Transfergerücht um Salih Özcan: Die Spur zum 1. FC Köln wird noch kälter, eine andere heiß

Salih Özcan lief im April gegen Barcelona auf
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Transfergerücht um Salih Özcan: Die Spur zum 1. FC Köln wird noch kälter, eine andere heiß

Hartnäckig halten sich die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr des Mittelfeldspielers zu den Geißböcken. Doch aktuell deutet viel daraufhin, dass es nichts wird für den 1. FC Köln: Salih Özcan zieht es wohl Richtung Istanbul. Denn dort gibt es direkt mehrere namhafte Interessenten.

Nur noch ein Jahr Vertrag beim BVB und kaum Chancen auf Spielzeit bei den Borussen. Kein Wunder, dass der Mittelfeldspieler eine neue Herausforderung sucht. Doch das anscheinend eben nicht beim 1. FC Köln: Salih Özcan zieht es wohl Richtung Istanbul.

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Die Enttäuschung dürfte bei Salih Özcan groß sein. Der Mittelfeldspieler hatte sich bereits auf die Länderspiele vorbereitet, am Abend stand sogar ein Testspiel gegen die USA mit Damion Downs auf dem Programm. Doch Özcan wurde kurzfristig aus dem Kader gestrichen. Das Knie. Der gebürtige Kölner hatte sich im Training verletzt, eine Genesung in dieser Länferspielphase ist ausgeschlossen. Und so kann sich der 27-Jährige auf die Planung seiner Zukunft konzentrieren. Dass diese nicht in Dortmund liegt, steht mittlerweile außer Frage, obwohl Özcan noch Vertrag bis zum kommenden Sommer hat. Der BVB will den defensiven Mittelfeldspieler von der Gehaltsliste bekommen. Und Özcan will spielen und die Konkurrenz bei der Borussia ist nun mal eine große.

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Galatasaray oder Besiktas?

Und da sich die Kölner ja durchaus im Zentrum verstärken wollen, wurde intern der Name Özcan auch diskutiert. Wie konkret dieses Gedankenspiel war, ist nicht bekannt. Angesichts eines kolportierten Jahresgehalts von bis zu fünf Millionen Euro dürfte es zumindest Zweifel an einer schnellen Umsetzungen gegeben haben und wenn nicht, es ein erhebliches Verhandlungsgeschick benötigen, das Eigengewächs zurück ans Geißbockheim zu lotsen. Die Wahrscheinlichkeit, den 27-Jährigen in der kommenden Saison mit einem Geißbock auf der Brust auf dem Platz stehen zu sehen, ist allerdings ohnehin nicht mehr die größte. Denn schon vor einiger Zeit hatte sich Besiktas Istanbul in das Buhlen um den türkischen Nationalspieler eingemischt.

Nicht nur das, der Traditionsverein soll sogar mit dem BVB bereits in Kontakt getreten sein und Özcan sein grünes Licht gegeben haben, dass er sich einen Wechsel durchaus vorstellen kann. Über konkrete Verhandlungen ist nicht viel bekannt, doch schon Beginn der Woche gab es in den ersten türkischen Portalen die Meldung, ein Vertragsabschluss sei nur noch eine Frage der Zeit. Das kann gut sein. Doch stellt sich die Frage, mit welchem Club. Denn Besiktas hat Konkurrenz im Kampf um den 27-Jährigen bekommen – prominente Konkurrenz. Denn auch Galatasaray hat den Hut in den Ring geworfen. Laut übereinstimmenden türkischen Medienberichten, habe Özcan auch ein grundsätzliches Interesse bekundet, für Galatasaray auflaufen zu wollen. Der türkische Meister will allerdings vorher noch Klarheit in einigen Deals haben.

Das Buhlen um den Nationalspieler nimmt jedenfalls mächtig zu und das hat auch einen Grund. In der Türkei gibt es seit dieser Saison verschärfte Regeln über den Einsatz von ausländischen Spielern bzw. eine Mindestanzahl einheimischer Spieler. Akteure wie Özcan sind gerade besonders heiß begehrt. Das stärkt die Verhandlungsposition des Mittelfeldspielers, schwächt aber die der Geißböcke.

Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

Salih Özcan im Zweikampf mit Thomas Müller
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Keine Chance für den 1. FC Köln bei Salih Özcan? Gespräche mit Besiktas Istanbul laufen

In der vergangenen Woche ploppte das Gerücht auf, Salih Özcan könnte zum FC zurückkehren. Doch die Chancen auf eine Rückkehr sind ganz offensichtlich nicht die Größten für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit dem BVB um Salih Özcan.

Die Hoffnung auf eine Rückkehr war bei vielen FC-Fans vor genau einer Woche groß, jene könnten nun enttäuscht werden. Denn aktuell sieht es nicht so aus als gäbe es den Zuschlag für den 1. FC Köln: Besiktas Istanbul verhandelt mit Dortmund um Salih Özcan.

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Salih Özcan befindet sich aktuell im Urlaub. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund postet ab und an seine Storys bei Instagram und lässt die Fans ein wenig an Meer, Stränden und Bergen teilhaben. Gut möglich, dass die Anhänger des türkischen Nationalspielers bald noch häufiger in den Genuss ähnlicher Aufnahmen kommen. Denn die Chancen stehen offenbar nicht schlecht, dass der 27-Jährige künftig in der Türkei kickt. Laut dem Online-Portal „GazeteFutbol“ stehen Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul in Verhandlungen um den Mittelfeldspieler. Özcan selbst soll bereits sein „Okay“ gegeben haben. Der türkische Fußballverband hat für die kommende Saison eine Regel eingeführt, nach der pro Team nur 14 ausländische Spieler registriert werden dürfen. Mit der Verstärkung durch türkische Nationalspieler will Besiktas den Kader im Vergleich zur Konkurrenz stärken.

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Verhandlungen laufen

Und damit dürfte der Wunsch vieler FC-Fans durchkreuzt sein, Özcan wieder im FC-Trikot auflaufen zu sehen. Dieses Gerücht ploppte in der vergangenen Woche bei „Sky“ auf. Am Montagabend wollte sich Thomas Kessler auf der Saisonabschlussfeier der Geißböcke nicht konkret dazu äußern, deutete aber an, dass er Özcan sehr gut kenne und viel von dem Mittelfeldspieler halte. Das Interesse der Kölner dürfte tatsächlich groß sein, schließlich hat Dejan Ljubicic im zentralen Mittelfeld eine große Lücke hinterlassen und die Zukunft von Eric Martel ist ebenfalls nicht sicher geklärt. Die Wahrscheinlichkeit Özcan zu verpflichten, war aber sicherlich an das Interesse des Spielers geknüpft. Denn der FC hätte ganz sicher nicht die kolportierten 4 bis 5 Millionen Euro Gehalt für den Mittelfeldspieler aufgebracht. Özcan hätte für eine Rückkehr auf Teile seines Gehalts verzichten müssen.

Da der 27-Jährige aber nun grünes Licht gegeben haben soll, scheint dieser Gedanke bei dem türkischen Nationalspieler nicht weiter gereift zu sein. Özcan spielt aktuell für Borussia Dortmund, die Konkurrenz ist aber im BVB-Zentrum groß, Özcan kann sich nicht durchsetzen. Auch deswegen stand im vergangenen Jahr die Leihe zum VfL Wolfsburg an. Aufgrund des erheblichen Verletzungspeches bei den Borussen kehrte Özcan früher zurück. Im Sommer 2026 läuft der Vertrag des ehemaligen Kölners in Dortmund aus. Für eine Leihe müsste der BVB den Vertrag zunächst verlängern und das scheint ausgeschlossen. Insofern werden die Borussen möglichst schnell einen Käufer finden wollen, wenn sie ihn nun nicht schon gefunden haben.

Nach Linton Mainas Verlängerung: Kann der 1. FC Köln auf die nächste Kettenreaktion hoffen?

Linton Maina vom 1. FC Köln
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Nach Linton Mainas Verlängerung: Kann der 1. FC Köln auf die nächste Kettenreaktion hoffen?

