Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Linton Maina traf gegen die Bayern
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Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Nach einer schweren Phase mit wenig Einsatzzeit bei den Geißböcke läuft es für den 26-Jährigen aktuell rund beim 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

Momentan gibt es für FC-Coach Lukas Kwasniok kaum ein Vorbeikommen an dem schnellen Flügelflitzer der Geißböcke. Für den gebürtigen Berliner wird die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg sein 100. Bundeliga-Spiel. Und das bestreitet der 26-Jährige im Trikot des 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn des Jahres im spanischen La Nucia andeutete, dass er nicht ausschließen könne, dass gegen Ende Januar vielleicht der ein oder andere Spieler mit wenig Spielzeit noch einen Wechselwunsch an ihn herantragen könne, da werden sicherlich einige FC-Fans auch den Namen Linton Maina im Kopf gehabt haben. Denn die Entwicklung war zu jenem Zeitpunkt für den gebürtigen Berliner eine besonders bittere. In der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler, Leistungsträger und Topscorer, in dieser Edelreservist. Im Mai die Verkündung der Vertragsverlängerung, im Dezember Bank-Tristesse. „Ich war in meiner Karriere noch nicht in einer solchen Phase. Ich habe es aber geschafft, gut damit umzugehen“, sagte Linton Maina bei „FC.de“. „Ein paar Jahre früher wäre das anders gewesen, da wäre ich nicht so geduldig geblieben.“

„Im Moment fühle ich mich gut“

Doch in 2026 haben sich die Vorzeichen für den 26-Jährigen verändert. Zuletzt stand der Offensivspieler drei Mal in der Anfangsformation, sammelte in den drei Begegnungen nahezu so viele Spielminuten wie bei den zehn Einsätzen zuvor. „Die Spielzeit ist auch immer ein Indikator dafür, wie man gerade persönlich dasteht, in welcher Verfassung man ist“, sagte Maina. „Im Moment fühle ich mich gut, das sieht dann auch das Trainerteam. Jetzt will ich dranbleiben und so viel spielen wie möglich.“ Danach sah es lange nicht aus. „Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen. Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich mehr Selbstzweifel gehabt.“

Eine weitere Chance bekommt der Flügelflitzer bereits am Freitagabend und das von Beginn an. „Am liebsten wäre mir natürlich, dass alle immer 34 Spiele performen und die gesamte Saison über an ihrem Peak sind“, erklärte Kwasniok. „Das ist aber nicht die Realität. Wir hoffen einfach, dass Linton diese Phase so lange wie möglich eben aufrechterhalten kann, weil er mit seinem Tempo und auch so seiner Quirrligkeit jedem Gegner Probleme bereiten kann. Wir wollen einfach dieses Momentum auch nutzen und er wird auch am Wochenende wieder beginnen.“ Und an den VfL hat der 26-Jährige gute Erinnerungen, erzielte seinen ersten Bundesliga-Treffer 2018 gegen die Niedersachsen.

Und dieser Kreis schließt sich für Maina in gewisser Weise am Freitag. Denn für den Flügelspieler steht das 100. Bundesliga-Spiel an. Und den Großteil hat er für die Kölner absolviert. „Der FC ist inzwischen ein Stück weit Heimat geworden. Ich hab’ in kurzer Zeit sehr viel erlebt – Höhen und Tiefen, einen Aufstieg und einen Abstieg – und sehr viele Spiele bestritten. Das erleben andere in einer ganzen Karriere nicht.“ Die Geduld des 26-Jährigen hat sich also wohl ausgezahlt. Und so bekommt Maina am Freitagabend die Chance, sein Jubiläum von 100 vielleicht sogar mit einem weiteren Treffer zu vergolden. Dass er gegen die Wölfe treffen kann, bewies der Flügelflitzer bei seinem ersten Liga-Tor – mit der aktuellen Form werden wohl auch noch einige Scorer hinzukommen.


Offiziell: Fynn Schenten unterschreibt beim 1. FC Köln bis 2030

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Offiziell: Fynn Schenten unterschreibt beim 1. FC Köln bis 2030

Es hatte sich bereits am Nachmittag angekündigt, nun ist es vom Verein auch offiziell bestätigt: Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln. Das gab der Club am Nachmittag bekannt.

Der FC hat ein Talent langfristig an den Verein gebunden. Der 18-Jährige unterschreibt einen Vertrag bei 2030 beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Berg zur Vertragsverlängerung von Fynn Schenten.

