler mit mutmaßlich muskulären Problemen vorzeitig vom Feld.

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Wenn außerhalb der Hauptverkehrszeiten im Kölner Grüngürtel ein Verkehrschaos ausbricht, dann kann das nur einen Grund haben. Der 1. FC Köln hat die Pforten geöffnet und die Zuschauer pilgern in Scharen zum Geißbockheim. 1400 sollten es am Ende werden. Der FC empfing die Viktoria zum Kölschen Derby. Für beide Teams war es die Generalprobe vor dem kommenden Wochenende. Den ersten Akzent des Spiels setzte der FC-Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger schaltete sich ins Offensivspiel ein, spurtete ins Zentrum vor dem Strafraum, doch sein scharfer Distanzschuss flog knapp über die Latte (7.). Die beste Chance der Anfangsphase besaßen jedoch die Rechtsrheinischen. Die FC-Abwehr ließ sich mit einem Flachpass in die Schnittstelle aushebeln, Timo Hübers ließ Said El Mala entwischen, der mit seinem Schuss jedoch an Marvin Schwäbe scheiterte, der zur Ecke klärte (16.).

Güler und El Mala treffen für die Viktoria

Dies war der Auftakt einer Phase, in der die FC-Defensive alles andere als sattelfest agierte. Schwäbe musste direkt noch mal ran: Denis Huseinbasic spielte einen viel zu kurzen Rückpass Richtung Torwart, den Donny Bogicevic ersprintete und den Ball querlegte zu Serhat Güler, der jedoch aus kurzer Distanz an Schwäbe scheiterte (19.). Kurz darauf war es aber passiert: Schwäbe konnte einen Distanzschuss von El Mala nur zur Seite abklatschen lassen, Güler staubte ab zum 0:1 (21.). Es war der mittlerweile verdiente Führungstreffer für die Viktoria, die kurz darauf sogar ein zweites Mal traf, allerdings aus Abseitsposition, der Treffer zählte nicht (26.).

In der Folgezeit übernahm der FC wieder das Heft des Handelns, blieb im Offensiv-Spiel jedoch blass. Stattdessen wären den Gästen beinahe der zweite Treffer geglückt. Nach einem FC-Einwurf schlug die Viktoria den Ball hoch und weit nach vorne. Ljubicic sah nur die Rücklichter von Güler, der frei aufs Tor zustürmte, aber an Schwäbe scheiterte (37.). Bitter: Ljubicic zog sich bei diesem Sprint offenbar eine Muskel-Verletzung zu, musste zunächst behandelt werden und kurz danach komplett vom Feld. Der verdiente zweite Gegentreffer fiel kurz danach aber doch noch: Robin Velasco traf mit seinem angeschnittenen Schuss aus 16 Metern nur den Pfosten, den Querschläger staubte El Mala zum 0:2 ab (40.). Der für Tim Lemperle nach einer halben Stunde eingewechselte Damion Downs verpasste Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer, scheiterte am Fünfer nach einer Hereingabe von Dominique Heintz am Viktoria-Torwart Dos Santos Haesler (45.).

Der zweite Anzug sitzt

FC-Coach Gerhard Struber brachte zur zweiten Hälfte seine komplette zweite Reihe. Einzig Schwäbe sowie die vorzeitig eingewechselten Kujovic und Downs kehrten aus der Kabine auf den Rasen zurück. Mit Joel Schmied feierte der zweite Neuzugang nach der Pause seine Premiere im FC-Trikot. Der Schweizer pielte rechts in der Dreierkette neben den U21-Spielern Emin Kujovic und Neo Telle. Evangelos Sbonias schaute dabei sicherlich besonders genau hin, hospitiert der U21-Coach doch in dieser Woche bei den FC-Profis. Der Spielfluss ging durch die vielen Wechsel nach der Pause zunächst verloren. Doch aus dem Nichts kam der FC per Sonntagsschuss zurück ins Spiel. Georg Strauch passte zu Luca Waldschmidt, der ins Zentrum zog, einen Abwehrspieler stehen ließ und aus der Distanz in den Winkel schoss zum 1:2 (63.). Und Waldschmidt hatte sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Zunächst blieb sein Freistoß aus 17 Metern in der Mauer hängen, den scharfen Abpraller parierte Viktorias eingewechselter Torwart Kevin Rauhut mit Mühe (73.).

Der FC wurde fortan zur klar spielbestimmenden Mannschaft. Den verdienten FC-Ausgleich erzielte die Viktoria schließlich selbst: Waldschmidt passte tief in den Sechzehner, Patrick Koronkiewicz bugsierte den Ball unglücklich ins eigene Netz beim Versuch der Annahme (77.). Und es kam noch besser für den FC: Steffen Tigges ging rechts im Sechzehner im Zweikampf mit Appiah Schulz sehr dankbar zu Boden, der Schiedsrichter Tarik Damar zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die Chance ließ sich Luca Waldschmidt nicht entgehen und verwandelte sicher zum 3:2 (80.).


