Ein Rekonvaleszent, ein Angeschlagener oder doch der Youngster? Wer übernimmt beim 1. FC Köln hinten rechts?

Die Rechtsverteidiger beim 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 35

Ein Rekonvaleszent, ein Angeschlagener oder doch der Youngster? Wer übernimmt beim 1. FC Köln hinten rechts?

Die Vorbereitung auf das kommende Spiel läuft und es stellt sich schon zu Beginn der Woche eine Frage beim 1. FC Köln: Wer spielt gegen Bremen Rechtsverteidiger? Sebastian Sebulonsen kehrt nach langer Verletzung wieder zurück, Alessio Castro-Montes ist angeschlagen und David Fürst spielte zuletzt keine Rolle.

Die Woche bis Bremen ist noch lang, es kann noch einiges passieren. Und doch stellen sich bereits die ersten Personalfragen. Denn am Montag verletzte sich Alessio Castro-Montes, der bisherige Rechtsverteidiger. Sebastian Sebulonsen ist gerade zurück und David Fürst spielte bislang keine Rolle bei den Profis.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

In Sachen Personalien gab es zu Beginn der Woche Erleichterung und wohl auch Sorgenfalten zugleich. Zwar kehrt mit Thijs Dallinga eine Offensivkraft sicher und mit Said El Mala eine weitere sehr wahrscheinlich zurück, eine andere Baustelle geht aber zumindest in Teilen auf. Alessio Castro-Montes musste am Montag die Einheit abbrechen. Am Dienstag hieß es für den Belgier dann Individual-Training – der FC meldete muskuläre Probleme. Nun ist der Begriff bekanntlich ziemlich schwammig, kann recht viel bedeuten. Bei Luca Waldschmidt bedeutete die gleiche Erklärung der Ausfall für die ersten drei Pflichtspiele beispielsweise. Und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass Alessio Castro-Montes am Samstagabend im Duell gegen Werder Bremen nicht zur Verfügung stehen wird. Der Schienenspieler war vor der Saison ohnehin eher als Backup wahrgenommen worden. „Monti“ profitierte vom Ausfall des eigentlichen Stamm-Rechtsverteidigers Sebastian Sebulonsen.

Ist Sebulonsen schon fit genug?

Nur zog sich dieser ebenfalls eine muskuläre Verletzung zu, fiel bereits während der Vorbereitung aus, stand in den Pflichtspielen noch nicht auf dem Platz. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison zum unumstrittenen Stammspieler gereift, agierte sogar teilweise als Innenverteidiger. Eigentlich war der Norweger also auch für die Saison bereits früh gesetzt. Seit vergangener Woche befindet sich Sebulonsen wieder im Training. Das Spiel gegen Stuttgart kam für eine Kader-Nominierung noch zu früh. Gut möglich, dass der Spieler erst langsam an die Begegnung gegen Bremen herangeführt werden sollte. Immerhin ist man beim FC darauf bedacht, nicht zu früh eine weitere Verletzung zu riskieren. Dass Sebulonsen bei Wagner einen guten Stand hat, steht außer Frage. Der 26-Jährige wäre über früh oder spät sicher wieder zum Akternative für die rechte Seite geworden. Zumal Castro-Montes im Duell gegen den VfB nicht gerade den besten Tag erwischte.

Ohnehin fällt der Belgier immer wieder durch die fehlende Konstanz auf. Schon im vergangenen Jahr ein großes Manko, eine Achterbahnfahrt der Leistungskurve. Doch ist Sebulonsen wirklich schon fit für die Anfangsformation? Vor einem guten Monat hatte sich der Rechtsverteidiger den Muskelfaserriss zugezogen. Die Genesung scheint gut vorangegangen zu sein. Ähnliche Verletzungen können auch deutlich länger ausfallen. Die ganz großen Alternativen hat Wagner nicht. Neuzugang Borna Sosa ist bislang jedenfalls nicht durch Stärken auf der rechten Seite aufgefallen. Auch der weitere Linksverteidiger Gideon Mensah hat eher selten den Weg auf die rechte Bahn gefunden. Die Lösung könnte im Zweifel in der U21 liegen. David Fürst überzeugte in der Vorbereitung, gilt als großes Talent. Dass der gelernte Rechtsverteidiger recht früh wieder zur Reserve geschickt wurde, hatte den ein oder anderen überrascht. Vielleicht bekommt der Youngster gegen Bremen dann seine Chance.

Wie lief der Saisonstart beim 1. FC Köln?

Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Ist El Mala deutscher Nationalspieler?

Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Personal-Update beim FC vor Bremen: Zwei Spieler teilintegriert – und wieder individuelles Training aufgrund muskulärer Probleme

Training des 1. FC Köln am Geißbockheim
,
Startseite » News » Seite 35

Personal-Update beim FC vor Bremen: Zwei Spieler teilintegriert – und wieder individuelles Training aufgrund muskulärer Probleme

Thijs Dallinga griff bereits am Montag wieder ins Trainingsgeschehen ein, nun gibt es weitere leichte Entwarnung, aber auch eine weitere Baustelle beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes trainiert individuell, Said El Mala kehrt ins teilintegrierte training zurück.

Am Samstagabend steht für die Geißböcke das nächste Spiel auf dem Programm. Der FC trifft im Heimspiel auf Werder Bremen. Und die Vorbereitung läuft bereits auf Hochtouren. Allerdings können nicht alle Spieler voll trainieren.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Insgesamt lichtet sich das Kranken-Lazarett bei den Geißböcken und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der FC am Samstagabend wieder auf zwei seiner Offensivkräfte zurückgreifen kann, die im letzten Heimspiel für die wichtigen Schlüsselmomente sorgten. Doppeltorschütze Thijs Dallinga erzielte die entscheidenden Treffer nach seiner Einwechslung, Said El Mala brachte die Geißböcke mit dem Ausgleich wieder auf Strecke. Die Hoffnung war in Köln groß, dass beide auch gegen den VfB Stuttgart ähnlich performen würden. Taten sie bekanntlich nicht. Beide klagten vergangene Woche über Krankheits-Symptome, fielen am Ende aus. Nun aber kündigt sich das Comeback an. Dallinga ist bereits seit Montag wieder voll im Training. El Mala kehrt am Dienstag zumindest teilintegriert wieder zurück, könnte also durchaus bis zum Wochenende wieder eine Option werden. Ganz Köln scheint gespannt auf das kongeniale Duo. Am Samstagabend könnte es soweit sein.

