Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Gegen den BVB erzielte er seinen sechsten Saisontreffer, der Trainer hält ihn für den besten Spieler des Kaders. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski zu seiner Situation und seinem Tor.

Gegen Dortmund war er mal wieder der beste Kölner Feldspieler und krönte seine starke Leistung. Vor allem bei einer Position in der Offensive fällt Jakub Kaminski regelmäßig positiv auf. Am Mittwoch äußerte sich der 23-Jährige am Rande des Trainings.

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So wirklich hatten wohl nur noch wenige an die große Aufholjagd geglaubt, als Jakub Kaminski den Kölner Strom in RheinEnergie-Stadion wieder anknipste. Nach dem 0:2 gegen den BVB hatte man den Eindruck, die Borussen hätten den Kölnern durchaus den Stecker gezogen. Mit seinem Anschlusstreffer wenige Minuten vor dem Schluss war der FC wieder on Fire und die Stimmung kochte. Nicht nur bei den Fans. Auch der Spieler war natürlich glücklich. „Ich habe mich sehr über den Treffer gefreut. Ich habe lange auf dieses Tor in der Bundesliga gewartet“, so Kaminski am Mittwoch am Rande des Trainings. Zuletzt hatte Kaminski gegen Frankfurt getroffen, im November vergangenen Jahres. „Ich hoffe auf weitere Tore“. Gegen den BVB fiel eben nur ein Tor.

„Jetzt kommen die wichtigen Spiele“

Somit waren die Kölner einmal mehr an einer Überraschung nah dran, nah dran auf der Augenhöhe von Dortmund, Punkte gab es dennoch nicht. „Gegen Leipzig, gegen Stuttgart, jetzt gegen Dortmund in Unterzahl war es knapp, wir haben aber Null Punkte“, so Kaminski. „Wir sind alle ein wenig frustriert, aber wir müssen weiter arbeiten und nun kämpfen. Jetzt kommen die wichtigen Spiele und am Ende Punkte sammeln.“ Am Samstagabend steht das Spiel gegen den Hamburger SV an – ein wichtiges, ein richtungweisendes. „Wir haben noch neun Spiele bis zum Ende. Sie sind in einer besseren Situation. Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, sagte Kaminski. „Es sind viele Spieler verletzt. Ich hoffe, dass ein paar Jungs zurückkehren. Wir brauchen jeden Spieler.“

An dem Polen liegt es bekanntlich auch nicht. Der 23-Jährige ist in dieser Spielzeit der absolute Leistungsträger der Kölner, tatsächlich der Königstransfer – und das als Leihspieler, der bei seinem letzten Verein gar nicht mehr zur Geltung kam. Beim FC bekommt er aber „das Vertrauen vom Trainer“ und fühlt sich in Köln sehr wohl. Und das, obwohl der Coach ihn immer wieder auf unterschiedlichen Positionen einsetzte. Zuletzt entschuldigte sich Lukas Kwasniok im Grunde, dass er Kaminski nicht auf der offenbar vereinbarten Position in der Offensive einsetzte. Der 23-Jährige nahm die Entschuldigung natürlich an, wünscht sich aber dennoch mehr Einsätze in vorderer Front. „Ich fühle mich hinter den Spitzen und auf der linken Seite am wohlsten. Da kann ich für die Mannschaft die beste Leistung bringen, die beste Kuba-Kaminski-Show“, so der polnische Nationalspieler.

Wie es für den Spieler weitergehen soll, steht noch nicht fest. Die Kölner würden die Kaufoption gerne ziehen, Kaminski würde gerne bleiben. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass der 23-Jährige mit in die 2. Bundesliga gehen würde. Mit jeder Kuba-Kaminski-Show wird ohnehin das Interesse anderer Clubs steigen.


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Double-Planer, Talentfinder, Macher: Tim Steidten hat eine beeindruckende Vita

Tim Scheidten gilt als großer Talentfinder
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Double-Planer, Talentfinder, Macher: Tim Steidten hat eine beeindruckende Vita

Der FC soll sich bereits in weiten Verhandlungen mit Tim Steidten befinden. Offenbar wollen die Geißböcke den 46-Jährigen als Kaderplaner verpflichten. Möglicherweise eine Verstärkung für den 1. FC Köln: Tim Steidten hat bereits einige Talente gefunden.

Dass die Kölner sich auf der Führungsetage anders aufstellen wollten, war bekannt. Der Name, mit dem am Montagabend Sky-Reporter Florian Plettenberg aufwartete, überraschte dann doch ein wenig. Der FC soll demnach an einer Verpflichtung von Tim Steidten arbeiten. Der 46-Jährige gilt als großer Talentfinder, hat sicherlich seinen Anteil am Meisterschafts-Kader von Bayer Leverkusen gehabt. Nun könnte er in ähnlicher Funktion bei den Geißböcken unterkommen. Und Steidten hat bei seinen bisherigen Vereinen einige Spuren hinterlassen.

