Am Samstagnachmittag steht für den FC der 15. Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei empfangen die Geißböcke die Eisernen. Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin.
Nach der 0:2-Niederlage gegen die Werkself vergangene Woche geht es für die Geißböcke am Samstag gegen das Team von Ex-Trainer Steffen Baumgart. Die Kölner treffen dann auf den Tabellenachten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin. Der FC empfängt die Mannschaft von Ex-Coach Steffen Baumgart. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Ich finde, dass bei Union Berlin nach der Übernahme von Baumi nach anfänglichem Beschnuppern und Herantasten eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Das hat man dann auch schon am Ende der vergangenen Saison gesehen. Sie haben von den letzten zehn Spielen nur eins verloren und dann souverän mit 40 Punkten die Klasse gehalten haben. Und das ging eigentlich nahtlos in dieser Saison weiter“, so Kwasniok.
Am Nachmittag empfängt der 1. FC Köln den 1. FC Union Berlin. Mit dem Schiedsrichter gab es eigentlich gute Erfahrungen, aber auch durchwachsene für den 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin.
Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für Samstag bekannt gegeben. Auch für die Begegnung des 1. FC Köln: Christian Dingert pfeift Köln gegen Union Berlin
Christian Dingert im Einsatz (Foto: Jörg Halisch/Getty Images)
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Sieben Minuten waren es, die auf der Anzeigetafel standen. Eine erstaunliche Nachspielzeit, die gerade die FC-Fans nicht nachvollziehen konnten und ganz sicher auch die ein oder andere Schweißperle verursachte. Kein Wunder, Köln führte 1:0 in Hoffenheim durch ein wunderbares Tor von Ex-FC-Profi Max Finkgräfe. Die Geißböcke waren drauf und dran den zweiten Sieg in Serie einzufahren und ganz nebenbei zwei wichtige Punkte, die den Abstand auf Mainz und Darmstadt bis auf sechs Zähler hätte anwachsen lassen. Doch da waren noch die sieben Minuten Nachspielzeit und die nutzte Andrej Kramaric zum späten Ausgleich: 1:1. In der vierten Minute des Nachschlags war der Traum von drei Punkten geplatzt und der FC hatte sogar noch Glück, dass die TSG nicht noch den Siegtreffer erzielte.
Wirklich glücklich waren die FC-Fans dementsprechend nicht über den Zuschlag und somit auch nicht sonderlich gut auf Schiedsrichter Christian Dingert zu sprechen. Immerhin wären die Punkte in der Abstiegssaison mehr als nötig gewesen. Allerdings befand sich die Kölner Hintermannschaft beim Gegentreffer auch im Tiefschlaf, hätte den Sieg durchaus über die Zeit retten können. Ironie des Schicksals: Im August dieses Jahres pfiff der 45-Jährige zuletzt ein Spiel der Geißböcke. Und das im Pokal gegen Jahn Regensburg. Die Kölner sahen eigentlich bereits wie der Verlierer aus. Doch in der Nachspielzeit drehten die Geißböcke die Partie nach Treffern von Eric Martel und Isak Johannesson. In Regensburg war man alles andere als glücklich über die Nachspielzeit.
Nach der blanken Statistik fällt die Bilanz der Kölner unter Schiedsrichter Christian Dingert gar nicht so schlecht aus. Der FC gewann acht der 22 Begegnungen, verlor sieben und spielte sieben Mal remis. In der Liga liegt der letzte Sieg allerdings schon einige Jahre zurück. Im Februar 22 pfiff der Schiedsrichter den 1:0-Erfolg der Kölner gegen Frankfurt, genau ein Jahr zuvor das 2:1 des FC im Derby in Gladbach. Bemerkenswert Dingert zeigte in den Spielen des FC nie Gelb-Rot oder Rot und mit insgesamt 41 auch beachtlich wenige Gelbe Karten. Also eigentlich. Denn beim Duell der Geißböcke gegen den FC Augsburg im September 23 schickte der Unparteiische FCA-Spieler Gouweleeuw vom Platz, revidierte die Gelb-Rote Karte aber, weil der Abwehrspieler noch nicht vorverwarnt war. Zwei Mal zeigte Dingert auf den Punkt. In beiden Fällen gab der Unparteiische Strafstoß für die Kölner.
Nach der 0:2-Niederlage in Leverkusen am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den 1. FC Union Berlin zum 15. Bundesligaspieltag. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.
Mit einem guten Gefühl will sich der FC in die kurze Weihnachtspause verabschieden. Dazu sollen am 15. Spieltag noch einmal drei Punkte eingefahren werden. Doch die Aufgabe wird keine einfache. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Union Berlin.
