Bornauw und Dinkci: Wie ist der Stand der gehandelten Spieler beim 1. FC Köln?

Eren Dinkci und Sebastiaan Bornauw sollen auf dem Zettel der Geißböcke stehen
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Bornauw und Dinkci: Wie ist der Stand der gehandelten Spieler beim 1. FC Köln?

Mit Sebastiaan Bornauw und Eren Dinkci sind aktuell zwei Transferziele der Geißböcke ausgemacht. Doch es gibt gleich mehrere Haken für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Transfergerüchten.

Dass die Geißböcke sich im Winter noch einmal in der Breite qualitativ verbessern wollen, ist kein Geheimnis. Mehrere Namen werden in Verbindung gebracht mit dem 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Transfergerüchten um Sebastiaan Bornauw und Eren Dinkci.

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Eigentlich deutete viel daraufhin, dass eine wichtige Hürde im Buhlen um Sebastiaan Bornauw für die Kölner bereits genommen wäre. Der 1. FC Union Berlin stand bereits vor Tagen offenbar kurz davor, Zeno van den Bosch unter Vertrag zu nehmen. Die Verpflichtung des Belgiers sollte, so die Hoffnung der FC-Sympathisanten, wiederum eine Art Domino-Effekt auslösen. Van den Bosch wechselt zu Union, das würde wiederum den Weg frei machen für Danilho Doekhi, der bekanntlich einen Abgang von den Eisernen anstrebt und schon lange mit Leeds United in Verbindung gebracht wird. Sollten die Peacocks den Abwehrspieler unter Vertrag nehmen, wäre der Weg wiederum frei für Sebastiaan Bornauw, der seit Wochen mit den Geißböcken in Verbindung gebracht wurde.

Van den Bosch kommt erst im Sommer

Tatsächlich scheint der Deal mit van den Bosch bei den Eisernen nur noch reine Formsache, möglicherweise schon fix zu sein. Tatsächlich ist Leeds-Coach Daniel Farke seit langem ein großer Fan von Doekhi und hat laut englischer Medien auch grünes Licht für eine Verpflichtung des Niederländers bekommen und tatsächlich befassen sich die FC-Bosse nach wie vor mit Sebastian Bornauw. Nach Informationen von come-on-fc.com hofft man weiterhin, dass Leeds schnell einen Transfer für die Innenverteidigung eintütet, um Bornauw abgeben zu können. Nur hat diese schöne Wechsel-Geschichte nicht nur einen Haken. Und damit ist nicht die Verletzung des Belgiers gemeint, die sich Bornauw am Wochenende im FA Cup gegen Derby County zugezogen hat. Auf der Insel ist von einer leichten Verletzung im Adduktorenbereich die Rede. Diese würde dem Transfer wohl nicht im Wege stehen.

Vielmehr hat der vermeintliche Ringtausch gleich mehrere Schönheitsfehler. So soll van den Bosch tatsächlich erst im kommenden Sommer nach Köpenick wechseln. Das berichten unter anderem „Sky“ und „Bild“. Heißt: Der Transfer von van den Bosch ermöglicht nicht sofort den Wechsel von Doekhi. Was allerdings nicht heißen muss, dass der Niederländer Union nicht schon im Winter verlässt. Zudem plant auch Leeds nicht zwingend eine sofortige Verpflichtung des Innenverteidigers – zumindest bislang noch nicht. Denn Doekhi wäre im Sommer ablösefrei zu haben. Allerdings buhlen gleich mehrere andere Vereine plötzlich mit um den Abwehrspieler. So soll laut „Sky“ unter anderem der VfL Wolfsburg dringend nach einer IV-Verstärkung suchen und sich konkret mit dem Niederländer beschäftigen.

Dinkci beim FC ein Thema

Auch Aston Villa und Lazio Rom wurden in der jüngeren Vergangenheit immer wieder als mögliche Interessenten genannt. In Leeds gibt es noch weitere Optionen wie Axel Disasi vom FC Chelsea, der auf der Liste stehen soll. Daniel Farke soll dem Vernehmen nach gar nicht so sehr an einem Weggang von Bornauw interessiert sein, würde dem Innenverteidiger aber sicher auch keine Steine in den Weg legen, sollte dieser weiter auf einen Abschied pochen. Der VfL Wolfsburg spielt aber auch noch bei einem anderen erhofften Deal der Kölner eine wichtige Rolle. Wie berichtet soll sich der FC mit Eren Dinkci beschäftigen. Der Offensivspieler will den SC Freiburg aufgrund mangelnder Spielzeit schon in diesem Winter sicher verlassen. Der FC kann sich eine Leihe des 24-Jährigen durchaus vorstellen. Angeblich gibt es auch erste Gespräche.

Allerdings sind die Kölner mit ihrem Interesse nicht alleine. Die Wölfe sollen ebenfalls die Fühler ausgestreckt haben, genauso wie der 1. FC Heidenheim. Und an der Ostalb rechnet man sich gar nicht so schlechte Möglichkeiten aus. Immerhin spielte Dinkci recht erfolgreich unter FCH-Coach Frank Schmidt. Zudem dürfte die Chance auf viel Einsatzzeit in Heidenheim deutlich größer sein. Dass die Kölner auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen müssen, steht außer Frage.

Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Spieler des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

Vor dem Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim war die Stimmung in Köln massiv angespannt. Das 2:2 hat letztlich die Ausgangslage nicht verändert, aber doch ein paar Erkenntnisse gebracht. Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

Von ruhigem Fahrwasser kann man momentan beim FC wahrlich nicht sprechen. Und das, obwohl die Geißböcke als Aufsteiger mit Platz elf rein tabellarisch im Mittelfeld der Liga liegen. Das Unentschieden gegen Heidenheim hat zwar nicht die erhofften drei Punkte eingebracht und war insofern enttäuschend, hatte aber dennoch auch gute Seiten: Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

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Mit dem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim endete am Samstagnachmittag eine turbulente Woche der Geißböcke. Und am Ende jener Tage steht ein Ergebnis, das bei dem ein oder anderen Kölner Anhänger ein Gefühl von weder Fisch noch Fleisch hinterlässt. Schon vor Weihnachten hat die Kritik am Kölner Trainer unter den FC-Fans deutlich zugenommen. Dass in den Sozialen Medien vornehmlich negativ, deutlich seltener positiv kommentiert wird, ist mittlerweile – leider – normal. Die kritischen Töne haben in den vergangenen Wochen Aber noch einmal merklich zugenommen. Das ist angesichts der Punkteausbeute der jüngsten Phase absolut verständlich und auch legitim. Drei Punkte von möglichen 21, darunter wohl fünf Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, ist definitiv zu wenig.

Ein paar wichtige Erkenntnisse

Der FC hat sein Punktepolster und Lukas Kwasniok seinen Kredit bei einigen FC-Anhängern in den vergangenen Wochen verspielt. Und so war die Stimmung auch vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim recht aufgeheizt. Aufgeheizt auch, weil der Trainer Kaderentscheidungen getroffen hat, die zum einen als sehr radikal kommuniziert und zum anderen für den ein oder anderen Betroffenen nicht 100 prozentig nachvollziehbar erschienen. In der Wahrnehmung mancher Fans hatte die Begegnung wohl schon etwas von einem Entscheidungsspiel. Auf der einen Seite hofften die Anhänger der Geißböcke auf den großen Befreiungsschlag gegen den Tabellenvorletzten, auf der anderen Seite die Gefahr, mit einer Niederlage in die tiefe Krise zu stürzen.

Nach dem Spiel könnte man also leicht der Meinung sein, dass nichts passiert sei. Das 2:2 an der Ostalb hat den FC rein tabellarisch nicht weiter nach vorne gespült, der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben, die Negativserie ist nicht durchbrochen. Auf der anderen Seite ist aber auch ein Debakel ausgeblieben, das gerade in Durchgang eins möglich schien. Die Kölner sind trotz des Einsatzes der jungen Spieler nicht beim Tabellenvorletzten untergegangen, haben am Polster vor der direkten Konkurrenz nichts eingebüßt.

Drei Zähler gegen Mainz?

Weder Fisch noch Fleisch also? Das kann man so eigentlich nicht sagen. Denn unterm Strich bleiben auch einige wichtige Erkenntnisse. Die ins kalte Wasser geworfenen Debütanten haben durchaus gezeigt, dass sie das Zeug für die Bundesliga haben – wenn auch sicher gegen einen eher harmlosen Gegner. Zudem hat sich der FC gleich zwei Mal wieder zurück gekämpft und schnupperte nach zwei Rückständen sogar zwischenzeitlich am Dreier – das Team scheint also durchaus intakt zu sein. Zudem zeigten die Geißböcke gegen einen nicht gerade für Offensivfußball stehenden Gegner eine spielfreudige Leistung, erspielten sich 21 Abschlüsse und einen xGoals-Wert von nahezu drei.

Das ist kein großer Erfolg – das wären drei Zähler gewesen. Doch ist es auch nicht die von einigen Fans erwartete Katastrophe, die mit der Bekanntgabe der Aufstellung in den Sozialen Medien bereits an die Wand geworfen wurde. Es bleibt dabei, der FC muss von den kommenden beiden Heimspielen eins gewinnen – und das wird nach menschlichem Ermessen wohl die Partie gegen Mainz sein. Im Anschluss wird man dann wissen, ob Fisch oder Fleisch!

U19 des 1. FC Köln bricht Rekorde: Schon 25.000 Tickets für Youth League verkauft

Das Stadion des 1. FC Köln
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U19 des 1. FC Köln bricht Rekorde: Schon 25.000 Tickets für Youth League verkauft

Das Märchen des Kölner Nachwuchs geht weiter. Die U19 des 1. FC Köln bricht schon jetzt den Zuschauerrekord. Am ersten Tag des Ticketverkaufs wurden mehr als 25.000 Tickets verkauft.

Während es bei den Profis der Geißböcke momentan kriselt, läuft es bei dem Nachwuchs der Kölner rund. Die U19 des 1. FC Köln bricht für das kommende Heimspiel der Youth League den deutschen Zuschauerrekord. Für die Begegnung gegen Inter Mailand wurden bereits mehr als 25.000 Tickets abgesetzt.

