Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Wie sieht die Defensive aus? So könnte der 1. FC Köln spielen

Für den 1. FC Köln steht wenige Tage nach der 0:1-Niederlage in Dortmund das Heimspiel gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal auf dem Programm. Im Vergleich zum Spiel beim BVB muss FC-Coach Lukas Kwasniok seine Startelf jedoch auf mindestens einer Position verändern. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen. 

Auch Tage nach der Niederlage in Dortmund sitzt der Schock über Timo Hübers Verletzung noch tief. Nach dem Ausfall des Innenverteidigers muss sich Kwasniok einen neuen Plan gegen den FCB zurecht legen. So könnte der 1. FC Köln im Pokal gegen die Bayern spielen.

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Beim Pokal-Heimspiel gegen die Bayern muss FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntermaßen auf Abwehrchef Timo Hübers verzichten. Sportlich und menschlich ein besonders bitterer Ausfall für den FC. Hübers ist nach Luca Kilian und Rav van den Berg schon der dritte Innenverteidiger, der lange fehlen wird. Hinter einem weiteren Abwehrspieler steht noch ein Fragezeichen. „Cenk hat ein paar Knie-Themen. Wir haben ihn jetzt noch einmal ins MRT geschickt, um einfach auf Nummer sicher zu gehen. Er hat die letzten Tage trainiert, das ging schon. Ich gehe davon aus, dass er morgen im Kader sein wird, aber wir müssen noch abwarten“, so der FC-Trainer über Özkacar, der in Dortmund angeschlagen ausgewechselt wurde.

Wie sieht die Innenverteidigung aus?

Wie Kwasniok seine Defensive gegen den FC Bayern letztlich formatieren wird, ließ der 44-Jährige noch nicht durchblicken, gab aber dennoch kleine Hinweise: „Wir haben nach wie vor genug Spieler. Wenn sich die Ausfälle auf einer Position ein wenig summieren, dann musst du kreativ werden. Ich freue mich immer auf die Challenge, neue Ideen zu finden“, so der Coach. „Gegen die Bayern brauchst du Spieler, die die Box gut verteidigen, aber auch Spieler, die aktiv sind und Eier haben, rauszuverteidigen. Ich glaube, wir haben genug Alternativen, Jungs, die die Physis haben rauszuverteidigen, um auch den sich fallen lassenden Stürmern folgen zu können. Deswegen sind das jetzt auch keine klassischen Innenverteidiger, die wir für das Spiel morgen benötigen“, so Kwasniok weiter.

Wieder zurück in die Startelf kommen dürfte Joel Schmied, der in Dortmund lediglich 20 Minuten zum Einsatz gekommen war. Zudem könnte auch Tom Krauß wieder in der Startelf stehen. Der ehemalige Leipziger zeichnet sich durch seine intensive Spielweise aus und dürfte insbesondere für das Hinausrücken wichtig werden. Der dritte Platz in der Dreierkette ist offen. Präferiert der FC-Trainer einen Linksfuß, werden entweder Dominique Heintz oder Cenk Özkacar beginnen, wobei Heintz wohl die Nase vorn hätte. Dann dürften Heintz links, Krauß zentral und Schmied rechts auflaufen. Entscheidet sich Kwasniok jedoch gegen einen Linksfuß, könnte Eric Martel auf die zentrale Position in der Dreierkette rücken und Krauß die linke Innenverteidigerposition übernehmen.

Weitere Positionen sind gesetzt

So offen wie die Frage in der Dreierkette, so klar sind wohl die anderen Positionen. Lediglich bei der Besetzung des zentralen Mittelfeldes gibt es ein Fragezeichen, das hauptsächlich mit der Besetzung der Dreierkette zusammenhängt. Sollte Martel in der Abwehr beginnen, dürften dort wie in Dortmund Denis Huseinbasic und Isak Johannesson starten. Rückt Martel jedoch eine Position nach vorn, würde voraussichtlich Huseinbasic auf der Bank bleiben. Im Tor wird Ron-Robert Zieler stehen, der von Kwasniok vor Saisonbeginn als Pokalkeeper festgelegt wurde. Auf den beiden Schienenpositionen sind Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen gesetzt.

Für die Offensive gestand Kwasniok eher unüblich: „Said wird morgen beginnen.“ Die anderen beiden Positionen werden wohl wie auch in Dortmund Marius Bülter und Jakub Kaminski bekleiden. Möglich ist jedoch auch, dass Kwasniok einem oder sogar beiden eine Pause gibt und zunächst Luca Waldschmidt, Ragnar Ache oder Linton Maina das Vertrauen von Beginn an schenkt.

Oder doch die Systemumstellung auf eine Viererkette?

Wenn Viererkette, dann wären Lund und Sebulonsen auf den Außen sowie Schmied und Krauß in der Mitte die ersten Kandidaten. Auf der Sechs könnte dann Martel neben Huseinbasic beginnen und Johannesson eine Position weiter nach vorn rücken. El Mala würde dann über die linke und Kaminski über die rechte Außenbahn kommen, während Bülter die klare Spitze wäre.

So könnte der FC gegen die Bayern spielen

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf

Denis Huseinbasic

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Marius Bülter fällt weiterhin angeschlagen aus

Marius Bülter



Lennart Karl und Said El Mala – das Duell der gehypten Shootingstars

Künftige Stars? Lennart Karl und Said El Mala
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Lennart Karl und Said El Mala – das Duell der gehypten Shootingstars

Wenn am Mittwoch der FC den Rekordmeister aus München empfängt, dann könnte es auch zum Aufeinandertreffen zweier Youngster kommen. Lennart Karl vs. Said El Mala – Das Duell der Shootingstars.

