Handlungsbedarf oder Chance: Das bedeutet die Sebulonsen-Verletzung für den 1. FC Köln

David Fürst hat sich in der Vorbereitung gut präsentiert
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Handlungsbedarf oder Chance: Das bedeutet die Sebulonsen-Verletzung für den 1. FC Köln

Vor dem Testspiel gegen Real Sociedad am vergangenen Samstag musste Sebastian Sebulonsen kurzfristig passen. Der Grund: Eine Muskelverletzung. Damit fehlt der Rechtsverteidiger bis auf Weiteres. Wie kann der Verein den Ausfall auffangen? Das bedeutet die Verletzung von Sebulonsen für den 1. FC Köln.

Noch vor dem ersten Pflichtspiel muss der 1. FC Köln bereits den ersten verletzungsbedingten Ausfall verkraften. Außenverteidiger Sebastian Sebulonsen hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und verpasst damit den Pflichtspielauftakt in Würzburg sowie den Start der Bundesliga. Ein Talent könnte jetzt seine Chance bekommen.

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Während die Transferpläne am Geißbockheim noch nicht abgeschlossen sind, könnte sich unverhofft eine weitere Baustelle aufgetan haben. Die Position des Rechtsverteidigers galt im Gegensatz zu einigen anderen schon früh als gesichert. Sebastian Sebulonsen wurde vor einem Jahr aus Dänemark verpflichtet und war sofort Teil der Kölner Startformation. Zwischendurch half er auch als Innenverteidiger aus, wobei er ebenfalls zu überzeugen wusste. Nun verpasst der Norweger den Saisonstart und der FC muss ihn erst einmal ersetzen.

Die internen Optionen

Die offensichtliche Alternative ist wohl Alessio Castro-Montes. Der Belgier ist ebenfalls im vergangenen Sommer an das Geißbockheim gewechselt und hat sich nach einigen Startschwierigkeiten im Laufe der Saison in die Mannschaft gespielt. Nachdem der 29-Jährige damals öfter als Linksverteidiger eingesetzt wurde, ist er für die kommende Spielzeit vor allem rechts hinten eingeplant. Auch Castro-Montes hatte jedoch immer wieder mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, weswegen er einige Spiele verpasste. Als der kurzfristige Ausfall von Sebulonsen vor dem Testspiel gegen San Sebastian klar wurde, war es jedoch nicht der Belgier, der ihn ersetzt hat. Stattdessen kam der junge David Fürst zum Einsatz. Fürst gilt als großes Talent und spannende Option für die Zukunft. In der bisherigen Saisonvorbereitung der Profis konnte der 19-Jährige sich zudem in den Fokus spielen und mit guten Leistungen überzeugen.

Ob Trainer René Wagner ihn bereits als Startelfspieler in der Bundesliga sieht, wird sich zeigen. Ein weiterer Kandidat, der sogar schon in einer Bundesligastartelf stand, ist Cenny Neumann. Im Derby gegen Gladbach musste sich in der letzten Saison Tom Krauß kurzfristig abmelden, weshalb Neumann zum Einsatz kam. Zwar war sein Debüt nicht besonders glücklich, in Köln ist man dennoch weiterhin von dem jungen Chemnitzer überzeugt. Zuletzt stand, ähnlich wie bei Stürmer Fynn Schenten, eine Leihe im Raum, weswegen er zuletzt nicht am Profitraining teilnahm. Ob sich dieser Plan durch den Sebulonsen-Ausfall noch einmal verändert?

Neuverpflichtung als Lösung?

Sollte keine dieser Alternativen für gut genug befunden werden, müsste Thomas Kessler wohl noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Neben dem lange herbeigesehnten Führungsspieler für die Sechserposition sowie Verstärkungen für die linke Außenverteidigung und den Sturm müsste der FC einen weiteren Neuzugang einplanen. Sebulonsen gilt zwar nicht als besonders verletzungsanfällig und wird voraussichtlich in einigen Wochen wieder einsteigen können, dennoch hatte der FC in der vergangenen Saison immer wieder mit Ausfällen wegen Muskelverletzungen zu kämpfen. Ein neuer Spieler, der vielleicht auch auf der linken Seite spielen kann, würde dementsprechend die Kaderbreite stärken und eine zusätzliche Option darstellen. Die Position des rechten Außenverteidigers wird aber trotzdem nicht die oberste Priorität genießen. Sollte sich auf dem Transfermarkt jedoch eine passende Gelegenheit ergeben, dürfte der FC diese wohl prüfen.


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„Ich fühle mich extrem wohl“: Blüht Linton Maina unter René Wagner beim 1. FC Köln auf?

Linton macht in der Vorbereitung einen guten Eindruck
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„Ich fühle mich extrem wohl“: Blüht Linton Maina unter René Wagner beim 1. FC Köln auf?

Nicht nur mit seiner Leistung gegen Real Sociedad machte Linton Maina einen guten Eindruck in der Vorbereitung. Ein Grund für die starke Frühform des Flügelspielers ist wohl auch der neue Chefcoach des 1. FC Köln: Profitiert Linton Maina von Trainer René Wagner?

