So erlebte Jan Thielmann die ersten Tage mit René Wagner „Er hat immer ein offenes Ohr“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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So erlebte Jan Thielmann die ersten Tage mit René Wagner „Er hat immer ein offenes Ohr“

Neben Florian Kainz ist Jan Thielmann der dienstälteste aktive FC-Profi. Bereits sieben Trainer hat der 23-Jährige beim FC erlebt. Nun leitet ein neuer Coach die Geschicke beim 1. FC Köln: So erlebte Jan Thielmann den Trainerwechsel.

Für Jan Thielmann ist René Wagner nun der siebte Profi-Trainer bei den Geißböcken. Da Friedhelm Funkel zwei Mal kam, erlebte der 23-Jährige sieben Trainerwechsel. Am Dienstag äußerte sich das Eigengewächs zur aktuellen Veränderung.

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Wenn Jan Thielmann gegen die Eintracht am Sonntag und die Woche darauf gegen Werder Bremen auflaufen wird, dann hat der 23-Jährige eine Ikone eingeholt. Lukas Podolski lief genau 181 Mal für die Geißböcke auf, Thielmann kommt bislang auf 179. Mit dem Karriere-Ende von Florian Kainz im kommenden Sommer wird Thielmann der dienstälteste aktive FC-Profi seine „Das sind natürlich schöne Fakten nebenbei. Ich fühle mich hier wohl, ich mag es hier zu spielen. Ich kenne den Verein, ich kenne die Leute und der Verein weiß, was er an mir hat und ich weiß, was ich am FC hab“, sagte Thielmann am Dienstag. „Deswegen schaue ich nicht auf die Zahlen und verlgieche mich nicht mit diversen Legenden, die noch einen großen Impact hatten. Bei mir steht nur der Zweitliga-Titel. Ich hoffe, es kommen noch einige dazu,“.

Auch, wenn sich der gebürtige Föhrener in der jüngeren Vergangenheit nicht immer mit jeder Position anfreunden konnte, die Rolle einer Kölner Identifikationsfigur ist durchaus möglich.

„Die Einheiten laufen gut“

Und in seiner langen Zeit bei den Geißböcken hat Thielmann auch schon einige Trainerwechsel erlebt. René Wagner ist jetzt der siebte Coach, den der 23-Jährige erlebt (zwei Mal Friedhelm Funkel). „Ich glaube, ich kann mich recht schnell an Menschen gewöhnen“, sagt Thielmann. „Ich glaube, durch den Trainerwechsel erhofft man sich immer neuen, frischen Wind. Gerade Spieler, die hinten dran standen, haben jetzt vielleicht eine Chance. Deswegen ist man ein wenig sensibler, was die Trainingsinhalte angeht. Jeder bietet sich an und die Einheiten laufen gut. Es ist eine gute Qualität und gute Reaktion.“

Thielmann hat in seiner Zeit sowohl Trainer erlebt, die von extern kamen als nun auch einen Coach, der befördert wurde. „Beides gibt einen Impuls. Wenn man in eine Führungsrolle reinkommt, da hat man immer nochmal ja eine andere Verantwortung und andere Themenbereiche“, sagt der 23-Jährige und verweist auf angepasste Trainingsinhalte. „René macht nun schon die Übungen, die er für sinnvoll hält“, so das Eigengewächs weiter. „Man muss natürlich Sachen verändern und anpassen. Wir mussten an gewissen Stellschrauben drehen.“ Doch das ganz große Rad wird nun nicht bewegt, immerhin habe man ja durchaus auch Leistungen auf den Platz gebracht. Wagner sei laut Thielmann jedenfalls „sehr herzlich. Er hat immer ein offenes Ohr und einen guten Draht gerade zu den erfahrenen Spielern.“ Auf die richtige Mischung zwischen Erfahrung und jungen Spielern werde es ankommen.

„Wir brauchen Punkte“

Erfahrung bringt auch Thielmann auf den Platz. Und wenn es nach ihm geht bereits am Sonntag. Durch die lange Länderspielpause sei er jedenfalls fit und eine Startelfoption. Und die Marschroute ist klar: „Wir brauchen Punkte. Wir müssen nicht schön spielen. Wir müssen nicht Preise gewinnen für das schönste Tor. Auch, wenn Ragys Tor natürlich schön war. Wir brauchen Punkte und das ist uns allen bewusst“, sagt Thielmann, der auch um die Aufgabe weiß. Immerhin liebäugelt Frankfurt noch mit einem Platz im internationalen Geschäft. Doch die Eintracht sei eine Chance, um mit gutem Polster in die wichtigen Spiele gegen Bremen und St. Pauli zu gehen. „Wir sind noch in einer relativ komfortablen Position. Ich hoffe nicht, dass wir einen Feuerwehrmann brauchen“, sagt Thielmann – auch die hat der 23-Jährige beim FC oft genug erlebt.


Krauß, Thielmann oder Neumann – wer wird der Aushilfs-Rechtsverteidiger?

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Krauß, Thielmann oder Neumann – wer wird der Aushilfs-Rechtsverteidiger?

Zuletzt machte Tom Krauß seine Sache auf der rechten Verteidigerposition gut. Doch der 24-Jährige ist eigentlich im Zentrum gesetzt. Nun gibt es mit Jan Thielmann eventuell eine andere Option für den 1. FC Köln: Wer übernimmt den rechten Verteidiger im Derby?

