Abgang oder Durchbeißen: Wie geht es weiter mit Linton Maina beim 1. FC Köln?

Linton Maina dürfte mit der Rolle beim 1. FC Köln unzufrieden sein
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Abgang oder Durchbeißen: Wie geht es weiter mit Linton Maina beim 1. FC Köln?

In der vergangenen Spielzeit war er noch der absolute Topscorer und ganz Köln wünschte sich die Vertragsverlängerung. Die gab es. Aktuell ist Maina eher der Joker und damit werden Wechselgerüchte angeheizt. Bleibt Linton Maina beim 1. FC Köln?

In der vergangenen Spielzeit stand hinter dem 26-Jährigen ein ganz besonders dickes Fragezeichen. Es gab Transfergerüchte, Spekulationen über Wechsel-Gedanken. Pünktlich zum Aufstieg überraschte der Topscorer der Vorsaison mit einer längst unterschriebenen Vertragsverlängerung. Doch so richtig gut läuft es für ihn in dieser Spielzeit nicht. Bleibt Linton Maina beim 1. FC Köln?

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Wenn Lukas Kwasniok von Linton Maina spricht, dann sind es meistens sehr lobende, warme, fast schon schwärmende Worte. Der Trainer bezeichnet den Spieler als „warm“, „herzlich“ und „feinen Menschen“, nennt ihn auf dem Feld aber auch eine Waffe. Nur bleibt die Waffe stumpf, wenn sie auf der Bank sitzt. Deswegen betonte Kwasniok, dass er aus Maina „das letzte Quäntchen“ herausquetschen wolle und das wiederum auch schon mal mit der Nicht-Berücksichtigung. In der Liga stehen in dieser Saison erst zwei Startelf-Einsätze, keine 300 Spielminuten zu Buche. Wohlgemerkt von dem Spieler, der in der vergangenen Spielzeit mit elf Assists und drei Toren der Topscorer der Geißböcke war. Die aktuelle Saison dürfte sich der Flügelspieler ganz anders vorgestellt haben als er im Frühling seine Vertragsverlängerung beim FC unterschrieben hat.

„Wenn man sich wohlfühlt, ist das das Wichtigste“

Tatsächlich war Maina gegen Ende der vergangenen Spielzeit heiß begehrt. Es soll Angebote aus dem In- und Ausland gegeben haben. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, sagte Maina im Interview mit come-on-fc.com im Trainingslager in Bad Waltersdorf. Gespräche habe es schon sehr früh gegeben, so der gebürtige Berliner. „Ich war sehr froh, dass das alles so geklappt hat. Wenn man sich wohlfühlt, ist das das Wichtigste.“ Die Frage ist natürlich, wie wohl sich Maina aktuell beim FC fühlt. Im FC-Podcast von Radio Köln, erklärte der 26-Jährige, dass die Situation in Köln für ihn gerade schwer sei. Allerdings fand der Offensivspieler auch lobende Worte für den Trainer.

Fakt ist, die Konkurrenz ist in der Mannschaft größer geworden. So groß, dass beispielsweise ein Youngster wie Said El Mala wohl hauptverantwortlich dafür ist, dass der von Kwasniok auserkorene beste Spieler der Mannschaft von seiner Stammposition auf der linken Außenbahn weichen muss. So spielte Jakub Kaminski zuletzt auf der rechten Defensivseite. Auch Florian Kainz, Marius Bülter und Jan Thielmann sind Spieler, die auf den Außen schon agiert haben oder dort zu Hause sind. „Ich sehe mich am liebsten links, habe aber auch oft schon rechts oder im Zentrum gespielt. Ich mag es, vorne meine Freiheit zu haben und trotzdem die Taktik nicht zu vergessen. Am Ende muss man sehen, was das Beste für die Mannschaft ist. Der Trainer wird das regeln“, sagte Maina im Sommer.

Es soll Interessenten geben

Aktuell ist der 26-Jährige in dieser Regelung ein Ergänzungsspieler. Und diese Rolle wird Maina nicht besonders gut schmecken. Zwangsläufig stellt sich die Frage, wo sich der Spieler weiterhin sieht. Und so wird bereits über einen Abschied in Köln spekuliert. Die „Bild“ berichtet, dass es Interessenten aus der Bundesliga und 2. Liga geben könnte. Doch das bedeutet nicht, dass Maina den Verein auch wirklich im Winter schon verlassen wird. Im Sommer waren die Ziele des damaligen Topscorers noch eindeutig: „Ich fühle mich hier sehr wohl, habe jeden Tag Spaß. Ich hoffe, dass ich noch lange hier spielen kann, vor allem in der ersten Liga und wir noch viele Erfolge zusammen feiern können“, sagte Maina. Doch die Vorzeichen haben sich ein wenig verschoben. 

Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Linton Maina im Training des 1. FC Köln
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Maina und Co. außen vor: Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln harte Entscheidungen treffen

Qualitativ ist der Kader der Geißböcke breit aufgestellt. So muss Lukas Kwasniok jeden Spieltag harte Entscheidungen treffen beim 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

Linton Maina, Cenk Özkacar oder Tom Krauß saßen beim Spiel gegen den FC Augsburg 90 Minuten auf der Bank. Alessio Castro-Montes und Jusuf Gazibegovic schafften es für die Partie nicht mal in den Kader des 1. FC Köln: Gleich mehrere Spieler sind in einer verzwickten Lage.