FC HZ1: Schwäbe – Heintz, Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic (43. Kujovic), Huseinbasic, Gazibegovic- Kainz, Maina – Lemperle (31. Downs)
FC HZ2: Schwäbe – Schmied, Kujovic, Telle – Thielmann, Strauch, Finkgräfe, Obuz – Waldschmidt – Downs (75. Potocnik), Tigges Tore: 0:1 Güler, 0:2 El Mala, 1:2 Waldschmidt, 2:2 Koronkiewicz (77., Eigentor), 3:2 Waldschmidt (80., Foulelfmeter).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Christian Keller und Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Mit der Verpflichtung von Joël Schmied haben die Kölner Verantwortlichen einen weiteren auf den ersten Blick guten Transfer getätigt – zumindest auf dem Papier. Ob der Innenverteidiger einschlägt, wird sich zeigen. Die Arbeit sollte damit aber noch nicht getan sein. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied verstärken ab diesem Winter den FC. Die Defensive geht also gestärkt in die Rückrunde. Eine Defensive, die zum Ende der Hinrunde durchaus überzeugte. Eine ausgemachte Schwachstelle des Kaders soll und muss allerdings noch geschlossen werden. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

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Mit ein wenig Verspätung hat der 1. FC Köln also nun doch seinen zweiten Winter-Transfer unter Dach und Fach gebracht. Verspätung, weil die Kölner Verantwortlichen zunächst kommunizierten, vor Weihnachten den ein oder anderen Deal noch eintüten zu wollen, dann erklärten, bis zum Trainingslager in Spanien gerne die neuen Spieler an Bord zu haben, um dann nun eher Richtung Mitte Januar den erhofften Innenverteidiger zu präsentieren. Mit Verspätung bedeutet in diesem Fall aber ganz sicher nicht zu spät. Im Gegenteil. Joël Schmied wurde dem Anschein nach eher rechtzeitig verpflichtet. Denn mit Julian Pauli wird der dritte Innenverteidiger weiterhin auf unbestimmte Zeit ausfallen. Es ist vollkommen offen, wann der Youngster wieder ins Training eingreift. Schmied bekommt dagegen die gesamte Vorbereitung auf die Begegnung gegen den HSV mit und könnte insofern gegen die Rothosen tatsächlich in der Startelf stehen.

Die Basis ist vielversprechend

Und auch wenn Gerhard Struber in Bezug auf den Schweizer Abwehrspieler kleine Brötchen backt, die Erwartungen von Beginn an eher niedrig halten will und von „nochmal einem Sprung“ von der Schweizer Super League in die 2. Bundesliga spricht, scheint den Kölnern da auf den ersten Blick ein weiterer guter Transfer geglückt zu sein. Der zweite schon in dieser ersten Winter-Transferperiode nach dem Registrierungsverbot. Ob es sich bei Schmied wie kolportiert „nur“ um die B-Lösung handelt, ist erstens nicht bekannt und zweitens vollkommen unerheblich. Der vermeintliche Wunschspieler Gregory Wüthrich hat es jedenfalls nicht nach Köln geschafft und sollte insofern kein Thema mehr sein. Vielmehr haben die FC-Bosse nach dem geplatzten Deal ganz offensichtlich nicht nach dem nächst besten entwicklungsfähigen Youngster Ausschau gehalten, sondern einen erfahrenen Profi unter Vertrag genommen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, ein Team führen kann.

Selbst wenn „nur“ in der Schweiz: Schmied kommt auf die Erfahrung von rund 200 Erst- und Zweitligaspielen, ist ein absoluter Führungsspieler und war bei seinem Ex-Club ein Leistungsträger. Kolportiert rund 2,5 Millionen Euro, einen Vertrag bis 2029 – ganz offensichtlich ist man bei den Kölnern dann doch von den Qualitäten des Innenverteidigers sehr überzeugt. Das ist definitiv keine Garantie, dass der 26-Jährige beim FC auch einschlägt. Schließlich lagen die Kaderplaner nicht selten mit ihren Transfers daneben. Doch die Basis ist vielversprechend. Ähnlich wie bei Jusuf Gazibegovic, der schon eine erste Duftmarke im Testspiel gegen den FC Lugano abgegeben hat. Auch der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina könnte sich als Transfertreffer erweisen. Möglicherweise noch eher als der Schweizer Innenverteidiger.

Noch eine offene Baustelle

Tatsächlich könnte sich das so lang ersehnte und zu Beginn doch so mühsame Transferfenster zu einem positiven entwickeln. Stand jetzt. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Kölner in der Defensive zwar dünn, aber bislang auch wirklich gut besetzt sind. Die wechselnden Ausfälle der Innenverteidiger hat ein Umplanen von Gerhard Struber und ein Umfunktionieren von Eric Martel aufgefangen. Der Schwäche auf der rechten Abwehrseite wurde mit einer taktischen Veränderung entgegen gewirkt. Die Kölner Defensive war in den vergangenen Wochen bis Monaten sehr stabil. Keine Spur mehr von den vogelwilden Auftritten des Saisonauftakts. Dennoch waren beide Neuverpflichtungen dringend nötig und richtig. Nur sollte auch der dritte Schuss sitzen. Der im Sturm. Denn, wenn es in den Wochen vorm Jahreswechsel an etwas gehapert haben, dann an der Durchschlagskraft im Angriff.

