U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln will in Uerdingen zurück in die Erfolgsspur finden

Es wird eine Reise für Fußball-Nostalgiker: Die U21 des 1. FC Köln ist am Samstag (14 Uhr) im Grotenburg-Stadion zu Gast. Wo vor Jahrzehnten der Bundesliga-Fußball rollte, geht es diesmal beim KFC Uerdingen um Punkte in der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur – und das ohne den gesperrten Kapitän.

Im altehrwürdigen Grotenburg-Stadion steht der Kölner Reserve eine knifflige Aufgabe gegen Uerdingen bevor. Die U21 des 1. FC Köln will nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

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Es ist eine mittlerweile schon bemerkenswerte Serie bei der U21: Bislang fehlte der Kapitän Marco Höger in dieser Saison dreimal gesperrt: Zweimal wegen einer gelb-roten Karte, einmal wegen seiner fünften Verwarnung. Und die FC-Reserve konnte keines dieser drei Spiele gewinnen (zwei Niederlagen, ein Remis). Einzig kurz vor Weihnachten, als Höger gegen Hohkeppel angeschlagen fehlte, gewann die U21 mit 2:0. Diesmal fehlt der Anführer jedoch abermals gesperrt – doch die schwarze Serie soll und muss ein Ende finden. Schon ein Unentschieden beim KFC Uerdingen würde wohl eher für enttäuschte Gesichter sorgen.

Ohne Höger und Salger

Und damit nicht genug: Neben Höger fehlt mit Stephan Salger ein weiterer Routinier. Der 35-Jährige muss ebenso wegen muskulärer Beschwerden pausieren wie auch weiterhin Etienne Borie und Meiko Sponsel. Die Langzeitverletzten Arda Süne, Alessandro Blazic und Yannick Mausehund fehlen ohnehin. Am Samstag soll in der altehrwürdigen Grotenburg der erste Dreier eingefahren werden nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Düren (1:2) und Bocholt (0:1). Dabei warnt der Trainer Evangelos Sbonias jedoch davor, die abstiegsbedrohten Uerdinger zu unterschätzen: „Sie haben eine sehr gute Hinrunde gespielt. Jetzt fehlen ein bisschen die Ergebnisse in der Rückrunde. Aber sie haben sehr viele erfahrene Spieler, wenn ich da etwa Hamadi Al Ghaddioui vorne drin nehme. Drumherum sind auch einige talentierte Jungs, die eine gute Ausbildung in den NLZ in NRW genossen haben. Daher wird es ein kompliziertes Auswärtsspiel auch aufgrund der Gemengelage, die in Uerdingen herrscht.“

Uerdingen droht wohl das nächste Insovenz-Verfahren

So steht der Krefelder Traditionsverein dem Vernehmen nach kurz vor einem weiteren Insolvenz-Verfahren. Sportlich kämpft der KFC als aktueller Drittletzter ohnehin ums Überleben in der Regionalliga. Sbonias will den Fokus aber ohnehin auf die eigene Mannschaft legen nach den jüngsten Niederlagen: „Jetzt geht es darum, den Jungs die Stabilität und das Vertrauen zu geben, dass wenn der Nackenschlag kommt, wir weiter im Plan bleiben, wir weiter unseren Fußball spielen, wir weiter unsere Idee auf den Platz bekommen und dann auch das Momentum wieder auf unsere Seite ziehen, um dann so ein Spiel zu gewinnen. Das wird am Wochenende dann interessant sein zu sehen, ob wir das schaffen.“

Grundsätzlich denkbar sei für die Partie am Samstag, dass Spieler aus der U19 im Spieltagskader stehen werden. Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz wären die heißesten Anwärter. Offen ist zudem, wen Gerhard Struber für Spielpraxis in die U21 abstellt. Neo Telle wäre hier ein Kandidat, der in der Regionalliga weitere wichtige Einsatzzeit sammeln könnte.

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1. FC Köln in Paderborn: Keine gute Bilanz und die acht Minuten mit Frank Willenborg

Frank Willenborg im Spiel des 1. FC Köln
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1. FC Köln in Paderborn: Keine gute Bilanz und die acht Minuten mit Frank Willenborg

Am Samstagmittag ist der FC zu Gast in Paderborn. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für den FC kein Unbekannter. Und die Bilanz ist alles andere als vielversprechend. Frank Willenborg pfeift die Begegnung SC Paderborn gegen den 1. FC Köln.