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Eigentlich ist es Linton Mainas Anspruch, so viel wie möglich zu spielen. Darum verlängerte der Linksaußen auch nach der vergangenen Saison seinen Vertrag beim 1. FC Köln. In der Bundesliga kam der 26-Jährige aber bisher kaum zum Einsatz. Nur drei Mal durfte der Flügelspieler für den FC auflaufen, ein einziges Mal davon von Beginn an. Eine schwierige Situation für den Profi, wie er zuletzt erklärte: “Es ist sehr schwierig und es wird auch nicht leichter. Es werden immer wieder neue Entscheidungen getroffen. Das wollte der Trainer so, das wollte Thomas Kessler so“, sagt Maina im FC-Podcast von Radio Köln Anfang Oktober. „Man muss irgendwie damit klar kommen. Leicht ist es nicht. Jeder will spielen und vor allem will auch jeder mitfahren”, urteilte der 26-Jährige damals.

Der nächste Nackenschlag für Maina

Nach der Ausbootung für das Spiel gegen Wolfsburg im September sind die 90 Minuten auf der Auswechselbank am vergangenen Samstag nun also der nächste Nackenschlag für den Flügelstürmer. Auch gegen die TSG Hoffenheim kam er erst nach 72 Minuten in die Partie, für den Shootingstar El Mala, der schließlich auch für das Aufeinandertreffen mit dem FC Augsburg den Vorzug mit seiner Einwechslung erhielt und die Entscheidung des Trainers prompt mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand zurückzahlte.

Dass die Erfolge der aktuellen Saison am Geißbockheim für viele eng mit dem Namen Said El Mala verknüpft sind, ist kein Geheimnis. Über den entfachten Konkurrenzkampf im Kader war sich auch Maina im Interview mit Radio Köln sehr bewusst: „Ich glaube, der Trainer sieht mich auch vorne. Aber man muss auch sagen, dass die Spieler vorne gerade einfach performen“, sagte der gebürtige Berliner über seinen Konkurrenzkampf mit El Mala und Co. Gerade nach der vergangenen Spielzeit ist das doch eine überraschende Entscheidung. Immerhin hatte Maina mit seinen zahlreichen Scorerpunkten großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Umso drastischer erscheint die geringe Einsatzzeit des ehemaligen Leistungsträgers.

Der Weg zurück steht offen

Fest steht aber auch: Die Saison ist noch jung und es bleibt Zeit für Spieler auf dem Abstellgleis, auch wieder in die Startelf zurückzukehren. „Ich bin mir recht sicher, dass er noch nicht an seinem persönlichen Limit angelangt ist. Er war in der vergangenen Saison ein ganz wichtiger Faktor. Aber da haben wir auch in der zweiten Liga gespielt“, erklärte Kwasniok bereits vor dem Duell mit RB Leipzig im September seine Entscheidung um Maina . „Ich will das allerletzte Quäntchen aus ihm herausholen. Und dazu sind manchmal auch unpopuläre Maßnahmen vonnöten“, so Kwasniok damals weiter.

In dieser Saison mussten auch andere Spieler erfahren, dass sich das Niveau und die Qualität im Kader verändert haben. Ein Beispiel ist Leart Pacarada, der aussortiert wurde. Neben Maina verfolgten bislang auch die Neuzugänge Tom Krauss, Ragnar Ache, Cenk Özkacar und Alessio Castro Montes den Saisonstart vornehmlich von der Bank aus oder werden bei der Kadernominierung nicht berücksichtigt. Bislang rotiert Kwasniok immer wieder, wirft Woche für Woche andere Spieler in die Formation. Sicherlich auch, um alle Spieler bei Laune zu halten. Doch ob Kurzeinsätze einen Leistungsträger der Vorsaison glücklich machen, muss sich dann wohl noch zeigen.


Linton Maina in neuer Rolle beim 1. FC Köln: „Jeder will spielen und jeder will mitfahren“

Neue Rolle für Linton Maina
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Linton Maina in neuer Rolle beim 1. FC Köln: „Jeder will spielen und jeder will mitfahren“

Für Linton Maina läuft die Saison bislang nicht wie erwartet. Der Offensivspieler kommt nicht auf die Einsatzzeit, die er sich erhofft hat. Nun äußert sich der Offensivspieler im Podcast von Radio-Köln. Das sagt Linton Maina über seine Rolle beim 1. FC Köln.

Erst vor wenigen Monaten hat er seinen Vertrag verlängert und wollte ein Zeichen setzen. Aktuell gehört der 26-Jährige eher zu den Ergänzungsspielern. Das sagt Linton Maina über seine Rolle beim 1. FC Köln.

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Für Linton Maina könnte am Abend beim Benefiz-Turnier im Südstadion ordentlich Einsatzzeit anstehen. Zumindest hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Mittwoch angekündigt, dass am Donnerstag vor allem die Spieler auflaufen werden, die zuletzt ein wenig hinten dran waren. Gemessen an der vergangenen Spielzeit dürfte das auf Maina also zutreffen. Der 26-Jährige kommt in der aktuellen Saison auf 113 Minuten in der Liga und auf einen Startelf-Einsatz. Dabei gehörte der Offensivspieler im Vorjahr zu den absoluten Leistungsträgern. „Es ist sehr schwierig und es wird auch nicht leichter. Es werden immer wieder neue Entscheidungen getroffen. Das wollte der Trainer so, das wollte Thomas Kessler so“, sagt Maina im FC-Podcast von „Radio Köln„. „Man muss irgendwie damit klar kommen. Leicht ist es nicht. Jeder will spielen und vor allem will auch jeder mitfahren.“

„Nicht meine Lieblingsposition“

Das war für den 26-Jährigen im Spiel gegen Wolfsburg nicht der Fall. Maina wurde erstmals nicht in den Kader berufen. Jener Spieler, der in der vergangenen Saison noch seinen Vertrag verlängert hatte und dies wiederum im Aufstiegstaumel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern verkündete. „Ich wusste es schon ein paar Tage vorher. Wir haben ein ganz normales Gespräch geführt“, sagt Maina. „Da ging es auch um ein, zwei andere Sachen. Deswegen kam es für mich dann auch nicht mehr so wirklich überraschend.“ Auf der Pressekonferenz erklärte Lukas Kwasniok, dass er den Spieler auch ein wenig „kitzeln“ wolle, um das „Maximum aus ihm herauszuquetschen“. „Ich weiß um meinen Platz im Team  und probiere trotzdem der Mannschaft immer zu helfen. Auch wenn ich dann auf der Bank sitze, wenn ich mich am Rand warm mache, fiebere ich trotzdem mit und will, dass wir die drei Punkte bei uns behalten.“

