FC vor dem Charaktertest: Und der ist offenbar mehr eine Frage der Einstellung als des Systems

Eric Martel im Zweikampf für den 1. FC Köln
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FC vor dem Charaktertest: Und der ist offenbar mehr eine Frage der Einstellung als des Systems

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth an. Die Begegnung wird wohl auch ein Charaktertest, denn Gerhard Struber betonte zuletzt, dass das System keine besonders große Rolle spiele beim 1. FC Köln: Der Erfolg ist eine Frage der Einstellung.

Gerhard Struber will der taktischen Ausrichtung und dem Kölner System gar nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Vielmehr fordert der Trainer die richtige Leidenschaft und Intensität von den Spielern des 1. FC Köln: Der Erfolg ist offensichtlich auch eine Frage der Einstellung.

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Vor der letzten Länderspielpause des Jahres steht für den FC noch eine richtungweisende Begegnung auf dem Programm. Und das sicher nicht nur, weil die Kölner mit einem Erfolg über Greuther Fürth den Anschluss an das obere Tabellendrittel, je nach Ausgang der anderen Partien sogar an die Aufstiegsplätze herstellen können. Für den FC und allen voran die Kölner Verantwortlichen ist die Begegnung auch ein Fingerzeig, wie gut der neue taktische Anzug denn wirklich sitzt. Nach dem 3:0-Erfolg über Kiel sowie dem 1:0-Sieg in Berlin wähnt sich der FC in einer gewissen Stabilität, besser „ausbalanciert“, wie es Trainer Gerhard Struber nennt. Tatsächlich haben die Kölner in 180 Minuten kein Gegentor kassiert, dafür vier Tore geschossen, bei relativ wenigen Großchancen.

Struber: „Es geht um Intensität, Leidenschaft und die Basics“

Von dem Chancenwucher der ersten Begegnungen war in den jüngsten beiden Begegnungen genauso wenig zu sehen, wie von der defensive Anfälligkeit etwa gegen Karlsruhe, Darmstadt, aber auch Paderborn. Struber scheint das richtige Mittel gefunden zu haben. Und das scheint sich nach dem ersten Eindruck irgendwo zwischen defensiverer Ausrichtung und mehr Erfahrung einzupendeln. Scheint, weil die beiden Partien gegen durchaus harmlose Gegner nur eine gewisse Aussagekraft haben. Zumal die Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette in der Trainingswissenschaft sicherlich nicht als Einheit im Vorbeigehen eingestuft wird, die taktische Herangehensweise ist alleine schon in den Grundzügen eine ganz andere. „Ich finde es bemerkenswert, wie schnell er (Struber, Anm. d. Red.) es mit seinem Team hinbekommen hat, diese Stabilität reinzubekommen“, sagte Thomas Kessler. Und genau das soll sich am Samstag zeigen.

Der Leiter der Lizenzspielabteilung betonte auch, dass alleine der Trainer für die Aufstellung und taktische Ausrichtung zuständig sei. „Im Profifußball müssen wir flexibel sein, um auf Gegebenheiten reagieren zu können. Wenn der Trainer sich überlegt, mit einer Dreierkette zu spielen, ist es sein gutes Recht, das zu tun“, sagte Kessler. Dabei will der Coach der taktischen Formation gar nicht zu viel Bedeutung zukommen lassen. Denn die Spielidee sei „unabhängig vom System“, erklärt der Trainer. „Grundsätzlich hat das System nichts mit dem Verhalten auf dem Platz zu tun. Wenn wir in unserem Prinzip sprechen, wie wir unsere Idee umsetzen wollen, dann geht es um Intensität und Leidenschaft und um die Basics“, so Struber weiter. „An den Prinzipien hat sich überhaupt nichts verändert. Wir haben jetzt einfach nur ein anderes Modell.“

Struber: „Es braucht Limitaktionen“

Ein anderes Modell, das aber durchaus auch anders funktioniert und anders ausgerichtet ist. „Systematisch ist es ganz einfach beschrieben: Wir haben einen Defensivspieler mehr, der auch mehr als 100 Bundesliga-Spiele Erfahrung hat“, sagt der Coach. Nicht mehr und nicht weniger. Tatsächlich lässt der Trainer aber durchklingen, dass die Ausrichtung, die ohnehin nicht in „Stein gemeißelt“ sei, nur eine untergeordnete Rolle spiele, es vielmehr auf die Einstellung auf dem Platz ankomme. So wie bei den jüngsten Erfolgen. „Siege tun immer gut, speziell die letzten zwei haben uns wieder Selbstvertrauen und Hoffnung, aber auch den Glauben in unsere Abläufe, Inhalte und Prinzipien gegeben“, sagt der Coach. „In dem Wissen, dass jedes Spiel extrem Aufmerksamkeit und Wertschätzung braucht.“ Und das klingt wiederum so, als haben die Wertschätzung bei einigen Begegnungen gefehlt.

