Konkurrenz gewinnt und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Patrick Wimmer jubelt nach seinem Treffer gegen Union
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Konkurrenz gewinnt und erhöht den Druck auf den 1. FC Köln

Der FC wollte auch an diesem Spieltag wieder als der große Gewinner des Tabellenkellers einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Doch die Konkurrenz spielt nicht mit: Der Druck auf den 1. FC Köln steigt wieder.

Mit einem Sieg über den FC St. Pauli wollten die Kölner eigentlich die Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt feiern. Es kam aber anders. Auch, weil die Konkurrenz nicht mitspielt.

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Die Euphorie war vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli rund ums Geißbockheim groß. Denn mit einem Sieg über die Kiezkicker hätte der FC bereits mit einem Bein die Tür zur Bundesliga-Saison 2026/27 überschritten. Immerhin verhinderte Köln mit dem späten Ausgleich durch Luca Waldschmidt Schlimmeres. „Der Punkt war unfassbar wichtig. Wenn wir das Spiel verlieren, dann sind wir zwei Punkte an St. Pauli ran, so sind wir fünf weg“, lautete die Reaktion von René Wagner nach der Begegnung. Doch auch mit den fünf Zählern ist Köln vier Spieltage vor Saisonende alles andere als durch. Denn das Restprogramm hat es mit den Spielen gegen Bayern und Bayer sowie die direkten Konkurrenten Union und Heidenheim durchaus in sich. Und die Konkurrenz spielte am 30. Spieltag ebenfalls nicht mit. Durch die Erfolge von Wolfsburg und Bremen schiebt sich die Tabelle im Keller wieder ein Stückchen weiter zusammen.

Bremen verbessert sich

Werder setzte sich nach der verdienten Niederlage gegen Köln in der vergangenen Woche im Nordderby 3:1 durch. Jen Stage brachte Bremen gleich zwei Mal in Führung. Zwischenzeitlich hatte der HSV durch Robert Glatzel ausgeglichen. In der Nachspielzeit erzielte Cameron Puertas das erlösende 3:1 – und das in Überzahl. Philip Otele war zuvor vom Platz geflogen. Bremen hat damit ebenfalls 31 Punkte auf dem Konto, liegt nur aufgrund der Tordifferenz hinter dem FC auf Rang 14. Auch der VfL Wolfsburg sendete wieder ein Lebenszeichen. Die Wölfe gewannen bei Union Berlin 2:1. Patrick Wimmer und Dženan Pejčinović brachten den VfL in Führung, Oliver Burke verkürzte in den Schlussminuten. Zwar drückten die Eisernen auf den Ausgleich, der fiel aber nicht mehr. Durch den Erfolg hat Wolfsburg den Rückstand zum Relegationsplatz auf zwei Zähler reduziert. Es könnte also durchaus am letzten Spieltag zum Finale zwischen den beiden Teams im direkten Duell kommen.

Durch die Niederlage mischt auch Hamburg wieder im Abstiegskampf mit. Der Punktestand zwischen den Rängen zehn und 15 beträgt nun nur noch drei Punkte. Bei fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz – vier Spieltag vor Saisonende – hat der FC es natürlich weiterhin in der eigenen Hand. Am Sonntag greifen mit Heidenheim in Freiburg und Mönchengladbach gegen Mainz zwei weitere Abstiegskandidaten in den Spieltag ein.


Befürchtung bestätigt: Ragnar Ache wird dem 1. FC Köln fehlen

Ragnar Ache wird dem FC fehlen
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Befürchtung bestätigt: Ragnar Ache wird dem 1. FC Köln fehlen

Die Befürchtungen haben sich am Samstag bestätigt. Der 1. FC Köln muss im Saisonendspurt auf Ragnar Ache verzichten. Der Stürmer verletzte sich im Duell gegen den FC St. Pauli. Nun bestätigte der Verein die muskulären Probleme. Der Angreifer erzielte in diesem Jahr bereits sechs, in dieser Saison sieben Treffer.

Der FC wird voraussichtlich in den verbleibenden Spielen der aktuellen Saison ohne Ragnar Ache auskommen müssen. Wie der 1. FC Köln mitteilt, fällt der Stürmer mit einer muskulären Verletzung vorerst aus. Ache musste gegen St. Pauli aufgrund der Verletzung frühzeitig vom Platz.

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Das ist bitter. Die Kölner müssen im Saisonfinale ohne ihren Mittelstürmer Ragnar Ache auskommen. Der 27-Jährige hatte sich bei einem Sprint im Duell gegen den FC St. Pauli nach einer knappen Stunde an den Oberschenkel gegriffen, musste nach kurzer Behandlung ausgewechselt werden. „Wir müssen es jetzt abwarten. Es sah auf jeden Fall nicht so gut aus“, hatte Thomas Kessler bereits geahnt. „Wir schicken ihn jetzt schnellstmöglich in die Diagnostik und dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“ Die Diagnostik ist abgeschlossen und sie ist für die Kölner keine erfreuliche. „Ragnar Ache hat sich am Freitagabend eine Muskelverletzung zugezogen und wird voraussichtlich bis zum Saisonende ausfallen. Das hat eine MRT-Untersuchung am Samstag ergeben“, heißt es in der kurzen Meldung vom FC. Die Muskelverletzungen ziehen sich bei den Kölnern wie ein roter Faden durch die Saison.

