Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Davie Selke macht beim HSV den Unterschied
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Selkes Déjà-vu Poker endet in der Türkei

Ähnlich wie im vergangenen Jahr hat der Mittelstürmer auch beim Hamburger SV Vertragspoker gespielt. Nun gibt es einen neuen Arbeitgeber für den Ex-Stürmer des 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

Die selben Worte, ein ähnliches Vorgehen. Der 30-Jährige scheint eiskalt zu pokern bei seinen Vertragsverhandlungen. Und das eben nicht nur beim 1. FC Köln: Davie Selke wechselt in die Türkei.

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“Danke für die kurze und intensive Zeit! Ihr seid und bleibt in meinem Herzen“, lauteten die Worte von Davie Selke. „Wir haben Dinge erlebt, die uns immer verbinden werden. Das alles wird immer in meinem Herzen bleiben.“ Das Herz des ehemaligen Stürmers des 1. FC Köln scheint groß zu sein, denn diese beiden getätigten Aussagen liegen nur ein Jahr auseinander und meinen zum einen den 1. FC Köln zum anderen den HSV. Nachdem der 30-Jährige den FC im vergangenen Sommer verlassen hatte und Ex-Coach Steffen Baumgart nach Hamburg gefolgt war, endete am 30. Juni der Vertrag des Offensivspielers. Seit dem 1. Juli war Selke vereinslos. Es gab allerdings Interesse von verschiedenen Vereinen, darunter angeblich auch Rapid Wien mit Ex-FC Coach Peter Stöger. Nun hat Selke allerdings in der Türkei unterschrieben.

Das Déjà-vu im Vertragspoker

Basaksehir FC vermeldete am Freitag den Vollzug. Selke wird den Verein in der Süper Lig unterstützen, soll dafür ein Gehalt von kolportierten 2 Millionen Euro einstreichen und erhält einen Vertrag bis 2027 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Die Umstände des Wechsels erinnern schon ein wenig an die Situation vor einem Jahr. Selkes Vertrag beim 1. FC Köln war ausgelaufen, Gespräche über eine Verlängerung mit dem Mittelstürmer wurden geführt. Doch der heute 30-Jährige pokerte und hielt den FC zunächst hin, wollte dem Vernehmen nach mehr Geld, lenkte allerdings nach einer Weile ein und wollte das Angebot des FC akzeptieren. Wohl auch aus Ermangelung besserer Angebote. Ex-FC Sportdirektor Christian Keller verlängerte dann aber nicht mehr und ließ Selke ziehen. Damals verabschiedete sich der Ex-Kölner durchaus angefressen mit den Worten, man habe ihm „final die Chance genommen, noch einmal für den FC aufzulaufen“. Das Pokerspiel ist damals nicht aufgegangen.

In den Verhandlungen mit dem HSV zeigte sich nun ein ähnlicher Verlauf. Die Rothosen hätten mit dem Mittelstürmer wohl verlängert. Hamburg offerierte dem 30-Jährigen angeblich bereits im März eine Verlängerung über zwei Jahre zu verbesserten Bezügen. Doch Selke ließ den Verein erneut warten, die Verlängerungsklausel verstreichen, sondierte den Markt nach lukrativeren Angeboten. Das ist nun wohl aus Istanbul gekommen. Anders als damals in Köln endete das Kapitel in Hamburg allerdings offensichtlich versöhnlicher. „Davie hat sich von Beginn an maximal mit unserer Aufgabe identifiziert, ist als Führungsspieler auf und neben dem Platz vorbildlich vorangegangen“, sagte HSV-Vorstand Stefan Kuntz. „Er hat im Zeichen der Raute wirklich alles gegeben. Genau diese Leidenschaft zeichnet ihn aus und dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken. Bezüglich seiner weiteren Zukunft hatten wir offene und ehrliche Gespräche, die von Transparenz und gegenseitigem Verständnis geprägt waren.“ Erfolgreich waren sie ebenso wie in Köln nicht.

Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Lukas Kwasniok will mit seiner Mannschaft durchstarten
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Testspiele des 1. FC Köln: Neue Chance für die Wackelkandidaten?

Das erste Testspiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Der FC ist am Samstagmittag zu Gast in Bergisch Gladbach. Für die Akteure der Geißböcke gilt es, die Spielidee des neuen Trainers umzusetzen und sich das erste Mal auf dem Platz zu beweisen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

Ohne Spieler wie Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala geht es nach der ersten Trainingswoche nach Bergisch Gladbach. Mit dabei sind die Neuzugänge der Geißböcke. Sowohl für die bisherigen Sommer-Transfers als auch für die Wackelkandidaten ist das Testspiel eine Möglichkeit, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Testspiel des 1. FC Köln als Chance, sich vor Kwasniok zu zeigen.

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Rein nach den nackten Zahlen dürfte das Aus von Gerhard Struber vor mittlerweile gut zwei Monaten so manchen Außenstehenden dann doch ein wenig überrascht haben. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln war gefeuert worden, obwohl der FC eigentlich schon mit einem Bein Richtung Aufstieg unterwegs war, als Tabellenzweiter. Und da es am Ende des Tages beim Fußball nun mal um Punkte und die Tabelle geht, könnte man durchaus der Ansicht sein, dass da sportlich doch ziemlich viel richtig gelaufen ist bei den Geißböcken. Wie schwer die Kost der Kölner in der vergangenen Saison dann schon mal war, zeigte unter anderem das letzte Testspiel. Im März hatte der FC gegen den Drittligisten SC Verl gespielt und sich dann doch ein wenig blamiert. Ohne einige Nationalspieler und Verletzte wirkte das Team gleichermaßen lust- und ideenlos.