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Für den FC steht Anfang Februar bereits das nächste internationale Spiel an. Die Kölner U19 spielt am 4. Februar im Sechzehntelfinale des europäischen Wettbewerbs gegen Inter Mailand. Und das wie berichtet im Kölner Stadion. Die FC-Verantwortlichen hatten sich nach den beeindruckenden Zuschauerzahlen in den bisherigen Runden auch für die Begegnung gegen den italienischen Club viele Fans erhofft. Die aktuellen Zahlen haben die Erwartungen aber sicherlich übertroffen. Denn bereits am ersten Tag des Ticketverkaufs wurden 25.000 Tickets abgesetzt. Das ist deutscher Rekord. International ist es das drittgrößte Spiel in der Königsklasse in der Geschichte des Wettbewerbs. Ein Spiel zwischen Krasnodar und Real Madrid sahen 32.500 Zuschauer, die Begegnung zwischen Trabzonspor und Inter Mailand sahen mit 40.368 Zuschauern.

Der FC spielt gegen Inter Mailand

Für U19-Trainer Stefan Ruthenbeck hat sich bereits ein Traum erfüllt. Der Coach hatte nach dem Erfolg über den FC Midtjylland sein Traumlos für die nächste Runde verkündet und dieses auch bekommen – eben Inter Mailand. Am 4. Februar findet das Spiel in Müngersdorf statt. Da es sich dabei um ein Mittwoch handelt und die Begegnung um 18 Uhr angepfiffen wird, dürften es gerade Berufstätige schwer haben, das Spiel im Stadion zu verfolgen. Insofern ist die Auslastung von mehr als 25.000 Zuschauern bereits mehr als bemerkenswert. Zunächst hatte es Überlegungen gegeben, den Oberrang geschlossen zu halten. Doch schon nach wenigen Stunden war die Idee überholt. Aufgrund der anstehenden Heimspiele der Profis gegen Wolfsburg und Leipzig, war zudem nicht klar, ob das Stadion überhaupt nutzbar gewesen wäre.

Schon das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen hatten in der BayArena mehr als 20.000 Zuschauer verfolgt. Ob so viele Zuschauer nach Köln kommen, ist offen. Beim Hinspiel gegen Midtjylland waren rund 4000 Zuschauer vor Ort, auch zum Auswärtsspiel nach Dänemark reisten viele FC-Fans. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck hatte sich in der zweiten Runde gegen den dänischen Club FC Midtjylland durchgesetzt. In Köln gab es ein 1:1, das Rückspiel gewannen die Geißböcke 4:1. Die Runde wird nun mit nur einem Spiel ausgetragen, der FC hat Heimrecht. Die Kölner sind nicht das einzige deutsche Team. Dortmund trifft auf Alkmaar, Leverkusen reist zu Villareal, Eintracht Frankfurt spielt gegen Bilbao. Für Bayern München war nach der Gruppenphase Schluss.


1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Nach der schweren Knieverletzung im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten geht es nun bergauf mit dem Kölner Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

Der Schock über die Verletzung saß tief, der Innenverteidiger fehlt im Kölner Defensivverband. Nun gab es positive News über die Entwicklungen beim Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

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Die vergangenen Tage waren stürmisch am Geißbockheim – und das nicht nur aus sportlicher Sicht. Und den Kölnern stehen wohl auch noch einige harte Wochen bevor. Die erste Hürde wird am kommenden Mittwoch die Begegnung mit den Bayern darstellen. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok eine knifflige Angelegenheit. Immerhin ist die Abwehrreihe der FC-Defensive durch Verletzungen und Sperren sehr übersichtlich geworden. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten vom Kölner Club. FC-Abwehrchef Timo Hübers macht einen weiteren Schritt in Richtung Genesung.

Timo Hübers möchte wieder auf dem Platz stehen

Die schwere Knieverletzung des Innenverteidigers im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten hatte nicht nur den Verein geschockt. Auch von Seiten der Fans und des Umfelds gab es viel Zuspruch und Anteilnahme für den 29-Jährigen. Seit Freitag ist nun ein weiterer Schritt gemacht: Hübers durfte die Krücken weglegen. Ein Schritt, der dem Kölner wieder ein Stück Freiheit im Alltag zurück gibt. „Solange man auf Krücken ist, ist man bei jeder Kleinigkeit auf Hilfe angewiesen. Man muss gefahren werden, kann sich keine Tasse Kaffee selbst an den Tisch holen, am Anfang konnte ich mir nicht einmal den Thrombosesocken allein anziehen“, so Hübers über die erheblichen Einschränkungen auf der Homepage des FC. „Deshalb ist man umso dankbarer, wenn man merkt, dass man wieder Dinge allein schafft – auch wenn Menschen um einen herum da sind, die einem gerne helfen.“

Und so geht die körperliche Genesung voran. „In der Reha macht man immer kleine Schritte“, schildert der 29-Jährige die Situation. „Von Tag zu Tag merkt man das gar nicht unbedingt, aber wenn man von Woche zu Woche schaut, komme ich auf jeden Fall voran und habe auch selbst das Gefühl, dass der Körper wieder mehr zulässt.“ Der Kölner Abwehrchef blickt durchaus positiv in die Zukunft, und hat ein klares Ziel formuliert: „Mit dem Verlassen des Krankenhauses und der Rückkehr ans Geißbockheim, mit einem geregelten Alltag, war für mich klar: Am Ende dieses langen Reha-Weges möchte ich wieder auf dem Platz stehen.”