Das 1:0 gegen San Sebastián war zwar erst sein erster Treffer in der Vorbereitung, trotzdem zeigt sich Linton Maina insgesamt in einer guten Verfassung. Daran hat auch das Vertrauen seines Trainers einen Anteil.

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Die abgelaufene Saison war für Linton Maina eine unbefriedigende. Der Flügelspieler kam zwar immerhin auf 24 Einsätze, 15 davon allerdings nur als Joker. Dabei gelangen ihm außerdem nur zwei Tore und zwei Vorlagen – eine recht magere Ausbeute. Kein Wunder daher, dass auch über einen potenziellen Abgang vom FC spekuliert wurde. Dem schob der Angreifer nach dem Test am vergangenen Samstag gegen Real Sociedad aber klar einen Riegel vor. „Mir hat niemand etwas anderes gesagt. Ich gehe nicht davon aus, zu gehen. Und ich hatte die Bedenken auch noch nie“, erklärte der 27-Jährige.

Vertrauen des Trainers als wichtiger Faktor

Und zu einem Abgang hat der Offensivspieler momentan auch keinen Grund. Denn Maina präsentiert sich in der Vorbereitung gut in Form. Im Test gegen San Sebastián belohnte er sich mit dem Treffer zum 1:0, nachdem er gegen den gleichen Gegner einen Tag zuvor noch einen Elfmeter verschossen hatte. Ein Grund für die gute Frühform ist dabei, wie sich der Angreifer momentan im Verein fühlt. „Ich fühle mich extrem wohl. Das Trainerteam kenne ich jetzt schon ne Weile. Es macht Spaß, mit ihnen und der Mannschaft zu arbeiten“, so der Flügelspieler.

Besonders Trainer René Wagner, den er schon seit dessen Co-Trainer-Tätigkeit beim FC unter Steffen Baumgart kennt, hilft ihm dabei sehr. „Ich weiß, woran ich bei ihm bin. Er hat mich damals auch mit geholt mit Baumi zusammen. Ich hoffe, dass ich ihm das Vertrauen zurückzahlen kann“, betonte der der 27-Jährige die gute Beziehung zu Wagner. Besonders die Kommunikation seines Coaches lobte der Angreifer: „Jeder weiß, woran er ist bei René. Er führt viele Gespräche mit den Spielern.“

Neue taktische Rolle

Diese Klarheit und das Vertrauen helfen Maina sehr. Es scheint, als könnte der Flügelspieler unter seinem Coach wieder richtig aufblühen. Neben den menschlichen Aspekten hilft dem Offensivspieler außerdem die taktische Rolle, die sein Trainer für ihn vorsieht. Maina spielt zwar nominell als Rechtsaußen, steht jedoch recht eng und zieht immer wieder in die Mitte, interpretiert seine Rolle recht frei. So kommt er entweder selber in gute Abschlusspositionen wie beim Führungstreffer am vergangenen Samstag oder kann mit Pässen in die Tiefe seine Mitspieler schicken.

„Said ist im Eins-gegen-eins gut, deshalb bleibt er links ein bisschen breiter. Und ich probiere, Anschluss im Zentrum zu halten und wenn die Pässe lang auf Ragy (Ragnar Ache, Anm. d. Red.) kommen, da zu sein“, beschreibt der 27-Jährige seine Rolle selbst. Und weiter: „Da muss man natürlich auch auf den Ball warten, bis er kommt. Deswegen fühle ich mich auf der Position sehr wohl, weil ich das Gefühl habe, dass ich mehr am Spiel teilnehmen kann.“ Dabei genießt der Angreifer den Freiraum, den ihm diese Rolle lässt. Ob Maina dann auch beim Saisonstart auf dieser Position aufläuft, wird sich zeigen. Denn dafür muss er sich im Konkurrenzkampf gegen etwa Jan Thielmann oder auch Youssoupha Niang beweisen. Aber die Chancen scheinen dank Wagners Vertrauen und taktischen Kniffen gut zu stehen, dass der Flügelspieler sein Potential deutlich besser als in der vergangenen Saison auf den Platz bringen kann.


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Die Konkurrenz wächst – Wie lange bleibt Linton Maina noch beim 1. FC Köln?

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Die Konkurrenz wächst – Wie lange bleibt Linton Maina noch beim 1. FC Köln?

In der Aufstiegssaison war er einer der absoluten Leistungsträger, in der abgelaufenen Saison saß er meist auf der Bank. Die Konkurrenz wächst, die Torgefahr blieb zuletzt aus und die Frage nach seiner Zukunft wird lauter beim 1. FC Köln: Linton Maina – Joker oder Abgang 2026?

Zwei Tore, ein Assist, neun Startelfeinsätze – Linton Mainas Saison 2025/26 lief nicht rund. Mit Reigan Heskey kommt nun auch noch weitere Konkurrenz.