Ansprachen im Kreis der Mannschaft, gute Leistungen auf dem Platz. Der Berliner hat eine wichtige Rolle inne bei den Geißböcken. Mit der Verkündung der Verlängerung hat der 25-Jährige ein Zeichen gesetzt beim 1. FC Köln: Wer folgt auf Linton Maina?

Eine wichtige Rolle kommt dem schnellen Außenbahnspieler des FC nicht nur spielerisch zu. Der gebürtige Berliner ist das Sprachrohr innerhalb der Mannschaft, motiviert seine Mitspieler und Übernimmt zunehmend Verantwortung. Nun gab es die Verlängerung beim 1. FC Köln: Wer folgt auf Linton Maina?

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Der Innenraum des Kölner Stadions glich einem weißen Meer – Platzsturm, Aufstieg, Meister der 2. Bundesliga. In all der Euphorie und Feierlaune, nach Bierduschen und der Übergabe der Meisterschale übergab Stadionsprecher Michael Trippel das Mikrofon an Linton Maina: „Ich habe vor fünf, sechs Wochen bei einem Bundesligisten unterschrieben. Ein Verein, der sich jetzt wieder Bundesligist nennen darf“, verkündete der 25-Jährige. „Die ganze Stadt hat sich das einfach verdient“. Der schnelle Außenbahnspieler bleibt dem FC also erhalten, geht den Weg mit in die Bundesliga – bekennt sich zu seinem Verein.

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Durch Höhen und Tiefen

Bereits während der vergangenen Spielzeit übernahm Maina immer wieder das Wort auf dem Platz im Kreis seiner Mitspieler: motivierte, stachelte an und hielt die Stimmung hoch. Ein wichtiger Spieler, der von seinen Teamkollegen anerkannt und akzeptiert wird. Mit 105 Pflichtspielen seit Sommer 2022, neun Toren und 26 Assists ist der 25-Jährige einer der Leistungsträger der Kölner Mannschaft. Und die drei Jahre beim FC hielten wahrlich nicht nur Schönes bereit. Zwar erlebte Maina gemeinsam mit Ex-Trainer Steffen Baumgart eine Saison mit Duellen in der Champions-League und jüngst den Aufstieg, auf der anderen Seite ging der Außenbahnspieler auch den Weg in die zweite Bundesliga mit, verletzte sich im März diesen Jahres am Sprunggelenk und fiel für sieben Spiele aus.

Pünktlich zum Abstiegskampf feierte Maina allerdings sein Comeback, stand gegen Regensburg wieder auf dem Platz und krönte gegen Kaiserlautern mit dem Assist zum 4:0 durch Mark Uth seine Saison. Der schnellste Spieler im FC-Kader bleibt dem FC nun also erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass Linton sich bewusst für den gemeinsamen Weg mit dem FC entschieden hat“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Er hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur sportlich kontinuierlich weiterentwickelt und zu einem festen Leistungsträger etabliert, sondern übernimmt mit seiner Persönlichkeit auch abseits des Platzes Verantwortung. Ich bin überzeugt, dass er in den kommenden Jahren eine noch wichtigere Rolle einnehmen und als einer unserer Führungsspieler mit vorangehen wird.“ Und gerade die Rolle als wichtige Persönlichkeit im Kader könnte dem FC nun vielleicht zu Gute kommen.

Ein positives Signal für den 1. FC Köln

Denn Mainas Bekenntnis zum 1. FC Köln durch seine Vertragsverlängerung könnte wohl auch den ein oder anderen Mitspieler zum Verbleib bei den Geißböcken bewegen. Im vergangenen Sommer, als nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga die Kaderflucht befürchtet worden war, war es Uth, der sich als erster für einen Verbleib entschied, diesen früh kommunizierte und damit wohl auch ein Zeichen für weitere Akteure setzte. Der befürchtete Ausverkauf blieb bekanntermaßen aus. In diesem Sommer ist die Vertragsverlängerung von Maina erneut ein positives Signal für den 1. FC Köln. Zumindest in der Theorie könnte diese auch dieses Mal Auswirkungen auf weitere Mitspieler haben. „Er hat sich hier schon etwas aufgebaut und will sich weiter etwas aufbauen. Ein Riesen-Typ“, lobte zum Beispiel Teamkollege Leart Pacarada den 25-Jährigen. Pacarada selbst hat noch einen Vertrag bis 2026. Eine Verlängerung beim FC wäre durchaus denkbar.

