U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt

Sargis Adamyan traf für die Kölner U21
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U21 des 1. FC Köln verliert Stadt-Derby: Aufholjagd wird nicht belohnt


Nach der bitteren Niederlage gegen den Bonner SC hat die Reserve der Geißböcke auch das Stadt-Derby verloren. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna.

Die Geißböcke haben den Anschluss an das obere Tabellendrittel verpasst und die zweite Pleite in Folge kassiert. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen die Fortuna 2:3. Die Treffer von Malek El Mala und Sargis Adamyan reichten nicht für einen Punkt.

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Die Fortuna übernahm von Beginn an die Initiative, war das Spiel bestimmende Team. Und belohnte sich bereits nach wenigen Minuten. Nach einer Flanke von Rafael Garcia von der linken Seite lauerte Vleron Statovci am zweiten Pfosten und traf zur Führung des Gastgebers (6.). Die Südstädter hielten den Druck auch nach der Führung aufrecht und hätten durchaus erhöhen müssen. Dem FC fiel in der Vorwärtsbewegung so gut wie nichts ein. Noch vor dem Seitenwechsel sah FC-Coach Evangelos Sbonias die Rote Karte, weil er seine Coaching Zone verlassen hatte. Es ging mit dem knappen Rückstand in die Kabine.

FC verschießt Elfmeter


Auch im zweiten Abschnitt gelang der Fortuna das schnelle Tor. Enzo Wirtz schickte Hamadi Al-Ghaddioui, der FC-Keeper überlupfte. Yannick Mausehund versuchte zu klären, lenkte die Kugel aber ins Netz (49.). Im Gegenzug hätten die Geißböcke verkürzen können, doch Emin Kujovic scheiterte nach einem Foul an El Mala vom Punkt. Und der Mittelfeldspieler war auch in der nächsten Situation der Unglücksrabe. Kujovic verlor am eigenen Strafraum den Ball an Wirtz, der mit einem sehenswerten Flachschuss das 3:0 erzielte (60.). Doch die Geißböcke gaben nicht auf. Luca Dürholz steckte die Kugel durch auf Sargis Adamyan und der Kölner Routinier verkürzte auf 1:3 (65.). Doch die Hoffnung erhielt einen weiteren Dämpfer als Fayssal Harchaoui nachtrat und mit der Roten Karte vom Feld ging (83.).

Zwar traf El Mala wenige Minuten vor dem Abpfiff zum 2:3, die Niederlage konnte der FC aber nicht mehr verhindern. Die Geißböcke kassierten damit die zweite Pleite in Folge und belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag erwartet der FC im Franz-Kremer-Stadion Velbert.

1. FC Köln: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Özkan (46. Neumann) – Kujovic (65. Harchaoui), Dürholtz (85. Kristal) – Borie (70. Elyazidi), Adamyan, Toure (70. Labenz) – M. El Mala


    Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

    Bittere Pleite für den 1. FC Köln in Dortmund
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    Nach 0:1 des 1. FC Köln: Ein Kracher-Spiel, das Lukas Kwasniok gerne streichen würde

    Die Dominanz der Borussia war gegen den FC beachtlich groß. Der Spielverlauf spiegelte das aber so nur in Teilen wieder und ein Punkt wäre für die Kölner wohl drin gewesen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

    Die Vorfreude auf das Duell im Signal Iduna Park war groß. Im Nachhinein ist es nun eher ein Abend zum Vergessen. Deswegen ist die Niederlage des 1. FC Köln beim BVB so bitter.

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    Die Vorfreude war bei Lukas Kwasniok vor dem BVB-Duell groß. Der Kölner Coach hatte von dem „Kracher-Spiel“ gesprochen, das bevorstand. Kein Wunder: 80.000 Zuschauer, Flutlicht, Champions-League-Teilnehmer als Gegner – was will man mehr. Doch die Meinung kann sich bekanntlich dann doch auch bei einem Bundesliga-Trainer schnell ändern. „Es gibt Tage im Leben, die würde man im Nachhinein gerne streichen. Und natürlich gehört dieser bei mir dazu“, sagte der 44-Jährige am späten Samstagabend, nachdem die Kölner die Partie in Dortmund abgegeben hatten. „Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns für einen leidenschaftlichen Kampf nicht belohnt haben. Nicht mit dem Punktgewinn und dann auch noch, was fataler ist, die schwere Verletzung von Timo Hübers.“