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Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da verfiel Lukas Kwasniok in eine große Schwärmerei. Der Kölner Coach sprach in höchsten Tönen von einem seiner „Jungdachse“. Fynn Schenten bringe genau die Körperlichkeit mit, die er sich vorstelle, so der damalige Tenor. Nun werden die Kölner offenbar noch lange Spaß an dem Angreifer haben. Fynn Schenten hat einen Vertrag bei den Geißböcken bis 2030 unterschrieben. Seit zehn Jahren ist das Talent beim FC. „Fynn steht für einen mustergültigen Weg. Er ist am Geißbockheim groß geworden und hat mit starken Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht. Als Belohnung durfte er vor der Winterpause bei den Profis mittrainieren und konnte sich dabei für das Trainingslager empfehlen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln. „Er hat sich sehr gut präsentiert und in der Folge erste Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten“.

„Es ist eine große Ehre“

Der Youngster hatte in den vergangenen Wochen bereits sein Profidebüt gefeiert. „Bevor ich nach Köln gekommen bin, habe ich nur ein paar Monate bei mir im Dorf Fußball gespielt, deshalb ist der FC mein Heimatverein. Sowohl als Spieler als auch als Zuschauer durfte ich hier schon richtig coole Ereignisse miterleben, auf die ich stolz bin“, sagte Fynn Schenten. „Am Tag der Deutschen U19-Meisterschaft noch im Stadion den Aufstieg der Profis zu feiern, das war unvergesslich. Es ist eine große Ehre, aber auch eine Verantwortung für mich, jetzt hier meinen ersten Profi-Vertrag zu unterschreiben – denn jetzt geht es weiter, es gibt neue Ziele, für die ich hart arbeiten werde.“

Für die kommenden Jahre geht das Talent nun auf Torejagd für den FC.


Wichtiges Zeichen: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Fynn Schenten bleibt beim 1. FC Köln
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Wichtiges Zeichen: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln

Der FC sendet ein wichtiges Zeichen für die Zukunft: Fynn Schenten verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln. Der 18-Jährige hatte in diesem Jahr sein Debüt bei den Profis gegeben.

In der vergangenen Woche liefen noch die Gespräche, nun scheint es eine Einigung zu geben. Der FC bindet eins seiner großen Talente langfristig an den Verein.

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Es dürften gerade besonders aufregende Tage für Fynn Schenten bei den Geißböcken sein. Zu Beginn des Jahres feierte der 18-Jährige sein Profidebüt beim FC, der Stürmer spielte unter anderem vor vollem Haus gegen die Bayern und in der kommenden Woche steht ein U19-Spiel in der Youth League und auch das vor ausverkauften Rängen im Kölner Stadion an. Nun aber kommt noch ein weiterer aufregender Baustein dazu. Fynn Schenten hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Einen entsprechenden Bericht des „Express“ kann come-on-fc.com bestätigen. Wie die Redaktion erfahren hat, wird der Stürmer langfristig bei den Geißböcken bleiben. Der Vertrag soll bis 2030 gelten.

Wichtiges Zeichen an den Nachwuchs

Der 18-Jährige machte seine ersten Schritte beim SV Wachtberg in der Nähe von Bonn, bevor er als Achtjähriger zum FC wechselte. Dort durchlief der Stürmer zahlreiche Juniorenstationen, bevor er dann kurz vor Weihnachten erstmals in den Kölner Profi-Kader berufen wurde. Gegen Heidenheim stand der Youngster dann direkt in der Startelf. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält große Stücke auf den Stürmer, wird nicht müde, Schenten zu loben. „Er ist es ein Spieler, der von Beginn an auflaufen kann, weil er erst mal abarbeitet und sich nicht nur auf die offensiven Qualitäten verlässt, die ihn aber insgesamt zu einem sehr interessanten Spieler machen“, hatte der Coach Mitte Januar gelobt.

So ist der Youngster auch für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg wieder eine Option. Allerdings weisen die Kölner Verantwortlichen auch immer wieder daraufhin, dass die Youngster ihre Zeit bei ihren Nachwuchsmannschaften benötigen. Der Tenor: Lieber 90 Minuten beim Nachwuchs, als 80 Minuten bei den Profis auf der Bank.

