Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Tradition, Historie, Strahlkraft – gefühlt liegen Welten zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn. In der Tabelle bietet sich ein anderes Bild. Und auf dem Feld auch: denn beide Teams spielen sehr ähnlich und kommen auf erstaunlich ähnliche Werte. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

Laufintensiv, Offensivfußball, Torabschlüsse – zwei Team mit ähnlichen Werten und ähnlicher Spielweise. Beim FC geht es um Wiedergutmachung. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

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Bei einem Blick auf oder in die Historie könnte man meinen, in der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn treffen Welten aufeinander. Hier der FC, der Bundesliga-Absteiger mit „enormer Strahlkraft“, wie es in Köln so schön heißt, dem wertvollsten Kader der Liga und der nie endenden gefühlten Zugehörigkeit der Bundesliga, da der gefühlte Dauer-Zweitligist aus Paderborn, der sich seit einigen Jahren im Liga-Unterhaus hält und ab und an mal ein wenig an den Aufstiegsplätzen schnuppert. Nach dem neunten Spieltag hat sich das Bild dann doch ein wenig verschoben. Die Ostwestfalen kämpfen um den Anschluss an die Aufstiegsplätze, der FC trauert diesem zurzeit eher hinterher. Zwar kassierte auch der SC am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage, von einer in Köln in den Startlöchern stehenden Krise ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok aber meilenweit entfernt.

Kwasniok: „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander“

Fußballerisch gibt es dann aber doch wieder einige Parallelen. Beide Teams definieren sich in dieser Spielzeit durch einen attraktiven Offensivfußball sowie viele Ballbesitzphasen, kommen auf rund 53 Prozent und gehören damit zur Liga-Spitze. Das ist aber lange noch nicht alles. Köln gab die meisten Torschüsse ab, vor Paderborn. Die beiden Teams gehören bei den Flanken, bei den erfolgreichen Pässen, bei den zugelassenen Torschüssen jeweils zu den Top-Teams, haben in etwa gleich viele Zweikämpfe bestritten und in etwa gleich viele gewonnen. Ebenfalls beeindruckend sind die Laufwerte mit Ball. Ob bei den Sprints, den intensiven Läufen, den Tempoläufen – nahezu überall sind die beiden Teams in der Statistik gleichauf. „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander. Beide Teams laufen unheimlich viel, sehr intensiv und äußert schnell“, sagt daher auch SC-Trainer Kwasniok, der sich in dem Duell auf ein hohes Zweitliga-Niveau freut.

Und obwohl die Teams in zahlreichen Statistiken nahezu gleichauf und in der Tabelle dann doch vier Punkte zwischen ihnen liegen, und das zu Gunsten der Ostwestfalen, überrascht der Paderborner Trainer dann doch mit der Einschätzung der Favoritenrolle. „Wir sind Außenseiter und müssen die Stärken des Gegners kontrollieren“, sagte Kwasniok, der den FC einmal mehr als die „mit Abstand beste Mannschaft der 2. Bundesliga“ bezeichnete. Nur sieht das eben auf dem Tableau aktuell ganz anders aus. „Natürlich hätten sie sich in der Vergangenheit den ein oder anderen Punkt mehr gewünscht. Das haben wir aber auch.“ Gerade im vergangenen Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sei mehr möglich gewesen. „Wir haben aktuell ein sehr offensichtliches Problem, dass der Torwart zu viele Fehler macht“, sagte der Coach ziemlich direkt und hat schon vorab den Stammkeeper Pelle Boevink durch Ersatztorhüter Markus Schubert ersetzt.

Viele Tore vorprogrammiert

Auf ein Spiel mit vielen Toren freue er sich, sagte Kwasniok und könnte damit recht haben. Im Schnitt fallen in den Begegnungen des FC vier Tore pro Spiel, in den Spielen des SC Paderborn immerhin drei. Kein Wunder, bei der Anzahl der Torschüsse. Sollte man zumindest meinen. Denn die Wahrheit ist, dass beide Teams trotz der meisten Abschlüsse in der Torquote friedlich im Ligamittelfeld nebeneinander liegen. Beide Teams brauchen etwa neun Abschlüsse für einen Treffer. Und obwohl die beiden Mannschaften auch nur wenige Torschüsse des Gegners wiederum zulassen, gab es für beide schon zahlreiche Gegentreffer. Nach dem Debakel von Darmstadt wollen die Kölner nun wieder den Weg in die Offensive suchen, gleichzeitig die Stabilität nicht vermissen lassen. Mit drei Punkten würden die Kölner auch in der Tabelle wieder ganz nah an Paderborn heranrücken.


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So will der FC punkten

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Welche Rolle spielt Finkgräfe?

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den SC Paderborn

Köln gegen Paderborn
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den SC Paderborn

Nach der 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt steht für den FC die Begegnung mit dem Tabellen-Fünften auf dem Programm. Der 1. FC Köln empfängt am Freitagabend den SC Paderborn. Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Paderborn.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den SCP geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Paderborn.

Köln gegen Paderborn
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn im Februar 2019.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn?