Dallinga im Teamtraining, El Mala arbeitet individuell

Ein wenig problematisch erscheinen zwei andere personelle Gegebenheiten. Auch Isak Johannesson trainiert nur teilintegriert. Der Isländer ist ebenfalls erkältet, kann nicht komplett mitgehen. Johannesson ist bislang bei Wagner gesetzt. Das könnte sich gegen Werder ändern, vielleicht wird der genesene Luca Waldschmidt zur Option. Allerdings fiel der Offensivspieler einige Wochen aus, muss ebenfalls erst einmal wieder in der Mannschaft ankommen. Und das gilt auch für Sebastian Sebulonsen, dessen Einsatzchancen rapide gestiegen sind. Zumindest kann Alessio Castro-Montes nur individuell trainieren. Der Grund ist ein altbekannter: Castro-Montes leidet wieder unter muskulären Problemen. Der Belgier fiel schon in der vergangenen Spielzeit mehrfach verletzt aus. Und muskuläre Probleme sind beim FC bekanntlich auch seit längerem ein Thema.

Die FC-Profis trainieren in dieser Woche nur noch am Dienstag öffentlich. Gegen elf Uhr geht es los. Von Mittwoch bis Freitag findet die Vorbereitung auf Bremen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Samstagabend möchte der FC im zweiten Heimspiel der Saison den zweiten Heimsieg holen.

Wie lief der Saisonstart beim 1. FC Köln?

Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Ist El Mala deutscher Nationalspieler?

Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Marvin Schwäbe lasst sich feiern
,
Startseite » News » Seite 35

Trotz sechs Gegentoren in zwei Spielen: Warum Marvin Schwäbe bisher der beste Spieler beim 1. FC Köln ist

Wie schon in der vergangenen Saison ist die Defensive die größte Baustelle des 1. FC Köln. In den ersten beiden Partien schlug es bereits sechsmal im FC-Tor ein. Dennoch gehörte Torwart Marvin Schwäbe jeweils zu den besten Spielern der Kölner Mannschaft. Der Einfluss des Kapitäns auf die gesamte Mannschaft ist enorm.

Gegen Hoffenheim ebnete Marvin Schwäbe mit dem gehaltenen Elfmeter den Weg für den späteren Sieg, in Stuttgart verhinderte er Schlimmeres. Seit Jahren gehört der Schlussmann zu den konstantesten Spielern beim 1. FC Köln. Als Nummer eins ist er unangefochten. Warum ist er so wichtig für den FC? Und ist Schwäbe vielleicht sogar ein Kandidat für das Team von Jürgen Klopp?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Seit 2021 spielt Marvin Schwäbe schon für den 1. FC Köln. In diesen fünf Jahren ist er vom Ersatzmann zum Leistungsträger und Publikumsliebling aufgestiegen. Trotz diverser Höhen und Tiefen in dieser Zeit hat der 31-Jährige stets abgeliefert. Am ersten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim hat er den FC erneut mit starken Paraden in der Partie gehalten und damit das Comeback eingeläutet. Wer weiß, wo die Geißböcke heute ohne ihre Nummer Eins stünden.

Besonderes Gesamtpaket im Tor

Der Anblick, wie Marvin Schwäbe nach einem Spiel in Müngersdorf vor der Südkurve gefeiert wird, ist mittlerweile ein sehr gewohnter für alle FC-Fans. Der Schlussmann vereint vieles von dem, was von einem modernen Torhüter gefordert wird. Er ist gut am Ball, strahlt Sicherheit aus und ist gleichzeitig stark auf der Linie. Gestandene Bundesligastürmer verzweifeln regelmäßig am Kölner Kapitän. Selbst am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart verhinderte er trotz vier Gegentoren, bei denen er machtlos war, Schlimmeres.

Gerade seine Qualität, den Ball auch über größere Distanzen präzise an den Mann zu bringen und damit Konter einzuleiten, sorgt immer wieder für Gefahr. Dazu ist Schwäbe ein absoluter Führungsspieler. Er ordnet seine Abwehr, strahlt Ruhe aus und bringt von hinten Struktur in das Kölner Spiel. Im Spielaufbau bietet er eine zusätzliche Option und ist auch bei unsauberen Zuspielen stets hellwach. Mit seinen Reflexen hat Schwäbe dem FC in den letzten Jahren zudem schon einige Punkte gesichert. Trotz zwischenzeitlichem Abstieg und Degradierung blieb er dem Verein treu und lief schon insgesamt 146-Mal mit dem Geißbock auf der Brust auf. Der Erfolg des 1. FC Köln steht und fällt auch mit der Leistung von Schwäbe.

Ist Schwäbe ein Kandidat für den DFB?

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp besuchte am vergangenen Freitagabend das Kölner Auswärtsspiel in Stuttgart. Ob der 59-Jährige nur wegen der VfB-Spieler und Said El Mala da war, ist nicht bekannt. El Mala verpasste die Partie zwar, vielleicht waren die Augen von Klopp aber auch woanders. Trotz der 1:4-Pleite war Schwäbe einer der besseren Geißböcke an diesem Tag. Seit Jahren spielt der Schlussmann auf einem konstant hohen Niveau, wobei er mehrfach als Kandidat für eine Nominierung galt. Im Sommer 2023 besuchte Marcus Sorg, der damalige Co-Trainer der Nationalmannschaft, sogar extra das Kölner Sommertrainingslager in Österreich, um sich nach Schwäbe zu erkundigen. Für eine Nominierung hat es nicht gereicht – bisher zumindest. Trotzdem bringt der Kölner schon Erfahrung in der Nationalmannschaft mit und weiß auch, wie man Titel gewinnt. 2017 wurde er als Ersatztorwart U21-Europameister.

Die Torwartsituation beim DFB ist aktuell so ungewiss wie lange nicht mehr. Im Vergleich zu der Weltmeisterschaft im Sommer könnte es zu einem kompletten Umbruch kommen. Manuel Neuer ist endgültig zurückgetreten, Oliver Baumann bereits 36 und Alexander Nübel im Sommer in die Türkei gewechselt.  Zwar stehen einige junge Torhüter bereit, die perfekte Ausgangssituation hat allerdings keiner von ihnen. Ex-Kölner Jonas Urbig kämpft beim FC Bayern um Spielzeit, Noah Atubolu ist nach Wechselchaos schließlich in Frankfurt untergekommen und Dennis Seimen verletzte sich, bevor er auch nur einmal bei Stuttgart im Tor stand. Schwäbe könnte von dieser Situation profitieren. Seit Jonas Hector wartet der FC auf einen deutschen Nationalspieler. Vielleicht sind es bald sogar gleich zwei.

Wie viele U-Länderspiele hat Schwäbe absolviert?

Zwischen U17 und U21 hat Schwäbe insgesamt 25-Mal für Deutschland gespielt.

Hat Schwäbe schon immer die 1 beim FC?

Nein. Nach seiner Verpflichtung 2021 hatte Schwäbe zunächst die 20 auf dem Rücken. Erst nach dem Abgang von Timo Horn im Sommer 2023 wechselte er auf die klassische Torhüter-Rückennummer.