Ähnlich wirken auch die Worte von Christian Keller in der neuen Folge der FC-Doku. „Ich hatte nicht den Eindruck, als das wir bereit waren, in dieses Spiel alles zu investieren, was es eben an Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten braucht und auch an taktischer Disziplin gegen den Ball“, sagt der Sportdirektor auf die 1:5-Pleite gegen Darmstadt bezogen. „Sondern, dass wir ein bisschen Fußball spielen wollten und dachten, na ja, das wird schon reichen. Es ging um Wachrütteln, weil wir uns diese Haltung zum Spielen nicht erlauben können.“ Und so betont auch Struber, dass es in dieser 2. Liga um mehr als nur taktische Bausteine geht. „Uns hat die Liga gezeigt, in wie weit man ans Limit gehen muss, um Punkte mitzunehmen. In Berlin waren wir alle auf Anschlag“, sagt der Trainer. „Es braucht Limitaktionen, um diese Punkte mitzunehmen. Jetzt gilt es einmal mehr, am Samstag All-in zu gehen.“

So soll am Samstag nachgelegt werden, gegen einen Gegner, dem in den vergangenen Wochen ebenfalls die Stabilität fehlte. Struber betonte, dass die Mittelfranken in dieser Liga schon einige Erfahrungen aufweisen können. Was wiederum bedeuten müsste, dass Fürth auch die „Basics“ der Liga, die Intensität und die Leidenschaft durchaus kennen sollten. So wird es am Samstag wohl doch ein wenig mehr brauchen, als „nur“ die richtige Einstellung.


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Anthony Modeste vor Wechsel zum FC Schalke 04?

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Anthony Modeste vor Wechsel zum FC Schalke 04?

Nach vier Monaten Vereinssuche könnte es schon bald ein Comeback im deutschen Fußball geben und das auch noch beim Liga-Konkurrenten der Kölner: Der FC Schalke 04 ist offenbar an Anthony Modeste interessiert.

Gibt es bald einen neuen Verein für den Stürmer? Der FC Schalke 04 ist offenbar an Anthony Modeste interessiert. Das berichtet das Online-Portal fussballtransfers.com.

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Wird es im kommenden Jahr im Februar zum Comeback im Kölner Stadion kommen? Dann spielt der FC Schalke 04 nämlich beim FC und wenn es so kommt, geht Anthony Modeste ausgerechnet gegen seinen Ex-Club auf Torejagd. Nicht das erste Mal, vor seinem Ausglus zu Al Ahly nach Ägypten stand Modeste bekanntlich ausgerechnet beim Schalker Rivalen Borussia Dortmund unter Vertrag, spielte auch gegen den FC. Nun könnte es also Königsblau werden. Laut dem Artikel liege dem 36-Jährigen bereits ein erster Vertragsentwurf des Zweitligisten vor. Eine Einigung habe es aber noch nicht gegeben. Wohl auch, weil Modeste die allgemeinen Zustände auf Schalke zögern lassen. Seit Juli befindet sich Modeste auf Vereinssuche. Der Franzose hatte sich privat fitgehalten.

Schalke an einer Verpflichtung interessiert

Die Königsblauen belegen aktuell den 16. Tabellenplatz. Trotz des Trainerwechsels kommen die Schalker nicht so recht in die Spur. Für Modeste die Chance, im Herbst seiner Karriere noch einmal im deutschen Profifußball Fuß zu fassen. Im Spätsommer hatte das türkische Magazin „Fanatik“ berichtet , dass der Franzose in die türkische zweite Liga wechseln könne. Demnach sein Igdir FK an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert. Schon im vergangenen Sommer hatte es Interesse aus der Türkei an dem Stürmer gegeben. Unter anderem waren Fatih Karagümrük und Pendikspor an einer Verpflichtung interessiert. Modeste war sogar mit seinen Beratern in die Türkei geflogen und hatte Gespräche geführt. Der Stürmer hatte sogar auf seinem Insta-Kanal Bilder von sich und seinem Berater vom Flughafen gepostet. Ein Wechsel kam aber nicht zu Stande. Erst einige Wochen später wurde der Abschied aus Deutschland Richtung Ägypten bekannt.

Vor wenigen Monaten hatte Modeste erklärt, er könne sich einen Wechsel zurück nach Europa vorstellen. Bei Al Ahly sammelte der ehemalige Kölner Torjäger vier Titel ein, wurde Champions-League-Sieger und Meister. Der Abschied sei im schwergefallen, hatte er damals in einer bewegenden Instagramm-Story geschrieben. Der 36-Jährige lief insgesamt 157 Mal für den FC auf, erzielte in diesen Spielen 79 Treffer und bereitete zehn weitere Tore vor.


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Ljubicic auf Formsuche

Ausgeglichene Bilanz unter Daniel Schlager, aber viele Tore und ein unvergessener Elfmeter

Daniel Schlager im Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Ausgeglichene Bilanz unter Daniel Schlager, aber viele Tore und ein unvergessener Elfmeter

Schiedsrichter Daniel Schlager pfeift am Samstag die Begegnung des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth. Die Bilanz unter dem Unparteiischen ist ausgeglichen. Ein unglücklicher Elfmeter der Kölner ist besonders in Erinnerung geblieben.

Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der 1. FC Köln die SpVgg Greuther Fürth im Kölner Stadion. Mit einem Erfolg können die Geißböcke einen großen Sprung in der Tabelle machen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen des Spieltags bekannt. Daniel Schlager pfeift Köln gegen Greuther Fürth.

