Umschaltsituationen und Game-Management: So will der 1. FC Köln in Bremen punkten

Jan Thielmann beim Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Umschaltsituationen und Game-Management: So will der 1. FC Köln in Bremen punkten

Für den FC steht am 12. Spieltag mit Werder Bremen eine besonders schwere Aufgabe an. Denn das Weserstadion ist nicht das beste Pflaster und Trainer Lukas Kwasniok erwartet einen schweren Gegner. Dennoch sollen auch drei Punkte eingefahren werden. So will der 1. FC Köln in Bremen punkten.

FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag einen schweren Gegner beim Auswärtsspiel seiner Geißböcke bei Werder. Dennoch soll nun die sportliche Trendwende geschafft werden. So will der 1. FC Köln in Bremen punkten.

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Nach dem fulminanten Saisonauftakt mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen ist der FC zuletzt wieder ein wenig auf dem Boden der Tatsachen heimisch geworden. Auch in den vergangenen acht Partien gab es sieben Zähler. Von den vergangenen fünf Pflichtspielen gingen sogar vier verloren. Der Trend hat sich also durchaus verkehrt. „Es liegt in der Natur der Sache, dass du als Aufsteiger irgendwann auch mal zwei Spiele am Stück verlieren wirst und höchstwahrscheinlich auch mal irgendwann sogar vielleicht drei oder vier“, sagte Lukas Kwasiok. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt, das haben wir vom ersten Tag an auch so kommuniziert“, betonte der Coach und deutete an, dass gerade der Auftakt die Menschen habe Träumen lassen. „Es sind halt zwei Spiele, die uns einfach einen Puffer gegeben haben und den haben wir nach wie vor.“

„Das Beste, was die Liga zu bieten hat“

Und mit diesem Puffer geht es nun in das schwere Auswärtsspiel bei Werder Bremen. Nach einem holprigen Saisonstart hätte sich der Gegner nun wieder „stabilisiert und haben ganz klare Abläufe in der Arbeit mit dem Ball. Sie spielen einen ansehnlichen schönen Fußball und sind vor allem in Umschaltsituationen somit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat“, schwärmte Kwasniok fast schon. „Sie warten wie so Hyänen auf Bälle, die sie abgreifen können, um dich dann in Richtung gegnerisches Tor überfallartig auf dem falschen Fuß zu erwischen. Das macht sie echt aus.“ Der Leistungsverlauf steht ein wenig im Gegensatz zu dem der Kölner. Mit dem Pokal-Aus gegen Bielefeld und vier Punkten aus fünf Spielen ging es in den Herbst. Aus den vergangenen sechs Spielen holte Werder dann aber elf Zähler.

Kwasniok freut sich auf einen offenen Schlagabtausch. „Wir freuen uns auf dieses Duell, weil beide Mannschaften grundsätzlich einfach nach vorne spielen wollen, ein gewisses Risiko gehen und dadurch eben aber auch Fehler entstehen, die dann normalerweise irgendwie auch zu Torerfolgen führen“, sagte der 44-Jährige. „Deswegen kann es für die Zuschauer ein recht attraktives Spiel werden.“ Doch gerade die gemachten Fehler brachen dem FC zuletzt gleich zwei Mal das Genick. „Wir haben zuletzt zu viele Elfmeter-Situationen verursacht und hatten darüber hinaus ein, zwei kapitale Aussetzer“, sagte der Coach. „Wir haben die Spiele zuletzt in fünf, sechs, acht oder zehn Minuten hergegeben. Wenn du zwei Tore zurückliegst, dann hast du immer die Möglichkeit, ins Spiel zurückzufinden.“

Mehr Gefahr über die Außen

Vor allem Kristoffer Lund geriet auf der linken Seite einige Male in Bedrängnis, sah in den vergangene beiden Spielen jeweils bei mehreren Gegentreffern nicht gut aus. Auch anderen Spielern unterliefen „kapitale Aussetzer“. Kwasniok hofft nun auf ein besseres „Game-Management“ wenn es mal nicht ganz so gut laufe. Dann gehe es auch darum, „eine Fehlervermeidung an den Tag zu legen“. Zudem verspricht sich der Coach mehr Torgefahr von seinen Wingbacks. Wie berichtet, ist diese bislang eher überschaubar. Weder Sebastian Sebulonsen noch Lund haben bislang einen Assist erzielt, obwohl der FC durchaus Flanken schlägt. „Da haben wir definitiv Luft nach oben und da versuchen wir jetzt die richtige Balance zu finden“, sagte Kwasniok.

Der Kölner Trainer ist zudem auf der Suche nach der richtigen Startelf. Mit Joel Schmied und Ragnar Ache fallen zwei Spieler aus, die zu den potenziellen Kandidaten einer Anfangsformation gehören. Vor allem der Ausfall des Schweizers wiegt angesichts der ohnehin schon angespannten Personal-Situation im Defensivverbund schwer. Immerhin kehrt Rav van den Berg zurück. Eine Startelf-Garantie wollte Kwasniok dem Niederländer aber nicht aussprechen. Der 21-Jährige sei aber sicher ein Gedankengang für die Anfangsformation. Ragnar Ache dürfte wohl durch Marius Bülter ersetzt werden, der in der vergangenen Woche seine Torgefahr mal wieder unter Beweis gestellt hat. Ansonsten habe der Trainer in der Offensive mal wieder die „Qual der Wahl“. Der FC darf einmal mehr auf viel Unterstützung aus der Heimat bauen. 4500 FC-Fans begleiten den Club ins Weserstadion.

So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche des 1. FC Köln ein: „Reicht nicht, um richtig gut zu sein“

Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
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So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche des 1. FC Köln ein: „Reicht nicht, um richtig gut zu sein“

Nach wie vor sind die Standardsituationen eine Schwäche der Geißböcke und das eben in beide Richtungen. Hinten zu anfällig, vorne zu ungefährlich – ein Manko des 1. FC Köln: So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche ein.

Erst zwei Tore nach einem Standard geschossen, aber schon elf kassiert. Es ist und bleibt das große Manko beim 1. FC Köln: So ordnet Lukas Kwasniok die Standardschwäche ein.

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Nach einem knappen Drittel der aktuellen Bundesliga-Saison hat sich beim FC eine Schwäche ganz klar herauskristallisiert. Der FC hat große Probleme bei den Standardsituationen. Erst am vergangenen Spieltag fing sich Köln wieder einmal einen Treffer nach einer Ecke. Lukas Kwasniok hatte nach dem Spiel erklärt, dass es Torschütze Arthur Theate auch sehr gut gemacht habe. Dennoch stand der Frankfurter unter Beobachtung von Ragnar Ache, der es in dieser Situation dann nicht so gut gemacht hatte. Die Bilanz ist bitter: Die Geißböcke haben bereits elf von 19 Gegentoren nach einem ruhenden Ball kassiert, darunter schon vier Elfmeter. Zwar betonte der Kölner Trainer zuletzt, dass es eine Menge Gegentore nach Standards gegeben habe, zu hoch wollte der Coach das Thema aber nicht hängen.

