Der DFB hat die Pokalspiele der 2. Runde terminiert. Der 1. FC Köln spielt dienstags gegen Union Berlin. Das gab der Verband am Donnerstagmorgen bekannt. Die Geißböcke haben bekanntlich den Bundesligisten als kommenden Gegner gezogen, es handelt sich aber um ein Heimspiel.
Zumindest in der Theorie könnte der FC die Eisernen von der Rückreise des Pokalspiels in Köln nach Berlin begleiten. Denn zwischen dem Pokalfight und dem Ligaspiel liegen nur wenige Stunden. Immerhin findet das Duell mit den Köpenickern am Dienstag, den 27. Oktober statt, je nach Bundesligapartie, gibt es einige Tage Regeneration.
Das Objekt der Begierde: Der FC will dem Pokal ein Stück näher kommen
Der nächste Termin im Rahmenkalender der Geißböcke steht. Der DFB hat am Donnerstag die Termine für die Pokalrunde zwei bekannt gegeben. Und der FC wird an einem Dienstag spielen. Bastian Schweinsteiger hatte den Kölnern bekanntlich Union Berlin zugelost, einen Bundesligisten und damit eine der schwereren Aufgaben. Allerdings beschwerte der Weltmeister von 2014 dem FC auch ein Heimspiel. Es wird ein Flutlicht-Duell werden, denn die Begegnung findet am Dienstagabend um 20.45 Uhr statt. Die Partie wird allerdings nicht im Free-TV übertragen. Wie gewohnt haben ARD und ZDF die Rechte an jeweils einer Begegnung. Dort werden Borussia Dortmund gegen Werder Bremen sowie Bayern München gegen den 1. FC Magdeburg zu sehen sein. Die Partie der Geißböcke gibt es dementsprechend „nur“ bei Sky (im Liveticker bei come-on-fc.com).
Zwei Duelle in sechs Tagen
Kurios die Kölner treffen innerhalb weniger Tage gleich zwei Mal auf die Eisernen. Denn für das letzte Wochenende im Oktober ist das Auswärtsspiel an der alten Försterei anberaumt. Die DFL hat nun ebenfalls die kommenden Spieltage festgezurrt. Am Sonntag den 1. November sind die Geißböcke zu Gast an der alten Försterei. Es bleiben also sechs Tage. „Wir freuen uns, dass wir in der zweiten Runde ein Heimspiel haben“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler nach der Auslosung. „Auch wenn wir mit einem Bundesligisten einen schweren Konkurrenten haben, wollen wir zu Hause mit der riesigen Unterstützung unserer Fans weiterkommen.“
1. Runde: 228.189 2. Runde: 456.377 Euro Achtelfinale: 912.755 Euro Viertelfinale: 1,83 Millionen Euro Halbfinale: 3,65 Millionen Euro Finale: 4,02 Millionen Euro DFB-Pokal-Sieger: 6,04 Millionen Euro
Ragnar Ache galt beim 1. FC Köln über den ganzen Sommer hinweg als unangefochtene Nummer eins im Sturmzentrum. Dieser Status könnte nach dem Bundesligaauftakt allerdings infrage stehen. Neuzugang Thijs Dallinga überzeugte bei seinem Debüt sofort und sicherte dem FC nach seiner Einwechslung mit zwei Toren den Sieg gegen Hoffenheim. Im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart fehlte der Niederländer krank, überzeugen konnte Ache in seiner Abwesenheit aber auch nicht.
Noch nie ist es einem Spieler des 1. FC Köln gelungen, in seinem ersten Bundesligaspiel doppelt zu treffen. Das galt jedenfalls bis zum ersten Spieltag. Nach 65 Minuten verließ Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim den Platz und wurde von Thijs Dallinga ersetzt. Der Niederländer brauchte lediglich sieben Minuten, um in der Bundesliga anzukommen und sein erstes Tor zu erzielen. Zehn Minuten später folgte auch schon sein zweiter Streich, dieses Mal zum 3:2-Siegtreffer. Der perfekte Einstand. Aber auch gut genug, um Ache aus der Startelf zu verdrängen?
Thijs Dallinga jubelt nach seinem Tor für den 1. FC Köln
Besser kann ein Stürmer wohl nicht starten. Thijs Dallinga hat gegen Hoffenheim seine Qualitäten sofort unter Beweis gestellt. Beim ersten Tor verschaffte sich der Stürmer durch einen cleveren Lauf Raum für den Abschluss, beim zweiten zögerte er nicht lange und knallte den Ball ins Netz. Fähigkeiten, die dem 1. FC Köln sehr gut zu Gesicht stehen. Ob er diese in Zukunft von Beginn an zeigen darf, ist noch unklar. Sturmkollege Ragnar Ache stand in den ersten beiden Spielen in der Startelf, konnte allerdings nicht überzeugen. Gegen Bremen ist Dallinga nun wieder eine Option.
Bei der Frage nach Ache oder Dallinga spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die beiden Mittelstürmer unterscheiden sich in diversen Bereichen und bringen jeweils ein ganz eigenes Profil mit. Ache ist ein Stürmer, der sehr stark mit dem Rücken zum Tor ist. Die Nummer Neun ist zudem gut in der Luft und beschäftigt seine Gegenspieler viel, wodurch Räume für die Teamkollegen aufgehen. Mit seiner Physis ist er gegen fast jeden Gegner in der Lage, sich durchzusetzen und den Ball festzumachen, während die Mitspieler nachrücken. Auch bei Offensivstandards geht von dem 28-Jährigen stets Gefahr aus.
Dallinga ist ein anderer Spielertyp. Der Niederländer ist zwar 1,90 Meter groß, dennoch wesentlich weniger körperlich in seinem Spiel. Stattdessen glänzt er durch einen eiskalten Abschluss und ein gutes Gespür im Strafraum, was er gegen Hoffenheim bereits eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit der Rückennummer 27 tritt er beim FC in die Fußstapfen von Stürmern wie Anthony Modeste und Davie Selke. Womöglich kann er dem Kölner Publikum mit seinen Toren in Zukunft ähnlich viel Freude bereiten.
Die Option Doppelspitze
Bei der Verpflichtung von Dallinga wurde betont, dass er nicht nur als Ersatz von Ache, sondern auch neben ihm auflaufen könnte. Ex-Trainer Steffen Baumgart hat bereits gezeigt, dass ein solches System am Rhein funktionieren kann. Damals waren es die beiden Stürmer Modeste und Sebastian Andersson, die zeitweise nebeneinander aufliefen. Die Idee dahinter scheint klar: Eine starke Präsenz im gegnerischen Strafraum und die Möglichkeit, die beiden Zielspieler mit Flanken zu finden. So ein Modell wäre auch mit Dallinga und Ache denkbar. Mit Spielern wie Said El Mala, Mikey Moore und dem Deadline-Day-Zugang Borna Sosa stehen zudem verschiedene Profis im Kader, die in der Lage sind, eine solche Doppelspitze in Szene zu setzen und mit Flanken zu bedienen.