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Der 34-Jährige ist zum siebten Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Und die Bilanz fällt insgesamt ausgeglichen aus. Der FC gewann zwei Spieler, verlor zwei und spielte demnach auch zwei Remis. Besonders auffallend: In vier Begegnungen fielen vier oder mehr Tore. So zum Beispiel beim Auswärtsspiel im April 2019 in Duisburg. Der MSV ging damals in der 2. Bundesliga im ersten Abschnitt gleich zwei Mal in Führung. Jhon Cordoba hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem Wechsel drehten Louis Schaub, erneut Cordoba und Simon Terodde innerhalb von sechs Minuten den Spielstand und stellten die Weichen auf Erfolgskurs. Eigentlich, denn Duisburg schlug ebenfalls mit zwei Toren in zehn Minuten zurück und glich spät aus.

Kainz trifft doppelt, nur zählt es nicht

Im Januar dieses Jahres leitete der Unparteiische zuletzt eine Partie der Geißböcke. Der FC unterlag Borussia Dortmund trotz ordentlicher Leistung 0:4. Besonders in Erinnerung ist aber eine richtige, wenn auch bittere Entscheidung von Daniel Schlager geblieben. Vor gut drei Jahren pfiff der Schiedsrichter das Pokal-Achtelfinale der Kölner gegen den Hamburger SV. Die Rothosen sahen bereits wie der sichere Sieger aus, nachdem Robert Glatzel zu Beginn der Verlängerung getroffen hatte. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff entschied Schlager dann auf Foulelfmeter für die Kölner. Der gefoulte Anthony Modeste verwandelte sicher. Beim anschließenden Elfmeterschießen hatten nur Salih Özcan und Sonny Kittel verschossen. Florian Kainz trat zum letzten Elfmeter an und verwandelte. Nur ließ Schlager den Treffer nicht zählen.

Und das absolut zu recht. Kainz hatte sich den Ball beim Schuss an das Standbein geschossen, ihn demnach zwei Mal berührt. Schiedsrichter Schlager gab den Treffer dementsprechend nicht, der Traum vom Pokal-Viertelfinale war ausgeträumt. Ganze neun Mal leitete der 34-Jährige Partien von Kölns Gegner. Fürth gewann zwei dieser Begegnungen, verlor vier. Auffallend: In fünf Fürth-Spielen unter Schlager gab es Elfmeter. Vier Mal für die Mittelfranken, einmal für den Gegner. Mehr gab der Schiedsrichter nur dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (jeweils fünf).


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Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Köln
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Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Auch in ihrer dritten Saison laufen Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz Erwartungen hinterher. Die FC-Bosse wollen im Sturm nachlegen und haben bereits harte Kader-Entscheidungen angekündigt für den 1. FC Köln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

Steffen Tigges und Sargis Adamyan kehrten diese Woche wieder ins Training zurück und sind eine Kaderoption für das Spiel gegen Fürth. Ob sie zum Einsatz kommen, ist fraglich. Genauso wie ein Verbleib beim 1. FC Köln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

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Das Lazarett lichtet sich beim 1. FC Köln dieser Tage. Max Finkgräfe trainierte nach seiner Erkältung wieder mit der Mannschaft, auch Luca Kilian war zum Teil wieder eingebunden. Und nun mischten auch die jüngsten Ausfälle wieder mit. Sargis Adamyan und Steffen Tigges haben sich wieder zurückgemeldet. Beide haben zwar noch einen gewissen Rückstand, könnten aber eine Kaderoption sein, erklärte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ob die beiden Angreifer es wirklich in den Kader schaffen, wird sich zeigen. Denn, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, erklärte Struber ebenfalls auf der PK, dass das neue „Modell“ der Dreierkette gar nicht so viel verändere, man eben nur mit einem Defensivspieler mehr auflaufe. Ein Defensivspieler mehr bedeutet auf der anderen Seite einen Offensivspieler weniger. Und so dürften die Chancen auf Einsatzzeit, die ohnehin nicht die besten sind, noch einmal schrumpfen.

Nur 17 Treffer in zweieinhalb Jahren

Die Chancen sind nicht die besten, weil beide Rekonvaleszenten in dieser Saison einmal mehr den eigenen, vor allem aber auch den Kölner Erwartungen deutlichst hinterherlaufen. Ähnlich ist es auch bei Florian Dietz, dessen Vertrag im Sommer noch einmal verlängert wurde. Im gesamten Saisonverlauf kommen die drei Stürmer zusammen auf insgesamt acht Torabschlüsse. Und damit auf vier weniger als beispielsweise Timo Hübers. Zwar haben die Angreifer auch deutlich weniger Einsatzzeit abgerissen, dennoch gehört gerade der Torschuss zu den Kernaufgaben eines Stürmers. Genauso wie die Tore, nur ist Torgefahr bislang auch nicht gerade die größte Stärke des Trios. Nach zweieinhalb Jahren beim FC stehen bei den drei Stürmern insgesamt 17 Tore auf dem Konto und damit nur zwei mehr als Damion Downs, Tim Lemperle und Luca Waldschmidt in der aktuellen Spielzeit in 13 Begegnungen erzielt haben.

