Lukas Podolski: „Das ist genau der richtige Weg“

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Lukas Podolski: „Das ist genau der richtige Weg“

Trotz der bislang eher durchwachsenen Saison sieht Lukas Podolski die Entwicklung beim FC durchaus auch positiv. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ äußert sich auch der Weltmeister von 2014. Das sagt Lukas Podolski zum 1. FC Köln und dem FC-Nachwuchs.

Vor vier Wochen feierte er beim FC seinen emotionalen Abschied. In der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ spricht der Weltmeister von 2014 auch über die Entwicklung bei den Geißböcken und zieht den Vergleich zu seinem Weg. Das sagt Lukas Podolski zum 1. FC Köln, möglichen Verstärkungen und dem FC-Nachwuchs

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Für Lukas Podolski war es sicherlich noch einmal ein besonderes Highlight – die Heimkehr ins eigene Wohnzimmer, vor 50.000 Zuschauern. Ein Highlight gegen Ende der Karriere des 39-Jährigen. Die ganz großen Momente haben die Kölner Youngster wohl noch vor sich. Dabei sind die ersten Schritte gemacht. Und das nicht wenige. Mit Julian Pauli, Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik feierten gleich drei Eigengewächse in dieser Spielzeit bereits ihr Profidebüt, weitere gehören längst zum Stammpersonal und so sieht Podolski den FC gut aufgestellt. „Es ist doch auch schön mit der Jugend. Man muss auch irgendwo anfangen. Man hat die Verträge verlängert, jetzt kommen die ins Spielen“, sagt der Weltmeister von 2014 in der FC-Doku (allerdings im Oktober aufgezeichnet). „Wenn man diesen Weg weitergeht, dann hat man in vier, fünf Jahren geile Spieler, die dann vielleicht irgendwann man Nationalmannschaft spielen können. Das ist genau der richtige Weg.“

Podolski: „Was war, muss vergessen sein“

Podolski weiß, wovon er spricht. Auch er kam als Eigengewächs früh beim FC zu seinem Profi-Debüt, schaffte den Durchbruch, wurde Nationalspieler und eben auch Weltmeister. „Ich habe damals auch 2. Bundesliga gezockt und bin dadurch den nächsten Schritt gegangen“, sagt Podolski. Und der Angreifer ist bekanntlich viele Schritte über München, London und Mailand gegangen. Welche Spieler das Zeug zur Nationalmannschaft haben, ist natürlich offen. Dass aber auch in der kommenden Länderspielpause voraussichtlich ein halbes Dutzend Kölner Profis mit den DFB-Nachwuchsmannschaften unterwegs sein wird, ist sicher ein gutes Zeichen. Auch, wenn es bei Max Finkgräfe und Jonas Urbig gerade anders wirkt, der FC setzt auf den eigenen Nachwuchs wie kaum ein anderes Team im deutschen Fußball – aufgrund der Transfersperre notgedrungen.

Aktuell haben die Kölner 13 Eigengewächse im Profikader, elf davon sind Jahrgang 2002 oder jünger. Und dennoch darf der sportliche Fokus nicht aus den Augen verloren werden. Am Ende des Tages gehört der FC auch für den ehemaligen Nationalspieler in die Bundesliga. Podolski richtet den Blick nach vorne. „Was war, muss jetzt vergessen sein. Jetzt musst du alles dafür tun, dass du aufsteigst“, sagt Podolski, weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe. „Wenn es nicht klappt, dann halt nächstes Jahr. Man kann halt nicht sagen, man ist Topfavorit auf den Aufstieg. Das gibt es halt nicht in der 2. Bundesliga.“ Und weiter: „Es ist ja nicht so, dass die Qualität nicht da ist oder irgendetwas fehlt. Du darfst den Abstand bis zum Winter nicht zu groß werden lassen“, sagt der 39-Jährige.

Podolski: „Da sind wohl auch Transfers vorbereitet“

Dann könnten die Kölner auf dem Transfermarkt nachjustieren. „Ich hab gehört, dann gibt es auch Geld für Transfers. Da sind wohl auch Transfers vorbereitet.“ Tatsächlich sieht man in der aktuellen Doku-Folge, wie Chefscout Martin Schulz von seiner Scout-Reise aus Österreich heimkehrt. „Ich habe mir ein Spiel angeschaut und auch da den ein oder anderen Kandidaten, mit dem wir uns dann in Richtung Winter intensiver auseinandersetzen“, sagt Schulz. „Dadurch, dass wir jetzt ein bisschen mehr Vorlauf hatten, wollen wir natürlich so früh wie möglich auf gewissen Positionen dann auch Klarheit haben.“ Dennoch wird wohl erst der Dezember hektisch werden. Dass der FC in die Bundesliga gehört, daran hat Podolski keinen Zweifel: „Die Stadt, der Verein, die Tradition, die kölsche Mentalität, die 140.000 Mitglieder – das haben nicht viele Vereine in Deutschland und Europa und das musst du halt mitnehmen.“


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Das sagt Urbig

Der FC spielt mit mehr Balance, doch die Dreierkette bringt auch Schwächen und wohl auch Verlierer

Julian Pauli und Jan Thielmann verteidigen gegen Derry Scherhant
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Der FC spielt mit mehr Balance, doch die Dreierkette bringt auch Schwächen und wohl auch Verlierer

Der FC machte in den vergangenen beiden Duellen gegen Holstein Kiel und Hertha BSC einen deutlich stabileren Eindruck. Auch aufgrund der taktischen Ausrichtung. Zwar ist der FC in der Defensive sicherer, doch die Umstellung bringt nicht nur Vorteile mit sich beim 1. FC Köln: Die Dreierkette birgt einige Schwächen.

Zwei Siege in Folge, Torwartwechsel, Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals. Die vergangenen Woche hatte einige Überraschungen und positive Aspekte parat. Eine weitere war die Umstellung der Taktik von der Vierer- auf die Dreierkette. Das System scheint zu funktionieren für den 1. FC Köln: Die Dreierkette birgt aber auch einige Schwächen.