Erst zum 15. Mal treffen der 1. FC Köln und der SC Paderborn am Freitagabend aufeinander. Die Bilanz ist recht ausgeglichen. Der FC gewann fünf der Partien, der SCP setzte sich in vier Begegnungen durch. Fünf Partien endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 21:18 nur knapp für den FC. Die letzte Begegnung endete in der ersten Bundesliga im März 2020 mit einem 2:1-Sieg für die Geißböcke. Am Ende der Saison 19/20 stieg Paderborn mit 20 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in die zweite Liga ab.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln und dem SCP?

Am Freitag beginnt das Spiel um 18:30 Uhr. Das Duell wird auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 18 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen den SC Paderborn?

Die Geißböcke gewannen bereits zwei Begegnungen gegen den SCP 3:0. Im März 2013 gewann der FC durch Tore von Adam Matuszczyk (29.) sowie einem Doppelpack von Anthony Ujah (64., 83.). Gut sechs Jahre später gelang den Kölnern im Oktober 2019 erneut ein 3:0. Damals trafen Simon Terodde (8.), Louis Schaub (59.) sowie Sebastiaan Bornauw im Kölner Dress.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen die Ostwestfalen?

Bisher verlor der FC nur vier Spiele gegen Paderborn. Im September 2018 brachte Simon Terodde in der 36. Minuten den FC zwar in Führung, nur zwei Minuten später glich Paderborns Babacar Guèye allerdings aus. Mit einem erneuten Treffer von Terodde (53.) brachte sich der FC zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar noch einmal in Führung, Philipp Klement netzte jedoch innerhalb von fünf Minuten zwei Mal ein (66., 71.) und drehte das Spiel, bevor Jhon Cordoba (84.) erneut ausglich. Nach einer Gelb-Roten Karte für Jonas Hector in der 87. Minuten nutze der SCP seine Chance und Bernard Tekpetey (89.) brachte sein Team in Führung. In der 4. Minute der Nachspielzeit erhöhte Sven Michel den Vorsprung der Paderborner auf den Endstand von 5:3.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen den SCP?

Simon Terodde und Anthony Ujah waren beide jeweils drei Mal im FC-Dress gegen Paderborn erfolgreich. Von den aktuellen Kölner Stürmern war noch keiner im Kölner Dress gegen Paderborn erfolgreich. Im Trikot von Greuther Fürth allerdings schon. So traf Tim Lemperle bei seinem Zweitliga-Debüt für das Kleeblatt gegen den SCP nach einer Flanke per Kopfball. Jonas Urbig stand in dieser Partie im Tor und hielt seinen Kasten sauber. Die beiden heutigen Stammspieler des FC besiegten Paderborn 5:0.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Paderborn?

Timo Horn und Jonas Hector trugen gegen den SCP am häufigsten das FC-Trikot. Die ehemaligen Kölner Spieler kommen auf jeweils zehn Duelle gegen Paderborn. Christian Strohdiek stand auf der anderen Seite bei acht Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Die Vereinsbilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Ostwestfalen vorne. Der SCP war neun Mal Landespokal-Westfalen-Sieger. Köln hingegen war dreimal Deutscher Meister. Beim Kölner Verein stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste.

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Von der Kölner Allzweckwaffe zum Bankdrücker – kehrt Jan Thielmann zurück in die Startelf?

Jan Thielmann beim 1. FC Köln
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Von der Kölner Allzweckwaffe zum Bankdrücker – kehrt Jan Thielmann zurück in die Startelf?

Zu Beginn der Saison als Stammkraft gesetzt, saß Jan Thielmann zuletzt vermehrt auf der Bank. Das auch, weil der 22-Jährige und die Position des Rechtsverteidigers nicht so recht zusammen passen wollen. Eine Position, die Thielmann nicht gelernt und wohl auch nicht zwingend gewollt hat. 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?

Das Experiment mit Jan Thielmann als rechter Verteidiger scheint gescheitert – zumindest mittelfristig. Im Winter wollen die FC-Verantwortlichen auf der Position nachbessern. Und somit eröffnet sich eine Frage beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?

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Der Saisonbeginn war vielversprechend. Jan Thielmann hatte sich im Sommer dazu entschlossen, trotz Ausstiegsklausel beim 1. FC Köln zu bleiben und dies in einem emotionalen Statement auch publik gemacht. Der 22-Jährige wollte gemeinsam mit den Fans und dem Verein wieder positiveren Zeiten entgegenblicken und dafür 100 Prozent geben. Und da der U21-Nationalspieler bereits in der Vergangenheit als Allzweckwaffe der Kölner betitelt wurde, war mit ordentlich Spielzeit zu rechnen. Die bekam Thielmann und das Murren hielt sich sehr in Grenzen. In den ersten sechs Ligaspielen stand das Eigengewächs unter FC-Coach Gerhard Struber in der Startelf, war klar gesetzt. Als Rechtsverteidiger. Eine Rolle, die der gelernte Offensivspieler bekanntlich auch in der vergangenen Saison schon gespielt hat. Im Duell gegen den FC Schalke 04 führte der Föhrener den FC sogar als Kapitän aufs Feld – erhielt das Vertrauen des Trainers, als Timo Hübers krankheitsbedingt ausfiel. Doch seitdem ist viel passiert.

