Der nächste vorsichtige Anlauf: Wieder einer, der Hoffnung macht – die Skepsis bleibt

Mark Uth, Spieler des 1. FC Köln
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Der nächste vorsichtige Anlauf: Wieder einer, der Hoffnung macht – die Skepsis bleibt

Neben Tim Lemperle feierte auch Mark Uth am Samstagabend gegen Darmstadt seine Rückkehr. Erstmals seit Dezember spielte der Angreifer wieder und ließ sein Können aufblitzen. Ob das Comeback aber von dauerhafter Natur ist, ist offen beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.

Es wurde bereits über den Fortgang der Karriere, viel über die Zukunft diskutiert. Zunächst stand aber das Comeback des Routiniers an. Und wieder einmal schwingt mit der Rückkehr auch ein wenig Hoffnung mit beim 1. FC Köln: Das ist nun der Plan mit Mark Uth.

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Personell sah die Lage am Samstag doch deutlich besser aus als noch in der Vorwoche. Eric Martel, Dominique Heintz und Leart Pacarada waren vor der Begegnung gegen Darmstadt wieder ein Thema – immerhin Martel und Heintz kehrten auch in die Anfangsformation zurück. In der Offensive ist die Personaldecke auch weiterhin dünner. Denn die Ausfälle von Damion Downs und Linton Maina schmerzen sehr. Und doch gab es am 26. Spieltag auch positive Signale aus der Angriffsabteilung. Wie erwartet war Tim Lemperle bei den Kölnern wieder dabei, stand im Kader, könnte also schon bald wieder zu einer Option von Beginn an werden. Wie wichtig Lemperle sein kann, zeigte er beim starken Pass auf Imad Rondic in der Schlussphase, die der Angreifer viel zu leicht vergab.

„Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“

Eine gute Stunde vor Anpfiff überraschte Gerhard Struber aber noch mit einer anderen Personalie. Denn erstmals seit Dezember stand auch Mark Uth wieder im Kader. Der Routinier ist bekanntlich das Verletzungs-Sorgenkind der Kölner. Eigentlich hatte Struber unter der Woche angedeutet, dass es bei dem gebürtigen Kölner für Samstag noch nicht reichen würde. Doch dann war der Angreifer doch Teil des Kaders. Und in der Schlussphase gab der Angreifer dann auch das lang ersehnte Comeback und es war zudem eins, das Hoffnung macht. Zwar wollte noch nicht alles gelingen, gute Aktionen hatte Uth aber gleich mehrere. Etwa, als er seinen Gegenspieler mit einem Tunnel einfach stehen ließ, dann aber am Keeper Marcel Schuhen scheiterte. „Es gibt keine zwei Meinungen, dass er kicken kann. Bei ihm wissen wir alle, was er drauf hat“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber.

Dennoch schwingt bei dem Angreifer auch immer wieder die Verletzungshistorie mit, die eine Aussicht über den weiteren Saisonverlauf, aber auch die Karriereplanung schwer machen. „Ich tue mich schwer, immer Prognosen abzugeben, weil in der Vergangenheit viel passiert ist, was seine körperliche Robustheit angeht. Wir wünschen uns, dass er im Programm bleibt“, sagte der Trainer. Alleine in dieser Spielzeit kam der gebürtige Kölner vor dem Duell gegen Darmstadt in der 2. Bundesliga auf fünf Einsätze, spielte aber keine 40 Minuten. Auch in den vergangenen Spielzeiten war es nicht viel besser, immer wieder wurde Uth von Verletzungen zurückgeworfen. So, dass auch über die Karriere spekuliert wurde. „Es wäre super, wenn wir ihn stabil einarbeiten können und seinen Körper legieren und stählern. Damit er einfach nicht so schnell wieder aus dem Prozess fällt“, sagt Struber.

Für Uth wird die Rückkehr in den Kader und auf den Platz ein erstes Highlight wieder gewesen sein. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen sicherlich nichts überstürzen.



Der FC verschafft sich Luft, spielerisch bleibt es aber mau

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt
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Der FC verschafft sich Luft, spielerisch bleibt es aber mau

Spielerisch blieb es weiter dürftig, aber am Ende stand ein wichtiger Erfolg: Mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 sendet der FC  vor der Länderspielpause ein positives Signal im Aufstiegsrennen. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.

Der FC schielt in der Endphase der Saison dank einem wichtigen Sieg gegen den SV Darmstadt 98  wieder mit etwas Komfort in Richtung 1. Liga und gewann gegen die Südhessen Dank viel harter Arbeit, großzügigen Darmstädter Geschenken und eines gut aufgelegten Jan Thielmann. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.

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Die linke Hand flach ans linke Ohr gelegt, die rechte gerade nach vorne gestreckt. Jan Thielmann feierte seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 wie ein DJ, der hauptberuflich in der Kölner Clubszene unterwegs ist. Nur 50 Sekunden nach dem Anpfiff profitierte der Offensicspieler von einem Anspielfehler des Darmstädter Rechtsverteidigers Sergio Lopez und versenkte den Ball abgebrüht hinter Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen im Kasten der Gäste. Der U21-Nationalspieler machte nach seiner Leistung gegen Ulm nun einmal mehr deutlich, dass er nach vorne in die Offensive gehört, wo er Druck entfachen und Chancen kreieren kann.