Dass Struber gerade Adamyan und Tigges trotz der eher mauen Statistik zuletzt mehr Einsatzzeit schenkte als einigen Nachwuchskräften wie Marvin Obuz, ist für viele Fans nur schwer verständlich. Durch die Veränderung der Grundformation fällt nun tatsächlich in der Offensive noch ein weiterer Platz vorerst weg. So muss sich der Kölner Coach gerade einem ungeahnten Luxusproblem stellen. Dejan Ljubicic spielte zuletzt eine deutlich offensivere Rolle in diesem Gebilde, nach eher schwachen Leistungen auf der fremden Position, könnte es einen Wechsel geben. Wenn, dann hat der Trainer wohl eher die Wahl zwischen Damion Downs und Luca Waldschmidt, die zuletzt nur von der Bank kamen. Zwar blieb gerade Waldschmidt auch einige Male hinter den Erwartungen zurück, der ehemalige Nationalspieler kann aber immerhin schon fünf Saisontore aufweisen. Downs war vor seiner Erkältung Stammspieler.

Wie geht es weiter mit Adamyan, Tigges und Dietz?

Und da der FC im Winter noch einen weiteren Stürmer verpflichten will, stellt sich für den ein oder anderen Teilnehmer des Trios Adamyan/Tigges/Dietz die Frage, wie weit der Weg bei den Geißböcken noch geht. Schließlich erklärte Sportdirektor Christian Keller erst unlängst, dass beim FC durchaus das Leistungsprinzip gelte – das zwar im Zusammenhang mit der Torhüterfrage, nur sollte es in der Offensive eigentlich nicht viel anders sein. Zudem hatte Thomas Kessler erst vor wenigen Wochen „harte Kader-Entscheidungen“ für diesen Winter angekündigt. War damit einer der Offensivkräfte gemeint? Gerade im Angriff ist der FC laut offiziellem Kader quantitativ besonders stark aufgestellt. Neun Angreifer zählt der Kader. Darunter aber auch Maxi Schmid, der bekanntlich bei der U21 verweilt sowie Waldschmidt und Mark Uth, die eigentlich hinter den Spitzen agieren.

Dennoch ist die Offensive gut besetzt. Im aktuellen System sind die Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina gesetzt. Neben Downs und Waldschmidt gehört Jaka Potocnik wohl die Zukunft. Ein weiterer Angreifer soll kommen. Wie es mit Adamyan, Tigges und Dietz weitergeht, ist offen. Bei allen drei Spielern war die Hoffnung bei den FC-Bossen groß, dass der Durchbruch doch noch gelingt. Und auch Gerhard Struber lobte die Akteure immer wieder. Ob man den Offensivspielern Steine in den Weg legen würde, ist dennoch unwahrscheinlich. Die Verträge von Adamyan und Tigges laufen noch bis zum Sommer 2026, eine hohe Ablöse ist für die Angreifer, die den FC rund vier Millionen Euro Ablöse gekostet haben, nicht zu erwarten. Dennoch könnte bei dem ein oder anderen die Zeichen auf Abschied stehen.


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Ein gern gesehener Gast, aber Struber warnt vor Fürth: „Es braucht Limit-Aktionen“

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Ein gern gesehener Gast, aber Struber warnt vor Fürth: „Es braucht Limit-Aktionen“

Am Samstagmittag empfängt der FC Greuther Fürth im Kölner Stadion. Eigentlich ein gern gesehener Gast beim FC, doch Trainer Gerhard Struber warnt vor dem Gegner und schärft die Sinne der Spieler des 1. FC Köln: So will der FC gegen Fürth gewinnen.

Für den FC steht am 12. Spieltag der 2. Bundesliga das Heimspiel gegen Greuther Fürth auf dem Spielplan. Nach den vergangenen beiden Begegnungen dürften die Kölner viel Selbstvertrauen gesammelt haben. Und doch warnt der Coach vor dem Gegner, glaub aber dennoch an den Erfolg seines 1. FC Köln: So will der FC gegen Fürth gewinnen

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Dem Vernehmen nach soll die Veränderung oder Verschiebung von Freud auf Leid oder Leid auf Freud in Köln ja eine besonders kurze sein. Zwar hatte Gerhard Struber vor einigen Wochen erklärt, er habe im Sommer sehr wohl gewusst, auf was er sich da in der Domstadt einlasse, das eigentliche Goethe-Zitat, aber schon nervig oft kolportierte Kölner Mantra „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ hat den Trainer der Geißböcke in den vergangenen Wochen dann wohl doch früher eingeholt, als es ihm lieb oder klar gewesen ist. Noch vor 14 Tagen galt der Trainer als angezählt, angeblich wurde schon über einen Nachfolger nachgedacht. Gefühlt zwei, drei Handgriffe später wird wieder mit Blick nach oben gerechnet. „Wir tun gut daran, von Woche zu Woche zu schauen. Vor einer Woche waren noch alle zu Tode betrübt und jetzt wieder von einer Serie zu sprechen, ist auch schon wieder zu weit gedacht“, versuchte der Coach zu bremsen.

Fürth kommt mit nur einem Sieg aus neun Spielen nach Köln

Doch fällt die Euphorie-Entschleunigung angesichts der Tabelle wohl wirklich gerade schwer. Schon in der vergangenen Woche hatte es Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“ auf den Punkt gebracht, als er erklärte, dass es gerade in der 2. Bundesliga ganz schnell gehen könne und man mit einem kleinen Lauf wieder ganz schnell ganz oben sein könne. Das ist nach vergangenem Wochenende tatsächlich der Fall. Da gleich mehrere Aufstiegs-Kontrahenten sich gegenseitig die Punkte wegnahmen und der FC 1:0 gegen Hertha BSC gewann, beträgt der Rückstand zu Platz zwei dann doch nur fünf Punkte. Mit einem Sieg in der Begegnung gegen Fürth am Samstag (13 Uhr Sky oder im Liveticker bei come-on-fc.com) könnten die Kölner sogar wieder auf den sechsten Rang springen und das pünktlich vor der nächsten Länderspielpause, die angeblich schon als mögliches Wechselfenster für den Trainer auserkoren wurde.

