Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Jakub Kaminski, ein Verbleib ist aber nicht sicher

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Der 1. FC Köln zieht die Kaufoption bei Jakub Kaminski, ein Verbleib ist aber nicht sicher

Jakub Kaminski ist in dieser Saison einer der absoluten Leistungsträger. Auch deswegen wird der FC die Kaufoption für den 23-Jährigen ziehen. In jeglicher Hinsicht ein Gewinn für die Geißböcke. Der Verbleib von Jakub Kaminski ist beim 1. FC Köln nicht sicher.

In einer aktuellen Doku auf der Homepage des FC reist Jakub Kaminski nach Polen, gibt emotionale Einblicke in seine Heimat, seine Vergangenheit. Der 23-Jährige spricht aber auch über seine Zukunft nach der Fußball-Karriere, die er dann wieder in Polen sieht. Wie es kurzfristig weitergeht, steht aber noch nicht fest. Die Leistungen sind überragend, beim FC weiß, was man an „Kuba“ hat und zieht daher die Kaufoption. Doch es gibt einen Haken.

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Die ganz großen Neuigkeiten hatte Thomas Kessler am Donnerstagmittag nicht im Gepäck. Der Geschäftsführer wiederholte einmal mehr, wie glücklich er über seinen Spieler Said El Mala sei, dass es noch keinen neuen Stand in der Causa Eric Martel gäbe und dass die kommende Begegnung gegen Heidenheim keine leichte werde. Konkreter wurde der 40-Jährige, als es um die Personalien Tom Krauß und Jakub Kaminski ging. Bei Krauß greife die Kaufpflicht, erklärte Kessler und bei Kaminski wiederholte er, „dass wir die Kaufoption für ihn ziehen werden. Ich glaube, dass er das das umgesetzt hat, was wir uns durch die Leihe versprochen haben.“ Sieben Tore und fünf Vorlagen stehen auf dem Scorerkonto der Spielers. Kein Wunder, dass der FC seinen Aktivposten fest verpflichten will. Der VfL Wolfsburg ist über den Schritt schon informiert.

„Stand heute ist er unser Spieler“

Rund 5,5 Millionen Euro wird die feste Verpflichtung die Geißböcke kosten. Gut investiertes Geld, denn nach Einschätzung des Online-Portals transfermarkt.de ist der Pole rund zwölf Millionen Euro wert. Angesichts der Leistung und seine Alters dürfte der Wert noch einmal steigen. Ohnehin gibt es in dem Vertrag mit Kaminski eine Ausstiegsklausel, die für 20 Millionen Euro Ablöse gezogen werden kann. Der FC würde in diesem Fall etwa das Vierfache der aktuellen Ablöse einstreichen. Ein gutes Geschäft. Sportlich soll sich der Offensivspieler am Geißbockheim noch weiterentwickeln. Kaminski selbst hatte bereits an verschiedenen Stellen betont (unter anderem im Interview mit come-on-fc.com), dass sein Traum aber die Premier League sei. Ein durchaus realistisches Ziel. Denn gerade flinke Außenbahnspieler, die dann auch noch polyvalent einsetzbar sind, sind auf der Insel gerne gesehen.

Wenn man so will ist das Geißbockheim also gerade eine Zwischenstation, wenngleich „Kuba“ keinen Hehl daraus macht, wie gut er Köln finde. „Meine Freundin und ich fühlen uns hier in der Stadt wohl und sind gut angekommen“, hatte Kaminski gegenüber come-on-fc.com im vergangenen Jahr gesagt. Der Pole weiß, dass er gerade die beste Phase seiner noch jungen Karriere erlebt. Doch wie lange Köln eben die Haltestelle für den 23-Jährigen ist, ist längst nicht gesagt. Denn es gibt durchaus das Szenario, das auch Kaminski den Verein wieder verlassen kann. Die im Vertrag verankerte Ablöse von 20 Millionen Euro kann nämlich schon in diesem Sommer gezogen werden. Und es dürfte durchaus gerade englische Clubs geben, die bereit wären, die Option zu ziehen. „Stand heute ist er unser Spieler“, sagte Kessler am Donnerstag und schränkte umgehend ein: „Nicht jeder Spieler, der jetzt Vertrag hat, wird auch ganz sicher beim 1. FC Köln spielen. Heute habe ich aber keine andere Annahme, als dass ,Kuba‘ nächstes Jahr unser Spieler sein wird.“

Wie dringend braucht der 1. FC Köln die El-Mala-Millionen? Thomas Kessler: „Wir sind handlungsfähig“

Thomas Kessler lässt die Zukunft des Trainers offen
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Wie dringend braucht der 1. FC Köln die El-Mala-Millionen? Thomas Kessler: „Wir sind handlungsfähig“

Nach dem Klassenerhalt laufen bereits die Vorbereitungen auf die kommende Saison. Und auch dort heißt das Saisonziel wieder Klassenerhalt. Dazu soll auch wieder in den Kader investiert werden. Die Personalie Said El Mala kann dabei eine Rolle spielen, muss sie aber nicht. Der 1. FC Köln ist auf dem Transfermarkt handlungsfähig.

Bereits zahlreiche Clubs wurden in den vergangenen Wochen und Monaten mit Said El Mala in Verbindung gebracht. Tatsächlich würde ein Verkauf dem FC Gelder in die Kassen spülen. Doch wie dringend ist ein Transfer. Dazu äußerte sich Thomas Kessler.