Vor dem Derby gegen Gladbach hat sich die Personalsituation ein wenig entspannt. Unter anderem kehrt Jan Thielmann wieder zurück und könnte vielleicht sogar zu einer Option für die Startelf werden.

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Nach wie vor ist der FC in Sachen Verletzungen und Sperren beachtlich gebeutelt. Immerhin gab es am Dienstagnachmittag ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Denn mit Denis Huseinbasic und Jan Thielmann kehren gleich zwei FC-Profis nach ihren Verletzungen wieder zurück. Gerade Zweiterer könnte auch relativ schnell wieder zu einer ernsten Option werden. Denn die Kölner haben nach wie vor Not auf der rechten Verteidigerposition. Sebastian Sebulonsen war bekanntlich schon am vergangenen Wochenende wieder einsatzbereit, holte sich aber gegen den HSV eine ziemlich unnötige Gelbe Karte ab und fehlt damit im Derby. Da Alessio Castro-Montes aufgrund seiner muskulären Probleme ebenfalls noch keine Rolle spielt, sind die beiden nominellen Rechtsverteidiger weiterhin raus.

Kehrt Krauß zurück ins Zentrum?

Zuletzt spielte bekanntlich Tom Krauß auf der Position des Rechtsverteidigers und machte seine Sache in der Viererkette eigentlich gut. Doch der gebürtige Leipziger ist bekanntlich eigentlich auf der Sechs zu Hause und lieferte im Kölner Zentrum eben auch starke Leistungen ab. Im Jahr 2026 war Krauß über weite Strecken der beste Defensivspieler der Geißböcke – und das eben im zentralen Mittelfeld. Das auch, weil der 24-Jährige in der Zentrale als Leader voranging, die Mannschaft anpeitschte, ein Beispiel für Leidenschaft und Willen war. Eine Art, die wohl gerade zum Derby passen könnte. Da Isak Johannesson nach wie vor seine Form sucht, wäre Krauß sicher auch wieder eine Option fürs Zentrum. Dass Lukas Kwasniok dort auf Denis Huseinbasic zurückgreift, scheint dagegen eher unwahrscheinlich.

Und so könnte Jan Thielmann wieder eine Option auf der Rechtsverteidiger-Position werden. Eine Position, die der 23-Jährige schon des Öfteren gespielt hat, mit der der Vize-U21-Europameister aber nie so richtig warm wurde. Zur Erinnerung: Auch unter Timo Schultz und Gerhard Struber musste Thielmann immer wieder als Rechtsverteidiger aushelfen, eine überragende Begegnung war auf dieser Position selten dabei. Wohler fühlte sich Thielmann dabei, wenn mit einer Dreierkette gespielt wurde und der Föhrener mehr Offensiv-Optionen hatte. Eine weitere Option, wenn auch unwahrscheinlich, wäre dann wiederum Cenny Neumann. Der Youngster bekam gegen Borussia Dortmund seine ersten Minuten bei den Profis. Gegen Gladbach sollte der 19-Jährige wohl wieder im Kader stehen.

Zu einem Einsatz von Beginn an wird es vermutlich nicht kommen. Genauso wenig, dass Kwasniok wieder auf Jakub Kaminski auf der rechten Defensiv-Schiene zurückgreift.


Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

Jan Thielmann vom 1. FC Köln feiert seinen Treffer gegen Leipzig
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Jan Thielmann trifft wieder gegen Leipzig und will „den Schwung mitnehmen“

So richtig rund läuft es in der aktuellen Spielzeit nicht für den 23-Jährigen, obwohl er unter Lukas Kwasniok gesetzt ist. Ganze 16 Duelle lagen zwischen den jüngsten beiden Treffern des Torschützen vom vergangenen Wochenende – und das trotz viel Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Jan Thielmann trifft erneut gegen Leipzig.

Der Treffer gegen die Sachsen soll für Jan Thielmann zum Eisbrecher werden. Denn zuletzt schien der 23-Jährige nicht wirklich in Fahrt zu kommen. Den Schwung aus dem Duell gegen RB will der Kölner nun mitnehmen.

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16 Spiele wartete Jan Thielmann auf seinen nächsten Treffer. Bis der 23-Jährige am Sonntagnachmittag in der 51. Minute mit einem Schuss aus 16 Metern den Ball in den Kasten von RB-Torhüter Peter Gulacsi donnerte. Der Ausgleich zum 1:1 gegen RB Leipzig ließ die Lautstärke in Müngersdorf schlagartig in die Höhe schnellen, denn die Fans standen beim „Trömmelche“ „all parat“. Die Freude über den Ausgleich hielt allerdings nicht lange an, denn Christoph Baumgartner brauchte nur fünf Minuten zum 2:1. „Das ist unfair“, sagte Lukas Kwasniok nach der Partie, „RB hat einen Baumgartner in seinen Reihen.“

Leipzig liegt Jan Thielmann

Was für den einen ein Doppelpack, ist für den anderen Treffer Nummer drei der aktuellen Saison. Zu Beginn der Spielzeit war Thielmann stark gestartet, strich mit einem Tor und einem Assist gegen den SC Freiburg am zweiten Spieltag gleich zwei Scorerpunkte ein. Nur zwei Begegnungen später traf der gebürtige Föhrener erneut – und das ausgerechnet gegen RB Leipzig. Das Tor in Sachsen blieb aber eben dann auch das letzte – bis zum Wochenende. Ausgerechnet gegen die Mannschaft von Ole Werner kehrte Thielmann zurück. „Das freut mich natürlich. Den Ball treffe ich herausragend. Leider bringt es nichts“, sagte der 23-Jährige nach der Partie. Die Enttäuschung über das verlorene Duell war deutlich zu spüren.