Wo hat Schwäbe vorher gespielt?

Sein Profidebüt hat der Keeper beim VfL Osnabrück gegeben. Über Stationen bei Dynamo Dresden und Brondby IF ist er schließlich beim FC gelandet.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Großbaustelle in der Defensive des 1. FC Köln – Abreißen oder umbauen?

,
Startseite » News » Seite 35

Großbaustelle in der Defensive des 1. FC Köln – Abreißen oder umbauen?

Waren die FC-Fans am vergangenen Freitag vor der Partie gegen den VfB Stuttgart noch voller Euphorie, so fanden sie sich nach 90 Minuten auf dem steinharten Boden der Tatsachen wieder. Die Kölner Defensive offenbart zum Saisonstart große Lücken und das Spielsystem hilft nicht dabei, diese Probleme in absehbarer Zeit zu beheben. René Wagner muss nun schnellstmöglich eine Lösung finden: Die nötigen Puzzleteile dafür sind zumindest schon da.

Am Freitagabend hagelte es schwäbische Watschen für den 1. FC Köln. Vier Gegentore waren es – und es hätten noch deutlich mehr sein können. Gnadenlos wurden die Schwachstellen im Kölner System entlarvt, bespielt und bestraft. So wirklich überraschend kam dieses Ergebnis jedoch nicht. Gegen Werder Bremen muss der FC ein anderes Gesicht zeigen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Bereits in den vergangenen Spielen konnten die Kölner ihren Kasten nicht sauber halten, obwohl einer alles dafür tat: Marvin Schwäbe hielt, was er konnte – und oft sogar noch mehr. Der gehaltene Strafstoß gegen die TSG Hoffenheim ebnete erst den Weg dafür, dass Thijs Dallinga zum Held des Spiels werden konnte. Trotzdem kassierte die Wagner-Elf gegen die Sinsheimer zwei Treffer, gegen Würzburg einen und in den beiden finalen Tests gegen Paderborn gleich sieben Gegentore. Zuletzt folgte das Defensiv-Debakel gegen den VfB, bei dem vor allem Neuzugang Luka Lochoshvili keine gute Figur abgab. Beim ersten Gegentreffer stellte sich der Georgier in den Weg von VfB-Angreifer Bilal El Khannous. Dieser schien wenig beeindruckt zu sein, tunnelte den Hünen und netzte unbedrängt ein.

Viel erbarmungsloser offenbarte allerdings Ermedin Demirovic im zweiten Durchgang das erhebliche Tempodefizit von „Locho“. Das Duell der beiden erinnerte an den legendären Sprint von Gareth Bale gegen Barcelona, als der Waliser Marc Bartra auf zehn Metern fünf abnahm. Mit dem Unterschied, dass Bale ein herausragendes Tempo besaß, während Demirovic in der abgelaufenen Saison eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich 32,35 km/h erreichte. Damit stellt sich die entscheidende Frage: Sollte Lochoshvili ein isoliertes Laufduell an der Außenlinie führen müssen? Oder bringt ihn erst ein unausgereiftes Spielsystem in solch ungünstige Situationen?

Die Option Dreierkette

Obwohl der Georgier am Freitag keinen guten Tag erwischte, bringt er viele wertvolle Qualitäten in das Kölner Spiel ein. Der Neuzugang ist ein Anführer, ein solider Aufbauspieler und vor allem ein absolutes Kopfballungeheuer. Einen solchen Verteidiger möchte man bestenfalls immer auf dem Platz haben. In der Viererkette kommen seine Schwächen jedoch vermehrt zur Geltung, weil er mehr Raum in der Spielfeldbreite verteidigen muss. Wo der 28-Jährige das nicht müsste? Als zentraler Spieler in einer Dreierkette.

Tatsächlich hat Thomas Kessler, womöglich unbewusst, einen Kader zusammengestellt, der auch das passende Personal für eine Dreierkette bietet. Neben dem gesetzten Simpson-Pusey stünden mit Joel Schmied und Rav Van den Berg zwei weitere Innenverteidiger parat. Gerade der Niederländer kam vor einem Jahr für stolze acht Millionen Euro an den Rhein und ist sicherlich nicht als dauerhafter Ersatzspieler eingeplant. Auch die beiden Außenverteidiger Gideon Mensah und Sebastian Sebulonsen könnten Kandidaten für eine solche Formation sein. Der Ghanaer fiel bislang überwiegend durch seine starke Zweikampfführung in der Defensive auf. Die Position des linken Innenverteidigers wäre ihm durchaus zuzutrauen. Sebulonsen auf der anderen Seite ist in der vergangenen Saison bereits mehrfach als rechter Innenverteidiger aufgelaufen.

Als zentraler Innenverteidiger würden die Tempodefizite von Lochoshvili weniger ins Gewicht fallen. Es ist kein Zufall, dass Mats Hummels im Herbst seiner Karriere ebenfalls von zwei athletischen Spielern flankiert wurde und somit trotz seines mangelhaften Tempos auf absolutem Weltklasse-Niveau performen konnte. Doch nicht nur aus dem Georgier könnte man in diesem System das Beste herausholen.

Ungenutztes Potenzial auf den Schienen

Zeit seiner Karriere lief Borna Sosa auf der linken Schiene zu Höchstform auf. Auch hier gilt: Das Anforderungsprofil der Position verlagert den Fokus von der Defensive auf die Offensive. Die Flankenqualität des Kroaten ist in der Bundesliga bekannt und gefürchtet. Für den VfB Stuttgart verbuchte er in 115 Spielen 35 Vorlagen und spielte sich in den Fokus. Bedenkt man zudem die Optionen im Sturmzentrum mit Ragnar Ache und Thijs Dallinga, weckt das durchaus Fantasien.

Auf der anderen Seite ist die Situation ähnlich: Alessio Castro-Montes ist ein begnadeter Techniker und Flankengeber – mit Defiziten in der Defensive. Der Belgier würde ebenso profitieren wie Jan Thielmann, der ebenfalls von dem hybriden Anforderungsprofil der Schiene profitieren könnte. Sebulonsen könnte diese Position ebenfalls bekleiden.

Es wäre sehr verwunderlich, wenn Thomas Kessler und René Wagner vor der Verpflichtung von Borna Sosa keinen einzigen Gedanken an eine Dreierkette gehabt hätten. Im besten Fall kompensiert der FC damit die eigenen Schwächen in der Abwehr, während sich mit elitären Flankenspezialisten eine neue Dimension im Offensivspiel ergibt. Mikey Moore und Said El Mala müssten unter der Formation ebenfalls nicht leiden. Beide könnten die Halbräume hinter der Sturmspitze besetzen und sich flexibel auf dem Feld bewegen. Ein spannendes Gedankenspiel, das vielleicht schon bald auf dem Rasen Realität werden könnte.

