Frauen des 1. FC Köln verpflichten weitere Torhüterin

Irina Fuchs läuft künftig im FC-Trikot auf
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Frauen des 1. FC Köln verpflichten weitere Torhüterin

Eine Woche vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Irina Fuchs. Die Schweizerin hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den zehnten Neuzugang perfekt gemacht. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Irina Fuchs. Die Schweizerin ist U19-Nationalspielerin und hat einen Kontrakt für zwei Jahre unterschrieben.

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Wenige Tage vor dem Liga-Auftakt gegen Leipzig haben die Fußballerinnen der Geißböcke ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der FC hat mit Irina Fuchs eine talentierte Keeperin unter Vertrag genommen. „Wir freuen uns, dass wir Irina Fuchs verpflichten konnten. Sie ist eine sehr talentierte Torhüterin mit einem großen Entwicklungspotenzial“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Danke an alle Beteiligten, die geholfen haben, die Verpflichtung so schnell zu realisieren.“ Fuchs wechselt von ihrem Heimatclub FC Basel den Rhein entlang ans Geißbockheim. Fuchs hat einen Zweijahresvertrag bei den Kölnerinnen unterschrieben. Der FC reagiert damit auch auf die schwere Verletzung von Paula Hoppe, die sich in der vergangenen Woche im Training eine schwere Knieverletzung zugezogen hat und lange ausfallen wird.

„Eine große Ehre und eine Chance“

Die 19-Jährige wurde in Basel geboren und spielte zunächst für die Old Boys Basel. Im Alter von zwölf Jahren folgte der Wechsel zum FC Basel und stand dort im Kader der Profis. 2022 feierte die Keeperin im Pokal ihr Debüt. Zudem ist Fuchs U19-Nationalspielerin der Schweiz, absolvierte bereits fünf Spiele. „Ich habe mich sehr gefreut, als die Anfrage des 1. FC Köln kam. Das war für mich gleichzeitig eine große Ehre und eine riesige Chance, mich in einer neuen Liga zu entwickeln und zu beweisen“, sagt Fuchs. „Der FC ist ein familiärer Traditionsverein und auch wenn der Wechsel sehr spontan zustande kam, bin ich überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Ich freue mich sehr auf meine neue Mannschaft, meinen neuen Club und auf Köln.“ Mit dem zehnten Neuzugang dürften die Kölnerinnen ihre Transferbemühungen abgeschlossen haben.

Am kommenden Wochenende steht dann das erste Spiel der neuen Saison auf dem Programm. Die Kölner Fußballfrauen bekommen es mit RB Leipzig zu tun.

FC-Frauen schlagen Utrecht 1:0, aber: Offensive hakt eine Woche vor dem Liga-Start noch

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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FC-Frauen schlagen Utrecht 1:0, aber: Offensive hakt eine Woche vor dem Liga-Start noch

Die Fußballerinnen des FC haben mit einem Sieg in der Generalprobe vor dem Bundesliga-Start Selbstvertrauen getankt: Die Frauen des 1. FC Köln besiegten am Freitagnachmittag den FC Utrecht mit 1:0 (0:0).

Trainerin Britta Carlson sieht ihre Mannschaft auf einem guten Weg – und benennt die offenen Baustellen. Die Frauen des 1. FC Köln besiegten am Freitagnachmittag den FC Utrecht mit 1:0.

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Lydia Andrade ließ die Kölnerinnen doch noch jubeln. Der Neuzugang erzielte in der 84. Minute den späten, aber verdienten Siegtreffer gegen den FC Utrecht per Abstauber. Die Kölnerinnen hatten zuvor bereits eine Vielzahl an guten Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lassen. Das Team überstand am Ende die Schlussoffensive der Niederländerinnen unbeschadet. Die Matchwinnerin strahlte nach der Partie: „Ich freue mich für mich, für die Mannschaft, dass wir heute gewonnen haben. Jetzt können wir mit einem guten Gefühl in die Liga starten.“

Positives Fazit nach der Generalprobe

Am nächsten Samstag (14 Uhr) ist mit RB Leipzig Andrades Ex-Verein zum Bundesliga-Auftakt zu Gast am Geißbockheim. Für die Schweizerin wird es ein besonderes Duell: „Ich freue mich, mein altes Team wiederzusehen und freue mich, dass wir das erste Spiel genau gegen sie haben. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass wir das ein gutes Spiel machen.“ Viele Nachrichten von ihren ehemaligen Teamkolleginnen aus Leipzig habe sie noch nicht bekommen, schmunzelte die 26-Jährige: „Ich denke, das kommt erst im Verlauf der Woche.“ Die Trainerin Britta Carlson zog derweil ein positives Fazit nach der Generalprobe: „Wir haben schon viele gute Sachen gesehen. Es geht sicherlich immer noch besser, das wissen die Spielerinnen. Da sind wir auch nie zufrieden und das ist auch gut so. Aber im Großen und Ganzen war es ein schöner Härtetest vor dem ersten Spiel. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns, weil noch nicht alles gut war.“

