Ragnar Ache fällt beim FC aus

Ragnar Ache im Testspiel gegen Atalanta Bergamo
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Ragnar Ache fällt beim FC aus

Es gibt den nächsten verletzungsbedingten Ausfall beim 1. FC Köln: Ragnar Ache fällt mit einer Gehirnerschütterung aus. Der Stürmer hatte sich am Mittwoch verletzt.

Bereits am Mittwoch deutete sich die nächste Hiobsbotschaft an, nun ist der Ausfall offiziell beim 1. FC Köln: Ragnar Ache fällt mit einer Gehirnerschütterung aus. Damit ist der Stürmer keine Option für das Spiel gegen Werder Bremen.

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Auf dem Weg zur sportlichen Wende muss der FC vorerst auf einen weiteren Angreifer verzichten. Ragnar Ache fällt bei den Geißböcken mit einer Gehirnerschütterung aus. Das gab der Verein am Donnerstagmittag bekannt. Ache hatte sich am Mittwoch im Training verletzt, als er einen Ellbogen ins Gesicht bekam. Der Stürmer war daraufhin vom Platz gegangen. Sichtbar benommen musste Ache gestützt werden. „Die Untersuchungen ergaben eine leichte Gehirnerschütterung“, heißt es von Seiten des FC.

Ragnar Ache keine Option für Bremen

Der 27-Jährige kam in der Liga in dieser Spielzeit für den FC elf Mal zum Einsatz, erzielte einen Treffer und bereitete vier weitere vor. Nur drei Mal stand der Mittelstürmer in dieser Saison in der Startelf. Auch, weil Trainer Lukas Kwasniok offenbar mit der körperlichen Verfassung nicht gänzlich zufrieden war. Zuletzt ging der Trend aber deutlich nach oben. Ache hatte immer wieder betont, dass er nun körperlich fit sei, auch die 90 Minuten durchzuspielen. Und gerade in den vergangenen Wochen war der Angreifer auch auf immer mehr Spielzeit gekommen. So stand der Sommerneuzugang gegen den HSV und Eintracht Frankfurt in der Startelf und wurde im Derby bereits zur Halbzeit eingewechselt. In allen drei Partien gelang ihm jeweils eine direkte Torbeteiligung.

Am Samstag in Bremen ist der Angreifer aber durch die Gehirnerschütterung keine Option. So muss Kwasniok seine Offensive durch den Ausfall des Mittelstürmers erneut umbauen. Eine Alternative im Sturm wäre Marius Bülter. Der 32-Jährige bringt mit 1,88 Meter eine ähnlich physische Komponente ins Spiel wie Ache und hatte sich am vergangenen Wochenende mit einem Treffer nach seiner Einwechslung für mehr empfohlen. Ob der Trainer dann aber auf den Neuzugang aus Hoffenheim setzt oder doch eine andere Lösung bevorzugt ist offen.

16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Kristoffer Lund und Isak Johannesson
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16 Tore durch Zugänge des 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen strahlen die erhoffte Torgefahr aus

Die Bilanz der Neuzugänge ist gerade bei den Toren besonders auffallend. Mehr als 75 Prozent der Torbeteiligungen gehen auf Kaminski, Ache und Co. In der Offensive läuft es beim 1. FC Köln: Nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

Mit 20 Treffern in der Liga gehört der FC trotz des aktuellen Trends zu den torgefährlichen Teams der Liga. Vor allem auch aufgrund der Zugänge beim 1. FC Köln: Doch nicht alle Neuen überzeugen mit Torgefahr.

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Auch wenn der Trend der vergangenen Wochen beim FC alles andere als erfreulich war, fällt der Transfersommer nach wie vor sehr positiv aus. Das lässt sich alleine an der Torstatistik eindrucksvoll festhalten. 16 der bisher 23 erzielten Tore gehen auf die neuen Akteure – starke 75 Prozent. Die restlichen sieben Treffer verteilen sich mit Luca Waldschmidt (3), Jan Thielmann (2), Eric Martel (1) und Florian Kainz (1) auf vier „alte“ Spieler der Geißböcke. Auch bei den Assists mischen die Neuzugänge kräftig mit, steuerten 14 der 18 Assists bei – also ebenfalls mehr als 75 Prozent. Alleine was die Torausbeute angeht, haben die Verpflichtungen von Thomas Kessler ganz offensichtlich eingeschlagen. Zumindest ein Teil. Denn in die Tor- und Scorerliste haben sich in der Liga bislang mit Jakub Kamminski, Said El Mala, Marius Bülter, Ragnar Ache und Isak Johannesson erst fünf der zwölf Neuzugänge eingetragen.

Kaum Torgefahr von den Schienenspielern

Das liegt zum einen natürlich auch an den jeweiligen Positionen. Doch von dem ein oder anderen Neuzugang hat sich der FC ganz sicher mehr Zug zum Tor versprochen. Zum Beispiel von Isak Johannesson, der in der vergangenen Saison bei Fortuna Düsseldorf mit elf Toren und sieben Vorlagen zu den Topscorern des Nachbarn gehörte. Auch, wenn der Isländer zu den Leistungsträgern beim FC zählt, in dieser Spielzeit steht in der Liga erst ein Treffer auf dem Konto. Der xGoals-Wert des Mittelfeldspielers liegt nach dem elften Spieltag bei 0,6. Die Qualität seiner Chancen lässt also nur 0,6 Tore erwarten. Zwar müsste der 22-Jährige nach dem xAssists-Wert schon auf zwei Vorlagen kommen, tatsächlich steht da bislang aber noch eine Null.