    Dortmund überlegen, der FC mit Möglichkeiten

    Tatsächlich fühlte sich der Abend besonders bitter an. Und das, obwohl die Statistik schon ziemlich eindeutig ausfiel. 65:35 Prozent Ballbesitz, 30:5 Torschüsse, 17:2 Ecken für die Borussia, alleine Abwehrspieler Nico Schlotterbeck kam auf genauso viele Torschüsse wie der gesamte FC. Die Dominanz der Borussen war schon groß, und doch schnupperten die Geißböcke an einer Überraschung. Alleine Said El Mala, der von Beginn an auflief, hätte in der ersten Halbzeit wohl ein Tor erzielen müssen und zwei Treffer erzielen können. Doch der Youngster der Geißböcke scheiterte an Gregor Kobel, wohl auch an den eigenen Nerven. Bei aller Dortmunder Überlegenheit wäre die Kölner Führung aber alles andere als unverdient gewesen.

    „Wir haben in der ersten Halbzeit viel mehr Entlastung gehabt, hatten auch die besseren Chancen, haben sie leider nicht gemacht“, sagte Thomas Kessler. Tatsächlich kam Karim Adeyemi ebenfalls zu einer guten Möglichkeit, aber Marvin Schwäbe war im Eins-gegen-Eins aus kurzer Distanz zur Stelle. „Man muss schon sagen, dass Dortmund die größeren Spielanteile hatte, aber wir hatten in der ersten Hälfte zwei Dinger – wenn wir die gemacht hätten, wer weiß schon, wie es ausgegangen wäre“, sagte Eric Martel. Nach dem Wechsel nahm der Druck des BVB noch einmal zu, der FC fand kaum noch Entlastung im gegnerischen Schlussdrittel. Die Borussia erspielte sich zunehmend ihre Möglichkeiten. „Wir hatten in der zweiten Hälfte dann keinen Durchbruch mehr, konnten nur noch wenige Stiche setzen“, so der Sechser weiter.

    „Das gehört zu unserem Job“

    Und spätestens dann entwickelte sich die Begegnung auch ein wenig zu einem Duell Schwäbe gegen den BVB. Serhou Guirassy, Felix Nmecha und Julian Brandt probierten es und der Kölner Keeper parierte stark bis weltklasse. Es deutete bereits viel auf ein Remis hin. Doch dann nahmen die Geißböcke mit der Verletzung von Timo Hübers den ersten bitteren Nackenschlag kurz vor Spielende hin. „Es hat bei Hübi ziemlich übel ausgeschaut. Man hat etwas gesehen, deswegen habe ich mich umgedreht und nicht mehr hingeschaut. Da scheint mehr kaputt gegangen zu sein“, sagte Martel. „Das ist extrem bitter. In erster Linie, einen Mitspieler so zu sehen. Da fehlen mir die Worte. Das sind Szenen, die keiner sehen will“, erklärte Marvin Schwäbe. Für den FC bedeutete die Verletzung dann auch, die letzten Minuten in Unterzahl zu spielen.

    Der Druck der Westfalen nahm weiterhin zu und Schwäbe schien weiterhin unbezwingbar. „Bei dem Spielverlauf – wir haben ein so geiles Spiel gezeigt, da wäre ein Punkt schön gewesen“, sagte Schwäbe. Doch mit dem letzten Abschluss machte es Maximilian Beier dann doch noch. „Das war ein absolutes Scheißtor. Der trifft den Ball nicht richtig, drei Mann stehen vor mir, Sebulonsen fälscht ihn ab, Schmied trifft ihn nicht und Eric kriegt ihn durch die Beine. Das ist extrem bitter“, so der Keeper weiter. Am Ende kehrt der FC mit einer Niederlage und einer schweren Verletzung nach Köln zurück. Ein Abend, der emotional und gut begonnen hatte, den Kwasniok aber gerne aus dem Kalender streichen würde. „Es gehört zu unserem Job, Niederlagen einzustecken, auch harte Niederlagen. Ab morgen stehen wir wieder auf und gucken, dass wir im Pokal irgendwie gegen die Bayern bestehen können“, sagte der Trainer.


