Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Marvin Schwäbe enttäuscht, während die Spieler von Frankfurt jubeln
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Bitterer Dämpfer: Der 1. FC Köln kassiert gegen Frankfurt eine 3:4-Pleite

Der FC ist mit einer bitteren Pleite in den letzten Block des Jahres gestartet. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt 3:4 und das trotz früher Führung. Es war erst die zweite Heimniederlage der Geißböcke gegen Frankfurt seit 1994.

Die Kölner haben sich viel für die Begegnung gegen die Hessen vorgenommen, sie wurden unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der 1. FC Köln unterliegt Eintracht Frankfurt nach Toren von Jakub Kaminski, Marius Bülter und Luca Waldschmidt sowie Arthur Theate, Mahmoud Daoud und Jonathan Burkardt (2) 3:4.

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Lukas Kwasniok wechselte nach der Länderspielpause im Vergleich zur 1:3-Pleite im Rheinderby auf vier Positionen. Im Offensivbereich rückte Jakub Kaminski für Said El Mala wieder auf die gewohnte linke Offensivschiene. Dafür begann Sebastian Sebulonsen auf der rechten Abwehrseite. Wie angekündigt startete Jan Thielmann nach langer Verletzungspause auf dem rechten Flügel. In der Defensive stellt Kwasniok auf eine Viererkette um. Damit rückte Dominique Heintz für Cenk Özkacar in die Innenverteidigung neben Joel Schmied. Eric Martel begann auf der Sechs. Shootingstar Said-El-Mala übernahm vorerst die Jokerrolle und der in der Woche angeschlagene Marius Bülter nahm zudem vorerst auf der Bank Platz und wurde von Ragnar Ache ersetzt.

Frankfurt bestraft Kölner Fehler

Und das zahlte sich zunächst auch aus: Einen langen Ball von Heintz legte Ache auf Kaminski perfekt zurück. Der polnische Nationalspieler stand völlig frei am Sechzehner und schlenzte zur frühen Führung ein. Der Treffer wurde auf Abseits überprüft und schließlich gegeben. Die Frankfurter bemühten sich zunehmend in ihr Ballbesitzspiel zu finden und drängten den FC in die eigene Hälfte. Doch die Kölner Viererkette zeigte sich unbeeindruckt und sorgte immer wieder mit langen Bällen für schnelle Konter, ohne die ganz große Gefahr zu verursachen. Die beste Chance hatte noch Ache nach einer Ecke (28.). Auf der anderen Seite machte Knauff ordentlich Tempo. Unter anderem brachte Jonathan Burkardt einen Kopfball nach der Hereingabe des Nationalspielers Richtung Winkel, aber Schwäbe war zur Stelle.

Machtlos war der Keeper nach einer Ecke, als Theate beim Kopfball höher als Ache stieg und einnickte (39.). Die Kölner zeigten die richtige Reaktion und wurden nach einer Ecke durch Thielmann gefährlich, doch der Offensivspieler verfehlte das Tor. Kurz vor der Pause bekamen die Geißböcke dann die Quittung für viel zu einfache Ballverluste. So vertändelte Sebulonsen die Kugel, über Umwege kam Fares Chaibi zu Abschluss. Schwäbe parierte unglücklicherweise direkt in den Fuß von Mohammed Dahoud, der seinen ersten Startelfeinsatz nutzte und den Ball nur noch ins Tor schieben musste (45. +6). Nach dem Wechsel hätte Thielmann die Hessen früh schicken können, als er alleine Richtung Tor lief, doch das Kölner Eigengewächs verpasste den richtigen Zeitpunkt, hätte vielleicht auf den mitgeeilten Kristoffer Lund spielen müssen (48.).

Burkardt macht mit Doppelpack alles klar.

Die Eintracht war nun viel griffiger, der FC dagegen viel anfälliger. Chaibi und Burkardt kombinierten sich durch die Kölner Innenverteidigung. Schwäbe konnte den Ball im letzten Moment noch von Chaibis Füßen fischen (51.). Immer wieder beschäftigte die Frankfurter Offensive nun die Kölner Abwehr. Entfaltung gab es nur noch selten. Das hohe Pressing der Gäste bewährte sich. Burkardt leitete sein erstes Tor selbst über einen Seitenwechsel auf den rechts mitgelaufenen Ritsu Doan ein. Der Flügelspieler zog im Eins-gegen-Eins zu leicht an Kristoffer Lund vorbei und flankte auf den ersten Pfosten, wo Burkardt den Ball mit dem ersten Kontakt ins Tor zur 3:1 Führung lenkte (60.). Keine zwei Minuten später nutzten die Frankfurter eiskalt ihre nächste Chance und erhöhten auf 4:1 (63.). Wieder war es Burkardt, der Lund stehen ließ. Die Vorarbeit kam von Ansgar Knauff.

Lukas Kwasniok brachte frische Kräfte. Und Said El Mala fügte sich direkt mit einer starken Aktion ein, doch den Versuch des Kölner Youngsters grätschte Robin Koch im letzten Moment weg. Der FC mühte sich auch weiterhin, doch die ganz großen Ideen hatte die Offensivabteilung nicht mehr. Erst in der Schlussphase wurden die Kölner wieder aktiver und belohnten sich. Der eingewechselte Marius Bülter kam in der Box an den Ball und verkürzte noch einmal. Der FC machte weiter Druck, hatte auch weiterer Chancen. Unter anderem scheiterte der Youngster in der Nachspielzeit am Pfosten. Dann war der eingewechselte Waldschmidt noch einmal nach El-Mala-Flanke per Kopf zur Stelle (90.+3). Beim 3:4 blieb es am Ende. Am kommenden Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen (15:30 Uhr, Liveticker aus Bremen bei come-on-fc.com).

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Heintz, Schmied (62. Kainz), Sebulonsen (81. Castro-Montes) – Martel, Huseinbasic (76. Waldschmidt), Johannesson – Kaminski, Thielmann (62. El Mala) – Ache (76. Bülter); Tore: 1:0 Kaminski (4.), 1:1 Theate (39.), 1:2 Dahoud (45.+), 1:3, 1:4 Burkardt (60., 63.), 2:4 Bülter (82.), 3:4 Waldschmidt (90.+3)


Timo Hübers zurück am Geißbockheim: „Schön, dich zu sehen, Hübi“

Timo Hübers ist zurück am Geißbockheim
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Timo Hübers zurück am Geißbockheim: „Schön, dich zu sehen, Hübi“

Dreieinhalb Wochen nach der schweren Knieverletzung des Kölner Abwehrchefs gibt es gute Nachrichten beim 1. FC Köln: Timo Hübers ist wieder zurück am Geißbockheim.