Die Trainerin legte den Finger in die Wunde: „Ein Ergebnis täuscht nicht darüber hinweg, woran wir noch arbeiten müssen. Gegen den Ball war es richtig gut, aber wir schenken den Ball noch zu schnell her. Wenn wir es besser ausspielen, haben wir noch mehr Möglichkeiten.“ Insbesondere im Offensivspiel muss der FC tatsächlich zulegen, wie nicht nur der regelrechte Chancenwucher gegen Utrecht offenbarte. Dies dürfen sich die Kölnerinnen in der Bundesliga so nicht erlauben, wenn es endlich eine sorgenfreie Saison werden soll. Carlson konstatierte nach dem Spiel: „Wir haben einen super Willen gezeigt, das Tor zu verteidigen. Genau den Willen würde ich mir vorne auch wünschen, das geradlinig zu Ende zu spielen und selbst noch schneller in den Abschluss reinzukommen.“

Kapitänsfrage ist entschieden

Mit Sandra Maria Jessen hat der FC seine Offensive zuletzt nochmals verstärkt. Die isländische Nationalspielerin sollte am Samstag die erste Trainingseinheit mit ihrer neuen Mannschaft absolvieren. Die Kapitänsfrage ist derweil entschieden. Fast schon erwartungsgemäß übernimmt Marina Hegering in der kommenden Saison die Binde. Laura Feiersinger ist ihre Stellvertreterin.


Frauen des 1. FC Köln verpflichten isländische Nationalspielerin

Sandra Maria Jessen im Einsatz gegen die DFB-Auswahl
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Frauen des 1. FC Köln verpflichten isländische Nationalspielerin

Eine Woche vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sandra Maria Jessen. Die isländische Nationalspielerin hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben,

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den neunten Neuzugang zu verzeichnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sandra Maria Jessen. Die Nationalspielerin aus Island soll die Kölner Offensive weiterbeleben.

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Eine gute Woche vor dem Liga-Auftakt gegen Leipzig haben die Fußballerinnen der Geißböcke noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der FC hat Sandra Maria Jessen unter Vertrag genommen. „Mit Sandra Maria Jessen verpflichten wir sowohl eine Verstärkung für unser Offensivspiel als auch eine tolle Persönlichkeit“, sagt Nicole Bender-Rummler. „Sie kennt bereits die Bundesliga und spricht Deutsch, sodass sie sich sehr schnell integrieren wird. Ihre Qualitäten und ihre Torgefahr hat sie zuletzt in der isländischen Liga eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Da wurde die 30-Jährige Torschützenkönigin. Jessen ist zudem zweimalige isländische Meisterin sowie zweimalige Spielerin des Jahres aus Island. Künftig wird die Offensivspielerin in der Bundesliga auf Torejagd gehen. 

„Ich freue mich riesig auf Köln“

Für Jessen ist der Wechsel nach Köln eine Rückkehr ins Rheinland. Die 30-Jährige war schon für Bayer Leverkusen aktiv. Die Offensivakteurin spielte aber auch für Þór/KA Akureyri sowie Slavia Prag. Für die Nationalmannschaft Islands lief Jessen 57 Mal auf und erzielte sieben Tore auch bei der Europameisterschaft in der Schweiz war die Angreiferin im Einsatz. „Ich freue mich riesig auf Köln und darauf, für den FC zu spielen. Der erste Eindruck von meinem neuen Club ist richtig gut. Köln ist sehr herzlich und familiär“, sagt Jessen. „Ich bin mir sicher, dass ich mich hier sehr wohlfühlen werde und ich möchte meiner neuen Mannschaft helfen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Die Bundesliga ist eine starke Liga und ich kann es kaum erwarten, das FC-Trikot zu tragen.“ 

Nicole Bender-Rummler im Interview: „Das begeistert dann auch unsere Fans“

Nicole Bender-Rummler spricht über den 1. FC Köln
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Nicole Bender-Rummler im Interview: „Das begeistert dann auch unsere Fans“

Die Frauen des 1. FC Köln bereiten sich aktuell in Österreich auf die kommende Spielzeit vor. Es hat im Sommer einen personellen Umbruch gegeben beim 1. FC Köln: Nicole Bender-Rummler im Interview. Das Gespräch führte Daniel Mertens.

In Österreich bereiten sich die Fußballerinnen des FC auf die kommende Spielzeit vor. Und das mit einigen neuen Gesichtern. In dieser Spielzeit soll der Abstiegskampf möglichst schnell vom Tisch sein beim 1. FC Köln: Nicole Bender-Rummler im Interview.

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Frau Bender-Rummler, wie laufen die ersten Tage im Trainingslager in Ampflwang?

Nicole Bender-Rummler: Das Hotel ist super, das Essen hervorragend, der Platz okay. Das sind die drei wichtigsten Punkte für ein gutes Trainingslager. Und nach dem verregneten Start am Montag ist mittlerweile auch das Wetter auf unserer Seite. Die Spielerinnen sind fast alle dabei. Dora Zeller absolviert in Köln ihr individuelles Reha-Programm. Das gilt ebenso für Zoe Hasenauer, die sich leider in ihrem ersten Training bei uns verletzt hat. Dafür ist Carolin Elsen aus unserer U21 mit dabei.