Jetzt steht aber schon fest: Egal, ob Dallinga, Ache oder eine Doppelspitze aus den beiden auf dem Platz steht, der FC und René Wagner haben zwei spannende Spieler für die Stürmerposition in den eigenen Reihen. Welche Option zunächst für den dritten Spieltag gewählt wird, wird sich am Samstagabend um 17:30 zeigen, wenn die Aufstellung für die Partie gegen Werder Bremen veröffentlicht wird.
Welche drei Spieler haben zuletzt die Rückennummer 27 beim FC getragen?
Die letzten drei Spieler mit der 27 auf dem Rücken war alle Stürmer. Zuletzt lief Imad Rondic mit der Nummer auf, davor waren es Davie Selke und Anthony Modeste.
Von welchem Verein wurde Thijs Dallinga verpflichtet?
Der FC hat Dallinga vom italienischen Erstligisten FC Bologna ausgeliehen. Die Geißböcke verfügen allerdings über eine Kaufoption für den Stürmer im nächsten Sommer. Diese soll bei rund elf Millionen Euro liegen.
Sind Dallinga und Ache Nationalspieler?
Nein. Thijs Dallinga hat vor einigen Jahren ein Spiel für Oranje absolviert, wurde seitdem aber nicht mehr nominiert. Ache ist noch ohne Länderspiel und wäre sowohl für Deutschland, als auch für Ghana spielberechtigt.
Der Beziehungsstatus von Said El Mala zur DFB-Elf war in der Vergangenheit durchaus kompliziert. Das soll sich möglichst schnell ändern. Der Kölner Youngster hat offenbar gute Chancen für eine Nominierung. Aber auch für die kommende? Die gibt es am 17. September. Somit bleiben nicht viele Casting-Chancen für den Spieler des 1. FC Köln: Bekommt Said El Mala die DFB-Nominierung?
Ende September und Anfang Oktober stehen die Länderspiele für die DFB-Auswahl an. Noch ist nicht klar, ob die Geißböcke endlich wieder einen deutschen A-Nationalspieler abstellen.
Steht Said El Mala im Kader der DFB-Auswahl? (Foto: Milos Bicanski/Getty Images)
Die Beziehung zwischen Said El Mala und der A-Nationalmannschaft kann bislang als „kompliziert“ kategorisiert werden. Zumindest hat der Kölner Youngster in der vergangenen Spielzeit gleich zwei bittere Enttäuschungen im Zusammenhang mit der DFB-Elf erleben müssen. Im November vergangenen Jahres war der damals 19-Jährige erstmals in den Kader der Nationalmannschaft berufen worden. Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte den Kölner aber zunächst 90 Minuten auf die Bank, bevor er ihn wieder zur U21 schickte. Zumindest der zweite Teil sei auch genauso abgesprochen gewesen, hieß es immer vom DFB. El Mala wird über die 90 Minuten Bankplatz dennoch eher weniger erfreut gewesen sein. Im Mai ploppten dann Gerüchte auf, der Spieler würde mit zur WM fahren. Als der DFB mit einer gelungenen PR-Aktion die Spieler per Video vorstellte, warteten die Kölner Fans auf Bilder und den Namen von Said El Mala vergebens.
Der Youngster reiste auch nicht mit zur WM – die Entscheidung soll knapp gewesen sein. Davon kann sich der Offensivspieler nur nicht sonderlich viel kaufen. Auch nicht davon, dass es im Anschluss an das verkorkste Turnier zahlreiche Experten gab, die erklärten, Nagelsmann hätte El Mala mitnehmen müssen.
Neuer Trainer, neue Chance
Einige Wochen später hat sich die Situation bekanntlich grundlegend verändert. Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer und Nachfolger Jürgen Klopp hat bereits angekündigt, personell einen anderen Kurs fahren zu wollen. Er wolle „andere Spieler in den Blick nehmen“, sagte der neue Nationaltrainer erst kürzlich. Und El Mala werden dabei sehr große Chancen eingerechnet. Insbesondere das von Klopp angekündigte Spielsystem mit Flügelspielern könnte der neuen Kölner Nummer Zehn in die Karten spielen. Schon unmittelbar nach der Benennung des Bundestrainers und mitten in den El-Mala-Poker mit dem BVB wurde dem Ex-Trainer der Borussen ein Telefonat mit dem Spieler nachgesagt. Das habe es bis dahin nicht gegeben, erklärte Klopp später in einem Interview. Dass es das aber geben wird oder in der Zwischenzeit gegeben hat, gilt als sehr wahrscheinlich.
Said El Mala soll Boni für Länderspiele erhalten
Klopp dürfte Gefallen am Kölner Youngster gefunden haben. Wenn auch nicht unbedingt in der jüngeren Vergangenheit. Denn bei dem 20-Jährigen will in dieser Saison noch nicht alles rundlaufen. Gegen die Würzburger Kickers im Pokal fand der bisherige U21-Nationalspieler nicht statt, hatte seine Probleme mit der Sonderbewachung des Gegners. Gegen Hoffenheim tat sich El Mala zunächst auch schwer, erzielte dann aber den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich und dann folgte die Erkältung, die den Shootingstar vor dem Stuttgart-Spiel ausbremste. Ausgerechnet dort schaute der neue Nationalcoach zu. In der kommenden Woche wird Klopp den Kader für die anstehenden Länderspiele Ende September und Anfang Oktober bekannt geben (Niederlande, 24.9., Griechenland 27.9 und 04.10, und Serbien 1.10.). Für El Mala bietet sich bis dahin noch eine Chance, den Bundestrainer von seiner aktuellen Form zu überzeugen. Und das am Samstag gegen Bremen, wenn El Mala rechtzeitig fit wird.
Es wäre wohl auch eine lukrative Nominierung. Denn wie die „Sport Bild“ berichtet gibt es im neuen Kontrakt des 20-Jährigen Boni für Einsätze in der A-Nationalmannschaft. Da kommt Bremen dem Kölner Youngster wohl gerade recht. El Mala spielte in seiner Karriere zwei Mal gegen Werder, in beiden Begegnungen war er jeweils erfolgreich. Für den FC wäre El Mala der erste A-Nationalspieler seit Jonas Hector.
In der vergangenen Saison retteten sich der FC und Werder im Gleichschritt über die Bundesliga-Ziellinie. Nun treffen die ‚32-Punkte-Partner‘ am Samstagabend im RheinEnergieStadion aufeinander. Auf den ersten Blick suggerieren die Zahlen ein Duell auf Augenhöhe. Beim genaueren Hinsehen offenbaren die jüngsten Auftritte aber einige Unterschiede zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln: Die Geißböcke schwanken vor dem Heimspiel zwischen Angriffs-Lust und Defensiv-Sorgen.
Trotz punktgleichem Saisonstart zeigen Köln und Bremen Gegensätze in der Spielanlage. Während der FC offensiv zwar zeitweise mutig nach vorne spielt, aber defensiv noch wackelt, setzt Werder auf neue Stabilität: ein Härtetest für die Kölner Chancenverwertung.