Auftakt in die Testspielserie

Dabei hatte Struber vorher seine zweite Garde in die Pflicht genommen, ungewohnt fordernd eine gute Leistung angesprochen, gerade von den Burschen, die hinten dran seien. Abgerufen haben die Wackelkandidaten die Leistung damals nicht. Unter anderem Marvin Obuz dürfte in dieser Begegnung einigen Kredit verspielt haben. Auch, wenn das Kölner Eigengewächs im Nachhinein von Thomas Kessler ein wenig in Schutz genommen worden ist. Vier Monate später ist die Welt gefühlt eine andere. Der Trainer heißt Lukas Kwasniok, der Sportdirektor Thomas Kessler und auch im Kader gibt es zahlreiche Namen, die Struber nicht mehr kennengelernt hat. Die Kölner Fans werden sich am Samstag im Duell bei Bergisch Gladbach also einen ersten Eindruck von Tom Krauß, Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Co. verschaffen können.

Kwasniok forderte wie schon bei seinem Amtsantritt vor einigen Wochen Fleiß von seiner Mannschaft, Intensität. Am Ende des Tages wird er sich aber auch einen Eindruck machen wollen, wie es mit seinem Kader dann denn weitergehen wird. Denn es gibt noch zahlreiche Fragezeichen und dabei geht es bestimmt nicht um ein weiteres Experiment auf der Außenverteidigerposition, auf der sich im Training Steffen Tigges wiederfand. Vielmehr wird das Duell gegen den Oberligisten zur Chance für den ein oder anderen Wackelkandidaten, dann doch einen guten Eindruck zu hinterlassen. Eben wie bei Struber damals für die zweite Garde, die sich nun in den Fokus spielen kann. So ist sicher nicht das Kölner Wording, der Druck wird natürlich nicht aufgebaut. Dennoch sind die anberaumten Testspiele die Chance, einen anderen Eindruck zu hinterlassen.

Wer kann sich in den Fokus spielen?

Die Vorzeichen stehen unter dem neuen Trainer sicherlich nicht komplett auf Null. Die kommenden Begegnungen wie auch das Trainingslager in Österreich dürften für zahlreiche Akteure eine Art Bewährungsprobe sein. Gerade Spieler wie Imad Rondic, vielleicht auch Steffen Tigges spielen wohl auch um ihre Zukunft beim FC. Andere Akteure, sogar der ein oder andere Routinier, werden sich in den Fokus spielen wollen, um dann vielleicht eher eine Rolle in dem ersten Kwasniok-Konstrukt zu spielen. „Wir schauen, dass wir mit den Jungs, die wir haben gut arbeiten, sie vielleicht verbessern und möglicherweise tut sich auch noch etwas auf“, hatte Kwasniok am Montag gesagt.

Klingt fast so, als könne sich der Trainer durchaus die ein oder andere positive Entwicklung vorstellen. Die Vorbereitung ist natürlich noch lang und es stehen gleich mehrere Testspiele, eine lange und intensive Trainingsphase und natürlich das Trainingslager an. Es gibt noch reichlich Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Einen ersten guten Eindruck können die Spieler aber am Samstag in Bergisch Gladbach hinterlassen.

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Holt Gerhard Struber Leart Pacarada nach England?

Flog gegen Hannover vorzeitig vom Platz: Leart Pacarada
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Holt Gerhard Struber Leart Pacarada nach England?

Der FC sucht aktuell einige Neuzugänge, unter anderem auf der Außenverteidiger-Position. Ausgerechnet da könnte es laut „Express“ aber noch einen Abgang geben. Eist Gerhard Struber Leart Pacarada vom 1. FC Köln los?

Eigentlich will sich der FC in der Defensive noch weiter verstärken, statt eine Woche vor der Abreise ins Trainingslager nach Österreich noch weitere Akteure zu verlieren. Nun scheint es allerdings aus dem Ausland ein Interesse an einem Kölner Verteidiger zu geben. Eist Gerhard Struber Leart Pacarada vom 1. FC Köln los?

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In der vergangenen Woche machte ein Video in den Sozialen Medien die Runde. Gerhard Struber sprach dort in einem wunderbaren Englisch mit seinem gewohnten österreichischen Akzent mit einigen Spielern beim FC Bristol. Und offenbar stehen die Chancen nicht schlecht, dass Leart Pacarada bald wieder in den Genuss der Ansprachen seines Ex-Trainers kommt. Zumindest berichtet der „Express“, dass Struber den Linksverteidiger gerne auf die Insel holen würde. Der 30-Jährige steht bei den Geißböcken noch bis 2026 unter Vertrag. Bei einem Marktwert von geschätzten 1.5 Millionen Euro müsste die angebotene Ablösesumme wohl besonders lukrativ für den 1. FC Köln ausfallen, damit der Verein seinen Abwehrspieler ziehen lässt. Auf der anderen Seite würden die Kölner Pacarada im kommenden Jahr vielleicht ohne einen Erlös verlieren.

