Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Die nächsten Scorer und ein Aufstiegsrang für einen Leihspieler des 1. FC Köln

Durch die Verletzung von Timo Hübers geraten zwei Kölner Leihen in den Fokus. In den spielte sich auch ein weiterer Offensivspieler mit einer Torvorlage. So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Auch die verliehenen FC-Profis waren am Wochenende wieder für ihre Vereine im Einsatz. Die Ergebnisse waren dabei gemischt: So lief es am Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Der Innenverteidiger gerät durch die Verletzung von Timo Hübers möglicherweise in den Fokus der FC-Verantwortlichen. Möglicherweise wird der Abwehrspieler bereits im Winter ans Geißbockheim zurückgeholt. Allerdings müsste da auch der Leihverein mitspielen. Und Bakatukanda ist weiterhin eine Stammkraft bei Blau-Weiß Linz. Auch am Wochenende spielte der Innenverteidiger wieder 90 Minuten, konnte die Niederlage des Clubs gegen WSG Tirol aber nicht verhindern. Linz bleibt weiterhin Vorletzter.

Pauli fehlt weiterhin

Julian Pauli: Auch Julian Pauli wird möglicherweise in diesem Winter schon wieder interessant. Angesichts der Erfahrung wäre der Abwehrspieler bei einer Rückholaktion vielleicht sogar die erste Wahl. Aktuell ist der Shootingstar der Vorsaison allerdings verletzt und kam für Dynamo Dresden nicht zum Einsatz.

Imad Rondic: Bereits zum dritten Mal stand der Stürmer am Wochenende für Rakow in der Startelf. Der polnische Erstligist feierte auch einen verdienten 2:1-Erfolg. Rondic hatte aber erneut wenig Einfluss auf die Begegnung und wurde nach einer guten Stunde ausgewechselt. Die Kölner Leihgabe will auch bei Rakow noch nicht zünden. In sieben Saisonspielen hat der Stürmer weder ein Tor geschossen, noch eins vorbereitet.

Carstensen an der Spitze

Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger sammelt in Aarhus weiter Einsatzzeit. Gegen Nordsjaelland stand der 24-Jährige einmal mehr in der Startelf und das einmal mehr im rechten Mittelfeld. Aarhus feierte einen 2:1-Erfolg und behauptete weiterhin die Tabellenspitze. Carstensen ist Stammspieler. Am Wochenende kam der Däne gut 70 Minuten zum Einsatz.

Jaka Potocnik: Nach einer Verletzung zu Saisonbeginn kam Jaka Potocnik zwischen dem vierten und siebten Spieltag zu drei Kurzeinsätzen, bei denen der 20-Jährige sogar einen Treffer erzielte. Im Anschluss an eine erneute Verletzung, durch die das Talent drei Partien verpasste, kehrte Potocnik in den Kader zurück. Zuletzt saß der Slowene allerdings zwei Mal für 90 Minuten auf der Bank.

Erster Treffer für Ouro-Tagba

Mansour Ouro-Tagba: Der 20-Jährige dreht weiter auf. Im Duell gegen Jahn Regensburg hätte der Stürmer zum großen Matchwinner werden können. Ouro-Tagba erzielte im ersten Abschnitt zunächst mit dem Kopf die Führung für den VfB II. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde der Angreifer im Strafraum gefoult, der fällige Elfmeter wurde zum 2:0 verwandelt. Doch zum Sieg reichte die Führung nicht. Nach dem Wechsel drehte Regensburg die Partie und setzte sich 3:2 durch.

Chilohem Onuoha: Auch der weitere junge Stürmer sammelte einen weiteren Scorerpunkt. Gegen den Absteiger Ulm bereitete der 20-Jährige das zwischenzeitliche 4:0 vor. Am Ende gewann der SC Verl sogar 5:0 und kletterte damit sogar auf den Relegationsplatz.


Personal-Update vor Bayern: „Nur“ Langzeitverletzte fehlen

Lukas Kwasniok bereitet seine Mannschaft auf Borussia Dortmund vor (Foto: Herbert Bucco)
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Personal-Update vor Bayern: „Nur“ Langzeitverletzte fehlen

Am Montag ist der FC in die Vorbereitung auf das Pokalspiel gegen Bayern München gestartet. Vor dem FCB-Duell gibt es Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur Langzeitverletzte fallen aus.

Am Mittwochabend steht die nächste Begegnung für die Geißböcke an. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Kölnern nicht. Denn nur zwei Tage nach dem Fight gegen den BVB steht bereits die Vorbereitung für das Pokalspiel an. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur Langzeitverletzte fallen aus.