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Thomas Kessler wirkte durchaus entspannt, als der Geschäftsführer der Geißböcke am Donnerstagmittag vor die Kölner Pressevertreter trat. Kein Wunder, der 40-Jährige kann zwei Spieltage vor Saisonende beruhigt auf seine erste Spielzeit in neuer Funktion zurückblicken. Zwar ist der Klassenerhalt aus seiner Sicht erst zu „99 Prozent“ erreicht, aber so wirklich viel Zweifel gibt es bei dem einen Prozent Restrisiko offenbar nicht. Der ganz große Druck ist raus, erklärte Kessler. „Wir sind glücklich über die tabellarische Konstellation. Aber ich bin ein Freund von den hundert Prozent“, so der Geschäftsführer weiter, der sich sicher gab, dass „diese am Wochenende geknackt werden“. Und dann hat der 40-Jährige mit seinem Team das Saisonziel erreicht – mehr war vor der Saison von ihm nicht ausgegeben worden. Trotz dem entspannten Auftritt wird hinter den Kulissen fleißig an der Zukunft gearbeitet.

„Den Kader Schritt für Schritt weiterentwickeln“

Die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison laufen auf Hochtouren. Wie berichtet gilt es, einige Baustellen zu schließen. Kessler bestätigte noch einmal die beiden schon feststehenden festen Verpflichtungen von Tom Krauß und Jakub Kaminski. Bei Krauß greift die Kaufpflicht, die der Mittelfeldspieler durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Spielen erfüllt hat und die beim Klassenerhalt finalisiert wird. Für Kaminski hat der Geschäftsführer bei Wolfsburg eine „Tonspur“ hinterlassen, dass er Krauß fest verpflichte.

Zu den weiteren Leihen wollte sich Kessler nicht konkret äußern. Doch längst ist es kein Geheimnis mehr, dass gleich mehrere Kaufoptionen ebenfalls gezogen werden sollen. Jahmai Simpson-Pusey ist ein heißer Kandidat. Der Innenverteidiger hat komplett überzeugt. Auch Cenk Özkacar soll eigentlich gehalten werden. Sollten alle Wunschleihen fest verpflichtet werden, müssen die Geißböcke tief in die Tasche greifen.

Rund 20 Millionen Euro müsste der FC auf den Tisch legen. Und dann wären noch keine neuen Spieler verpflichtet. Dabei will Kessler den Kader durchaus wieder verbessern. „Es geht darum, dass wir den Kader Schritt für Schritt weiterentwickeln, dabei liegt es in der Natur der Sache, dass wir vor einem Jahr nicht alles so lag, wie es heute liegt“, sagte der 40-Jährige. „Es ist für den Club total wichtig, dass wir dieses Jahr in der Bundesliga bleiben. Das werden wir auch nächstes Jahr genauso wieder angehen, weil jedes Jahr Bundesliga mit dem 1. FC Köln bedeutet für uns, dass wir uns finanziell in die richtige Richtung bewegen. Und um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Mannschaft punktuell verstärken.“

Für diese Saison stellt sich der Ex-Keeper einen „ordentlichen Job“ als Zeugnis aus. Man wolle aber jetzt genau analysieren, „was möglich ist, um den Kader zu optimieren.“ Über Positionen wollte der Geschäftsführer noch nicht sprechen.

„Das mache ich nicht an der Personalie El Mala fest“

Dafür müssen die Kölner dann wohl wieder Geld in die Hand nehmen. Und bislang war kolportiert worden, dass die Geißböcke wohl deswegen auch auf einen Abgang von Said El Mala schielen, der dem FC eine doch hohe Ablöse in die Kasse spülen würde. Doch auch ohne Verkauf so erklärte Kessler am Donnerstag sei der FC „handlungsfähig“. Aktuell liege nichts auf dem Tisch, worüber man sich Gedanken machen müsse, doch in England gibt es gleich mehrere Clubs, die den Spieler weiterhin im Fokus haben.

Im Laufe des Sommers wird das Thema wohl immer wieder hochkochen. „Wenn ein Angebot kommt, das ein hohes Volumen hat, dann liegt es in der Natur der Sache, dass wir dann das Interesse haben, das Geld zu reinvestieren“, so Kessler weiter. „Dennoch ist es jetzt so, dass wir Kader-Entscheidungen auch kurzfristig treffen können, dass ich die große Überzeugung habe, dass wir wettbewerbsfähig sind. Daher mache ich das nicht an der Personalie Said El Mala fest.“ Und doch würde eine Ablöse für den Youngster dem FC guttun. Wie groß die Veränderung sein werden, hänge laut Kessler auch mit zwei, drei Spielern zusammen, die auf dem Markt interessant sein könnten. „Dann werden wir auch versuchen, das wieder zu investieren, um den Kader wieder ein Stück besser zu machen.“ Das höchste Ziel sei auch in der kommenden Saison die Klasse zu halten. Dann aber gerne ein wenig früher, damit alle entspannter sein können.

Der Kreis könnte sich am Sonntag für Florian Kainz beim 1. FC Köln schließen

Florian Kainz vom 1. FC Köln
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Der Kreis könnte sich am Sonntag für Florian Kainz beim 1. FC Köln schließen

Für den FC steht am Sonntagnachmittag das letzte Heimspiel der Saison an. Möglicherweise die Chance für ein emotionales Ende einer beeindruckenden Laufbahn beim 1. FC Köln: Bekommt Florian Kainz seinen emotionalen Abschied?

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Union Berlin ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Saison an. Möglicherweise gibt es dann noch einmal ein Spiel für Florian Kainz, bevor er im Sommer seine Karriere beendet.