Es muss nachjustiert werden

Nach dem Transfer von Max Finkgräfe zu RB Leipzig ist die Position des linken Verteidigers bei den Geißböcken ohnehin bereits eine, die es noch nachzubesetzen gilt. Aktuell steht Pacarada noch als alleiniger etatmäßiger Linksverteidiger auf dieser Position. Auch auf der rechten Seite ist mit einem Backup für Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic noch Bedarf. Würde der FC für den 30-Jährigen nun ein unmoralisches Angebot von der Insel bekommen und Pacarada ziehen lassen, wäre eine weitere Position unbesetzt beim 1. FC Köln. Eigentlich ist der Plan der FC-Verantwortlichen also eher, aufzustocken, statt auf dieser Position abzugeben. „Bedarf haben wir natürlich in der Verteidigungsreihe. Das liegt ja auf der Hand“, sagte Trainer Lukas Kwasniok zu den noch zu tätigen Transfers. „Wir haben hier auch einen Verlust hinnehmen müssen mit Max Finkgräfe. Dementsprechend gilt es da jetzt schon auch, nachzujustieren.“

Ein Abgang von Pacarada würde die Kaderplanung also weniger weiterbringen, sondern eher erschweren. Und Thomas Kessler arbeitet ohnehin schon mit Hochdruck an der Zusammenstellung eines bundesligatauglichen Kaders. Daher ist aktuell schwer vorstellbar, dass sich der FC auf ein Angebot einlassen wird.

Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Klare Ansage beim 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok vom ersten Testspiel

Die erste Trainingswoche endet beim FC am Samstag mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Und der neue Kölner Coach hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft dann auftreten soll. Erstes Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok.

Nach der intensiven Woche mit zahlreichen Einheiten steht nun der erste Härtetest an. Es geht ins erste Testspiel des 1. FC Köln: Das erwartet Lukas Kwasniok von seiner Mannschaft im Duell gegen Bergisch Gladbach.

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln

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Am Samstagnachmittag werden die Fans dann zum ersten Mal auch im Spielbetrieb einen Eindruck von den neuen Spielern bekommen. Gleich fünf Transfers haben die Geißböcke in diesem Sommer getätigt und alle werden im Duell gegen Bergisch Gladbach wohl zum Einsatz kommen. Gegen den Oberligisten steht der Coach das erste Mal für den FC an der Seitenlinie. Auf dem Platz wurde in der vergangenen Woche hart gearbeitet und die Entwicklungen will der Coach dann gerne im Spiel auch sehen. „Es wäre schön, wenn wir am Samstag gleich ein paar Elemente sehen können, die wir uns in der ersten Woche erarbeitet haben“, sagt der Trainer und hofft, „dass die Spieler ein Gefühl für meine Spielidee bekommen, wir Abläufe verinnerlichen und das unter Wettkampfbedingungen unter Beweis stellen.“

„Das ist unser Ziel“

Im Spätsommer 2023 spielte der FC bereits gegen Bergisch Gladbach tat sich schwer, erst der zweite Anzug drehte auf. Kwasniok wird nun mit einer anderen Mannschaft antreten und voraussichtlich auch ein anderes Gesicht zeigen. Zumindest ist die Forderung des Trainers eindeutig. „Ich erwarte Fleiß gegen den Ball und Kreativität, Dominanz und Spielfreude mit dem Ball“, so Kwasniok. „Dann hätten wir einen guten Abschluss einer guten ersten Woche. Das ist unser Ziel.“ In Zukunft soll dann auch dem Spiel gegen den Ball eine größere Bedeutung zukommen. „Das war noch nicht im Vordergrund in unserer Trainingsarbeit. Aber je besser die Jungs das im Spiel machen, desto weniger müssen wir im Training daran arbeiten“, sagt der Coach.

Ein ganz großer Fingerzeig über die kommende Ausrichtung wird das Testspiel sicher nicht werden. Immerhin fehlen noch einige vermeintliche Leistungsträger wie Eric Martel oder Jan Thielmann. Auch Said El Mala ist nicht mit von der Partie. Die drei Akteure haben nach den jeweiligen Junioren-Europameisterschaften noch Sonderurlaub. Zudem dürfte es noch einige Veränderungen im Kader geben. Einen ersten Eindruck der Neuverpflichtungen wird es aber dennoch geben.

Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

Jeremiah St. Juste spielt für Sporting
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Verstärkung für die Bundesliga: Diese Spieler könnten für die Innenverteidigung beim 1. FC Köln interessant sein

In der Defensive möchte FC-Sportdirektor Thomas Kessler noch nachlegen. „Das ist sicherlich unsere nächste große Aufgabe, da schon noch für Verstärkungen zu sorgen“, sagte er am Mittwoch. Speziell in der Innenverteidigung braucht der Verein noch mehr Qualität, da hinter vielen Spielern ein Fragezeichen steht: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln.

In der Innenverteidigung beim 1. FC Köln herrscht momentan noch eine Lücke. Bei vielen Spieler ist nicht sicher, ob sie das Niveau in der Bundesliga mitgehen können. Bei Kapitän Timo Hübers wiederum läuft der Vertrag in einem Jahr aus. Der Verein muss sich daher nach möglichen Verpflichtungen auf der Position umschauen: Das sind mögliche Innenverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei nicht zwingend um Gerüchte!

