Der FC trifft im Achtelfinale erneut auf Hertha BSC

Der DFB-Pokal
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Der FC trifft im Achtelfinale erneut auf Hertha BSC

Die 3. Runde des DFB-Pokals ist ausgelost und der FC hat ein doch machbares Los erwischt. Der 1. FC Köln trifft im Achtelfinale auf Hertha BSC und das im eigenen Stadion.

Und erneut gegen die alte Dame. Noch am Samstagabend hatten die Geißböcke gegen Berlin gewonnen, nun gibt es die nächste Auflage. Ein machbares Los – und das auch noch im eigenen Stadion: Der 1. FC Köln trifft zu Hause im Achtelfinale auf Hertha BSC.

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Gerhard Struber hatte vor der ersten Runde des Pokals schon einen großen Wunsch. “Er ist für uns eine Riesenchance, möglicherweise auch mal gegen einen ganz großen Gegner zu spielen. Und er ist eine Chance weit zu kommen, irgendwann auch über diesen Weg wieder international dabei zu sein“, sagte der 47-Jährige. Nun steht der nächste Gegner fest, ein ganz großer ist es nicht – zumindest nicht nach der Ligazugehörigkeit. Der FC trifft im Achtelfinale erneut auf Hertha BSC. Der FC gewann am vergangenen Samstagabend gegen Berlin 1:0. Ein machbares Los – sollte man meinen. „Ich freue mich, dass wir wieder ein Heimspiel im Pokal haben. Wie schwer es gegen die Hertha sein kann, haben wir gestern erlebt, aber wir sind als Sieger vom Platz gegangen. Das wollen wir auch zu Hause wieder schaffen und eine Runde weiterkommen“, sagte Struber. Zudem kommt es im Achtelfinale zum Spitzenspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen.

Noch zehn Erstligisten in der Verlosung

Nach den ersten beiden Runden gab es am Sonntag nur noch einen Lostopf. Da keine Amateure mehr im Wettbewerb vertreten sind, wird auch das Heimrecht nicht mehr getauscht. Mit Borussia Dortmund ist auch bereits ein Top-Kandidat ausgeschieden. Auch Borussia Mönchengladbach ist nicht mit mehr von der Partie. Nun starten zehn Erst- und fünf Zweitligisten im Achtelfinale. Arminia Bielefeld aus Liga 3 komplettiert die Runde.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 82. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 24. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Das Achtelfinale findet Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Ende Februar ausgetragen, das Halbfinale am 1. und 2. April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon die Teilnahme am Pokal ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Der FC hat also schon knapp 1,5 Millionen Euro eingenommen. Der Erfolg in der nächsten Runde im Dezember würde Köln noch einmal 1,6 Millionen einspielen.

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zwei Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Welche Spiele aus dem Achtelfinale übertragen werden, entscheiden die Öffentlich-Rechtlichen selbst. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.

Die Pokalspiele im Überblick

Arminia Bielefeld – SC Freiburg

FC Bayern München – Bayer 04 Leverkusen

SV Werder Bremen – SV Darmstadt 98

RB Leipzig – Eintracht Frankfurt

Karlsruher SC – FC Augsburg

Jahn Regensburg – VfB Stuttgart

1. FC Köln – Hertha BSC

VfL Wolfsburg – TSG Hoffenheim


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Schritt aus der Krise – mehr nicht

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Stimmen zum Hertha-Spiel

Ausgerechnet Heintz: Lange zweite Wahl, jetzt Stabilisator der Defensive und Vorbereiter

Dominique Heintz vom 1. FC Köln.
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Ausgerechnet Heintz: Lange zweite Wahl, jetzt Stabilisator der Defensive und Vorbereiter

Die Systemumstellung von Trainer Gerhard Struber scheint für den FC zu funktionieren. Besonders ein Spieler bekommt durch die neue taktische Ausrichtung nun mehr Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Dominique Heintz profitiert von der Dreierkette.

Im Pokalspiel gegen Holstein Kiel und in der Liga gegen Hertha BSC stand der Abwehr-Routinier zweimal in der Startelf. Und er machte seine Sache gut beim 1. FC Köln: Dominique Heintz profitiert von der Dreierkette.

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Am Samstagabend gewann der FC im Olympiastadion. Ein Tor reichte den Geißböcken gegen Hertha BSC, um die wichtigen drei Punkte einzusammeln. Und was für eins. Dabei war es nicht der Torschuss, sondern eher die Vorlage, die auch im Nachhinein für Lob sorgte. Dominique Heintz hatte den Ball mit einem genialen Pass lang nach vorne auf Tim Lemperle gelegt, der kam alleine durch und schob an Tjark Ernst vorbei. „Das Tor ist gut, ein super Ball vom Dominique Heintz. Wir haben analysiert, dass die Berliner Innenverteidiger gerne mit raus gehen und dahinter wurde die Lücke frei. Da starte ich rein und dann ist der Ball natürlich extreme Weltklasse vom Dominique“, lobte der Torschütze den Verteidiger und stellte seine Leistung ein Stück weit hinter der Vorarbeit des 31-Jährigen zurück. Heintz überzeugte einmal mehr auf ganzer Linie.

Heintz als Profiteur der Dreierkette

Und es war nicht der erste gute Einsatz von Heintz in dieser Woche. Bereits im Pokalspiel gegen Holstein Kiel am vergangenen Dienstagabend bewies der Kölner Defensivmann seine Qualitäten. In der 75. Minute rettete Heintz im Sechzehner unter anderem mit einer Monstergrätsche stark gegen Kiels Shuto Machino, der fiel zu Boden und hatte Glück, beim anschließenden Gerangel mit dem Kölner Verteidiger nicht vom Platz zu müssen. Auch die restliche Partie verteidigte der 31-Jährige konsequent. Nicht umsonst stand der Kölner auch im Ligaspiel gegen Hertha BSC erneut in der Startelf. Die Aufstellung ist allerdings nicht nur Heintz guten Leistungen geschuldet. Auch und gerade Strubers Systemumstellung auf die Dreierkette lässt den Routinier zum Profiteur werden. Trainer Gerhard Struber stellte im Pokalspiel das erste Mal in dieser Saison von der Viererkette auf diese Taktik um. Und der FC gewann.

Nach dem Sieg gegen die Hertha fand auch der Coach anerkennende Worte für seinen Abwehrspieler. „Der Dominique hat einfach einen fantastischen linken Fuß. Und es war ja auch unser Plan, dass wenn wir den Dominique frei kriegen, dass wir, wenn sie uns den Raum geben, natürlich dann auch in die letzte Linie kommen können“, sagte Struber. „Vom Timing her läuft er den Ball super an, er kommt gut aus dem Abseits und gibt dem Gegner da eine richtige Aufgabe mit. Es war ein feiner Moment.“ Ein feiner Moment ausgerechnet von dem Spieler des 1. FC Köln, der noch zu Beginn der Saison das direkte Duell um den Startelfplatz gegen den 19-jährigen Julian Pauli verlor. Am zweiten und vierten Spieltag begann Heintz zwar noch in der Abwehrkette, unter anderem auch, weil Timo Hübers krankheitsbedingt ausfiel.