Mit einem Einsatz in der aktuellen Saison ist sicherlich nicht mehr zu rechnen. Die Rückkehr in die Kölner Abwehrreihe wird also wohl noch auf sich warten lassen, ist derzeit auch nicht gesichert. Auch, weil der Vertrag des Innenverteidigers bekanntlich im Sommer ausläuft. Bereits vor einigen Wochen hieß es aus Vereinskreisen, dass Gespräche mit Hübers von Seiten des Clubs aber durchaus angedacht seien.


Überraschende Nominierung: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Alessio Castro-Montes im Zweikampf im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim
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Überraschende Nominierung: Ein Profi des 1. FC Köln in der Kicker Elf des Spieltags

Zwei Mal in Rückstand, zwei Mal wieder zurück gekämpft. Und am Ende sicherte einmal mehr Said El Mala einen Punkt. Nominiert wurde aber ein anderer Spieler des 1. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.

Said El Mala rettete den Geißböcken wieder einmal einen Punkt, doch es gab noch einen anderen Gewinner beim 11. FC Köln: Ein FC-Profi nach 2:2 in Heidenheim in der Kicker Elf des Spieltags.

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Nach einer insgesamt durchwachsenen ersten Hälfte, steigerte sich Köln gegen den 1. FC Heidenheim im zweiten Abschnitt und sicherte sich einen Zähler. Angesichts der zahlreichen Chancen gerade im in der Schlussphase hätten die Geißböcke durchaus auch drei Punkte von der Ostalb entführen können. Letztlich war es aber einmal mehr Einwechselspieler Said El Mala, der dem FC diesen wichtigen einen Zähler mit einem schicken Treffer bescherte. Der Kölner Youngster stand zu diesem Zeitpunkt noch keine drei Minuten auf dem Platz und erzielte seinen siebten Saisontreffer. Für viele Anhänger der Kölner dürfte der 19-Jährige somit einmal mehr der Kölner „Man of the Match“ gewesen sein. Doch noch ein weiterer Spieler machte auf sich aufmerksam.

Schon sechs Spieler in dieser Saison nominiert

Alessio Castro-Montes hatte Lukas Kwasniok schon im Trainingslager in La Nucia überzeugt. Und der Kölner Coach zahlte die Leistungssteigerung mit einem Startelf-Vertrauen zurück. Der Belgier offenbarte gerade in der Rückwärtsbewegung noch kleinere Probleme, hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Tempo einiger Gegenspieler. In der Offensive war Castro-Montes aber dann doch eine positive Verstärkung. Der Schienenspieler bereitete beide Kölner Treffer vor. Vor allem die Flanke vor dem 1:1 durch Eric Martel konnte sich sehen lassen. Beim 2:2 durch El Mala spielte der 28-Jährige einen Flachpass. Casstro-Montes wurde für seine Leistung in die „Kicker Elf des Spieltags“ gewählt und ist damit der siebte FC-Profi, der es in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft hat. Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf zehn Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Leverkusen, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (29) und Harry Kane (6).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Alessio Castro-Montes

Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

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Überraschende Debüts beim 1. FC Köln: Fahrlässige Experimente oder kalkuliertes Risiko?

In Heidenheim überraschte FC-Trainer Lukas Kwasniok und setzte auf die Debütanten Jahmai Simpson-Pusey und Fynn Schenten. Startelf-Paukenschlag beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder fahrlässige Experimente?

Bei der wegweisenden Begegnung mit dem 1. FC Heidenheim sorgte FC-Coach Kwasniok auf mehreren Positionen für Startelf-Überraschungen beim 1. FC Köln: Vertretbares Risiko oder ein fahrlässiges Experiment?

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Der Trubel um die Startformation des 1. FC Köln unter Trainer Lukas Kwasniok hat sich in dieser Saison längst zur Folklore entwickelt. Entgegen seiner Ankündigung auf der Pressekonferenz vorab stellte der Trainer den erst kürzlich verpflichteten 20-jährigen Jahmai Simpson-Pusey links in die Dreierkette neben Eric Martel und Sebastian Sebulonsen. Der Engländer hatte bis dahin gerade einmal vier vollständige Trainingseinheiten absolviert. Cenk Özkacar, eigentlich die naheliegende Alternative, blieb über 90 Minuten auf der Bank.

Doch damit nicht genug: Auch der 18-jährige Fynn Schenten stand in seinem zweiten Bundesligaspiel erstmals in der Startelf. Und so stellte sich die Frage, ob Simpson-Pusey und Schenten bereits bereit für ein Spiel waren, das im Kampf um den Klassenerhalt kaum wichtiger hätte sein können.