    Eine Eins, zwei Zweien – so bewerten wir den 1. FC Köln gegen Dortmund

    Marius Bülter gegen den BVB
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    Eine Eins, zwei Zweien – so bewerten wir den 1. FC Köln gegen Dortmund

    Lange haben sich die Kölner gegen die Niederlage in Dortmund gewehrt und sich für einen aufopferungsvollen Kampf belohnt. Die Pleite ging unterm Strich aber auch in Ordnung. Das zeigt sich auch in unseren Spieltagsnoten: Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln in Dortmund.

    Möglicherweise hätte der FC Punkte aus Dortmund entführen können. Etwa, wenn Said El Mala im ersten Abschnitt gegen den BVB getroffen hätte. Die Chance war da. Am Ende war die Niederlage bitter, aber nicht unverdient. Dementsprechend fallen auch unsere Noten aus. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln in Dortmund.

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    Mit zahlreichen starken Paraden war Marvin Schwäbe möglicherweise der Man of the Match – zumindest aus Kölner Sicht. Erst in der letzten Minute musste der Kölner Keeper hinter sich greifen. Der BVB war gegen den FC schon die bessere Mannschaft, doch Köln hatte im ersten Abschnitt die besseren Chancen. Am Ende ging die Niederlage insgesamt in Ordnung.

    Starke Defensive erst kurz vor Spielende geschlagen

    Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

    Marvin Schwäbe

    Sein Fausten in der Anfangsphase sorgte für unnötige Gefahr. Rettete ganz stark gegen Adeyemi in Halbzeit eins und nach dem Wechsel sensationell gegen Guirassy (der aber auch zu zentral abschloss). Auch bei einem Distanzschuss von Nmecha retteten Schwäbes Finger, genauso wie bei Brandts Versuch kurz vor Spielende. War dann gegen den Zwei-Mal-Abfälsch-Ball von Beier machtlos.


    Kristoffer Lund Einzelkritik 3+

    Kristoffer Lund

    Hatte in der Defensive viel mit den schnellen Außen des BVB zu tun. Schaltete sich auch mit zahlreichen Sprints in die Vorwärtsbewegung ein, seine Flanken landeten aber meist bei Kobel und Co. Hatte Glück, dass Ryerson nicht mehr aus dem Trikot-Halten machte. Blockte entscheidend gegen Groß.


    Cenk Özkacar

    Rotierte für Dominique Heintz in die Anfangsformation, um „einen schnelleren Spieler“ in den Halbräumen zu haben. Blockte stark gegen Guirassy – und das gleich zwei Mal. Wirkte aber in manchen Situationen fahrig. Musste schließlich verletzt vom Platz.


    Eric Martel, Einzelkritik 3+

    Eric Martel

    Spielte den zentralen Part der Dreierkette. War zu Beginn nach einer Ecke von Johannesson überrascht und ließ Schlotterbeck Kobel prüfen. Wirkte als Abwehrchef nicht immer ganz sicher, überzeugte aber wieder einmal durch seinen beeindruckenden Willen.


    Timo Hübers Einzelkritik 2

    Timo Hübers

    Rettete zu Beginn gegen den Einschuss bereiten Svensson. Fälschte einen Versuch von Anton glücklicherweise über die Latte ab. Gewann starke 83 Prozent der Zweikämpfe. Verletzte sich kurz vor Spielende offenbar schwerer am Knie.


    Sebastian Sebulonsen

    Kam auf 70 Prozent Zweikämpfe. Hatte aber lange in der Defensive wenig zu tun, weil Kovac die andere Seite als Kölner Schwachpunkt offenbar ausgemacht hatte.


    >>>Die Stimmen zum Spiel<<<

    El Mala lässt mehrere Chancen aus


    Denis Huseinbasic

    Kehrte zum ersten Mal seit Ende August zurück in die Anfangsformation. Tat sich aber über die gesamte Partie schwer. Seine 100 Prozent Passquote täuschen ein wenig über die wenigen Ballbesitze hinweg.