Luca Waldschmidt sammelt weiter fleißig Kilometer

Während der 22-Jährige in der Vergangenheit als Rechtsverteidiger mit seinem Abwehrverhalten immer wieder auch für schiefe Töne gesorgt hat, zeigte er sich gegen Darmstadt als entschlossener Frontmann – bereit, im Saisonendspurt die Offensive anzuführen: „Tore schießen macht Spaß, gerade hier im RheinEnergie-Stadion ist es immer schön, zu treffen. Deswegen kann ich mich schon damit anfreunden – egal, ob vorne rechts oder ganz vorne“, sagte Thielmann. Insgesamt bot das Flutlichtspiel am Samstagabend aber nur wenig spielerische Qualität. Und das gut gefüllte FC-Lazarett lässt nicht gerade auf baldige Besserung hoffen. Der 1. FC Köln musste auf Linton Maina und Damion Downs verzichten, zudem saß Tim Lemperle zunächst nur auf der Bank. Steffen Tigges, der neben Thielmann in der Sturmspitze auflief, zeigte sich zwar engagiert im Pressing und überzeugte in der Defensivarbeit, strahlte aber weiterhin kaum Torgefahr aus.

Gleiches galt in der Anfangsphase für den Mann eine Position hinter ihm, Luca Waldschmidt, obgleich er einer der aktivsten Kölner in der Offensive war, mit den meisten Torschüssen, 11,04 gelaufenen Kilometern – nur Thielmann lief mit 11,42 Kilometern mehr – und den entscheidenden Elfmeter nach Foul an Timo Hübers, den er souverän zum 2:1-Endstand verwandelte. Schon gegen Ulm hatte Waldschmidt seine läuferische Stärke unter Beweis gestellt, und auch diesmal stand er sinnbildlich für Arbeitsmoral, Einsatzwillen und die Bereitschaft, im Endspurt noch einmal alles in die Waagschale zu werfen – auch wenn viele seiner Abschlüsse harmlos blieben und Chancen ungenutzt verpufften. Hoffnung auf einen weiteren Treffer brachte die Einwechslung von Rondić, der in der 72. Minute zu einer Großchance kam, diese aber aus fünf Metern vergab.

Harte Arbeit statt Schönspielerei

In der Schlussphase kamen die Kölner noch zu einigen weiteren Möglichkeiten zur Entscheidung. Die beste vergab Tim Lemperle, der aus spitzem Winkel nur den kurzen Pfosten traf. Trotz seiner Leistung sei die Chancenverwertung auch gegen Darmstadt wieder ein großes Manko gewesen, schlussfolgerten Thielmann nach dem Spiel: „Wir hätten am Ende sicher noch eins machen müssen. Dann hätten wir ein bisschen mehr Ruhe gehabt. Wir haben es am Ende – wir können es souverän in Anführungszeichen nennen – durchgebracht“, so das Kölner Eigengewächs. „Wir haben einen überragenden Marvin Schwäbe im Tor und sind eine gute Pressingmannschaft, können den Gegner gut anlaufen und wissen, dass wir den Gegner so gut unter Druck bringen. Dann bin ich glaube ich da, wo ein Stürmer sein muss. Dann war es eine leichte Aufgabe.”

Das Spiel gegen die Darmstädter von Florian Kohfeldt war keine fußballerische Glanzleistung, sondern vor allem harte Arbeit. Der FC gewann mehr Zweikämpfe, zog mehr Fouls und lief als Mannschaft fast zehn Kilometer mehr als die Gäste. Zudem gab der FC mit einem Verhältnis von 20 zu 8 deutlich mehr Torschüsse ab, von denen allerdings viele harmlos blieben. Für Dominique Heintz kein Grund, die Spielweise von Trainer Gerhard Struber in Frage zu stellen: “Für mich zählen nur Punkte. Zum Schluss ist mir das scheißegal, wie wir die holen. Wir müssen weiter so arbeiten. Die 2. Liga ist schon eklig, jede Mannschaft ist schwer zu bespielen.”

Kurzes Durchschnaufen im Aufstiegsrennen

Der Erfolg gegen die Lilien lässt zumindest beim Blick auf die Tabelle einen positiven Trend erkennen, auf dem es nun aufzubauen gilt. Mit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat sich der 1. FC Köln ein kleines Polster erarbeitet. Eine Seltenheit in der laufenden Zweitliga-Saison. „Wir haben jetzt ein paar Tage frei – mit dem Gefühl, jetzt auf dem zweiten Platz in die Pause zu gehen, drei Punkte geholt zu haben und vielleicht ein Mini-Polster nach unten gebaut zu haben“, sagte Timo Hübers. „Hier in Köln wird auch immer viel geschrieben. Da haben die Medien jetzt zwei Wochen Zeit, zumindest über ein positives Ergebnis zu schreiben. Wir hoffen, dass wir die Wochen nutzen können, um auch inhaltlich besser zu werden. Das habe ich die letzten Wochen auch schon öfter gesagt. Aber ich möchte nicht jedes Mal so zittern müssen.”

Auch Cheftrainer Gerhard Struber verabschiedet sich zufrieden in die freien Tage und will nochmal kräftig ausspannen, bevor es in den Saison-Endspurt geht: “Von Montag bis Donnerstag haben wir noch ein gutes Programm und schließen das mit einem Testspiel am Donnerstag ab. Danach gehen wir ein paar Tage auseinander – ein bisschen die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen“, sagte der Coach. „Es ist wichtig, dass wir – vielleicht auch mal in einem privateren Umfeld – Energie tanken, um dann wieder zurückzukehren. Ich freue mich dann, wenn meine Jungs wieder da sind.” Nach der kurzen Pause geht es am 29.03 (13.00 Uhr) auswärts gegen den direkten Konkurrenten SC Paderborn. Vielleicht steigt dort dann ja die nächste Showeinlage von DJ-Thielmann.

(*Bei einer ersten Fassung dieses Textes wurde fälschlicherweise der XGoals-Wert der beiden Teams als gleich angegeben. Der FC kam auf einen Wert von über 3, Darmstadt von etwa 1,5)



Die FC-Einzelkritik gegen den SV Darmstadt: Drei Zweien, aber auch eine Fünf

Luca Waldschmidt im Duell gegen den SV Darmstadt
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Die FC-Einzelkritik gegen den SV Darmstadt: Drei Zweien, aber auch eine Fünf

Der FC hat am 26. Spieltag einen wichtigen Sieg im Aufstiegskampf eingefahren. Die Kölner setzte sich verdient gegen Darmstadt durch, profitierten aber auch von der Überzahl. Es gab Licht und Schatten. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt.

