So lockte Lukas Kwasniok Offensivspieler Jakub Kaminski zum 1. FC Köln

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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So lockte Lukas Kwasniok Offensivspieler Jakub Kaminski zum 1. FC Köln

Zu den großen Überraschungen der aktuellen Spielzeit gehört sicherlich Jakub Kaminski. Der Pole wechselte vom VfL Wolfsburg zu den Geißböcken. Doch nicht nur der FC war an dem 23-Jährigen interessiert. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.

Am vergangenen Wochenende erzielte er sein erstes Bundesliga-Tor für den FC, am Donnerstag war er für die Nationalmannschaft im Einsatz. Aktuell geht es steil bergauf beim polnischen Nationalspieler. Dass der 23-Jährige für die Geißböcke aufläuft, hat vor allem mit Lukas Kwasniok zu tun. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.

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Es wirkte ein wenig so, als wusste Jakub Kaminski nicht so recht wohin mit seiner Freude. Als der Pole am Sonntagabend den Ball gegen den SC Freiburg volley in die Maschen drosch, stürmte der 23-Jährige Richtung Tribüne und schrie sein Glück heraus. Mehr als zwei Jahre hat der Schienenspieler nicht mehr in einem Pflichtspiel für seinen Club getroffen. Beim FC läuft es wieder. „Ich habe die Tage nicht gezählt, aber es war schon in meinem Hinterkopf“, sagte Kaminski nun „sport.tvp.pl„. „In Wolfsburg habe ich noch viele Torchancen vergeben, das war frustrierend. Ich hoffe, dieses Tor war nicht mein letztes in dieser Saison.“ Das hofft man beim FC auch. Doch nach einer überragenden Vorbereitung und einem starken Saisonbeginn stehen die Zeichen bei Kaminski auf Trendwende. Nach zwei Jahren geht es eindeutig wieder bergauf.

„Augsburg war auch an mir interessiert“

Aktuell deutet also viel auf eine Win-Win-Situation. Der FC hat offenbar einen Spieler verpflichtet, der die Qualität noch einmal anhebt, Kaminski kann seine Karriere wieder ankurbeln. Die war in Wolfsburg nach einer ersten guten Spielzeit ins Stocken geraten. Auch deswegen hinterlegte der Pole seinen Wechselwunsch. „Das war schon mein Wunsch“, sagte Kaminski im Interview und betonte, dass es auch in Wolfsburg einen neuen Trainer gibt und er vielleicht eine andere Chance bekommen hätte. „Aber ich habe meine Bitte deutlich gemacht. Ich habe gesagt, dass ich nach drei Jahren einen neuen Impuls brauche.“ Dabei hatte aber nicht nur der FC bei dem Außenspieler angeklopft. Zahlreiche Clubs waren dem Vernehmen nach interessiert. Auch aus der Bundesliga. „Augsburg war auch an mir interessiert, aber nach Gesprächen mit Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler war ich fest entschlossen, nach Köln zu gehen. Das habe ich in den Knochen gespürt.“

Der Erfolg gibt Spieler und Verein recht. Kaminski scheint neues Selbstvertrauen gefasst zu haben. Und das auch Dank des Kölner Coachs. „Das Gespräch mit Trainer Kwasniok vor der Saison war mir sehr wichtig. Ich wollte, dass meine Rolle im Team vor der Saison mehr oder weniger feststeht, und das ist passiert“, sagt Kaminski. „Ich bin ein schneller, dynamischer Spieler, der mit und ohne Ball mit hoher Intensität arbeitet. Im Moment bekomme ich das Vertrauen vom Coach und versuche, mich zu revanchieren. Ich habe in den ersten beiden Spielen 90 Minuten gespielt, was in der Offensive nicht oft vorkommt. Ich bin froh, dass der Trainer mir vertraut, so habe ich es geschafft, vorerst etwas Stabilität zu finden.“ Eine Stabilität, die in Wolfsburg verloren gegangen war.

„Wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen“

„Das waren sehr schwierige Momente für mich, aber auch Momente, in denen ich viel gelernt habe“, so Kaminski. Nun will der 23-Jährige seine Chance beim FC nutzen. Für den Außenspieler geht es auch um die Zukunft bei den Geißböcken. Kaminski ist bis zum kommenden Sommer ausgeliehen, der FC soll über eine Kaufoption verfügen. „Ich hoffe auf eine gute Saison, nach der sich der 1. FC Köln entscheidet, mich dauerhaft zu verpflichten“, sagte Kaminski und spricht offen über den kurzfristigen Plan mit dem FC. „Der 1. FC Köln ist ein sehr großer Verein mit großer Tradition und einer starken Fangemeinde. Der Druck ist definitiv anders, und alle hier hoffen, dass wir für eine Überraschung sorgen. Als Neuling ist der Klassenerhalt das Ziel, aber wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen. Wir haben einen Trainer und einen Kader, der das kann. Das könnte eine sehr gute Saison für uns werden.“ Und ganz sicher auch für Jakub Kaminski.


Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Gegen Freiburg saß Luca Waldschmidt noch etwas überraschend 90 Minuten auf der Bank. Dass er mehr möchte, zeigte der Stürmer beim Testspiel-Sieg des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an.