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Ob er seinen sportlichen Abschied vor den eigenen Fans am Sonntagnachmittag bekommt, steht noch nicht fest. Gut möglich, dass die Verantwortlichen erst abwarten wollen, ob denn wirklich alles schon in Sachen Klassenerhalt sicher ist. Für Florian Kainz könnte sich aber ein kleiner Kreis schließen und gleichzeitig ein ganz großer. Vor etwa zweieinhalb Jahren lief der 33-Jährige das letzte Mal im Kölner Stadion gegen den 1. FC Heidenheim auf. Es war eine schwierige Saison, ein schwieriges Spiel. Die Kölner trudelten dem Abstieg entgegen und das in einer Saison, in der Kainz das Kapitänsamt übernommen hatte und nach Meinung einiger Fans und einiger Experten daran zu scheitern drohte. Kainz hatte die Verantwortung von Steffen Baumgart übertragen bekommen, doch wollte es seitdem beim FC und auch bei dem Mittelfeldspieler nicht mehr rund laufen. Ausgerechnet gegen Heidenheim zeigte der Österreicher einer seiner besten Saisonleistungen, bereitete einen Treffer vor, hatte somit seinen Anteil am 1:1.

Im Winter reifte die Idee

Doch der Aufschwung blieb aus. Beim FC, bei Kainz – und so ging es in die 2. Bundesliga. Mit dem Österreicher als Kapitän – wohl eine besonders bittere Erfahrung. Und das mit der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim im Rückspiel. Sollte Kainz noch einmal spielen, schließt sich für den 33-Jährigen aber auch der sportliche Kreis einigermaßen versöhnlich. Siebeneinhalb Jahre wird der Mittelfeldspieler beim FC gespielt haben, wenn er im Sommer seine Karriere beendet. Mehr als 200 Mal trug Kainz den Geißbock auf der Brust, öfter als Thomas Häßler, Lukas Podolski oder Tony Polster. Das Karriere-Ende kam im März überraschend, war aber schon lange in den Ideen des 33-Jährigen gereift, wie er nun dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einem Interview verriet. „Nach dem Wintertrainingslager. Gegen Heidenheim war ich nicht im Kader und bin direkt zurück nach Köln geflogen“, sagt Kainz. Tatsächlich war der Mittelfeldspieler recht kurzfristig ausgebootet worden, fuhr nicht mit der Mannschaft nach Heidenheim.

Viele emotionale Momente

Eine auch für die Fans überraschende Aktion. „Danach habe ich Gespräche mit Thomas Kessler und Lukas Kwasniok geführt, und in den folgenden Wochen habe ich entschieden: Im Sommer ist Schluss. Im März habe ich es dann öffentlich gemacht“, so der Ex-Kapitän weiter. Schon vor einigen Wochen hatte der Mittelfeldspieler erklärt, dass die wenige Spielzeit nicht der ausschlaggebende Grund für das Ende der aktiven Laufbahn gewesen sei. Dazu beigetragen hat sie sicherlich schon. Für Kainz sei klar gewesen, dass er sein Karriere-Ende in Köln erleben wolle. Denn mit dem FC hat der 33-Jährige viel erlebt. Aufstiege, Abstiege, Europa, Corona. Bittere Momente wie der doppelte Ballkontakt beim Elfmeter im Pokal gegen Hamburg, unvergessene Spiele wie sein Gala-Auftritt im Derby gegen Gladbach, vermutlich auch den ersten verwandelten Freistoß in dieser Spielzeit.

Möglicherweise werden am Samstag einige dieser Szenen sich noch einmal hinter der Stirn des 33-Jährigen abspielen. „Ich ahne, dass es mich überwältigen wird. In den Spielen zuletzt, bei denen ich nicht im Kader war und die Hymne nur von außen gehört habe, die Spieler einlaufen sah – da musste ich schon schlucken“, sagte Kainz dem Stadt-Anzeiger. „Am Sonntag kommt meine ganze Familie: Eltern, Schwestern, meine Frau, alle mit Partnern und Kindern. Das wird ein Abschied, den ich nie vergessen werde.“


Liga-Konkurrent macht ernst bei Eric Martel, der 1. FC Köln hofft auf Verbleib

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Liga-Konkurrent macht ernst bei Eric Martel, der 1. FC Köln hofft auf Verbleib

Thomas Kessler erklärte am Mittag, man befinde sich mit Eric Martel in Gesprächen, es gäbe aber keinen neuen Stand. Dafür aber wohl ein intensives Interesse und das nicht nur vom 1. FC Köln: VfL Wolfsburg intensiviert wohl Buhlen um Eric Martel.

Bleibt er oder wechselt er innerhalb der Bundesliga. Laut einem Bericht von Sky wird das Interesse innerhalb der Bundesliga größer an Eric Martel. Der kann sich demnach ein Verbleib im deutschen Oberhaus vorstellen. Ausgerechnet ein Abstiegskandidat intensiviert wohl das Buhlen um den 24-Jährigen.

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Als Thomas Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde am Geißbockheim vor die Presse trat, da hatte der Geschäftsführer im Fall Eric Martel noch keinen „neuen Stand“ zu vermelden. Auf Nachfrage von come-on-fc.com erklärte Kessler, man befinde sich in Gesprächen und zeitnahe könne es eine Entscheidung geben. Nur wenige Minuten später ploppten dann weitere Gerüchte auf. Laut Sky macht der VfL Wolfsburg nun ernst bei dem Kölner Sechser, will Martel unbedingt verpflichten. Der 24-Jährige soll sich einen Transfer zu den Wölfen aber nur vorstellen können, wenn die Niedersachsen die Klasse halten. Sky berichtet darüber hinaus, dass noch zwei weitere Bundesligisten an Martel interessiert seien. Martel selbst soll laut Sky in der Bundesliga bleiben wollen. Dabei gibt es wohl auch Interesse aus dem Ausland. Schon in der Vergangenheit hatte unter anderem Florenz sowie weitere italienische Clubs die Fühler nach dem Spieler ausgestreckt.