Es ist bereits das dritte Mal, dass der FC ein Sommer-Trainingslager in Österreich bezieht. Welche Bedeutung haben diese Reisen in der Vorbereitung?

Eine große. Wir wissen, wie die Abläufe sind, und das Hotel weiß auch, was wir uns wünschen. Wir bereiten uns hier mit dem Team auf die neue Saison vor. Da ist es wichtig, dass die Mannschaft hier zusammenwächst, weil wir einige neue Spielerinnen dabei haben.

Welchen Eindruck haben Sie von der neuen Mannschaft?

Die Neuzugänge bringen sich sehr gut ein und wirken schon früh gut integriert. Es formt sich zu einem Team zusammen.

„Wahrscheinlich wird aber noch eine Spielerin dazukommen“

Den acht Abgängen stehen bisher acht Zugänge gegenüber. Welche Veränderungen am Kader planen Sie noch bis zum Liga-Start und mit welcher Kader-Größe wollen Sie in die neue Saison gehen?

Wir hatten uns schon am Ende der vergangenen Saison eine Kadergröße von 27 vorgenommen mit drei Torhüterinnen und 24 Feldspielerinnen. Demzufolge ist aktuell noch eine Position offen, da arbeiten wir gerade dran. Wir haben aber noch bis Ende des Monats Zeit und müssen nicht hektisch werden. Wahrscheinlich wird aber noch eine Spielerin dazukommen.

Sie haben im Winter noch den sechsten oder siebten Platz in der Abschluss-Tabelle anvisiert. War das im Rückblick zu ambitioniert?

Wir wollten uns bewusst ein ambitioniertes Ziel setzen. Aber natürlich wirst du, wenn du eine Platzierung ausgibst, auch immer direkt daran gemessen. Dass wir das in der vergangenen Saison nicht erreicht haben, hatte Gründe. Leider haben sich auf gewissen Positionen wichtige Spielerinnen verletzt und wir haben dadurch in den entscheidenden Spielen nicht so gepunktet, wie wir es uns vorgenommen haben. Am Ende sind wir aber in der Liga geblieben, mit 13 Punkten Vorsprung vor einem Abstiegsplatz, was ja auch schön ist. Wir gehen jetzt in unsere fünfte Bundesliga-Saison.

Dennoch gab es letztes Jahr das Pokal-Aus im ersten Auftritt und in der Bundesliga am Ende nur Platz 10 sowie einen vorzeitigen Trainer-Wechsel. War die Saison 2024/25 ein verschenktes Jahr in der Entwicklung des FC?

Verschenkt ist im Leben nie etwas. Du sammelst deine Erfahrungen und durch Rückschläge lernt man. Natürlich war es sehr ärgerlich, dass wir direkt in der ersten Runde und dann auch noch gegen Zweitligist Mönchengladbach rausgeflogen sind bei so einem dramatischen Elfmeterschießen. Ich glaube, das gehört auch zu einer Lernkurve dazu, Niederlagen einzustecken, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.



„Wir haben jetzt mehr Spiele, darauf freuen wir uns sehr“

Wie bewerten Sie die bisherige Arbeit der Trainerin Britta Carlson?

Wir sind im Trainerteam sehr professionell aufgestellt, haben mit Sven Gruel einen weiteren Co-Trainer dazu bekommen, was auch ein Wunsch von Britta war. Dem sind wir nachgekommen, um unter anderem noch gezielter an den Schwächen und Stärken der Spielerinnen zu arbeiten. Je mehr Mitarbeiter du hast, desto mehr kannst du auch ins Detail gehen. Wir haben dadurch aber natürlich auch die Erwartungshaltung, dass wir unsere Spielerinnen zukünftig noch besser weiterentwickeln.

Carlson unterzeichnete im Januar einen Vertrag bis zum Sommer 2026. Wird es hier auch als Zeichen der Kontinuität noch vor der Saison eine Vertragsverlängerung geben oder warten Sie nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre zunächst die ersten Monate der neuen Saison ab?

Wir werden uns jetzt im August komplett um den Kader kümmern und werden zu gegebener Zeit die Gespräche führen. Wir hatten im Januar bewusst den Vertrag erst einmal nur auf anderthalb Jahre festgelegt.

Die neue Bundesliga-Saison startet mit 14 Mannschaften, es gibt zwei feste Absteiger. Was halten Sie von dieser Reform?

Ich finde es sehr gut. Wir haben jetzt mehr Spiele, darauf freuen wir uns sehr. Das heißt wahrscheinlich auch mehr Geld-Einnahmen, das muss man ehrlicherweise dazusagen, weil wir zwei weitere Heimspiele haben.

Mit welchem Ziel gehen Sie und der FC in die neue Bundesliga-Saison?

Dass wir den frühzeitigen Klassenerhalt schaffen. Wir können jetzt darüber sprechen, was frühzeitig ist. Auf jeden Fall nicht erst im März oder April. Wir wollen mehr Punkte holen als in den letzten Jahren, aber dafür schätze ich unsere Mannschaft auch stark genug ein.