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Vier Tage nach der schweren Aufgabe gegen den BVB steht für die Kölner die nächste Hürde an. Im DFB-Pokal geht für die Geißböcke weiter gegen den FC Bayern München. Eine nahezu unlösbare Aufgabe. Am Montag starteten die Kölner in die Vorbereitung auf die Partie. Und Trainer Lukas Kwasniok konnte nahezu den kompletten Kader begrüßen. Unter anderem kehrte auch Cenk Özkacar auf den Platz zurück. Der Abwehrspieler war gegen den BVB nach einer guten Stunde angeschlagen ausgewechselt worden. Allerdings hatte Kwasniok schon unmittelbar nach der Begegnung angedeutet, dass es sich wohl nur um einen „Ganzkörperkrampf“ gehandelt hat. Özkacar steht also für die Begegnung gegen den Rekordmeister zur Verfügung.

Zwei schwere Spiele hintereinander

Damit hat Lukas Kwasniok in der Defensive ein wenig Spielraum, um auf die schwere Verletzung von Timo Hübers zu reagieren. Neben Özkacar sind Joel Schmied und Dominique Heintz Optionen für die Hintermannschaft. Aber auch Tom Krauß und Eric Martel wären in der Innenverteidigung denkbar. Möglicherweise stößt auch Yannick Mausehund in der Kader. Das Talent trainierte ebenfalls erneut mit der Mannschaft. Nicht am Training nahmen die vier Langzeitverletzten teil. Timo Hübers soll im Laufe des Montags operiert werden und dann monatelang ausfallen. Rav van den Berg wird wohl im November wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren. Jan Thielmann und Luca Kilian fehlen ebenfalls weiterhin. Ansonsten kann Luka Kwasniok gegen die Bayern nahezu aus dem Vollen schöpfen. Am kommenden Sonntag folgt dann schon die nächste Aufgabe.

Dann erwarten die Kölner den Hamburger SV im eigenen Stadion.


So sieht das Karnevalstrikot des 1. FC Köln 25/26 aus

Karnevalstrikot 1. FC Köln 25/26
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So sieht das Karnevalstrikot des 1. FC Köln 25/26 aus

Zwei Wochen vor dem 11.11. hat der FC sein Trikot für die kommende Session vorgestellt. So sieht das Karnevalstrikot 25/26 des 1. FC Köln aus. Das Jersey läuft unter dem Motto „In Ringelstreifen för Kölle“.

In Rot-Weißen Ringelstreifen kommt es daher, von der Brust prangt das Stadtwappen. So sieht das Karnevalstrikot 25/26 des 1. FC Köln aus.

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In 15 Tagen beginnt in Köln die Karnevalszeit und pünktlich zum Sessionsstart haben die Geißböcke ihr neues Karnevalstrikot offiziell vorgestellt. Mit dem Jersey unter dem Motto „In Ringelstreifen för Kölle“ sollen die zahlreichen Ehrenamtler gewürdigt werden, die sich für den und im Karneval engagieren. „Passend dazu machen die FC-Spielerinnen und -Spieler im Video zum Trikotlaunch ihre Plätze in der Startelf für engagierte Personen aus dem kölschen Karneval frei“, heißt es von Seiten des Vereins. Das Trikot ist in Rot-Weißen Ringelstreifen gehalten, darin sind Krätzchen, Dom und die Krone des Stadtwappens tonal als Allover-Print eingesetzt,. Von der Brust prangt das Kölner Stadt-Wappen. Es wird erstmals ausschließlich als Langarm-Trikot verkauft.

Klassisches Ringel-Outfit

In seinem Design erinnert das Trikot an das klassische Karnevals-Outfit. „Das Fastelovend Trikot vereint uns in der Leidenschaft für den FC, die Stadt und das Ehrenamt im Karneval – klassisch kölsch im rot-weißen Ringelstreifen-Design“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld. Stellvertretend für die zahlreichen Jecke, die den Fastelovend durch ihr Engagement über das ganze Jahr beleben, machen wir Ehrenamtliche der Tanzgruppe Kölsche Harlequins, des Musikkorps der Fidelen Kölschen, des inklusiven Chors Jecke Öhrcher und des Veedelvereins Kölsche Sonnenkinder vun 1972 beim Trikotlaunch zum festen Bestandteil unseres Teams.“ Während die Kölner Profis das Trikot in Müngersdorf am kommenden Sonntag gegen den HSV tragen, werden die Bundesliga-Frauen es beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim an haben.

