Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Den 1. FC Köln erwartet gegen Bayern München eine denkbar schwere Aufgabe
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Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Nur wenige Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für den 1. FC Köln das letzte Spiel der Hinrunde und gleichzeitig das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Am Mittwochabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Rekordmeister. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Nach dem 2:2 in Heidenheim steht für den FC nur vier Tage später das nächste Ligaspiel vor der Tür. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Kölner den FC Bayern München und damit den Pokalgegner von Oktober. Seit dem ist viel passiert. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Form: Der FC Bayern München ist auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge im deutschen Profifußball. Aus den bisherigen 16 Ligaspielen gingen die Münchener 14 Mal als Sieger vom Feld und mussten lediglich bei Union Berlin und gegen Mainz Unentschieden hinnehmen. Auch im Pokal ist der FCB durch die Siege gegen Wiesbaden, Köln und Union Berlin noch vertreten und trifft dort Anfang Februar auf RB Leipzig. In der Champions League haben die Münchner fünf Siege geholt und mussten bei Arsenal wettbewerbsübergreifend die bislang einzige Niederlage der Saison einstecken. Zum Start ins neue Jahr knüpfte der FCB an die Form aus dem vergangenen Jahr an und schlug den VfL Wolfsburg zu Hause mit 8:1. Damit stehen die Jungs von Trainer Vincent Kompany aktuell mit 44 Punkten souverän auf dem ersten Tabellenplatz.

Offensive, Defensive

Stark vor beiden Toren: Mit bereits 63 Treffern stellt der FC Bayern München die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga. Im Schnitt erzielen die Jungs von Trainer Kompany fast vier Tore pro Partie. Auch in der Defensive weist der FCB Topwerte auf. So kassierten die Rot-Weißen in den bisherigen 16 Ligaspielen lediglich zwölf Gegentreffer und damit weniger als einen pro Spiel.

Ballbesitz, Passquote: Das Team von Trainer Vincent Kompany hat in dieser Saison mit 62 Prozent den meisten Ballbesitz aller Bundesligisten. Überdies stellt der deutsche Rekordmeister mit 90,5 Prozent die beste Passquote im deutschen Oberhaus.

Intensität: In der laufenden Spielzeit legten die Profis des FCB mit 1976,3 km die größte Laufstrecke zurück. Bei den intensiven Läufen (11300) sowie den Sprints (2707) stehen die Bayern jeweils hinter der TSG 1899 Hoffenheim.

Im Fokus: Michael Olise

Im Fokus: Michael Olise gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Münchner. Der Franzose, der bereits in der vergangenen Saison mit 37 Scorerpunkten überzeugte, legt in dieser Saison scheinbar noch einmal eine Schippe drauf. In wettbewerbsübergreifend 26 Pflichtspielen sammelte der 24-Jährige bislang zwölf Tore und 15 Vorlagen. Olise gibt dem Spiel des FCB Tempo, Kreativität, Qualität und eine gewisse Unberechenbarkeit. Und der Offensivspieler scheint auch im neuen Jahr direkt da zu sein. Gegen den VfL Wolfsburg hatte der ehemalige Spieler von Crystal Palace mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen einen großen Anteil am überragenden 8:1‑Erfolg. Bleibt Olise auf diesem Niveau, dürfte der FCB noch eine Menge Spaß am Franzosen haben.

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Michael Olise

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei ist Manuel Neuer im Kasten des Rekordmeisters gesetzt. Vor dem ehemaligen Welttorhüter bilden Jonathan Tah und Dayot Upamecano die Innenverteidigung. Auf der rechten Außenverteidigerposition hat sich Konrad Laimer etabliert. Links wechselten sich immer wieder Josip Stanisic, Hiroki Ito und Tom Bischof ab. In der Mittelfeldzentrale hat Joshua Kimmich seinen Platz eigentlich sicher, der Sechser ist aber angeschlagen. Neben dem deutschen Nationalspieler rotiert Kompany meist zwischen Tom Bischof, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović. In der offensiven Dreierreihe haben sich Luis Diaz links, Michael Olise rechts und Lennart Karl auf der Zehn festgespielt. Im Angriff hat Harry Kane eine Stammplatzgarantie und ist dort immer gesetzt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Vincent Kompany: „Was die Jungs am Sonntag gezeigt haben, ist nicht normal, das darf man nicht vergessen. Aber die Motivation ist da, wir wollen sehen, wie weit wir diese Form ziehen können. Wir wissen, dass es nicht leicht ist in Köln, wir hatten im Pokal in der ersten Hälfte ein sehr schweres Spiel, es hat 90 Minuten gebraucht, um den Unterschied zu machen. Aber wir haben das Gefühl, immer Tore machen zu können.“