Nicht die erste Enttäuschung, mit der sich der Kölner in dieser Saison konfrontiert sah. Zum Jahreswechsel schien die Stimmungslage des Rechtsaußen mehr als angespannt. So fiel Thielmann im Trainingslager in La Nucia zwar durch einen unerschütterlichen Einsatz während seiner Zeit auf dem Rasen auf, abseits des Platzes gab sich der Föhrener aber eher schmallippig. Im Duell gegen Mainz 05 büßte der 23-Jährige nach eher durchwachsenen Auftritten sogar seinen Platz in der Startelf ein, stand das erste Mal in dieser Saison nicht von Beginn an auf dem Platz. Glücklich dürfte Thielmann auch ob der zuletzt immer häufiger werdenden Einsätze in den hinteren Reihen nicht gewesen sein. Eine eher ungeliebte Rolle im Gegensatz zu seiner Lieblingsposition weiter vorne.

Dort machen dem Kölner seine Kollegen aber mächtig Konkurrenz und die Ausfälle in der Defensive des FC trugen ebenfalls dazu bei, dass der Coach seinen Rechtsaußen weiter hinten einsetzte.

Den Schwung mitnehmen

Das zeigte sich auch im Duell gegen Leipzig. So lief Thielmann am Sonntag für den verletzten Alessio Castro-Montes wieder als rechter Defensivspieler auf. Der 23-Jährige lieferte insgesamt keine gute Leistung ab, hatte seine Probleme mit den schnellen Gegenspielern, ließ die Leipziger zu oft zu Flanken kommen. Auf der anderen Seite steht aber eben auch der Treffer, der aus einer offensiveren Position herausgespielt wurde. Das Spiel verdeutlichte einmal mehr, auf welcher Position der Spieler eigentlich besser aufgehoben ist.

„Mein Vater hat gesagt, ich soll den Schwung jetzt einfach mitnehmen. Nächste Woche haben wir wieder ein schweres Auswärtsspiel in Stuttgart. Und dann müssen wir schauen, dass wir ins Punkten kommen, denn die Tabelle wird enger“, so Thielmann. Den Schwung der starken Teamleistung müssen die Kölner nun gemeinsam in die kommenden Duelle mitnehmen. Vier Punkte Polster haben die Geißböcke noch – das ein oder andere „Trömmelche“ muss aber noch erklingen.


Lange Durststrecke: Muss Jan Thielmann um seinen Stammplatz beim 1. FC Köln fürchten?

Jan Thielmann wurde gegen Mainz 05 erst spät eingewechselt
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Lange Durststrecke: Muss Jan Thielmann um seinen Stammplatz beim 1. FC Köln fürchten?

Bisher galt beim FC in dieser Saison in der Liga immer: Ist Jan Thielmann fit, steht er in der Startformation. Gegen Mainz am vergangenen Wochenende saß der Angreifer dann aber lange auf der Bank beim 1. FC Köln: Muss Jan Thielmann nun um seinen Stammplatz kämpfen?

Nach einigen durchwachsenen Auftritten stand das Eigengewächs das erste Mal in dieser Saison nicht in der Startelf des 1. FC Köln: Muss Jan Thielmann um seinen Stammplatz bei den Geißböcken kämpfen? Gegen Mainz wurde der Angreifer erst in der Schlussphase eingewechselt.

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Bisher war Jan Thielmann einer der Dauerbrenner beim 1. FC Köln. Immer wenn der 23-Jährige fit war, stand er in der Liga auch von Anfang an auf dem Platz. Denn der Angreifer und sein Trainer Lukas Kwasniok sind eigentlich ein perfektes Match. Der Coach fordert von seinen Schützlingen immer maximalen Einsatz und Leidenschaft. Tugenden, die Thielmann wie kaum ein anderer verinnerlicht hat und vorlebt. Am vergangenen Wochenende gegen den FSV Mainz 05 saß der Flügelspieler dann aber das erste Mal in der Bundesliga zu Beginn auf der Bank. Erst in der 83. Minute kam das Kölner Eigengewächs für Alessio Castro-Montes ins Spiel. Zeigen konnte er sich in der kurzen Zeit aber nicht mehr.

Monatelange Durststrecke in der Offensive

Dass Thielmann nun das erste Mal in der Liga nicht in der Startformation stand, war aber eigentlich gar nicht so überraschend. Denn der 23-Jährige konnte gerade in den vergangenen Wochen nicht immer überzeugen. Seine Leistungen schwankten zwischen durchschnittlich und durchwachsen. Wirklich gute Partien gab es nur wenige. So wartet der Angreifer auch seit seinem Tor gegen RB Leipzig am vierten Spieltag auf eine Torbeteiligung. Gerade offensiv konnte der Flügelspieler dem Kölner Spiel kaum Impulse geben. Vor allem wenn der FC gegen tief stehende Gegner spielen musste, kam vom Eigengewächs im Angriff oft zu wenig.