Die Verletzung des FC-Verteidigers schockte Fans und Verein gleichermaßen. Am Dienstag gab es Neuigkeiten um den Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers ist wieder zurück am Geißbockheim.

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Die Diskrepanz zwischen den zuletzt aufgenommenen Bildern des Kölner Innenverteidigers und den heute veröffentlichten könnte kaum größer sein. Vor dreieinhalb Wochen lag Timo Hübers schmerzverzerrt auf dem Rasen im Dortmunder Signal Iduna Park. Die Hände vor dem Gesicht, Tränen liefen dem Kölner Verteidiger über das Gesicht. Die Ahnung, dass die Verletzung des rechten Knies wohl schlimmer ausfallen werde, hatte Hübers wohl bereits in diesem Moment – die Gewissheit wenig später. Der Innenverteidiger, der bereits zwei Mal einen Kreuzbandriss erlitt, wurde auf einer Trage vom Feld und umgehend in die Kölner MediaPark Klinik gebracht. Eine Operation folgte, die Informationen über die Art der Verletzung blieben im Verborgenen.

“Schön dich zu sehen, Hübi“

Das Duell, in dem sich die Kölner Mannschaft lange gegen den Sieg des BVB stemmte, ging in der sechsten Minute der Nachspielzeit durch einen späten Treffer von Maximilian Beier verloren. Die Gedanken waren nach dem Duell allerdings eher bei Hübers als bei dem verlorenen Punkt. So sagte FC-Keeper Marvin Schwäbe, dass es ein „rundum beschissener Abend“ gewesen sei und ergänzte damals: „Einen Mitspieler so leiden zu sehen und zu wissen, dass es nicht so gut aussieht, das will man nicht.“ Auch auf den Social Media Plattformen häuften sich Genesungs-Wünsche der Fans.

Am Dienstag ist der Verteidiger nach nun dreieinhalb Wochen ans Geißbockheim zurückgekehrt. Der Verein veröffentlichte Aufnahmen aus dem Reha-Bereich und empfing den Spieler mit „Schön dich zu sehen, Hübi“ zurück. Die Bilder von heute stehen im deutlichen Kontrast zu den zuletzt geschossenen. Ein lächelnder Hübers freut sich sichtlich über den Besuch seiner Teamkollegen, klatscht mit ihnen ab. Nun beginnt für den 29-Jährigen die Zeit der Reha am Geißbockheim. Wie es vertraglich mit Hübers weitergeht, wird bald zu entscheiden sein, denn der Vertrag des Defensivspielers läuft im Sommer 2026 aus. Der Weg ist ungewiss und sicherlich noch ein weiter, der Mut scheint bei Hübers allerdings wieder zurück zu sein.

Ragnar Ache trifft auf seinen Ex-Club: „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

Ragnar Ache jubelt über seinen Treffer gegen den HSV
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Ragnar Ache trifft auf seinen Ex-Club: „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

Am Samstag steht für den Kölner Angreifer das Wiedersehen mit seinem Ex-Club an. Dann empfängt der FC Eintracht Frankfurt im Kölner Stadion. Nachdem der Sommer-Neuzugang gegen Gladbach nicht in der Startelf stand, will er nun 120 Prozent geben für den 1. FC Köln: Ragnar Ache und seine besondere Motivation gegen Frankfurt.

Zwei Jahre spielte der FC-Stürmer bei der Eintracht. Am Samstag kommt es zum Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Ragnar Ache und seine besondere Motivation gegen Frankfurt.

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Möglicherweise kam die Länderspielpause für Ragnar Ache ein wenig zur Unzeit. Natürlich hat auch der Stürmer die freien Tage in der vergangenen Woche genossen. „Das hat sehr gut getan. Es ging darum, auch mal den Kopf frei zu kriegen“, sagte der Stürmer am Rande des Dienstags-Trainings. In den Kölner Karneval war der Angreifer nicht eingetaucht. „Ich bin nicht so der ,Draußen‘-Mensch“, so Ache. Der 27-Jährige hatte gerade vor der Länderspielpause einen Lauf. Rechnet man den herausgeholten Elfmeter gegen Gladbach im Derby mit, war der Stürmer gleich an drei Toren in den vergangenen drei Pflichtspielen beteiligt. Darunter das Pokalspiel gegen die Bayern und der Treffer beim 4:1 gegen den Hamburger SV.

„Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“

„Das war ein sehr schönes Gefühl. Vor allem nach der Zeit“, sagt der Angreifer. Es wirkt fast so, als sei der Stürmer nun angekommen – in Köln, aber auch in der Bundesliga. Wenn man so will auf dem zweiten Weg. Denn für Ache ist es der zweite Anlauf in der höchsten deutschen Spielklasse. Ache kommt gebürtig aus Frankfurt, zog mit seiner Familie aber früh in die Niederlande und ging dort die ersten Schritte Richtung Profi-Fußball. Es folgte die Rückkehr in seine Heimat und dort der erste Profi-Vertrag in Deutschland. Und zwar beim kommenden Kölner Gegner bei Eintracht Frankfurt. Damals wohl ein Kindheitstraum. Immerhin war Ache als Kind Fan der Eintracht. Doch das Verhältnis ist abgekühlt. „Ich verfolge das nicht wirklich. Ich kenne ja keinen mehr“, sagt Ache. Das Verhältnis scheint tatsächlich ambivalent.