Mögliche Aufstellung Bayern: Neuer – Laimer, Upamecano, Tah, H. Ito – Goretzka, Pavlovic – Olise, Gnabry, Luis Diaz – Kane


Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.

Kwasniok muss wieder improvisieren – so könnte der 1. FC Köln gegen den FC Bayern München starten

Lukas Kwasniok gestikuliert auf der Bank des 1. FC Köln
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Kwasniok muss wieder improvisieren – so könnte der 1. FC Köln gegen den FC Bayern München starten

Vier Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok am 17. Spieltag der Bundesliga das Heimspiel gegen den FC Bayern München an. Die Aufstellung birgt aber einige Fragezeichen. So könnte der 1. FC Köln gegen Bayern beginnen.

Für den FC steht das letzte Spiel der Hinrunde an. Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden in Heidenheim muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft in der Defensive gezwungenermaßen erneut umstellen. Es sind aber auch weitere Wechsel denkbar. So könnte der 1. FC Köln gegen Bayern München beginnen.

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FC-Trainer Lukas Kwasniok muss im Heimspiel gegen den FC Bayern München neben den Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, dem rot gesperrten Rav van den Berg sowie dem verletzten Dominique Heintz auch auf Eric Martel verzichten. Der 23-Jährige sah an der Brenz seine fünfte Gelbe Karte und muss dadurch gegen Bayern von der Tribüne aus zuschauen. Durch den Ausfall von Martel muss der FC seine Defensive erneut umstellen, allerdings sind auch Änderungen in der Offensive nicht unwahrscheinlich.

Gedankenspiel in der Abwehr

Zwischen den Pfosten ist Marvin Schwäbe weiterhin unumstritten. Vor dem Schlussmann dürften wie in Heidenheim Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson Pusey beginnen. Dabei wird der Däne erneut den Part des rechten Innenverteidigers übernehmen, während der Engländer durch den Ausfall von Martel von der linken Seite ins Zentrum der Dreierkette rutschen dürfte. Kwasniok hat bereits angekündigt, dass Cenk Özkacar starten wird. Auf der rechten Schiene wird höchstwahrscheinlich erneut Jan Thielmann starten. Links hat Alessio Castro-Montes seine Sache gegen Heidenheim gut gemacht und sich für weitere Einsätze empfohlen. Alternativ stünde hier Kristoffer Lund zur Verfügung.

Die Besetzung des zentralen Mittelfelds hängt auch von der Abwehr ab. Zieht Kwasniok Tom Krauß zurück, dürften dort wohl Denis Huseinbasic und Isak Johannesson beginnen. Sonst machen die beiden den Platz unter sich aus. Um ein wenig mehr spielerische Qualität aufs Feld zu bringen, würde sich dabei eine Nominierung des Isländers anbieten. In der Offensive sind zwei der drei Positionen eigentlich klar. Ragnar Ache zeigte gegen Heidenheim eine gute Leistung und dürfte auch gegen den FCB erneut das Vertrauen in der Spitze erhalten. Jakub Kaminski ist unter Kwasniok nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Bei der dritten Position würde sich die Rückkehr von Said El Mala anbieten. Der Youngster zeigte nach seiner Einwechslung in Heidenheim seine Qualität und rettete mit seinem Traumtor dem FC einen wichtigen Zähler. Allerdings deutete der Trainer am Dienstag an, dass El Mala für ihn als Joker wichtig ist.

So könnte der FC gegen den FC Bayern München starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic in Polen in die Reserve versetzt

Imad Rondic bleibt das Sorgenkind des 1. FC Köln
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Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic in Polen in die Reserve versetzt

Die unglückliche Geschichte um den Stürmer ist um ein weiteres Kapitel reicher und das nicht im Sinne des 1. FC Köln: Imad Rondic wurde nun sogar in die Reserve von Rakow Czestochowa versetzt. Während die Profis ins Trainingslager fahren, trainiert der Stürmer mit der zweiten Mannschaft.