Auch Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sollten sicherlich mehr Torgefahr ausstrahlen. Der Norweger hatte bei Bröndby in der vergangenen Spielzeit immerhin sieben Tore vorbereitet, eins selbst erzielt. Kristoffer Lund traf in der italienischen Serie B in der Vorsaison einmal, in der Spielzeit davor war der US-Amerikaner sechs Mal als Vorlagengeber erfolgreich, zwei Mal als Torschütze. In dieser Saison ist die Ausbeute mau. Weder Lund noch Sebulonsen haben sich bislang aufs Scorerboard gebracht. Und auch die Torgefahr der beiden Schienenspieler hält sich bislang in Grenzen. Lunds xGoals-Wert steht bei 0,2, der xAssists-Wert bei 0,3. Sebulonsens Offensivbemühungen ließen immerhin 0,7 Tore erwarten und 1,5 Assists.

Flanken als probates Mittel?

Auch, wenn die Ausrichtung der drei Akteure eher defensiver Natur ist, dürfte man sich in Köln ein wenig mehr Torgefahr versprochen haben. Zwar ist die Spielweise von Lukas Kwasniok nicht zwingend auf Flanken ausgelegt, doch der FC gehört bei den Hereingaben immerhin zur oberen Tabellenhälfte. Bei den erfolgreichen Flanken belegen die Geißböcke sogar Rang fünf. Sebulonsen kommt bereits auf 24 Flanken, gehört damit zur Top-Ten der Liga, ist der FC-Profi mit den meisten Hereingaben. Und das scheint generell auch ein probates Mittel. Denn vier Mal war der FC nach Flanken erfolgreich. Nur Stuttgart und Augsburg haben mehr Tore über Hereingaben erzielt (jeweils sechs). Allerdings liegt der FC mit 20 Toren und einem xGoals-Wert von 19 jeweils im oberen Tabellendrittel in Sachen Torgefahr. Der aktuelle Trend ist wohl eher an anderer Stelle beheimatet.

Zwölf Gegentore in vier Spielen: Wird die Defensive zur Baustelle des 1. FC Köln?

Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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Zwölf Gegentore in vier Spielen: Wird die Defensive zur Baustelle des 1. FC Köln?

Vier der vergangenen fünf Spiele hat der FC hergegeben. Das hängt wohl auch mit der löchrigen Defensive zusammen. Denn gerade in der Abwehrreihe offenbaren die Geißböcke aktuell große Lücken. Wird die Defensive zur Schwachstelle des 1. FC Köln?

Für den FC lief es in der Abwehr zuletzt nicht wirklich rund. Nicht nur die vielen kassierten Gegentore, sondern auch die Ausfälle bereiten den Geißböcken Probleme: Wird die Defensive zur Schwachstelle des 1. FC Köln?

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Mit den Einwechslungen von Said El Mala, Luca Waldschmidt und Marius Bülter veränderte Lukas Kwasniok am vergangenen Samstag noch einmal nachhaltig die Spieldynamik und brachte mit den frischen Kräften noch einmal Schwung in eine Begegnung, die eigentlich schon ziemlich gelaufen war. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, sagte Kwasniok. Dass die Kölner zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu verlieren hatten, lag wohl auch daran, dass sich die Geißböcke innerhalb weniger Minuten gleich zwei Doppelschläge fingen. Einmal unmittelbar vor der Halbzeit, dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel.

Acht Gegentore in den vergangenen drei Spielen

Ähnlich wie auch schon am Spieltag zuvor gegen Gladbach, als es ebenfalls zwei Gegentreffer innerhalb weniger Minuten gab. Zwar verlor der FC das Rheinische Derby auch aufgrund der beiden zumindest diskutablen Elfmeter, doch die Defensive zeigte sich gegen die Borussia ebenfalls nicht stabil. Und das scheint sich ein wenig einzuschleichen. In den vergangenen vier Pflichtspielen fingen sich die Kölner gleich zwölf Gegentreffer – im Schnitt drei pro Spiel. Wenn auch mit Frankfurt und Bayern zwei Champions-League-Teilnehmer dabei waren. In der Liga haben die Kölner mittlerweile 19 Gegentreffer auf dem Konto. Kein alarmierender Wert, immerhin stehen gleich sieben Mannschaften schlechter da und Mainz gleichauf. Nach dem achten Spieltag waren es mit Bayern, Dortmund, Stuttgart und Leipzig aber nur vier Top-Teams, die seltener die Kugel aus dem Netz holen mussten.

Oder andersrum: An den vergangenen drei Spieltagen musste nur Heidenheims Keeper Diant Ramaj noch öfter hinter sich greifen. Und fünf dieser acht Gegentore fielen aus dem Spiel heraus. Genau in dieser Statistik gehörte der FC lange zu den Top-Teams der Liga. Nur die Bayern hatten weniger Treffer eingeschenkt bekommen. Und da die Kölner vor allem nach Standards Tore „gefressen“ haben, wiegt die Entwicklung gerade noch ein wenig stärker. Das dürfte sicher auch mit dem Ausfall von Timo Hübers zusammenhängen, der bis dahin die Abwehr zusammengehalten hat. Aber eben nicht nur. Denn auch schon vor dem Ausfall des Abwehrchefs waren die Kölner nicht immer sattelfest. Dazu passt auch, dass die gegnerischen xGoals-Werte nach wie vor nur minimal von den tatsächlichen Toren abweichen.

Zumal die jüngsten Tore dann auch auf individuelle Unzulänglichkeiten zurückzuführen waren. Gerade Kristoffer Lund erwischte in den Begegnungen gegen Gladbach und Frankfurt nicht seine besten Tage. War an insgesamt fünf Toren mindestens nicht unschuldig. Auch Sebastian Sebulonsen glänzte zuletzt weniger als noch zu Beginn der Spielzeit. So wirklich scheint FC-Trainer Lukas Kwasniok scheint seine Defensivreihe noch nicht gefunden zu haben. Der Coach rotiert auch im Abwehrverbund wild hin und her. Sogar vermeintlich positionsfremde Spieler durften oder mussten schon ran.