FC will Martel eigentlich halten

Wie come-on-fc.com berichtet hat, liegt dem 24-Jährigen eine Offerte der Kölner vor. Allerdings eine andere, als noch im vergangenen Sommer. Diese wurde von den Kölner zurückgezogen. Der FC will den Mittelfeldspieler auch weiterhin halten, weiß um dessen Qualitäten. Nur soll die Vertragsverlängerung eben nicht um jeden Preis geschehen. Der Kontrakt des Straubingers läuft bekanntlich im Sommer aus. Martel hatte im vergangenen Sommer im Trainingslager in Bad Waltersdorf auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigt, dass er vorerst beim FC bleiben wolle und sich die Entwicklung bis zum kommenden Winter anschauen wolle. Allerdings steht eine finale Entscheidung nach wie vor aus. Ein Verbleib bei den Kölnern ist weiterhin möglich. Allerdings schauen sich die FC-Verantwortlichen auch auf dem Transfermarkt nach Alternativen um. Zuletzt gab es Gerüchte über ein Interesse an Kofi Amoako.

Der Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden gilt als großes Talent. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre er für Martel ganz sicher nicht. In den kommenden beiden Wochen fällt wohl die endgültige Entscheidung. Kessler erklärte jedenfalls am Donnerstag, dass es ein Vorteil sei, nun erstklassig planen zu können. Das gilt auch als Anreiz für potenzielle Neuzugänge oder aktuelle Wackelkandidaten.


Hübers, Kaminski, Martel und Krauß – Das sagt Thomas Kessler zu den offenen Verträgen

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Hübers, Kaminski, Martel und Krauß – Das sagt Thomas Kessler zu den offenen Verträgen

Der Geschäftsführer Sport der Geißböcke steckt bereits mitten in den Kaderplanungen für die kommende Saison. Und sowohl hinter der Zukunft von altgedienten Akteuren als auch von aktuellen Leihspielern standen bisher noch Fragezeichen. Das sagt Thomas Kessler zu offenen Verträgen beim 1. FC Köln.

Kaufoption, gute Gespräche und zeitnahe Entscheidungen: Beim 1. FC Köln wird auf Hochtouren an der Zusammenstellung des Kaders für die anstehende Saison gearbeitet. Thomas Kessler verriet am Donnerstag auf Nachfrage von come-on-fc.com, wie es unter anderem um Eric Martel steht.

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Noch zwei Spiele stehen in der aktuellen Saison aus für den 1. FC Köln – und der Klassenerhalt ist bekanntermaßen so gut wie in trockenen Tüchern. Bisher fuhr FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler auf Grund der ungewissen Lage zweigleisig, kann sich nun aber mit ziemlicher Sicherheit auf die Kaderplanung für eine weitere Saison in der Bundesliga konzentrieren. „Wenn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass du in der Bundesliga bleibst, dann vereinfacht dir das natürlich die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen“, sagte Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde.

Dabei geht es für den Verantwortlichen mitsamt seinem Team allerdings nicht alleine um die Planung weiterer Neuzugänge. Auch die Frage nach der Zukunft von Spielern der aktuellen Mannschaft muss sich der 40-Jährige stellen. Wer soll dem FC in der kommenden Spielzeit erhalten bleiben, von wem trennt man sich? Bekanntlich sind noch eine Vertragssituationen unklar, bei anderen deutet sich eine Lösung an.

Mit Hübers in guten Gesprächen

So zum Beispiel bei Timo Hübers, der bekanntermaßen aufgrund seiner schweren Knieverletzung aus dem Duell gegen Borussia Dortmund weiterhin ausfällt. Ende April äußerte sich der Ex-Kapitän bereits zum Stand. „Wir sind da auf einem ganz guten Weg, uns dann auch einig zu werden“, sagt Hübers in der aktuellen Folge des FC-Podcasts von Radio Köln. „Ich glaube auch nicht, dass das noch so lange dauert.“ Und das bekräftigte Kessler nun auch noch einmal am Donnerstag in einer Medienrunde. „Wir sind in sehr guten Gesprächen, so dass ich glaube, dass wir uns sehr schnell einigen könnten“, so der 40-Jährige. „Dass er den Vertrag noch nicht unterschrieben hat, liegt nicht daran, dass beide Seiten pokern, sondern weil er auch viel von außen gearbeitet hat.“ Intern gehe man davon aus, dass es vielleicht mit dem Comeback „Richtung Rückrunde“ gehen kann. „Da bekommt er null Zeitdruck, sondern bekommt die Unterstützung von uns.“

Kaufoption wird gezogen

Ebenfalls kurz vorm Abschluss steht die Verpflichtung von Jakub Kaminski. Der Pole hatte in dieser Spielzeit total überzeugt. Zu Beginn der Saison deutete sich schon an, welches Potenzial der polnische Nationalspieler mitbringt. Kessler betonte noch einmal, “dass wir die Kaufoption für ihn ziehen werden. Ich glaube, dass er das das umgesetzt hat, was wir uns durch die Leihe versprochen haben“, sagte Kessler und betonte, dass er das dem VfL Wolfsburg auch schon „per Tonspur“ mitgeteilt habe. Eine Kaufoption, die für den FC perfekt aufgegangen ist und deswegen auch als Beispiel für mehr dienen soll. „Deswegen haben wir ja auch bei allen Leihen die Möglichkeit genutzt, eben auch eine Kaufoption zu hinterlegen und die werden wir bei Kuba definitiv ziehen.“ Dabei besteht zumindest in der Theorie die Chance, dass der Offensivspieler per Ausstiegsklausel wechseln könnte. Genau wollte sich Kessler dazu nicht äußern.

