Korb für Hoffenheim? Der 1. FC Köln lehnt offenbar erstes Angebot für Max Finkgräfe ab
Redaktion
Max Finkgräfe wird schon seit Wochen als möglicher Abgang bei den Geißböcken gehandelt. Nun soll die TSG Hoffenheim auch ein erstes Angebot abgegeben haben für den Linksverteidiger der Geißböcke. Der 1. FC Köln lehnt erstes Angebot für Max Finkgräfe ab
Wie geht es weiter mit dem Linksverteidiger? Der Shootingstar der vergangenen Spielzeit gilt als Wackelkandidat. Doch der 1. FC Köln lehnt ein erstes Angebot für Max Finkgräfe offenbar ab.
Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Der FC arbeitet auch weiterhin mit Hochdruck am neuen Kader für die kommende Spielzeit. Dabei wird es allerdings auch Abgänge geben müssen. Ein gehandelter Kandidat ist bekanntlich Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger hat dem Verein dem Vernehmen nach vor Wochen schon mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Der läuft bekanntlich bis 2026. Hintergrund dürfte wohl auch die magere Spielzeit der abgelaufenen Saison sein. Finkgräfe kam beim FC nicht wie erhofft zum Zug. In der Abstiegssaison war das Eigengewächs noch absoluter Stammspieler und einer der wenigen Feldspieler, die konstant Leistung brachten. Unter Gerhard Struber kam Finkgräfe nach seiner Verletzung nicht mehr so richtig in Schwung und erst recht nicht zum Zug. Nun könnten sich die Wege trennen.
Köln lehnt Angebot ab
Wollen die Kölner also noch Geld mit dem Shootingstar der vergangenen Saison verdienen, wäre ein Wechsel in diesem Sommer sinnvoll. Und Interessenten soll es wie berichtet ebenfalls geben. Der VfB Stuttgart hatte schon in der vergangenen Spielzeit die Fühler ausgestreckt, Eintracht Frankfurt wurde in den Ring geworfen und bei der TSG Hoffenheim scheint es sogar konkreter zu werden. Wie der „Kicker“ berichtet, hat der FC ein erstes Angebot der Sinsheimer nämlich abgelehnt. Das aber voraussichtlich nicht, weil die Kölner die ganz großen Pläne mit Finkgräfe haben. Möglicherweise hat der Korb etwas mit der Ablöse zu tun. Der Marktwert des Linksverteidigers liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro und in dieser Richtung sollte sich wohl auch die Ablöse bewegen.
Die FC-Bosse werden wohl durchaus den ein oder anderen Spieler abgeben müssen. Schließlich sollen noch weitere Spieler an den Rhein geholt werden. Es gibt viele Baustellen. Nachdem der FC knapp zehn Millionen Euro für Ragnar Ache, Isak Johannesson und auch Lukas Kwasniok ausgegeben hat, müssen weitere Gelder reinkommen. Eine Option ist eben der Verkauf von Spielern. Neben Max Finkgräfe gibt es noch weitere Wackelkandidaten, deren Verträge bis zum Sommer 2026 auslaufen werden.
Transfergerücht beim 1. FC Köln: St. Gallen offenbar an Steffen Tigges interessiert
Redaktion
Kaum Einsatzzeiten, keine Tore: Steffen Tigges hat eine enttäuschende Saison hinter sich und keine Zukunft bei den Geißböcken. Bis jetzt fand der Verein aber noch keinen Abnehmer für seinen Stürmer. Nun soll jedoch ein Ex-Trainer Interesse zeigen am Stürmer des 1. FC Köln: Findet Steffen Tigges einen neuen Verein?
Nur noch ein Jahr Vertrag und keine Perspektive mehr hat Steffen Tigges beim Effzeh. Der Verein würde den Spieler darum gerne abgeben. Nun soll Tigges das Interesse eines seiner Ex-Trainer geweckt haben. Es könnte zum Abschied kommen beim 1. FC Köln: Findet Steffen Tigges einen neuen Verein?
Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln
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Eine Erfolgsgeschichte wird die Zeit von Steffen Tigges beim 1. FC Köln wohl nicht mehr. Für rund 1,5 Millionen Euro Ablöse kam der inzwischen 26-Jährige vor drei Jahren von Borussia Dortmund, richtig durchsetzen konnte er sich jedoch nie. In der abgelaufenen Zweitliga-Saison erzielte Tigges kein einziges Tor und kam kaum auf Spielzeit. Und auch zur neuen Saison sieht es nicht besser aus: In den Planungen der Kölner steht Tigges in der Stürmer-Hierarchie mindestens hinter Ragnar Ache, Damion Downs und Imad Rondic. Kein Wunder also, dass der FC den Stürmer gerne abgeben würde. Das gestaltete sich jedoch bis jetzt schwierig. Zum einen gab es keinen Abnehmer für Tigges, zum anderen besitzt der Spieler noch einen gut dotierten Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison.
Mögliches Interesse aus der Schweiz
Zumindest für Ersteres könnte sich jedoch vielleicht eine Lösung finden. Laut dem Schweizer „Blick“ ist Tigges beim FC St. Gallen aus der Super League ein Kandidat für das Sturmzentrum. Der Verein habe wegen mehrerer wahrscheinlicher Sturm-Abgänge Bedarf auf der Position. Und Tigges würde dort auf einen alten Bekannten treffen: Trainer Enrico Maaßen. Der Coach trainierte Steffen Tigges schon von 2020 bis 2022 bei Borussia Dortmund II. Unter ihm hatte Tigges die vielleicht erfolgreichste Phase seiner Karriere. So schoss er die Mannschaft mit 22 Toren und 15 Vorlagen 2020/21 aus der Regionalliga in die dritte Liga hoch und empfahl sich so auch für Einsätze in der ersten Mannschaft der Dortmunder.