Nicht der erste Assist in dieser Saison

Ab dem fünften Spieltag kam Heintz nur noch auf insgesamt 80 Einsatzminuten, stand zwei Mal gar nicht erst im Kader der Geißböcke. Erst mit dem Pokalspiel und der Umstellung auf die Dreierkette rückte der 31-Jährige zurück in die Anfangsformation. Und er machte seine Sache gut. Neben dem Rückkehrer Marvin Schwäbe ist auch Heintz ein Routinier, der der Mannschaft durch seine Sicherheit und Erfahrung Stabilität verpasst und eben auch ein Tor vorbereiten kann. Übrigens nicht das erste dieser Saison. Bereits im Pokalspiel gegen Sandhausen im August bewies der Kölner Routinier, dass er es noch drauf hat. Nach seiner Einwechslung in der Verlängerung bereitete Heintz das 3:2-Siegtor von Mathias Olesen vor, der damals die Unordnung im gegnerischen Strafraum nutzte und die von Heintz zuvor in die Box gebrachte Kugel in der 116. Minute einnetzte.

Auch der Coach weiß um die Wichtigkeit des Routiniers. „Vor allem hat er uns ein Führungsverhalten gezeigt, das ganz wichtig ist”, sagte Struber. “Ob es im Moment der Aktion war, ob er mal Tempo aus dem Spiel genommen hat oder Dinge aufgrund seiner Erfahrung richtig antizipiert hat. Er hat auch immer wieder seine Mitspieler unterstützt.” Der Kölner Abwehrspieler scheint beim FC in dieser Saison noch einmal aufzublühen, könnte je nach weiterer taktischen Ausrichtung einen Stammplatz neben Timo Hübers und Pauli bekommen. Von seinem „fantastischen linken Fuß“ darf er dann gerne noch mehr zeigen, um dem FC weitere „feine Momente“ zu bescheren. Zunächst aber mal muss der Innenverteidiger den nicht ganz so fantastischen rechten Fuß zu heilen. Eine Verletzung, die sich der Routinier beim starken Auftritt gegen Berlin einfing.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Hertha BSC

Jonas Hector im Duell mit Hertha BSC.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Hertha BSC

Nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn und dem 3:0-Sieg im Pokal steht für den FC die Begegnung mit dem Tabellen-Sechsten auf dem Programm. Der 1. FC Köln ist am Samstagabend zu Gast bei Hertha BSC. Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Berlin.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Hertha geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Berlin.

Jonas Hector im Duell mit Hertha BSC.
Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC?

Bereits zum 77. Mal treffen der 1. FC Köln und Hertha BSC am Samstagabend aufeinander. Die Bilanz spricht für die Kölner. Der FC gewann 34 der Partien, die Hertha setzte sich in 28 Begegnungen durch. 14 Partien endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 134:108 für den FC. Die letzte Begegnung endete in der ersten Bundesliga im Mai 2023 mit einem 5:2-Sieg für die Geißböcke. Am Ende der Saison 22/23 stieg die alte Dame mit 29 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in die zweite Liga ab.

Wer zeigt die Begegnung der Hertha und des 1. FC Köln?

Am Samstag beginnt das Spiel um 20:30 Uhr. Das Duell wird im Free-TV auf Sport1 sowie auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt auf Sport1 bereits eine Stunde vorher, Sky steigt um 20 Uhr in die Vorberichterstattung ein. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO, im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Berlin?

Der höchste Sieg liegt gar nicht so lange zurück. Die Geißböcke gewannen im Februar 2020 in der Bundesliga 5:0 gegen Berlin. Torschützen waren damals keine Unbekannten. John Córdoba traf zwei Mal (4., 22.). Die weiteren drei Treffer verteilten sich auf aktuelle Spieler des FC. Florian Kainz gelang ebenfalls der Doppelpack (37., 62.) und Mark Uth machte das 5:0 in der 69. Minute perfekt.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Hauptstädter?

Im September 2019 verloren die Geißböcke zu Hause 0:4 gegen die Hertha. In der 23. Minute traf Javairo Dilrosum für die Hauptstädter. Nach der Roten Karte für Jorge Meré kurz vor der Halbzeit (41.), wollte dem FC nicht mehr viel gelingen. In Halbzeit zwei trafen danach Vedad Ibesevic mit einem Doppelpack (58., 62.) sowie Dedryck Boyata (83.).

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Berlin?

Christian Müller war zwölf Mal im FC-Dress gegen die Hertha erfolgreich. Auf dem zweiten Platz liegt Dieter Müller mit zehn Treffern. Von den aktuellen Kölner Spielern ist Florian Kainz mit vier Treffern gegen Hertha BSC der erfolgreichste Scorer. Auf der Gegenseite kommt Vedad Ibisevic auf neun Tore gegen die Kölner.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Hertha BSC?

Heinz Simmet trug gegen Berlin am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kölner Spieler kommt auf 22 Duelle gegen die alte Dame. Auf Platz zwei reiht sich Harald Konopka mit 20 Einsätzen ein. Erich Beer und Holger Brück standen auf der anderen Seite bei 19 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Die Vereinsbilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Ostwestfalen vorne. Dabei hat Hertha BSC auch einige Erfolge vorzuweisen. Die Hauptstädter waren zwei Mal Deutscher Meister und drei Mal Deutscher Zweitliga-Meister. Außerdem wurde Berlin zwei Mal Deutscher Ligapokal-Sieger und elf Mal Landespokal-Berlin-Sieger. Köln hingegen war dreimal Deutscher Meister. Beim Kölner Verein stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste.

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Kessler zu möglichen Struber-Endspielen: „Da werden Sie von mir keine Deadline hören“

Gerhard Struber und Thomas Kessler beim 1. FC Köln
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Kessler zu möglichen Struber-Endspielen: „Da werden Sie von mir keine Deadline hören“

Gerhard Struber wird am kommenden Dienstag beim Spiel des 1. FC Köln gegen Holstein Kiel an der Seitenlinie der Geißböcke stehen. Wie lange der Österreicher Trainer bleibt, scheint nach wie vor offen beim 1. FC Köln: Auch Thomas Kessler vermeidet nun ein Treuebekenntnis.

Gerhard Struber geht weiterhin mit einer gehörigen Portion Optimismus in die kommenden Spiele des 1. FC Köln. Dabei ist seine Zukunft nicht geklärt beim 1. FC Köln: Auch Thomas Kessler vermeidet Treuebekenntnis.

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FC-Coach Gerhard Struber gibt sich auch nach dem Wochenende, an dem extrem viel über seine Person gesprochen, diskutiert und spekuliert wurde weiterhin sehr kämpferisch. „Wenn du hier in der Welt des FCs ins Verlieren kommst, dass da diskutiert wird, das ist normal“, sagte Struber, dem aber eine gewisse Anspannung verständlicher Weise anzusehen waren. Die vergangenen Tage und auch Spiele hätten Spuren hinterlassen, sagte der Coach, blickte aber direkt wieder nach vorne. „Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber im Wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen“, erklärte der 47-Jährige. Den nächsten Schritt will er gegen Holstein Kiel machen, im Pokal. Wie viele weitere Schritte dann für den 1. FC Köln noch folgen sollen, ist komplett offen.