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Linton Maina und René Wagner saßen wenige Minuten nach dem Abpfiff noch auf einer Bank im Südstadion und sprachen miteinander. Vermutlich werden die beiden die Begegnung gegen den Bezirksligisten besprochen haben. Auch, wenn die Vorbereitung noch jung war und der Gegner besonders tief stand, der 5:1-Erfolg fiel deutlich niedriger aus als erwartet. Maina kam nach dem Wechsel, spielte vornehmlich auf der rechten Seite. Doch so wirklich konnte sich der gebürtige Berliner nicht in Szene setzen, hatte nur wenig Impact auf das Spiel. Schon in der vergangenen Spielzeit war die rechte Außenbahn beim FC alles andere als die Schokoladenseite. Im Gegenteil, seit Wochen wird darüber spekuliert, dass gerade im Offensivbereich nachgebessert werde. Jan Thielmann und Linton Maina entfachten in der vergangenen Saison recht wenig Torgefahr über die Außen. Die Fallhöhe ist durch Said El Mala mit 13 Toren und fünf Vorlagen auf der anderen Seite auch eine große.

Reigan Heskey erhöht den Druck

Maina ist zwar nominell auch auf der linken Außenbahn zu Hause. Doch aufgrund der geballten Offensivpower mit El Mala und Jakub Kaminski war für den schnellen Flügelspieler dort eben nur selten Platz. Zwar erklärte Ex-Trainer Lukas Kwasniok immer wieder, Mainas Geschwindigkeit sei eine Waffe, doch diese blieb meist stumpf. Zwei Tore und ein Assist sammelte Maina in 26 Begegnungen. Die geballte Torgefahr sieht sicherlich anders aus. Kein Wunder, dass die Kölner dem Vernehmen nach bewusst auch auf der rechten Schiene Ausschau gehalten haben. Mit Reigan Heskey wurde ein weiterer nomineller Linksaußen unter Vertrag genommen, allerdings einer, der auch auf der rechten Außenbahn spielen kann und bei einem Verbleib von Said El Mala dort wohl auch eher seine Chancen erhalten würde. Der Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey ist erst 18 Jahre alt, soll an die Profis herangeführt werden, könnte aber auch sehr eine große Überraschung werden.

„Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere“

Die Konkurrenz ist für Linton Maina ganz sicher nicht kleiner geworden. Und das war sie vorab schon nicht. Nur neun Mal schaffte es der 27-Jährige 2025/26 in die Anfangsformation. Jan Thielmann beispielsweise stand 20 Mal in der Startelf. Für Maina keine leichte Situation. Immerhin hatte der Flügelspieler noch in der Spielzeit 24/25 maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg, war einer der Erfolgsgaranten, Stammspieler und Leistungsträger und verlängerte auch als solcher seinen Vertrag. Insofern ist die Rolle des Jokers keine einfache gewesen. Und würde sie dann auch in der kommenden Saison nicht werden. Zumal sich die Kölner noch mit weiteren Offensivspieler beschäftigen. Marcel Regula wird beispielsweise gehandelt. Der Pole ist in der Kette hinter den Spitzen zu Hause, spielt meist auf den Flügeln, kann aber auch zentral und als Spitze eingesetzt werden und könnte noch einmal Qualität einbringen. Vielleicht als Ersatz für seinen Landsmann Jakub Kaminski, der ebenfalls polyvalent in zahlreichen Offensivpositionen agierte.

Und so ist die Frage nach der Rolle im Kader sicherlich eine, die sich Maina stellen wird. Der FC würde dem 27-Jährigen bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Angebote gab es vor der Vertragsverlängerung im Aufstiegskampf 24/25 einige. Unter anderem soll damals Union Berlin angeklopft haben. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, sagte Maina im vergangenen Sommer im Interview mit come-on-fc.com. Aktuell stellt sich durchaus die Frage, wie lange noch.


Vom erhofften Leistungsträger zum Wackelkandidaten: FC-Spieler auf dem Prüfstand?

Linton Maina und Jan Thielmann
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Vom erhofften Leistungsträger zum Wackelkandidaten: FC-Spieler auf dem Prüfstand?

Vor allem Linton Maina gehörte noch in der Aufstiegssaison zu den absoluten Leistungsträgern. Jan Thielmann ist als Eigengewächs seit Jahren ein erhofftes Zukunftsversprechen. Doch für beide lief es in der Saison nicht immer rund beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann und Linton Maina?

Durch die Kaderumstrukturierung im vergangenen Sommer entstand auch für zwei langjährige FC-Profis eine neue Konkurrenzsituation. Auch in der kommenden Saison dürften die beiden es schwer haben.

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Wie heiß die Spur nach LA oder Venezuela wirklich ist, ist nicht so ganz überliefert. Der FC beschäftigt sich zweifelsohne mit David Martínez, doch so konkret wie Fernando Petrocelli den „bevorstehenden“ Deal beschreibt, ist es wohl noch nicht. Doch das Interesse ist durchaus auch ein Signal an den aktuellen Kader, die aktuellen Spieler. Martínez ist gelernter Rechtsaußen, macht über die rechte Seite sein Tempo und strahlt dabei auch eine ordentliche Torgefahr aus. Natürlich könnte der Spieler mit seinem Tempo und seinen Dribblings in das Profil eines Said El Mala passen, der ziemlich wahrscheinlich die Kölner schon bald verlassen wird. Doch seine Paraderolle ist eigentlich die auf der rechten Seite, nicht die des Kölner Shootingstars. Die Suche der FC-Bosse nach einem schnellen Spieler für die rechte Offensive erhöht den Druck auf einige Akteure, die gerne die Rolle des Leistungsträgers übernehmen würden, das aber in der Saison viel zu selten taten.