Simpson-Pusey liefert kein blitzsauberes Debüt, überzeugt aber dennoch

Es ist eine knappe Woche her, da dämpfte Kwasniok die Erwartungen an ein schnelles Debüt der jüngsten Kölner Neuverpflichtung noch gehörig: „Wir tun gut daran, ihn ankommen zu lassen. Er wechselt nicht nur den Verein, sondern ist auch der Sprache nicht mächtig. Er wird im Kader sein, aber es ist unwahrscheinlich, dass er in der Startelf stehen wird“, sagte der Trainer des 1. FC Köln im Trainingslager in La Nucia. Bekanntlich hat Thomas Kessler den jungen Engländer auf Leihbasis verpflichtet, um den Geißböcken Abhilfe zu leisten angesichts der langen Liste der Ausfälle. Zu den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian gesellte sich zuletzt auch der rotgesperrte Rav van den Berg. Als ob das nicht schon genug wäre, fiel auch noch Dominique Heintz für das Aufeinandertreffen mit Heidenheim aus.

Dies verleiht Kwasnioks Worten über Simpson-Pusey, die er noch vor Heintz‘ Verletzung äußerte, besonderes Gewicht: „Wenn wir zurück sind, wird er die Stadt, die Menschen und den Verein kennenlernen. Es wird der Tag kommen, an dem ich ihn reinwerfe, aber wir sollten ihm Zeit geben, damit wir ihn nicht im falschen Moment überfordern.“ Im Heidenheimer Schneegestöber zeigte der Brite, dass er die Lücke ausfüllen kann, die Heintz, Hübers und Co. derzeit in die Defensive der Geißböcke reißen. Zunächst konnte er die Hereingabe vor dem 0:1 nicht verhindern und agierte bei der Flanke von Heidenheims Jan Schöppner weder nah genug am Gegenspieler noch energisch genug gegen den Ball. Beim 2:1 hatte Simpson-Pusey dann Pech, als ein Schuss von Heidenheims Niehues erst an seine Wade, von dort an den Oberschenkel und schließlich unhaltbar ins eigene Tor prallte.

Schenten alles andere als eine Notlösung

Trotz dieser unglücklichen Szenen deutete Simpson-Pusey an, warum sich der FC von ihm eine echte Verstärkung verspricht. Nach einer Ecke hatte der Innenverteidiger selbst die große Chance auf sein erstes Tor. Besonderen Wert für das Kölner Spiel brachte der Engländer jedoch im Spielaufbau ein. Der Innenverteidiger eröffnete mit mutigen vertikalen Zuspielen Kölner Offensivbemühungen und bewahrte auch unter Druck Ruhe am Ball.

Die Startelf-Nominierung von Fynn Schenten sorgte ebenfalls für Gesprächsstoff. Denn bei Schenten handelte es sich nicht um eine Notlösung, sondern um die bewusste Entscheidung für den Teenager, obwohl es im Kader zahlreiche Spieler mit mehr Bundesliga-Erfahrung gab. Insgesamt tat sich der Youngster schwer, Eindruck zu schinden. In der ersten Hälfte legte er über die rechte Seite auf Jakub Kaminski ab, doch dieser scheiterte an Diant Ramaj im Heidenheimer Tor. Ansonsten flog er weitgehend unter dem Radar, für Schlüsselszenen sorgten andere.

So etwa Said El Mala, der nach seiner Einwechslung nur gut zwei Minuten benötigte, um den Ball im Heidenheimer Tor unterzubringen. Auch Verteidiger Kristoffer Lund vereitelte mit seinem Einsatz ein mögliches Siegtor der Gäste: „Die Zuschauer haben ein wildes Spiel erlebt. Sinnbildlich dafür war die Aktion von Lund. Eine Grätsche gegen Conteh – das war eigentlich ein Tor. So eine Aktion freut mich genauso wie die Bereitschaft aller Jungs, sich dagegenzustellen”, ordnete Kwasniok nach dem Spiel ein.

Saisonziel Klassenerhalt: Die Herausforderung wächst

Unabhängig von den individuellen Leistungen wirft der konsequente Einsatz junger Spieler Fragen mit Blick auf die Rollenverteilung im Kader auf. Akteure wie Maina, Özkacar, Waldschmidt oder Kainz rücken dabei zunehmend in den Hintergrund. Entsprechend werden auch Diskussionen über Kwasnioks Standing innerhalb der Mannschaft und im Umfeld lauter (Stichwort Kwasni Yok). Es bleibt abzuwarten, ob und, falls ja, welche Startelf-Experimente gegen die Bayern zu beobachten sein werden.


Fan-Banner sorgt für Wirbel und Gerüchte um Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln

Im Spiel gegen Heidenheim
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Fan-Banner sorgt für Wirbel und Gerüchte um Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln

Nach dem 2:2-Unentschieden in Heidenheim sorgte nicht das Ergebnis, sondern eine Botschaft der Kölner Fanszene für Aufregung rund um den 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

Der Restart in die Bundesliga verlief für die Geißböcke anders als erwartet. Mit einer deutlichen Aussage sorgte die Kölner Kurve nach dem Duell in Heidenheim für Gesprächsstoff beim 1. FC Köln: Wirbel und Gerüchte nach Fan-Banner.