    Isak Johannesson Einzelkritik 3-

    Isak Johannesson

    Der läuferische Motor bei den Geißböcken. Spulte bis zu seiner Auswechslung die größte Distanz ab, sammelte bis dahin die meisten Sprints. Seine Standards deuteten an, dass dort durchaus Gefahr lauern kann.


    Jakub Kaminski

    Eroberte gerade in der Anfangsphase einige wichtige Bälle und leitete damit Umschaltmomente ein. Lief unheimlich viel, zog einige Sprints an, war aber längst nicht so gefährlich wie in den ersten Saisonspielen.


    Said El Mala

    Stand erneut in der Startelf und prüfte Gregor Kobel bereits nach 150 Sekunden. Sorgte über die linke Seite immer wieder für Betrieb und ließ Anton ackern. Verlor vor Kobel im Eins-gegen-Eins die Nerven und legte die Kugel knapp neben den Pfosten. Wartete dann einen Tick zu lange mit dem nächsten Abschluss und drosch den Ball weit über das Tor. Ging nach 70 Minuten und 17 Sprints entkräftet vom Platz.


    Marius Bülter

    Lukas Kwasniok wollte mit dem Angreifer körperliche Präsenz in die Offensive bringen. So wirklich gelang das aber nicht. Bülter eroberte einen starken Ball im Zentrum und schickte El Mala, der das 1:0 liegen ließ. Nahm einige Male Tempo aus den Umschaltmomenten. Wurde zur Halbzeit ausgewechselt.


    Kaum Einfluss auf die Partie

    Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

    Tom Krauß

    Kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für Bülter. Zeigte, dass er das Spiel nach vorne mit Vertikalpässen gut eröffnen kann. Konnte dennoch keinen großen Einfluss auf die Begegnung nehmen.


    Dominique Heintz Einzelkritik 3

    Dominique Heintz

    Kam nach 55 Minuten für den verletzten Özkacar. Zeigte dann einmal mehr eine solide Heintz-Leistung.

    Offenbar schwere Hübers-Verletzung überschattet das Spiel des 1. FC Köln – „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“

    Timo Hübers verletzt sich gegen den BVB
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    Offenbar schwere Hübers-Verletzung überschattet das Spiel des 1. FC Köln – „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“

    Selbst der späte Gegentreffer geriet für die Kölner im Duell in Dortmund ein wenig in den Hintergrund. Das Spiel wurde wohl von einer schwereren Verletzung überschattet. Timo Hübers fällt beim 1. FC Köln wohl lange aus.

    Eine genaue Diagnose steht noch aus, doch die Bilder lassen nichts Gutes erahnen. Timo Hübers fällt beim 1. FC Köln wohl lange aus. Der Abwehrspieler hatte sich im Zweikampf das Knie bitter verdreht.

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    Bitterer hätte die Niederlage gegen den BVB wohl nicht ausfallen können. Dabei war der Gegentreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit wohl nur das kleine Übel. Der FC muss vermutlich Wochen bis Monate ohne seinen Abwehrchef Timo Hübers auskommen. Der Innenverteidiger war wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit im Zweikampf mit Serhou Guirassy zu Boden gegangen, hatte sich das Knie verdreht. Schon das Winken der Mitspieler ließ nichts Gutes erahnen. Der 29-Jährige griff sich immer wieder ans Knie. Zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Für Hübers ging es nicht weiter. Der Abwehrspieler musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden.

    „Wir müssen jetzt schauen, was los ist“

    Der 29-Jährige hielt sich auch weiterhin die Hände vors Gesicht und wurde unter dem Applaus der 80.000. „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus“, sagte Dominique Heintz. „Ich spiele mit Hübi schon länger zusammen und es tut mir sehr leid für ihn. Das wünscht man natürlich niemanden, gerade einem eigenen Mitspieler nicht. Ich hoffe, dass irgendetwas noch zu retten ist. Wir müssen jetzt schauen, was los ist.“ Eine genaue Diagnose wird wohl erst im Laufe des Sonntags erfolgen. Doch gut sahen die Bilder schon in der Zeitlupe nicht aus. Auch Sky-Reporter Wolff-Christoph Fuß bat darum, die Bilder nicht noch einmal zu zeigen. Für Hübers könnte es eine weitere schwere Knieverletzung sein. Der Abwehrspieler hatte sich 2016 einen Kreuzbandriss im rechten Knie und 2018 einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen.