Er kam vor einem guten Jahr als Hoffnungsträger, doch der Stürmer ist weiterhin eher ein Problemfall des 1. FC Köln: Imad Rondic wurde offenbar in die Reserve von von Rakow Czestochowa versetzt. Damit gibt der Stürmer weiter keine Bewerbung ab.

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Die Situation um Imad Rondic wird für alle Beteiligten immer komplizierter. Der Stürmer ist laut übereinstimmenden polnischen Medienberichten nicht mehr Teil der Profimannschaft von Rakow Czestochowa und reist auch nicht mit ins Trainingslager in die Türkei. Demnach ist der Angreifer in die Reserve des polnischen Erstligisten versetzt worden. Der Journalist Kamil Głębocki berichtete via „x“, dass Rondic seit Montag mit der zweiten Mannschaft trainiere. Der Bosnier war bekanntlich im Sommer an Rakow verliehen wollen. FC-Trainer Lukas Kwasniok hatte den Stürmer ausgemustert, ihn nicht mehr mit der Mannschaft trainieren lassen. Beim FC war man sehr glücklich, einen Leih-Abnehmer gefunden zu haben.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Doch die Leihe entwickelt sich in Polen ganz und gar nicht so wie erhofft. Rondic hat in seinen bisherigen 18 Begegnungen weder einen Treffer noch einen Assist auf seinem Konto stehen. Polnische Journalisten gehen davon aus, dass der Angreifer auch nicht mehr zu den Profis des Erstligisten zurückkehren wird. Der Bosnier hatte zuletzt mit eine Rückkehr nach Deutschland geliebäugelt. Rondics Berater solle einen Zweitligisten finden, heißt es. Doch mit den aktuellen Leistungen hat der 26-Jährige alles andere als eine Bewerbung für sich und eine Rückkehr in den deutschen Fußball abgegeben. Im Sommer soll der Karlsruher SC explizit an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein. Der Deal platzte dem Vernehmen nach auf der Zielgeraden.

Beim FC dürfte man mit der Entwicklung alles andere als glücklich sein. Denn in Köln besitzt Rondic noch einen Vertrag bis 2029 – und dieser soll auch recht hoch dotiert sein. Schon bei den Geißböcken blieb der Angreifer weit hinter den Erwartungen zurück. Der Bosnier war im vergangenen Winter an den Rhein gewechselt, erzielte für die Kölner gegen den SC Paderborn mit Lukas Kwasniok seinen einzigen Treffer. Beim FC wäre man durchaus bereit, die Leihe abzubrechen – allerdings nur, wenn es einen anderen Interessenten gibt.

Von „Kwasni Yok“ zu Kwasni-Ok? Aufräumen vor der Bayern-Gala

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Von „Kwasni Yok“ zu Kwasni-Ok? Aufräumen vor der Bayern-Gala

Banner in der Kurve, Gespräche mit der Mannschaft, Innenverteidiger-Not: Vor dem Duell mit Bayern München hat Lukas Kwasniok alle Hände voll zu tun. Sportlich trennen die Geißböcke und ihre Gäste derzeit Welten, dennoch will man sich im Gastspiel des Rekordmeisters beim 1. FC Köln nicht verstecken: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

Es ist viel los vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln: Zwischen aussichtslos und jetzt-erst-recht.

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Was würde FC-Coach Lukas Kwasniok dafür geben, sich vor dem Spiel gegen Bayern München allein auf die sportliche Herausforderung konzentrieren zu können? Doch neben der erdrückenden Bestform des Rekordmeisters und dem eigenen Innenverteidigermangel muss sich der 44-Jährige mit zahlreichen Nebenkriegsschauplätzen herumschlagen. Wie Kwasniok am Dienstagmittag auf der Pressekonferenz mitteilte, habe man klärende Gespräche geführt. Nicht nur mit Teilen der aktiven Fanszene, die das „Kwasni Yok“-Banner im Spiel gegen Heidenheim gespannt hatten, sondern auch mannschaftsintern. „Der Verein hat sich mit der Ultraszene über diese Dinge unterhalten. Die Dinge, die dazu geführt haben, sind jetzt ausgeräumt“, sagte Kwasniok und richtete den Fokus. „Nach Bayern kommt Mainz, und ich glaube, wir tun gut daran, uns gerade in Köln nicht so sehr um die Dinge drumherum zu kümmern, sondern uns auf unsere brutal harte Aufgabe zu konzentrieren: den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln.“