Die Vertragsunterschrift ist ein wichtiges Zeichen. In den vergangenen Jahren mussten sich die FC-Bosse immer wieder den Verlust von Talenten vorwerfen lassen – zum Teil eben auch ablösefrei oder unter Wert. So verließ erst im vergangenen Sommer mit Justin von der Hitz ein junges Talent die Kölner Richtung Nürnberg. Schentens Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen. Dem Youngster hat man nun anscheinend die richtige Perspektive aufgezeigt. Wie berichtet, liefen in den vergangenen Wochen die Vertragsgespräche. Die Zeichen standen nach Informationen von come-on-fc.com wohl schon länger auf Verlängerung.


Vertrag verlängert: Amelie Bohnen bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Amelie Bohnen bleibt weiter beim 1. FC Köln
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Vertrag verlängert: Amelie Bohnen bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Auch die Frauen des 1. FC Köln arbeiten an der Zukunft: Amelie Bohnen verlängert bis 2028. Die Defensivspielerin trägt seit 2024 das Trikot der Kölnerinnen.

Das Jahr 2026 ist für die Fußballerinnen der Geißböcke bislang ein sehr erfolgreiches. Zunächst wurde der Kontrakt mit Trainerin Britta Carlson verlängert, dann feierten die Kölnerinnen gegen Freiburg einen Auftakt nach Maß und nun hat mit Amelie Bohnen auch eine Spielerin ihren Kontrakt verlängert.

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Nach dem 1:0-Erfolg über den SC Freiburg dürfen die Kölnerinnen sogar von der Königsklasse träumen. Aktuell belegt der FC Rang sechs, es fehlen nur drei Zähler bis zum dritten Platz. Und im Hintergrund wird auch personell an der Zukunft gearbeitet. Nach den Vertragsverlängerungen von Trainerin Britta Carlson sowie Assistent-Trainerin Jacqueline Dünker gibt es nun auch die erste Kontrakt-Ausweitung bei einer Spielerin. Amelie Bohnen hat ihren Vertrag bis 2028 unterschrieben. „Amelie Bohnen hat ihr großes Potenzial immer wieder unter Beweis gestellt. Leider wurde ihre Entwicklung in der Vergangenheit durch Verletzungspech gebremst – andernfalls hätte sie deutlich mehr Einsätze für uns absolvieren können“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Mit der Vertragsverlängerung setzen wir ein klares Zeichen unseres Vertrauens in Amelie und freuen uns sehr darauf, ihren weiteren Weg gemeinsam mit ihr zu gestalten.“

„Beim FC zu spielen, ist einfach etwas ganz Besonderes“

Seit 2024 spielt Bohnen für die Geißböcke, wechselte vom SC Sand an den Rhein. Nun fühlt sich die Defensivspielerin in der Domstadt heimisch. „Ich fühle mich beim FC extrem wohl. Hier habe ich die für mich beste Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Es ist enorm, wie viel der gesamte Club für den Frauen-Fußball macht“, sagt Bohnen. „Beim FC zu spielen, ist einfach etwas ganz Besonderes. Deswegen war es für mich eine leichte Entscheidung hier zu bleiben und meinen Vertrag zu verlängern.“ Bohnen spielte zunächst bei Borussia Mönchengladbach, wechselte dann nach Hoffenheim und kam über Sand zum FC. Die 24-jährige Innenverteidigerin kommt in dieser Saison auf sieben Einsätze bei den Kölner Fußballerinnen.


Der nächste Meilenstein: 50.000 Zuschauer besuchen das Duell der U19 des 1. FC Köln

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Der nächste Meilenstein: 50.000 Zuschauer besuchen das Duell der U19 des 1. FC Köln

In den vergangenen Tagen waren noch einzelne Tickets zu haben. Nun ist der Rekord von 41.000 verkauften Tickets von vor gut einer Woche locker überboten: Die U19 des 1. FC Köln spielt vor ausverkauftem Stadion.

Es hatte sich bereits angekündigt, nun ist es offiziell: Der Kölner Nachwuchs spielt in der Uefa Youth League gegen Inter Mailand in vollem Haus: Der FC hat mittlerweile 50.000 Tickets für die Begegnung im europäischen Wettbewerb abgesetzt.

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Der Run auf die Tickets des Sechtzehntelfinales der Uefa Youth League war in Köln bereits mehrfach Thema: „Zuschauerrekord“, hieß es bei der Marke von 41.000 verkauften Tickets zu Beginn der vergangenen Woche. „Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Er zeigt eindrucksvoll, wie positiv verrückt unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen.“ Nun ist auch dieser Rekord eingestellt und die U19 des 1. FC Köln wird ihre Begegnung vor ausverkauftem Haus austragen. Für Fynn Schenten ist das Auflaufen vor 50.000 Zuschauer dann keine Neuheit mehr. Schon gegen die Bayern und gegen Mainz durfte das Kölner Talent einige Minuten aufs Feld.