Denn bei der Eintracht kam der Spieler nicht so zum Zug wie erhofft. „Was habe ich da zwei Jahre gemacht?“, fragte sich Ache mit einem Grinsen im Gesicht. „Ich habe zwei Jahre nicht wirklich gespielt, aber ich war zwei Jahre da.“ Der Stürmer lief 23 Mal für die Eintracht auf – allerdings nur einmal länger als 20 Minuten. Auf der Liste stehen auch Spiele in der Europa League gegen den FC Barcelona – offiziell jeweils eine Minute. So wirklich glücklich wurde Ache bei seiner Eintracht nicht. Und so folgte der Umweg über Greuther Fürth und Kaiserslautern nach Köln und nun eben gegen die Hessen. Keine leichte Aufgabe: „Wir müssen schon ehrlich zu uns sein. Wir sind Aufsteiger. Frankfurt hat in den letzten Jahren in Europa gespielt, Champions League, Conference League oder Euro League, die Ambitionen haben die jetzt auch.“

Ache fühlt sich „fast so gut wie nie“

Ache will dazu „120 Prozent geben“, vor allem dürfte es der Stürmer seinem ehemaligen Arbeitgeber auch zeigen wollen. Bereit dazu ist der Stürmer. „Ich fühle mich top. Ich würde sagen, fast so gut wie nie. Und damit kann man weiter machen“, sagt Ache, der auch nicht enttäuscht war, dass er zuletzt nach zwei Spielen von Beginn an, wieder zunächst auf der Bank saß. „Ich hatte zwei Spiele hintereinander in einer Englischen Woche gespielt. Das passiert, das ist Fußball. Letztes Jahr in Paderborn hat er (Lukas Kwasniok, Anm. d. Red.) auch 25 Mal durchgewechselt, dieses Jahr auch schon ich weiß nicht wie oft. Das gehört dazu.“ Nun will sich der Stürmer für einen Einsatz gegen die Eintracht beweisen und dort dann seinen Lauf fortführen.

Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Kathrin Hendrich, Nationalspielerin (Foto: Matthias Hangst/Getty Images)
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Sie trainiert am Geißbockheim: Deutsche Nationalspielerin vor Wechsel zum 1. FC Köln?

Steht der FC vor der Verpflichtung einer deutschen Nationalspielerin? Wie das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal „Soccerdonna“ am Wochenende meldete, könnte Kathrin Hendrich das Interesse des Bundesligisten auf sich gezogen haben. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

Die Rahmenbedingungen würden einen Wechsel im Winter durchaus möglich machen. Hendrich trainiert aktuell bereits mit dem Bundesligisten. Wechselt Nationalspielerin Kathrin Hendrich zum 1. FC Köln?

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Der Aufschwung des 1. FC Köln in der Bundesliga ist in dieser Saison deutlich zu beobachten. Trainerin Britta Carlson hat das neuformierte Team weiterentwickelt, sodass die Kölnerinnen mit der Abstiegszone nichts zu tun haben. Stattdessen rückt sogar die vordere Tabellen-Region in Sichtweite. Der positive Neben-Effekt: Das macht den Verein auch für Spielerinnen größerer Kragenweite interessant. Im Sommer kam bereits Ex-Nationalspielerin Marina Hegering, die gemeinsame Wolfsburger und DFB-Vergangenheit mit Britta Carlson war dabei sicherlich auch hilfreich. Auch die Torhüterin und gebürtige Kölnerin Lisa Schmitz kam vor der Saison aus der Autostadt ans Geißbockheim.

Abwehrspielerin trainiert auf eigenen Wunsch in Köln

Und diese Connection könnte bald ein weiteres Mal zum Tragen kommen. Das für gewöhnlich gut informierte Frauenfußball-Portal Soccerdonna berichtete am Wochenende, dass Kathrin Hendrich unlängst bei einer Trainingseinheit der FC-Frauen gesichtet worden sei. Die aktuelle deutsche Nationalspielerin wechselte erst im Sommer nach der Europameisterschaft in die USA zu den Chicago Red Stars. Dort lief es sportlich jedoch nicht zufriedenstellend für die 33-jährige Innenverteidigerin. In der Saison, die in den USA analog zum Kalenderjahr gespielt wird, landete Chicago auf dem letzten Platz, ohne Chance auf den Sprung in die Playoffs. Hendrich befindet sich daher aktuell nicht mehr im laufenden Trainingsbetrieb.

Wie come-on-fc.com erfuhr, trainiert die Abwehrspielerin daher derzeit auf eigenen Wunsch mit den Kölnerinnen am Geißbockheim. Die erfahrene Defensiv-Spezialistin möchte sich auf diese Weise fit halten für die beiden Duelle gegen Spanien im Nations-League-Finale am 28. November und 2. Dezember. Eine dauerhafter Wechsel am Geißbockheim ist möglich. Eigentlich ist Hendrich in den USA vertraglich noch bis Ende 2027 gebunden, „aber ich habe die Möglichkeit, bereits früher wechseln zu können“, verriet die 88-fache Nationalspielerin erst Ende Oktober im kicker-Interview.

Ein Pluspunkt für den FC

Darin bekannte sie auch, dass sie sich nicht vorstellen könne, in Chicago ihre Karriere zu beenden. Eine Rückkehr in die Bundesliga sei durchaus möglich: „Es war immer im Hinterkopf, in der Nähe meiner Heimat meine Karriere zu beenden. Das wäre eine schöne Vorstellung.“ Köln würde auch hervorragend passen, wurde Hendrich doch nicht weit entfernt im belgischen Eupen geboren. Zudem absolviert sie an der Fern-Uni Hagen ihr Bachelorstudium in Bildungswissenschaft für die Zeit nach der aktiven Karriere.

In Köln hätte Hendrich zudem größere Chancen, im Blickfeld von Bundestrainer Christian Wück zu bleiben, auch hinsichtlich der WM 2027 in Brasilien. Da die Saison in den USA bekanntlich beendet ist, wäre ein Wechsel bereits im Winter durchaus vorstellbar. Hendrich müsste dafür sicherlich Einbußen beim Gehalt hinnehmen, könnte aber dabei mithelfen, den FC weiter voranzubringen. Die vielen ehemaligen Weggefährten aus Wolfsburger Zeiten und bei der Nationalmannschaft dürften ein weiterer Plusfunkt für die Geißböcke sein.

Derweil treten die FC-Frauen am Sonntagmittag ab 13 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand an.


Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Said El Mala im DFB-Trikot
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Fans des 1. FC Köln uneinig: Zu früh, oder genau richtig? Said El Mala steht vor seinem DFB-Debüt

Für Said El Mala steht am Abend möglicherweise die Premiere im Trikot der DFB-Elf an. Es wäre der erste FC-Nationalspieler seit Jonas Hector. Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen bei den Fans des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

Mit 19-Jahren und gerade einmal zehn Bundesliga-Spielen kann sich der Youngster heute Abend vielleicht auf internationalem Parkett zeigen. Die Reaktionen auf seine Berufung durch Julian Nagelsmann sind zwiegepalten bei den Anhängern des 1. FC Köln: Kommt ein Einsatz von Said El Mala bei der DFB-Elf zu früh?

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Dass Said El Mala in einem neuen Umfeld keine große Eingewöhnungszeit braucht, hat er schon mehrfach bewiesen. Rein nach der Anzeigetafel beim 1. FC Köln zum Beispiel als er in seinem zweiten Liga-Spiel bereits sein Premieren-Tor in der höchsten deutschen Spielklasse erzielte. Bei seinem zweiten Auftritt für die deutsche U19-Nationalmannschaft war er gegen England ebenfalls zwei Mal erfolgreich und spielte nur ein knappes Jahr später ein starkes EM-Turnier, in dem er mit vier Toren und drei Vorlagen zum Topscorer wurde. Nun befindet sich der 19-Jährige seit fünf Tagen bei der deutschen A-Nationalmannschaft und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Kölner dort bereits am Abend sein Debüt geben wird. Und möglicherweise wäre angesichts der erfolgreichen zweiten Spiele eine weitere Begegnung am kommenden Montag für den Youngster ebenfalls nicht schlecht.

Erste Berufung mit 19 Jahren

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Erwartungen zuletzt ein wenig gebremst, erklärte, dass El Mala erst einmal mit trainieren, sich zeigen solle. Für den Offensivspieler ist die Nominierung in erster Linie schon einmal eine Ehre. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und ich bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagte El Mala nach der Nominierung. Von außen wird die Berufung nicht komplett gefeiert. Es gibt durchaus auch unter den FC-Fans kritische Stimmen. Ein wenig steht dort die Frage im Raum, ob die Nominierung eher Fluch oder Segen für den Youngster sei. Die Sorge, El Mala könne verheizt werden, die Berufung käme zu früh, wurde in zahlreichen Kommentaren genannt.

Rein sportlich gibt es aus Sicht des Youngsters wohl nur wenig Gründe, die gegen eine Nominierung sprechen. El Mala kann sich nach nur zehn Bundesliga-Spielen auf internationalen Parkett beweisen. Das ist früh, aber nicht außergewöhnlich früh. Jonas Hector hatte beispielsweise elf Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, als er erstmals nominiert wurde. Allerdings hatte der Linksverteidiger damals schon ordentlich Erfahrung in Liga zwei gesammelt. Lukas Sinkiewicz hatte sogar erst sieben Bundesliga-Spiele absolviert. Auch Wolfgang Overath hatte erst fünf Bundesliga-Spiele in den Beinen, allerdings der gerade erst eingeführten Liga geschuldet. Dennoch war auch Overath 19 Jahre alt, so gerade, einen Tag nach seinem Debüt wurde das Kölner Idol 20.

Beflügelnde Wirkung?

Für Experten wie Lothar Matthäus sei eine Nominierung ohnehin nicht die Frage nach dem Alter oder den Einsätzen, vielmehr sei die Frage, ob ein Spieler gut genug sei. Und Julian Nagelsmann deutete an, dass El Mala durchaus etwas mitbringe, was die Nationalmannschaft gut gebrauchen könne. Am Donnerstagabend erklärte der Bundestrainer, dass es El Mala im Training bislang auch gut gemacht habe und dass sich der Youngster möglicherweise zeigen dürfe. Während also die Kölner Mannschaftskollegen im Kurzurlaub weilen, hat der 19-Jährige die Chance auf sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft. Zwar ist die Belastung bei dem Youngster damit natürlich höher, wäre El Mala nicht von Nagelsmann nominiert worden, hätte er wohl bei bei der deutschen U21 gespielt und wohl auch mehr Einsatzzeit erhalten.

Sollte der 19-Jährige tatsächlich seine Einsatzzeit erhalten, könnten die Minuten sicherlich auch eine beflügelnde Wirkung haben. Dennoch bleibt natürlich das Thema „Hype“ um El Mala. Der würde durch eine mögliche Spielzeit und dann auch noch einen guten Auftritt nicht weniger werden. Im Gegenteil. Doch der Youngster geht mit dem bisherigen Rummel nach wie vor gut um und wird von den Kölner Verantwortlichen auch nur dosiert in Medien-Termine eingesetzt. Bislang scheint der Wirbel den Spieler nicht großartig zu beeinflussen. Denn eine der größten Stärken des Youngsters ist wohl die Unbekümmertheit. Und die hat schon eine andere FC-Ikone ganz groß gemacht.

Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Nach dem zehnten Spieltag gibt es nur wenige Spieler beim FC, die immer in der Anfangsformation standen. Dazu zählt Eric Martel und das kommt nicht überraschend. Der 23-Jährige bringt auch in diesem Jahr wieder konstante Leistungen für den 1. FC Köln: Eric Martel weckt wieder Begehrlichkeiten.

Er ist in dieser Spielzeit wieder einer der Leistungsträger und die Konstante beim 1. FC Köln: Eric Martel weckt damit natürlich wieder Begehrlichkeiten. Etwas Konkretes ist aber nicht bekannt.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit verkündete, es gäbe bei ihm keine Stammelf, vielmehr eine rotierende Startelf, da wird sich der ein oder andere Fan und Experte vielleicht gedacht haben, die Aussage würde sich nach ein paar Spieltagen schon überholen, eine Anfangsformation vielleicht dann doch zumindest in großen Teilen einpendeln. Tatsächlich hat der Kölner Trainer seinen Worten Taten folgen lassen und in dieser Spielzeit noch nicht einmal die gleiche Elf auflaufen lassen. Zudem sind auch klassische Stammspieler bei den Kölnern rar – zumindest die, die in dieser Saison immer zum Anpfiff auf dem Platz gestanden haben. Wettbewerbsübergreifend sind es in dieser Spielzeit genau zwei – wenn auch einigen Verletzungen geschuldet. So spielte Isak Johannesson gegen Wolfsburg erst zur zweiten Halbzeit, weil er sich in der Länderspielpause zuvor einen Pferdekuss eingefangen hatte und Timo Hübers Verletzung ist ebenfalls bekannt.