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Zwölf magere Punkte, drei Siege lautete die doch unterm Strich sehr bedenkliche Bilanz aus den ersten zehn Ligaspielen beim 1. FC Köln. Und da es sich beim FC bekanntlich um einen – wenn auch nicht offiziell kommunizierten – Aufstiegskandidaten handelt, war es nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn und dem drohenden Abrutschen ins untere Tabellendrittel an der Zeit, etwas zu verändern. Das passierte nicht, wie von vielen Fans gefordert, auf möglichst hoher Ebene, sondern in diesem Fall war es offensichtlich der Trainer, der nach den ersten Eindrücken noch rechtzeitig, die Reißleine gezogen hat. In den ersten Spielen der neuen Saison hatte der FC unter Gerhard Struber bekanntlich einen beeindruckenden Hurra-Fußball gespielt – attraktiv, aggressiv, schnell und ohne Rücksicht auf Verluste. Das allerdings auch auf der eigenen Seite. Der FC zeigte zwar schönen Fußball, das Resultat war aber eben nicht zufriedenstellend.

Dreierkette birgt Kontergefahr

Gegen Kiel im Pokal und gegen Hertha BSC in der Liga hat der FC nun das von Struber schon vor Wochen angekündigte andere Gesicht gezeigt. Der FC wirkt nach dem Facelift deutlich stabiler, reifer, ausbalancierter. Und das aus gleich mehreren Gründen. Struber hat personelle Entscheidungen getroffen, die nicht jedermann schmecken, aber unterm Strich Erfolg bringen. Und danach wird am Ende des Tages abgerechnet. Welcher Torwart die bessere Qualität hat oder mitbringt, ist sicher diskutabel, der Erfolg spricht aktuell aber für Schwäbe. Auch wenn der Keeper bei seinen Rettungsaktionen zum Beispiel bei einem Freistoß aus dem Halbfeld von Michaël Cuisance alles andere als sicher aussah und nicht so wirklich viele Gelegenheiten bekam, sich auszuzeichnen, Schwäbe strahlt gegenüber seinen Mitspielern eine angenehme Ruhe oder Routine aus.

Dass der 29-Jährige in seinen beiden Begegnungen nicht vor die allergrößten Herausforderungen gestellt worden ist, lag zweifelsohne an erster Stelle an der Qualität des Gegners. Aber nicht nur. Denn der FC hat in der Tat in der Defensive mehr Stabilität gefunden. Durch die Dreierkette scheinen sich gleich mehrere Baustellen gelöst zu haben. Vor allem die Position des Rechtsverteidigers war zuletzt nicht mehr so anfällig. Beide Außenverteidiger können sich vermehrt und verstärkt in die Offensivbemühungen mit einschalten und werden in der Rückwärtsbewegung abgesichert. Allerdings birgt die Dreierkette auch genau deswegen eine gewisse Anfälligkeit. Rücken die Schienenspieler zu weit auf und der Ball wird in der Vorwärtsbewegung verloren, sind Konter nur noch sehr schwer zu verteidigen. So am Samstag, als unter anderem Denis Huseinbasic zwei Bälle im Aufbau verlor und Julian Pauli für Thielmann doppelt ausbessern musste.

Es gibt auch einige Verlierer

Dass der FC dennoch nicht in mehr oder gefährlichere Konter lief – wie noch gegen Darmstadt -, lag vor allem daran, dass die Kölner Hintermannschaft nicht mehr so hoch aufrückt, auch in der Vorwärtsbewegung tiefer steht und mit den beiden defensiven Sechsern zusätzlich absichert. Der Erfolg gibt Struber Recht, gefühlt nehmen die Maßnahmen dem Kölner Spiel aber die Attraktivität. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der FC in der Vorwärtsbewegung sehr weit von der Wucht des Saisonbeginns entfernt ist. In den beiden vergangenen Spielen kam der FC jeweils auf zwölf Abschlüsse, etwas mehr als die Hälfte des Schnitts. Und so deutet sich an, dass die Kölner zu ihrer Stabilität finden, den Weg dorthin aber auch mit dem Angriffsfußball bezahlen. Die bedingungslose Offensive gibt es nicht mehr. Das ist zwar zwei Mal gut gegangen, heißt aber nicht, dass sich der FC, der zu Saisonbeginn bekanntlich zahlreiche Torabschlüsse ungenutzt ließ, weiterhin so kaltschnäuzig agiert.

Zudem könnte es aber einige persönliche Verlierer der Maßnahmen geben – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Unter anderem natürlich Jonas Urbig, der nun wieder auf der Bank schmort und sich mit diesem Platz erst einmal arrangieren muss. Durch die Absicherung der Außenverteidiger scheint es auch weniger Angriffsfläche an Thielmann und Leart Pacarada zu geben. Oder anders ausgedrückt: Max Finkgräfe und Rasmus Carstensen dürften es noch schwerer haben, sich gegen die beiden Stammspieler in dieser Formation und bei weiteren Erfolgen durchzusetzen. Durch einen weiteren Innenverteidiger geht zudem eine Position in der Offensive verloren. Aktuell streiten sich Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Damion Downs um den Platz in der Startelf. Mindestens ein Stammspieler hat seinen Platz also abgegeben.

Unterm Strich zählt der Erfolg und der gibt der Maßnahme von Gerhard Struber Recht. Noch.


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Komplizierte Vertragssituation

Jetzt spricht Urbig

Das sagt Jonas Urbig in der FC-Doku zur Torwartsituation: „Natürlich habe ich mich geärgert“

Jonas Urbig beim DFB-Pokalspiel des 1. FC Köln
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Das sagt Jonas Urbig in der FC-Doku zur Torwartsituation: „Natürlich habe ich mich geärgert“

Der bisherige Stammkeeper Jonas Urbig soll den Wechsel im Kölner Tor auf Marvin Schwäbe gut aufgenommen haben. Dennoch ist der 21-Jährige alles andere als glücklich mit der Situation beim 1. FC Köln: Das sagt Jonas Urbig zur Torwartsituation in der neuen Folge der FC-Doku.

Das aufstrebende Torwart-Talent des FC fühlt sich in Köln wohl. Aber es könnte momentan sicherlich besser laufen für den Youngster. In der FC-Doku „Geliebter Fußball“ spricht Urbig über den Wechsel im Tor des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Urbig zur Torwartsituation.