Wie viele Innenverteidiger hat der FC?

Im Kölner Kader stehen aktuell fünf klassische Innenverteidiger. Neben den einsatzbereiten Joel Schmied, Rav Van den Berg, Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey kommt der aktuell verletzte Timo Hübers im Saisonverlauf zurück.

Welche Rückennummern tragen Moore und Sosa?

Mikey Moore läuft in Köln wie schon bei Tottenham und Glasgow mit der 47 auf. Sosa trägt die drei auf dem Rücken.

Seit wann ist René Wagner Cheftrainer des 1. FC Köln?

Die Beförderung von Wagner zum Cheftrainer erfolgte am 22. Mai 2026. Zuvor war er einer der Co-Trainer von Lukas Kwasniok beim FC.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Der breite Kader bietet taktische Alternativen – sie müssen nun genutzt werden

René Wagner beim Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen
,
Startseite » News » Seite 35

Der breite Kader bietet taktische Alternativen – sie müssen nun genutzt werden

Für die deutschen Vereine schloss das Transferfenster am vergangenen Montag seine Pforten. Dem 1. FC Köln gelang auf der Zielgeraden noch ein Doppelschlag, wobei aus taktischer Sicht vor allem der Leihwechsel von Borna Sosa interessant ist. Das könnten die Transfers für die Spielidee des 1. FC Köln bedeuten.

Die Sommertransferphase ist beendet, nun können alle Beteiligten erstmal wieder durchatmen. Thomas Kessler hat wahrlich für viel Bewegung im Kader gesorgt. Dabei stehen unter dem Strich deutlich mehr einflussreiche Zugänge als Abgänge, woraus sich laut transfermarkt.de ein Transferminus von 7,65 Millionen Euro speist. Doch weiß auch Kessler, dass nur geerntet werden kann, was zunächst gesät wird. Und der 40-Jährige hat für mehr als nur Tiefe im Kader der Kölner gesorgt. Vielmehr gibt er René Wagner das Rüstzeug für taktische Flexibilität an die Hand.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Den wohl eindeutigsten Beweis für diese Vermutung liefert der Deadline-Day-Transfer von Borna Sosa. Wer den Spieler noch aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart kennt, weiß: Der Kroate ist alles andere als ein klassischer Linksverteidiger. In seiner sportlich besten Zeit bei den Schwaben brillierte der 28-Jährige als Schienenspieler in einer Dreierkette. Auf dieser Position offenbarte sich auch seine größte Stärke: Die Flankenqualität. Bereits 46 Vorlagen konnte Sosa in seiner bisherigen Karriere verbuchen, welche 233 Pflichtsiele umfasst. Die Verpflichtung des Kroaten wirft jedoch einige Fragen auf, so auch die nach Gideon Mensah. Der Ghanaer, der sich mit Sosa nominell die gleiche Position teilt, ist nahezu ein Gegenentwurf dessen. Mensahs Aufgabenbereich umfasst Zeit seiner Karriere hauptsächlich das Verteidigen, vornehmlich in einer Viererkette. Dass beide Spieler erst diesen Sommer in die Domstadt gewechselt sind, legt die Vermutung nahe, dass den Verantwortlichen beim FC ein klares Konzept fehlt. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Verzicht auf ein starres Spielsystem exakt die Idee ist.

Jeder Gegner ist anders, so auch die Herangehensweise

Eine Sache, die Wagner-Vorgänger Lukas Kwasniok wie keinen zweiten auszeichnete, war die Fähigkeit, sich auf jeden Gegner individuell einzustellen. Das bedeutete in der Umsetzung auch den häufigen Wechsel zwischen Dreier- und Viererkette. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit lieferte dieser Ansatz beachtliche Erfolge. Die Entlassung innerhalb seiner Debüt-Saison hatte hintenraus nur zweitrangig mit den Ergebnissen auf dem Rasen zu tun. So gelang es Kwasniok, jedem Gegner das Leben schwer zu machen. Haushohe Pleiten gegen große Konkurrenten sucht man indes vergebens.

Seinem Nachfolger wird nun das nötige Rüstzeug an die Hand gegeben, um diese Flexibilität fortzuführen. Allerdings mit deutlich mehr Tiefe und Qualität auf den jeweiligen Positionen. Einen klassischen linken Schienenspieler mit Flankenqualität vermisste Kwasniok schmerzlich – zumindest lassen die Scorerwerte eben jener „Wingbacks“ nur diesen Schluss zu. Außerdem verfügt der aktuelle Kader mit beispielsweise Said El Mala oder Mikey Moore über Spieler mit Eins-gegen-Eins-Qualität, zudem über Tiefgang mit ebenfalls El Mala, Maina oder Heskey. Auch kann René Wagner verschiedene Mittelfeldkonstellationen aufstellen, so verfügt der 38-Jährige über mehrere zuverlässige Optionen, um eine Doppelsechs aufzustellen und Johannesson offensiver auflaufen zu lassen. Der Punkt ist: Egal ob Dreier- oder Viererkette, egal welcher Gegner und egal welche Anforderungen jede Partie individuell mit sich bringt – Der Kader beinhaltet für alle Positionen die passenden Spieler, um es jedem Gegner schwer zu machen. Das verschiebt aber auch die Verantwortung und verlangt viel taktisches Geschick vom neuen Coach.

Eine aufgeweichte Spielphilosophie

Mit dem Auftaktsieg gegen Hoffenheim gelang bereits ein wichtiges Ausrufezeichen, das zunächst Druck vom Kessel nahm. Es folgte die bittere 1:4-Pleite gegen Stuttgart – mit nur einem Wechsel in der Startformation – und die erzwungener Maßen durch den Ausfall von Said El Mala. Alternative Spieler und Taktiken sind da, sie müssen eben nur genutzt werden. Es wird spannend zu sehen sein, ob gegen andere Gegner die Dreierkette zum System der Wahl wird. Kessler hat zumindest dafür gesorgt, dass für beide Formationen die richtigen Profile vorhanden sind. Damit weicht der Sportdirektor abermals die Nachwuchsphilosophie von Christian Keller auf. Dieser hatte das Ziel ausgerufen, vom Jugend- bis in den Herrenbereich ein Viererketten-System spielen zu lassen, um Jugendspielern den Wechsel zu den Profis zu erleichtern. Bestimmt wanderte damals der ein oder andere sehnsüchtige Blick zum FC Barcelona, wo genau das seit vielen Jahren auf allerhöchstem Niveau erfolgreich praktiziert wird.