Beim FC St. Gallen könnte er jetzt unter Maaßen seine Karriere wieder in Schwung bringen. Klar ist: Sollte St. Gallen wegen Tigges beim 1. FC Köln anfragen, würde der FC ihn ziehen lassen, um sich das Gehalt einzusparen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte um den Schweizer Club. Dem Vernehmen nach soll der FC Willem Geubbels auf der Liste haben. Allerdings soll der Franzose eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro kosten und damit sehr weit außerhalb der Kölner Reichweite liegen.
Das Ende eines Missverständnisses: Steffen Tigges hat wohl keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln
Simon Bartsch
Die aktuelle Saison hat sich für den 26-Jährigen sicherlich nicht nach Wunsch entwickelt. Sie ist aber die Fortsetzung eines insgesamt doch unglücklichen Transfers. Steffen Tigges wird beim 1. FC Köln wohl keine Zukunft mehr haben.
Mit Spaß ist Steffen Tigges dieser Tage noch voll bei der Sache. Erst vor wenigen Wochen betonte der Angreifer in einem Interview, dass es kaum etwas besseres gäbe, als der Aufstieg mit Köln. „Das wird ein riesen Erlebnis“, sagte der 26-Jährige bei flashscore.de. Doch erstens ist es noch nicht so weit und zweitens wird es möglicherweise das letzte sportliche Erlebnis mit den Geißböcken. Steffen Tigges wird beim 1. FC Köln wohl keine Zukunft mehr haben.
Steffen Tigges vom 1. FC Köln
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Die Zeichen stehen wohl auf Abschied bei dem Osnabrücker. Ob Steffen Tigges nach dem wahrscheinlichen Ausfall von Tim Lemperle gegen den 1. FC Kaiserlautern am kommenden Wochenende nochmal eine Chance bekommt, darf zumindest bezweifelt werden. Für die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg wurde der Stürmer bereits aus dem Aufgebot gestrichen. Ob es für die Begegnung gegen die Pfälzer reicht, ist zumindest fraglich. Denn auch diese Spielzeit verläuft alles andere als nach Plan für den 26-Jährigen. Eine Bewerbung hat der Angreifer jedenfalls nicht abgegeben. Die wäre aber wohl dringend gewesen. Denn seit seinem Engagement 2021 konnte sich der Stürmer nie durchsetzen. Die so oft genannten Fußstapfen von Anthony Modeste, dessen kolportierten Ersatz Tigges nie darstellen sollte, aber immer wieder angedichtet bekam, konnte der 26-Jährige nicht ausfüllen.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Tigges blieb eigentlich die gesamte Zeit beim FC weit hinter den Erwartungen von Christian Keller und Steffen Baumgart zurück. 81 Mal stand der Schlacks für Köln in Pflichtspielen auf dem Platz, Tigges erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. Unvergessen wohl das Traumtor gegen Bremen aus rund 45 Metern. Doch von diesen Lichtblicken gab es insgesamt zu wenig. Tigges wurde immer wieder für seinen Kampfgeist, seinen Ehrgeiz, aber auch seinen starken Einsatz im Training gelobt, für seine Torgefahr aber nicht. Und so wäre es überraschend, wenn die Geißböcke unter neuem Sportdirektor in eine weitere Spielzeit mit Tigges gehen. Der Vertrag läuft erst im kommenden Sommer aus. Eine große Ablöse wird der FC aber wohl nicht mehr kassieren. Dafür war die Eigenwerbung zu dürftig.
Und da sich der Verein im Sommer auch im Angriff personell verstärken will und wohl auch wird – Ragnar Ache soll ganz hoch im Kurs stehen -, steigen die Chancen nicht, noch einmal Fuß zu fassen. Gerade im Falle des Aufstiegs in die 1. Bundesliga, ist ein Wechsel sehr wahrscheinlich. Den hatte man bereits im Winter erwartet, als Sargis Adamyan und Florian Dietz verliehen wurde. Tatsächlich sollen dem Vernehmen nach Anfragen vorgelegen haben, doch der FC entschied sich offenbar gegen einen Wechsel. Das hat sich nun verändert. Wenn sich in den kommenden Wochen ein Angebot für den Stürmer ergeben würde, ist ein Wechsel wohl die wahrscheinlichste Variante. Und so könnte im Sommer das Missverständnis rund um Tigges und seine Rolle am Geißbockheim möglicherweise ein Ende finden. Glücklich wird der Offensivspieler bei diesen Zukunftsaussichten nämlich wohl nicht mehr. Trotz eines möglicherweise riesen Erlebnisses.
Steffen Tigges ist Stürmer bei den Geißböcken, allerdings noch ohne Torbeteiligung in dieser Zweitligasaison. Der 26-Jährige hat keine einfache Zeit beim FC, konnte sich trotz der zuletzt aufkommenden Sturmausfälle bisher nicht behaupten. Platzt für Steffen Tigges noch der Knoten beim 1. FC Köln?
Zwischen Edin Dzeko, Mission Impossible und purer Disziplin: So tickt Imad Rondic vom 1. FC Köln
Simon Bartsch
Mit Imad Rondic haben die Kölner doch noch einen Stürmer verpflichtet. Einen, der den Kölnern vielleicht schon am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen helfen soll. Die richtige Einstellung hat der Angreifer wohl. So tickt Imad Rondic vom 1. FC Köln.
Die Ziele, die sich der Kölner Neuzugang gesteckt hat, sind zumindest hohe. Die Einstellung, diese zu erreichen, scheint der Angreifer ebenfalls zu haben. Wie schnell sich der 25-Jährige beim FC einfügen wird und ob er den Geißböcken schon gegen Leverkusen am Mittwoch eine Hilfe ist, wird sich zeigen. So tickt Imad Rondic vom 1. FC Köln.