Der Konkurrenzkampf hat sich im Sommer noch einmal massiv erhöht. Allerdings gibt der Kölner Trainer den Spielern auch immer wieder die Chance, in die Startelf zurückzukehren. Das galt auch für Maina nach der kurzfristigen Ausbootung. Das weiß auch der 26-Jährige. „Jeder Spieler spielt Fußball, um am Wochenende in den Stadien auflaufen zu können. Dafür müssen wir uns halt jede Woche beim Training zeigen. Am Ende guckt der Trainer, was dann das Beste für die Mannschaft ist“, sagt Maina, der sich auch mit der Position des Schienenspielers abfinden musste. Das sei nicht seine Lieblingsposition, sagt der Offensivspieler. „Ich glaube, der Trainer sieht mich auch vorne. Man muss aber auch sagen, dass die Spieler vorne einfach gerade performen“, sagt Maina.

„Ich würde lügen…“

Der Erfolg gibt den Kölnern aktuell recht. Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der FC stark in die Saison gestartet. „Dass wir eine gute Rolle spielen können, hat man in der Vorbereitung schon gemerkt und auch gesehen“, sagt der Offensivspieler. „Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht überrascht darüber bin, dass wir am Ende so gut sind. Für uns alle, für die Stadt und für die Liga ist das cool. Jeder, der die Liga kennt, weiß, was hier los ist.“ Vor allem in der Mannschaft scheint es zu stimmen. Trotz zahlreicher Neuzugänge wirkt die Mannschaft spielstark, eingespielt. „Ich glaube, dass wir die letzten Jahre fast nur über die Teamchemie gekommen sind. Wenn dann so ein Cut kommt und viele Spieler gehen, ist das natürlich für jeden Spieler etwas krass Neues“, sagt Maina. „Darauf muss man sich auch erstmal einstellen. Aber wenn der Erfolg da ist, dann ist es vielleicht leichter.“

Am Donnerstag hat Maina die Chance, sich wieder in den Vordergrund zu spielen. Dass das durchaus realistisch ist, zeigte Luca Waldschmidt in der letzten Länderspielpause als er gegen Schwarz-Weiß Essen lieferte und anschließend in der Startelf gegen Wolfsburg stand.

Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Said El Mala gehört zu den schnellsten Kölner Spielern
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Der 1. FC Köln hat im Sommer auch an seinem Tempodefizit geschraubt

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde beim FC über ein vermeintlich mangelndes Tempo in der Mannschaft diskutiert. Ob das Thema gerechtfertigt war, lässt sich im Nachhinein schwer sagen. Sicher ist aber: Der 1. FC Köln hat im Sommer am Tempo gearbeitet. Und das möglicherweise auf mehreren Ebenen.

Zwölf Neuverpflichtungen haben dem FC vor der Saison ein neues Gesicht verpasst. Das lässt sich auch Daten gut festhalten. Der 1. FC Köln hat im Sommer unter anderem am Tempo gearbeitet. Vielleicht auch ein Grund des Erfolgs.

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Als die Geißböcke vor ziemlich genau einem Jahr in der 2. Bundesliga das erste Mal ein wenig ins Schlittern gerieten und die Kluft zwischen geballter Offensive und vogelfreier Defensive das erste Mal so richtig aufploppte, wurde ein potenzielles Defizit der Kölner zum Thema: das Tempo. Vier Tore gegen den Karlsruher SC, fünf gegen Darmstadt – das oft durch Umschaltmomente, in denen die Kölner nicht so richtig hinter herkamen. Damals Mitte Oktober 2024 wurde das an einem Umstand handfest: Mit Linton Maina schaffte es nur ein FC-Profi mit seiner Maximal-Geschwindigkeit in die Top-80 der Liga. Jeder aktive oder ehemalige Fußballer weiß natürlich, dass die Höchstgeschwindigkeit nicht alles ist. Antritt, Explosivität, selbst das mentale Umschalten spielen im Fußball bekanntlich eine mindestens genauso große Rolle. Und die Höchstgeschwindigkeit ist dann vielleicht auch in einem großen Ganzen, ohne krasse Ausreißer zu betrachten.

Acht FC-Profis in der Top-100

Vieleicht waren die Werte auch aufgrund der taktischen Herangehensweise mit hohem Pressing und Ballgewinnen tief in der gegnerischen Hälfte so ausgefallen. Dennoch war nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass der FC in dieser Zeit in der Liste der Höchstgeschwindigkeiten unterpräsentiert und parallel auf dem Platz ein gewisses Defizit in Sachen Geschwindigkeit auszumachen war. Das änderte sich auch bis zum Ende der Spielzeit mit angepasstem System nicht mehr. Linton Maina kam auf einen Bestwert von 35,87 km/h und lag damit auf Platz elf der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga. Bis der nächste Akteur des FC in jener Bilanz auftauchte, musste man aber lange suchen. Erst auf Platz 70 befand sich Winterneuzugang Joël Schmied mit 34,29 km/h. Insgesamt schaffen es nur vier Kölner Spieler in die Top-100. Zum Vergleich: Vom Mitaufsteiger Hamburger SV waren es gleich doppelt so viele.