„Das Ergebnis ist bisher das gleiche“

Doch da ist noch eine weitere Standardschwäche – nämlich die auf der anderen Seite. Die Kölner strahlen nämlich bei den eigenen Versuchen nicht so wirklich viel Gefahr aus. Die Bilanz liest sich bitter. 47 Ecken, kein Tor. 20 Tore, zwei nach Standards – einmal ein Elfmeter von Luca Waldschmidt sowie der direkt verwandelte Freistoß von Florian Kainz gegen den Hamburger SV. Nur die Rothosen und Heidenheim erzielten noch weniger Treffer mit dem ruhenden Ball (jeweils einen). Spitzenreiter ist Freiburg mit neun, vor den Bayern mit acht erfolgreichen Standards. „Wir haben Eckbälle erstmal zum Tor geschlagen. Jetzt ist es so, dass wir sie überwiegend weg vom Tor schlagen, weil wir dann versuchen, eher in den Ball reinzulaufen“, so der Kölner Coach am Freitag. „Ich sage jetzt mal so, das Ergebnis ist bisher das gleiche.“ Nämlich ein erfolgloses.

Nur gegen die Bayern im DFB-Pokal war der FC nach einer Ecke erfolgreich. „Das gibt uns aktuell schon so einen gewissen Glauben daran, dass wir mit den Bällen weg vom Tor erfolgreich sein können“, sagte der Coach. „Weil bei den Bällen, die zum Tor geschlagen worden sind, da hast du das Gefühl gehabt, besser wäre es, wenn der Gegner direkt den Abstoß hat.“ Deutliche Worte von Kwasniok und vielleicht auch eine gewisse Forderung an seine Offensive. Doch der Trainer will auch schon einen Fortschritt ausgemacht haben. „Wir werden besser, aber wenn du in einem Teilbereich nicht gut warst und du dann besser wirst, bist du halt immer noch bei so einer 3,5. Das reicht, um versetzt zu werden, das reicht aber nicht, um richtig gut zu sein.“ 

Und deswegen lautet die Marschroute des Coachs: „Also gilt es, zu lernen und arbeiten, zu lernen und arbeiten.“

Zurück in die Startelf des 1. FC Köln? Marius Bülter schnürte gegen Bremen schon zwei Mal einen Doppelpack

Marius Bülter jubelt mit Jakub Kaminski nach einem Tor
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Zurück in die Startelf des 1. FC Köln? Marius Bülter schnürte gegen Bremen schon zwei Mal einen Doppelpack

Durch die Verletzung von Ragnar Ache muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft wieder ein wenig umbauen. Eine Option ist Angreifer, der weiß, wo im Weserstadion das Tor steht und das braucht der 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

Der FC muss gegen Werder Bremen erneut mit einer anderen Startelf als zuletzt auflaufen. Ragnar Ache ist verletzt. Doch es gibt eine gute Alternative für den 1. FC Köln: Marius Bülter trifft auf seinen Lieblingsgegner.

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Am Freitagmorgen bestätigte Lukas Kwasniok vor dem Abschlusstraining der Geißböcke noch einmal, was sich bereits angebahnt hatte. Ragnar Ache gehe es zwar gut, der Stürmer werde aber für die Begegnung gegen Werder Bremen aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung nicht zur Verfügung stehen. Gerade bei Kopfverletzungen sind nicht nur die Clubs sondern auch die DFL und der DFB auf Vorsicht aus. Der 27-Jährige hatte gegen Frankfurt noch in der Anfangsformation gestanden und mit einer starken Aktion Jakub Kaminski die Führung aufgelegt. Überhaupt ist der Angreifer immer besser in Form gekommen, hat in der Saison wettbewerbsübergreifend zwei Tore erzielt und sechs vorbereitet. Nun steht Lukas Kwasniok vor der „Qual der Wahl“, wie er die Offensivplanung für Samstag nannte.

Bülter schon fünf Mal erfolgreich

Kaminski ist unter Kwasniok im Grunde dauergesetzt, das aber hart erarbeitet wie er im Interview mit come-on-fc.com verriet. Die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass Said El Mala von Beginn auflaufen wird. Möglicherweise als Duo auf der linken Schiene. Rechts dürfte weiterhin wenig an Jan Thielmann vorbeiführen. Für die Zentrale boten sich gegen Frankfurt gleich zwei Angreifer an. Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Beide erzielten nach ihrer Einwechslung die nächsten Treffer. Vor allem Bülter dürfte sich aber Hoffnungen für einen Startplatz von Beginn an machen. Der Angreifer war zu Saisonbeginn gesetzt und stark in die Spielzeit gestartet. Kwasniok deutete am Freitag zudem an, dass er sich mehr Torgefahr über die Außen erhoffe.

Das würde wohl für einen Zielstürmer mit einer gewissen Physis sprechen. Zudem weiß Bülter sehr genau, wo in Bremen das Tor steht. Bereits fünf Treffer erzielte der Angreifer gegen Bremen, damit mehr als jeder andere Profi der Geißböcke. Gegen keinen anderen Bundesligisten war Bülter so erfolgreich. Gleich zwei Mal schnürte der Stürmer sogar einen Doppelpack gegen Werder. In der Saison 19/20 erzielte Bülter beim 2:0-Erfolg der Eisernen in Bremen beide Treffer. In der Spielzeit 23/24 entschied der Angreifer die Begegnung bei Werder in der Nachspielzeit. Als Stürmer der TSG Hoffenheim erzielte er den 3:2-Endstand. In der vergangenen Saison war der nun 27-Jährige ebenfalls mit zwei Toren erfolgreich. Bülter erzielte in den ersten acht Minuten seinen Doppelpack, es reichte im Heimspiel aber nur zu einer 3:4-Pleite für die Sinsheimer.

Eine ordentliche Bilanz, die der Stürmer am Samstag gegen Bremen gerne ausbauen würde.