Allerdings stellt die Amtszeit von Kessler keinen Bruch in der Idee der Nachwuchsförderung dar, vielmehr ist es ein anderer Ansatz. Im Nachwuchs wird auf ein starres System verzichtet. Anhand der verfügbaren Spielerprofile wird eine individuelle Ausrichtung entworfen. Somit wird verhindert, dass vielversprechende Talente dem System zum Opfer fallen, wodurch auf der anderen Seite sogar mehr Durchlässigkeit entstehen kann. Ja, beim FC Barcelona funktioniert die Idee der einheitlichen Spielphilosophie. Aber muss und sollte man sich als 1. FC Köln an einem Giganten des Weltfußballs orientieren?

Feststeht, dass René Wagner eine Mannschaft mit viel Potenzial, sowohl taktischer als auch spielerischer Natur, zur Verfügung steht. Dieser Umstand wird dem jungen Trainer viel abverlangen, ihm gleichzeitig aber auch jede Menge Entscheidungsmacht übertragen. Damit einher geht unweigerlich eine große Verantwortung – und ob Wagner dieser Verantwortung gerecht wird, kann nur die Zukunft zeigen.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

Eric Martel wechselt wohl nach Mainz
,
Startseite » News » Seite 35

Die Konkurrenz hat aufgerüstet: So haben sich die Bundesliga-Rivalen des 1. FC Köln verstärkt

Der 1. FC Köln geht in sein zweites Bundesliga-Jahr nach der Rückkehr ins Oberhaus. Der eigene Profi-Kader wurde im Sommer mit zahlreichen Neuverpflichtungen verstärkt. Doch auch die Konkurrenz aus der Bundesliga hat ihre Hausaufgaben gemacht. Von frühen Transfer-Coups über schmerzhafte Abgänge bis hin zu spektakulären Last-Minute-Deals. So liefen die Transfers bei der direkten Konkurrenz des 1. FC Köln

Zahlreiche Spieler verstärken nach dem Transfersommer den Profi-Kader der Geißböcke als Neuzugänge. Doch auch die Konkurrenz war nicht untätig.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Gladbach: Nach den Abgängen von Rocco Reitz, Haris Tabaković und Yannick Engelhardt hatten die Fohlen mit Zento Uno, Isac Lidberg, Enzo Leopold, Jan Leszczyński, David Herold und Yukhym Konoplya einen Großteil der Neuzugänge schon früh fix. Aufgrund des Wechsels von Nico Elvedi zu Leeds United holte Rouven Schröder kurz vor dem Pokalspiel Ko Itakura von Ajax Amsterdam zurück. Am Deadline-Day zauberte der Sportchef Nicolas Kühn aus dem Hut. Der Offensivspieler kam für ein Jahr auf Leihbasis von Como 1907.

Einnahmen: ~ 32 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Sorgenfalten zu Beginn, ein Ausrufezeichen am Ende

Union: Mit Alexander Kral, Danilho Doekhi und Diogo Leite verlor Union drei Defensivspieler ablösefrei. Dazu verließen Oliver Burke und Ilyas Ansah den Klub. Besonders der Ansah-Transfer spülte mit einer Ablöse von rund 24 Millionen aufs Konto. Felix Uduokhai kam von Beşiktaş und soll dort eine zentrale Rolle übernehmen. Mit Zeno van den Bosch und dem ehemaligen Gladbacher Marvin Friedrich wurden zwei weitere Innenverteidiger ablösefrei verpflichtet. Kastriot Imeri von den Young Boys komplettierte die Verstärkungen im Mittelfeld.

Einnahmen: ~ 19 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

HSV: Beim Hamburger SV dürfte der Sommer für einige Sorgenfalten zu Beginn gesorgt haben. Mit Luka Vuskovic und Fabio Vieira endeten zwei wichtige Leihen. Dazu gingen Ransford Königsdörffer, Robert Glatzel und Fabio Baldé. Gleichzeitig holten die Hamburger interessante Namen wie Patson Daka, Terem Moffi, Albert Grønbæk, Sebastian Bornauw, Martin Adeline, Kofi Amoake und Bilal Nadir. Das größte Ausrufezeichen kam aber ganz zum Schluss. Am letzten Tag machte der HSV die feste Verpflichtung von Fabio Vieira vom FC Arsenal perfekt. Dazu kamen David Möller-Wolfe per Leihe von den Wolverhampton Wanderers sowie Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk.

Einnahmen: ~ 10 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 30 Millionen Euro

Mehr zum Thema:
>> Alle News in unserem NEWS-Ticker


Auf den letzten Drücker

Bremen: Werder Bremen hatte im Sommer einige Baustellen zu bearbeiten. Mio Backhaus, Karim Coulibaly und Romano Schmid verließen den Verein, zudem sorgte die Verletzung von Jens Stage kurz vor dem Ligastart für zusätzliche Probleme. Mit Youri Regeer von Ajax Amsterdam kam ein direkter Ersatz für Stage. Zudem machte Bremen mit Niclas Füllkrug und Eren Dinkci zwei Rückkehren perfekt. Mit Cedric Itten, Chuki und Kenny Quetant kamen weitere Verstärkungen für die Offensive. Auf den letzten Drücker legte Werder dann noch mit Moussa Ndiaye für die linke und Arthur für die rechte Abwehrseite nach.

Einnahmen: ~ 42 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Schalke: Schalke 04 sorgte besonders auf der Zugangsseite für Aufsehen. Edin Džeko und Robin Gosens kamen aus Florenz und bringen enorme Erfahrung mit. Dazu verpflichtete Schalke Junior Adamu für die Offensive, Satoshi Tanaka für das Mittelfeld und Maximilian Wöber für die Defensive. Wenige Minuten vor dem Ende des Transferfensters holte Schalke dann noch Hee-chan Hwang per Leihe inklusive Kaufoption von den Wolverhampton Wanderers.

Einnahmen: ~ 0,2 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 2,6 Millionen Euro

Paderborn: Der SC Paderborn schaute bei Neuzugängen eher in die unteren Ligen und holte dort einige spannende Spieler. Vor dem ersten Spieltag kam dann mit Marvin Pieringer von Heidenheim mit Erfahrung im Oberhaus. Mit Rayan Philippe folgte am Deadline Day dann gleich noch ein zweiter. Auf der Abgangsseite musste der Aufsteiger mit den Wechseln von Mika Baur und Calvin Brackelmann sowie dem Leihende von Dennis Seimen drei enorm schmerzhafte Abgänge hinnehmen, die nur schwer zu ersetzen sein dürften.

Einnahmen: ~ 6,5 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 8,5 Millionen Euro

Entwicklungspotenzial statt großer Namen

Elversberg: Die SV Elversberg verfolgte im Sommer einen klaren Plan. Mit Cole Campbell, Noel Futkeu, Noah Darvich, Francis Onyeka und Maurice Krattenmacher holten die Verantwortlichen Spieler, die ein enormes Potenzial besitzen und dieses in unteren Ligen bereits unter Beweis stellten. Elversberg verzichtet damit weitgehend auf große Namen und setzt stattdessen auf Spieler, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen.