Doch an diesem Maximaltempo haben die Kölner im Sommer ganz offensichtlich gearbeitet. In der Top-Ten sucht man den FC aktuell noch vergebens. Doch mit den in der vergangenen Spielzeit gemessenen 35,87 km/h wäre Maina aktuell der drittschnellste Bundesliga-Profi. Das hinter Bazoumana Touré mit 35,97 und Unions Oliver Burke mit 36,01 km/h. In dieser Spielzeit ist tatsächlich bislang ein Neuzugang der schnellste Kölner Spieler. Kristoffer Lund wurde gegen Hoffenheim mit 35,11 km/h geblitzt, liegt damit in der Liga auf Rang 14. Auf Platz 35 folgt Said El Mala (34,38) und auf Platz 36 Jakub Kaminski (34,37). Mit Joel Schmid liegt ein Winterneuzugang des Vorjahres auf dem internen vierten Platz (34,34 km/h; Rang 40). Sebastian Sebulonsen schafft es auf Rang 70 (33,81) und in der Top-100 befinden sich dann auch Maina (33,55), Jan Thielmann (33,48) und Isak Johannesson (33,38).

Zwar gehören die Geißböcke somit weiterhin nicht zu den allerschnellsten Spielern der Liga, im Mittel ist die Maximalgeschwindigkeit aber schon gestiegen. Das liegt neben der Kaderzustellung sicherlich auch an der Spielweise des Kölner Trainers. Gerade in Sachen Tempo ist beim FC aktuell jedenfalls kein Defizit mehr auszumachen.

Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Jusuf Gazibegovic kommt beim FC gerade nicht zum Zug
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Schwere Phase für Gazibegovic: Wieder nicht im Kader, in der National-Elf erneut auf Abruf

Für Jusuf Gazibegovic will es in dieser Spielzeit einfach nicht laufen. Gegen den VfB Stuttgart stand der Rechtsverteidiger am Sonntag zum dritten Mal in Folge nicht im Kader des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic weiterhin außen vor.

Er wurde als der erste neue Spieler nach dem Registrierungsverbot gefeiert, galt im Winter als möglicher Königstransfer beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic ist beim FC weiterhin außen vor. Auch in der Nationalmannschaft wurde der Rechtsverteidiger nicht in den direkten Kader berufen.

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Der Frühherbst des vergangenen Jahres hatte es für Jusuf Gazibegovic terminlich schon in sich: Hier Champions League gegen Brügge und Co., Länderspiele gegen unter anderem die DFB-Auswahl und Spitzenspiele gegen Teams wie RB Salzburg. Immer von Beginn an, meist über die 90 Minuten und immer als Leistungsträger beim späteren Meister Sturm Graz. Ein Jahr später sieht die Situation um den Linksverteidiger ganz anders aus. Gazibegovic ist mittlerweile Spieler des 1. FC Köln und bei den Geißböcken weiterhin außen vor. Der Rechtsverteidiger war am Sonntag im Duell gegen Stuttgart zum dritten Mal in Serie nicht Teil des Kölner Kaders. Zu Jahresbeginn noch als Königstransfer – und dazu noch der erste nach der Transfersperre – gefeiert, aktuell noch nicht einmal ein Platz auf der Bank.

Huseinbasic erneut nicht nominiert

In der vergangenen Woche äußerte sich der Bosnier noch bei „Sky“ über die aktuelle Situation, die ihm schwer falle. Zumal er in der Nationalmannschaft doch recht ordentliche Leistungen gezeigt habe. Tatsächlich überzeugte der Abwehrspieler im Duell gegen San Marino, spielte 90 Minuten. Auch im anschließenden Duell gegen die Wahlheimat Österreich machte Gazibegovic eine gute Figur. Allerdings war der Bosnier zunächst nicht berücksichtigt worden, stand auf der „Abruf“-Liste. Erst durch die Verletzung von Arjan Malic rückte der Rechtsverteidiger nach. Und auch dieses Mal gehört der 25-Jährige zu den drei Spielern, die auf Abruf stehen. Sollte kein Spieler ausfallen, wird Gazibegovic dieses Mal wohl keine Spielpraxis in der Nationalmannschaft sammeln können.

Immerhin dürfte der Abwehrspieler dann aber beim Cologne-Cup am 9. Oktober zum Einsatz kommen. Denis Huseinbasic wurde auch dieses Mal gar nicht erst von Bosnien-Coach Sergej Barbarez berücksichtigt. Im Juni war der Mittelfeldspieler früher von der Nationalmannschaft heimgereist. Aus „mentalen“ Gründen, wie es später hieß. Seitdem spielt Huseinbasic keine Rolle mehr. Zu Beginn der Spielzeit war er auch von Lukas Kwasniok nicht berücksichtigt worden, biss sich dann aber in das Team. Erst am vergangenen Sonntag war der 24-Jährige nach einer guten Stunde im Duell der Kölner gegen den VfB eingewechselt worden. Davon scheint Jusuf Gazibegovic aktuell ein Stück weit entfernt zu sein.

Und daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern. Denn Sebastian Sebulonsen ist sicherlich eine der bislang vielversprechendsten Neuverpflichtungen. Der Norweger hat sich komplett festgespielt. Das dürfte sich der Rechtsverteidiger bei seinem Wechsel im Januar gänzlich anders vorgestellt haben.

Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Erstmals in der Liga Startelf, aber nicht überzeugend: „Das hat Linton zu sehr herausgefordert“

Linton Maina lief am Sonntag das erste Mal in dieser Saison in der Liga von Beginn an auf. Doch auf einer eigentlich ungewohnten Position tat sich der Offensivspieler schwer in der Begegnung des 1. FC Köln: Linton Maina kann sich gegen Stuttgart nicht empfehlen.


Schon in der Vorbereitung musste er hin und wieder als offensiver Schienenspieler ran. Wirklich viel hat es nicht gebracht für den 1. FC Köln: Linton Maina kann sich im Duell gegen den VfB Stuttgart nicht empfehlen.