Sechs Tore seit Jahreswechsel

Der 27-Jährige erlebte gegen die Kiezkicker sicher nicht seinen besten Tag, im Jahr 2026 ist der Angreifer aber ein absoluter Leistungsträger. Sechs seiner sieben Tore erzielte Ache seit dem Jahreswechsel, bereitete ein weiteres Tor vor. Natürlich unvergessen das Tor des Monats Februar, bei dem Ache per Fallrückzieher gegen Hoffenheim traf. Der Stürmer ist neben Said El Mala und Kaminski Teil der starken Offensivreihe, die für einen Aufsteiger gute 44 Tore erzielte. Alle drei waren insgesamt an 39 Treffern beteiligt. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Luca Waldschmidt nach der Begegnung bei DAZN. Auch René Wagner konnte noch nichts genaues sagen: „Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Ich glaube, da ist was, es ist aber zu früh, um zu sagen, was genau es ist. Wir müssen es morgen genauer checken.“ Nun haben die Kölner Gewissheit.


Ein Spiegel zum Hinspiel – Im Ergebnis gleich und doch das Gegenteil

Karol Mets trifft für St. Pauli gegen den 1. FC Köln
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Ein Spiegel zum Hinspiel – Im Ergebnis gleich und doch das Gegenteil

Am Freitagabend spielte der FC in Hamburg 1:1-unentschieden und sicherte sich einen Punkt. Auch das Hinspiel endete Remis zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Deutliche Unterschiede trotz selbem Ergebnis gegen St. Pauli.

Das Rückspiel gegen die Hanseaten glich einem Spiegelbild des Duells aus der Hinrunde. Die Vorzeichen drehten sich komplett.

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Das Duell am Freitagabend gegen den FC St. Pauli kann man wohl getrost als einen Spiegel des Hinspiels ansehen. Beide Partien endeten 1:1, aber im Gegensatz zur Begegnung am Nikolaustag vergangenen Jahres gibt es dann doch einige verdrehte Parallelen. Im Dezember war es FC-Toptalent Said El Mala, der die Geißböcke nach einer torlosen ersten Halbzeit in der 51. Minute in Führung brachte. Lange hielt die Mannschaft vom damaligen Trainer Lukas Kwasniok die Null und steuerte bereits auf drei gewonnene Punkte gegen die Hanseaten zu. Doch kurz vor dem Abpfiff, machte Ricky-Jade Jones den Kölnern einen Strich durch die Rechnung. Der Engländer traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich und stahl den Domstädtern zwei Zähler.

Veränderte Vorzeichen

Besonders unglücklich war dabei FC-Keeper Marvin Schwäbe. Der Torhüter rutschte beim Versuch, den Schuss von Jones zu parieren weg und erreichte so die Kugel nicht mehr. „Ich habe eigentlich die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg. Das tut extrem weh, ist extrem bitter. Es tut mir leid für die Mannschaft, am Ende kann ich leider Gottes nicht großartig was ändern“, so Schwäbe damals. Der 30-Jährige fügte noch hinzu, dass die Geißböcke die bessere Mannschaft gewesen seien, die besseren Chancen auf ihren Seiten hatten. Das 1:1-Unentschieden brachte dem FC einen Zähler ein, fühlte sich allerdings wie eine Niederlage an.

1:1 endete auch das Rückspiel in der Hansestadt. Doch diesmal änderten sich die Vorzeichen komplett. Das Duell war nahezu ein Abbild des Hinspiels, jedoch verloren die Kölner nicht zwei Punkte, sondern gewannen gefühlt einen. In der Partie am Freitagabend war es diesmal Schwäbe, der den Kölnern den Zähler festhielt. So parierte der Keeper der Geißböcke mehrfach die gefährlichen Torchancen der Mannschaft von Alexander Blessin. Vor allem gegen Andréas Hountondji hielt der 30-Jährige in der ersten Halbzeit überragend.

Der Punkt ist „unfassbar wichtig“

St. Pauli war die stärkere Mannschaft und kam auf einen xGoals-Wert von 2,26, der FC hingegen nur auf 1,51 erwartbare Tore. Mit sechs Schüssen auf den Kasten des FC-Torhüters kreierten die Hanseaten deutlich mehr Chancen, verwandelten jedoch – eben auch dank Schwäbe – lediglich einen Abschluss. So war es ebenfalls nach einer torlosen ersten Halbzeit diesmal Paulis Karol Mets, der in der 69. Minute auf 1:0 stellte. Im Gegensatz zum Hinspiel gelang es am 30. Spieltag jedoch den Kölnern, diesmal vier Minuten VOR Schluss (86.) durch den verwandelten Elfer von Luca , auf Remis zu stellten und den Hamburgern zwei Punkte zu stehlen.