In der vergangenen Saison waren sowohl der 1. FC Köln als auch Werder Bremen lange in Abstiegsgefahr. Dass es am Ende für beide Teams trotzdem zum Klassenverbleib reichte, lag auch an reichlich Schützenhilfe. Denn je 32 gesammelte Punkte waren nicht gerade ein souveränes Zeugnis eigener Stärke. Vielmehr profitierten beide Vereine ein stückweit davon, dass gleich drei andere Mannschaften diese eher dürftige Punktausbeute noch unterboten. Und so beendeten der Effzeh und Werder die Spielzeit 2025/26 punktgleich als Tabellennachbarn.
Köln und Bremen auf Augenhöhe?
Als solche gehen die beiden Clubs auch in das Duell am Samstagabend (18:30 Uhr im RheinEnergieStadion, im Liveticker bei come-on-fc.com), denn beide sind nahezu identisch in die neue Saison gestartet. Der FC und Werder haben nach zwei Spieltagen jeweils drei Punkte auf dem Konto und vier Tore geschossen. Bremen hat allerdings mit fünf Gegentoren einen Treffer weniger kassiert und liegt deshalb auf Platz zehn knapp vor den Geißböcken.
All das spricht auf dem Papier zunächst mal für eine Begegnung auf Augenhöhe. Und das eine Gegentor mehr beim FC dürfte ja zu vernachlässigen sein. Oder etwa nicht? Nun, zumindest gibt es ein wenig Aufschluss über aktuelle Unterschiede. Und in der Tat: Vor allem die Auftritte in der Defensive hätten bei Köln und Werder am vergangenen Wochenende unterschiedlicher kaum sein können.
Gegensätze bei der Abwehrleistung
Köln kassierte beim VfB Stuttgart vier Tore und war mit dem 0:1 zur Pause noch gut bedient. Egal ob Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey in der Innenverteidigung, Alessio Castro-Montes und Gideon Mensah (noch der beste Defensivspieler) auf den Außenpositionen oder die Mittelfeld-Dreierkette um Isak Jóhannesson, Tom Krauß und Paul Okon-Engstler: Bei der Abwehrarbeit stieß der FC bei Stuttgart über weite Strecken der Partie an seine Grenzen. Die Kölner Spieler strahlten weder Stabilität noch Ruhe aus.
Unterdessen überzeugte Bremen im Heimspiel gegen RB Leipzig mit einem 4-4-2-System und disziplinierter Defensive. Nach der frühen 1:0-Führung bot die Thioune-Truppe eine taktisch und kämpferisch reife Vorstellung. Man hatte eines der Top-Teams der Liga größtenteils im Griff. Und auch wenn die Leipziger deutlich mehr Ballbesitz hatten, konnten sie damit gegen tief stehende und kompakt verteidigende Werderaner kaum etwas ausrichten.
Kölner Angriffs-Optionen fordern Bremer Defensive
Fakt ist aber auch, dass RB an der Weser nicht gerade einen Sahnetag erwischte, während Stuttgart nach der deutlichen Niederlage bei den Bayern gegen den FC schweres Geschütz auffuhr. Hinzukommt: Alles schlecht war bei Köln auch im Schwabenland nicht. Nach den Umstellungen und Wechseln zur Halbzeit zeigte der FC in der Offensive ein Gesicht, das schon den 3:2-Auftaktsieg gegen Hoffenheim ermöglicht hatte. Köln erspielte sich nämlich auch gegen den VfB teils hochkarätige Torchancen und kam auf einen beachtlichen xGoals-Wert von 2,86 (Durchschnitt nach zwei Spielen: 2,40). Zum Vergleich: Bremen brachte es nach den ersten beiden Partien gerade mal auf einen durchschnittlichen Wert von 0,74.
Stellt man also Kölns Möglichkeiten im Angriff und Bremens Defensivleistung gegen Leipzig gegenüber, verspricht das tatsächlich eine Begegnung auf Augenhöhe. Und in der könnte die Offensive zum Trumpf der Domstädter werden. Vor allem, wenn die beim VfB krankheitsbedingt fehlenden Saïd El Mala und Thijs Dallinga sowie der in Stuttgart überzeugend debütierende Mikey Moore erstmals gemeinsam auf dem Platz stehen sollten.
Für einen kölschen Erfolg müssten dann allerdings noch zwei Voraussetzung erfüllt werden: erstens sollten die Geißböcke endlich nachweisen, dass sie auch gegen einen – eventuell erneut – tiefer stehenden Gegner wie Bremen in der Lage sind, ausreichend Tormöglichkeiten zu erspielen; und zweitens bräuchte der 1. FC Köln dann noch eine bessere Chancenverwertung als zuletzt in Stuttgart.
Wie endete das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC und Werder?
In der Rückrunde der vergangenen Saison gewann der FC gegen Werder Bremen in Müngersdorf mit 3:1. Damit war diese Partie der erste Sieg für René Wagner als Cheftrainer beim 1. FC Köln.
Wer ist der nächste Gegner des FC?
Nach dem Heimspiel gegen Bremen müssen die Geißböcke nach Hamburg. Im Volksparkstadion wartet der HSV. Anschließend folgt eine Länderspielpause, bevor Borussia Mönchengladbach für das Derby in die Domstadt kommt.
Wann findet das Rückspiel statt?
Das Auswärtsspiel in Bremen ist in dieser Saison das Karnevalsspiel der Kölner. Am Wochenende des 05.-07. Februars geht es für den FC an die Weser.
Er ist gerade einmal 20 Jahre alt, übernimmt aber schon jetzt eine verantwortungsvolle Rolle – gerade für die weiteren jungen Engländer beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey befindet sich mit seinen jungen Jahren bereits in der Mentorenrolle.
Als Pionier wagte Jahmai Simpson-Pusey im Januar dieses Jahres den Schritt von der Insel nach Deutschland. Außer ihm spielten zu diesem Zeitpunkt nur fünf weitere Engländer in der Bundesliga, keiner davon in Köln. In der Mannschaft konnte der Innenverteidiger dennoch schnell Fuß fassen und wurde früh wichtiger Bestandteil der Abwehrreihe. „Es war nicht wirklich hart, jeder im Team spricht Englisch“, berichtete der 20-Jährige im Interview bei fc.de.
Die persönliche Eingewöhnung war also kein Problem, die sportliche schon eine größere Herausforderung, auch, wenn er direkt funktionierte. Gerade bezogen auf seinen Spielstil, war etwas Adaption nötig. „In vorherigen Mannschaften hatte ich viel mehr Zeit am Ball. Dort konnte ich meine Stärken noch mehr einbringen. Hier ist alles schneller, man hat nicht viel Zeit am Ball. Dementsprechend muss ich mein Spiel anpassen. Ich muss etwas vorsichtiger darin sein, was ich tue und wie riskant ich spiele“, so JSP. Mittlerweile hat sich der Innenverteidiger an das Spiel in der Bundesliga gewöhnt.