Am Samstagmittag steht für den FC die nächste schwierige Aufgabe auf dem Plan. Die Kölner sind zu Gast beim Tabellendritten aus Paderbon. Frank Willenborg pfeift die Begegnung SC Paderborn gegen den 1. FC Köln. Und das weckt nicht die besten Erinnerungen.

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Was man nicht alles so in acht Minuten machen kann, lautete eine oft gestellte Frage in den Sozialen Medien nach dem bitteren Pokal-Aus der Kölner in Leverkusen Anfang des Jahres. Bitter, weil der FC überraschend 2:0 gegen den Tabellenführer in Führung lag, Bayer aber noch einmal den richtigen Schlüssel fand und verkürzte. Schiedsrichter Frank Willenborg gab schließlich acht Minuten Nachspielzeit und löste zumindest bei den FC-Fans heftige Diskussionen aus. Auch, weil Patrik Schick in der sechsten Minute des Nachschlags ausglich, die Tür zur Verlängerung öffnete, in der Leverkusen dann eiskalt zuschlug und die Geißböcke dann doch als Verlierer vom Platz gingen.

Zuletzt eher schlechte Bilanz

Nicht die erste bittere Erfahrung: So richtig feiern wollte am 75. Geburtstag dann keiner mehr. Der FC hatte das Heimspiel im Februar 23 gegen den VfL Wolfsburg verdient und trotz beeindruckender Choreo 0:2 verloren. Und auch wenn der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart sehr wohl wusste, dass seine Mannschaft nicht gerade den besten Tag erwischt hatte und damit auch selbst verantwortlich für die Pleite war, der Coach richtete seinen Zorn auf Schiedsrichter Frank Willenborg. „Alles“ habe ihn an dem Unparteiischen gestört, sagte Baumgart. „Da waren schon einige Sachen, die mich geärgert haben. Es war das Auftreten, das Verhalten und Entscheidungen im Umschaltspiel, die als taktisches Foul zu werten sind.“ Auch die Spieler waren nicht mit allen Pfiffen einverstanden, Dejo Ljubicic nannte die Leistung des Refs später einfach nur „schlecht“.

Schlecht ist aus Kölner Sicht vor allem die Bilanz in Begegnungen unter der Leitung des 45-Jährigen. 14 Partien der Geißböcke leitete der Realschullehrer, gerade drei Spiele gewann der FC. Von den vergangenen zwölf Duellen sogar nur eins. Die ersten beiden Partien gingen vor zwölf Jahren an Köln. Der FC gewann in der ersten Runde des Pokals gegen die SpVgg Unterhaching und ein halbes Jahr später in Liga zwei gegen Union Berlin. Danach folgten sieben Niederlagen, drei Remis, aber immerhin auch ein Sieg. Und das war ein ganz besonderer. Im April 2021 setzte sich der FC 2:1 gegen RB Leipzig durch – beide Tore erzielte bekanntlich Jonas Hector. “Eigentlich bin ich nach vorne gegangen, weil ich nicht mehr konnte. Ich habe in der Halbzeit zu Friedhelm Funkel gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich das noch packe”, sagte der Kölner Ex-Kapitän einige Zeit später. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung der Kölner in Darmstadt (1:5).

Zwei Mal Rot für Paderborn

Auch in der vergangenen Spielzeit pfiff Willenborg zwei Begegnungen der Kölner. Der 45-Jährige leitete die Begegnung gegen den FSV Mainz (0:0) sowie gegen die Bayern (0:2). Vom Platz stellte Willenborg noch nie einen Kölner Spieler, entschied aber zwei Mal auf Elfmeter gegen die Geißböcke und zeigte 2022 im FC-Spiel gegen Hoffenheim Ozan Kabak die Gelb-Rote Karte. 15 Mal leitete der Schiedsrichter Begegnungen von Paderborn. Die Bilanz der Ostwestfalen ist dabei mit sechs Siegen, bei vier Niederlagen leicht positiv. In Erinerungen dürfte dem SCP noch ein Duell von 2020 sein. Damals gab es zwar ein torloses Remis gegen Oberhausen, Paderborn spielte die Begegnung aber nur mit neun Spielern zu Ende. Sören Brandy sah fünf Minuten nach seiner Einwechslung Rot und auch der in Köln gut bekannte Rolf-Christel Guié-Mien wurde vom Platz gestellt.


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