Immerhin geht es am Samstag gegen eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit nicht wirklich mit der ganz großen Torgefahr aufwartet. Nur vier Mannschaften haben einen schlechteren xGoals-Wert, sechs weniger Tore geschossen. Doch darauf kann sich der FC aktuell nicht so wirklich verlassen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass der FC in der hintersten Kette sich dann doch noch ein wenig verbessern muss. Und wahrscheinlich mit externen Hilfen.

Wieder über 4000 Zuschauer: U19 des 1. FC Köln darf von nächster Youth-League-Runde träumen

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Wieder über 4000 Zuschauer: U19 des 1. FC Köln darf von nächster Youth-League-Runde träumen

Der Nachwuchs der Geißböcke hat die Chance gewahrt, in der UEFA Youth League zu überwintern: Die U19 des 1. FC Köln spielt gegen FC Midtjylland 1:1. 4190 Zuschauer sorgten abermals für eine herausragende Kulisse im Franz-Kremer-Stadion.

Fynn Schenten lässt den Kölner Nachwuchs von der nächsten Runde der Youth League träumen. Die U19 des 1. FC Köln spielt gegen FC Midtjylland 1:1. Die Entscheidung fällt am 10. Dezember in Dänemark.

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Zu den Zuschauern zählten auch der FC-Präsident Jörn Stobbe und der Sportdirektor Thomas Kessler, die das Spiel nebeneinander sitzend verfolgten. Als mit dem Anpfiff der Partie die Unterhaltungsmusik über die Stadionanlage stoppte, begann die aktive Kölner Fanszene auf der Haupttribüne mit ihrem lautstarken Support und untermalte diesen mit einer Menge Pyrotechnik. Der Funke sprang dabei im übertragenen Sinn auf die FC-Talente über, die in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft bildeten und das Spielgeschehen häufig in der dänischen Hälfte halten konnten. Die beste Chance besaß Fynn Schenten, dessen platzierter Schuss jedoch zur Ecke abgewehrt wurde (12.).

Emefile schockt den FC

Und die Kölner blieben weiter gefährlich, insbesondere über die rechte Seite. Jason Ponente-Ramirez traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (18.). Danach wurden die Gäste jedoch selbstbewusster und verlagerten die Partie mehrfach in die Kölner Hälfte. Zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware. Bitter wurde es kurz vor der Pause: Luis Stapelmann konnte Alberto Velasquez unmittelbar vor dem Kölner Strafraum nur mit einem Foul stoppen. Der Innenverteidiger, der weiterhin mit einer Gesichtsmaske auflief, sah dafür die gelbe Karte. Midtjyllands Kapitän Albert Lodberg setzte den anschließenden Freistoß ans Aluminium. Julius Emefile traf per Abstauber zum 0:1 (41.).

Der Treffer so kurz vor der Pause entpuppte sich aber nicht als Wirkungstreffer. Der Trainer Stefan Ruthenbeck schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die FC-Talente kehrten selbstbewusst auf den Rasen zurück – und belohnten sich schnell. Ein Schussversuch von Arian Römers wurde abgeblockt, doch der Ball landete bei Fynn Schenten, der sich die Chance im Sechzehner nicht entgehen ließ und zum 1:1 einschoss (49.). Der Stürmer erzielte seinen dritten Treffer in diesem Wettbewerb und war damit in allen drei Spielen einmal erfolgreich.

Hitzige Nachspielzeit

Und beinahe hätten die Geißböcke die Partie komplett gedreht, doch der Schuss von Jason Ponente-Ramirez klatschte nur an die Latte, nachdem sich der Flügelspieler über die linke Seite in den Strafraum dribbelte (57.). Kurz danach zischte ein Schuss von Assad Kotya-Fofana am langen Eck vorbei (59.). Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Torabschlüssen auf beiden Seiten. Die Zuschauer wurden von diesem packenden Duell emotional mitgenommen. In den letzten Momenten waren die Kölner dem Siegtreffer schließlich deutlich näher als die Dänen.

In der Nachspielzeit wurde es sogar noch einmal hitzig bei einer Rudelbildung direkt vor den Kölner Fans. Der Schiedsrichter ahndete eine Tätlichkeit von Midtjyllands Bilal Konteh jedoch nur mit der Gelben statt mit der fälligen Roten Karte. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt beim Rückspiel in Dänemark am 10. Dezember (13:30 Uhr).

1. FC Köln U19: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Kotya-Fofana, Friemel – Römers (70. Völp), Irmiev, Harchaoui (75. Puzzo) – Ponente-Ramirez (82. Ekweribe), Schenten (82. Zimmermann), Ley (70. Karadeniz).

Tore: 0:1 Emefile (41.), 1:1 Schenten (49.). Zuschauer: 4190.


„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

Jonas Hector beim Spiel des 1. FC Köln
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„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen Frankfurt

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bietet Raum für Diskussionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jonas Hector übt deutliche Kritik am FC.

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Die zweite Niederlage des 1. FC Köln führte bereits während des Duells, aber vor allem im Nachgang zu Diskussionen in den Sozialen Medien und unterhalb der Kölner Fans. Auch Ex-FC-Spieler Jonas Hector hat eine Meinung zur Niederlage seiner ehemaligen Mannschaft – und die fällt sehr deutlich aus. Zusammen mit Fabian Köster sprach Hector im gemeinsamen Podcast „Schlag und Fertig“ in der neusten Folge über die Begegnung gegen Frankfurt. „Es waren Sachen, die einen aus Fansicht super aufregen. Zwei Gegentore resultieren direkt beziehungsweise indirekt daraus, dass hinten rumgedribbelt wird und der Ball nicht einfach weggedroschen wird. Wo man aus der Leihen-Fansicht sagt: „Schieß doch einfach den scheiß Ball weg!“ Dann wurde der Ball verloren und zweimal entsteht ein Tor. Das finde ich schon super ärgerlich“, machte Köster seinem Frust Luft. „Wir sind Aufsteiger, da kann man auch mal eine Ball wegpölen“, ergänzte Köster. Auch Lothar Matthäus kommentierte während des Spiels, dass man mit den limitierten Möglichkeiten eines Aufsteigers nicht hinten rumdribbeln sollte.