Viel Licht und Schatten bei den Spielern des FC im Duell gegen die Lilien. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt.

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Der FC feiert einen verdienten 2:1-Erfolg über den SV Darmstadt, revanchiert sich für die Pleite im Oktober und geht als Tabellenzweiter in der Länderspielpause. Jan Thielmann brachte die Geißböcke früh in Führung. Und das Dank eines haarsträubenden Patzers des Gegenspielers. Wieder einmal profitierten die Kölner von den Fehlern des Gegners. Das mussten sie auch. Denn obwohl gerade Thielmann in der Offensive für viel Wirbel sorgte, wollte im Schlussdrittel lange nichts gelingen. „Es war wieder mal kein schönes Spiel und wir haben wieder ein Tor mehr geschossen als der Gegner und das zählt am Ende.“, sagte Timo Hübers. Dabei hätten die Geißböcke gerade in der Schlussphase noch ein, zwei Tore mehr erzielen können, ließen zu viele Kontermöglichkiten ungenutz. Unmittelbar vor Spielende rettete Marvin Schwäbe noch. Der Sieg der Geißböcke war aber verdient.

Solide Leistung der Kölner Hintermannschaft

Schwäbe Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Bekam in der Anfangsphase der Partie nicht wirklich was zu tun. Ahnte beim Strafstoß von Hornby die richtige Ecke, war aber letztendlich machtlos gegen den platzierten Elfmeter des Schotten. Konnte einen gefährlichen Schuss vom Darmstädter Corredor von der linken Sechzehnerkante abwehren und parierte auch in der 48. Minute stark gegen Hornby. Hielt den Sieg in der Nachspielzeit fest.


Max Finkgräfe Einzelkritik

Max Finkgräfe

Immer wieder Anspielstation im Aufbauspiel des FC. Bei ihm zählte man die meisten Sprints. Der Aktivposten fiel allerdings auch dadurch auf, dass er eroberte Bälle nicht behaupten konnte und empfindliche Ballverluste im letzten Drittel verursachte. Traf häufig in einschneidenden Situationen die falsche Entscheidung.


Dominique Heintz

Dominique Heintz

Zurück in der Startelf von Struber, rückte für Schmied in die Anfangself. Verursachte nach VAR-Einsicht einen Handelfmeter. Bester Kölner Zweikämpfer auf dem Platz. Mit einer Passquote von fast 90 Prozent und den meisten Ballkontakten ein Dauerbrenner auf dem Feld, er tauchte immer wieder auch in der Offensive auf und machte den Darmstädtern das Leben schwer.


Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Nach Krankheit zurück in der Startelf anstelle von Huseinbasic. Rückte zwischen Hübers und Heintz in die Dreierkette zurück. Verlieh der Abwehrreihe Stabilität, übernahm die Zuteilung in der Defensive. Überzeugte durch Konstanz gleich direkt nach seiner Rückkehr.


Timo Hübers

Verhinderte eine hochkarätige Chance in der 55. Minute, sprintete dafür übers halbe Feld. Erfüllte seine Mission, den zwölf-Tore-Mann Lidberg in den Griff bekommen, leidenschaftlich und überaus präsent in den Zweikämpfen. Bekam an der Seite von Martel und Heintz die Konteranfälligkeit besser in den Griff.


Jusuf Gazibegovic

Hatte mit an der harten Gangart der Darmstädter zu knabbern, musste nach heftigem Einsteigen von Horby verletzt ausgewechselt werden. Das Spiel des FC lief allerdings etwas an ihm vorbei, hatte wenig Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Seine Hereingaben führten meist zu keiner nennenswerten Gefahr.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten in der Offensive


Einzelkritik Mathias Olesen

Mathias Olesen

Lief in der ersten Pause Löcher zu und hielt Kainz den Rücken frei. Erfüllte seine Rolle ordentlich, sorgte für die richtige Balance im Mittelfeld der hoch attackierenden Domstädter. Ansonsten weitestgehend unauffällig. Der Luxemburger machte zur Pause Platz für Huseinbasic. Auch, weil die Bewegung in die Offensive mal wieder eine überschaubare war.


Florian Kainz, Einzelkritik 4

Florian Kainz

War am schnellen Umschaltspiel der Geissböcke maßgeblich beteiligt. Bestimmte den Spielrhythmus der Kölner und fiel häufig mit Ballgewinnen tief in der Hälfte der Gäste auf. Fand in der Offensive dafür aber mal so gar nicht statt. Zur Pause raus für Dejan Ljubicic, danach wirkte das Kölner Spiel phasenweise schlecht ausbalanciert.


Luca Waldschmidt Einzelkritik

Luca Waldschmidt

War durch das aggressive und hohe Anlaufen maßgeblich am 1:0 beteiligt. Stehts bemüht, aber oft ohne Erfolg: Sein Distanzschuss in der 29 Minute war zu schwach geschossen, um den Darmstädter Keeper Schuhen zu fordern. Ein anspruchsvoller Volleyschuss in der 52. Minute ging knapp am Tor vorbei. Hätte in der ein oder anderen Situation mehr Zug zum Tor entwickeln können, vielleicht auch treffen müssen. Übernahm die Verantwortung für den wichtigen Elfmeter in der 80. Minute nach einem Foul an Hübers und verwandelte souverän. Legte erneut die meisten Kilometer zurück.


Jan Thielmann Einzelkritik

Jan Thielmann

Munter und wach von Beginn an. Konnte den Patzer von Darmstadts Rechtsverteidiger Sergio Lopez ausnutzen, blieb überaus cool vor Marcel Schuhen im Tor der Lilien. Erzielte sein zweites Saisontor. Funktionierte zu Beginn überragend in der Doppelspitze an der Seite von Tigges. Ist mit 33,7 Km/h geblitzt worden, schnellster Spieler auf dem Platz. Konnte eine hochkarätige Chance in der 71. Minute nicht nutzen.