Im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen war er der überragende Mann auf Seiten des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an. Auch wenn der Gegner nur ein Fünftligist war, zeigte der Kölner die richtige Reaktion auf seinen Bankplatz gegen Freiburg.

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Einen kleinen Schönheitsfehler hatte seine Leistung im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen: In der 68. Minute trat Luca Waldschmidt zum von Jan Thielmann herausgeholten Strafstoß an, um sein zu dem Zeitpunkt viertes Tor des Abends zu erzielen. Das gelang dem Angreifer jedoch nicht, denn er schoss nicht sonderlich platziert in die linke Ecke, sodass der Essener Torwart Mohamed Abou Khamis den schwachen Elfer parieren konnte. Aber es war das einzige Manko in Waldschmidts Auftritt. Denn der 29-Jährige war ansonsten der überragende Mann auf dem Platz. So erzielte der frühere deutsche Nationalspieler am Ende fünf der neun FC-Treffer beim deutlichen Sieg.

Hunger auf Tore

Damit hat der ehemalige Freiburger eine gute Reaktion darauf gezeigt, dass er noch am vergangenen Sonntag in der Bundesliga gegen seinen Ex-Verein 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte. Durchaus überraschend, nachdem Waldschmidt am Spieltag zuvor noch als Joker mit einer tollen Flanke den Siegtreffer für Marius Bülter vorbereitet hatte. Darum musste der Offensivspieler sich im Testspiel nun zeigen – was ihm sehr gut gelang. Gegen die Essener überzeugte der Angreifer nicht nur mit seinen Toren, sondern unter anderem auch mit guten Laufwegen und legte nach einem solchen Ragnar Ache das 0:5 auf sowie später das 1:7. Außerdem ließ der 29-Jährige nicht nach, blieb bis zum Schluss hungrig auf Tore und zeigte einen guten Einsatz. Und so gefiel sein Einsatz auch Lukas Kwasniok: „Es gibt nur eine Sprache im Fußball, das ist Handlung. Er hat gehandelt“, so der Coach. „Luca hat auf sich aufmerksam gemacht, das ist sehr schön.“

Dabei muss natürlich beachtet werden, dass es sich nur um einen Gegner aus der fünften Liga handelt. Das Resultat ist also nur bedingt aussagekräftig, ein solches Ergebnis mit vielen Toren war zu erwarten. Trotzdem hat Waldschmidt das getan, was er konnte, um seinen Trainer auf sich aufmerksam zu machen. Zwar lieferte die Konkurrenz in der Offensive gegen Freiburg stark ab. Aber der Angreifer dürfte seinem Coach die Entscheidung jetzt schon etwas schwerer gemacht haben, für wen er sich gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf entscheidet. Und für sich hat der Fünferpacker gleichzeitig nochmal etwas Selbstvertrauen getankt, welches der Stürmer vielleicht in die Liga mitnehmen kann – und wohl auch muss. Denn nach wie vor fehlt dem Offensivspieler die Konstanz.


Said El Mala ist schon jetzt viel mehr als „nur“ ein Talent des 1. FC Köln

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer beim 1. FC Köln
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Said El Mala ist schon jetzt viel mehr als „nur“ ein Talent des 1. FC Köln

Die Vorfreude auf Said El Mala war bei vielen Fans groß. Und bislang erfüllt der Offensivspieler die Erwartungen. Am Abend könnte das Debüt für die deutsche U21 folgen – der nächste Karriereschritt. Said El Mala ist für den 1. FC Köln mehr als ein Talent.

Schon in der vergangenen Spielzeit machte der Youngster auf sich aufmerksam. Nun hat er im zweiten Ligaspiel sein erstes Tor erzielt. Said El Mala ist für den 1. FC Köln schon jetzt mehr als ein Talent.

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Der Jubel ist schon mal der eines Großen. Nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 gegen den SC Freiburg setzte Said El Mala zunächst zum Knierutscher an, um sich anschließend ziemlich cool auf die Bande zu setzen. „Das mit der Bande habe ich mir schon vorher überlegt“, sagte El Mala später bei FC-TV. „Umso schöner, dass ich es nun umsetzen konnte.“ Seit vergangenem Sonntag ist El Mala nun auch Bundesliga-Torschütze. Der 19-Jährige hat mit seinem Treffer die nächste Stufe einer doch erstaunlich steilen Karriere erklommen und erinnert nicht nur bei seinem Schuss an die Unbekümmertheit eines anderen ehemaligen Kölner Youngsters: Lukas Podolski. In der vergangenen Spielzeit ließ El Mala bekanntlich bei der Viktoria aufhorchen. Der Offensivspieler wurde der jüngste Spieler, der je in der dritthöchsten deutschen Klasse zweistellig getroffen hat, vor Spielern wie Thomas Müller. Nicht umsonst wurde El Mala zum Newcomer der 3. Liga gewählt.