Einnahmen: ~ 0 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 12 Millionen Euro

Mainz: Bei Mainz 05 ging es weniger um den großen Umbruch als um gezielte Verstärkungen. Für den FC besonders interessant. Eric Martel wechselte von Köln nach Mainz. Dazu kamen Ransford Königsdörffer vom Hamburger SV, Stefan Posch nach Leihe fest von Como, Fabio Gruber aus Nürnberg sowie Sheraldo Becker aus Spanien. Mainz holte damit Spieler, die das Bundesliga-Niveau bereits kennen und keine lange Eingewöhnungszeit benötigen.

Einnahmen: ~ 12 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 10 Millionen Euro

Augsburg: Auch der FC Augsburg hat seinen Kader verändert. Calvin Brackelmann kam aus Paderborn, Arijon Ibrahimović wurde vom FC Bayern ausgeliehen und Juma Bah wechselte auf Leihbasis von Manchester City nach Augsburg. Zudem wurden die beiden Außenverteidigerpositionen mit Hennes Behrens links und Young-Woo Seol rechts verstärkt. Die wichtigste Personalie gab es jedoch im Angriff. Dort verpflichteten die Fugerstädter Michael Gregoritsch fest von Bröndby.

Einnahmen: ~ 14 Millionen Euro | Ausgaben: ~ 16 Millionen Euro

Wie viele Transfers hat der 1. FC Köln in diesem Sommer getätigt?

Inklusive Leihspieler sind es bisher insgesamt 24 Transfers in diesem Sommer.

Welcher Spieler ist der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte?

Der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte ist der Kolumbianer Jhon Cordoba. Im Sommer 2017 hat der FC rund 17 Millionen Euro an Mainz 05 überwiesen um sich die Dienste des Stürmers zu sichern.

Welcher Spieler ist der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte?

Im Vorfeld der Saison 2018/19 hat der chinesische Club Tianjin Tianhai eine Ablöse in Höhe von knapp 30 Millionen Euro für Anthony Modeste bezahlt. Dahinter Folgen Jakub Kaminski und Lukas Podolski in der Liste der Rekordabgänge.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Offensivspieler wieder im Einsatz: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Bremen

Said El Mala glücklich beim Training
,
Startseite » News » Seite 35

Offensivspieler wieder im Einsatz: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Bremen

Das Krankenlager beim 1. FC Köln wird kleiner. Nachdem Thijs Dallinga und Said El Mala gegen Stuttgart ausgefallen sind, sind beide am Montag wieder im Training. Der eine arbeitet noch individuell, während der andere schon am Teamtraining teilnimmt.

Der FC startet am Montag in die Vorbereitung für das Heimspiel gegen Werder Bremen. Am Samstagabend könnten René Wagner deutlich mehr Spieler zur Verfügung stehen als noch beim Auswärtsspiel in Stuttgart. Said El Mala und Thijs Dallinga stehen wieder auf dem Platz und zwei weitere Spieler könnten schon wieder eine Option sein.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Trainingsgruppe beim FC ist zum Wochenstart beinahe vollständig. Wie bereits gegen Ende der Vorwoche stehen Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Beide hatten in den letzten Wochen mit muskulären Problemen zu kämpfen und haben den Saisonstart verpasst. El Mala und Dallinga steigen nach überstandener Krankheit ebenfalls wieder ein. Nur Timo Hübers fehlt weiterhin und arbeitet im Reha-Bereich an seinem Comeback.

Dallinga im Teamtraining, El Mala arbeitet individuell

Der Ausfall der beiden Torschützen beim Auftaktsieg gegen die TSG Hoffenheim hat die Geißböcke in Stuttgart stark getroffen. Gegen Werder Bremen sollten beide aber wieder dabei sein. Dallinga stieg bereits am Montag wieder vollständig ein, während El Mala zunächst nur individuell trainierte. Trotzdem scheint einem Einsatz der neuen Nummer Zehn am Samstagabend im Normalfall nichts im Weg zu stehen. Die Fans warten zudem gespannt auf das erste Zusammenspiel zwischen El Mala und Neuzugang Mikey Moore. Ob dieser Wunsch am Samstag in Erfüllung geht, wird sich wohl erst im Lauf der Woche abzeichnen. Bei Sebulonsen und Waldschmidt gilt es zunächst abzuwarten, ob sie schon Optionen für den Samstag sind oder noch etwas Zeit brauchen. Nach einigen Wochen Pause müssen sich die beiden zunächst wieder an das tägliche Training gewöhnen. Dennoch ist die personelle Lage am Geißbockheim zurzeit sehr vielversprechend. René Wagner dürfte damit wieder einige Optionen haben.

Die FC-Profis trainieren in dieser Woche lediglich am Dienstag öffentlich. Gegen elf Uhr geht es los. Von Mittwoch bis Freitag findet die Vorbereitung auf Bremen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Samstagabend möchte der FC im zweiten Heimspiel der Saison den zweiten Heimsieg holen.

Wie lief der Saisonstart beim 1. FC Köln?

Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.

Wer sind die nächsten Gegner vom FC?

Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.

Ist El Mala deutscher Nationalspieler?

Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Alles dabei: So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln

Julian Pauli ist unzufrieden
,
Startseite » News » Seite 35

Alles dabei: So lief das Wochenende für die Leihspieler des 1. FC Köln

Während sich die FC-Profis am Freitagabend dem VfB Stuttgart geschlagen geben mussten, waren am Wochenende auch die Kölner Leihspieler wieder im Einsatz: So lief es für die Leihspieler des 1. FC Köln.

Insgesamt acht Akteure hat der 1. FC Köln in der Saison 2026/27 verliehen. Davon waren an diesem Wochenende fünf Spieler in vier verschiedenen Ligen und drei unterschiedlichen Ländern im Einsatz.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Kurz vor Ende der Transferphase haben drei weitere Spieler den FC auf Leihbasis verlassen. Einer stand am Wochenende erstmals für seinen neuen Club auf dem Platz, die anderen beiden müssen sich zunächst noch gedulden. Weitere Youngsters haben sich bereits einen Stammplatz erkämpft.

Nur ein Leihspieler siegt

Zu seinem zweiten Einsatz in der 2. Bundesliga kam am Freitagabend Youssoupha Niang. Der Stürmer aus dem FC-Nachwuchs wurde bei der Punkteteilung zwischen seinem FC St. Pauli und Arminia Bielefeld für die letzte Viertelstunde eingewechselt. Die Kiezkicker erkämpften sich am Ende nach zweimaligem Rückstand noch ein 2:2. Für St. Pauli war es das dritte Unentschieden im vierten Spiel, sodass der Club aktuell mit drei Punkten nur auf Rang 15 steht. Einen weiteren Punktgewinn nach Rückstand feierten Fynn Schenten und Roda Kerkrade. Nach seiner Einwechslung in der 77. Minute gelang seinem Team am Sonntag im Derby gegen MVV Maastricht noch der Ausgleich zum 1:1. Nach fünf Spieltagen konnte Roda damit als erstes Team einen Punktgewinn gegen den Tabellenführer erzielen.