Trotz der Tore von Damion Downs und Tim Lemperle, in Sachen Chancenverwertung stecken die Kölner noch immer im unteren Tabellendrittel – und das ehrlicherweise seit Saisonbeginn. Nicht umsonst haben die FC-Verantwortlichen vor dem geplatzten Deal mit Ivan Prtajin immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig ein erfahrener Knipser sei. Und daran werden sich die Kaderplaner am Ende des Tages auch messen lassen müssen. Zuletzt klangen die Worte dort weniger euphorisch als noch vor einigen Wochen. Kein Wunder, der Wintertransfermarkt ist tatsächlich kein leichter. Das sollte aber nicht dazu führen, dass die dritte Patrone zum Schnellschuss wird.


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Stand Kaderplanung

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Am Dienstag wird Joël Schmied erstmals das Trikot des 1. FC Köln tragen. Wohl im Gegensatz zu Julian Pauli. Der Innenverteidiger wird aufgrund der Folgen seiner Gehirnerschütterung weiterhin fehlen. Und damit läuft der 19-Jährige Gefahr, seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

Die Folgen der Gehirnerschütterung scheinen doch schwerwiegender zu sein als zunächst angenommen. Der 19-Jährige fällt weiterhin aus. Die Chance für Neuzugang Joël Schmied, Punkte zu sammeln beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

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Die Meldung hatte noch nicht die Runde gemacht, da stand der Neuzugang das erste Mal mit seiner Mannschaft auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Joël Schmied sammelte nur wenige Augenblicke nach der offiziellen Verkündung seiner Unterschrift die ersten Eindrücke von seinem Team, von seinem Trainer. Und der Abwehrspieler wird wohl am Dienstagmittag beim Testspiel gegen die Viktoria (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) dann auch das erste Mal im Trikot mit der Nummer 2 für den FC auflaufen. Da der Innenverteidiger die Vorbereitung beim FC Sion absolvierte, ist Schmied auf jeden Fall voll im Training. „Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil“, sagte Geschäftsführer Christian Keller am Montag. Und diese Fähigkeiten wird der Abwehrspieler wohl bereits am Dienstag in einem ersten Härtetest unter Beweis stellen dürfen.

Martel soll mittelfristig wieder auf die Sechs

Dann wird der 26-Jährige erstmals im Trikot der Geißböcke auflaufen, der FC testet am Nachmittag gegen den Drittligisten und Stadtnachbarn Viktoria Köln. Welche Bedeutung die Neuverpflichtung für den FC hat, zeigte sich ebenfalls bereits am Montag. Denn mit Julian Pauli verpasste ein Stamm-Innenverteidiger der Hinrunde den Trainingsauftakt vor dem Restart der 2. Bundesliga. Erneut, muss man fast schon sagen. Denn die Nachwehen der Gehirnerschütterung ziehen sich nun doch schon ganz schön lange. Anfang Dezember war der Shootingstar mit Berlins Marton Dardai im DFB-Pokal zusammengerasselt. Pauli spielte zunächst weiter, musste dann aber doch vom Platz und machte seitdem kein Spiel mehr. Zwar griff der Abwehrspieler im Trainingslager wieder ins Training ein, musste sich dann aber auch ziemlich schnell wieder rausnehmen lassen.

Ein Einsatz gegen die Viktoria ist daher eher unwahrscheinlich und auch die Begegnung gegen den Hamburger SV dürfte mit einem Fragezeichen versehen sein. Der fehlende Innenverteidiger ist für FC-Trainer Gerhard Struber bekanntlich nichts neues. Schon während der Hinrunde fielen neben Pauli auch Timo Hübers und Dominique Heintz im Wechsel aus. Struber setzte aber nicht auf den nominellen Innenverteidiger Elias Bakatukanda, Eric Martel avancierte zum Abwehrchef und hinterließ einen so starken Eindruck, dass der Sechser schon ein wenig mehr als „nur“ Aushilfs-Verteidiger war. Spätestens mittelfristig soll Martel aber wieder auf seine angestammte Position zurückkehren. Zumindest hat FC-Trainer Gerhard Struber schon mehrfach betont, dass er den Kapitän der U21-Nationalmannschaft auch weiterhin eher im Mittelfeld sieht.