Auch am Sonntag treffen einige direkte Konkurrenten aufeinander, der FC könnte also tatsächlich einen großen Sprung machen. Und auf dem Papier kommt der nächste Gegner da genau richtig. Nach sechs sieglosen Spielen in Folge wurde Ende Oktober Alexander Zorniger von seinen Aufgaben beim Kleeblatt entbunden. Zur gleichen Zeit hatte der FC eine ähnliche Bilanz aufzuweisen, steckte ebenfalls in der Krise. Doch, was dem FC mit dem bisherigen Trainer gelang, nämlich mehr Stabilität, will bei den Franken mit neuem Coach noch nicht so recht laufen. Zwar gelang Fürth gegen Schalke der lang ersehnte Erfolg, doch anschließend gab es zwei weitere Niederlagen. Im Pokal scheiterte die Spielvereinigung am Tabellenschlusslicht aus Regensburg, in der Liga gab es eine in Köln bekannte 1:5-Klatsche gegen Darmstadt.

Struber: „Es braucht Limit-Aktionen, um diese Punkte mitzunehmen“

Zudem haben die Kölner seit 2007 nicht mehr gegen Fürth verloren. Und dennoch warnt Struber vor dem kommenden Gegner. „Es ist eine Mannschaft, die eine turbulente Phase erlebt hat, gleichzeitig auch sehr viel Erfahrung aufweist und Spieler mit viel Qualitäten in den eigenen Reihen hat“, sagte der Coach. „Sie treffen gute Entscheidungen und sind in den vergangenen Wochen unter Wert geschlagen worden. Wir müssen die Aufgabe extrem ernst nehmen. Wenn wir alle unsere Sinne geschärft haben, dann bin ich überzeugt, dass es für Greuther Fürth nichts zu holen gibt.“ Ähnlich lauteten die Worte des Trainers aber auch schon vor den Begegnungen gegen Darmstadt und Paderborn. Spiele, die noch in die „Zu-Tode-betrübt“-Zeit fallen, aber deswegen nicht minder vergessen sind. „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“, sagt Struber.

Und auch deswegen hat der Trainer eine genaue Vorstellung, was gegen die Franken besser laufen muss. „Uns hat die Liga gezeigt, inwieweit man ans Limit gehen muss, um Punkte mitnehmen zu können. In Berlin waren wir alle auf Anschlag“, sagt der Trainer. „Es braucht Limit-Aktionen, um diese Punkte mitzunehmen. Jetzt gilt es einmal mehr, am Samstag All-in zu gehen.“ Dabei wird der Coach die Formation wohl nicht wieder verändern. Auch, wenn der Trainer betonte, dass die Dreierkette nicht in Stein gemeißelt sei und man am liebsten auch in der letzten Reihe doch variabel bleiben würde. Doch hat genau diese Dreierkette dem FC zuletzt die nötige Stabilität verliehen. Diese durch eine taktische Umstellung wieder zu gefährden, wäre möglicherweise kontraproduktiv.

Gibt es personelle Veränderungen?

Personelle Veränderungen scheinen in der Startaufstellung zwar möglich, sind nach den vergangenen Leistungen aber eher unwahrscheinlich. Gerade im Defensivverbund spricht wenig für eine mögliche Rotation. Dominique Heintz hat sich mit zwei starken Auftritten genauso festgespielt wie Marvin Schwäbe im Kasten. Aktuell scheint ohnehin nur die Position von Dejan Ljubicic offen. Der Österreicher gehört in der Regel zu Strubers Stammkräften, blieb aber gerade in den vergangenen beiden Begegnungen hinter den Erwartungen zurück. Auch, weil der Mittelfeldspieler mit der Position im Mittelfeld offensichtlich fremdelte. Struber wird die beste Elf für die Begegnung suchen. Und spätestens mit einem Sieg über das Kleeblatt und der Annäherung an die Aufstiegsplätze ist man dem Freud wieder ein deutliches Stück näher, als dem Leid.


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Weitere Fragezeichen um die Personalie Mark Uth

Mark Uth mit Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Weitere Fragezeichen um die Personalie Mark Uth

Vor der Saison wurde Mark Uth besonders behutsam aufgebaut. Doch der Offensivspieler verletzte sich dennoch. Seitdem arbeitet der gebürtige Kölner an seinem Comeback und das lässt erstaunlich lange auf sich warten beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Eigentlich galt die im Sommer erlittene Verletzung als harmlos, doch mittlerweile fehlt Mark Uth dem FC seit drei Monaten. Dabei galt der gebürtige Kölner als einer der Hoffnungsträger beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

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Eigentlich hörte sich die Verletzung alles andere als schwerwiegend an. Mark Uth habe sich eine „Zerrung im Adduktorenbereich“ zugezogen, teilt der FC nur wenige Tage nach dem Spiel gegen die SV Elversberg mit. Damals hatte der Stürmer keine fünf Minuten auf dem Feld gestanden, sein Comeback gegeben, da musste er dieses auch schon wieder verlassen. Die Meldung über den Zustand des Stürmers fiel unter die Überschrift „Entwarnung bei Mark Uth“. „Gemeinsam werden die Verantwortlichen von Tag zu Tag entscheiden, wann Uth wieder ins Training einsteigen und wie die Belastung im Anschluss gesteigert werden kann“, hieß es von Vereinsseite. Drei Monate sind seit der Verletzung vergangen, Uth kommt seitdem auf noch keine Einsatzminute bei den Profis.