    Nach Rav van den Berg droht damit ein weiterer Innenverteidiger bei den Geißböcken auszufallen. „In erster Linie haben wir natürlich Timo Hübers nun im Kopf. Es war rundum ein beschissener Abend für uns“, sagte Marvin Schwäbe. „Wenn man einen Mitspieler so leiden sieht und weiß, dass es nicht so gut aussieht. Das will man nicht – egal auf welcher Seite. Da geht es dann nicht um Fußball in dem Moment.“


    Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

    Said El Mala im Zweikampf mit Rami Bensabaini
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    Der Kampf des 1. FC Köln wird in Dortmund nicht belohnt

    Lukas Kwasniok wollte einen Punkt aus Dortmund entführen. Es hat nicht sollen sein. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Der Gegentreffer fiel erst in der letzten Minute. Die Begegnung wurde von der wohl schweren Verletzung von Timo Hübers überschattet.

    Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit kassierten die Kölner den bitteren Gegentreffer. Nach hartem Kampf gab es für die Geißböcke nichts beim BVB zu holen. Der 1. FC Köln unterliegt in Dortmund 0:1. Den entscheidenden Treffer erzielte Maximilian Beier.

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    FC-Trainer Lukas Kwasniok wählte einmal mehr eine neue Startelf. Wie schon angedeutet, rotierte Joel Schmied aus der Anfangsformation. Doch nicht nur der Schweizer nahm zunächst auf der Bank Platz, auch Dominique Heintz musste wieder raus. In der letzten Kette startete erstmals seit Wochen dafür wieder Cenk Özkacar sowie Eric Martel. Denis Huseinbasic übernahm die Position im Zentrum. Für den verletzten Jan Thielmann sowie Luca Waldschmidt starteten Marius Bülter und Said El Mala. Und der Kölner Shootingstar kam auch zum ersten Abschluss der Partie (3.). Der Flachschuss stellte Gregor Kobel vor keine großen Probleme. Nach einem weiteren Versuch wurden die Geißböcke auch nach einer Ecke gefährlich. Die Hereingabe von Isak Johannesson, konnte Martel nicht verwerten (6.). Auf der anderen Seite rettete Timo Hübers vor Daniel Svensson (8.).

    El Mala lässt dicke Chance liegen

    Doch der BVB wurde stärker, übernahm die Spielkontrolle und kam zu einigen gefährlichen Aktionen in der Box. Auch, weil Marvin Schwäbes Faustabwehr gleich mehrfach nicht gelang. Für die größte Gefahr sorgte dann aber El Mala. Nach einem starken Ballgewinn von Bülter war der Angreifer durch, legte die Kugel an Gregor Kobel, aber auch knapp am Pfosten vorbei (19.). Der BVB hatte nach wie vor mehr vom Spiel, der FC die besseren Chancen. Wirklich gefährlich wurden die Dortmunder im Schlussdrittel lange nicht. Erst Karim Adeyemi prüfte nach einer guten halben Stunde den Kölner Keeper. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete. Auf der anderen Seite war El Mala erneut durch, setzte die Kugel aus 16 Metern aber deutlich über den Kasten (35.). Felix Nmecha probierte aus der Distanz, doch der Ball rauschte am Pfosten vorbei. Mit dem 0:0 ging es in die Kabine.

    Zur zweiten Halbzeit brachte der Kölner Coach Tom Krauß für Marius Bülter. Möglicherweise um den Kölnern mehr Stabilität zu verleihen. Doch die erste große Chance gehörte dem BVB. Nach einem feinen Chipball von Felix Nmecha landete die Kugel vor Serhou Guirassy und das zwei Meter vor dem Tor, doch der Stürmer scheiterte an Schwäbe (53.). Der FC stand in der Defensive aber weiterhin stabil. Doch auch der BVB war in den Umschaltmomenten nicht mehr so anfällig. Erst Nmecha prüfte den Kölner Keeper aus 16 Metern, der erneut ganz stark parierte (61.). Der BVB machte auch weiterhin Druck, hatte deutlich mehr Spielanteile. Doch die ganz großen Chancen blieben weiterhin Mangelware. Auch den Geißböcken fiel nicht mehr viel ein. Es fehlte die Entlastung.