Ilyas Ansah im Spiel gegen RB Leipzig (Foto: Boris Streubel/GettyImages)
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Form: Union Berlin blickt auf eine bislang durchwachsene, aber unterm Strich positive Saison zurück. Aus den bisherigen 14 Ligaspielen holten die Köpenicker fünf Siege, teilten sich drei Mal die Punkte und mussten sechs Mal das Feld als Verlierer verlassen. Ein Spiegelbild der Saison sind die vergangenen fünf Partien in der Liga. Nach einem 2:2 gegen den FC Bayern München und einem 1:0-Sieg beim FC St. Pauli musste Union durch zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit eine 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hinnehmen. Nur eine Woche später und drei Tage nach dem knappen Ausscheiden im Achtelfinale des Pokals gegen Bayern (2:3) gab es für die Eisernen dann beim 1:3 in Wolfsburg die dritte Niederlage in Folge. In der vergangenen Woche war Union dann gegen RB Leipzig gefordert und gewann am Ende mit 3:1. Aktuell steht das Team von Trainer Steffen Baumgart mit 18 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.
Stärken und Schwäche
Stark in der Luft: Union Berlin ist aktuell die kopfballstärkste Mannschaft der gesamten Bundesliga. In den bisherigen 14 Ligaspielen gewannen die Jungs von Steffen Baumgart bereits 326 Kopfballduelle und stehen damit in dieser Statistik vor Mainz 05 mit 319 und vor Freiburg mit 305 auf dem ersten Rang.
Harte Spielweise: Die Eisernen zeichnen sich in dieser Spielzeit erneut durch eine intensive und harte Spielweise aus. So führte Union bislang 180 Fouls am Gegner durch und damit hinter der TSG Hoffenheim die zweitmeisten aller Teams. Zum Vergleich: Der FC steht in dieser Statistik mit lediglich 119 Fouls auf dem 16. Platz.
Starke Standards: Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten in der Bundesliga gehört Union Berlin auch in dieser Saison zu den besten Teams nach Standards. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielten die Köpenicker bereits sechs Tore nach einem ruhenden Ball sowie zwei in Folge eines langen Einwurfs.
Wenig Ballbesitz: Die Köpenicker überlassen ihrem Gegner meistens den Ball und setzen auf schnelle Umschaltsituationen. Pro Partie kamen die Rot-Weißen auf durchschnittlich 39 Prozent Ballbesitz und damit auf so wenig wie kein anderes Team der Liga.
Im Fokus: Ilyas Ansah
Im Fokus: Mit Ilyas Ansah ist den Verantwortlichen von Union im vergangenen Transfersommer ein echter Coup gelungen. Der Stürmer spielte in der Vorsaison noch unter Lukas Kwasniok. Der 21-Jährige wechselte für vier Millionen Euro aus Ostwestfalen nach Köpenick und schlug dort sofort ein. In den bisherigen 14 Ligaspielen erzielte der Angreifer bereits fünf Tore und legte seinen Kollegen zwei weitere Treffer auf. Ansah zeichnet sich durch sein enormes Tempo, seinen guten Abschluss sowie sein gutes Eins-gegen-eins aus. Überdies ist der ehemalige Paderborner durch seine Körpergröße von 1,97 cm auch in der Luft eine echte Waffe. Sollte der Rechtsfuß an seine bisher gezeigten Leistungen anknüpfen, dürften in absehbarer Zeit einige große Vereine die Fühler nach dem Unioner ausstrecken.
Klares System
Formation: Trainer Steffen Baumgart lässt seine Mannschaft überwiegend in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei ist der Däne Frederik Rönnow zwischen den Pfosten gesetzt. Vor dem Schlussmann bilden Danilho Doekhi, Leopold Querfeld und Diogo Leite die Dreierkette. Auf den Schienenpositionen liefern sich Christopher Trimmel und Janik Haberer rechts sowie Derrick Köhn und Tom Rothe links ein Duell auf Augenhöhe. Im zentralen Mittelfeld ist Rani Khedira unangefochten gesetzt. Neben dem Bruder von Weltmeister Sami Khedira wechseln sich Andreas Schäfer und Aljoscha Kemlein ab. In der Offensive haben sich in den vergangenen Wochen Ilyas Ansah, Oliver Burke und Woo-Yeong Jeong festgespielt.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok über Union: „Ich finde, dass bei Union Berlin nach der Übernahme von Baumi nach anfänglichem Beschnuppern und Herantasten eine gewisse Stabilität vorhanden ist. Das hat man dann auch schon am Ende der vergangenen Saison gesehen. Sie haben von den letzten zehn Spielen nur eins verloren und dann souverän mit 40 Punkten die Klasse gehalten haben. Und das ging eigentlich nahtlos in dieser Saison weiter. Sie hatten einfach schon ihre Systematik und Formation dann auch schon gefunden, und ich hatte auch schon das Gefühl, dass sie so ein bisschen back to the Roots gegangen sind, dass Baumi sich dann auch ein wenig dem Verein in der Herangehensweise und der erfolgreichen Spielart in der Vergangenheit angepasst hat. Das macht sie jetzt so stabil und unberechenbar.“
Steffen Baumgart über den FC: „Ich glaube, jeder der weiß, was ich für eine tolle Zeit in Köln hatte, der weiß auch, dass ich da immer wieder gern hinfahre. Ich hatte bisher nur einmal als gegnerischer Trainer die Aufgabe, da zu arbeiten. Ich freue mich auf die Stadt. Ich freue mich auf die Leute drumherum. Ich habe eine sehr schöne, emotionale und aus meiner Sicht auch eine erfolgreiche Zeit gehabt. Deswegen fahre ich da schon immer wieder gern hin und freue mich auf das Spiel. Der FC ist eine Mannschaft, auf die du dich nicht zu 100 Prozent einstellen kannst. Weil Lukas schon einer ist, der sich zu jedem Gegner etwas Neues einfallen lässt. Ich würde jetzt keinen Tipp abgeben, wie aufgestellt wird, weil das sowieso nicht funktionieren wird.
Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Serie wollen die Geißböcke am Samstag wieder punkten. Dabei könnte ausgerechnet ein Ex-Unioner in den Fokus rücken und für die nächste Rotation sorgen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union beginnen.
Für den 1. FC Köln steht mit dem Spiel gegen Union Berlin das letzte Pflichtspiel im Jahr 2025 auf dem Programm. Im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel in Leverkusen muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sich sogar über die Rückkehr eines Innenverteidigers freuen. Ob der 44-Jährige gegen die Eisernen Veränderungen an seiner ersten Elf vornimmt oder zum dritten Mal in Folge dieselbe Startformation nominiert, wird sich spätestens am Samstagnachmittag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Union Berlin spielen.
Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Union Berlin verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok eine positive Nachricht und bestätigte die Rückkehr von Dominique Heintz, der sich beim 1:1 in Bremen einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zugezogen hatte. „Heintzi hat jetzt diese Woche komplett mit trainiert und auch keinen Rückschlag erlitten. Insofern stellt er auf jeden Fall eine Kaderoption dar. Jetzt freuen wir uns, dass wir eine Option mehr haben und natürlich auch Erfahrung wieder mit dazukommt“, so Kwasniok, der gegen die Eisernen weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied, der dem FC nach der kurzen Winterpause wieder zur Verfügung stehen soll, verzichten muss.
Johannesson wieder in der Startelf?
Aber welche Auswirkungen hat die Heintz-Rückkehr? Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften erneut Eric Martel und Rav van den Berg beginnen. Den dritten Platz in der Dreierkette werden voraussichtlich Sebastian Sebulonsen oder Dominique Heintz unter sich ausmachen. Naheliegend ist dabei, dass Kwasniok Heintz aufgrund seiner Erfahrung in die Dreierkette stellt. Dadurch würde van den Berg auf die rechte Innenverteidigerposition rücken, Martel den zentralen Part übernehmen und der ehemalige Unioner die Rolle des linken Innenverteidigers in der Abwehrreihe einnehmen. Sebulonsen dürfte dennoch weiterhin in der Startformation stehen und auf seine etatmäßige Position des rechten Schienenspielers zurückkehren. Auf der linken Schiene hat sich aktuell Jakub Kaminski festgespielt und wird dort auch gegen die Eisernen beginnen.
Im zentralen Mittelfeld fällt die Entscheidung zwischen Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson. Nachdem sowohl gegen Pauli als auch in Leverkusen Krauß und Huseinbasic begonnen hatten und Johannesson von Kwasniok eine kleine Pause bekam, dürfte der Isländer gegen Union wieder in die erste Elf zurückkehren. Offen ist jedoch, wer dann für Johannesson weichen müsste. Da Krauß ein sehr aggressiver Spieler ist und seine Stärken vor allem gegen den Ball hat und der ehemalige Düsseldorfer eher den Blick nach vorn gerichtet hat, dürfte sich eine Kombi aus Johannesson und dem ehemaligen Schalker anbieten.
El Mala wieder über die linke Seite?
In der Offensive ist Said El Mala auf der linken Außenbahn gesetzt. Auf der rechten Seite liefern sich Luca Waldschmidt und Jan Thielmann ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings dürfte hier Thielmann, der mehr Tempo, Intensität, aber auch Erfahrung auf der Außenbahn hat, leicht die Nase vorn haben und dadurch gegen Union wieder auf seiner gewohnten und vielleicht besten Position starten. Im Sturmzentrum hat Kwasniok die Wahl zwischen Marius Bülter und Ragnar Ache, wollte sich bei der PK jedoch noch nicht in die Karten schauen lassen. Da Bülter in den vergangenen Spielen nicht an sein Niveau aus den ersten Wochen der Saison anknüpfen konnte und Ache besonders im Hinblick auf die körperlich starke Unioner Defensive in Sachen Physis und Power ein wenig vor dem ehemaligen Unioner ist, dürfte Ache gegen Union die Chance von Beginn an erhalten.
Das Team kann am Sonntagnachmittag bei RB Leipzig nicht nur die Jena-Pleite aus der Vorwoche vergessen machen, sondern auch Revanche für das Hinspiel nehmen – und RB auf acht Punkte distanzieren. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei RB Leipzig.
Die Fußballerinnen des 1. FC Köln peilen zum Rückrunden-Start der Bundesliga einen versöhnlichen Jahres-Abschluss an. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei RB Leipzig.
Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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An den ersten Spieltag der laufenden Saison wird man sich am Geißbockheim nur ungerne erinnern. Die Kölnerinnen verloren zuhause mit 0:2 gegen RB Leipzig, Celina Degen flog zudem mit der gelb-roten Karte vom Platz. Seither ist jedoch viel passiert. Der 1. FC Köln spielte die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte mit 18 Punkten. Eigentlich hätten es sogar 21 werden können und sollen, doch zum Abschluss setzte es in der Vorwoche die bittere 0:1-Heimniederlage gegen Jena.