Allerdings musste Thielmann aufgrund des großen Verletzungspechs beim 1. FC Köln in den vergangenen Begegnungen häufig auf der rechten Schiene spielen und nicht auf seiner Lieblingsposition weiter vorne. In der ungeliebten Rolle konnte man ihm in Sachen Wille und Einsatz nichts vorwerfen. Auch im Trainingslager in La Nucia beeindruckte der Spieler mit Einsatz. Offensive Gefahr strahlte der gelernte Rechtsaußen von dieser Position aber eben meistens nicht aus. Und auch wenn das Eigengewächs in dieser Rolle etwas defensiver agiert, kann ein Außenverteidiger in einer Fünferkette schon einen gewissen Einfluss auf die Offensive nehmen. Gerade dann, wenn die Position mit Thielmann ein gelernter Angreifer besetzt.

Konkurrenz schläft nicht

Während der 23-Jährige also nur selten überzeugen konnte, haben sich andere Spieler mehr in den Vordergrund gespielt. Zudem dürfte Sebastian Sebulonsen bald wieder als Rechtsverteidiger in der Fünferkette eingeplant sein, wenn sich die Personalsituation in der Innenverteidigung mit der sich langsam abzeichnenden Rückkehr von Joel Schmied und Dominique Heintz verbessert. In der Offensive muss sich Thielmann unter anderem gegen Jakub Kaminski, der gegen Mainz auf Rechtsaußen startete, oder Linton Maina, der im Spiel gegen die Bayern überzeugte, behaupten. Und auch Marius Bülter oder Luca Waldschmidt könnten dort auflaufen, wenn Kwasniok eher auf Spieler setzen möchte, die im Spiel zentraler und weniger auf der rechten Seite agieren.

Die Konkurrenz wartet nur auf ihre Chance. Helfen würde Thielmann dabei bestimmt ein Ende seiner inzwischen vier Monate langen Durststrecke ohne Torbeteiligung. Wenn ihm das gelingt, dürfte der Bankplatz zu Beginn gegen Mainz wohl eine Ausnahme bleiben. Denn das Kwasniok an für sich von seinen Fähigkeiten überzeugt ist, zeigt sich alleine daran, dass Thielmann immer gespielt hat, wenn er fit war.


Jan Thielmann: „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden“

Jan Thielmann beim Training des 1. FC Köln in La Nucia.
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Jan Thielmann: „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden“

In der spanischen Gemeinde La Nucia bereitet sich der FC aktuell auf den zweiten Teil der Saison vor. Schon am Samstag gilt es, den Schalter umzulegen beim 1. FC Köln: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann.

Auch am Sonntag absolvierte der FC eine Einheit in der spanischen Gemeinde La Nucia. Dort bereitet sich der 1. FC Köln auf die zweite Saisonhälfte vor: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann über die aktuelle Situation der Geißböcke.

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Ein verunglückter Abschlag sorgte am Samstagvormittag für einen kleinen Schreckmoment. Jan Thielmann ging nach dem Volltreffer gegen den Kopf zu Boden, musste kurz behandelt werden. Nur lässt sich ein Jan Thielmann nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Der 23-Jährige schüttelte sich kurz, ging anschließend wieder in die Belastung. Und das heißt bei dem Offensivspieler nun mal mehr als nur 100 Prozent. Und die gilt es dieser Tage für die gesamte Mannschaft zu bringen. Denn der FC muss schnell zurück in die Spur finden. Vor der kurzen Winterpause war Köln sechs Spiele in Serie nicht mehr erfolgreich, das Polster des starken Saisonstarts ist nahezu aufgebraucht. „Vielleicht hat ein wenig das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben nicht immer überzeugend gespielt und sind dann in eine Abwärtsspirale gekommen“, sagte Thielmann am Sonntag am Rande der Einheit.

Zwei Spiele gegen die direkte Konkurrenz

Und die bedeutet zwar immerhin noch Platz elf, allerdings ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge geschmolzen. „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden. Deswegen müssen wir schauen, dass wir wieder ins Punkten kommen“, so Thielmann weiter. Die kurze Winterpause könnte den Spielern in der Vorbereitung in die Karten spielen. So sei man nicht ganz „runtergefahren und noch im Saft“, sagte der 24-Jährige. Für die Geißböcke geht es ab dem kommenden Woche auch direkt zur Sache. Die Kölner spielen vor und nach dem Duell gegen den FC Bayern München gegen zwei direkte Konkurrenten. Erst ist der FC am Samstag zu Gast in Heidenheim, eine Woche später steht das Heimspiel gegen Mainz auf dem Programm.

„Die stehen unter uns in der Tabelle, deswegen müssen wir punkten. Vielleicht müssen wir eins gewinnen, eins Unentschieden spielen. Auf jeden Fall müssen wir aber punkten“, sagte Thielmann. Für das Kölner Eigengewächs geht es mit der Mannschaft nun darum, die alten Stärken wiederzufinden. Dabei ist die Punkterechnung eine ganz einfache: „Wir haben 16 Zähler, wir hätten gerne mehr. Deswegen müssen wir punkten“, so Thielmann. Nach den Duellen in der kommenden Woche stehen im Januar noch zwei weitere Spiele gegen Wolfsburg und Freiburg auf dem Programm. Für den FC ist es ein richtungsweisender Januar.

Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer
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Lieber Derby oder Nachbarschaftsduell? Jan Thielmann: „Ich habe beide schon gewonnen, beide Siege tun sehr gut“

Vor ziemlich genau sechs Jahren feierte Jan Thielmann sein Profidebüt für die Geißböcke. Und das ausgerechnet gegen die Werkself. Am kommenden Samstag steht das Duell erneut an für den 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

Am Rande des Trainings am Mittwoch sprach das Eigengewächs des 1. FC Köln: Das sagt Jan Thielmann über Leverkusen, die aktuelle Situation und St. Pauli.

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Komplizierte Situationen erfordern bekanntlich schon mal mutige Entscheidungen. Und nach einem Unentschieden und sechs Niederlagen aus sieben Pflichtspielen schien die Situation beim FC im Dezember 2019 ziemlich kompliziert. Also entschied sich der angeschlagene Markus Gisdol zu einer besonders großen Rotation. Und ein Gesicht war in der Liga sogar ein komplett Neues. Jan Thielmann wurde nicht nur in den Kader berufen, der Offensivspieler stand umgehen in der Anfangsformation. „Bei einem Debüt ist man natürlich aufgeregt. Das war schon ein bisschen Reizüberflutung“, so Thielmann am Mittwoch nach dem Training. „Aber rückwirkend muss man sagen, dass es ein schönes Erlebnis war. Es hat einfach Spaß gemacht.“

„Wir können immer überraschen“

Sich auch, weil der FC die Begegnung nach Toren von Jhon Cordoba und Sebastiaan Bornauw 2:0 gewann und eine kleine Siegesserie begann. Am Samstag darf es gerne einen ähnlichen Spielverlauf geben. Doch Thielmann warnt vor dem Gegner: „Es kommt eine neu zusammen gewürfelte Mannschaft auf uns zu, die noch mal mit Spielern wie Ibo Maza enorm viel Qualität dazu bekommen hat. Es ist eine sehr spannende Mannschaft.“ Die Vorzeichen sind vor dem Duell natürlich klar, aber der Offensivspieler hat in den vergangenen Jahren viele Duelle gegen die Werkself gespielt und mit dem FC auch einige gewonnen. Und am Samstag? „Wir können immer überraschen, das haben wir diese Runde schon gezeigt“, sagt Thielmann. Gegen kein Team spielte der 23-Jährige in der Liga öfter, drei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber.


Und einmal musste das Eigengewächs frühzeitig vom Platz. Bei der 0:2-Niederlage im März 24 musste Thielmann bereits nach 14 Minuten mit Rot vom Platz. Mittlerweile stehen 169 Pflichtspiele für den FC auf der Uhr. Thielmann liegt auf Rang 59 der Rekordspieler der Geißböcke. Am Samstag könnte der gebürtige Förener Karl-Heinz Schnellinger überholen in dieser Saison sind aber auch Spieler wie Lukas Podolski oder Thomas Hässler einholbar. Und in dieser Spielzeit läuft es auch für das Eigengewächs rund. „Ich bin gut gestartet. Ich bin aus einer kürzeren Saisonvorbereitung gekommen, hatte ein paar gute, ein paar semi Spiele gehabt“, sagt Thielmann. „Dann kam die Verletzung. Danach musste ich wieder reinkommen. Jetzt blicke ich voller Vorfreude auf die beiden Spiele.“

Identifikationsfigur beim FC

Die Freude wurde in der vergangenen Woche vom späten 1:1 gegen St. Pauli getrübt. Auch Thielmann wirkte nach dem Spiel niedergeschlagen. „Nach ein, zwei Bier ging es wieder“, sagt der Spieler mit einem Lächeln. Das späte Unentschieden ist längst abgehakt, der anhaltende Trend nicht. „Ich glaube, dass du irgendwann ein bisschen ausrechenbarer bist. Am Anfang kommt der FC mit einem neuen Trainer daher, da weißt man vielleicht nicht, was ist das System, wie sind die eingestellt. Jetzt nach ein paar Spielen erkennt man vielleicht ein paar Muster“, sagt Thielmann, der aber auch sagt, dass es dann eben gilt, neue Lösungen zu finden, unausrechenbar zu bleiben. Möglich also, dass es auch am kommenden Samstag wieder eine neue Formation gibt.

Thielmann ist längst so etwas wie ein Gesicht der Kölner. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2028. Es werden also noch einige Spiele und voraussichtlich einige Nachbarschafts-Duelle dazukommen. Hat das Duell gegen Leverkusen oder dann doch das Derby eine höhere Bedeutung? „Gladbach macht dann doch noch mal mehr Spaß, weil man von außen hört, dass das Derby größer ist als das Nachbarschaftsduell. Es sind beides besondere Spiele. Ich habe beide schon gewonnen und beide Siege tun sehr sehr gut.“

Mit El Mala/Kaminski-Offensive: Muss Jan Thielmann wieder auf die ungeliebte Position?