„Da haben wir sicherlich noch Themen“

Den Mahnern, der Sprung in die Bundesliga würde vielleicht dann doch ein zu großer sein, hat es El Mala bislang auf jeden Fall gezeigt. Der 19-Jährige ist ganz offensichtlich in der Bundesliga angekommen, steht nach zwei Spieltagen bei zwei Einsätzen und einem Treffer. Die Spielzeit ist aber noch jung. Lukas Kwasniok wird jedenfalls nicht müde, den Hype um die Kölner Nachwuchshoffnung einzufangen. Der Coach lobt seinen Schützling, nimmt ihn aber auch in die Pflicht. Und auch Thomas Kessler bremste nach der Begegnung gegen Freiburg die Euphorie um den Youngster. „Man hat in einigen Situationen gesehen, dass die Bundesliga schon etwas anderes als die 3. Liga ist“, sagte der Sportdirektor. „Said ist das eine oder andere Mal an Matthias Ginter hängengeblieben. In der Bundesliga sind die Verteidiger dann doch ein anderes Kaliber, da haben wir sicherlich noch Themen.“

Einen weiteren Sprung hat El Mala nun auch für die Nationalmannschaft gemacht. In der vergangenen Spielzeit ging der Kölner noch für die deutsche U19 auf Torejagd, spielte eine beeindruckende Europameisterschaft, wurde Topscorer. Nun geht es für den 19-Jährigen um sein Debüt bei der U21. „Ich war sehr glücklich, als der Anruf kam, und freue mich, die Chance zu bekommen“, sagt El Mala gegenüber dem DFB. „Toni (Bundestrainer Antonio Di Salvo, Anm. d. Red.) hat mir gesagt, dass ich es aufgrund meiner Leistungen verdient habe und nun auf hohem Niveau zeigen kann, was ich draufhabe. Tatsächlich habe ich mit der Nominierung etwas gerechnet, da ich als einziger meines Jahrgangs nicht für die U20 berufen wurde (lacht).“ Die U21 spielt am Abend gegen Albanien. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der FC-Profi beim deutschen Nachwuchs auch zum Einsatz kommt.

Die Qualität bringt er mit. Sein Drang in die Eins-gegen-eins-Situationen zu gehen, ist beeindruckend. Der Mut zum direkten Duell, aber auch zum Abschluss kann Spiele entscheiden. „Das kommt vom Bolzplatz. Wenn man wie ich dort früher oft war, dann kommt man manchmal auf solche verrückten Ideen“ (lacht).“, sagt El Mala im Interview mit dem DFB. „Ich versuche, diese Unbekümmertheit auch im Profialltag zu bewahren, indem ich einfach so weitermache, wie ich angefangen habe.“ Schon jetzt deutet sich an, dass die Kölner da mehr als nur einen Rohdiamanten in den eigenen Reihen haben. Nicht umsonst kamen im Sommer aus England die ersten unmoralischen Angebote. Nicht umsonst haben die Kölner die Verträge mit den El-Mala-Brüdern langfristig verlängert. Und das ohne Ausstiegsklausel.

El Mala hat sicherlich die Voraussetzung einer der wertvollsten FC-Profis zu werden. Das deutete vor wenigen Wochen auch Christian Keller an, der den Spieler unter Vertrag genommen hat. Dem Ex-Sportchef scheint ein richtiger Glücksgriff gelungen zu sein. Am Abend hat El Mala also die Chance, den nächsten Schritt zu gehen. Sollte der ähnlich eindrucksvoll gelingen, wird die Euphorie noch schlechter zu bremsen sein. Und einen Traum verrät El Mala auch noch. Er wolle einmal „Champions League spielen“.


Zwischen Frust, Unmut und Zuversicht – Wahlempfehlung beim 1. FC Köln sorgt für Wirbel

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Zwischen Frust, Unmut und Zuversicht – Wahlempfehlung beim 1. FC Köln sorgt für Wirbel

Der Kampf um die Spitze der Geißböcke geht in die heiße Phase und wird immer schärfer. Der Beirat des 1. FC Köln hat sich nach einem Gespräch mit den Kandidaten am Mittwoch für das „Team FC” ausgesprochen. So kurz vor der Vollversammlung erhitzt das einige Gemüter im Wahlkampf um die Spitzenpositionen beim 1. FC Köln: Wahlempfehlung des Beirats sorgt für Wirbel.

Den Vorstands-Aspiranten bleiben noch gut drei Wochen, um die Stimmen der FC-Mitglieder bei der Vollversammlung am 27. September für sich zu gewinnen. Je näher der Stichtag rückt, desto mehr scheint sich der Wahlkampf zuzuspitzen. Dazu passt auch die Empfehlung des Beirats des 1. FC Köln. Das Gremium stellt sich hinter das „Team FC“ für die Vorstandswahlen beim 1. FC Köln: Wahlempfehlung des Beirats sorgt für Wirbel.

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Von Hendrik Broschart und Simon Bartsch

Bei den diesjährigen Vorstandswahlen des 1. FC Köln treten zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins drei Teams gegeneinander an. Damit einher geht dann auch ein handfester Wahlkampf um die Vorstandspositionen, der nun, knapp drei Wochen vor der Wahl, erheblich an Fahrt aufzunehmen scheint. Am Mittwochnachmittag empfing der FC-Beirat die Teams um die drei Spitzenkandidaten Wilke Stroman, Sven-Georg Adenauer und Jörn Stobbe zu Gesprächen, von denen man sich auf Seiten des Beirates erhoffte, die Kandidaten und ihre Positionen zu zentralen Themen rund um den 1. FC Köln noch ein wenig genauer kennenzulernen.