Hinter verschlossenen Türen werden Sie aber sicher mehr als nur Platz zehn anstreben. Was stimmt Sie zuversichtlich, dass in diesem Jahr der erhoffte Entwicklungsschritt in der Bundesliga gelingen wird?

Wir haben aus den Fehlern gelernt und die Erfahrungswerte mitgenommen. Wir haben eben über das Pokalspiel in Mönchengladbach gesprochen. Da sehen wir zum Beispiel aber auch ein Thema bei der Kadergröße. Wir haben den Kader im Vergleich zum letzten Saisonstart verbreitert, auch um etwaige Ausfälle auffangen zu können und dadurch nicht direkt wieder in eine Negativspirale zu geraten.

„Wir wollen einen attraktiven, erfolgreichen Fußball spielen“

Welchen Fußball soll der 1. FC Köln in der kommenden Saison spielen?

Wir wollen einen attraktiven, erfolgreichen Fußball spielen, der nicht nur defensiv ist, sondern auch eigene Offensivaktionen hat, natürlich am besten mit positiven Torabschlüssen. Der Ball muss im Netz zappeln, denn nur so holen wir Punkte und gewinnen die Spiele – und das begeistert dann auch unsere Fans.

Wie schon 2022 saßen auch dieses Jahr bei der Europameisterschaft Millionen Zuschauer bei den deutschen Spielen vor den Fernsehern. Wie kann es gelingen, diese Begeisterung noch mehr als vor drei Jahren mit in den Bundesliga-Alltag zu übertragen?

Mit attraktivem Fußball, die Performance auf dem Platz ist sehr wichtig. Und wir am Geißbockheim haben in den vergangenen Jahren auch ein attraktives Rahmenprogramm geschaffen. Unsere Heimspiele sind ein Erlebnis für die gesamte Familie. Die Dauerkarten-Verkäufe steigen jährlich, auch die Zuschauerzahlen pro Heimspiel im Franz-Kremer-Stadion, dazu die Kulissen bei unseren Highlight-Spielen. Es geht darum, immer mehr Werbung dafür zu machen und zu zeigen, was die Mädels für einen attraktiven Fußball spielen können.

Marina Hegering dürfte bei der Vermarktung der FC-Frauen zweifellos ein neues Zugpferd sein. Was erhoffen Sie sich vom Neuzugang aus Wolfsburg?

Marina ist unglaublich ehrgeizig in jeder Trainingseinheit, und eine Führungsspielerin neben dem Platz. Es ist auch kein Geheimnis, dass sie die Stadt Köln und den Club schon jahrelang ins Herz geschlossen hat. Daher ist das jetzt eine Win-Win-Situation. Natürlich ist auch ein Vorbild für viele Kids. Sie hat eine wahnsinnige Vita, hat große Erfolge gefeiert. Es geht auch darum, mit diesen Persönlichkeiten Vorbilder zu schaffen für unsere kleinen, wilden, talentierten Fußballerinnen.

Anna-Lena Stolze musste aufgrund einer Kreuzband-Verletzung ein komplettes Jahr aussetzen. Auf welchem Niveau sehen Sie die Stürmerin aktuell und kann sie in der neuen Saison die dringend benötigte Torjägerin werden?

Erstmal freut es mich, dass Anna-Lena wieder im vollen Mannschaftstraining ist. Die Vorbereitung ist für sie sehr wichtig, damit sie wieder die Spielpraxis bekommt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Anna-Lena mit Fußballschuhen sehe und dann auch in einem Zweikampf. Natürlich ist sie eine wichtige Spielerin für uns und ich freue mich wirklich sehr, dass sie wieder fit ist. Aber wir müssen auch geduldig sein.

Wer könnte stattdessen direkt in die Rolle der Torjägerin schlüpfen, die der FC so dringend braucht?

Unter anderem haben wir dafür auch Pauline Bremer verpflichtet. Sie ist eine Stoßstürmerin, die sehr torgefährlich ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Trainerin und ihr Team entscheiden, wie wir offensiv aufstellen.. Aber ich finde, dass wir aktuell schon sehr gute Stürmerinnen mit einem Torriecher haben.

In diesem Sommer wurde die Nachwuchsabteilung beim FC umstrukturiert. Theresa Merk ist seit wenigen Tagen die Leiterin der Akademie weiblich. Zudem werden in der kommenden Saison mehr weibliche Jugendteams am Spielbetrieb teilnehmen. Was bedeuten diese Schritte?

Wir haben uns Gedanken gemacht, woran wir arbeiten müssen, um noch mehr Spielerinnen für die Bundesliga ausbilden zu können. Da geht es einmal um das Fachpersonal, das wir jetzt unter anderem mit Theresa Merk eingestellt haben. Sie kümmert sich primär um alle Teams in der Akademie weiblich. Wir haben auch mehr Trainerinnen und Trainer eingestellt und können dadurch noch professioneller arbeiten. Es wird natürlich ein paar Jahre dauern, bis alles fruchtet. Da wartet noch viel Arbeit vor uns, das wissen wir.