Sie gelten nicht nur bei ihren Clubs als die Zukunftsversprechen. Am Mittwoch treffen die Youngster möglicherweise in Köln aufeinander. Lennart Karl vs. Said El Mala – Das Duell der Shootingstars.

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Irgendwie verdeutlichten die Worte von Lukas Kwasniok die Schwierigkeit mit dem aktuell aufkeimenden Hype um zwei der aktuell größten Talente der Liga. „Spätestens seit dem gestrigen Spiel weiß die Menschheit, dass bei Bayern ein vielleicht noch größeres Talent rumläuft – mit Lennart Karl“, sagte der Kölner Coach, nachdem eben jener Karl für die Bayern in der Königsklasse vergangene Woche getroffen hatte. „Der spielt mit 17 schon in der Champions League. Alle Augen werden daher auf ihn gerichtet sein.“ Worte, die den Hype um den Bayern-Spieler sicher nicht minimieren. Ob Karl ein größeres Talent als El Mala ist, werden wohl erst die kommenden Jahre zeigen. Fakt ist, dass die beiden Spieler aktuell zu den größten Versprechen des Landes gehören.

„Beide stehen vor einer guten Entwicklung“

Und das ist sicher nicht in dem Hype um die beiden Youngster begründet, vielmehr werden Karl und El Mala aufgrund ihrer Leistungen von außen bereits in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gehoben – und das mit 19 beziehungsweise 17 Jahren. Karl kommt in dieser Saison beim Rekordmeister auf neun Einsätze, insgesamt 300 Minuten, zuletzt traf der Youngster sehenswert in der Liga und in der Champions League. Wer mit 17 Jahren beim FC Bayern regelmäßig zum Einsatz kommt und dann auch noch positiv in Erscheinung tritt, dessen Karriere scheint bereits früh in eine sehr positive Richtung zu gehen. „Beide stehen vor einer guten Entwicklung“, betont Lukas Kwasniok. Denn auch sein Youngster macht aktuell offenbar viel richtig.

El Mala kommt wettbewerbsübergreifend ebenfalls auf neun Einsätze und mehr als 300 Minuten. Der Kölner Youngster erzielte bereits drei Treffer, bereitete einen weiteren vor. Vor allem aber ist El Mala der größte Dribbler der Liga. Weder Michael Olise, noch Karim Adeyemi, noch Yan Diomande können da mithalten. Die ersten Schritte in dieser Saison scheinen ähnlich, doch die spielerischen Unterschiede sind da schon groß. „Tatsächlich glaube ich, dass Lennart Karl eher noch mal ein kombinierendes Element in seinem Spiel hat, er aber auch ein Rotationsspieler ist, der auf unterschiedlichen Positionen spielen kann“, sagte der Kölner Coach. „Said ist eher jemand, der komplett am Flügel agiert. Dieses Eins-gegen-Eins – er ist nicht dieser kombinierende Spieler, der sich im Halbraum den Ball abholt. Er ist mehr ein Spezialist, während Karl ein Freigeist zwischen den Räumen ist.“

Lob vom Gegner

Und der „Spezialist“ ist natürlich auch Kwasnioks Gegenüber Vinzent Kompany nicht verborgen geblieben. „Dieser Junge hat diese erste Beschleunigung und dann noch eine zweite. Das überrascht viele Verteidiger“, sagte der Bayern-Trainer. „Aus dieser hohen Geschwindigkeit kann er abschließen. Dieses Gefühl, inaktiv zu sein und dann auf einmal voll in den Konter zu gehen, ist eine Qualität, die man eine ganze Karriere lang nutzen kann.“ Passend dazu tauchten am Dienstag erneut Gerüchte, über ein Interesse der Bayern in den Sozialen Medien auf. Einen Eindruck von den Dribbel-Fähigkeiten kann sich Kompany am Abend machen. Dann könnten sich die Wege der beiden Shootingstars kreuzen. Zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal. Denn die Youngster stehen am Anfang ihrer Karriere. Gut möglich, dass Karl und El Mala irgendwann auch gemeinsam auf Torejagd gehen. Nun sind sie erst einmal Gegner.


U21 muss wieder Richtung Abstiegszone blicken – Sbonias hadert mit Platzverweisen

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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U21 muss wieder Richtung Abstiegszone blicken – Sbonias hadert mit Platzverweisen

Die U21 des 1. FC Köln hat ihre gute Ausgangslage nach der zwischenzeitlichen Serie durch die zweite Niederlage in Folge verspielt. Die Blicke der FC-Talente müssen nun zunächst sogar wieder Richtung Abstiegszone gehen. Evangelos Sbonias haderte derweil mit den Platzverweisen der U21 des 1. FC Köln.

Zufrieden war der Coach der Kölner Reserve nach dem Duell gegen den Stadtrivalen nicht. Trainer Evangelos Sbonias haderte mit den beiden Platzverweisen der U21 des 1. FC Köln im Stadtderby beim SC Fortuna Köln.