Vierkampf um drei Positionen

Auch deswegen wurde mit Schmied eben auch ein weiterer Innenverteidiger unter Vertrag genommen. Doch wird der Neuzugang auch einen Begleiteffekt mit sich bringen. Denn der Schweizer Abwehrspieler wurde sicherlich nicht für kolportierte 2,5 Millionen Euro losgeeist, um am Ende des Tages auf der Bank zu sitzen. „Er ist ein Spieler, der mitunter schon einiges an Erfahrung hat im Profigeschäft“, sagte Gerhard Struber am Montag. Und schon bahnt sich für den Coach ein kleines Luxusproblem an, das vier Innenverteidiger für drei, im Falle einer Rückkehr zur Viererkette sogar zwei Positionen bedeutet. Der Test gegen Lugano ließ zumindest darauf schließen, dass der Trainer trotz der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic nicht umgehend vorhat, auf seine Ur-Ausrichtung zurückzukehren. So dürften aktuell Timo Hübers als Kapitän und Dominique Heintz als eins der Gesichter der Kölner Wende vorerst wohl gesetzt sein.

Droht Pauli das Finkgräfe-Schicksal?

Und so könnte Julian Pauli ein ähnliches Schicksal wie dem Shootingstar der Vorsaison drohen. Damals war Max Finkgräfe einer der wenigen Lichtblicke beim FC. Der Linksverteidiger hinterließ mit konstant guten Leistungen Eindruck. So manch ein Experte bescheinigte dem Abwehrspieler schon eine mögliche Nachfolge von Jonas Hector, mittelfristig aber das Zeug zum Nationalspieler. Nur verletzte sich der Abwehrspieler, fiel lange aus und rief damit Leart Pacarada auf den Plan. Der Routinier nutzte die Chance und spielte sich fest. Finkgräfe hat aktuell kaum eine Chance, wieder in die Stammelf zurückzukehren und dürfte dementsprechend unzufrieden sein. Auch deswegen rechnen sich einige Bundesligisten Chancen aus, den U20-Nationalspieler möglichst schnell unter Vertrag zu nehmen.

Aktuell ist nicht abzusehen, wann Pauli wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Eine Option für Dienstag wird er wohl nicht sein. Ob es für das Spiel gegen den Hamburger SC reicht, ist offen. Beim FC wird man nichts überstürzen. Und das noch nicht einmal, weil man mit Schmied nun einen Ersatz hat. Vielmehr wird man bei dem 19-jährigen Eigengewächs kein Risiko eingehen wollen.


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Transfergerüchte

Personal-Update vor dem Restart: Julian Pauli fehlt weiterhin, erste Einheit für Joël Schmied

Joël Schmied im Training gemeinsam mit Tim Lemperle
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Personal-Update vor dem Restart: Julian Pauli fehlt weiterhin, erste Einheit für Joël Schmied

Der FC ist am Montag in die Trainingswoche vor dem Liga-Restart gestartet. Dabei mussten die Kölner auf einen Stammspieler verzichten. Der 1. FC Köln startet ohne Julian Pauli in die HSV-Vorbereitung. Dafür nahm erstmals Joël Schmied am Training der Geißböcke teil.

Nach dem Trainingslager steht schon am kommenden Samstag das erste Pflichtspiel für den FC auf dem Programm. Die Kölner sind nun wieder in die Trainingswoche gestartet. Und das mit einem Personal-Update: Der 1. FC Köln startet am Montag ohne Julian Pauli in die HSV-Vorbereitung. Dafür ist Joël Schmied das erste Mal mit von der Partie.

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Mit dem packenden Zwischenspurt nach dem Paderborn-Spiel haben sich die Kölner eine hervorragende Ausgangslage für die Rückrunde geschaffen. Die Kölner starten als Tabellenführer in das Jahr 2025 und gleichzeitig in die Rückrunde. Und diese beginnt am kommenden Samstag wiederum mit einem absoluten Topspiel. Die Geißböcke sind zu Gast beim Tabellendritten aus Hamburg. Für den FC steht noch einmal eine besonders intensive Vorbereitung an, denn schon am Dienstag folgt auf die erste Einheit am Montag sozusagen die Generalprobe. Die Kölner testen im Franz-Kremer-Stadion gegen den Stadtrivalen Viktoria Köln. Und mit großer Wahrscheinlichkeit wird FC-Coach Gerhard Struber noch einmal seine vermeintliche Startelf sehen wollen. Es fehlt schließlich noch der letzte Feinschliff, wie das 3:3 gegen Lugano am vergangenen Wochenende schonungslos offenbart hat.

Pauli fällt weiterhin aus

Allerdings werden die Kölner möglicherweise nicht auf die komplette Stammelf zurückgreifen können. Denn mit Julian Pauli verpasste am Montag ein Leistungsträger der Hinrunde das Auftakttraining. Der Innenverteidiger klagt noch immer über Unwohlsein. Pauli war im Pokalspiel gegen Hertha BSC mit Marton Dardai zusammengekracht und hatte sich eine Gehirnerschütterung zugezogen. Diese erweist sich offensichtlich als hartnäckiger als zunächst angenommen. Der Abwehrspieler hatte sich zwar zurückgemeldet, war dann aber wieder aus dem Training herausgenommen worden. Wie schnell Pauli wieder zurückkehrt, ist aktuell offen. Somit auch ein Einsatz am kommenden Samstag gegen den HSV (20.30 Uhr, Sky oder im Liveticker bei come-on-fc.com). Dafür nahm erstmals Joël Schmied am Training der Kölner teil.