Und im Gegensatz zum 1:1 der Hinrunde fielen dann auch die Stimmen nach dem Spiel deutlich anders aus. „Der Punkt ist sehr viel wert“, konstatierte Waldschmidt nach dem Duell. Und auch Schwäbes Bewertung fiel trotz des selben Ertrags in der Crunchtime der Saison anders aus. „Man hat gerade am Ende gemerkt, wie aufgeheizt die Stimmung ist. Für uns war es enorm wichtig, dass wir die Distanz gewahrt haben, dass wir uns nicht aufgegeben haben und bis zum Ende daran geglaubt und nicht aufgegeben haben“, so der Keeper. Denn mit dem erkämpften Punkt ist es den Geißböcken zwar nicht wie erhofft gelungen, den Abstand auf den Relegationsplatz zu vergrößern, er wurde aber eben auch nicht verkleinert. Und so ist der eingefahrene Zähler auch für Schwäbe nicht wie im Hinspiel mit einem bitteren Beigeschmack versehen, sondern war das Mittel „um die fünf Punkte zu halten“ und auch für Trainer Wagner „unfassbar wichtig.“


Darum übernahm Luca Waldschmidt den Elfmeter beim 1. FC Köln

Luca Waldschmidt jubelt nach dem Ausgleich
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Darum übernahm Luca Waldschmidt den Elfmeter beim 1. FC Köln

Mit seinem verwandelten Elfmeter rettete Luca Waldschmidt dem FC einen Punkt. Auch Said El Mala hätte wie gegen Bremen gerne geschossen. Doch große Diskussion gab es deswegen nicht beim 1. FC Köln: Darum übernahm Luca Waldschmidt den Elfmeter.

Mit seinem späten Treffer besorgte ausgerechnet Luca Waldschmidt per Elfmeter dem FC einen wichtigen Zähler. Ausgerechnet, weil Trainer René Wagner den Spieler unter der Woche besonders gelobt hatte. Auch Said El Mala stand für den Strafstoß bereit.

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Es wirkte ein wenig wie ein Generationswechsel. Während Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sich das eindeutige Foulspiel von Karol Mets an Jakub Kaminski noch auf dem Bildschirm anschaute, besprachen sich Said El Mala und Luca Waldschmidt, wer der Schütze des möglichen Elfmeters sein könnte. Viel deutete zunächst auf den Youngster, der schon gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende Verantwortung übernommen und getroffen hatte. „Said brennt für jedes Tor, für jedes Dribbling. Natürlich will er Tore schießen“, erklärte Thomas Kessler nach der Begegnung bei Sky. El Mala hat bekanntlich in dieser Spielzeit bereits elf Treffer erzielt und damit einen mehr als Lukas Podolski in seiner Premieren-Saison. Für den Youngster geht es natürlich auch darum, weiter Eigenwerbung zu betreiben. Zum einen für mögliche Sommer-Interessenten, aber auch für die Nationalmannschaft. Der 19-Jährige will noch mit zur WM.

„Luca ist enorm sicher“

Doch kurz vor dem Elfmeter übergab der Youngster die Kugel an Waldschmidt. Und der ehemalige Nationalspieler verwandelte sicher zum so wichtigen Ausgleich. „Ich bin ganz klar ran. Da habe ich gedacht, das ist meine Ecke, die nehme ich mir“, sagte der Torschütze. „Ich wollte keine großen Experimente bei der Wichtigkeit des Tores machen.“ Die Bedeutung war tatsächlich eine hohe. Hätten die Kölner verloren, betrüge der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch zwei Zähler, das vor dem Spiel gegen Leverkusen. Die Geißböcke hätten sich wieder mitten in der Verlosung befunden. „Vielleicht kommt es dann auch auf das bisschen Erfahrung an“, erklärte Marvin Schwäbe, der aber auch verriet, dass es keine große Absprache bei den Elfmetern gäbe. „Es kommt immer darauf an, wer sich gerade gut fühlt. Luca hat es in der Vergangenheit gut gemacht. Von daher ist es absolut in Ordnung. So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal. Die Jungs legen sich im Training die Bälle für die Elfmeter hin und probieren es. Luca ist enorm sicher.“

Eine große Diskussion gab es zwischen den beiden Spielern ohnehin nicht. „Said hatte direkt im Mittelkreis gefragt, ob ich ihn nehmen will. Ich habe „Ja“ gesagt“, so Waldschmidt. „Er hat gesagt: ,Ist gut, mach ihn`. Im Sechzehner wollte er aber glaube ich nochmal ein bisschen Verwirrung stiften, so dass der Torwart denkt, er schießt. Smarter Move. Mich hatte er schon gefragt, als der Schiri noch draußen war.“ René Wagner bestätigte später, dass es bei den Spielern von ihm aus keine genaue Absprache gäbe, wer schießt. Die Jungs müssten sich auch danach fühlen. Dieses Mal fühlte sich Waldschmidt danach. „Großen Respekt an Said, in der Situation den Ball abzugeben. Ich freue mich für Luca, dass er ihn dann auch reingehauen hat“, sagte Wagner.


Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Youssoupha Niang vom 1. FC Köln
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Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Was für ein Befreiungsschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente gewannen das Stadt-Derby der Regionalliga West gegen den SC Fortuna Köln mit 3:0 (2:0) und beendeten damit ihre Negativserie von zuvor fünf Niederlagen in Folge.