„Das hat mich ein bisschen enttäuscht“

Auch Hector sieht die gefallenen Gegentore kritisch: „Wenn man das so spielen will, dann muss man damit rechnen, dass das auf Kritik stößt, aus Fanreihen oder aus Expertensicht. Das finde ich absolut verständlich, dass man sich darüber aufregt. Die Gegentore waren zu einfach. Dann wird es schwer gegen eine Mannschaft, die das konsequent zu Ende spielen kann“, so Hector. Der ehemalige FC-Profi findet allerdings auch eine Erklärung: „Es gibt viele, die zum ersten Mal in der Bundesliga spielen in dem Kader, in der Mannschaft, die auch von Beginn an gespielt haben. Das gehört eben auch zu so einem Lernprozess dazu“, ordnet Hector ein. „Da muss man dann eben auch manchmal so kack Gegentore schlucken. Lieber in einem Spiel direkt alles und dann nie mehr.“

Köster kritisierte ebenfalls das Tor, das in Unterzahl gefallen ist. Die Frage, ob Kwasniok nicht früher hätte einwechseln müssen, um so das Tor zu verhindern, wurde auch bereits in den Sozialen Medien heftig diskutiert. „Wenn du dir das Tor aber anguckst, da hättest du auch Elf-gegenElf spielen können. Das Tor bekommst du nicht, weil du in Unterzahl spielst“, meint Hector. Ein anderer Aspekt habe ihn allerdings mehr geärgert: „Ich fand schade, dass die zweite Halbzeit so dahingeplätschert ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft deutlich aktiver spielt. So wie die letzten zehn, 15 Minuten. Da hat man ja gesehen, dass das auch gut klappt. Am Ende waren das vier, fünf richtig richtig gute Chancen“, so Hector. Ich hatte das Gefühl, dass man da ein Stück weit abwartend agiert hat. Auch mit dem 2:1 Rückstand. Da habe ich mir erhofft, dass die Mannschaft mit richtig Vollgas aus der Halbzeit kommt.“ Es habe nur eine Chance von Thielmann gegeben und sonst bis zur 80. Minute nichts mehr, kritisiert Hector. „Das hat mich ein bisschen enttäuscht.“ Man könne nur eine Sache daraus lernen: „Das Leben geht weiter.“

„Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC“

Besonders stellte der Ex-Kölner allerdings seine Erfahrungen auf Social Media dar. Nach dem Duell habe er die Kommentare im Netz gelesen: „Gefühlt ist wieder alles scheiße beim FC nach zwei Niederlagen. Trainer kacke und es ist wieder alles ganz anders als nach den ersten vier, fünf Spielen“, fasst Hector die Reaktionen auf Social Media zusammen. Der Trainer habe viel zu spät gewechselt und viel zu lange gewartet. Es wurde viel zu abwartend gespielt. Im Gegenzug dazu gab es auch diejenigen, die die Kirche im Dorf lassen wollen. „Du hast schon gemerkt, dass ein Stimmungsumbruch da ist in den Kommentaren,“ berichtet Hector. „Ich dachte, jetzt können die mal in Ruhe arbeiten, jetzt kommen die ersten, die sich schon wieder aufregen.“ Eine Erfahrung, die der 35-Jährige sicherlich des Öfteren am eigenen Leib gemacht hat. „Ich kann ja auch verstehen, dass man sich über ein einzelnes Spiel aufregt, aber jetzt direkt auch den Trainer in Frage zu stellen, das weiß ich nicht.“

„Dreckiger Punkt“: Carlson lobt Moral der FC-Frauen – und muss jetzt ihre Kapitänin ersetzen

Britta Carlson beim Spiel des 1. FC Köln
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„Dreckiger Punkt“: Carlson lobt Moral der FC-Frauen – und muss jetzt ihre Kapitänin ersetzen

Am Ende war es ein Punkt für die Moral: Die Frauen des 1. FC Köln retteten das Unentschieden im Schneegestöber am Osterdeich über die Ziellinie. Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft im Anschluss. Einen Tag später folgte jedoch die Schock-Nachricht um Marina Hegering bei den Frauen des 1. FC Köln: Wird nun ein Trainingsgast doch noch zur heißen Personalie?

Nach dem 1:1 gegen Bremen war Trainerin Britta Carlson durchaus zufrieden. Kurz nach dem Duell gab es Anfang der Woche mit dem Ausfall von Marina Hegering aber eine bittere Nachricht für die Frauen des 1. FC Köln: Wird nun ein Trainingsgast doch noch zur heißen Personalie?

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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln schwankten binnen weniger Stunden zwischen den Gefühlen: Nach dem 1:1 in Bremen dürfte Zufriedenheit vorgeherrscht haben beim FC. Ein Punkt bei den in dieser Saison bärenstarken Werder-Frauen ist durchaus beachtlich, zumal angesichts der Bremer Drangphase in der zweiten Hälfte. Doch am nächsten Morgen folgte die Schock-Nachricht rund um Marina Hegering. Die Kapitänin muss an der Schulter operiert werden und wird für längere Zeit ausfallen. Dies könnte grundsätzlich die Tür weiter öffnen für ein Engagement von Kathrin Hendrich. Die deutsche Nationalspielerin hielt sich unlängst mit den FC-Frauen fit für die Nations-League-Duelle gegen Spanien.