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Justin de Haas: Mit Justin de Haas würde der 1. FC Köln den gesuchten Linksfuß bekommen. Aktuell steht der 25-Jährige noch in der ersten portugiesischen Liga beim FC Famalicão bis 2026 unter Vertrag. Der Niederländer verfügt über ein gutes progressives Passspiel und ordentliche Zweikampfwerte. Besonders herausragend ist bei ihm das Abfangen von Bällen. So kann der Innenverteidiger immer wieder gut nach vorne verteidigen. Bei einem Marktwert von drei Millionen Euro laut transfermarkt.de wäre er voraussichtlich gut für die Kölner finanzierbar, auch wenn de Haas wohl das Interesse von etwa Celtic Glasgow geweckt hat.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Jeremiah St. Juste: Bereits 65 Bundesliga-Spiele hat Jeremiah St. Juste für den FSV Mainz 05 absolviert. Vor drei Jahren wechselte er dann für eine Ablöse von ungefähr zehn Millionen Euro zum portugiesischen Topclub Sporting. Dort konnte er sich seitdem aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht durchsetzen, war nur Ergänzungsspieler. Dass St. Juste aber die Qualität für die Bundesliga hat, hat er in Mainz bewiesen. Vor allem seine Geschwindigkeit ist überragend. Er verfügt außerdem über eine gute Spieleröffnung. In Köln könnte der 28-Jährige wieder zu alter Form zurückfinden. Er dürfte dabei auch finanzierbar sein: Sein Marktwert liegt zwar bei geschätzten sechs Millionen Euro. Da St. Juste aber bei Sporting keine wirkliche Rolle spielt und nur noch ein Jahr Vertrag hat, könnte er vielleicht auch günstiger zu haben sein.

Armel Bella-Kotchap: Vor ein paar Jahren lag Armel Bella-Kotchaps Marktwert bei geschätzten 20 Millionen Euro. Heute hat sich der Wert auf neun Millionen Euro fast halbiert. Aus dem Bochumer Nachwuchs schaffte er beim VfL vor ein paar Jahren den Durchbruch. Der Verteidiger überzeugte mit seiner robusten Spielweise sowohl in der zweiten als auch in der ersten Liga. Der Lohn war eine Nominierung in den deutschen WM-Kader 2022 und ein Wechsel in die Premier League zum FC Southampton im gleichen Jahr. In England spielte er eine gute erste Saison, konnte den Abstieg seines Vereins aber nicht verhindern. Dann geriet seine Karriere jedoch ins Stocken. Eine Leihe zur PSV Eindhoven war wenig erfolgreich. Auch in der abgelaufenen Saison kam der Abräumer bei Southampton kaum zum Einsatz. Daher ist es kein Wunder, dass bei nur noch einem Jahr Vertrag ein Wechsel im Raum steht. Der immer noch erste 23-Jährige zieht das Interesse zahlreicher Vereine auf sich, darunter der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach oder Udinese Calcio. Southampton fordert angeblich 10 Millionen Euro, zu viel für die Kölner. Aber vielleicht senken die Engländer ihre Forderungen ja noch, um das Gehalt einzusparen.

Verstärkungen aus Frankreich?

Étienne Kinkoué: Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano soll Étienne Kinkoué unter anderem beim 1. FC Köln auf der Liste stehen. Der Innenverteidiger wolle den nächsten Schritt machen und dürfe seinen Verein Le Havre verlassen. Neben den Geißböcken sollen sich aber auch zum Beispiel der FC Burnley, Sheffield United und Besiktas Istanbul mit dem talentierten Franzosen beschäftigen. Kinkoué gilt als sehr robust, gut im Klären von Bällen und Blocken von Schüssen sowie kopfballstark – was bei 1,96 Metern Körpergröße keine Überraschung ist. Der 23-Jährige ist noch bis 2026 an Le Havre gebunden. Der Verein soll daher schon bei einem Preis von fünf Millionen Euro gesprächsbereit sein, was zwei Millionen unter seinem geschätzten Marktwert liegt.

Arouna Sangante: Und noch ein weiterer Innenverteidiger von Le Havre könnte für den FC wegen eines im nächsten Sommer auslaufenden Vertrages interessant sein: Arouna Sangante war bereits mit 21 Jahren Kapitän des Vereins. Mit inzwischen 23 Jahren könnte er bereit sein für eine neue Herausforderung. Sangante überzeugt vor allem durch starke Tacklings und die Fähigkeit, Bälle abzufangen. Er kann außerdem auch als Rechtsverteidiger spielen, würde da bei den Kölnern also auch die Breite verstärken. Sein Marktwert wird allerdings auf acht Millionen Euro geschätzt. Ob Le Havre diese Summe wirklich fordert, hängt vielleicht auch davon ab, ob der Verein vorher bereits Kinkoué verkauft und damit schon einen Innenverteidiger abgegeben hat oder sonst noch auf Einnahmen angewiesen ist.

Vom spanischen zum deutschen Aufsteiger?

David Affengruber: Mit Sturm Graz hat David Affengruber bereits das Double gewonnen und einige Erfahrungen in der Europa League sammeln können. Jetzt ist der Österreicher als absoluter Stammspieler mit dem FC Elche in die erste spanische Liga aufgestiegen. Dorthin war er vor einem Jahr gewechselt, um eine Auslandserfahrung zu machen, nachdem er seinen Vertrag in Graz hatte auslaufen lassen. Affengruber ist ein zweikampfstarker Abwehrspieler, der sich in Spanien auch mit dem Ball am Fuß nochmal deutlich gesteigert hat. Sein Vertrag bei Elche läuft nur noch ein Jahr, daher könnte er für den 1. FC Köln finanzierbar sein. Der Marktwert liegt bei geschätzten fünf Millionen Euro.