Ein neues Zuhause
Auch das Kölner Stadion mit der einmaligen Stimmung ist längst normen. Davon, dass die Wucht im Stadion eine gänzlich neue Erfahrung war, durften sich auch die Eltern des jungen Engländers bereits überzeugen. „Sie waren überwältigt. Die Atmosphäre ist anders als in England. Es (das Heimspiel gegen Hoffenheim, Anm. d. Red.) war das erste Spiel, das sie in der Bundesliga gesehen haben und es war die wahrscheinlich beste Stimmung, die sie je erlebt haben. Ich bin sehr glücklich, dass es meiner Familie gefällt. Auch meiner Meinung nach ist die Stimmung in unserem Stadion die beste. Die Fans stehen immer hinter uns. Jeder genießt es, zuhause zu spielen.“
Doch nicht nur fußballerisch, sondern auch in der neuen Stadt lebte sich der Engländer gut ein. „Es fühlt sich wie ein Zuhause an.“ Das tat es wohl spätestens, als Simpson-Pusey und seine Partnerin im April Eltern eines Sohnes wurden. Dass der Junge in Köln das Licht der Welt erblicken würde, war nicht unbedingt absehbar. „Ich hätte es mir niemals vorstellen können. Aber so ist das Leben“, sagt der 20-Jährige lächelnd.
Ein Mentor für die englischen Neuzugänge
Vielleicht keine Vater-, dafür aber eine Mentorenrolle wurde dem Innenverteidiger mit den Transfers von Reigan Heskey und Mikey Moore zuteil. Gerade Ersterer ist Simpson-Pusey kein Unbekannter. „Ich kenne Reigan, seitdem ich fünf war. Da müsste er drei Jahre alt gewesen sein“, erzählte er schmunzelnd. Die Transfergerüchte gingen an ihm selbstverständlich nicht vorbei. „Ich hörte davon und rief ihn an, fragte ihn, was er denkt und wie er sich fühlt. Ich habe nicht versucht, ihn zu etwas zu drängen. Ich habe ihm lediglich von den Vorzügen erzählt, hier zu sein und wie es ihm helfen könnte.“ Den Wechsel beschloss Heskey also offenbar ohne das zutun seines Freundes. „Es ist schön ihn hier zu haben, jemanden, mit dem ich aufgewachsen bin“, sagt der 20-Jährige und damit älteste der „Three Lions“ im Kölner Team.
Eine ähnliche Vorfühlung nahm Simpson-Pusey nämlich auch bei Mikey Moore vor, obwohl sich beide nicht wirklich kannten. „Wir hatten ein Gespräch über den Club. Er mochte den Verein offensichtlich schon vor unserem Gespräch. In Gedanken war er bereits hier“, erzählt JSP. Auch wenn er den Neuzugängen die eigenständige Integration zutraut, bietet der 20-Jährige seine Unterstützung an. „Sie können immer zu mir kommen, wenn sie Hilfe benötigen.“
Mit dem Dreigespann stellt der FC in dieser Saison drei von sieben Engländern in der Bundesliga. Zudem sind die Kölner nach der Partie gegen den VfB Stuttgart die erste Bundesliga-Mannschaft, die drei Engländer zugleich auf dem Rasen hatte. Doch auch darüber hinaus hat sich vieles im Kader der Geißböcke getan, so auch in der Defensive.
Defensive Schwierigkeiten und der Weg zu einer funktionierenden Einheit
„Wir haben viele neue Spieler auf den Positionen. Locho, Gideon und auch Monti (Lochoshvili, Mensah und Castro-Montes, Anm. d. Red.), der für gewöhnlich nicht konstant hinten rechts spielt. Jeder muss sich erst an die Spielweise der anderen gewöhnen“, sagt der Innenverteidiger. Das wurde in den vergangenen Spielen mehr als deutlich. Vier Gegentreffer musste man gegen den VfB hinnehmen, davor zwei gegen Hoffenheim und eines im Pokal gegen Würzburg. „Wir müssen versuchen, zusammenzuwachsen, besser als Einheit zu funktionieren und weniger Gegentore zu kassieren“, bilanzierte der Abwehrspieler.
Das wäre aus FC-Sicht durchaus wünschenswert, entscheidet doch häufig eine gute Defensive über Sieg oder Niederlage. Und mit seinen gerade mal 20 Jahren, hat auch Jahmap Simpson-Pusey noch mehr als genug Zeit, das Beste aus sich herauszukitzeln.
Seit wann spielt Jahmai Simpson-Pusey für den 1. FC Köln?
Der Abwehrspieler wechselte im vergangenen Winter als Leihspieler nach Köln. Im Sommer nahmen die Geißböcke den Spieler fest unter Vertrag.
Wo hat Jahmai Simpson-Pusey zuvor gespielt?
Der Abwehrspieler hat seine Ausbildung bei Manchester City genossen und spielte bei den Skyblues auch in Juniorenteams. Auch bei den kam er für City zum Einsatz.
Ellyes Skhiri oder doch Paul Okon-Engstler – vor dieser Entscheidung stand René Wagner in den vergangenen Partien. Gar nicht wurde über eine andere Personalie gesprochen: Über Tom Krauß. Der Mittelfeldspieler ist längst unumstritten. Am Mittwoch sprach der Spieler am Rande des Trainings. Tom Krauß wird beim 1. FC Köln zur Konstante.
Neben Said El Mala und Mikey Moore dominierte eine Position den Transfersommer der Geißböcke wie keine andere: die des zentralen Mittelfeldspielers. Mit Ellyes Skhiri wurde schließlich der aus Sicht der Kölner Verantwortlichen richtige Spieler verpflichtet. Der Tunesier bringt viele Eigenschaften mit, die sich die FC-Bosse erhofft hatten. Doch nicht nur er. Denn eigentlich haben die Geißböcke einen Sechser im Kader, der dieses Rollenverständnis ebenfalls mit sich bringt. Am Rande des Mittwochs-Training sprach der Mittelfeldspieler in einer Medienrunde.