“Ich hoffe einfach, dass wir die Punkte holen“
Diesen Makel wollen die Kölnerinnen noch vor der Weihnachtspause ausbessern mit einem Dreier am Cottaweg in Leipzig am Sonntag-Nachmittag. Damit würden die FC-Frauen dem kommenden Gegner in der Tabelle sogar bis auf acht Punkte enteilen – es wäre eine Macht-Demonstration gegenüber dem ebenso ambitionierten Brause-Verein. Die Kölner Trainerin Britta Carlson schob diese Rechenspiele jedoch beiseite: „Ich hoffe einfach, dass wir die Punkte holen – unabhängig davon, was vor oder hinter uns passiert. Wir schauen erst einmal auf uns. Klar ist es aber schön, dass es gerade so ist. Aber wir ärgern uns auch noch über verlorene Punkte, die wir hätten mitnehmen können.“
Damit ist freilich der Bogen schnell gespannt zum jüngsten Auftritt ihrer Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Jena. „Wir sind als Mannschaft noch im Prozess und müssen uns stetig weiterentwickeln. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen, um erfolgreich zu sein“, konstatierte Carlson, „wenn zwei, drei Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt werden, und zwei, drei Spielerinnen nicht ihre Leistung abrufen, wird es schwer, das als Team zu kompensieren.“ In Leipzig erwartet die Trainerin derweil ein Duell auf Augenhöhe: „RB ist ambitioniert mit hohen Zielen, genau wie wir sie auch haben. Wir haben das Hinspiel verloren, von daher haben wir noch eine Rechnung offen. Wir wissen, dass es eine große Aufgabe wird, aber wir möchten zum Abschluss des Jahres in Leipzig natürlich auch Punkte mitnehmen.“
„Wir erwarten sehr viele Zweikämpfe“
Die Abwehrspielerin Sara Agrez äußerte: „Wir erwarten sehr viele Zweikämpfe und sehr viele Chancen auf beiden Seiten. Ich hoffe, dass wir Leipzig mit unserem Pressing unter Druck setzen und schnell die Tore machen.“ Agrez ist als Teil der Defensive ein Pfeiler des Kölner Erfolgs in dieser Saison. Der FC stellt mit 18 Gegentoren die drittbeste Abwehr der Bundesliga. Leipzig hat hingegen mit 28 Gegentoren die drittschlechteste Defensive der Liga, kassierte zudem vier Liga-Niederlagen in Folge.
Bei RB stehen mit der Torhüterin Elvira Herzog und der zuletzt verletzten Marleen Schimmer zwei Ex-Kölnerinnen unter Vertrag. Beim FC hofft derweil die Ex-Leipzigerin Lydia Andrade auf neuen Schwung just gegen ihren Ex-Verein. Die Schweizer Nationalspielerin, die im Sommer ans Geißbockheim wechselte, stand seit Anfang November nicht mehr in der Bundesliga auf dem Platz und kam zuletzt zweimal für die U21 in der Regionalliga West zum Einsatz.
Für den FC steht am Samstag die schwere Aufgabe Union Berlin bevor. Gegen die Eisernen mit dem Kölner Ex-Trainer Steffen Baumgart geht es um einen versöhnlichen Jahresabschluss. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.
Im letzten Pflichtspiel des Jahres steht für den FC ein schweres Duell gegen Union Berlin auf dem Plan. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge sollen die nächsten Zähler eingefahren werden. So will der 1. FC Köln gegen Union Berlin punkten.
Spieler vom 1. FC Köln
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So ein wenig symbolisch befand sich der Weihnachtsbaum vor der Geschäftsstelle des 1. FC Köln in mächtiger Schieflage, als die Geißböcke das letzte Mal kurz vor Weihnachten auf den 1. FC Union Berlin trafen. Ehrlich gesagt hätte er zu diesem Zeitpunkt sogar gänzlich flach liegen müssen, um auf die aktuelle Situation im Winter 23 hinzuweisen. Das Registrierungsverbot, allgemeine sportliche Tristesse und schon zu diesem Zeitpunkt das schlechte Bauchgefühl angesichts eines möglichen Abstiegs. Dieser Tage ist die Stimmungslage in Köln natürlich eine ganz andere. Auch, wenn die letzten fünf Pflichtspiele keinen Sieg hervorgebracht haben, der FC schlägt sich sehr beachtlich. „Für mich ist unsere Gesamtperformance über 14 Spiele – in Anbetracht der Tatsache, dass wir unseren Abwehrchef verloren haben – absolut passend. Ich habe mir über 14 Spiele so etwas erhofft, dass wir in dieser Konstellation sind“, sagte Lukas Kwasniok.