Die Pokal-Erinnerung trügt

Die Mannschaft von FCB-Trainer Vincent Kompany fertigte am vergangenen Wochenende den VfL Wolfsburg mit 8:1 ab. Die Bayern in Bestform hinterließen auch am Geißbockheim Eindruck: „Diese Aufgabe ist so unheimlich schwierig, weil die Bayern neben ihrer Vereinskultur, diesem ‚Mia san mia‘, eben auch dieses extreme Mindset in der aktuellen Mannschaft inklusive Trainer haben, sodass sie in jedes Spiel gehen und völlig am Anschlag sind“, sagte der Kölner Coach. So positiv die Erinnerung an den überzeugenden Kölner Auftritt gegen den Tabellenprimus im DFB-Pokal im September auch ist, die Geißböcke können kaum davon zehren. Im September schwamm der FC noch auf einer Euphoriewelle durch den starken Saisonstart und plagte sich nicht mit Personalausfällen herum.

Dennoch gilt es am Mittwochabend, die Unterstützung aus der Kurve auf den Platz zu übertragen und damit Kräfte freizusetzen, die das ungleiche Kräfteverhältnis auf dem Papier lindern können. Vorab steht fest: Die Gäste werden das Spiel bestimmen und den höheren Ballbesitzanteil verbuchen. Für den FC bedeutet das aber keineswegs, sich gegen die beste Offensive der Liga hinten reinzustellen. „Grundsätzlich wird die Herangehensweise nicht völlig anders sein. Wir müssen versuchen, mutig zu bleiben und das Stadion mitzunehmen. Das eröffnet den Bayern natürlich Räume, die sie dann nutzen können“, sagte der Trainer. „Die Wolfsburger haben das auch gut gemacht. Aber sie haben es nur eine Halbzeit lang durchgehalten. Ich glaube, anders hast du gar keine Chance. Dass wir von Beginn an mit Mann und Maus rund ums eigene Tor verteidigen werden, glaube ich nicht. Das geht nach hinten los.“

El Mala bleibt Edeljoker, neue Chance für Özkacar

Ein wesentlicher Teil der Kritik aus dem Fanlager resultiert aus Kwasnioks Umgang mit der Personalie Said El Mala. Dieser durfte am Wochenende gegen Heidenheim erst in der zweiten Hälfte ran. Nur Minuten später erzielte der 19-Jährige das lang ersehnte 2:2. Viele Fans würden den Unterschiedsspieler gerne öfter von Beginn an sehen. Inzwischen ist El Mala bei Kwasniok jedoch wieder Edeljoker, wie zu Saisonbeginn. Stand jetzt sei Joker El Mala erfolgreicher, als ihn von Beginn an von der Leine zu lassen: „Ich habe den besten Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung. Aber er ist definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga. Wir haben es gemeinsam geschafft, dass er jetzt einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert. Nicht durch Einsätze in der Startelf. Und die Scorer generiert er zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Coach.

Spannender ist die Frage, wie Kwasniok die knifflige Situation in der Innenverteidigung angehen wird. Gegen die Bayern wird Cenk Özkacar zum Zug kommen. Obwohl er gegen Heidenheim noch über 90 Minuten auf der Bank saß, soll er gegen die potente Münchner Offensive von Anfang an ran, auch wenn er in der Vergangenheit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskam. „Er ist für uns ein wichtiger Spieler. Aber es ergibt sich halt nicht immer, dass du einen Innenverteidiger wechseln musst. Gegen Heidenheim war es zum Beispiel so, dass ich Jahmai vorgezogen habe, um ein fußballerisches Element zu bringen. Gerade gegen die Bayern wirst du eher nicht so häufig den Ball haben, sondern musst verteidigen. Insofern wird Cenk beginnen und seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er das gegen Dortmund auch getan hat“, verkündete der FC-Trainer am Dienstag.