Nach dem Gespräch veröffentlichte der Beirat, dem unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dr. Klaus Behrenbeck, Michael Mronz, Lionel Souque und Dr. Nicole Grünewald angehören, schließlich eine Stellungnahme, in der er seine Unterstützung für das „Team FC“ aussprach. Aus Sicht des Vereinsorgans bringe das Trio “die besten Voraussetzungen [mit], um den 1. FC Köln als Vorstand in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“.

Irritation bei Team Adenauer

Ein wohl eher ungewöhnlicher Schritt, der auch nicht überall gut ankam. In einem offiziellen Statement kritisierte Sven-Georg Adenauer die Entscheidung des Beirats, öffentlich Stellung zu beziehen, nun am Donnerstag deutlich. Demnach sei diese Maßnahme den Kandidaten gegenüber nicht vorab kommuniziert worden: „Wir sind zutiefst irritiert über das Vorgehen des Beirats, weil wir im Vorfeld des Gesprächs nicht darüber informiert wurden, dass am Ende eine öffentliche Wahlempfehlung durch dieses Gremium abgegeben wird.“ Das ist nach Informationen von come-on-fc.com nicht möglich gewesen, weil sich der Beirat erst nach dem Gespräch und nachdem sich offenbar ein nahezu einheitliches Bild für ein Team abzeichnete zu diesem Schritt entschieden hat. Zudem sind wohl alle Teams über die Empfehlung informiert worden, bevor der Beirat die Empfehlung via FC öffentlich gemacht hat und die Kandidaten haben die Nachricht nach Informationen von come-on-fc.com auch sehr sachlich aufgenommen.

Einstimmig ist das Pro für das Team FC aber auch nicht verlaufen, immerhin war in der Mitteilung die Rede von einer „deutlichen Mehrheit“. In seiner Stellungnahme geht Adenauer noch weiter und bezichtigt den Beirat eines erheblichen Eingriffs in den Wahlkampf: „Wir sind zudem enttäuscht darüber, dass die immer wieder kommunizierte Neutralität des Vereins durch die zugehörigen Gremien erneut verletzt wird. Sowohl Mitgliederrat als auch der Beirat haben eine Wahlempfehlung ausgesprochen und wollen die Wahl damit erheblich beeinflussen“, heißt es in dem Statement. Tatsächlich steht in der Satzung weder etwas davon, dass der Beirat eine Empfehlung aussprechen soll oder darf noch, dass es ihm untersagt ist. Dennoch bleibt mindestens ein Geschmack.

Vorwürfe gegenüber Jörn Stobbe

Damit nicht genug: Adenauer feuerte schließlich auch gegen das vom Beirat befürwortete „Team FC“: „Wir empfehlen dem Beirat dringend über die jeweiligen 45-minütigen Gespräche hinaus die bisherigen Aktivitäten des Teams Stobbe bei anderen Vereinen zu recherchieren, um sich ein vollständigeres Bild zu verschaffen und den Vorschlag zu überdenken“, heißt es weiter. Adenauer spielte womöglich damit auf die Tätigkeit Stobbes bei den Kickers Offenbach und dem Hamburger SV als potenzieller Investor an.


Für Stobbe, Alvermann und Sobeck selbst ist die Rückendeckung des Beirats ein Grund zur Freude. Auf Anfrage von come-on-fc.com begrüßte das Team die Entscheidung des Gremiums: „Wir freuen uns, dass wir nach der Nominierung durch den Mitgliederrat nun auch den Beirat des 1. FC Köln von unseren Inhalten und Zielen überzeugen konnten“, heißt es in einem Statement. Das Team FC geht auf die Vorwürfe des Team Adenauers nicht ein und besteht auf die Urteilsfähigkeit des Beirats: „Der Beirat hat alle drei Teams eingehend geprüft und befragt und ist zu dem klaren Ergebnis gekommen, dass wir als Team FC die besten Voraussetzungen mitbringen, um den 1. FC Köln als Vorstandsteam in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“

Unbeirrt von Adenauers Breitseite will das Team FC alle Augen auf die Wahlen Ende September richten: „Wir bedanken uns für das Vertrauen und die intensiven Gespräche. Nun wollen wir bei der Mitgliederversammlung am 27. September auch die Mitglieder überzeugen.“

Das Team um Wilke Stroman wird sich nach Informationen von come-on-fc.com zu dem Kontext sicher in einem aus ihrer Sicht passenden Moment äußern.



Beim BVB nicht für die Champions League nominiert: Wechselt Salih Özcan noch?

OF Salih Özcan von Borussia Dortmund (Foto: Pedro Salado/Getty Images)
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Beim BVB nicht für die Champions League nominiert: Wechselt Salih Özcan noch?

Den Sommer über gab es bereits Wechselgerüchte, nun gibt es den nächsten Tiefschlag für Salih Özcan beim BVB: Der Ex-Spieler des 1. FC Köln ist nicht in der Champions League dabei.

Bei Borussia Dortmund ist Salih Özcan immer mehr außen vor. Das wurde bei der Kadernominierung des Vereins für die Champions League erneut deutlich: Der Ex-Spieler des 1. FC Köln ist nicht in der Champions League dabei. Kommt es dadurch noch zum Wechsel?