    Hübers verletzt vom Platz

    So brachte Kwasniok für die Schlussphase mit Linton Maina und Ragnar Ache zwei Offensivkräfte. Auch Joel Schmied kam noch zu seinem Einsatz. Für den Schockmoment der Begegnung sorgte dann Timo Hübers. Der Kölner Innenverteidiger verdrehte sich im Zweikampf mit Serhou Guirassy das Knie und musste offenbar schwerer verletzt vom Platz. Der FC spielte die letzten Minuten also in Unterzahl. Dortmund drückte nun auf die Entscheidung. Und wieder war es Schwäbe, der in der Schlussminute der regulären Spielzeit einen Schuss von Julian Brandt aus dem Eck fischte. Und auch gegen Beier war der Keeper erneut zur Stelle. Als es nach dem sicheren Punktgewinn aussah, traf Beier dann doch noch etwas glücklich zum entscheidenden 1:0 (90.+7). Am Mittwoch wartet im DFB-Pokal gegen die Bayern das nächste Großkaliber.

    1. FC Köln: Schwäbe – Hübers, Martel, Özkacar (55. Heintz) – Sebulonsen, Huseinbasic (72. Schmied), Johannesson (72. Maina), Lund – Bülter (46. Krauß), El Mala (72. Ache), Kaminski; Tore: 1:0 Maximilian Beier (90.+7); Gelbe Karten: Johannesson (3), Sebulonsen (2)


    Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: BVB trifft in der letzten Minute der Nachspielzeit zum 1:0

    Lukas Kwasniok beim FC-Training
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    Bundesliga Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund: BVB trifft in der letzten Minute der Nachspielzeit zum 1:0

    Am Samstagabend steht für den FC der 8. Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft der Aufsteiger auf den Tabellenvierten. Leicht wird es für den FC nicht gegen den BVB: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

    Die Mannschaft von BVB-Trainer Niko Kovac ist stark in die Saison gestartet. Nur im Duell gegen den FC Bayern München konnten die Westfalen keine Punkte einfahren. Gegen den BVB starten die Kölner selbstbewusst, wissen aber um die bevorstehende Aufgabe. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.

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    Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Der FC ist am Samstagabend zu Gast bei der Mannschaft von Niko Kovac. FC-Trainer Lukas Kwasniok weiß um die Stärken des Gegners: „Die Mannschaft ist extrem fleißig, investiert von vorne bis hinten viel“, so der 44-Jährige. „Sie haben ganz klare Abläufe mit und gegen den Ball und sie lassen halt einfach nicht nach. Sie werden am Samstagabend auch die Zuschauer unterhalten wollen und uns attackieren, uns stressen“, so Kwasniok weiter. „Es ist ja jetzt nicht so, dass wir völlig chancenlos dort hinfahren, auch wenn wir jetzt nicht gerade als haushoher Favorit aufdribbeln werden.“



    Nicht die beste Erinnerung: Ein schnelles Wiedersehen des 1. FC Köln mit Benjamin Brand

    Schiedsrichter Benjamin Brand beim Spiel des 1. FC Köln
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    Nicht die beste Erinnerung: Ein schnelles Wiedersehen des 1. FC Köln mit Benjamin Brand

    Am Samstag ist der 1. FC Köln zu Gast bei Borussia Dortmund. Mit dem Schiedsrichter gab es zuletzt nicht gerade die besten Erfahrungen für den 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Dortmund.

    Es ist ein schnelles Wiedersehen: Erst vor einem Monat leitete der Unparteiische Benjamin Brandt die Partie des FC gegen RB Leipzig. Auch am Samstag ist der 36-Jährige der Schiedsrichter der Begegnung des 1. FC Köln: Benjamin Brand pfeift den FC in Dortmund.