Malang Sarr: Vor fünf Jahren galt Malang Sarr als ein großes französisches Talent in der Innenverteidigung. Mit nur 21 Jahren hatte er in Nizza schon viel Erfahrung in der ersten französischen Liga gemacht. Dabei überzeugte der Innenverteidiger, der auch als Linksverteidiger spielen kann, mit einem starken Passspiel, war sehr gut am Ball. Auch eroberte er häufig den Ball, verteidigte aktiv nach vorne. Schwächen hatte Sarr allerdings bei einer Größe von für einen Innenverteidiger nur 1,83 Metern im Kopfballspiel. Im Sommer 2020 ging der Franzose dann ablösefrei zum FC Chelsea – eine sehr schlechte Entscheidung. In England spielte er keine Rolle, auch Leihen nach Porto und Monaco halfen nicht. Vor einem Jahr wechselte Sarr daher erneut ablösefrei, dieses Mal zurück in die Heimat zum RC Lens. Dort absolvierte der inzwischen 28-Jährige gerade in der zweiten Saisonhälfte einige Partien und fand wieder mehr zu alter Form. Sein Vertrag bei den Franzosen läuft aber in einem Jahr aus, was eine Gelegenheit für den 1. FC Köln sein könnte. Dort passt Sarr als Linksfuß gut ins Profil. Der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Günstige Situation bei Posch

Stefan Posch: 109 Bundesliga-Spiele für die TSG Hoffenheim, 80 in der Serie A, zehn in der Champions League und 44 Länderspiele für Österreich: Stefan Posch hat in seiner Karriere schon einiges an Erfahrungen gesammelt. In der abgelaufenen Saison verlor er jedoch seinen Stammplatz beim FC Bologna, wurde im Winter an Atalanta Bergamo verliehen. Dort verpasste er aber die meisten Spiele verletzungsbedingt. Darum zog Atalanta nicht die Kaufoption, die bei acht Millionen Euro gelegen haben soll. Ein Verbleib in Bologna gilt als ausgeschlossen. Wenn der Verein noch eine Ablöse kassieren möchten, müssen sie Posch jetzt verkaufen, da er nur bis 2026 Vertrag hat. Das könnte dazu führen, dass Posch günstiger als acht Millionen Euro wird, was ihn für den FC interessant machen könnte. Jedoch sind laut Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg gleich mehrere deutsche Vereine am Österreicher dran.


Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

Ragnar Ache und Lukas Kwasniok
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Kaderplanung beim 1. FC Köln: Déjà-vu bei der Stürmersuche?

So richtig gut besetzt ist der Angriff der Geißböcke noch nicht. Mit Ragnar Ache ist zwar bereits ein Stürmer verpflichtet, dafür haben aber auch zwei den FC verlassen. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

Sicherlich ist der Transfer von Ragnar Ache ein Gewinn für die Kölner Offensive. Dennoch sind die Geißböcke auf dieser Position nicht sonderlich breit aufgestellt. Denn bei einigen der Kölner Angreifer steht noch ein Fragezeichen hinter dem Verbleib am Geißbockheim. Die Kaderdecke ist dünn. Wird der Sturm erneut zur Problemzone des 1. FC Köln?

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Wie erfolgreich die Kaderpolitik von Thomas Kessler tatsächlich ist, wird sich wohl erst in einigen Wochen, vielleicht Monaten zeigen. Am Ende des Tages wird sie am Erfolg des jeweiligen Spielers, vor allem aber am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Dennoch ist eine gewisse Euphorie aktuell rund um das Geißbockheim zu spüren. Die bisher verpflichteten Spieler sind mindestens vielversprechend, eine erste Kostprobe wird es am Samstag im Testspiel gegen Bergisch Gladbach geben. Doch es bleiben eben auch Kaderlücken, wie auch Thomas Kessler unter der Woche erklärte. Vor allem im defensiven Bereich wollen die Geißböcke noch etwas verändern, nachjustieren. Vermutlich auf gleich drei Positionen. Denn neben einem erfahrenen Innenverteidiger fehlen auch die Backups der beiden Außenverteidiger.

„Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck„

Nach dem Abgang von Damion Downs tut sich für den neutralen Beobachter aber noch eine ganz andere Lücke auf. Im Sturm. Zumindest wurde auf dieser Position in der jüngeren Vergangenheit immer wieder eine Vakanz ausgemacht. Eine Position, die man im Auge habe, so der Tenor. Doch den absolut dringenden Handlungsbedarf sieht man dann irgendwie aber doch nicht. „Die Personalie setzt uns akut nicht unter Druck, weil wir mit Ragnar einen sehr guten Stürmer dazu geholt haben“, sagte Kessler unter der Woche. Dass die Geißböcke mit Ache eine starke Option an Geißbockheim geholt haben, mag stimmen. Ob diese Option allerdings ausreicht, um eine komplette Spielzeit in der Bundesliga zu bestehen, steht auf einem anderen Blatt.