FC sucht einen neuen Rechtsverteidiger

Oder zuletzt weniger. Thielmann und die rechte Position in der Hintermannschaft wollen nicht so recht zusammenfinden. Und das, obwohl man dem 22-Jährigen in genau dieser Rolle den ganz großen Sprung zugetraut hat. Schon zu Beginn der Saison machte Thielmann aber nicht die beste Figur, spätestens nach dem vogelwilden 4:4 gegen den Karlsruher SC ist die Tendenz eindeutig: Das Experiment ist wohl gescheitert. Und das nicht nur, weil gegen Ulm zunächst der gelernte Linksverteidiger Max Finkgräfe und anschließend der gelernte Innenverteidiger Julian Pauli den Vortritt erhielten, Thielmann 90 Minuten auf der Bank saß und alles andere als glücklich schien. Vielmehr hat Thomas Kessler vor einigen Wochen öffentlich erklärt, man suche Verstärkungen unter anderem auf der rechten Verteidigerposition. Für Thielmann, der mittlerweile auf 133 Spiele für den FC kommt, alles andere als ein Vertrauensbeweis.

Zwar betonte Gerhard Struber zuletzt, der FC suche nach Spielern, die den Geißböcken auch perspektivisch weiterhelfen würden, für die Position als Rechtsverteidiger kann das aber eigentlich nicht gelten. Denn dort brauchen die Geißböcke eigentlich sofort Hilfe. Und so kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Jan Thielmann ein Opfer des Experiments mit ihm, mit der Allzweckwaffe werden kann. Zumindest vorerst. Sollten die FC-Verantwortlichen tatsächlich mit einem routinierten Spieler nachbessern, ist der Föhrener seinen Stammplatz wohl endgültig los und wird auch Schwierigkeiten bekommen, einen anderen Platz in der ersten Elf zu finden.

Mangel an Alternativen

Denn über den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, hat die Kölner Offensive eigentlich überzeugt. Mit jeweils acht Scorerpunkten sind die Geißböcke mit Linton Maina und Tim Lemperle auf den Außen gut besetzt. Spieler, die ebenfalls im Zentrum zum Einsatz kamen und meist überzeugten. Thielmann wäre auch in der Spitze denkbar. Zumindest in der Theorie. Dass der 22-Jährige dort aber nicht den größten Einfluss auf das Spiel nehmen kann, hat er in der vergangenen Spielzeit gezeigt, als Timo Schultz genau diese Idee mit Thielmann hatte. Zu Beginn der Spielzeit mimten zudem Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic Mittelfeldspieler auf den Halbpositionen. Gut möglich, dass Struber angesichts der zuletzt eher mäßigen Defensivleistungen und der Genesung des Mittelfeldspielers wieder auf diese Ausrichtung zurückgeht.

Eine konkrete Rolle ist für Thielmann aktuell nicht in Sicht. Dass der 22-Jährige das Zeug zum Stammspieler beim 1. FC Köln hat, steht außer Frage. Das aber nicht gerade auf der Position des Rechtsverteidigers. Auf den offensiveren Positionen haben sich zuletzt andere Spieler eher aufgedrängt. Gut möglich, dass Thielmann am Freitag wieder in die Startelf zurückkehrt. Allerdings aus Ermangelung an Alternativen. Weder Rasmus Carstensen noch Max Finkgräfe drängten sich auf. Vielleicht würde dem Eigengewächs eine Systemumstellung zur Dreierkette guttun. Die auf Thielmann zugeschnittene Rolle wird das aber auch nicht.


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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber unter Druck?

Nachwirkungen für Lukas Podolski: Stadt Köln will Bußgeld erheben

Lukas Podolski hält nach seinem "Danke-Spiel" eine Fackel in der Südkurve in der Hand.
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Nachwirkungen für Lukas Podolski: Stadt Köln will Bußgeld erheben

Am 10. Oktober fand das „Danke-Spiel“ für Lukas Podolski im Kölner Stadion statt. Auf der Abschiedsrunde hielt der ehemalige FC-Spieler und Weltmeister eine Fackel in die Höhe. Nun soll es Konsequenzen geben: Droht Lukas Podolski ein Bußgeld von der Stadt Köln?

Der emotionale Abschied von Lukas Podolski im Kölner Stadion hat Nachwirkungen. Droht Lukas Podolski ein Bußgeld von der Stadt Köln?

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Der Abschiedsabend von Lukas Podolski am 10. Oktober hätte wohl kaum emotionaler ausfallen können. Zahlreiche Fans, Wegbegleiter und Fußballgrößen waren gekommen, um den Ex-FC-Profi und Weltmeister zu feiern. Nachdem das Spiel um 22:10 Uhr, in Anlehnung an Podolskis Rückennummer zehn sein Ende nahm, machte sich der 39-Jährige auf seine Runde durch das Kölner Stadion. Es folgten Liebesbekundungen und Danksagungen gegenüber den Fans, der Stadt und des 1. FC Kölns – und es flossen Tränen. Bilder, die an diesem Abend wohl unvergessen bleiben. Besondere Aufmerksamkeit widmete Podolski seiner Fankurve. Der „kölsche Jung“ kletterte auf den Zaun der Kölner Südkurve, sprach über ein Megafon zu den Fans und hielt eine brennende Pyrofackel in die Höhe.