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Es hätte alles so schön werden können: Die U21 des 1. FC Köln hätte mit einem Sieg im Stadtderby beim SC Fortuna Köln die vorderen Tabellen-Plätze weiter im Blick haben können. Der Aufstieg in die Dritte Liga, auch wenn die Verantwortlichen dies bis dahin stets weit von sich geschoben haben, wäre in Sichtweite geblieben und ein Derby-Erfolg ein großes Ausrufezeichen gewesen. Doch letztlich bewies das Duell in der Südstadt, dass die Entscheidungsträger beim FC mit ihrer Taktik, der jungen Mannschaft mit zu hohen Erwartungen keinen Druck aufbürden zu wollen, richtig lagen.

Sbonias: „Ich war fast schockiert“

Die FC-Reserve verfällt plötzlich in alte Muster zurück, die nach der zwischenzeitlichen Serie von sechs Spielen ohne Niederlage eigentlich als überwunden galten. Das stellte auch der Trainer Evangelos Sbonias verwundert fest: „Die Überschrift des Spiels ist, dass wir im elementaren Abwehr-Verhalten das momentan nicht gut machen“, konstatierte Kölns Trainer Evangelos Sbonias und forderte von seinem Team, „schleunigst wieder einen Schritt nach vorne zu machen, um da wieder in die Lage zu kommen, Spiele zu gewinnen.“

Zudem ergänzte der Coach: „Wenn wir so verteidigen und gegen den Ball nicht griffig genug sind und dann auch noch in der eigenen Box viele Bälle hergeben, dann wird es in dieser Liga schwierig ein Spiel zu gewinnen. Ich bin nicht zufrieden, wie wir uns heute hier angestellt haben.“ Dass der Trainer in der ersten Hälfte eine rote Karte sah, verwunderte ihn noch nach dem Schlusspfiff: „Ich habe die rote Karte bekommen zur Verwunderung von allen inklusive mir. Die Begründung vom Schiedsrichter war, dass ich meine Coaching-Zone verlassen habe. Ohne dass etwas vorgefallen ist, es zu einer Ermahnung oder Kontaktaufnahme gekommen ist. Ich war fast schockiert, wenn ich ehrlich bin. Aber das ist die Begründung, das muss ich so hinnehmen.“

Gegen Velbert ohne Cheftrainer an der Seitenlinie

Zugleich vermutete Sbonias jedoch auch: „Dann ist es aber so, dass wahrscheinlich in jedem Spiel jeweils ein Trainer eine rote Karte bekommen muss, wenn man es so genau nimmt wie der Schiedsrichter heute.“ Auch der Platzverweis gegen Fayssal Harchaoui missfiel dem Coach, der das Spiel zu diesem Zeitpunkt von der Tribüne des Südstadions aus verfolgen musste: „Das kann man meiner Meinung nach mit ein bisschen Fingerspitzengefühl anders lösen.“

Die Blicke der U21 müssen nun jedoch zunächst wieder nach unten gehen statt nach oben. Der Vorsprung auf den potenziell ersten Abstiegsrang 15 schmolz auf drei Zähler zusammen. Allerdings hat das Team schon am kommenden Sonntag die Chance, den Abstand wieder zu vergrößern. Zu Gast im Franz-Kremer-Stadion ist dann der abgeschlagene Tabellen-Letzte SSVg Velbert. Der Aufsteiger hat bisher noch kein Spiel gewonnen und nur vier Punkte gesammelt. Die Kölner müssen dann jedoch auf ihren Cheftrainer an der Seitenlinie und ihren Mittelfeld-Motor im Zentrum verzichten.


Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Eric Martel gegen den FC Bayern München
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Nach der Statistik hat der 1. FC Köln keine Chance, diese muss der FC aber nutzen

Nach den nackten Zahlen brauchen die Kölner am Mittwochabend gegen den FC Bayern eigentlich gar nicht antreten. Zu eindeutig ist die Bilanz, zu klar die Dominanz der Münchner in der Liga. Und doch gibt es nur eine Marschroute: Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

Den FCB ärgern und überraschen will Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft sicherlich. Die Aufgabe ist allerdings wahrlich keine leichte am Mittwochabend. Der 1. FC Köln muss seine nicht vorhandene Chance gegen den FCB nutzen.

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Dass Lukas Kwasniok ein Flutlichtspiel vor ausverkauften Haus und gegen die Creme de la Creme des deutschen Fußballs nicht als Highlight-Spiel ansieht, hat einen ganz einfachen Grund: Der Kölner Trainer erwartet einfach eine beeindruckende Dominanz des Gegners. „Ich glaube, gegen die Bayern ist tatsächlich immer schwierig und aktuell so gut wie unmöglich. Das ist die Wahrheit, weil sie einfach unglaublich gut sind“, sagte der 44-Jährige. Highlight-Spiele sind für Kwasniok die Begegnungen gegen Mannschaften, in denen er sich wichtige Punkte für den Kampf um den Klassenerhalt ausrechnet. Also die folgenden Partien gegen den Hamburger SV am kommenden Sonntag oder dann das Derby gegen Mönchengladbach vor der nächsten Länderspielpause. Das Bayern-Duell wird natürlich dennoch ein Highlight für den 44-Jährigen, ein Kracher-Spiel, vielleicht die Kür, bevor dann schon wieder die Pflicht in der Liga ansteht.