U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Die Hinrunde der Regionalliga West hält für die U21-Fußballer des FC zum Abschluss noch ein Highlight bereit: Die FC-Talente müssen am Samstag beim Tabellenführer antreten. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

Trainer Evangelos Sbonias hofft darauf, dass seine Defensive am Samstag endlich wieder stabiler steht. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

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Die erste Halbserie der Regionalliga West endet am kommenden Wochenende. Und die U21 des 1. FC Köln kann schon jetzt grundsätzlich zufrieden sein. Das neuformierte und verjüngte Team bewegt sich jenseits der Abstiegszone. Trainer Evangelos Sbonias kann daher ohne Ergebnis-Druck mit seinen Schützlingen arbeiten – auch in der Vorbereitung auf das Highlight-Duell am Samstag bei der U23 des FC Schalke 04 im Parkstadion. Dabei hofft der Coach jedoch darauf, dass seine Mannschaft noch in den beiden verbleibenden Spielen vor der Winterpause einen entscheidenden Schritt macht: „Wir müssen die Defensive im Blick haben“, verlangte Sbonias im Vorfeld des Hinrunden-Finales und konstatierte: „Mir gefällt die Entwicklung null Komma null.“

„Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft“

Dabei bewegte sich sein Team zwischenzeitlich in die richtige Richtung. Die stabile Abwehr war die Basis für die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen. Diese spülte den FC sogar in Reichweite der vorderen Plätze. „Wir verfallen in alte Muster“, ärgerte sich Sbonias darüber, unterstrich dabei aber auch: „Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft.“ Auf Schalke und danach zum Rückrunden-Auftakt gegen Bocholt sollen aber noch einmal zwei vorzeigbare Resultate erzielt werden. Dabei kann der Trainer personell fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Malek El Mala fällt weiter aus. San-Luca Spitali befindet sich nach seiner Verletzung wieder im Mannschaftstraining. Das Youth-League-Spiel der U19 gegen den FC  Midtjylland am Mittwochabend kam allerdings noch zu früh.

Mit Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui standen zwei U21-Spieler im Europapokal-Aufgebot von U19-Trainer Stefan Ruthenbeck. Harchaoui spielte über 75 Minuten und dürfte daher in Gelsenkirchen aus Gründen der Belastungssteuerung eher nicht für die erste Elf in Betracht kommen. Von dieser ist Nick Zimmermann ohnehin deutlich entfernt. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wurde am Mittwochabend in der 83. Minute eingewechselt. Sbonias ließ derweil offen, ob er an der Dreierkette festhalten wird, die er zuletzt gegen Dortmund formierte, oder zur gewohnten Viererkette zurückkehrt. „Die Dreierkette hat gegen den Gegner gut gepasst“, erklärte der Übungsleiter und führte aus, dass es zudem die Aufgabe in der Ausbildung sei, „den Jungs Variabilität mitzugeben“.

Unterdessen gab es im Trainerteam der U21 eine Erfolgsmeldung: Marcel Ivanusa, Assistent von Evangelos Sbonias, hat beim DFB einen Trainer-Lehrgang erfolgreich beendet und besitzt nunmehr, wie sein Chef auch, die A-Lizenz. Sbonias selbst, der noch bis 2028 an den FC gebunden ist, peilt mittelfristig die UEFA-Pro-Lizenz an.


Kein Startelf-Versprechen für Rav van den Berg: „Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Kein Startelf-Versprechen für Rav van den Berg: „Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“

Mit dem Duell gegen Werder Bremen geht es nun in die letzten vier Spiele des Jahres. Am Freitag äußerte sich der Kölner Coach Lukas Kwasniok auch zum Personal des 1. FC Köln: Rav van den Berg erhält keine Startelf-Garantie.

Am Samstag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen. Und gerade in der letzten Reihe gibt es einige Lücken beim 1. FC Köln: Rav van den Berg erhält dennoch keine Startelf-Garantie vom Trainer.

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Zwei Tage vor dem Duell gegen Werder Bremen gab es die nächste Hiobsbotschaft in Bezug auf den Krankenstand beim FC. Ragnar Ache fällt mit einer Gehirnerschütterung aus, wird nicht mit nach Bremen fahren. „Ragnar geht es eigentlich ganz gut. Aber die Protokolle sind wie sie sind, deswegen steht er uns nicht zur Verfügung“, sagte Lukas Kwasniok am Freitagmorgen auf der Pressekonferenz und deutete die formell vorgegeben medizinischen Abläufe bei einer Gehirnerschütterung an. „Joel Schmied fehlt genauso. Das heißt, die personelle Situation hat sich ein wenig verändert. Wir werden da kein Trübsal blasen. Wir sind auf der Suche nach Lösungen, haben auch schon die ein oder andere in petto.“

„Das ist ein Gedankengang“

Gerade in der Defensive muss der Trainer dieser Tage erfinderisch sein. Denn mit Schmied gibt es nun die vierte Verletzung bei einem Innenverteidiger. Immerhin kehrt mit Rav van den Berg ein Rekonvaleszent in den Kader zurück. Ob der Niederländer aber auch tatsächlich von Beginn an auflaufen wird, ließ Kwasniok offen. „Das ist ein Gedankengang. Der liegt auf der Hand, logischerweise“, sagte der Coach. „Ich muss gestehen, dass im Falle eines fitten Joel Schmied diese Überlegung noch nicht vorhanden gewesen wäre.“ Van den Berg hatte sich vor gut zwei Monaten eine Schulterverletzung zugezogen, war operiert worden. Seit einigen Wochen ist der Spieler wieder im Training, erklärte erst am Donnerstag, dass er sich topfit fühle. „Ich habe den Spielern eine gewisse Verantwortung gegenüber“, sagte Kwasniok.

Der Trainer erklärte weiter, dass es ein Einfaches sei, „einen Spieler, der glaubt topfit zu sein, reinzuwerfen, um dann zu sagen, er war vielleicht doch noch nicht ganz fit. Ich sehe ihn jeden Tag im Training und dann ist es meine Verantwortung, ihn im richtigen Moment laufenzulassen. Er ist gerade an der Schwelle.“ Somit sei der Innenverteidiger sicherlich eine Option. Aber: „Wir dürfen uns nicht von Emotionen treiben lassen. Das ist die einzige Position, die noch offen ist“, so Kwasniok weiter. Van den Berg hatte in der Länderspielpause sein Comeback gegeben, allerdings für die U21 der Elftal. „Wir sind recht happy, dass er da gespielt hat. Aber in diesem Spiel hat man auch gemerkt, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Die Bundesliga ist kein Experimentierfeld“, so der Trainer.