Bußgeld für Podolski

Und dies soll nun Konsequenzen für den Spieler von Górnik Zabrze nach sich ziehen. Die Polizei bestätigte dem WDR, es „sei ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitsverfahren an die Stadt Köln übergeben worden.“ Noch ist die Höhe eines möglichen Bußgeldes nicht bekannt. Es könnte sich aber – zieht man vergleichbare Fälle heran – in einer Größenordnung von 300 bis1500 Euro bewegen. Die Ermittlungen stützen sich auf die Tatsachte, dass das Abbrennen von Pyrotechnik in deutschen Stadien verboten ist. Es handele sich allerdings um eine Ordnungswidrigkeit und nicht um eine Straftat, solange beim Abbrennen keine anderen Menschen gefährdet oder sogar verletzt werden. Podolski soll somit in den kommenden Tagen zunächst einen Anhörungsbogen der Stadt bekommen.

Auch der ehemalige Polizeidirektor und Einsatzleiter im Kölner Stadion, Volker Lange, hatte laut Bild die Pyro-Aktion kritisiert: „Erstens ist es verboten, zweitens ist er ein schlechtes Vorbild. Und drittens: Jemand, der Verantwortung beim FC übernehmen will, der sollte auch Vorbild sein – auch in solchen Punkten.“ Podolskis Zukunft beim 1. FC Köln ist bis dato noch nicht geklärt. Es sollen jedoch Gespräche zwischen dem 39-Jährigen und FC-Präsident Dr. Werner Wolf über mögliche Aufgaben beim FC geführt werden. Das kündigte Wolf zumindest im Zuge des „Danke-Spiels“ an. Der Verein weiß um die enorme Strahlkraft des Ex-Spielers. Auch wenn momentan die Strahlen wohl eher von der Pyrofackel leuchten.


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Schwache Defensive: Hier ist der FC Schlusslicht der Liga

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Personal-Update: Auch Ljubicic zurück – mit voller Kapelle in die Vorbereitung

Dejan Ljubicic beim Training des 1. FC Köln.
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Personal-Update: Auch Ljubicic zurück – mit voller Kapelle in die Vorbereitung

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf das Duell gegen den SC Paderborn gestartet. Trainer Gerhard Struber kann nahezu auf den vollen Kader zurückgreifen beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic ist zurück im Mannschaftstraining.

Nach dem Debakel am Freitagabend, der Krisensitzung am Geißbockheim und einem freien Tag für die Struber-Elf, ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Freitag empfangen die Geißböcke am zehnten Spieltag den SC Paderborn. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic ist zurück im Mannschaftstraining.

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Mit dem Duell gegen den SC Paderborn steht für den 1. FC Köln am Freitagabend das nächste Heimspiel an. Am Montagnachmittag haben die Vorbereitungen auf die Begegnung gegen den Tabellen-Fünften begonnen. Dabei kann das Trainerteam um FC-Chefcoach Gerhard Struber nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig die beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Jacob Christensen fehlen weiterhin. Denn: Dejan Ljubicic ist nach seiner Mandel-OP wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen. Schon am Samstag trainierte der 27-Jährige zeitweise mit seinen Teamkollegen auf dem Platz. Ljubicic fehlte dem FC seit der Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf Mitte September. In den ersten fünf Saisonspielen stand Ljubicic immer in der Startelf und kommt bisher auf 437 Einsatzminuten unter Struber.

Einsatz gegen Paderborn noch unwahrscheinlich

Lediglich in der Begegnung gegen Braunschweig wurde der Österreicher in der 77. Minute früher ausgewechselt. Dort traf Ljubicic gegen den BTSV zuvor zweimal. Ein Einsatz gegen den SC Paderborn am Wochenende ist zumindest von Beginn an eher unwahrscheinlich. Der Mittelfeldspieler des FC und muss den Trainingsrückstand wohl zunächst erst einmal aufholen, war für einen Einsatz in der Anfangsformation eigentlich zu lange raus. Möglicherweise wird es aber personelle Überraschungen geben. Ljubicics Teamkollegen müssen sich nach der niederschmetternden Niederlage gegen Darmstadt in dieser Woche wohl ebenfalls neu beweisen. So könnte sich auch Max Finkgräfe, der gegen die Lilien am vergangenen Freitag keine Einsatzzeit von Struber erhielt, durch gute Trainingsleistungen wieder empfehlen.

Ebenso wie Jan Thielmann, der seinen Startelfplatz zuletzt einbüßte. Gegen Ulm kam der 22-Jährige nach schlechter Leistung gegen Magdeburg überhaupt nicht zum Einsatz. In der Begegnung gegen die Darmstädter wurde Thielmann in der 62. Minute für den etatmäßigen Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen eingewechselt, der sich im Duell mit den Lilien auch nicht wirklich empfehlen konnte. Für den FC geht es in den kommenden Wochen gegen gleich mehrere Mannschaften, die in Schlagdistanz liegen. Paderborn konnte bislang die Aufstiegsambitionen untermauern. Am Wochenende kassierten die Ostwestfalen allerdings eine 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Reinigendes Gewitter oder laues Lüftchen?

Transfergerüchte um Tim Lemperle – eine Einordnung

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Transfergerüchte um Tim Lemperle – eine Einordnung

Einer der Gewinner der aktuellen Saison ist beim FC zweifelsfrei Tim Lemperle. Mit vier Toren und vier Vorlagen ist der 22-Jährige einer der Topscorer der Liga. Und Lemperle ist ein Angreifer, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft. Kein Wunder also, dass es nun die ersten Spekulationen gibt um Tim Lemperle: Was ist dran an den Transfergerüchten?