Nur vier Siege in 30 Jahren

Natürlich will der Kölner Coach auch den großen Gegner von der Säbener Straße ärgern, überraschen. Doch ist die Hürde gegen den FCB schon eine besonders hohe. Wenn es nach dem Papier geht, haben die Kölner am Mittwochabend nicht den Hauch einer Chance. Der FC Bayern scheint in dieser Spielzeit die Liga noch ein wenig mehr zu dominieren, als in den vergangenen Jahren. Der FC Bayern hat wettbewerbsübergreifend alle 13 Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen. Zudem ist der Rekordmeister mit acht Siegen und einer Torbilanz von 30:4 in diese Spielzeit gestartet. Das ist der beste Saisonauftakt nach acht Spieltagen der Bundesliga-Historie. Die Münchner führen zahlreiche Statistiken der Liga souverän an. Von den meisten Toren, den meisten Torschüssen, dem höchsten xGoals-Wert bis hin zu den wenigsten Gegentoren, den wenigsten Schüssen aufs eigene Gehäuse und dem niedrigsten XGoals-Wert den Gegner.

Zudem ist die Bilanz der Geißböcke gegen den FCB auch alles andere als erfreulich. Der letzte Sieg bei den Bayern liegt 16 Jahre zurück, der vorletzte 27 Jahre. Damals hießen die Kölner Torschützen noch Daniel Brosinski und Fabrice Ehret sowie Khodadad Azizi und Markus Münch. Seit 30 Jahren gab es genau vier Pflichtspielsiege für Köln. In den Knochen steckt dem FC wohl auch noch die 0:8-Klatsche beim letzten Pokal-Aufeinandertreffen 2003. Überhaupt haben die Geißböcke erst eins von sechs Pokalspielen gegen den FCB gewinnen können. Das sogar mit 5:1 – allerdings 1972. Es gibt also in der Tat nur wenige Zahlen, die dem FC für das Pokalspiel am Mittwochabend Hoffnung machen können. Es gibt aber durchaus positive Beispiele für die ganz großen Überraschungen.

„In einem Spiel ist vermeintlich alles möglich“

„Wir sind jetzt kein Team, das dann von vornherein sagt, wir haben keine Chance“, so Kwasniok. „Zur Wahrheit gehört eben auch, die Bayern haben sicherlich in den vergangenen Jahren nicht ganz so im DFB Pokal performt und in einem Spiel ist vermeintlich alles möglich.“ Tatsächlich ist der FC Bayern in der Vergangenheit gerne im Pokal gestolpert. Seit 2020 hat der Rekordpokalsieger den Cup nicht mehr nach München geholt. Sensationelle Niederlagen gab es unter anderem gegen Aachen, Homburg, Weinheim oder Verstenbergsgreuth. Vor zwei Jahren war ebenfalls in der 2. Runde gegen Saarbrücken Schluss und auch im aktuellen Wettbewerb hat sich der FCB nicht so wirklich mit Ruhm bekleckert. München setzte sich nur knapp mit 3:2-Toren und einem Treffer in der Nachspielzeit gegen Wehen Wiesbaden durch. Der FC wird also versuchen, seine Chance zu nutzen. Eine Chance, die die Kölner eigentlich gar nicht haben.


Lukas Kwasniok gibt Said El Mala die Startelf-Garantie für den Pokalfight des 1. FC Köln

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Lukas Kwasniok gibt Said El Mala die Startelf-Garantie für den Pokalfight des 1. FC Köln

Normalerweise lässt sich Lukas Kwasniok eher nicht in die personellen Karten schauen. Das war nun aber anders auf der Pokal-Pressekonferenz des 1. FC Köln: Der Trainer gab eine Startelf-Garantie für Said El Mala.

Nach der Leistung im Spiel gegen Dortmund ist die Entscheidung keine große Überraschung. Allerdings die frühe Kommunikation schon eher ungewöhnlich für den Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok gibt eine Startelf-Garantie für Said El Mala aus.

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Möglicherweise hätte ein Tor dem Spiel gegen Borussia Dortmund eine andere Wendung gegeben. Und dann hätte sich der Hype um Said El Mala ein weiteres Mal mächtig beschleunigt. Doch der Kölner Youngster ließ eine Großchance liegen, scheiterte möglicherweise an den eigenen Nerven. Dennoch war der 19-Jährige gegen die Borussia der Aktivposten auf Seiten des FC. „Ich gehe davon aus, dass er in der Vergangenheit schon öfter mal eine Torchance verkickt hat. Sein Leben ging danach weiter. Und so ist es jetzt auch.“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstagnachmittag. „Er hat eine Torchance vergeben in Dortmund, war aber ein Unruheherd, Aktivposten in vorderster Reihe. Er hat sehr mannschaftsdienlich gearbeitet gegen den Ball, mit dem Ball.“

„Said beginnt“

Und dennoch sieht auch der Kölner Trainer natürlich noch Verbesserungspotenzial. „Für ihn gilt es schon noch an der Differenzierung zu arbeiten: Wann gehe ich in die Finalisierung und wann warte ich, bis meine Mitspieler auch da sind, damit du nicht nach einem Ballverlust sofort in einen Gegenkonter läufst“, sagte Kwasniok. „Das sind die Elemente, an denen er auch gewillt ist zu arbeiten. So etwas ist ihm schon zu Hauf passiert in der Vergangenheit und das wird ihm auch in der Zukunft passieren.“ Bereits am Mittwochabend wird der 19-Jährige die Chance haben, es besser zu machen. Denn El Mala wird auch gegen den Rekordmeister auflaufen. Und nicht nur das: „Ich kann nur sagen, Said beginnt“, sagte Kwasniok. Für den Kölner Trainer eher ungewöhnlich offene Karten.