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Anfänge an der Weser

Werder Bremen: Bei den Nordlichtern startete Steidten seinen Weg in den Profifußball. Im Jahr 2008 begann der damals angehende Lehrer zunächst als Nachwuchsscout und arbeitete sich im Laufe der Jahre bis zum sportlichen Leiter der Werderaner hoch. Im Laufe seiner Zeit an der Weser war Steidten unter anderem an den Transfers von Serge Gnabry, Davy Klaasen, Ludwig Augustinsson und Thomas Delaney beteiligt. Diese vier brachten dem SVW nicht nur sportliche Qualität für vergleichsweise geringes Geld, sondern auch nach den Verkäufen ein Transferplus von Millionen Euro im guten zweistelligen Bereich. Zudem gelang dem heute 46-Jährigen die Leihe von Kevin de Bruyne. Der Belgier war im Sommer 2012 vom FC Chelsea nach Bremen gewechselt und schlug mit zehn Toren und neun Vorlagen in 33 Ligaspielen voll ein. 2019 verließ Steidten die Grün-Weißen dann nach elf Jahren und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen.

Kaderplaner mit Double-Anteil

Bayer 04 Leverkusen: Bei Bayer stieg Steidten zunächst als Leiter der Scouting-Abteilung ein. Nach drei Jahren in dieser Position stieg er dann zum Kaderplaner der Werkself auf. In den verschiedenen Tätigkeiten arbeitete Steidten an den Transfers von Moussa Diaby, Patrick Schick, Jeremie Frimpong, Piero Hincapie, Amine Adli, Robert Andrich, Florian Wirtz, Edmond Tapsoba und Odilon Koussounou mit und baute damit auch einen Großteil der späteren Meistermannschaft. Auch brachten viele dieser Spieler der Werkself, die insgesamt knapp über 116 Millionen kosteten, ein Transferplus von rund 318 Millionen Euro ein. Aus Kölner Sicht ist besonders der Wirtz-Transfer sehr schmerzhaft. Der Offensivspieler verließ den FC im Januar 2020 für kleines Geld Richtung Leverkusen, entwickelte sich dort zum Stammspieler und ging im vergangenen Sommer für rund 125 Millionen zum FC Liverpool. Im März 2023 trennten sich dann die Wege von Steidten und Leverkusen.

Früher Abschied aus London

West Ham United: Nach knapp dreieinhalb Monaten Pause wagte Steidten den Schritt nach England und wurde Technischer Direktor bei West Ham United. Bei den Hammers legte der ehemalige Bremer dann direkt los und holte mit Mohammed Kudus, Edson Alvarez, James Ward-Prowes, Konstantinos Mavropanos, Kalvin Phillips und Andrew Irving gleich sechs Spieler für insgesamt 144,55 Millionen. Allerdings verkaufte Steidten im selben Sommer auch Spieler für rund 172 Millionen Euro und erwirtschaftete so ein Plus von knapp 30 Millionen. Im Anschluss an eine Saison auf dem neunten Tabellenplatz wollte West Ham mehr und legte mit Nicklas Füllkrug, Maximilian Kilman, Crysencio Summerville, Luis Guilherme und Aron Wan-Bissaka noch einmal mächtig nach. Im Februar 2025 trennten sich die Wege, auch aufgrund der Neueinstellung von Trainer Graham Potter, der einen eigenen Kaderplaner mitbrachte.


Nicht nur für Kwasniok entscheidende Wochen: Ein Abstieg hätte auch für den Kader massive Folgen

Die Spieler des 1. FC Köln gehen nach dem 1:2 gegen Dortmund enttäuscht vom Platz
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Nicht nur für Kwasniok entscheidende Wochen: Ein Abstieg hätte auch für den Kader massive Folgen

Der 1. FC Köln muss den Blick nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen nach unten richten und befindet sich mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Während ein möglicher Abstieg sicher nicht den Zielen und Ambitionen am Geißbockheim entspräche, so würde er vermutlich auch größere Veränderungen für die Kaderstruktur bedeuten beim 1. FC Köln: Der Abstieg würde den nächsten Kader-Umbruch bedeuten.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Borussia Dortmund hat sich der Druck auf Lukas Kwasniok bei den Geißböcken noch einmal verstärkt. Die kommenden Begegnungen dürften wohl über die Zukunft des Trainers entscheiden. Doch nicht nur für den Coach sind die Partien von enormer Bedeutung.

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Auch für den Verein steht sportlich wie wirtschaftlich gegen den Hamburger SV viel auf dem Spiel in den kommenden Wochen und Monaten. Mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Ligaspielen rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Lukas Kwasniok nur noch auf Tabellenplatz 14. Dazu liegt man punktgleich mit dem FC St. Pauli auf Relegationsplatz 16. Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler hat alle Hände voll zu tun. Muss er doch bereits jetzt die Kaderplanungen für die kommende Saison vorantreiben und sich vor allem mit den zahlreichen Leihspielern und deren Zukunft beschäftigen. Zwei zentrale Fragen kristallisieren sich für die besorgten Fans dabei immer mehr heraus: In welcher Liga tritt der Effzeh in der neuen Spielzeit überhaupt an? Und wie sähe die Kaderstruktur im Falle des Abstiegs dann aus?