„Seid ihr eigentlich wahnsinnig?“

Für seine Teamkollegen hingegen wird es am 4. Februar dann die Premiere vor ausverkauftem Haus geben. Auch Schenten soll natürlich – wie auch Youssoupha Niang – in den Genuss der Begegnung kommen – trotz möglicher Doppelbelastung im Wechsel mit der Profi-Abteilung. „Es ist klar, dass beide da auch zum Einsatz kommen werden“, sagte Lukas Kwasniok. „Es ist ein Highlight Spiel und eben auch für die Jungs ja eine Möglichkeit A dem Verein, B der Mannschaft und C sich selbst dann natürlich auch zu helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Das werden wir nicht nur unterstützen, sondern absolut fördern.“ Man werde sich nun noch mit den jeweiligen Nachwuchstrainern besprechen, wer wann und wo zum Einsatz kommt.

Die U19 hatte sich nach einem 1:1 im Hinspiel in Köln und einem 4:1-Erfolg in Midtjylland für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Das wird in einem Spiel und das wiederum in Köln ausgetragen. Der Gegner ist Inter Mailand – ein Wunschlos für FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. Schon nach der Auslosung wurde darüber diskutiert, ob das Spiel im Stadion ausgetragen werden könne. Nachdem die DFL den Rahmenplan der Profis festgezurrt hat, stand fest, das wird möglich sein. Und das eben vor der Rekordkulisse von nun 50.000 Zuschauern.

Über das enorme Interesse zeigte sich FC-Trainer Stefan Ruthenbeck dann aber doch überrascht: “Seid ihr eigentlich wahnsinnig? Das Ding ist ausverkauft. Wegen euch! Also das ist überragend“, so Ruthenbeck auf den Kölner Social-Media-Kanälen.


Rochade im Zentrum des 1. FC Köln: Ein Duo auf der Bank

Denis Huseinbasic und Isak Johannesson saßen zuletzt viel auf der Bank
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Rochade im Zentrum des 1. FC Köln: Ein Duo auf der Bank

Auch durch die Leistungssteigerung von Tom Krauß hat es Bewegung in der Zentrale der Geißböcke gegeben. Zu den Leidtragenden gehört aktuell auch ein Duo des 1. FC Köln: Isak Johannesson und Denis Huseinbasic befinden sich aktuell zumindest im Hintertreffen.

Zu Saisonbeginn gehörte Isak Johannesson noch zu den Stammspielern, Denis Huseinbasic lief regelmäßig auf. Aktuell sind die beiden Mittelfeldspieler ein wenig außen vor. Auch, weil Jakub Kaminski immer mal wieder zentral ran darf.

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Dass Lukas Kwasniok ein Freund der großen Rotation ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Der Kölner Coach hat in 19 Ligaspielen 18 unterschiedliche Startaufstellungen gefunden. Dabei schreckt der Trainer auch nicht davor zurück, ab und an Spieler auf Positionen einzusetzen, die auf den ersten Blick eben positionsfremd erscheinen. So wie bei Jakub Kaminski. Der Pole ist für den 44-Jährigen der „beste Spieler“ des Kaders und zwischen den Zeilen machte Kwasniok keinen Hehl daraus, dass er für diesen „besten Spieler“ mitunter auch schon mal eine Position suchen müsse. Gerade wenn die linke Außenbahn anders besetzt ist. Und so lief der 23-Jährige gegen den SC Freiburg zum wiederholten Male im zentralen Mittelfeld als kreativer, offensiverer Sechser auf.

„Der eine mehr als der andere“

Kaminski selbst betonte schon mehrfach, dass es ihm primär darum ginge, zu spielen. Und das eben da, wo der Trainer ihn aufstelle. Jene Positionswechsel werden unter den Fans von der Frage begleitet, ob sich der Coach damit nicht selbst der Stärke des Offensivspielers beraubt. Immerhin hat Kaminski seit November keinen weiteren Scorer gesammelt, bis dahin waren es sechs. Doch der polnische Nationalspieler dürfte auch gegen Wolfsburg durchaus eine Option im Zentrum sein. Einen Teil des Plans verriet der Coach am Mittwoch. Eric Martel würde etwa wieder ein Kandidat für die Startelf sein, wenn sich Kwasniok für die defensive Doppelsechs entschiede, es könne aber auch eine offensive Variante für einen der beiden zentralen Spieler geben – dann wohl wieder mit Kaminski.