Dass der Stürmer spielen wird, ist angesichts der guten Leistung gegen Dortmund keine Überraschung. Eine Leistung, die offenbar auch Vincent Kompany nicht verborgen geblieben ist. „Dieser Junge hat diese erste Beschleunigung und dann noch eine zweite. Das überrascht viele Verteidiger“, sagte der Bayern-Coach. „Aus dieser hohen Geschwindigkeit kann er abschließen. Dieses Gefühl, inaktiv zu sein und dann auf einmal voll in den Konter zu gehen, ist natürlich eine Qualität, die man eine ganze Karriere lang nutzen kann.“ El Malas Bruder Malek trainierte zwar am Dienstag bei den Profis mit, wird aber gegen die Bayern nicht zum Kader gehören. Kwasniok betonte, dass der Offensivspieler erst einmal konstant gespielt haben müsse.


Beim 1. FC Köln droht ein weiterer Innenverteidiger-Ausfall

Lukas Kwasniok bei der PK vor dem Pokalspiel
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Beim 1. FC Köln droht ein weiterer Innenverteidiger-Ausfall

Durch die Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers ist die Personaldecke beim FC in der Abwehr ohnehin angespannt. Nun könnte ein weiterer dazukommen beim 1. FC Köln: Ein weiterer Innenverteidiger könnte ausfallen.

Die Kölner Defensive wird am Mittwochabend sicherlich auf eine harte Probe gestellt. Immerhin kommt die Power-Offensive der Liga nach Köln. Und dazu könnte es ein weiteres personelles Problem geben beim 1. FC Köln: Ein weiterer Innenverteidiger könnte ausfallen.

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Die Verletzung von Timo Hübers wiegt nach wie vor schwer. Spieler, Gegner und Experten haben ihr Bedauern geäußert. Der Abwehrspieler wird den Kölnern lange fehlen. Und somit dünnt sich die Personalsituation in der hintersten Reihe beim FC weiter aus. Nach Luca Kilian und Rav van den Berg muss nun der dritte Innenverteidiger zuschauen und hart am Comeback arbeiten. Eigentlich sahen sich die Kölner für die Begegnung gegen den FC Bayern dennoch in der hintersten Reihe gut aufgestellt. Doch nun droht ein weiterer Abwehrspieler auszufallen. Cenk Özkacar hatte sich schon im Duell gegen den BVB frühzeitig auswechseln lassen. Lukas Kwasniok sprach anschließend von einem „Ganzkörperkrampf“ und machte sich keine großen Sorgen, dass der Abwehrspieler für das Pokalspiel ausfallen würde.

„Cenk hat ein kleineres Knie-Thema“

Doch aktuell bereitet dem Türken das Knie Sorgen. „Cenk hat ein kleineres Knie-Thema. Wir haben ihn ins MRT geschickt. Da müssen wir abwarten, ob er ein Thema für den Kader ist“, sagte der Kölner Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Pokalfight. Dennoch habe man „nach wie vor noch genug“ Spieler, die die Position bekleiden können. „Ich habe noch nie gejammert und werde es auch nicht tun. Es ist nun einmal so, dass Verletzungen dazugehören. Wenn es sich auf einer Position ein wenig summiert, musst du kreativ werden. Das ist nicht etwas, das mir völlig fremd ist“, sagte Kwasniok. Und auf diese Herausforderung freue sich der Coach. Innenverteidiger, die sich zurückziehen und nur das eigene Tor verteidigen, wären gegen die Bayern ohnehin nicht die richtige Wahl.

„Du brauchst sehr aktive Spieler, die sich nicht nur zurückziehen. Du brauchst auch Spieler, die auf gut Deutsch gesagt die Eier in der Buchse haben, um raus zu verteidigen“, sagte der Trainer. „Wir haben da genug Alternativen. Jungs, die genug Physis haben, um gut raus zu verteidigen. Wir brauchen nicht unbedingt klassische Innenverteidiger“. Neben den Langzeitverletzten steht dem Trainer der gesamte Kader zur Verfügung.  


Genau ein Jahr nach der Ausbootung beim 1. FC Köln: Für Jonas Urbig schließt sich ein Kreis

Jonas Urbig trifft nun mit dem FC Bayern München auf den 1. FC Köln
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Genau ein Jahr nach der Ausbootung beim 1. FC Köln: Für Jonas Urbig schließt sich ein Kreis

Genau ein Jahr nach seiner Ausbootung kehrt das Kölner Talent nach Köln zurück – nur in anderer Rolle: Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln. Der ehemalige U21-Keeper soll nun dem Rekordmeister gegen den FC helfen.

Vor einem Jahr war er plötzlich nur noch die Nummer zwei beim FC. Nun wird er gegen die Geißböcke auflaufen und das im Trikot des FC Bayern München. Jonas Urbigs besondere Rückkehr zum 1. FC Köln

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So ein wenig dürfte sich für Jonas Urbig am Mittwochabend ein Kreis schließen. Als der 1. FC Köln dann nämlich vor genau einem Jahr zur zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Holstein Kiel auflief, da sah sich die damalige Kölner Nummer eins auf der Bank wieder. Und das nicht etwa als Pokal-Keeper, vielmehr war das junge FC-Talent etwas überraschend ausgebootet worden. Überraschend, weil Urbig vor der Saison mindestens genauso unerwartet zur neuen Nummer eins im Kölner Kasten ernannt worden war. Marvin Schwäbe hatte seinen Stammplatz im FC-Tor plötzlich verloren. Von außen eine seltsame Entscheidung. Möglicherweise mit einem Versuch, Urbig unbedingt halten zu wollen, zu erklären. An jenem 29. Oktober kehrte Schwäbe zurück in den Kasten und der Routinier gab diese Position auch nicht mehr her.