Struber: „Ich werde nicht groß etwas verändern“

Denn die Maschinerie läuft natürlich bereits. Der FC liegt weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Sehr weit. Auch, wenn sowohl Trainer als auch Thomas Kessler am Montag sehr rational und emotionslos an die aktuelle Situation herangehen wollten, ist sie alles andere als das. „Für mich gilt, weiterhin einen guten Fokus mit Mannschaft zu haben und klar in den Inhalten zu bleiben und die Mannschaft eng bei mir zu halten. Ich werde nicht groß etwas verändern, sondern versuche, die Mannschaft professionell auf das Spiel vorzubereiten“, sagte Struber. „„Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen, wir müssen sachlich in den Dingen bleiben“, so der Coach weiter, der damit wohl seine Arbeit, die Mannschaft und die Ausrichtung meinte.

Am liebsten hätte der Trainer wohl damit auch seine Position, seinen Job gemeint. Denn auch wenn sich Keller und Struber bei der Ausrichtung für die Begegnung gegen Kiel und den kommenden Tagen weitestgehend einig zeigten, dürfte es hinter den Kulissen nach wie vor Zweifel an dem Kölner Trainer geben. Die Bilanz der ersten zehn Spieltage ist einfach aus Kölner Sicht zu verheerend. Zwölf Punkte aus zehn Spielen sind für eine Mannschaft, die zwar nur schnellstmöglich, dann aber doch irgendwie auch gerne direkt aufsteigen will, einfach zu wenig. Zumal die vergangenen beiden Spiele auch nicht wirklich viel Mut auf mehr gemacht haben. Auch Kessler sprach Dinge aus, die man gerne doppeldeutig verstehen konnte. “Morgen müssen wir einfach ein anderes Gesicht zeigen. Morgen gibt es keine andere Möglichkeit. Entweder du kommst weiter oder du fliegst raus”, erklärte er eben rational.

Kessler: „Wir konzentrieren uns nur auf das Spiel morgen“

Seine Rolle beim FC definierte der Leiter der Lizenzspielabteilung klar: “Ich sehe mich als Teamspieler. Wir sitzen intern zusammen, diskutieren und versuchen an den richtigen Stellschrauben zu drehen”, sagte Kessler. “Da sehe ich es als meine Aufgabe, meine Expertise und Erfahrung einzubringen, weil ich in diesem Club schon viel erlebt habe.” Welche Stellschrauben genau gemeint sind, ließ er offen. Ob Struber nach einer Niederlage rausfliegt, ließ Kessler nämlich unbeantwortet. „Sie werden von mir heute keine Deadline hören oder ein ‘Was passiert, wenn…’. Wir konzentrieren uns nur auf das Spiel morgen”, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung. “Am Ende helfen uns Erfolge. Wir müssen über nichts anderes reden.” Somit vermied auch Kessler einmal mehr ein Treuebekenntnis. Das hatte es schon am Samstag nicht von Seiten des Vorstands gegeben. Einzig Christian Keller hatte sich zuletzt hinter den Coach gestellt. Dabei dürfte es bei weiteren Niederlagen auch eng für den Sportdirektor werden.


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Schicksalsspiel?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber zum Personal und vergangenen Tagen

Marvin Schwäbe gegen Kiel in der Startelf

Marvin Schwäbe ist Torhüter beim 1. FC Köln
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Marvin Schwäbe gegen Kiel in der Startelf

Marvin Schwäbe kehrt am Dienstag in die Startelf des 1. FC Köln zurück. Das erklärte Gerhard Struber am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Holstein Kiel. Der Keeper habe sich durch Leistungen empfohlen. Eine grundsätzliche Änderung wird das aber wohl nicht sein.

Dass es nach dem trostlosen Auftritt gegen Paderborn Änderungen beim FC gibt, kommt nicht überraschend. Diese Personalie vielleicht schon: Marvin Schwäbe kehrt am Dienstag in die Startelf des 1. FC Köln zurück. Das gab der Trainer auf der Pressekonferenz am Montag bekannt.

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Dass der 1. FC Köln gegen Holstein Kiel ein anderes Gesicht zeigen muss und will, ist nach den vergangenen Tagen und der aktuellen Saisonbilanz alles andere als überraschend. Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass Gerhard Struber genau das in der Pressekonferenz am Montag vor dem Spiel gegen Kiel ankündigte. „Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber wir wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen“, sagte der Trainer. Und das ganz offensichtlich nicht nur vom grundsätzlichen Auftreten. „Es werden viele aktuelle Spieler das Vertrauen bekommen. Gleichzeitig wird es aber auch das ein oder andere frische Gesicht geben. Aufgrund der Matchbelastung schauen wir uns das heute noch mal an.“

Schwäbe kehrt zurück in die Startelf

Zwar wollte sich Struber nicht zu sehr in die Karten schauen lassen, doch eine Personalie sprach der Coach dann doch konkret aus: „Weil er so professionell unterwegs ist und uns im Training zeigt, wie wichtig er für die Mannschaft ist, wird Marvin Schwäbe von Beginn an starten“, sagte der Trainer. Dabei wird es sich aber voraussichtlich nicht um eine permanente Veränderung handeln. Schließlich ist Jonas Urbig gesetzt und war schon zum Ende der vergangenen Saison als Nummer eins auserkoren worden. Für das große Talent fand der Trainer besonders lobende Worte: “Jonas Urbig ist ein ganz großes Torwart-Talent. Ich habe in meiner Zeit als Fußballtrainer schon mit sehr guten Torhütern arbeiten dürfen. Er bringt dabei ein Profil mit, das ich so noch nicht gesehen habe”, sagte der 47-Jährige.

Urbig wird dem Vernehmen nach von zahlreichen Top-Clubs aus Europa beobachtet. Unter anderem sollen angeblich der FC Bayern München und Bayer Leverkusen ein grundsätzliches Interesse haben. Der Vertrag des Keepers läuft noch bis 2026 und könnte für den FC insofern zu einem Problem werden. Schließlich würden die Kölner nur im kommenden Sommer eine ordentliche Ablöse kassieren, sollte Urbig nicht verlängern. Ein gutes Argument wäre sicherlich die Rückkehr in die Bundesliga und natürlich ein Stammplatz, den der Keeper wohl bereits am kommenden Samstag wiederbekommt. Schwäbe liebäugelt unterdessen mit einem Abschied zum Winter. Der Keeper wollte den Verein bekanntlich schon im Sommer verlassen, fand aber keinen neuen Club. Zuletzt hatte Schwäbe bei der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim für den FC ein Pflichtspiel bestritten. Nun bekommt er am Dienstag weitere Spielzeit.