„Das Fastelovend Trikot ist eine Hommage an Gemeinschaft, Tradition und Identität – Werte, die sowohl hummel als auch der 1. FC Köln zutiefst teilen“, sagt Morten Lund, Marketing Director bei hummel. Das Trikot erinnert an das Jersey der Spielzeit 2018/19. Es wird auf eine Stückzahl von 11.111 Trikots begrenzt sein. Aufgrund des Ausrüster-Wechsels zu Adidas im kommenden Jahr ist bislang noch nicht bekannt, ob es ein weiteres Karnevalstrikot geben wird.

Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Lukas Kwasniok während des Spiels der Geißböcke gegen den BVB
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Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Die Verletzung von Timo Hübers hat Spieler, Fans und Verantwortliche gleichermaßen geschockt. Dennoch muss der FC nun sportlich nach vorne blicken, denn schon am Mittwoch steht die 2. Runde des DFB-Pokals gegen die Bayern an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

Den Blick nach vorne zu richten und sich uneingeschränkt auf das kommende Duell gegen die Bayern zu fokussieren, wird dem ein oder anderen Akteur nach der schlimmen Verletzung des Abwehrspielers möglicherweise nicht ganz leicht fallen. Dennoch steht bereits am Mittwoch die nächste Aufgabe an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

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Der aufopferungsvolle Kampf der Geißböcke bei der 0:1-Niederlage in Dortmund geriet ein wenig in den Hintergrund. Und das sicher nicht aufgrund der Last-Minute-Pleite. Vielmehr hatte die schwere Verletzung von Timo Hübers bei Spielern und Verantwortlichen am Samstagabend doch tiefe Spuren hinterlassen. „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus. Ich spiele mit Hübi jetzt schon länger zusammen und es tut mir sehr leid für ihn“, sagte beispielsweise Dominique Heintz, noch in der Hoffnung, die Verletzung sei nicht schwerwiegend. Diese Hoffnung hatte sich bereits am Sonntagvormittag zerschlagen. Die Geißböcke werden wohl monatelang auf ihren Abwehrchef verzichten müssen. Auch, wenn der 29-Jährige in dieser Spielzeit nicht immer sattelfest war, wiegt der Ausfall auch sportlich schwer.

Hübers steht für den aufopferungsvollen Kampf des FC

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass der Abwehrspieler neben Eric Martel wohl der Spieler bei den Geißböcken ist, der für leidenschaftliches Verteidigen stehe. „Wenn man heute bei Wikipedia Aufopferungsbereitschaft nachschlagen würde, kämen Eric Martel und Timo Hübers bei raus“, sagte der Coach am Samstagabend. Gegen den BVB kam der Abwehrspieler auf einen beeindruckenden Zweikampfwert von 83 Prozent, gleich mehrfach blocke der Innenverteidiger in höchster Not. Zudem fälschte Hübers einen Versuch von Waldemar Anton knapp übers Tor ab, Marvin Schwäbe wäre wohl ohne Chance gewesen. Hübers war bis zu seiner Verletzung sicherlich der beste Kölner Feldspieler – mindestens in der Defensive.

Unter Kwasniok ist der 29-Jährige absoluter Stammspieler. Da hatte der Kölner Coach auch vor der Saison keinen Hehl draus gemacht. Martel und Hübers seien bei ihm immer gesetzt, hatte Kwasniok damals gesagt. In den bisherigen Spielen stand der Kapitän der Vorsaison immer von Beginn an auf dem Platz, hat bis auf die Begegnung gegen den SC Freiburg immer durchgespielt. Damals war der Abwehrspieler angeschlagen in die Begegnung gegangen. Nun folgte gegen den BVB also die nächste Auswechslung und damit wohl ein monatelanger Ausfall. Und den gilt es für den FC nun zu kompensieren. Da mit Rav van den Berg bereits ein weiterer Innenverteidiger verletzt fehlt, wird es auf dieser eigentlichen Luxus-Position langsam dünn. Als etatmäßige Abwehrspieler stehen aktuell Dominique Heintz, Joel Schmied und Cenk Özkacar zur Verfügung.

Martel oder Krauß Optionen in der Abwehr

Özkacar war gegen den BVB ebenfalls angeschlagen vom Platz gegangen, allerdings litt der Türke laut Kwasniok nur unter einem „Ganzkörperkrampf“. Der Innenverteidiger fällt also nicht aus. Rein quantitativ müssen die Alarmglocken beim Kölner Trainer noch nicht schrillen. Denn neben den drei nominellen Innenverteidigern spielten in dieser Saison bereits Tom Krauß und Eric Martel ebenfalls in der hintersten Reihe. Und die beiden eigentlichen zentralen Mittelfeldspieler machten ihre Sache gut. Bei Martel hatte sich diese Position bekanntlich schon in der Vorsaison als starke Variante herausgestellt. Gerhard Struber ließ den Sechser eine ganze Phase auf der Zentralen in der letzten Reihe auflaufen. Auch gegen den BVB spielte Martel in der Innenverteidigung.