Unerwartet viele Spiele für Jonas Urbig

Schon damals ploppten die ersten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München auf. Dieser erfolgte bekanntlich im vergangenen Winter. Seitdem ist Urbig zwar weiterhin die Nummer zwei, aber eben an der Säbener Straße beim international spielenden Rekordmeister. Und da Manuel Neuer im Pokal noch gesperrt ist, wird der 22-Jährige am Mittwochabend an alte Wirkungsstätte zurückkehren. Nach seinem Wechsel nach München musste sich der Frechener erst einmal in Geduld üben. Eine Entwicklung, die wohl abzusehen gewesen ist. Doch der Kaltstart kam schneller als gedacht. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League verletzte sich Manuel Neuer nach rund einer Stunde. Urbig musste ohne Spielpraxis gegen Leverkusen sofort da sein, machte seine Sache ordentlich und half dabei mit, das 3:0 über die Zeit zu bringen.

Wenige Tage später feierte der gebürtige Euskirchener dann sein Bundesligadebüt. Dieses verlief jedoch nicht optimal. Nach einer 2:0-Führung verlor der FCB am Ende noch mit 2:3 gegen den VfL Bochum. Im Anschluss an diese Partie sammelte Urbig sieben weitere Bundesligaspiele sowie drei weitere Einsätze in der Königsklasse. Kurios: Da Urbig in der Hinrunde für den FC auflief und in der Rückrunde beim FCB im Kader stand, war Urbig am Ende der vergangenen Saison nicht nur deutscher Meister, sondern auch Zweitligameister. Und ähnlich viele Einsätze erhoffte sich der Keeper auch in dieser Spielzeit. Da die Münchner Urbig gern bei der Klub-WM dabeihaben wollten, verzichtete der Torwart im Sommer auf die U21-EM. Allerdings kam der 22-Jährige in den USA auf keinen Einsatz und verpasste so die Möglichkeit, Spielpraxis zu sammeln.

Urbig mit „gutem Gefühl“ nach Köln

Ähnlich mau sieht es auch in dieser Saison aus. Neben dem Einsatz in der ersten Runde des Pokals in Wiesbaden stand Urbig lediglich am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach im Kasten der Münchener. Durch den Einsatz in Gladbach sollte der 22-Jährige Spielpraxis sammeln, um für das Pokalspiel in Köln bereit zu sein. Gegen Gladbach merkte man Urbig zu Beginn des Spiels die fehlende Spielpraxis an. In der letzten Situation des Spiels hatte Urbig sogar Glück, dass ihm der Ball zunächst an den Oberschenkel, erst anschließend an den Arm sprang und Gladbachs Kevin Stöger noch mehrere Meter vom Schlussmann entfernt war. Nach dem 3:0-Sieg gegen die Borussia, den Urbig selbst als „kleinen Derbysieg“ bezeichnete, sagte der Keeper, dass er mit einem „guten Gefühl“ nach Köln zurückkehre.

Das gute Gefühl werden ihm die FC-Spieler am Mittwoch auf jeden Fall nehmen wollen. Ein Duell gegen Marvin Schwäbe gibt es bekanntlich nicht. Exakt ein Jahr nach der Rückkehr in den Kölner Kasten sitzt die aktuelle Nummer eins nur auf der Bank. Denn Lukas Kwasniok setzt im Pokal auf Ron-Robert Zieler.


Transfergerücht: Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln wirklich zum Thema?

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Transfergerücht: Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln wirklich zum Thema?

Schon im vergangenen Sommer brodelte die Gerüchteküche in Bezug auf den türkischen Nationalspieler. Nun wird erneut über eine Rückkehr spekuliert. Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln wirklich noch einmal zum Thema?

Zwei Monate vor Öffnung des Wintertransferfensters brodelt die Gerüchteküche so langsam wieder. Und auch der FC wird mit einem bekannten Namen in Verbindung gebracht. Wird Salih Özcan beim 1. FC Köln tatsächlich wieder zum Thema?

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Aus dem besonderen Spiel gegen den Heimatclub wurde nichts. BVB-Coach Niko Kovac hatte Salih Özcan am vergangenen Wochenende aus dem Kader für die Begegnung gegen den FC gestrichen. Und das, obwohl der Dortmunder Trainer nur wenige Tage zuvor angekündigt hatte, möglichst viel rotieren zu wollen. Doch gegen Köln lief der Mittelfeldspieler nicht auf. Zum ersten Mal stand der türkische Nationalspieler somit in dieser Saison in der Liga nicht im Aufgebot. Für die Champions League ist Özcan gar nicht erst nominiert worden. Insgesamt kommt der 27-Jährige in dieser Saison bei der Borussia auf vier Kurzeinsätze – darunter drei sehr kurze, die die drei Minuten-Marke nicht überschritten haben. Die Zeichen stehen ganz klar auf Abschied. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus, der BVB wird ihn nicht verlängern.