Tom Krauß jubelt nach dem Siegtreffer gegen Hoffenheim
Der Jubel kannte auch bei ihm keine Grenzen. Tom Krauß schrie die gesamte Anspannung der Begegnung aus sich heraus, jubelte als habe er höchstpersönlich den entscheidenden Treffer erzielt. Dabei war Thijs Dallinga der eigentliche Matchwinner gegen die TSG Hoffenheim. Der Mittelfeldspieler der Kölner freute sich mit seiner Mannschaft, mit dem Verein und vielleicht sogar mit der Stadt. Denn Krauß ist längst in Köln angekommen, fühlt sich heimisch, fühlt den Verein. Dass sich der Mittelfeldspieler in Köln wohl fühlt, könnte auch mit seinem Standing in der Mannschaft und dem Vertrauen von René Wagner zu tun haben. Denn Krauß ist aktueller Stammspieler, stand in allen drei Pflichtspielen von Beginn an, 90 Minuten auf dem Platz. Gegen den VfB erfolgte die Auswechslung in der Nachspielzeit. „Wir haben vor der Saison geredet, welche Punkte er von mir sehen will“, sagte Krauß am Mittwoch am Rande des Trainings. „Ich finde, dass wir einfach da einen guten Zusammenhalt haben. Es freut mich natürlich, dass er bis jetzt auf mich gesetzt hat. Für mich ist es aber auch wie für jeden anderen: Du musst jede Woche liefern.“
Tom Krauß: „Nach so einem Spiel ist die Enttäuschung groß“
Während über Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler gesprochen, vielleicht sogar diskutiert wird, ist Krauß unumstritten. Der Mittelfeldspieler ist die Konstante im zentralen Mittelfeld und erfüllt seine Sache bislang gut. Die Defensivwerte sind jedenfalls stark. Krauß gewinnt mehr als 60 Prozent seiner Zweikämpfe, bringt mehr als neun von zehn Bällen im Schnitt zum Mitspieler, erobert pro Spiel rund neun Bälle in der gegnerischen Hälfte und fängt im Schnitt vier Bälle ab. Kein Wunder also, dass Wagner dem Spieler das Vertrauen schenkt. Dabei weiß auch der 24-Jährige, dass die Begegnung gegen Stuttgart alles andere als zufriedenstellend war. „Nach so einem Spiel ist die Enttäuschung natürlich groß, wenn du es dann auch so verlierst. Am Montag, wenn die Woche wieder startet, muss man auf das nächste Spiel wieder voll fokussiert sein“, so Krauß. Beim 24-Jährigen stimmt der Fokus, so zumindest der Eindruck der vergangenen Wochen.
Auffällig: In den vergangenen Begegnungen mischte sich der Mittelfeldspieler auch in die Vorwärtsbewegung ein, kam in der Box zu mehreren Chancen. „Letztes Jahr kam ich überhaupt nicht in diese Situation. Dieses Jahr muss ich eigentlich schon zwei Scorer haben“, sagt Krauß. „Ich tue viel dafür, dass ich einfach auch in die Situation komme. Dann ist auch nur noch eine Frage der Zeit. Aber natürlich, wenn man diese Situationen hat, will man auch der Mannschaft helfen mit Toren. Das ist mir jetzt nicht gelungen. Aber ich arbeite weiter dran“. Vor allem nach den Einwechslungen von Skhiri ging es für den Spieler dann auch mal eine Position weiter nach vorne. So oder so ist Krauß bereits wieder ein Leistungsträger der Mannschaft. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Mittelfeldspieler wohl von der Suche nach dem Sechser profitiert hat. Skhiri ist erst seit wenigen Wochen bei den Kölnern. Und obwohl René Wagner dem Tunesier eine gute Fitness vorab ausgestellt hatte, saß Skhiri bislang zu Beginn immer auf der Bank.
„Bei Flaco weiß jeder, was er kann“
Nun deutet sich ein Platz in der Startelf an. „Wir sind in der Bundesliga. Da muss es Konkurrenzkampf geben. Und das auf allen Positionen. Ich versuche einfach, das Bestmögliche im Training zu zeigen. Dass man dem Trainer auch zeigt, dass man spielen will“, sagte Krauß. „Bei Flaco (Ellyes Skhiri, Anm. d. Red.) weiß jeder, was er kann. Er braucht die ersten Wochen, um einfach auch reinzukommen. Wer in der Startelf steht, das entscheidet der Trainer. Wir sind aber sehr froh, dass er da ist“, so Krauß. Mit seiner Einstellung und seinem Willen hat er sich längst zur festen Größe beim FC entwickelt. Und genau das will der gebürtige Leipziger nun auch gegen Bremen abrufen, dort wo sein Ex-Verein am Wochenende 1:3 verlor. „Das hat man so nicht erwartet vor dem Spiel. Man sieht einfach, dass Bremen auch mit den Ausfällen eine sehr gute Mannschaft hat, sehr aggressiv ist. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Krauß. „Wir dürfen aber keine Angst haben. Schließlich spielen wir zu Hause. Wir haben 50.000 Fans in unserem Rücken. Und das müssen wir nutzen.“
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Welche Position spielt Tom Krauß?
Der 24-Jährige ist nominell ein defensiver Mittelfeldspieler. Krauß hat aber in der jüngeren Vergangenheit auch in der letzten Kette als Innenverteidiger oder auf der Außenbahn gespielt.
Musste der 1. FC Köln Tom Krauß fest verpflichten?
Ja, in den Vertrag der Leihe war eine Kaufpflicht verankert. Diese griff mit dem Klassenerhalt sowie einer Anzahl an gespielten Begegnungen.
Es sind die Unterschiede, die das Duo für die Geißböcke so interessant und für die Gegner so gefährlich machen. Mit den individuellen Qualitäten auf den beiden Außenpositionen müssen sich die Kölner in der Liga sicherlich nicht verstecken – eine Chance für den 1. FC Köln: Said El Mala und Mikey Moore können zur Waffe werden.
So verschieden die beiden Akteure auch sein mögen, so gut könnten sie gemeinsam für den FC funktionieren. Laufen Said El Mala und Mikey Moore zusammen auf, stehen die Gegner definitiv vor einer Herausforderung.
Wie die Flügelzange des 1. FC Köln zur Waffe werden kann
Das 1:4 beim VfB Stuttgart war aus Sicht des 1. FC Köln ein Abend zum Vergessen. Über weite Strecken fand der FC offensiv kaum Lösungen, kam nur selten gefährlich vor das Stuttgarter Tor und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. Besonders in der ersten Halbzeit fehlte es dabei auch an individueller Qualität zur Chancenkreation durch Einzelaktionen. Said El Mala, der in den vergangenen Monaten immer wieder für genau solche Momente gesorgt hatte, fehlte krankheitsbedingt. Mit der Einwechslung von Mikey Moore zum Seitenwechsel, stand plötzlich ein Kölner auf dem Platz, der sofort für deutlich mehr Bewegung im Offensivspiel sorgte. Der Engländer suchte das Eins-gegen-Eins, setzte sich mehrfach durch. Nachdem er seine eigenen Torchancen noch vergeben hatte, bereitete er das zwischenzeitliche 1:3 vor. Am Ausgang der Partie änderte das zwar nichts mehr, unterstrich aber Moores Qualitäten im letzten Drittel. So kann das Duo aus Said El Mala und Mikey Moore Spiele zugunsten des 1. FC Köln entscheiden.
Hat der FC seinen nächsten Unterschiedsspieler gefunden?
Moore besitzt eine Qualität, die für den 1. FC Köln im letzten Drittel besonders wertvoll sein kann. Der 19-Jährige ist nicht darauf angewiesen, auf einer festen Position zu bleiben, sondern sucht sich seine Räume selbst. Gegen den VfB war er fast überall auf dem Feld zu finden. Offensiv kann Moore nahezu jede Position bekleiden. Besonders gefährlich wird er, wenn er zwischen den Linien auftaucht. Dort kann er sich auf engem Raum mit seinem Dribbling aus Situationen lösen, Gegenspieler binden und entweder mit einem kreativen Pass die nächste Aktion einleiten oder selbst zum Abschluss kommen. Beides sind Muster, die bereits bei seinem Debüt zur Geltung kamen. Genau diese Mischung macht die Leihgabe für René Wagner so interessant. Der Cheftrainer bezeichnete seinen Neuzugang als einen Spieler, „der für uns den Unterschied machen kann“. Ein weiterer Spieler von diesem Format ist Said El Mala. Sobald dieser wieder fit ist und auf seine Stammposition, den linken Flügel, zurückkehrt, dürfte Moore häufiger auf der rechten Seite zum Einsatz kommen. Seine positionslose Spielweise könnte dabei ein großer Vorteil sein.