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Vor drei Jahren verließ Salih Özcan nach 15 Jahren im Verein den 1. FC Köln. Das Eigengewächs wollte den nächsten Schritt machen und ging zu Borussia Dortmund. Dort erfüllte der Mittelfeldspieler sich einen Traum: Denn bereits kurz nach seinem Wechsel absolvierte der türkische Nationalspieler seine ersten Einsätze in der Champions League. So richtig durchsetzen konnte er sich beim BVB jedoch nie, blieb immer nur Ergänzungsspieler. Jetzt muss der 27-Jährige den nächsten Rückschlag hinnehmen: Die Schwarz-Gelben nominierten ihn nicht in ihren Kader für die Champions League. Das zeigt, wie gering die Chancen auf Einsatzzeiten des Ex-Kölners sind.

Wechsel in die Türkei noch möglich

Bereits im Sommer hatte es wegen seiner schlechten Aussicht auf Spielzeit Gerüchte um einen Transfer gegeben, auch zum 1. FC Köln. Die Gespräche über eine Rückkehr ans Geißbockheim wurden aber nie so richtig heiß. Stattdessen könnten nun andere Vereine, die an ihm dran gewesen sein sollen, wieder interessant werden. So sollen Galatasaray und Besiktas Istanbul sich mit dem Abräumer beschäftigt haben. Generell wäre für Özcan ein Wechsel in die Türkei noch möglich. Das Transferfenster der Süper Lig hat nämlich noch bis zum 12. September geöffnet. Für Borussia Dortmund wäre es gleichzeitig die letzte Chance, nochmal wirklich Geld mit dem Spieler zu machen, da sein Vertrag nur noch bis 2026 läuft. Aber der BVB ist im Mittelfeldzentrum nicht unfassbar breit besetzt. Der Klub muss also abwägen, ob er mit einem schmaleren Kader in die Spielzeit geht und für den Mittelfeldspieler noch etwas Ablöse einnimmt oder ihn lieber als Back-up bei eventuellen Verletzungen anderer Profis in der Hinterhand behalten möchte.

Türkische Vereine würden bei einer Verpflichtung des Kölner Eigengewächses wiederum davon profitieren, dass der Sechser ihnen als türkischer Nationalspieler bei der Kaderregistrierung hilft. Für den 27-Jährigen wäre es wiederum die Chance auf mehr Einsatzzeit und eine wichtigere Rolle. Das wäre wichtig, damit sich Özcan für die Nationalmannschaft empfehlen kann. Denn im kommenden Sommer steht die WM an. Für die Quali-Spiele in dieser Länderspielpause wurde der Ex-Kölner noch nominiert. Ob das so bleibt, wenn der Mittelfeldspieler weiter in so wenigen Partien im Verein aufläuft wie bisher, dürfte fraglich sein. Ein Abgang könnte sich daher für Özcan lohnen und ist wohl im Bereich des Möglichen.


Frauen des 1. FC Köln starten mit neuem Gesicht in die neue Saison

Laura Vogt im Einsatz für den 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln starten mit neuem Gesicht in die neue Saison

Vorhang auf für eine neue Saison der Frauen-Bundesliga: Der 1. FC Köln startet am Samstag mit einem Heimspiel im Franz-Kremer-Stadion gegen RB Leipzig in die neue Spielzeit. Das neuformierte Team strebt direkt zum Auftakt einen Dreier als Statement für eine sorgenfreie Saison an.

Es geht nun auch wieder los in der Frauen-Bundesliga: Der 1. FC Köln startet im eigenen Stadion gegen RB Leipzig in die neue Spielzeit.

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Mit Schwung in eine Saison ohne Sorgen – so lautet der Auftrag für die FC-Frauen vor dem Heimspiel am Samstag gegen Leipzig. Ein Heimsieg gegen Leipzig zum Saisonstart wäre Wind unter die Flügel der Kölnerinnen, um so endlich sorgenfrei durch eine Bundesliga-Spielzeit zu schweben. Im Idealfall entwickeln sich die FC-Frauen sogar zu den Überfliegerinnen der Liga – zumindest schielen die Verantwortlichen insgeheim sicher auf ganz andere Tabellen-Regionen als jene rund um die rote Zone am Ende. Trainerin Britta Carlson, die im Januar kam und nun das Team nach ihren Vorstellungen umbauen konnte, gab sich vor dem Auftakt kämpferisch: „Sicherlich ist Leipzig Favorit, aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir haben ein Heimspiel, insofern wollen wir auch dominant auftreten.“

Einmal mehr das Auftaktduell

Kurios: Das Duell Köln gegen Leipzig am ersten Spieltag gibt es bereits das dritte Jahr in Folge. Bisher ist die Bilanz ausgeglichen, beide Teams gewannen jeweils ein Duell mit 2:1. Am Samstag soll das Pendel zugunsten der Kölnerinnen ausschlagen. Dafür ist es jedoch notwendig, dass die FC-Frauen ihre Chancen besser nutzen als noch in der vergangenen Saison. Und auch besser als noch vor einer Woche bei der Generalprobe gegen Utrecht (1:0), als gleich reihenweise gute Chancen ungenutzt blieben.