Zeitnahe Entscheidung

Sicher dürfte auch der Verbleib eines weiteren Mittelfeldspielers sein. “Bei Tom Kraus ist es so, dass es eine Kaufpflicht gibt, die an die Anzahl von Spielen gekoppelt ist und eben an den Klassenerhalt. Der ist jetzt noch nicht bei 100 Prozent, aber wir werden ja spätestens am Sonntag alles dafür tun, dass es soweit ist und und auch Tom deswegen Teil unserer Mannschaft bleibt.“ Der Mittelfeldspieler hatte vor allem zum Jahresbeginn überzeugt, sich festgespielt, war dann aber nach einer Verletzung wieder außen vor. Ob er sich auch in der kommenden Saison dem Konkurrenzkampf mit Eric Martel stellen muss, ist nach wie vor nicht klar. „Da gibt es keinen neuen Stand, wir sind da im Austausch“, sagte Kessler. „Ich denke, da wird es zeitnah eine Entscheidung geben.“


Thomas Kessler äußert sich zur Trainerfrage beim 1. FC Köln

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Thomas Kessler äußert sich zur Trainerfrage beim 1. FC Köln

Mit dem fast sicheren Klassenerhalt geht es nun auch um die personelle Zukunft bei den Geißböcken. Und die wichtigste Personalie ist wohl die des Trainers beim 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zur Trainerfrage.

Die Tendenz war in den vergangenen Wochen schon klar erkennbar und nimmt nun weitere Konturen an. René Wagner wird wohl mit großer Wahrscheinlichkeit Trainer der Geißböcke bleiben. Doch entschieden ist das – wie von come-on-fc.com berichtet – noch nicht final. Das erklärte Thomas Kessler am Donnerstag am Geißbockheim.

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Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Erleichterung rund um das Geißbockheim groß. Nach einer nervenaufreibenden Spielzeit ist der Klassenerhalt dann doch – zumindest so gut wie – in trockenen Tüchern. Wer in Zukunft die Geschicke leiten soll, hängt zwar auch von den kommenden Spielen ab. Doch die Tendenz ist längst klar. „Wir wollten kleine Stellschrauben verändern, das hat René im richtigen Moment getan. Ich erlebe ihn in der täglichen Arbeit mit seinem Staff und dem Trainerteam und mit der Mannschaft. Er macht da einen sehr guten Job. Es ist allerdings ehrenwert als Cheftrainer in einer so entscheidenden Situation das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen und das so souverän umzusetzen. Stand heute ist ihm das sehr gut gelungen“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde. Der Geschäftsführer schränkte aber auch ein, dass man die kommenden beiden Spiele noch einmal abwarten wolle. „Wir haben jetzt noch zwei wichtige Spiele, das Spiel gegen Heidenheim ist für uns tabellarisch total interessant. Wir wollen da drei Punkte holen. Dann bewerten wir die gesamte Saison“, sagte Kessler.

Kessler hält große Stücke auf Wagner

Kessler gilt als großer Befürworter des Trainers. Kein Wunder, der Geschäftsführer hatte Wagner im vergangenen Sommer zurück ans Geißbockheim geholt, wollte den 37-Jährigen mittelfristig zum Cheftrainer „reifen“ lassen. Das ging nach dem Aus von Lukas Kwasniok schneller als gedacht. Vor allem die kommunikative Art, wie der Coach mit der Mannschaft spricht, kommt besonders gut an. Zudem hat Wagner den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht, wenn auch mit der Hilfe der Konkurrenz. Unter den Fans ist der Coach nicht überall gut angesehen. Vor allem die Wechsel in der Vorwoche wurden dem Coach zum Vorwurf gemacht. Dennoch gibt es durchaus noch die Option auch mit anderen Trainern zusammen zu arbeiten. „Es liegt in meinem Aufgabenbereich, mir in alle Richtungen Gedanken zu machen“, sagte Kessler. Doch bislang sei man sehr zufrieden mit der Arbeit von René Wagner.

Am Sonntag findet also das letzte Heimspiel der Saison statt. Und gleich drei Spieler werden verabschiedet. Luca Kilian, Florian Kainz und Dominique Heintz werden in der kommenden Saison nicht mehr für die Geißböcke auflaufen. Ob aber einer der beiden zuletzt genannten dann am Sonntag noch einmal auflaufen wird, steht derweil noch nicht fest.


Von wegen Frühjahrs-Kick: Der 1. FC Köln will einen positiven Abschluss, für Heidenheim geht es um alles

Die Mannschaft des 1. FC Köln feiert mit den Fans in der Kurve
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Von wegen Frühjahrs-Kick: Der 1. FC Köln will einen positiven Abschluss, für Heidenheim geht es um alles

Die leidigen Rechenspiele der letzten Wochen haben ein Ende – zumindest fast. Mit sechs Zählern Vorsprung auf Wolfsburg und St. Pauli sowie dem deutlich besseren Torverhältnis ist dem FC der Klassenerhalt nur noch theoretisch zu nehmen. Trotzdem dürfte das bevorstehende Heimspiel gegen Heidenheim alles andere als ein lauer Frühlingskick werden – und das hat mehrere Gründe für den 1. FC Köln: Deswegen wird das Duell gegen Heidenheim noch spannend.

Während der FC praktisch gerettet ist, geht es für den 1. FC Heidenheim am Sonntagabend im RheinEnergieStadion im Abstiegskampf noch um alles. Aber auch für die Domstädter steht beim letzten Heimauftritt in dieser Saison noch etwas auf dem Spiel.

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Köln kann Revanche nehmen

Erstens ist da noch eine offene Rechnung aus der Saison 2023/24: Als der FC am letzten Spieltag in Heidenheim antrat, war ein Kölner Klassenerhalt noch möglich. Hätte man beim damaligen Aufsteiger mit mindestens zwei Toren Unterschied gewonnen und Union Berlin gleichzeitig sein Heimspiel gegen Freiburg mit einer Zwei-Treffer-Differenz verloren, wäre der 1. FC Köln in letzter Minute auf den 16. Platz gesprungen. Dann wäre die Rettung über die Relegation gegen Elversberg noch greifbar gewesen. Doch der 3. Paragraph des kölschen Grundgesetzes „Et hätt noch emmer joot jejange“ war den Geißböcken einmal mehr nicht hold: Während Union sein Spiel gewann, schickte Heidenheim Köln mit 4:1 endgültig in Liga Zwo und qualifizierte sich selbst für die Conference League.