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Als Lukas Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit auf Linton Maina angesprochen wurde, da geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen. Er habe zu dem Kölner Flügelflitzer schon ein besonderes Verhältnis wurde der Trainer nicht müde, zu betonen. „Mein Verhältnis zum Linton ist sehr warm, herzlich, weil er ein guter Mensch ist“, sagte der Trainer. „Linton musst du mal in den Arm nehmen und dann versuchst du aber, ihn wieder so ein bisschen zu kitzeln, ein bisschen anzustacheln.“ Das tat Kwasniok zuletzt. Vielleicht sogar ein wenig mehr als das. Der Außenbahnspieler kam in den ersten Liga-Spielen so gut wie gar nicht zum Einsatz, wurde gegen Wolfsburg noch nicht einmal für den Kader berücksichtigt. Gegen Leipzig wurde Maina dann eingewechselt, drehte auf und empfahl sich für mehr. „Linton Maina ist grundsätzlich mal eine Waffe“, sagte der Coach noch am vergangenen Freitag in Bezug auf einen möglichen Startelf-Einsatz. „Und die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen.“ Der Moment schien für den Trainer gegen Stuttgart gekommen zu sein.

„Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“

Und doch überraschte der Trainer – zumindest in Teilen. Am Sonntagabend stand Maina dann in der Startelf. Doch nicht etwa als Offensivkraft, vielmehr als Schienenspieler einer Fünferkette, der also auch Defensivaufgaben übernehmen sollte. Eine Rolle, die der gebürtige Berliner auch schon in der Vorbereitung immer mal wieder übernommen hatte. Schon damals konnte man die ein oder andere defensive Schwierigkeit ausmachen, die Maina aber durch sein Tempo meist ausgleichen konnte. Nur ging es damals nahezu ausschließlich gegen unterklassige Mannschaften. „Der VfB hat widererwarten die halbrechte Seite überladen. Wir hatten uns auf die halblinke mit Mittelstädt eingestellt. Aber Vagnoman war der Spieler, der das Spiel oft mit angetrieben hat. Dadurch hatten wir oft eine Zwei-gegen-drei-Konstellation. Das hat Linton zu sehr herausgefordert. Er ist kein links defensivverteidigender Schienenspieler. Wir haben gewusst, dass so etwas passieren kann“, sagte der Trainer. „Wir haben mit Jakub eine Allrounder-Waffe, die einfach den Rücken besser sichern kann.“

Also stellte der Trainer noch während der ersten Halbzeit um, setzte Maina offensiver ein und auf Jakub Kaminski auf dem defensiveren Part. „Es ist zwar nicht konkret gefährlich geworden, aber wenn die Bälle zwei-, dreimal genauer gekommen wären, hätte es lichterloh gebrannt. Ich bin proaktiv zu Werke gegangen“, sagte der Coach. Doch nach seinem guten Auftritt gegen Leipzig blieb Maina dieses Mal blass, konnte sich nicht erneut in Szene setzen. Zwar zog der 26-Jährige die meisten Sprints auf Kölner Seite an, Torgefahr erzeugte der Offensivspieler aber nicht. Ganz anders eben Kaminski, der alleine auf fünf Torabschlüsse kam. Es wirkt fast so, als müsse Kwasniok seine „Waffe“ wieder ein wenig anstacheln. Gut möglich, dass das dann wieder auf anderer Position passiert.

Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

Linton Maina sitzt am Boden beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

In der zweiten Liga war Linton Maina noch einer der besten FC-Spieler, in der Bundesliga war er bis jetzt außen vor. Aber andere Kölner Profis haben schon gezeigt, dass unter Lukas Kwasniok jeder seine Chance bekommt: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

Gegen Wolfsburg stand Linton Maina nicht im Kölner Kader und hat bisher in dieser Spielzeit noch keine Minute in der Bundesliga gespielt. Der Linksaußen muss auf seine Chance beim neuen Trainer warten: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

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Es war wohl einer der emotionalsten Momente für die Fans des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison: Die aus dem Nichts kommunizierte Vertragsverlängerung von Linton Maina. In der Wahrnehmung der Fans sendete der Außenbahnspieler ein Signal. Das Signal mit starken Leistungen auch in der Bundesliga vorangehen zu wollen. Eigentlich. Denn ein paar Monate später sieht die Bilanz nach drei Bundesliga-Spieltagen ganz anders aus für den besten Kölner Vorlagengeber der Vorsaison. Bis jetzt hat Maina – bis auf in der ersten DFB-Pokalrunde – noch keine Minute gespielt. Gegen Wolfsburg war er noch nicht mal für den Kader berücksichtigt worden.

Jeder kann seine Chance bekommen

Verwunderung und vielleicht auch ein Hauch Wehmut gingen durch Teile der Fans in den Sozialen Medien. Für den Offensivspieler eine Situation, die er so bei der Vertragsunterschrift nicht erwartet hat. Doch für Trübsal ist aktuell kein Platz. Im Gegenteil. Der 26-Jährige ist gut daran beraten, jetzt Geduld zu beweisen, die richtige Reaktion zu zeigen und nicht lange zu hadern. Denn sein Trainer Lukas Kwasniok hat mehrfach betont, dass jeder Spieler seine Chance erhalten wird. Und der Coach hat die Worte bereits auch mit Leben gefüllt und seinen Kader und den großen Konkurrenzkampf bisher clever gemanagt. Wenn man den Pokal mit einbezieht, hat bis auf Dominique Heintz jeder Profi Einsatzzeit bekommen. Nur Eric Martel spielte alle vier Spiele durch. Alle drei Ligaspiele absolvierten zusätzlich noch Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski. Neben ihnen konnten sich alle Akteure also mindestens als Joker beweisen.