Martel ist die Kölner Konstante

Aber gerade der Innenverteidiger wurde vor der Saison mit dem Label „immer gesetzt“ versehen. Gemeinsam mit Eric Martel, der neben Jakub Kaminski der zweite Dauerbrenner beim FC ist. Und das hat natürlich einen Grund. Während Kaminski laut Kwasniok der beste Spieler des Kaders ist, ist Martel der Inbegriff von Wille, Leidenschaft und Einsatz. Kein Kölner Spieler schmeißt sich in so viele Bälle, geht in so viele Zweikämpfe (113) und gewinnt dementsprechend viele (63). Auch ligaweit gehört Martel wieder einmal zu den besten Zweikämpfern. Zudem hat Martel in der Liga die meisten Pässe aller Kölner gespielt, von denen 88 Prozent auch ankamen. Nach der Verletzung von Timo Hübers ist der 23-Jährige auch wieder der Abwehrchef in der letzten Kette und löst auch diese Aufgabe Woche für Woche souverän.

Zu Kölns und Kwasnioks Glück gehört bei Martel wohl nur noch die erhoffte Vertragsverlängerung. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Und das bringt bekanntlich Probleme mit sich. Der FC würde gerne mit dem Mittelfeldspieler verlängern, Martel hat sich aber gewünscht, die Hinrunde abwarten zu dürfen. Das bekräftige der Sechser auch noch einmal im Interview mit come-on-fc.com im September. Auch Martels Berater Michael Reschke hatte im Podcast „Dreierkette“ erklärt, dass die Zukunft komplett offen sei. Dabei hat der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft natürlich schon längst Begehrlichkeiten geweckt. Dem Vernehmen nach soll Martel auf einigen Zetteln der Bundesliga, aber auch in Europa stehen. Am Mittwoch brachte die „Corriere dello Sport“ den AC Florenz ins Gespräch.

Die ersten Interessen werden bald anklopfen

Allerdings berichtet das Fachmagazin nicht von einem konkreten Interesse. Es weist darauf hin, dass Martel durchaus ein Kandidat sei, auf den ein von Florenz ausgestelltes Profil passen würde. So heißt es, dass Martel eine Option werden „könne“. Fakt ist, dass Florenz schon im Sommer die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt hatte. Zum Ende der Transferphase tauchten auch andere Namen wie Besiktas Istanbul auf. „Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin“, sagte Martel damals gegenüber come-on-fc.com. „Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.“

Und die Entwicklung beim FC wird Martel sicherlich gefallen. Zumindest war mit diesem Saisonstart sicherlich nicht zu rechnen. Eine Garantie ist das natürlich nicht. Sollte der Mittelfeldspieler den FC verlassen wollen, könnten die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse verlangen. Ein Wechsel im Sommer ist daher eher unwahrscheinlich. Die ganz große Ablöse in diesem Winter aber wohl auch. Aktuell wird der Marktwert bei transfermarkt.de auf acht Millionen Euro geschätzt. Lieber würden die Kölner den Sechser aber ohnehin behalten.

„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector zur Niederlage im Derby. Doch der Ex-Kapitän findet auch emotionale Worte zu den Paris-Anschlägen vor zehn Jahren, als der Linksverteidiger als Nationalspieler im Stadion war. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Es sind emotionale Worte, die der Kölner Ex-Kapitän in seinem Podcast „Schlag und fertig“ zu den Anschlägen von Paris von vor zehn Jahren findet. Der Ex-Nationalspieler war damals im Stadion. Zudem äußert sich der Ex-FC-Kapitän zum Spiel am Wochenende. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Nach der 1:3-Pleite im Rheinischen Derby waren die Diskussionen über die VAR-Entscheidungen groß. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte zwei vermeintliche Strafstöße zunächst nicht gegeben. Erst nach dem Eingriff des Videoassistenten änderte der Unparteiische seine Meinung, gab die Elfmeter. Beide Strafstöße haben andere Schiedsrichter schon gegeben – wohl eine Kann-Entscheidung. Beim ersten rauschte Kristoffer Lund etwas dynamisch in Franck Honorat, wurde allerdings auch von Joe Scally geschubst. Beim zweiten berührte der Außenbahnspieler die Kugel mit der Hand. Gladbach war so 2:0 in Führung. Doch die Frage, ob der Video-Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, wurde gestellt. Eine klare Fehlentscheidung lag sicherlich nicht vor.

„Der wusste gar nicht, wo der Ball ist“

In der Schlussphase bekamen die Kölner ebenfalls einen sehr strittigen Strafstoß zugesprochen. „Alle drei Elfmeter – weiß ich nicht. Ich weiß es nicht“, sagte Jonas Hector in einer neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“. „Die laufen ineinander. Aytekin sieht es auf dem Platz und zeigt an, es geht weiter. Das war mir zu wenig. Bei so einer Situation reinzugehen – schwierig“, sagt Hector zum vermeintlichen Foulspiel. Und ergänzt dann zum Handelfmeter: „Der wusste gar nicht, wo der Ball ist. Der konnte ja nichts dafür und hat sich keinen Vorteil dadurch verschafft. Aber laut Regel ist es okay.“ Objektiv betrachtet ärgerte Hector aber auch der Elfmeter für Köln. „Den gibt es nur, weil es zuvor zwei für Gladbach gegeben hat“, so der Ex-Kapitän der Geißböcke weiter. „Da darfst du nicht auf den Punkt zeigen. Da verstehe ich nicht, dass der Assistent nicht eingreift. Das kannst du nicht pfeifen. Das geht nicht.“

„Du bist dann komplett überfordert“

Hector erklärte aber auch, dass genau diese Diskussionen den Fußball doch ausmachen würden. „Wenn alles sauber wäre, dann wäre der Sport auch nicht mehr so interessant“, sagt der 35-Jährige. Doch in dem Podcast berichtet Hector auch von der Anschlags-Nacht in Paris vor zehn Jahren. 2015 hatten Terroristen an mehreren Stellen in Paris Attentate verübt. Unter anderem auch am Stade de France. Und dort spielte gerade die deutsche Nationalmannschaft eben mit Jonas Hector. Aktuell gibt es in der ARD und bei Sky zwei Dokus zu dieser Nacht. „Es war schon sehr krass. Damit hat keiner gerechnet“, so Hector. Der Abwehrspieler war schon nach 30 Minuten ausgewechselt worden. Und hat in der Kabine die ersten Informationen bekommen, während die Mannschaft spielte.