Steffen Tigges

Coach Struber setzte wie in Ulm von Beginn an auf den 1,93 Meter-Mann. Genauso wie seine Partner in der Offensive, machte er den Darmstädtern zu Beginn das Leben schwer und attackierte die Gäste scharf im Aufbauspiel. Erzeugte aber einmal mehr überhaupt keine Gefahr.


Wenig Impact von der Bank

Dejan Ljubicic

Nach seiner Einwechslung wirkte das Spiel des FC phasenweise kopflos. Im wilden Hin und Her hatte er die Entscheidung auf dem Fuß. Wirkte sicher im Passspiel.


Denis Huseinbasic

Übernahm nach der Pause für Olesen und sorgte gleich für Gefahr aus der Distanz, Schuhen konnte den mittig platzierten Versuch aus gut 20 Metern per Flugeinlage parieren. Gestaltete das Spiel wesentlich offensiver, riss damit aber auch Lücken, welche die Darmstädter für Konter nutzten.


Imad Rondic Einzelkritik

Imad Rondic

Kam nach der Pause für Tigges in die Partie. Bleibt weiterhin ohne Tor für den FC.  Blieb auch im Offensiv-Feuerwerk des FC in der Schlussphase der Partie blass. Hätte aber aus kurzer Distanz treffen müssen. Verblieb trotz Darmstädter Abwehr-Chaos ohne Zugriff auf das Spiel.

Wie bewertet ihr den FC?

Teuer erkaufter Sieg: Jusuf Gazibegovic droht Ausfall

Jusuf Gazibegovic beim Spiel des 1. FC Köln gegen
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Teuer erkaufter Sieg: Jusuf Gazibegovic droht Ausfall

Der FC gewinnt im letzten Spiel vor der Länderspielpause gegen Darmstadt und behauptet Rang zwei. Dennoch gibt es nicht nur positive Nachrichten beim 1. FC Köln: Sorge um Jusuf Gazibegovic, nachdem der Rechtsverteidiger hart gefoult wurde.

Licht und Schatten brachte die Begegnung der Geißböcke gegen Darmstadt mit auf die Platte. Der FC setzte sich durch, doch es lief nicht alles optimal beim 1. FC Köln: Sorge um Jusuf Gazibegovic.

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Es war möglicherweise die Spiel entscheidende Situation. Es war auf jeden Fall eine Situation, die dem FC deutlich in die Karten spielte. Fraser Hornby meinte es in seinem Zweikampf gegen Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic nach einer guten Stunde ein wenig zu gut, ging mit offener Sohle voran Richtung Ball und traf dabei auch den Kölner Rechtsverteidiger. Und das ganz offensichtlich auch besonders unglücklich, denn Gazibegovic ließ mit seiner Reaktion wenig Zweifel daran, dass es ihn dann doch ein wenig mehr erwischt habe. Wild gestikulierend winkte er die medizinische Abteilung der Geißböcke herbei, da hatte Schiedsrichter Florian Heft noch alle Hände voll zu tun mit der Beurteilung der Situation. Am Ende zeigte der Unparteiische dem Darmstädter Offensivspieler die Ampelkarte.

„Es geht ihm nicht gut“

„Der kommt schon mit viel ohne Ball von der Seite“, sagte Dominique Heintz nach der Begegnung. „Da kannst du vielleicht auch glatt Rot zeigen.“ Unterm Strich war das ein müßiger Gedanke, denn Hornby wurde ohnehin vom Platz gestellt, nachdem er nur wenige Minuten zuvor einen Ball grundlos weggeschlagen hatte. „Die Gelb-Rote Karte ist gut für uns, das haben wir gut provoziert“, so Heintz weiter. Eine wirkliche Provokation ging dem Foulspiel nicht voraus, die Überzahl kam den Kölnern dennoch natürlich entgegen. Der FC war fortan drückend überlegen und kam zu guten Möglichkeiten, hätte gleich mehrfach den Deckel auf die Begegnung machen müssen. Gerade in der Schlussphase machten es die Geißböcke noch einmal unnötig spannend. Es reichte zum Sieg.

Aber zu einem teuer erkauften. Denn während die Kölner die Führung leidenschaftlich verteidigten, musste Gazibegovic vom Platz. Und das ganz sicher nicht als Vorsichtsmaßnahme. „Das Sprunggelenk sah nicht gut aus“, betonte Heintz, gab aber an, noch nicht mit Gazibegovic gesprochen zu haben. Auch Gerhard Struber konnte noch keine genaue Diagnose abgeben. Doch seine Worte klangen nicht sonderlich hoffnungsvoll. „Es geht ihm nicht gut. Er hat eine Knöchelverletzung“, sagte der Trainer. „Wir werden am Montag eine Bildgebung bekommen und dann sehen wir mehr. Aber es glüht auch hier wieder der Knöchel.“ Ähnliche Worte hatte der FC-Coach vor wenigen Wochen erst bei Linton Maina benutzt, der Flügelspieler fehlt dem FC bekanntlich nach einem Bänderriss.

Thielmann wieder in der Hintermannschaft

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Für Gazibegovic und den FC käme eine Verletzung natürlich zur Unzeit. Der Rechtsverteidiger sollte eigentlich auf Länderspielreise mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina gehen. Die Auswahl von Sergej Barbarez trifft auf Rumänien und Zypern. Angesichts der Bilder von Samstagabend ist nicht davon auszugehen, dass Gazibegovic mitfährt. Auch den FC würde der Ausfall des 25-Jährigen hart treffen. Gazibegovic kam bekanntlich im Winter, sollte eine wichtige Rolle beim FC übernehmen. Zwar stimmen die Leistungen noch nicht euphorisch, doch hat seine Verpflichtung zur Folge, dass Jan Thielmann wieder offensiver spielt. Und das eigentlich auch wieder erfolgreich. Der U21-Nationalspieler ist eine Belebung in der zurzeit besonders lahmenden Offensive. Sollte Gazibegovic länger ausfallen, würde Thielmann wohl wieder in die hinterste Reihe rücken.