Starke Konkurrenz für Linton Maina

Linton Maina hatte dabei durchaus das Pech mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Offensivkräfte vor die Nase gesetzt zu bekommen, die in ihrer vollen Leistungsentwicklung in dieser Spielzeit geradezu unerwartet explodierten. Selbst Kaminski hatte es mitunter schwer, sich an El Mala vorbeizumogeln, wurde auf zahlreichen Positionen eingesetzt und war doch über die gesamte Saison der komplettere Spieler. Maina blieb nur die Rolle des Jokers und das mit der Bewerbung des Top-Scorers der Vorsaison. Der gebürtige Berliner hatte seinen Vertrag aber sicherlich in der Absicht verlängert, auch in der Bundesliga voll anzugreifen. Erst zu Beginn des Jahres änderte sich seine Rolle, seine Leistungen stimmten, ein Rippenbruch bremste Maina bekanntlich aus. Es folgten meist Begegnungen in der Rolle des Jokers. So wirklich zufrieden dürfte der Spieler also mit seiner Einsatzzeit nicht gewesen sein.

Aber auch die Kölner Verantwortlichen dürften die Leistungen des Offensivspielers in dieser Saison kritisch betrachten. Lukas Kwasniok hatte zu Beginn der Saison immer wieder betont, dass das Tempo des Spielers durchaus eine Waffe sein könne. Nur ist es eine stumpfe, wenn daraus am Ende zu selten Torgefahr entsteht. Zwar stehen sowohl El Mala als auch Kaminski auf der Liste möglicher Abgangskandidaten, der Weg wäre in der Theorie für Maina frei. Doch die Lücke, die bei den Abgängen entstehen würde, wäre eine kaum zu schließende. Auf der anderen Seite scheiden sich die Geister an Jan Thielmann. Der 23-Jährige kommt mittlerweile auf 185 Pflichtspiele für den FC, absolvierte für die Kölner mehr als Lukas Podolski, Toni Polster oder Thomas Häßler. Trotz der vielen Spiele hat sich bei vielen Fans der Eindruck verfestigt, dass dem Spieler der letzte Punch fehlt.

Auf der Suche nach einem Nachfolger?

Zweifellos steht Thielmann für Leidenschaft und Willen, ist einer der Akteure, die sich voll und ganz für den Verein zerreißen. Der Föhrener ist sich auch nicht zu schade, Positionen zu bekleiden, die sicher nicht zu seinen Lieblingsrollen gehören und ihm sportlich offensichtlich auch nicht besonders liegen. Und doch ist auch der Ertrag des Eigengewächses, das in dieser Saison den Großteil der Spiele in der bevorzugten Offensiv-Position bestritt zu gering. Gut möglich also, dass bei den zahlreichen Analysen, die im Zuge der Trainerfindung auf dem Programm standen, auch Personalien, die spielerische eben in der Bundesliga nicht immer überzeugten, diskutiert wurden. Das Gerücht David Martínez könnte also durchaus ein Zeichen in diese Richtung sein. Ob der 20-Jährige dann bei einer Verpflichtung auch das Zeug zum Stammspieler hätte, steht natürlich auf einem anderen Blatt.


Nächster FC-Nationalspieler? Verband mit Interesse an Köln-Profi

Linton Maina könnte vielleicht bald für Kenia spielen
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Nächster FC-Nationalspieler? Verband mit Interesse an Köln-Profi

Vier FC-Spieler waren in der vergangenen Länderspielpause für ihre (U-)Nationalmannschaft unterwegs. In der Zukunft könnte noch ein fünfter Spieler dazukommen beim 1. FC Köln: Spielt Linton Maina bald für Kenia?

Der 1. FC Köln könnte bald einen neuen Nationalspieler in den eigenen Reihen haben. Linton Maina soll das Interesse des kenianischen Fußballverbandes auf sich gezogen haben. Der Verband will den Kölner in den kommenden Wochen von sich überzeugen. 

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Bei den Geißböcken spielte er zuletzt nicht die größte Rolle, dafür aber bald vielleicht in einer Nationalmannschaft: Linton Maina könnte zukünftig für Kenia auflaufen. Wie der Kicker berichtet, soll Kenias Trainer Benni McCarthy großes Interesse am Offensivspieler haben und in den kommenden Wochen nach Deutschland reisen wollen, um den 26-Jährigen vom kenianischen Verband zu überzeugen. Maina, der Sohn eines Kenianers ist, lief in seiner bisherigen Karriere ab der U16 für die Jugendmannschaften des DFB auf, erhielt nach der U20 jedoch keine weiteren Einladungen für Deutschland.

In Köln nicht gesetzt

Mit einer Entscheidung für Kenia würde sich für den Flügelspieler jedoch keine WM-Chance ergeben, da die Nation zuletzt mehrfach an der Qualifikation sowohl für die Weltmeisterschaft als auch für den Afrika-Cup gescheitert waren. Trotzdem könnte es für den Kölner eine interessante Option sein, weil Kenia neben Uganda und Tansania eines der Gastgeberländer für den im kommenden Jahr anstehenden Afrika-Cup ist. Damit ist die Nation für das Turnier als Teilnehmer gesetzt und möchte die Mannschaft dafür anscheinend mit einigen Spielern aus Europa besser aufstellen. Denn neben dem schnellen Dribbler in Diensten der Geißböcke habe Kenia auch Sadiki Chemwor aus der Jugend des FC Bayern München und Andre Gitau von der zweiten Mannschaft von Mainz 05 im Visier.