Kwasniok: “Können uns nicht darauf verlassen, dass sie einen schlechten Tag erwischen”

Angesichts der sich auftürmenden Probleme der Domstädter und der bestechenden Form der Bayern wäre ein Punktgewinn sehr überraschend. Den Kölnern bleibt nichts anderes übrig, als den Status quo zu akzeptieren und auf glückliche Fügungen zu hoffen: „In Bezug auf das reine Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, das ist schon richtig. In Bezug auf Motivation und Überraschungseffekt ist es das leichteste Spiel. Und so versucht man eben, an die Sache heranzugehen. Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass die Bayern mal einen schlechten Tag erwischen oder einen schlechten Zugang zum Spiel haben, wie es vielleicht mal in der Vergangenheit der Fall war“, so Kwasniok.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Stefan Posch ist offenbar eine Alternative für Sebastiaan Bornauw

Stefan Posch jubelt im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Stefan Posch ist offenbar eine Alternative für Sebastiaan Bornauw

Nach wie vor suchen die Kölner Verantwortlichen nach Verstärkungen für die Defensive. Und dabei kommt nun ein bekannter Name auf. Der 1. FC Köln ist angeblich an Stefan Posch interessiert.

Haben die Geißböcke die erhoffte Verstärkung für die Defensive gefunden? Der 1. FC Köln ist offenbar an Stefan Posch interessiert. Das berichtet Transfer-Experte Fabrizio Romano.

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Lukas Kwasniok brachte es am Dienstagnachmittag auf den Punkt, die Sperren könne man nicht wegwischen, die Verletzungen nicht ohne weiteres heilen, so der Trainer, der dann die Kernerkenntnis ebenfalls selbst benannte. „Die Situation in der Innenverteidigung ist jetzt nicht großartig besser geworden“, sagte der 44-Jährige. Im Gegenteil, sie hat sich seit vergangenem Samstag noch einmal verschlechtert, denn mit Eric Martel wird der Interims-Abwehrchef gesperrt fehlen (fünfte Gelbe Karte). Aktuell sind vier Innenverteidiger verletzt, ein weiterer gesperrt – es bleiben als nominelle zentrale Abwehrspieler Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, der noch nicht so richtig gut in Form gekommen ist.

Posch würde gerne nach Deutschland zurückkehren

Und so ist es längst kein Geheimnis mehr, dass der FC gerade in der letzten Kette noch einmal nachlegen will. Die Kölner befinden sich mit mehreren Spielern in Gesprächen. Bislang stand wie berichtet Sebastiaan Bornauw im Kölner Fokus. Tatsächlich waren sich die Geißböcke mit dem Belgier so gut wie einig, bevor Daniel Farke doch noch Verwendung für den Innenverteidiger fand. Bornauw kam zuletzt bei Leeds United wieder häufiger zum Einsatz, nachdem in den ersten Spielen ganz lange nur eine einzige Minute auf dem Konto stand. Es gibt aktuell aber gleich mehrere Faktoren, die gegen eine schnelle Verpflichtung des Abwehrspielers sprechen. Bornauw ist zum einen leicht verletzt, Farke will den Belgier eigentlich gar nicht gehen lassen und wenn, dann müsste vor allem erst einmal ein Ersatz her. Auch da ist noch keine Einigung erzielt.

Wie aber Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, hat der FC einen anderen Spieler längst im Fokus. Demnach habe der FC bereits vorgefühlt, die ersten Gespräche sollen wohl schon geführt worden sein. Offenbar ist der Innenverteidiger einer der vermeintlichen drei Kandidaten, mit denen gesprochen werden soll. Posch hat noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen, will aber zur WM und braucht dafür dringend Einsatzzeit. Aktuell ist der Österreicher vom FC Bologna an Como verliehen. Bei den Norditalienern kommt der 28-Jährige nicht über die Rolle des Jokers hinaus, spielte zwar 13 Mal, aber nur drei Mal von Beginn an. Zu wenig für den Abwehrspieler. Como besitzt eine Kaufpflicht, wird dem Spieler aber wohl keine Steine in den Weg legen. Neben dem FC soll aber auch der 1. FSV Mainz seine Fühler nach dem Innenverteidiger ausgestreckt haben.

Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist offenbar an Dan Neil interessiert

Dan Neil soll beim 1. FC Köln im Gespräch sein
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln ist offenbar an Dan Neil interessiert

Der FC ist auch weiter auf der Suche nach Verstärkungen. Und das möglicherweise nicht nur für das aktuelle Transferfenster. Nun ploppt ein weiterer Name in der Gerüchteküche auf: Der 1. FC Köln ist offenbar an Dan Neil interessiert.

Plant der FC bereits für einen möglichen Abgang von Eric Martel? Der 1. FC Köln ist angeblich an Dan Neil interessiert. Das berichtet „Sky“. Demnach haben die Kölner die Fühler nach dem Engländer ausgestreckt.

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Thomas Kessler hat anscheinend den englischen Markt für sich entdeckt. Eine gute Woche nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey wird der nächste Engländer mit dem FC in Verbindung gebracht. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, sind die Geißböcke an Dan Niel interessiert. Der 24-Jährige steht aktuell beim FC Sunderland unter Vertrag und war dort lange Stammspieler. Ausgerechnet Ex-Leverkusen-Akteur Granit Xhaka könnte das Interesse befeuert haben. Denn der Schweizer Nationalspieler hat dem Briten den Rang im zentralen Mittelfeld abgelaufen. In der vergangenen Spielzeit kam Neil in der Liga als Kapitän noch auf 45 Einsätze, davon 44 von Beginn an, in der Premier League sind es in dieser Spielzeit 13 Minuten insgesamt bei drei Einsätzen.

Kaum Einsatzzeit bei Sunderland

Zuletzt wurde der Mittelfeldspieler gegen den FC Brentford für elf Minuten eingesetzt. Im EFL-Cup kam der ehemalige Junioren-Nationalspieler 90 Minuten zum Einsatz. Der Marktwert des Engländers wird trotz der geringen Einsatzzeit vom Online-Portal transfermarkt.de noch auf 6,5 Millionen Euro geschätzt. Der Akteur gilt als sehr ball- und passsicher. Neil ist hauptsächlich zwischen den Ketten vor der Abwehr unterwegs und ordnet von dort den Defensivverbund, ist darüber hinaus aber auch für den Spielaufbau mit verantwortlich. Als Spielertyp ist er wohl mit Eric Martel zu vergleichen, wenn er auch nicht so sehr über die Physis, dafür mehr über das Spiel auffällt. Das wirft natürlich die Frage auf, ob der Engländer als potenzielle Alternative für Martel angesehen wird.

Der Vertrag des Sechsers läuft im kommenden Sommer aus, dann wäre Niel ablösefrei zu haben. Eine Leihe kommt daher aktuell nicht in Frage. Möglicherweise wäre der Spieler auch jetzt schon zu einer geringeren Ablöse zu verpflichten. Das erscheint aktuell aber sehr unwahrscheinlich. Im Trainingslage in La Nucia sprach Thomas Kessler davon, dass Eric Martel den Verein jedenfalls in diesem Winter noch nicht verlassen werde. Eine Entscheidung über die Zukunft des Mittelfeldspielers soll dem Vernehmen nach noch nicht gefallen sein.

Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala

Lukas Kwasniok, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen bei der Einwechslung
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Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala

Erst am vergangenen Samstag zeigte Said El Mala einmal mehr, warum er als Joker so wichtig für den FC ist. Doch viele Fans fordern den wertvollsten Spieler der FC-Historie von Beginn an beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Rolle von Said El Mala.

Er ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und untermauerte am Samstag einmal mehr, warum er so wichtig für die Kölner ist. Dennoch kommt Said El Mala meist nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dazu äußerte sich am Dienstag Trainer Lukas Kwasniok.

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Keine 180 Sekunden benötigte Said El Mala am vergangenen Samstag, um ein Mal mehr eine besondere Qualität unter Beweis zu stellen. Der 19-Jährige zeigte beeindruckend, dass er sofort zündet, keine lange Anlaufzeit benötigt. El Mala wurde gegen den 1. FC Heidenheim zur Pause eingewechselt und traf prompt zum 2:2-Ausgleich – wieder einmal bescherte der Youngster dem FC damit einen wichtigen Zähler. Es war bereits das vierte Joker-Tor in dieser Spielzeit, zudem bereitete der Youngster drei weitere Treffer nach seinen Einwechslungen vor. Vor allem Dank El Mala ist Köln das zweiterfolgreichste Team bei den Jokern. Köln kommt auf 16 Torbeteiligungen der Einwechselspieler, die Bayern auf 18 – auf Rang drei folgt Borussia Dortmund mit elf.