Viele Leihspieler mit unklarer Zukunft

Ein möglicher Abstieg der Kölner hätte nicht nur kurzfristige Folgen für den Verein und seine Fans, sondern könnte oder würde wohl auch große Personal-Veränderungen zur Folge haben. Im Kader des Aufsteigers stehen derzeit sechs Leihspieler, deren Zukunft mehr oder weniger stark vom Ausgang der laufenden Saison abhängig zu sein scheint. Dazu zählen die Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, Außenbahnspieler Kristoffer Lund sowie Tom Krauß, Felipe Chávez und Jakub Kaminski.

Der erst 20-jährige Simpson-Pusey hat sich trotz aktueller Rotsperre durchaus gut eingefunden in Köln und zeigt viel Potenzial. Aus Kölner Sicht wird man sicher über eine Verlängerung der Leihe am Saisonende nachdenken. Vorausgesetzt, man bleibt der Bundesliga erhalten. Denn dass sein Stammclub Manchester City einen talentierten Innenverteidiger wie den jungen Engländer in der 2. Bundesliga „parkt“, wenn man ihn vermutlich woanders auf Erstliganiveau fördern könnte – unwahrscheinlich.

Nicht alle Spieler sollen gehalten werden

Bei Kaminski, Lund und Özkacar, die in der laufenden Spielzeit bislang alle regelmäßig zum Einsatz kommen, hat der 1. FC Köln jeweils eine Kaufoption. Würde man diese alle ziehen, müsste man wohl rund zehn Millionen Euro in die Hand nehmen. Während sich bei Lund (ca. 2,7 Millionen Euro) und Özkacar (ca. 2 Millionen Euro) noch keine finale Entscheidung abzeichnet, gilt die feste Verpflichtung von Leistungsträger Kaminski vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg für 5,5 Millionen Euro bereits als beschlossene Sache. Wenn man denn die Klasse hält. Dem Vernehmen nach soll Kaminski aber eine Ausstiegsklausel in einem künftigen Vertrag verankern wollen. Auch bei dem Kölner Königstransfer kann man sich eine Saison im Liga-Unterhaus bei den aktuellen Leistungen nur schwer vorstellen.

Bei Tom Krauß gestaltet sich die Sachlage ein wenig simpler. Der defensive Mittelfeldspieler bleibt den Geißböcken beim Erreichen des Klassenerhalts erhalten. Voraussetzung zwei der Kölner Kaufpflicht ist bereits mit einer bestimmten Anzahl von Spielen sicher erreicht. Zusätzlich werden in diesem Fall neben der Leihgebühr weitere 3,5 Millionen Euro an Ablöse fällig. Zu guterletzt ist auch Felipe Chávez vom FC Bayern derzeit nur ausgeliehen, auch hier haben die Rheinländer sich eine Kaufoption gesichert. Aber auch hier erscheint es eher unwahrscheinlich, dass der Mittelfeldspieler bei seinem Talent in der 2. Bundesliga unterkommen wird.

Verkauf von El Mala würde finanziellen Spielraum bringen

Im Falle des Abstiegs würden die Geißböcke also mit sehr großer Wahrscheinlichkeit erneut ein Facelifting bekommen müssen. Das Gesicht des Kaders würde einmal mehr ein anderes sein. Auch, weil zahlreiche weitere Verträge auslaufen und alles andere als klar ist, ob Spieler wie Eric Martel weiter in Köln spielen werden. Zwar hat Said El Mala noch einen langfristigen Vertrag bei den Kölnern und den auch noch ohne Ausstiegsklausel, dass der Shootingstar aber den Weg mit in Liga zwei geht, ist so gut wie ausgeschlossen. Zumindest wäre der Abstieg sicherlich nicht der erfolgversprechendste Schritt in der Entwicklung des Youngsters und die liegt den FC-Bossen ja am Herz.

Es könnte also erneut einen besonders großen Kaderumbruch geben. Und das, nachdem Thomas Kessler im vergangenen Sommer ziemlich viel Geld für eine Kaderumstrukturierung in die Hand genommen hat. Rund 25 Millionen Euro wurden investiert – so viel wie erst einmal zuvor in der Transfergeschichte der Geißböcke. Immerhin: Sollte El Mala im Sommer verkauft werden, hätte der FC das nötige Kleingeld für einen weiteren Umbruch. Einen großen Umbruch – unabhängig der Liga. Nur wäre der beim Klassenerhalt im ganz großen Stil nicht zwingend nötig.


Ist Said El Mala noch zu halten? Brighton bereitet nächstes Angebot vor, weitere Interessenten

Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Ist Said El Mala noch zu halten? Brighton bereitet nächstes Angebot vor, weitere Interessenten

Er ist der absolute Shootingstar der Bundesliga, der Topscorer der Geißböcke. Und hat damit noch nicht einmal einen Stammplatz sicher. Ob der Youngster auch in der kommenden Saison in Köln spielt erscheint fraglich. Kann der 1. FC Köln Said El Mala wirklich halten?

Kann der 1. FC Köln Said El Mala überhaupt noch halten? Da der Youngster einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel besitzt, müsste ein Abschied eigentlich kein Thema sein. Allerdings nehmen die Interessenten zu und auch die mögliche Ablöse dürfte weiterhin steigen.