Der Innenverteidiger hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Schon am Dienstag wird der Abwehrspieler wohl das erste Mal für den FC im Geißbock-Trikot auflaufen. Auch mit dabei wird Jusuf Gazibegovic sein. Der Rechtsverteidiger war im Testspiel gegen Lugano mit seinem Gegenspieler zusammengeknallt und hatte offenbar die Stollen des Gegners abbekommen. Eine strukturelle Verletzung lag nicht vor. Ganz im Gegenteil zu den Langzeitverletzten. Mark Uth, Luca Kilian, Jacob Christensen und Mathias Olesen können nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Christensen wird nach seinem Kreuzbandriss nun wieder am Geißbockheim zurückerwartet. Mit Emin Kujovic und Neo Telle sind zwei Talente aus der U21 ebenfalls beim Training des FC.


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Stand Kaderplanung

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Bei einigen Bundesligisten heiß begehrt, beim 1. FC Köln bleibt es für Max Finkgräfe schwer

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Bei einigen Bundesligisten heiß begehrt, beim 1. FC Köln bleibt es für Max Finkgräfe schwer

Unter FC-Trainer Gerhard Struber war Max Finkgräfe zuletzt „hintendran“, den Stammplatz zu ergattern, wird weiterhin schwer. Eine Situation, die den 20-Jährigen alles andere als glücklich machen dürfte. Clubs aus der Bundesliga hingegen zeigen großes Interesse am Youngster. Der 1. FC Köln droht ein weiteres Talent zu verlieren.

Bislang konnte Max Finkgräfe noch nicht sonderlich viel Einsatzzeit sammeln. Der Youngster verlor seinen Stammplatz bekanntlich an Leart Pacarada und scheint diesen auch nicht so schnell wieder zurück zu bekommen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Vertragsverlängerung schwierig. Der 1. FC Köln droht ein weiteres Talent zu verlieren.

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Die Flanke aus dem Halbfeld war butterweich, sie war aber vor allem ziemlich genau. Max Finkgräfe brachte die Kugel Richtung langer Pfosten, dort brauchte Meiko Sponsel nur noch den Fuß hinhalten und der U21-Spieler verkürzte im Testspiel gegen den FC Lugano zum Ende des Trainingslagers der Geißböcke auf 2:3. Überhaupt zeigte der Linksverteidiger eine recht ordentliche Leistung. Vermutlich auch, weil auch der Tabellenführer der Schweizer Super League ordentlich durchwechselte und auch bei Lugano große Teile einer B-Mannschaft auf dem Platz standen. Auch, weil FC-Trainer Gerhard Struber mal abgesehen von Denis Huseinbasic nach einer Stunde komplett durchgewechselt hatte und nun einmal den Spielern die Chance geben wollte, die zuletzt eben ein wenig „hintendran waren“.

VfB Stuttgart holt sich offenbar einen Korb ab

Eben wie ein Max Finkgräfe. Der Abwehrspieler war in dieser Saison erstaunlich lange „hintendran“. Zunächst setzte den Shootingstar der vergangenen Spielzeit eine in der Vorbereitung erlittene Bänderverletzung außer Gefecht. Doch nach seiner Rückkehr war der Stammplatz weg. Leart Pacarada hatte sich festgespielt. Eben jener Abwehrspieler, dem Finkgräfe in der vergangenen Spielzeit ebenfalls aufgrund einer Verletzung den Rang abgelaufen hatte. Und auch damals hatte es der zunächst gesetzte Spieler schwer, nach der Genesung wieder Fuß zu fassen. Unterm Strich ist die Bilanz für einen der wenigen Topspieler der vergangenen Saison dennoch erstaunlich überschaubar. Finkgräfe ist seit September wieder einsatzbereit und kommt in der Liga auf vier von möglichen elf Einsätzen – davon zwei recht kurze.

So wirklich in Szene setzen konnte sich der 20-Jährige in dieser Spielzeit also nicht. Doch offenbar wirkt die Vergangenheit, die vergangene Spielzeit noch nach. Denn der Linksverteidiger ist offenbar heiß umworben. Das Interesse des VfB Stuttgart ist längst kein Geheimnis mehr. Erst vor wenigen Tagen berichtete der „Kicker“, dass sich die Schwaben einen Korb in Köln geholt haben und ganz sicher keinen Präsentekorb. Die Kölner wollen Finkgräfe nicht abgeben. Doch genauso ist es kein Geheimnis, dass das Eigengewächs mit der aktuellen Situation alles andere als glücklich ist. Die Unzufriedenheit gepaart mit dem 2026 auslaufenden Vertrag macht die Situation für den FC gefährlich. Da neben dem VfB noch weitere Bundesligisten an Finkgräfe interessiert sein sollen, drohen die Kölner im kommenden Sommer, spätestens 2026 (dann Stand jetzt ablösefrei) ein weiteres Talent zu verlieren.