Özcan müsste dem FC entgegen kommen

Und so überrascht es nicht, dass der TV-Sender „Sky“ berichtet, dass Özcan den Verein schon im Winter verlassen kann. Wie der TV-Sender weiter erklärt, soll der FC wieder konkretes Interesse an seinem Eigengewächs haben. Das war schon im vergangenen Sommer ein Thema. Damals erklärte Thomas Kessler aber, dass es nur einen privaten Austausch mit Özcan gegeben habe. Jetzt wird erneut über den Namen spekuliert. Im Sommer soll die Borussia rund fünf Millionen Euro Ablöse für Özcan verlangt haben. Viel Geld für den FC, der auf der zentralen Position im Mittelfeld eigentlich gut aufgestellt war und es noch immer ist. Die Summe dürfte nun angesichts des auslaufenden Vertrags geringer ausfallen, ablösefrei wird Özcan die Borussia aber nicht verlassen. Zudem soll sich das Gehalt des türkischen Nationalspielers in einer ähnlichen Kategorie bewegen.

Um beim FC ein Thema zu sein, müsste Özcan wohl auf eine Stange Geld verzichten. Das scheint nicht ausgeschlossen. Doch ist ein Wechsel im Winter realistisch? Im zentralen Mittelfeld müssen die Kölner nach wie vor nicht zwingend nachlegen. Durch die Verletzung von Timo Hübers liegt der Fokus aktuell auf einem weiteren Innenverteidiger. In den Planungen könnte natürlich auch Eric Martel eine Rolle spielen. Der Sechser hat oft genug bewiesen, dass er im Zentrum der letzten Kette agieren kann. Auf der anderen Seite könnte man sich dann durchaus die Frage stellen, warum die Kölner nicht direkt einen Abwehrspieler anstatt eines weiteren defensiven Mittelfeldspielers verpflichten und Martel auf seiner angestammten Position belassen.

Und dann steht da hinter Martel noch das dicke Fragezeichen. Bleibt der 23-Jährige nun beim FC? Die Antwort könnte schon in den kommenden Wochen erfolgen. Und möglicherweise bekommt dann die Personalie Salih Özcan eine andere Bedeutung.


Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Eric Martel verteidigt im November 2023 gegen Harry Kane.
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Große Hürde für den 1. FC Köln: Angeschlagene Defensive trifft auf brutale Offensive

Mit dem Ausfall von Timo Hübers bricht dem FC eine Konstante in der Abwehrreihe weg. Die muss am Mittwoch aber dringend kompensiert werden. Denn mit dem FCB kommt Offensivpower pur zum 1. FC Köln: Ausgedünnte Defensive der Kölner empfängt die brutale Offensive der Bayern.

Auch nach dem 0:1 gegen Borussia Dortmund wartet eine schwere Aufgabe auf den 1. FC Köln: Die ausgedünnte Kölner Defensive empfängt die brutale Offensive der Münchner.

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Nicht viele Fans hatten sich am ersten Tag nach den Herbstferien ans Geißbockheim zum Trainingsauftakt der Kölner vor dem Bayern-Spiel verirrt. Die, die gekommen waren, stellten erleichtert fest, dass Cenk Özkacar wohl tatsächlich nur unter einem „Ganzkörperkrampf“ gelitten hatte, als er sich im Duell gegen den BVB nach einer knappen Stunde auswechseln ließ. Die Einheit am Montag beendete der Türke auch etwas früher, ein Einsatz am Mittwoch ist aber nicht gefährdet. Und so wird Lukas Kwasniok gegen den Rekordmeister am Samstag dann doch drei Innenverteidiger aufstellen können. Ob der Kölner Coach das auch tut, scheint eher unwahrscheinlich. Eher wird Eric Martel nach seinem soliden Auftritt gegen Serhou Guirassy und Co. die Chance erhalten, seine Klasse gegen Harry Kane und Co. unter Beweis zu stellen.

Bayern in der Offensive das Nonplusultra

Dennoch wiegt die Verletzung von Timo Hübers natürlich schwer. Der Innenverteidiger ist auch in dieser Spielzeit alles andere als fehlerfrei gewesen, doch Hübers war durchaus eine Konstante in der Kölner Hintermannschaft. Es wird tatsächlich schwer, im Kölner Kader aktuell einen adäquaten Ersatz für den Langzeitverletzten zu finden. Nach den Verletzungen von Rav van den Berg und Timo Hübers geht der FC in der letzten Kette schon ersatzgeschwächt in die Begegnung gegen den Rekordmeister. Zwar ist Martel in der Innenverteidigung eine starke Alternative, nur ist der 23-Jährige dann nicht Eins-zu-eins im zentralen Mittelfeld zu ersetzen. Und das ausgerechnet gegen die Bayern. Denn mit dem Rekordmeister kommt die absolute Offensivpower der Liga nach Köln.

Noch nie zuvor hat ein Bundesligist nach acht Spieltagen 30 Tore auf dem Konto gehabt. Der FCB trifft im Schnitt also pro Spiel mehr als drei Mal. Auf Platz zwei folgt Frankfurt mit 21 Treffern. Der Rekordmeister gab zudem 150 Torschüsse ab, Stuttgart folgt mit 130, der FC kommt auf 94. Der xGoals-Wert liegt bei 21 und damit die Effizienz bei +9. Keine Mannschaft hat mehr Ballbesitz, keine Mannschaft kommt auf mehr Pässe, keine auf eine erfolgreichere Quote und keine Mannschaft trifft öfter aus dem Spiel. Dazu kommen die Bayern bereits auf 23 Großchancen, die Geißböcke auf sieben. Alleine zwölf Tore hat Harry Kane schon in der Liga erzielt und damit doppelt so viele wie der direkte Verfolger Jonathan Burkardt. Insgesamt trugen sich aber schon zehn unterschiedliche Torschützen in die Goalgetterliste ein.