Auch bei weiteren Akteuren steht 2026 das Ende der laufenden Verträge an. Damion Downs, Jan Thielmann, Timo Hübers sowie Dominique Heintz, Neo Telle, Steffen Tigges, Luca Kilian und eben Pacarada könnten den Verein im Sommer 26 sogar ablösefrei verlassen. Vertragsverlängerungen wären bei dem ein oder anderen sicherlich denkbar und aus Kölner Sicht auch nötig. Ob jeder der Spieler aber auch gehalten werden will, bundesligatauglich ist, ist fraglich. Bei Max Finkgräfe stehen die Zeichen eher auf Abschied. Spieler wie Thielmann oder Martel werden Angebote bekommen. Dabei wären sie nicht unwichtig für den Kaders der Geißböcke. Bei wem das Bekenntnis zum FC von Maina vielleicht Auswirkungen auf eine Wechselentscheidung haben könnte, bleibt offen – ein Zeichen für den Verein und die Teamkollegen ist es aber allemal.

Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Köln

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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Komplizierte Vertragssituation: Unter den Stammspielern bleiben Wackelkandidaten beim 1. FC Köln

Nicht nur durch die bereits bekannten Abgänge wird sich das Gesicht des FC für die kommende Saison verändern. Neben den Abschieden gibt es noch zahlreiche Akteure, deren Zukunft noch nicht geklärt ist beim 1. FC Köln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

Mit Linton Mainas Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung markierte der 25-Jährige den Beginn von wohl noch weiteren anstehenden Verkündigungen. Ob diese einen Wechsel oder ein Bleiben als Inhalt haben werden, ist noch offen beim 1. FC Köln: Das sind die Wackelkandidaten beim FC.

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Die große Verabschiedung vor großem Publikum blieb aus – zumindest für das Gros der Abgänge. Einzig Mark Uth erhielt ein emotionales Abschiedsvideo während der Aufstiegsfeierlichkeiten. Die sechs weiteren Akteure mussten sich bis zum Saisonabschluss am Montagabend gedulden oder bis der FC dann auch offiziell darüber berichtete. Und die meisten Protagonisten ließen es sich nach und nach nicht nehmen, ein paar warme Worte über die Sozialen Medien loszuwerden. Mit Dejan Ljubicic, Tim Lemperle und Mark Uth gehen drei Spieler, die (wenn fit und in Form) vielleicht sogar noch einmal eine wichtige Rolle gespielt hätten. Mathias Olesen kam zwar oft zum Einsatz, der Durchbruch wollte dem Mittelfeldspieler nicht gelingen. Marvin Obuz, Philipp Pentke und Anthony Racioppi wären in der kommenden Spielzeit wohl eher selten bis gar nicht zum Einsatz gekommen.

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Zwei Verträge verlängert

Die ganz normale Vorgehensweise, die übliche Fluktuation am Ende einer Saison, gerade nach dem Aufstieg. Doch bei den sieben Abgängen wird es beim FC nicht bleiben. Sargis Adamyan, Steffen Tigges, Rasmus Carstensen und Florian Dietz sind weitere Akteure, bei denen die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist, dass sie noch einmal mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen werden. Jonas Nickisch wurde im Rahmen der U21 verabschiedet. Insgesamt stehen dort also wahrscheinlich zwölf Abgänge, der FC wird ein neues Gesicht verpasst bekommen – in der Breite. Dabei ist längst nicht gesagt, dass nur dieses Dutzend FC-Profis die Geißböcke verlassen wird. Die Vertragssituation ist weiterhin extrem kompliziert rund um das Geißbockheim. Und das auch, nachdem die Entscheidung über auslaufende Verträge gefallen ist. Neben den Abgängen hat Linton Maina bekanntlich verlängert. Nach Informationen von come-on-fc.com hat auch Matthias Köbbing längst unterschrieben.