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Denn nach Informationen von come-on-fc.com bereitet Brighton bereits das nächste Angebot vor. Schon drei Mal soll der englische Club beim FC mit Angeboten vorstellig geworden sein. Wie Sky vor einigen Wochen berichtet hat, hatte der Premier-League-Club zuletzt rund 30 Millionen Euro geboten. Nun könnte es noch einmal deutlich mehr werden. Auch, weil es eben auch aus der Premier League einige Interessenten gibt. Unter anderem sollen sich der FC Liverpool und der FC Chelsea mit dem Spieler befasst haben. Der „Kicker“ bringt zudem noch Newcastle United ins Spiel. Zu Beginn des Jahres gab es in England auch Gerüchte um ein mögliches Interesse von Manchester United. Auch der BVB soll sein Interesse noch intensiviert haben.

El Mala für 50 bis 60 Millionen Euro zu haben

Wie der „Kicker“ zudem zuerst berichtet, hat El Mala sich von seinem bisherigen Berater getrennt und wird künftig von seinen Eltern vertreten. Come-on-fc kann die Information bestätigen. In englischen Medien wird indes davon ausgegangen, dass der Kölner Offensivspieler die Geißböcke nicht unter 50 bis 60 Millionen Euro verlassen wird. Der Youngster soll sich einen Wechsel bereits im Sommer gut vorstellen können. Beim FC würde man natürlich gerne langfristig mit dem Shootingstar planen. Klar ist aber auch, beim Abstieg wäre Köln für den 19-Jährigen sicherlich keine Option mehr. In Köln hat man immer wieder bekräftigt, dass man an der richtigen Entwicklung des jungen Spielers interessiert sei. Eine Spielzeit in der 2. Bundesliga wäre nach aktuellem Stand sicherlich nicht förderlich.

Said El Mala kommt in dieser Spielzeit bereits auf acht Tore und vier Vorlagen, ist damit der Kölner Topscorer. Der 19-Jährige würde zu gerne an der WM im Sommer in Mexiko, den USA und Kanada teilnehmen. Zuletzt hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den U21-Nationalspieler allerdings in die Pflicht genommen. Die 50-prozentige Spielzeit sei zu wenig. Beim FC ist El Mala eben kein Stammspieler. Lukas Kwasniok setzte den Akteur oft auch als Joker ein. Auch darüber soll der Youngster nicht so richtig glücklich sein.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi kehrt wieder zurück

Sebastian Sebulonsen kehrt wieder zurück
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Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein FC-Profi kehrt wieder zurück

Am Dienstagnachmittag startet der FC nach der Niederlage gegen den BVB in die Vorbereitung auf das Duell beim Hamburger SV. Personell ist ein klein wenig Licht am Ende des Tunnels des 1. FC Köln zu sehen: Sebastian Sebulonsen steigt wieder ins Training ein.

Nach einem freien Tag am Montag nehmen die Geißböcke ab heute den Hamburger SV in den Blick. Am Samstagabend treffen die Kölner auf die Mannschaft von Merlin Polzin und wollen dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf einfahren.

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Mit dem Ausfall von Jahmai Simpson-Pusey steht bereits Tage vor dem Duell gegen den Hamburger SV fest, dass Lukas Kwasniok seine Mannschaft in der letzten Kette einmal mehr umbauen muss. Allerdings hat der Trainer dazu wieder einen Abwehrspieler mehr zur Verfügung. Sebastian Sebulonsen ist wieder fit und wird wieder ins Training einsteigen. Auch Jan Thielmann arbeitet an seiner Rückkehr, wird aber zunächst noch individuell mit Athletiktrainer Leif Frach auf dem Platz sein. Alessio Castro-Montes, der vor dem Duell gegen den BVB von Trainer Kwasniok noch eine Startelf-Garantie bekommen hatte, war bereits vergangene Woche ebenso wie Linton Maina zurück aus der Verletzungspause gekehrt. Für Maina gab es gegen die Dortmunder Einsatzzeit, Castro-Montes blieb überraschend außen vor und musste sogar einen Platz auf der Tribüne einnehmen.

Simpson-Pusey fehlt zwei Spiele

Laut FC hat der Belgier auch weiterhin mit muskulären Problemen zu kämpfen. Mit Joel Schmied fehlt den Geißböcken zusätzlich zu den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auch in dieser Woche ein Abwehrspieler aufgrund einer muskulären Verletzung. Bitter ist vor allem der Ausfall von Simpson-Pusey. Der Engländer, der bis zu diesem Zeitpunkt abermals eine überzeugende Leistung abgerufen hatte, sah im Duell gegen den BVB die Rote Karte und wurde vom DFB für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen (come-on-fc.com berichtete). Der Innenverteidiger kann seine Mannschaft in der Vorbereitung auf die Rothosen somit nur auf dem Trainingsplatz unterstützen.

Nach dem Trainingsstart am Dienstag sind für die FC-Profis noch drei weitere Einheiten geplant. Am Mittwoch stehen die Kölner ab 10:30 Uhr auf dem Platz am Geißbockheim. Die beiden folgenden Einheiten am Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, bevor am Samstag um 18:30 Uhr der Anpfiff im Volksparkstadion zu hören sein wird. Nach der mageren Punkteausbeute der vergangenen Wochen wird das Duell in Hamburg für Kwasniok und sein Team zur Chance, wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.