Nur 19 Pflichtspieleinsätze in zweieinhalb Jahren

Die Verletzungshistorie des Angreifers birgt eine gewisse Tragik. Im Sommer 21 kehrte der gebürtige Kölner zum (inklusive Schalke-Rückkehr nach Leihe) vierten Mal zum FC zurück. Schon die Leihe im Winter 2021 war verheißungsvoll, nach der festen Verpflichtung schien der Angreifer wohl endgültig seinen Frieden mit dem FC gemacht zu haben. Erstmals spielte Uth eine komplette Saison als Stammspieler bei den Geißböcken, lief in der Saison 33 Mal auf, erzielte fünf Tore und bereitete neun weitere vor. Doch die Euphorie um das Kölner Eigengewächs erlebte schon bald einen herben Dämpfer. Seit dem Sommer 2022, also seit zweieinhalb Jahren stand Uth nur noch 19 Mal in Pflichtspielen für den FC auf dem Platz, kam für die Profis in diesem Zeitraum knapp 625 Minuten zum Einsatz.

Auf der anderen Seite verpasste der Stürmer laut dem Online-Portal transfermarkt.de verletzungsbedingt in diesem Zeitraum 67 Begegnungen der Geißböcke, also fast vier Mal mehr als Einsätze. Die Liste der Verletzungen ist lang und ernüchternd – vor allem für den Stürmer. Kein Wunder, dass man Uth, der noch zum Ende der vergangenen Saison sein Treuebekenntnis zum FC aussprach, zu Beginn der neuen Spielzeit behutsam aufbauen wollte, Uth sogar aus der regulären Saisonvorbereitung bewusst herausgenommen hat. Offenbar reichte die Maßnahme damals nicht. Uth verletzte sich gegen Elversberg und die ersten Gerüchte über ein Karriereende wurden lanciert. „Ich hatte einen kleinen Rückschlag. Die letzten 2 Jahre waren wirklich nicht einfach für mich. Aber ich bin kein Mensch, der aufgibt. Ich liebe das alles hier und diesen Verein einfach viel zu sehr, um aufzugeben“, sagte der Angreifer im September.

Comeback bei der U21 am Samstag?

Immerhin stand Uth bereits wieder eine Halbzeit für die U21 auf dem Platz. Gegen den Wuppertaler SV machte der Offensivspieler auch ein starkes Spiel. Eigentlich sollte er auch weitere Einsatzminuten in der Regionalliga sammeln, sich Spielpraxis für die Profis holen. Denn der 33-Jährige würde den Offensivbemühungen der Geißböcke sicherlich gut tun. Uth verfügt über die nötige Kreativität und Technik, hinter den Spitzen die Angriffe einzuleiten, der gebürtige Kölner sucht auch selbst den Abschluss, gerne mal aus der zweiten Reihe und spielt zudem riskante Bälle in die Schnittstelle. Uth bringt viel mit, was dem FC helfen könnte. Nur ist eben auch weiterhin nicht abzusehen, wann der Porzer dann auch wieder für die Profis gegen die Kugel tritt. Das Training diese Woche konnte Uth komplett absolvieren.

Für die Begegnung gegen Fürth kommt der Angreifer nicht in Frage. „Bei Mark gehen wir davon aus, dass er das Spiel bei der U21 gegen Gütersloh mitmachen wird und da dann auch reduzierte Spielzeit erhält und das gut über die Bühne bringt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. „Bisher schaut es richtig gut aus.“ Problem nur: Auch in den vergangenen beiden Wochen sollte der 33-Jährige eigentlich beim Kölner Nachwuchs auflaufen, fühlte sich dazu aber körperlich nicht gut genug. Dazu kam es bekanntlich nicht. Und so stehen weiterhin große Fragezeichen hinter dem Routinier.


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Struber: „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Struber: „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“

Am Donnerstag fand die Pressekonferenz des FC vor der Begegnung gegen Greuther Fürth statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zur Begegnung des 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und der weiteren Ausrichtung.

Am Samstag steht für den FC das Heimspiel gegen Greuther Fürth auf dem Programm (13 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). Am Donnerstag gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und der weiteren Ausrichtung.