Es gilt, die Ruhe zu bewahren
Mit 16 Zählern und Rang zehn befindet sich der FC vor dem letzten Spieltag des Jahres absolut im Soll – zumindest auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. „Es ist für mich als Trainer normal, dass es auch mal Phasen gibt, wo du mal vier, fünf Spiele oder auch mal acht nicht gewinnst“, sagte der Trainer. „Diese Phase kommt höchst wahrscheinlich auch ein zweites und ein drittes Mal in dieser Saison vor. Wenn du um den Klassenerhalt kämpfst, hast du überwiegend Phasen, in denen du nicht gewinnst.“ Für Kwasniok gilt es in diesen Episoden, ruhig und gelassen zu bleiben. „Es sind meistens die Vereine in dem Klassenerhalts-Kampf erfolgreich, die eben diese Ruhe bewahren“, so Kwasniok weiter. Und dennoch ist das Ziel für Samstag ein ganz klares: „Mit einem Sieg geht man gelöster in eine Pause.“ Der soll nun gegen die Eisernen eingefahren werden.
Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner, „der sehr körperlich spielt und die Mannschaften aus dem oberen Tableau ärgern kann.“ Tatsächlich zeigten die Köpenicker gegen die Top-Teams starke Leistungen, hatten aber gegen vermeintliche Teams auf Augenhöhe ihre Probleme. Dennoch: „Union ist seit der Übernahme von Steffen Baumgart stabiler geworden. Sie haben letzte Saison souverän die Klasse gehalten. Daran knüpfen sie auch in dieser Saison an. Sie sind zu ihren Stärken zurückgekehrt. Baumi hat sich dem Verein etwas angepasst. Sie sind ein Team, das den Topclubs weh tun kann.“ Zum Beispiel über Standards, bekanntlich die Kölner Baustelle. 50 Prozent der Berliner Tore sind aus Standardsituationen entstanden. Kwasniok betont insbesondere die Gefahr vor den zweiten Bällen. Dementsprechend ist die Anweisung klar: „wenig Standards zulassen.“
„Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“
Ein schwieriges Unterfangen. Denn der FC hat alleine schon die zweitmeisten Ecken der gesamten Liga verursacht. „Darauf liegt unser Hauptaugenmerk“, so Kwasniok, der aber auch andere Ansatzpunkte sieht. „Wir wollen, wie gegen St. Pauli, die Konter unterbinden, wir haben ein Heimspiel und müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind. Wir kennen unsere Qualitäten und wissen, was auf uns zu kommt.“ Personell hat sich die Situation durch die Rückkehr von Dominique Heintz wieder ein wenig entspannt. Der FC verfügt wieder über drei gelernte Innenverteidiger und dadurch möglicherweise über einen anderen Fokus. „Wir sind auf der Suche nach der perfekten Balance. In der Vorbereitungszeit konnten wir daran lange feilen. Durch die vielen Verletzungen in der Verteidigung haben wir uns in den letzten Wochen mehr auf die Defensive konzentrieren müssen. Darunter hat das Offensivspiel gelitten.“
Das könnte nun wieder angekurbelt werden. Denn der Einsatz von Heintz könnte eine Art Domino-Effekt verursachen. Sebastian Sebulonsen wäre wieder eine Option auf den Außen, wodurch Jan Thielmann möglicherweise wieder in die vorderste Reihe rutschen könnte. Etwas sicherer scheint dagegen der Einsatz von Ragnar Ache in vorderster Front. „Er ist eine Option für die Startelf und Bülti auch“, sagte Kwasniok knapp, der aber zu zweiterem dann doch noch ein paar Worte fand. „Ich bin keiner, der etwas schön redet. Es war schon so, dass er zu Beginn der Saison in einer besseren Verfassung war“, sagte der Coach. „Es hakt, seit er Papa geworden ist. Der Schlaf wird weniger, die Verantwortung wird mehr. Er muss sich an die Situation gewöhnen.“
Damit sich Kwasniok im neuen Jahr nicht schnell an eine ungemütliche Situation gewöhnen muss, wäre ein Erfolg am Samstag schon wichtig. Und: „Dadurch, dass Weihnachten vor der Tür steht, wäre es für alle natürlich ein besinnlicheres, angenehmeres Fest“, sagte der Kölner Coach. Für „Baumi“ und Union Berlin nicht. Der ehemalige Kölner Coach wird sich vielleicht noch an den schiefen Baum vor der FC-Geschäftsstelle erinnern.
Eigentlich wollte er sich in Dortmund durchbeißen, aber die Zeichen stehen nun doch auf Abschied. Es wird aber wohl kein Wechsel zum 1. FC Köln: Salih Özcan steht nun doch vor dem BVB-Abflug.
Das Gerücht hält sich seit dem Sommer hartnäckig. Auch aktuell wird über eine Rückkehr des gebürtigen Kölners spekuliert. Doch es wird offenbar keinen Wechsel zum 1. FC Köln geben: Salih Özcan steht vor dem BVB-Abflug, allerdings Richtung Türkei.
Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Erst vor wenigen Wochen hieß es, Salih Özcan habe die Entscheidung getroffen, sich beim BVB durchzubeißen, gleichzeitig wurde aber auch weiter über eine mögliche Rückkehr zum FC spekuliert. Die Gerüchte um weitere Spielzeiten mit dem Geißbock auf der Brust halten sich seit dem vergangenen Sommer hartnäckig. Nun wird der Abschied aus Dortmund tatsächlich konkreter. Doch der FC spielt dabei anscheinend keine Rolle. Laut übereinstimmenden türkischen Medienberichten zieht es den Mittelfeldspieler in die Türkei. Und ganz oben auf der Liste soll Galatasaray Istanbul stehen. Der Club um Nationalspieler Leroy Sané und Ex-Nationalspieler Ilkay Gündogan hatte schon im Sommer zugeschlagen, nun soll noch einmal nachgebessert werden.