“Da bin ich sehr, sehr stolz auf unser Team“

Die 33-Jährige steht eigentlich noch bis 2027 in den USA bei den Chicago Red Stars unter Vertrag, hat dort aber eine Ausstiegsklausel. Da der FC nunmehr die Rolle der erfahrenen Hegering füllen muss und Hendrich rund um den FC bestens vernetzt ist, könnte die Personalie im Winter vielleicht doch noch mal an Fahrt aufnehmen.

Fernab dessen lobte Kölns Trainerin Britta Carlson ihre Mannschaft nach dem engagierten Auftritt im Bremer Schneegestöber: „Ich denke, wir können mit dem Punkt absolut zufrieden sein. Wir sind gut ins Spiel gekommen in den ersten 25 Minuten. Wir sind verdient in Führung gegangen, hätten auch das zweite oder dritte Tor machen können. Dann hat Bremen mehr Gas gegeben, die haben sich viele Standards rausgespielt. Da bin ich sehr, sehr stolz auf unser Team, dass wir das durchgehalten haben, gerade gegen so eine robuste, körperliche Mannschaft.“

“Es war nicht einfach, hier zu spielen“

Mit Blick auf die zunehmend schwieriger werdenden Platz-Verhältnisse, die zwischenzeitlich sogar eine fünfminütige Unterbrechung erforderlich machten, äußerte Carlson: „Es war nicht einfach, hier zu spielen, da kommt dann noch das Wetter dazu. In der Halbzeit war uns schon klar, dass das Wetter noch schwieriger für uns wird. Da habe ich gesagt, dass ich ganz viel Klarheit in den Aktionen haben möchte. In dem Fall wollte ich eigentlich gar nicht mehr Fußball spielen, weil das so bei dem Wetter schon eine Art Glücksspiel wurde.“

Zusammenfassend lobte die Trainerin, fand aber auch Verbesserungsbedarf: „Wir haben gekämpft, Moral bewiesen, aber wir hätten auch den ein oder anderen Konter besser ausspielen können. Trotzdem bin ich total happy, dass wir so einen dreckigen Punkt auch mal mitnehmen. Wir haben unsere Serie weiter ausgebaut und können mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen.“

Nächster Gegner HSV

Das 1:1 in Bremen war das vierte Kölner Bundesliga-Spiel in Folge ohne Niederlage. Mit nunmehr 15 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone kann Carlson fortan entspannt die nächsten Spiele vor der Winterpause angehen. Angesichts der Länderspiel-Pause genießt das Team aktuell drei trainingsfreie Tage. Die Trainerin machte sich deswegen direkt nach dem Abpfiff auf zu einem Kurztrip in ihre norddeutsche Heimat. Im hohen Norden wartet auch direkt die nächste Aufgabe: Am 8. Dezember muss der FC zum Hinrunden-Abschluss beim Aufsteiger Hamburger SV antreten.


„Da bin ich optimistisch, dass wir das schaffen“ – Jan Thielmann über Bremen und sein gutes Gefühl

Jan Thielmann jubelt nach seinem Tor
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„Da bin ich optimistisch, dass wir das schaffen“ – Jan Thielmann über Bremen und sein gutes Gefühl

An den guten Start in die Saison möchte der 23-Jährige nach seinem Comeback gerne anknüpfen beim 1. FC Köln: Jan Thielmann blickt positiv in die Zukunft und glaubt an eine gute Ausgangslage vor der Winterpause.

Mit zwei Toren und zwei Assists startete der Föhrener in die Saison. Das Vertrauen des Trainers hat der 23-Jährige sich bereits erspielt beim 1. FC Köln: Jan Thielmann blickt positiv in die Zukunft.

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Vier Wochen sind es noch bis Weihnachten. Vier Duelle gilt es noch zu absolvieren für den 1. FC Köln, bevor es für die Geißböcke in die Winterpause geht. Ein Weihnachtswunsch wäre da sicherlich, viele Punkte auf dem Konto mit unter den Baum zu nehmen. Das findet auch Jan Thielmann im FC-Podcast von Radio Köln: „Realistisch wäre der Wunsch der 20-Punkte-Marke, die wäre natürlich schon top. Das wäre eine richtig gute Ausgangslage“, so der 23-Jährige. „Da bin ich aber auch optimistisch, dass wir das schaffen.“ Mit dem aktuellen Punktestand von 14 Zählern müsste der FC aus den Begegnungen gegen Bremen, St. Pauli, Leverkusen und Union Berlin noch sechs weitere Zähler einfahren.

Viele Konstellationen in der Offensive denkbar

„Die nächsten Spiele, die kommen, werden wieder spannende Spiele. Spiele, in denen wir uns auch definitiv was ausmalen und wo wir versuchen, die nächsten Punkte einzufahren“, so Thielmann. Für das Duell gegen die Hanseaten gibt es bereits einen klaren Auftrag: „Das ist unangenehm am Samstag in Bremen zu spielen. Gerade bei den kalten Temperaturen. Aber wir freuen uns aufs Spiel“, so der Kölner Offensivmann. „Es wird wahrscheinlich ein anderes Spiel als gegen Frankfurt. Wir müssen schauen, dass wir defensiv Stabilität gewinnen, offensiv nochmal was drauflegen und dann bin ich guter Dinge für Samstag“, sagte Thielmann.