Denn die vergangene Saison hat eindrucksvoll gezeigt, wie schnell eine funktionierende Offensive ausgehebelt werden kann. Gerade in der erfolgreichen Phase, in der es reihenweise 1:0-Siege für den FC gab, kriselte der Angriff. Insofern wäre ein weiterer Stürmer sicherlich nicht verkehrt. Zumal der Kader in vorderster Front wahrlich nicht dick besetzt ist. Jaka Potocnik spielt künftig bei Rot-Weiss Essen, Downs beim FC Southampton, Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen eigentlich abgegeben werden. Heißt: Der FC verfügt mit Ache und Imad Rondic über zwei klassische Stürmer. Und Rondic hat seine Bundesligatauglichkeit noch nicht so richtig unter Beweis gestellt. Zwei etatmäßige Mittelstürmer sind nicht so wirklich viel – zumindest im Vergleich zu den aktuellen zehn der TSG Hoffenheim.

„Wir haben da auch keine Not“

Und wie schnell es in einer Spielzeit gehen kann, hat die vergangene Saison gezeigt. Damion Downs brach sich die Hand und musste operiert werden. Der Kölner Stürmer fiel für drei Spiele im März aus. Der zweite Top-Scorer Tim Lemperle fehlte den Geißböcken sogar neun Partien zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Ein Muskelfaserriss und eine Oberschenkelverletzung nahmen den Stürmer aus dem Spiel. Und plötzlich standen die Kölner ohne einen torgefährlichen Angreifer dar. Der im Winter als Sofortverstärkung geholte Neuzugang Imad Rondic schlug nicht ein und benötige noch Zeit zur Eingewöhnung.

„Wir schauen mal, dass wir mit den Jungs, die wir haben, gut arbeiten, dass wir die Jungs verbessern und vielleicht tut sich dann dementsprechend noch mal irgendwann was auf. Aber wir haben da auch keine Not“, hatte auch Lukas Kwasniok zu Beginn der Woche gesagt und damit vielleicht bei dem ein oder anderen Fan Erinnerungen ausgelöst. Auch in den vergangenen Spielzeiten hieß das Credo am Geißbockheim, dass man dem Kader vertraue, der Sturm gut aufgestellt sei. Damals transportierte noch Ex-Sportdirektor Christian Keller diese Einschätzung, wiederholte seine Beurteilung der Situation nahezu mantraartig auch dann noch, als die Kölner Offensive nahezu zum Erliegen kam. Seit dem Weggang von Anthony Modeste fehlt den Geißböcken ein klassischer Stürmer, der in der Saison zweistellig trifft.

Kwasniok betonte, dass man mit Ache ja im Grunde in eine Art Vorleistung getreten sei, einen starken Angreifer verpflichtet habe für den Fall der Fälle. Doch nur auf den Angreifer zu setzen, der in der Bundesliga ebenfalls noch keine Bäume ausgerissen hat, ist mindestens mutig. „Wir müssen nicht nervös werden, schauen uns auf dem Markt aber um. Wir haben in den nächsten Wochen Zeit“, sagte Kessler und: „Wir sind in den Gesprächen, da könnten einige Profile passen. Vielleicht wird es ein Neuner, vielleicht ein Neuner mit ein bisschen Tiefgang.“ Hört sich fast so an, als gehe der FC in dieser Transferphase einen Schritt weiter als sonst. Nötig wäre es.


1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
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1. FC Köln auf Stürmersuche: Stillstand bei Willem Geubbels? Die Konkurrenz macht ernst

Nicht erst nach dem Abschied von Damion Downs hält der FC auch nach einem weiteren Stürmer Ausschau. Auch, wenn die Position des Angreifers nicht die höchste Priorität hat, soll ein weiterer Angreifer her. Schon vor Wochen tauchte ein Name auf der Liste des FC auf: Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

Die Suche nach einem neuen Stürmer hat laut der Kölner Verantwortlichen nicht den höchsten Stellenwert, der Markt wird aber dennoch sondiert. Einige Namen wurden bereits gehandelt, sind aber wieder kalt. Steht Willem Geubbels noch im Fokus des 1. FC Köln?

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So richtig wollte sich Thomas Kessler am Mittwoch nicht in die Karten schauen lassen. Vielleicht halte man nach einem Neuner Ausschau, vielleicht nach einem Spieler mit mehr Tiefgang, erklärte der Sportdirektor. Aber ganz so dringend sei die Stürmersuche dann auch nicht. Dennoch werden die Kölner wohl suchen, sich zumindest umschauen. Ein Name auf der Liste tauchte bereits Mitte Juni immer mal wieder auf: Willem Geubbels soll in den Fokus der Geißböcke gelangt sein. Das einstige französische Wunderkind ist Jahre nach seinem 20-Mio-Transfer zur AS Monaco mittlerweile beim FC St. Gallen unterwegs und hat beim Schweizer Erstligisten zurück in die Spur gefunden. In der vergangenen Spielzeit erzielte der Mittelstürmer 14 Tore, bereitete drei vor. Geubbels steigerte seinen Marktwert wieder von 1,8 auf zehn Millionen Euro.

St. Gallen hat konkrete Vorstellungen

Und die Torquote hat nun eben Begehrlichkeiten geweckt. Nicht nur aus Köln. Aus der Bundesliga sollen der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Union Berlin neben dem FC die Fühler ausgestreckt haben. Ein konkretes Angebot aus der Bundesliga soll dem Schweizer Club aber nicht vorliegen. Auch nicht vom FC. Und das könnte einen einfachen Grund haben. Die Vorstellungen in Sachen Ablöse dürften wohl weit auseinandergehen. Schon in der Vergangenheit bissen sich einige Clubs die Zähne an den Wünschen der Verantwortlichen des FC St. Gallen aus. Im vergangenen Winter wies der Schweizer Erstligist dem Vernehmen nach 8-Millionen-Euro-Angebote zurück. Angeblich soll die geforderte Ablöse zweistellig sein.