Denn mit El Mala auf der Gegenseite verfügt der FC über einen Spieler, der anders gefährlich wird. Während Moore seine Stärken auch in tödlichen Zuspielen auf seine Mitspieler hat, lebt El Mala stärker von seiner Dynamik, seinem Tempo und dem Zug zum Tor. Der 20-Jährige kann mit explosiven Läufen die Tiefe attackieren, Gegenspieler im Eins-gegen-Eins stehen lassen und anschließend selbst den Abschluss suchen. In der vergangenen Saison hat er bereits eindrucksvoll bewiesen, wie gefährlich er in der Bundesliga werden kann. Damit bringt auch El Mala genau jene individuelle Qualität mit, die dem FC gegen kompakte Gegner helfen kann – allerdings auf einem anderen Weg als Moore.
Genau diese Unterschiede machen dieses Duo so interessant. Anders als noch in der Vorsaison muss der Gegner sich so auf mehr als nur die linke Seite konzentrieren. Taucht Moore zwischen den Linien auf, muss die Defensive entscheiden, ob sie einen Mittelfeldspieler oder sogar einen Innenverteidiger aus seiner Position zieht. Gleichzeitig kann El Mala auf der anderen Seite die Tiefe attackieren. Wird wiederum die linke Seite stärker zugestellt, bekommt Moore auf der Gegenseite Räume. Diese Wechselwirkungen machen die FC-Offensive schwerer auszurechnen. Dass die Kölner dabei auf außergewöhnliches Potenzial zurückgreifen können, zeigt auch der Blick auf die Marktwerte. Während El Malas Marktwert auf rund 45 Millionen Euro taxiert wird, liegt Moore bei noch 18 Millionen Euro. Damit verfügt man über eine Flügelzange, die sich abseits der Bayern vor keiner anderen der Liga verstecken muss. Für einen Klub wie den 1. FC Köln ist eine solche Ansammlung an individueller Qualität auf den Außenpositionen alles andere als selbstverständlich.
Aus zwei Unterschiedsspielern entsteht allerdings noch nicht automatisch eine funktionierende Offensive. Genau hierin liegt die Aufgabe von René Wagner. Der Trainer muss eine Struktur finden, in der Moore seine Freiheit zwischen den Linien nutzen kann und El Mala gleichzeitig seine Dynamik ausspielen darf. Dazu benötigt es auch eine ausreichende Absicherung der Hintermannschaft. Gelingt dieser Spagat, könnte diese Offensive einige Spiele zugunsten der Domstädter entscheiden. Moore kann mit seinen kreativen Aktionen eine Defensive auseinanderziehen, El Mala mit Dynamik, Tiefgang und Torgefahr zuschlagen. Der Ausfall von El Mala in Stuttgart hat bereits eindrucksvoll bewiesen, wie sehr dem FC eine solche individuelle Qualität fehlen kann.
Neuzugang Mikey Moore läuft für den FC mit der 47 auf. Said El Mala wechselte seine Rückennummer im Sommer von der 13 auf die Zehn.
Von wo wurde Moore verpflichtet?
Der FC hat Moore aktuell aus England von den Tottenham Hotspur ausgeliehen. In der Vorsaison spielte er auf Leihbasis in Schottland bei den Glasgow Rangers.
Von wo wurde El Mala verpflichtet?
Said El Mala wechselte im Sommer 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC.
Gleich vier Spieler haben unter der Woche wieder das Training bei den Geißböcken aufgenommen. René Wagner hat bei der Kaderzusammenstellung die Qual der Wahl. Denn der Coach wird Entscheidungen treffen müssen beim 1. FC Köln: Wen streicht René Wagner aus dem Kader?
Am vergangenen Wochenende war die Kader-Nominierung für René Wagner ein Selbstläufer, der Coach hatte einfach keine Alternativen. Das hat sich diese Woche geändert. Und so wird René Wagner Spieler aus dem Kader nehmen müssen.
René Wagner vom 1. FC Köln (Neil Baynes / Getty Images)
Glücklich dürfte er über seinen ersten Einsatz in der Bundesliga gewesen sein, ob er mit diesem glücklich gewesen ist, steht auf einem anderen Blatt. Drei Ballkontakte standen da auf der Haben-Seite, einer war gleichzeitig die unfreiwillige Vorlage zum vierten Treffer des VfB Stuttgart, immerhin einem besonders schönen Treffer. Dennoch schrieb Imad Rondic an diesem Abend das nächste Kapitel einer Geschichte, die diesen Verlauf nicht angedeutet hatte. Der Stürmer war vor der Saison zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres ausgemustert worden. Zum ersten Mal im vergangenen Sommer von Lukas Kwasniok, zwei eher überschaubare Leihen später von René Wagner erneut. Am Freitagabend dann das Bundesliga-Debüt und das tatsächlich mit dem Geißbock auf der Brust. So märchenhaft wie die Phoenix-Geschichte klingt, ist sie wohl gar nicht. Denn viele weitere Einsätze werden wohl nicht mehr dazukommen. Schon am Samstag gegen Bremen wäre alles andere als ein Tribünenplatz überraschend.
Zwar betonte René Wagner, dass die Berufung von Rondic auch ein Signal sei, dass bei ihm die Spieler ihre Chance bekämen, die „sich den Arsch aufreißen“ und das habe der Spieler nun mal getan. Die ganze Wahrheit hat dann aber doch auch viel mit der Personaldecke zu tun. Die war nämlich am vergangenen Freitag so dünn, dass Wagner Nachwuchsspieler hätte mitnehmen müssen, um den Kader aufzufüllen. Gerade im Angriff waren die Optionen nach den Ausfällen von Thijs Dallinga, Said El Mala und Luca Waldschmidt rar. Doch das Kölner Lazarett lichtet sich nun wieder. Dallinga und Waldschmidt sind bereits wieder voll im Training, El Mala trainierte noch mit angezogener Handbremse – teilintegriert. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der 19-Jährige bis Samstag komplett fit ist. Genauso wie Isak Johannesson, der ebenfalls über Erkältungssymptome klagte. Zudem wird auch Sebastian Sebulonsen wieder zur Verfügung stehen. Und der dürfte sogar in die Anfangsformation rotieren. Denn Alessio Castro-Montes arbeitet aktuell individuell, leidet unter muskulären Problemen.
Sieben Offensivspieler auf der Bank?