Dass jeder beim FC seine Chance erhält und dann auch nutzen kann, zeigt sich auch am Beispiel Denis Huseinbasic. Gegen Regensburg war der Mittelfeldspieler nicht im Kader, beim Bundesliga-Auftakt in Mainz saß er das ganze Spiel auf der Bank. Eine Woche später gegen den SC Freiburg bekam der 24-Jährige dann seine Möglichkeit, stand direkt in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Gegen Freiburg war Luca Waldschmidt außen vor, spielte gegen Wolfsburg von Beginn an, traf gegen seinen Ex-Club. Kwasniok nutzt tatsächlich den gesamten Kader, kann die Akteure bei Laune halten. Niemand ist für ewig auf die Bank verbannt, wenn er sich denn im Training reinhängt. Genau diesen Weg müssen nun Maina, aber auch die Mitspieler gehen. Das Signal ist eindeutig, auf frühere Leistungen braucht sich beim FC niemand ausruhen, dafür ist die Kaderbreite zu groß.

Kwasniok hält die Spannung hoch

Und das ist der richtige Weg: Denn dass Kwasniok solche Chancen verteilt, macht den FC stark. Jeder Profi weiß, dass er auch bei Rückschlägen wie einer Nichtnominierung weiter hart arbeiten muss und diese Arbeit nicht umsonst ist. Das hält das Niveau und die Spannung der Mannschaft im Training und dadurch ebenfalls im Spiel hoch. Ja, es besteht weiter das Risiko, einer gewissen Unzufriedenheit. Aber bis jetzt schafft es der Trainer gut, seinen Kader mit ehrlichen Ansprachen und Rotationen bei Laune zu halten und die Kaderbreite wirklich zu einer Stärke zu machen. Jeder kann es schaffen, sich in die Startelf zu spielen. Und die Wechsel nahmen bis jetzt noch kein so extremes Ausmaß an, dass es das Kölner Spiel gestört hätte. Wenn Kwasniok weiter die richtige Balance findet, wird das ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Saison der Geißböcke sein. Und eben auch eine Möglichkeit für Spieler wie Linton Maina, doch noch die angestrebte wichtige Rolle beim FC zu erreichen.


Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Leart Pacarada und Dominique Heintz im Kölner Trainingslager
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Vom Aufstiegshelden aufs Abstellgleis? Etablierte Spieler wie Pacarada, Heintz und Co müssen sich dem Konkurrenzkampf stellen

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits zehn Neuverpflichtungen getätigt. Das könnte auch Konsequenzen für einige langjährige Spieler haben beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis.

In der abgelaufenen Saison wurden sie noch gefeiert, jetzt müssen sie um ihren Platz kämpfen beim 1. FC Köln: Einigen Aufstiegshelden droht das Abstellgleis. Denn der FC rüstet in allen Mannschaftsteilen gehörig für die Bundesliga auf.

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Er war in der abgelaufenen Saison einer der Dauerbrenner beim 1. FC Köln: Mit acht Vorlagen in 31 Einsätzen hatte Leart Pacarada einen gehörigen Anteil am Kölner Aufstieg. Ein Jahr zuvor in der Abstiegssaison hatte der Linksverteidiger seinen Stammplatz an Max Finkgräfe verloren. Doch in der zweiten Liga blühte der 30-Jährige auf und verdrängte mit guten Leistungen auch seinen jungen Konkurrenten wieder auf die Bank. Nun möchte der kosovarische Nationalspieler in der kommenden Spielzeit zeigen, dass er auch in der Bundesliga überzeugen kann. Doch das Blatt könnte sich erneut gegen Pacarada wenden. Denn mit Kristoffer Lund hat der FC bereits einen Linksverteidiger mit Ambitionen auf die Startelf verpflichtet und auch das Interesse an Derrick Köhn ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Ersterer könnte Pacarada seinen Stammplatz jetzt schon streitig machen. Pacarada wurde für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert.

Große Konkurrenz in der Defensive

Es könnte darum eng werden für Pacarada. Erst Recht, wenn wie geplant noch ein weiterer Linksverteidiger kommen sollte. Aber auch so ist nicht klar, auf wie viel Einsatzzeit der 30-Jährige kommen wird. Lund spielte gegen die Lombarden gut, zeigte sich vor allem offensiv gefährlich. Und auch in der Innenverteidigung, wo der kosovarische Nationalspieler in der Vorbereitung wie beim Spiel gegen Atalanta öfter ran musste, hat der FC mit Cenk Özkacar einen Linksfuß geholt. Der saß zwar im letzten Testspiel des Sommers noch auf der Tribüne, dürfte aber jetzt den Konkurrenzkampf anheizen. Und gegen Bergamo spielte auch Tom Krauß eine gute Rolle als linker Innenverteidiger. Darüber hinaus kommt auch noch Rav van den Berg dazu, der bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro zumindest mittelfristig für die Startelf im Abwehrzentrum eingeplant sein dürfte. Wenn Pacarada also nicht noch wechseln sollte, könnte er in der Bundesliga trotz seiner guten Aufstiegssaison aufs Abstellgleis geraten.

Ähnlich geht es Dominique Heintz und Julian Pauli. Nachdem Letzterer vor allem vor seiner längeren Verletzung in der Hinrunde 2024/25 überzeugte, trug der Routinier vor allem nach dem ersten Drittel der Saison als Stammspieler zum Aufstieg bei. Durch die Verstärkungen in der Innenverteidigung könnte es wie bei Pacarada nun aber für beide eng werden. Bei Heintz steht sowieso die Frage im Raum, ob er noch die Qualität für die höchste deutsche Spielklasse hat. Besonders das Tempo des 32-Jährigen könnte zum Problem werden. Es könnte daher gut sein, dass der Linksfuß gegenüber Neuzugängen wie Özkacar und van den Berg das Nachsehen hat. Pauli dagegen hat bis jetzt noch nie in der Bundesliga gespielt. Es ist also nicht klar, ob das Talent schon die Reife für die erste Liga hat. Außerdem verpasste der 20-Jährige mit einem im Trainingslager erlittenen Bänderriss weite Teile der Vorbereitung und bekam so nicht die Chance, sich zu empfehlen. So droht auch dem Youngster ein Platz auf der Bank. Auch wenn die Kölner ihn deshalb vielleicht noch für Spielpraxis verleihen könnten.