So wirklich überzeugend waren die Auftritte von Thielmann als Rechtsverteidiger nicht. So oder so wird man beim FC erst einmal die Bildgebung abwarten müssen. Und dann steht auch erst einmal die Länderspielpause auf dem Programm.



“Das haben wir gut provoziert“ – Stimmen zum Darmstadt-Spiel

Die Begegnung gegen die Lilien hätte mit etwas mehr Pech auch anders enden können. Zwar war der FC in der zweiten Halbzeit zwingender und die Darmstädter nur noch zu zehnt. Dennoch hätte die Mannschaft von FC-Trainer Gerhard Struber das Duell schon früher entscheiden können, wenn nicht müssen. Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt.

FC feiert wichtigen und verdienten Sieg vor der Länderspielpause

Luca Waldschmidt jubelt nach dem Treffer zum 2:1
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FC feiert wichtigen und verdienten Sieg vor der Länderspielpause

Das waren Big Points im Aufstiegsrennen: Der 1. FC Köln bezwingt den SV Darmstadt 2:1. Vor 50.000 Zuschauern schaltete sich im Samstagabend-Topspiel der zweiten Bundesliga gleich zweimal der Video-Assistent ein. Der FC baute den Vorsprung zum ersten Nicht-Aufstiegsplatz auf vier Punkte aus. Einzig die Verletzung von Jusuf Gazibegovic bereitete Sorgen.

Die Geißböcke verabschieden sich mit einem wichtigen Sieg und dem zweiten Tabellenplatz in die Länderspielpause. Der 1. FC Köln bezwingt den SV Darmstadt 2:1. Jan Thielmann und Luca Waldschmidt trafen für die Geißböcke, Fraser Hornby hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

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Kölns Trainer Gerhard Struber änderte seine Start-Formation gegenüber des 1:0-Erfolgs in Ulm personell auf zwei Positionen: Dominique Heintz und Eric Martel ersetzten Joel Schmied und Denis Huseinbasic. Der Coach kehrte zudem von der Vierer- zurück zur Dreierkette in der Abwehr. Und der FC erwischte einen Traumstart in den Samstagabend: Darmstadts Sergio Lopez spielte einen viel zu kurzen Rückpass Richtung Torhüter Marcel Schuhen. Jan Thielmann ersprintete den Ball und schoss freistehend trocken zum 1:0 ein. Der Sekundenzeiger hatte zu diesem Zeitpunkt seine erste Runde noch nicht einmal beendet (1.).

Hornby gleicht aus

Nachdem die Kölner die Partie in der Phase danach zunächst kontrollierten, ohne jedoch gefährliche Torraum-Aktionen zu kreieren, wurden die Gäste nach einer Viertelstunde mutiger. Isac Lidberg hatte einen ersten, wenn auch letztlich harmlosen Torabschluss (18.). Wenig später gab es nach Intervention des Video-Assistenten Pascal Müller einen Elfmeter für die Lilien. Darmstadts Fraser Hornby köpfte den Ball aus kurzer Distanz an den in der Sprungbewegung abgespreizten Arm von Dominique Heintz. Der Schiedsrichter Florian Heft entschied nach Ansicht der Video-Bilder auf Strafstoß für den SVD. Hornby versenkte den Elfmeter sicher zum 1:1 (25.). Der Stadionsprecher Michael Trippel ließ seiner Wut bei der Durchsage des Treffers freien Lauf und rief ins Mikro: „Was sind das für Regeln?“

Bis zur Halbzeit blieb die Partie in beiden Strafräumen ohne zwingende Torgefahr, sodass das 1:1 zur Pause durchaus leistungsgerecht war. Struber reagierte auf den offensiv harmlosen Auftritt seiner Mannschaft mit einem Dreifach-Wechsel zur zweiten Hälfte: Denis Huseinbasic, Dejan Ljubicic und Imad Rondic ersetzten Florian Kainz, Mathias Olesen und Steffen Tigges. Den ersten Akzent des zweiten Durchgangs setzten aber die Gäste: Marvin Schwäbe behielt bei Hornbys Schuss jedoch die Nerven und parierte (48.). Kurz danach musste sich auch der Gäste-Keeper Schuhen strecken, lenkte einen Distanz-Schuss von Huseinbasic über die Latte (52.).

Waldschmidt trifft vom Punkt

Die Gäste dezimierten schließlich selbst: Der bereits verwarnte Fraser Hornby sah für ein rustikales Einsteigen an der Seitenlinie gegen Jusuf Gazibegovic die Gelb-Rote Karte (66.). Für den Kölner ging es nach einer kurzen Behandlungspause nicht mehr weiter. Dafür feierte Tim Lemperle sein Comeback nach knapp zwei Monaten. Kurz danach blieb der bis dahin schönste Spielzug der Kölner unbelohnt: Huseinbasic schickte Lemperle über links auf die Reise, dessen Hereingabe setzte Rondic in der Mitte jedoch knapp neben das Tor (72.).