Dazu passt auch, dass das Online-Portal fussballtransfers.com nun von konkreten Angeboten aus Italien berichtet, die ebenfalls nicht den Vorstellungen der Schweizer entsprochen haben sollen. Konkret sollen Hellas Verona, Udinese Calcio, Parma Calcio und US Lecce interessiert sein, zwei Angebote wurden wohl eingereicht. Auch aus England gab es wohl eine Offerte, die ebenfalls noch nicht einmal großes Gehör fand. Zwar haben die Geißböcke mit dem Verkauf von Damion Downs einige Millionen eingenommen. Dass aber für dessen Nachfolge ein ähnlicher Betrag vom Geißbockheim ausgegeben wird, gilt als eher unwahrscheinlich. Insofern dürfte sich das Interesse vielleicht dann doch ein wenig abgekühlt haben. Geubbels hat in St. Gallen noch Vertrag bis 2027. In der Schweiz geht man von einem Abschied aus. Der Preis muss offenbar nur stimmen.

Neuer Anlauf in der Bundesliga – Ragnar Ache: „Will beweisen, dass ich das packen kann“

Ragnar im Training des 1. FC Köln
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Neuer Anlauf in der Bundesliga – Ragnar Ache: „Will beweisen, dass ich das packen kann“

Die neue große Sturmhoffnung des 1. FC Köln ist Ragnar Ache. Mit seinen Toren soll er den Verein in der Bundesliga halten. Nach seinem Trainingsauftakt am Geißbockheim gibt er erste Einblicke: Das sagt Ragnar Ache zu seinen ersten Tagen beim 1. FC Köln.

Er war der erste Sommer-Neuzugang und damit auch der erste Transfercoup von Sportdirektor Thomas Kessler, wenn auch von Christian Keller mit eingeleitet: Ragnar Ache soll der neue Kölner Topstürmer sein. In den vergangenen Tagen hat er sich in den ersten Trainingseinheiten bereits ordentlich ins Zeug gelegt. Nun gibt er erste Einblicke: Das sagt Ragnar Ache zu seinen ersten Tagen beim 1. FC Köln.

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Am 34. Spieltag der vergangenen Saison stand Ragnar Ache schon im RheinEnergieSTADION auf dem Platz. Damals allerdings noch als Spieler des 1. FC Kaiserlautern. Er hätte den Aufstieg des 1. FC Köln in dem Spiel noch verhindern können. In der ersten Halbzeit hatte er einen aussichtsreichen Kopfball, den er aber nicht verwandelte. Nicht aus Absicht, wie der Stürmer am Rande des öffentlichen Trainings am Donnerstag mit einem Lächeln sagte: „Ich bin Stürmer, ich will natürlich Tore schießen.“ Inzwischen wird der 26-Jährige bestimmt trotzdem sehr froh sein, dass ihm der Treffer in dem Spiel nicht gelungen ist. Denn etwas über eine Woche später wurde sein Wechsel zum FC offiziell. Ein Faktor dabei sei auch die Stimmung gewesen, die der Stürmer vom Spiel in Köln zum Saisonende noch sehr präsent hatte: „Natürlich merkt man auch, was hier alles abgeht. Und das ist natürlich auch für mich wichtig, dass man die Energie spürt auch von den Fans. Das kann dir nochmal eine Extra-Schub geben. Das hat schon viel beigetragen“, sagt Ache.

Schwierige Phase bei erstem Bundesliga-Anlauf in Frankfurt

Ache kommt mit der Empfehlung von starken 34 Toren in 56 Zweitligaspielen in den vergangenen zwei Jahren für Kaiserslautern. Bei Eintracht Frankfurt sammelte er auch 20 Spiele Bundesligaerfahrung, kam aber fast immer nur für kurze Zeit als Joker. Eine schwierige Phase für ihn, wie er jetzt sagt: „In Frankfurt habe ich schon sehr viel Selbstvertrauen verloren wegen der Verletzungen und weil ich nicht gespielt habe.“ Deswegen seien die Leihen zur SpVgg Greuther Fürth 2022/23 und der anschließende Wechsel zu Kaiserlautern sehr wichtig für ihn gewesen: „Da waren die Schritte Fürth und Kaiserslautern schon sehr gut. Da hab ich viel gespielt, Selbstvertrauen gekriegt, Tore gemacht.“



Mit diesem Selbstvertrauen unternimmt er jetzt in der Domstadt einen neuen Anlauf in der ersten Liga. Mit einem klaren Ziel: „Jetzt will ich schon beweisen, dass ich das packen kann. Vor ein paar Jahren ist das anders gelaufen wegen Verletzungen. Und jetzt will ich einfach fit bleiben und zeigen, dass ich es in der Bundesliga auch kann.“ Ein konkretes Torziel hat er sich dabei noch nicht gesetzt. Er möchte vor allem erstmal fit bleiben und möglichst viele Spiele machen.