Sollte der Belgier erwartungsgemäß ausfallen, ist Sebulonsen wohl die erste Wahl. Trotz eines drohenden Ausfalls von „Monti“ kehren nun insgesamt vier Spieler wieder zurück und haben große Chancen auf den Kader. Neben Castro-Montes müsste Wagner drei weitere Spieler vom vergangenen Freitag aus dem Kader nehmen. Der Kölner Coach wird also harte Entscheidungen treffen müssen. Aber wo? Welcher Spieler fällt der Personaldecke beziehungsweise der Kader-Ausdünnung zum Opfer. Rondic ist schon alleine aufgrund des offensiven Überangebots ein Thema. Zehn Offensivspieler haben die Kölner im Kader, Wagner ließ zuletzt immer eine offensive Dreierformation vor der Doppelacht spielen. Nach dem starken Auftritt von vergangenem Freitag dürften Mikey Moore und Rückkehrer El Mala gesetzt sein. Für die Spitze kommen Ragnar Ache oder Thijs Dallinga in Frage. Hieße: Waldschmidt, Linton Maina, Jan Thielmann, Reigan Heskey, Marius Bülter und eben Rondic würden auf der Bank oder der Tribüne Platz nehmen müssen. Dass von den acht potenziellen Ergänzungsspielern (im Feld) sieben Offensivkräfte sind, ist ausgeschlossen.
Mit sehr großes Wahrscheinlichkeit werden mindestens zwei Offensivkräfte zu Hause bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer Imad Rondic heißen wird, ist wohl recht groß. Dahinter könnte es gleich mehrere Spieler treffen. Zum Beispiel Heskey, bei dem die FC-Verantwortlichen nicht müde werden, zu betonen, dass der Youngster noch einige Schritte gehen müsse. Möglicherweise trifft es aber auch einen Spieler aus der Kombo Waldschmidt/Maina/Thielmann. Da Spieler wie Sebulonsen oder Tom Krauß auch als Innenverteidiger auflaufen können, könnte Wagner auch auf den vierten Innenverteidiger verzichten. Nach aktuellem Stand wäre es wohl ein enger Kampf um den Kaderplatz zwischen Rav van den Berg und Joel Schmied. Alles Spekulationen, wenn auch wahrscheinliche Szenarien. Am Ende des Tages trifft bekanntlich der Coach die Personal-Entscheidungen – nur weiß Wagner durchaus immer wieder zu überraschen. Die letzte Kostprobe hieß Imad Rondic.
Der FC konnte sowohl sein Pokalspiel in Würzburg als auch das erste Heimspiel gegen Hoffenheim gewinnen. Am 2. Spieltag folgte jedoch eine Niederlage in Stuttgart.
Wer sind die nächsten Gegner vom FC?
Am Samstagabend ist Werder Bremen um 18:30 Uhr in Müngersdorf zu Gast. In der nächsten Woche müssen die Kölner zum HSV. Nach der anschließenden Länderspielpause folgt das Derby gegen Borussia Mönchengladbach.
Ist El Mala deutscher Nationalspieler?
Said El Mala wurde schon einmal nominiert, blieb jedoch ohne Einsatz. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp könnte ihm nun sein Debüt winken. Der Kader wird voraussichtlich in der kommenden Woche veröffentlicht.
Der sportliche Verlust von Florian Kainz, Dominique Heintz, Eric Martel und Denis Huseinbasic lässt sich, auch in Anbetracht der Neuzugänge, sicherlich verkraften. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass der FC mit diesen Abgängen nicht nur reichlich an Erfahrung verliert, sondern auch Spieler, die tragende Säulen für den Verein waren. Wer wird die neue Identifikationsfigur beim 1. FC Köln?
Mit weit über 100 Pflichtspielen für den FC hat unter anderem Eric Martel die Kölner diesem Sommer verlassen. Auch weitere Lücken wurden gerissen. Doch wer füllt diese und wird zur neuen Identifikationsfigur der Geißböcke?
Nach dem Abgang von unter anderem Eric Martel sucht der FC eine neue Identifikationsfigur
Im aktuellen Kader befinden sich nur sechs Spieler, die seit mehr als drei Saisons ununterbrochen beim 1. FC Köln spielen. Das sind Jan Thielmann, Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Linton Maina, Luca Waldschmidt und Matthias Köbbing. Letztgenannter ist zwar bei Mitspielern und Fans gleichermaßen beliebt und stellt sich wie kaum ein anderer jedes Jahr aufs Neue in den Dienst der Mannschaft, hat allerdings auch noch kein Pflichtspiel für den FC absolviert. Als richtige Identifikationsfigur scheidet er somit aus. Torwartkollege Marvin Schwäbe ist hingegen der Inbegriff von Identifikationsfigur und das nicht nur aufgrund seines Kapitänsamts.
Als Herausforderer von Urgestein Timo Horn hat er sich den Platz im Tor mit Leistung erobert. Hat auch gegenüber Jonas Urbig am Ende nicht den Kürzeren gezogen. Auch in den eher schwierigen Saisons hat man seine Leistung immer ausgeklammert, wenn es darum ging, die Schuldigen auszumachen: „An ihm lag es nicht“. Der Vertrag läuft allerdings im kommenden Sommer aus. In der zurückliegenden Transferperiode vernahm man auch vereinzelt Meldungen, der FC wäre auch bereit, Schwäbe bei einem guten Angebot abgeben zu wollen. Der Transfermarkt ist aber jetzt geschlossen, Marvin Schwäbe weiterhin die Nummer 1 im Kölner Tor und zumindest noch in der kommenden Saison eine Identifikationsfigur des FC.
Schwankende Leistungen
Thielmann, Maina und Waldschmidt teilen alle ein ähnliches Schicksal. Die Leistungen schwanken zwischen Genie und Wahnsinn. Von allen erhofft man sich Jahr für Jahr, dass der Knoten doch endlich platzen muss. Gerade Thielmann, Eigengewächs, Deutscher B-Jugend-Meister, Kabinen-DJ, wäre als Kölsche Identifikationsfigur prädestiniert. Man hat bei ihm aber eher das Gefühl, dass er den Status des ewigen Talents nicht mehr loswird. In keiner Saison hat er mehr als drei Tore geschossen. Auch bei ihm vernahm man, dass man ihm bei einem möglichen Wechsel keine Steine in den Weg gelegt hätte.
Timo Hübers schwere Verletzung war auch ein Grund, warum der FC in der vergangenen Saison ins Straucheln geraten ist. Der Mannschaft fehlte ihr Abwehrchef spürbar. Hübers Qualitäten als Führungsspieler und Identifikationsfigur sind unbestritten. Nicht umsonst hat er die Mannschaft eine Saison lang als Kapitän auf den Platz geführt. Trotzdem muss man sich, so weh es auch tut, fragen, ob Hübers nach der schweren Verletzung überhaupt noch einmal zu seinem alten Niveau zurückfinden, im schlimmsten Fall sogar, ob er überhaupt noch einmal spielen kann. Aber auch neben dem Platz ist Hübers eng mit der Mannschaft verbunden, ist mit ins Trainingslager gefahren und arbeitet kontinuierlich an seinem Comeback. Den Traum, ihn nochmal im FC-Trikot auf dem Platz zu sehen, teilt er mit den Fans.