Und der FC blieb am Drücker: Ein Waldschmidt-Schlenzer flog wenig später knapp über das Lattenkreuz (77.). Wenige Sekunden zuvor wurde jedoch Timo Hübers im Sechzehner von Isac Lidberg gefoult und ging zu Boden. Abermals schaltete sich an diesem Abend der Video-Assistent ein. Auch der Schiedsrichter schaute sich die Situation am Monitor an und entschied danach auf Strafstoß für den FC. Waldschmidt nutzte die Gelegenheit und verwandelte den Elfmeter eiskalt zum 2:1 (80.). Waldschmidt vergab gar die Chance zum 3:1 (86.). Kurz danach machte der Angreifer Platz für den nächsten Rückkehrer an diesem Abend: Mark Uth bestritt seinen ersten Einsatz seit dem 22. Dezember. Der FC brachte den knappen Vorsprung am Ende auch durch die achtminütige Nachspielzeit ins Ziel, traf durch Tim Lemperle sogar noch einmal den Außenpfosten. Marvin Schwäbe rettete kurz vor Spielende noch auf der Linie.

Für den FC geht es nach der Länderspielpause mit dem Spitzenspiel beim SC Paderborn weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Hübers, Martel, Heintz – Gazibegovic (69. Lemperle), Kainz (46. Ljubicic), Olesen (46. Huseinbasic), Finkgräfe – Waldschmidt (87. Uth) – Thielmann, Tigges (46. Rondic) – Tore: 1:0 Thielmann (1.), 1:1 Hornby (26., HE), 2:1 Waldschmidt (80., FE) Gelb-Rote Karte: Hornby (66.).



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Liveticker 1. FC Köln gegen Darmstadt 98: FC feiert wichtigen Sieg

Liveticker 1. FC Köln gegen Darmstadt
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Liveticker 1. FC Köln gegen Darmstadt 98: FC feiert wichtigen Sieg

Nach dem glücklichen 1:0-Sieg der Geißböcke gegen den SSV Ulm empfing der FC am Samstagabend zum Topspiel den SV Darmstadt. Das Hinspiel endete bekanntermaßen mit einer 1:5-Klatsche für die Kölner. Nun gab es die Revanche. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Darmstadt 98.

Vor dem 26. Spieltag stand der FC auf Tabellenplatz zwei und hatte weiterhin einen Punkt Rückstand auf den HSV, der sich weiterhin an der Spitze hält. Auch der FC hat den zweitem Rang behauptet. Im Duell gegen die Lilien hat der FC drei Zähler eingefahren. Alle Informationen gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Darmstadt 98.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Darmstadt 98.




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Gute Erfahrung mit Schiedsrichter Florian Heft, aber auch eine schmerzhafte Erinnerung

Florian Heft pfeift den 1. FC Köln gegen Darmstadt (Foto: Thomas F. Starke/Getty Images)
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Gute Erfahrung mit Schiedsrichter Florian Heft, aber auch eine schmerzhafte Erinnerung

Am Samstagabend empfängt der 1. FC Köln den SV Darmstadt. Der Schiedsrichter hat den FC erst zwei Mal gepfiffen. Eine schmerzhafte Erinnerung weckt der Unparteiische aber auch. Florian Heft pfeift Köln gegen Darmstadt.

Für den FC ist wieder Flutlicht-Time angesagt. Am Samstagabend empfangen die Geißböcke den SV Darmstadt in Köln. Ein Debakel wie im Hinspiel ist bei der aktuellen Kölner Spielweise nicht zu erwarten. Florian Heft pfeift Köln gegen Darmstadt.

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Die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Darmstadt geht eigentlich ganz klar an die Geißböcke. 15 Mal standen sich die Teams in Pflichtspielen gegenüber, der FC gewann zehn dieser Partien, verlor drei. Die Bilanz in der 2. Bundesliga ist zwar deutlich kleiner, geht aber dann eher Richtung Lilien. Drei Spiele hat es im deutschen Unterhaus gegeben, nur eine Begegnung hat der FC in der 2. Bundesliga gewonnen. Und das liegt wiederum fast sieben Jahre zurück. Im November 2018 setzten sich die Geißböcke 3:0 im Stadion am Böllenfalltor durch. Damals waren Jhon Cordoba, Rafael Czichos und Simon Terodde für den FC erfolgreich. Vom damaligen Kader sind nur Marco Höger und Thomas Kessler noch beim FC, wenn auch in anderer Funktion. Bei Darmstadt stand der heutige Kapitän Fabian Holland auf dem Platz. Der 34-Jährige erholt sich aber gerade von einem Kreuzbandriss.

Schmerzhafte Erinnerung

Der einzige Akteur, der damals wie am Samstag definitiv in gleicher Funktion im Einsatz sein wird, ist Schiedsrichter Florian Heft. Denn der pfiff damals die Begegnung und wird auch das Topspiel am Samstagabend leiten. Auch beim zweiten Einsatz mit FC-Beteiligung brachte der Unparteiische den Geißböcken Fortuna. Vier Monate nach dem 3:0 über die Lilien gewannen die Kölner ihr Auswärtsspiel in Ingolstadt 2:1. Heft pfiff einen Strafstoß, den Anthony Modeste verwandelte, Dominick Drexler erzielte den zweiten Kölner Treffer. Insgesamt 14 Mal leitete der 35-Jährige bereits Begegnungen der Lilien. Das Duell ist mit sechs Siegen und sechs Niederlagen bei zwei Unentschieden komplett ausgeglichen.

Eigentlich sind die Erfahrungen gut mit Schiedsrichter Heft. Eigentlich. Denn eine Erinnerung ist den Kölnern dann wohl doch sehr schmerzhaft in Erinnerung. Eine, für die Heft allerdings recht wenig kann. Der Bankkaufmann war der Vierte Offizielle, der im Pokal-Viertelfinale der Kölner in Leverkusen die Nachspielzeit von acht Minuten anzeigte. Eine Länge, die bei den FC-Fans für reichlich Unverständnis sorgte. Auch, weil Leverkusen die Nachspielzeit zum Ausgleich nutzte und sich bekanntlich in der Verlängerung dann durchsetzte. Heft selbst hat die Nachspielzeit natürlich nicht anberaumt. Das ist Aufgabe des Schiedsrichters, der die von ihm beurteilte Zeit dann über das Headset weitergibt. Der 35-Jährige war also nur der Überbringer der „schlechten Nachricht“.