„Ab der Halbzeit war es schon krass. Da habe ich zum ersten Mal gehört, dass es ein Anschlag war“, sagte Hector. „Du denkst immer, das ist so weit weg von dir und du wirst nichts davon mitbekommen.“ Damals waren die Spieler schon am Vormittag aufgrund einer Bombendrohung aus dem Teamhotel evakuiert worden, hatten sich auf der Tennis-Anlage der French Open fit gehalten. Abends gab es dann vor dem Stadion Selbstmordattentate. Während des Spiels waren die Detonationen deutlich zu hören. Einige Spieler reagierten sichtbar irritiert. „Mein Papa und mein Onkel waren im Stadion. Du bist dann komplett überfordert“, sagte Hector und erzählt wie er Stunden „gezittert habe“, ob die beiden gut nach Hause gekommen seien.

Die Nationalmannschaft war damals bis in die Morgenstunden in der Kabine geblieben und morgens aus dem Stadion zum Flughafen eskortiert worden. Auch die folgende Partie in Hannover gegen die Niederlande wurde kurzfristig aufgrund einer Bombendrohung abgesagt.

Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Linton Maina Karnevalstraining
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Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Am Dienstagmorgen fand das Training der Mannschaft von Lukas Kwasniok bereits früher statt. Die FC-Profis liefen anlässlich der Sessionseröffnung verkleidet auf den Platz. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

Während der Länderspielpause gibt es für die Geißböcke einige Tage frei. Zur Trainingseinheit am Dienstagmorgen erschienen die Profis anlässlich des Beginns der Karnevalssession aber nochmal verkleidet. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

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Als der Trainer des 1. FC Köln am 11.11.2021 nicht in rot-weißen Trainingsklamotten ,sondern im rosa Ganzkörper-Plüschanzug den Trainingsplatz vor dem Geißbockheim betrat, war die Überraschung der Zuschauer und Fans schon groß. Steffen Baumgart hatte sich anlässlich des Sessionsauftakts als „Schweinhorn“ verkleidet und sichtlich Freude daran. Zu seinem Aufzug sagte der ehemalige Coach damals, er hab sich das Kostüm „selber einfallen lassen. Ich habe lange dafür gebraucht und immer gesagt, auf den 11.11. arbeite ich hin“, so Baumgart damals. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok blickte bereits im Sommer auf das kölsche Event und versprach: „An meiner Kreativität wird es nicht scheitern.“ Und auch der neue Kölner Coach weiß um die Bedeutung des Datums: „Bei anderen Vereinen heißt es immer: ´Hoffentlich bekomme ich eine Winterjacke`. Hier heißt es: ´Hoffentlich erlebe ich den Elften im Elften`“, so Kwasniok im Sommer.


Erstes „Ziel“ erreicht

Dieses Ziel hat der 44-Jährige bei den Geißböcken nun erreicht und steht mit seiner Mannschaft nach dem zehnten Spieltag auf Tabellenrang neun. Nach der bitteren Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag steht für die Geißböcke aktuell die dritte Länderspielpause an. Dementsprechend fehlten am Dienstag im Training auch einige Akteure, die mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind. Für die verbliebenen Spieler des 1. FC Köln sowie das Trainerteam um FC-Coach Kwasniok fand am Dienstagmorgen das letzte Training der Woche statt. Von Mittwoch bis einschließlich Sonntag haben die Geißböcke frei und können nochmal Kraft für die verbleibenden Duelle der Hinrunde tanken.


„Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist…“

Die Trainingseinheit stand am Dienstag traditionell unter dem Karnevalsmotto. Und nicht nur Kwasniok hatte sich tatsächlich etwas einfallen lassen. Das gesamte Trainerteam lief als Schlümpfe auf. „Bei uns bezeichnet man Menschen, die nicht so viel draufhaben, leicht flapsig als Flöten-Schlümpfe. Insofern fehlt hier nur noch die Flöte“, sagte Kwasniok. „Die Flöte haben wir weggelassen, weil wir in dieser Saison schon ein bisschen was geleistet haben.“ Linton Maina war als Michael Jackson verkleidet, Marvin Schwäbe als Biest. Nach gut 20 Minuten war das Training schon wieder beendet. Da ab Mittwoch trainingsfrei ist, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der ein oder andere sich unters Volk mischt. Eine Vorgabe vom Trainer gibt es dabei nicht. „Zapfenstreich? Das sind so Ansagen aus der Vorkriegsgeneration. Ich habe das in der Jugend nicht gemacht und mache es bei erwachsenen Männern nicht“, sagte Kwasniok. „Sie dürfen auch mal über die Stränge schlagen. Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist, dann hat man vielleicht nicht den Sinn des Lebens verstanden.“

Neben dem Erreichen des Elften im Elften hat der Coach ebenfalls eine Winterjacke erhalten. Ob sein weiteres Ziel erreicht wird, wird sich jedoch noch zeigen müssen. Kwasniok wünschte sich nämlich: „Ich möchte am Ende meiner FC-Zeit als ´Kölsche Jung` betitelt werden“.

FC-Karnevalstraining in Bildern

Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache Karnevalstraining
Ragnar Ache Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining

Derby-Fieber: Selbst die neuen Spieler des 1. FC Köln sind schon infiziert – das sind die Gründe

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
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Derby-Fieber: Selbst die neuen Spieler des 1. FC Köln sind schon infiziert – das sind die Gründe

Seit Tagen fiebern die Fans der Geißböcke und der Fohlen nun dem Rheinischen Derby bereits entgegen. Auch bei den Spielern ist der Wert des Duells ein großer. Und das, obwohl die meisten gar keine ursprüngliche lokale Bindung haben, der FC im Sommer ein neues Gesicht bekommen hat. Darum sind auch die Spieler des 1. FC Köln im Derby-Fieber.