Im Duell der beiden Vereine am kommenden Wochenende ist erneut sportlicher Überlebenskampf angesagt – diesmal allerdings in erster Linie für die Truppe um Trainer-Legende Frank Schmidt. Die Heidenheimer haben aktuell drei Zähler Rückstand auf St. Pauli und Wolfsburg: Die treffen am letzten Spieltag aber noch aufeinander, sodass mindestens einer der beiden Kontrahenten noch punkten wird.

Heißt: Heidenheim braucht in Köln mindestens einen Zähler – und je nachdem, wie St. Pauli am Samstag in Leipzig und Wolfsburg gegen Bayern spielt, sogar zwingend drei – um seine Chancen auf den Relegationsplatz zu wahren. Diese Konstellation verspricht einen heißen Tanz in Müngersdorf. Revanchiert sich der so gut wie gerettete 1. FC Köln dabei mit einem Sieg für die Klatsche Anno 2024, wäre der Heidenheimer Abstieg besiegelt.

FC will versöhnlichen Saisonabschluss

Zweitens dürfte dem Effzeh daran gelegen sein, die Klasse aus eigener Kraft zu halten. Dafür fehlt lediglich ein Punkt. Wahrscheinlich will die Mannschaft ihren Fans im letzten Heimspiel der Saison aber eher einen Heimsieg schenken. Schließlich war die rot-weiße Anhängerschaft nicht gerade begeistert, dass ihr Herzensclub zuletzt bei Union Berlin eine 2:0-Führung noch aus der Hand gab.

Mit drei Punkten gegen Heidenheim könnte man die kölsche Seele also wieder versöhnlich stimmen. Das wäre zudem in einer Saison, in der die Domstädter ihr Ziel „Klassenerhalt“ erreicht hätten, ohne auch nur ein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz zu stehen, ein würdiger Abschluss – zumindest zuhause. Denn ein erfolgreicher Schlusspunkt am letzten Spieltag beim FC Bayern München ist wohl – bei allem Respekt vor Heidenheim – eine ungleich schwerere Herausforderung.

Drittens werden die letzten Partien einer Spielzeit oft auch zum Charaktertest. Als der 1. FC Köln am 34. Spieltag in der Saison 2019/20 in Bremen 1:6 unterging und die Werderaner so noch an Düsseldorf vorbei auf den Relegationsplatz kletterten, hallte diese Packung in der Sommerpause spürbar nach. Zumal in den sozialen Medien teils auch „Wettbewerbsverzerrung“-Rufe laut wurden. Derartigen Vorwürfen aus Richtung St. Pauli und Wolfsburg durch einen erfolgreichen Auftritt gegen Heidenheim vorzubeugen, dürfte also im Interesse des FC sein.

Ein Heimsieg könnte Wagners Position weiter stärken

Viertens würde sich ein Sieg gegen Heidenheim auch gut in der Bewerbungsmappe von René Wagner machen. Der FC-Trainer sammelt noch Argumente für eine Weiterbeschäftigung über die aktuelle Spielzeit hinaus. Zwar hat der 37-Jährige das Saisonziel mit seinem Team so gut wie erreicht und steht zudem offenbar hoch in der Gunst von Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, abschließend geklärt ist die Trainerfrage derzeit allerdings noch nicht (come-on-fc.com berichtete).

Last but not least ist eine bessere Tabellenposition auch für die zu erhaltenen Fernsehgelder von Bedeutung. Je besser der FC abschneidet, desto mehr Prämien fließen – vor allem perspektivisch – in die Kölner Kassen. Ein weiterer Grund, warum für den 1. FC Köln trotz praktischer Rettung am Sonntag noch etwas auf dem Spiel steht und sich eine Revanche gegen Heidenheim auszahlen könnte.


Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Thomas Kessler und Tim Steidten vom 1. FC Köln
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Kader-Baustellen: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln zur neuen Saison am dringendsten nachlegen

Der 1. FC Köln hat das Saisonziel Klassenerhalt zwei Spieltage vor Schluss erreicht und kann nur noch bei höchst unrealistischen Ereignissen auf dem Relegationsplatz landen. Auch wenn die Kölner als Aufsteiger zu keinem Zeitpunkt der Saison auf einem Abstiegsrang standen, so hat sich in den vergangenen Monaten doch die ein oder andere Baustelle offenbart: Auf diesen Positionen muss der 1. FC Köln im anstehenden Transfersommer nachlegen.

Immer wieder fielen während der Saison Lücken innerhalb des Kölner Kaders auf. Weitere werden wohlmöglich durch anstehende Abgänge gerissen. So wird sich Thomas Kessler wohl bereits Gedanken über weitere Optionen der Verstärkung machen.

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Was passiert auf den Schienen?

Trotz ordentlichen 47 erzielten Saisontoren hat der 1. FC Köln mit Blick auf die offensive Unterstützung seiner Defensivspieler noch Luft nach oben. Vor allem die beiden Außenverteidigerpositionen konnten zwei Spieltage vor Saisonende nicht den offensiven Output liefern, den man sich vermutlich gewünscht hätte bei den Kölner Verantwortlichen. Zumindest hatte Lukas Kwasniok die erhoffte Offensivstärke seiner „Wingbacks“ gleich mehrfach eingefordert. Sowohl Rechtsverteidiger Sebastian Sebulonsen als auch sein Pendant auf der linken Seite Kristoffer Lund bringen es bis dato in 31 bzw. 33 Pflichtspielen auf kein einziges Saisontor. Auch was die Torvorlagen angeht, sieht es eher mau aus. Während Sebulonsen noch gänzlich ohne Torbeteiligung ist, konnte Lund immerhin zwei Treffer für seine Teamkollegen auflegen. Zuletzt bereitete er den Treffer von Said El Mala gegen Union Berlin vor.