Dabei sind Denis Huseinbasic und Isak Johannesson offensichtlich ins Hintertreffen geraten. Huseinbasic schaute zuletzt drei Mal 90 Minuten nur zu (ein Mal krank). Johannesson, immerhin über Monate unumstrittener Stammspieler, kam im Jahr 2026 zu drei Kurzeinsätzen, spielte gegen Heidenheim gar nicht. Auf die Frage, wie nah die beiden Akteure denn vor einer Rückkehr in die Formation stünden, antwortete der Trainer „der eine mehr als der andere“. Welcher der beiden Akteure im Vorteil ist, ließ Kwasniok offen, deutete aber an, wo aktuell ein Problem liegen könnte. „Es ist ein dauerhafter Wettbewerb, in dem sich die Jungs befinden“, sagte der Coach. „Ich bin jemand, der Trainingsleistung gerne bewertet und die beeinflusst dann eben auch meine Entscheidungsfindung.“ Wichtig sei ihm „Körperhaltung, Körpersprache im Spiel, aber eben auch Reaktion auf die Nicht-Berücksichtigungen.“

Kwasniok betonte auch, dass die Spieler bei ihm eben nur die Chance hätten, sich über Leistung und Engagement zurück in eine gute Position zu kämpfen: „Wenig erzählen, viel liefern – das hat schon immer geholfen“. Eine klare Aufforderung an die Reservisten. Allerdings muss eine gute Reaktion auf die Nicht-Berücksichtigung nicht zwangsläufig zu einer Startelf-Position führen. „Weil manchmal die taktische Ausrichtung eben nicht passend ist, aber dann vielleicht die Woche drauf“, sagte der Coach. Dass es bei Kwasniok mitunter auch schnell mit einer Rückeroberung des erhofften Platzes gehen kann, ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Allerdings hofft auch Eric Martel auf die Rückkehr in die Anfangsformation. Leicht wird es für das Duo aktuell nicht.


„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
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„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Am Freitagabend hat der FC beim Flutlichtspiel im eigenen Stadion die Wölfe zu Gast. Trotz des Duells des Zehnten gegen den Elften der Tabelle wird die Aufgabe keine leichte für die Geißböcke. Das weiß auch Lukas Kwasniok: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

Nach dem Heimspielsieg gegen Mainz vor zwei Wochen wollen die Kölner die Wucht des zwölften Manns am Freitagabend erneut nutzen und drei Punkte in der Domstadt behalten: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

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Rein nach dem Tabellenplatz verspricht die Begegnung der Geißböcke am Freitagabend nicht die pure Brisanz. Immerhin spielt der Zehnte gegen den Elften – also so etwas wie eine Partie aus dem Tabellen-Niemandsland. Doch der Schein trügt. „Ich glaube in dieser Saison ist es so, dass sich vielleicht so sechs Mannschaften um die oberen Tabellenplätze batteln und dann hast ein ganz ganz kleines Mittelfeld. Aktuell besteht das gefühlt nur aus Freiburg und Frankfurt. Und ab dann kämpft ja tatsächlich jeder um den Klassenerhalt“, erklärte Lukas Kwasniok am Mittwoch. Mal abgesehen von den Bayern geht es für die Top-Sechs aktuell nur um die Platzierung bei den internationalen Rängen. Dann folgen Frankfurt und Freiburg, vielleicht auch noch Union Berlin und vier Zähler dahinter dann eben der FC.

FC belohnt sich zu selten

Tabellenplatz zehn klingt nun nicht wirklich nach Abstiegskampf. Allerdings sind es eben nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang 15 – den letzten Platz des ganz sicheren Ufers. Und demnach könnte sich die Situation nur zwei Wochen nach dem vergangenen Befreiungsschlag gegen Mainz wieder erheblich verschlechtern. Zumal nach der Partie gegen Wolfsburg mit dem VfB Stuttgart, RB Leipzig und der TSG Hoffenheim ganz andere Kaliber warten, während es die Abstiegs-Konkurrenz gleich mit mehreren direkten Duellen zu tun hat. „Jeder Spieltag ist eine Chance, ich unterscheide da nicht so sehr“, erklärt Kwasniok. „Ich freue mich über drei Punkte gegen Wolfsburg genauso wie über drei Punkte in Stuttgart. Es kommt darauf an, dass wir am Ende genug Punkte haben, um die Klasse halten zu können“, so der Kölner Coach weiter.