Finkgräfe wird es im Kampf um den Stammplatz schwer haben

Nun wird Struber auch weiterhin die aus seiner Sicht beste Elf aufstellen wollen. Und der Trainer hat Pacarada schon mehrfach in höchsten Tönen gelohnt, der Routinier seinem Trainer offenbar nur wenig Anlass gegeben, von einer Aufstellung abzusehen. Es wird also auch weiterhin schwer für den Youngster, der sich aber im Trainingslager in Spanien von einer starken Seite zeigte. Auch auf anderen Positionen. Finkgräfe kann bekanntlich durchaus auch offensivere Rollen spielen, doch auch dort scheinen die Stammplätze vergeben. Die Situation wird also nicht leichter für den Linksverteidiger und damit für den FC in kommenden Verhandlungsgesprächen wohl auch nicht. Die Kölner wollen den Vertrag des 20-Jährigen durchaus verlängern. „Wir haben Max schon vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass wir hier langfristig mit ihm planen wollen. Es gehören aber zwei Parteien zu einer Vertragsverlängerung“, sagte Christian Keller unlängst dem „Express“

Und offenbar will die zweite Seite aktuell nicht unbedingt verhandeln. Am Dienstag steht das Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Spielplan. Wenn man so will die Generalprobe für die Begegnung gegen den Hamburger SV (18. Januar, 20.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Gut möglich, dass Struber zunächst wieder seine vermeintliche Stammelf ins Rennen schickt. Somit vermutlich nicht Finkgräfe. Der Youngster muss sich wohl weiter in Geduld üben, auf seine Chance hoffen. Und wenn er sie nicht bekommt, ist ein Abschied wohl nur sehr schwer vermeidbar.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Viel Leerlauf, einige Teams rüsten auf: So schlägt sich die Konkurrenz des 1. FC Köln auf dem Transfermarkt

Lukas Kwasnok, Trainer des SC Paderbon
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Viel Leerlauf, einige Teams rüsten auf: So schlägt sich die Konkurrenz des 1. FC Köln auf dem Transfermarkt

Der Transfermarkt nimmt langsam Fahrt auf. Der FC hat mit Jusuf Gazibegovic einen Neuzugang verpflichtet, weitere sollen unmittelbar bevorstehen. Doch nicht nur die Kölner verstärken ihr Team. Auch die Liga-Kollegen rüsten auf für das Duell mit dem Tabellenführer 1. FC Köln: So schlägt sich die Konkurrenz auf dem Transfermarkt.

Kurz vor Beginn der Rückrunde heißt es nachbessern auf dem Tranfermarkt, um gestärkt in die zweite Hälfte der Saison zu starten. Und das nicht nur für den 1. FC Köln: So schlägt sich die Konkurrenz auf dem Transfermarkt.

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Das Jahr, aber auch die Wintertransferperiode, haben vor nicht mal zwei Wochen begonnen. Auch der 1. FC Köln darf nach seiner Transfersperre wieder Spieler verpflichten und sich für eine voraussichtlich spannende Rückrunde rüsten. Bislang bleibt die große Transferoffensive der Kölner jedoch noch aus. Vor allem auch, weil sich einige Transfers zerschlagen haben. So standen Innenverteidiger Gregory Wüthrich von Sturm Graz und Stürmer Ivan Prtajin von Union Berlin kurz vor einem Wechsel ans Geißbockheim, doch beide Deals haben sich zerschlagen. Dadurch ist Jusuf Gazibegovic bislang der einzige Neuzugang für Struber, der aber die größte Baustelle im Kader, die Rechtsverteidigerposition, schließt. Noch am Sonntag, spätetens Montag wird der Vollzug bei Joel Schmied erwartet.

Schleppender Beginn auf dem Transfermarkt

Doch nicht nur beim FC, sondern auch bei den anderen Top-Teams der Liga gab es bislang eher wenige Transfers. So haben mit dem Karlsruher SC, dem Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, dem FC Kaiserslautern und Darmstadt 98 fünf der zehn besten Teams aus der Hinrunde noch keinen Einkauf getätigt. Während es bei drei dieser fünf genannten Teams bislang noch wenig bis kaum Gerüchte über Neuverpflichtungen gibt, könnte sich dies bei der Fortuna und dem KSC in den kommenden Tagen ändern. Die Düsseldorfer sollen mit dem VfL Bochum in konkreten Verhandlungen über eine Verpflichtung von Moritz-Broni Kwarteng stehen. Der Offensivspieler kam in den ersten 15 Spielen kaum zum Zuge. Es fehlt nur noch die offizielle Bestätigung.