Vier Tore, vier Vorlagen, die meisten Torabschlüsse – der U21-Nationalspieler ist einer der Topspieler in dieser Saison beim FC. Nun gibt es die ersten Spekulationen um Tim Lemperle: Was ist dran an den Transfergerüchten?

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Es gab nur wenige Lichtblicke am Freitagabend bei der 1:5-Pleite der Geißböcke am Böllenfalltor. Der FC kassierte in Darmstadt die dritthöchste Klatsche seiner Zweitliga-Historie und das mit einem erstaunlich schwachen Auftritt. Immerhin hatte Tim Lemperle mit dem zwischenzeitlichen 1:1 für Hoffnung gesorgt – wenn auch nicht sonderlich lange. Dennoch ist der Kölner Stürmer einer der Hoffnungsträger der Geißböcke. Der Stürmer kommt mittlerweile auf vier Tore, hat vier weitere vorbereitet, die meisten Torschüsse der Liga abgefeuert und gilt mit seinen 22 Jahren noch als Zukunftsversprechen. Dabei ist die Zukunft des U21-Nationalspielers alles andere als klar. Lemperles Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, der FC würde gerne verlängern, dem Vernehmen nach hat es aber noch keine Gespräche gegeben.

Lemperle einer der Topscorer beim FC

Und nun ploppen Transfergerüchte um den Youngster auf. Der „Express“ berichtete zuerst von einem möglichen Interesse mehrerer Bundesligisten. Unter anderem sei die TSG Hoffenheim an dem Angreifer interessiert, heißt es in dem Artikel. Dass es generell ein Interesse aus der höchsten deutschen Spielklasse an dem gebürtigen Frankfurter gibt, ist angesichts seiner starken Leistungen alles andere als überraschend. Zumal Lemperle auch als Vorbereiter glänzt, variabel einsetzbar ist und zudem in seinem jungen Alter wohl noch ordentlich Potenzial besitzt. Erst vor zwei Wochen hob das renommierte unabhängige internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) in Frankreich Tim Lemperle in die Top-10 Europas U23-Mittelstürmer. Interessenten sollten also wahrlich nichts ungewöhnliches sein. Der FC hat ganz offensichtlich ein Toptalent in seinen Reihen.

Und geht es nach den Geißböcken, soll das auch so bleiben. So sollen die ersten Gespräche angeblich für diesen Herbst geplant sein. Nach dem Spiel gegen Braunschweig betonte Lemperle bei Sky, wie viel Spaß es ihm beim FC mache. Da hatten die Kölner aber auch 5:0 gewonnen, möglicherweise ist die Stimmungslage nach dem 1:5 von Darmstadt eine andere. Grundsätzlich soll sich das Kölner Eigengewächs in Köln wohl fühlen. Klar ist aber auch, dass Lemperle natürlich auch den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen will. Ob das mit dem FC schnell möglich ist, ist angesichts der aktuellen Tabellensituation offen. Allerdings hat Lemperle beim FC einen Stammplatz aktuell sicher. Wie das Beispiel Justin Diehl, das sicherlich ein wenig anders gelagert ist, zeigt, ist das in der Bundesliga alles andere als sicher. Dennoch scheint die Zukunft des Stürmer aktuell in jede Richtung offen.

Ein weiterer Abgang zum Nulltarif wäre für den FC der nächste herbe Eigengewächs-Rückschlag und würde die Kritik an Christian Keller sicherlich nicht schmälern. Auf der anderen Seite werden auch zahlreiche andere Talente, deren Verträge auslaufen, von mehreren Bundesligisten zurzeit beobachtet. Vermutlich auch weitere beim und vermutlich auch einige aktuell vom FC.


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

Sicher kein Grund für das Debakel – ein Beigeschmack bleibt aber

Julian Pauli spielt beim 1. FC Köln auch den Rechtsverteidiger
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Sicher kein Grund für das Debakel – ein Beigeschmack bleibt aber

Für die bittere 1:5-Klatsche gegen den SV Darmstadt gibt es zahlreiche Gründe und Ursachen. Und der FC ist gut daran beraten, diese auch bei sich zu suchen. Dennoch spielte die Länderspielpause ebenfalls nicht gerade in die Karten des 1. FC Köln: Nach der Länderspielreise bleibt ein fader Beigeschmack.

Die Ansetzung des Freitagabend-Spiels spielte den Kölnern wohl nicht in die Karten. Dies war ganz sicher nicht die Ursache für die schwache Leistung der Kölner, dennoch hätte es glücklicher laufen können beim 1. FC Köln: Nach der Länderspielreise bleibt ein fader Beigeschmack.

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Am Nachmittag startet der 1. FC Köln in die neue Trainingswoche und damit in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SC Paderborn. Am Freitagabend ist der Aufstiegskandidat zu Gast im Kölner Stadion. Die Stimmung könnte zum Vorbereitungsauftakt sicherlich besser sein. Am Samstag hatte Sportdirektor Christian Keller die Spieler noch zum Rapport gebeten. Deutliche Worte wird er nach dem Debakel gegen Darmstadt wohl angeschlagen haben. Das 1:5 hat die Kölner böse erwischt. Der Fokus wird wohl dennoch recht schnell auf die Begegnung am Freitagabend gegen die Ostwestfalen gerichtet werden. Denn beim FC ist schnellstmöglich Wiedergutmachung angesagt. Doch die kommenden Wochen mit drei Teams, die vor der Saison zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt wurden, sowie dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel, haben es in sich.