Dabei spricht der Trainer wohl ungewollt ein Kernproblem der vergangenen Wochen an. Denn die Kölner haben sich für ihren Aufwand viel zu selten belohnt. Der FC gehört zu den laufstärksten Teams der Liga, bringt eine hohe Intensität auf die Platte und erspielt sich nach den xGoasl-Werten zahlreiche Chancen – und dennoch stehen sechs von 30 möglichen Punkten aus den vergangenen zehn Spielen auf dem Konto. Ein Punkteschnitt von 0,6 wird am Ende der Spielzeit nicht reichen. Kwasniok betonte, dass die Mannschaft an den Nachlässigkeiten arbeiten müsse, mitunter schon mal Situationen falsch einschätze. „Ich glaube, diese Präzision in den Aktionen nach vorne plus Kontrolle der einzelnen Spielmomente, das würde schon auch dazu führen, dass wir dann vielleicht als Sieger vom Platz gehen könnten“, so der Trainer weiter.

Denn die Aufgabe wird keine leichte werden. In den vergangenen sieben Spielen haben die Auswärtsmannschaften nie verloren. Der letzte Heimsieg gegen die Wölfe liegt fünf Jahre zurück. Zwar laufe bei den Wölfen noch nicht alles rund, aber „wenn sie die Kugel da laufen lassen durchs Zentrum, dann müssen wir uns schon auf sehr sehr viel Leidenszeit einstellen.“ Der Kölner Coach warnt zudem vor der individuellen Qualität des Gegners. Personell hat sich für den Trainer nichts verändert. Jahmai Pusey-Simpson und Joel Schmied fallen weiterhin verletzt aus. Ansonsten ist Köln bis auf die Langzeitverletzten komplett. Eine Einsatzgarantie stellte der Coach einzig Linton Maina aus. Für den Trainer heißt es dennoch puzzeln.

Und nach Möglichkeit den Schlüssel für die nächsten drei Punkte zu finden. Denn mit einem Sieg würden die Kölner vorerst den Abstiegskampf verlassen und sich dann im Tabellen-Niemandsland aufhalten. Es gibt schlimmere Szenarien.

Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Schwere Phase für Eric Martel beim 1. FC Köln – und das zur Unzeit: „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen“

Lange war der Kölner Mittelfeldakteur unantastbar bei den Geißböcken, hatte seinen Platz in der Startelf sicher. Nun könnte der 23-Jährige erneut zu Beginn nur auf der Bank sitzen beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.

Glücklich war der Sechser nicht über die verkürzte Spielzeit am vergangenen Wochenende. Der Kölner Stammspieler hat mit Tom Krauß einen starken Konkurrenten beim 1. FC Köln: Eric Martels schwere Phase kommt zur Unzeit.

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Wenn die Kölner ein Dogma des FC-Trainers verstanden haben, dann wohl das, dass Lukas Kwasniok streng nach dem Leistungsprinzip aufstellt. Und diesem Prinzip ist nun Eric Martel zu Opfer gefallen. Der Sechser hat gegen Freiburg zum ersten Mal seit März 2024 nicht in der Anfangsformation gestanden. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 23-Jährige auch gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend wieder auf der Bank Platz nehmen wird. Denn Tom Krauß performt aktuell richtig gut, ist bei dem 44-Jährigen aktuell gesetzt, so wie es eben Martel bis zum vergangenen Spieltag war. Kwasniok betont zwar, dass Martel sehr wichtig für das Team sei, knüpft aber einen Startplatz an eine taktische Ausrichtung. „Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei etwas defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er eben am Start und wenn ich kreativere Sechser nehme, dann trifft es ihn leider“, sagte Kwasniok.

Martel nicht mehr unantastbar

Gut möglich, dass der Kölner Coach am Freitagabend gegen den direkten Konkurrenten die etwas offensivere Variante, die spielerische wählt – dann wäre Martel zum zweiten Mal in Folge auf der Bank. Keine leichte Situation für den Sechser, der in den vergangenen Jahren beim FC ein absoluter Leistungsträger und auf und neben dem Platz ein Leader war – und es auch ist. Auch der Kölner Coach wird nicht müde zu betonen, dass es bei Martel nicht an der Leistungsbereitschaft liege. „Wir werden auch dafür bezahlt, Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren und zu liefern. Das hat er in Freiburg. Und ich habe auch im Training das Gefühl, dass er mit sehr viel Energie dagegen ankämpft. Das ist genau die Reaktion, die man von einem Spieler sehen will“, so Kwasniok.