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    Benjamin Brand leitet die Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln. Der 36-Jährige gehört seit 2015 zum Kreis der Bundesliga-Schiedsrichter und kann auf reichlich Erfahrung zurückblicken: Bislang hat er 86 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse sowie 63 Partien in der 2. Bundesliga geleitet. In der vergangenen Saison gehörte Brand zu den aktivsten Referees, wenn es um den Griff zur Gelben Karte ging. Mit 64 Verwarnungen in 16 Spielen lag er in dieser Statistik hinter Daniel Siebert (75) und Felix Zwayer (69) auf dem dritten Platz. Die Brusttasche hatte er also stets griffbereit. Seinen letzten Auftritt mit FC-Beteiligung hatte Brand beim 3:1-Sieg von RB Leipzig gegen den 1. FC Köln. Dabei blieb der Unparteiische weitgehend unauffällig. Auf Kölner Seite kassierte lediglich Eric Martel nach einem Foul an dem schnellen Johan Bakayoko die einzige Gelbe Karte der Partie.

    Insgesamt negative Bilanz

    Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Florian Kainz getroffen, Luca Waldschmidt verschossen – lautete die Elfmeterbilanz des Spiels, eines besonderen Spiels. Die Geißböcke steckten im Abstiegskampf, in der Krise. Und das gemeinsam mit dem FSV Mainz. Am 31. Spieltag stand für den FC eins der zahlreichen so kolportierten Endspiele auf dem Plan – eben gegen den direkten Konkurrenten, der Rückstand betrug bereits fünf Punkte, ein Sieg wurde als Pflicht vorausgesetzt. So war der Frust nach dem Remis verständlich und groß. Der FC hatte die Chance auf drei Punkte liegen gelassen. Dabei hatte Kainz ohnehin erst in der Nachspielzeit ausgeglichen. Der Frust galt aber nicht nur der eigenen Leistung, auf Schiedsrichter Benjamin Brand waren die Kölner jedenfalls nicht besonders gut zu sprechen.

    Dabei hatte der Unparteiische dem FC doch zwei Elfmeter zugesprochen und Philipp Mwene die Rote Karte gezeigt. Der FC wollte aber mehr, forderte mehr und das wohl auch zu recht. Schon nach einer guten Stunde hätte Anthony Caci nach einem taktischen Foul wohl mit Gelb-Rot vom Platz gehört, doch es blieb bei der Verwarnung. Richtig gefrustet waren die Kölner aber, als sie nur wenige Minuten nach dem Ausgleich von Kainz einen weiteren Elfmeter haben wollten, es wäre der dritte gewesen und das in der elften Minute der Nachspielzeit. Kainz brachte einen Freistoß in die Box, Mark Uth verlängerte und die Kugel sprang Leandro Barreiro an den ausgestreckten Arm. Die Rheinhessen hätten sich nicht über einen weiteren Strafstoß beschweren dürfen, doch der dritte Elfmeter-Pfiff blieb aus, stattdessen gab es den Abpfiff. Zur Wahrheit gehört auch, dass Jeff Chabot wohl auch mit der Ampelkarte vom Platz hätte gehen können.

    Durchwachsene FC-Erfahrungen mit Schiedsrichter Brand

    Vom Platz schickte Benjamin Brand einen ehemaligen FC-Profi in einer anderen Begegnung. Bei der heftigen 0:6-Klatsche gegen Leipzig. Matthias Olesen wurde in der 70. eingewechselt und ging in der 80. schon wieder in die Kabine – das aber berechtigterweise. Insgesamt hat der 36-Jährige den FC bislang elf Mal gepfiffen. Das erste Mal 2014 gegen Energie Cottbus in Liga zwei. Mittlerweile sind es vier Siege und vier Niederlagen.


    Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln – das aber anders als im Sommer gedacht

    Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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    Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem 1. FC Köln – das aber anders als im Sommer gedacht

    Im Sommer galt er in der Gerüchteküche noch als potenzieller Neuzugang. Am Samstag gibt es für den ehemaligen Kölner als Spieler von Borussia Dortmund ein Zusammentreffen mit dem 1. FC Köln: Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem FC.