Im Angriff nachzulegen, dürfte bei den Offensivspielern des FC durchaus möglich sein. „Da kannst du aufstellen, wen du willst und du kannst dir sicher sein, die Jungs werden ihre Leistung abrufen. Kuba spielt eine weltklasse Saison, Bülti war jetzt ein bisschen was raus, Ragnar kam die letzten paar Spiele und hat getroffen und getroffen, Waldschmidt kam rein und hat getroffen und auch Kainzi hatte seinen Impakt ins Spiel“, lobt Thiemann seine Mitspieler. „Wir haben da vorne wirklich gute Jungs, da gibt es viel Konstellationen, wie wir auflaufen können und bei jeder kann man sich sicher sein, dass offensiv auch viel gearbeitet wird.“ Es mache einfach unfassbar viel Spaß mit den Jungs.

„Der Trainer gibt mir ein gutes Gefühl“

Und diesen Spaß darf Thielmann nun nach seiner Muskelverletzung auch wieder haben, denn Lukas Kwasniok vertraut dem 23-Jährigen. „Der Trainer gibt mir ein gutes Gefühl. Ich war vier Wochen raus, durfte direkt wieder starten. Das war natürlich ein positives Gefühl vom Trainer an mich. Das hat mir Selbstvertrauen gegeben, definitiv. Das war zwar nicht mein bestes Spiel, aber ein Spiel, auf das ich aufbauen kann“, so Thiemann. Unter Kwasniok startet der gebürtige Föhrener nun auch wieder in der Offensive, nachdem er in der Vergangenheit auch des Öfteren defensiv agieren musste.

Eine Position, die ihm durchaus besser liegt: „Da macht man sich einfach weniger Gedanken ums Verteidigen. Angreifen und Tore schießen macht mir einfach mehr Spaß. Ich bin aber jemand, der tut immer das, was am besten fürs Team ist. Wenn der Trainer mich hinten braucht, dann mache ich das auch“, so Thielmann. Der durchaus gute Saisonstart mit zwei Toren und zwei Vorlagen spricht jedoch eine klar Sprache, was die Stärken des 23-Jährigen angeht. „Man hofft natürlich, daran anzuschließen“, sagte Thielmann. Am liebsten wohl schon am Samstag im kalten Weserstadion in Bremen.

Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Isak Johannesson vom 1. FC Köln beim Training
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Aufatmen vor Bremen: Isak Johannesson trainiert wieder mit beim 1. FC Köln

Noch am Dienstag fehlte der Kölner Profi beim Training am Geißbockheim krankheitsbedingt. Die Trainingseinheit am Mittwoch konnte der isländische Nationalspieler wieder bestreiten beim 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

Am Mittwochmorgen gab es positive Nachrichten vom Trainingsgelände des 1. FC Köln: Isak Johannesson ist zurück auf dem Platz.

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Drei Tage vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gibt es gute Nachrichten beim 1. FC Köln. Nachdem am gestrigen Dienstag Isak Johannesson das Training krankheitsbedingt verpasste, stand der isländische Nationalspieler heute wieder auf dem Platz am Geißbockheim. Die Sommer-Neuverpflichtung des FC wird laut Verein auch mit zum Duell gegen Bremen reisen und die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Das dürfte für Trainer Lukas Kwasniok ein Aufatmen bedeuten. Denn im vergangenen Duell gegen Eintracht Frankfurt war mit Joel Schmied bereits ein weiterer Spieler für die Begegnung am Samstagnachmittag ausgefallen und wird den Geißböcken voraussichtlich auch länger fehlen.

Johannesson gehört zum Stammpersonal

Der Ausfall von Johannesson im Mittelfeld hätte besonders schwer gewogen. Zum einen, da Eric Martel gegebenenfalls in der Defensive aushelfen muss und nach hinten rückt. Zum anderen, da Johannesson unter Kwasniok absolut gesetzt ist. In elf Ligaspielen wurde der 22-Jährige nur einmal eingewechselt, stand ansonsten zehn Mal in der Startelf des Trainers. Im Hinblick auf die wechselnden Anfangsformationen von Kwasniok gehört der Isländer also zum Stammpersonal und ist einer der Leistungsträger der Geißböcke.

Und das nicht zu unrecht. Denn Johannesson, der zuletzt vom Online-Portal transfermarkt.de auf einen Marktwert von 10 Millionen Euro geschätzt wurde, zeigt durchaus solide Leistungen. Gegen den VfL Wolfsburg konnte der 22-Jährige mit seinem Treffer sogar Scorerpunkte sammeln. Ein Einsatz gegen Bremen scheint durchaus wahrscheinlich.


Überraschungseffekt vs. gewünschte Konstanz: Lukas Kwasniok findet erneut eine neue Startelf

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach
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Überraschungseffekt vs. gewünschte Konstanz: Lukas Kwasniok findet erneut eine neue Startelf

13 Begegnungen, 13 unterschiedliche Startformationen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok veränderte die Startelf auch gegen Frankfurt. Das kommt nicht überall gut an. Einige Fans wünschen sich eine eingespielte Mannschaft.

Der 1. FC Köln steht dank einem sehr ordentlichen Saisonstart als Aufsteiger auf einem starken zehnten Tabellenplatz und hat nach einem Drittel der neuen Spielzeit bereits sieben Zähler Vorsprung auf den FC St. Pauli und Relegationsplatz 16. Trotz des Punktepolsters auf die Abstiegsränge müssen die Kölner den Blick nach wettbewerbsübergreifend vier Niederlagen aus den letzten fünf Pflichtspielen allmählich wieder nach unten richten. Neben der zuletzt mageren Punkteausbeute scheint zudem auch die richtige Formation sowie Startelf zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gefunden beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok veränderte die Startelf auch gegen Frankfurt

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Auch wenn Köln als Aufsteiger zum aktuellen Zeitpunkt mit Tabellenplatz zehn mehr als nur im Soll liegt, gab es mit Blick auf die jüngsten Ergebnisse zuletzt nur wenig Grund zur Freude für FC-Coach Lukas Kwasniok. Die 3:4-Pleite gegen Eintracht Frankfurt bedeutete die vierte Niederlage aus den jüngsten fünf Pflichtspielen. Einzig gegen den Mitaufsteiger Hamburger SV setzten sich die Kölner mit 4:1 durch. Insgesamt kassierten die Geißböcke in diesem Zeitraum satte 13 Gegentore. Möglicherweise für den Trainer wohl immer wieder auch der Anlass, etwas an der Aufstellung zu verändern. Mit 13 (!) verschiedenen Startformationen sowie zahlreichen Spielerrotationen auf mehreren Positionen scheint eine wirkliche „erste Elf“ bislang noch nicht gefunden. Zumal Kwasniok betonte, dass es diese bei ihm ohnehin nicht geben werde.