Sechs Startelf-Spieler mit kaum Trainingszeit

Ein weiterer trainingsfreier Tag ist für diese Woche nicht anberaumt. Gerhard Struber wird wohl glücklich sein, dass er seine Mannschaft dann weitestgehend wieder beisammen hat. Das sah in der vergangenen Woche noch ganz anders aus. Der FC war wie kein anderes Team der 2. Bundesliga von der Länderspielpause gebeutelt. Nach dem verletzungsbedingten Abbruch von Leart Pacarada befanden sich noch immer acht Spieler mit ihren Nationalmannschaften auf Reise. Die vier U21-Nationalspieler sowie Mathias Olesen kamen noch am Dienstag gegen die U21 von Polen sowie Bulgarien zum Einsatz, da bereitete sich der Rest der Mannschaft schon auf das Auswärtsspiel am Böllenfalltor vor. Erst Donnerstag zur letzten Einheit stiegen die restlichen Nationalspieler wieder in das Training mit der Mannschaft ein.

Mit Eric Martel, Tim Lemperle, Jonas Urbig, Damion Downs, Julian Pauli und Denis Huseinbasic waren sechs Spieler unterwegs, die am Freitag dann gegen Darmstadt in der Startformation standen. Mit Jan Thielmann und Mathias Olesen kamen spät noch die beiden weiteren dazu. In der vergangenen Woche hatte Huseinbasic, der gerade einmal zwei Einheiten mit dem Team vor dem Darmstadtspiel hatte, noch erklärt, dass ihm die Reisestrapazen nicht viel ausmachen würden. Im Gegenteil: „Es ist gut, dass ich das zweite Spiel nicht von Anfang an gespielt habe, sodass ich die Körner für Freitag habe“, sagte der Mittelfeldspieler. Mit der Leistung am Freitag hätte wohl auch eine Mannschaft gegen Darmstadt verloren, die unter der Woche mit voller Kapelle trainiert hätte.

Fehlte die Frische?

Reisestrapazen, intensive Begegnungen, verpasste Trainingseinheiten, kaum Regneration – ein kleiner Nachteil gegenüber der Konkurrenz ist wohl nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Ähnlich erging es auch Borussia Dortmund. Auch die Mannschaft von Nuri Sahin musste am Freitag gegen den FC St. Pauli ran, zahlreiche Spieler hatten sich zuvor auf Länderspielreise befunden. „Zweimal freitags nach einer Länderspielpause antreten zu müssen, ist aufgrund von kürzeren Regenerationsphasen kein Vorteil“, hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl dementsprechend zuletzt gesagt. Der Unterschied nur: Der BVB gewann sein Heimspiel gegen die Kiezkicker. Wie groß die Auswirkung der Länderspielreise war, liegt im Bereich der Spekulationen. Fakt ist, dass den Kölnern sowohl bei einigen Entscheidungen als auch in Zweikämpfen und finalen Pässen das letzte Bisschen gefehlt hat.

Beim FC wird man die Niederlage analysieren und versuchen, diese dann auch schnell abzuhaken. Der Faktor Reise mit der Nationalmannschaft sollte wenn überhaupt nicht mehr als eine Randnotiz bleiben. Im November steht dann die nächste Länderspielreise auf dem Programm. Für den FC geht es anschließend weiter mit einem Auswärtsspiel gegen Preußen Münster – an einem Freitagabend.


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Kommentar zum Darmstadt-Spiel

Mark Uth vom 1. FC Köln

Wird Mark Uth noch einmal zur Option?

Personal-Update: Ohne Pacarada und Ljubicic in die Vorbereitung auf Darmstadt

Leart Pacarada beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Ohne Pacarada und Ljubicic in die Vorbereitung auf Darmstadt

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf das Duell gegen den SV Darmstadt gestartet. Trainer Gerhard Struber kann aber nicht mit der ganzen Mannschaft trainieren beim 1. FC Köln: Acht Nationalspieler, Pacarada und Ljubicic fehlen zum Auftakt.

Nach drei freien Tagen für die Struber-Elf ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Freitag sind die Geißböcke am neunten Spieltag zu Gast beim SV Darmstadt. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Acht Nationalspieler, Pacarada und Ljubicic fehlen.

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Mit dem Duell gegen den SV Darmstadt startet der FC am Freitagabend in die zweite Hälfte der Hinrunde. Am Montag haben die Vorbereitungen für die Begegnung gegen den Tabellen-Sechzehnten begonnen. FC-Coach Gerhard Struber muss allerdings noch auf zahlreiche Akteure verzichten, der Großteil seiner Stammelf fehlte. Noch acht FC-Profis, davon sieben Stammspieler, befinden sich auf Länderspielreise mit ihren Nationalteams. Einzig Timo Hübers, Luca Waldschmidt, Max Finkgräfe und Linton Maina waren aus der jüngsten Anfangsformation bei der ersten Einheit der Woche dabei. Leart Pacarada musste seine Tour mit dem Kosovo wie berichtet frühzeitig abbrechen. Der Verband gab die Abreise aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Pacarada befindet sich zur weiteren Behandlung in Köln.

Eine Chance für Max Finkgräfe?