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Der Sonntag hatte vielleicht schon ein wenig von der Ruhe nach dem Sturm. Die Profis des 1. FC Köln hatten nach neun Tagen Trainingslager und der anschließenden Nonstop-Reise zum Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim trainingsfrei. Doch unter den Fans hallte der Samstagnachmittag doch noch nach. Das 2:2-Unentschieden gegen das Team von der Ostalb war sportlich weder Fisch noch Fleisch. Der FC verpasste es, mit drei Punkten endlich die Negativ-Serie zu stoppen, in die ganz große Krise schlitterte der Club aber auch nicht.

Vielmehr sorgte eine Aktion der aktiven Fanszene für reichlich Gesprächsstoff und nach und nach auch für diverse Gerüchte. „Kwasni Yok“ hatten die Ultras da kund getan – offenbar eine Anspielung an das türkische Wort „Yok“, das umgangssprachlich für „nein“ oder „nicht“ steht und eine gewisse Ablehnung gegen den Kölner Trainer darstellen soll.

Gerüchte machen die Runde

Kritik ist nach sieben sieglosen Spielen in Folge keine große Überraschung. Nur neigt die aktive Fanszene eigentlich nicht dazu, ein so klares Statement gegen Spieler oder Mannschaft zu setzen. Zumal sich die Kölner zwar auch weiterhin in einem seit Wochen unaufhaltbaren Negativtrend, rein punktetechnisch aber absolut im Soll und in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld befinden. „Ich habe es nicht wahrgenommen, wurde aber darüber informiert, dass es da etwas gab. Ich kann jetzt kein Türkisch, deswegen musste ich mir das auch übersetzen lassen“, sagte Kwasniok später als er auf der PK auf das Banner angesprochen wurde. Er wisse „jetzt nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme das zur Kenntnis.“ Tatsächlich geht es der aktiven Fan-Szene wohl wirklich nicht, zumindest nicht vornehmlich, um die sportliche Misere.

Nach Informationen von come-on-fc.com sollen den Ultras vielmehr einige Verhaltensweisen Kwasnioks – und das durchaus auch abseits des Platzes und der Kabine – aufgestoßen sein. Ein offizielles Statement gibt es bislang nicht vom Verein. Dabei machen die Gerüchte in den Sozialen Medien ihre Runde. Allerdings Gerüchte, von denen dann doch zahlreiche nach Informationen von come-on-fc.com nicht haltbar erscheinen. Sicher ist, dass sich der Kölner Trainer mit einigen Personal-Entscheidungen einen gewissen Ärger, zumindest Kritik eingehandelt hat – und das auch innerhalb der Mannschaft. So wie die Nicht-Nominierung von Florian Kainz und die Ausbootung von Luca Waldschmidt vor dem Heidenheim-Duell.

Der FC bewies Moral

Dass der Kumpeltyp Kwasniok in Krisenzeiten auch mal den ernsten Ton trifft, scheint aber auch Befürworter zu finden. Und vielleicht auch Früchte zu tragen. Immerhin bewies Köln im Duell beim Vorletzten Moral, kam zwei Mal nach Rückstand zurück und war am Ende dem Sieg auch deutlich näher. Verein und aktive Fanszene suchen den Austausch. Die Wogen sollen geglättet, Nebenschauplätze unterbunden werden. Denn sollte sportlich in den kommenden beiden Spielen kein Erfolgserlebnis eingefahren werden, zieht ein anderer Sturm auf – und der kann für den Trainer sehr ungemütlich werden.


Jahmai Simpson-Pusey feiert ein unglückliches, aber sicher kein schlechtes Debüt für den 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke
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Jahmai Simpson-Pusey feiert ein unglückliches, aber sicher kein schlechtes Debüt für den 1. FC Köln

Nur vier Tage nach seiner Verpflichtung hat der Innenverteidiger seine Premiere bei den Geißböcken gegeben. Einfach waren die Voraussetzungen sicher nicht für den Neuzugang: Jahmai Simpson-Pusey mit ordentlichem Debüt beim 1. FC Köln.

Der schnelle Startelf-Einsatz war sicherlich den Umständen geschuldet, kam aber dennoch überraschend. Der Kölner Neuzugang war gegen Heidenheim nicht fehlerlos, zeigte aber in Anbetracht der Umstände eine solide Leistung: Jahmai Simpson-Pusey mit ordentlichem Debüt beim 1. FC Köln.

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Es hat nicht viel gefehlt und der Einstand von Jahmai Simpson-Pusey wäre doch noch ein erfolgreicher geworden. Der Neuzugang stand bei einer Ecke genau richtig am langen Pfosten, stieg hoch und Heidenheims Keeper Diant Ramaj klärte, den Nachschuss kratzte dann FCH-Kapitän Patrick Mainka von der Linie. Gut 20 Minuten zuvor stand der Innenverteidiger auf der anderen Seite im Mittelpunkt. Einen eher harmlosen Flachpass klärte der 20-Jährige verunglückt zur Ecke, die nutzte Julian Niehues zur erneuten Heidenheimer Führung. Simpson-Pusey stolperte dabei die Kugel über die Linie. Auch beim ersten Heidenheimer Treffer hätte der Innenverteidiger vielleicht energischer eine Flanke verteidigen können. Marvin Pieringer traf per Fallrückzieher.