Mindestens genauso spannend ist aber die Lage bei den Spielern, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. Will der FC nicht das Risiko eingehen, ein ähnliches Winter-Szenario wie mit Tim Lemperle im vergangenen Dezember einzugehen, müssen einige Arbeitspapiere dringend verlängert werden. Zur Erinnerung: Der FC war – auch aufgrund der Transfersperre – mit einigen Spielern in die neue Saison gestartet, deren Vertrag in diesem Sommer auslaufen. Unter anderem eben Lemperle, der bekanntlich im Winter seinen Abschied offiziell machte. Zu diesem Zeitpunkt waren den Kölner Verantwortlichen die Hände eigentlich schon gebunden. Der FC war auf die Entscheidung des Spielers angewiesen. Es wird wohl Hoffenheim werden. Dieses Szenario wollen die FC-Bosse für die kommende Spielzeit natürlich verhindern.

Nahezu ein Dutzend Verträge läuft 2026 aus

Und so stehen Thomas Kessler aktuell arbeitsintensive Tage bevor. Denn es gibt gleich zahlreiche Akteure, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. Zwar kommuniziert der FC bei einer Unterschrift eher selten die Länge der neuen Vereinbarung, dem Vernehmen nach sind es aber mindestens elf Arbeitspapiere, die nun nur noch ein gutes Jahr Gültigkeit haben. Und damit besteht bei dem nächsten (fast) Dutzend dringender Handlungsbedarf. Sollten sich die Spieler gegen eine Vertragsverlängerung aussprechen, ist dieser Sommer die letzte Transferphase, in der der FC eine angemessene Ablöse kassieren würde. So zum Beispiel im Fall von Max Finkgräfe, der den Kölner Verantwortlichen angeblich schon mitgeteilt habe, dass er den Kontrakt nicht verlängere. Ein Abschied ist in dem Fall wahrscheinlich.

Unter den betroffenen Akteuren sind sieben Stammkräfte oder stammen zumindest aus dem erweiterten Kreis der ersten Elf der vergangenen Saison. Spieler wie Timo Hübers, Eric Martel, Jan Thielmann, Damion Downs und Leart Pacarada. Mit dem Großteil werden die FC-Bosse verlängern wollen und müssen. Doch die Zeit drängt. Denn gerade Spieler wie Martel, Downs oder Thielmannn werden auch andere Angebote vorgelegt bekommen. Martel zu halten, wird wohl die schwerste Aufgabe für Thomas Kessler. Zumal sich Martels Berater Michael Reschke in der vergangenen Woche nicht klar positionieren wollte. Downs soll dagegen unmittelbar vor der Unterschrift stehen. Auch Thielmann, Hübers und Pacarada stehen dem Vernehmen nach nicht zur Diskussion. Noch nicht? So gar nicht wird den FC-Bossen die Länderspielpause ins Kontor passen. Martel und Thielmann sind mit der U21 bei der EM, werden je nach Erfolg der DFB-Auswahl bis Ende Juni unterwegs sein.

Downs steht im US-Kader für ein Vorbereitungscamp auf den Gold-Cup, der findet dann bis zum 6. Juli statt. Der 20-Jährige wird also ebenso wie seine Mannschaftskollegen wenig Zeit für Vertragsgespräche vor Beginn der Saisonvorbereitung haben. Der FC wird wohl Anfang Juli in die neue Saison starten. Zudem könnten sich – je nach Verlauf der EM sowie des Gold-Cups – die Akteure auf dem internationalen Parkett zeigen und gegebenenfalls weitere Interessenten auf sich aufmerksam machen. Keine besonders beruhigende Situation für die Verantwortlichen des 1. FC Köln. Es dürfte also in den kommenden Wochen spannend werden. Erst recht, wenn die ersten Angebote reinflattern.

Wieder der Gewinner des Spieltags? Der 1. FC Köln muss zur Vorentscheidung nur noch zugreifen

Für den FC steht nun das Auswärtsspiel bei den 96ern an. Sicher keine leichte Aufgabe, aber eine große Chance. Denn die komplette Konkurrenz hat maximal einfach gepunktet, der FC könnte einmal mehr zum großen Gewinner des Spieltags werden und im Aufstiegskampf: Der 1. FC Köln muss eigentlich nur noch zugreifen.