Das erwartet den 1. FC Köln: Kopfballstarke Innenverteidiger, Erfolgsgarant im Sturm

Jan Thielmann mit dem 1. FC Köln im Duell gegen Darmstadt
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Das erwartet den 1. FC Köln: Kopfballstarke Innenverteidiger, Erfolgsgarant im Sturm

Nach dem knappen 1:0-Sieg in Ulm und der damit verbundenen Rückkehr auf einen direkten Aufstiegsplatz  steht für den 1. FC Köln nun das nächste wichtige Spiel in der Liga vor der Tür. Am Samstagabend gastiert der SV Darmstadt im RheinEnergie-Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Darmstadt.

Am Samstag empfängt der FC die Wundertüre der Liga. Keine leichte Aufgabe für die Geißböcke. Auch, wenn Darmstadt zu den Keller-Kindern gehört. Das hat das Hinspiel schließlich eindrucksvoll bewiesen. Das erwartet den 1. FC Köln im Heimspiel gegen Darmstadt.

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Aktuelle Form: Das Team von Trainer Florian Kohfeldt gewann von den vergangenen neun Ligaspielen lediglich zwei Partien, ging ein Mal mit einem Unentschieden und sechs Mal als Verlierer vom Feld. Nach der Winterpause startete der SVD mit einem Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf, bevor es gegen den SC Paderborn 07, beim 1. FC Nürnberg, gegen Elversberg und gegen Eintracht Braunschweig vier Niederlagen in Folge setzte. Im Heimspiel gegen den FC Schalke feierten die Lilien dann mit einem 2:0 ihren ersten Sieg des Jahres und gingen in der Woche später in Magdeburg nach einer 1:0-Führung am Ende wieder als Verlierer vom Platz.

Vergangene Woche schlugen die Darmstädter zu Hause den Karlsruher SC mit 3:1. Mit 31 Zählern liegen die Lilien in der Tabelle auf Rang 13, mit sieben Punkten in der Rückrunde stehen die Hessen jedoch in der Rückrundentabelle auf dem 14. Platz.  Kurios: In Kohfeldts ersten zwölf Spielen als Trainer der Lilien verlor Darmstadt lediglich eine Partie und gehörte in dieser Zeit zu den besten Teams der Liga.

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Stärken und Schwächen

Offensiv stark: Mit 44 eigenen Toren stellen die Darmstädter gemeinsam mit dem Karlsruher SC die viertbeste Offensive der Liga. Nur die SV Elversberg (45), der 1. FC Magdeburg (53) und der Hamburger SV (55) trafen in dieser Spielzeit noch häufiger.

Abschlussfreudig: Die Darmstädter gaben in der laufenden Saison die zweitmeisten Torschüsse aller Teams ab. Insgesamt 376-mal versuchten die Hessen ihr Glück. Nur der 1. FC Köln kommt mit 401 Versuchen auf noch mehr Abschlüsse.

Kopfballstarker Innenverteidiger: Aleksandar Vukotic ist mit einer Körpergröße von 2,01 Metern der größte Spieler der Liga. Dies macht sich auch im Spiel des Serben bemerkbar. Ist der 29-Jährige mit dem Fuß vielleicht nicht der beste Techniker und auch nicht einer der schnellsten Verteidiger der Liga, doch im Luftduell ist der Linksfuß fast unschlagbar. Mit 111 gewonnenen Kopfballduellen kann ihn nur Lukas Frenkert (116) vom SC Preußen Münster in dieser Statistik schlagen. Welche Qualität Vukotic mit dem Kopf hat, musste der FC bereits im Hinspiel am eigenen Leib erfahren. Hier erzielte der Verteidiger in der Nachspielzeit den 5:1-Endstand. Und das natürlich mit dem Köpfchen.

Im Fokus: Mit Stürmer Isaac Lidberg hat der SV Darmstadt 98 einen echten Top-Stürmer in seinen Reihen. Der 26-Jährige wechselte vor dieser Saison vom niederländischen Erstligisten aus Utrecht für eine Million Euro nach Hessen und gehört seitdem zu den absoluten Leistungsträgern im Team von Trainer Florian Kohfeldt. In bislang 19 Ligaspielen erzielte der Schwede zwölf Treffer und legte seinen Kollegen drei weitere Treffer auf. Lidberg ist ein sehr schneller Spieler, der neben einer feinen Technik auch die körperliche Präsenz mitbringt. Vor dem gegnerischen Tor ist der Rechtsfuß sehr effizient, versucht aber auch immer den besser positionierten Mitspieler in Szenen zu setzen. Fällt der Angreifer angeschlagen aus, ist das dem Spiel der Lilien deutlich anzumerken. Keines der vier Spiele, in denen Lidberg gefehlt hat, gewannen die Darmstädter. Tatsächlich gab es nur einen Punkt.

Taktik

Formation/Taktik: Trainer Florian Kohfeldt lässt seine Mannschaft ausschließlich im 4-4-2-System auflaufen. Dabei variiert er jedoch zwischen einem klassischen System mit zwei Außenspielern oder einer Raute. Bei dieser gibt es im Mittelfeld einen Sechser, zwei Achter und einen Zehner. Dabei wechseln die beiden Achter und der Spieler hinter den beiden Spitzen immer wieder die Positionen. So sorgen die Akteure für viel Flexibilität, aber auch Unruhe beim Gegner. Bei Angriffen schiebt der linke, aber auch rechte Außenverteidiger immer sehr hoch, damit es zum einen mehr Anspielstationen gibt, zum anderen das Spiel auch breit gemacht wird. Dabei setzen die Darmstädter weniger auf Flanken, sondern probieren, die Abwehr durch schnelle Kombinationen auszuspielen. Beim Verteidigen agieren die Hessen situationsbedingt teilweise sogar mit einer Fünferkette. Dafür lässt sich der Sechser zwischen die beiden Innenverteidiger fallen.