Dicke Fragezeichen stehen weiterhin hinter Damion Downs sowie hinter Max Finkgräfe, die beide „ein bisschen kränkeln“, so der Trainer. Ansonsten fehlt auch Sargis Adamyan, der sich einen Faszienriss zugezogen hat. Zu der Personalie Mark Uth äußerte sich der Trainer nicht.


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Verteidigung ist sicher nicht der beste Angriff

Gerhard Struber wirkt ratlos
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Verteidigung ist sicher nicht der beste Angriff

Es war viel über Veränderungen und Konsequenzen beim 1. FC Köln spekuliert worden. Die größte Veränderung war wohl die defensive Spielweise der Geißböcke. Zwar war der FC dadurch nicht so konteranfällig, die erhoffte Stabilität fehlte trotzdem. Und so bleibt die Erkenntnis beim 1. FC Köln: Ohne Offensive gewinnt man keine Spiele.

Überraschenderweise setzte Gerhard Struber im Duell gegen den SC Paderborn auf eine defensive Spielweise. Darunter litt vor allem der Angriff des 1. FC Köln: Und ohne Offensive gewinnt man keine Spiele. Das war zumindest die bittere Erkenntnis des Freitagabends.

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Schon eine gute Stunde vor der Begegnung gegen den SC Paderborn machte sich eine gewisse Spannung bei den Fans des 1. FC Köln aus. Kein Wunder, eine ganze Woche lang war über Konsequenzen gesprochen und über Veränderungen spekuliert worden. Angefacht von einem einberufenen Geheimtraining. Noch am vergangenen Mittwoch hatte Struber von einem Plan berichtet, den man sich erarbeitet habe. Man habe viel investiert, erklärte der Coach. Geheimtraining, ein Plan, ein Netz, das für mehr Kompaktheit sorgen solle – die Erwartungen waren sicherlich groß, mehr als eine 4-2-3-1-Formation war dann aber eine Stunde vor dem Spiel auf dem Papier nicht zu sehen. Keine Dreierkette (wie berichtet auch erwartungsgemäß), keine großen personellen Veränderungen. Jan Thielmann für Rasmus Carstensen und Dejan Ljubicic für den erkrankten Damion Downs überraschten jedenfalls nicht wirklich.

Viel Geheimnis, wenig Veränderung?

Umso größer erschien dann aber wieder die Überraschung, wie die erhoffte Reaktion auf das 1:5 gegen Darmstadt ausfiel. Denn eine Veränderung war dann bei den Kölnern doch sichtbar. Mehr als sichtbar. „Wir wollten einfach stabiler werden und über die ganze Spielzeit versuchen, wenig zuzulassen. Ich finde, das ist uns schon gelungen“, sagte der sichtbar enttäuschte Gerhard Struber. Tatsächlich stand der FC tief, griff den Gegner frühestens an der Mittellinie an und dann auch nicht mehr der Aggressivität der vergangenen Wochen. So überließen die Geißböcke Paderborn von der ersten Minute das Spielgerät in der Hoffnung, weniger anfällig zu sein. Das klappte in gewisser Weise auch. Der FC war nicht mehr so Konter anfällig wie gegen die Lilien am vergangenen Freitag.

Doch mit dem Unterbinden des Brandherdes Konter, entfachten die Kölner die Schwachstelle Offensive auf erschreckende Art und Weise. Das Gegenstück zu Angriff ist die beste Verteidigung wollte nicht passen. Verteidigung ist jedenfalls ganz offensichtlich nicht der beste Angriff. „Der Knackpunkt heute war, dass wir aus einer tieferen Startposition zu sehr in Passivität verfallen sind und die Elemente, die unser Spiel ausmachen, dann gar nicht mehr auf den Platz kriegen“, brachte es Timo Hübers in Teilen auf den Punkt. In Teilen, weil auch der Abwehrchef einmal mehr ein Knackpunkt der Kölner werden sollte. Das allerdings nach dem Wechsel. Bis zum Pausenpfiff ließen die Geißböcke wenig zu. Nur ein Missverständnis von Julian Pauli und Jonas Urbig brachte den 17-jährigen Luis Engelns auf den Plan, der aber frei stehend vergab. Eine nicht gut verteidigte Flanke hätte beinahe zur Paderborner Führung, doch Urbig rettete, wenn auch nicht beabsichtigt.

Michel schockt den FC

Das Pfeifkonzert der Kölner Fans war nicht nur unüberhörbar, es war verständlich. Denn die erhoffte Reaktion auf das 1:5 konnte in der Wahrnehmung der FC-Anhänger doch nicht einzig das Verteidigen des eigenen Tores bedeuten. Die Geißböcke wurden nach dem Wechsel offensiver, attackierten früher und erzeugten auch ein wenig mehr Gefahr, wobei die Betonung getrost auf „wenig“ gelegt werden kann. Gleichzeitig boten sich nun aber auch Räume. So gewann man schnell den Eindruck, dass ein wenig mehr Offensivdrang gleichzeitig das Risiko von Gegentoren massiv erhöhte. „Man kann ja Spiele auch mal über so einen Weg entscheiden“, sagte Struber nach dem Spiel fast schon verteidigend. Denn der Trainer wird durchaus gewusst haben, dass man Spiele so gewinnen kann – das aber wiederum mehr als unverdient gewesen wäre.

Tatsächlich ging der FC durch Jan Thielmann sehenswert in Führung und schnupperte an dem so immens wichtigen Dreier. Über die Zeit brachten die Kölner den Sieg aber nicht. „Dann verfallen wir danach in haarsträubende Fehler und geben das Spiel aus der Hand“, sagte Struber. Und diese haarsträubenden Fehler unterliefen unter anderem Timo Hübers, Julian Pauli und Torschütze Jan Thielmann – nahezu dem gesamten Defensivverbund. Sven Michel, der in dieser Saison noch ohne Treffer war, schob gleich doppelt ein: Paderborn 2, Köln 1. „Da hat man gemerkt, dass die Mannschaft mit dem ganzen Drumherum schon verunsichert ist“, sagte Christian Keller. „Dann haben wir auch keine Lösung mehr gehabt, um hintenraus dann nochmal was in unsere Richtung zu lenken.“

Keller: „Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss“

Der FC entfachte auch in den Schlussminuten nicht so etwas wie Gefahr. „Siege würden uns schon guttun, dass wir Überzeugung oder Selbstvertrauen finden“, sagte Gerhard Stuber und lieferte ebenfalls eine bemerkenswerte, wenn auch nicht ganz so überraschende Erkenntnis. „Wir haben durch die defensivere Ausrichtung den Preis nach vorne bezahlt.“ Der FC rutscht nach der Niederlage voraussichtlich weiter in der Tabelle ab. Wenn es ganz schlecht läuft, belegen die Geißböcke am Sonntagabend einen Rang im unteren Tabellendrittel, möglicherweise mit zehn Zählern Rückstand auf den direkten Aufstiegsrang. Der Wiederaufstieg ist in weite Ferne gerückt. „Die Menschen haben natürlich die Erwartungshaltung, dass wir in der zweiten Liga besser abschneiden und wir haben auch schon gezeigt, dass wir das besser können. Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss“, sagte Keller.