Imad Rondic wechselt zum 1. FC Köln
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Der Vollzug war noch keine zwei Stunden vermeldet, da stand Imad Rondic schon mit der Mannschaft auf dem Platz. Während sich der Poker um den neuen Spieler wie eine nicht enden wollende Seifenoper von einer Fortsetzung in die nächste bewegte und auch die Meldung des Transfers am Montag auf sich warten ließ, soll die Eingewöhnung des Stürmers verständlicherweise möglichst schnell erfolgen. „Wir sind alle froh, dass uns dieser Transfer jetzt gelungen ist. Gleichzeitig war Imad die letzten Tage angeschlagen und krank. Wir müssen schauen, wie er sich in den nächsten Tagen zeigt“, sagte Gerhard Struber am Montagnachmittag. Tatsächlich hatte sich der Angreifer am Freitagabend zum Ligaspiel von Lodz gegen Spitzenreiter Posen krankgemeldet. Ein Zusammenhang mit einem kolportierten Ultimatum, das Rondic seinem jetzt Ex-Club gestellt haben soll, ist zumindest nicht ausgeschlossen.
„Wenn du dein Maximum gibst, kommt alles von alleine“
Am Montagnachmittag stand der Stürmer erstmals mit der Mannschaft auf dem Platz. Kein Wunder: Rondic ist ehrgeizig, hat große Ziele. „Wenn du dein Maximum gibst, kommt alles von alleine“, sagte der Stürmer in einem Interview wezlo.com. Und für diese Ziele arbeitet der 25-Jährige hart. Rondic behauptet von sich, immer alles für seine Mannschaft zu tun, sich aufzuopfern, zu kämpfen, mit Willen und Leidenschaft. „Ich bin wirklich hungrig nach Erfolg, möchte Spiele und Titel gewinnen. Ich möchte irgendwann in der Champions League spielen“, sagt der Angreifer. „Für mich ist der Schlüssel zum Erfolg nicht Motivation, sondern Disziplin. Manchmal gibt es Tage, an denen man wirklich motiviert ist, aber am nächsten Morgen aufwacht und plötzlich nicht mehr die gleiche Motivation hat. Disziplin bedeutet, auch wenn man keine Motivation hat, zu wissen, dass man Aufgaben erledigen muss.“
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Christian Keller hat mit dem ehemaligen bosnischen Junioren-Nationalspieler doch noch das letzte Mosaiksteinchen seines ersten Transferfensters nach dem Registrierungsverbot gefunden. Ein Steinchen, das er lange suchen musste, nachdem ihm mindestens ein anderes Teil abhanden gekommen war. Denn die Suche nach dem Wunschstürmer hatte zunächst Ivan Prtajin zu Tage gebracht. Der Kroate, vom Spielertyp durchaus mit Rondic vergleichbar, wird bei Union Berlin bleiben – obwohl die Eisernen händeringend nach weiteren Offensivkräften suchten. Auch weitere Namen wurden gehandelt. Interessante Namen wie Fisnik Asllani oder Luca Kjerrumgaard. Fündig wurden die FC-Verantwortlichen aber in Polen bei Widzew Lodz und einem für den deutschen Fußball wohl unbeschriebenen Blatt.
„Ich bewundere ihn, aber ich werde immer Imad Rondic sein“
Dementsprechend ist die Skepsis mancher Fans durchaus verständlich. Denn der Blick auf die Statistik ist ordentlich, aber aus Leverkusener Sicht sicher nicht besorgniserregend. Der 25-Jährige lief alleine für Lodz und den slowakischen Club Slovan Liberec 170 Mal auf, erzielte für die beiden Teams zusammen 34 Tore, bereitete 15 weitere vor. Die Frage, ob der Angreifer sich damit für eine Aufgabe im deutschen Fußball qualifiziert, ist natürlich rein spekulativ. Schließlich sind die Ligen nicht vergleichbar. Die Frage, ob der Angreifer aber die passende Antwort auf die nun doch schon lange andauernde Stürmersuche ist, darf dennoch gestellt werden. Denn der FC sucht bekanntlich nicht erst seit dieser Saison einen Knipser. Der Weggang von Anthony Modeste wurde nie wirklich kompensiert. Auch, wenn der Franzose in seiner letzten Zeit in Köln wohl überperformte.
Die Fußstapfen sind nach wie vor große. Immerhin trägt Rondic künftig nun die Nummer 27. Vermutlich nicht, weil Modeste für den Stürmer ein großes Vorbild ist. Das sind andere. Natürlich Edin Dzeko, einer der erfolgreichsten Spieler des Landes. „Wir haben viel gemeinsam. Wir sind auf die gleiche Schule gegangen, wir kommen beide aus Sarajevo. Er spielte in Zeljeznicar, ich spielte in Zeljeznicar. Und man könnte sogar sagen, dass wir im selben Viertel aufgewachsen sind“, sagte Rondic dem Sportportal wezlo.com. „Ich möchte eine Karriere wie Dzeko machen, aber ich möchte auch ich selbst sein. Ich bewundere ihn, aber ich werde immer Imad Rondic sein.“ Wie Dzeko wechselte der Stürmer auch von Bosnien zunächst nach Tschechien, doch während es den Topstürmer dann in die Bundesliga verschlug, ging es für Rondic zunächst in die Slowakei und zuletzt eben nach Lodz.
„Ich mag den Druck und diese großen Ziele“ – So tickt Imad Rondic vom 1. FC Köln
Große Vorbilder hat der Angreifer heute nicht mehr. „Ich versuche, von jedem Stürmer, den ich beobachte, etwas mitzunehmen. Haaland ist eine Tormaschine und jeder Offensivspieler wäre gerne so. Natürlich ist auch Lewandowski großartig. Ich mag auch Olivier Giroud, ich denke, unser Spielstil ist ein bisschen ähnlich“, sagte Rondic im Oktober im vereinseigenen Interview. „Wir sind beide Linksfüßer und groß gewachsen, scheuen keinen Körpereinsatz und spielen viel mit dem Kopf.“ Tatsächlich erfüllt der Angreifer ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Rondic ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann.