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Gefühlt liegen zwischen dem 1:0-Erfolg über Hertha BSC und der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn beim 1. FC Köln Welten. Noch vor 14 Tagen türmten sich dunkle Wolken rund ums Geißbockheim auf, nach dem Duell im Olympiastadion sieht die Welt wieder besser aus. „Siege tun immer gut, speziell die letzten zwei haben uns wieder Selbstvertrauen und Hoffnung, aber auch den Glauben in unsere Abläufe, Inhalte und Prinzipien“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Presskonferenz vor dem Heimspiel gegen Fürth. Und weil die vergangenen Wochen ein wenig einer Achterbahnfahrt glichen, wollte der Coach auch nicht über eine mögliche Serie sprechen. „Wir tun gut daran, von Woche zu Woche zu schauen. Vor einer Woche waren noch alle zu Tode betrübt und jetzt wieder von einer Serie zu sprechen, ist auch schon wieder zu weit gedacht“, sagt Struber. „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war.“

Struber: „Wir müssen die Aufgabe ernst nehmen“

Thema waren personelle Veränderungen – zumindest bei vielen Fans und die wünschten sich zum Teil auch einen Abschied des 47-Jährigen. Jetzt sieht die Welt wieder freundlicher aus. Auch, wenn Struber nicht von einer Serie sprechen will. Diese würde den Kölnern vor der Länderspielpause extrem gut tun. Der FC könnte den Anschluss an das obere Tabellendrittel wieder herstellen. Und auf den ersten Blick wirken die strauchelnden Fürther wie der richtige Gegner. „Es ist eine Mannschaft, die eine turbulente Phase erlebt hat und gleichzeitig auch sehr viel Erfahrung aufweist und Spieler hat mit viel Qualitäten“, sagt Struber. „Sie treffen gute Entscheidungen und sind in den vergangenen Wochen unter Wert geschlagen worden. Sie sind sehr konstant. Wir müssen die Aufgabe extrem ernst nehmen. Wenn wir alle unsere Sinne geschärft haben, dann bin ich überzeugt, dass es für Greuther Fürth nichts zu holen gibt.“

Personell stehen dem Trainer wieder zahlreiche Spieler zur Verfügung. Sargis Adamyan und Steffen Tigges befinden sich wieder im Mannschaftstraining. Beide haben noch ein „Stück weit Rückstand“, könnten aber zu einer Option werden. Im Gegensatz zu Mark Uth, bei dem einmal mehr ein Spiel bei der U21 vorgesehen ist. Ob die Kölner bei der aktuellen taktischen Ausrichtung bleiben, wollte der Coach nicht bestätigen. „Diese Dreierkette ist ja nicht in Stein gemeißelt. Wir wollen schon einen fluiden Übergang haben zwischen Dreier- und Viererkette“, sagt Struber. Aber: „An den Prinzipien hat sich erst einmal nichts verändert. Wir nutzen jetzt einfach nur ein anderes Modell. Wir haben einen Defensivspieler mehr, der auch mehr als 100 Bundesliga-Spiele Erfahrung hat.“

Klingt so, als würde der Coach bei der Dreierformation in der Defensivkette bleiben. Dominique Heintz und Co. lieferten auch wenig Grund für personelle Veränderungen. „Ich vertraue meinem Kader. Wir haben die letzten Wochen Ab- und jetzt auch wieder Aufwärtstendenzen gehabt. Viele Spieler trainieren sehr gut und verdienen es sich, zur Spielzeit zu kommen“, sagte der Coach.


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Weitere Spiele terminiert

Die DFL terminiert die Spieltage für Dezember und Januar

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Die DFL terminiert die Spieltage für Dezember und Januar

Der Rahmenkalender der 2. Bundesliga nimmt die nächsten Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage für den Winter.

Nachdem am Mittwoch die 3. Runde des DFB-Pokals terminiert wurde, gibt es nun die nächsten Rahmen-Leitplanken für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage für den Winter.

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Die DFL hat am Mittag die letzten Spieltage der 2. Bundesliga für dieses Jahr und auch die ersten Begegnungen im Januar genau terminiert. Nun stehen die Spiele für den Jahreswechsel fest. Nach dem Pokalfight gegen Hertha BSC am 4. Dezember tritt die Mannschaft von Gerhard Struber anschließend am Sonntag, den 8. Dezember um 13.30 Uhr bei Jahn Regensburg an. Auch die folgenden Begegnungen gegen den 1. FC Nürnberg und beim 1. FC Kaiserslautern werden sonntags gespielt. Der FC bekommt also zahlreiche Advents-Spiele. Im neuen Jahr bekommen die Kölner dann aber ein Top-Spiel. Am Samstag den 18. Januar ist der FC um 20.30 Uhr zu Gast beim Hamburger SV. Das Heimspiel gegen die SV Elversberg findet ebenfalls samstags statt. Allerdings bereits am Nachmittag.

Sieben Pflichtspiele in 2024

Mit der Begegnung gegen Fürth stehen für die Geißböcke also in diesem Jahr noch sieben Spiele an. Nach der Partie gegen das Kleeblatt steht erst einmal die nächste Länderspielpause auf dem Programm. Ob die Kölner die Zeit für ein Testspiel nutzen, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 1:2
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 2:2
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 5:0
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 1:3
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 14.09.24 1:2
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 21.09.24 2:2
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 29.09.24 4:4
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 05.10.24 2:0
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.10.24 5:1
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.10.24 1:2
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 02.11.24 0:1
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 09.11.24, 13.00
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.11.24, 18.30
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 30.11.24, 13.00
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 08.12.24, 13.30
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 15.12.24 13.30
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 22.12.24 13.30

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Auf der Suche nach der Form

Wer geht, wer bleibt?