Zwölf neue Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet. Aus Köln kommt keiner der Akteure. Ein Großteil hat zuvor noch nie Bundesliga gespielt. Und dennoch ist der Wert des Derbys auch bei diesen Spielern bereits ein großer. Warum das so ist, hat come-on-fc.com mit dem sportpsychologischen Experten Thorsten Loch besprochen. Darum sind auch die Spieler des 1. FC Köln im Derby-Fieber.

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Ein Derby ist kein gewöhnlicher Spieltag. Was für die Fans ein Highlight ist, gehört für die Spieler oft zu einem der emotionalsten, aber gleichzeitig psychisch anspruchsvollsten Spiele der Saison. Wenn der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach aufeinandertreffen, geht es eben nicht nur um die Tabellenkonstellationen oder taktischen Systeme. Es geht sicherlich auch um die Frage, welche Mannschaft mit dem inneren Druck des emotionalen Duells besser umgehen kann. Köln reist mit einem positiven Schwung aus den vergangenen Wochen an, während Gladbach hofft, nach dem 4:0-Erfolg über St. Pauli am vergangenen Wochenende endlich wieder Stabilität zu finden. Doch sobald der Ball am Samstag rollt, verliert die Ausgangslage an Bedeutung. Es beginnt ein Spiel, das nicht nur auf dem Rasen, sondern zu einem großen Teil auch im Kopf entschieden werden kann.

Das Derby beginnt schon lange vor dem Anpfiff

Wie sehr ein Derby einen Spieler mitreißen kann, weiß FC-Spieler Isak Johannesson nur zu gut. Als der Isländer mit Fortuna Düsseldorf in der vergangenen Saison gegen Köln im Zweitligaduell einen Elfmeter zum 1:1 verwandelte, küsste die FC-Neuverpflichtung das Düsseldorfer Wappen vor den Augen der Fortuna-Kurve. Ein kurzer, impulsiver Moment inmitten des Tagesgeschäfts. Ein Ausdruck von Emotionen in einem hitzigen Rheinderby. Der Düsseldorfer Fanblock feierte die Jubelaktion und deutete sie als ein klares Statement für den Verein. Als wenige Monate später aber der Wechsel zum 1. FC Köln feststand, löste genau dieses Bild eine große Kritik und Hate-Welle aus. Johannesson musste selbst erfahren, wie schnell ein Moment kippen kann. Vor dem Rheinischen Derby betonte der Mittelfeldspieler dennoch: „Ich mag diese Art von Spielen.“

Dass ein Derby eine andere Energie trägt, lässt sich nicht allein mit Stimmung oder Tradition erklären. Es ist auch ein psychologisches Phänomen, das auch und vor allem mit Identität zusammenhängt. Und das eben nicht nur bei den Fans. „Derbys sind in psychologischer Hinsicht ein ganz eigenes Phänomen. Sie wirken wie ein Brennglas für Emotionen – nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Platz“, sagt der sportpsychologische Experte Thorsten Loch. „Selbst Spieler ohne lokalen Bezug können sich davon stark beeinflussen lassen, weil in einem Derby mehrere tiefliegende psychologische Mechanismen zusammenkommen.“ So spiele laut Loch unter anderem die soziale Identifikation eine Rolle. „Wer über Wochen und Monate Teil einer Mannschaft ist, übernimmt automatisch deren Werte, Rituale und Sprache. Das Team wird zur Bezugsgruppe, man definiert sich über das gemeinsame „Wir“. In der Sozialpsychologie spricht man hier von sozialer Identität.“ 

Was macht das mit den Spielern?

Dementsprechend werden auch die Neuverpflichtungen am Samstagabend in den ganzen Genuss des Derbys kommen. Und tun das auch schon im Voraus. Denn die Emotionen laden sich schon Tage vor dem Spiel auf. Und das durch die kulturelle und emotionale Energie, die in den Tagen zuvor in den Medien, unter den Fans und im Umfeld der Teams entsteht. Die Atmosphäre eines Derbys wächst, bevor es überhaupt angepfiffen wird. „Ein Derby ist kein normales Ligaspiel – medial, sozial und emotional wird es aufgeladen. Spieler erleben es daher als besondere Herausforderung. Diese Wahrnehmung kann leistungssteigernd wirken, aber auch zusätzlichen Druck erzeugen – je nach individueller Coping-Strategie und Persönlichkeit“, sagt Loch.

Es ist genau diese Balance, die Derbys so sensibel macht. Es kann anheizen, aber auch lähmen. Mannschaften, die sich in den ersten Minuten zu sehr von der Stimmung mitreißen lassen, verlieren mitunter die Struktur. Mannschaften, die zu abwartend beginnen, verlieren möglicherweise den emotionalen Zugriff. Und die Zuschauer spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle. „Emotionen sind sozial hochinfektiös. Wenn zehntausende Fans gleichzeitig schreien, jubeln oder pfeifen, überträgt sich das messbar auf die Spieler – über Körpersprache, Mimik, Lautstärke und die physiologische Erregung im Körper“, sagt der Experte. „Die Forschung spricht hier von emotional contagion. Es entsteht eine Art kollektiver Erregung, die das gesamte System „Spieler–Team–Stadion“ erfasst.“

Die Rolle der Zuschauer

Ein Phänomen, das jeder Zuschauer im Stadion erlebt haben dürfte. Sei es ein gewonnenes Kopfballduell, ein erfolgreicher Pressingmoment oder ein Zweikampf an der Seitenlinie. Simple Aktionen, die ein Derby braucht, um ein ganzes Stadion zu elektrisieren. Andererseits kann ein Missverständnis im Spielaufbau oder ein zu spät geführter Zweikampf Unruhe auf und neben dem Platz erzeugen. Für manche Spieler entsteht aus dem Support Energie und ein Gefühl von Getragen werden. Andere müssen in solchen Momenten bewusst dagegen steuern, um handlungsfähig zu bleiben. Das Derby wird so zu einem Spiel, in dem die Kurve nicht nur zuschaut, sondern den emotionalen Rahmen setzt. Der Support wirkt dann auch wie ein Verstärker.