„Wir wollen einen attraktiven, erfolgreichen Fußball spielen, der nicht nur defensiv ist, sondern auch eigene Offensivaktionen hat, natürlich am besten mit positiven Torabschlüssen“, sagte die Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler im Sommer-Interview. „Der Ball muss im Netz zappeln, denn nur so holen wir Punkte und gewinnen die Spiele – und das begeistert dann auch unsere Fans.“

Marina Hegering führt das Team an

Insbesondere die Neuzugänge Pauline Bremer, Sandra Maria Jessen, die Rückkehrerin Weronika Zawistowska und die Rekonvaleszentin Anna-Lena Stolze stehen hierbei im Fokus. Jessen stieß erst am vergangenen Wochenende neu zur Mannschaft und dürfte sicher noch etwas Eingewöhnungszeit brauchen. Dennoch freute sich auch Carlson über die Verpflichtung der Isländerin: „Das ist eine erfahrene Spielerin, die viel Energie bringt.“ Auch Lydia Andrade, die just vom ersten Gegner Leipzig ans Geißbockheim wechselte, kann hierbei helfen. Die 26-Jährige erzielte zuletzt den späten, aber verdienten 1:0-Siegtreffer gegen Utrecht.

In der Defensive werden die Augen auf Marina Hegering gerichtet sein, den neuen Star im Kölner Dress. Die ehemalige Nationalspielerin wird den FC als neue Kapitänin aufs Feld führen – und soll der Defensive noch mehr Stabilität verleihen. Spannend wird, wer den Kampf um die neue Nummer eins zwischen den Pfosten für sich entscheiden wird: Aurora Mikalsen kam erst im Winter und war bisher Stamm-Torhüterin. Mit Lisa Schmitz verpflichtete der FC im Sommer jedoch eine weitere erfahrene Schlussfrau, die ebenfalls Ambitionen auf einen Stammplatz anmelden dürfte.


Vor der Vorstandswahl: Beirat spricht Empfehlung aus

Dr. Klaus Behrenbeck ist Vorsitzender des Beirats
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Vor der Vorstandswahl: Beirat spricht Empfehlung aus

Ende September wird beim FC ein neuer Vorstand gewählt. Gleich drei Teams stehen zur Auswahl bei der Vorstandswahl: Der Beirat des 1. FC Köln gibt eine Empfehlung ab.

In ein paar Wochen wird gewählt beim FC. Jetzt gibt es eine neue Entwicklung für die Vorstandswahl: Der Beirat des 1. FC Köln gibt eine Empfehlung ab. Das Gremium spricht sich für das „Team FC“ aus.

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Am 27. September ist die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln. Auf dieser wird auch ein neuer Vorstand gewählt. Dabei haben sich drei Teams aufstellen lassen. Nun gibt der Beirat des FC eine Wahlempfehlung: Das Gremium spricht sich für das „Team FC“ aus. Dieses besteht aus Jörn Stobbe, Prof. Dr. Ulf Sobek sowie Dr. Jörg Alvermann. Aus Sicht des Vereinsorgans bringt das Trio “die besten Voraussetzungen [mit|, um den 1. FC Köln als Vorstand in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“.

Intensiver Austausch mit allen Teams

Bevor der Beirat seine Empfehlung abgab, habe er sich intensiv mit den verschiedenen Teams auseinandergesetzt. Am vergangenen Mittwoch fand außerdem ein Treffen statt, um sich ein Bild von den Kandidierenden zu machen. Dabei hatte das Gremium einen gewissen Fokus gesetzt: „Der Beirat hat in diesem Dialog vor allem die zentralen Aspekte für die erfolgreiche Zukunft des Vereins in den Blick genommen, insbesondere die strategischen und finanziellen Perspektiven des Clubs, den nachhaltigen Erfolg der Profi-Teams und der Nachwuchsarbeit, die Aussichten bzgl. Geißbockheim und Stadion, das Verständnis von Mitgliedschaft und Gremien sowie die Bedeutung des sozialen Engagements in Stadt und Region. Darüber hinaus waren auch die persönlichen Hintergründe, Erfahrungen und spezifischen Fähigkeiten der jeweiligen Teammitglieder für den Beirat von Belang.“

Insgesamt begrüßt es das Gremium, dass sich gleich drei Teams um den Vorstand bewerben. Das spreche für das „hohe Engagement der Mitglieder für den Verein und das lebendige Demokratieverständnis des Clubs.“ Außerdem ruft es die Mitglieder dazu auf, „in großer Zahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Vereins mitzuwirken“.  Der Beirat selber, der den Vorstand berät, setzt sich aus Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und der Wirtschaft zusammen. Ihm gehören beispielsweise Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dr. Klaus Behrenbeck, Michael Mronz, Lionel Souque und Dr. Nicole Grünewald an.


Drei Topspiele für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende November

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Drei Topspiele für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende November

Der Rahmenkalender der Bundesliga nimmt die nächsten Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis Ende November. Der FC bekommt gleich drei weitere Topspiele.