„Wir brauchen eine gewisse Körperlichkeit“

Sollte van den Berg nicht von Beginn an zum Einsatz kommen, wird es vielleicht wieder einen positionsfremden Spieler in der letzten Reihe geben. Allerdings wird es sich dabei wohl nicht um Tom Krauß handeln, der die vergangenen beiden Spiele schon nur 90 Minuten zuschaute. „Tom bringt Qualitäten mit, die wir brauchen. Wenn Eric Martel aber auf der Sechs spielt, dann sehe ich die Kombination Krauß/Martel nicht so sehr. Weil das fußballerische Element von einem Huseinbasic oder Johannesson abgedeckt werden muss“, sagte der Coach. „Es ist schon so, dass wir mit dem Ausfall von Ragnar eine gewisse Körperlichkeit brauchen. Und Tom bringt viele Attribute mit. Nur ist es nicht so, dass er ein Kopfball-Ungeheuer ist“, so der Coach weiter. „Diese Kombination ist aktuell für den Beginn des Spiels eher weniger gefragt. Aber im Laufe des Spiels könnte es umso wichtiger werden.“

Jakub Kaminski im Interview: „Am Ende sind wir alle happy mit der Entscheidung“

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Jakub Kaminski im Interview: „Am Ende sind wir alle happy mit der Entscheidung“

Der Offensivspieler fühlt sich wohl in Köln – und das nicht nur fußballerisch. Mit come-on-fc.com spricht der 23-Jährige über seine Ziele, die „polnische Connection“ mit Trainer Lukas Kwasniok und die bisherige Zeit beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski im Interview.

Nach wenigen Monaten sind die Sympathien, die dem Kölner Offensivspieler entgegenschlagen, in der Domstadt große. Der 23-Jährige ist bei den Geißböcken angekommen und fühlt sich wohl in Köln und beim FC. Mit come-on-fc spricht der polnische Nationalspieler über seinen WM-Traum, Teamkollege Said El Mala und seine Entscheidung für den 1. FC Köln: Jakub Kaminski im Interview.

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Das Gespräch führte Simon Bartsch
Herr Kaminski, wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Würden Sie lieber mit Polen im Sommer bei der WM starten oder mit dem FC in der kommende Saison Europa League spielen?

Jakub Kaminski: Am liebsten beides! (lacht) Mit Polen haben wir im März das Playoff-Spiel gegen Albanien. Und wenn wir das gewinnen, geht es gegen die Ukraine oder Schweden. Da ist etwas möglich für uns. Mit dem FC müssen wir schauen, dass wir weiterhin punkten. Dann wird das eine gute Saison.

Für den Traum mit dem FC in Europa zu spielen, müssten allerdings zwei Dinge zusammenkommen. Köln muss sich qualifizieren und Sie hier am Geißbockheim bleiben. Wie ist da aktuell der Stand? Hat Ihnen Thomas Kessler schon eine Einladung für ein Gespräch geschickt?

Jakub Kaminski: Nein, noch nicht. (lacht) Es ist ja noch sehr früh in der Saison. Aber wenn wir unsere Ziele erreichen, würde ich gerne hier bleiben. Ich fokussiere mich zurzeit erst einmal auf das nächste Spiel, auf das nächste Training. Momentan läuft es gut für mich. Ich bin gerade bei der Nationalmannschaft und hier in Köln in Topform. Aber ich bleibe auf dem Boden.

“Die Fans sind immer mit Feuer und Flamme dabei“

Verfolgen Sie die Entwicklung des VfL noch?

Jakub Kaminski: Ich habe schon noch viele Kontakte nach Wolfsburg. Und es gibt einige, die mir die Daumen drücken. Ich bin ja auch im Guten weggegangen. Auch, wenn es in Wolfsburg gerade nicht so gut läuft, drücke ich dem VfL natürlich auch die Daumen. 

Was haben Sie in den ersten Monaten in Köln zu lieben gelernt?

Jakub Kaminski: Es ist schon eine große Stadt, ein großer Verein. Die Fans sind immer mit Feuer und Flamme dabei. Die Südkurve, das ganze Stadion ist immer voll. Die Unterstützung ist immens. Das ist natürlich schon ganz anders als in Wolfsburg. Meine Freundin und ich fühlen uns hier in der Stadt wohl und sind gut angekommen.

Den ersten Kulturschock haben Sie verpasst. Linton Maina als Michael Jackson, Tom Krauß als Obelix, der Trainer als Schlumpf – den 11.11. haben Sie aufgrund der Länderspielreise vor zwei Wochen nicht mitbekommen. Die Enttäuschung wird sich in Grenzen gehalten haben. Immerhin ging es mit Polen um das WM-Ticket…

Jakub Kaminski: Ich habe auf Instagram verfolgt, wie sich die Jungs verkleidet haben. Karneval ist für die Stadt und Köln offenbar sehr wichtig. Im Februar bin ich dann dabei – vielleicht sogar ja auf dem Wagen.

Sie haben die EM 2024 in Deutschland verpasst, weil Sie in Wolfsburg nicht mehr viel gespielt haben. War Ihnen der Tapetenwechsel vor der anstehenden WM daher auch noch mal wichtig?

Jakub Kaminski: Damals hatte ich eine schwierige Phase in Wolfsburg. Ich habe nicht so oft gespielt, deswegen war ich nicht bei der EM dabei. So ist der Fußball, so ist das Leben. Es geht mal auf, mal ab. Das muss man akzeptieren. Sportlich lief es nicht mehr. Darum habe ich mich für eine Veränderung entschieden. Ich freue mich, dass es jetzt wieder besser läuft. Nach den drei Jahren war es für mich einfach besser, den nächsten Schritt zu gehen. Am Ende sind wir alle happy mit der Entscheidung.

Jakub Kaminski erzielte gegen den VfL Wolfsburg den bislang spätesten Bundesliga-Treffer jemals. (Foto: Bucco)
Jakub Kaminski vom 1. FC Köln freut sich über sein Tor. (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
Jakub Kaminski spielt für den 1. FC Köln
Jakub Kaminski und Said El Mala
Sie haben sich ganz bewusst für den FC entschieden. Wie kam es dazu?

Jakub Kaminski: Mein Ziel war es, in der Bundesliga zu bleiben. Mein Berater hat damals gesagt, dass der FC als Aufsteiger eine interessante Idee wäre – gerade mit der Option der Leihe. Dann habe ich abgewartet, wer der neue Trainer wird. Die Gespräche mit Lukas Kwasniok über meine Person, meine Rolle in der Mannschaft, meine Position auf dem Platz waren so gut, dass mir die Entscheidung leicht gefallen ist.

“Mir gibt das Vertrauen“

Jakub Kaminski: Das war ein Punkt, der mir wichtig war. Ich spiele gerne in der Offensive. Ich spüre das Vertrauen des Trainers und spüre dadurch auch wieder mehr Selbstvertrauen. Nicht umsonst habe ich jetzt fünf Tore erzielt. In den vergangenen beiden Spielzeiten habe ich gar nichts getroffen.