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Der 1. FC Köln und Lukas Kwasniok starten in die entscheidenden Wochen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln und Lukas Kwasniok starten in die entscheidenden Wochen

Nach dem 1:2 gegen Borussia Dortmund wird die Luft für Trainer Lukas Kwasniok beim FC immer dünner. Schon gegen den Hamburger SV muss der Trainer alles daran setzen, die Wende herbeizuführen. Für den 1. FC Köln und Lukas Kwasniok starten nun die entscheidenden Wochen.

Am Dienstagnachmittag beginnt für den FC die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Samstagabend und damit auf eine möglicherweise entscheidende Begegnung. Denn für Trainer Lukas Kwasniok könnte es bei einer Niederlage je nach Leistung eng werden.

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Am Ende waren die Kölner am Samstagabend wieder einmal nah dran. Aber nah dran ist halt nicht gut genug. Der FC verlor das siebte Topspiel dieser Saison gegen Borussia Dortmund 1:2. Und wie Lukas Kwasniok zurecht nach der Begegnung betonte – wenn auch in anderem Kontext – ist Fußball am Ende ein Ergebnissport. Es zählen nur die reinen Ergebnisse, die Punkte und davon haben die Kölner zuletzt erstaunlich wenige gesammelt. Aus den vergangenen 16 Partien holte der FC zehn Punkte – nur Heidenheim im gleichen Zeitraum weniger. Köln gewann zudem nur zwei Spiele. Der Punkteschnitt liegt bei etwas mehr als 0,6 pro Spiel. Ein Schnitt, mit dem die Geißböcke geradewegs auf die 2. Liga zusteuern. Und nach 16 Spielen ist die Annahme, dass die Punkte eben nur nicht gegen die Top-Teams geholt hätten, eine falsche.

Mannschaften auf Augenhöhe

Auch in der Formtabelle ist der FC mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Begegnungen im Keller angekommen. Nur aufgrund der Tordifferenz von einem Gegentreffer liegen die Kölner auch hier vor Heidenheim und dem VfL Wolfsburg. Letzterer hat gerade auf die anhaltende Negativserie reagiert und Dieter Hecking für Daniel Bauer als Trainer an Bord geholt. Einen Trainerwechsel will man in Köln möglichst umschiffen. Fachlich ist man eigentlich von Lukas Kwasniok überzeugt, nur fehlen eben die Ergebnisse und irgendwann ist die Maschinerie dann nicht mehr aufzuhalten. Vor dem Dortmund-Spiel wurde kolportiert, dass Kwasniok ein Ultimatum von vier Punkten bis zur Länderspielpause aufgebrummt worden ist. Das bestätigte der Trainer zuletzt bekanntlich nicht, sprach davon, dass man von Spiel zu Spiel schaue.

Nur könnte tatsächlich das kommende Spiel beim Hamburger SV bereits das letzte sein. Sollten die Kölner eine ähnliche Leistung wie gegen den FC Augsburg abrufen und eben nicht punkten, dürfte es für den 44-Jährigen schon jetzt am Wochenende eng werden. Sollte der FC aus den Begegnungen gegen die Rothosen und gegen Borussia Mönchengladbach nicht einen Sieg holen, wäre der Coach wohl nicht mehr haltbar. Immerhin ist die Mannschaft intakt, stärkt dem Trainer den Rücken. „Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an“, hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Samstag gesagt. Erfolge gegen die beiden Mitkonkurrenten hätten mindestens den Vorteil, dass der FC die Teams wieder mit oder noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen könnten.

Sollte der HSV aber gegen den FC gewinnen, wäre für die Nordlichter ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Hamburg käme auf 32 Punkte und hätte mit dem Abstiegskampf erst einmal nichts mehr zu tun. Und da St. Pauli in Gladbach und Bremen gegen Mainz in direkten Duellen spielen, ist die Chance recht groß, dass Köln im Falle einer Niederlage in die Abstiegszone rutscht. Trotz der Niederlage gegen den BVB wollte Thomas Kessler in die kommenden beiden Begegnungen „positiv gestimmt“ gehen. Ob die Stimmung beim FC weiterhin positiv ist, wird sich dann am Samstagabend zeigen.


Nebeneffekt der Verletzungsmisere: Der Kölner Nachwuchs bekommt unter Lukas Kwasniok eine echte Chance

Debütant Cenny Neumann im Duell mit Dortmunds Daniel Svensson
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Nebeneffekt der Verletzungsmisere: Der Kölner Nachwuchs bekommt unter Lukas Kwasniok eine echte Chance

Gegen Borussia Dortmund gab es beim FC gleich zwei Premieren: Youssoupha Niang stand das erste Mal in der Startelf und Cenny Neumann feierte sein Bundesliga-Debüt. Damit bekommen erneut Nachwuchsspieler ihre Chance beim 1. FC Köln: Kwasniok beweist weiter seinen Mut mit Talenten.

Auch durch den Ausfall von Alessio Castro-Montes gab es eine große Überraschung in der Startelf der Geißböcke gegen den BVB. Nicht die erfahrenen Marius Bülter oder Luca Waldschmidt rückten für den Belgier in die Anfangsformation, sondern Youngster Youssoupha Niang. Und auch Cenny Neumann gab in der Partie sein Debüt für die Profis des 1. FC Köln.

