Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln gelingt Vereinsrekord – Verletzungsschock überschattet 3:0-Erfolg

Die Kölner Fußballerinnen legen den besten Bundesliga-Start ihrer Vereinsgeschichte hin. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen gegen Union Berlin 3:0. Der dritte Sieg im vierten Spiel bedeutete den neuen Vereinsrekord. Der gesamte FC-Vorstand um Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek freute sich auf der Tribüne mit dem Team. Überschattet wurde der Nachmittag von dem Schreckmoment, als Sophie Nachtigall auf einer Trage vom Platz musste.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg beim 1. FSV Mainz 05 auf zwei Positionen. Sandra Jessen stand erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation. Zudem kehrte Pauline Bremer in die erste Elf zurück. Amelie Bohnen und Lydia Andrade rutschten dafür auf die Ersatzbank.

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Beide Mannschaften tasteten sich zunächst langsam in das Duell, doch nach einer Viertelstunde zogen die Kölnerinnen das Tempo an. Laura Vogt eroberte einen Ball stark im Mittelfeld, Sophie Nachtigall legte ab auf Pauline Bremer, die aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbeischoss (18.). Wenige Augenblicke später köpfte Taylor Ziemer eine Flanke von der rechten Seite von 29 am zweiten Pfosten im Fünfer freistehend knapp am Tor vorbei (19.). Den anschließenden Abstoß führte Unions Torfrau Nadine Böhi genau in den Fuß einer Kölnerin am Sechzehner aus. Pauline Bremer legte schließlich im Strafraum quer und Taylor Ziemer schoss, traf jedoch Böhi, von welcher der Ball zum Jubel der Kölnerinnen ins Tor trudelte (19.).

Vorentscheidung fällt kurz nach dem Wechsel

Die Gastgeberinnen blieben nun auf dem Gaspedal. Sandra Jessen besaß die beste Chance zum zweiten Tor, ihr platzierter Schuss wurde jedoch von einer Berlinerin noch entscheidend zur Ecke abgewehrt (33.). Nach diesem eigenen ruhenden Ball wurden die Kölnerinnen jedoch plötzlich ausgekontert. Sophie Nachtigall verlor das Laufduell gegen Berlins Jill Janssens, deren Schuss die FC-Torfrau Lisa Schmitz mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte (34.). Ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt auch äußerst schmeichelhaft gewesen. Die FC-Frauen sorgten kurz nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. Laura Feiersinger flankte vom Flügel vor das Tor, wo Böhi letztlich den Ball aus der Gefahrenzone fausten wollte, allerdings genau zu Pauline Bremer abwehrte, die zum 2:0 einköpfte (50.).

Einen Schreckmoment gab es jedoch kurz danach: Sophie Nachtigall musste von Sanitätern auf einer Trage aus dem Franz-Kremer-Stadion gebracht werden. Die Offensivspielerin war zuvor bei einem Kopfballversuch im Sechzehner unglücklich mit ihrem Kopf gegen eine Gegenspielerin geprallt. Die Kölnerinnen hatten einmal Glück, dass Nele Bauereisen einen leichtfertigen Ballverlust von Laura Vogt im eigenen Sechzehner nicht nutzen konnte und freistehend über das Tor schoss (72.). Auf der Gegenseite bediente die eingewechselte Lydia Andrade Taylor Ziemer, doch die Stürmerin traf nur das Außennetz (73.). Andrade machte schließlich nach einem hohen Ball von Jessen in die Spitze alles klar. Die Stürmerin reagierte gedankenschneller als die Berliner Abwehr, lief allein auf das Tor zu und vollendete zum 3:0 (83.).

Als nächstes gegen Bayern München

Unterm Strich stand ein auch in der Höhe verdienter Sieg, schon der dritte in Serie. Der FC kletterte damit – zumindest bis Sonntag – auf den dritten Platz, der am Saisonende den Sprung in die Champions-League-Qualifikation bedeuten würde. Basis des aktuellen Erfolgs ist die stabile Defensivleistung, die Kölnerinnen sind seit mittlerweile 315 Minuten ohne Gegentor. Am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim amtierenden Double-Sieger Bayern München weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Leimenstoll (46. Bohnen), Sterner, Vogt, Gerhardt, Jessen – Feiersinger, Elsen – Nachtigall (58. Donhauser), Ziemer (85. Zeller), Bremer (70. Andrade). Tore: 1:0 Böhi (19., Eigentor), 2:0 Bremer (50.), 3:0 Andrade (83.). Zuschauer: 2000.


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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln peilen gegen Union Berlin den dritten Sieg in Folge an: „Haben Selbstbewusstsein getankt“

Die FC-Frauen haben die große Chance, sich mit dem dritten Sieg in Folge im oberen Drittel der Bundesliga festzusetzen. Die Favoritenrolle liegt vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Union Berlin auch klar auf der Kölner Seite. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen den 1. FC Union Berlin.

FC-Trainerin Britta Carlson warnte vor dem kommenden Gegner. Und das, obwohl die Rollen – geht man rein nach der aktuellen Tabelle – klar verteilt sind.

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Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen, zuletzt zwei Siege in Folge. Die Frauen des 1. FC Köln stehen derzeit um sechs Punkte besser da als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs, das sich damals noch zur Rekord-Saison für den FC entwickeln sollte. Folgerichtig unterstrich auch die routinierte Torfrau Lisa Schmitz: „Wir haben im Laufe der Vorbereitung und auch im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal eine große Entwicklung genommen.“ Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Während die Kölnerinnen als Fünfter gut aus den Startblöcken gekommen sind und zuletzt zweimal in Folge gewannen, hängt Berlin als Vorletzter im Tabellenkeller. Die Berlinerinnen verloren alle drei Spiele. Allerdings waren mit Frankfurt und München auch zwei Schwergewichte unter den Gegnern.

„Die müssen richtig Gas geben“

„Union hat sich ja selbst hohe Ziele gesteckt, sie hatten allerdings bisher einen schwierigen Start in die Saison. Ich bin mir aber sicher, dass sie auf jeden Fall noch kommen und weiter oben angreifen werden“, urteilte Kölns Trainerin Britta Carlson und betonte: „Sie haben sich vor Transferschluss noch einmal mit Qualität verstärkt. Da sieht man ganz klar die Ambitionen. Das wird für uns auf jeden Fall ein schweres Spiel am Samstag. Wir freuen uns auf ein tolles Heimspiel und auf einen Gegner, der uns wieder alles abverlangen wird. Wir haben durch unsere bisherigen Spiele auch Selbstbewusstsein getankt.“

Der Star beim kommenden Kölner Gegner sitzt zweifelsohne auf der Trainerbank: Marie-Louise Eta übernahm das Frauen-Team im Sommer und war zuvor zwei Monate Interimscoach des Herren-Teams der Berliner. Damit war die 35-Jährige die erste Frau auf dem Trainer-Stuhl in der Geschichte der Herren-Bundesliga. Kölns Keeperin Lisa Schmitz erwartet am Samstag einen kämpferischen Gegner im Franz-Kremer-Stadion: „Ich vermute mal, dass Union mit Vollgas hier ankommen wird. Die sind nicht so gut in die Saison gestartet und die müssen richtig Gas geben, um einiges wieder gutzumachen. Das kann uns aber auch entgegenkommen, sodass wir relativ frei aufspielen können. Wir haben ein Heimspiel, sind zu Hause in unserem Stadion vor unseren Fans und können so weiterspielen, wie wir das bisher gemacht haben. Die Mannschaft ist bereit für Samstag gegen Union.“

Mit einem weiteren Dreier und dann neun Zählern auf der Habenseite wären die Kölnerinnen vorerst sicher im oberen Drittel der Tabelle – was insgeheim das Saisonziel des FC sein dürfte. Zudem hätte das Team dafür auch ein kleines Punktepolster mit Blick auf das darauffolgende schwere Auswärtsspiel in München.


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Trotz Personalsorgen: Frauen des 1. FC Köln setzen in Mainz ein Ausrufezeichen

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Trotz Personalsorgen: Frauen des 1. FC Köln setzen in Mainz ein Ausrufezeichen

Die FC-Frauen haben beim 1. FSV Mainz 05 ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft der Trainerin Britta Carlson gewann beim Aufsteiger ohne Zwölf mit 4:0 und feierte den zweiten Sieg im dritten Spiel. Carolin Elsen stand erstmals in der Bundesliga-Startelf und erhielt hinterher Lob von ihrer Trainerin.

Mit dem Auftritt ihrer Mannschaft gegen die Mainzerinnen konnte FC-Trainerin Britta Carlson zufrieden sein. Dementsprechend positiv fiel auch ihr Fazit zu der Begegnung aus.

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Die Personalsituation der FC-Frauen war auch am Mainzer Bruchweg angespannt. Doch davon ließ sich die Mannschaft nicht beeindrucken und bezwang den Gegner am Ende deutlich mit 4:0. Damit unterstrich das Team die positive Entwicklung der ersten Saisonwochen. Dabei setzte es kurz vor dem Anstoß einen weiteren Nackenschlag. Marina Hegering senkte nach dem Aufwärmen den Daumen, die Kapitänin verspürte muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz. Damit brach eine weitere Stütze in der Abwehr weg, nachdem zuvor bereits der verletzungsbedingte Ausfall von Celina Degen feststand. Anna Gerhardt rückte kurzfristig für Hegering in die Startelf.

„Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht“

Insgesamt musste Carlson in Mainz auf ein Dutzend Spielerinnen verzichten. Umso bemerkenswerter war der Auftritt der Kölnerinnen. In der Abwehr setzte die Trainerin auf Anna Gerhardt, Laura Vogt und Amelie Bohnen. „Wir haben mit einer ganz neu formierten Dreierkette hinten gespielt, die das sehr gut gemacht hat“, lobte Carlson nach der Partie. Neben dem klaren Ergebnis gab es aus Kölner Sicht noch einen weiteren Grund zur Freude. Das Eigengewächs Carolin Elsen stand erstmals in einem Bundesliga-Spiel von Beginn an auf dem Platz. Die 21-Jährige habe bereits in den Tagen zuvor Hinweise erhalten, dass es für sie in Richtung Startelf gehen könnte.

„In erster Linie freue ich mich erst einmal für die Mannschaft, dass wir die drei Punkte und einen souveränen Sieg einfahren konnten“, sagte Elsen nach dem Schlusspfiff. Über ihr persönliches Highlight ergänzte sie: „Natürlich freue ich mich darüber, dass ich mein Startelf-Debüt feiern konnte. Es hat sich echt gut angefühlt und auch viel Spaß gemacht.“ Die Nervosität habe sich bei der Debütantin in Grenzen gehalten: „Mitte der Woche war relativ klar, dass es in Richtung Startelf geht. Da konnte ich mich gut darauf vorbereiten. Dann war ich heute auch nicht mehr ganz so nervös, es wurde gut kommuniziert.“

“Natürlich freue ich mich auf das nächste Heimspiel“

Auch der Verlauf der Partie habe ihr in die Karten gespielt: „Wir haben das Spiel gemacht, ich hatte viele Ballaktionen und so war es einfacher für mich reinzukommen und ein gutes Spiel zu machen.“ Die Trainerin zeigte sich mit dem Auftritt ihres Talents sehr zufrieden. „Sie hat es richtig gut gemacht. Sie ist eine junge Spielerin, die sehr hart gearbeitet hat und es sich verdient hat, in der Startelf zu stehen.“ Vor allem Elsens Mut mit dem Ball habe dem FC geholfen: „Sie hat Fähigkeiten, die uns ab und zu mal fehlen. Mal ein Dribbling anzuziehen und das mit Tempo, mutig zu sein. Da hat sie uns sehr gut getan. Sie war aber auch fleißig in der Defensive, hat sehr gut gearbeitet.“

Elsen selbst blickte nach ihrem gelungenen Bundesliga-Debüt bereits nach vorne: „Natürlich freue ich mich auf das nächste Heimspiel. Es war einfach geil mit der Mannschaft die Tore und am Ende den Sieg zu feiern. Da können wir drauf aufbauen.“ Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen haben die Kölnerinnen einen starken Saisonstart hingelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stehen sie zum gleichen Zeitpunkt sogar um sechs Punkte besser da. Und die vergangene Spielzeit entwickelte sich anschließend noch zur Rekordsaison des FC. Carlson sah die Mannschaft in ihrer Entwicklung auf einem guten Weg. „Wir haben uns jetzt von Spieltag zu Spieltag gesteigert“, sagte die Trainerin nach dem Erfolg in Mainz, „wir haben es gerade im Ballbesitz um einiges besser gemacht als in den Spielen davor.“

Und das trotz des großen personellen Aderlasses: „Insofern bin ich sehr stolz auf das Team, wie sie gerade diese Ausfälle kompensieren und vor allen, dass sie Schritte voran machen als Mannschaft und heute sehr dominant aufgetreten sind.“ Der nächste Schritt wartet nun im Heimspiel gegen Union Berlin. Dort wollen die FC-Frauen ihre positive Entwicklung fortsetzen.


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Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Zoe Hasenauer verlässt die FC-Frauen
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Abschied nach nur einem Jahr: Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln schon wieder

Es war nur ein kurzes Intermezzo, nach nur einer Spielzeit verabschiedet sich die US-Amerikanerin schon wieder aus Köln. Zoe Hasenauer verlässt die Frauen des 1. FC Köln und wechselt nach Kanada.

Nachdem es im Sommer einen personellen Umbruch mit vielen neuen Gesichtern bei den FC-Frauen gab, gibt es nun noch einen späten Abschied. Der Verein gab am Sonntag den Abschied von Zoe Hasenauer bekannt.

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Der FC und Zoe Hasenauer gehen ab sofort getrennte Wege. Die Spielerin hat die Kölnerinnen verlassen und schließt sich dem AFC Toronto an. Damit endet ein kurzes Intermezzo in der Domstadt. Denn die 26-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen. Doch der Wechsel lief offenbar für beide Seiten nicht so wie erhofft. Hasenauer kam insgesamt nur auf neun Einsätze, spielte drei Mal von Beginn an. Die US-Amerikanerin kam aus Dänemark zum FC, spielte zuvor bei Odense. „Über die Ablösemodalitäten haben beide Clubs Stillschweigen vereinbart“, heißt es in der Meldung der Kölnerinnen. Die Ablöse dürfte sich aber in Grenzen halten.

Wechsel in die kanadische erste Liga

Vor ihrer Zeit in Dänemark spielte die 26-Jährige Collage Fußball, bevor dann der Wechsel in den Profibereich kam, nun also der schritt in die Northern Super League, die höchste kanadische Spielklasse. Die Kölner Fußballerinnen hatten am Samstag ihr Auswärtsspiel in Mainz verdient mit 4:0-Toren gewonnen. Hasenauer gehörte nicht zum Kader – und das trotz der zahlreichen Verletzungen, zu denen sich gegen die Rheinhessen auch noch Marina Hegering einreihte. Die Kapitänin der Geißböcke klagte über muskuläre Probleme und verzichtete auf einen Einsatz. Dennoch setzten sich die Geißböcke 4:0 durch und machten in der Tabelle einen großen Sprung. Für Hasenauer gibt es nun den Sprung über den großen Teich.

Theoretisch könnte die Spielerin schon am Abend zum ersten Einsatz kommen. Denn in Toronto wurde Hasenauer bereits am Samstag als „sofort spielberechtigt“ vorgestellt. „Ich freue mich riesig, nun beim AFC Toronto zu spielen und ein neues Fußballumfeld zu erleben“, sagte Hasenauer bei der Vorstellung. „Ich habe meine Zeit im Ausland sehr genossen und die verschiedenen Kulturen kennengelernt. Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen nach Toronto einzubringen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, die Mädels kennenzulernen und dem Team zum Erfolg zu verhelfen!“


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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Vanessa Leimenstoll erzielte das 3:0 für den FC
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Verdienter Erfolg in Mainz: Frauen des 1. FC Köln trotzen Verletzungspech und setzen ein Ausrufezeichen

Die Fußballerinnen des FC sind ihrer Favoritenrolle am 3. Spieltag der Frauen-Bundesliga gerecht geworden und feierten den zweiten Saisonsieg. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Mainz 4:0. Für die Mannschaft von Britta Carlson geht es damit ein Stück weit in der Tabelle nach oben.

Trotz der dünnen Personaldecke aufgrund zahlreicher Verletzungen haben die Frauen des FC den zweiten Saisonsieg in der Bundesliga eingefahren und springen damit vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

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Wie berichtet musste FC-Trainerin Britta Carlson auf zahlreiche Spielerinnen beim Auswärtsspiel in Mainz verzichten. Und dennoch ließen die Kölner Frauen keinen Zweifel daran, wer der Favorit dieser Begegnung sein würde. Von Beginn an spielten nur die Kölnerinnen und erspielten sich dementsprechend auch ihre Chancen. Laura Feiersinger und Lydia Andrade hatten in den ersten Minuten bereits die Chance auf die Führung, vergaben aber noch. Auf der anderen Seite suchte Chiara Bouziane den Abschluss, scheiterte aber an Lisa Schmitz im Kölner Kasten. Taylor Ziemer machte es schließlich besser. Im klassischen Stile einer Mittelstürmerin traf die 28-Jährige mit einer starken Drehung in den Giebel. Der FC blieb weiter am Drücker, legte aber zunächst nicht nach. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel drehten die Kölner noch einmal auf. Nach einem Foulspiel an Andrade traf Sophie Nachtigall per Strafstoß zum 2:0 und nur wenige Minuten später erhöhte Vanessa Leimenstoll nach einem Eckball sogar auf den 3:0-Pausenstand.

Zawistowska trifft kurz vor Spielende

Nach dem Wechsel tat Mainz mehr fürs Spiel. Wohl auch, weil die Kölnerinnen die Rheinhessen nun nicht mehr so früh attackierten, nicht mehr so viel Risiko gehen mussten. Wirklich viel bekam die Kölner Keeperin aber auch weiterhin nicht zu tun. Aber auch die Geißböcke taten nicht mehr als nötig. Erst in der Schlussphase wurde der FC noch einmal zwingend. Die erst kurz zuvor eingewechselte Weronika Zawistowska wurde von Bremer geschickt und erhöhte auf 4:0. In den letzten Minuten passierte nichts mehr. Die Kölner Frauen setzten sich verdient durch und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz. Allerdings stehen noch einige Spiele aus. Am kommenden Wochenende ist Union Berlin zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schmitz – Bohnen, Vogt, Gerhardt – Sterner (82. Zawistowska), Feiersinger, Elsen, Leimenstoll (62. Zeller) – Andrade (62. Jessen), Nachtigall (78. Bremer), Ziemer (78. Donhauser); Tore: 1:0 Ziemer (16.), 2:0 Nachtigall (41./FE), 3:0 Leimenstoll (45.), 4:0 Zawistowska (88.)


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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Die Frauen des 1. FC Köln
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    Nach Andrades Vertragsverlängerung: Frauen des 1. FC Köln reisen zur Pflichtaufgabe beim Aufsteiger

    Trotz der ausgedünnten Personaldecke treten die Frauen des 1. FC Köln am Samstag (14 Uhr) als Favorit beim 1. FSV Mainz 05 an. Die Kölnerinnen wollen nach dem ersten Saisonsieg beim Aufsteiger direkt nachlegen und so mit einem guten Gefühl in einen richtungsweisenden September gehen.

    Mit Lydia Andrade hat derweil eine Leistungsträgerin ihren Vertrag verlängert.

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    Die FC-Frauen stehen vor einem Monat, der die Richtung für die laufende Saison vorgeben könnte. Die Kölnerinnen streben nach dem siebten Platz im Vorjahr ein weiteres Jahr im gesicherten Mittelfeld an und wollen idealerweise sogar noch etwas höher klettern. Der 1:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war eine gute Basis, auf der in den kommenden Wochen aufgebaut werden kann – und muss. Der September dürfte schon Indizien liefern, ob die Kölnerinnen den gewachsenen Ansprüchen auch die entsprechenden Ergebnisse folgen lassen.

    “Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial“

    Das Auswärtsspiel am Samstag in Mainz ist zweifellos eine Pflichtaufgabe für den FC. Der Aufsteiger verlor die ersten beiden Saison-Spiele gegen Bremen (1:2) und in München (0:2). „Mainz ist ein Aufsteiger mit Potenzial, der absolut ernst zu nehmen ist. Ihre zwei Niederlagen bisher waren knapp, gegen Bayern haben sie aufopferungsvoll gekämpft und auch extrem gut verteidigt – mit allem, was sie zur Verfügung haben. Darauf können wir uns am Samstag ebenfalls einstellen“, äußerte die Trainerin Britta Carlson mit Blick auf den kommenden Gegner und ergänzte:  „Man hat schon gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Mainz Tore zu erzielen. Sie haben ein gutes Umschaltspiel, sind variabel, greifen mal hoch an und stehen auch mal tiefer. Auf ihre schnellen Stürmerinnen, die immer wieder Tiefgang haben, müssen wir aufpassen.“

    Carlson richtete den Blick aber auch auf ihre eigene Mannschaft: „Wir müssen zudem unsere Stärken auf den Platz bringen und unser Spiel noch besser gestalten, gerade was die Aktionen mit dem Ball angeht. Der Sieg gegen Hoffenheim hat uns gutgetan, wir haben aber auch noch viele Themen, an denen wir weiter arbeiten müssen.“ Auf das Spiel in Mainz folgt das Heimspiel gegen Union Berlin. Auch hier ist der FC im eigenen Stadion sicherlich in der Favoritenrolle. Mit idealerweise sechs weiteren Punkten und dann insgesamt neun Zählern auf der Habenseite könnte der FC befreit zum „Bonusspiel“ in München fahren am 19. September. Zum Monatsabschluss folgt am 26. September noch das DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC, wo der FC diesmal – anders als im Vorjahr – nicht bei einem Zweitligisten straucheln will, um den Traum vom Endspiel im eigenen Stadion aufrechtzuerhalten.

    Langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim

    Fernab dessen laufen bereits die langfristigen Personalplanungen am Geißbockheim. Mit Lydia Andrade hat eine Leistungsträgerin ihren Vertrag beim FC vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert. Die Schweizer Nationalspielerin „hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, über welche Qualitäten sie verfügt“, lobte Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, und schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass sie bei uns bleibt, und sind überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Offensive einnehmen wird.“

    Die Offensivspielerin kommentierte ihre Vertragsunterschrift: „Ich bin glücklich und dankbar für meinen neuen Vertrag und die Wertschätzung, die mir beim FC entgegengebracht wird. Ich habe in der Phase, in der es noch nicht so gut lief, weiter an mich geglaubt und für meine Einsatzzeiten gekämpft. Darauf bin ich sehr stolz und ich werde auch in Zukunft alles für meine Mannschaft und den FC geben.“ Idealerweise kann Andrade den Rückenwind der Vertragsverlängerung am Samstag in Mainz auf dem Platz in Tore ummünzen – und so dem FC helfen, eine weitere sorgenfreie Saison zu spielen und den höheren Ansprüchen gerecht zu werden.


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    Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

    OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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    Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

    Der erste Saisonsieg der Kölnerinnen wurde am Freitagabend von schlechten Nachrichten überschattet. Mit Kathrin Hendrich, Elise Stenevik und Saedis Heidarsdottir werden dem FC gleich drei Säulen der Defensive noch längere Zeit fehlen. Trainerin Britta Carlson gab sich jedoch entspannt. Die Frauen des 1. FC Köln plagen Verletzungssorgen.

    Eigentlich hätte beim 1. FC Köln alles wunderbar sein können nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim. Das Team zeigte nach dem dürftigen Auftritt in Frankfurt eine starke Reaktion und verdiente sich den ersten Dreier. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab die Trainerin Britta Carlson auf Nachfrage jedoch ein bitteres Update zur Personalsituation. Mit Kathrin Hendrich wird der Star-Zugang des Sommers für unbestimmte Zeit ausfallen.

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    Die 34-Jährige stand beim Saisonauftakt in Frankfurt noch über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Gegen Hoffenheim gehörte sie dagegen nicht zum Kader. Trainerin Britta Carlson erklärte nach der Partie: „Sie ist leider mit einer Verletzung aus Chicago zu uns gekommen, die sie jetzt leider wieder ein bisschen zurückgeworfen hat, obwohl wir gehofft haben, dass es besser wird.“ Wie lange Hendrich fehlen wird, konnte Carlson noch nicht sagen. Die Untersuchungen und die genaue Diagnose seien noch nicht abgeschlossen: „Da sind wir gerade erst in der Findung, wie lange das dauern wird, weil sie eine Problematik am Fuß hatte“, sagte die Trainerin.

    „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“,

    Und Hendrich ist nicht das einzige Sorgenkind in der Kölner Defensive. Mit Elise Stenevik und nunmehr auch Saedis Heidarsdottir fehlen zwei weitere Spielerinnen, die als Stütze für die Abwehr vorgesehen waren. Bei Stenevik sei es „ein Problem der Syndesmose, die operiert wurde“, berichtete Carlson, „dann hast du eine längere Ausfallzeit. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sie so schnell zurückkommt.“ Heidarsdottir wiederum habe „einen knöchernen Ausriss von einem Band“, ergänzte die Trainerin. Auf Heidarsdottir, Stenevik und Hendrich bezogen konstatierte  Carlson: „Es ist mit einer längeren Ausfallzeit von allen dreien zu rechnen.“

    Trotz der Ausfälle sah die Kölner Trainerin am Freitagabend keinen Anlass, auf den letzten Drücker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“, stellte Carlson klar. Der Kader sei groß genug, um die aktuelle Situation aufzufangen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich bereits gegen Hoffenheim. Mit Celina Degen und Vanessa Leimenstoll rückten zwei Spielerinnen neu in die Abwehrkette und erhielten hinterher ein Lob ihrer Übungsleiterin. Auch Talente aus dem Nachwuchs könnten künftig wieder stärker eingebunden werden.

    Carlson setzt zudem auf die Vielseitigkeit ihrer Spielerinnen, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden könnten. Dies verschaffe ihr trotz der Ausfälle zusätzliche Möglichkeiten. „Ich vertraue den Spielerinnen, die wir jetzt hier haben“, machte die Trainerin deutlich. Gegen Hoffenheim wurde dieses Vertrauen schon einmal zurückgezahlt.


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    Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

    Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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    Beke Sterner schießt die Frauen des 1. FC Köln zum Heim-Sieg

    In der Schlussphase schwappte sogar die La Ola über die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben ihr erstes Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison gegen die TSG Hoffenheim mit 1:0 (0:0) gewonnen. Beke Sterner war die Matchwinnerin. Mit dem Sieg trotzten die Kölnerinnen der Personalnot, denn gleich elf Spielerinnen standen nicht zur Verfügung.

    Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:2-Niederlage zum Saisonstart in Frankfurt auf drei Positionen: Celina Degen, Taylor Ziemer und Vanessa Leimenstoll ersetzten die verletzten Saedis Heidarsdottir und Kathrin Hendrich sowie die erkältete Sophie Nachtigall. Carlson musste mit Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Irina Fuchs, Laureta Elmazi, Paula Hoppe, Elise Stenevik, Jil Schäfer und Merle Hokamp gleich auf acht weitere Spieler verletzungsbedingt verzichten.

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    Come-on-fc.com berichtet aus dem Franz-Kremer-Stadion

    Die Kölnerinnen starteten trotz des personellen Aderlasses zielstrebiger und bestimmender in die Partie. Pauline Bremer besaß, wie schon in Frankfurt, die frühe Chance zum Führungstreffer. Hoffenheims Torhüterin Laura Dick wehrte den platzierten Schuss der frei im Sechzehner stehenden Bremer allerdings mit einer starken Parade per Hand zur Ecke ab (11.). Auf der Gegenseite hatte der FC Glück, dass Lisa Schmitz aufmerksam war und den Schuss der ebenfalls frei im Sechzehner auftauchenden Marie Steiner per Fuß abwehren konnte (13.).

    Sterner erzielt den einzigen Treffer

    Die Gastgeberinnen blieben in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, setzten die TSG mit frühem Pressing in der Hoffenheimer Hälfte immer wieder unter Druck und erzwangen die Fehler im Aufbauspiel. Zwingende Torgefahr entwickelte sich dennoch bis zur Halbzeit nicht mehr. Die zweite Hälfte brauchte zunächst einige Anlaufzeit, doch dann durften die FC-Fans endlich jubeln. Celina Degen schickte Beke Sterner auf dem rechten Flügel. Der Sommer-Neuzugang aus Essen hob kurz den Kopf, um zu schauen, wo die Torhüterin steht. Es folgte ein Schlenzer von der Außenbahn über Laura Dick hinweg ins lange Eck zum 1:0 (56.).

    Der TSG fehlten danach zunächst die Ideen, um die Kölner Defensive zu überwinden. Als die Gäste jedoch einmal zielstrebig das Tempo anzogen, wurde es direkt gefährlich. Svenja Fölmli tauchte nach einer Hereingabe von der rechten Seite völlig frei am Fünfer auf, köpfte jedoch genau auf die FC-Torfrau Lisa Schmitz, die den Ausgleich verhindern konnte (73.). Beide Mannschaften lieferten sich in der Schlussphase ein offenes Duell, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr. Der Kölner Sieg war über die 90 Minuten betrachtet verdient.

    Für den 1. FC Köln geht es am Samstag der kommenden Woche beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 weiter. Das Spiel findet im Bruchweg-Stadion statt und wird um 14 Uhr angepfiffen.

    1. FC Köln: Schmitz – Sterner, Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll (83. Gerhardt) – Feiersinger, Vogt (76. Donhauser) – Bremer, Ziemer (66. Elsen) – Andrade (66. Jessen). Tore: 1:0 Sterner (56.). Zuschauer: 1850.


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    „Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

    OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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    „Kenne ich nur als Gegnerin“: Kathrin Hendrich und die FC-Frauen fiebern Heim-Kulisse entgegen

    Die Fußballerinnen des 1. FC Köln stehen vor ihrem ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison. Am Freitagabend (18:30 Uhr) ist die TSG Hoffenheim zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Es ist das Duell der beiden Enttäuschten nach dem ersten Spieltag. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen die TSG Hoffenheim.

    Beim FC feiern mehrere Spielerinnen ihre Heim-Premiere, unter anderem Kathrin Hendrich und laufen das erste Mal Mit dem Geißbock auf dem Trikot im Franz-Kremer-Stadion auf.

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    Das Franz-Kremer-Stadion ist für sie natürlich bereits bekanntes Terrain: Kathrin Hendrich hat aus ihren Stationen in Frankfurt, München und Wolfsburg bereits einige Gastspiele am Geißbockheim hinter sich. Wenn am Freitagabend jedoch das Flutlicht angeht, wird die 34-Jährige erstmals aus der Heimkabine auf den Rasen treten und dort den Geißbock auf dem Trikot tragen. „Ich freue mich auf das erste Mal im FC-Trikot im Franz-Kremer-Stadion zu spielen, freue mich auf die Musik beim Aufwärmen und Einlaufen und die Atmosphäre“, verriet die deutsche Nationalspielerin vorab im Gespräch mit unserer Redaktion, „das kenne ich bisher nur als Gegnerin des FC. Ich mag die Karnevalsmusik sehr und hoffe, dass viele Zuschauer kommen werden. Von mir kommen auch einige Freunde und die Familie.“

    „Es war nicht der erwünschte Start“

    Für die Kölnerinnen geht es dabei darum, die Enttäuschung des ersten Spieltags abzuschütteln. Eine Niederlage in Frankfurt ist zwar kein Beinbruch, dennoch hatten die Kölnerinnen mehr erhofft. „Das erste Spiel ist eigentlich immer das schwierigste, weil man noch nicht so wirklich weiß, wo man steht. Wir haben es in der ersten Hälfte nicht geschafft, die Basics, auf die alles aufbaut, richtig auf den Platz zu bekommen“, blickte Hendrich zurück und mutmaßte: „Wenn uns das besser gelungen wäre, hätten wir es auch einem starken Gegner wie Frankfurt schwerer machen können. Es war nicht der erwünschte Start.“

    Hoffenheim reist jedoch ebenfalls nicht mit einer breiten Brust in die Domstadt. Die TSG verlor zum Auftakt zuhause gegen den Aufsteiger TSG Hoffenheim mit 1:2. Im Vorjahr gewann der FC gegen die Kraichgauerinnen zuhause mit 1:0. Pauline Bremer erzielte seinerzeit das späte Siegtor. Hendrich wird sehr wahrscheinlich auch gegen die TSG wieder gemeinsam mit der Kapitänin Marina Hegering in der Innenverteidigung spielen. Offen ist, ob die Trainerin Britta Carlson abermals mit einer Dreierkette starten wird wie in Frankfurt, als Amelie Bohnen zwischen dem routinierten Duo agierte. Vermutlich bilden Hendrich und Hegering diesmal jedoch eine Zweier-Abwehr. „Marina kenne ich natürlich seit vielen Jahren und ich weiß, wie sie sich auf dem Platz verhält – und andersrum genauso. Das hilft natürlich sehr“, äußerte Hendrich mit Blick auf die Konstellation in der Abwehr, betonte aber zugleich: „Wir haben auch noch andere Spielerinnen, es sind nicht nur Marina und ich.“

    Eine stabile Abwehr wird gerade gegen die TSG die Basis dafür sein, dass der FC im ersten Heimspiel etwas Zählbares einfährt. Und wenn die Kölnerinnen in der Offensive ihre Chancen besser nutzen als in Frankfurt, dann dürfte auch während der Partie Karnevalsmusik im Franz-Kremer-Stadion erklingen. Dann dürfte auch Kathrin Hendrich noch ein ganzes Stück mehr strahlen bei ihrem Heim-Einstand.


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    Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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    Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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    „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

    Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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    „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

    Die Frauen des 1. FC Köln konnten am Samstagmittag die guten Ergebnisse der Vorbereitung nicht bestätigen. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich die Kölnerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft immer wieder mit Lücken in der Defensive und Fehlern in der Absprache zu kämpfen. Trainerin Britta Carlson sprach im Nachgang über die Partie, die Integration der Neuzugänge und die Ziele für die restliche Saison. Das sagt Britta Carlson zur Niederlage der FC-Frauen gegen Frankfurt.

    Nach der historisch besten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln ist der Start in die Saison 2026/27 misslungen. Bei der 0:2-Auftaktniederlage im Frankfurter Stadion am Brentanobad überzeugte die Kölner Mannschaft weder offensiv noch defensiv.

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    In der Anfangsphase der Partie hatte insbesondere die neu formierte Fünferkette des FC mit Problemen in der Abstimmung zu kämpfen. Neben Marina Hegering und Amelie Bohnen standen mit Beke Sterner, Saedis Heidarsdottir und Nationalspielerin Kathy Hendrich drei Neuzugänge von Beginn an auf dem Rasen. Angesprochen auf Hendrich sagte Trainerin Carlson nach dem Spiel: „Wir sind total happy, dass sie zu uns gekommen ist. Man sieht aber sicherlich, dass sie noch ein bisschen wenig Spielpraxis hat.“ Auch Heidarsdottir braucht wohl noch Zeit, um in der Bundesliga anzukommen. Von ihren Qualitäten ist Carlson dennoch überzeugt. Dazu kam der Ausfall von Elise Stenevik, die während der Vorbereitung noch auf der linken Innenverteidigerposition gesetzt war, den Saisonstart verletzungsbedingt jedoch verpasste.

    „Wir sind da relativ variabel“

    In der Halbzeit reagierte Carlson auf die defensive Unordnung der ersten 45 Minuten. Eintracht-Stürmerin Laura Freigang hatte diese nach zwei tiefen Bällen hinter die Kölner Abwehr gleich doppelt ausnutzen können. Mit der Einwechslung von Offensivspielerin Weronika Zawistowska für Bohnen stellte die Trainerin auf eine Viererkette um. Für die Zukunft sollen weiterhin beide Formationen möglich sein. „Wir sind da relativ variabel und passen das dem Gegner und auch unserem eigenen Spiel an“, erklärte Carlson.

    Besonders von dem zweiten Frankfurter Treffer kurz vor der Halbzeit konnten sich die FC-Frauen nicht mehr erholen. „Wenn du mit einem 1:0 in die Pause gehst, ist das sicherlich auch nochmal eine andere Geschichte“, so die Kölner Cheftrainerin nach der Partie. In den Zweikämpfen hatten die Kölnerinnen ebenfalls oft das Nachsehen. Für Carlson lag der Grund, warum ihr Team zu Beginn nicht in die Partie gefunden hatte, jedoch woanders: „Es war kein physisches Problem, sondern eher ein Präzisionsproblem und vom Kopf her.“ Ihre Analyse fällt knallhart aus: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“ Ihr Fazit für das Spiel ist ebenso kurz wie eindeutig: „Absolut verdienter Sieg für die Eintracht.“

    In einigen Situationen konnten sich die Kölnerinnen nur mit einem Foul behelfen. Insgesamt fünf Spielerinnen sahen die Gelbe Karte. Für Carlson ist das in Ordnung: „Wir sind eine Mannschaft, die aggressiv spielt, aber ich glaube, es war trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel.“ Nach dem schwachen Saisonauftakt in Frankfurt geht es am kommenden Freitag im heimischen Franz-Kremer-Stadion gegen die Damen der TSG Hoffenheim. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die ersten Punkte der Saison her. Die Ziele für die restliche Spielzeit sind weiterhin klar: „Wir wollen die letzte Saison bestätigen und als etabliertes Bundesliga-Mitglied wahrgenommen werden.“


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