Es ist nun auch das erste Mal, dass Sie für einen Verein deutlich mehr Tore als Assists erzielt haben. Woran würden Sie das festmachen? An den Positionen kann es ja eigentlich nicht liegen, sie haben ja für jeden Verein gefühlt überall gespielt.

Jakub Kaminski: Auf dem Platz komme ich aktuell immer wieder in gute Positionen. Und natürlich spiele ich unter Lukas ein wenig offensiver. Dadurch komme ich öfter in Eins-gegen-Eins-Situationen mit dem Torwart und in Aktionen im Strafraum.

Im Zusammenhang mit ihrer positiven Entwicklung wird immer wieder das spezielle Verhältnis zu Lukas Kwasniok genannt. Dass er Ihnen Vertrauen schenkt. Einen Freifahrtschein haben Sie aber nicht…

Jakub Kaminski: Es ist ja nicht so, dass ich zur Vorbereitung gekommen bin und der Trainer sofort gesagt hat, egal was er hier macht, Kuba spielt. Vom ersten Tag und vom ersten Training an wollte ich beweisen, dass ich die Qualität habe, Bundesliga zu spielen. Die Jungs sagen immer, dass der Trainer und ich eine polnische Connection hätten. (lacht) Unabhängig davon will ich meine Qualitäten für die Mannschaft einbringen und alles geben, egal auf welcher Position. Natürlich gibt es aber auch immer wieder Gespräche mit dem Trainer – alleine oder in der Gruppe. Das ist wichtig für die ganze Mannschaft. Mir gibt das Vertrauen, aber ich muss das dann auf dem Platz auch zurückgeben.

Sie sind beim FC unter den Feldspielern der absolute Dauerbrenner, standen in der Liga als einziger Feldspieler jede Minute auf dem Platz. Das ist doch auch ein unausgesprochenes Vertrauen des Trainers?

Jakub Kaminski: Klar, aber dafür muss ich hart arbeiten. Meine körperliche Form ist gut. 90 Minuten zu laufen, ist für mich kein Problem.

Was macht das mit einem, vom Trainer öffentlich als „bester Spieler“ des Kaders benannt zu werden? Erhöht das nicht gleichzeitig den Druck?

Jakub Kaminski: Ich freue mich natürlich, wenn der Trainer das in der Pressekonferenz sagt. Und natürlich erhöht das den Druck, aber ich kann damit umgehen. Umgekehrt nimmt es auch ein wenig den Druck von der Mannschaft. In schwierigen Momenten kann ich dann die anderen unterstützen und bin für das Team da.

“Das wäre schon ein Traum“

Viele Tore wecken Begehrlichkeiten. Sie haben schon gesagt, Sie würden gerne irgendwann in der Premier League spielen. Warum gerade England?

Jakub Kaminski: Es ist nun mal die beste Liga der Welt – mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum. Aber aktuell liegt der Fokus auf dem FC.

Ein Traum könnte mit der Nationalmannschaft im Sommer wahr werden. Dort spielen Sie gemeinsam mit Robert Lewandowski. Sehen Sie ihn als absoluten Weltstar oder verblasst die Ehrfurcht irgendwann?

Jakub Kaminski: Es ist absolut besonders mit ihm zu spielen – sowohl als Mensch auch als Spieler kann ich richtig viel von ihm lernen. Lewa ist der beste und wichtigste Spieler in der Geschichte der polnischen Nationalmannschaft. Er ist 37 Jahre alt, spielt in Barcelona und ist körperlich topfit. Ich spiele wirklich gerne mit ihm zusammen und wir ergänzen uns gut. Deswegen sind wir auch viel im Austausch. Ich bin zwar noch ein junger Spieler, habe mit 27 Einsätzen in der Nationalmannschaft aber schon viel Erfahrung gesammelt. Auch da will ich Verantwortung übernehmen und versuche so, Lewa ein wenig zu unterstützen.

Auch in der Nationalmannschaft sind Sie mittlerweile Leistungsträger. Den Großteil Ihrer Karriere haben sie im Ausland, hier in der Bundesliga gespielt. Wie ist es dann für die Heimat aufzulaufen?

Jakub Kaminski: Es ist für mich immer eine große Ehre. Mein erstes großes Turnier war die Weltmeisterschaft in Qatar. Das wollen wir wieder nächstes Jahr wieder schaffen. In Polen sind wir sehr patriotisch und stolz, für die Nationalmannschaft zu spielen. Beim ersten Mal habe ich mich aber schon gefühlt, wie ein kleines Kind dessen Traum in Erfüllung geht.

Gegen die Niederlande haben Sie in der Quali zwei Mal 1:1 gespielt. Polen kann die Großen also offensichtlich ärgern. Sollte es mit der Quali klappen, kann Ihr Team bei der WM die große Überraschungsmannschaft werden?

Jakub Kaminski: Warum nicht. Seit September haben wir einen neuen Trainer, die Stimmung ist wirklich gut und es läuft bei uns. Bis März sind es noch dreieinhalb, vier Monate. Wir wissen nicht, wer dann in guter Form, gesund oder auch nicht einsatzbereit ist. Wir müssen erst einmal gegen Albanien zu Hause gewinnen und dann noch zum Gewinner des Duells Schweden gegen die Ukraine. Für Isak Johannesson und seine Mannschaft hat es gegen die Ukraine leider nicht gereicht, es wäre natürlich schön, wenn wir das schaffen.

Da „war ich schon genervt“

Der FC sah zu Beginn der Saison ebenfalls wie die große Überraschungsmannschaft aus. Zuletzt ist der Motor ein wenig ins Stocken geraten. Woran liegt das?

Jakub Kaminski: Wir machen aktuell zu viele individuelle Fehler. Aber das ist im Fußball schon mal so. Wir müssen als Mannschaft lernen, mit manchen Situationen besser umzugehen. Wir sind Aufsteiger, haben nach elf Spielen 14 Punkte – das ist okay. Trotzdem bin ich nicht zufrieden. Manchmal müssen wir cleverer sein, dann hätten wir jetzt vielleicht schon vier, fünf Punkte mehr auf dem Konto. Als wir zum Beispiel gegen Frankfurt die Führung abgegeben haben, war ich schon genervt.

Dennoch gab es zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen? Steigt der Druck, nun gewinnen zu müssen?

Jakub Kaminski: Das ist in der Bundesliga immer so. Manchmal verliert man eine Reihe von Spielen, manchmal gewinnt man Spiele in Serie. Es wäre schön, wenn wir wieder eine starten. Dafür werden wir alles tun, um in den kommenden vier Spielen möglichst viele Punkte zu sammeln.