In Köln hat Maina in der laufenden Saison seinen Stammplatz jedoch verloren. Der ehemalige deutsche U-Nationalspieler kommt wettbewerbsübergreifend auf lediglich acht Startelfeinsätze sowie zwölf Partien als Einwechselspieler. Gerade im Januar hatte sich der 26-Jährige aber in guter Form gezeigt und innerhalb von vier Ligaspielen zwei Tore und eine Vorlage erzielt, seine einzigen Torbeteiligungen in dieser Spielzeit. Dann bremste den Flügelspieler allerdings ein Rippenbruch aus. Seitdem pendelte der Angreifer in den vergangen vier Spielen wieder zwischen Bank und Startelf. Trotzdem dürften alle Kölner hoffen, dass der ehemalige Hannoveraner in den letzten Wochen der Saison noch einmal wie zu Beginn des Jahres Fahrt aufnimmt und dazu beiträgt, den FC in der Klasse zu halten. Vielleicht hilft eine potenzielle Nominierung für Kenia dem Angreifer und gibt ihm für den Endspurt nochmal einen entscheidenden Push.


Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Linton Maina kehrt wieder ins Training zurück
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Zwei Rückkehrer beim 1. FC Köln

Am Montagnachmittag startet der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Borussia Dortmund am Samstagabend. Personell gibt es eine leichte Entwarnung beim 1. FC Köln: Zwei Spieler kehren wieder ins Training zurück.

Bei frühlingshaften Temperaturen nimmt der FC die Vorbereitung für die Begegnung gegen Borussia Dortmund auf. Die Westfalen sind am Samstagabend zu Gast in Köln. Nach den Hiobsbotschaften in der Vorwoche gibt es dieses Mal eine leichte Entwarnung.

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Denn gleich zwei Spieler kehren wieder ins Training der Kölner zurück. Linton Maina hatte sich vor einigen Wochen eine Rippe gebrochen und musste daraufhin pausieren. Der Offensivspieler wollte eigentlich schon in der vergangenen Woche wieder ins Training eingreifen, doch ein Infekt legte den gebürtigen Berliner flach. Nun kann Maina wieder eingreifen – zumindest gesteuert, wie es von Vereinsseiten heißt. Neben Maina greift auch Alessio Castro-Montes wieder an. Der Schienenspieler hatte sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und musste ebenfalls zuletzt passen. Besonders bitter: Beide Spieler hatten zum Jahresbeginn endlich zur Form gefunden. In der Hinrunde blieben die beiden Kölner weit hinter den Erwartungen zurück.

Weiterhin sechs Ausfälle

Trotz der Rückkehr der beiden Spieler bleibt der FC weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Zahlreiche Spieler fehlen den Kölnern weiterhin. Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen laborieren an muskulären Verletzungen. Denis Huseinbasic fällt weiterhin mit Problemen mit der Hüfte aus. Luca Kilian und Timo Hübers werden nach ihren Knieverletzungen in dieser Spielzeit eher nicht mehr zur Verfügung stehen. Für diese Woche sind nach dem Montagstraining noch drei weitere Einheiten anberaumt. Am Dienstag werden die Kölner vormittags öffentlich trainieren, Mittwoch hat die Mannschaft noch einmal trainingsfrei. Die beiden Einheiten am Donnerstag und Freitag finden wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der FC trifft am Samstagabend auf Borussia Dortmund.

Für die Kölner geht es darum, schnell in die Spur zu finden. Verliert der FC am Samstag, drohen die Geißböcke auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. Natürlich nur, wenn die Konkurrenz punktet. Der BVB verlor zuletzt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo sowie in der Liga gegen den FC Bayern München. Das Team von Niko Kovac wird also auf Wiedergutmachung aus sein.


Unglaubliches Verletzungspech beim 1. FC Köln – und wieder trifft es die formstarken Spieler

Linton Maina und Alessio Castro-Montes werden dem FC fehlen
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Unglaubliches Verletzungspech beim 1. FC Köln – und wieder trifft es die formstarken Spieler

Linton Maina und Alessio Castro-Montes sind aktuell aus der Mannschaft der Geißböcke nicht wegzudenken. Doch Lukas Kwasniok muss auf die beiden verzichten. Und das vor den schweren Aufgaben des 1. FC Köln: Wieder fallen besonders formstarke Spieler verletzt aus.

Die Verletzungsliste bei den Geißböcken ist ungewohnt und erschreckend lang. Nun kommen zwei weitere Spieler dazu. Und nicht zum ersten Mal sind es Akteure, die gerade besonders performen und nun Wochen fehlen werden.