Personell droht also kein massiver Engpass. Dennoch ist der Ausfall von Hübers nicht eins-zu-eins zu kompensieren. Immerhin deutet sich bei Rav van den Berg eine baldige Integration in das Mannschaftstraining an. Der Niederländer könnte durchaus in diesem Jahr, vielleicht sogar schon im November wieder zum Einsatz kommen. Eine naheliegende mittelfristige Variante wäre eine Rückholaktion der Leih-Innenverteidiger Elias Bakatukanda oder Julian Pauli. Beide Youngster sind aktuell ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln und in Linz und Dresden Stammspieler. Allerdings laboriert Pauli aktuell an einer muskulären Verletzung. So oder so wäre eine Rückholaktion frühestens im Winter möglich. Und die Leihclubs müssten mitspielen, möglicherweise entschädigt werden.

Zuletzt trainierte auch Yannick Mausehund immer wieder bei den Kölner Profis mit. Der Abwehrspieler gilt als vielversprechendes Talent. Möglicherweise gibt es bei dem Innenverteidiger schon bald ein Bundesligadebüt. Für Timo Hübers steht nach der OP am Montag ohnehin nur die schnelle Genesung im Vordergrund.

Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Die schwere Verletzung von Timo Hübers, der bittere Lastminute-Gegentreffer. Wenn es nach Lukas Kwasniok geht, müsste der Samstagabend aus dem Kalender gestrichen werden. Sportlich gesehen wäre das schade, denn der FC legte genau die Eigenschaften an den Tag, die es im Pokal braucht. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

Die Enttäuschung nach dem 0:1 in Dortmund war bei den Kölnern verständlicherweise groß: Die Verletzung von Timo Hübers, der späte Gegentreffer, die Großchance von Said El Mala. Dabei zeigte der FC auch einige Ansätze, die am Mittwoch wichtig sein könnten. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

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Lukas Kwasniok wurde am Samstagabend ziemlich unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Der Kölner Trainer neigt bekanntlich nicht gerade dazu, zu übertreiben oder in eine Was-wäre-wenn-Welt abzudriften. Doch die Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen die Borussia war bei dem 44-Jährigen groß. Nur wenige Minuten nach dem Spiel hätte der Kölner Coach die Begegnung gerne aus dem Kalender gestrichen, sagte Kwasniok zumindest auf der Pressekonferenz. Und das ist angesichts der letzten dann tatsächlich auch dramatischen Minuten im Signal Iduna Park mehr als nur verständlich. Die Verletzung von Timo Hübers schockte nicht nur die Spieler und das Trainerteam. Auch die Fans werden angesichts der Bilder und hastigen Reaktionen auf dem Feld mitgelitten haben.

Ein Abend zum Vergessen

Mit Hübers fällt beim FC sicherlich kein unumstrittener Abwehrspieler, aber mindestens ein absolut vorbildlicher Leader – sowohl sportlich als auch menschlich – aus. Hübers wird dem FC monatelang fehlen und Lukas Kwasniok steht vor der schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe, die Innenverteidigung nun umzukrempeln. Nur wenige Minuten später folgte dann auch noch das entscheidende Gegentor, zu einem Zeitpunkt, bei dem sich wohl die Zuschauer schon längst mit einem torlosen Remis angefreundet hatten – zumindest die Kölner Fans. Ein Gegentor, das angesichts der vorherigen glasklaren Großchancen der Borussen eher wie eine Anreihung von unglücklichen Umständen und somit als besonders bitter wahrgenommen werden konnte.

Gefühlt hatte sich der FC durch seinen aufopferungsvollen Kampf einen Zähler verdient – auch, wenn so ziemlich jede Statistik von Samstagabend den Gegenbeweis liefert. Dass Kwasniok diesen Samstagabend möglichst schnell vergessen wollte, ist also durchaus verständlich, wird aber wohl aus rein sportlichen Gründen nicht den Tatsachen entsprechen. Zumindest nicht mehr. Denn der Coach sagte auf derselben Pressekonferenz auch, dass es nach solchen Niederlagen auch darum gehe, wieder aufzustehen. Und spätestens dann wird der Blick auf das Dortmund-Spiel auch seine guten Aspekte haben. Denn der FC war gerade in der ersten halben Stunde deutlich gefährlicher als die Borussia, besser im Spiel. Der Plan des Kölner Coachs ging in diesen 30 Minuten im Duell gegen den BVB fantastisch auf.