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Es hatte fast ein bisschen was von Jugend forscht am Samstagabend beim 1. FC Köln: Mit gerade mal 23,6 Jahren im Schnitt bot der FC die jüngste Startelf seit mehr als fünf Jahren auf. Zuletzt war die Anfangsformation am 16. Dezember 2020 bei einem 0:4 gegen Bayer Leverkusen so jung gewesen. Gegen den BVB bestand etwa die Kölner Flügelzange mit Said El Mala und Youssoupha Niang aus zwei 19-Jährigen. Für Letzteren war es nach zuvor vier Kurzeinsätzen das Debüt in der ersten Elf. Dabei bewies Kwasniok mal wieder, dass er sich nicht scheut, auf Talente zu setzen. Denn eigentlich hätte Alessio Castro-Montes als Rechtsverteidiger auflaufen sollen und Jakub Kaminski wohl eine Position weiter vorne. Da der Belgier aber nach Problemen im Abschlusstraining ausfiel, schob der Coach Kaminski nach rechts hinten. Anstatt aber als Rechtsaußen einen erfahrenen Spieler wie Luca Waldschmidt oder Marius Bülter zu bringen, entschied sich der Trainer bewusst für Niang.

Cenny Neumann der nächste Debütant in dieser Saison

Den Ausschlag für den 19-Jährigen gab letztendlich seine Laufstärke. Und der Rechtsaußen zahlte das Vertrauen mit einer engagierten Leistung zurück. So hatte der Youngster einige gute Aktionen, gab am Ende bis zu seiner Auswechslung in der 74. sogar vier Torschüsse ab – der Bestwert auf Seiten der Kölner. Neben Niang feierte außerdem ein weiterer FC-Nachwuchsspieler eine Premiere. Cenny Neumann kam kurz vor Schluss aufs Feld und damit zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz, konnte in der Zeit aber nicht mehr wirklich Einfluss nehmen. Trotzdem war er damit bereits der dritte Debütant aus dem Kölner Nachwuchs in dieser Saison. Denn auch Fynn Schenten kann bereits einige Einsatzminuten in der Bundesliga verzeichnen. So stand der Stürmer etwa beim ersten Spiel im neuen Jahr gegen den 1. FC Heidenheim sogar in der Startelf.

Damit zeigt sich, dass die Geißböcke ihre Philosophie, den Nachwuchs zu fördern, wirklich durchziehen. Und dass Kwasniok sich nicht scheut, die Talente ins kalte Wasser zu schmeißen. Gerade im Kampf gegen den Abstieg eine mutige Entscheidung. Aber auch eine, die dem Verein langfristig helfen kann. Denn durch die Einsatzminuten für die Nachwuchsspieler können die Kölner zum einen natürlich finanziell profitieren, wenn die Debütanten ihre Entwicklung fortsetzen. Zum anderen hilft es den Geißböcken, Jugendspieler zu überzeugen, zum FC zu kommen. Für sie gibt es dort eine realistische Perspektive auf Spielzeit. Neben Niang, Schenten und Neumann zeigt das ebenfalls die Entwicklung von El Mala. Der 19-Jährige, der vor anderthalb Jahren verpflichtet und wegen der Transfersperre erstmal an Viktoria Köln verliehen wurde, feierte schließlich diese Saison auch sein Debüt. Bei ihm erforderte wegen seiner starken Leistungen die Entscheidung des Trainer aber natürlich weniger Mut.

Chance für Talente durch Verletzungsmisere

Dass so viele Nachwuchsspieler zum Einsatz kommen, liegt allerdings nicht nur am Mut des Trainers. Die große Verletzungsmisere spielt dabei eine wichtige Rolle. So kam Niang gegen den BVB wie zuvor beschrieben wohl überhaupt erst durch den Ausfall von Castro-Montes zu seinem Startelfdebüt. Ähnlich ist der Fall bei Neumann, der ebenfalls von den vielen Ausfällen auf der rechten Seite profitierte. Denn neben dem Belgier standen auch Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann nicht zur Verfügung. Ohne die Verletzungen hätte das Talent, das im Sommer aus dem Nachwuchs von RB Leipzig in die Domstadt gekommen ist, womöglich nichtmal im Kader gestanden. Somit sind die Chancen für die jungen Spieler vielleicht der einzige positive Nebeneffekt der vielen Verletzungen.

Da die Geißböcke weiter von den Ausfällen gebeutelt sind, werden die Youngster wohl auch in den nächsten Wochen Einsatzzeit bekommen. Zumindest wird Kwasniok sich mit Sicherheit nicht scheuen, sie selbst in anspruchsvollen Situationen reinzuwerfen. Und damit haben die Talente die Chance, sich nachhaltig für mehr zu empfehlen. Wenn ihnen das gelingt, wird es bestimmt schon sehr bald wieder eine Startelf mit einem ähnlich geringen Altersdurchschnitt wie gegen den BVB geben – und nicht erst in fünf Jahren.