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Für Verletzungen – und besonders für langwierige und strukturelle – gibt es im Grunde nie einen guten Zeitpunkt. Und doch scheinen die aktuellen Ausfälle auf der anderen Seite absolut zur Unzeit zu kommen. Die Gründe sind vielschichtig. In erster Linie hat es nun mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina zwei Spieler erwischt, die sich in einem absoluten Formhoch befinden. Der Belgier und der gebürtige Berliner stehen zurzeit symbolisch für die jüngste positive Entwicklung bei den Geißböcken. Maina erzielte in den vergangenen vier Spielen zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Und das, nachdem der 26-Jährige in der Hinrunde keine große Rolle gespielt hat. Drei Mal stand Maina bis zum Jahresende in der Startelf, einen Scorer sammelte der Flügelspieler nicht.

Die Liste der Verletzten ist lang

Mit dem neuen Jahr bekam der Offensivspieler das Vertrauen des Trainers und zahlte es zurück. Maina hat sich den Startelf-Platz zurück erkämpft und hoffte zuletzt, dass der Lauf so weiter gehe. Worte, die zumindest inhaltlich auch von Alessio Castro-Montes stammen könnten. Denn auch der Belgier erlebte eine Hinrunde zum Vergessen. Bei beiden Akteuren wurde bereits darüber spekuliert, dass sie den Verein im Winter vielleicht verlassen würden. Doch mit dem Jahresbeginn kam die Leistungssteigerung. Auch Castro-Montes befindet sich in guter Verfassung, bereitete zunächst drei Treffer vor, spielte zuletzt stark in der Kölner Defensive als rechter Verteidiger der Viererkette. Nun fallen beide mit strukturellen Verletzungen vermutlich wochenlang aus. Maina mit einem Rippenbruch, Castro-Montes mit einer muskulären Verletzung.

Und das ist in dieser Saison beim FC wahrlich nichts Neues. Die Kölner sind ohnehin vom Verletzungspech verfolgt. Doch aktuell macht es den Anschein, als würden bei den Geißböcken besonders oft Spieler ausfallen, die gerade besonders gut performen. Jahmai Simpson-Pusey hatte etwa einen besonders beeindruckenden Jahresauftakt gefeiert. Der 20-jährige Innenverteidiger hatte bei Celtic in der Hinrunde überhaupt keine Rolle gespielt. Die Leihe war also mit einem gewissen Risiko verbunden. Und mit der Frage nach einer weiteren Soforthilfe. Doch die Antwort gab der Engländer. Wenn auch „nur“ drei Spiele. Dann folge ebenfalls eine muskuläre Verletzung. Joel Schmied erwischte es im November. Zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der Schweizer ebenfalls festgespielt hatte.

Kwasniok wird wieder puzzeln müssen

Noch im Sommer gab es nicht wenige Fans und Beobachter, die ihre Zweifel an der Bundesliga-Tauglichkeit des Abwehrspielers hatten. Die hat Schmied unter Beweis gestellt. Auch Dominique Heintz blühte einmal mehr auf, kurz bevor er sich ebenfalls verletzte. Timo Hübers war als Abwehrchef vor seiner schweren Knieverletzung ohnehin gesetzt, Rav van den Berg vor seiner Schulter-Op zumindest ein Startelf-Kandidat. Schon in der Hinrunde verpasste gerade die Innenverteidiger aufgrund von Verletzungen fast 50 Prozent der möglichen Einsätze – ein unglaublicher Wert. Nun betrifft es auch Spieler in der Offensive. Lukas Kwasniok wird also auch in den kommenden Wochen wieder puzzeln müssen. Und in diesen Fällen sicher nicht aus Leistungs- oder taktischen Gründen.


Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Linton Maina traf gegen die Bayern
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Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Nach einer schweren Phase mit wenig Einsatzzeit bei den Geißböcke läuft es für den 26-Jährigen aktuell rund beim 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

Momentan gibt es für FC-Coach Lukas Kwasniok kaum ein Vorbeikommen an dem schnellen Flügelflitzer der Geißböcke. Für den gebürtigen Berliner wird die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg sein 100. Bundeliga-Spiel. Und das bestreitet der 26-Jährige im Trikot des 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn des Jahres im spanischen La Nucia andeutete, dass er nicht ausschließen könne, dass gegen Ende Januar vielleicht der ein oder andere Spieler mit wenig Spielzeit noch einen Wechselwunsch an ihn herantragen könne, da werden sicherlich einige FC-Fans auch den Namen Linton Maina im Kopf gehabt haben. Denn die Entwicklung war zu jenem Zeitpunkt für den gebürtigen Berliner eine besonders bittere. In der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler, Leistungsträger und Topscorer, in dieser Edelreservist. Im Mai die Verkündung der Vertragsverlängerung, im Dezember Bank-Tristesse. „Ich war in meiner Karriere noch nicht in einer solchen Phase. Ich habe es aber geschafft, gut damit umzugehen“, sagte Linton Maina bei „FC.de“. „Ein paar Jahre früher wäre das anders gewesen, da wäre ich nicht so geduldig geblieben.“

„Im Moment fühle ich mich gut“

Doch in 2026 haben sich die Vorzeichen für den 26-Jährigen verändert. Zuletzt stand der Offensivspieler drei Mal in der Anfangsformation, sammelte in den drei Begegnungen nahezu so viele Spielminuten wie bei den zehn Einsätzen zuvor. „Die Spielzeit ist auch immer ein Indikator dafür, wie man gerade persönlich dasteht, in welcher Verfassung man ist“, sagte Maina. „Im Moment fühle ich mich gut, das sieht dann auch das Trainerteam. Jetzt will ich dranbleiben und so viel spielen wie möglich.“ Danach sah es lange nicht aus. „Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen. Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich mehr Selbstzweifel gehabt.“