Kopf raucht in der Vorbereitung

Damit das gelingt, hängt sich der 26-Jährige in der Vorbereitung rein. Nach der Einheit am Donnerstag „tuen die Beine schon weh. Aber das gehört dazu zur Vorbereitung.“ Trainer Lukas Kwasniok schone seine Profis dabei auch nicht, bringt viele Ideen mit. „Mein Kopf raucht schon sehr viel. Es ist sehr viel in einer kurzen Zeit. Natürlich ein ganz anderes System als ich gewohnt bin, also geht schon viel im Kopf ab“, so Ache. Neben dem neuen System gibt es auch neue Anforderungen an ihn als Stürmer. Wichtig seien dabei „viel Bewegung, viele Positionswechsel.“ Das unterscheide sich schon von seiner früheren Rolle: „In der Vergangenheit war das eher, dass ich vorne stehen bleib und Zielspieler bin. Das wird sich ändern.“ Wie gut er damit klar kommt und ob er die Lücke schließen kann, die die Abgänge von Tim Lemperle und Damion Downs schaffen, wird sich dann spätestens zum Saisonstart zeigen.

Spielplan des 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Spielplan des 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert

Die DFL hat am Donnertag die genauen Termine der ersten Spieltage der Bundesliga veröffentlicht. Somit stehen auch die Startzeiten für den 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat sechs Wochen vor Beginn der neuen Spielzeit die Ansetzungen für die ersten fünf Spieltage der Saison bekanntgegeben. Der FC tritt an den ersten fünf Wochenenden einmal samstagnachmittags, einmal samstagabends, einmal sonntagnachmittags und zweimal sonntagabends an. 1. FC Köln: Die ersten Spieltage wurden terminiert.

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Nachdem bereits vor zwei Wochen bekannt geworden war, dass die Geißböcke ihr erstes Spiel nach der Rückkehr in die Bundesliga beim Conference-League-Teilnehmer, dem 1. FSV Mainz 05, bestreiten werden, steht nun auch die genaue Anstoßzeit fest. Der FC gastiert am Sonntag, den 24. August, um 15:30 Uhr bei den Mainzern. Genau eine Woche später steht für das Team von Trainer Lukas Kwasniok am 31. August um 19:30 Uhr das erste Heimspiel gegen den SC Freiburg vor der Tür. Nach der ersten Länderspielpause folgt für den FC am 13. September das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.  Anstoß in der Volkswagen-Arena ist um 15:30 Uhr.

Start gegen Conference League-Teilnehmer

In der Folgewoche gastieren die Kölner am 20. September zum Topspiel um 18:30 Uhr bei RB Leipzig. Nach zwei Auswärtsspielen geht es für den FC am 28. September zuhause gegen den amtierenden Pokalsieger VfB Stuttgart. Genau wie das erste Heimspiel gegen Freiburg findet die Partie gegen die Schwaben sonntagsabends statt, allerdings nicht um 19:30, sondern schon zwei Stunden früher um 17:30. Das erste Pflichtspiel steht allerdings im DFB-Pokal an. Dort geht es am 17. August zunächst nach Regensburg. Der SSV Jahn war in der abgelaufenen Spielzeit in die 3. Liga abgestiegen.

Aktuell bereitet sich der FC auf die Saison vor. Am kommenden Samstag steht das erste Testspiel auf dem Plan. Dann geht es gegen den SV Bergisch Gladbach.

Alle Spiele im Überblick

24. August 2025 (Sonntag): 1.FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
31. August 2025 (Sonntag): 1. FC Köln – SC Freiburg
13. September 2025 (Samstag): VfL Wolfsburg – 1. FC Köln
20. September 2025 (Samstag): RB Leipzig – 1. FC Köln
28. September 2025: (Sonntag) 1. FC Köln – VfB Stuttgart
03.-05. Oktober 2025: TSG Hoffenheim – 1. FC Köln
17.-29. Oktober 2025: 1. FC Köln – FC Augsburg
24.-26. Oktober 2025: Borussia Dortmund – 1. FC Köln
31.-02. Oktober/November 2025: 1. FC Köln – Hamburger SV
07.-09. November 2025: Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln
21.-23. November 2025: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt
28.-30 November 2025: Werder Bremen – 1. FC Köln
05.-07. Dezember 2025: 1. FC Köln – FC St. Pauli
12.-14. Dezember 2025: Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln
19.-21. Dezember 2025: 1. FC Köln – Union Berlin
09.-11. Januar 2026: 1. FC Heidenheim – 1. FC Köln
13.-15 Januar 2026: 1. FC Köln – FC Bayern München
16.-18. Januar 2026: 1. FC Köln – 1.FSV Mainz 05
23.-25. Januar 2026: SC Freiburg – 1. FC Köln
30.-01. Januar/Februar 2026: 1. FC Köln – VfL Wolfsburg
06.-08. Februar 2026: 1. FC Köln – RB Leipzig
13-15. Februar 2026: VfB Stuttgart – 1. FC Köln
20.-22. Februar 2026: 1. FC Köln – TSG Hoffenheim
27.-01. Februar/März 2026: FC Augsburg – 1. FC Köln
06.-08. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Dortmund
13.-25 März 2026: Hamburger SV – 1. FC Köln
20.-22. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach
04.-05. April 2026: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln
10.-12. April 2026: 1. FC Köln – Werder Bremen
17.-19. April 2026: FC St. Pauli – 1. FC Köln
24.-26. April 2026: 1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen
02.-03. Mai 2026: Union Berlin – 1. FC Köln
08-10. Mai 2026: 1. FC Köln – 1. FC Heidenheim
16. Mai 2026: FC Bayern München – 1. FC Köln