Die kam indes von Alessio Castro-Montes. Der Belgier ließ in der Spielzeit phasenweise seine Qualitäten aufblitzen, war aber insgesamt nicht konstant genug. Gerade in der Offensive hat man sich von den Wingbacks mehr vorgestellt. Wenngleich natürlich in erster Linie die defensive Stabilität für eine Mannschaft wie den Aufsteiger aus Köln im Vordergrund steht, so hätte sicher niemand in Köln ein Problem mit etwas mehr Gefahr nach vorne über beide Schienen.

Wie sieht es in der Zentrale aus?

Im Kölner Mittelfeld hängt eine Entscheidung über einen Neuzugang vermutlich stark von der Zukunft Eric Martels ab. Der Stammspieler und Leistungsträger konnte zwar in der Rückrunde (wie viele seiner Teamkollegen) nicht mehr ganz an die starke Hinrunde anknüpfen, soll nach Möglichkeit und Ansicht der Kölner Führungsetage aber dennoch am Rhein bleiben. Problematisch ist die Situation aber trotzdem: Während der Spieler sich bislang noch nicht entschieden hat und den Kölnern so keine Planungssicherheit gibt, hat der 1. FC Köln ein ursprüngliches Angebot an Martel mittlerweile zurückgezogen und hat die Personalie nicht mehr als oberste Priorität auf der Agenda. Viel Werbung in eigener Sache kann Martel nicht mehr machen: Aufgrund seiner zehnten Gelben Karte und der damit verbunden Sperre gegen Heidenheim bleibt ihm nur noch das Saison-Abschlussspiel gegen den Rekord-Meister FC Bayern München.

Die Kölner brauchen einen Stoßstürmer

Im letzten Drittel hat man mit Jakub Kaminski, Said El Mala, Ragnar Ache, Luca Waldschmidt und Marius Bülter sowie den Youngstern Fynn Schenten und Youssoupha Niang nominell zwar ein Überangebot, einen echten großgewachsenen Stoßstürmer sucht man allerdings vergeblich im FC-Kader. Ragnar Ache erfüllt die Aufgabe eines Wandspielers und Zielstürmers, ist aber offenbar verletzungsanfällig. Ein Ersatz war schon im vergangenen Sommer ein Thema. Doch den gab es am Ende bekanntlich nicht. Das rächt sich zumindest quantitativ zum Saisonfinale. Den Ache ist verletzt. Ein zweiter Zielstürmer dürfte daher ein besonders wichtiges Ziel sein.

Während die Kölner die Kaufoption bei Kaminski ziehen werden und den Polen inklusive einer Ausstiegsklausel im Bereich von rund 20 Millionen so fest an sich binden, ist ein Verbleib von Juwel El Mala weiterhin unklar. Angebote im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro sollen dem 1. FC Köln nicht ausreichen, um einem Transfer des Senkrechtstarters (Vertrag bis 2030) zuzustimmen. Waldschmidt hingegen würde selbst gerne in der Domstadt bleiben, kommt aber auch in dieser Saison meist nur von der Bank aus zum Einsatz. Denkbar, dass die Kölner ihn ein Jahr vor Vertragsende noch abgeben, um eine Ablöse zu erhalten. Dabei würde den Kölnern ein kreativer Offensivspieler sicher auch gut tun, vielleicht auf der Acht, vielleicht hinter den Spitzen.


1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #9: Klassenerhalt perfekt, aber trotzdem (berechtigte?) Kritik nach dem Union-Spiel

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #9: Klassenerhalt perfekt, aber trotzdem (berechtigte?) Kritik nach dem Union-Spiel

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #9: Klassenerhalt perfekt, aber trotzdem (berechtigte?) Kritik nach dem Union-Spiel

Im Podcast sprechen Simon Hense und Hendrik Broschart von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #9: Klassenerhalt perfekt, aber trotzdem (berechtigte?) Kritik nach dem Union-Spiel


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #9:

In Folge neun gibt es natürlich vor allem ein beherrschendes Thema: Der FC hat wohl das ausgegebene Saisonziel erreicht und den Klassenerhalt in fast trockenen Tüchern. Dennoch gibt es einiges zu diskutieren. Das finden zumindest Hendrik Broschart und Simon Hense in der neuen Folge 1948. Die beiden sprechen darüber, dass Dank des Unentschiedens gegen Union Berlin und der Patzer der Konkurrenz der Klassenerhalt für die Geißböcke mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit perfekt ist. Trotzdem gab es einige Kritik nach dem Wochenende. Zum Beispiel am Dreierwechsel von René Wagner kurz vor dem Berliner Anschlusstreffer. Ob der Trainer das Spiel vercoacht hat und wie es nach dem Klassenerhalt weitergeht, schaut sich die Come-on-fc.com-Zweierkette aus Hendrik Broschart und Simon Hense ebenfalls in der neunten Folge 1948 an.

Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz
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Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Mit seinem Treffer bei Union Berlin beendete Marius Bülter seine lange Durststrecke. Den Angriff leitete der Angreifer selbst mit einem scharfen Pass in die Tiefe ein und vollendete per traumhaftem Abschluss in den Winkel. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein traf der 33-Jährige zum ersten Mal seit November 2025. Zu selten, um dauerhaft eine tragende Rolle zu spielen? Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Auf die anfänglichen Scorerpunkte folgte ein Leistungsabfall des Kölner Angreifers. Daraus resultierte schon unter Ex-Coach Lukas Kwasniok oft die Rolle des Ersatzspielers. Zuletzt gab es zwei Startelf-Einsätze, vor allem, weil Ragnar Ache verletzt ist. Die Konkurrenz ist groß beim 1. FC Köln.