„Das ist ein Unterschied“

Und obwohl El Mala der erfolgreichste Joker der Liga ist, wird über genau diese Position unter den Anhängern der Geißböcke fleißig diskutiert. Viele Kölner Fans fordern den Shootingstar von Beginn an. Kein Wunder, El Mala ist wohl das größte Talent, das der FC seit Jahren in seinen eigenen Reihen spielen hat. Der 19-Jährige darf sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Und El Mala ist zunächst sportlich, später wirtschaftlich das große Zukunftsversprechen der Kölner. Noch nie wurde ein FC-Profi auf einen annähernden Marktwert geschätzt. Das Online-Portal transfermarkt.de gibt dieses mittlerweile mit unglaublichen 40 Millionen Euro an. Am vergangenen Samstag saß der Youngster aber zunächst auf der Bank, Fynn Schenten stand in der Anfangsformation.

Ebenfalls ein großes Talent. Aber eins, für den transfermarkt.de erst nach dessen Einsatz gegen Heidenheim einen Marktwert von 800.000 Euro angegeben hat. Zwar erzielte El Mala am Samstag den wichtigen Ausgleich, eine Startelf-Garantie bekam der 19-Jährige für die Bayern-Begegnung aber nicht. „Mir steht vielleicht der beste Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung, aber er ist – und da sind wir uns hoffentlich einig – definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstag. „Das ist ein großer Unterschied.“ Der Kölner Coach betonte, dass man es gemeinsam geschafft habe, den Marktwert des Youngsters in die Höhe zu treiben. „In allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – ein wenig, vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent“, so der Trainer weiter.

„Das ist das Entscheidende“

„Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass nicht alles so schlecht gelaufen ist. Und den Marktwert hat er durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelf-Einsätze und die Scorer generiert er wiederum zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Kölner Coach. So gesehen ein richtiger Wert, nur wäre die Zahl möglicherweise eine andere, wenn der Spieler öfter der Startelf angehören würde. „Unser Ziel ist es ihn auch immer besser von Beginn an zu machen, dass er aber trotzdem am Ende des Spiels auf dem Feld sein kann“, sagte Kwasniok. In diesem Entwicklungsprozess befände sich der Spieler. „Den nimmt er auch total an. Der Junge ist so klar im Kopf für 19, für all das, was um ihn herum geschieht, dass er – und da bin ich mir relativ sicher – dem Trainerteam, dem Verein und mir mehr vertraut als dem ganzen Hype drumherum und das ist das Entscheidende.“


Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Für den FC steht am Mittwoch das Heimspiel gegen den Rekordmeister an. Eine schwere Aufgabe. Auf der obligatorischen Pressekonferenz äußerte sich der Trainer des 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner und Personal.

Es war das Thema in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner, das die Ultras gegen Heidenheim ausgerollt hatten und zum Personal, das dem FC gegen die Bayern zur Verfügung steht.

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Drei Tage nach dem Heidenheim-Spiel richtet FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Fokus wieder auf das Sportliche. Zuletzt war viel über das Banner der aktiven Fanszene gesprochen worden, das die Ultras am Samstag ausgerollt hatten. Nun aber gilt die volle Konzentration dem Duell gegen den FC Bayern München am Mittwochabend. „Es ist wichtig, die Dinge ganz ruhig einzuordnen und so wie wir das besprochen haben, hat sich der Verein eben mit der Ultra Szene über diese Dinge unterhalten, die dazu geführt haben. Die sind jetzt ausgeräumt“, sagte der Kölner Coach. Natürlich habe ihn das Thema emotional berührt. Auch mit dem Mannschaftsrat wurden Dinge besprochen. Schließlich sei es Ron-Robert Zieler gewesen, der betonte, dass es nun um das Duell gegen den Rekordmeister gehe.