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Die Anspannung war dem Keeper durchaus anzusehen. Als Jan Thielmann mit höchstem Tempo Richtung Kieler Gehäuse lief, baute sich Jonas Urbig bereits erwartungsvoll auf. Sein Mannschaftskollege der deutschen U21-Nationalmannschaft legte noch einmal quer und Luca Waldschmidt verwandelte sicher zum 3:0-Endstand. Die Anspannung entlud sich in purer Freude. Nur ist es mit der Freude dieser Tage so eine Sache bei dem Keeper. Denn Urbig stand erstmals in dieser Saison bei einem Pflichtspiel nicht im Tor. Wie berichtet hatte Gerhard Struber zuletzt auf mehr Erfahrung und Routine in der Kölner Defensive gesetzt und in diesem Zuge Marvin Schwäbe zur Nummer eins gemacht. „Natürlich habe ich mich geärgert. Weil, ich möchte immer spielen“, sagt Jonas Urbig nun in der neuen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball„, die am Mittwochabend erschienen ist.

“Wichtig ist der Mannschaftserfolg“

Bislang sah das Vorhaben des Keepers auch gut aus. Seit knapp zwei Jahren ist Urbig bekanntlich Stammspieler diverser Zweitligisten. Im Januar 23 wechselte der Keeper zu Jahn Regensburg, entschied das Torwartduell für sich, war die Nummer eins. In der vergangenen Spielzeit wurde der U21-Nationalkeeper nach Greuther Fürth ausgeliehen und setzte sich erneut durch. Nun war er die ersten Begegnungen Stammkeeper beim FC. Auch, weil der 21-Jährige als eins der größten Torwarttalente des Landes gilt. „Er macht einen wirklich guten Eindruck, spielt sehr gut und ist meiner Meinung nach auch schon sehr weit. Ich glaube, dass ihm die Zukunft gehören kann“, sagt Manuel Neuer im Rahmen des Poldi-Abschiedsspiels. „So wie ich ihn von außen wahrnehme, ist er bodenständig, er ist fleißig und arbeitet gerne. Das sind gute Voraussetzungen. Da ist er beim FC in guten Händen.“

Nur hat der FC in dieser Spielzeit andere Ansprüche als die beiden Leihstationen des Keepers. „Der Jonas ist ein relativ kompletter Torwart. Er ist noch sehr jung und trägt bereits eine große Verantwortung. Und da muss man auch bedenken, dass es bei den Jungs auch mal eine kleine Delle geben kann“, sagt FC-Torwarttrainer Peter Greiber in der Doku. Die Delle müsse man ausbeulen und dann ginge es auch schon wieder weiter, sagt Greiber. Doch aktuell ist der Keeper erst einmal die Nummer zwei. Marvin Schwäbe hat seine Sache ordentlich gemacht, hielt den Kasten zwei Mal sauber und wird wohl auch weiterhin erst einmal spielen. „Der Marvin hat es auch gut im Training gemacht. Ich habe es ihm gegönnt. Er hat zweieinhalb Jahre gute Leistungen gebracht“, sagt Urbig. „Dass er das Spiel gespielt hat, ist jetzt so. Wichtig ist der Mannschaftserfolg. Und das ist für mich dann das, was zählt.“

Die Vertragssituation ist kompliziert

Gerhard Struber hatte bereits am vergangenen Wochenende geschwärmt, wie professionell der Keeper die sportliche Degradierung aufgenommen hat. Dennoch ist der Youngster unterm Strich alles andere als glücklich. Und so ploppten bereits die ersten Gerüchte auf, der Keeper könne den Club möglicherweise schon im Winter verlassen. Unter anderem berichtete Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg am Dienstag, dass es konkrete Angebote gäbe. „Es wurde viel geschrieben und ich wurde mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Ich gucke sehr gerne im Hier und Jetzt“, sagt der junge Keeper (allerdings vor der Meldung). „Meine Aufgabe liegt darin, den FC gemeinsam mit der Mannschaft wieder dahinzuführen, wo er hingehört und das ist in die Bundesliga.“ Dass Urbig dazu auch auf dem Spielfeld die Chance bekommt, scheint nicht ausgeschlossen. So betont auch Christian Keller noch einmal, dass man in den bisherigen Torwartwechsel nicht zu viel „reininterpretieren“ solle.

Dennoch ist die Vertragssituation wie berichtet kompliziert. Der Kontrakt des Keepers läuft 2026 aus, die Kölner können also nur im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren. Doch Urbig scheint sich in Köln sehr wohl zu fühlen. So ist er in der Doku mit seinen beiden Brüdern flachsend am Rhein zu sehen. Die Stadt ist für den Keeper etwas ganz besonderes. „Der FC ist in der Umgebung das größte, was es so gibt. Überall, wo man hinguckt, sind Autos, die den FC-Aufkleber haben“, sagt der Keeper. „Irgendwo findet man immer etwas, das mit Köln oder dem Verein verbunden ist. Das ist eine riesengroße Sache.“ Eine riesengroße Sache wäre wohl auch ein längerer Verbleib beim FC. Der Keeper steht eigentlich für den Weg, den die Kölner gehen wollen.

Dieser Weg ist „genau richtig“

Von dem Vorhaben mit den Eigengewächsen ist auch Lukas Podolski überzeugt, der in der Doku im Rahmen seines Abschiedsspiels ebenfalls zu Wort kommt. „Wenn man diesen Weg weitergeht, dann hat man in vier, fünf Jahren geile Spieler, die vielleicht irgendwann mal Nationalmannschaft spielen können“, sagt Podolski und betont, dass dieser Weg „genau richtig“ sei. „Es ist ja nicht so, dass die Qualität nicht da ist oder irgendetwas fehlt. Du darfst den Abstand bis zum Winter nicht zu groß werden lassen. Ich hab gehört, dann gibt es auch Geld für Transfers.“


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe im Training

Mit der Dreierkette zurück in die Startelf – Dominique Heintz: „Dafür spielt man Fußball“

Dominique Heintz mit Gerhard Struber beim 1. FC Köln
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Mit der Dreierkette zurück in die Startelf – Dominique Heintz: „Dafür spielt man Fußball“

In den vergangenen Spielzeiten kam Dominique Heintz nicht mehr so richtig über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Nun hat sich der Abwehrspieler einen Stammplatz erkämpft und macht keine Anstalten, den wieder abzugeben. Dominique Heintz wird für den FC immer wichtiger.