Ihre Bilanz gegen Bremen ist mit zwei Remis und zwei Niederlagen nicht die beste, der FC hat auch seine Probleme im Weserstadion. Was macht Sie optimistisch, die Bilanz aufzupolieren?

Jakub Kaminski: Auswärtsspiele sind immer schwer. Werder hat jetzt 15 Punkte, daher ist das ein wichtiges Spiel für uns. Wenn wir gewinnen, dann können wir Bremen überholen. Ich kann nicht sagen, ob wir Favorit sind oder nicht. Fest steht, dass wir 90 Minuten dafür kämpfen werden, um das Spiel zu gewinnen.

Alle reden über Said El Mala. Sie auch? Gab es schon ein internes Wettrennen, wer schneller ist?

Jakub Kaminski: Für Said ist es die erste Saison in der Bundesliga und es läuft super für ihn. Ich drücke ihm die Daumen, dass es so weitergeht. Und wenn du so gut spielst, dann ist es im Fußball normal, dass andere Clubs aufmerksam werden und viel über ihn gesprochen wird. Und zum Wettrennen: Ich denke… wir sind beide einfach super schnell (lacht).

Können Sie uns sagen, ob Sie lieber mit Lewa oder Said spielen?

Jakub Kaminski: Nein, das kann ich nicht sagen. (lacht)

Oder wollen Sie das nicht sagen?

Jakub Kaminski: Nein, das will ich nicht sagen. (lacht)


U19-Coach Ruthenbeck sah 1:1 als strategischen Vorteil – und redete sich in Rage

Stefan Ruthenbeck vom 1. FC Köln
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U19-Coach Ruthenbeck sah 1:1 als strategischen Vorteil – und redete sich in Rage

Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck darf vom Sechzehntel-Finale in der UEFA Youth League träumen: Der U19 des 1. FC Köln stehen nach dem 1:1 im Hinspiel jedenfalls alle Tore offen.

Der Coach war strategisch bedingt sogar ein wenig zufrieden, dass seine Mannschaft den möglichen Siegtreffer am Ende verpasste – und redete sich angesichts des engen Terminkalenders sogar in Rage. Der U19 des 1. FC Köln stehen nach dem 1:1 im Hinspiel alle Tore offen.

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Den über 4000 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion lag der Torjubel in der Schlussphase gleich mehrfach auf den Lippen. Doch die Kölner U19 verpasste den aufgrund der zweiten Hälfte durchaus verdienten Siegtreffer und musste sich gegen den FC Midtjylland mit einem 1:1 begnügen. Der Trainer Stefan Ruthenbeck gewann dieser Tatsache kurz nach dem Abpfiff aber durchaus Positives ab: „Aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten in den letzten zehn, 15 Minuten musst du es eigentlich ziehen. Jetzt haben wir es nicht gezogen. Vielleicht ist es auch ganz gut so. So ist jeder komplett im Fokus. Mit einem 2:1 nach Dänemark zu fahren, muss nicht mal ein Vorteil sein, finde ich. Beim 1:1 weiß jeder Bescheid: Wir müssen das Spiel ziehen oder wir sind raus. Von daher finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.“

“Mir hat das Spiel unheimlich viel Spaß gemacht“

Der Coach bekannte auch: „Mir hat das Spiel unheimlich viel Spaß gemacht. Das war gutes Jugend-Niveau. Ich habe auch ein bisschen was vom Herren-Fußball gesehen. Auch taktisch waren ein paar Feinheiten dabei auf beiden Seiten, das hat mir als Trainer Spaß gemacht.“ Direkt nach dem Spiel ging der Blick des Trainers jedoch auch nach vorne – und das brachte den Coach richtig in Rage. Denn zu den regulären Spielen in der DFB-Nachwuchsliga am kommenden Sonntag in Aachen und am Sonntag darauf zuhause gegen Viktoria Köln wartet am 3. Dezember abends auch noch das Nachholspiel in Elversberg. Und am 14. Dezember steht das Viertelfinale im DFB-Pokal auswärts beim Sieger der Partie Frankfurt gegen Leipzig an.

Und just das Pokal-Duell brachte Ruthenbeck in Rage: „Es steht im Raum, dass das DFB-Pokal-Viertelfinale samstags gespielt werden muss, aus welchen Gründen auch immer. Wenn wir Mittwochabend oder in der Nacht aus Dänemark wiederkommen, haben wir donnerstags dann vielleicht ein kleines Training und müssen freitags nach Leipzig fahren, um samstags zu spielen. Das hat mit Jugendfußball gar nichts mehr zu tun. Dann sind wir hier auf der Insel und spielen Premier League oder Championship. Und wir haben hier noch Jugendliche, das muss verhindert werden.“ Ruthenbeck forderte weiter: „Entweder spielen wir es nächstes Jahr oder am Sonntag. Dann ist ja vorprogrammiert bei sechs Spielen in zweieinhalb Wochen, dass sich Jungs verletzen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Mit drei Toren in drei Spielen ist Fynn Schenten aktuell einer der Spieler, der zumindest von der Statistik her herausragt. Der Stürmer war in allen drei Youth-League-Auftritten erfolgreich. „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen“, sagte Ruthenbeck, „natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“ Und sollte Schenten im Rückspiel seine Serie fortsetzen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC im Europapokal überwintert und Anfang Februar im Sechzehntelfinale antreten darf.


Jakub Kaminski oder Said El Mala: Warum nicht beide? Die starke linke Schiene des 1. FC Köln

Jakub Kaminski und Said El Mala jubeln zusammen
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Jakub Kaminski oder Said El Mala: Warum nicht beide? Die starke linke Schiene des 1. FC Köln

Sehr oft stand Lukas Kwasniok beim FC vor einem Problem bei der Aufstellung: Setzt er Jakub Kaminski auf seiner Lieblingsposition Linksaußen ein, versperrt dieser Shootingstar Said El Mala den Weg in die Startelf. Aber es gibt auch Möglichkeiten für den Coach, beide zusammen zu bringen beim 1. FC Köln: So könnten Kaminski und El Mala als Duo wirbeln.

Es ist ein Kölner Luxusproblem: Mit Jakub Kaminski und Said El Mala hat der FC gleich zwei Topspieler für die linke Offensivseite. Dabei wäre es gut für die Mannschaft, wenn beide Spieler zusammen überzeugen können beim 1. FC Köln: So könnten Kaminski und El Mala als Duo wirbeln.