Der Sprung in der Jugend ist jetzt auch nicht mehr so groß wie in der Vergangenheit, als es aus der U17 direkt in die U20 ging…

… so ist es. Wir hatten in der vergangenen Saison teilweise bis zu vier Jahrgänge in einer Mannschaft. Das ist Wahnsinn. Jetzt ist es so, dass wir pro Mannschaft immer nur zwei Jahrgänge haben, damit sich die Mädels auch in ihrer Altersstruktur befinden. Dadurch erhoffen wir uns auch eine viel bessere Förderung.

„Primär geht es immer um die Entwicklung der Spielerinnen“

Was wird das Ziel für die U21: Der Aufstieg in die zweite Bundesliga oder ist die Regionalliga die richtige Spielklasse für die Entwicklung?

Primär geht es bei unseren U-Mannschaften um die Ausbildung der Spielerinnen. Ich will nicht sagen, dass wir gar kein Auge aufs Ergebnis haben, aber primär geht es immer um die Entwicklung der Spielerinnen. Deswegen ist es nicht die Zielsetzung für Verena Hagedorn und ihr U21-Team, in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Wir haben mehr davon, wenn wir kommende Saison vielleicht zwei Spielerinnen haben, die einen Profi-Vertrag für die erste Frauen-Mannschaft unterschreiben, das wäre ein Riesenerfolg. Mit Blick in die Zukunft ist es aber auch ein Thema, das ich mit Theresa Merk in der nächsten Zeit besprechen werde, welche Liga die optimale für welche Mannschaft ist.

Am 27. September findet die FC-Mitgliederversammlung statt. Hoffen Sie persönlich auf eine Wahl von Wilke Stroman, Tuğba Tekkal und Carsten Wettich zum neuen Vorstand? Wettich und insbesondere Tekkal sind immerhin ausgesprochene Unterstützer des FC-Frauenfußballs.

Also generell finde ich es spannend, dass es drei Teams gibt, die zur Wahl stehen. Das gab es vorher noch nie. Deswegen bin ich sehr gespannt. Natürlich informiere ich mich, welches Team welche Pläne hat, auch für den Frauenfußball. Am Ende geht es aber nur darum, dass es unserem Klub gut geht und für diesen eine gute Entscheidung treffen. Ich hoffe sehr, dass es am Ende ein Team wird, das unserem Klub guttut.

Was würde es für den Frauenfußball des 1. FC Köln bedeuten, wenn mit Tuğba Tekkal eine ehemalige Spielerin Vize-Präsidentin wäre?

Darüber können wir sprechen, sollte sie gewählt werden.

Die Highlight-Spiele in Müngersdorf sind mittlerweile eine kleine Tradition geworden. Wie sehen diesbezüglich die Planungen für die Saison 2025/26 aus?

Wir sind da im Entscheidungsprozess, haben mehrere Optionen. Es wird auf jeden Fall ein weiteres Spiel geben, aber wir müssen den Termin auch mit der männlichen Lizenzmannschaft und der Stadionverfügbarkeit abgleichen. Wir werden das in Ruhe besprechen und planen.

Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Zoe Hasenauer spielt künftig für den 1. FC Köln
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Die nächste Neuverpflichtung für die Frauen des 1. FC Köln

Wenige Wochen vor dem Saisonbeginn gibt es einen weiteren Neuzugang bei den Kölner Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer. Die 25-Jährige wechselt aus Dänemark an den Rhein.

Der FC hat eine weitere Kaderlücke geschlossen und den achten Neuzugang zu verzeichnen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Zoe Hasenauer für die kommende Saison.

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Die Kölner Fußballerinnen stellen sich weiter für die kommende Spielzeit auf. Der FC hat einen weiteren Neuzugang zu verzeichnen. Zoe Hasenauer kommt vom dänischen Erstligisten Odense Boldklub Q an den Rhein und empfahl sich dort mit 20 Toren in den vergangenen beiden Spielzeiten – und das in 32 Begegnungen. „Zoe Hasenauer ist eine Spielerin, die unser Spiel mit ihrer guten Technik, ihrer Dynamik und ihrer Vielseitigkeit spürbar beleben wird. Sie bringt nicht nur fußballerische Klasse mit, sondern auch eine offene, herzliche Art, mit der sie menschlich sofort ins Team passen wird“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass sie jetzt Teil unserer Mannschaft ist und sind überzeugt, dass sie schnell zu einer wichtigen Stütze auf und neben dem Platz heranwachsen wird.“ 

„Ich liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein“

Hasenauer kommt aus Kalifornien, spielte lange im Highschoolteam der Oregon Ducks sowie in der U21 der US-Nationalmannschaft. 2023 wechselte sie nach Odense. Dort überzeugte sie mit einer starken Torquote. Nun also der Wechsel an den Rhein und in die Bundesliga. „Es ist absolut aufregend jetzt hier beim FC zu sein. Ich habe Erfahrungen in den USA und Dänemark sammeln können, die ich jetzt bei meinem neuen Club einbringen möchte“, sagt Hasenauer. „Ich arbeite immer hart für den Erfolg und gleichzeitig habe ich unheimlich viel Freude am Spiel mit dem Ball und liebe es, auf dem Platz kreativ zu sein.“ Hasenauer erklärt, sie könne „es kaum erwarten, die Bundesliga und Köln besser kennenzulernen und mit meiner neuen Mannschaft erfolgreich zu sein.“ 

Weronika Zawistowska kehrt zu den Fußballerinnen des 1. FC Köln zurück

Weronika Zawistowska spielt künftig wieder für die FC-Frauen
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Weronika Zawistowska kehrt zu den Fußballerinnen des 1. FC Köln zurück

Die FC-Fußballerinnen haben eine weitere Neuverpflichtung zu vermelden. Weronika Zawistowska kehrt zu den Frauen des 1. FC Köln zurück. Die 25-Jährige lief bereits von 2021 bis 2023 für den 1. FC Köln auf.

Der FC schraubt auch weiterhin am Kader der Fußballerinnen. Weronika Zawistowska kehrt zu den Frauen des 1. FC Köln zurück. Die polnische Nationalspielerin kommt vom FC Bayern München zurück an den Rhein.

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Eine Delegation des 1. FC Köln war unlängst in die Schweiz zur Europameisterschaft der Frauen gereist. Und sie ist mit einer guten Nachricht zurückgekehrt. Der FC hat eine weitere Neuverpflichtung zu vermelden. Die Geißböcke haben die polnische Nationalspielerin Weronika Zawistowska unter Vertrag genommen. Wieder unter Vertrag genommen, muss es heißen. Denn die Polin war bereits von 2021 bis 2023 Spielerin des 1. FC Köln. „Ich komme nach Köln zurück, weil ich mich hier immer wie zu Hause gefühlt habe. Die Stadt, die Menschen und vor allem die besondere Atmosphäre rund um den FC haben mir gefehlt. Es ist ein Verein mit Herz, Tradition und einer unglaublichen Fankultur“, sagt Zawistowska. „Ich habe die Emotionen im Stadion, die Nähe zu den Fans und das Gemeinschaftsgefühl sehr vermisst. Köln ist mehr als nur ein Verein – es ist ein Lebensgefühl. Deshalb freue ich mich riesig, wieder ein Teil davon zu sein.“

„Der Kontakt ist nie abgerissen“

In Polen spielte die Offensivspielerin für UKS Bródno Warszawa, MUKS Praga Warszawa, Górnik Łęczna und KKS Czarni Sosnowiec. Mit Łęczna wurde sie zweimal polnische Meisterin und gewann den Pokal, mit Czarni Sosnowiec gewann sie 2021 das Double. Anschließend wurde sie vom FC Bayern München unter Vertrag genommen und umgehend an den FC verliehen. In der vergangenen Saison holte die 25-Jährige das Double mit dem Rekordmeister. „Wir sind glücklich, dass wir Weronika Zawistowska wieder nach Köln zurückholen konnten. In ihren beiden Jahren beim FC war sie nicht nur eine große sportliche Verstärkung, sondern auch menschlich ein wichtiger Teil unserer Mannschaft“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. „Der Kontakt ist in den vergangenen zwei Spielzeiten nie abgerissen – und Weronika hat den FC immer im Herzen getragen. Umso schöner ist es, dass sie nun wieder den Geißbock auf der Brust trägt und gemeinsam mit uns neue Kapitel in Rot und Weiß schreiben wird.“

FC-Frauen starten erfolgreich in die Vorbereitung

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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FC-Frauen starten erfolgreich in die Vorbereitung

Die FC-Fußballerinnen haben ihren ersten Test der Vorbereitung erfolgreich bewältigt. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Schalke 7:1.

Zwei Wochen nach dem Trainingsbeginn haben sich die Kölner Fußballerinnen schon in Torlaune gezeigt. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen ihren ersten Test gegen Schalke verdient 7:1.

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Wie die Männer sind auch die FC-Frauen mit einem 7:1-Erfolg in die Testspiel-Serie zur Vorbereitung gestartet. Im Duell gegen den FC Schalke 04 gab sich die Mannschaft von Britta Carlson im Parkstadion keine Blöße und feierte einen ungefährdeten Erfolg. Amelie Bohnen und Pauline Bremer per Foulelfmeter trafen zur 3:0-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel schraubten Vanessa Leimenstoll, Celina Degen, Anna-Lena Stolze und Carolin Elsen das Ergebnis in die Höhe, zwischenzeitlich hatte Lucy Karwatzky zum 1:4 verkürzt. „Es war ein ordentlicher Test“, wird Carlson auf der Vereins-Homepage zitiert. „Es ist völlig normal, dass sich manche Abläufe erst im Verlauf der Vorbereitung einspielen können und man etwas braucht, bis man noch besser aufeinander abgestimmt ist auf dem Platz.“

„Das war natürlich perfekt“

Besonders erfreulich: Angreiferin Stolze gab ihr Comeback nach ihrem Kreuzbandriss und war direkt erfolgreich. „Es war schön heute wieder mit den Mädels auf dem Platz zu stehen. Dabei ein Tor zu erzielen und zu gewinnen, war natürlich perfekt. Auf dem Testspiel heute können wir aufbauen“, sagte die Torschützin. Auch Carlson war mit dem Auftritt ihrer Mannschaft durchaus zufrieden. „Wir hatten Phasen, in denen wir unser Spiel sehr gut aufgezogen haben, aber natürlich haben wir auch Phasen gesehen, in denen wir Verbesserungspotenzial hatten“, sagte Carlson. „Wir haben unsere Energie noch nicht die volle Spieldistanz auf den Platz gebracht, aber das ist beim ersten Testspiel völlig normal. Insgesamt können wir mit dem Auftakt zufrieden sein.“

Das nächste Testspiel bestreiten die FC-Frauen am kommenden Sonntag um 14 Uhr in Rondorf gegen OH Leuven.

Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Die Neuzugänge der Frauen des 1. FC Köln
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Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Eine knappe Woche vor dem Trainingsauftakt der Profis ging es am Dienstag für die Fußballerinnen los. Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei waren bereits einige neue Gesichter. Es fehlten aber auch noch einige Spielerinnen.

Obwohl der Auftakt in die neue Bundesliga erst drei Wochen nach dem ersten Pflichtspiel der Profis ansteht, haben die Fußballerinen der Geißböcke schon früher mit der Vorbereitung begonnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind am Dienstag bei hochsommerlichen Temperaturen in die Vorbereitung gestartet. Für die Profis steht am Wochenende die Leistungsdiagnostik und am Montag der Auftakt an.

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Die Einheit am Dienstag war recht kurz gehalten. „Wir haben eine Stunde zum reinkommen gemacht“, sagte FC-Trainerin Britta Carlson. „Aber alles noch mit geringer Intensität.“ Und das war eben nicht nur dem Wetter geschuldet. Zwar trainierte die Mannschaft bei nahezu 35 Grad, doch Carlson betonte, dass ohnehin ein eher lockerer Auftakt geplant war. Und zu diesem lockeren Auftakt war erst einmal nur ein Teil des Kaders vor Ort. 13 Spielerinnen, zwei Torhüterinnen absolvierten die Einheit. Ada Achcinska, Sylwia Matysik und Martyna Wiankowska befinden sich mit Polen in den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Europameisterschaft in der Schweiz, Aurora Mikalsen ist mit Norwegen ebenfalls beim Endturnier dabei. Dazu fehlten noch einige angeschlagene Spielerinnen, die erst einmal ein Individualtraining absolvierten.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Es war ein wenig wie Urlaub“

Zum ersten Mal auf dem Platz trainierte dagegen der wohl prominenteste Neuzugang: Marina Hegering. Die 42-malige Nationalspielerin steht seit dieser Saison bei den Geißböcken unter Vertrag und soll eine führende Rolle beim FC einnehmen. „Es hat viel Spaß gemacht, die Mädels nun auch mal live und in Farbe zu sehen. Sie haben mich sehr gut aufgenommen. Es war sehr warm, aber auch sehr schön“, sagte die 35-Jährige. Hegering ist seit nunmehr drei Wochen in Köln, hat sich aber offensichtlich schon eingelebt. „Ich habe mich von Tag eins sehr wohl gefühlt. Es war ein wenig wie Urlaub. Es war ein schönes Ankommen“, so die gebürtige Bocholterin. „Die Atmosphäre kommt rüber, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“ Beim FC wolle sie nun „Führung übernehmen und die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.“

Die Teilnehmerin an Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften gibt auch in etwa ein erstes Saisonziel vor. Möglichst früh wolle man zeigen, dass man mit den Plätzen „unten“ nichts zu tun haben will. „Ich will die Spiele gewinnen, die wir gewinnen müssen. Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen“, so das erklärte Ziel der Kölnerinnen, die bekanntlich in der vergangenen Spielzeit lange um den Klassenerhalt zittern mussten, haben sich in der Breite neu aufgestellt. Gleich sechs Spielerinnen hat der FC im Sommer verpflichtet. Dazu auch das Funktionsteam ein wenig erweitert. Am Dienstag stellte der FC mit Sven Gruel einen weiteren Co-Trainer vor. Am Montag wurde mit Theresa Merk die neue Leiterin der Fußball-Akademie weiblich benannt. Der FC investiert in die sportliche Zukunft.

Auch der Kader soll noch einmal nachjustiert werden. „Wir sind gut gerüstet. Wir haben noch eine Position im zentralen Mittelfeld offen, vielleicht auch in der Offensive. Aber da machen wir jetzt keinen Druck“, sagte Carlson gelassen. Denn es bleibt bis zum Liga-Auftakt am Wochenende zwischen dem 6. und 8. September noch Zeit. In zwei Wochen steht das erste Testspiel beim FC Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin sollen die ersten „Prinzipien“ einstudiert werden. Anfang August steht das Trainingslager in Österreich auf dem Programm. Und damit beginnt dann die heiße Phase – und das nicht nur wetterbedingt.


Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln bis 2027

Laura Donhauser vom 1. FC köln
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Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln bis 2027

Der FC arbeitet weiter am künftigen Kader seiner Fußballerinnen. Laura Donhauser verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln. Der Kader der Fußballerinnen der Geißböcke nimmt weitere Konturen an. Die Ambergerin hat einen Kontrakt bis 2027 unterschrieben.

Nach den Verpflichtungen von Marina Hegerin, Lisa Schmitz, Lydia Andrade, Ella Touon und Pauline Bremer folgt nun nach der Vertragsverlängerung mit Anna Gerhardt eine weitere. Laura Donhauser verlängert ihren Kontrakt bei den Frauen des 1. FC Köln bis zum Sommer 2027. Das gab der Verein am bekannt.

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Die Kölner haben eine weitere Akteurin der Mannschaft für die kommenden Jahre an den Verein gebunden. „Laura Donhauser ist sowohl auf dem Platz als auch daneben eine wichtige Spielerin für uns“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie ist eine absolute Teamplayerin, stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und hat durch die vier Jahre bei uns ein großes Herz für den FC entwickelt. Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt.“ Die Außenbahnspielerin wechselte im Sommer 2021 von ihrem Ausbildungsverein FC Bayern München zum 1. FC Köln. Dort gewann sie mit Bayerns U17 die B-Juniorinnen-Meisterschaft 2017. Später stand Donhauser für die U20 der Bayern 55 Mal auf dem Platz. 2018/19 wurde sie Meister in der 2. Bundesliga und 2020/21 Deutscher Meister. Ihr Profidebüt feierte sie 2020 in der UEFA Champions League gegen Ajax Amsterdam.

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“Köln ist für mich zur Heimat geworden“

Mit der 23-Jährigen halten die Kölner eine Vize-Europameisterin in ihren Reihen. Donhauser durchlief zunächst die Nationalmannschaften der Juniorinnen des DFB von der U16 bis zur U19, nahm mit der U17 sogar an der Weltmeisterschaft 2018 in Uruguay teil. 2019 gewann die Ambergerin dann mit der U19 in Schottland den Titel der Vize-Europameisterin im Finale gegen Frankreich. „Die Stadt, der Club, die Fans sind mir in meiner Zeit hier sehr ans Herz gewachsen und Köln ist für mich zur Heimat geworden“, sagt Donhauser. „Der FC ist ein ganz besonderer Club, in dem so viel Potenzial steckt. Deswegen freue ich mich sehr, meinen Vertrag hier verlängert zu haben und weiter alles für den FC zu geben.“ Die FC-Frauen spielen mit Trainerin Britta Carlson auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Die Mannschaft beendete die Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.


Frauen des 1. FC Köln verpflichten weitere Nationalspielerin

Lydia Andrade im Zweikampf
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Frauen des 1. FC Köln verpflichten weitere Nationalspielerin

Die FC-Verantwortlichen rüsten weiter den Kader für die kommende Saison auf. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Lydia Andrade. Die 26-Jährige kommt von RB Leipzig zum FC und hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Während bei den Herren die Gerüchteküche gerade zu brodeln beginnt, geht das Aufrüsten bei den Fußballerinnen der Geißböcke in die nächste Runde. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Lydia Andrade und damit bereits die sechste Spielerin.

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Bei den Frauen des FC besteht offenbar schneller Handlungsbedarf. Der Verein gab am Mittag bereits die sechste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekannt. Lydia Andrade wechselt zum 1. FC Köln und wird den Kader weiter verstärken. Die Angreiferin kommt von RB Leipzig. „Lydia Andrade ist eine Spielerin, die durch ihr Tempo unserem Offensivspiel mehr Möglichkeiten verleiht. Sie kennt die Bundesliga durch die vergangenen drei Jahre bereits bestens und wird die Qualität unseres Kaders weiter erhöhen“, sagt Nicole Bender-Rummler. Andrade debütierte im Alter von 20 Jahren beim FC Zürich, spielte in der Schweiz auch Champions League und gewann dort auch Meisterschaft und Pokal. Zur Saison 2022/23 wechselte die Stürmerin zum SV Meppen und ein Jahr später zu RB Leipzig. 

„Köln ist ein toller und ambitionierter Verein“

 „Köln ist ein toller und ambitionierter Verein mit guten Möglichkeiten. Für meine Entwicklung bedeutet der FC nochmal einen riesigen Schritt nach vorne. Ich freue mich schon sehr auf meinen neuen Club, auf die Stadt und auf die FC-Fans“, sagt die 26-Jährige, die für Leipzig 59 Mal in der Bundesliga auflief. Bei RB läuft der Vertrag in diesem Sommer aus, der Abgang stand schon seit einigen Wochen im Grunde fest, nur über das Ziel war spekuliert worden. Andrade ist seit April 2024 auch Nationalspielerin der Schweiz, bestritt mittlerweile fünf Länderspiele für den Nachbarn. Der FC hat offenbar viel vor. Andrade ist bereits die sechste Neuverpflichtung und dazu erneut eine mit internationaler Erfahrung. Neben Marina Hegering, Lisa Schmitz, Merle Hokamp und Ella Touon haben die Geißböcke zuletzt Pauline Bremer verlpflichtet.

Die Frauen des 1. FC Köln schlossen die vergangene Saison auf einem am Ende doch enttäuschenden 10. Tabellenplatz ab. In der kommenden Saison will die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson deutlich besser abschneiden.