Und das ist wiederum ein Mittel, das Spieler möglicherweise bewusst einsetzen, eben wenn sie das Logo küssen, die Fans animieren. „Das ist selten reine Show. Manchmal sind solche Handlungen bewusste Symbole, um Zugehörigkeit zu zeigen oder das eigene Team emotional zu aktivieren. In anderen Fällen sind sie spontane Ausdrucksformen von Affekt – eine Art emotionales Überlaufen in einer hochintensiven Situation“, sagt Loch. „Die Grenze zwischen Inszenierung und echtem Gefühl ist im Spitzensport sehr fließend.“

Wer im Rheinderby den kühlen Kopf bewahrt, kann gewinnen…

Für den 1. FC Köln ist dieses Derby die Chance, nicht nur ein Spiel zu gewinnen, sondern seine positive Entwicklung fortzuführen. In den vergangenen Wochen hat das Team gezeigt, dass es Rückschläge einordnen und sich zurückkämpfen kann. Diese innere Stabilität ist im Derby wertvoller als jede taktische Einstellung. Denn gewinnen wird nicht zwangsläufig das Team mit der besseren Form, sondern das Team, das im entscheidenden Moment die Ruhe bewahrt. Dass dieses Spiel eine besondere Bedeutung trägt, zeigt auch die Historie. Gladbach gewann in der Bundesliga gegen keinen Gegner häufiger als gegen Köln: 52 Siege, 192 Tore. Köln steht bei 28 Erfolgen, 18 Spiele endeten unentschieden. Ein Erfolg in Gladbach wäre daher mehr als ein Ergebnis: Er würde bestätigen, dass die Mannschaft von Lukas Kwasniok einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn alle drum herum verrückt spielen.


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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Der FC gastiert am Samstag beim Rivalen Borussia Mönchengladbach. Im Rheinischen Derby will der FC den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch das letzte „Highlight-Spiel“ für sich entscheiden. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

Endlich wieder „Derby-Zeit“. Für die Fans ein besonders emotionales Spiel, wenn der Effzeh am Samstagabend im rund 60 Kilometer entfernten Nachbarschaftsduell gegen die Gladbacher antritt. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag mit jeweils drei Punkte-Erfolgen und vier erzielten Toren ordentlich Selbstbewusstsein für das direkte Duell tanken. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

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Das Team von Lukas Kwasniok reist mit breiter Brust nach Gladbach – und das völlig zurecht. Nach dem überzeugenden 4:1- Erfolg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV befinden sich die Kölner im positiven Flow. Mit 14 Punkten steht der FC aktuell auf Tabellenplatz sieben. Mit einem Erfolg am Samstagabend im Borussia-Park könnten die Kölner sogar bis auf Rang sechs springen, sofern Leipzig in Hoffenheim gewinnt. „Wir wissen, was wir können und was wir nicht können“ sagt Kwasniok. Die Mannschaft wirke stabil, selbstreflektiert und „im Stande, eine absolute Top-Leistung abzurufen“.

Entscheidend wird dabei sein, wer trotz der erwarteten hitzigen Atmosphäre beim Rhein-Derby einen kühlen Kopf bewahrt. „Es geht darum, die Emotionen zu kanalisieren. Denn in der Emotion verlierst du deine Intelligenz. Und das darfst du auf dem Feld nicht“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass die Herausforderung im Rheinischen Derby darin besteht, die Ruhe zu bewahren und sich dabei auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, trotz der ganzen Unruhen von außen. Denn in einem Derby sind Tabellenstände und Ausgangslagen meist bedeutungslos. Die mentalen Aufgaben für Spieler gewinnen an Relevanz.

Neben Derby auch richtungweisend

Personell kann Kwasniok bis auf Jan Thielmann, für den der Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh kommt, sowie den Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Die Fußverletzung von Said El-Mala unter der Trainingswoche ist kein Thema mehr. „Da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Kwasniok. El Mala hat medial in dieser Woche aber auch anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Youngster wurde erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen. Die Nominierung habe für das Spiel gegen Gladbach aber zunächst keine Relevanz. Trotzdem steht für Kwasniok außer Frage, dass der 19-Jährige gegen die Fohlen in der Startelf stehen wird. „Ich möchte gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden.“ Seine Unbekümmertheit, sein Mut in Dribblings und seine Entwicklung seit Saisonstart sei „exorbitant schnell“. Kwasniok betont, dass auch Jakub Kamiński ein wichtiger Offensivbaustein bleibt und auf anderen Positionen zum Einsatz kommen könnte.

Die Gladbacher konnten sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Auswärtssieg am Millerntor von den direkten Abstiegsplätzen vorerst verabschieden. Mit immer noch schwachen sechs Punkten belegen die Fohlen den 16. Platz in der Tabelle. Trotzdem stabilisieren sich die Gladbacher aktuell unter Eugen Polanski. Dadurch, dass sie jetzt mit einer zusätzlichen Innenverteidigung spielen, agiert die Defensive kompakter. „Aus einem körperlich starken Zentrum mit erfahrenen Akteuren wie Yannik Engelhardt, Rocco Reitz, Florian Neuhaus oder auch Stöger können sie leidenschaftlich verteidigen und ins Gegen-Pressing übergehen“, hebt Kwasniok hervor. In Kontersituationen könne die Borussia durch die schnellen Akteure wie Shuto Machino oder Haris Tabakovic gefährlich werden. Für Gladbach ist das Spiel ebenfalls richtungweisend. Bei einem Sieg könnte die Borussia vorübergehend bis auf Tabellenplatz zwölf klettern, sofern die Mannschaften vor ihnen Punkte liegen lassen. Eine Möglichkeit für die Borussia, die zuletzt aufgekommenen Unruhen, etwas lindern.

Mögliche sieben Punkte aus drei „Highlight-Spielen“

Für Köln ist das Rheinische Derby das letzte von drei, laut Kwasniok, „Highlight-Spielen“ nach Augsburg und dem HSV. Ausgenommen sind die „Bonusspiele“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern. Erst bei einem Sieg in Gladbach würde der Kölner Trainer einen rundum gelungenen Start in die Bundesliga zustimmen. Der FC rechnet mit rund 6000 Fans, die ihre Mannschaft vor Ort im Borussia-Park unterstützen werden. „Das Derby werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen, mit allen Emotionen auf dem Platz und neben dem Platz“, kündigt Kwasniok an. Es bleibt abzuwarten mit welchem Gefühl der 1. FC Köln nach dem Rheinischen Derby am Samstagabend in die Länderspielpause geht.