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Es läuft die 92. Minute im Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt. Said El Mala kommt links außen an den Ball. Er passt zum leicht eingerückten Jakub Kaminski und startet selber direkt in die Tiefe. Kaminski dribbelt kurz an und spielt dann einen starken Steckpass in den Strafraum auf den eingelaufenen Kölner Shootingstar. Dieser schließt direkt ab, scheitert aber am Pfosten. Auch wenn aus der Szene vom vergangenen Wochenende kein Tor entstanden ist, könnte sie trotzdem eine mit Signalwirkung sein. Denn sie zeigt, wie es gelingen kann, dass mit El Mala und Kaminski zwei der bisher besten Kölner Profis zusammen spielen und dadurch den FC-Angriff auf ein noch höheres Niveau heben können.

El Mala als Linksaußen vor Kaminski als Linksverteidiger

Denn in der Schlussphase gegen die Eintracht kamen die beiden Leistungsträger auf der gleichen Seite zum Einsatz. El Mala übernahm die Rolle des Linksaußen, während Kaminski eine Position nach hinten rückte. Eine Kombination, die sehr gut funktionierte. So waren beide Profis ein wichtiger Teil der schlussendlich ungekrönten Kölner Aufholjagd und sorgten für ein Menge Schwung auf ihrer Seite. In der kurzen Zeit in der Konstellation spielten der polnische und der deutsche U21-Nationalspieler auch sehr gut zusammen, wie sich zum Beispiel an der Szene in der 92. Minute zeigte.

Es ist eine Kombination, die Fantasien für mehr weckt. Denn bis jetzt lautete die Frage für Lukas Kwasniok immer eher, wer von beiden Linksaußen spielt und nicht, wie die beiden am besten zusammen spielen. Vor der Saison hatte der Coach Kaminski noch versprochen, dass er ihn dort auflaufen lässt, weil es die Lieblings- und wahrscheinlich auch beste Position des variablen Offensivspielers ist. Dieses Versprechen musste der Trainer allerdings schon einige Male wegen der starken Entwicklung von El Mala brechen. Dann war Kaminski allerdings meistens auf die andere Seite ausgewichen, sei es als Rechtsaußen oder als rechter Schienenspieler. Dadurch stand das Zusammenspiel der beiden eher weniger im Fokus. Wie gut dieses aber funktionieren kann, war schon vor ein paar Wochen gegen den HSV zu sehen, als sie sich gegenseitig jeweils ein Tor vorlegten.

Große offensive Gefahr

Dieses Kombination könnte Kwasniok nun weiter forcieren, indem er Kaminski und El Mala öfter in diesen Rollen auf der linken Seite zusammenspielen lässt. Das wäre für den Neuzugang aus Wolfsburg zwar nicht die Lieblingsposition. Einiges an Erfahrung hat der 23-Jährige trotzdem schon auf der linken Defensivseite, da er diese Rolle bei den Wölfen häufiger gespielt hatte. Und so würde Kwasniok zwei seiner gefährlichsten Spieler zusammen auf den Platz bekommen, die ihre Qualitäten gemeinsam ausspielen können. Gerade offensiv wäre das eine enorme Waffe für die Kölner.

Zu beachten ist dabei aber natürlich, dass Kaminski defensiv schwächer ist als ein klassischer Linksverteidiger. Allerdings fällt das weniger ins Gewicht, wenn der FC wie in vielen Partien in der bisherigen Saison mit einer Fünferkette spielt. Auch hat Kaminski gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach, als der 23-Jährige auf der rechten Schiene auflief, bewiesen, dass er für diese Rolle defensiv stark genug ist. Gleichzeitig hat Kristoffer Lund, der sonst meisten als Linksverteidiger auflief, gerade in den vergangenen beiden Partien defensiv einige Schwächen gezeigt. So verursachte der Neuzugang aus der zweiten italienischen Liga gegen Gladbach zwei Strafstöße und sah auch gegen Frankfurt bei mehreren Treffern nicht gut aus. Und offensiv ist Kaminski deutlich stärker als der US-Nationalspieler, der im Vergleich bisher kaum im Angriff mit Vorlagen oder eigenen Abschlüssen in Erscheinung getreten ist.

Möglicher Fingerzeig im Training

Mit der Versetzung von Kaminski auf die linke Schiene wäre dann auch die Bahn frei für El Mala. Der Youngster hat bereits mehrfach gezeigt, dass er ein Unterschiedsspieler für den FC sein kann. Mit seinen Dribblings sorgt der 19-Jährige immer wieder für Gefahr und war schon an sechs Toren direkt beteiligt. Zusammen mit Kaminski, der ebenfalls auf sechs Scorerpunkte kommt, hätten die Geißböcke eine offensive Wucht, die jeden Gegner in der Bundesliga vor Probleme stellen kann. Einen Hinweis darauf, dass auch Kwasniok dieses Potential sieht, gab es diese Woche im Training. Denn am Mittwoch trainierte Kaminski bereits als linker Schienenspieler. Vielleicht bekleidet der 23-Jährige die Position also auch am Wochenende gegen Werder Bremen mit Said El Mala als kongenialen Partner vor sich.

Florian Kainz vor seinem 200. Pflichtspiel für den 1. FC Köln – und das gegen den Ex-Club

Florian Kainz könnte am Samstag sein 200. Pflichtspiel für den FC bestreiten
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Florian Kainz vor seinem 200. Pflichtspiel für den 1. FC Köln – und das gegen den Ex-Club

Für Florian Kainz steht am Samstag ein besonderes Duell auf dem Programm. Und das nicht nur, weil es in der Begegnung gegen Werder Bremen gegen den Ex-Club geht. Florian Kainz steht vor dem 200. Pflichtspiel für den 1. FC Köln.

In der aktuellen Spielzeit muss sich der Österreicher mit einer neuen Rolle als Ergänzungsspieler abfinden. Keine leichte Aufgabe. Aber eine Aufgabe, die der 33-Jährige annimmt. Nun könnte es einen besonderen Einsatz geben: Florian Kainz steht vor dem 200. Pflichtspiel für den 1. FC Köln – und das gegen den Ex-Verein Werder Bremen.

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Lukas Kwasniok hatte im Vorfeld der Begegnung gegen Frankfurt einmal mehr einen Plan verraten. Der Trainer der Geißböcke wollte, dass sich der Gegner an seinem Team abarbeitet und die starke Bank sollte dann noch einmal in der Schlussphase für Wirbel sorgen. „Wir müssen uns wieder darauf fokussieren, erst mal abzuarbeiten“, sagte Kwasniok dann auch nach dem Eintracht-Spiel. „Deswegen habe ich mich entschieden, Spieler wie Said El Mala oder Luca Waldschmidt hinten raus zu bringen. In der Hoffnung, dass wir vorher Paroli bieten.“ Teil 2 der Planung ging auf, die Joker stachen einmal mehr, Teil 1 ging allerdings so daneben, dass die Aufholjagd zu spät begann und/oder zu schwer umzusetzen war. Dennoch veränderte die Bank einmal mehr die Spieldynamik.