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Legt der FC in der Führungsetage nach? Der 1. FC Köln will wohl Tim Steidten verpflichten

Tim Steidten könnte beim FC eine Führungsrolle übernehmen
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Legt der FC in der Führungsetage nach? Der 1. FC Köln will wohl Tim Steidten verpflichten

Beim FC bahnt sich eine spannende Personalie an. Allerdings nicht in der Mannschaft. Der 1. FC Köln ist wohl an einer Verpflichtung von Tim Steidten interessiert. Der ehemalige Abwehrspieler war zuletzt für West Ham United tätig.

Legen die Geißböcke noch einmal auf der Ebene der Verantwortlichen nach? Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg ist das der Fall. Demnach will Thomas Kessler den ehemaligen Kaderplaner von Bayer 04 Leverkusen Tim Steidten zum FC holen.

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Laut dem Transfer-Experten hat es bereits erste Gespräche gegeben. Nicht nur das, Steidten soll am Montag Angebote aus Saudi-Arabien und der Premier League abgesagt haben, weil er eine Rückkehr nach Deutschland in die Bundesliga bevorzuge. Hier war der 46-Jährige für Werder Bremen und Bayer Leverkusen bereits tätig. 2023 wechselte der ehemalige Spieler des VfL Oldenburg und des SV Meppen nach England zu West Ham United. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde bekannt, dass Steidten die Hammers wieder verlassen werde. Nun könnte Köln für den ehemaligen Abwehrspieler interessant werden. Laut Plettenberg wolle sich der FC in der Führungsetage breiter aufstellen. Im Gespräch sei eine Direktoren-Rolle. Nach Informationen von come-on-fc.com soll der 46-Jährige eine Kader prägende Rolle wie in Leverkusen einnehmen.

Kaderplaner des Doubles?

Tatsächlich hatten sowohl Thomas Kessler als auch der aktuelle Vorstand in der jüngeren Vergangenheit mögliche strukturelle Veränderungen immer mal wieder angedeutet – Kessler im Zuge seiner Vertragsverhandlung im Vorfeld der Beförderung zum Geschäftsführer. „Für mich ist es wichtig, wenn ich das Commitment gebe, in den nächsten Jahren aus der Geschäftsführung heraus Verantwortung zu übernehmen, dass das zu Bedingungen ist, wie ich mir das vorstelle“, hatte der ehemalige Kölner Keeper im „Sport1-Doppelpass“ im Dezember gesagt. Steidten gilt als großer Kenner der Szene und als außerordentlicher Talentfinder. Er war bei Bayer 04 an der Verpflichtung zahlreicher Spieler beteiligt, die später das Double nach Leverkusen holten. Spieler wie Jeremie Frimpong oder Edmond Tapsoba.

In England gab es allerdings auch einige kritische Stimmen. Der ehemalige Spieler wurde bei den Hammers für Sommer-Ausgaben in Höhe von mehr als 130 Millionen Pfund kritisiert, die nicht so einschlugen wie erhofft. Darunter auch Nationalstürmer Niklas Füllkrug. Steidten hatte eigentlich vor, Grundschullehrer zu werden. Bevor er sein Referendariat absolvierte, übernahm er aber bei Werder Bremen eine Position als Junioren- und später Scout. Es folgten Stationen als Kaderplaner und Sportdirektor, bevor er schließlich seinem alten Weggefährten Simon Rolfes zu Bayer Leverkusen folgte.

Weitere Gespräche geplant

Zahlreiche prominente Namen wurde in dieser Kombo zur Werkself gelotst, unter anderem auch Florian Wirtz. „Mein erstes Gespräch mit Simon Rolfes drehte sich tatsächlich um ihn. Er fragte mich: ‚Tim, wir haben die Chance, Florian Wirtz zu bekommen. Was hältst du von ihm?‘ Da muss man nicht lange nachdenken. Wenn man die Möglichkeit bekommt, ihn zu holen, muss man das als Klub tun“, sagte Steidten einst zu Sky. „Simon und ich sind nach Portugal geflogen, weil dort die U16 des DFB mit Florian gespielt hat. Aber eigentlich sind wir nur dorthin geflogen, um noch einmal einen letzten Eindruck vom Spieler zu bekommen. Danach war das keine große Überlegung mehr.“ 

Schon in den kommenden Wochen könnte es weitere Gespräche geben. Der 46-Jährige hatte angekündigt, möglichst zeitnah wieder arbeiten zu wollen, am liebsten in der Bundesliga.


Das nächste Debüt: Cenny Neumann könnte zur Alternative beim 1. FC Köln werden

Cenny Neumann vom 1. FC Köln debütierte gegen den BVB
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Das nächste Debüt: Cenny Neumann könnte zur Alternative beim 1. FC Köln werden

In der Aufregung um den nicht gegebenen Elfmeter gegen den BVB wäre eine erfreuliche Nachricht fast untergegangen. Cenny Neumann feiert sein Profidebüt beim 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger könnte schon bald eine spannende Alternative werden.

Der Ärger über den nicht gegebenen Elfmeter im Duell gegen den BVB war groß, die Sorge vor einem weiteren Abstieg ebenfalls. Dabei war das Profidebüt von Cenny Neumann ein positiver Aspekt des Topspiels.