Der Faktor Überraschungseffekt

Ob die Grundpfeiler für eine erfolgreiche Saison und das Erreichen des obersten Saisonziels zum aktuellen Zeitpunkt aber gegeben sind, dürften nun spätestens die kommenden Wochen bis Weihnachten zeigen. Für die Kölner geht es bis dahin gegen Werder Bremen, den FC St. Pauli, Bayer Leverkusen und den 1. FC Union Berlin. Ein Blick auf die Kölner Startaufstellungen in dieser Saison legt zwei Vermutungen nahe. Je nach Ansicht könnte man meinen, der 1. FC Köln ist entweder unglaublich flexibel und kann sich auf jeden Gegner individuell ein- und auch aufstellen. Oder aber Trainer Kwasniok sucht nach 13 Pflichtspielen immer noch die für ihn und seine Kölner beste Formation und die dazugehörigen Spieler. 13 Pflichtspiele sind gespielt, für den FC stehen sechs Niederlagen fünf Siege und einem Unentschieden gegenüber.

Mit Ausnahme der Gegner aus Stuttgart und Dortmund (1:2 und 0:1) ging der Coach bei jeder Niederlage mit einer anderen taktischen Formation ins Rennen. Zudem standen noch kein einziges Mal die gleichen elf Spieler auf dem Rasen. Überhaupt ging man taktisch nur ein einziges Mal unverändert in zwei aufeinanderfolgende Spiele. Nämlich bei den Spielen gegen die TSG 1899 Hoffenheim und darauf folgend den FC Augsburg. Beide Duelle verließ Köln unbesiegt mit einem Sieg und einem Remis. Für die Gegner der Kölner dürfte die Spielvorbereitung sicher keine einfache sein. Zu oft wechseln sich Positionen und Formationen bei den Rheinländern ab. Als taktisches Stilmittel kann Trainer Kwasniok seine Gegner so immer wieder überraschen und vor knifflige Aufgaben stellen.

Flexibilität vs. Stabilität

Mit Marius Bülter und Luca Waldschmidt hat der FC in der Offensive flexibel einsetzbare Spieler zur Verfügung. Auch Neuzugang Tom Krauß oder Leistungsträger Eric Martel können sowohl im zentralen Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen und haben dies in dieser Spielzeit auch schon getan. Mit Said El Mala haben die Geißböcke darüber hinaus einen echten X-Faktor in ihren Reihen. Der Shootingstar kann sowohl von Beginn an als auch von der Bank stets für Unruhe und spielerische Glanzmomente sorgen. Dennoch sei die Frage erlaubt, ob eine gewisse Routine und Stabilität nicht ebenfalls sinnvoll wäre, um eingespielt in die Bundesligaduelle zu gehen.

Formationstechnisch ließ der Übungsleiter sein Team bislang sowohl mit einer Dreierkette im 3-4-3, 3-4-1-2, 3-4-2-1 oder 3-5-2 auflaufen als auch im 4-3-3 oder 4-4-2 mit einer Viererkette in der Defensive. Eine klare Vorliebe ist nicht wirklich erkennbar. Wenngleich man mit einem flachen 3-4-3-System in vier Spielen einzig im DFB-Pokal gegen Rekordmeister FC Bayern München verlor. Ob sich die Spieler mit den immer wieder ändernden Vorgaben zurechtfinden und richtig einspielen können, lässt sich anhand des bisherigen Saisonverlaufs schwer sagen. Auch wenn die Tendenz zuletzt eher negativ ist und Köln in den vergangenen fünf Partien nur gegen den Aufsteiger aus Hamburg gewinnen konnte, liest sich die Tabelle aus Sicht der Kölner bis dato mehr als zufriedenstellend.

Überraschungseffekt und Flexibilität

Die Faktoren Überraschungseffekt und Flexibilität scheinen also durchaus zu greifen und die Kölner Gegner als Stilmittel vor Probleme zu stellen. Zumal Kwasniok die taktische Marschroute vor einem Spiel sicher in mehreren Trainingseinheiten einstudiert. Spannend wird es nun zu beobachten sein, ob der FC auch in Zukunft an dieser Methode festhält und so wichtige Punkte auf dem Weg zum obersten Ziel – dem Klassenerhalt einfahren kann. Falls nicht, muss man sich am Geißbockheim wohl schon bald Gedanken um eine feste Stammformation machen, mit der man (zumindest) beim Anpfiff in die Spiele geht – vielleicht ja dann im 3-4-3.

Zwölf Gegentore in vier Spielen, verletzte Verteidiger: Wer wird der neue Abwehrchef?

Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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Zwölf Gegentore in vier Spielen, verletzte Verteidiger: Wer wird der neue Abwehrchef?

Das Verletzungspech bleibt den Kölnern treu. Nach Luca Kilian, Rav van den Berg und Timo Hübers fällt mit Joel Schmied nun der vierte Innenverteidiger beim FC aus. Und das in einer Zeit, in der es Probleme in der Defensive gibt beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Abwehrchef der Geißböcke?