Der FC muss den gleichen Tugenden vertrauen

Said El Mala hätte mit seinen starken Tempoläufen die Geißböcke in Führung bringen können, vermutlich sogar müssen. Zu diesem Zeitpunkt war der BVB noch nicht einmal annähernd gefährlich vor das Kölner Gehäuse gekommen. Doch im Laufe des Spiels zeigte sich immer mehr, dass der FC spielerisch mit der Borussia nicht mithalten konnte. Die Dominanz des BVB war eindeutig. In Sachen Leidenschaft, Kampfgeist und Willen machte dem FC an diesem Abend aber dann keiner etwas vor. Die Kölner Profis gewannen 56 Prozent ihrer Zweikämpfe. Ein beeindruckender Wert für eine Mannschaft, die im Ligavergleich bis zum Dortmund-Spiel zu den schlechtesten der Liga gezählt hat. Die Erkenntnis, dass der FC also die Zweikämpfe sucht und auch gewinnen kann, ist eine besonders wichtige.

Eine wichtige für die Aufgabe am kommenden Mittwoch. Denn auf den BVB folgen die Bayern. Kwasniok betont bewusst, dass die Begegnung für ihn kein Highlight-Spiel sei. Das seien die Begegnungen gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Gegner, mit denen sich der FC auf Augenhöhe befindet. Die Spiele gegen die Bayern und Dortmund scheinen also eher Richtung Kür zu tendieren. Kwasniok will diese Gegner überraschen. So, wie er es eine halbe Stunde gegen den BVB getan hat. Die Grundtugenden für den Pokal haben die Kölner zum richtigen Zeitpunkt ausgepackt. Und dass sich damit die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs verschieben können, ist hinlänglich bekannt.

Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
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Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

In der zweiten Halbzeit stand die Kölner Mannschaft gegen den BVB dann doch ordentlich unter Druck. Den Punkt zu bewahren war zu diesem Zeitpunkt oberstes Ziel für Trainer Lukas Kwasniok. Somit wechselte der Coach und brachte noch einmal drei frische Akteure des 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

Bevor sich Timo Hübers in der 82. Minute verletzte, hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Somit mussten der FC die Begegnung zu zehnt beenden. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es den Treffer gegen den 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

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Die Gesichter waren leer, als sich die Spieler des 1. FC Köln am Samstagabend vor den rund 10.000 Fans im Dortmunder Signal Iduna Park aufbauten. Das 0:1 beim BVB fühlte sich aufgrund des späten Gegentreffers, vor allem aber auch aufgrund der Verletzung von Timo Hübers, besonders schmerzhaft an. Zumal der FC die letzten Minuten in Unterzahl agierte. Die Enttäuschung war auch bei den Anhängern groß und der Frust entlud sich in den Sozialen Medien zum Teil auch am Trainer oder seinen Wechseln. Als Hübers auf der Trage vom Platz gebracht wurde, hatte Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Der FC spielte folgerichtig nur noch zu zehnt, der Druck des BVB steigerte sich noch einmal, das Gegentor lag in der Dortmunder Luft. Einzig Marvin Schwäbe schien unüberwindbar.

„Insofern ist es müßig“

Schien, denn das Gegentor fiel in der Nachspielzeit dann doch. Und das ausgeschöpfte Wechselkontingent wird nun in einigen Kommentaren auf Instagram und Co. moniert, die Frage, warum der Kölner Trainer alle fünf Wechsel-Möglichkeiten recht früh gezogen habe, gestellt. „Im Nachhinein kann man sich diese Frage stellen. Es war sicherlich riskant. Wir waren so unter Druck, dass ich lieber sechs als nur vier frische Beine auf dem Platz haben wollte“, sagte der Kölner Trainer und betonte, dass er auch ohne den Dreifach-Wechsel in dieser Situation vor der Verletzung noch einmal final nachgelegt hätte. „Insofern ist es müßig.“ Tatsächlich waren bereits mehr als 80 Minuten gespielt, als sich der Kölner Abwehrchef verletzte. Dass eine Coach eine Wechsel-Option für etwaige Verletzungen bis zum Spielende offen hält, erscheint nicht wirklich den Sinn von Auswechselspielern zu treffen.