Jan Thielmann jubelt nach seinem Tor
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Mit El Mala/Kaminski-Offensive: Muss Jan Thielmann wieder auf die ungeliebte Position?

Noch im vergangenen Jahr war Jan Thielmann Dauergast auf der rechten Defensivposition. Durch die letzten Offensiv-Maßnahmen von Lukas Kwasniok musste das Eigengewächs eine Kette tiefer ran beim 1. FC Köln: Droht Jan Thielmann wieder die ungeliebte Rolle?

Said El Mala ist für Samstag in der Offensive gesetzt, möglicherweise kommt dann Jakub Kaminski auf der anderen Seite für den 1. FC Köln zum Einsatz: Droht Jan Thielmann dann wieder die ungeliebte Rolle?

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Die Antwort auf die Frage, ob Lukas Kwasniok im Duell gegen Werder Bremen lieber Said El Mala in vorderster Front von der Leine oder doch lieber mit seinem besten Spieler Jakub Kaminski die Offensive antreiben lassen würde, beantwortete der Coach mit einer personellen Überraschung: Warum nicht beide. El Mala lief auf der linken Seite auf, Kaminski auf der rechten. Die starke Offensive hatte einmal mehr ihre Opfer. Linton Maina, der wieder gar nicht zum Einsatz kam. Und dann vielleicht auch ein wenig Jan Thielmann. Denn der Musterschüler von Lukas Kwasniok musste erstmals in dieser Spielzeit wieder eine Reihe weiter hinten ran. So ein wenig wird es sich am Samstagnachmittag gegen Werder Bremen wohl wie ein Déjà-vu für das Eigengewächs angefühlt haben. Denn der 23-Jährige musste im Verlauf der zweiten Halbzeit dann auch in der letzten Reihe auf der Außenposition ran.

„Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß“

Eine Rolle, die Thielmann also bekannt ist, die allerdings nicht zu seinen Lieblingspositionen auf dem Feld gehört. So sagte Thielmann im Sommer im Interview mit come-on-fc noch, dass ihn eine defensivere Aufgabe zwar nicht nerve, es sich aber schon besser anfühle, „wenn man auf der Position eingesetzt wird, auf der man sich besonders wohl fühlt und sich weiterentwickeln kann.“ Und das ist nun mal in der Offensive. Dort durfte das Eigengewächs unter Lukas Kwasniok meistens ran, blühte sogar auf und war bis zu seiner Verletzung aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken. Das dankte der 23-Jährige in den bisherigen Duellen mit zwei Toren und einer Vorlage.

Am Samstag musste der Föhrener dann eben für mehr Stabilität in der Defensive sorgen. Zwar köpfte der 23-Jährige einige Flanken des Gegners weg und gewann ebenso einige Zweikämpfe, ein wirklicher Stabilisator für die Kölner Hintermannschaft war er allerdings auch nicht. „Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß“, sagte Thiemann noch im Vorfeld des Duells im FC-Podcast von Radio Köln, fügte aber hinzu: „Ich bin aber jemand, der tut immer das, was am besten fürs Team ist. Wenn der Trainer mich hinten braucht, dann mache ich das auch.“ Und das könnte auch eine Option für die Begegnung gegen St. Pauli sein. Denn Kwasniok ließ am Donnerstag durchklingen, dass Said El Mala von Beginn an spielt. Jakub Kaminski ist ebenfalls gesetzt. Sollten die beiden Topscorer der Kölner offensiv eingesetzt werden, bleibt Thielmann wohl nur erneut die ungeliebte Rolle.

„Da bin ich optimistisch, dass wir das schaffen“ – Jan Thielmann über Bremen und sein gutes Gefühl

Jan Thielmann jubelt nach seinem Tor
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„Da bin ich optimistisch, dass wir das schaffen“ – Jan Thielmann über Bremen und sein gutes Gefühl

An den guten Start in die Saison möchte der 23-Jährige nach seinem Comeback gerne anknüpfen beim 1. FC Köln: Jan Thielmann blickt positiv in die Zukunft und glaubt an eine gute Ausgangslage vor der Winterpause.

Mit zwei Toren und zwei Assists startete der Föhrener in die Saison. Das Vertrauen des Trainers hat der 23-Jährige sich bereits erspielt beim 1. FC Köln: Jan Thielmann blickt positiv in die Zukunft.

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Vier Wochen sind es noch bis Weihnachten. Vier Duelle gilt es noch zu absolvieren für den 1. FC Köln, bevor es für die Geißböcke in die Winterpause geht. Ein Weihnachtswunsch wäre da sicherlich, viele Punkte auf dem Konto mit unter den Baum zu nehmen. Das findet auch Jan Thielmann im FC-Podcast von Radio Köln: „Realistisch wäre der Wunsch der 20-Punkte-Marke, die wäre natürlich schon top. Das wäre eine richtig gute Ausgangslage“, so der 23-Jährige. „Da bin ich aber auch optimistisch, dass wir das schaffen.“ Mit dem aktuellen Punktestand von 14 Zählern müsste der FC aus den Begegnungen gegen Bremen, St. Pauli, Leverkusen und Union Berlin noch sechs weitere Zähler einfahren.