Vor allem machte sich der Bosnier als „Pressing- und Laufmonster“ einen Namen. „Ich glaube, ich habe eine Gabe von Gott, die es mir ermöglicht, für immer zu laufen oder die Übungen immer wieder zu wiederholen“, sagt der Stürmer. „Ich spiele gerne Fußball, aber ich bin auch eine Kämpfer und ich mag den Druck und diese großen Ziele. Wenn der Weg schwierig ist, schmeckt der Sieg besser.“ Worte, die man in Köln sicher gerne hört. „Jetzt gilt es die Neuen zu integrieren. Speziell auch den Imad abzuholen, in unsere Idee. Das wird einige Zeit brauchen“, sagte Gerhard Struber. Doch so wirklich viel Zeit zur Integration gibt es nicht. Denn schon am Mittwoch steht das nächste Duell für den FC an und das gegen den Nachbarn, im Pokal-Viertelfinale gegen Leverkusen. Struber erwarte von Rondic nicht weniger als eine neue Facette im Kölner Spiel, sagte der Trainer.
„Mit Imad Rondic gewinnen wir eine wertvolle Option für unsere Offensive hinzu“, schätzt Christian Keller die Verstärkung ein. Der Sportdirektor betonte, dass der neue Mann sehr gut ins Anforderungsprofil passe. Doch schon die erste Aufgabe könnte für den Neuzugang kaum schwerer sein. Es geht gegen den Deutschen Meister, gegen den Double-Sieger. Leverkusen schoss sich am Sonntagabend in Unterzahl gegen die TSG Hoffenheim in Erfolgslaune. Neben dem Fußball ist Rondic ein großer Filmfan. Sein Lieblingsfilm: Mission Impossible. Passt irgendwie zu der Aufgabe am Mittwoch.
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Offiziell: Imad Rondic wechselt zum 1. FC Köln – Das sagen Keller und Rondic
Simon Bartsch
Der Transferpoker hat sich gezogen und nahm seltsame Züge an, nun ist er aber offiziell: Imad Rondic wechselt zum 1. FC Köln und könnte schon am Mittwoch im Pokal gegen Bayer Leverkusen eine Option werden. Ob Rondic eine Antwort auf die Stürmerfrage ist, wird sich zeigen müssen.
Schon am Sonntag waren die finalen Gespräche geführt und der Medizincheck absolviert worden, nun machen es die Geißböcke offiziell: Imad Rondic wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Club am Montag bekannt. Der Stürmer unterschreibt einen Vertrag bis 2029. Nun stellt sich die Frage, ob und wie schnell der Stürmer den Geißböcken helfen kann.
Imad Rondic wechselt zum 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Spätestens nachdem am Sonntag die ersten Fotos des neuen Stürmers vor der MediaPark-Klinik in Köln beim „Express“ und dem „Geissblog“ auftauchten, waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Der FC ist auf der Suche nach einem Angreifer nicht nur fündig geworden, die Geißböcke haben auch den zähen Poker um Imad Rondic beendet und den Spieler unter Vertrag genommen. Wie Sky berichtet sollen die Kölner 1,3 Millionen Euro bezahlt haben, polnsiche Medien sprechen von 1,5 Millionen. Der FC schließt nach der Verpflichtung des Rechtsverteidigers Jusuf Gazibegovic auch die zweite Lücke, die bereits vor Monaten ausgemacht worden ist. Rondic steht dem FC ab sofort zur Verfügung, nimmt ab Montag am Training teil und könnte bereits am Mittwoch im Pokal gegen Leverkusen auflaufen.
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„Wir haben ein starkes Commitment zum 1. FC Köln gespürt“
„Mit Imad Rondic gewinnen wir eine wertvolle Option für unsere Offensive hinzu. Als klassischer Boxstürmer, der zudem sehr lauf- und zweikampfintensiv gegen den Ball arbeitet, passt er sehr gut in unser Anforderungsprofil. Gleichermaßen haben wir vom ersten Kennenlernen an ein starkes Commitment zum 1. FC Köln gespürt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Imad von heute an den Geißbock auf der Trikotbrust trägt“, sagt FC-Geschäftsführer Christian Keller. Dem Wechsel war allerdings ein langer Vertragspoker vorausgegangen, der zwischenzeitlich schon seltsame Züge angenommen hatte. Öffentlich erhielt der FC eine Absage aus Lodz, der Spieler soll seinen nun Ex-Verein vor ein Ultimatum gestellt haben, hatte sich zudem für das Spiel gegen Posen überraschend krankgemeldet. Nun haben die Clubs Einigung erzielt. Rondic geht nun für den FC auf Torejagd.
„Ich bin glücklich, jetzt beim FC zu sein. Als ich von dem Interesse gehört habe, gab es für mich keine Zweifel – für mich war sofort klar, dass ich das machen will. Ich kann es kaum erwarten, mit meinen neuen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen. Ich will immer gewinnen und ich werde alles dafür tun, dass wir gemeinsam mit den großartigen Fans des FC am Ende der Saison in die Bundesliga zurückkehren“, sagt Imad Rondic. Ob der Stürmer bereits am Mittwoch im Kader steht, ist indes unklar. „Wir sind alle froh, dass uns dieser Transfer jetzt gelungen ist. Gleichzeitig war Imad die letzten Tage angeschlagen und krank. Wir müssen schauen, wie er sich in den nächsten Tagen zeigt. Grundsätzlich würde er für Mittwoch zur Verfügung stehen“, sagte Gerhrd Struber am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Wir müssen schauen, ob er schon spielt.“
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Einigung erzielt: Unterschrift von Imad Rondic beim 1. FC Köln steht kurz bevor
Simon Bartsch
Nun scheint es doch ganz schnell zu gehen. Zumindest berichten dies polnische Medien: Imad Rondic steht vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Der Stürmer soll sich bereits beim Medizincheck in Köln befinden und diesen heute noch absolvieren. Somit steht eine Vollzugsmeldung wohl kurz bevor. Schon am Mittwoch könnte der Angreifer dem FC gegen Leverkusen helfen.