    Die Fußball-Romanze blieb dem gebürtigen Kölner im Sommer verwehrt. Der 27-Jährige soll zwischenzeitlich wohl eine Option für Thomas Kessler und seine Transferbemühungen gewesen sein. Doch es kam bekanntlich anders. Nun trifft der BVB-Spieler wieder auf den 1. FC Köln: Salih Özcan und das Wiedersehen mit dem FC.

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    Wie heiß das Gerücht im Sommer wirklich kochte, wissen wohl nur die Beteiligten. Dass Salih Özcan aber zumindest eine Überlegung beim FC wert gewesen ist, steht wohl außer Frage. Bei den Kölnern drohte immerhin wahrgenommen der Abgang von Eric Martel, einem der zentralen Spieler im FC-Gebilde, die Kölner wollten sich im defensiven Mittelfeld noch einmal verstärken. Die Rückkehr des gebürtigen Kölners, immerhin ausgezeichnet mit der Fritz Walter Medaille und U21-Europameister, lag da wohl auf der Hand. Zumal Özcan in Dortmund eine Saison auf der Bank drohte und ehrlich gesagt noch immer droht. Ein Wechsel nach Köln wäre also mehr als nur ein Teil einer Fußball-Romanze gewesen.

    Beim BVB nur noch Ergänzungsspieler

    Fußball-Romanze, weil Özcan dann doch ein Beispiel der Eigengewächse ist, die durch einen geduldigen Aufbau, inklusive Leihe, den Durchbruch in Köln geschafft haben. Özcan wurde in Köln geboren, wechselte schon im Alter von neun Jahren vom SC West zum FC. Dort durchlief der heute 27-Jährige sämtliche Juniorenteams. Ab 2012 hatten die Geißböcke in ihm dann noch einen weiteren Junioren-Nationalspieler in den eigenen Reihen, der ebenfalls Spiel um Spiel im DFB-Nachwuchs abriss. 2019 folgte dann die Leihe zu Holstein Kiel, wo Özcan zum Stammspieler und Leistungsträger avancierte. Und sich offensichtlich auch das Nötige für den Durchbruch beim FC holte. Nach seiner Rückkehr war der Mittelfeldspieler Stammspieler. Bis eben Borussia Dortmund rief.

    Die Chance Champions League wollte sich Özcan verständlicherweise nicht entgehen lassen. Und so folgte 2022 der Wechsel zur Borussia und für den FC eine festgeschriebene Ablöse von fünf Millionen Euro. Gemessen an der Einsatzzeit gibt es sicherlich Beobachter, die Özcans Wechsel als Fehlentscheidung ansehen. Das wird der türkische Nationalspieler möglicherweise anders einschätzen. Denn von Begegnungen gegen Paris Saint-Germain, ManCity, Chelsea oder gegen den FC Barcelona können nicht viele Ex-Kölner berichten. Und dennoch schien ein Wechsel im Sommer wahrscheinlich, denn die Borussia plant mittelfristig nicht mehr mit Özcan. Der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, eine Verlängerung scheint aktuell sehr unwahrscheinlich.

    Spielt Özcan gegen den FC?

    Und damit war ein Wechsel zurück zum FC alles andere als abwegig. Das Interesse einiger türkischer Clubs war wohl größer. Vor allem Besiktas Istanbul wurde immer wieder als Interessent genannt. Doch Özcan probiert es weiter beim BVB, will sich durchbeißen. Aktuell sieht es da eher düster aus. Spielzeit erhält der gebürtige Kölner kaum. Und so wird ein Wechsel im Winter dann wieder zur Option. Eine Rückkehr nach Köln erscheint nach aktuellem Stand aber eher unwahrscheinlich. Ob Özcan am Samstag Spielzeit gegen den FC erhalten wird, erscheint zumindest möglich. „Ich werde rotieren, das habe ich heute auch getan, weil ich zu dem stehe, was ich sage: Wir haben eine sehr gute Mannschaft, wir haben dort sehr viel Qualität. Und deswegen kann jeder einzelne spielen“, hatte Niko Kovac nach dem Champions-League-Duell gegen Kopenhagen gesagt. Vielleicht also auch Özcan.