Eine weitere Chance bekommt der Flügelflitzer bereits am Freitagabend und das von Beginn an. „Am liebsten wäre mir natürlich, dass alle immer 34 Spiele performen und die gesamte Saison über an ihrem Peak sind“, erklärte Kwasniok. „Das ist aber nicht die Realität. Wir hoffen einfach, dass Linton diese Phase so lange wie möglich eben aufrechterhalten kann, weil er mit seinem Tempo und auch so seiner Quirrligkeit jedem Gegner Probleme bereiten kann. Wir wollen einfach dieses Momentum auch nutzen und er wird auch am Wochenende wieder beginnen.“ Und an den VfL hat der 26-Jährige gute Erinnerungen, erzielte seinen ersten Bundesliga-Treffer 2018 gegen die Niedersachsen.

Und dieser Kreis schließt sich für Maina in gewisser Weise am Freitag. Denn für den Flügelspieler steht das 100. Bundesliga-Spiel an. Und den Großteil hat er für die Kölner absolviert. „Der FC ist inzwischen ein Stück weit Heimat geworden. Ich hab’ in kurzer Zeit sehr viel erlebt – Höhen und Tiefen, einen Aufstieg und einen Abstieg – und sehr viele Spiele bestritten. Das erleben andere in einer ganzen Karriere nicht.“ Die Geduld des 26-Jährigen hat sich also wohl ausgezahlt. Und so bekommt Maina am Freitagabend die Chance, sein Jubiläum von 100 vielleicht sogar mit einem weiteren Treffer zu vergolden. Dass er gegen die Wölfe treffen kann, bewies der Flügelflitzer bei seinem ersten Liga-Tor – mit der aktuellen Form werden wohl auch noch einige Scorer hinzukommen.


Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Linton Maina erzielt die Führung gegen die Bayern
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Wirklich neue Optionen beim 1. FC Köln? Die zweite Garde bewirbt sich für mehr

Im Duell gegen den FC Bayern München überzeugten mit Linton Maina und Cenk Özkacar zwei Spieler, die zuletzt nicht wirklich viel Einsatzzeit sammelten. Doch die Leistungen waren gut für den 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich für mehr.

Lange hatten sie nicht mehr begonnen, nun standen wie wieder in der Startelf beim 1. FC Köln: Linton Maina und Cenk Özkacar bewerben sich mit ihrer Leistung gegen Bayern München für mehr.

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Irgendwo muss es so etwas wie der pure Wille gewesen sein: Linton Maina eroberte im Duell gegen den FC Bayern in der eigenen Hälfte den Ball gegen Nationalspieler Serge Gnabry, zündete den Turbo, sprintete 60 Meter über den Rasen des Kölner Stadions und hatte dann auch noch die Kraft, die Kugel Manuel Neuer um die Fäuste zu ballern. Nicht nur das, mit einem weiteren Sprint ging es Richtung Fans. Auch, wenn keine Geste darauf schließen ließ, wird durch den Flügelspieler sicher ein Gefühl von „Siehste!“ geflossen sein. Die Hinrunde war für den Topscorer der Vorsaison alles andere als erfreulich. Maina hatte im Frühling als einer der Leistungsträger der Geißböcke seinen Vertrag verlängert. Aber sicher nicht in der Erwartung nur noch zweite Wahl zu sein.

„Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen“

Auf zehn Einsätze kam der schnelle Offensivspieler in dieser Saison in der Liga, gerade einmal 300 Minuten. Am Mittwochabend stand Maina das erste Mal seit dem HSV-Spiel, dem letzten Sieg der Kölner, wieder in der Anfangsformation und sprühte vor Spielwitz. Schon nach zwei Minuten hätte sein Schnittstellenpass auf Said El Mala einen Scorerpunkt verdient gehabt. Maina spulte bis zu seiner Auswechslung nach einer guten Stunde die meisten Kilometer aller Spieler ab, zog fast 20 Sprints an. „Ich habe mich gefreut, wieder spielen zu dürfen und mich mit einem Tor zu belohnen. Natürlich wäre der Abend mit einem Sieg noch schöner gewesen“, sagte der Torschütze. Tatsächlich wurde bereits über einen Abgang spekuliert, doch der gebürtige Berliner will sich dem Vernehmen nach beim FC durchsetzen.

Das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Zumindest hatte der Innenverteidiger das im Herbst vergangenen Jahres mehrfach betont. Auch für den Abwehrspieler läuft die Saison bislang alles andere als glücklich. Gegen Heidenheim saß der Türke trotz der massiven Innenverteidiger-Not 90 Minuten auf der Bank. Nun kehrte Cenk gegen die Bayern in die Startelf zurück und löste seine Aufgabe weitestgehend gut. Der ein oder andere Wackler war sicher im Spiel, doch so wirklich viel passierte über seine Seite nicht, obwohl er mit Spielern wie Michael Olise schon die geballte Qualität vor der Brust hatte. „Es ist schon sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung verkraften“, sagte Lukas Kwasniok.