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So wirklich viel deutete wohl nicht mehr auf die große Wende hin. In Überzahl hatte der BVB das Spiel gegen die Kölner im Griff, führte aufgrund der zweiten Halbzeit auch nicht unverdient. Selbst, wenn sich die Geißböcke nicht aufgaben. Für die letzten Minuten brachte der Kölner Coach noch einmal drei frische Kräfte. Und hätte Jakub Kaminski nicht noch den Anschluss hergestellt und Yan Couto regelwidrig aber unbestraft den Ball mit der Hand im Strafraum gespielt, dann wäre das Debüt von Cenny Neumann vielleicht auch nicht so in den Hintergrund geraten. Denn eben für jene letzten Minuten brachte der Kölner Coach das Eigengewächs. Der 19-Jährige hatte in den vergangenen Wochen schon mehrfach im Kader gestanden. Nun also das erste Spiel.

Die ersten Profiminuten

Neumann wurde mit einer starken Flanke in Szene gesetzt, aber auch am Abschluss entscheidend gestört. Zudem leitete der Youngster den Anschlusstreffer von Jakub Kaminski ein. Der Rechtsverteidiger hinterließ eindrucksvolle erste Spuren. Folgerichtig war das erste Profi-Spiel des 19-Jährigen ohnehin. Schon im Trainingslager in La Nucia fiel das Kölner Talent positiv auf. In der vergangenen Woche war der Youngster zum zweiten Mal in den Profi-Kader berufen worden. Und nicht wenige hatten schon da mit einem Einsatz des Rechtsverteidigers gerechnet. Denn bekanntlich ist dem FC mit den Verletzungen von Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes die gesamte rechte Schiene weggebrochen. Letzterer war eigentlich für die Begegnung gegen den BVB wieder fest eingeplant worden, musste dann aber doch passen.

Je nach Verletzung werden den Geißböcken also weiterhin die Alternativen auf der rechten Defensivseite fehlen und Neumann könnte in den Planungen des Trainers eine Rolle spielen. Der Abwehrspieler kam im vergangenen Sommer aus Leipzig nach Köln. Schon damals hatte Lukas Berg mit einer rasanten Entwicklung gerechnet. „Cenny wird bei uns die Zeit bekommen, um seine sehr guten Anlagen weiterzuentwickeln. Wir trauen Cenny zu, sehr schnell Seniorenfußball spielen zu können“, hieß es damals von Berg. Nun hat der 19-Jährige sein Profidebüt also gegeben und könnte in den kommenden Wochen weitere Einsatzminuten sammeln. Neumann durchlief seit 2019 die Nachwuchsmannschaften von RB, wurde bei den Sachsen auch zum Junioren-Nationalspieler. Vor allem der Offensivdrang des Abwehrspielers würde zum Fußball von Lukas Kwasniok passen.


DFB spricht Sperre für Jahmai Simpson-Pusey aus

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen
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DFB spricht Sperre für Jahmai Simpson-Pusey aus

Es ist der nächste personelle Rückschlag für den 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey wurde vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Der Innenverteidiger hatte bei der 1:2-Niederlage gegen Dortmund die Rote Karte gesehen.

Er hat sich nach seiner Verletzung gerade erst wieder zurück gekämpft, nun wird er dem FC wieder erst einmal fehlen. Jahmai Simpson-Pusey handelte sich gegen den BVB eine Rote Karte ein und muss nun zwei Spiele zuschauen.

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Noch vor dem Duell gegen Borussia Dortmund hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok von seiner Mannschaft gefordert, mal im richtigen Moment das Foul zu ziehen. Das Vergehen von Jahmai Simpson-Pusey hatte der Coach wohl eher nicht gemeint. Der Engländer hatte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff Maximilian Beier an der Achillessehne getroffen, das von hinten und ohne die Chance auf den Ball. Schiedsrichter Daniel Siebert hatte die Szene in der Dynamik nicht als schwerwiegend eingeschätzt, doch dann meldete sich eben noch der VAR Benjamin Cortus. Nach Ansicht der Bilder blieb dem Unparteiischen gar nichts anderes übrig als Simpson-Pusey die Rote Karte zu zeigen – alle dafür relevanten Komponenten waren gegeben. Der FC spielte fortan in Unterzahl.

Zwei Spiele Sperre

Und schlug sich gut. Nun aber hat der DFB das Urteil über die Sperre des Engländers gefällt. Ein erwartbarer Rückschlag für die Kölner: Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC in den wichtigen Duellen gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag und gegen Borussia Mönchengladbach eine Woche später fehlen, der Verband hat den Spieler für zwei Begegnungen gesperrt. Der Engländer war im Winter erst von Manchester City ausgeliehen worden und überzeugte bei den Kölnern von Beginn an. Simpson-Pusey fiel allerdings einige Wochen verletzt aus und hatte sich gerade erst wieder in die Startelf gespielt. Lukas Kwasniok wird also im Duell gegen den Hamburger SV notgedrungen wieder umbauen müssen. Gerade in der Defensive sind die Kölner bekanntlich arg gebeutelt.

Aktuell fehlen mit Sebastian Sebulonsen, Luca Kilian, Timo Hübers, Joel Schmied, (stand jetzt) Alessio Castro-Montes und nun eben Simpson-Pusey gleich sechs Abwehrspieler.


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