Özcan hofft auf die WM-Teilnahme
Und Özcan soll dabei deutlich unter den fünf Millionen Euro liegen, die der FC im Sommer 2022 von den Westfalen kassiert hat. Von zwei bis 2,5 Millionen Euro ist die Rede. Möglich machen das zwei Aspekte. Zum einen läuft der Vertrag des 27-Jährigen im kommenden Sommer aus und soll nicht verlängert werden. Zum anderen spielt Özcan in den Plänen von BVB-Coach Niko Kovac überhaupt keine Rolle mehr. Özcan könnte wiederum Einsatzzeit bekommen, die die Chance auf die WM im kommenden Jahr in den USA, in Mexiko und in Kanada aufrecht erhält – wenn, die Playoffs im März erfolgreich gestaltet werden. Zudem könnte der Mittelfeldspieler für die Champions League nachgemeldet werden, sollte Galatasaray die nächste Runde der Königsklasse erreichen. Als aktuell 18. stehen die Chancen zumindest zu den Playoffs nicht schlecht.
Beim BVB wurde der gebürtige Kölner zu Beginn der Saison nicht für die Königsklasse gemeldet. Überhaupt verläuft die Saison in Dortmund alles andere als gut für den U21-Europameister. In der Bundesliga stand Özcan zuletzt im September auf dem Platz. Insgesamt kommt der 27-Jährige in dieser Spielzeit auf drei Liga-Einsätze und einen Auftritt im Pokal. Der Mittelfeldspieler sammelte in dieser Saison erst 21 Minuten ein. In Istanbul dürfte doch deutlich mehr Zeit auf dem Rasen drin sein, auch, wenn Özcan Schwierigkeiten bekommen wird, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Neben Galatasaray soll auch Besiktas nach wie vor Interesse an dem Mittelfeldspieler haben.
Trotz des jüngsten Negativtrends mit nur einem Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen verzeichnet der FC erneut einen deutlichen Anstieg des Kaderwerts. Das liegt vor allem an einem Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster Profi der Historie.
Wie schon beim jüngsten Marktwert-Update von transfermarkt.de gibt es einen ganz großen Gewinner beim 1. FC Köln: Said El Mala ist nun wertvollster Profi der Historie. Insgesamt hat sich der Kaderwert deutlich verbessert.
Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Christian Keller hatte es nur wenige Wochen nach seinem Abschied aus Köln angekündigt. Mit Said El Mala sei dem FC ein Transfer gelungen, der den Kölnern den höchsten Transfererlös der Geschichte einbringen könnte. Und offenbar läuft sehr viel genau darauf hinaus. Denn El Mala ist einmal mehr der große Gewinner des Marktwert-Updates von transfermarkt.de. Nach der Einschätzung ist der 19-Jährige jetzt Millionen Euro wert. Bislang führten die Liste gleich drei Kölner Profis an: Anthony Modeste, Jonas Hector und Lukas Podolski, die während ihrer Zeit bei den Geißböcken auf jeweils 20 Millionen Euro geschätzt wurden. Modeste wechselte bekanntlich für rund 30 Millionen Euro nach China. Zuletzt sollen gleich zwei Premier-League-Clubs rund 35 bis 40 Millionen Euro für El Mala geboten haben. Beim FC macht man sich über einen Abgang im Winter aber keine Gedanken.
El Mala der Große Gewinner
Nur 16 Spieler der gesamten Liga werden wertvoller eingeschätzt. El Malas Entwicklung kommt dabei nicht von ungefähr. „Seine atemberaubenden Tempodribblings reißen die Zuschauer von den Sitzen. Sein toller Schuss und hervorragende Technik machen ihn zu einem Spieler mit einem ganz besonderen Gesamtpaket. Dies erkannte auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann und nominierte ihn erstmals für den DFB. El Mala dürfte eine der heißesten Aktien der kommenden Transferphasen sein“, weiß Marktwert-Koordinator Tobias Kröger. Der 19-Jährige hat bekanntlich noch Vertrag bis 2030 bei den Geißböcken. Auch Jakub Kaminski erweist sich als Volltreffer. Der Pole kommt nun auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro, liegt deutlich über der möglichen Kaufoption, die zwischen fünf und sieben Millionen Euro liegen soll.
Weitere Verbesserungen erzielen Sebastian Sebulonsen (5,5 Mio.), Kristoffer Lund (4 Mio.), Denis Huseinbasic (3 Mio.) sowie Cenk Özkacar (2 Mio.). Wo Gewinner sind, gibt es auch Verlierer. Insgesamt haben acht Spieler an Wert verloren. Zu den Verlierern gehören Jusuf Gazibegovic, Alessio Castro-Montes, aber auch Marius Bülter und Linton Maina. Auch Timo Hübers muss einen Verlust hinnehmen, allerdings aufgrund seiner langwierigen Verletzung. Insgesamt haben die Kölner den Kaderwert noch einmal um 25 Prozent auf rund 135 Millionen Euro steigern können. Der Großteil fällt natürlich auf El Mala ab. Im Ligavergleich liegt der FC auf Rang 14, knapp hinter dem 1. FSV Mainz, aber nun deutlich vor Union Berlin.