Beim Stadtduell am Freitagabend war Youssoupha Niang vor über 2000 Zuschauern der Matchwinner mit zwei Toren und einer Vorarbeit. Für die U21 der Geißböcke gab es seit langem wieder einen Sieg.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Bonn auf drei Positionen: Fayssal Harchaoui, Arda Süne und Sargis Adamyan ersetzten Ilias Elyazidi, Marvin Ajani und Bernie Lennemann. Die Fortuna-Fans waren auf den Rängen optisch und akustisch wie erwartet klar überlegen und gaben auch auf dem Rasen den Ton an. Den ersten Akzent setzte aber die U21 durch Arda Süne, dessen Flachschuss allerdings kein Problem für Fortunas Torwart Lennart Winkler war (9.).

Niang mit guter Leistung

Kurz danach brach Youssoupha Niang auf dem rechten Flügel durch, schüttelte Maximilian Fischer ab und passte den Ball scharf ins Zentrum. David Haider Al-Azzawe grätschte die Kugel im Fünfer unbedrängt ins eigene Tor zum 1:0 für die FC-Reserve (14.). Dahinter wäre Fynn Schenten auch einschussbereit gewesen. Die Gäste aus der Südstadt stürmten danach zwar wütend an und waren die dominierende Mannschaft, während sich die U21 auf Entlastungsangriffe fokussierte. Die Fortuna suchte die entscheidende Lücke in der FC-Defensive jedoch erfolglos. Die beste Aktion war ein Schuss von Rafael Garcia von der Strafraumgrenze, den Mikolaj Marutzki problemlos aufnahm (37.).

Kurz danach schalteten die Geißböcke nach einem von Yannick Mausehund abgewehrten Fortuna-Schuss aus dem eigenen Strafraum heraus blitzschnell um. Sargis Adamyan nahm den Ball mit, bediente Schenten, der wiederum querlegte zum freistehenden Niang. Der Stürmer schob mühelos zum 2:0 ein (39.). Der U21 wäre kurz nach dem Seitenwechsel beinahe die Vorentscheidung geglückt: Niang brachte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Patrik Kristal schoss scharf aufs Tor, doch Lennart Winkler war aufmerksam und wehrte den Ball nach 50 Sekunden im zweiten Durchgang mit einer starken Reaktion zur Seite ab (46.).

40 Punkte Marke geknackt

Den jungen Geißböcken gelang es auch danach zunächst, den Favoriten aus der Südstadt vom eigenen Tor fernzuhalten und stattdessen sogar immer häufiger den Weg in die gegnerische Hälfte zu finden. Erst nach rund einer Stunde wurde die Fortuna druckvoller, vergab zwei gute Schusschancen aber leichtfertig. Ein weiterer Kopfball landete knapp neben dem FC-Tor. Die Partie entwickelte sich nun deutlich in Richtung Abwehrschlacht für die U21. Sbonias reagierte in dieser brenzligen Phase umgehend und brachte mit Marvin Ajani für Cenny Neumann einen weiteren Routinier.

Direkt danach flaute der Fortuna-Sturm auch wieder ab. Und nach einem weiteren Konter der U21 drückte Niang eine Flanke des eingewechselten Bernie Lennemann am ersten Pfosten zum 3:0 über die Linie (77.). Die U21 knackte mit dem Derby-Sieg die 40-Punkte-Marke und sprang in der Tabelle zumindest über Nacht auf den achten Platz.

Für die U21 geht es nächste Woche Samstag (14 Uhr) auswärts bei der SSVg Velbert weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (70. Ajani), Mausehund, Özkan, Friemel – Kristal (83. Elyazidi), Harchaoui – Süne (62. Toure), Adamyan (83. Dürholtz), Schenten (62. Lennemann) – Niang. Tore: 1:0 Al-Azzawe (14., Eigentor), 2:0 Niang (39.). Zuschauer: 2375.

Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption für Jakub Kaminski

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Torjubel.
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Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption für Jakub Kaminski

Zwar hat der FC am Freitag nicht die erhofften drei Punkte aus Hamburg mitgebracht, eine gute Nachricht gab es am Rande des Spiels bei St. Pauli aber doch: Der 1. FC Köln zieht erwartungsgemäß die Kaufoption bei Jakub Kaminski.

Jakub Kaminski wird auch in der kommenden Spielzeit wohl beim FC spielen. Die Kölner werden die Kaufoption für den Polen ziehen. Das erklärte Thomas Kessler bei Sky und bestätigte das später auch gegenüber den Kölner Medien in Hamburg.

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Gemessen an der Euphorie vor dem Spiel der Geißböcke gegen den FC St. Pauli gab es am Freitagabend relativ wenig Grund zur Freude. Gefühlt hatte der FC den Acht-Punkte-Vorsprung schon erspielt bevor er der Anstoß ertönte. Am Ende wurde es ein knappes 1:1-Unentschieden, bei dem der FC Schlimmeres verhindert. Ein teuer erkauftes Unentschieden. Denn Ragnar Ache verletzte sich zu allem Überfluss, fällt möglicherweise bis zum Saisonende aus. Und doch hatte der FC am Freitagabend dann doch noch eine besonders positive Nachricht im Gepäck: Die Kölner werden auf jeden Fall die Kaufoption bei Jakub Kaminski ziehen. Das erklärte Thomas Kessler bei „Sky“. Der Geschäftsführer war eigentlich nach einer möglichen Ablöse im Falle eines Abstiegs des VfL Wolfsburg gefragt worden. Der Spieler sei nicht ablösefrei, egal in welcher Liga Wolfsburg spiele, erklärte Kessler. „Dann habe ich gesagt, dass wir die Kaufoption von Kuba ziehen werden, weil er mich auch heute wieder gezeigt hat, warum er so wichtig für uns ist“, so der Geschäftsführer weiter. „Deswegen bin ich da auch relativ klar.“