Dejan Ljubicic sucht noch seine Rolle im neuen System

Dejan Ljubicic auf der Suche nach der Form beim 1. FC Köln
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Dejan Ljubicic sucht noch seine Rolle im neuen System

Nach seiner Mandel-OP steht Dejan Ljubicic wieder im Kader der Geißböcke. Nach starkem Saisonbeginn findet sich der Mittelfeldspieler im neuen System aber bislang nicht zurecht beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic sucht noch nach seiner Rolle.

Die Rückkehr nach seiner Mandel-OP zur alten Top-Form will dem Österreicher noch nicht so recht gelingen. Mit der taktischen Umstellung auf die Dreierkette wird Ljubicic von Gerhard Struber nun deutlich offensiver eingesetzt. Und das scheint noch nicht so ganz zu passen beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic sucht noch nach seiner Rolle.

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Mit seiner Aufstellung überraschte Gerhard Struber gegen den SC Paderborn dann doch. Nicht etwa aufgrund der Viererkette, die war zu diesem Zeitpunkt zwar gefordert, aber offenbar noch nicht so richtig perfekt einstudiert. Vielmehr überraschte der Kölner Trainer, dass er Dejan Ljubicic von Beginn an das Vertrauen schenkte. Angesichts der Klatsche gegen den SV Darmstadt nur eine Woche zuvor waren personelle Veränderungen zwar angedacht, doch der Österreicher war zuvor fünf Wochen ausgefallen, hatte sich nach einem weiteren Infekt einer Mandel-Op unterzogen. Nun die Rückkehr in den Kader und gleichzeitig in die Startelf – auch, aufgrund der Erkältung von Damion Downs. Nach den guten Auftritten zu Saisonbeginn eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung, schließlich gilt Ljubicic in Topform zweifelsohne als einer der besten Fußballer der Liga.

Ljubicic fremdelt mit der neuen Position

Nur ist der Österreicher aktuell wieder ein Stück weit von seiner Topform entfernt. Die Erkrankung mitsamt der OP hatte den Mittelfeldspieler dann doch mehr mitgenommen, als von außen wohl erwartet. „Die letzten Wochen waren nicht so leicht für mich“, sagte Ljubicic vor einer Woche im FC-Interview. „Das hatte ich so noch nie, dass ich gar nichts machen konnte und nur im Bett gelegen habe. Es fühlt sich super an, wieder auf dem Platz zu stehen und das zu machen, was man liebt.“ Gegen Paderborn war das mit der Liebe wohl so eine Sache. Der FC erwischte einen schlechten Tag, verlor verdient gegen die Ostwestfalen 1:2 und schlitterte in die erste Krise der aktuellen Saison. Auch Ljubicic blieb hinter den Erwartungen zurück, fand nicht so recht ins Spiel, kam in gut 60 Minuten auf gerade einmal 20 Ballkontakte.

Anschließend stellte der Kölner Trainer das System um, spielt nun mit Dreierkette und Außenverteidigern. Ljubicic, der zu Beginn der Saison noch die Acht auf den Halbpositionen spielte, stand dennoch auch weiterhin in der Startelf. Gegen Kiel spielte der Österreicher weitestgehend hinter den Spitzen, im Duell in Berlin war es eine Art erster Angreifer. Doch mit beiden Offensivpositionen fremdelte der 27-Jährige sichtbar. Gegen Berlin ließ Ljubicic wenige Minuten vor Spielende dann auch noch das sichere 2:0 liegen. Ein Tor, das der Österreicher in Topform sicherlich nicht hätte liegen lassen. Und so werden leichte Erinnerungen an die Vorsaison wach. Nur leichte, schließlich blieb Ljubicic in der Abstiegsspielzeit sehr weit hinter den Erwartungen zurück. Die Auftritte zu Saisonbeginn waren dagegen extrem vielversprechend. Und das, obwohl ähnlich wie im Vorjahr über einen Abgang des Mittelfeldspielers spekuliert wurde.

Lemperle und Maina weiterhin gesetzt

Ob der Mittelfeldspieler am Samstag gegen Fürth eine weitere Chance von Beginn an erhält, scheint aktuell offen. Lieferte sich Ljubicic in der vergangenen Spielzeit noch Konkurrenzkämpfe auf den defensiven oder Halbpositionen, so sind die direkten Konkurrenten aktuell deutlich offensiver ausgerichtet. Unter anderem ist Downs mittlerweile wieder zurück im Kader, spielte auch gegen Berlin wieder einige Minuten und drängt aufgrund der ausgestrahlten Torgefahr vor seiner Erkältung in die Anfangsformation und auch Luca Waldschmidt hofft auf weitere Einsätze von Beginn an. Beides Akteure, die die Offensive in der Vergangenheit deutlich mehr aktivierten als Ljubicic zuletzt. Tim Lemperle und Linton Maina sollten als die beiden Topscorer der Mannschaft ihren Stammplatz weiterhin sicher haben.

Nach dem Kiel-Spiel äußerte Ljubicic noch Defizite in der Fitness. „Ich kenne meinen Körper gut. Durch das Training und die Spiele wird sich der Körper wieder daran gewöhnen und ich werde ich wieder zu meiner Form kommen.“ Und in dieser ist ein Ljubicic bekanntlich einer der besten Spieler der 2. Liga. Das wiederum weckt Begehrlichkeit und Ljubicic hat nur noch vertrag bis zum kommenden Sommer.


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