Der FC bestätigte, dass der Linksverteidiger Rückenprobleme habe und man werde „unter der Woche von Tag zu Tag schauen, wie es ihm geht“, so der Verein. Am Montag absolvierte der Defensivmann der Geißböcke immerhin schon wieder eine individuelle Einheit. Genauso wie Dejan Ljubicic, der nach und nach wieder in das Mannschaftstraining zurückgeführt werden soll. Ljubicic hatte sich einer Mandel-Operation unterziehen müssen. Ob es für die beiden Akteure für die Begegnung am Freitag schon wieder reicht, wird sich somit erst im Verlauf der Woche zeigen. Bei dem Österreicher scheint es indes unwahrscheinlich, dass er nach der langen Ausfallzeit im Darmstadt-Spiel zum Aufgebot gehört.

Bei Pacarada stehen die Chancen besser. Eine Option für Pacarada könnte Max Finkgräfe werden. Struber und sein Team füllten die fehlenden Plätze im Kader zwischenzeitlich durch Youngster auf. So wurden unter anderem Neo Telle, João Pinto, Oliver Schmitt und Teoman Akmestanli aus der U21 hochgezogen. Für die weiteren Nationalspieler stehen am Montag und Dienstag noch Länderspiele an. So spielen Damion Downs und Julian Pauli am Abend mit der U20-Nationalmannschaft gegen Ghana. Auch Denis Huseinbasic ist im Einsatz. Der Mittelfeldspieler trifft mit Bosnien-Herzegowina auf Ungarn. Die U21 spielt mit Eric Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle erst am Dienstag gegen Polen. Mathias Olesen trifft dann mit Luxemburg auf Weißrussland.


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Kommt es wieder zum Wechsel?

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Lukas Podolski beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion
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„Einmal Kölner, immer Kölner“ – So steht es um Podolskis Zukunft beim FC

Beim Abschiedsspiel im Kölner Stadion am Donnerstagabend bedankte sich FC-Legende Lukas Podolski bei seinen Weggefährten, Fans und dem Verein. Einmal mehr wurde ersichtlich wie eng der 39-Jährige und die Stadt verbunden sind. Doch wie könnte eine Rolle beim FC aussehen? So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

„Einmal Kölner, immer Kölner“, sagte der 39-Jährige zu seinen Fans. Und dieses Motto scheint sich für den Offensivspieler auch zu bewahrheiten, denn eine Rückkehr des Ex-FC-Spielers zu seinem Heimatverein ist Teil von Gesprächen: So steht es um die Zukunft von Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

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Der Abschied von Lukas Poldolski vom aktiven Fußball am vergangenen Donnerstagabend im Kölner Stadion zählt wohl zu einem der emotionalsten, den die Fußballwelt bisher erlebt hat. Im abgedunkelten „Wohnzimmer“ der Kölner Legende drehte Poldi seine Abschiedsrunde vor der Tribüne der Kölner Fans in der Südkurve. Die Emotionen schwappten nicht nur bei den 50.000 gekommenen Zuschauern über, auch der 39-Jährige konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten und zeigte, welche beeindruckenden Einfluss der Verein, die Fans und Weggefährten auf den Weltmeister von 2014 gehabt haben, welchen Stellenwert Köln in seinem Leben einnimmt. „Einmal Kölner, immer Kölner. Es ist schwer, Abschied zu nehmen von meinem Stadion, meinem Wohnzimmer“, erklärte Podolski. Und man glaubt ihm seine Worte.

Spekulationen um Podolskis Rückkehr zum FC

Worte, die jedoch bereits am „Abschiedsabend“ des ehemaligen Nationalspielers den Eindruck vermittelt haben, dass es das noch lange nicht war mit Köln und Poldi. Und so wird, wie auch bereits vor dem denkwürdigen „Danke-Spiel“, über eine mögliche Position des Ex-FC-Spielers bei eben diesem Verein gesprochen. „Wir befinden uns in guten und konstruktiven Gesprächen, wie ich mich auch nach meiner aktiven Karriere beim FC einbringen könnte“, sagte Podolski vor seinem Abschied. Auch Ex-Bundestrainer Jogi Löw und FC-Präsident Werner Wolf äußerten sich zu einer möglichen Rückkehr von Podolski zum 1. FC Köln. „Wenn er dann mal aufhören sollte, Fußball zu spielen, hoffen wir wohl alle, dass er dem Fußball erhalten bleibt“, sagte Löw. „Eine Persönlichkeit kann jeder Verein gut gebrauchen. Er kann mitreißen und motivieren, und deshalb glaube ich, dass er in Köln irgendwann eine Funktion übernehmen wird“, so Löw konkreter.

Und auch der Ur-Kölner Reiner Calmund befand: „Lukas ist ein echter Kölner, ein echter Rheinländer. Er gehört zu Köln wie Tünnes und Schäl. Und ich hoffe, dass der 1. FC Köln dadurch noch mal mitbekommen hat, wie er die Menschen in Wallung bringen kann. So einen muss der FC nach der Karriere aktivieren.“ Die Überlegung werden zunehmend konkreter, wie der Verein und Podolski zusammen kommen können. Denn der FC weiß ganz genau um die enorme Strahlkraft der Legende. „Wir haben uns bereits intensive Gedanken gemacht, wie wir diese Verbindung auch in Zukunft leben werden und ich freue mich darauf, darüber mit Lukas zu sprechen“, sagte FC-Präsident Dr. Werner Wolf am Tag nach dem „Danke-Spiel“.