Starke Zweikampfwerte, guter Spielaufbau

Tatsächlich war das Debüt des englischen Youngsters ein doch unglückliches. Unglücklich, weil es keine schlechte Premiere im Geißbock-Trikot und vor allem eine unter schwierigen Bedingungen war. Der Innenverteidiger war am vergangenen Montagabend erst zur Mannschaft gestoßen, hatte anschließend drei Trainingseinheiten mit dem Team absolviert und stand vier Tage nach seiner offiziellen Vorstellung erstmals für den FC auf dem Feld. Erstmals für den FC und zum zweiten Mal überhaupt in dieser Spielzeit. Für Celtic Glasgow hatte der Innenverteidiger in der Hinrunde genau ein Duell in der Premiership gespielt und das Anfang November. Umso erstaunlicher, dass Lukas Kwasniok den Abwehrspieler gegen Heidenheim von Beginn an aufbot.

Das war natürlich auch dem kurzfristigen Ausfall von Dominique Heintz geschuldet, doch hatte der Kölner Coach mit Cenk Özkacar einen weiteren Innenverteidiger auf der Bank sitzen – 90 Minuten lang. Doch der Engländer machte seine Sache insgesamt sehr ordentlich. Selbst unter Druck blieb der Innenverteidiger für sein Alter erstaunlich ruhig und deutete mit guten Pässen an, dass er für den Spielaufbau besonders wichtig sein kann. Von seinen 20 Zweikämpfen gewann er starke 14. „Er hat es ganz schnell sehr, sehr gut gemacht. Auf den Jungen können wir uns freuen. Er hat definitiv auch Lösungen mit dem Ball und traut sich viel zu und konnte seine Fähigkeiten heute direkt zeigen“, lobte Kapitän Marvin Schwäbe den Abwehrspieler.

Die Frage, ob Simpson-Pusey eine Soforthilfe sein kann, ist zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht beantwortet. Doch der erste Eindruck ist mindestens ein solider.


Sebastiaan Bornauw verletzt vom Platz: Wie geht es weiter mit dem Ex-Spieler des 1. FC Köln?

Sebastiaan Bornauw im FA-Cup
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Sebastiaan Bornauw verletzt vom Platz: Wie geht es weiter mit dem Ex-Spieler des 1. FC Köln?

Nach wie vor gilt er als potenzieller Neuzugang beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Sebastiaan Bornauw? Denn der Belgier hat sich bei Leeds United offenbar verletzt.

Nach dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim wird FC-Trainer Lukas Kwasniok sicherlich nicht nur mit den verschenkten Punkten gehadert haben. Mit Eric Martel fällt ein weiterer Spieler aus, der zuletzt in der Innenverteidigung zum Einsatz kam. Es besteht kein Zweifel mehr daran, wie dringend ein weiterer Innenverteidiger her muss. Und nach wie vor schwebt der Name eines Spielers rund um den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Sebastiaan Bornauw?

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Möglicherweise wollte Daniel Farke noch einmal ein Zeichen setzen, vielleicht um zu sagen, dass es einen Wechsel nicht ohne bestimmte Herausforderungen geben könne. Denn der Trainer von Leeds United bot Sebastiaan Bornauw im FA-Cup von Beginn an auf. Die Situation des Belgiers ist bekannt. Der Innenverteidiger spielt bei den Peacocks keine besonders große Rolle, kommt in der Regel gar nicht zum Einsatz. Bis zum Dezember sammelte der Belgier nicht eine Spielminute in der Premier League. Erst nach der Verletzung von Joe Rodon lief Bornauw zwei Mal von Beginn an auf, war nach dessen Genesung aber wieder außen vor. Kein Wunder, dass der ehemalige Spieler der Geißböcke eine andere Herausforderung sucht.

Angeschlagen vom Platz

Und eben mit dem FC in Verbindung gebracht wird. Dass Bornauw im Pokal aber am Sonntag wieder begonnen hat, bedeutet nicht, dass der Abwehrspieler für den FC keine Rolle spielt. Denn bei Leeds ist der Spieler in der Innenverteidigung die Nummer vier und damit der erste Backup. Farke wird Bornauw also nur abgeben, wenn er eine Alternative hat. Die bahnt sich durchaus an. Chelseas Axel Disasi ist ein potenzieller Kandidat, genauso wie Danilho Doekhi von Union Berlin. Und der könnte tatsächlich die Eisernen schon bald verlassen. Denn die Köpenicker sollen sich mit Zeno van den Bosch geeinigt haben. Dem Deal mit Doekhi dürfte also nicht mehr viel im Wege stehen. Denn der Niederländer will Berlin verlassen. Damit könnte wiederum der Weg für Bornauw frei sein.