Die Diskussion erscheint unter einem anderen Gesichtspunkt schwierig. Denn noch in der vergangenen Spielzeit wurde Gerhard Struber für sein eher zurückhaltendes Wechsel-Verhalten kritisiert. Der Österreicher veränderte die Elf auf dem Platz eher punktuell und dann auch noch spät. Sein Nachfolger bewies dagegen mit seinen Wechseln in dieser Spielzeit schon mehrfach ein goldenes Händchen. Nicht umsonst kommen die Kölner auf sieben Scorerpunkte durch Joker. Einzig Bayern München ist mit drei Toren und fünf Vorlagen durch Einwechselspieler besser. Kwasnioks Plan am Samstagabend war es sicherlich auch, mit Linton Maina und Ragnar Ache wieder für mehr Entlastung in der Vorwärtsbewegung zu sorgen. Das gelang den Kölnern aber nicht mehr. Der Druck des BVB war zu groß. Die Diskussion, ob andere Einwechselspieler die Spieldynamik noch einmal verändert hätten, ist aber mindestens genauso müßig. Das kann nur der Blick in die Kristallkugel beantworten.

Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Said El Mala im Zweikampf mit Waldemar Anton
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Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Im Duell gegen Borussia Dortmund stand Said El Mala wieder in der Startelf der Geißböcke. Und mit einer starken Leistung rechtfertigte der Spieler auch die Maßnahme beim 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

Trotz der Niederlage und vergebener Großchance war er einer der absoluten Aktivposten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

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Hätte sich der bis dahin stark aufspielende Timo Hübers nicht schwerer verletzt und Marvin Schwäbe wäre nicht in letzter Sekunde doch noch überwunden worden, die Rolle des tragischen Helden wäre in der Begegnung der Geißböcke in Dortmund wohl an Said El Mala gegangen. Der Kölner Shootingstar stand zum zweiten Mal in dieser Spielzeit für den FC von Beginn an auf dem Feld. Und alle die erwartet hatten, der Angreifer würde von der erfahrenen BVB-Defensive in die Schranken gewiesen, sahen sich schnell einen Besseren belehrt. El Mala avancierte in der ersten Halbzeit im Grunde zum Kölner Alleinunterhalter. Zumindest war der 19-Jährige nahezu an jeder gefährlichen Aktion der Geißböcke beteiligt. Tragisch wurde die Rolle, weil El Mala dabei auch eine ganz dicke Chancen liegenließ, die vielleicht sogar in die Kategorie „muss“ fiel.

„Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt“

Mit mehr als 34 km/h rannte der Stürmer nach einem Steckpass von Marius Bülter auf Gregor Kobel zu, doch im entscheidenden Moment dachte der Angreifer vielleicht einen Tick zu lange nach. Nur wenige Minuten später verpasste der Stürmer ebenfalls den richtigen Zeitpunkt für einen Abschluss. Bereits in der Anfangsphase war El Mala aus spitzem Winkel und kurzer Distanz am Dortmunder Keeper gescheitert. Über die linke Seite stellte der 19-Jährige Routinier Waldemar Anton vor eine ganz schwere Aufgabe, hielt die Hintermannschaft auf Trab und schraubte seine persönliche Dribbling-Statistik auf 28 in die Höhe. El Mala führt die Statistik auch nach dem achten Spieltag vor Spielern wie Yan Diomande oder Antonio Nusa von RB Leipzig an. Dabei erreichte der Angreifer auch seinen persönlichen Tempo-Rekord von 35 km/h.

Wer gedacht hat, El Mala würde Lehrgeld gegen die Routiniers der Dortmunder Defensive bezahlen, der sah sich wohl getäuscht. Zumindest eine Halbzeit lang war der Kölner der absolute Aktivposten. „Er ärgert sich, dass er das Tor nicht gemacht hat und wir uns natürlich auch“, sagte Lukas Kwasniok. „In Sachen Bereitschaft, Hingabe und Einstellung in der Arbeit gegen den Ball hat er einen großen Step gemacht gegen einen Topgegner. Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt.“ Tatsächlich arbeitete der Außenbahnspieler viel mit zurück, gewann auch Zweikämpfe in der eigenen Hälfte. Allerdings gab es gerade im ersten Abschnitt auch wieder zwei, drei Aktionen, in denen vielleicht ein Abspiel durchaus Sinn gemacht hätte. Auch, wenn das vierte Saisontor fehlte, El Mala dem Spiel eine andere Wende hätte geben können, der Youngster lieferte wieder ein starkes Spiel ab.

BVB war an El Mala interessiert

Und das ausgerechnet gegen den Gegner, der im Sommer 2024 ebenfalls an die Tür der El Malas angeklopft hat. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken gab im Vorfeld der Begegnung zu, dass man sich intensiv mit El Mala beschäftigt habe. Dem Vernehmen nach soll sich der Offensivspieler mit seiner Familie aber für einen Wechsel nach Köln entschieden haben, weil die sportliche Perspektive eine bessere gewesen sei. So hätte El Mala in Dortmund wohl „nur“ im Nachwuchs Spielpraxis sammeln sollen, beim FC spielt er nun Bundesliga. Zudem war wohl ein gemeinsamer Wechsel mit Bruder Malek beim BVB kein Thema. Beim FC freut man sich über die Entscheidung. Auch, wenn am Samstag die ein oder andere Großchance nicht genutzt wurde.

Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Timo Hübers wird im Duell gegen den BVB behandelt
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Bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen – „…trifft uns alle hart“

Die Bilder auf dem Spielfeld ließen schon nichts gutes erahnen. Am Mittag bestätigte der Verein dann die bittere Befürchtung. Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Bereits am Montag wird der Kölner Abwehrchef operiert.

Die Bilder ließen eigentlich schon wenig Zweifel zu, nun herrscht auch die bittere Gewissheit: Timo Hübers wird dem 1. FC Köln lange fehlen. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Der Abwehrspieler soll am Montag operiert werden.

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Die Reaktionen von Tom Krauß, Eric Martel und Marvin Schwäbe zeigten schon Sekunden nach dem Zweikampf, dass es Timo Hübers wohl schwerer getroffen hat. Der Kölner Abwehrchef war nach einem Duell mit Serhou Guirassy zu Boden gegangen, hatte sich offenbar am Knie verletzt. „Er hat geweint, er hat Schmerzen – es geht ihm einfach miserabel“, erklärte Lukas Kwasniok später auf der Pressekonferenz. Nur wenige Minuten später wurde der Innenverteidiger mit einem Krankentransport nach Köln in die MediaKlinik gebracht. Die MRT-Untersuchung ergab tatsächlich eine schwere Knieverletzung. Timo Hübers wird am Montag in Köln operiert. Das teilte der Verein am Sonntagmittag mit.

„Die Diagnose trifft uns alle hart“

Hübers hatte sich bereits zwei Mal das Kreuzband gerissen. 2016 am rechten Knie, 2018 am linken. Der Abwehrspieler war stark zurückgekommen. Sein Wechsel nach Köln war von einigen Sorgen des ein oder anderen Fans begleitet, Hübers könne anfällig für Knieverletzungen sein. Das erwies sich aber als Trugschluss. Strukturelle Probleme hatte der Abwehrspieler am Knie nicht. Bis zum unglücklichen Zweikampf mit Guirassy. Nun wird Hübers lange ausfallen. Die genaue Diagnose gab der Verein nicht bekannt. Mit einer Rückkehr ist aber wohl erst im kommenden Jahr zu rechnen.

„Schon in der Situation selbst war zu sehen, dass es für Timo nichts Gutes bedeutet. Die Diagnose trifft uns alle hart, vor allem ihn selbst. Er hat sich in jungen Jahren schon zweimal nach schweren Verletzungen zurück auf den Platz gekämpft – und wir sind sicher, dass er auch dieses Mal seinen Weg gehen wird“, sagte Thomas Kessler. „Timo verfügt über eine große innere Stärke und eine bemerkenswerte Mentalität, die ihn durch diese Phasen bringen wird. Wir als FC-Familie stehen eng an seiner Seite, unterstützen ihn auf jedem Schritt und wünschen ihm viel Kraft sowie eine schnellstmögliche Genesung.“ Der Vertrag des 29-Jährigen läuft bereits im kommenden Sommer aus. Gut möglich, dass die Kölner wie im vergangenen Jahr bei Luca Kilian nun auch eine schnelle Vertragsverlängerung mit dem Abwehrchef anstreben.


Marvin Schwäbe – der überragende Profi des 1. FC Köln an einem bescheidenen Abend

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Marvin Schwäbe – der überragende Profi des 1. FC Köln an einem bescheidenen Abend

Die Enttäuschung war schon extrem groß nach der 0:1-Pleite gegen den BVB. Lange sah es so aus, als könnten die Kölner einen Punkt entführen. Dass das möglich war, lag vor allem an einem Akteur des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe überragt und wird nicht belohnt.

Mit einem glücklichen abgefälschten Schuss avancierte Maximilian Beier zum großen Gewinner des Abends. Doch der beste Mann des Spiels befand sich in den Reihen des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe überragt gegen Borussia Dortmund und wird nicht belohnt.

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Möglicherweise wäre der Grad der Enttäuschung nach der 0:1-Pleite gegen den BVB ein anderer gewesen, wenn Marvin Schwäbe nicht einen so beeindruckenden Abend erwischt hätte. Starke 30 Torschüsse feuerte die Offensive der Borussia ab, der xGoals-Wert stand am Ende des Abends bei 2,2. Doch Schwäbe hatte den FC lange im Spiel gehalten. Schon im ersten Abschnitt parierte der Kölner Keeper einen Versuch von Karim Adeyemi aus kurzer Distanz. Schwäbe blieb lange stehen, machte die kurze Ecke zu. Nach dem Wechsel wuchs der Kölner Keeper geradezu über sich hinaus. Serhou Guirassy scheiterte aus kürzester Distanz mit einem Drehschuss (den der Stürmer aber auch sehr unplatziert Richtung Tor und Schwäbe drosch). Anschließend rettete der Kölner Keeper ganz stark bei einem Schuss von Felix Nmecha.