Erst zwei Spieltage sind gespielt, nahezu die komplette Spielzeit steht noch aus. Und doch ist der Start der Geißböcke sehr vielversprechend. Und nun startet die Liga in den Herbst. Und das mit einem ordentlichen Programm – auch für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert die Spieltage bis November.

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Die DFL hat am Mittag die nächsten Termine der Bundesliga bekannt gegeben. Bis Ende November kann nun geplant werden. Der FC hat dabei gleich drei Samstagabendbegegnungen, die sogenannten Topspiele, gezogen – und das innerhalb von vier Wochen. So spielen die Geißböcke zunächst bei Borussia Dortmund (25.10.), dann bei Borussia Mönchengladbach (8.11.) und anschließend zu Hause gegen Eintracht Frankfurt (22.11.) am Abend. Klassische Samstagsspiele sind nur die Begegnungen gegen den FC Augsburg (18.10.) und bei Werder Bremen (29.11.). Sonntags empfangen die Geißböcke den HSV (2.11.) und freitags geht es gegen Hoffenheim, am Tag der deutschen Einheit (3.10.). Ebenfalls Ende Oktober wird der DFB-Pokal ausgetragen. Die Kölner spielen am 29.10. im eigenen Stadion gegen Bayern München. Zwar ein Heimspiel, aber ein schweres Los.

Die Spiele im Überblick

3. Spieltag: VfL Wolfsburg – 1. FC Köln (Sa.; 13.9.2025; 15.30 Uhr)
4. Spieltag: RB Leipzig – 1. FC Köln (Sa.; 20.9.2025; 18.30 Uhr)
5. Spieltag: 1. FC Köln – VfB Stuttgart (So.; 28.9.2025; 17.30 Uhr)
6. Spieltag: TSG Hoffenheim – 1. FC Köln (Fr.; 3.10.2025; 20.30 Uhr)
7. Spieltag: 1. FC Köln – FC Augsburg (Sa.; 18.10.2025; 15.30 Uhr)
8. Spieltag: Borussia Dortmund – 1. FC Köln (Sa.; 25.10.2025, 18.30 Uhr)
DFB-Pokal: 1. FC Köln – FC Bayern München (Mi.; 29.10.2025, 20.45 Uhr)
9. Spieltag: 1. FC Köln – Hamburger SV (So.; 2.11.2025, 15.30 Uhr)
10. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln (Sa.; 8.11.2025, 18.30 Uhr)
11. Spieltag: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt (Sa.; 2211.2025, 18.30 Uhr)
12. Spieltag: SV Werder Bremen – 1. FC Köln (Sa.; 29.11.2025, 15.30 Uhr)


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Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Jakub Kaminski nach seinem Tor zur Kölner Führung
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Gegner, Spiele, wer überträgt? So sind die FC-Nationalspieler im Einsatz

Mehrere Profis des FC sind in der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, zwei davon bei der U21 ihres Landes. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

Fünf Spieler fehlten dem FC beim Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen, weil sie für ihre Nationalmannschaften nominiert wurden. Dabei stehen einige harte Partien an. Wann und wo spielen die fünf Nationalspieler des 1. FC Köln?

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Dem FC ist der Saisonstart mit drei Siegen aus drei Pflichtspielen mehr als geglückt. Besonders das 4:1 gegen den SC Freiburg löste große Euphorie aus. Da ist auch nicht überraschend, dass sich mehrere Kölner Profis mit ihren Leistungen für ihre jeweilige Nationalmannschaft empfohlen haben. Gleich fünf Spieler sind in der Länderspielpause für ihr Land im Einsatz – zwei davon jedoch für den Nachwuchs. Zu diesen beiden gehört Said El Mala, der als jüngster nominierter Spieler erstmals im Aufgebot für die deutsche U21 steht. Nach seinem Premierentor in der Bundesliga vergangenen Sonntag möchte der Linksaußen dort seine Leistungen bestätigen. Zuerst kann der Youngster das im Testspiel gegen den Nachwuchs von Albanien am Freitag (5.9.) um 18 Uhr machen. Die Partie wird ab 17:30 Uhr bei ProSieben Maxx übertragen. Ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) geht es dann los mit der EM-Quali. Da müssen El Mala und Co gegen die U21 Lettlands ran.

Kaminski gegen die Niederlande

Ebenfalls für die Nachwuchsmannschaft seines Landes im Einsatz sein wird Rav van den Berg. Der Niederländer trifft am Dienstag auf die israelische U21-Nationalmannschaft. Der teuerste Kölner Neuzugang könnte dabei bereits sein neuntes Länderspiel für die U21 der Niederlande feiern. Bereits deutlich mehr Einsätze für seine A-Nationalmannschaft hat Jakub Kaminski vorzuweisen. 22 Mal stand der Angreifer bereits für Polen auf dem Rasen. Für ihn und sein Team geht es bereits am Donnerstag (4.9.) in der WM-Qualifikation gegen die Niederlande. Zu sehen ist die Partie bei DAZN, Anstoß ist um 20:45 Uhr. Am Sonntag (7.9.) ist dann Finnland der nächste Gegner. Gegen die Finnen hatte Polen beim vorherigen Aufeinandertreffen noch verloren. Darum ist der Druck bereits hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Besser lief es bis jetzt für Bosnien-Herzegowina um den nachnominierten Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger ersetzt Arjan Malic, der verletzungsbedingt ausfällt. Denis Huseinbasic ist dagegen nicht in den Kader berufen worden. Am Samstag (6.9.) geht es für Bosnien-Herzegowina, das die ersten drei Quali-Spiele alle gewann, gegen San Marino. Drei Tage später wartet mit Österreich ein stärkerer Gegner. Bisher noch gar nicht in die Quali eingegriffen hat Island. Bei ihnen steht FC-Neuzugang Isak Johannesson im Aufgebot. Freitag um 20:45 Uhr ist dann den Auftakt gegen Aserbaidschan. Nur ein paar Tage später am Dienstag (9.9.) gibt es den richtigen Härtest für die Isländer: Dann fordert Frankreich Johannesson und Co. Für den Kölner ist die Begegnung bestimmt ein Highlight-Spiel.


Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf
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Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Oft hatte Lukas Kwasniok in der Vorbereitung betont, dass er keine Stamm-, sondern nur eine Startelf hat. Und zumindest in den ersten Partien hat der neue Coach Wort gehalten beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf.

Drei Pflichtspiele, drei verschiedene Startformationen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf. Damit bleibt der Coach seinen Ankündigungen aus der Vorbereitung bisher treu.

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Zum Ende der Vorbereitung, speziell um das Testspiel gegen Atalanta Bergamo herum, wurde Lukas Kwasniok sehr oft gefragt, ob die Aufstellungen schon Hinweise auf seine Stammelf sind. Aber der Trainer wurde nicht müde, eine Sache wieder und wieder zu betonen: „Es wird keine Stammelf geben, es wird aber eine Startelf geben. Je nach Bedarf und Verfassung der jeweiligen Spieler.“ Nach den ersten drei Pflichtspielen der Saison lässt sich fürs Erste festhalten: Der Coach hat Wort gehalten. Denn in jeder Partie setzte er auf eine andere Anfangsformation. So haben bereits jetzt bis auf Dominique Heintz, dem dritten Torwart Matthias Köbbing, dem Re­kon­va­les­zent Luca Kilian sowie dem gerade erst verpflichteten Alessio Castro-Montes alle Profis Einsatzzeit bekommen, viele davon auch von Beginn an.

Stammspieler, aber keine Stammelf

Dabei gab es schon einige Akteure, die ihren Platz in der Startelf in allen Begegnungen sicher hatten und wahrscheinlich auch in nächster Zeit erstmal haben werden. Dazu gehören in der Abwehr Timo Hübers und Sebastian Sebulonsen. Im Mittelfeld durften bis jetzt immer Eric Martel und Isak Johannesson starten. Und auch Jakub Kaminski und Marius Bülter waren gesetzt. Aber das passt ebenfalls zu Kwasnioks Ankündigungen, dass es schon einige Spieler geben wird, die ein Gerüst bilden und Stammspieler sind. Dabei dürfen sie sich jedoch nicht zu sicher sein, denn es kann durchaus sein, dass sie bei schlechten Leistungen dann doch raus müssen oder wenn sich jemand anderes mehr anbietet. „Ich habe noch nie eine Saison mit der Mannschaft beendet, mit der ich sie angefangen habe“, sagte der Trainer bereits in der Vorbereitung im Interview mit come-on-fc.com.

Auf den verbliebenen Postionen nahm der Coach bis jetzt in jedem Spiel je nach Gegner Wechsel vor. So stand Denis Huseinbasic im Pokal gegen Jahn Regensburg gar nicht im Kader. Am zweiten Spieltag der Liga gegen den SC Freiburg war der Bosnier dann aber in der Startelf und lieferte eine solide Leistung ab. Ein weiteres Beispiel gibt es links in der Innenverteidigung. In Regensburg startete dort Cenk Özkacar und Tom Krauß saß 90 Minuten auf der Bank. Im ersten Ligaspiel in Mainz wiederum war Letzterer in der Startelf, während der frühere türkische Nationalspieler nur eingewechselt wurde. Eine Woche später saßen beide auf der Bank und Neuzugang Rav van den Berg durfte das gesamte Spiel machen.

Druck durch Konkurrenten in der Offensive

Die gegen Freiburg überragende Offensive aus Kaminski, Bülter und Jan Thielmann durfte beide Partien in der Bundesliga absolvieren. Aber auch hier gab es schon Wechsel. So startete im Pokal noch Luca Waldschmidt. In Mainz kam der Angreifer dann noch von der Bank kam, um in Überzahl für mehr Kreativität zu sorgen. Und Ragnar Ache, Florian Kainz und Said El Mala bekamen ebenfalls alle schon Einsatzzeit als Joker und bewiesen dabei, dass sie bei einer Schwächephase der Konkurrenten bereit stehen. Besonders El Mala hat sich mit guten Dribblings und seinem Tor gegen Freiburg empfohlen. Es zeigt sich daher bereits jetzt, dass Kwasniok Wort hält und seinen vollen Kader nutzt, um auf den Gegner reagieren zu können. Egal, ob vor der Begegnung mit der Startelf oder im Spiel. Und so werden wohl auch weiter (fast) alle Profis ihre Chance erhalten, sich zu zeigen.