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Von Erik Stalleicken

Richtig jubeln wollte Bülter am vergangenen Samstag nicht. Das Tor zuvor war traumhaft, doch gegen den Ex-Verein fällt der Jubel dann doch schon mal geringer aus. Dabei war der Treffer schon wichtig. Denn Bülter hatte seit November nicht mehr getroffen. „Klar war ein Stück Erleichterung da, aber viel größer war die Erleichterung, dass es durch den Punkt nun aller Voraussicht nach für den Klassenerhalt gereicht hat“, sagt Bülter im Interview von fc.de. Eine richtig erfolgreiche Saison ist es bislang für Bülter nicht.

Rund eine Million Euro überwies der FC in der Sommertransferphase an die TSG Hoffenheim, um Bülter zu verpflichten. Mit einer Empfehlung von 146 Bundesligaspielen, in denen ihm 27 Tore und zehn Vorlagen gelangen, sollte der Routinier die Offensive sowohl durch seine Torgefahr als auch seine Erfahrung im Oberhaus ergänzen. „Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesligaerfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt“, kommentierte Thomas Kessler den Transfer.

Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern

Diese Motivation stellte Bülter in den ersten Partien sofort unter Beweis. Am ersten Spieltag gelang ihm in der 90. Minute das erlösende Siegtor in Mainz. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg bekam die Defensive der Breisgauer den Neuzugang nicht in den Griff. Es folgten ein weiter Treffer sowie zwei Torvorlagen. „Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern“, schwärmte er in der Mixed Zone nach seinem ersten Heimspiel. Mit vier Scorern aus den ersten beiden Spielen brachte der Ex-Schalker die Kritiker seines Wechsels erfolgreich zum Schweigen. Zumindest vorerst.

Erst Leistungsabfall, dann neue Chance

Den Höhenflug aus den ersten beiden Spielen konnte der Angreifer nicht lange aufrecht erhalten. Abgesehen von einem Abseitstor in Wolfsburg am dritten Spieltag sowie einer Torvorlage gegen den FC Augsburg, gelang dem 33-Jährigen nicht wirklich viel in den Folgewochen. Somit rotierte immer häufiger Ragnar Ache für ihn in die Startelf. Gegen Eintracht Frankfurt erzielte Bülter nach Einwechslung seinen vorerst letzten Treffer. Ache entwickelte sich zur Wunschlösung Kwasnioks und der Ibbenbürener nahm mehr und mehr auf der Ersatzbank Platz. Bis zur Entlassung Kwasnioks gelang ihm keine einzige weitere Torbeteiligung. „Es gibt nicht den einen Grund, sondern verschiedene kleinere. Darauf möchte ich aber nicht so sehr eingehen, das klingt dann immer auch ein bisschen nach Ausreden. Ich will gar nicht so sehr zurückblicken“, sagt Bülter. „Ich weiß, dass eine Phase dabei war, die nicht gut war. Aber wie gesagt: Weiter hart arbeiten, wie ich es meine ganze Karriere gemacht habe. Dann kommt das wieder zurück.“ 

Nun ist er zurück. Unter Neu-Coach René Wagner bereitete er im ersten Spiel das Tor zum 2:2-Endstand in Frankfurt vor. Aufgrund von Aches Verletzung durfte Bülter in den letzten beiden Spielen von Beginn an ran. Gegen seinen Ex-Verein belohnte er seine engagierte Leistung mit einem traumhaften Schuss zum 1:0. Mit seinem Tor in Berlin steht der ehemalige Unioner nun bei vier Toren und vier Vorlagen aus 30 Bundesligaspielen. Eine Ausbeute, die auf dem Papier zumindest solide wirkt, vor allem im Dress eines Aufsteigers. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Hälfte dieser Torbeteiligungen aus den ersten beiden Spieltagen stammt. Somit folgten in 28 Spielen lediglich zwei Treffer und zwei Assists. „Für Außenstehende sind immer die Tore und Vorlagen wichtig, aber es gibt auch viele andere wichtige Sachen, die man in eine Mannschaft einbringen kann“, sagt Bülter. „Das weiß ich ganz gut einzuschätzen. Dennoch kann ich die Kritik auch verstehen, versuche das aber nicht an mich heranzulassen, sondern mich auf die tägliche Arbeit zu konzentrieren.“ Reicht das, um eine tragende Rolle in der kommenden Saison zu spielen?

Verbleib mit veränderter Rolle?

Diese Frage muss aufgrund der scheinbar angestrebten Umstrukturierung und Verjüngung des Kaders erlaubt sein. Zwar kann Bülter sowohl den linken Flügel als auch die Position des Mittelstürmers bekleiden, dennoch könnte der Angreifer in der nächsten Saison deutlich weniger zum Zuge kommen. Als Zielspieler in der Sturmspitze entwickelte sich Ache zu einem zentralen Element im Spielaufbau der Domstädter. Zusätzlich schaut man sich wohl nach einer weiteren Verstärkung auf dieser Position um. Auf dem linken Flügel scheint die Konkurrenz noch größer. Selbst wenn Said El Mala ohne Rückleihe verkauft wird, bleibt für diese Position noch Königstransfer Jakub Kaminski.

Sollte El Mala den Verein verlassen, dürfte man sich auch sicherlich nach einer weiteren Alternative für den Flügel umschauen. Wo bleibt also Platz für Marius Bülter? Mit seinem Alter von 33 Jahren bringt der Angreifer eine Menge Erfahrung mit, welche der Mannschaft sicherlich guttut. Trotzdem ist fraglich, ob der Sommerneuzugang damit perfekt ins gesuchte Profil passt und sich mit seiner vermutlich geringeren Einsatzzeit zufrieden geben muss. Jetzt gilt es erst einmal, weitere Pluspunkte zu sammeln.