Der 23-Jährige kann sich also nichts vorwerfen lassen, agiert auch laut Trainer professionell. Dennoch ist die Situation eben eine neue für den Kölner Stammspieler. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Weichen für einen Verbleib beim FC stellen werden. Denn vor der Saison betonte Martel, er werde definitiv bis zum Winter in Köln bleiben, dann werde er schauen. Die Perspektive, weiterhin in der Bundesliga zu spielen, hält sich der FC derzeit offen, steht aktuell auf dem zehnte Tabellenrang. Eine Entscheidung für oder gegen den Verein rein anhand des Erfolgs zu treffen, wird also wohl schwierig. Martel, dessen Vertrag noch bis Sommer 2026 läuft, hat sich Bedenkzeit erbeten, doch die Zeit wird knapp. Denn spätestens im Februar wird Sportdirektor Thomas Kessler den Sack wohl zumachen wollen – wie auch immer die Weichen dann gestellt werden.

Der Platz auf der Bank könnte sich dann auf die Entscheidung auswirken, denn zufriedenstellend ist die Situation für den Kölner Sechser sicherlich nicht. „Er muss lernen, mit der Situation umzugehen. Und meine Wenigkeit auch“, sagte Kwasniok. „Auch für mich ist es eine neue Situation, wenn er nicht spielt. Das verändert die Statik, weil du einen Kopfballspieler weniger hast. In Freiburg standen wir trotzdem stabil.“ Und so blickt der Kölner Trainer durchaus positiv in die Zukunft: „Das werden wir gemeinsam hinkriegen.“


Gibt es doch noch Transfers beim 1. FC Köln? „Um ehrlich zu sein, wir hätten nichts dagegen“

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler
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Gibt es doch noch Transfers beim 1. FC Köln? „Um ehrlich zu sein, wir hätten nichts dagegen“

Viele Namen werden gerade nicht gehandelt bei den Geißböcken, die Gerüchteküche bleibt beim FC erstaunlich kalt. Nun aber hat sich auch der Kölner Coach geäußert zu möglichen Veränderungen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok will Transfers nicht ausschließen.

Bislang ist auf dem Winter-Transfermarkt von Kölner Seiten eher wenig passiert. Mit Jusuf Gazibegovic ist ein aktueller Spieler verliehen worden. Neo Telle wechselte vom Kölner Nachwuchs zur Fortuna und der FC hat mit Jahmai Simpson-Pusey einen Innenverteidiger an den Rhein geholt. Zuletzt deutete auch nicht viel auf weitere Aktivitäten. Die schließt Kölns Trainer Lukas Kwasniok aber nicht aus.

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Während die direkte Konkurrenz auf dem Transfermarkt aufrüstet, kommt der FC in Sachen Neuverpflichtungen diesen Winter nicht so recht in Schwung. Wie berichtet gibt es dafür diverse Gründe. Zuletzt wurden hauptsächlich drei Namen beim FC gehandelt. Stefan Posch ist mittlerweile in Mainz gelandet, Dan Neil spielt künftig für Ipswich Town und Sebastiaan Bornauw wird wohl in Leeds bleiben. Mit Letzterem waren sich die FC-Bosse zu Beginn des Jahres eigentlich einig, doch der Verein legte sein Veto ein. So ist es zuletzt ruhig geworden in der Gerüchteküche am Geißbockheim – so richtig will aktuell kein Name aufbrodeln und sowohl Thomas Kessler als auch Lukas Kwasniok erklärten bereits, dass sie ohnehin nicht unbedingt Not am Mann sähen.

„Wir wollen nichts ausschließen“

Damit ist das Thema Transfers fünf Tage vor dem Deadline Day aber offensichtlich nicht vom Tisch. Denn FC-Trainer Lukas Kwasniok kann sich durchaus vorstellen, dass doch noch etwas bis zum kommenden Montag in Köln passiert. „Ganz schwer“, sagte der Coach am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg. „Ich kann es ganz schwer einordnen, also wir gucken schon“, so der Trainer weiter. „Der Klassiker ist ja: Wir wollen nichts ausschließen. Um ehrlich zu sein, wir hätten nichts dagegen, wenn was passieren würde auf der Zugangsseite. Was eventuell dann wieder dazu führen würde, dass es auch auf der Abgangsseite vielleicht Bewegung gibt.“ Festnageln wollte sich der Trainer auf der Aussage aber nicht.