In den letzten Zügen der Winter-Transferperiode scheint der FC seinen Stürmer dann doch noch gefunden zu haben. Der Poker ist also wohl beendet: Imad Rondic steht vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Das berichten polnische Medien. So befände sich Rondic bereits in Köln, um seinen Medizincheck zu absolvieren. Eine Unterschrift soll im Anschluss folgen.
Ist Imad Rondic der neue Stürmer des 1. FC Köln? (Foto: picture Alliance / Sipa USA I SOPA Images)
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So wirklich viel wollte sich Thomas Kessler am Samstag nach der Begegnung gegen Eintracht Braunschweig in Bezug auf Imad Rondic noch nicht entlocken lassen. Doch der Leiter der Lizenzspielabteilung sprach schon davon, dass man in den „kommenden Stunden“ vielleicht mehr wissen würde. „Ich glaube, wenn wir uns das nächste Mal alle wiedersehen, dann gibt’s vielleicht schon wieder ein paar Stunden weniger auf der Uhr, sodass wir dann schauen können, was bis dahin passiert ist“, sagte Kessler den anwesenden Journalisten. Und das scheint sich nun zu bewahrheiten. Der Transfer des Stürmers scheint sich endlich zu verwirklichen, die Kölner haben ihren Angreifer gefunden und der Poker um den bosnischen Stürmer wäre dann damit auch beendet.
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Die Ablöse soll bei rund 1,5 Millionen liegen
Wie das polnische Online-Portal „meczyki.pl“ berichtet, haben sich die Seiten geeinigt. Rondic absolviert heute noch den Medizincheck beim FC und soll dann auch seinen neuen Vertrag bei den Geißböcken unterschreiben. „Widzew erhält für Rondić 1,5 Millionen Euro. Zusätzlich sicherte er sich 10 Prozent des Gewinns aus dem nächsten Transfer des Bosniers“, schreibt Tomasz Wlodarczyk. Der rennomierte Journalist hatte bereits vergangene Woche berichtet, dass Rondic Lodz ein Ultimatum gestellt und somit den Wechsel zum FC forciert habe. Vorausgegangen war ein Poker, der Teils über „X“ abgelaufen war. „Wir sind in einem sehr vertrauensvollen Austausch intern und wir haben auch eine gute Kommunikation zu allen Beteiligten, die an eventuellen Transfers beteiligt sind, von daher ist alles gut“, sagte Kessler.
Der FC hatte bekanntlich ein Angebot unterbreitet, Lodz zunächst abgelehnt. Laut Sky hatte der FC rund eine Millionen Euro geboten, der polnische Erstligist aber zwei gefordert. Polnische Medien berichteten dagegen, dass der FC eine Ablöse im sechsstelligen Bereich geboten habe. Zwischenzeitlich war die Gegenseite aus den Verhandlungen via „X“ ausgestiegen. Nun soll man sich also auf die Mitte der Vorstellungen also geeinigt haben. Am Samstag hatte sich auch Christian Keller zu der Personalie geäußert. „Ob wir zu einem Ergebnis kommen oder nicht, das werden die nächsten Tage zeigen. Es ist unser klares Ziel, dass wir für die Offensive nochmal einen weiteren Spieler dazu nehmen, um uns dann auch nochmal zu verbreitern“, so der Sportdirektor. „Wenn wir nochmal Qualität dazu kriegen würden, wäre das auch gut. Deshalb arbeiten wir dadran.“
Rondic bereits eine Option für den DFB-Pokal?
Ob Rondic dem FC bereits am Mittwoch im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen helfen kann, ist natürlich fraglich. Dabei erfüllt der Angreifer des polnischen Erstligisten ein Anforderungsprofil, das den Kölnern in der Offensive helfen könnte. Rondic ist stark in den Luftzweikämpfen, der 1,90 Meter große Angreifer ist kopfballstark, robust und wuchtig im Zentrum. Zudem verfügt der 25-jährige Stürmer über einen starken linken Abschluss im Strafraum. Dabei ist der Bosnier nicht nur ein reiner Linksfuß, auch mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß ist Rondic technisch gut unterwegs. Der Stürmer ist ein Zielstürmer, der als Wandspieler fungieren kann. Auch „Bild“ und „Sky“ berichten über den Wechsel. Laut dem TV-Sender soll sich die Ablösesumme auf 1.3 Millionen Euro belaufen.
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Steffen Tigges: Überraschend in der Startelf, ordentlicher Auftritt, die Sturm-Vakanz bleibt
Simon Bartsch
Gegen Eintracht Braunschweig stand er etwas überraschend in der Startelf und er machte seine Sache gut: Steffen Tigges gibt sein Saison-Startelf-Debüt beim 1. FC Köln. Der Angreifer lieferte ein ordentliches Spiel ab, die Antwort auf die Stürmerfrage ist Tigges aber sicherlich nicht.
Es kam ein wenig überraschend, doch es war ein ordentliches: Steffen Tigges gibt gegen Eintracht Braunschweig sein Saison-Startelf-Debüt beim 1. FC Köln. Die FC-Verantwortlichen waren sehr zufrieden, die Frage nach einem neuen Stürmer ist damit aber sicher nicht beantwortet.
Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln
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Schon das Aufwärmen im vom Nebel leicht verhangenen Eintracht-Stadion entwickelte sich wohl zu einem emotionalen Highlight. Eine gute halbe Stunde vor Spielbeginn feierten die mitgereisten FC-Fans jeden Schussversuch von Steffen Tigges frenetisch. Auch sie dürften überrascht gewesen sein, dass Gerhard Struber den Stürmer erstmals in seiner Amtszeit beim FC und seit der bitteren 1:4-Pleite gegen Heidenheim im Mai letzten Jahres für das Auswärtsspiel gegen Braunschweig in die Startelf berufen hatte. „Ich habe jetzt lange nicht mehr gespielt, diese ganze Saison noch nicht“, sagte der Angreifer. „Ich habe mich darüber natürlich gefreut. Ich glaube, das ist für die letzten Wochen auch eine kleine Belohnung, weil ich einfach nicht aufgegeben habe.“
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Ordentlicher Auftritt von Tigges
Möglicherweise tatsächlich eine Art Dankeschön, aber ganz sicher auch ein Zeichen, wie es um die Kölner Offensive steht, wenn Stammspieler wie Tim Lemperle und Linton Maina krankheitsbedingt ausfallen und damit auch, wie dringend eine weitere Offensivkraft benötigt wird. Denn Tigges kam bis zum Samstag in dieser Saison eben nur auf elf Einsätze, überzeugte dabei nur selten. Auch sein Name kam den Beobachtern in den Sinn als im Herbst letzten Jahres von „harten Kaderentscheidungen“ gesprochen wurde. Doch während Sargis Adamyan und Florian Dietz mittlerweile verliehen sind, stürmt Tigges weiterhin für den FC. Und das eben auch, weil die Alternativen fehlen. Doch der 26-Jährige machte seine Sache gegen Braunschweig recht ordentlich, ackerte viel, spielte auch immer wieder starke Pässe in die Tiefe.
„Er hat sein Bestes gegeben und sehr viel investiert. Er hat immer wieder nach vorne für Reizpunkte gesorgt und sich reingearbeitet in die Partie, hinten Bälle gewonnen“, sagte daher auch Gerhard Struber. „Ich habe viele Dinge gesehen, sie mich optimistisch stimmen.“ Und auch Thomas Kessler fand lobende Worte: „Ich habe ihn sehr gut gesehen“, so der Leiter der Lizenzspielabteilung über den Stürmer, der 2022 zum FC gekommen war und in den man nach dem Abschied von Anthony Modeste die Hoffnung steckte, in die Fußstapfen des Angreifers wachsen zu können. Davon ist Tigges weit entfernt, aber: „Er hat unglaublich viel für die Mannschaft gearbeitet. Ich fand, dass er sehr intensiv angelaufen ist, viele Situationen kreiert hat. Also all das, was er heute an die Hand bekommen hat und was er auf dem Platz bringen wollte, hat er heute auf dem Platz gebracht“, so Kessler weiter.
„Insgesamt bin ich zufrieden“
Unter anderem hatte der Angreifer seinen Mitspieler Damion Downs im ersten Abschnitt mit einem tollen Pass in die Tiefe bedient und damit die Braunschweiger Hintermannschaft ausgehebelt, doch Downs vergab. Nach dem Wechsel bediente Jusuf Gazibegovic den Stürmer, doch Tigges brachte nicht genug Druck hinter die Kugel. „Ein Tor wäre sicherlich nicht schlecht gewesen“, sagte Tigges lächelnd. „Ich glaube, die letzte Aktion war ein bisschen ärgerlich. Aber insgesamt bin ich zufrieden und am Ende wenn wir drei Punkte holen, bin ich sowieso ganz glücklich.“ Die Antwort auf die Stürmersuche ist die ordentliche Leistung des Angreifers aber ganz sicher nicht. Der FC braucht einen Mittelstürmer mit Torgefahr und die strahlte der 26-Jährige in dieser Saison eben nicht so richtig aus. Dass die Kölner in den kommenden Stunden noch einmal aktiv werden wollen, steht außer Frage – ob sie es auch tun, dagegen nicht fest.
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Wieder auf dem Feld – Ein Fingerzeig für die Zukunft?
Simon Bartsch
Der Stürmer der Kölner stand die vergangenen Spiele nicht mehr auf dem Feld oder sogar gar nicht erst im Kader und wurde bereits als Wechselkandidat gehandelt. Gegen den 1. FC Nürnberg bekam Steffen Tigges dann doch wieder Einsatzzeit von Gerhard Struber. Ein Fingerzeig, dass der 26-Jährige doch bleibt? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?
Die sechs Spielminuten gegen Nürnberg sind sicher nicht viel Zeit, um sich zu beweisen. Auffallend ist der Einsatz – auch mit dem Wissen des Ausfalls von Tim Lemperle – aber schon. Vor allem, weil die Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz weiterhin nicht im FC-Spieltagskader standen. Ist der Einsatz vom 21-Jährigen ein Fingerzeig in Richtung Zukunft? Wie geht es weiter mit Steffen Tigges beim 1. FC Köln?
Hat Steffen Tigges doch noch eine Zukunft beim 1. FC Köln?
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Als am Sonntagmittag in der 84. Minute beim 1. FC Köln gewechselt wurde, dürfte die Verwunderung bei manchem Fan dann doch schon groß gewesen sein. FC-Coach Gerhard Struber wechselte Steffen Tigges für den stark aufspielenden Damion Downs ein. Ausgerechnet Tigges. Der 26-Jährige hatte in den vergangenen Wochen bekanntlich bei den Geißböcken keine Rolle mehr gespielt. Zwar stand der Angreifer schon gegen Regensburg im Kader, Tigges kam aber nicht zum Einsatz. In den vier Begegnungen zuvor war der Angreifer nicht berücksichtigt worden. Das größte Vertrauen genießt der Stürmer unter dem neuen Trainer nicht. Und auch gegen den 1. FC Nürnberg konnte sich Tigges nicht beweisen. Tigges zog gerade einmal vier Sprints an, hatte fünf Ballkontakte. Allerdings wären andere Werte in den verbleibenden sechs Minuten plus Nachspielzeit auch schwer.