Erneut starke Werte

Eine große Überraschung ist die feste Verpflichtung des Polens nicht. Kaminski ist in dieser Spielzeit ein absoluter Leistungsträger. Der Pole kommt bislang auf sieben Tore. Dazu bereitete der 23-Jährige fünf Tore vor (inklusive dem herausgeholten Elfmeter gegen Pauli). Zwölf Scorerpunkte sammelte der Offensivspieler noch in keiner Saison seitdem er in Deutschland spielt, der Bestwert lag bislang bei sieben. Auch am Freitagabend war Kaminski wieder einer der besseren Kölner, wohl der beste Feldspieler. Der Pole kam auf drei Torschussbeteiligungen, spulte fast elf Kilometer ab, brachte 90 Prozent seiner Pässe zu den Mitspielern und gewann im Schnitt drei von vier Zweikämpfen. Vor allem aber holte er den Elfmeter zum Ausgleich heraus – und das alles in seinem 100. Bundesligaspiel.

Da Kaminski die gesamte Saison über auf einem konstant hohen Niveau spielt, ist die feste Verpflichtung nur folgerichtig. Und der FC wird voraussichtlich ein ordentliches Plus machen. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach bei etwas mehr als fünf Millionen Euro liegen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de liegt der Marktwert des Polen bei zwölf Millionen Euro. Nun scheint eine zentrale Rolle für die kommende Spielzeit frühzeitig geklärt.


Eine Fünf, zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Marius Bülter im Duell gegen St. Pauli
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Eine Fünf, zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Vor dem Duell am Millerntor hofften die Fans auf einen Acht-Punkte-Vorsprung – die Vorentscheidung. Am Ende waren die Kölner froh über einen Punkt. Wirklich überzeugen konnten nicht alle Spieler: Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC St. Pauli.

Wenn man so will sind die Kölner mit einem blauen Auge davon gekommen. Der FC spielte 1:1 am Millerntor und rettete sich durch einen Elfmeter kurz vor Spielende.

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Schwäbe wieder bester Kölner

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Stand früh richtig gegen Hountondji bei einem Kopfball, rettete dann weltklasse gegen den 23-Jährigen im Eins-gegen-eins. War anschließend auch gegen Ritzka zur Stelle und nach dem Wechsel bei einem viel zu harten Rückpass von Simpson-Pusey. Als er nach einer knappen Stunde geschlagen war, war Bülter für ihn auf der Linie zur Stelle. Bei Mets Gegentor machtlos.


Alessio Castro-Montes Einzelkritik 4

Alessio Castro-Montes

Rückte für Kristoffer Lund in die Anfangsformation. Wirkte nicht immer sattelfest. Etwas als Pyrka ihn nach einer halben Stunde viel zu leicht stehen ließ. Rettete dafür aber bei einer scharfen Flanke von Sinani nur wenige Minuten später. Seine Flanken verpufften meist wirkungslos.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Sah gegen Hountondji nicht immer gut aus. Hatte bei einer Drehung Glück, dass Schwäbe weltklasse parierte. War aber im Zweikampfverhalten ansonsten routiniert, gewann starke 70 Prozent der Duelle.


Jahmai Simpson-Pusey Einzelkritik 4+

Jahmai Simpson-Pusey

War in der Anfangsphase einmal mehr die Ruhe selbst. Seine langen Bälle waren oft zu ungenau, fanden weder Ache noch El Mala. War auch defensiv nicht immer auf der Höhe. Stellte seinen Keeper mit einem erstaunlich harten Rückpass auf die Probe und verlor Mets beim 0:1 aus den Augen. Hatte auf der anderen Seite die meisten Ballkontakte und spielte mit Abstand die meisten Pässe (80).


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

Fiel nicht sonderlich auf, was für einen Defensivspieler gerade in der Rückwärtsbewegung meist ein gutes Zeichen ist. Hatte aber auch recht wenig mit dem Spielaufbau zu tun.


Keine gute Leistung

Einzelkritik Eric Martel, Note 4

Eric Martel

Spulte die meisten Kilometer von allen Spielern ab und führte die meisten Zweikämpfe. War aber dennoch weit von seiner Topform entfernt. Setzte in der Vorwärtsbewegung gar keine Ausrufzeichen. Klammerte Wahl bei dessen Vorlage zum 1:0. Vielleicht wäre „mit zum Kopfball hochsteigen“ die bessere Wahl gewesen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Einzelkritik Isak Johannesson, Note 4-

Isak Johannesson

Hatte in der Offensive kaum Impact, stopfte dafür in der Rückwärtsbewegung zunächst einige Löcher. Sammelte alleine in den Anfangsminuten vier Zweikämpfe, die er alle gewann. Seine Leistung flachte mit der Länge des Spielverlaufs zunehmend ab.


Einzelkritik Jakub Kaminski, Note 2

Jakub Kaminski

Setzte den ersten Abschluss, wurde aber geblockt. Wieder ein absoluter Aktivposten. Spulte seine Kilometer ab, kam auf drei Torschussbeteiligungen und holte den Elfmeter zum Ausgleich heraus.