Genauso wenig darauf, dass sich auch ohne Neuverpflichtung auf der Abgangsseite etwas tut. „Nachher geht einer, weil er dann vielleicht gegen Wolfsburg nicht spielt und dann auf die Idee kommt. Und wir haben keinen verpflichtet“, so der Coach weiter. „Geplant ist es nicht. Aber es ist halt Show-Business und das ist täglich veränderbar.“ Sicherlich gibt es durchaus noch ein paar Stellschrauben, an denen der FC drehen könnte. Auch wenn keine Not am Mann ist, gibt es durchaus Felder, auf denen die Qualität auch in der Breite gesteigert werden kann. Genauso wird es wohl den ein oder anderen Spieler geben, der sich aktuell mehr Spielzeit erhofft. Ob das aber einen Abgang bedeutet, wird sich dann wohl bis spätestens Montag entscheiden.

1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Union Berlin
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1. FC Köln muss weiter auf seine Rekonvaleszenten verzichten, Kwasniok spricht einen Startelf-Platz aus

Große Personalveränderungen gibt es vor dem Duell gegen den VfL nicht beim 1. FC Köln: Joel Schmied ist noch nicht bereit für Wolfsburg, auch Jahmai Simpson-Pusey fehlt weiterhin. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Freitagabend.

Zwar lichtet sich das Lazarett der Geißböcke zunehmend, aber noch nicht für die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am Freitag. So gibt es für den Kader keine großen Veränderungen

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Eigentlich war Lukas Kwasniok recht zuversichtlich schon bald Licht am Ende des Verletzungstunnels zu sehen. Doch der Coach muss sich noch ein wenig gedulden. „Es gibt nicht viele Veränderungen, weil die Woche sehr kurz war. Alle haben das Spiel in Freiburg unbeschadet überstanden“, sagte der Trainer auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Das heißt, dass die Kölner aber auch weiterhin auf Spieler verzichten müssen. „Es ist nicht so, dass Joel so weit ist, dass wir ihn in den Kader mitnehmen können“, erklärte der Trainer, schränkte dann aber ein. „Wenn es das letzte Spiel gewesen wäre, dann würde es vielleicht gehen. Aber das Risiko wollen wir nicht eingehen. Wir lassen ihn über das Training wieder rankommen.“ Könnte bedeuten, dass der Schweizer dann in der kommenden Woche einen großen Schritt weiter ist.

Simpson-Pusey noch nicht dabei

Auch ein weiterer Spieler wird weiterhin ausfallen. „Auch Jahmai fällt leider weiterhin aus“, erklärte der Trainer. Eine Prognose wollte der Trainer aber nicht abgeben, sagte nur, dass es im Januar noch nicht soweit sein würde. Eine Startelf-Garantie sprach Kwasniok aber dennoch aus. Linton Maina zeigte in den vergangenen Wochen eine ansprechende Leistung. „Er kann mit seinem Tempo und seiner Quirligkeit jedem Gegner Probleme bereiten. Er ist gerade obenauf und das Momentum wollen wir nutzen. Und dann wird er am Freitagabend sicherlich auch beginnen“, so Kwasniok. Ob Eric Martel wieder von Beginn an aufläuft, wollte der Trainer noch nicht verraten. „Es ist immer von Spieltag zu Spieltag abhängig. Wenn ich mich dazu entschließe, mit zwei defensiveren Sechsern zu spielen, dann ist er am Start und wenn ich neben Tom einen kreativeren Sechser brauche, dann trifft es ihn leider“, sagte der Coach.

„Er muss damit lernen umzugehen und meine Wenigkeit auch. Aber das kriegen wir gemeinsam hin“, so Kwasniok weiter, der Martel aber bescheinigte die richtige Reaktion gezeigt zu haben. Generell betonte der Coach, dass seine Spieler liefern und nicht so viel reden sollen. Zudem erklärte der Trainer, dass auch bei Said El Mala wie „bei jedem andere auch“ das Leistungsprinzip gelte. „Wir werden schauen, ob er beginnt oder von der Bank kommt.“ Kwasniok habe im Trainingslager das erste Mal das Gefühl bei dem Offensivspieler gehabt, dass er sich das erste Mal mit dem Hype richtig beschäftigt habe. „Es ist für ihn und für uns eine neue Situation. Da gilt es, behutsam mit umzugehen.“