Die Gewinner im Überblick:
Said El Mala (18 auf 40 Mio.) Jakub Kaminski (7 auf 12 Mio.) Sebastian Sebulonsen (4 auf 5,5 Mio.) Kristoffer Lund (2,7 auf 4 Mio.) Cenk Özkacar (1,2 auf 2 Mio.) Denis Huseinbasic (2,8 auf 3 Mio.)
Die Verlierer im Überblick:
Linton Maina (4 auf 3 Mio.) Tom Krauß (4 auf 3,5 Mio.) Alessio Castro-Montes (3,5 auf 3 Mio.) Timo Hübers (von 3 auf 2,5 Mio.) Jusuf Gazibgeovic (von 3 auf 2,5 Mio.) Marius Bülter (von 2,5 auf 2 Mio.) Florian Kainz (von 1,7 auf 1,5 Mio.) Dominique Heintz (0,8 auf 0,7 Mio.)
Der Rahmenkalender der Bundesliga nimmt die nächsten Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende Februar. Der FC bekommt gleich drei weitere Abendspiele und eins davon am Karnevalssamstag.
Kurz vor Ende der Hinrunde wurden die nächsten Daten für die Rückrunde veröffentlich. Die genauen Ansetzungen für die Spieltage 20 bis 24 wurden festgelegt. Es gibt drei Abendspiele, aber nur zwei Duelle an einem Samstag für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Februar.
Jan Thielmann vom 1. FC Köln im Spiel gegen Frankfurt im Februar 2024
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Die DFL hat am Vormittag die nächsten Termine der Bundesliga bekannt gegeben. Bis Ende Februar kann nun geplant werden. Der FC hat dabei gleich drei Abendbegegnungen, darunter ein Topspiel, gezogen. So spielen die Geißböcke zunächst am Freitag, den 30. Januar, zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Anstoß ist 20.30 Uhr. Anschließend steht direkt das nächste Heimspiel auf dem Spielplan. Am Sonntag, den 8. Februar, empfangen die Kölner RB Leipzig im eigenen Stadion. An Karnevalssamstag ist das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart angesagt. Dabei handelt es sich um das Topspiel des Spieltags, also ein Flutlichtspiel um 18.30 Uhr. Zwei Tage später geht es für einige Spieler sicherlich auf dem Wagen des Rosenmontagszugs durch Köln. Eine Woche später steht das einzige Samstagnachmittag-Spiel an. Es geht zu Hause gegen die TSG Hoffenheim. Am 27. Februar spielt der FC freitags in Augsburg (20.30 Uhr).
Die Spiele im Überblick
15. Spieltag: 1. FC Köln – 1. FC Union Berlin (Sa.; 20.12.2025, 15.30 Uhr) 16. Spieltag: 1. FC Heidenheim – 1. FC Köln (Sa.; 10.01.2026, 15.30 Uhr) 17. Spieltag: 1. FC Köln – FC Bayern München (Mi.; 14.01.2026, 20.30 Uhr) 18. Spieltag: 1. FC Köln – 1. FSV Mainz 05 (Sa.; 17.01.2026, 15.30 Uhr) 19. Spieltag: SC Freiburg – 1. FC Köln (So.; 25.01.2026, 17.30 Uhr) 20. Spieltag: 1. FC Köln – VfL Wolfsburg (Fr.; 30.01.2026, 20.30 Uhr) 21. Spieltag: 1. FC Köln – RB Leipzig (So.; 08.02.2026, 15.30 Uhr) 22. Spieltag: VfB Stuttgart – 1. FC Köln (Sa.; 14.02.2026, 18.30 Uhr) 23. Spieltag: 1. FC Köln – TSG Hoffenheim (Sa.; 21.02.2026, 15.30 Uhr) 24. Spieltag: FC Augsburg – 1. FC Köln (Fr.; 27.02.2026, 20.30 Uhr)
Mit sechs Treffern und drei Vorlagen ist der Youngster aktuell Kölner Topscorer. Das liegt allerdings auch an der veränderten Ausrichtung der Mannschaft. Denn bevor der 19-Jährige zu vielen Einsatzminuten kam, stachen auch andere Kölner Akteure hervor: Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?
Aktuell läuft beim FC in der Offensive viel über das Kölner Talent. Doch auch Jakub Kaminski war neben anderen Akteuren über links in dieser Saison bereits ein wichtiger Faktor. Und gerade über diese Seite wird viel Offensivarbeit geleistet beim FC. Wie abhängig ist der 1. FC Köln von Said El Mala?
Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen St. Pauli
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Nachdem die Kölner Verantwortlichen zu Saisonbeginn ein wenig auf die Hype-Bremse um Themen rund um Said El Mala getreten haben, ist der Kölner Shootingstar aktuell gefühlt omnipräsent. Hier eine Hintergrundgeschichte mit dem Magazin „11Freunde“, da ein Interview und dann wiederum die Diskussionen um einen möglichen Verkauf, Ablösesumme und interessierte Vereine. Zuletzt sollen gleich zwei Premier-League-Clubs ein Angebot hinterlegt haben. Sowohl Sportdirektor Thomas Kessler als auch der Spieler selbst erklärten zuletzt, dass gerade die interessierten Vereine bei solchen Leistungen eines jungen Spielers normal seien. Und beide machten ebenfalls deutlich, dass ein Winterverkauf aktuell kein Thema sei. Der FC und seine Fans können sich also mindestens noch in der Rückrunde auf weitere El-Mala-Momente freuen.
Zweitbester Dribbler der Liga
Und die waren in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls auffallend. Gegen Leverkusen leitete der 19-Jährige die wohl beste Chance der Kölner ein, gegen St. Pauli brachte El Mala den FC in Führung, gegen Bremen glich er spät aus. Mit seinen Toren hat der Offensivspieler dem FC zweifelsohne wichtige Punkte beschert. El Mala ist der absolute Topscorer der Kölner, erzielte die meisten Tore (6) und bereite drei Treffer vor. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob El Mala aus dem Kölner Kollektiv aufgrund seiner Qualität heraussticht, der FC auf den Youngster so sehr angewiesen und/oder ob das Spiel so sehr auf den 19-Jährigen zugeschnitten ist. Gerade in den vergangenen Spielen war der Youngster in vorderster Front jedenfalls grundsätzlich der Kölner Aktivposten – wenn auch nicht immer erfolgreich.
Die Qualität des Youngsters ist natürlich unbestritten. El Mala gehört zu den dribbelfreudigsten Spielern der Liga. Mit 41 Dribblings liegt der 19-Jährige nur hinter Yan Diomande mit 53, davon gewann El Mala 24 und damit fast 60 Prozent ebenfalls ein hervorragender Wert. Der Youngster sucht aber auch immer wieder das direkte Duell mit dem Gegner. Mit 28 Torschüssen sucht kein FC-Profi häufiger den Abschluss, ligaweit sind es nur zehn Akteure, die öfter abziehen. Allerdings hat El Mala gerade einmal 650 Bundesliga-Minuten auf dem Buckel. Alle 23 Minuten gibt es also einen Abschluss des 19-Jährigen und damit nur minimal mehr als von Harry Kane, der seine 49 Schüsse im Schnitt alle 22 Minuten abfeuerte. Mit einem xGoals-Wert von 4,5 ist El Mala zudem der gefährlichste Kölner Spieler – seine sechs Treffer sprechen zudem für eine besondere Kaltschnäuzigkeit.
„Dann verändern sich Kleinigkeiten“
Kein Wunder also, dass das Spiel der Geißböcke auf den Offensivspieler zugeschnitten scheint. „Wir wissen, dass er ein Highlight-Spieler ist, der keinen Partner um sich braucht. Es ist aber natürlich so, dass ein Fußballspiel aus einem Zusammenspiel entsteht“, erklärte Lukas Kwasniok am Donnerstag. „Wenn du so einen Individualisten auf dem Feld hast, dann verändern sich einfach Kleinigkeiten. Dann hinterläuft der Außenverteidiger vielleicht nicht mehr ganz so, wie wenn der Kaminski davor spielt.“ Zuletzt setzte Kwasniok aber auf die Offensivstärke des 19-Jährigen, der Pole musste eine Reihe weiter defensiv ran. Gerade an der Defensivarbeit muss El Mala aber noch arbeiten. „Er bringt Qualitäten mit und hievt uns auf ein neues Niveau, aber noch nicht im gesamtmannschaftlichen Kontext.“
Allerdings geht es aber auch nicht nur über El Mala. Auch Kaminski war hauptsächlich erfolgreich, als er noch auf der linken Offensivposition gespielt hat. Es fällt auf, dass der FC vornehmlich über die linke Seite angreift. 45 Prozent aller Kölner Angriffe gehen über links, nur 28 über rechts. Zwar erzielte der FC auch Treffer über die rechte Seite, aber wenige. „Es liegt schon daran, dass wir auf der linken Seite diese Individualisten haben. Bülti (Marius Bülter; Anm. d. Red.) hat aus dem Zentrum auch heraus das Gefühl, auf die linke Seite auszuweichen“, sagte der Coach, der gleich drei, vier Individualisten sieht, die für Gefahr über den Flügel sorgen. „Während du auf der rechten Seite mit Seb Sebulonsen und Jan Thielmann zwei sehr geradlinige Spieler hast, die abarbeiten und bei Kontern dabei sind.“
Gerade durch die Umpositionierung von Sebulonsen auf den Innenverteidiger muss Thielmann mehr Defensivaufgaben übernehmen, die Offensivarbeit kommt zu kurz. „Wir wissen, dass das nicht ganz optimal ist“, sagt der Trainer und weist mit einem Lächeln darauf hin, dass die Statistik gegen Freiburg auch für ein deutliches Übergewicht über links gesprochen hat. Das Ergebnis: 4:1 für den FC.