Schwäbe mit überragenden Werten

Auch gegen Julian Brandt und Maximilian Beier war der Keeper bei Distanzschüssen der Sieger. Insgesamt kam Schwäbe auf mehr als 90 Prozent abgewehrter Versuche. Ein überragender Wert. Zehn Paraden standen auf der Liste des Keepers. Schwäbe war der Mann des Abends, hielt den FC lange im Spiel, denn die Dominanz der Dortmunder war vor allem im zweiten Abschnitt brutal. Die Kölner fanden gar kein Mittel mehr, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien, bekamen nicht einen Abschluss auf die Haben-Seite. Doch der Kölner Keeper war trotz seiner herausragenden Leistung alles andere als zufrieden mit dem „beschissenen“ Abend. Denn neben der schweren Verletzung von Timo Hübers kassierten die Kölner dann auch noch das späte Gegentor.

„Sicht versperrt, vorher noch abgefälscht, hinten dran stehen noch Martel und Schmied irgendwie. Der eine bekommt ihn noch durch die Beine. Extrem bitter und schwierig zu sehen“, erklärte der Kölner Torhüter nach dem Spiel. Denn so stand am Ende eine besonders schmerzhafte Niederlage. Am Mittwoch wird Schwäbe die nächsten Chancen bekommen, sich auszuzeichnen. Dann ist der Gegner Bayern München. Und der Rekordmeister ist mit großem Abstand die Mannschaft mit den meisten Abschlüssen der Liga (152).


U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt

Sargis Adamyan traf für die Kölner U21
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U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt


Nach der bitteren Niederlage gegen den Bonner SC hat die Reserve der Geißböcke auch das Stadt-Derby verloren. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna.

Die Geißböcke haben den Anschluss an das obere Tabellendrittel verpasst und die zweite Pleite in Folge kassiert. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna 2:3. Die Treffer von Malek El Mala und Sargis Adamyan reichten nicht für einen Punkt.

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Die Fortuna übernahm von Beginn an die Initiative, war das Spiel bestimmende Team. Und belohnte sich bereits nach wenigen Minuten. Nach einer Flanke von Rafael Garcia von der linken Seite lauerte Vleron Statovci am zweiten Pfosten und traf zur Führung des Gastgebers (6.). Die Südstädter hielten den Druck auch nach der Führung aufrecht und hätten durchaus erhöhen müssen. Dem FC fiel in der Vorwärtsbewegung so gut wie nichts ein. Noch vor dem Seitenwechsel sah FC-Coach Evangelos Sbonias die Rote Karte, weil er seine Coaching Zone verlassen hatte. Es ging mit dem knappen Rückstand in die Kabine.

FC verschießt Elfmeter


Auch im zweiten Abschnitt gelang der Fortuna das schnelle Tor. Enzo Wirtz schickte Hamadi Al-Ghaddioui, der FC-Keeper überlupfte. Yannick Mausehund versuchte zu klären, lenkte die Kugel aber ins Netz (49.). Im Gegenzug hätten die Geißböcke verkürzen können, doch Emin Kujovic scheiterte nach einem Foul an El Mala vom Punkt. Und der Mittelfeldspieler war auch in der nächsten Situation der Unglücksrabe. Kujovic verlor am eigenen Strafraum den Ball an Wirtz, der mit einem sehenswerten Flachschuss das 3:0 erzielte (60.). Doch die Geißböcke gaben nicht auf. Luca Dürholz steckte die Kugel durch auf Sargis Adamyan und der Kölner Routinier verkürzte auf 1:3 (65.). Doch die Hoffnung erhielt einen weiteren Dämpfer als Fayssal Harchaoui nachtrat und mit der Roten Karte vom Feld ging (83.).

Zwar traf El Mala wenige Minuten vor dem Abpfiff zum 2:3, die Niederlage konnte der FC aber nicht mehr verhindern. Die Geißböcke kassierten damit die zweite Pleite in Folge und belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag erwartet der FC im Franz-Kremer-Stadion Velbert.

1. FC Köln: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan (46. Neumann) – Kujovic (65. Harchaoui), Dürholtz (85. Kristal) – Borie (70. Elyazidi), Adamyan, Toure (70. Labenz) – M. El Mala