Keine sicheren Plätze im zentralen und offensiven Mittelfeld

Das dürfte bei Denis Huseinbasic keine Option sein. Der 24-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit im zentralen Kölner Mittelfeld gesetzt und steuerte drei Tore und eine Vorlage bei. Nun ist die Konkurrenz jedoch deutlich größer und namhafter. Mit Tom Krauß kam ein potenzieller Stammspieler mit Bundesliga-Erfahrung dazu. Und Isak Johannesson war 2024/25 einer der besten Spieler der zweiten Liga, der gerade mit seiner Kreativität eine wichtige Facette ins Kölner Spiel bringen könnte. Außerdem gibt es ja sowieso noch den unumstrittenen Eric Martel. Huseinbasic hat natürlich schon eine Chance, auf Einsatzzeiten zu kommen. Dafür müsste er sich aber im Vergleich zur vergangenen Saison steigern, um nicht am Ende hinter den anderen nur Reservist zu sein. Gegen Regensburg reichte es nicht für den Kader.

Ein Konkurrenzkampf droht auch Linton Maina. Auch wenn der Außenspieler in der zweiten Liga wahrscheinlich der wichtigste Feldspieler des FC war. Aber gerade in der Offensive hinter der Spitze hat Trainer Lukas Kwasniok einige Optionen. Jakub Kaminski, Marius Bülter, Jan Thielmann, Said El Mala, Florian Kainz, Luca Waldschmidt und je nach Positionierung auch Johannesson – die Liste ist lang. Da kann auch ein Profi mit zweifellos vorhanden guten Anlagen wie Maina Probleme bekommen. So musste er im Test gegen Bergamo und auch schon zuvor in der Vorbereitung auf die linke Schienenspieler-Position ausweichen. Aber auch dort gibt es jetzt mit Lund und potenziell Köhn wie bereits beschrieben mehr Auswahl für den Coach. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der 26-Jährige seine Chancen bekommen wird. Diese muss der Linksaußen aber auch nutzen. Ansonsten droht ihm wie einigen anderen Aufstiegshelden in der kommenden Saison die Bank.

Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada
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Das ist derzeit die größte Schwachstelle im Kader des 1. FC Köln 

Die Linksverteidiger-Position ist derzeit die größte Problemzone im Kader des 1. FC Köln. Ein möglicher Ausfall von Leart Pacarada nach einer Sprungelenksverletzung im gestrigen Training verschärft diese Situation zusätzlich. 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

Nachdem Leart Pacarada am Donnerstag das Training verletzungsbedingt frühzeitig abbrechen musste, vertiefen sich die Sorgenfalten bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln: Auf dieser Position herrscht dringend Handlungsbedarf

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Die Bedeutung von Leart Pacarada für den sportlichen Erfolg des 1. FC Köln kann aktuell kaum hoch genug eingeschätzt werden. Der 30-Jährige hat sich nicht nur als verlässlicher Leistungsträger auf dem Platz etabliert, sondern nimmt auch abseits des Rasens eine zentrale Rolle in der Mannschaft ein. Als Führungspersönlichkeit fängt er die Sorgen seiner Mitspieler gekonnt auf. So auch jüngst im Trainingslager, als er sich offen dem Neuzugang Ragnar Ache annahm, der noch Anlaufschwierigkeiten im Team offenbarte. Doch ausgerechnet jetzt, in einer Phase, in der die Geißböcke ohnehin mit personellen Baustellen zu kämpfen haben, lastet auf den Schultern des Linksverteidigers besonders viel Verantwortung. Denn Pacarada ist aktuell der einzige gelernte Linksverteidiger im Kader. Umso größer nun die Sorgen, als er am Donnerstag das Training mit bandagiertem Knöchel vorzeitig abbrechen musste. Die Position droht zum echten Problemfall zu werden, sportlich, aber auch strukturell. Mit jeder Trainingsminute, die Pacarada fehlt, steigt der Druck, in der verbleibenden Transferperiode dringend nach Verstärkung zu suchen. Pacaradas Bedeutung für das Gefüge der Rheinländer war selten offensichtlicher als jetzt.

Wilde Experimente und taktische Kniffe aus der Not heraus

Die Kaderlücke auf der linken Verteidigerposition stellte prompt das Improvisationstalent von Lukas Kwasniok und seinem Trainerteam auf den Prüfstand. Flügelstürmer Linton Maina wurde etwa gegen Siegburg oder Leicester prompt mit Defensivauffgaben versehen. Das sorgte für lange Wege über die Aussenbahn und konsequent für eine enorme Beanspruchung auf dieser Position. Gegen Gegner wie Leicester City oder den Siegburger SV konnte dieser Ansatz unterm Strich aufgehen, doch die intensive Beanspruchung der Schienenspieler offenbarte im in den bisherigen Tests auch Nachteile dieser Spielanlage. Gerade in der Rückwärtsbewegung taten sich Räume auf, die gegen besser besetzte Bundesliga-Konkurrenten werden dürften. Mit Beginn der Saison könnte diese Variante daher rasch wieder ad acta gelegt werden. Ein klares Zeichen, wie dringend der FC auf dieser Schlüsselposition Transferbedarf hat, um taktisch flexibler agieren und defensiv stabil bleiben zu können. Insbesondere auch das Experiment mit Steffen Tigges als Linksverteidiger zeigt: es herrscht akuter Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Die händeringende Suche nach Verstärkung reisst noch nicht ab