Der FC steuert nicht mehr nur auf die Krise zu, er befindet sich in ihr. Am Dienstag steht das Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf dem Plan. Der FC muss liefern, Gerhard Struber muss liefern. Ein Geheimtraining alleine wird nicht helfen.


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Einzelkritik des FC: Schwache Leistung der FC-Profis gegen Paderborn

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Einzelkritik des FC: Schwache Leistung der FC-Profis gegen Paderborn

Zwar in der Defensive nicht mehr so vogelwild, dafür aber mit erstaunlichen Fehlern. In der Offensive einmal mehr zu harmlos. Der FC kassiert eine verdiente Niederlage gegen Paderborn. Wirklich überzeugend war das nicht vom 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Paderborn.

Nach dem 1:5 wollte der FC Wiedergutmachung betreiben. Das gelang den Geißböcken nicht. Kein Mannschaftsteil funktionierte am Freitagabend. Insgesamt eine erneut schwache Leistung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik des FC gegen Paderborn.

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Mehr Stabilität hatte Gerhard Struber gefordert und die Mannschaft hat zumindest über weite Strecken geliefert. Die Offensivkraft sollte wieder sichtbar werden, sie blieb dagegen sowas von unsichtbar. FC-Trainer Gerhard Struber wählte gegen den SC Paderborn eine erstaunlich defensive Grundordnung, die Geißböcke überließen dem Gegner den Ball, den Raum. So fand die Ostwestfalen keinen Platz für Umschaltmomente und die Kölner Hintermannschaft lief nicht Gefahr, den Kontern nicht folgen zu können. Allerdings fand der FC im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht in der Offensive statt. Mehr als ein Kopfballversuch von Eric Martel neben das Tor war nicht drin. Tim Lemperle hing als einzige Spitze im luftleeren Raum, dahinter spielte Luca Waldschmidt einmal mehr erstaunlich unauffällig.

Zu viele individuelle Fehler

So entwickelten die Kölner lange Zeit überhaupt keine Torgefahr. Symptomatisch, dass Jan Thielmann als Rechtsverteidiger den einzigen Treffer der Kölner erzielte. Dass der FC aber mit der defensiven Spielweise automatisch auch erfolgreicher agieren würde, bestätigte sich nicht. „Wir haben uns vorgenommen, deutlich kompakter zu stehen, als die letzten Spiele. Waren sogar 1:0 in Führung und kriegen dann zwei dumme Tore aus eigentlich einer kompakten Position, wo eigentlich nicht viel anbrennen darf“, so Timo Hübers. „Nach vorne war es heute nicht so, wie wir uns das vorstellen. Auch nicht das, was in dieser Mannschaft steckt. Irgendwie ein sehr sehr gebrauchter Abend.“ Nach dem Wechsel wurde der FC ein wenig offensiver und dadurch in der Abwehr wieder anfälliger. Aufgrund einiger haarsträubenden individuellen Fehler kassierten die Kölner dann zwei Gegentore und bereits die vierte Niederlage im zehnten Spiel.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Paderborn

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Spielbericht

Julian Pauli vom 1. FC Köln

Liveticker zum Nachlesen

Keller: „Jetzt geht es auf mich, das ist mir lieber, als wenn es auf die Spieler geht“

Christian Keller im Interview bei Sky
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Keller: „Jetzt geht es auf mich, das ist mir lieber, als wenn es auf die Spieler geht“

Der 1. FC Köln konnte am Freitagabend nicht die gewünschte Reaktion zeigen. Nach anfänglicher Führung verspielte der FC die drei Punkte. Die Krise ist da. Das Duell endete 1:2. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem der Kapitän Timo Hübers und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Paderborn-Spiel.

Am Freitag verlor der FC gegen den SC Paderborn 1:2. Das Team von Gerhard Struber kam überhaupt nicht ins Spiel, erspielte sich wenige Tormöglichkeiten. So blieb die erhoffte Reaktion aus für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Paderborn-Spiel.

Wir haben durch die defensivere Ausrichtung den Preis nach vorne bezahlt. Wir wollten einfach stabiler werden, über die ganze Spielzeit versuchen, wenig zuzulassen. Ich finde, das ist uns schon gelungen und dann schießen wir das 1:0. Man kann ja Spiele auch mal über so einen Weg entscheiden. Dann verfallen wir danach in haarsträubende Fehler und geben das Spiel aus der Hand.

Siege würden uns schon guttun, dass wir Überzeugung oder Selbstvertrauen finden. Da müssen wir einfach weiter dranbleiben. Es ist ein Entwicklungsprozess, in dem wir stecken mit einer Mannschaft, die einiges gemeinsam erlebt hat in den letzten Monaten. Und scheinbar ist es sehr schwer, mental aus dieser Kluft zu kommen. Von daher braucht es Erfolgserlebnisse.

Es muss eine gute Mischung sein, wenn man mal einen tieferen Block spielt, dass man dann die Trigger erwischt, wieder ins aktive Pressing zu kommen. Das ist herausfordernder, wenn man tiefer drinnen steht – da hat die Mannschaft in den letzten Jahren auch wenig Erfahrung gesammelt. Da muss man gewissen Jungs auch eine gewisse Zeit geben, die Momente zu finden. Die vergangenen Spiele haben uns dazu veranlasst, das auch mal in diese Richtung zu probieren. Wir waren heute nah dran, ein besseres Ergebnis hinzubekommen, aber am Ende haben wir es dann doch wieder nicht geschafft. Da braucht es jetzt einen langen Atem.

Es ist nicht schön, wenn man hört, dass wenig Vertrauen herrscht im Stadion. Gleichzeitig kann man nur appellieren an die Fans, dass wir eine Mannschaft haben, die einiges durchlebt hat und wir schon drauf und dran sind, das Ding in eine bessere Richtung zu bewegen. Das geht nicht von heute auf morgen. Da braucht es auch die Fans im Hintergrund, die den Glauben auch weiterhin an die Mannschaft entwickeln und die Mannschaft pushen.

Gerhard Struber

Christian Keller im Interview bei Sky
Christian Keller im Interview bei Sky

Christian Keller im Interview bei Sky

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Wir haben uns vorgenommen, deutlich kompakter zu stehen, als die letzten Spiele. Waren sogar 1:0 in Führung und kriegen dann zwei dumme Tore aus eigentlich einer kompakten Position, wo eigentlich nicht viel anbrennen darf. Nach vorne war es heute nicht so, wie wir uns das vorstellen. Auch nicht das, was in dieser Mannschaft steckt. Irgendwie ein sehr sehr gebrauchter Abend. Was der Knackpunkt heute war, dass wir aus einer tieferen Startposition zu sehr in Passivität verfallen sind und die Elemente, die unser Spiel ausmachen, dann gar nicht mehr auf den Platz kriegen. Wir haben kaum Ballgewinne, wir spielen nicht schnell nach vorne und so wird es dann schon schwierig. Dann kommt Verunsicherung dazu, dann wird es bestimmt nicht besser.