Julian Pauli startete mit einer Niederlage in seine Saison in Dänemark bei Odense BK. Gegen den aktuellen Tabellenführer und Conference-League-Teilnehmer FC Kopenhagen gab es vor heimischem Publikum eine 0:5-Klatsche. Pauli wurde in der 78. Minute eingewechselt und musste in der Schlussphase noch zwei Treffer des dänischen Rekordmeisters hinnehmen. Auch Innenverteidiger Yannick Mausehund verlor mit dem TSV Havelse. Gegen Preußen Münster unterlag sein Team spät mit 2:1. Mausehund stand in der Startelf und über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Den einzigen Sieg bejubelte Jaka Cuber Potocnik. Der 21-Jährige gewann mit Rot-Weiß Essen 1:0 gegen Viktoria Köln. Der Stürmer stand in der Anfangsformation und wurde in der 75. Minute ausgewechselt. RWE steht nach vier Spieltagen auf Rang sechs in der 3. Liga.

Nach ihrer Leihe zu Beginn der vergangenen Woche standen Elias Bakatukanda beim VfL Osnabrück und Patrik Kristal beim FC Thun noch nicht im Spieltagskader. Jusuf Gazibegovic hat die Partie von Widzew Lodz erneut verletzungsbedingt verpasst.

Wie viele Spieler hat der 1. FC Köln aktuell verliehen?

Insgesamt sind zurzeit acht FC-Spieler verliehen. Dabei laufen die Spieler in Deutschland, Dänemark, Polen, der Niederlande und der Schweiz auf.

Gibt es Beispiele für erfolgreiche Leihen beim FC?

Ja. Salih Özcan, Tim Lemperle und Jonas Urbig sind Beispiele für Spieler, die zunächst den Weg über eine Leihe gegangen sind.

Wann ist das nächste Spiel vom FC?

Als nächster steht am Samstag den 12. September um 18:30 ein Heimspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm. Die Woche darauf geht es für den FC auswärts gegen den HSV, bevor anschließend Länderspielpause ist.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Lässt Wagner die kongeniale Flügelzange El Mala/Moore jetzt von der Leine?

Said El Mala und Mikey Moore
,
Startseite » News » Seite 35

Lässt Wagner die kongeniale Flügelzange El Mala/Moore jetzt von der Leine?

Die Euphorie war groß: Vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart wurde mit Mikey Moore ein weiteres großes Talent für die Offensive verpflichtet und gerade der Blick auf das Youngster-Duo war vielversprechend. Doch der eine fiel aus, der andere kam erst zur zweiten Halbzeit für den 1. FC Köln: Warten auf das Duo Said El Mala und Mikey Moore.

Viele Fans hatten sich auf den ersten Einsatz von Said El Mala gemeinsam mit Mikey Moore gefreut. Doch der Kölner Shootingstar fehlte krank und der Engländer saß zunächst auf der Bank. Das soll sich nun schnell ändern.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Wie nah Freud und Leid oder Euphorie und Frust beim FC liegen, zeigte sich in den vergangenen Tagen wieder einmal besonders eindrucksvoll. Das 1:4 in Stuttgart fühlte sich jedenfalls wie eine besonders harte Landung auf dem Boden der Realität an. Die Kölner waren mit breiter Brust zu den Schwaben gereist und kehrten recht klein mit Hut wieder zurück. Erst wenige Tage zuvor war dagegen rund um das Geißbockheim eine massive Aufbruchstimmung zu spüren. Das 3:2 gegen die TSG Hoffenheim war so nicht eingerechnet und entfachte schon eine kleine Euphorie, die Verpflichtung von Wunschspieler Mikey Moore hatte dann viel von einem Brandbeschleuniger. Die Erwartungshaltung an die vielleicht dynamischste Flügelzange der „Nicht-Bayern-BVB-Leipzig“-Fraktion in der Liga war bei den Fans schon eine besonders große.

Beide Youngster überzeugten bereits

Kein Wunder: Said El Malas Vertrag wurde mit viel Tam Tam vor wenigen Wochen verlängert. Der 20-Jährige ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und wird nach aktueller Form und aktuellem Leistungstand auch der teuerste Transfer der Kölner Geschichte werden. Schon bald steht wohl das Länderspiel-Debüt für den Offensivspieler an. Auf El Mala ruhen in dieser Saison besonders viele Hoffnungen. Der Offensivspieler kam schon in der vergangenen Spielzeit auf 18 Scorer, die Mannschaft wurde um ihn herum gebaut, er soll das neue Gesicht beim FC werden – wenn er es nicht schon lange ist. Ähnlich gilt Mikey Moore in England als großes Talent. Der 19-Jährige hat schon Erfahrungen in der Premier League und in Schottland bei den Rangers gesammelt. Tottenham hält so große Stücke auf den Spieler, dass sie ihn nicht für mehr als 30 Millionen Euro im Sommer ziehen lassen wollten.

Dass man sich im Umfeld des FC auf die beiden Youngster als gemeinsames Duo freut, ist also mehr als verständlich. Und den Fans, die sich bei den ersten Transfergerüchten um eben Moore Sorgen um den Verbleib des vermeintlichen Konkurrenten El Mala gemacht haben, sei gesagt, dass der junge Engländer jede Rolle in der Offensivkette bekleiden kann, in Tottenham zuletzt ausschließlich rechts zu finden war. Und mehr als das: die beiden Akteure bringen unterschiedliche Profile mit, sind aber beide in der Lage, Situationen in der Offensive zu lösen. Konkrete Defensivbemühungen, wie das gezielte Doppeln, werden sich also ganz sicher nicht mehr nur auf El Mala konzentrieren. Während El Mala im Duell gegen die TSG Hoffenheim seine Torgefahr direkt wieder hervorholte, hat Moore seine Bundesligatauglichkeit in den 45 Minuten gegen Stuttgart mindestens angedeutet.

Kommt es nun zu den ersten gemeinsamen Einsatzminuten?