Immerhin gehört die Kölner Defensive zu den besseren der Liga. Erst drei Gegentore hat der FC aus dem Spiel heraus gefangen. Einzig der FC Bayern München kann da mithalten. Mit insgesamt elf Gegentoren gehören die Geißböcke auch noch zum oberen Tabellendrittel. Ob die Statistik dem Pokalspiel stand hält, wird sich dann am Mittwochabend zeigen.


Winter-Transfer, Leihabbruch, Rollentausch beim 1. FC Köln – das ist die wahrscheinlichste Reaktion nach Hübers-Aus

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Winter-Transfer, Leihabbruch, Rollentausch beim 1. FC Köln – das ist die wahrscheinlichste Reaktion nach Hübers-Aus

Auch mit zwei Tagen Abstand wiegt die Verletzung von Timo Hübers beim FC schwer. Der Innenverteidiger ist am Montag operiert worden. Die Kölner Verantwortlichen werden auf den Ausfall reagieren müssen beim 1. FC Köln: Rüstet der FC im Winter nach?

Nach der schweren Verletzung von Timo Hübers gab es in den Sozialen Medien auch von Wegbegleitern viel Zuspruch. Der Abwehrspieler soll schnell wiederkommen, so der Tenor der Mitspieler. Doch kurzfristig wird man reagieren beim 1. FC Köln: Rüstet der FC im Winter nun noch einmal nach?

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Auf der Mitgliederversammlung im September vor genau einem Monat deuteten die Kölner Vereinsbosse an, dass durchaus die finanzielle Möglichkeit bestünde, im Winter noch einmal nachzubessern. Dem Vernehmen nach wäre das aber nur eine Option, wenn eine weitere Verpflichtung denn auch dringend nötig wäre. Natürlich werden Thomas Kessler und Co. hinter verschlossenen Türen durchaus einige Möglichkeiten prüfen, möglicherweise bis dato nicht so richtig konkret. Doch durch die Verletzung von Timo Hübers könnte nun also tatsächlich Bewegung in eine weitere Neuverpflichtung kommen. Denn der Innenverteidiger wird dem FC nun auf Monate fehlen. Eine Reaktion auf den Ausfall wird es sicherlich geben, in welche Richtung die dann geht, scheint allerdings offen.

Eher Transfer als Leihabbruch?

Laut dem TV-Sender Sky planen die FC-Bosse offenbar eine Vertragsverlängerung mit Hübers. Der Kontrakt läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Die Schwere der Verletzung schließt nicht aus, dass der Abwehrspieler in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommt. Dann hätte Hübers keine Chance, sich für andere Clubs zu empfehlen. Wie bei Luca Kilian scheint also eine Vertragsverlängerung tatsächlich eine realistische Option zu sein. Der TV-Sender berichtet zudem, dass sich der FC aktiv auf dem Transfermarkt nach einer Neuverpflichtung eines Innenverteidigers für den Winter umschaut. Namen sind noch keine in der Verlosung. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Kölner einen routinierten Abwehrspieler ans Geißbockheim holen wollen.

Eine andere Option wäre sicherlich ein Leihabbruch bei Julian Pauli oder Elias Bakatukanda. Eine Option schon, aber auch ein realistisches Szenario? Tatsächlich müssten auch alle Seiten bei einem solchen Vorhaben mitspielen. Heißt auch: der Verein, der den Leihspieler aufgenommen hat. Sowohl Pauli als auch Bakatukanda sind in Dresden und Linz Stammspieler. Eine Rolle, die sich die FC-Bosse von den beiden Akteuren erhofft haben. Und eine Rolle, die wohl beide Eigengewächse bei einer Rückkehr nach Köln aufgeben würden. Und das widerspricht aktuell der Denkweise der Kölner Verantwortlichen. Denn die Maxime ist es, den jungen Spielern möglichst viel Einsatzzeit und Spielpraxis zu ermöglichen. Ob eine Rückkehr dann nicht doch mit dem Platz an der Seitenlinie verbunden wäre, ist zumindest nicht ausgeschlossen.

Kurzfristige Lösung heißt wohl Martel

Auf der anderen Seite würden ein weiterer Transfer sowie eine Vertragsverlängerung das bevorstehende Luxusproblem beim FC nicht gerade erleichtern. Mit Rav van den Berg, Joel Schmied, Elias Bakatukanda, Julian Pauli, Timo Hübers und Spieler X würden dem FC in diesem Fall sechs Innenverteidiger in der kommenden Spielzeit zur Verfügung stehen. Die Rollen von Dominique Heintz, Cenk Özkacar und Luca Kilian sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Bis zum Winter-Transferfenster sind es ohnehin noch ein paar Meter zu gehen. Kurzfristig scheint in der Innenverteidigung viel für die Zwischenlösung Eric Martel zu sprechen. Der etatmäßige Sechser hat bekanntlich schon mehrfach in der Innenverteidigung agiert. Zuletzt am vergangenen Samstag gegen Serhou Guirassy, am Mittwoch dürfte der Gegner dann Harry Kane heißen.