Einzelkritik Jan Thielmann, Note 5

Jan Thielmann

Spielte wieder eher den rechten Part einer Fünferkette. Stand dort in der Defensive zunächst gut. Bis Ritzka ihn viel zu leicht stehen ließ, bevor er den Ball stark auf Hountondji brachte, der aber vergab. Nach vorne passierte über seine Seite so gut wie gar nichts. Auch deswegen war für das Eigengewächs zur Halbzeit Schluss.


Einzelkritik Ragnar Ache, Note 4

Ragnar Ache

Wurde immer wieder mit langen Bällen gesucht, aber viel zu selten gefunden. War somit kein Faktor im Spiel. Kam auf zehn Ballkontakte, ein Torschuss war nicht dabei. Nach 50 Minuten musste der Angreifer verletzt raus.


Einzelkritik Said El Mala, Note 4+

Said El Mala

Setzte sich früh gegen zwei Gegenspieler durch, brauchte beim Abschluss dann aber mehr als nur Feinjustierung. War viel unterwegs, aber eher selten mit Ball und noch seltener gefährlich. Steigerte sich nach dem Wechsel, setzte die Kugel an die Latte.


Einzelkritik Linton Maina, Note 4

Linton Maina

Kam zur Halbzeit für Thielmann und sorgte für deutlich mehr Tempo. War aber in seinen Situationen auch nicht glücklich.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Kam für den verletzten Ache und setzte sich sofort in Szene. Allerdings mit einer Rettungsaktion auf der eigenen Linie.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Sorge um verletzten Ragnar Ache – Droht jetzt das Saison-Aus?

Ragnar Ache musste verletzt vom Platz
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Sorge um verletzten Ragnar Ache – Droht jetzt das Saison-Aus?

Der FC muss im Saisonendspurt möglicherweise auf Ragnar Ache verzichten. Der Stürmer verletzte sich im Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim FC St. Pauli: Ragnar Ache droht das Saison-Aus. Der 27-Jährige zog sich offenbar eine muskuläre Verletzung zu.

Ausgerechnet im Saisonendspurt wird der FC wohl auf seinen Mittelstürmer Ragnar Ache verzichten müssen. Der Angreifer wurde im Duell gegen den FC St. Pauli nach einer knappen Stunde verletzt ausgewechselt.

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Der Spiel eröffnende Pass war vielversprechend. Ragnar Ache nahm Tempo auf, griff sich dann an den Oberschenkel und nahm das Tempo wieder raus. Aus dem Stand spielte der Angreifer noch einen Pass und zeigte umgehend nach der Ballabgabe an, dass das Spiel für ihn beendet sei, es eine Auswechslung geben müsse. Von den Medizinern gestützt humpelte Ache vom Platz, eine Hand immer am lädierten Oberschenkel. Und anscheinend sind die muskulären Probleme wieder zurück am Geißbockheim. Wie ein roter Faden ziehen sich die Verletzungen durch die Saison. Zeitweilig fielen drei Innenverteidiger gleichzeitig aufgrund von muskulären Problemen aus und brachten die Geißböcke in personelle Nöte. Zuletzt hatte der FC die Anfälligkeiten eigentlich im Griff. Nun folgt wohl ein weiterer bitterer Ausfall. Denn Ache machte nicht den Eindruck, als würde es sich um eine Lappalie handeln.

Sechs Tore seit Jahreswechsel

Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ache wird wohl am Samstag ins MRT geschickt. Doch der Stürmer wird wohl vorerst ausfallen, vier Spieltage vor dem Ende der Spielzeit droht nun sogar das Saison-Aus. Und das wäre besonders bitter. Der 27-Jährige erlebte gegen die Kiezkicker sicher nicht seinen besten Tag, im Jahr 2026 ist der Angreifer aber ein absoluter Leistungsträger. Sechs Tore erzielte Ache seit dem Jahreswechsel, bereitete ein weiteres Tor vor. Der Stürmer ist neben Said El Mala und Kaminski Teil der starken Offensivreihe, die für einen Aufsteiger gute 44 Tore erzielte. „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Luca Waldschmidt nach der Begegnung bei DAZN. „Wir müssen es jetzt abwarten. Es sah auf jeden Fall nicht so gut aus“, sagte Thomas Kessler. „Wir schicken ihn jetzt schnellstmöglich in die Diagnostik und dann müssen wir abwarten, was dabei rauskommt.“ Auch René Wagner konnte nichts genaues sagen: „Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Ich glaube, da ist was, es ist aber zu früh, um zu sagen, was genau es ist. Wir müssen es morgen genauer checken.“


Lob für „smarten Move“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli
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Lob für „smarten Move“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen St. Pauli

Mit dem 1:1-Unentschieden über St. Pauli hat der FC am Freitagabend einen Punkt eingefahren. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Torschütze Luca Waldschmidt und René Wagner: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen St. Pauli.

Für René Wagner war es das dritte Duell als Chefcoach an der Seitenlinie des 1. FC Köln. Und erneut fahren die Geißböcke Punkte ein. Nach dem Ausgleich per Elfmeter durch Luca Waldschmidt zum 1:1 kehrt der FC mit einem Zähler zurück an den Rhein.