Wie der Verein am Freitagmorgen bekannt gegeben hat, trainiert Pacarada nach dem Trainingsabbruch bereits wieder Individuell. Die Schlimmsten Befürchtungen sind demnach nicht eingetreten. Fakt ist aber: Aktuell klafft auf der linken Defensivseite des 1. FC Köln eine spürbare Lücke. Mit dem Wechsel von Max Finkgräfe zu RB Leipzig nach der abgelaufenen Spielzeit hat der Klub einen talentierten Linksverteidiger verloren, die entstandene Baustelle wurde bislang nicht geschlossen. Naheliegend sind die intensiven Bemühungen auf dem Transfermarkt um eine Verstärkung für die defensive Außenbahn. In den Fokus gerückt ist zuletzt Derrick Köhn, der aktuell noch bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht. Der dynamische Außenverteidiger gilt als einer der heißesten Kandidaten für einen Wechsel an den Rhein und hat durch seine Erfahrung aus 27 Bundesliga Einsätzen und 14 Auftritte in der Süper Lig sicher das Zeug dazu, die Sorgen auf der linken Defensivseite der Geissböcke zu mildern.

Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City
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Systemfrage beim 1. FC Köln: Vor- und Nachteile der Fünferkette mit offensiven Schienenspielern

In drei von vier Testspielen agierte der FC mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Dabei besetzte gegen Leicester City und den Siegburger SV unter anderem Linton Maina sehr offensiv die Schienenposition beim 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

Mit 7:0 setzte sich der FC vergangenen Mittwoch im vierten Test gegen den Siegburger SV durch. Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das dritte Mal mit der Dreier- beziehungsweise Fünferkette, die der Coach auch in Paderborn spielen ließ. Und in dem System überzeugte in den bisherigen Testspielen auch der 1. FC Köln: Ist die Fünferkette mit Schienenspielern die Zukunft?

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Viele FC-Fans dürften sich schon am vergangenen Freitagabend gewundert haben, Linton Maina gegen Leicester City als linken Schienenspieler zu sehen. Sonst kennen ihn die Anhänger nur auf offensiveren Positionen. Gegen den englischen Zweitligisten musste der eigentliche Linksaußen dann aber das erste Mal als Außenverteidiger in der Kölner Fünferkette ran. Dass diese Position eher eine unbekannte ist, merkte man dem ehemaligen Hannoveraner jedoch nicht an. Der 26-Jährige interpretierte seine Rolle dabei aber auch sehr offensiv und schaffte durch sein enormes Tempo viel Raum für seine Mitspieler.

Und auch sein Gegenstück auf der rechten Seite, Neuzugang Sebastian Sebulonsen, überzeugte gegen Leicester als Schienenspieler mit viel Drang nach vorne. So erzielte der Norweger etwa nach wenigen Minuten die Führung für die Geißböcke und blieb auch danach ein Aktivposten. Aber nicht nur vergangenen Freitag lief der 1. FC Köln mit offensiven Schienenspielern auf. Auch ein paar Tage später gegen den Siegburger SV agierten die Geißböcke mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Fünferkette auch in der Bundesliga?

Was bei dem System bisher bei allen Schienenspielern auffiel: Neben dem großen Offensivdrang legten die Außenspieler auch den Rückwärtsgang ein und nahmen dafür große Wege in Kauf. Das trifft sowohl auf Maina und Sebulonsen zu als auch auf die Alternativen Steffen Tigges auf links und Jusuf Gazibegovic auf rechts. Durch die überzeugenden Auftritte der Mannschaft in den Spielen gegen Bergisch Gladbach, Leicester und den Siegbuger SV zeigt sich, dass das System mit offensiven Schienenspielern und einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette beim 1. FC Köln funktionieren kann.

Und vielleicht kann es das für den FC ja auch in der Bundesliga. Trainer Lukas Kwasniok scheint zumindest ein Fan des Systems und auch von offensivstarken Spielern auf den Schienenpositionen zu sein. So ließ der Coach bereits beim SC Paderborn in der vergangenen Spielzeit ähnlich spielen. Dabei setzte er auf der rechten Seite auf den gelernten Mittelfeldspieler Raphael Obermair und auf der linken auf Aaron Zehnter. Beide sind weniger klassische Außenverteidiger. Sie haben ihre Stärken wie etwa auch Maina und Sebulonsen eher in der Offensive. Diese Stärken konnten die Schienenspieler in Kwasnioks System hervorragend ausspielen. So hatten die beiden einen großen Anteil daran, dass der SC Paderborn bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die erste Liga kämpfte. Gemeinsam waren Zehnter und Obermair an knapp der Hälfte der Paderborner Ligatore direkt beteiligt.

Defensive Stabilität noch unklar

Wie man an Zehnter und Obermair sieht, passen auch zwei Spieler, die eher offensiv denken, auf die Schienenpositionen in Kwasnioks 3-4-2-1-System. Maina und Sebulonsen haben unter anderem gegen Leicester gezeigt, dass auch sie auf diesen Positionen spielen und offensiv überzeugen können. Klappt dies auch gegen bessere Gegner, hätte der FC auf jeden Fall viel Power im Spiel nach vorn. Allerdings bleibt fraglich, wie es gegen stärkere Mannschaften defensiv aussieht. Denn auch gegen den Siegburger SV gab es durchaus Probleme im Rückwärtsgang, die Maina mit seinem enormen Tempo noch bereinigen konnte. In der Bundesliga dürfte das Tempo ein deutlich höheres sein.

Und gerade da könnten die Kölner in den Spielen als Außenseiter vor allem in der Defensive vor größere Probleme gestellt werden. In den Testspielen bis zum Saisonstart wird sich also zeigen, ob Kwasniok das Risiko mit einer Dreierkette und zwei offensivstarken Schienenspielern eingeht oder doch auf eine defensivere Variante setzt. Gerade der Härtetest gegen Atalanta Bergamo könnte darüber mehr Auskunft liefern.