Nächster Anlauf am Samstag?

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Begegnung gegen die Bayern mit den Umschaltmomenten auf Maina zugeschnitten war. Schon im DFB-Pokalspiel vor einem Jahr gegen Bayer Leverkusen bewies der Flügelspieler mit ähnlichen Aktionen, wie wichtig er im Umschaltspiel sein kann. So auch gegen die Bayern. Im Duell gegen Mainz am Samstag könnte die Rolle also wieder eine andere sein. Und das gilt wohl auch für Cenk Özkacar. Vor der Begegnung gegen den Rekordmeister hatte Kwasniok angedeutet, dass die Körperlichkeit des Abwehrspielers von immenser Bedeutung sein würde. Nun kehren aber mit Rav van den Berg und Eric Martel zwei Spieler wieder zurück, die zuletzt in der Innenverteidigung die Nase vorne gehabt haben.

So deutet aktuell viel daraufhin, dass es erst einmal weiterhin fließende Rollen bei den beiden Spielern bleiben werden.

Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Linton Maina kam schon gegen Frankfurt nicht zum Einsatz
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Vom Topscorer zum Joker: Eine bittere Hinrunde für Linton Maina – gibt es die ersten Interessenten?

Zu den Verlierern unter Lukas Kwasniok gehört zum Jahresende ganz sicher auch Linton Maina. Der Schienenspieler kommt nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

In der vergangenen Spielzeit noch einer der Aufstiegsgaranten, in dieser Saison nicht mehr als Ergänzungsspieler. Und das wird sich wohl in naher Zukunft auch nicht ändern. Aktuell läuft es für den Offensivspieler nicht rund beim 1. FC Köln: Wird sich Linton Maina noch durchbeißen?

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Zwischen dem 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern und der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Samstag liegen genau sieben Monate. Dem Gesichtsausdruck von Linton Maina nach handelte es sich aber um Welten. Nach dem Triumph gegen die Pfälzer im Frühling verkündete der Offensivspieler seine Vertragsverlängerung mit breitem Grinsen, nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie gehörte der gebürtige Berliner zum Frustkollektiv auf dem Kölner Rasen. Kein Wunder, der Trend der Geißböcke läuft seit einigen Wochen in die völlig falsche Richtung. Gerade im letzten Spiel des Jahres hatten sich die Geißböcke komplett etwas anderes vorgestellt – und es wäre gegen schwache Köpenicker auch möglich gewesen.

Vom Topscorer zum Bankdrücker

Der 26-Jährige dürfte aber nicht nur aufgrund der Entwicklung seines Teams enttäuscht sein, auch die persönliche sportliche Entwicklung lief in den vergangenen Monaten nun mal ganz anders, als es sich der Offensivspieler vorgestellt hat. In der Vorsaison mit 13 Treffern und fünf Assists war Maina einer der absoluten Leistungsträger der Kölner Aufstiegsoffensive. Der Traum, mit dem FC wieder Bundesliga zu spielen, ging auf. Nur hat sich Maina das sicher ganz anders vorgestellt. In 15 Ligaspielen kam der 26-Jährige sechs Mal gar nicht zum Einsatz, stand nur zwei Mal in der Anfangsformation. Zudem haben sich vor der Saison mit Leart Pacarada und Tim Lemperle zwei besonders eng verbundene Spieler aus Köln verabschiedet. Bei Pacarada war das so im Sommer nicht absehbar gewesen.

Maina betonte im Oktober im FC-Podcast von Radio Köln, dass die Situation nicht einfach sei, wirklich verbessert hat sie sich seitdem aber nicht und wird es wohl auch nicht. Mit Jakub Kaminski und Said El Mala ist die linke Offensivseite mehr als gut besetzt. Auf der rechten Bahn hat Jan Thielmann aktuell die Nase vorne, zuletzt spielte dort auch Luca Waldschmidt als „kongenialer Partner“ von El Mala, wie Lukas Kwasniok erklärte. Und so wird natürlich über die Zukunft des Schienenspielers spekuliert. Zumal es im vergangenen Frühling durchaus Interessenten gegeben hat. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, hatte Maina im Sommer im Interview mit come-on-fc.com gesagt.

Union an Maina interessiert?

Zu den Interessenten hat dem Vernehmen nach der 1. FC Union Berlin gehört. Ex-FC-Coach Steffen Baumgart soll nach wie vor von Maina angetan sein. Vor allem aber ist Sportchef Horst Heldt ein Fan des gebürtigen Berliners. Damals soll sich Union für Dejan Ljubicic und Maina interessiert haben. Ljubicic war sich im Grunde schon einig, doch sagte dann die medizinische Untersuchung ab. Nun wird von der „Berliner Zeitung“ bereits über einen möglichen neuen Anlauf spekuliert. Maina würde die Offensive der Eisernen beleben, die bekanntlich noch nicht so richtig rund laufen will. Der Flügelflitzer würde auch zu gut zum Umschaltfußball seines Ex-Trainers passen. Allerdings ist das bislang nicht mehr als Spekulation. Wie und wo der Offensivspieler seine Zukunft aktuell sieht, weiß er am Ende ohnehin nur selbst.