Zunächst wichtiger Teil der Dreierkette, Stabilisator, dann Vorbereiter: Dominique Heintz wird für den FC ganz offensichtlich immer wichtiger. Und das, obwohl er beim 1. FC Köln zuletzt nicht über die Rolle des Edeljokers hinauskam.

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Der 1:0-Erfolg über Hertha BSC Berlin wird Dominique Heintz in guter, aber auch schmerzhafter Erinnerung bleiben. Schmerzhaft, weil er bereits früh mit Florian Niederlechner aneinandergeriet und sich den Knöchel ein wenig verletzte. Gut, weil der Abwehrspieler erstmals seit dem Spiel gegen den FC Schalke 04 auch in der Liga wieder in der Startelf stand. „Dafür spielt man Fußball, um auf dem Platz zu stehen und dann auch zu helfen“, sagte Heintz am Mittwoch nach dem Training. „Auch, wenn ich mal nicht gespielt habe, habe ich versucht, die Jungs immer zu pushen, immer Gas zu geben, die Energie hochzuhalten.“ Eigentlich ist es sogar mehr als das, der aktuelle Aufwind der Kölner wird zurzeit mit zwei Namen in Verbindung gebracht: Marvin Schwäbe und eben Dominique Heintz.

Ein Garant der stabilen Defensive

Der 31-Jährige gilt neben dem Keeper als Garant für die neu gewonnene Stabilität. Ruhe und Routine scheint die Losung zu sein. Zumindest scheint eben diese Routine die vogelwilden Auftritte ein wenig vergessen zu machen. „Es war eine schwierige Situation, trotzdem sind wir ruhig geblieben“, sagt Heintz und erklärt, dass die von Gerhard Struber gebrachte Erfahrung dem FC gut tut. „Wir haben eine gute Mischung auf dem Platz. Aber nur, weil man Erfahrung aufweist, heißt es nicht, dass du auch spielst. Wir müssen auch unsere Qualität vorweisen.“ Das tat der Innenverteidiger. Ruhig, besonnen und routiniert spielte er in der Innenverteidigung und gab zudem noch den entscheidenden Pass zum 1:0 durch Tim Lemperle. Die Kernaufgabe bleibt aber offenbar eine andere: „Wir versuchen, für ein wenig Ruhe zu sorgen. Dann auch mal auf den Ball zu treten. Die Ergebnisse tun dann aber natürlich auch gut“, sagt Heintz.

Der Abwehrspieler blickt auf eine durchwachsene Saison zurück. Zu Beginn der Spielzeit deutete viel auf einen Zweikampf mit Julian Pauli in der Innenverteidigung hin. Den Zweikampf hatte Heintz aber überraschend schnell gegen den Youngster verloren. Einen weiteren Einsatz von Beginn an gab es nur aufgrund einer Erkrankung von Timo Hübers. Eine Rolle, die der Abwehrspieler kennt und absolut akzeptiert. Heintz gehört der Marke Spieler an, die da sind, wenn man sie braucht. Und aktuell wird er gebraucht. Nicht nur als Stabilisator, Heintz gibt gerade auch den jungen Spielern wie Nebenmann Pauli wichtige Tipps. Kein Wunder, bei mehr als 300 Profispielen. „Als ich damals jung war, fand ich es auch schön, mit erfahrenen Spielern zu spielen, weil die viel erlebt haben und Ruhe reinbringen“, sagt Heintz. „Du hast als junger Spieler einen ganz anderen Fokus, wenn du weißt, dass da erfahrene Spieler absichern.“

Heintz: „Wir wollen nicht auf die anderen schauen“

So scheint Heintz aktuell seine Rolle auf dem Platz gefunden zu haben, die Dreierkette scheint vorerst gesetzt. Sicherlich auch, weil durch die Transfersperre keine weiteren Innenverteidiger verpflichtet werden konnten und Elias Bakatukanda offenbar noch nicht so weit ist. Der Erfolg gibt dem Trainer aber auch dem Routinier Recht. Nun geht es gegen Fürth und der FC könnte den Anschluss an die oberen Tabellenplätze wiederherstellen. Auch, wenn das Kleeblatt zuletzt strauchelte, eine leichte Aufgabe erwartet der 31-Jährige für den Samstag (13 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com) aber nicht. „Jeder Gegner in der 2. Liga ist unangenehm. Jeder kann jeden schlagen. Wir sollten nicht auf die anderen schauen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagt der Innenverteidiger.

Und dazu gehört auch die Aufarbeitung des Erfolgs gegen Berlin. „Wir haben geschaut, was war gut, was können wir verbessern und daran haben wir gearbeitet – gerade an dem neuen System, das wir jetzt spielen, gerade auch mit dem Ball. Jetzt hatten wir eine Woche Zeit das richtig zu trainieren“, sagt Heintz. Schon bald wird der Abwehrspieler weitere Konkurrenz bekommen. Luca Kilian arbeitet an seinem Comeback. „Ich freue mich, dass Kilian den Weg so schnell und auch so gut wieder zurückgefunden hat. Das sieht schon sehr gut aus bei ihm“, sagt Heintz lachend. „Er bringt auch gute Stimmung rein.“ Für die haben zuletzt vor allem die beiden Pflichtspielsiege gesorgt. Und daran war Heintz maßgeblich beteiligt.


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Gerüchte um Urbig

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Verträge laufen aus

Pokal-Spiel im Free-TV: FC gegen Hertha am 4. Dezember um 18 Uhr

Tim Lemperle im Duell beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Pokal-Spiel im Free-TV: FC gegen Hertha am 4. Dezember um 18 Uhr

Das Achtelfinale des DFB-Pokals ist nun genau terminiert. Der FC bestreitet die 3. Runde des Cups am 4. Dezember um 18 Uhr. Und: Die Begegnung des 1. FC Köln gegen Hertha BSC wird im Free-TV zu sehen sein.

Der 3. Runde des DFB-Pokals wird für die Geißböcke nicht nur ein zweites Heimspiel in Serie, es wird auch wieder viele Zuschauer im Wohnzimmer erreichen: Die Begegnung des 1. FC Köln gegen Hertha BSC wird im Free-TV zu sehen sein. Das ZDF überträgt die Begegnung.