Adamyan und Dietz weiterhin außen vor
Immerhin erhielt der Offensivmann aber wieder eine Chance von Struber – anders als seine Mannschaftskollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz. Dass sich der FC in diesem Winter von einigen Spielern trennen will, ist kein Geheimnis. So wurde unter anderem von harten Kaderentscheidungen gesprochen, die anstehen können. Spätestens nach dem Testspiel gegen Aachen, in dem bekanntlich weder Adamyan noch Dietz zum Einatz kamen, sich als einzige Spieler im Aufgebot nur aufwärmen dürften, liegt der Verdacht nahe, dass die Angreifer keine Zukunft mehr beim FC haben. Zumal der Armenier sechs Spiele nicht mehr im Kader stand, zuletzt also Ende Oktober auf der Bank Platz nahm und auch auf dem Spielfeld gestanden hatte. Dietz wurde zuletzt gegen Darmstadt berücksichtigt, schaute aber nur 90 Minuten zu.
„Es ist natürlich eine Situation, in der wir alle wissen, dass es bei dem einen oder anderen im Winter in eine andere Richtung gehen könnte“, sagte Struber damals. Und Tigges? Der Stürmer spielte gegen Aachen einige Minuten, wurde aber frühzeitig ausgewechselt. Nun wieder im Kader und auch wieder auf Feld. Hat der 26-Jährige noch eine Zukunft in Köln? Angesichts der Transferpläne der Geißböcke scheint das auch weiterhin eher unwahrscheinlich. Der FC will mindestens einen, dem Vernehmen nach zwei Stürmer verpflichten, die den Kölnern auch direkt weiterhelfen können. Die Offensive der Geißböcke ist ohnehin quantitativ gut besetzt. Selbst Damion Downs hatte es bekanntlich zuletzt schwer, profitierte von der Verletzung von Tim Lemperle und nutzte seine Chance, so dass der Stürmer die Strubersche „Competition“ auch für die Rückrunde schon eröffnet haben dürfte.
Osnabrück und Essen sollen angefragt haben
Ein Transfer scheint also nach wie vor sehr wahrscheinlich. Zumal es Interessenten geben soll. Wie „RevierSport“ erst jüngst berichtete, sollen der VfL Osnabrück und Rot-Weiss Essen beim FC angefragt haben. Die „WAZ“ wiederum will in der vergangenen Woche erfahren haben, dass sich die beiden Drittligisten aber einen Korb abgeholt haben. Denn Tigges soll laut Artikel zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage von Seiten des Vereins über seine Zukunft erhalten haben und wenn es so kommt einen Wechsel in die 2. Bundesliga oder ins benachbarte Ausland präferieren. Ob es in den vergangenen Tagen weitere Anfragen gegeben hat, ist bislang offen.
Tigges sammelte in dieser Spielzeit bislang 88 Einsatzminuten, ein Tor erzielte der Stürmer bislang nicht. Der 26-Jährige kam im Sommer 22 zum FC. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer auf 72 Pflichtspiele für die Kölner, erzielte zehn Tore und bereitete zwei vor. Eine Bewerbung für mehr sieht definitiv anders aus.
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Darum sind vertragslose Spieler beim FC wohl kein Thema
Simon Bartsch
Ein Jahr lang konnte der FC auf dem Transfermarkt nur zuschauen. Nun besteht sogar die Möglichkeit, dass die FIFA die Sanktion aufhebt und Köln schon vor der Winterpause vertragslose Spieler verpflichten könnte. Christian Keller erteilte der Idee bereits eine Abfuhr für den 1. FC Köln: Darum machen vertragslose Spieler für den FC aktuell wenig Sinn.
Die Verhandlungen haben laut Thomas Kessler begonnen, Christian Keller sprach von ersten Treffen mit den Scouts, vermutlich schon Gespräche. Der FC darf ab Winter wieder neue Spieler verpflichten und die Kaderplanung wird vorangetrieben. Das EuGH-Urteil in Bezug auf die Transferregelungen der FIFA hatte zwischenzeitlich sogar neue Möglichkeiten eröffnet: Spieler, die aktuell frei auf dem Markt sind. Falls die FIFA die Transfersperre aufhebt, könnten die Kölner sogar umgehend Profis ohne Kontrakt unter Vertrag nehmen. Es gäbe die Möglichkeit auf einen breiteten Kader beim 1. FC Köln: Darum machen vertragslose Spieler für den FC aktuell wenig Sinn.
Christian Keller, Sportdirektor des 1. FC Köln.
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Mit dem 2:0-Erfolg über den SSV Ulm hat der FC am vergangenen Wochenende das erste Saisonviertel abgeschlossen. Und die Zwischenbilanz fällt insgesamt durchwachsen aus. Zwölf von möglichen 24 Punkten sind für einen Club, der gerne um den Aufstieg mitspielen würde, sicherlich zu wenig. Da hilft es auch nicht, dass die Kölner nicht nur mit der FC-Brille als eins der spielstärksten Teams der Liga eingeschätzt werden. Die Bilanz fällt auch deswegen mau aus, weil der FC in der Breite nicht gut besetzt und offenbar nicht in der Lage ist, in engen Spielen noch einmal von der Bank nachzulegen. Auch wenn die Gerüchteküche bislang eher kalt geblieben ist, ist es sicher, dass der FC im Winter nachlegen wird. Das bestätigte Thomas Kessler auf einer Talkrunde von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“. Konkret sprach der Leiter der Lizenzspielabteilung von einem Rechtsverteidiger und einem Stürmer, es könnte aber auch weitere Kandidaten geben.