Der Rückkehrer
Bei seiner Entscheidung, zum 1. FC Köln zurückzukehren, dürfte Ellyes Skhiri sicherlich auch der 27. Mai 2023 in Erinnerung gekommen sein. Beim emotionalen Abschied von Timo Horn und Jonas Hector wurde plötzlich auch er von den Fans zur Südkurve geordert und lautstark gefeiert. Flaco hatte sich das Standing in den vier Jahren im FC-Dress aber auch reichlich verdient. Nicht als Lautsprecher, sondern mit seinen Leistungen. Keiner ist so viel gelaufen wie er, Einsatzwille von der ersten bis zur letzten Minute und mit sieben Toren in seiner letzten Bundesligasaison war er plötzlich auch torgefährlich. Ihn nicht adäquat ersetzt bekommen zu haben, war auch einer der Gründe für den Abstieg in der darauffolgenden Saison.
Umso größer ist jetzt die Freude über seine Rückkehr. Auch wenn diese nicht allein auf seine sportliche Leistung in der jüngeren Vergangenheit zurückzuführen ist. Bei Eintracht Frankfurt war er in der letzten Saison eher als Rotationsspieler unterwegs, dazu hat er mit Tunesien eine WM zum Vergessen gespielt. Aber genau das macht ihn zu einem Topkandidaten als alte neue Identifikationsfigur. Der verlorene Sohn, der genau da zu alter Stärke findet, wo seine Karriere erst so richtig Fahrt genommen hat. Das ist genau das, was die Fans sehen wollen. Und spätestens, wenn er dann noch einmal ein Tor im Stil seines allerersten Bundesligators gegen Freiburg erzielt, ist er auch beim letzten Fan zurück im Herzen.
In diesen Herzen hat er bereits einen sehr großen Platz eingenommen. Und würde man unter FC-Fans eine Umfrage nach der größten Identifikationsfigur machen, fiele sein Name wohl am häufigsten – Saïd El Mala. Und dafür hat er nur eine Saison gebraucht. Wobei, wenn man ehrlich ist, haben seine ersten 44 Minuten dafür ausgereicht. So lange hat es nämlich gedauert, bis er sein erstes Tor für den FC erzielt hat. Und nicht nur irgendwie, sondern mit einem Strahl genau in den Knick. Eine Art von Tor, das wir nicht zum letzten Mal bestaunen durften. El Mala erfüllt die Sehnsucht, die FC-Fans seit Lukas Podolski hegen.
Einen Spieler in den eigenen Reihen zu sehen, der Dinge kann, die kaum ein anderer kann. Ein Spieler, der, wenn er am Ball ist, immer und aus jeder Situation ein Tor erzielen könnte. Ein Spieler, der einfach zu gut für diesen Verein ist, der dennoch dessen Trikot trägt. Und dass dieses Trikot jetzt die Nummer 10 ziert, ist kein Affront gegenüber Podolski, sondern im Gegenteil – die Bestätigung, dass dieser Spieler genau das mitbringt und auslöst, was einst Podolski ausmachte. An El Malas Rolle als Identifikationsfigur gibt es also keine Zweifel. Das Problem: Selbst die größten Optimisten müssen sich wohl eingestehen, dass dies die letzte Saison der neuen Nummer 10 in Köln sein wird. Aber bis dahin heißt es einfach: Genießen und bestaunen. Und wer weiß, vielleicht spielt sich ja schon in dieser Saison eine neue Identifikationsfigur in die Herzen der FC-Fans.
Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.
Wie jedes Jahr findet auch 2026 die Wahl zum Golden Boy von Tuttosport statt. Die Auszeichnung gibt es seit 2003. Lionel Messi, Kylian Mbappe und Erling Haaland haben sie unter anderem schon gewonnen. Aktuell läuft die zweite von vier Abstimmungsrunden, bevor eine Jury am Ende den Sieger kürt. In den Top 100 stehen seit dem Transferfenster gleich zwei aktuelle FC-Spieler.
Neben Said El Mala steht auch Neuzugang Mikey Moore auf der Liste der Nominierten. Für beide sieht es aktuell allerdings nicht gut aus. Dennoch ist noch nichts entschieden. Hier kann für die beiden FC-Youngster abgestimmt werden.
Die Fans haben in der zweiten Runde bereits über 76.000 Stimmen abgegeben. Die Ausbeute der Kölner ist dabei bislang überschaubar. Während 0,8 Prozent der Gesamtstimmen an Said El Mala gingen, kommt Mikey Moore nicht einmal auf 0,1 Prozent. Bis Ende des Monats besteht noch die Chance, für die beiden abzustimmen. El Mala überzeugte in seiner ersten Bundesligasaison auf Anhieb, während Moore sich in Schottland in den Fokus spielte. In Köln sollen sie nun gemeinsam die Offensive beleben und für große Momente sorgen.
Namhafte Konkurrenz und Bundesliga-Talent auf Rang zwei
Bei der Suche nach einem Nachfolger von Desire Doue müssten sich die beiden Offensivspieler gegen einige große Namen durchsetzen. Angeführt wird die Liste aktuell von Weltmeister Pau Cubarsi vom FC Barcelona. Der Spanier erhielt beinahe die Hälfte aller Stimmen. Damit könnte er nach Pedri 2021, Gavi 2022 und Lamine Yamal 2024 der vierte Spieler des FC Barcelona innerhalb von sechs Jahren werden, der die renommierte Auszeichnung für den besten U21-Spieler gewinnt. Andere Kandidaten sind zudem Yan Diomande von Real Madrid, Warren Zaire-Emery von PSG oder Lennart Karl vom FC Bayern.
Überraschend ist allerdings der aktuelle zweite Platz der Abstimmung. Diesen belegt momentan ein Teamkollege von El Mala aus der U21-Nationalmannschaft: Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart. Mehr als 34 Prozent aller abgegebenen Stimmen gingen an den Deutschen. Dass die Verteilung der Stimmen allerdings nicht nur von der Leistung des Spielers abhängt, dürfte einigen Kölnern noch bekannt sein. 2024 stand Ex-Kölner Max Fingräfe zur Wahl und gewann die erste Runde mit über 50 Prozent der Stimmen. Die Verantwortlichen nahmen ihn aufgrund des Abstiegs später jedoch aus der Wertung. Berechtigt sind lediglich Spieler aus den ersten Ligen ihres Landes. Wenn El Mala und Moore in diesem Jahr eine ähnliche Unterstützung der FC-Bubble erfahren, haben sie gute Chancen, noch ein paar Runden zu überstehen. Und wer weiß, welche Leistungen in den nächsten Wochen noch folgen.
Neuzugang Mikey Moore läuft für den FC mit der 47 auf. Said El Mala wechselte seine Rückennummer im Sommer von der 13 auf die Zehn.
Von wo wurde Moore verpflichtet?
Der FC hat Moore aktuell aus England von den Tottenham Hotspur ausgeliehen. In der Vorsaison spielte er auf Leihbasis in Schottland bei den Glasgow Rangers.
Von wo wurde El Mala verpflichtet?
Said El Mala wechselte im Sommer 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum FC.