Moore kann Bundesliga, so der erste Eindruck. Der 19-Jährige belebte die Kölner Offensive, die gegen die Schwaben bis dahin nicht stattgefunden hatte. „Er hat das Spiel verändert und sich die Situationen geschnappt“, sagte René Wagner und sein Kapitän Marvin Schwäbe schwärmte von der Qualität: „Wenn wir die immer auf den Platz kriegen und er sich gut eingewöhnt, dann ist er ein Spieler mit enormer Klasse, die wir brauchen werden.“ Möglicherweise wird das Duo am kommenden Samstag gegen Bremen die ersten gemeinsamen Minuten sammeln. Dass Moore im Heimspiel beginnen wird, dürfte sehr wahrscheinlich sein. Bei El Mala kommt es auf die Genesung an. Die sicherlich verfrühte Frage, ob El Mala gegen Bremen auf dem Platz stehen könne, überraschte Thomas Kessler am Freitagabend sichtbar. Grinsend und verständlicher Weise ließ sich dieser nicht zu einer „seriösen“ Einschätzung hinreißen.

Seine sportliche Einschätzung für das Duo Moore & El Mala dürfte da schon wesentlich aussagekräftiger sein.

Warum hat Said El Mala gegen Stuttgart nicht gespielt?

Der Offensivspieler hatte sich schon unter der Woche krank gemeldet. Für die Begegnung gegen den VfB hat es nicht gereicht.

Seit wann spielt Mikey Moore für den 1. FC Köln?

Der Offensivspieler wurde am Tag vor dem Deadline Day unter Vertrag genommen. Die Kölner haben Moore für ein Jahr ausgeliehen. Es gibt keine Kaufoption.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Ist die Halbzeit Wagners größte Waffe? Der 1. FC Köln spielt erst nach der Pause Fußball

Thijs Dallinga und Linton Maina bei der Einwechslung
,
Startseite » News » Seite 35

Ist die Halbzeit Wagners größte Waffe? Der 1. FC Köln spielt erst nach der Pause Fußball

Bei der Niederlage gegen den VfB Stuttgart hatte der 1. FC Köln kurz nach der Pause seine stärkste Phase. Gegen die TSG Hoffenheim erzielten die Geißböcke alle drei Tore im zweiten Durchgang und gegen die Würzburger Kickers folgte die Wende ebenfalls erst spät. Der FC kam jedes Mal gestärkt aus der Halbzeit zurück. Auf der einen Seite ist das eine Waffe der Domstädter, auf der anderen stellt sich die Frage, warum nicht gleich so.

Der 1. FC Köln hat in den bisherigen drei Pflichtspielen sechs Tore erzielt. Jedes einzelne davon fiel im zweiten Durchgang. Gegen Würzburg und Hoffenheim drehte der FC die Partien noch, gegen Stuttgart lag der Ausgleich in der Luft. In der ersten Halbzeit sieht die Bilanz wesentlich schlechter aus. In allen drei Begegnungen lagen die Geißböcke zur Pause zurück. Warum braucht die Kölner Mannschaft so lange, um ihre Leistung abzurufen?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Viele Spiele werden spät entschieden. Die Fähigkeit, sich in einer Partie spät noch zu steigern, kann zum entscheidenden Faktor werden. Außerdem zeigen die bisherigen Spiele, dass René Wagner in der Lage ist, sein Team in der Halbzeit neu zu motivieren. Dennoch muss sich der FC noch steigern. Die Leistungssteigerung in Hälfte zwei wäre noch effektiver, wenn man zu diesem Zeitpunkt nicht schon in Rückstand liegen würde.

Die Macht der Halbzeitansprache

Wagner scheint ein Talent dafür zu haben, die richtigen Worte zu finden – allerdings nur in der Halbzeit. Zu Spielbeginn tut sich der FC hingegen oft schwer. Die Aktionen wirken häufig unsauber und ohne die letzte Präzision. Gerade zu Beginn ist die Kölner Defensive zudem oft noch nicht auf der Höhe. Sowohl gegen Stuttgart als auch gegen Hoffenheim ließ die Hintermannschaft der Geißböcke in der Anfangsphase einiges zu, auch wenn beide Gegner diese Lücken nicht konsequent ausnutzen konnten. Nach dem Seitenwechsel war das Spiel jeweils ein anderes. Der FC wirkte wie ausgetauscht und zeigte deutlich bessere Auftritte. Was genau Wagner seinen Schützlingen in der Halbzeit mitgegeben hat, ist nicht bekannt, in den nächsten Spielen sollte er damit aber nicht so lange warten.

Einwechslungen als Trendwende

In beiden Bundesligapartien trugen außerdem Einwechslungen entscheidend zum Umschwung bei. Gegen die TSG wurden Ellyes Skhiri, Linton Maina und Thijs Dallinga in der 65. Minute eingewechselt. Alle drei hatten großen Einfluss auf das Comeback. Skhiri brachte Struktur in das zentrale Mittelfeld, Maina lieferte die Vorlage zum 2:2 und Dallinga avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner bei seinem Debüt. In Stuttgart folgte der erste Doppelwechsel schon unmittelbar nach der Pause. Skhiri und Mikey Moore betraten den Rasen und läuteten damit die stärkste Kölner Phase der Partie ein. Gerade Moore war einer der wenigen Lichtblicke aus FC-Sicht am Freitagabend. Der spätere Torschütze Marius Bülter kam ebenfalls von der Bank.

Welchen Anteil die Wechsel daran hatten und ob es gegen Werder Bremen in der kommenden Woche Veränderungen in der Startelf geben wird, ist spekulativ. Bislang geht die Kölner Kaderplanung aus dem Sommer aber insofern auf, dass jede Position mit einem guten Ersatzspieler besetzt ist, der jederzeit einspringen kann. Die genaue Rollenverteilung im Kader muss sich in den nächsten Wochen noch herausbilden. Starke Einwechselspieler können eine Partie dabei genauso entscheiden wie ein Startelfkandidat. Und so darf durchaus die Frage erlaubt sein, warum ein Mikey Moore oder ein Ellyes Skhiri bei der kommunizierten Qualität noch nicht beginnen durften. Unabhängig von der Personalsituation auf dem Platz sollte der FC früher ins Spiel finden.

Wie hießen die letzten Trainer des 1. FC Köln?

Der direkte Vorgänger von René Wagner war Lukas Kwasniok. Vor ihm wurde das Team von Interimstrainer Friedhelm Funkel und davor von Gerhard Struber betreut.

Wie ist die aktuelle FC-Bilanz vor der Halbzeit?

In allen drei Pflichtspielen lag der FC zur Pause zurück. Jeweils mit 1:0.

Welche Spieler haben dem FC gegen Stuttgart gefehlt?

Nicht dabei waren Said El Mala und Thijs Dallinga. Beide wurden von einer Krankheit ausgebremst. Sebastian Sebulonsen und Luca Waldschmidt waren ebenfalls noch nicht dabei, da sie gerade aus kleineren Verletzungen zurückkehren. Dazu kommt die Langzeitverletzung von Ex-Kapitän Timo Hübers.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle