Last-Minute-Downs erlöst den FC: Der Youngster trifft zum 1:0 gegen Fürth in letzter Sekunde

Linton Maina im Zweikampf
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Last-Minute-Downs erlöst den FC: Der Youngster trifft zum 1:0 gegen Fürth in letzter Sekunde

Der FC feiert den dritten Sieg in Folge: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Greuther Fürth 1:0. Und das nach einer trostlosen Nummer dann noch erstaunlich spektakulär. Joker Damion Downs trifft unmittelbar vor dem Spielende.

Die Defensive stand meist stabil, die Offensive war erneut zu harmlos, das Ergebnis am Ende aber besonders erfreulich: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Greuther Fürth 1:0. Nach einer lange Zeit trostlosen Nummer erlöste Damion Downs den FC in der Schlussminute der Nachspielzeit.

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Gerhard Struber hatte unter der Woche erklärt, dass die Dreierkette nicht in Stein gemeißelt sei. Grund diese aber wieder in eine Viererformation umzuwandeln, sah der Coach auch nicht. Warum auch, der FC trat zuletzt deutlich stabiler auf, ließ nur wenig zu und kassierte in den vergangenen beiden Spielen bekanntlich auch keinen Gegentreffer. So gab es offensichtlich auch keinen Anlass, die Startaufstellung zu verändern. Zum ersten Mal seit fünf Jahren lief damit drei Mal in Folge beim FC dieselbe Elf auf. Zwar startete der FC dominant und sehr bemüht, die erste dicke Chance hatte aber der Gast und das, weil die Kölner Abwehr eben nicht sortiert war. Kleeblatt-Keeper Nahuel Noll brachte einen langen Ball, der überflog erstaunlich leicht die Dreierkette und Noel Futkeu tauchte alleine vor Marvin Schwäbe auf. Der Keeper machte sich ganz groß und verhinderte den Rückstand (7.)

Pacarada trifft die Latte

Der FC machte schon Druck, sorgte vor allem über die linke Seite und bei Standards für Gefahr. Unter anderem vergab Timo Hübers nach einem Freistoß per Kopf, Martel genauso nach einer Ecke (13.). Auf der anderen Seite sorgte erneut ein Konter für mächtig Gefahr. Branimir Hrgota spielte einmal mehr einen langen Ball. Thielmann leitete etwas unbeholfen weiter und Roberto Massimo war auf der linken Seite durch, doch der Pass auf den frei stehenden Sacha Bansé war zu ungenau (13.). Köln war auch weiterhin dominant, erspielte sich viel Ballbesitz. Doch im letzten Drittel passierte relativ wenig – zumindest fehlte der finale Punch, das letzte bisschen. So hatte Fürths Keeper Noll trotz der Kölner Überlegenheit, trotz der bis dahin acht Abschlüsse erstaunlich wenig zu tun. Heiß wurde es erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel als Futkeu wiederholt gegen Heintz austeilte. Der Routinier hatte sich für einen Augenblick nicht im Griff und holte sich durch einen unnötigen Schubser Gelb ab.

Auch nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Köln machte Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Für die größte Gefahr sorgte zunächst Pacarada nach Vorarbeit von Lemperle. Doch der verunglückte Abschluss ging eher Richtung Eckfahne. Struber reagierte und brachte schon nach einer knappen Stunde Luca Waldschmidt für Thielmann. Und tatsächlich gab es auch direkt eine etwas bessere Möglichkeit. Eine Flanke bekam Noll nicht zu fassen, die Kugel kam über Umwege zu Martel, der aber knapp verfehlte (58.). Doch Köln wurde nun ein wenig stärker, wirklich ein wenig. Einen direkten Freistoß aus 20 Metern setzte Pacarada auf die Latte (65.). Anschließend wurde Waldschmidt geschickt, der die Kugel neben das Tor schob (66.). Fürth fand in dieser Phase in der Offensive überhaupt nicht mehr statt, stand mit zwei Ketten tief am eigenen Sechzehner und machte die Räume eng.

Der FC in der Offensive lange zu harmlos, dann kommt Downs

Dementsprechend schwer taten sich die Kölner auch weiterhin. Und wenn mal ein Steckpass von Maina und Co. durchkam, dann fehlte die nötige Präzision oder ein Fürther bekam noch ein Bein dazwischen. Struber brachte für die Schlussphase mit Florian Kainz und Damion Downs zwei weitere Offensivspieler. Doch auch in den letzten Minuten wollte den Kölnern im Vorwärtsgang nicht mehr viel einfallen. So war es dann ein Torwartfehler, den Damion Downs nutzte. Eine Ecke schätzte Noll falsch ein, Downs stand bereit und nickte ein (90.+4). Der FC spielt zum dritten Mal in Serie zu „Null“, enttäuscht gerade im Schlussdrittel und gewinnt dennoch absolut verdient. Am 22. November geht es weiter mit dem Duell bei Preußen Münster.


FC: Schwäbe – Heintz, Hübers, Pauli (84. Kainz) – Pacarada (68. Finkgräfe), Martel, Huseinbasic, Thielmann (58. Waldschmidt) – Lemperle (84. Downs), Ljubicic, Maina Tore: 1:0 Damion Downs (90+4)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Liveticker 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth: Köln gewinnt 1:0 gegen Fürth

Liveticker 1. FC Köln gegen die SpVgg Greuther Fürth
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Liveticker 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth: Köln gewinnt 1:0 gegen Fürth

Mit dem dritten Pflichtspielsieg in Folge geht der FC entspannt in die Länderspielpause. Die Geißböcke setzen sich verdient gegen Fürth durch. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung des 1. FC Köln gegen die SpVgg Greuther Fürth.

In der letzten Begegnung vor der finalen Länderspielpause des Jahres spielten die Kölner am Samstagmittag gegen das Kleeblatt und setzten sich verdient durch. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker der Begegnung 1. FC Köln gegen die SpVgg Greuther Fürth.

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Das Spiel ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht gibt es hier.

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 12 (1st Leg) |Sat, Nov 9, 2024 | 1:00 PM
1:0
RheinEnergieStadion | Attendance: 50.000
Referee: Daniel Schlager
SpVgg Greuther Fürth
Position: 14
Match Timeline
Damion Downs
Goal
90
+4
90
Gideon Jung
Yellow Card
Damion Downs
Yellow Card
90
Florian Kainz (Julian Pauli)
Substitution
84
Damion Downs (Tim Lemperle)
Substitution
84
82
Dennis Srbeny (Roberto Massimo)
Substitution
82
Reno Münz (Niko Gießelmann)
Substitution
75
Gideon Jung (Simon Asta)
Substitution
Max Finkgräfe (Leart Paçarada)
Substitution
68
64
Nemanja Motika (Noel Futkeu)
Substitution
64
Nemanja Motika (Noel Futkeu)
Substitution
63
Maximilian Dietz
Yellow Card
Luca Waldschmidt (Jan Thielmann)
Substitution
58
45
Damian Michalski
Yellow Card
44
Noel Futkeu
Yellow Card
Dominique Heintz
Yellow Card
44
Match Commentary
90′ + 7′
Was für ein Spiel. Symptomatisch, dass ein Torwartfehler die Begegnung entscheidet. Unterm Strich geht der Sieg absolut in Ordnung. Köln war über 90 Minuten das bessere Team. Dennoch: In der Offensive war das zu wenig. Letztlich geht es mit drei weiteren Punkten in die Länderspielpause. Am 22. November geht es in Münster weiter! Bis dahin: Maat et joot!
90′ + 6′
Das Spiel ist abgepfiffen. Der FC holt drei Punkte und verringert den Abstand nach oben.
90′ + 4′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Damion Downs
Downs trifft kurz vor Schluss. TOOOOR
90′ + 2′
Die bleibt aber auch ohne Erfolg.
90′ + 1′
Noch einmal Eckball. Kainz bringt die Kugel knapp vors Tor, Jung rettet mit dem Knie zur nächsten Ecke.
90′
Yellow Card
Yellow Card for SpVgg Greuther Fürth
Gideon Jung
Gelbe Karte für Jung.
90′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Damion Downs
Downs sieht Gelb.
90′
Es gibt 5 Minuten Nachspielzeit.
89′
Die letzten Minuten laufen. Geht noch was für den FC?
88′
Die Kölner probieren offensiv alles. Fürth steht aber weiter sicher.
86′
Maina nimmt sich aus der zweiten Reihe ein Herz, der rauscht knapp über die Latte.
84′
Substitution
Florian Kainz
For Julian Pauli
Der FC wechselt zwei Mal.
84′
Substitution
Damion Downs
For Tim Lemperle
Downs kommt.
82′
Substitution
Dennis Srbeny
For Roberto Massimo
Doppelwechsel beim Kleeblatt.
82′
Substitution
Reno Münz
For Niko Gießelmann
Wechsel bei Fürth
81′
Es ist nicht so, dass der FC nicht zu Abschlüssen kommt, aber immer ist da noch ein Bein dazwischen.
78′
Ljubicic geht über rechts und bringt den Ball zu Lemperle, der legt zurück auf Maina. Doch der Versuch wird geblockt.
77′
Maina schickt mit einem starken Pass Waldschmidt. Der macht nichts draus.
75′
Substitution
Gideon Jung
For Simon Asta
Asta verlässt das Feld, dafür kommt Gideon Jung.
75′
Heintz schlägt mal eine Flanke in die Box. Die aber auch nicht wirklich gefährlich. Fürth steht da ganz tief.
70′
Massimo schüttelt da ziemlich beeindruckend Finkgräfe und dann Huseinbasic ab. Dann verließen sie ihn aber. Auch von Fürth ist das wenig.
68′
Substitution
Max Finkgräfe
For Leart Paçarada
Pacarada geht zunächst zu Boden. Offensichtlich etwas muskuläres. Finkgräfe kommt.
65′
Da hat nicht viel gefehlt. Den Freistoß nach dem Dietz-Foul setzt Pacarada auf die Latte.
64′
Substitution
Nemanja Motika
For Noel Futkeu
Futkeu wird vom Trainer rausgenommen.
64′
Substitution
Nemanja Motika
For Noel Futkeu
Futkeu wird vom Trainer rausgenommen.
63′
Yellow Card
Yellow Card for SpVgg Greuther Fürth
Maximilian Dietz
Dietz teilt mit dem Ellbogen gegen Waldschmidt aus.
61′
Ein Steckpass von Maina landet leider nicht bei Lemperle. Der wäre durch gewesen.
60′
Futkeu räumt da Pauli ohne Ball ab. Warum auch immer. Schlager sieht das, ist aber der Meinung,, es reicht eine Verwarnung. Dafür sieht Kessler auf der Bank die Karte.
59′
Mal so etwas wie eine Chance. Bei einer Flanke greift Noll vorbei. Über Umwege kommt die Kugel zu Martel, der aber erneut verfehlt.
58′
Substitution
Luca Waldschmidt
For Jan Thielmann
Da ist der erste Wechsel. Thielmann geht raus. Mal sehen, wie umgestellt wird.
56′
Kein Elfmeter. Das wäre auch ein wenig viel gewesen.
55′
Futkeu sammelt da nicht gerade Sympathiepunkte. Der Stürmer fällt ziemlich theatralisch im Sechzehner. Einen Kontakt hat es gegeben. Mal sehen, wie Schlager entscheidet.
53′
Lemperle wird stark von Maina geschickt. Der Stürmer legt zurück auf Pacarada, der die Kugel nicht richtig trifft.
49′
Thielmann bringt von der rechten Seite die Flanke in die Box. Pacarada steht blank, bekommt aber keinen Druck hinter die Kugel.
48′
Ein hoher Ball aus dem Halbfeld ist ziemlich lange unterwegs. Schwäbe mit einer erstaunlichen Faustabwehr zur Ecke. Die bringt nichts ein.
47′
Ljubicic probiert es mal aus der Distanz. Der geht aber deutlich drüber.
46′
Weiter geht es. Der Ball rollt wieder. Heintz steht auch weiterhin auf dem Platz.
45′ + 2′
Pause in Müngersdorf: Die Kölner fangen stark und dominant an. Die großen Chancen hat aber Fürth. Der FC verliert zunehmend den Faden. In der Offensive ist das insgesamt zu wenig.
45′ + 1′
Eine Minute Nachspielzeit.
45′
Yellow Card
Yellow Card for SpVgg Greuther Fürth
Damian Michalski
Gelbe Karte gegen den Fürther wegen Meckerns.
45′
Wieder das Duell Heintz gegen Futkeu. Dieses Mal foult der Kölner. Der muss jetzt aber mal richtig aufpassen. Mal sehen, ob wir Heintz wiedersehen.
44′
Yellow Card
Yellow Card for SpVgg Greuther Fürth
Noel Futkeu
Futkeu provoziert Heintz und wird verwarnt.
44′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dominique Heintz
Oha. Heintz geht da Futkeu an, der Heintz zuvor einen mitgegeben hat. Da muss der Abwehrspieler ruhiger reagieren.
42′
Mal wieder ne Ecke. Maina bringt die kurz, Lemperle ist da, bekommt den Ball aber nicht aufs Tor.
39′
Die Luft ist ein wenig raus. Das hatte sehr gut angefangen – mal abgesehen von den dicken Chancen der Fürther nach langen Bällen.
38′
Martel liegt da am Boden. Aber es scheint weiterzugehen.
35′
So ein bisschen ist da der Schwung aus der Anfangsphase raus. Pacarada schon wieder mit einem seltsamen Fehlpass.
34′
Schade. Ljubicic dreht da ganz stark auf und bringt die Flanke. Die kommt leider nicht an.
32′
Pauli legt sich den Ball ein wenig weit vor und foult dann Hrgota. Das ist eine gute Position. Aber ein nicht ganz so guter Freistoß.
31′
Zwar "nur" ein Zweikampf. Aber Huseinbasic holt sich da wieder ganz stark die Kugel.
29′
Maina dringt wieder über links in die Box, nur sucht der Offensivspieler dieses Mal selbst den Abschluss und verfehlt knapp.
25′
25 Minuten sind gespielt. Der FC ist die Spiel bestimmende Mannschaft, hat mehr als 70 Prozent Ballbesitz. Die ganz großen Chancen gab es bislang auf der anderen Seite.
24′
Huseinbasic kocht da Massimo ganz stark ab, der zuvor Hübers hat stehen lassen. Klasse Einsatz.
23′
Maina macht da richtig Dampf über links. Dieses Mal mit einem Flachpass auf Thielmann. Aber Dietz verteidigt stark.
20′
Maina ist mal wieder auf der linken Seite durch und bringt die Flanke. Noll ist zur Stelle und pflückt die Kugel runter.
17′
Pacarada mit der dritten Ecke in Serie und die wird gefährlich. Heintz zieht den Kopf weg und Martel nickt die Kugel neben das Tor.
13′
Und auf der anderen Seite steht der FC wieder ganz schlecht. Dieses Mal gehen zwei Fürther Richtung Tor. Irgendwie stört Thielmann entscheidend und Schwäbe kann wieder zugreifen. Eieiei. Das ist wieder ein wenig vogelwild.
13′
Da war mehr drin. Maina hat in der Box viel Platz an der Grundlinie. Der Pass kommt aber nicht an.
11′
Und die war gar nicht schlecht. Pacarada auf Martel, der legt am langen Pfosten ab auf Hübers. Doch der Innenverteidiger kommt nicht richtig dran.
10′
Wieder ein Freistoß aus dem Halbfeld von der rechten Seite. Dieses Mal von Pacarada. Asta klärt zur Ecke.
9′
Hübers mit dem Kopf. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld ist der Abwehrchef erstaunlich frei. Da war mehr drin.
7′
SCHWÄBE!!! Da stand die Kölner Defensive ganz schlecht. Ein langer Ball hebelt die Abwehr komplett aus. Futkeu rennt alleine auf das Kölner Tor zu und Schwäbe macht sich ganz groß. Ganz stark.
5′
Der erste Eindruck: Der FC ist direkt sehr bemüht und dominant. Fürth steht da mit zwei Ketten sehr tief. Die hintere ist eine Fünferreihe.
3′
Hübers holt sich da mal eine erste Ermahnung ab, nachdem er die erste Bekanntschaft mit Hrgota gemacht hat. Das war sehr wenig.
2′
Pacarada steckt auf der linken Seite gut durch auf Maina, der auf Huseinbasic zurücklegt. Da ist ein Fürther Bein dazwischen. Das geht gut los.
1′
Los geht's: Der Ball rollt. Der FC spielt in Weiß, Fürth in Grün.
Starting Lineup: 3-4-3
1
Schwäbe
24
Pauli
84
Substitution
Julian Pauli
Florian Kainz
4
Hübers
3
Heintz
44
Yellow Card
Dominique Heintz
17
Paçarada
68
Substitution
Leart Paçarada
Max Finkgräfe
6
Martel
8
Huseinbašić
29
Thielmann
58
Substitution
Jan Thielmann
Luca Waldschmidt
37
Maina
7
Ljubičić
19
Lemperle
84
Substitution
Tim Lemperle
Damion Downs
Substitutes
40
Jonas Urbig
TW
18
Rasmus Carstensen
RV
35
Max Finkgräfe
68
Substitution
Leart Paçarada
Max Finkgräfe
LV
38
Elias Bakatukanda
IV
11
Florian Kainz
84
Substitution
Julian Pauli
Florian Kainz
OM
16
Marvin Obuz
RM
47
Mathias Olesen
ZM
9
Luca Waldschmidt
58
Substitution
Jan Thielmann
Luca Waldschmidt
ST
42
Damion Downs
90
+4
Goal
Damion Downs
90
Yellow Card
Damion Downs
84
Substitution
Tim Lemperle
Damion Downs
ST
Cheftrainer: 
Gerhard Struber
Starting Lineup: 4-4-2
44
Noll
17
Gießelmann
82
Substitution
Niko Gießelmann
Reno Münz
33
Dietz
63
Yellow Card
Maximilian Dietz
4
Michalski
45
Yellow Card
Damian Michalski
18
Meyerhöfer
37
Green
6
Bansé
11
Massimo
82
Substitution
Roberto Massimo
Dennis Srbeny
2
Asta
75
Substitution
Simon Asta
Gideon Jung
9
Futkeu
44
Yellow Card
Noel Futkeu
64
Substitution
Noel Futkeu
Nemanja Motika
64
Substitution
Noel Futkeu
Nemanja Motika
10
Hrgota
Substitutes
1
Nils Körber
TW
3
Oualid Mhamdi
RV
5
Reno Münz
82
Substitution
Niko Gießelmann
Reno Münz
IV
19
Matti Wagner
LV
23
Gideon Jung
90
Yellow Card
Gideon Jung
75
Substitution
Simon Asta
Gideon Jung
IV
36
Philipp Müller
DM
7
Dennis Srbeny
82
Substitution
Roberto Massimo
Dennis Srbeny
ST
22
Nemanja Motika
64
Substitution
Noel Futkeu
Nemanja Motika
64
Substitution
Noel Futkeu
Nemanja Motika
LM
NA
Daniel Kasper
ST

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Eric Martel vom 1. FC Köln

Martel der Leader?

Alles zum Pokal

Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich nach ihrem Sieg über den SSV Ulm.
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Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Am Samstagnachmittag empfängt der FC das Kleeblatt im eigenen Stadion. Nach den beiden jüngsten Pflichtspielerfolgen bleibt Gerhard Struber bei der Dreierkette . Aber es gibt keine personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

Nach den beiden jüngsten Siegen ist ein wenig Ruhe eingekehrt bei den Geißböcken. Doch nicht alle Mannschaftsteile überzeugten vollends. Dennoch gibt es keine Veränderung beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

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Nein, in Stein sei die Dreierkette nicht gemeißelt, erklärte Gerhard Struber am vergangenen Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Greuther Fürth. In Stein gemeißelt vielleicht nicht, wahrscheinlich aber sehr wohl. Denn auch wenn der Trainer dem neuen „System“ nicht zu viel Bedeutung beimessen wollte, dass der FC in der Formation „ausbalancierter“ und stabiler in der Defensive aufgetreten ist, erklärte der Coach ebenfalls. Und so werden die Geißböcke gegen das „Kleeblatt“ nicht auf die neu gewonnene Sicherheit verzichten. Gerade Dominique Heintz scheint einen großen Impact auf das Team zu haben. Der Routinier wird neben Timo Hübers und Julian Pauli anfangen. Die Frage nach der Nummer eins wurde mal eine Woche lang nicht aufgemacht. Schwäbe ist gesetzt.

Was ist mit Dejan Ljubicic?

Vor allem scheinen die Außenverteidiger von der Veränderung zu profitieren. Zumindest sind Jan Thielmann und Leart Pacarada in der Rückwärtsbwegung nicht so anfällig und können sich vermehrt auf die Offensive konzentrieren. Der Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe auf der linken Seite und Rasmus Carstensen auf der rechten ist aktuell jedenfalls keiner. Auch die beiden Laufmotoren Eric Martel und Denis Huseinbasic werden wieder Kilometer abspulen. Gerade Martel wird immer mehr zum Leader der Kölner, geht voran, setzt Zeichen und ist unumstritten. Die beiden Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina sind zwei der großen Gewinner der neuen Saison. Nicht so richtig rund lief es bislang für Dejan Ljubicic. Dennoch wird der Österreicher ebenfalls beginnen.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Länderspielreise – einer fehlt

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Eine Frage der Einstellung

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Greuther Fürth

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Greuther Fürth

Nach den beiden Siegen in der vergangenen Woche steht für den FC die Begegnung mit dem Tabellen-Dreizehnten auf dem Programm. Der 1. FC Köln empfängt am Samstagmittag Greuther Fürth im Kölner Stadion. Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Fürth.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen das Kleeblatt geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Fürth.

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.
Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und Greuther Fürth?

Bereits zum 21. Mal treffen der 1. FC Köln und Greuther Fürth am Samstagmittag aufeinander. Die Bilanz spricht für die Kölner. Der FC gewann zehn der Partien, die Fürth setzte sich in drei Begegnungen durch. Sieben Partien endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 32:18 für den FC. Die letzte Begegnung endete in der ersten Bundesliga im Februar 2022 mit einem 1:1-Unentschieden. Am Ende der Saison 21/22 stieg das Kleeblatt mit 18 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in die zweite Liga ab.

Wer zeigt die Begegnung der Hertha und Fürth?

Am Samstag beginnt das Spiel um 13 Uhr. Das Duell wird auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 12:30 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen die Spielvereinigung?

Der höchste Sieg liegt gar nicht so lange zurück. Die Geißböcke gewannen in der Saison 2018/19 in der zweiten Bundesliga sowohl das Hin- als auch das Rückspiel 4:0 gegen Fürth. Torschützen waren damals im Hinspiel Dominick Drexler (17.), John Córdoba (60.) und der Doppeltorschütze Simon Terodde (52., 78.). Im Rückspiel traf Daniel Steininger in de 20. Minute per Elfmeter. Die restlichen drei Treffer gingen auf das Konto von Córdoba (8., 41., 65.).

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen das Kleeblatt?

Sowohl im Mai 2003 als auch im September 2007 verlor der FC in der zweiten Bundesliga 0:2 gegen Fürth. 2003 fiel in der 26. Minute durch Rachid Azzouzi das 1:0. Matthias Scherz sah damals Gelb-Rot und musste den Platz verlassen (40.), sodass die Kölner in Unterzahl in der zweiten Halbzeit durch Mirko Reichel das 2:0 kassierten (81.). In der Begegnung 2007 schoss Hans Hendrik Andreassen in der 22. Minute das 1:0. Cidimar Rodrigues da Silva legte für die Mittelfranken in der 80. Minute zum 2:0 Endstand nach.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Greuther Fürth?

Sowohl Matthias Scherz als auch Jhon Córdoba waren mit vier Treffern gegen das Kleeblatt die erfolgreichsten Kölner Torschützen. Auf dem dritten Platz liegt Simon Terodde mit 2 Toren. Auf der Gegenseite kommt Thomas Kleine als bester Schütze gegen den FC auf zwei Tore.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Fürth?

Matthias Scherz trug gegen Fürth am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kölner Spieler kommt auf acht Duelle gegen das Kleeblatt. Auf Platz zwei reihen sich Carsten Cullmann und Alexander Voigt mit sieben Einsätzen ein. Daniel Felgenhauer und Thorsten Burkhardt standen auf der anderen Seite bei sieben Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Die Vereinsbilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Mittelfranken vorne. Dabei hat Fürth auch einige Erfolge vorzuweisen. Das Kleeblatt war drei Mal Deutscher Meister und ein Mal Deutscher Zweitliga-Meister. Außerdem wurde Fürth fünf Mal Süddeutscher-Pokalsieger. Köln hingegen war dreimal Deutscher Meister. Beim Kölner Verein stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste.

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Folgt uns auf:

In der Wahrnehmung ein dankbarer Gegner, die Statistik zeigt eine andere Wahrheit

Jan Thielmann beim letzten Duell gegen Fürth
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In der Wahrnehmung ein dankbarer Gegner, die Statistik zeigt eine andere Wahrheit

Nach den zwei Erfolgen gegen den Bundesligisten aus Kiel und die eigentlich stark eingeschätzten Berliner wächst die Euphorie wieder rund ums Geißbockheim. Eine kleine Serie soll her. Auf dem Papier wirkt Greuther Fürth da wie ein dankbarer Gegner für den 1. FC Köln: Fürth weist aber ganz ähnliche Statistiken auf.

Lediglich zwei Punkte und zwei Tabellenplätze trennen den FC von Fürth. Auch in der Spielweise liegen die beiden Teams nicht weit auseinander. Und so wird es am Samstag kein Selbstläufer für den 1. FC Köln: Fürth weist aber ganz ähnliche Statistiken auf.

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Mit seinem breiten Lächeln, vor allem aber den motivierenden Worten wirkt Gerhard Struber bei seinen Interviews oder Pressekonferenzen schon mal ein wenig euphorisch – wenn er nicht gerade schmallippig auf Fragen antwortet, die ihm sichtbar unrecht sind. Am Donnerstag trat der Trainer dann aber doch auf die Euphoriebremse und das mit Nachdruck. Mit einer Serie, einem Lauf solle man ihm gar nicht erst kommen, so der Tenor des Österreichers. Schließlich erinnert sich der Coach nur allzu gut an die Tage vor dem Kiel-Erfolg. „Wir wissen, was vor einer Woche noch Thema war“, sagte Struber ernst. Wohlwissend, dass die Stimmung in Köln auch ganz schnell wieder kippen kann. Und dennoch lohnt sich der Blick nach oben. Schließlich winkt vor der Länderspielpause ein Platz im oberen Tabellendrittel. Zudem ein Platz auf Tuchfühlung mit der Spitze.

Der FC und Greuther Fürth haben viele Ähnlichkeiten

Struber will aber lieber von Spiel zu Spiel schauen. Vermutlich, weil er genau weiß, dass da im Rücken der Kölner eben auch Konkurrenz lauert. Zum Beispiel die SpVgg Greuther Fürth. Die Mittelfranken hatten zuletzt ihre Probleme, gewannen nur eins der vergangenen neun Spiele – und das gegen desolate Schalker, die in Unterzahl 1:4 zurücklagen und dennoch auf 3:4 herankamen. Das Kleeblatt ist aktuell alles andere als ein Top-Team der Liga, zumindest auf dem Papier schlagbar. Aber: Fürth liegt auch nur zwei Plätze und zwei Zähler hinter dem FC, hat wie Köln bereits vier Spiele in dieser Liga verloren, dabei ähnlich wie der FC im Schnitt knapp zwei Tore kassiert. Rein tabellarisch sind die Teams eben alles andere als Lichtjahre voneinander entfernt.

Und es gibt noch mehr Ähnlichkeiten. Beide Mannschaften suchen besonders häufig den Abschluss, führen die Liste der Torschüsse deutlich an, dabei ist die Chancenverwertung aber wiederum alles andere als gut. Zwar gehen die Geißböcke nicht mehr so fahrlässig mit den Möglichkeiten um wie noch zu Beginn der Spielzeit, unterm Strich kommen aber beide Mannschaften auf eine Torquote von gut neun Prozent und belegen damit die Ränge zwölf und 13. Heißt: Die Mannschaften brauchen im Schnitt zehn Abschlüsse, um zum Torerfolg zu kommen. Beim 1. FC Nürnberg oder dem Hamburger SV sind es fünf. Allerdings fällt auf, dass die Fürther ihre Torabschlüsse meist außerhalb des Sechzehners suchen, die Kölner schließen viel lieber in der Box ab. Vermutlich kommen die Geißböcke daher auch auf mehr Tore, mehr Großchancen und einen viel höheren xGoals-Wert.

Die Offensiven lahmen beide ein wenig

Nachdem die Kölner nun den Fokus auf mehr Defensive gelegt und die Formation umgestellt haben, lahmt die Offensive auch ein wenig. Zumindest entfachen die Kölner nicht mehr die Wucht, die sie noch zu Beginn der Spielzeit ausgestrahlt haben. Sowohl gegen Kiel als auch gegen Berlin kam der FC nur noch zu zwölf Abschlüssen und damit ein wenig mehr als die Hälfte des Schnitts. Fürth ist sich auch unter dem neuen Trainer dem Offensivdrang treu geblieben – mit mäßigem Erfolg. Gegen Darmstadt suchten die Mittelfranken 19 Mal den Abschluss, es sprang ein Treffer dabei heraus, dafür aber fünf Gegentore. Immerhin hoffen auch die Mittelfranken, aus der Klatsche gegen die Lilien etwas Positives mitnehmen zu können.

„Wir müssen natürlich viel besser verteidigen, das war der Schwerpunkt in dieser Woche. Du kannst nicht immer drei, vier Gegentore bekommen und dann noch Chancen haben, das Spiel zu gewinnen“, sagte Interims-Coach Leonhard Haas – eine weitere Gemeinsamkeit mit dem FC. Denn an dem Punkt standen die Kölner vor 14 Tagen.


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FC vor dem Charaktertest: Und der ist offenbar mehr eine Frage der Einstellung als des Systems

Eric Martel im Zweikampf für den 1. FC Köln
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FC vor dem Charaktertest: Und der ist offenbar mehr eine Frage der Einstellung als des Systems

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth an. Die Begegnung wird wohl auch ein Charaktertest, denn Gerhard Struber betonte zuletzt, dass das System keine besonders große Rolle spiele beim 1. FC Köln: Der Erfolg ist eine Frage der Einstellung.

Gerhard Struber will der taktischen Ausrichtung und dem Kölner System gar nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Vielmehr fordert der Trainer die richtige Leidenschaft und Intensität von den Spielern des 1. FC Köln: Der Erfolg ist offensichtlich auch eine Frage der Einstellung.

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Vor der letzten Länderspielpause des Jahres steht für den FC noch eine richtungweisende Begegnung auf dem Programm. Und das sicher nicht nur, weil die Kölner mit einem Erfolg über Greuther Fürth den Anschluss an das obere Tabellendrittel, je nach Ausgang der anderen Partien sogar an die Aufstiegsplätze herstellen können. Für den FC und allen voran die Kölner Verantwortlichen ist die Begegnung auch ein Fingerzeig, wie gut der neue taktische Anzug denn wirklich sitzt. Nach dem 3:0-Erfolg über Kiel sowie dem 1:0-Sieg in Berlin wähnt sich der FC in einer gewissen Stabilität, besser „ausbalanciert“, wie es Trainer Gerhard Struber nennt. Tatsächlich haben die Kölner in 180 Minuten kein Gegentor kassiert, dafür vier Tore geschossen, bei relativ wenigen Großchancen.

Struber: „Es geht um Intensität, Leidenschaft und die Basics“

Von dem Chancenwucher der ersten Begegnungen war in den jüngsten beiden Begegnungen genauso wenig zu sehen, wie von der defensive Anfälligkeit etwa gegen Karlsruhe, Darmstadt, aber auch Paderborn. Struber scheint das richtige Mittel gefunden zu haben. Und das scheint sich nach dem ersten Eindruck irgendwo zwischen defensiverer Ausrichtung und mehr Erfahrung einzupendeln. Scheint, weil die beiden Partien gegen durchaus harmlose Gegner nur eine gewisse Aussagekraft haben. Zumal die Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette in der Trainingswissenschaft sicherlich nicht als Einheit im Vorbeigehen eingestuft wird, die taktische Herangehensweise ist alleine schon in den Grundzügen eine ganz andere. „Ich finde es bemerkenswert, wie schnell er (Struber, Anm. d. Red.) es mit seinem Team hinbekommen hat, diese Stabilität reinzubekommen“, sagte Thomas Kessler. Und genau das soll sich am Samstag zeigen.

Der Leiter der Lizenzspielabteilung betonte auch, dass alleine der Trainer für die Aufstellung und taktische Ausrichtung zuständig sei. „Im Profifußball müssen wir flexibel sein, um auf Gegebenheiten reagieren zu können. Wenn der Trainer sich überlegt, mit einer Dreierkette zu spielen, ist es sein gutes Recht, das zu tun“, sagte Kessler. Dabei will der Coach der taktischen Formation gar nicht zu viel Bedeutung zukommen lassen. Denn die Spielidee sei „unabhängig vom System“, erklärt der Trainer. „Grundsätzlich hat das System nichts mit dem Verhalten auf dem Platz zu tun. Wenn wir in unserem Prinzip sprechen, wie wir unsere Idee umsetzen wollen, dann geht es um Intensität und Leidenschaft und um die Basics“, so Struber weiter. „An den Prinzipien hat sich überhaupt nichts verändert. Wir haben jetzt einfach nur ein anderes Modell.“

Struber: „Es braucht Limitaktionen“

Ein anderes Modell, das aber durchaus auch anders funktioniert und anders ausgerichtet ist. „Systematisch ist es ganz einfach beschrieben: Wir haben einen Defensivspieler mehr, der auch mehr als 100 Bundesliga-Spiele Erfahrung hat“, sagt der Coach. Nicht mehr und nicht weniger. Tatsächlich lässt der Trainer aber durchklingen, dass die Ausrichtung, die ohnehin nicht in „Stein gemeißelt“ sei, nur eine untergeordnete Rolle spiele, es vielmehr auf die Einstellung auf dem Platz ankomme. So wie bei den jüngsten Erfolgen. „Siege tun immer gut, speziell die letzten zwei haben uns wieder Selbstvertrauen und Hoffnung, aber auch den Glauben in unsere Abläufe, Inhalte und Prinzipien gegeben“, sagt der Coach. „In dem Wissen, dass jedes Spiel extrem Aufmerksamkeit und Wertschätzung braucht.“ Und das klingt wiederum so, als haben die Wertschätzung bei einigen Begegnungen gefehlt.

Ähnlich wirken auch die Worte von Christian Keller in der neuen Folge der FC-Doku. „Ich hatte nicht den Eindruck, als das wir bereit waren, in dieses Spiel alles zu investieren, was es eben an Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten braucht und auch an taktischer Disziplin gegen den Ball“, sagt der Sportdirektor auf die 1:5-Pleite gegen Darmstadt bezogen. „Sondern, dass wir ein bisschen Fußball spielen wollten und dachten, na ja, das wird schon reichen. Es ging um Wachrütteln, weil wir uns diese Haltung zum Spielen nicht erlauben können.“ Und so betont auch Struber, dass es in dieser 2. Liga um mehr als nur taktische Bausteine geht. „Uns hat die Liga gezeigt, in wie weit man ans Limit gehen muss, um Punkte mitzunehmen. In Berlin waren wir alle auf Anschlag“, sagt der Trainer. „Es braucht Limitaktionen, um diese Punkte mitzunehmen. Jetzt gilt es einmal mehr, am Samstag All-in zu gehen.“

So soll am Samstag nachgelegt werden, gegen einen Gegner, dem in den vergangenen Wochen ebenfalls die Stabilität fehlte. Struber betonte, dass die Mittelfranken in dieser Liga schon einige Erfahrungen aufweisen können. Was wiederum bedeuten müsste, dass Fürth auch die „Basics“ der Liga, die Intensität und die Leidenschaft durchaus kennen sollten. So wird es am Samstag wohl doch ein wenig mehr brauchen, als „nur“ die richtige Einstellung.


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Ausgeglichene Bilanz unter Daniel Schlager, aber viele Tore und ein unvergessener Elfmeter

Daniel Schlager im Spiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Ausgeglichene Bilanz unter Daniel Schlager, aber viele Tore und ein unvergessener Elfmeter

Schiedsrichter Daniel Schlager pfeift am Samstag die Begegnung des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth. Die Bilanz unter dem Unparteiischen ist ausgeglichen. Ein unglücklicher Elfmeter der Kölner ist besonders in Erinnerung geblieben.

Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der 1. FC Köln die SpVgg Greuther Fürth im Kölner Stadion. Mit einem Erfolg können die Geißböcke einen großen Sprung in der Tabelle machen. Mittlerweile sind die Schiedsrichteransetzungen des Spieltags bekannt. Daniel Schlager pfeift Köln gegen Greuther Fürth.

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Der 34-Jährige ist zum siebten Mal Schiedsrichter einer Begegnung des 1. FC Köln. Und die Bilanz fällt insgesamt ausgeglichen aus. Der FC gewann zwei Spieler, verlor zwei und spielte demnach auch zwei Remis. Besonders auffallend: In vier Begegnungen fielen vier oder mehr Tore. So zum Beispiel beim Auswärtsspiel im April 2019 in Duisburg. Der MSV ging damals in der 2. Bundesliga im ersten Abschnitt gleich zwei Mal in Führung. Jhon Cordoba hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach dem Wechsel drehten Louis Schaub, erneut Cordoba und Simon Terodde innerhalb von sechs Minuten den Spielstand und stellten die Weichen auf Erfolgskurs. Eigentlich, denn Duisburg schlug ebenfalls mit zwei Toren in zehn Minuten zurück und glich spät aus.

Kainz trifft doppelt, nur zählt es nicht

Im Januar dieses Jahres leitete der Unparteiische zuletzt eine Partie der Geißböcke. Der FC unterlag Borussia Dortmund trotz ordentlicher Leistung 0:4. Besonders in Erinnerung ist aber eine richtige, wenn auch bittere Entscheidung von Daniel Schlager geblieben. Vor gut drei Jahren pfiff der Schiedsrichter das Pokal-Achtelfinale der Kölner gegen den Hamburger SV. Die Rothosen sahen bereits wie der sichere Sieger aus, nachdem Robert Glatzel zu Beginn der Verlängerung getroffen hatte. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff entschied Schlager dann auf Foulelfmeter für die Kölner. Der gefoulte Anthony Modeste verwandelte sicher. Beim anschließenden Elfmeterschießen hatten nur Salih Özcan und Sonny Kittel verschossen. Florian Kainz trat zum letzten Elfmeter an und verwandelte. Nur ließ Schlager den Treffer nicht zählen.

Und das absolut zu recht. Kainz hatte sich den Ball beim Schuss an das Standbein geschossen, ihn demnach zwei Mal berührt. Schiedsrichter Schlager gab den Treffer dementsprechend nicht, der Traum vom Pokal-Viertelfinale war ausgeträumt. Ganze neun Mal leitete der 34-Jährige Partien von Kölns Gegner. Fürth gewann zwei dieser Begegnungen, verlor vier. Auffallend: In fünf Fürth-Spielen unter Schlager gab es Elfmeter. Vier Mal für die Mittelfranken, einmal für den Gegner. Mehr gab der Schiedsrichter nur dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (jeweils fünf).


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Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Köln
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Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Auch in ihrer dritten Saison laufen Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz Erwartungen hinterher. Die FC-Bosse wollen im Sturm nachlegen und haben bereits harte Kader-Entscheidungen angekündigt für den 1. FC Köln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

Steffen Tigges und Sargis Adamyan kehrten diese Woche wieder ins Training zurück und sind eine Kaderoption für das Spiel gegen Fürth. Ob sie zum Einsatz kommen, ist fraglich. Genauso wie ein Verbleib beim 1. FC Köln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

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Das Lazarett lichtet sich beim 1. FC Köln dieser Tage. Max Finkgräfe trainierte nach seiner Erkältung wieder mit der Mannschaft, auch Luca Kilian war zum Teil wieder eingebunden. Und nun mischten auch die jüngsten Ausfälle wieder mit. Sargis Adamyan und Steffen Tigges haben sich wieder zurückgemeldet. Beide haben zwar noch einen gewissen Rückstand, könnten aber eine Kaderoption sein, erklärte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ob die beiden Angreifer es wirklich in den Kader schaffen, wird sich zeigen. Denn, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, erklärte Struber ebenfalls auf der PK, dass das neue „Modell“ der Dreierkette gar nicht so viel verändere, man eben nur mit einem Defensivspieler mehr auflaufe. Ein Defensivspieler mehr bedeutet auf der anderen Seite einen Offensivspieler weniger. Und so dürften die Chancen auf Einsatzzeit, die ohnehin nicht die besten sind, noch einmal schrumpfen.

Nur 17 Treffer in zweieinhalb Jahren

Die Chancen sind nicht die besten, weil beide Rekonvaleszenten in dieser Saison einmal mehr den eigenen, vor allem aber auch den Kölner Erwartungen deutlichst hinterherlaufen. Ähnlich ist es auch bei Florian Dietz, dessen Vertrag im Sommer noch einmal verlängert wurde. Im gesamten Saisonverlauf kommen die drei Stürmer zusammen auf insgesamt acht Torabschlüsse. Und damit auf vier weniger als beispielsweise Timo Hübers. Zwar haben die Angreifer auch deutlich weniger Einsatzzeit abgerissen, dennoch gehört gerade der Torschuss zu den Kernaufgaben eines Stürmers. Genauso wie die Tore, nur ist Torgefahr bislang auch nicht gerade die größte Stärke des Trios. Nach zweieinhalb Jahren beim FC stehen bei den drei Stürmern insgesamt 17 Tore auf dem Konto und damit nur zwei mehr als Damion Downs, Tim Lemperle und Luca Waldschmidt in der aktuellen Spielzeit in 13 Begegnungen erzielt haben.

Dass Struber gerade Adamyan und Tigges trotz der eher mauen Statistik zuletzt mehr Einsatzzeit schenkte als einigen Nachwuchskräften wie Marvin Obuz, ist für viele Fans nur schwer verständlich. Durch die Veränderung der Grundformation fällt nun tatsächlich in der Offensive noch ein weiterer Platz vorerst weg. So muss sich der Kölner Coach gerade einem ungeahnten Luxusproblem stellen. Dejan Ljubicic spielte zuletzt eine deutlich offensivere Rolle in diesem Gebilde, nach eher schwachen Leistungen auf der fremden Position, könnte es einen Wechsel geben. Wenn, dann hat der Trainer wohl eher die Wahl zwischen Damion Downs und Luca Waldschmidt, die zuletzt nur von der Bank kamen. Zwar blieb gerade Waldschmidt auch einige Male hinter den Erwartungen zurück, der ehemalige Nationalspieler kann aber immerhin schon fünf Saisontore aufweisen. Downs war vor seiner Erkältung Stammspieler.

Wie geht es weiter mit Adamyan, Tigges und Dietz?

Und da der FC im Winter noch einen weiteren Stürmer verpflichten will, stellt sich für den ein oder anderen Teilnehmer des Trios Adamyan/Tigges/Dietz die Frage, wie weit der Weg bei den Geißböcken noch geht. Schließlich erklärte Sportdirektor Christian Keller erst unlängst, dass beim FC durchaus das Leistungsprinzip gelte – das zwar im Zusammenhang mit der Torhüterfrage, nur sollte es in der Offensive eigentlich nicht viel anders sein. Zudem hatte Thomas Kessler erst vor wenigen Wochen „harte Kader-Entscheidungen“ für diesen Winter angekündigt. War damit einer der Offensivkräfte gemeint? Gerade im Angriff ist der FC laut offiziellem Kader quantitativ besonders stark aufgestellt. Neun Angreifer zählt der Kader. Darunter aber auch Maxi Schmid, der bekanntlich bei der U21 verweilt sowie Waldschmidt und Mark Uth, die eigentlich hinter den Spitzen agieren.

Dennoch ist die Offensive gut besetzt. Im aktuellen System sind die Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina gesetzt. Neben Downs und Waldschmidt gehört Jaka Potocnik wohl die Zukunft. Ein weiterer Angreifer soll kommen. Wie es mit Adamyan, Tigges und Dietz weitergeht, ist offen. Bei allen drei Spielern war die Hoffnung bei den FC-Bossen groß, dass der Durchbruch doch noch gelingt. Und auch Gerhard Struber lobte die Akteure immer wieder. Ob man den Offensivspielern Steine in den Weg legen würde, ist dennoch unwahrscheinlich. Die Verträge von Adamyan und Tigges laufen noch bis zum Sommer 2026, eine hohe Ablöse ist für die Angreifer, die den FC rund vier Millionen Euro Ablöse gekostet haben, nicht zu erwarten. Dennoch könnte bei dem ein oder anderen die Zeichen auf Abschied stehen.


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Ein gern gesehener Gast, aber Struber warnt vor Fürth: „Es braucht Limit-Aktionen“

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Ein gern gesehener Gast, aber Struber warnt vor Fürth: „Es braucht Limit-Aktionen“

Am Samstagmittag empfängt der FC Greuther Fürth im Kölner Stadion. Eigentlich ein gern gesehener Gast beim FC, doch Trainer Gerhard Struber warnt vor dem Gegner und schärft die Sinne der Spieler des 1. FC Köln: So will der FC gegen Fürth gewinnen.

Für den FC steht am 12. Spieltag der 2. Bundesliga das Heimspiel gegen Greuther Fürth auf dem Spielplan. Nach den vergangenen beiden Begegnungen dürften die Kölner viel Selbstvertrauen gesammelt haben. Und doch warnt der Coach vor dem Gegner, glaub aber dennoch an den Erfolg seines 1. FC Köln: So will der FC gegen Fürth gewinnen

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Dem Vernehmen nach soll die Veränderung oder Verschiebung von Freud auf Leid oder Leid auf Freud in Köln ja eine besonders kurze sein. Zwar hatte Gerhard Struber vor einigen Wochen erklärt, er habe im Sommer sehr wohl gewusst, auf was er sich da in der Domstadt einlasse, das eigentliche Goethe-Zitat, aber schon nervig oft kolportierte Kölner Mantra „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ hat den Trainer der Geißböcke in den vergangenen Wochen dann wohl doch früher eingeholt, als es ihm lieb oder klar gewesen ist. Noch vor 14 Tagen galt der Trainer als angezählt, angeblich wurde schon über einen Nachfolger nachgedacht. Gefühlt zwei, drei Handgriffe später wird wieder mit Blick nach oben gerechnet. „Wir tun gut daran, von Woche zu Woche zu schauen. Vor einer Woche waren noch alle zu Tode betrübt und jetzt wieder von einer Serie zu sprechen, ist auch schon wieder zu weit gedacht“, versuchte der Coach zu bremsen.

Fürth kommt mit nur einem Sieg aus neun Spielen nach Köln

Doch fällt die Euphorie-Entschleunigung angesichts der Tabelle wohl wirklich gerade schwer. Schon in der vergangenen Woche hatte es Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“ auf den Punkt gebracht, als er erklärte, dass es gerade in der 2. Bundesliga ganz schnell gehen könne und man mit einem kleinen Lauf wieder ganz schnell ganz oben sein könne. Das ist nach vergangenem Wochenende tatsächlich der Fall. Da gleich mehrere Aufstiegs-Kontrahenten sich gegenseitig die Punkte wegnahmen und der FC 1:0 gegen Hertha BSC gewann, beträgt der Rückstand zu Platz zwei dann doch nur fünf Punkte. Mit einem Sieg in der Begegnung gegen Fürth am Samstag (13 Uhr Sky oder im Liveticker bei come-on-fc.com) könnten die Kölner sogar wieder auf den sechsten Rang springen und das pünktlich vor der nächsten Länderspielpause, die angeblich schon als mögliches Wechselfenster für den Trainer auserkoren wurde.

Auch am Sonntag treffen einige direkte Konkurrenten aufeinander, der FC könnte also tatsächlich einen großen Sprung machen. Und auf dem Papier kommt der nächste Gegner da genau richtig. Nach sechs sieglosen Spielen in Folge wurde Ende Oktober Alexander Zorniger von seinen Aufgaben beim Kleeblatt entbunden. Zur gleichen Zeit hatte der FC eine ähnliche Bilanz aufzuweisen, steckte ebenfalls in der Krise. Doch, was dem FC mit dem bisherigen Trainer gelang, nämlich mehr Stabilität, will bei den Franken mit neuem Coach noch nicht so recht laufen. Zwar gelang Fürth gegen Schalke der lang ersehnte Erfolg, doch anschließend gab es zwei weitere Niederlagen. Im Pokal scheiterte die Spielvereinigung am Tabellenschlusslicht aus Regensburg, in der Liga gab es eine in Köln bekannte 1:5-Klatsche gegen Darmstadt.

Struber: „Es braucht Limit-Aktionen, um diese Punkte mitzunehmen“

Zudem haben die Kölner seit 2007 nicht mehr gegen Fürth verloren. Und dennoch warnt Struber vor dem kommenden Gegner. „Es ist eine Mannschaft, die eine turbulente Phase erlebt hat, gleichzeitig auch sehr viel Erfahrung aufweist und Spieler mit viel Qualitäten in den eigenen Reihen hat“, sagte der Coach. „Sie treffen gute Entscheidungen und sind in den vergangenen Wochen unter Wert geschlagen worden. Wir müssen die Aufgabe extrem ernst nehmen. Wenn wir alle unsere Sinne geschärft haben, dann bin ich überzeugt, dass es für Greuther Fürth nichts zu holen gibt.“ Ähnlich lauteten die Worte des Trainers aber auch schon vor den Begegnungen gegen Darmstadt und Paderborn. Spiele, die noch in die „Zu-Tode-betrübt“-Zeit fallen, aber deswegen nicht minder vergessen sind. „Wir wissen, was vor kurzer Zeit hier noch Thema war“, sagt Struber.

Und auch deswegen hat der Trainer eine genaue Vorstellung, was gegen die Franken besser laufen muss. „Uns hat die Liga gezeigt, inwieweit man ans Limit gehen muss, um Punkte mitnehmen zu können. In Berlin waren wir alle auf Anschlag“, sagt der Trainer. „Es braucht Limit-Aktionen, um diese Punkte mitzunehmen. Jetzt gilt es einmal mehr, am Samstag All-in zu gehen.“ Dabei wird der Coach die Formation wohl nicht wieder verändern. Auch, wenn der Trainer betonte, dass die Dreierkette nicht in Stein gemeißelt sei und man am liebsten auch in der letzten Reihe doch variabel bleiben würde. Doch hat genau diese Dreierkette dem FC zuletzt die nötige Stabilität verliehen. Diese durch eine taktische Umstellung wieder zu gefährden, wäre möglicherweise kontraproduktiv.

Gibt es personelle Veränderungen?

Personelle Veränderungen scheinen in der Startaufstellung zwar möglich, sind nach den vergangenen Leistungen aber eher unwahrscheinlich. Gerade im Defensivverbund spricht wenig für eine mögliche Rotation. Dominique Heintz hat sich mit zwei starken Auftritten genauso festgespielt wie Marvin Schwäbe im Kasten. Aktuell scheint ohnehin nur die Position von Dejan Ljubicic offen. Der Österreicher gehört in der Regel zu Strubers Stammkräften, blieb aber gerade in den vergangenen beiden Begegnungen hinter den Erwartungen zurück. Auch, weil der Mittelfeldspieler mit der Position im Mittelfeld offensichtlich fremdelte. Struber wird die beste Elf für die Begegnung suchen. Und spätestens mit einem Sieg über das Kleeblatt und der Annäherung an die Aufstiegsplätze ist man dem Freud wieder ein deutliches Stück näher, als dem Leid.


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