Wir haben gar nicht soviel Zeit, nachzudenken. Dienstag ist Pokal. Wir müssen weitermachen, aber heute ist natürlich super bitter. Ich kann verstehen, dass die Fans sauer sind. Wir sind auch sauer, enttäuscht, haben uns das auch anders vorgestellt. Für den Moment bin ich auch ratlos.

Timo Hübers

Wir haben eine unfassbar geile Mannschaft mit einem sehr sehr starken Charakter, den haben wir heute wieder gesehen. Du liegst in Köln 1:0 hinten und kommst so zurück. Wir wussten, dass der FC angeschlagen ist.

Sven Michel

Wir wollten sehr viel Wert auf defensive Stabilität legen, hat finde ich auch in Teilen ganz gut geklappt. Dann war es aber leider so, dass wir über zwei Unachtsamkeiten Gegentore in der zweiten Halbzeit kassiert haben. Und da hat man gemerkt, dass die Mannschaft mit dem ganzen Drumrum schon verunsichert ist. Und dann haben wir auch keine Lösung mehr gehabt, um hintenraus dann nochmal was in unsere Richtung zu lenken.
Ich glaube schon, dass wir eine bessere Balance heute hatten, ohne dass wir jetzt so spektakulär gespielt haben, wie in vielen Spielen davor. Letzten Endes war es nicht ausreichend.

Zu den „Keller-raus-Rufen“: Wir haben hier leider wieder keine drei Punkte geholt. Die Menschen haben natürlich die Erwartungshaltung, dass wir in der zweiten Liga besser abschneiden und wir haben auch schon gezeigt, dass wir das besser können. Dann ist klar, dass sich irgendwo die Wut, die Enttäuschung, die Verärgerung entladen muss. Jetzt geht es auf mich, das ist mir tatsächlich lieber, als wenn es auf unsere Spieler geht, weil die am Dienstag schon wieder spielen müssen.
Zur Trainerfrage: Trainer ist gesetzt, er macht einen guten Job und ich weiß, dass es immer der Reflex ist, danach zu fragen, aber daran liegt es jetzt sicherlich nicht.

Christian Keller

Spielbericht FC gegen Paderborn

Liveticker zum Nachlesen

Liveticker 1. FC Köln – SC Paderborn: Köln verliert gegen die Ostwestfalen

Liveticker 1. FC Köln gegen SC Paderborn
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Liveticker 1. FC Köln – SC Paderborn: Köln verliert gegen die Ostwestfalen

Der 1. FC Köln hat am Freitagabend gegen den SC Paderborn verloren. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn.

Am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga hat der FC die Ostwestfalen empfangen. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn.


Das Spiel ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht gibt es hier.