„Smarter Move“

Luca Waldschmidt jubelt nach seinem Elfmetertor gegen St. Pauli

Luca Waldschmidt

“Der Punkt ist sehr viel wert. Nach dem 0:1 hier zurückzuliegen, mit dem Stadion, das voll da war, ist es schwer, hier wieder ins Spiel zu kommen. Von daher sind wir sehr glücklich mit dem Punkt.“

Zu seinem verwandelten Elfmeter: „Ich bin ganz klar ran. Da habe ich gedacht, das ist meine Ecke, die nehme ich mir. Ich wollte keine großen Experimente bei der Wichtigkeit des Tores machen.“

“Said hatte direkt im Mittelfeld gefragt, ob ich ihn (den Elfmeter, Anm. der Red.) nehme. Ich habe ja gesagt und er hat gesagt ,Ist gut, mach ihn`. Im Sechtzehner wollte er aber glaube ich nochmal ein bisschen Verwirrung stiften, so dass der Torwart denkt, er schießt. Smarter Move. Mich hatte er schon gefragt, als der Schiri noch draußen war.“

Zum Lob von René Wagner: „René und ich sind in einem guten Austausch und gehen da offen miteinander um. Ich kenne ihn auch schon ein bisschen länger aus der Zeit mit Steffen Baumgart. Er macht es gut in der Ansprache mit der Mannschaft, kriegt uns gut gepackt, vermittelt die Inhalte gut und die kommen dann auch gut bei uns an. Es ist wichtig, wenn man das Vertrauen vom Trainer spürt, auch wenn man nicht direkt in der Startelf ist. Ich bin froh, dass das gut klappt und ich helfen kann.“

Zu Ragnar Ache und seiner Verletzung: „Ich habe leider noch nichts mitbekommen. Ich war noch nicht in der Kabine und er ist direkt rein. Ich hoffe, dass es nicht sehr schlimm ist.“


„So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal“

Entscheidender Faktor? Marvin Schwäbe ist der starke Rückhalt bei den Geißböcken

Marvin Schwäbe

„Man hat gerade am Ende gemerkt, wie aufgeheizt die Stimmung ist. Für uns war es enorm wichtig, dass wir die Distanz gewahrt haben, dass wir uns nicht aufgegeben haben und bis zum Ende dran geglaubt und weiter nach vorne gespielt haben, um die fünf Punkte zu halten.“

Zum Elfmeterschützen: “Es kommt immer darauf an, wer sich gerade gut fühlt. Luca hat es in der Vergangenheit gut gemacht. Von daher ist es absolut in Ordnung. So lange derjenige trifft, der antritt, ist es mir scheißegal. Die Jungs legen sich im Training die Bälle für die Elfmeter hin und probieren es. Luca ist enorm sicher. Vielleicht kommt es dann auch auf das bisschen Erfahrung an.

„Wenn man kurzfristig auf die Tabelle geschaut hat, sah es dann nicht gut aus.“

Zur Leistung gerade im zweiten Durchgang: „Ich kann es mir zum Teil selbst nicht erklären. Wir haben im letzten Drittel nicht die Lösungen gefunden.“


„Großen Respekt an Said“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf

René Wagner

„Es war ein wilder Ritt für beide Mannschaften. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, mit Ball gefährlich zu werden. Wir haben zu viel die langen Bälle gespielt, das war eigentlich nicht der Plan. Dann haben wir es in der zweiten Halbzeit auch nicht geschafft, hinten rauszukommen. Dann wurde es schwer, dann kommen die Ecken rein und wir bekommen nach einem Standard das Gegentor. Dann zieht sich Pauli zurück, wir können mit Ball wieder Akzente setzen und kommen dann auch gefährlich in die Box rein, dann wird Kuba gefoult und bekommt den Elfmeter.“

Zum Elfmeter: „Es sah von außen recht klar aus. Die Jungs haben auch so reagiert, dass es einer war. Pauli hat dann auch nicht lamentiert. Es wirkte schon wie ein klarer Elfmeter und das Schiedsrichtergespann war sich auch recht sicher, das war eine gute Kommunikation. Ich bin froh, dass am Ende der VAR da war für uns.“

“Said hat Luca den Ball gegeben. Er wollte schießen, aber Luca war sich sicher und dann hat er den Ball abgegeben. Großen Respekt an Said, in der Situation den Ball abzugeben. Ich freue mich für Luca, dass er ihn dann auch reingehauen hat.“

“Der Punkt war unfassbar wichtig. Wenn wir das Spiel verlieren, dann sind wir zwei Punkte an St. Pauli ran, so sind wir fünf weg.“


„Wir haben den Abstand gehalten“

Thomas Kessler vom 1. FC Köln

Thomas Kessler

“Es war ein sehr wichtiger Punkt für uns. Uns ist heute nicht alles gut gelungen, gerade mit Ball haben wir nicht immer gute Entscheidungen getroffen. Aber man muss sagen, die Atmosphäre war phantastisch. St. Pauli hat uns alles abverlangt. Es war ein sehr spannendes Spiel und es ist wichtig, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“

„Wir haben den Abstand gehalten. Das war für uns sehr wichtig. Der Spielverlauf hätte auch ehrlich gesagt nicht mehr hergegeben.“