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Der DFB hat die Pokalspiele des Achtelfinales nun auch genau angesetzt. Und der FC bekommt nicht nur ein Heimspiel gegen Hertha BSC, die Geißböcke erhalten auch ein Free-TV-Spiel. Die Begegnung findet am Mittwoch den 4. Dezember um 18 Uhr statt und wird vom ZDF live übertragen. Im Anschluss zeigt der TV-Sender auch die Begegnung von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt. Das Spitzenspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen wird bereits am Dienstag ausgetragen. Die Begegnung überträgt die ARD. Für den FC ist das Duell gegen den Zweitligisten sicherlich die große Chance, erstmals seit 2010 wieder ein Viertelfinale zu erreichen. Damals scheiterte der FC gegen den FC Augsburg.

Vor der Saison hatte Gerhard Struber betont, dass der Pokal eine Riesenchance auf einen großen Gegner sei. Das ist Hertha BSC – zumindest tabellarisch – nicht, doch mit einem weiteren Erfolg könnte wohl ein großes Kaliber warten. Zuletzt hatte das ZDF die Pokal-Begegnung gegen Kaiserslautern übertragen. Der FC schied bitter aus.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon die Teilnahme am Pokal ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Der FC hat also schon knapp 1,5 Millionen Euro eingenommen. Der Erfolg in der nächsten Runde im Dezember würde Köln noch einmal 1,6 Millionen einspielen.

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zwei Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.

Die Pokalspiele im Überblick

Dienstag, 3. Dezember
Arminia Bielefeld – SC Freiburg (18 Uhr)
SSV Jahn Regensburg – VfB Stuttgart (18 Uhr)
Bayern München – Bayern 04 Leverkusen (20.45 Uhr)
Werder Bremen – SV Darmstadt 98 (20.45 Uhr)

Mittwoch, 4. Dezember
1. FC Köln
 – Hertha BSC (18 Uhr, ZDF)
VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim (18 Uhr)
RB Leipzig – Eintracht Frankfurt (20.45 Uhr)
Karlsruher SC – FC Augsburg (20.45 Uhr)


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Schritt aus der Krise – mehr nicht

Ausgerechnet gegen Fürth – die eine Ex-Leihgabe degradiert, die andere auf Rekordkurs

Jonas Urbig und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Ausgerechnet gegen Fürth – die eine Ex-Leihgabe degradiert, die andere auf Rekordkurs

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln die SpVgg Greuther Fürth im eigenen Stadion. Für Tim Lemperle und Jonas Urbig ein besonderes Match. Die beiden Kölner sammelten in der vergangenen Saison noch Spielpraxis beim Kleeblatt. Doch die Situation ist unterschiedlich für die Youngster des 1. FC Köln: Lemperle und Urbig vor dem Duell gegen den Ex-Club.

Gegen die ehemaligen Mannschaftskollegen hätten beide FC-Youngster wohl gerne gezeigt, was in ihnen steckt. Für Tim Lempele wird es die Chance im Duell gegen die Kleeblätter wohl geben, Jonas Urbig muss zuschauen beim 1. FC Köln: Lemperle und Urbig vor dem Duell gegen den Ex-Club.

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Eigentlich hätte das Heimspiel gegen Greuther Fürth wohl ein ganz besonderes werden können. Zumindest für zwei Akteure des 1. FC Köln. FC-Keeper Jonas Urbig und Offensivmann Tim Lemperle spielten in der vergangenen Spielzeit bekanntlich für das Kleeblatt, wurden bei den Franken zu Leistungsträgern und legten damit den Grundstein für die weitere Zeit beim FC. Am Wochenende hätten wohl beide gerne die Chance gehabt, ausgerechnet gegen die ehemaligen Mannschaftskollegen zu glänzen – hätten. Jetzt wird aus dem „hätten“ wohl ein „hat“. Lemperle hat die Chance, Urbig ist außen vor und muss das Duell von der Bank aus verfolgen. Nach der Degradierung der einst gesetzten Nummer eins im Kölner Tor und dem Wechsel zu Torhüter Marvin Schwäbe, bleibt Urbig nur die undankbare Rolle des Zuschauers.

Der eine auf der Bank, der andere auf dem Spielfeld

Seit nunmehr zwei Begegnungen, dem Pokalduell gegen Holstein Kiel sowie dem Ligaspiel gegen Hertha BSC, darf das Kölner Eigengewächs nur noch zuschauen. Und das, obwohl er sich eigentlich nicht viel zu Schulden hat kommen lassen. Doch FC-Coach Gerhard Struber wechselte in der Krise die Torhüter, stellte die Formation auch mit der Begründung um, mehr Erfahrung, Ruhe und Stabilität in die Hintermannschaft der Geißböcke zu bringen. Genau diese Stabilität hat Urbig in der vergangenen Spielzeit noch im Kasten bei Greuther Fürth ausgestrahlt. Der Torhüter stand in 33 Ligaspielen (einmal krank) und einem Pokalduell im Tor der Kleeblätter. Die Bilanz konnte sich sehen lassen. In der kompletten Spielzeit kassierte Urbig in 34 Duellen 48 Gegentore, spielte zwölf Mal zu Null. Das Online-Portal transfermarkt.de machte den Youngster zum wertvollsten Keeper, der Kicker wählte Urbig zum besten Torwart der 2. Liga, mit der Auszeichnung „herausragend“.

Die Franken beendeten die Saison 23/24 mit 50 Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Urbig kehrte als größtes deutsches Torwarttalent aus der Leihe zum 1. FC Köln zurück und erhielt bekanntermaßen von Christian Keller früh die Einsatzgarantie. Drei Monate später ist die Situation eine andere. Urbig gilt immer noch als großes Talent, soll sogar bei Vereinen im In-und Ausland auf der Beobachtungsliste stehen, angeblich mit einem Wechsel liebäugeln. Dennoch sitzt der 21-Jährige nun wohl auch gegen seinen Ex-Club am kommenden Samstag auf der Kölner Bank. Eine Entwicklung, die dem Youngster nicht sonderlich gut gefallen dürfte. Allerdings ist die Bilanz nun auch eine andere. In elf Spielen kommt Urbig bislang schon auf 20 Gegentreffer, eine weiße Weste behielt der Youngster nur zwei Mal. Allerdings auch, weil die Kölner Defensive bislang wahrlich nicht überzeugte.