Kölns aktiver Rekordspieler

Zwar trug sich Florian Kainz nicht in die Scorerliste ein. Der Mittelfeldspieler hatte aber auch noch seine guten Momente, war am späten Aufschwung mitbeteiligt. Der Österreicher dürfte sich so langsam an seine Rolle als Joker gewöhnt haben. Eine Rolle, die er in seinem siebten Jahr beim FC wieder neu erfahren muss. Zwar lief es in der jüngeren Vergangenheit beim Mittelfeldspieler auch nicht immer optimal, so wenig Einsatzzeit wie in dieser Saison gab es für (einen gesunden) Kainz aber bisher in Köln noch nicht. Im Gegenteil: Kainz gehörte in Köln – abgesehen von einer längeren Knieverletzung – immer mindestens zum erweiterten Kreis des Stamms. Seit Januar 2019 ist der Österreicher nun in der Domstadt. Kainz ist aktuell der dienstälteste Geißbock und könnte in dieser Saison noch in die Top-40 der ewigen FC-Rekordspieler vorstoßen.

Am Samstag könnte er das 200. Pflicht-Spiel mit dem Geißbock auf der Brust bestreiten. Und das ausgerechnet gegen Bremen, jenen Club, der ihm einst wenig Einsatzzeit in Aussicht stellte und den Wechsel zum FC nahe gelegt haben soll. 59 Mal lief Kainz für Werder auf, vor dem 60. Duell trennten sich die Wege. Wie die Zukunft des Mittelfeldspielers in Köln aussieht, ist offen. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Kainz fühlt sich wohl in der Domstadt, würde sicherlich gerne noch ein Jahr dran hängen. „Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat. Ich lasse das in Ruhe auf mich zukommen“, hatte Kainz im Sommer im Interview mit come-on-fc.com gesagt. 

Nun reist der 33-Jährige erst einmal mit dem FC zurück an seine alte Wirkungsstätte. Seine persönliche Bilanz mit Köln gegen den Ex-Club ist durchwachsen. Zwei bittere Niederlagen in der Abstiegssaison, in der der Mittelfeldspieler bekanntlich die Kapitänsbinde trug. Auf der anderen Seite steht da aber auch das legendäre 7:1 vom Januar 23. Damals bereitete Kainz einen Treffer vor. Die Bilanz würde der 33-Jährige sicherlich gerne ausgleichen – zur Not auch als Ergänzungsspieler.


Rav van den Berg vor Rückkehr beim 1. FC Köln: „Wenn mich der Coach braucht, bin ich da“

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Rav van den Berg vor Rückkehr beim 1. FC Köln: „Wenn mich der Coach braucht, bin ich da“

Gut zwei Monate fiel der Niederländer nach einer Schulterverletzung aus. Nun steht das Comeback schon aufgrund der Verletzungen der Mitspieler bevor beim 1. FC Köln: Rav van den Berg drängt wieder in die Startelf.

Die Begegnung gegen Wolfsburg wird Rav van den Berg nicht in bester Erinnerung haben. Nach einem Foulspiel fiel der Abwehrspieler lange aus. Doch auch aufgrund weiterer Verletzungen wird ein Einsatz am Samstag wahrscheinlich für den Königstransfer des 1. FC Köln: Rav van den Berg drängt wieder zurück in die Startelf.

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Durch das Gegentor von Jonathan Burkardt war die Verletzung von Joel Schmied am vergangenen Samstag vielleicht zunächst ein wenig untergegangen. Doch spätestens als der Schweizer nach dem Spiel in die Kabine humpelte, war wohl klar, dass der FC den nächsten Ausfall eines Innenverteidigers zu beklagen hat. Zunächst Luca Kilian, dann Rav van den Berg, schließlich Timo Hübers und nun also Schmied. Immerhin kehrt der Niederländer nun wieder in den Kader der Geißböcke zurück. Und angesichts der Verletzungswelle stehen die Chancen nicht schlecht, dass van den Berg am Samstag gegen Bremen auflaufen wird. „Wenn der Trainer mich braucht, dann bin ich da“, sagte van den Berg am Rande der Trainingseinheit am Donnerstag.


„Jetzt bin ich wieder da“

So ein wenig würde es wieder ein Sprung ins kalte Wasser werden. Denn so richtig ist der 21-Jährige beim FC noch gar nicht angekommen. Beim FC Middlesbrough war der Abwehrspieler im Sommer nicht zum Einsatz gekommen – auch nicht in den Testspielen. In Köln war daher erst einmal Aufbau angesagt. „Ich musste ja erst einmal fit werden, dann war es schön zu spielen, dann kam die Verletzung“, sagt van den Berg. Gegen Wolfsburg zog sich der Abwehrspieler eine Schulterverletzung zu, fiel lange aus. „Das waren keine guten Monate für mich“, so der 21-Jährige. „Jetzt bin ich wieder da.“ Der Abwehrspieler wurde bekanntlich im Sommer für rund acht Millionen Euro verpflichtet, gilt als sportliche und wohl auch wirtschaftliche Hoffnung beim FC. Denn van den Berg macht keinen Hehl daraus, eines Tages in der Premier League spielen zu wollen.

Nun könnte es mit einem Startelf-Einsatz schnell gehen. Die Verletzungen seien natürlich keine gute Nachrichtigen für die Spieler und den Verein. Aber einen besonderen Druck verspüre der Niederländer nicht. „Ich will ja spielen“, sagt van den Berg. Einen ersten Einsatz gab es sogar schon wieder für die U21 der Elftal. „Ich war sehr glücklich. Ein Fußballer will immer spielen. Ich habe fast zwei Monate nicht gespielt“, so van den Berg weiter. „Deswegen war es schon sehr schön, auf dem Platz zu stehen.“ Gegen Frankfurt reichte es noch nicht für den Kader. Doch van den Berg fühlt sich bereit. Dennoch ist ein Startplatz in der Anfangsformation noch nicht sicher. „Das entscheidet der Trainer, nicht ich. Ein Fußballspieler denkt immer, dass er bei 100 Prozent ist“, so der 21-Jährige. „Vielleicht denkt der Trainer anders. Aber wenn mich der Coach braucht, bin ich da.“

Durch die Ausfälle der weiteren Abwehrspieler wird Kwasniok eigentlich nicht mehr an van den Berg vorbeikommen. Allerdings probierte der Kölner Coach schon mehrfach nominell positionsfremde Spieler in der letzten Kette aus.