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 10 (1st Leg) |Fri, Oct 25, 2024 | 6:30 PM
1:2
RheinEnergieStadion | Attendance: 50.000
Referee: Florian Lechner
SC Paderborn 07
Position: 4
Match Timeline
Dominique Heintz (Julian Pauli)
Substitution
84
Florian Kainz (Denis Huseinbašić)
Substitution
84
82
David Kinsombi (Luis Engelns)
Substitution
80
Sven Michel
Goal
Steffen Tigges (Tim Lemperle)
Substitution
77
76
Sven Michel
Goal
70
Sven Michel (Filip Bilbija)
Substitution
69
Aaron Zehnter
Yellow Card
67
Santiago Castañeda
Yellow Card
Jan Thielmann
Goal
66
Mathias Olesen (Dejan Ljubičić)
Substitution
63
Dejan Ljubičić
Yellow Card
62
61
Luis Engelns
Yellow Card
46
Tjark Scheller (Marcel Hoffmeier)
Substitution
Sargis Adamyan (Luca Waldschmidt)
Substitution
46
40
Ilyas Ansah
Yellow Card
Match Commentary
90′ + 5′
Schluss in Köln und nicht gerade überraschend gibt es hier ein Pfeiffkonzert. Das war zu wenig in jeder Hinsicht. Die Kölner stehen unerklärlich tief, zeigen nicht die erhoffte Reaktion. Im Gegenteil. Keine Chance in Durchgang eins, nur wenige im zweiten Abschnitt. Michel wird mit einem Doppelpack zum Matchwinner. Das werden ungemütliche Tage für den FC.
90′ + 2′
Den Kölnern will nichts so richtig gelingen.
90′
Vier Minuten Nachspielzeit, was geht da noch?
88′
Nach einem erschreckenden Zweikampfverhalten von Kainz ist Brackelmann komplett durch und taucht im eins-gegen-Eins vor Urbig auf. Legt dann die Kugel aber Zentimeter am Pfosten vorbei.
85′
Was fällt den Kölnern jetzt noch ein? Der FC müht sich im Strafraum der Paderborner, kommt aber nicht durch.
84′
Substitution
Dominique Heintz
For Julian Pauli
Struber wechselt doppelt.
84′
Substitution
Florian Kainz
For Denis Huseinbašić
Kainz kommt.
82′
Substitution
David Kinsombi
For Luis Engelns
Paderborn wechselt
82′
Pacarada rettet in höchster Not mit der Brust. Wieder kommt eine Flanke komplett durch den Sechzehner.
80′
1:2
Goal for SC Paderborn 07
Sven Michel
Michel zum Zweiten. Pauli spielt den Ball in die Füße von Castaneda, der bringt die Flanke. Sowohl Thielmann als auch Hübers verteidigen nicht gut gegen Michel.
77′
Substitution
Steffen Tigges
For Tim Lemperle
Tigges kommt für Lemperle.
76′
1:1
Goal for SC Paderborn 07
Sven Michel
Das gibt es nicht. Hübers verschätzt sich. Grimaldi legt die Kugel ab auf Michel, der ganz locker ins lange Eck einschiebt.
72′
Für den FC war der Treffer bereits das vierte Saisontor nach einer Ecke.
70′
Substitution
Sven Michel
For Filip Bilbija
Paderborn wechselt erneut.
70′
Kwasniok reagiert.
69′
Köln mit der nächsten gefährlichen Ecke. Doch Pacarada trifft die Kugel nicht richtig.
69′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Aaron Zehnter
Gelb für Zehnter.
67′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Santiago Castañeda
Castaneda holt sich den Karton ab. Der Mittelfeldspieler stempelt Huseinbasic.
66′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Jan Thielmann
THIELMANN! Was für ein Hammer. Nach einer Ecke von Pacarada klärt Paderborn. Thielmann nimmt den Ball direkt und legt ihn ins rechte Eck. Tolles Tor und die richtige Antwort.
65′
Der FC bekommt nun einige Standards. Vielleicht wird es so gefährlich.
63′
Substitution
Mathias Olesen
For Dejan Ljubičić
Ljubicic foult keine 60 Sekunden später. Hat ein wenig Glück da nicht die Ampelkarte bekommt und wird ausgewechselt.
62′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Sowas von unnötig: Ljubicic will bei einem Einwurf den Ball nicht hergeben.
61′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Luis Engelns
Engelns mit offener Sohle gegen Martel.
60′
Hier ist jetzt deutlich mehr Musik in dem Spiel. Der FC attackiert früher, lässt dafür aber mehr zu. So einen Versuch von Zehnter, den Urbig entschärft.
58′
Castaneda zieht aus 25 Metern ab. Urbig sieht die Kugel offenbar spät, lässt sie nach vorne abprallen, setzt aber rechtzeitig nach.
57′
Und da ist sie wieder, die Kölner Anfälligkeit. Thielmann klärt eine Flanke in den Fuß von Engelns, der aus spitzem Winkel vergibt. Die anschließende Ecke wird ebenfalls gefährlich, letztlich aber geklärt.
55′
Maina und Pacarada spielen sich mit einem Doppelpass in die Box. Maina legt zurück auf Ljubicic, dessen Flachschuss geblockt wird.
53′
Zehnter hat auf der linken Seite viel Zeit und Platz. Die Flanke kommt Richtung Fünfer, doch Kostons wird von Pacarada ausreichend gestört.
52′
Die Kölner attackieren nun deutlich früher. Das war für eine Mannschaft, die eigentlich gewinnen muss auch deutlich zu tief in Durchgang eins.
50′
Pacarada nimmt sich den ruhenden Ball und zimmert ihn aus 25 Metern in die Mauer.
49′
Der Armenier holt einen Freistoß aus zentraler Position heraus.
47′
Dass Waldschmidt vom Platz geht, ist jetzt nicht so überraschend. Adamyan aber eher als Kainz aus unserer Sicht erstaunlich.
46′
Substitution
Tjark Scheller
For Marcel Hoffmeier
Und auch Kwasniok hat zur Halbzeit gewechselt.
46′
Der Ball rollt wieder und die erste Aktion gehört dem FC. Maina zieht aus 16 Metern ab, aber über das Tor.
46′
Substitution
Sargis Adamyan
For Luca Waldschmidt
Waldschmidt geht schon zur Halbzeit vom Platz. Dafür kommt Adamyan.
45′ + 1′
Pause in Köln: Ein ganz seltsamer Auftritt der Kölner, der viele Fragen hinterlässt. Als Reaktion haben wir uns komplett etwas anderes vorgestellt. Der FC kommt im Grunde zu keiner Torchance. Paderborn immerhin zu zwei. Aber auch die Ostwestfalen spielen bislang nicht sonderlich gut.
45′
Eine Minute Nachspielzeit. Die kann es nur für die Verletzungspause bei Götze geben.
41′
Pacarada schickt Waldschmidt mit einem langen Ball. Der nimmt die Kugel auch gut mit, lässt sie dann aber fast liegen. Auch das ist eher ungefährlich.
40′
Yellow Card
Yellow Card for SC Paderborn 07
Ilyas Ansah
Ansah holt Huseinbasic von den Beinen und sieht Gelb.
38′
Mal so etwas wie eine Chance. Pacarada schickt Lemperle auf der linken Seite. Der legt den Ball auch quer, allerdings zum Gegner.
37′
Die Torschussbilanz spricht Bände. Der FC hat drei Abschlüsse, keiner aufs Tor. Paderborn zwei, immerhin einer auf den Kasten.
34′
Da wird es aus dem Nichts richtig gefährlich. Ansah taucht vor dem Kölner Tor auf und legt quer auf Bilbija. Urbig rettet in höchster Not, sah da aber auch nicht so richtig glücklich aus.
31′
Eigentlich haben hier nicht wenige, unter anderem SCP-Trainer Kwasniok ein Spektakel erwartet. Das ist das Gegenteil. Magerkost.
29′
Martel klärt zur ersten Ecke für die Gäste. Urbig wird behindert und bekommt den Freistoß.
27′
Der FC mal in der gegnerischen Box. Huseinbasic hat den Ball eigentlich schon verloren, erkämpft ihn sich zurück und spielt sich mit einem Doppelpass mit Waldschmidt in die gefährliche Zone. Götze rettet.
22′
Mal ein Freistoß aus dem Halbfeld der Kölner. Der ist ungefährlich. Anschließend gibt es eine Ecke von Maina, die Martel neben das Tor setzt. Immerhin die erste nennenswerte Offensivaktion.
19′
Wildgestikulierend fordert Waldschmidt das Team zur Ruhe auf. So wirklich rasant ist der Auftritt der Geißböcke aber wahrlich nicht.
17′
Der nächste lange Ball aus der Kölner Hälfte landet im Toraus. Das ist bislang nicht die erhoffte Reaktion.
15′
Weiter geht es mit einem unerklärlichen Fehlpass von Maina.
13′
Eine kleine Unterbrechung: Huseinbasic trifft Götze mit einem Schuss im Gesicht. Der geht direkt zu Boden.
12′
Komischer Spielverlauf bislang. Der FC gerade mal mit einer längeren Ballbesitzphase. Allerdings am eigenen Sechzehner. Dann kommt ein langer Ball, der aber beim Keeper landet.
10′
Was machen Pauli und Urbig da? Engelns wird mit einem langen Ball geschickt. Pauli bleibt weg, Urbig kommt nicht raus, Engelns verzieht…
9′
Urbig greift nach einem Freistoß aus dem Halbfeld erstmals zu. Das war nicht wirklich gefährlich.
7′
Rein nach dem Ballbesitz ist es bislang eher das Spiel der Gäste. Die Ostwestfalen kommen auf nahezu 80 Prozent Ballbesitz.
5′
Es fällt auf, dass die Kölner deutlich tiefer stehen und Paderborn sich den Ball zuschieben lassen.
2′
Und die ist nicht ungefährlich. Pacarada haut die Kugel von der rechten Seite vor das Tor. Ljubicic bringt im Fallen den Ball Richtung Kasten. Da fehlte aber die Power.
2′
Der erste Angriff über die rechte Seite und Thielmann und Ljubicic bringt die erste Ecke.
1′
Los geht's. Der Ball rollt. Paderborn hat Anstoß.

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So startet der FC:

Starting Lineup: 4-2-3-1
40
Urbig
17
Paçarada
24
Pauli
84
Substitution
Julian Pauli
Dominique Heintz
4
Hübers
29
Thielmann
66
Goal
Jan Thielmann
6
Martel
8
Huseinbašić
84
Substitution
Denis Huseinbašić
Florian Kainz
37
Maina
9
Waldschmidt
46
Substitution
Luca Waldschmidt
Sargis Adamyan
7
Ljubičić
62
Yellow Card
Dejan Ljubičić
63
Substitution
Dejan Ljubičić
Mathias Olesen
19
Lemperle
77
Substitution
Tim Lemperle
Steffen Tigges
Substitutes
1
Marvin Schwäbe
TW
3
Dominique Heintz
84
Substitution
Julian Pauli
Dominique Heintz
IV
18
Rasmus Carstensen
RV
35
Max Finkgräfe
LV
11
Florian Kainz
84
Substitution
Denis Huseinbašić
Florian Kainz
OM
16
Marvin Obuz
RM
47
Mathias Olesen
63
Substitution
Dejan Ljubičić
Mathias Olesen
ZM
21
Steffen Tigges
77
Substitution
Tim Lemperle
Steffen Tigges
ST
23
Sargis Adamyan
46
Substitution
Luca Waldschmidt
Sargis Adamyan
ST
Starting Lineup: 3-4-3
30
Schubert
33
Hoffmeier
46
Substitution
Marcel Hoffmeier
Tjark Scheller
20
Götze
4
Brackelmann
46
Engelns
61
Yellow Card
Luis Engelns
82
Substitution
Luis Engelns
David Kinsombi
7
Bilbija
70
Substitution
Filip Bilbija
Sven Michel
5
Castañeda
67
Yellow Card
Santiago Castañeda
23
Obermair
10
Kostons
32
Zehnter
69
Yellow Card
Aaron Zehnter
29
Ansah
40
Yellow Card
Ilyas Ansah
Substitutes
1
Pelle Boevink
TW
21
Anton Bäuerle
LM
25
Tjark Scheller
46
Substitution
Marcel Hoffmeier
Tjark Scheller
IV
8
David Kinsombi
82
Substitution
Luis Engelns
David Kinsombi
ZM
9
Mika Baur
LM
19
Luca Herrmann
ZM
NA
Adrian Bravo Sanchez
N/A
11
Sven Michel
76
Goal
Sven Michel
80
Goal
Sven Michel
70
Substitution
Filip Bilbija
Sven Michel
LM
39
Adriano Grimaldi
ST

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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was ist der Finkgräfe-Plan?

Struber unter Druck?

Köln kassiert die nächste Pleite – Doppelpacker Michel schockt den FC

Enttäuschte Kölner Spieler.
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Köln kassiert die nächste Pleite – Doppelpacker Michel schockt den FC

Der 1. FC Köln kassiert gegen den SC Paderborn die nächste Pleite. 1:2 unterliegt die Mannschaft von Gerhard Struber den Ostwestfalen. Die Führung von Jan Thielmann dreht Sven Michel mit einem Doppelpack.

Die erhoffte Reaktion auf das 1:5-Debakel von Darmstadt ist ausgeblieben. Der 1. FC Köln kassiert gegen den SC Paderborn nach einem seltsamen Auftritt die nächste Pleite. Zwar gehen die Geißböcke nach einem wunderschönen Treffer von Jan Thielmann in Führung (66.), doch der eingewechselte Sven Michel dreht mit einem Doppelpack die Begegnung (77., 81.). Die kommenden Tage dürften für den FC und Trainer Gerhard Struber unangenehm werden.

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Christian Keller hatte nach dem 1:5 gegen Darmstadt Konsequenzen angekündigt und damit Spekulationen über die taktische Ausrichtung der Kölner gegen Paderborn ausgelöst. Tatsächlich setzte Gerhard Struber auf die Doppelsechs und nur eine Spitze, der Kölner Coach blieb aber erwartungsgemäß bei der Viererkette. Jan Thielmann kehrte zurück auf die rechte Verteidigerposition und erstmals seit September startete auch Dejan Ljubicic wieder. Dafür fehlten der erkrankte Damion Downs und Rasmus Carstensen nahm wieder auf der Bank Platz. Und Köln agierte von Beginn an überraschend defensiv. Der FC überließ den Paderbornern den Ball und stand tief in der eigenen Hälfte. Zumindest in der Defensive ging der Plan auch lange auf. Die Ostwestfalen schoben sich den Ball zu, ohne wirklich gefährlich zu werden.

Thielmann trifft nach der Ecke.

Erst ein haarsträubender Fehler von Julian Pauli brachte den erst 17-jährigen Luis Engelns ins Spiel, der vor Jonas Urbig auftauchte, aber die Kugel über das Tor jagte (10.). Der FC fand in der Offensive gar nicht statt. Die Kölner Hintermannschaft probierte es zunächst mit langen Bällen, die aber stets beim Gegner oder im Aus landeten. Erst nach einer Ecke setzte Eric Martel die Kugel nur wenige Meter neben das Tor (22.). Ein Wachmacher war das aber nicht. Paderborn schob sich die Kugel zu, der FC lauerte wohl auf Umschaltmomente, den Gefallen taten die Ostwestfalen den Geißböcken aber nicht. Wie aus dem Nichts musste dann Urbig erstmals wirklich anpacken. Nach einer Flanke von Raphael Obermair kam Ilyas Ansah zum Kopfball und legte die Kugel ab auf Filip Bilbija, der an Urbig und dem Pfosten scheiterte (38.). Kurz vor dem Seitenwechsel schickte Leart Pacarada Luca Waldschmidt mit einem langen Ball, der nahm die Kugel stark mit, um dann schwach abzuschließen (42.).

Köln kam mit mehr Schwung aus der Kabine. Und mit Sargis Adamyan, den Gerhard Struber für Luca Waldschmidt brachte. Die erste Chance gehörte aber Linton Maina, der das Tor aus 18 Metern nur knapp verfehlte (46.). Auf der anderen Seite brachte Aaron Zehnter eine perfekte Flanke auf Koen Kostons, der aber aus fünf Metern vergab (51.). Köln attackierte nun deutlich früher, war so auch gefährlicher, aber eben auch anfälliger. Thielmann legte die Kugel Engelns im Sechzehner auf, doch der 17-Jährige vergab, genauso wie Castaneda, der Urbig aus 25 Metern prüfte (57.). Doch auch Köln wurde immer öfter gefährlich, vor allem durch Standards. Eine Hereingabe von Pacarada klärte die Paderborner Hintermannschaft, allerdings in den Fuß von Thielmann, der die Kugel direkt ins rechte Eck legte (66.).

Michel mit Doppelpack

Auch die nächste Ecke wurde gefährlich, aber Pacarada traf aus der zweiten Reihe die Kugel nicht richtig. Auf der anderen Seite machte es Sven Michel besser. Timo Hübers verschätzte sich bei einer Flanke, Adriano Grimaldi spielte den eingewechselten Sven Michel frei, der ins lange Eck einschob. Drei Minuten später spielte Julian Pauli Santiago Castaneda die Kugel in den Fuß, der flankte erneut auf Michel 1:2 (81.). Hübers und Thielmann sahen beide nicht gut aus. Und Paderborn war dem dritten Treffer näher. Unter anderem steuerte Calvin Brackelmann alleine auf das Tor zu, schob die Kugel an Urbig, aber auch am Pfosten vorbei. Dem FC fiel sonst nichts mehr ein. Es dürfte ungemütlich werden für den Trainer. Schon am Dienstag steht für die Kölner das nächste Heimspiel an. Der FC empfängt in der 2. Runde des DFB-Pokals Holstein Kiel.


FC: Urbig – Pacarada, Pauli (84. Heintz), Hübers, Thielmann – Martel, Huseinbasic (84. Kainz) – Maina, Waldschmidt (46. Adamyan), Ljubicic (63. Olesen) – Lemperle (77. Tigges) Tore: 1:0 Thielmann (66.), 1:1, 1:2 Michel (77., 81.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Mehr als nur zwei Transfers?