„Er wird dann auch beginnen“

Der Kölner Coach steht damit auch vor eine besonders heiklen Aufgabe. Denn gegen die stärkste Offensive der Liga muss der 44-Jährige in der Defensive wieder besonders improvisieren. „Die Situation in der Innenverteidigung ist jetzt nicht großartig besser geworden. Wir konnten die Sperre nicht wegwischen, die Verletzungen nicht so schnell heilen“, sagte der Coach. Tatsächlich stehen nominell als Innenverteidiger nur Cenk Özkacar und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey zur Verfügung. Und da mit Eric Martel ein weiterer wichtiger Spieler gesperrt fehlt, heißt es tatsächlich improvisieren. Und dazu verteilte der Kölner Coach dann auch eine Startelf-Garantie, die sich in den vergangenen Wochen nicht unbedingt abgezeichnet hat. Özkacar werde „dann auch beginnen und eben seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er sie gegen Dortmund auch bekommen hat und auch solange er auf dem Feld war eine gute Leistung abgeliefert hat“, sagte der Trainer.

Ob Luca Waldschmidt und Florian Kainz in den Kader zurückkehren, wollte Kwasniok nicht kommentieren. Doch generell habe bei ihm jeder die Chance, so der Tenor. „Grundsätzlich treffe ich Entscheidungen, die sind eben nie für die Ewigkeit bestimmt, sondern jeder kann eben auf sich aufmerksam machen und dann auch wieder Teil des Kaders sein“, sagte Kwasniok. Eine Startelf-Nominierung für Said El Mala wollte der Trainer ebenfalls noch nicht aussprechen. „Ich habe den besten Einwechsler der Liga zur Verfügung. Aber wir sind uns einig, dass ich nicht den besten Spieler der Liga habe“, sagte Lukas Kwasniok. „Das ist ein großer Unterschied und wir haben es gemeinsam geschafft – in allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber ich glaube auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – , dass er jetzt nach 15, 16, 17 Spielen einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert und nicht durch seine Startelf-Einsätze.“


Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Beim 2:2-Unentschieden der Geißböcke in Heidenheim hatte ein Banner für Aufsehen gesorgt. Anschließend machten Spekulationen und Gerüchte die Runde rund um den Trainer des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals zum Banner.

Das Remis gegen Heidenheim geriet fast schon zur Nebensache, im Fokus stand eine Aktion der aktiven Fanszene des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals in einem Video von RTL zum Banner der Kölner Ultras.

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Eigentlich steht der FC vor dem wohl entspanntesten Spiel der Saison – immerhin ist die Erwartungshaltung nicht die allergrößte in Begegnungen gegen den FC Bayern München. Und doch ist die Lage rund um das Geißbockheim massiv angespannt. Nach dem 2:2-Unentschieden sorgte ein Banner der Ultras für besonders viel Gesprächsstoff. Auf diesem stand „Kwasni Yok“ – eine Anspielung auf das türkische Wort „Yok“ (ugs. „nein“ oder „nicht“) und damit eine öffentliche Ablehnung gegen den Trainer. Die Spekulationen gingen viral, in den Sozialen Medien gab es über die Ursache der Aktion die wildesten Gerüchte. Ein offizielles Statement von Vereinsseite gab es bislang nicht. Doch nun hat sich Sportdirektor Thomas Kessler gegenüber RTL geäußert.

„Da sind wir stolz drauf“

„Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen.“ Man habe sehr konstruktiv miteinander gesprochen. Nun wolle man aber den Fokus wieder auf das sportliche richten, erklärte Kessler.

Zu den genauen Inhalten des Gesprächs äußerte sich der 39-Jährige erwartungsgemäß nicht. „Wir reden über einen Dialog mit unseren Fans und Mitgliedern und der ist sehr vertrauensvoll“, so Kessler. „Wir haben über Themen gesprochen, die wir auf den Tisch gebracht haben, die wir aber auch intern halten wollen. Das ist die Kultur des 1. FC Köln.“ Tatsächlich soll es bei der Bekundung der aktiven Fanszene nicht um die sportliche Talfahrt der Geißböcke, vielmehr um ein gewisses Verhalten auch abseits des Platzes gegangen sein. In den vergangenen Tagen soll der Dialog mit den Fans erfolgt sein.

Trotz des Negativtrends stärkte Kessler seinem Coach aber den Rücken. „Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation“, so Kessler weiter. „Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig.“ Kessler sprach davon, die Situation rational bewerten zu wollen.