Keller: Vertragslose Spieler bringen Köln „keinen Mehrwert“
In der Theorie ginge das auch schon früher. Wenn die FIFA im Zuge des jüngsten EuGH-Urteils die Sanktion gegen den FC aufhebt, könnten die Kölner auch jetzt noch vertragslose Spieler unter Vertrag nehmen. Dem erteilte Christian Keller zuletzt bekanntlich eine Abfuhr. Neue Spieler würden Köln keinen „Mehrwert“ bringen, so die Erklärung des Sportdirektors. Eine ähnliche Einschätzung gab es vor einem guten Jahr, als sich der FC bereits in der Anfangsphase der Krise befand und sich nicht wenige Fans noch den ein oder anderen vertragslosen Spieler, vor allem einen Stürmer, gewünscht haben. Damals beteuerte Steffen Baumgart, sich zwar mit den Spielern generell zu beschäftigen, es sei aber „immer sehr schwierig, jemanden aus dem Urlaub oder der Arbeitslosigkeit zu holen und zu sagen: ‘Jetzt bist du der Richtige’. Das liegt vielleicht auch an mir, dafür bin ich nicht der Richtige.“
Gut möglich, dass sich die Denke ein paar Monate später radikal verändert hatte, als die FIFA-Sanktion vom internationalen Gerichtshof bestätigt wurde. Der FC konnte im Winter nicht nachjustieren, ein Nottransfer im Herbst hätte die Situation vielleicht in eine andere Richtung gelenkt. Das ist im Nachhinein spekulativ, fest steht aber, dass die Kölner in der kommenden Transferperiode nachbessern dürfen. Und das auch erst dann tun werden. In den Sozialen Medien fragen sich einige Fans, warum nicht jetzt schon nachgesteuert wird. Denn es gibt aktuell durchaus interessante, freie Spieler, die zumindest aufgrund ihres sportlichen Anforderungsprofils zum FC passen würden. Zum Beispiel Rechtsverteidiger Timothy Fosu-Mensah, der bis zum Sommer noch bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand. Der ehemalige Abwehrspieler von Manchester United dürfte sich allerdings in anderen Sphären wähnen.
Obligatorische Namen in der Verlosung
Das gilt offenbar für den Ex-Bayern-Abwehrspieler Bouna Sarr nicht. „Ohne mich selbst zu entwerten: Ich bin nicht in der Position, das zu verlangen, was ich bei Bayern verdient habe, oder auch nur in die Nähe davon zu kommen“, sagte der Franzose Ende August in einem Interview der „L’Equipe“. „Ich suche nach einem Projekt, das mich wieder in Schwung bringt, mir wieder Spaß macht.“ Sarr sei für jede Herausforderung offen. Einen Verein hat der Franzose noch nicht gefunden. Auch einige Mittelstürmer sind aktuell zu haben. Zum Beispiel Eric-Maxim Choupo-Moting, der sich allerdings nicht in der 2. Bundesliga sieht, wie sein Berater im Sommer unmissverständlich kundtat. Ein Wechsel würde im Nachzeitalter von Faxgeräten ohnehin eine gewisse Komik beinhalten. Das Spektrum reicht vom ehemaligen französischen Nationalspieler Wissam Ben Yedder bis hin zu den obligatorischen Dauerkandidaten Anthony Modeste und Sebastian Andersson.
Es gäbe durchaus auch realistische Namen. Spieler, die sich sowohl vorstellen könnten, in Liga zwei zu spielen als auch für den FC leistbar wären, das Gehaltsgefüge nicht sprengen würden. Doch Keller klang vor einer guten Woche sehr eindeutig und ist nicht unbedingt als wankelmütig bekannt. Und das ist wiederum sehr verständlich, wenn auch der fehlende Mehrwert sicherlich nicht der Hauptgrund für die Marschroute ist. Tatsache ist, dass sich die Kölner nach dem achten Spieltag auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen befinden, gerade in der Vorwärtsbewegung wurden die Geißböcke nicht umsonst schon mehrfach als das „Beste der Liga“ geadelt. Mit 20 Toren hat der FC die meisten Treffer erzielt, kommt zu den meisten Abschlüssen und Offensivaktionen. Ja, die Kölner könnten vor dem Tor effektiver sein, aber der FC-Angriff kommt mittlerweile auf zehn Tore – schlecht ist das nicht.
Sind Transfers vor der Winterpause überhaupt nötig?
Der Gedanke, dass die Qualität ausreicht, um auf einen Schnellschuss zu verzichten und dann lieber erst im Winter nachzuverpflichten, ist also durchaus nachvollziehbar. Zumal aktuelle Kandidaten auch nicht grundlos ohne Vertrag sind. Anfang September erklärte Keller, dass die Scouts bereits zusammengesessen hätten, um eine Bestandsaufnahme der geeigneten Neuzugänge, des „Schattenkaders“ zu machen. Es gibt also bereits Planungen, vermutlich ist man sogar schon sehr viel weiter, vertragslose Spieler werden bei den Ideen sicher keine große Rolle gespielt haben. Für diese wiederum Gehalt bezahlen, obwohl sie möglicherweise nicht ideal in das geplante oder konkrete Profil des Kaders passen, um dann aber noch einmal im Winter einen geeigneteren Spieler zu holen, macht angesichts des doch schlagkräftigen Angriffs keinen Sinn.
Zudem ließ Kessler zuletzt durchblicken, dass es für Wintertransfers schon Gespräche gegeben habe. Ein Dazwischengrätschen anderer Namen könnte bei möglichen Vertragsverhandlungen wohl mehr als kontraproduktiv sein. Und dann sind da noch die Punkte der Glaubwürdigkeit oder des Vertrauens. Seit Beginn der Saison stärken die FC-Bosse dem Nachwuchs um Julian Pauli, Damion Downs und Co. den Rücken, sprechen ihnen eben jenes Vertrauen aus. „Wir sollten unseren jungen Spielern die Chance geben, dass sie Entwicklungsschritte gehen“, sagte der Sportdirektor vor einigen Wochen in Bezug auf mögliche Wintertransfers. Je nach Entwicklung würden Transfers nicht nötig sein. Ein Nachbessern wird es wohl geben, bereits vor der Winterpause wäre es für die Youngster nicht weniger als ein Nackenschlag und würde einmal mehr unnötig Unruhe in den Club bringen.
Ob die FIFA die Transfersperre aufhebt, ist offen, vielleicht sogar unwahrscheinlich. Dass der FC ab Winter nachbessern kann und es dann auch erst tut, ist dagegen beschlossen.
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