„Ich lasse die Dinge auf mich zukommen“

So scheint die Rückkehr Podolskis zum FC nur eine Frage der Zeit. „Ich bitte um Verständnis, dass ich dem persönlichen Gespräch nicht öffentlich vorgreifen möchte – das gehört sich nicht,“ sagte Wolf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Kein schlechter Schachzug nach der FC-Mitgliederversammlung, die für die Führungsebene des Vereins mit der Nicht-Entlastung des Vorstands wohl nicht so verlaufen ist, wie es sich die FC-Bosse erhofft hatten. Podolski selber ließ die konkrete Zukunft weitestgehend offen: „Noch gibt es nichts zu erzählen. Ich will nichts über das Knie brechen und nichts kommunizieren, was nicht spruchreif ist“, so der 39-Jährige, der zurzeit noch bei seine Verein Górnik Zabrze aktiv ist. „Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Dann schauen wir, was danach passiert.“ So emotional es auch war – ein Abschied von Poldi vom FC war der Donnerstagabend wohl noch lange nicht.


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Timo Hübers vom 1. FC Köln

Hübers: Profifußball war nicht wahrscheinlich

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FC-Profis lösen U21 EM-Ticket

U21 des DFB löst EM-Ticket: Licht und Schatten bei FC-Profis

Jubel bei der deutschen U21 um Eric Martel
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U21 des DFB löst EM-Ticket: Licht und Schatten bei FC-Profis

Mit einem verdienten 2:1-Erfolg über den Nachwuchs von Bulgarien hat die deutsche U21 das Ticket für die EM gelöst. Und das mit Unterstützung einiger Kölner Spieler. Doch es lief nicht alles rund: FC-Profis mit Licht und Schatten bei der deutschen U21. Auch Damion Downs und Julian Pauli spielten für die U20.

FC-Trainer Gerhard Struber wird die Spiele der deutschen Nachwuchsmannschaften sicherlich verfolgt haben, schließlich bekamen einige, wenn auch nicht alle, seiner Spieler Einsatzzeit. Doch es lief nicht alles rund für die Kölner: Die FC-Profis spielten mit Licht und Schatten bei der deutschen U21.

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Nachdem Jan Thielmann beim FC gegen den SSV Ulm noch eine Pause erhalten hatte, stand er für Deutschland bei der U21 gegen Bulgarien wieder in der Startelf – und erneut auf der rechten Abwehrseite. Angeführt wurde die Mannschaft erneut von Eric Martel. Tim Lemperle saß zu Beginn genauso wie Jonas Urbig auf der Bank. Für den Kölner Keeper rückte Stammkeeper Noah Atubolu zurück in den deutschen Kasten. Urbig kam nicht zum Einsatz. Thielmann machte seine Sache von Beginn an gut und sorgte zusammen mit Ansgar Knauff für ordentlich Wirbel über die rechte Seite. Zählbares sprang für den 22-Jährigen dabei aber nicht heraus.

Martel leitet Großchancen ein und verpasst den zweiten Treffer

Licht und Schatten gab es dagegen bei Eric Martel. Der Kapitän der U21 zeigte im Spielaufbau durchaus starke Ansätze, leitete unter anderem mit einem tollen Diagonalpass eine riesen Chance von Knauff ein, der den Ball nicht richtig traf. Der Sechser war dann aber auch nicht ganz unschuldig am Gegentreffer durch Nikola Iliev. Maxi Beier, der zuvor die Führung der Deutschen erzielt hatte, spielte einen Querpass auf Martel in die Box, der Kölner reagierte einen Schritt zu spät und die Bulgaren nutzten die Gunst der Stunde zum 1:1. Kurz vor dem Seitenwechsel ging Thielmann nicht energisch genug in den Zweikampf gegen Petkov. Wieder zögerte Martel einen Tick zu lang und der bulgarische Angreifer prüfte einmal mehr Atubolu im deutschen Gehäuse. Nach einer guten Stunde kam Martel nach einer Ecke mit dem Kopf zum Abschluss und zwang Torwart Damyan Hristov zu einer Glanzparade.

Martel blieb auch sonst ein Aktivposten, musste aber auch einige Male hart einstecken. Nach einer guten Stunde entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Deutschland. Nick Woltemade übernahm die Verantwortung und verwandelte ganz sicher. In der Schlussphase wurde auch Tim Lemperle eingesetzt. Der Kölner Angreifer kam wenige Minuten vor Spielende noch zu einem Abschluss aus spitzem Winkel, traf den Ball aber nicht richtig. Es blieb beim 2:1 und damit bei der sicheren EM-Qualifikation. Das Spiel in Lodz gegen Polen wird also zum Schaulaufen für die DFB-Auswahl. Zuvor hatte sich die deutsche U20-Nationalmannschaft mit 3:1 gegen Polen durchgesetzt. Damion Downs und Julian Pauli standen beide in der Startelf. An den Toren waren die FC-Profis nicht beteiligt. Für Damion Downs war nach 70 Minuten Schluss, Julian Pauli verließ das Feld nach 80 Minuten.


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Lukas Podolski bei seinem Abschiedsspiel

Stimmen zum Poldi-Abschied

FC gewinnt Testspiel gegen Bochum