Das sagen die Trainer

Gerhard Struber über Darmstadt: „Das ist ein Gegner, der sehr viel Tiefgang und Spieler in der vorderen Linie hat, die Spielwitz, aber auch Wucht haben. Sie haben ein gutes Positionsspiel, sind aber auch immer wieder sehr schnell im Umschalten und suchen den direkten Weg zum Tor. Das wird eine richtige Herausforderung, um unser Ziel zu erreichen, und das ist klar der Sieg.“

Gäste-Trainer Florian Kohfeldt über den FC: „Der FC ist eine Mannschaft, die berechtigt aufsteigen will und hat wahrscheinlich den besten Kader der Liga. Auch haben sie gefühlt die besten Rahmenbedingungen von allen, wie zum Beispiel das Stadion. Alles um sie herum ist wie bei einem Erstligisten und Deshalb haben sie absolut berechtigt die Ambitionen, diese Liga sofort wieder zu verlassen. Sie haben viele gute Ergebnisse geliefert, in den letzten Wochen aber ein paar Schwankungen gezeigt, sind aber dennoch sehr stabil und bekommen wenige Gegentore. Der FC ist der klare Favorit.“

Personal

Personal: Die Darmstädter müssen beim  1. FC Köln auf Matthias Bader (Kreuzbandriss), Othane El Idrissi (Knieverletzung), Philipp Förster (Krank), Fabian Holland (Trainingsrückstand), Kai Klefisch (Leistenzerrung), Fabian Nürnberger (Rotsperre), Paul Will (Kreuzbandriss) und Christoph Zimmermann (Knieprobleme) verzichten

Mögliche Startelf: Schuhen – Lopez, Riedel, Vukotic, Guille Bueno – A. Müller, Papela – Boetius, Corredor – Hornby, Lidberg



Dreier- oder Viererkette? Überraschung im Sturm? So könnte der FC gegen Darmstadt spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Dreier- oder Viererkette? Überraschung im Sturm? So könnte der FC gegen Darmstadt spielen

Die Personalsituation hat sich beim 1. FC Köln wieder ein wenig entspannt. Wirklich beruhigend ist sie gerade in der Offensive aber weiterhin nicht. Es wird wieder Veränderungen geben. So könnte der 1. FC Köln gegen Darmstadt beginnen.

Lässt Gerhard Struber mit der Dreier- oder der Viererkette spielen? Wer läuft im Angriff auf? Was ist mit den Rückkehrern? So könnte der 1. FC Köln gegen Darmstadt beginnen.

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FC-Trainer Gerhard Struber hatte schon unter der Woche eine kleine Überraschung am Start, als der Coach die eigentlich öffentlich geplante Trainingseinheit kurzerhand hinter einen Vorhang verbannte. Nun sind Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Profifußball keine Seltenheit. Auch beim FC nicht. Sie waren sogar lange Zeit die Norm. Doch die kurzfristige Umstellung deutete natürlich auf eine weitere Überraschung, auf eine vielleicht sogar größere hin. Wofür sonst ein Geheimtraining? Gut möglich also, dass sich der Kölner Coach für das Duell gegen den SV Darmstadt also einen Geniestreich überlegt hat. Der Gedanke liegt nahe, dass es sich dabei um die zuletzt oft diskutierte hinterste Reihe der Geißböcke handeln könnte. Nur wäre der Überraschungseffekt für die Lilien wohl kein besonders großer.

Rondic oder Tigges?

SVD-Coach Florian Kohfeldt wird sein Team mit großer Sicherheit auf beide System eingestellt haben. Dass die Kölner beide System spielen können und die Anfälligkeit für Konter wohl eher mit der taktischen Höhe und dem Anlaufverhalten zu tun hat, ist unbestritten. Die ganz große Überraschung würde Struber also nicht aus der Kappe zaubern. Möglich ist aber auch, dass der Trainer personelle Veränderungen plant, die der Gegner nicht so wirklich auf dem Schirm hat. Da die Vorstellung gegen Ulm in der Defensive eine ordentliche war und zumindest im ersten Abschnitt der FC ein wenig Offensivgefahr entwickelte, würde es nicht überraschen, wenn der Trainer bei der Viererkette bleibt. Die Besetzung könnte aber anders aussehen. So könnten wohl Leart Pacarada und Dominique Heintz wieder zurückkehren und die Reihe mit Timo Hübers und Jusuf Gazibegovic komplettieren.

Eric Martel steht dem FC wieder zur Verfügung und sollte der Kapitän der U21-Nationalmannschaft nicht zurück in die hinterste Reihe rotieren, wird Martel wohl auf seiner angestammten Sechs beginnen. Davor wird es spannend. Jan Thielmann zeigte gegen Ulm eine ansprechende Leistung und könnte genauso in der Startelf stehen wie auf der linken Seite Florian Kainz sowie Ulm-Siegtorschütze Luca Waldschmidt hinter der Spitze. Wenn die Ausrichtung die gleiche wie gegen den SSV bleibt. Auch Dejan Ljubicic wäre eine Option für das Mittelfeld. Wer im Sturm spielen wird, scheint nach vergangener Woche vollkommen offen. Imad Rondic war eigentlich schon in der Anfangsformation für die Begegnung gegen Ulm erwartet worden, saß 90 Minuten auf der Bank. Steffen Tigges konnte sich allerdings ebenfalls nicht empfehlen. Am Ende des Tages könnte genau dort die Überraschung liegen.

Duell gegen Darmstadt: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Dominique Heintz beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Jusuf Gazibegovic

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln
Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Dejan Ljubicic

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Florian Kainz nach seinem Treffer zur Kölner Führung

Florian Kainz

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Imad Rondic soll für den 1. FC Köln Tore schießen

Imad Rondic