Lemperle auf Rekordkurs

Anders sieht es beim zweiten ehemaligen Fürther Leihspieler der Kölner aus. Auch Lemperle spielte in der vergangenen Saison bei dem Kleeblatt, und das auch durchaus erfolgreich. Der 22-Jährige konnte für die SGF in 34 Spielen sechs Tore und fünf Vorlagen sammeln. Lemperle, dem der Durchbruch beim FC bekanntlich zuvor nicht gelingen wollte, reifte bei den Franken, wurde Stammspieler, Leistungsträger und insofern auch für Gerhard Struber zur ständigen Option. Für den Mittelstürmer läuft es in der aktuellen Saison sogar noch ein Stück besser als im Vorjahr. Bereits nach elf Spieltagen in der Liga und zwei Pokalspielen kommt der Kölner Offensivmann auf sechs Tore und vier Vorlagen. Kein Grund also für Struber, den Youngster nicht in die Startelf zu stellen. „Er hat ein super Timing gehabt, wie er da im Bogen anläuft. Er ist jetzt eiskalt vor dem Tor und macht die Dinger rein“, sagte der Coach.

So wird Lemperle auch gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen zum Einsatz kommen und dort die Chance erhalten, seinen Scorerrekord aus dem Vorjahr bereits im November einzustellen. Eine Entwicklung, die so vor der Saison nicht zwingend abzusehen war. Da schien nur Urbig einen Stammplatz sicher zu haben. Nun haben sich die Vorzeichen geändert. Für Lemperle wird die Begegnung gegen Fürth ganz sicher eine besondere werden.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gerüchte um Urbig

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Verträge laufen aus

Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Winter „nicht ausgeschlossen“, „konkrete Anfragen“ – eine Einordnung

Jonas Urbig vom 1. FC Köln
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Sky-Bericht: Wechsel von Urbig im Winter „nicht ausgeschlossen“, „konkrete Anfragen“ – eine Einordnung

Trotz der beiden jüngsten Erfolge kommt in die Torwartfrage weiterhin keine Ruhe. Nach einem Medienbericht sollen Jonas Urbig konkrete Angebote vorliegen, ein Wechsel im Winter nicht ausgeschlossen sein. Das nächste Kapitel in der Torwartdiskussion beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

Noch vor zehn Tagen schien Jonas Urbig die unumstrittene Nummer eins im Kölner Tor zu sein und Marvin Schwäbe vor dem Abschied zu stehen. Nun scheinen sich die Vorzeichen zu ändern beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jonas Urbig?

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Eigentlich war die Ausgangslage eine andere: Bis vor gut zehn Tagen deutete viel darauf hin, dass Marvin Schwäbe den FC im Winter verlassen würde. Der Keeper war im Sommer bekanntlich nicht besonders glücklich über seine Degradierung zur Nummer zwei. Über die Entstehung gibt es unterschiedliche Erzählweisen und offenbar auch unterschiedliche Wahrnehmungen. Unterm Strich wurde Jonas Urbig per Dekret zum Stammkeeper ernannt, da hatte sich der neue Trainer noch keinen eigenen Einblick in das Leistungsvermögen der Keeper machen können. Für Schwäbe offenbar Grund genug, die Koffer zu packen. Nachdem es im Sommer aber keinen aufnehmenden Verein gegeben hatte und sich der Torhüter einen neuen Berater zulegte, wurde über einen Wechsel dann aber im Winter spekuliert.

Florian Plettenberg: „Es liegen konkrete Anfragen aus dem Ausland vor“

Nach der Rolle rückwärts in der Torhüterfrage scheinen sich diese Vorzeichen verändert, wenn nicht sogar verkehrt zu haben, glaubt man zumindest dem TV-Sender „Sky“. So berichtet Florian Plettenberg, dass für Jonas Urbig ein Wintertransfer „nicht ausgeschlossen“ sei. Das schreibt der Transfer-Experte auf „X“. „Es liegen konkrete Anfragen aus dem Ausland vor, auch von Bundesliga-Klubs gibt es Interesse. Ein Transfer bis zum kommenden Sommer ist weiterhin sehr wahrscheinlich“, schreibt Plettenberg weiter. Tatsächlich hatte der Sky-Reporter bereits Mitte Oktober berichtet, dass ein Wechsel 2025 sehr wahrscheinlich sei. Auch, weil es bislang eben noch keine Vertragsverlängerung gegeben hat. Der Kontrakt läuft noch bis 2026 und wird zu einem Problem, sollte er nicht verlängert werden. Schließlich könnten die Kölner dann wohl nur noch bis zum kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren.

Die aktuelle Torwartsituation bei den Kölnern wird dem FC bei Vertragsgesprächen sicherlich nicht behilflich sein. Zwar erklärte Gerhard Struber am Samstag, dass Urbig die Entscheidung pro Schwäbe sehr professionell aufgenommen habe, glücklich wird der junge Keeper dennoch nicht sein. Ein Wechsel zu den Bayern oder Bayer Leverkusen, wie bereits in den Sozialen Medien heiß diskutiert wird, ist zumindest zum jetzigen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich. Schließlich würde sich die Situation für den Keeper zunächst einmal nicht ändern, er wäre zwar in der Bundesliga bei einem Topverein, aber auch dort höchstens die Nummer zwei. Tatsächlich haben die Bayern den Keeper beobachtet, aber sicher nicht für die laufende Saison. Da steht bekanntlich Manuel Neuer im Tor, der Vertrag läuft noch bis zum Sommer. Ob die Bayern mit dem Weltmeister verlängern, ist vollkommen offen. Zunächst wäre aber wohl Alexander Nübel die wahrscheinlichste Nachfolger-Wahl. Dennoch soll sich Urbig auf der Liste der FCB-Scouts befinden.

Wie wahrscheinlich ist ein Winter-Wechsel?

Doch ist ein Winter-Wechsel des großen Talents aus Kölner Sicht wirklich realistisch? Ausgeschlossen ist er zumindest nicht, wenn auch nicht wahrscheinlich. Wenn es nach den Geißböcken geht, würden die FC-Bosse auch weiterhin gerne den Vertrag mit dem Keeper verlängern. Schließlich weiß man beim FC um das Potenzial, sieht in dem Youngster ein Aushängeschild des eingeschlagenen oder erklärten Wegs der Eigengewächse. Sollte Urbig aber seinen Vertrag nicht verlängern, und das ist natürlich legitim, dann werden die Kölner nur schwer um einen Verkauf spätestens im kommenden Sommer herumkommen. Denn ablösefrei wird man das große Torwarttalent sicher nicht gehen lassen wollen. Doch ein Transfer in diesem Winter ist Stand jetzt eher unwahrscheinlich. Das hängt auch mit der Personalie Schwäbe zusammen.

Dem 29-Jährigen hat man im Sommer gesagt, dass man ihm keine Steine in den Weg legen wolle. Das gilt wohl auch noch für den Winter, in dem der Keeper ja ursprünglich wechseln wollte. Ob das nach der Beförderung zur Nummer eins noch Stand hat, ist offen. Ein Wechsel ist aber nicht ausgeschlossen. Dann wäre Urbig natürlich wieder die Nummer eins. Christian Keller hatte am Samstagabend betont, dass die Torhüter-Entscheidung auch nicht bis zum 34. Spieltag fest getroffen sei. Heißt: Man wird sich beim FC durchaus die Leistungen von Schwäbe weiterhin anschauen. Zum in der vergangenen Woche ausgesprochenen „Luxusthema“ gehört nun mal auch, dass man keinen großen Leistungsunterschied zwischen den Keepern befürchtet. Da – wie berichtet – auch die Verträge von Philipp Pentke, Matthias Köbbing und Jonas Nickisch im kommenden Sommer auslaufen, wird man sich schon sehr komplexe Gedanken um die Torwartfrage machen.

Ein Schnellschuss scheint da eher unwahrscheinlich. Es sei denn, die ganz große Schatulle wird irgendwo für Urbig geöffnet. Dann könnte die Torwartfrage eine weitere schnelle Wende nehmen.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zur Torwartfrage

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe im Training

FC stattet Etienne Borie mit einem Profivertrag aus

Etienne Borie beim Training des 1. FC Köln
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FC stattet Etienne Borie mit einem Profivertrag aus

Der FC arbeitet weiter an der Zukunft. Es gibt für ein weiteres großes Talent den nächsten Lizenzspielvertrag beim 1. FC Köln: Etienne Borie unterschreibt seinen ersten Profivertrag.

Es gibt einen weiteren langfristigen Vertrag für ein Talent des 1. FC Köln: Etienne Borie unterschreibt seinen ersten Profivertrag bei den Geißböcken. Der FC bindet das Talent langfristig, heißt es von Seiten des Vereins.

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Borie gilt als großes Offensivtalent. Der 18-Jährige wurde 2006 in Karlsruhe geboren und wechselte 2022 vom Karlsruher SC in den Nachwuchs des 1. FC Köln. Mit 14 Scorerpunkten in 15 Spielen schaffte der Mittelfeldspieler direkt den Sprung aus der U17 in die U19. In der Saison 2022/23 spielte Borie in Endrunde der U19-Bundesliga und im DFB-Pokal für das Team von Stefan Ruthenbeck, obwohl er noch in der U17 hätte spielen können. In dieser Spielzeit trainierte das Talent einige Male bei den Profis mit und sammelte schon zehn Einsätze für die Kölner U21. Zuletzt stand der 18-Jährige sogar fünf Mal in der Startelf. Seit Oktober ist Borie verletzt. „Etienne hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und den Übergang von der U19 zur U21 in der Regionalliga hervorragend gemeistert“, sagte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung. „Bei seinen ersten Trainingseinheiten und Testspielen mit der Lizenzmannschaft hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Borie: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl“

Die Kölner Verantwortlichen trauen dem technisch starken Youngster den Sprung in die Profimannschaft durchaus zu. „Wir schätzen ihn als sehr ambitionierten und disziplinierten jungen Spieler. Jetzt gilt es, an diese Leistungen anzuknüpfen, um den Schritt in den Profifußball zu verwirklichen“, sagte Kessler. Aktuell muss der Offensivspieler allerdings pausieren. Borie leidet an einem Haarriss im Fuß. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, meinen ersten Profivertrag beim 1. FC Köln unterschrieben zu haben“, sagt das Talent. „Diese Stadt, diese Fans und vor allem der Verein bedeuten mir sehr viel. Mir ist aber bewusst, dass das erst der Anfang ist. Ich möchte meine Chance nutzen und weitere Schritte in Richtung RheinEnergieSTADION gehen. Ich danke dem FC für das Vertrauen.“


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Pokal keine leichte Aufgabe

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC muss nachlegen

Personal-Update: Max Finkgräfe wieder zurück im Training

Max Fingräfe und Mark Uth beim Training am Dienstag
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Personal-Update: Max Finkgräfe wieder zurück im Training

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf die letzte Begegnung vor der nächsten Länderspielpause gestartet. Trainer Gerhard Struber muss auf einen weiteren Stürmer verzichten, dafür gibt es einen Rückkehrer beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe wieder im Mannschaftstraining.

Bei herrlicher Herbstsonne sind die Geißböcke in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Fürth gestartet. Personell gibt es einen Rückkehrer beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe befindet sich nach seiner Erkältung nun wieder im Mannschaftstraining. Dafür fehlte Steffen Tigges am Dienstag.

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Mit der Begegnung gegen Hertha BSC hat der FC nun nahezu ein Drittel der Saison hinter sich gelassen. 15 Punkte von 33 möglichen sind natürlich deutlich weniger als erwartet. Und dennoch beträgt der Rückstand zu den Aufstiegsplätzen nur fünf Zähler. Bereits am kommenden Spieltag könnte es in der Tabelle ein Stück nach oben gehen, mit einem Erfolg wäre je nach Ausgang der anderen Begegnungen sogar Rang sechs möglich. Dazu muss ein Sieg her und der gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach dem 1:0 am Samstagabend erhielten die FC-Profis zwei Tage frei. Am Dienstag sind die Geißböcke nun in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen die Franken gestartet. Es ist das letzte Spiel vor der Länderspielpause. Dann werden die Kölner wieder auf einige Leistungsträger im Training verzichten müssen. Zahlreiche Stammspieler werden wieder mit den Nationalteams unterwegs sein.