Der Transfermarkt nimmt langsam Fahrt auf

Bei der Fortuna konnte der Bochumer mehr Flexibilität und Konkurrenz in das Offensivspiel der Rheinländer bringen. In den letzten Spielen vor der Winterpause ging ein wenig die Puste aus. Veränderungen könnte es schon bald beim KSC geben. Mit FC-Talent Meiko Wäschenbach soll der Club aus Baden bereits einig sein. Einzig die Einigung mit den Kölnern erweist sich schwierig. Vielleicht auch, weil der FC einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg nicht unbedingt verstärken möchte. Neben Wäschenbach zeigen die Karlsruher auch enormes Interesse an Mikkel Kaufmann vom FC Heidenheim. Der Angreifer soll als Ersatz für Publikumsliebling und Top-Stürmer Budu Zivzivadze an den Wildpark kommen, der den Wechsel genau andersherum vollzogen hat und ab sofort in der ersten Liga auf Torejagd geht. 

Kaufmann soll aber hingegen bislang nicht entschieden haben, ob er den Weg in die zweite Liga und zurück zum KSC macht oder sich doch dem Konkurrenzkampf beim FCH stellt. Sollte Kaufmann sich für eine Leihe nach Karlsruhe entscheiden, wäre es bereits sein zweiter Anlauf bei den Blau-Weißen. In der Saison 22/23 ging der heute 24-Jährige in Karlsruhe auf Torejagd und gehörte dort mit 19 Scorer-Punkten zu den absoluten Leistungsträgern im Team von Christian Eichner. Auch Maximilian Breunig könnte ein Thema sein.

Top-Transfers nach scharfer Trainer-Kritik

Ein besonderes Augenmerk sollten alle Konkurrenten auf den SC Paderborn haben. Nachdem Trainer Lukas Kwasniok nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den KSC scharfe Kritik an der Qualität seiner Mannschaft äußerte und damit auch den Wunsch, neue Spieler zu bekommen, formulierte, scheinen die Verantwortlichen diesen Wunsch erhört zu haben. Die Paderborner haben mit Casper Tehor und Marvin Mehlem bereits zwei Spieler für die Offensive verpflichtet, nun soll ein weiterer Spieler vor einem Wechsel nach Ostwestfalen stehen. Mit Torwart Oliver Christensen sollen sich die Paderborner laut Sky bereits über eine Leihe bis zum Sommer einig sein. Nur die Zustimmung von Christensens aktuellem Arbeitgeber, der AC Florenz, soll noch fehlen, bevor der Transfer über die Bühne geht. Sollte der Transfer des Torwarts durchgehen, wäre dies bereits der zweite Neuzugang, der bereits in der Bundesliga aktiv war.

Während Marvin Mehlem in der vergangenen Saison seine Qualitäten in der ersten Liga präsentieren konnte und dabei auch einer der wenigen Lichtblicke im Darmstädter Team war, spielte Christensen von 2021 bis 2023 bei Hertha BSC. Besonders in der zweiten Saison entwickelte sich der Däne zum Stammtorwart der Berliner. Er konnte trotz guter Paraden den Abstieg jedoch nicht verhindern. In Italien kommt der Schlussmann seit seinem Wechsel nicht wirklich zum Zuge, kommt nur auf vier Einsätze in der Serie A. Sollte der Transfer von Christensen über die Bühne gehen und sowohl er als auch Mehlem zu ihrer alten Stärke zurückfinden, bekommt Kwasniok zwei qualitativ hochwertige Spieler, die der Mannschaft sofort weiterhelfen könnten. Schlagen die beiden Top-Transfers ein, dürfte der SCP ein ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.

Spannende Transfers für 96, FCM und Elversberg

Hannover, Magdeburg und Elversberg verstärkten sich ebenso bereits für die zweite Saisonhälfte. Hannover konnte mit Kenneth Schmidt vom SC Freiburg einen Innenverteidiger ausleihen, der bereits Bundesliga, aber auch internationale Luft geschnuppert hat. Der Wechsel des jungen Freiburgers könnte aber nicht der letzte Transfer bei den 96ern sein. Phil Neumann, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, soll sich laut Sky-Experte Florian Plettenberg bereits mit Birmingham geeinigt haben und spätestens im kommenden Sommer den Schritt nach England wagen. Sollten die Engländer den Linksfuß schon jetzt verpflichten wollen und der Preis für die Hannoveraner passen, dürfte Neumann wohl noch in diesem Winter seine Zelte in Hannover abbrechen. Dies wäre ein herber Verlust für Neu-Trainer Andre Breitenreiter und würde höchstwahrscheinlich einen weiteren Transfer der Hannoveraner zur Folge haben.