Der 1. FC Köln steht nach elf Spieltagen als Aufsteiger auf einem mehr als ordentlichen Tabellenplatz 10 der Bundesliga und hat das Ziel Klassenerhalt damit absolut im Visier. Mit 20 erzielten Toren läuft es anders als in den vergangenen Jahren auch offensiv zufriedenstellend. In der Defensive hingegen gibt es bei 19 kassierten Gegentoren durchaus noch Luft nach oben. Nach dem Saison-Aus von Abwehrchef Timo Hübers sowie der Verletzung von Neuzugang Joel Schmied stellt sich zudem eine andere Frage beim 1. FC Köln: Wer wird der neue Abwehrchef der Geißböcke?

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Zwölf Gegentore musste der 1. FC Köln in den vergangenen vier Pflichtspielen hinnehmen, darunter allein sieben beim Rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach sowie der Heimniederlage zuletzt gegen Eintracht Frankfurt. Neben den vielen Treffern bietet zudem die aktuelle Personallage in der Abwehr am Geißbockheim Grund zur Sorge. Nachdem sich mit Timo Hübers ein absoluter Stammspieler und Leistungsträger gegen Dortmund schwer am Knie verletzte und in dieser Saison wohl nicht mehr auf den Platz zurückkehren wird, ergab eine MRT-Untersuchung nun auch bei Neuzugang Joel Schmied eine Muskelverletzung im Oberschenkel und zwingt ihn zu einer Pause. FC-Coach Lukas Kwasniok muss nun umplanen, schon am Wochenende geht es im Duell mit Werder Bremen um wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib und gegen den zuletzt gezeigten Abwärtstrend.

Viel Talent, wenig Erfahrung

Auf der Suche nach einem neuen Abwehrchef hat der Trainer dabei zwar mehrere Optionen, dennoch bleiben zumindest Zweifel. Insgesamt stehen dem 1. FC Köln mit Blick auf den Kader sechs echte Kandidaten für die Innenverteidigung zur Verfügung, wenngleich Youngster Neo Telle mit bislang acht Einsätzen in der Zweitvertretung der Geißböcke alles andere als eine akute Hilfe darstellt und wohl kaum in der aktuellen Abwehrnot zurück zu den Profis kehrt. Auch Luc Dabrowski und Yannick Mausehund sind kein Thema. Denkbar erscheinen schon eher die beiden Neuzugänge Rav van den Berg sowie Cenk Özkacar, die vor der Saison aus England respektive Spanien an den Rhein kamen. Der Niederländer van den Berg startete ordentlich in die Saison und schien sich bereits als Stammspieler im FC-System zu etablieren, ehe ihn eine Schulterverletzung außer Gefecht setzte.

Zwar ist der U21-Nationalspieler wieder fit und verfügt über zweifelsohne viel Talent, mit seinen gerade einmal zwei absolvierten Pflichtspielen in dieser Saison fehlt es ihm dennoch noch an Erfahrung in der Bundesliga und Spielpraxis mit seinen neuen Teamkollegen. Ähnlich verhält es sich bei Özkacar, der zwar schon sieben Mal in dieser Spielzeit auf dem Rasen stand, dabei aber sowohl Licht als auch Schatten in seinen Leistungen zeigte. Auch für ihn kommt die Rolle als neuer Abwehrchef höchstwahrscheinlich zu früh. Mit seinem ersten Einsatz über 90 Minuten spielte sich jüngst trotz der am Ende knappen 3:4-Niederlage Routinier Dominique Heintz in den Fokus. Der mittlerweile 32-Jährige zeigte eine ordentliche Leistung und scheint nach den Ausfällen und der fehlenden Erfahrung seiner Kollegen gute Karten auf weitere Spielzeit zu haben.

Mittelfeld-Duo als Abwehrverstärkung?

An Einsatz und Leidenschaft mangelt es dem erfahrenen Pfälzer mit über 200 Bundesligaeinsätzen nicht, Fragen bleiben aber wohl vor allem bezüglich seiner (fehlenden) Geschwindigkeit. Neben den gelernten Innenverteidigern ließ Kwasniok in dieser Saison auch die beiden defensiven Mittelfeldspieler Tom Krauß und Eric Martel bereits im Abwehrzentrum auflaufen. Leistungsträger Martel bekleidete die Position bereits fünf Mal und hätte somit zwar wahrscheinlich keine Anpassungsprobleme, seine Qualität in Sachen Zweikampf und Passsicherheit fehlen den Kölnern aber im Mittelfeld. Neuzugang Krauß stand direkt am 1. Spieltag beim 1:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 als Innenverteidiger in der FC-Startelf, spielte bei seinen sieben weiteren Einsätzen aber meist im zentralen defensiven Mittelfeld.

Ob einer der beiden als Dauerlösung in die Bresche springen und der Abwehr Stabilität verleihen kann, wird sich zeigen. Egal für welche personelle Variante sich Trainer Kwasniok beim 1. FC Köln letztlich entscheiden wird, Zweifel werden wohl hier und da bleiben. Am Ende des Tages werden die Ergebnisse ihm entweder Recht geben oder bei bleibendem Negativtrend die Frage nach einem neuen Abwehrchef aufkommen lassen. Finanziell wäre ein weiterer Transfer zwar denkbar, sollte aber wohl überlegt sein. Vermutlich könnte ein gestandener Innenverteidiger mit einer gewissen Bundesligaerfahrung helfen. Dieser kann sowohl die Neuzugänge an die Hand nehmen als auch die Rolle des Abwehrchef zumindest temporär ausfüllen, sollten wie in der jüngeren Vergangenheit gleich mehrere Abwehrspieler ausfallen.