Zum Elfmeter von Luca Waldschmidt: „Es ist so, dass der Trainer sagt, der Junge, der sich am besten fühlt, soll sich den Ball nehmen. Das ist völlig normal. Said brennt für jedes Tor, für jedes Dribbling. Natürlich will er Tore schießen. In der Situation war es eine gute Entscheidung, Luca den Ball zu geben. Das war sehr wichtig.“

Vorentscheidung verpasst, Rückschlag verhindert: Luca Waldschmidt rettet dem 1. FC Köln per Strafstoß den Punkt

Luca Waldschmidt nach dem Ausgleich
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Vorentscheidung verpasst, Rückschlag verhindert: Luca Waldschmidt rettet dem 1. FC Köln per Strafstoß den Punkt

Der FC hat die Vorentscheidung verpasst, einen heftigen Dämpfer aber gerade noch einmal verhindert. Der 1. FC Köln spielt 1:1 beim FC St. Pauli und hält damit die fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Es hätte die Vorentscheidung fallen können, es wurde der harte Rückschlag verhindert. Der FC kam beim FC St. Pauli nicht über ein 1:1 hinaus, erzielte den Ausgleich wenige Minuten vor Spielende. Luca Waldschmidt glich die Führung der Kiezkicker per Strafstoß aus.

Hendrik Broschart berichtet aus Hamburg

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René Wagner hatte am Mittwoch bereits erklärt, dass es nach dem Bremen-Duell nicht unbedingt viele Gründe für die große Rotation geben würde. Und wie erwartet gab es tatsächlich nur eine Veränderung: Alessio Castro-Montes lief für Kristoffer Lund auf. Der FC legte relativ schnell den Vorwärtsgang ein. Zumindest kamen die Geißböcke zu den ersten Abschlüssen. Der Versuch von Jakub Kaminski wurde zur Ecke geblockt, aus der resultierte ein Schuss von Castro-Montes, der aber in Richtung Tribüne flog (5.). Keine 120 Sekunden später schickte Ragnar Ache Sturmpartner Said El Mala auf die Reise. Der Kölner Shootingstar setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, die Kugel aber weit über das Tor. Ähnlich sah es bei Mathias Pereira Lage beim ersten Versuch der Kiezkicker aus (9.). Die beste Chance der Anfangsphase gehörte ebenfalls dem Gastgeber. Eine Ecke wurde auf Andreas Hountondji verlängert, der am langen Pfosten offenbar zu überrascht war (11.), um den Ball über die Linie zu drücken. Anschließend flachte die Partie zunehmend ab.

Ache verletzt vom Platz

Erst nach einer knappen halben Stunde probierte es Eric Martel aus der Distanz, doch die Kugel wurde wieder geblockt (28.). Auf der anderen Seite waren es aber wieder die Kiezkicker, die gefährlich wurden. Nach einer scharfen Hereingabe drehte sich Hountondji in der Box um Cenk Özkacar und zog ab, aber Marvin Schwäbe parierte weltklasse (33.). Die Phase gehörte nun den Nordlichtern, der FC hatte Schwierigkeiten, sich zu befreien. Auch Lars Ritzka schloss ab, doch wieder war der Kölner Keeper zur Stelle (35.). Erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel waren die Kölner über Jan Thielmann wieder da, doch gefährlich wurde der Angriff ebenfalls nicht (45.). Schon in der Pause nahm Wagner den ersten Wechsel vor, brachte Linton Maina für den schwachen Jan Thielmann. Für den ersten Aufreger nach dem Wechsel sorgte Jahmai Simpson-Pusey, der mit einem Rückpass Schwäbe in arge Bedrängnis brachte (48.). Nur drei Minuten später der nächste Kölner Schock: Kaminski schickte Ache auf die Reise, doch der Stürmer verletzte sich bei der Aktion und musste für Marius Bülter vom Platz.

Waldschmidt trifft vom Punkt

Der Angreifer fügte sich mit einer sensationellen Aktion ein. Allerdings im eigenen Strafraum, als er den Ball nach einem Kopfball von Tomoya Ando von der Linie kratzte. Zuvor hatte El Mala aus 18 Metern die Latte getroffen (53.). Der Gastgeber war deutlich besser im Spiel, setzte die Kölner in der eigenen Hälfte fest und belohnte sich. Nach einer Ecke legte Hauke Wahl den Ball zurück und Karol Mets nickte ungestört ein (69.). Für die Schlussphase brachte Wagner mit Luca Waldschmidt und Felipe Chávez noch zwei weitere frische Kräfte. Und das zahlte sich aus. Nach einem Foulspiel von Mets an Kaminski griff der VAR Christian Dingert ein und Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied nachträglich auf Elfmeter. Waldschmidt erhielt von El Mala den Ball und traf zum 1:1 (86.). In den Schlussminuten lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch, ein Tor fiel aber nicht mehr. Am kommenden Samstag ist Bayer Leverkusen zu Gast in Köln.

1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes (70. Lund), Özkacar, Simpson-Pusey, Sebulonsen (79. Waldschmidt) – Martel, Johannesson (79. Chávez) – Kaminski, Thielmann (46. Maina) – El Mala, Ache (51. Bülter); Tor: 1:0 Mets (69.), 1:1 Waldschmidt (86.)