Jeweils einen Stürmer verpflichteten der FC Magdeburg und die SV Elversberg. Während die Magdeburger Alexander Holmstrom aus Schweden in die zweite Liga holten, verstärkte sich das Team von Horst Steffen mit Younes Ebnoutalib vom FC Gießen aus der Regionalliga. Bei beiden handelt es sich um spannende Spieler, die ihre Torjägerqualitäten unter Beweis stellen konnten. Aber auch bei den Magdeburgern klappt nicht alles, was sie sich in diesem Transferfenster vorstellen. Mit Tim Drexler von der TSG Hoffenheim soll bereits eine weitere Verstärkung im Anflug gewesen sein. Kurz urz vor Abschluss des Deals ist aber noch der 1. FC Nürnberg in den Poker eingestiegen. Statt zum FCM zu kommen, soll der junge Innenverteidiger nun kurz vor einer einjährigen Leihe zum Club stehen. Bis zum 3. Februar ist der Markt noch offen, bevor anschließend allmählich die heiße Phase der Saison beginnt.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

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Erstes Testspiel, erster Erfolg der U21 des 1. FC Köln – Kristal überzeugt, Ouro-Tagba fehlt

Die U21 des 1. FC Köln ist mit einem torreichen Testspiel ins Jahr 2025 gestartet: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias besiegte den Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl mit 3:2. Yannick Freischlad gelang der Siegtreffer in der Schlussminute beim Debüt von Patrik Kristal im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

Für die U21 des 1. FC Köln traf am Samstagmittag auf Finnentrop /Bramenohl und startete ins Jahr 2025. Trainer Evangelos Sbonias sieht jedoch noch Entwicklungspotenzial bei der Mannschaft. Dennoch: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt ihr erstes Testspiel.

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Für ihn wird es eine besondere Genugtuung gewesen sein: Yannick Freischlad ließ die U21 des 1. FC Köln in der Schlussminute doch noch jubeln. Der Stürmer schloss einen sehenswerten Spielzug in den Sechzehner mit einem strammen Schuss ins Netz zum 3:2-Siegtreffer ab. Ausgerechnet Freischlad sammelte damit Pluspunkte. Der Angreifer konnte bislang keinen Fuß fassen in dieser Saison, kam – auch aufgrund von Verletzungen – in der Regionalliga noch zu keinem Einsatz seit seiner Leih-Rückkehr von den Sportfreunden Siegen im Sommer. Der Trainer Evangelos Sbonias stuft die Situation trotz der starken Bewerbung im Testspiel jedoch weiter als schwierig ein für den 20-Jährigen: „Auf der Position ist natürlich schon sehr, sehr viel Qualität da. Und es ist nicht einfach, da Spielzeit zu bekommen, das merkt er natürlich. Er gibt Gas im Training, das ist okay, aber es ist schon schwierig auf der Position.“

Große Konkurrenz

Und das wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern. Selbst wenn Jaka Potocnik noch verliehen werden sollte, würde die Konkurrenz im Angriff nicht geringer. Denn mit Mansour Ouro-Tagba steht bereits der nächste Stürmer in den Startlöchern. Der 20-Jährige wird nach dem vorzeitigen Leih-Ende und der Rückkehr aus Regensburg zunächst in der U21 Spielpraxis sammeln. Der Togolese fehlte gegen Finnentrop allerdings noch. Sbonias verzichtete im ersten Testspiel des Jahres auf seinen Neuzugang: „Das war zu kurzfristig von den Abläufen her. Da wollten wir keine Gefahr eingehen mit irgendeiner Verletzung.“ Ouro-Tagba hatte zuvor nur am Freitag einmal mit der Mannschaft trainiert, absolvierte am Samstagmorgen ein individuelles Programm. Schon am kommenden Samstag beim Testspiel der U21 gegen den Siegburger SV dürfte er jedoch seine ersten Einsatzminuten sammeln.

Neben Ouro-Tagba musste Sbonias auch auf Etienne Borie verzichten. Der quirlige Zehner, der gerade erst nach einem Fußbruch zurückkehrte, verpasste das Finnentrop-Spiel aufgrund einer Prellung, wie sein Trainer verriet: „Es ist nichts Strukturelles, aber wir wollen einfach sicher gehen, dass auch nichts Schlimmeres passiert.“ In der kommenden Woche solle Borie auf den Trainingsplatz zurückkehren. Einer, der mit Borie um die Position konkurriert, ist Patrik Kristal. Der 17-Jährige feierte in der ersten Hälfte sein Debüt im FC-Trikot, konnte sich dabei aber noch nicht mit Toren in Szene setzen. Dennoch war der Coach sehr zufrieden. „Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte Trainer Evangelos Sbonias. „Er war sehr agil, sehr viel unterwegs. Er ist mit dem Ball sehr sehr sicher und macht da gute Sachen.“

„Wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“

Die Tore gegen Finnentrop erzielten Joao Pinto und Jonas Saliger, die den FC früh mit 2:0 in Führung brachten. Die Gäste aus dem Sauerland glichen jedoch zwischenzeitlich zum 2:2 aus. „In mancher Situation hat die letzte Frische gefehlt, um das, was wir spielen wollen, vollends umzusetzen. Das ist aber verständlich nach dieser harten Trainingswoche. Von daher war es okay, dass wir am Ende das Spiel gewonnen haben, das gehört auch dazu. Aber wir sind schon noch ein Stück weit entfernt von dem, was wir spielen wollen“, bilanzierte der Coach.



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