Viele Konstellationen in der Offensive denkbar

„Die nächsten Spiele, die kommen, werden wieder spannende Spiele. Spiele, in denen wir uns auch definitiv was ausmalen und wo wir versuchen, die nächsten Punkte einzufahren“, so Thielmann. Für das Duell gegen die Hanseaten gibt es bereits einen klaren Auftrag: „Das ist unangenehm am Samstag in Bremen zu spielen. Gerade bei den kalten Temperaturen. Aber wir freuen uns aufs Spiel“, so der Kölner Offensivmann. „Es wird wahrscheinlich ein anderes Spiel als gegen Frankfurt. Wir müssen schauen, dass wir defensiv Stabilität gewinnen, offensiv nochmal was drauflegen und dann bin ich guter Dinge für Samstag“, sagte Thielmann.

Im Angriff nachzulegen, dürfte bei den Offensivspielern des FC durchaus möglich sein. „Da kannst du aufstellen, wen du willst und du kannst dir sicher sein, die Jungs werden ihre Leistung abrufen. Kuba spielt eine weltklasse Saison, Bülti war jetzt ein bisschen was raus, Ragnar kam die letzten paar Spiele und hat getroffen und getroffen, Waldschmidt kam rein und hat getroffen und auch Kainzi hatte seinen Impakt ins Spiel“, lobt Thiemann seine Mitspieler. „Wir haben da vorne wirklich gute Jungs, da gibt es viel Konstellationen, wie wir auflaufen können und bei jeder kann man sich sicher sein, dass offensiv auch viel gearbeitet wird.“ Es mache einfach unfassbar viel Spaß mit den Jungs.

„Der Trainer gibt mir ein gutes Gefühl“

Und diesen Spaß darf Thielmann nun nach seiner Muskelverletzung auch wieder haben, denn Lukas Kwasniok vertraut dem 23-Jährigen. „Der Trainer gibt mir ein gutes Gefühl. Ich war vier Wochen raus, durfte direkt wieder starten. Das war natürlich ein positives Gefühl vom Trainer an mich. Das hat mir Selbstvertrauen gegeben, definitiv. Das war zwar nicht mein bestes Spiel, aber ein Spiel, auf das ich aufbauen kann“, so Thiemann. Unter Kwasniok startet der gebürtige Föhrener nun auch wieder in der Offensive, nachdem er in der Vergangenheit auch des Öfteren defensiv agieren musste.

Eine Position, die ihm durchaus besser liegt: „Da macht man sich einfach weniger Gedanken ums Verteidigen. Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß. Ich bin aber jemand, der tut immer das, was am besten fürs Team ist. Wenn der Trainer mich hinten braucht, dann mache ich das auch“, so Thielmann. Der durchaus gute Saisonstart mit zwei Toren und zwei Vorlagen spricht jedoch eine klar Sprache, was die Stärken des 23-Jährigen angeht. „Man hofft natürlich, daran anzuschließen“, sagte Thielmann. Am liebsten wohl schon am Samstag im kalten Weserstadion in Bremen.

Jan Thielmann trifft auf einen Lieblingsgegner: Mr. Intensität kehrt zurück auf den Platz

Jan Thielmann jubelt über seinen Treffer
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Jan Thielmann trifft auf einen Lieblingsgegner: Mr. Intensität kehrt zurück auf den Platz

Nach vier Wochen Verletzungspause kehrt Jan Thielmann wieder zurück in den Kader und will am Samstag auch einen Kaderplatz ergattern. Die Chancen stehen nicht schlecht, schließlich ist das Eigengewächs so etwas wie Kwasnioks Musterschüler beim 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt sein Comeback geben.

In den Duellen gibt der 23-Jährige immer 100 Prozent, liefert die von Trainer Lukas Kwasniok geforderte Leidenschaft und Hingabe. Nach seiner Verletzung kehrt der Föhrener nun ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt zurück – ein bisher gern gesehener Gegner für den Spieler des 1. FC Köln: Jan Thielmann könnte gegen Frankfurt sein Comeback geben.

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Es war schon so etwas wie der gefühlte Befreiungsschlag. Nach – inklusive Testspielen – acht sieglosen Begegnungen, elf Liga-Duellen mit maximal einem Treffer gewann der FC gegen Eintracht Frankfurt 2:0. Und das in einer absolut trostlosen Spielzeit – der vergangenen Abstiegssaison. Auch für Jan Thielmann war der Erfolg ein persönlicher Befreiungsschlag. Zu Saisonbeginn verletzt, anschließend wie der Großteil der Mannschaft auf Formsuche. Gegen Frankfurt gelang dem Eigengewächs im Februar 2024 der ersehnte Treffer, das 2:0, die Entscheidung. Für Thielmann bereits das zweite Tor gegen die Eintracht – gegen keinen Bundesligisten traf der Föhrener öfter.

„Hoffnung, im Kader zu sein“

Ob der 23-Jährige am Samstagabend die Chance bekommt, die Serie auszubauen, ist nach längerer Verletzungspause unklar. „Ich habe die letzten Trainingseinheiten mit der Mannschaft gemacht, war in der Länderspielpause auch noch ein-, zweimal auf dem Platz und habe ein paar Läufe gemacht“, sagt Thielmann im Interview mit fc.de. „Jetzt starte ich ganz normal in die Woche mit der Hoffnung, am Wochenende im Kader zu sein und einen Einsatz zu haben.“ Über Einsätze kann sich Thielmann in dieser Spielzeit wahrlich nicht beklagen. Vor seiner Verletzung war der 23-Jährige unumstrittener Stammspieler unter Lukas Kwasniok. „Ich habe mir am Anfang schon gedacht, dass es auch passieren kann, dass ich die ersten Spiele eher reinkomme. Dass ich dann die Spiele von Anfang an gespielt habe, freut mich natürlich sehr“, sagt Thielmann.