Könnte, denn da ist dann noch ein „Aber“. Zwar stand der Belgier gegen Derby County in der Startelf, nur war nach einer Halbzeit schon wieder Schluss. Und das, weil sich Bornauw offenbar verletzt hat. Der Abwehrspieler griff sich nach einem Lauf nach 44 Spielminuten zunächst in die Leistengegend. Zwar kehrte Bornauw zunächst wieder zurück aufs Feld, nachdem der 26-Jährige aber einen weiteren Pass spielte, signalisierte er bereits der Bank, das er ausgewechselt werden müsse. Das passierte dann zur Halbzeit, nachdem der Spieler in die Kabine gehumpelt war. Wirklich schlimm sah die Verletzung nicht aus, eine Diagnose ist aber bislang nicht bekannt. „Ich denke, es hat etwas mit seinem Hüftbeuger oder -adduktor zu tun, deshalb müssen wir das untersuchen“, sagte Farke. „Ich glaube nicht, dass es schlimm ist, dass er wochenlang ausfällt. Wir müssen ihn jetzt untersuchen. Gott sei Dank haben wir jetzt wenigstens sechs Tage Pause.“

Zu möglichen Transfers in der Defensive wollte sich der Coach nicht äußern. Es scheint allerdings eher unwahrscheinlich, dass der FC einen weiteren verletzten Spieler ausleiht.

Abwehrchaos und gleich zwei weitere Ausfälle: Dem 1. FC Köln gehen die Alternativen aus

Eric Martel sah beim 0:1 nicht glücklich aus
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Abwehrchaos und gleich zwei weitere Ausfälle: Dem 1. FC Köln gehen die Alternativen aus

Die Abwehrprobleme wollen einfach nicht abreißen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler muss auf die Abwehrnot reagieren. Denn Eric Martel und Dominique Heintz werden gegen die Bayern nicht zur Verfügung stehen.

Die Misere in der Hintermannschaft bleibt das Hauptproblem des 1. FC Köln: Thomas Kessler muss nun auf die Abwehrnot reagieren. Denn auch Eric Martel steht gegen die Bayern nicht zur Verfügung.

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Lukas Kwasniok kennt Sirlord Conteh noch aus der gemeinsamen Zeit in Paderborn. Der Kölner Coach weiß um die Geschwindigkeit, um den Tiefgang des Stürmers. Insofern wird es Kwasniok besonders geärgert haben, als der Angreifer nach einer guten halben Stunde komplett blank am langen Pfosten auftauchte und zum 3:1 nur noch einschieben brauchte. Das tat Conteh nicht, doch Kwasniok war sicher dennoch nicht glücklich, denn die Aktion war symptomatisch für die heillos überforderte Defensive gegen die harmloseste Offensive der Liga. Heidenheim hatte vor der Begegnung gegen den FC die wenigsten Tore erzielt, den geringsten xGoals-Wert. Bis zur Halbzeit reichte genau dieser von 0,9 zu bereits zwei Treffern.

Auch Martel fehlt gegen die Bayern

Und das, weil die Kölner Hintermannschaft zum Teil regelrecht schwamm, die Gegenspieler aus den Augen verlor. Zwar scheint Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey spielerisch durchaus eine Verstärkung sein zu können und der englische Youngster strahlt auch Ruhe am Ball aus, doch der Innenverteidiger war gleich bei beiden Gegentreffern der ersten 45 Minuten mit in der Verlosung. Nach vier Einheiten mit dem Team ist das wohl auch nicht verwunderlich. Doch schon am Mittwoch steht das nächste Spiel an und die Kölner Defensive wird dann noch mehr zu tun bekommen. Denn nach dem harmlosesten Angriff der Liga wartet dann mit den Bayern der stärkste. Und die Personalnot wird beim FC noch größer.

Dominique Heintz wird noch Wochen ausfallen. Der Innenverteidiger hat sich erneut einen Muskelfaserriss zugezogen. Als nominelle Innenverteidiger bleiben also Simpson-Pusey und Cenk Özkacar, der trotz der akuten Personalnot überhaupt keine Rolle bei Kwasniok spielt – nun erneut lange auf der Bank saß. Dazu wird auch Eric Martel nach seiner fünften Gelben Karte gegen den FCB nicht zur Verfügung stehen. Der gelernte Sechser mimt seit Wochen den zentralen Abwehrspieler. Am Mittwoch wird Martel gegen den Rekordmeister nur zuschauen. Es fehlt also ein routinierter Akteur für die hinterste Reihe.

Bornauw bleibt der Hauptkandidat

Bekanntlich fallen Timo Hübers und Luca Kilian noch Monate aus. Joel Schmied kehrt im Februar zurück, Rav van den Berg sitzt seine Rotsperre ab. Thomas Kessler hatte am vergangenen Donnerstag in La Nucia angekündigt, dass man durchaus den Markt weiter beobachte und sich vielleicht Türen öffnen würden. Und genau durch diese müssen die Geißböcke nun gehen. Denn auch wenn Rav van den Berg und Eric Martel gegen den FSV Mainz zurückkehren, ist die letzte Kette der Kölner ist die Achillesferse des Kaders. Gut möglich scheint nach wie vor eine Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw. Der Belgier will Leeds verlassen, der Club von Daniel Farke sucht weiter nach Innenverteidigern. Axel Disasi soll hoch im Kurs stehen. Aber auch für Bornauw gilt, er würde in dem Fall dann sofort funktionieren müssen. Bis Mittwoch scheint ein Deal aber unwahrscheinlich. Denn Leeds bräuchte erst einen sicheren Zugang.