Eine Chance für Max Finkgräfe?

Am Dienstag musste Gerhard Struber beim Training auf Steffen Tigges verzichten. Der Stürmer fehlte bei der Einheit krankheitsbedingt. Mit auf dem Platz waren wieder Max Finkgräfe und Mark Uth. Finkgräfe kehrte nach seiner Erkältung zurück und wird somit wieder zur Option. Welche das ist, muss sich noch zeigen. Aktuell spricht nicht viel für Einsatzzeit – zumindest nicht von Beginn an. Genauso wenig wie bei Uth. Der gebürtige Kölner hätte am Samstag auch bei der U21 spielen können, kam aber weiterhin nicht zum Einsatz. Seit der Begegnung gegen Elversberg im August stand der Offensivspieler einmal für den Nachwuchs auf dem Feld. Gegen den Wuppertaler SV lieferte der 33-Jährige eine durchaus verheißungsvolle Vorstellung ab, seitdem ist Uth wieder raus.

Luca Kilian arbeitet derweil mit der Mannschaft, ist aber auch noch kein Thema für einen Einsatz. Jacob Christensen erholt sich ebenfalls weiterhin von seinem Kreuzbandriss, Sargis Adamyan fällt ebenfalls weiter aus. Nach der Statistik kommt Greuther Fürth für den FC genau zum richtigen Zeitpunkt. Die letzte Niederlage kassierte der FC gegen das Kleeblatt vor knapp 17 Jahren, von den vergangenen vier Spielen gingen drei deutlich an die Kölner. Und Fürth zeigt sich in der Liga nicht wirklich stabil, kassierte zuletzt eine bittere 1:5-Pleite gegen Darmstadt.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Pokal keine leichte Aufgabe

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC muss nachlegen

Auch weiterhin wenig Aussicht auf Einsatzzeit – Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Auch weiterhin wenig Aussicht auf Einsatzzeit – Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

In der vergangenen Spielzeit war Max Finkgräfe noch der absolute Shootingstar. Nach seiner Verletzung kommt der Youngster erst auf 45 Minuten Einsatzzeit für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

Er war einer der großen Gewinner der vergangen Saison, der Linksverteidiger war wohl die positive Erscheinung einer absoluten Krisen-Spielzeit. In dieser Saison läuft es für den Youngster aber nicht rund beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe? Große Aussichten auf viel Einsatzzeit hat der 20-Jährige nicht.

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Der November des vergangenen Jahres verlief nun mal gar nicht so, wie Max Finkgräfe ihn sich vorgestellt hatte. Der Youngster hatte zu Beginn der Saison sein Bundesliga-Debüt gefeiert und mittlerweile auch weitere Einsatzminuten gesammelt. Die waren durchaus verheißungsvoll. Nicht wenige Anhänger des 1. FC Köln waren daher nicht wirklich positiv gestimmt, als der talentierte Linksverteidiger plötzlich wieder bei der U21 im Kader und nicht mehr in dem der Profis stand. Der damalige Trainer Steffen Baumgart erklärte, er wolle die Youngster behutsam aufbauen, ihnen Spielzeit bei der U21 ermöglichen und erntete dafür heftigste Kritik. Die Antwort lieferte Finkgräfe selbst im Dezember – und das mit Leistung. Der gebürtige Mönchengladbacher spielte sich durch mutige Auftritte in die Startelf der Profis und war aus dieser in der Rückrunde nicht mehr wegzudenken.

Finkgräfe kommt erst auf einen Einsatz

So war vor der aktuellen Saison eigentlich klar, dass der Youngster erneut einen Stammplatz haben würde. Doch die Knieverletzung in der Vorbereitung machte Finkgräfe, aber auch dem FC einen Strich durch die Rechnung. Statt Training mit der Mannschaft hieß es Rekonvaleszenz und Reha. Finkgräfe arbeitete hart und kehrte etwas früher zurück als zunächst angenommen. Zumindest nach den Worten von Gerhard Struber. Der wiederum ließ den Youngster dann aber erst einmal auf der Bank schmoren, bevor gegen Ulm das ersehnte Comeback folgte. Ein undankbares Comeback. Denn Finkgräfe musste auf der rechten Abwehrseite ran. Eine Position, die der Youngster noch nicht gespielt hat und mit der der 20-Jährige augenscheinlich auch absolut überfordert war. Schon zur Halbzeit war Schluss.

Und das bis heute. Gegen Darmstadt und Paderborn saß der Linksverteidiger 90 Minuten auf der Bank. Und das, obwohl Gerhard Struber zuvor noch von der Qualität des jungen Spielers geschwärmt hatte, mysteriös von möglich anderen Positionen sprach. Positionen, auf denen man Finkgräfe noch nicht gesehen habe. Ausgerechnet die sportliche Wende hat der Youngster dann auch noch verpasst. Finkgräfe fiel aufgrund einer Erkältung im Pokal und nun auch gegen Berlin aus. Und gerade nach den beiden Erfolgen wird es der Youngster auch zunehmend schwer haben, sich wieder in die erste Elf zu spielen. Leart Pacarada spielt bislang eine ordentliche Saison. Durch die Umstellung auf Dreierkette wirkt der Nationalspieler des Kosovo noch sicherer, kann sich noch mehr mit in die Offensive einbringen.

Welche Rolle passt zum Linksverteidiger?

Ein Vorbeikommen wird für Finkgräfe schwer. Und auch auf den ominösen weiteren Positionen dürfte es für den Youngster nur wenig Aussicht auf viel Einsatzzeit geben. In der Innenverteidigung scheint sich Dominique Heintz nach zwei starken Auftritten als dritte Kraft festgespielt zu haben. In der Offensive hat Struber zudem die Qual der Wahl. Zumal durch die Umstellung ohnehin eine Position verloren gegangen ist. So muss sich der Kölner Coach schon gegen Fürth zwischen Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Damion Downs wieder entscheiden. Welche Rolle für Finkgräfe in diesem System übrig ist, scheint aktuell fraglich. Und so blickt der Linksverteidiger auch in diesem Jahr wieder einem tristen November entgegen.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Kommentar zu Schwäbe