Vielleicht war das unter Lukas Kwasniok aber auch nur folgerichtig. Denn Thielmann ist gefühlt so etwas wie der Inbegriff des Fußballs, den der Kölner Coach von seinen Spielern fordert. Der 23-Jährige ist das Arbeitstier – Leidenschaft, Willen, Intensität. Vielleicht nicht immer filigran, aber immer mit 100 Prozent. Thielmann und Kwasniok ist offensichtlich ein Match. „Der Trainer macht nichts, wo nicht Intensität draufsteht. Das kann ich ganz gut mit meinen Attributen verknüpfen“, sagt Thielmann. „Da geht es in erster Linie darum, fleißig zu sein und gegen den Ball zu arbeiten. Mit dem Ball haben wir dann vorne einige Freiheiten und das Zusammenspiel – egal mit wem – funktioniert ganz gut. Wir haben einige Spieler, die sich gegenseitig gut ergänzen.“

„Kein Gegner kommt gerne hierhin“

Dass Thielmann „da vorne“ spielt, kommt dem 23-Jährigen natürlich auch entgegen. Unter Lukas Kwasniok musste das Eigengewächs noch nicht einmal auf der ungeliebten Rechtsverteidiger-Position ran. Ein Experiment, das offensichtlich vergangenen Tagen angehört. Und so besteht durchaus die Hoffnung, das Torkonto gegen Frankfurt tatsächlich noch einmal in die Höhe zu schrauben. Der FC will es dem Gegner zumindest nicht leicht machen. „Unser Stadion mit unseren Fans ist ohnehin immer unangenehm für die Gegner, wenn sie hier vor 50.000 spielen müssen. Das RheinEnergieSTADION hat eine Wucht und die hat es jetzt wieder ein Stück weit zurückgewonnen. Ich glaube, kein Gegner kommt gerne hierhin, auch nicht Eintracht Frankfurt.“ 

Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Jan Thielmann in einem seiner vielen Zweikämpfe gegen Hoffenheim
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Droht mit Jan Thielmann der nächste Ausfall beim 1. FC Köln? „Das hat keinen Sinn gemacht“

Für einen FC-Profi war die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig beendet. Der Offensivspieler musste nach einigen harten Zweikämpfen frühzeitig vom Platz. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

45 Minuten betrug der Arbeitstag des Kölner Eigengewächses. Der Offensivspieler musste schon in der Halbzeit vom Platz. Kein Wunder, nach den zahlreichen Attacken gegen den U21-Vize-Europameister. Droht Jan Thielmann beim 1. FC Köln auszufallen?

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Selten hat der Begriff „Abnutzungskampf“ wohl so gut auf einen FC-Spieler gepasst, wie am Freitagabend auf Jan Thielmann. Das Kölner Eigengewächs musste mal so richtig einstecken, sammelte bei den Gegenspielern fleißig Gelbe Karten. Bei einem Volleyschuss hielt Bazoumana Toure den Schlappen drüber, war mit dem gelben Karton sicherlich noch gut bedient. Nur wenige Minuten später war es Bernardo, der den Kölner Spieler brutal von den Beinen holte und kurz vor dem Seitenwechsel langte Wouter Burger noch einmal ordentlich zu. „Es sind vier, fünf Stellen, die zum Teil auch blutig sind“, sagte der Trainer. „Da haben sich einige – sag ich mal – ausgetobt. Es hat immer den Jan getroffen. Er hat die erste Halbzeit noch zu Ende gespielt. Aber es hat dann auch keinen Sinn mehr ergeben.“

Thielmann wird untersucht

Thielmann blieb zur Halbzeit in der Kabine. Das mochte vielleicht auch TSG-Coach Christian Ilzer überrascht haben, der sich wild gestikulierend über Thielmanns Behandlungspausen auf dem Platz aufgeregt hatte. Auch Schiedsrichter Felix Zwayer sprach lange mit dem Kölner Profi. Doch die Blessuren waren dann wohl nicht mehr von der Hand zu weisen. Thielmann habe den „Knöchel dick“ und noch weitere Blessuren. Ob der Offensivspieler nun ausfallen wird, ist noch nicht klar. Da werden „weitere Untersuchungen“ Aufschluss bringen. Eine Verletzung käme für den 23-Jährigen zur absoluten Unzeit. Denn auch Thielmann gehört aktuell zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer, hat sich festgespielt und blüht in der Offensive auf.

Das Kölner Eigengewächs fiel in der Vergangenheit immer mal wieder durch Verletzungen, auch längere, aus, verpasste so die U21-Europameisterschaft 2023. Schon damals betonte der damalige Coach Steffen Baumgart, dass man Thielmann bei der Rekonvaleszenz bremsen müsse, er immer darauf brennen, schnell zurückzukommen. Die kommenden Tage werden Aufschluss bringen.